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Free Gaza - Free Palestina - Dosier Räumung der Siedlungen - Palästina

Gaza 2008 - 2009
 

22.12.2009 - Internationale Organisationen: Kein Wiederaufbau in Gaza möglich - Ein Jahr nach der israelischen Offensive „Gegossenes Blei“ seien ein Wiederaufbau und die Beseitigung der Kriegsschäden im Gaza-Streifen immer noch nicht möglich, erklärten 16 führende Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht >>>

23.11.2008

"Wenn die Israelis nicht sofort Lastwagen hereinlassen, wird es Hunger geben"

UN-Kommissarin warnt vor Hunger im Gazastreifen

„So schlimm war es in Gaza noch nie“

22.11.2008 - Kriegsverbrechen in Gaza. Interview mit Donna Wallach  - Anis Hamadeh - Donna Wallach war auf dem ersten Free-Gaza-Boot von Zypern im August an Bord und ist seitdem im Gazastreifen. Sie ist aus Kalifornien und von osteuropäischer jüdischer Herkunft.  (...) Du hast die Fischer als internationale Beobachterin begleitet. Es war zu hören, dass Israel auf sie schießt. Was ist der Hintergrund? Die Fischer können nicht fischen. Sie sind beschränkt auf eine Sechs-Meilen-Grenze, die bereits jetzt überfischt ist. Jeden Tag schießt die Marine der israelischen Besatzungsmacht auf die Fischer. Jedes Mal erlebe ich das, wenn ich mit den Fischern hinausfahre. Die Marine der israelischen Besatzungsmacht schießt auf sie mit M16, Kanonen, Granaten und Hochleistungs-Wasserkanonen. Die Hochleistungs-Wasserkanonen fügen den Booten und den Fischern IMMER Schaden zu >>>

Gewolltes Sterben in Gaza - Israel verweigert Palästinensern Ausreise zur lebensrettenden Behandlung im Ausland. Kliniken melden Medikamentenengpässe. OP-Sälen droht Schließung - Von Andrea Bistrich

»Das Leben in Gaza ist die Hölle« -Wegen der Abriegelung durch Israel fehlt es den Kliniken an Medikamenten und Ersatzteilen für medizinische Geräte. Gespräch mit Tsafrir Cohen - Interview: Andrea Bistrich

Hilferuf aus dem Gazastreifen - Ramy Abdu - Inzwischen sind mehr als 60 Jahre seit unserer palästinensischen Katastrophe – der Nakba- vergangen. Das palästinensische Volk ist durch viel Leid und Unglück gegangen. Der Gazastreifen, in dem 1,5 Millionen Menschen leben, von denen 75% Flüchtlinge sind, hat einen großen Anteil an diesem Leiden. Zu Beginn der Intifada,  im Jahr 2000, verletzte die israelische Besatzung alle Tabus internationaler Konventionen und quälte die Palästinenser  schwer. Unterdessen  dauert die harte Belagerung des Gazastreifens nun schon sieben Monate lang an – mit noch mehr Grausamkeiten. Die Belagerung hindert die Bewegungsfreiheit in und aus dem Gazastreifen für Waren und Menschen. Deshalb  verschlechtert sich die humanitäre Situation zusehends und die >>>

19.11.208 - Panzer im Gaza-Streifen - Marine greift Fischer an - Am Dienstag drangen israelische Panzer in den südlichen Gaza-Streifen ein. Augenzeugen berichteten, dass drei Panzer und zwei Planierraupen mindestens 500 Meter tief einrollten und landwirtschaftliche Ackerfelder zerstörten.

"Es ist höchste Zeit, dieses Gefängnis aufzulösen - Die Lage der palästinensischen Bevölkerung in Gaza ist verzweifelt - Ein Reisebericht von Norman Paech - Ende Oktober 2006 besuchte Prof. Norman Paech, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, den Gaza-Streifen. Dort sprach er mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie mit Aktivisten aus Basisorganisationen. Der Abzug der israelischen Siedler hat sich auf die Situation der Bewohner offenbar nicht positiv ausgewirkt, musste er feststellen.
Im Folgenden dokumentieren wir einen Reisebericht von Norman Paech sowie - einleitend - seine Pressemitteilung zur neuerlichen Eskalation der Gewalt im Gazastreifen Anfang November 2006. - Pressemitteilung – Norman Paech - Gaza-Angriffe bereiten Boden für Gewalt

Ein Irrenhaus namens Gaza - Die Bevölkerung von Gaza ist psychisch krank wegen dem Dauerkonflikt - Die Jahre der Besatzung, Unterdrückung und Gewalt haben den Gazastreifen in einen Ort der Hoffnungslosigkeit verwandelt. Die Bevölkerung ist krank. Der Wahn- und Irrsinn beschränkt sich nicht auf die psychiatrische Klinik, sondern ist überall sichtbar. - Von Karin Wenger

Virtueller Abzug: Gaza faktisch weiter besetzt - Der internationale Abgesandte für den Mittleren Osten James Wolfensohn hat einem Bericht des britischen Guardian vom Dienstag zufolge Israel beschuldigt, sich zu verhalten, als habe der Abzug aus dem Gaza-Streifen nicht stattgefunden, da die Grenzen zum Gaza-Streifen blockiert werden und Verpflichtungen, die Bewegung von Palästinensern und Waren zu ermöglichen, nicht erfüllt werden

Gazastreifen unter schwerem Beschuss- Verletzte und Zerstörungen

Wie die Gaza-“Loslösung” einer Fischereizone im Gazastreifen gewisse Erleichterungen bescherte
von Jon Elmer







Sieht so Freiheit aus?

Free Gaza Movement startet ein Cargo-Schiff von Irland - 31.März 2010  (Zur sofortigen Veröffentlichung)   www.freeGaza.org - Gestern kaufte die Free Gaza Bewegung eine 1200t Cargo-Schiff bei einer Auktion in Dundalk, Irland. Das Schiff  wurde vor einem Jahr nach einer Inspektion durch die Internationale Transport-Gesellschaft (ITF)  beschlagnahmt, nachdem sie herausgefunden hat, dass seine Besitzer ihrer litauischen Mannschaft nicht ihren Lohn bezahlt hatte und diese demütigend behandelt hatte.

Der ITF-Inspektor und  Organisator Ken Fleming sagte: Wir freuen uns und verkündigen, dass dieses Schiff, das benützt wurde, um seine Arbeiter wie moderne Sklaven zu halten, nun benützt wird, um die Menschenrechte gegenüber dem palästinensischen Volk zu praktizieren. Die Free Gaza Movement besitzt jetzt vier eigene Schiffe einschließlich drei Passagierschiffen.

Diese Schiffe werden an einer internationalen Flottille teilnehmen, um im Mai humanitäre Hilfe dem belagerten Gazastreifen zu bringen. Passagier- und Cargo-Schiffe werden auch von der türkischen humanitären Organisation IHH und von Gruppen aus Griechenland, Schweden, Malaysia und Belgien organisiert.

Free Gaza hat während der letzten  zwei Jahre  acht Fahrten nach Gaza gemacht. Fünf waren erfolgreich. Die letzten beiden wurde von der israelischen Marine gewaltsam gestoppt. Das irische Schiff wird 500 t. Zement und Medikamente und medizinische Ausrüstung und Schulmaterial für die Menschen in Gaza mitnehmen. Derek Graham der Free Gaza Movement sagte, wir haben das Internationale Gesetz und das Gewissen der Völker der Welt auf unserer Seite.  Wir wissen, dass das irische Volk nicht daneben stehen wird und die Menschen im Gazastreifen verhungern lässt und zusehen, wie sie von Israel weiter bestraft werden.

Bei der Vorbereitung zum Start des irischen Schiffes sind Krankenhäuser, Handelsgesellschaften, Kirchen, Moscheen, Familien und Gemeindegruppe aufgerufen worden, Zementsäcke zu spenden, um den Menschen von Gaza beim Wiederaufbau zu helfen.

 

Caoimhe Butterly der Free Gaza Bewegung sagte:  ‚Wir rufen das irische Volk und die Regierung auf, die sichere Fahrt unserer Mission zu unterstützen. Die Belagerung ist eine Form von kollektiver und verheerender Bestrafung. Die Flottille zu unterstützen, ist eine Möglichkeit für das irische Volk, direkte Solidarität mit den 1,5 Palästinensern, die in Gaza gefangen sind und versuchen, ihr in viele Stücke zerrissenes Leben, zusammenzuflicken.

 

Das Schiff, die MV Linda, erhält einen neuen Namen: MV Rachel Corrie, in Erinnerung an die 23 jährige Aktivistin, die 2003 von einem israelischen Bulldozer zermalmt wurde, als sie versuchte, die Zerstörung eines palästinensischen Hauses in Gaza zu verhindern. Die Free-Gaza-Bewegung denkt an Rachel und die Tausenden palästinensischer Männer, Frauen und Kinder, die getötet, verletzt oder  unter israelischer Besatzung gefangen gehalten werden. (dt. Ellen Rohlfs)

Gaza Freedom March 27. Dez. - 2. Jan. 2010 - 03. Juni 2010 20:40


Pressemitteilung der deutschen Delegation vom Gaza Freedom March - Gaza Freedom March endete mit einer erfolgreichen Demonstration vor der israelischen Botschaft in Kairo - Kairo, 02. Januar 2010.  Am letzten Tag des Gaza Freedom March haben sich rund 450 TeilnehmerInnen vor 13 Uhr, getarnt als gewöhnliche Touristen, in der unmittelbaren Nähe zur israelischen Botschaft eingefunden. Um punkt 13 Uhr outeten sich die DemonstrantInnen und strömten mit Bannern und Fahnen auf die Straße vor der israelischen Botschaft und skandierten “Free Gaza!” und “Boykott Israel!” Dazu erklärt Ute Lampe, eine Sprecherin der Deutschen Delegation: “Dieser Protest war ein bedeutendes abschließendes Zeichen gegen Israel, das die völkerrechtswidrige Blockade des Gazas-Steifens zu verantworten hat und durchführt.” Die Polizei war sichtlich überrascht von dieser Demonstration. Anders als am Vortag vergingen mindestens 15 Minuten bis die Polizeikräfte eintrafen und alle DemonstrantInnen auf den Gehweg gedrängt hatten. Es gab keine größeren Konflikte mit der Polizei, obwohl dieser Protest ebenso illegal war, wie alle Proteste der letzten Tage. Viele der Polizisten und PassantInnen zeigten Sympathien mit dem Anliegen der Demonstranten, was vielleicht auch ein Grund für die relative Zurückhaltung der Behörden war.

Trotzdem wurde, wie in den letzten Tagen immer, die Presse bei der Berichterstattung behindert.

Fotos:
fotos.web.de/helmut_kaess/2010_01_01_Gaza_Freedom_March - Quelle: Deutsche Delegation vom Gaza Freedom March

Gaza Freedom March Hunger Strikers Vow to Continue and Call for Mass Participation - (Cairo) Gaza Freedom March hunger strikers released today a statement to the world community at the steps of the Egyptian Syndicate of Journalists where they have congregated for the past week due to Egypt's refusal to allow them into Gaza. They renewed their commitment to the values of freedom for Palestine and appealed for a continued struggle until justice is achieved. They also called for an end to the Israeli siege of Gaza. >>>

01.01.2010 - Die Schweizer Gruppe -  Blockiert, aber nicht resigniert - Heute war unser letzter Tag an dem wir alle Internationalen zusammen in Kairo blockiert sind. Für einige beginnt heute die Heimreise. Nichts desto trotz ist und noch eine gute und friedliche Protest-Aktion vor der israelischen Botschaft gelungen. Am Abend haben wir uns nochmals alle zusammen auf dem Tahrir Square getroffen um gemeinsam auf die vergangenen Tage zurück zu blicken. Trotz der ägyptischen Repression und den schwierigen Umständen, in denen wir unsere Aktionen planten und durchgeführt haben, ist es uns gelungen, das Bestmögliche zu erreichen, nämlich die Aufmerksamkeit der ägyptischen Bevölkerung und die der Welt zu erlangen. >>>

Die deutsche Gruppe meldet >>>

Deutsche Teilnehmer melden
: Nach der beeindruckenden Nacht - Silvester auf dem "Gaza Freedom Square", aber auch (die ganze Zeit!) auf dem Camp der französischen Delegation vor "ihrer" Botschaft, immer "gut bewacht", war es ein gutes Signal, jetzt vor der israelischen Botschaft zu demonstrieren (Peter und Günter/Elfi ergänzen sich ..). Quelle und mehr >>>

»Ägyptens Polizei hat die Demo verhindert« - Der Freiheitsmarsch für Gaza steckt seit fünf Tagen in Kairo fest. Die Akteure geben aber nicht auf. Ein Gespräch mit Edith Lutz - Interview: Karin Leukefeld >>>

Grenze nach Gaza öffnen - Kairo: Proteste gegen die Blockade der Palästinenser fortgesetzt - Karin Leukefeld - Auch am Neujahrstag setzten Aktivisten des Gaza-Freiheitsmarsches ihre Proteste gegen die israelische Blockade des Gaza­streifens fort. Rund 400 Menschen forderten mit der französischen Gruppe EuroPalästina die Öffnung der Grenze bei Rafah >>>

One Student’s Question to the World: ‘Why the Palestinians? Why Are We the Only Ones Suffering?’ - The question was like an electric shock to the six or so Palestine solidarity activists, including myself, as we were standing inside a classroom at a school in Gaza City. “Why the Palestinians? Why are we the only ones suffering?” asked a Palestinian girl who was probably about nine or ten-years-old. And then the enormity of what the people of Gaza go through every day hit me. >>>

DSC00035 von breakthesiege.31.12.2009 - Heute vor einem Jahr in Gaza: Die Beschießung von Nothelfern ... und die Folgen - Am Mittwoch, dem 31. Dezember 2008 wurden mehrere Menschen bei einem Angriff auf Jabal Al-Ra’is nordöstlich von Gaza verletzt. Dr. Ihab Al Madhoun, der 33-jährige Direktor der Az-Zaitun-Klinik in Gaza Stadt, der Krankenwagenfahrer Hishmat Ajour, 30, und der Sanitäter Mohammed Said Abu Hasira, 30, sprangen aus dem Krankenwagen, um sie zu retten. Gerade als sie das Fahrzeug verließen, wurden sie von einem israelischen Kampfjet angegriffen. Hishmat allein überlebte >>>

Internationale Proteste gegen Gaza-Blockade - Friedensaktivisten bringen ägyptische Regierung zunehmend in Verlegenheit  - Internationale Friedensaktivisten haben am Donnerstag gemeinsam mit Palästinensern und Israelis gegen die mehr als dreijährige Blockade des Gazastreifens demonstriert. >>>

Protesters are being brutalized in Tahrir Square - Adam Horowitz - Source: Mondoweiss "Press release: Protesters are being brutalized in Tahrir Square right now – 500+ protesters violently forced into pens, others barricaded in their hotels"

Gazamahnwache Düsldorf von s.kahla.Grenze nach Gaza öffnen - Kairo: Proteste gegen die Blockade der Palästinenser fortgesetzt - Karin Leukefeld - Auch am Neujahrstag setzten Aktivisten des Gaza-Freiheitsmarsches ihre Proteste gegen die israelische Blockade des Gaza­streifens fort. Rund 400 Menschen forderten mit der französischen Gruppe EuroPalästina die Öffnung der Grenze bei Rafah, was von der ägyptischen Regierung verweigert wird. Seit Tagen halten die Aktivisten die Straße vor der französischen Botschaft in Kairo besetzt, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. >>>

»Ägyptens Polizei hat die Demo verhindert« - Der Freiheitsmarsch für Gaza steckt seit fünf Tagen in Kairo fest. Die Akteure geben aber nicht auf. Ein Gespräch mit Edith Lutz - Interview: Karin Leukefeld - (...) Am Silvestertag wollten wir ursprünglich zusammen mit 50000 Palästinensern im Gazastreifen demonstrieren, aber die ägyptische Polizei hat das verhindert, indem sie den Grenzübergang Rafah geschlossen hielt. Darum wollten wir einen Marsch von Kairo in Richtung Gaza machen, aber der wurde auch unterbunden. Polizei und Sicherheitskräfte haben uns wieder gestoppt, dicht zusammengedrängt und eingeschlossen. Es hieß, daß Hotels umstellt und die Leute nicht rausgelassen wurden –können Sie das bestätigen? >>>

01.01.10 13:46:06 - < Pressemeldung der deutschen Delegation vom Gaza Freedom -  Aktuell! 300 Demonstranten vom Gaza > Freedom March sind im Polizeikessel vor der israelischen  Botschaft in Kairo.  Im Kessel sind viele Deutsche. Es gibt etwa einen Polizist pro Demonstranten. Es ist möglich einige der Deutschen im Kessel anzurufen. Wer ein Interview mit diesen machen will, soll dies schnell tun, weil sie eventuell verhaftet werden.  (Siehe Liste unten).
> Dr. Edith Lutz, Vertreterin von "Jüdische Stimme für  gerechten Frieden im Nahen Osten", und andere Vertreter  der deutschen Delegation vom Gaza Freedom March sind im  Restaurant in der Nähe der israelischen Botschaft,
GFM 2 008 von codepinkhq.um Pressegespräche zu führen.
Kontakt: > Elsa Rassbach - ägyptisches Handy +20109816078 - Dr. Edith Lutz - deutsches Handy + 4915204519740

Mary - 31.12.2009 - In about an hour the Gaza Freedom Marchers in Cairo will be meeting in Tahrir Square to celebrate the beginning of 2010 here.  January 1st will be the fifth day of my hunger strike. It was an eventful and exhilarating day here for all of us here in Cairo.  This morning we began to arrive in small groups at a couple of locations in downtown Cairo, intending to join and up and  begin a solidarity march to Gaza.  We didn't expect to get far before being stopped, so we took what things we had that would make it easier to spend the night in the street.  As soon as we got out of our taxi near the Museum, Hedy and I and Hedy's two friends from St Louis were immediately surrounded by security police who tried to lead us away from the area.  All around us we saw other small groups receiving the same reception >>>

Bildquellen und mehr Bilder GFM bei flickr >>>
Aktionen zum  Stopp der illegalen Gaza-Blockade >>>
Gaza-Friedensmarsch 2010 - 27. Dez – 2. Jan. (Die offizielle Seite) >>>
BREAKING NEWS!! (click here for more)
Gaza Freedommarch - Schweiz
>>>
Marsch durch GAZA - Deutschland >>>
Contact the Egyptian government for the Gaza Freedom March >>>
Gaza Freedom March - Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung >>>
Sonderseiten zu Gaza >>>

 

30.12.2009

Juliane Bieberstein Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig Teilnehmerin des Gaza Freedom March hat heute an dem geplanten Marsch / Demo in Kairo teilgenommen. Sie hat  einen Blog dazu geschrieben: Blog von Juliane Bieberstein zum Gaza Freedom March - Gabi und ich hinterlegen unsere Reisepass-Kopien im Hotelzimmer und brechen auf gen Aegyptisches Museum. Wir kommen dort um halb 10 Uhr an und gehen, wie Touristen, zunaechst in einen Souvernirladen. Dort treffen wir einen anderen aus der deutschen Gruppe, Benjamin, der per SMS Infos bzgl. der weiteren Vorgehensweise bekommt. Als wir einmal aus dem Laden heraustreten um zu pruefen, ob sich was bzgl. des fuer 10 Uhr geplanten Marsch ankuendigt, wird uns gesagt, dass wir aufgrund einer Aktion fuer Gaza dort nicht stehenbleiben duerfen. Benjamin ist ploetzlich nicht mehr da >>>

Protests held against Gaza siege - Members of Gaza Freedom March, denied entry to Gaza, demonstrated in Cairo - Ali Abunimah  - Activists, both from Gaza and abroad, have held demonstrations on either side of an Israeli border crossing to the Palestinian territory, protesting against its continued siege by Israel. Hundreds of protesters gathered around the Erez crossing on Thursday, to denounce the blockade that has caused immense suffering to those living in Gaza. Nisreen el-Shamayleh, Al Jazeera's correspondent who was on the Israeli side of the crossing, estimated that about 600 protesters were present, many from mainly Arab neighbourhoods in East Jerusalem. >>>

Donnerstag 13:00 - Freiheitsmarschierer werden in Kairo aufgehalten - Ein aktuelles Bild aus Kairo - Dr. Edith Lutz -  Polizei in Zivil verhindert jegliches näherkommen. Zur Zeit - 13 Uhr - ist die größere Gruppe eingekreist, vor der kleineren am Lotus Hotel, steht die Polizei in Front. bei beiden Gruppen in der nähe schwarze Polizeiautos. Beim fotografieren wird man behindert.

Zum Abtransport bereit


Plans for Thursday, December 31 - Medea Benjamin - Tomorrow, international groups related to the Gaza Freedom March will join together for a united march to Gaza.  We are demanding an end to the Seige of Gaza, freedom of movement for all Palestinians, and end to the Wall.   We urge people around the world to join civil society in a boycotts, divestment campaign and a call for sanctions now. Our protest will begin at 10 AM sharp in the heart of downtown Cairo.   We are asking people to be in the area of the Tahir Square and the Egyption Museum.  Please be in the area early.  It is time to act like a tourist just as the Egyption Government has said we should do – window shop, buy coffee etc. Please stay in small groups and pay attention.  When the March begins, which will be visible by flags and sound, move to it as quickly as possible and add your energy and body to the flow.  Once it begins, act like an Egyption and move through the traffic to join in. >>>

Video - Gaza: Aktivisten sitzen in Kairo fest - ZDF heute  >>>

 

Gaza Freedom March Protests Continue in Cairo, Organizers Say Egypt Offer to Allow 100 into Gaza Not Sufficient >>>

'Israel is the persecutor,' says Holocaust survivor on hunger strike for Gaza - 85-year-old Hedy Epstein insists ‘we have to try everything’ to break siege of territory - Richard Hall  - An 85-year-old Holocaust survivor entered the second day of her hunger strike on Tuesday, in protest over the Egyptian government’s refusal to allow an international Palestinian solidarity march to enter the Gaza Strip. American peace activist Hedy Epstein came to Cairo as part of an international  >>>

Gaza: Freiheitsmarschierer gestoppt - Die TeilnehmerInnen des ‘Gaza Freedom March’ drängen die Ägyptische Regierung, damit wir Kairo verlassen und nach el-Arish fahren können. Gleichzeitig beginnt die Regierung, Gegendruck zu erzeugen. Heute morgen um 7 Uhr trafen sich die Freiheitsmarschierer am Busbahnhof. Wir wollten in die Busse steigen, die nach el-Arish fahren. Stattdessen erwartete uns eine große Gruppe Soldaten, die sämtliche Busse und Taxis wieder wegschickten. Bevor wir >>>

 
Bild: Protesters occupying the grounds of the French embassy. Quelle

 

Gaza’s border must be opened NOW - Pam Rasmussen | The Electronic Intifada  - This time is clearly different. I have traveled to Gaza twice this year, in groups ranging from 40 to 60 persons, and although there was a lot of behind-the-scenes work involved in “greasing the wheels” with the Egyptian authorities, we pretty much sailed in. CODEPINK (the group that organized both of my previous trips) developed a well-earned reputation for being able to pull just the right levers to open the doors to the isolated enclave of Gaza — even more so than George Galloway’s Viva Palestina convoy, which is typically allowed in for only 24 to 48 hours (versus our four days). But too many months have gone by with no change in the crippling isolation of Gaza imposed by Israel and Egypt, and it was time to risk our privileged access to take our efforts to break the siege up a notch >>>


Marchers Refuse Egyyptian Offer, Say They Will March to Gaza Geschrieben von: Free Gaza Team - Members of an international group gathered in Cairo to protest against the siege of Gaza have rejected an Egyptian offer to allow 100 of them entry into the Palestinian territory. >>>
http://english.aljazeera.net/news/middleeast/200
9/12/2009123
061947605152.html

Activists reject Egypt's Gaza offer >>>

 

 

29.12.2009 - 85 year old Holocaust Survivor Hedy Epstein Begins Hunger Strike to Open Gaza Borders >>>

Ägypten stoppt Solidaritätszug - Ägyptische Behörden hindern rund 1.400 internationale Aktivisten daran, nach Gaza zu gelangen. Dort wollten diese für eine Ende der Blockade demonstrieren. - Ivesa Lübben -  Den Ägyptern, die in der Nacht die Muradstraße im Auto entlangrasen, bietet sich ein ungewöhnliches Bild. Vor dem maurischen Palast, in dem die französische Botschaft residiert, schwingen 300 Aktivisten der Bewegung Euro-Palestine palästinensische und französische Fahnen. "Freiheit für Palästina" skandieren sie. Auf einer meterlangen Banderole steht weithin sichtbar. "Beendet die Blockade von Gaza." Hinter Polizeisperren sind Zelte aufgestellt und Schlafsäcke ausgebreitet. Kleine Gruppen singen, begleitet von Gitarre und Akkordeon, Solidaritätslieder. Kairo war eigentlich nicht ihr Ziel. >>>

Herforder Frauen im Friedensmarsch auf Gaza - An der gewaltfreien Aktion für ein Ende der Blockade sind Akteure aus 42 Nationen beteiligt / Morgen will die Gruppe die Grenze übertreten -  Für ein Ende der Blockade setzen sich Frauen aus Ostwestfalen mit einem Freiheitsmarsch auf Gaza ein: Gemeinsam mit Menschen aus 42 Nationen fordern sie ein Ende der andauernden Blockade, die sie als eine eklatante Verletzung des Völkerrechts ansehen. Auch Herforder Frauen nehmen an der Aktion teil. >>>


Stop GAZA Siege Protest

Gaza aid convoy to change course - Egypt accused the French protesters of lying and trying to embarrass it - Organisers of Viva Palestina aid convoy, which is trying to reach the Gaza Strip, have now agreed to go via Syria en route to Egypt. The agreement came after a Turkish mediator reached a deal with the Egyptian consul in Jordan's Red Sea port of Aqaba. >>>

Video: Noam Chomsky: “Gaza: One Year Later" >>>

Gaza Freedom March: Schlechte Nachrichten aus Kairo - Aus Kairo erhielten wir heute schlechte Nachrichten von Dr. Edith Lutz - Deutschlandkoordinatorin des 'Gaza Freedom March'. Die ägyptische Regierung scheint nicht nur - wie leider zu erwarten - darauf zu beharren, die Teilnehmer nicht nach Gaza einzulassen, sondern sie bemüht sich offenbar auch im Vorfeld darum, die Angereisten mit allen möglichen Mitteln aufzuhalten. 30 Teilnehmer wurden in einem Hotel in El-Arish festgehalten - und dürfen die Stadt nicht verlassen. Eine andere Gruppe von acht Teilnehmern wurde am Busbahnhof festgenommen. Ausserdem sprengte die ägyptische Polizei eine Gedenkveranstaltung für die Opfer in Gaza, der die Marschierer auf der 'Kasr al Nil'-Brücke gedachten. Parallel dazu schweigen die deutschen Mainstream Medien eisern zu dem Thema - oder sie verbreiten die übliche verzerrte und kontextfreie israelische Darstellung, die aus dem Massaker Ende des vergangenen Jahres einen Akt der Selbstverteidigung macht.          Quelle - Institut für Palästinakunde

Ergänzende Links:  Brief von Dr. Edith Lutz   |   25 israelische Aktivisten (Refuseniks) vor Gaza festgenommen

23.11.2008 - Eyad El-Sarraj - Brief aus dem Gazastreifen, November 2008:   Liebe Jessica, wie sehr wünschte ich zu reisen und euch  und alle lieben Freunde zu besuchen und die Welt zu sehen,  frische Luft  zu atmen und mich dabei versichern, ob es noch ein paar normale Dinge und normale Menschen da draußen gibt. Wie schmerzlich ist es, immer und immer wieder zu realisieren, dass es  mir und  uns und der Bevölkerung von Gaza nicht erlaubt ist, uns normal zu fühlen und normal zu denken. Unser Recht  auf unser Land, auf Freiheit und Gerechtigkeit wird uns systematisch geraubt. Nun sind sie hinter unsrer Zurechnungsfähigkeit, unserm Verstand,  her. Es ist das Ziel, auch das noch zu zerstören, was uns geblieben ist – unsere Identität. Unsere Identität ist es, die  ihnen (anscheinend) so bedrohlich ist: unsere Menschlichkeit, unsere Verbindung zu unserer Familie und dem heiligen Jerusalem,  zu Falafeln und der Musik von Fairuz und den Frauen, die noch traditionelle Kleider weben und besticken. Ich wartete drei Monate lang auf einen Passierschein für eine medizinische Sache. Alle Versuche scheiterten, bis Uri Hader sich damit befasste und  einen Passierschein für  einen Tag für mich erhielt, damit ich meinen Arzt in Tel Aviv besuchen und dann sofort nach Amman reisen konnte, um mich euch und der Cyperngruppe anzuschließen >>>

22.11.2008 - Gazans Resist by Surviving - By Ramzi Kysia - Gaza - "I will send fire upon the walls of Gaza…" -- Amos 1:7 - In a small cafe in Gaza City, Amjad Shawa, the coordinator for the Palestinian NGO Network (PNGO), sips black coffee and ruminates on the Israeli blockade of Gaza. “This siege isn’t about ‘security’ or even about Hamas,” he says. “Israel’s ultimate aim is to separate Gaza from the West Bank and kill the Palestinian national project.” The Gaza Strip, a 25-mile-long narrow coastal plain wedged between Israel and Egypt, is home to 1.5 million Palestinians. Despite its small size, Gaza in many ways encapsulates the essence of two of the world’s major conflicts: the rise of political Islam and the use by the West of collective punishment and economic coercion as a brutal counterweight. >>>

22.11.2008 - End the siege of Gaza - - For five months, until the first week of November, the Gaza Strip and its neighbouring Israeli towns to the north and the east enjoyed unprecedented peace that was the product of the hudna, or truce, agreed between Hamas and Israel through Egyptian mediation.

End the siege of Gaza - For five months, until the first week of November, the Gaza Strip and its neighbouring Israeli towns to the north and the east enjoyed unprecedented peace that was the product of the hudna, or truce, agreed between Hamas and Israel through Egyptian mediation. Despite the continuation of the siege that denied the population of Gaza much of what other people around the world may consider life necessities, men, women and children could walk the streets of the Strip without fear and spend hours of their free time enjoying the beach. On the other side of the divide, Israel saw tourism flourish. Then, suddenly, the Israeli government decided to authorise the army to act against perceived threats within what it calls the "security parameter" - a several hundred-metre strip beyond the border between Gaza and Israel.

September 2005 (Abzug aus dem Gazastreifen)Chronologie der Ereignisse

Talent zum Zerstören
von Amira Hass - Ha'aretz

Eine Fahrt auf den Straßen des Gazastreifens, die jahrelang für Palästinenser gesperrt waren, zeigt die volle Dimension der Zerstörung, die Israel hinterlassen hat. Tausend Worte und tausend Bilder können diese nicht beschreiben. Nicht weil die Worte und Fotos zu schwach sind, sondern wegen der Unfähigkeit der meisten Israelis das Ausmaß zu sehen und zu begreifen, wie die Armee des israelischen Volkes Weingärten, Haine, Obstgärten und Felder in eine Wüste verwandelt hat, wie das grüne Land nun gelb und grau ist, der Sand überhand genommen hat, das Land offen daliegt, voller Dornen und Unkraut.... mehr >>>.

Abschlussparty
Die Palästinenser im Gazastreifen feiern das Ende der israelischen Besatzung - Oliver Eberhardt

Die Lage in Nahost nach dem Gaza-Abzug der Israelis
Ludwig Watzal

 

Das Leid der anderen
Der Medienrummel um die Räumung der israelischen Siedlungen im Gazastreifen

Getrenntes Doppel
In Gaza müssen die Palästinenser beweisen, dass sie einen funktionierenden Staat aufbauen können

"Tel Aviv hat Jerusalem geschlagen"
Tom Segev über die Chancen auf Rückkehr eines pragmatischen Zionismus nach dem Gaza-Abzug

Süchtig nach der Droge der Besatzung
von Akiva Eldar, Haaretz, 12.9.05

Krebskranke ohne Hoffnung
Gesundheitsversorgung für Palästinenser nach Israels Abzug aus dem Gazastreifen erschwert. Mauer am Westjordanland verhindert Behandlung

23.11.2008 - Amira Hass berichtet aus dem Gazastreifen -  Amira Hass, veröffentlicht in der „Internationale“, Italien, 11. November 2008 - Am Telefon klang Mustafa so, als ob er grinsen würde. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass in unserem Stadtteil der Strom gesperrt worden war und dass wir zu einem Ort gehen wollen, wo es einen Generator gibt, damit ich meinen Bericht wegsenden kann. Seit 5. November sind auf Befehl des israelischen Verteidigungsministers alle  Grenzübergänge zum Gazastreifen total gesperrt: keine Waren, keine Personen und kein Brennstoff werden hineingelassen. Das Kraftwerk in Gaza, dass etwa ein Drittel von Gazas Stromverbrauch produziert, hat keinen industriellen Kraftstoff mehr und musste schließen. „Du wolltest unbedingt nach Gaza kommen“ – meinte mein Freund grinsend – nun hast du es: Stromsperre, die 6, 8 Stunden, dauern kann, ohne dass man weiß, wann er wieder kommt und wann er aufhört und wiederkommt.“ Ja, ich wollte unbedingt.

Mit den Philistern sterben - Uri Avnery - DAS BERÜHMTESTE Wort, das jemals im Gazastreifen gesprochen wurde, waren die letzten Worte von Samson (Richter 16,30): „Ich will  mit den Philistern sterben !“ Nach der biblischen Geschichte „umfasste Samson die beiden Mittelsäulen, auf denen der  Philistertempel ruhte  „stemmte sich gegen sie“ und ließ das Gebäude zusammenbrechen. „Es fiel auf die Fürsten der Philister, auf alles Volk  und ihn selbst“. Der Erzähler der Geschichte fasst es so zusammen: „ Sodass es mehr Tote waren, die er durch seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten getötet hatte.“ Es ist eine Geschichte des Leidens, der Zerstörung und des Todes. Sie könnte, sich jetzt   wiederholen - nur mit umgekehrten Vorzeichen: der Tempel könnte von den Palästinensern  (die ihren Namen  von dem der Philister ableiten) selbst eingerissen werden, und unter den Toten könnten die Fürsten Israels sein. >>>

Familienzusammenführung an palästinensisch-ägyptischer Grenze in Rafah. Endlich begegnen sich Angehörige derselben Familie an der Grenzmauer nach dem Rückzug der Israelis aus dem Gazastreifen am 12.09.2005. (Assafir, 12.09.2005, Al-Jazeerah)

Alles andere als Luxus:
Leben im Gaza-Streifen. Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne und eine schlechte Gesundheitsversorgung bestimmen den Alltag der Palästinenser - Johannes Zang

Für Recht und Ordnung im Gazastreifen Grundsatzrede des palästinensischen Präsidenten Abbas

Lärmbomben und Flugblätter über Gaza
Dorothy Naor, New Profile,

Israel verursacht nicht nur (learned ?) Hilflosigkeit bei den Palästinensern im Gazastreifen, sondern auch bei denen auf der Westbank  - wenn auch  mit anderen Mitteln . Israel kann keine überlaute Schall/Lärmbomben, Kanonen oder andere Mittel gebrauchen, um Massenangst  und –Zerstörung in der Westbank  zu bewirken, wo jetzt so viele Juden als Siedler leben. Gott bewahre! deren Schlaf darf nicht gestört oder Personen  Schaden zugefügt werden. (vgl . den Bericht von Dr. Ejad Sarraj)

In der Westbank verursacht man das Gefühl der Hilflosigkeit  mit nächtlichen Massenverhaftungen.

Israel droht mit Militärinvasion im Gazastreifen
Mindestens 23 Palästinenser starben. Autonomiebehörde macht sich noch unbeliebter bei Bevölkerung - Peter Schäfer

Nach dem Abzug der Israelis bieten sich den PalästinenserInnen Chancen - wenn auch nur kleine. - Von Armin Köhli
. Nicht «Terroristen» besorgten sich sofort Waffen, sondern verarmte PalästinenserInnen profitierten von den tieferen Preisen in Ägypten.

Nur eine Frontbegradigung
Der israelische Abzug aus Gaza darf nicht darüber hinwegtäuschen: Die Palästina-Frage ist noch lange nicht geklärt - Scharon lässt weiter Siedlungen bauen

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