GAZA


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2004 - "Operation Regenbogen" in Gaza - Seite 1

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Die Auftraggeber
 

Scharon der Blutige
Regierungschef

Dan Harel
Gazakommandant

Mosche Or
Panzerkommandant

Mosche Jaalon
Generalstabchef

Schaul Mofas
Verteidigungsminister.

Amnesty wirft Israel "Kriegsverbrechen" an Palästinensern vor

ISRAELS OPERATION REGENBOGEN
"Tief Luft holen, dann weitermachen"

Israel erklärt "Operation Regenbogen" für beendet

UNO baute im Gazastreifen für 93 Flüchtlingsfamilien neue Wohnungen

 Der Trennungskrieg

Israel zieht Truppen aus fast ganz Rafah ab
Schwere Zerstörungen

Israel führt angeblich Gespräche über Gaza-Streifen-Abzug
Radio: Mit palästinensischem Ex-Sicherheitschef Dahlan - Palästinenser dementieren

Rafah kommt nicht zur Ruhe
Gaza: "Operation Regenbogen" geht weiter

Rafah- Israelische Truppen ziehen sich zurück

Israelische Truppen halten UN-Mitarbeiter im Westjordanland fest

Israelische Truppen stürmen UN-Büro im Westjordanland

UNO: Israel riskiert "Hort des Terrors"

Israelische Armee findet Tunnel zum Waffenschmuggel in Rafah

Dreijähriges Mädchen von israelischen Soldaten erschossen
Im palästinensischen Flüchtlingslager Rafah ist ein dreijähriges Mädchen erschossen worden. Nach Berichten von Zeugen wurde das Kind von israelischen Soldaten mit mehreren Schüssen getroffen. Am Mittag wurde ein israelischer Soldat bei einem Selbstmordanschlag eines Palästinensers verletzt. mehr...

Israelischer Justizminister kritisiert Rafah-Offensive

Der israelische Justizminister Josef Lapid hat das Vorgehen der Streitkräfte im Gazastreifen scharf kritisiert. Lapid sagte am Sonntag im Kabinett, das Bild einer alten Palästinenserin in den Trümmern ihres Hauses erinnere ihn «an meine Großmutter im Holocaust». Es gebe keine Vergebung für Menschen, die eine alte Frau so behandelten mehr >>>

Israel zieht sich weitgehend aus Rafah zurück
Die israelische Armee hat sich aus großen Teilen der Stadt Rafah im südlichen Gazastreifen zurückgezogen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. ...

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Israel rückt Panzer ab
Die israelische Armee hat am frühen Morgen mit dem Rückzug aus zwei Vierteln des Flüchtlingslagers Rafah im Gaza-Streifen begonnen. Die Suche nach Tunneln zum Einschmuggeln von Waffen aus Ägypten geht dennoch weiter. Bisher kamen mehr als 40 Palästinenser ums Leben. mehr...

Israel hat der US-Regierung zugesagt, dass es keine weiteren palästinensischen Häuser im Gazastreifen mehr zerstören wird.

Pressestimmen- "Schmutziger Krieg in Gaza"

Scharon bleibt stur
Es war eine Ohrfeige für Israel: Zum ersten Mal seit September 2002 ließen die USA eine Uno-Resolution gegen Israel passieren. Doch selbst dadurch ließ sich die Regierung Scharon nicht beeindrucken: Die Armee setzte ihre Militäroperation in Rafah mit aller Härte fort: Fünf Wohnviertel wurden besetzt, acht Palästinenser getötet. mehr...

Kommentar- Eine Mistkübel-Resolution mehr

Hamas-Anführer in Rafah bei israelischem Luftangriff getötet

Rafah unter israelischer Kontrolle
Die Regierung in Jerusalem zeigt sich unbeeindruckt von der Verurteilung im Uno-Sicherheitsrat: Das palästinensische Flüchtlingslager ist zu weiten Teilen von israelischen Truppen besetzt. In dem Lager, in dem rund 90.000 Menschen leben, wurde die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. mehr...

Oberster Gerichtshof Israels wegen Vorfällen in Rafah angerufen

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Einziger Zoo im Gazastreifen durch israelische Offensive zerstört

Schröder verlangt Ende der Sprengungen palästinensischer Häuser

Massenflucht aus dem Flüchtlingslager von Rafah

EU-Treffen: Außenminister wollen USA und Israel rüffeln -

Weltwirtschaftsforum erzielt keine Fortschritte im Nahost-Konflikt
König Abdullah kritisiert palästinensische Führung

Israel weitet Offensive im Gazastreifen aus

In der dritten Nacht in Folge haben israelische Kampfhubschrauber Büros palästinensischer Organisationen in Gaza-Stadt angegriffen. Mit einem weiteren Großeinsatz in dem Gebiet will Israel an der Grenze zu Ägypten nun eine "neue Realität" schaffen. - MEHR >>>

Mitten in der Nacht flüchtet man aus den Häusern.
lese auch: Rafah Flüchtlingslager

Weltsicherheitsrat verlangt Ende der Häuserzerstörung von Israel
Scharfe Reaktion: Der UN-Sicherheitsrat hat Israel in einer völkerrechtlich bindenden Resolution aufgefordert, die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser unverzüglich einzustellen.

Israelische Armee tötet Kinder und Jugendliche

UN-Sicherheitsrat verurteilt Israels Vorgehen im Gazastreifen

Powell übt scharfe Kritik an Israels Militäreinsatz in Gaza

Einige hundert Israelis protestieren gegen Militäreinsatz in Rafah

Fischer bestürzt über Israels Militäraktion in Rafah

Schweiz verurteilt "exzessive Gewalt" in Israel

Reaktion auf Angriff- Scharfe Kritik von Uno und EU, Bush hält sich zurück

Israelische Ärzte protestieren gegen Armee

Tote und Verletzte bei Panzerangriff auf Demonstration
Im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen hat die israelische Armee demonstrierende Palästinenser mit Panzergranaten angegriffen. Die Angaben über die Zahl der Toten schwanken von zehn bis über zwanzig. Stunden später feuerte ein israelischer Kampfhubschrauber erneut zwei Raketen auf die Stadt. mehr...

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'Israel hat uns den Krieg erklärt' - Panik bei Offensive in Rafah

Israel erwägt Abbruch der Offensive im Gazastreifen

Zerstörungen im Gazastreifen im UN-Sicherheitsrat

China will humanitäre Hilfe für Palästina leisten

Örtlicher El-Aksa-Anführer in Dschenin erschossen

Medien- Scharon will etappenweise Abzug aus Gazastreifen

18.05.17

Schweiz verurteilt "exzessive Gewalt" in Israel

Harsche Kritik der EU an israelischem Armeeeinsatz in Rafah

Israelische Ärzte protestieren gegen Armee

Uno fordert Israel auf, Zivilisten zu schonen
Es ist Israels größte Offensive seit Jahren. Im Gaza-Streifen kamen durch die Operation "Regenbogen" mindestens 20 Palästinenser ums Leben. US-Präsident Bush zeigt sich "beunruhigt". Der Nahost-Beauftragte der Uno fordert von Israel den Schutz für palästinensische Zivilisten ein. mehr...

Massive Kritik an Israel:
"Inakzeptabel" Die Militäraktionen der israelischen Armee im Gazastreifen rufen internationale Organisationen ebenso auf den Plan wie den Protest von hochrangigen Diplomaten

Israels "Wurzelbehandlung" gegen Terror

Israels »Vernichtungskrieg«
Palästinenser fordern Weltöffentlichkeit zum Handeln auf. Neue Riesensperranlage geplant

«Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!»
 

Das Mädchen wollte auf dem Dach des Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen die Wäsche abhängen, ihr Bruder die Tauben füttern. Da peitschten Schüsse durch die Luft und töteten die Geschwister.

Rafah - Der 13-jährige Ahmad Mughajer und seine 16-jährige Schwester Asma waren am Dienstag auf dem Dach ihres Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen, als sie von den tödlichen Kugeln getroffen wurden. Wie Familienangehörige der Beiden telefonisch mitteilten, kamen die Schüsse von israelischen Soldaten aus einem gegenüberliegenden Haus. Beide seien mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche den Vorfall.

Die beiden palästinensischen Jugendlichen wurden während heftiger Kämpfe in Rafah getötet. Die israelische Armee leitete dort am Dienstag eine Offensive ein, deren Ziel die Zerstörung unterirdischer Anlagen zum Waffenschmuggel ist. Während der Kämpfe zwischen den israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern konnten die 90.000 Bewohner von Rafah ihre Häuser nicht verlassen.

Der Vater der Beiden, der 43-jährige Mohammed Mughajer, berichtete, die Familie habe gerade das Frühstück beendet, als Asma gesagt habe, sie gehe jetzt die Wäsche abhängen. Ihre Mutter habe ihr noch abgeraten, wegen der heftigen Kämpfe draußen. "Asma sagte nur, 'Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!'", berichtete ihr Vater. Ihr jüngerer Bruder habe daraufhin beschlossen, mit auf das Dach zu gehen, um die Tauben zu füttern, die die Familie dort hält.

Nach den tödlichen Schüssen habe es fast eine Stunde gedauert, bis ihre Leichen geborgen werden konnte. Die israelischen Soldaten hätten auf jeden geschossen, der versucht habe, die Leichen zu erreichen. Der älteste Bruder der beiden, der 25-jährige Ali, schaffte es schließlich. Die Leichen blieben zunächst im Haus, da die Kämpfe weiter andauerten.

König Abdullah legt Arafat Rücktritt nahe

17 Tote bei israelischem Einmarsch in Rafah

«Operation Regenbogen» soll Israel mehr Sicherheit bringen

EU verurteilt israelische Offensive im Gazastreifen

Militär- Israel will Großeinsatz in Rafah fortsetzen
Rafah-Einsatz ist laut Israel «zeitlich unbegrenzt»

Militäroffensive im Gaza-Streifen: Raketen auf Flüchtlinge
Internationale Proteste verhallten unbeachtet. Mit Kampfhubschraubern und Panzern ist das israelische Militär in der Nacht gegen das Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen vorgegangen. Zweimal wurde das Lager unter Raketenbeschuss genommen. Mindestens 14 Palästinenser wurden getötet. mehr...

Autonomiebehörde wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Amnesty wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Mindestens 17 Tote bei israelischem Großeinsatz in Flüchtlingslager

17.05.04

Israelische Armee beginnt Operation in Rafah
Israelische Panzer sind in der Nacht in das palästinensische Flüchtlingslager von Rafah im Gazastreifen eingedrungen. Kampfhubschrauber beschossen nach Augenzeugenberichten ein Wohngebiet.

Aktuelles direkt aus Rafah

Fischer wirft Israel Unverhältnismäßigkeit vor

USA kritisieren Israel für schwere Menschenrechtsverstöße

Bildersonderseiten
Nach der "Operation Regenbogen"
 21. 5.04 - Rafah - Bilder der Zerstörung und Vertreibung
19.5.04 Rafah - Raketenangriff auf Demonstranten
18. 5. 04  Rafah "Operation Regenbogen"
17. 05.04 Rafah
16. 05. 04 im Gaza Streifen
14.05.04 im Gaza Streifen
12. 05. 04  Gaza Streifen

Gush-Shalom
 Protest gegen die Häuserzerstörung
Machen Sie mit !!!

Geplante Zerstörung Mai 2004

Zum Vergrössern bitte das Bild anklicken

Die Bereiche der Zerstörung

Dezember 2003
Januar 2004

 

Zum Vergrössern bitte das Bild anklicken

Der Gouverneur von Rafah, Madschid el Agha, sagte am Montag, die Truppen hätten Zerstörungen hinterlassen, die an Erdbebengebiete erinnerten. Er sprach von mindestens hundert vollkommen zerstörten Häusern und schweren Schäden an der Infrastruktur in der ganzen Stadt. Hunderte palästinensischer Familien seien obdachlos geworden und vorübergehend in Schulen untergebracht worden. Agha sprach von einem «tragischen Desaster» in Rafah. - Es wurden 45 Menschen getötet.... Quelle

Peter Hansen Chef der UNO-Organisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA), verglich den Einsatz der israelischen Armee in Rafah, der am frühen Dienstagmorgen begonnen hatte, mit dem zehntägigen Militäreinsatz in Jenin im Westjordanland vor zwei Jahren.

"In einfachen Worten: Das ist Hiroshima 2004", sagte der Bürgermeister von Rafah, Said Surab, nach einem Besuch in El Sultan. "Man kann die Zerstörung nicht beschreiben." Alle Straßen in dem Viertel seien beschädigt und sogar eine Moschee habe gebrannt. Einige Bewohner könnten ihre Häuser nicht verlassen...

Der israelische Justizminister Josef Lapid hat das Vorgehen der Streitkräfte im Gazastreifen scharf kritisiert. Lapid sagte am Sonntag im Kabinett, das Bild einer alten Palästinenserin in den Trümmern ihres Hauses erinnere ihn «an meine Großmutter im Holocaust». Es gebe keine Vergebung für Menschen, die eine alte Frau so behandelten

Außenminister Shalom erließ eine offizielle Erklärung, Israel habe es in Gaza «mit Tieren zu tun und werde die entsprechenden Mittel gegen sie gebrauchen». mehr >>>

UN-Generalsekretär Kofi Annan geißelte die kollektive Bestrafung als Verstoß gegen internationales Recht. Und selbst das US-Außenministerium zog in seinem jährlichen Bericht über die Menschenrechte eine negative Bilanz. Es brandmarkte die teilweise "exzessive Gewalt" der israelischen Sicherheitskräfte und die Bestrafung "unschuldiger Zivilisten". Noch vehementer gingen internationale Menschenrechtsorganisationen zu Gericht. "Amnesty international" sprach von eine Verletzung des Völkerrechts und in einigen Fällen sogar von "Kriegsverbrechen".

"Häuser werden gewöhnlich ohne Vorwarnung mitten in der Nacht abgerissen, ihre Bewohner werden unter Zwang vertrieben, ohne dass sie Zeit hätten, Hab und Gut zu retten", resümiert ein Bericht. In den dreieinhalb Jahren seit Beginn der Intifada seien 3000 Häuser mutwillig demoliert worden.

Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge kritisierte die Verletzung der Menschenrechte.  Quelle

Der arabische Knessetabgeordnete der Vereinigten Arabischen Liste Taleb Sanaa meinte während einer erhitzten Knesset-Debatte über die Ereignisse in Rafah vom Rednerpult der Knesset aus, dass dies der „neue Holocaust“ sei. Darüber erzürnt standen die Knessetabgeordneten auf und schrien sich gegenseitig an. Weiterhin äußerte Sanaa, „daß es erwiesen sei, dass man kein Deutscher sein müsse, um ein Nazi zu sein“ Quelle

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