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Freitag, 30. September 201611:57  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

ICH DENKE, WENN NICHT ZU VIELE AKTIVISTEN GEDACHT HÄTTEN, "DAS WIRD SICH SCHON REGELN" - HÄTTE ES SICH ANDERS GEREGELT


Antisemitismus-Vorwurf: HAWK-Dekanin tritt zurück - Kritik an dem Palästina-Seminar an der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hatte es bereits 2011 gegeben. Doch die Antisemitismus-Vorwürfe verhallten ungehört. Am Donnerstag ist die verantwortliche Dekanin nach einer Krisensitzung zurückgetreten. Die Hochschulpräsidentin Christiane Dienel bezeichnete diesen Schritt als "richtig und unvermeidbar". >>>

 

Dekanin nach Antisemitismus-Vorwürfen zurückgetreten -  Nach dem Antisemitismus-Vorwurf gegen ein Palästina-Seminar ist die verantwortliche Dekanin an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, Christa Paulini, zurückgetreten. Hochschulpräsidentin Christiane Dienel bezeichnete den Rücktritt am Donnerstag als «richtig und unvermeidbar». >>>
 

DOKUMENTATION - 2016 - Jagdaktion gegen die Palästinenserin Ibtissam Köhler und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst –Hildesheim >>>

AMNESTY INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG - pdf - 28. 9. 2016 - Israel / Besetzte Palästinensische Gebiete: Muster rechtswidriger Tötungen enthüllt schockierende Geringschätzung für Menschenleben Wie Amnesty International heute erklärte, legen die israelischen Truppen auch fast ein Jahr, nachdem die Gewalt in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT / Occupied Palestinian Territories) eine neue Spitze erreicht hat, weiter eine erschreckende Geringschätzung für menschliches Leben an den Tag, indem sie rückhaltlos und rechtswidrig mit tödlicher Gewalt gegen Palästinenser vorgehen. In einem Memorandum, das den israelischen Behörden am 14. September zugesendet wurde, beschreibt die Organisation 20 Fälle offenbar rechtswidriger Tötungen von Palästinensern durch israelische Sicherheitskräfte im Detail und bat um Klärung des Status der entsprechenden Untersuchungen. In mindestens 15 dieser Fälle scheinen Palästinenser bei außergerichtlichen Hinrichtungen absichtlich erschossen worden zu sein, obwohl sie keine direkte Bedrohung für das Leben anderer dargestellt hatten. Auf Amnesty Internationals Bedenken und Nachfragen haben die israelischen Behörden nicht reagiert. >>>

Die die Arte-Dokumentation über die Siedler nicht sehen konnte, können sich dieses Dokument noch 4 oder 5 Tage in der Mediathek ansehen:
http://www.arte.tv/…/053996-00…/die-siedler-der-westbank-1-2
http://www.arte.tv/…/053996-00…/die-siedler-der-westbank-2-2

Shimon Peres 6be23Shimon Peres - Obituary of a Peace Politician - Ludwig Watzal  - 20 years ago Shimon Peres murdered 106 Lebanese including women and children in Qana massacre.

"De mortuis nil nisi bene" is commonly translated in English with "Speak no ill of the dead". The headlines of German obituaries on Shimon Peres outbid themselves in adulation. President Obama, however, outbid even the Germans. He praised Peres without irony as "a champion of peace. [...] As Americans, we are indebted to him”, he said. He even got metaphysical: "A light has gone out, but the hope he gave us will burn forever." The US president should have really known better, that even “Peace Angel” Peres was only interested in peace with the Palestinians on Israeli conditions, namely, their subjugation under an Israeli peace diktat. Obama’s hypocrisy was topped off by Israel's Prime Minister Benyamin Netanyahu, who had fought fiercely against the "peace policy" of Yitzhak Rabin and Shimon Peres.

Two Germans, former Germany’s President Christian Wulff and Charlotte Knobloch, former President of the Central Council of Jewry in Germany, outbid even the general adulation of Peres. Christian Wulff wrote: "[Peres] outshone his time, with his empathy, his great heart, his philanthropy and his courage, his apparently unshakeable belief that Good is possible. Shimon Peres has shown what the world so desperately needs and what it simultaneously so sorely lacks." Ms. Knobloch said: "He was a symbol of the Zionist dream”, undoubtedly believing that she was thereby praising the deceased. This “dream” had however turned out to be a nightmare for the Palestinians. >>>

Nahost: Heimkehr palästinensischer Flüchtlinge ist natürliches Recht - Kirche \ Weltkirche - Die internationale Anerkennung des Staates Palästina ist unverzichtbar, wenn man den Frieden im Nahen Osten wiederherstellen will. Das hat der maronitische Patriarch, Kardinal Boutros Bechara Rai, hervorgehoben. In diesem Zusammenhang müsse auch die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge in ihre Heimat garantiert werden, die der Kardinal als „natürliches Recht“ bezeichnete. Damit bezog er sich auf das Schicksal arabischer Palästinenser, die nach der Gründung des Staates Israel 1948 fliehen mussten.

Der Primas der maronitischen Kirche beklagte im Umgang mit der palästinensischen Frage „schwerwiegende Verstöße gegen die Wahrheit und die Gerechtigkeit“. >>>

Night Raid’ exhibit coming to DC shares striking images of life under occupation - Jennifer Bing  - Recently, the U.S. approved a $38 billion military aid package to Israel over the next decade. Hearing this news, my thoughts turned to what this funding commitment means to mothers in the occupied Palestinian territories.

Imagine telling your child that he should go to sleep in his clothes, just in case the army comes in the middle of the night and takes him away to prison. Imagine trying to stay awake all night, sitting by your front door in case soldiers break in and demand to search your house, wake your children, and take your son in the middle of the night for interrogation at a destination that you cannot access. Imagine trying to protect your children from soldiers when no protections exist. That is the experience of many Palestinian mothers who live under Israeli occupation.

Israeli army night and arrest raids into towns and villages across the West Bank, army interrogations without parental or legal counsel, and sentencing in military courts is the experience of many Palestinian children, some as young as 12 years old. This experience is highlighted in the photography exhibit “Night Raid,” opening at Gallery Al-Quds in Washington, DC on September 30. >>>

29. 9. 2016

Amnesty International: Muster rechtswidriger Tötungen enthüllt erschreckende Mißachtung menschlichen Lebens
Amnistìa Internacional Espana - 28.09.2016

Fast ein Jahr nach dem blutigen Höhepunkt der Gewalt in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten zeigen die israelischen Streitkräfte weiterhin eine erschreckende Mißachtung menschlichen Lebens in ihrem völlig leichtfertigen und rechtswidrigen Einsatz von Gewalt gegen die palästinensische Bevölkerung. So hat es Amnesty International heute erklärt.

In einem am 14. September an die israelischen Behörden gesandten Memorandum hat die Organisation 20 Fälle von offensichtlich rechtswidrigen Tötungen von Palästinensern durch die israelischen Streitkräfte dargelegt und um Information über den Stand der Ermittlungen gebeten. In mindestens 15 Fällen wurden Palästinenser vorsätzlich erschossen, obwohl sie keine unmittelbare Gefahr für das Leben darstellten, so dass sie als außergerichtliche Exekutionen erscheinen. Die israelischen Autoritäten haben auf die von Amnesty International geäußerte Besorgnis nicht reagiert.


"Seit im vergangenen Jahr in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten die Gewalt eskalierte, gibt es eine Besorgnis erregende Zunahme von rechtswidrigen Tötungen durch die israelische Armee, die durch eine Kultur der Straflosigkeit begünstigt wird", sagte Philip Luther, Direktor von Ermittlung und Arbeit an Vorfällen für den Nahen Osten und Nordafrika von Amnesty International.


"Die Fälle rechtswidriger Tötungen, die in diesem Memorandum dargelegt werden, enthüllen eine erschreckende Mißachtung menschlichen Lebens und stellen die israelischen Behörden vor schwerwiegende Probleme. Die Verantwortlichen müssen vor Gericht gestellt werden, um zu garantieren, dass dieser Kreislauf von Gewalt an ein Ende gelangt."


Seit dem 1. Oktobr 2015 hat Israel, das Westjordanland und Ost-Jerusalem eine Welle schwerster Gewalt seit Ende der zweiten Intifada 2005 erlebt. Mehr als 225 Palästinenser und 3 ausländische Staatsbürgern sind seit dem vergangenen Jahr durch die israelischen Kräfte ums Leben gekommen, die meisten bei Angriffen, vermuteten oder versuchten Angriffen auf israelische Soldaten, Polizisten und Zivilpersonen. Mindestens 35 Israelis und zwei ausländische Staatbürger sind im gleichen Zeitraum durch palästinensische Angreifer ums Leben gekommen.


In einigen Fällen kann die tödliche Gewalt das einzige Mittel gewesen sein, um das Leben von Zivilpersonen oder Mitglieder der israelischen Sicherheitskräfte zu schützen. In vielen Fällen, wie bei den im Momorandum dargestellten, stellten die verstorbenen Personen keine unmittelbare Gefahr für das Leben dar. Beispielsweise wurde auf Personen geschossen, die verletzt waren oder flüchteten, und auch auf unbewaffnete Demonstranten. >>>

Eine 13-jährige Palästinienserin erzählt, wie man auf sie geschossen hat: "Ich habe Albträume. Ständig schiessen sie auf mich" - RT Actualidad - 26.09.2016 - Barah Owaisi, das 13-jährige Mädchen, das von israelischen Soldaten fünf Mal beschossen wurde, erzählte gegenüber RT, wie das geschah. Das Mädchen hatte geträumt, dass ihre Tante, die an einem Checkpoint in der Westbank ums Leben gekommen war, sie rief und sagte, sie solle näher kommen, um sie zu sehen, und sie ging hin, weil sie sie vermisst.

"Die israelischen Soldaten sagten etwas zu mir, aber ich verstand sie nicht, sodaß arabische Arbeiter mir alles erklärten. Sie verlangten, ich solle meinen Rucksack abnehmen und auf den Boden legen, und das machte ich so. Ich sagte, ich hätte die Stelle sehen wollen, an der sie meine Tante getötet hatten. Sie fragten nach meinem Namen und ich antwortete ihnen ... und dann schossen sie auf mich. Zwei Soldaten sagten, sie sei eine Terroristin gewesen und befahlen den andern, auf mich zu schiessen", erinnerte sich das Mädchen.

Die Bilder des Vorfalls verfolgen das Mädchen noch immer. "Ich habe Albträume. Die Soldaten haben mich in Panik versetzt, ich sehe sie in meinen Träumen. Sie schiessen ständig auf mich. Ich hoffe, dass die Soldaten nicht wieder auf unschuldige Kinder schiessen."

Der Vater von Barah Owaisi sagt, Israel solle der Familie eine Entschädigung zahlen: "Sie wollten sie töten. Sie schossen fünf Mal auf sie. Ein Schuss genügt, um jemanden niederzustrecken, nicht fünf. Sie schossen kaltblütig auf sie." Dieser Mann vertraut darauf, dass seine Tochter wieder gehen (können) wird und erinnert daran, dass das nicht das erste Mal ist, dass israelische Soldaten Kinder töten wollen, und er möchte, dass die ganze Welt davon erfährt.

Nach dem Vorfall behauptete der israelische Verteidigungsminister in einem Komuniquee, das Mädchen hätte zu den Soldaten gesagt, sie sei zu diesem Ort gekommen, "um zu sterben". RT wandte sich an das Ministerium, erhielt aber keine Antwort.
[...]
Palästinensische Politiker sind der Meinung, die Protagonisten der letzten Vorfälle würden auf Grund der Enttäuschung wegen des Scheiterns der Friedensverhandlungen 2014 und wegen dem darauffolgenden Siedlungsausbau auf diese Weise vorgehen.      Quelle   - Übersetzung: K. Nebauer

Die Zensurversuche in München gehen munter weiter.

Nachdem unsere Veranstaltung mit dem Verleger und Publizisten Abi Melzer am 23. 9. durch Raumentzug - der Stadt München und von ihr abhängiger Einrichtungen - verhindert wurde (s. unsere Presseerklärung im Anhang), trifft es jetzt sogar das Benefizkonzert in der Erlöserkirche am kommenden Freitag.

Mit einem wüsten Rundumschlag (s. Anhang 2) versucht eine gewisse, uns schon hinlänglich bekannte Gabriella Meros , das Konzert, dessen Erlöse an Kinder im Gazastreifen gehen sollten, zu verhindern. Insbesondere wird unsere Freundin Nirit Sommerfeld, die einleitende Gedanken vortragen sollte, massiv angegriffen. Ihre Replik findet sich gleichfalls im Anhang. (...)

Wir bitten herzlich um Solidarität und um weitestgehende Verbreitung dieser Nachricht, so dass dieser unglaubliche Versuch, unsere Meinungs- und Informationsfreiheit zu beschneiden, nicht totgeschwiegen wird. Bisher ist nämlich unsere Presserklärung vom Sonntag – soweit wir das überblicken können – von keinem Medium berücksichtigt worden! Jürgen Jung



BIB Geschäftsführerin wird Redeverbot erteilt
 - bibjetzt - 29. 9. 2016 - Nirit Sommerfeld: Manchmal sprachlos – niemals mundtot!

Am kommenden Freitag sollte unsere Geschäftsführerin Nirit Sommerfeld eine kurze Rede zur Einführung eines Benefizkonzertes für Gaza in der Erlöserkirche München Schwabing halten, dessen Erlös medico international zukommen soll. Nun hat eine kleine Gruppe selbsternannter Antisemitismusjäger derartig Druck auf die Kirche gemacht – mit Verleumdungen und Hasstiraden gegen sie, aber auch gegen medico international, Brot für die Welt, Misereor und andere Personen und Institutionen, die gar nicht im Zusammenhang stehen mit der geplanten Veranstaltung – , dass Sommerfeld infolge dessen vom zuständigen Pfarrer ausgeladen wurde. Das Konzert könne stattfinden, wenn er an ihrer Stelle die Einführungsrede hielte; dazu sei er von höherer Stelle angewiesen, denn es gebe in der evangelischen Landeskirche „Vorbehalte gegen ihre Person“, so der Pfarrer wörtlich. Welche Vorbehalte, konnte er nicht sagen. Eine Klärung sei erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich – jetzt solle doch erst einmal das Konzert in Ruhe stattfinden können, das sei doch im Interesse aller.

Bei dem Konzert handelt es sich um eine Veranstaltung des renommierten australischen Pianisten Michael Leslie, bei dem zwischen den Musikstücken von Bach und Beethoven die Charta der Menschenrechte von einem Schauspieler vorgelesen wird. Leslie sagte gestern das Konzert ab – mit einer mutigen Begründung:

“ (…) Nach Weisung des Kirchenvorstandes hat mir Herr Pfarrer Raabe eine Kompromislösung für das Konzert am 30.9. dargelegt – Begrüßung, Musik, Menschenrechtslesung, Applaus, Ende. Kein Beitrag von Nirit Sommerfeld. Die Begründung, dass Frau Sommerfeld keine einführenden Worte spricht, lautet: ein Benefizkonzert ist keine politische Veranstaltung und darf nicht in eine solche ausarten. Für mich ist es nicht akzeptabel, dass in die Gestaltung meines Benefizkonzertes in dieser Weise eingegriffen wird. Ich bin nicht bereit, ein Spielball in irgendwelchen Machenschaften zu werden, faule Kompromisse einzugehen oder gar mir vorschreiben zu lassen, mit wem ich bei meinen Benefizkonzerten zusammenarbeite. Aus diesem Grund sehe ich mich veranlasst, das Benefizkonzert im Gemeindesaal der Erlöserkirche abzusagen. Ich werde es in dieser Konzeption zu anderer Zeit und Ort auf jeden Fall aufführen. (…)“

Wie man einführende Worte zu einem Benefizkonzert für notleidende Menschen in Gaza sprechen soll, ohne politisch zu werden, ist uns nicht ganz klar. Fest steht, dass wir uns nicht mundtot machen lassen. Nirit Sommerfeld schreibt: „Ich werde – wenn auch schweigend – deutlich machen, was es heißt, mir als gebürtiger Israelin, als in Deutschland lebender Jüdin, als der Gerechtigkeit und der Versöhnung verpflichtete Demokratin, als Geschäftsführerin von BIB und nicht zuletzt als Künstlerin im Jahre 2016 in München den Mund zu verbieten. Wer immer in der Nähe ist – Euch alle möchte ich einladen, ab 19 Uhr meiner kleinen Performance beizuwohnen vor der Erlöserkirche München Schwabing, Ungererstraße 17 – schweigend. Ich möchte keinen Tumult, keinen Streit, kein Geschrei.“

Michael Leslie wird ebenfalls ab 19 Uhr da sein, ebenso Pfarrer Raabe. Ab 19.30 Uhr wird es sicherlich Gelegenheit zum Gespräch geben. BIB hat bereits eine Klärung mit dem verantwortlichen Kirchenvorstand und Vertretern der Landeskirche verlangt.
 


Was ist eigentlich mit München los? Brief an protestantische Bischöfe und Pfarrer -  28. September 2016 - Abi Melzer (...) mir liegt das Schreiben von Frau Gabriela Meroz vor und ich muss gestehen, dass ich mich als Jude für diese Art Hetze und Hass schäme, auch wenn sie von einer offensichtlich durchgedrehten und unverantwortlichen Jüdin kommt.

Es reicht ihr wohl nicht, mich mit Dreck zu bewerfen, und mich als Anti-Israel-Hetzer zu verleumden, sie hat auch bekannte und verdienstvolle kirchliche Organisationen wie „Misereor, Brot für die Welt und Medico“ in den Dreck gezogen und sie in die Nähe von Antisemitismus gerückt, ja mehr noch, sie als Antisemiten diffamiert.

Ich will mich nicht zu lang mit diesen schrägen Ausführungen aufhalten. Ich habe vo,r am Wochenende meinen offenen Brief an die Präsidentin der jüdischen Gemeinde in München, Frau Charlotte Knobloch, zu veröffentlichen, in dem ich auf 14 Seiten detailliert Stellung nehme zum Skandal in München, in dem unser Grundgesetz mit Füssen getreten worden ist.

Heute möchte ich nur so viel sagen: 1992 hat Heinz Galinski, einer der Vorgänger von Charlotte Knobloch im Amt des Vorsitzenden des Zentralrat der Juden in Deutschland, mich vor Gericht gezerrt wegen genau denselben Anschuldigungen wie heute, dass ich nämlich Israel „delegitimiere“ und ein „Antisemit“ sei. Der brave, kluge, demokratische und liberale Richter hat die Klage abgelehnt mit folgenden Worten: „Man muss nicht Abraham Melzers Meinung teilen, aber er hat nach unserem Grundgesetz § 5 das Recht seine Meinung zu äußern.“ Und an Herrn Galinski gewandt sagte er: „Und Sie Herr Galinski, als Vertreter der Öffentlichkeit, sind verpflichtet diese Meinung anzuhören. >>>


 


Solidarität gefordert! Ich werde diffamiert.
- 28. September 2016 -  Nirit Sommerfeld - Liebe Freundinnen und Freunde, wie angekündigt, sollte ich am kommenden Freitag eine kurze Rede zur Einführung eines Benefizkonzertes für Gaza in der Erlöserkirche München Schwabing halten, dessen Erlös medico international zukommen soll. Nun hat eine kleine Gruppe selbsternannter Antisemitismusjäger derartig Druck auf die Kirche gemacht – mit Verleumdungen und Hasstiraden gegen mich, aber auch gegen medico international, Brot für die Welt, Misereor (!) und andere Personen und Institutionen, die gar nicht im Zusammenhang stehen mit der geplanten Veranstaltung – , dass ich vom zuständigen Pfarrer ausgeladen wurde. Das Konzert könne stattfinden, wenn er an meiner Stelle die Einführungsrede hielte; dazu sei er von höherer Stelle angewiesen, denn es gebe in der evangelischen Landeskirche „Vorbehalte gegen meine Person“, so der Pfarrer wörtlich. Welche Vorbehalte, konnte er mir nicht sagen. Eine Klärung sei erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich – jetzt solle doch erst einmal das Konzert in Ruhe stattfinden können, das sei doch in unser aller Interesse.

Fraglos unterstütze ich die Durchführung dieses Konzertes, bei dem übrigens zwischen den Musikstücken die Charta der Menschenrechte vorgelesen wird, und werde am Freitag auch anwesend sein. Ich werde aber – wenn auch schweigend – deutlich machen, was es heißt, mir als gebürtiger Israelin, als in Deutschland lebender Jüdin, als der Gerechtigkeit und der Versöhnung verpflichtete Demokratin, als Geschäftsführerin von BIB und nicht zuletzt als Künstlerin im Jahre 2016 in München den Mund zu verbieten.

Wer immer in der Nähe ist – Euch alle möchte ich einladen, ab 19 Uhr meiner kleinen Performance beizuwohnen und anschließend das Konzert um 19:30 Uhr im Großen Gemeindesaal der Erlöserkirche München Schwabing, Ungererstraße 17 zu besuchen – schweigend. Ich möchte keinen Tumult, keinen Streit, kein Geschrei.

Nach dem Konzert gibt es sicherlich Gelegenheit zum Gespräch. Ich hoffe, viele von Euch übermorgen zu sehen, und grüße – diesmal ziemlich fassungslos, manchmal sprachlos, niemals mundtot Nirit Sommerfeld

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

Aktuelle  Kurznachrichten

Shimon Peres, Israel's greatest ambassador, will be remembered for enabling oppression of the Palestinians
 

A Palestinian perspective on the legacy of Shimon Peres

Human Rights groups up pressure on Obama to investigate Israeli killing of U.S. citizen

Army to Flood Gaza Border

Organizations Call on Obama to Investigate Israeli Killing of US Citizen

Holocaust-Vorwurf- Ukrainische Nationalisten fordern Entschuldigung von Israel

Palestinian killed, 3 injured in tunnel collapse in northern Gaza Strip

UNRWA employees planning strike over salaries, staff shortages

Israeli forces detain 13 Palestinians in overnight West Bank raids

Israel cancels Gaza worshipers' Friday visit to Al-Aqsa for Peres funeral

Conflicting reports over deadly shooting by Palestinian police in Nablus

Palestinian cabinet approves revised Social Security Act after backlash

29. 9. 2016

Olmert muss zusätzliche acht Monate in Haft verbringen

Over 16,000 articles censored by the Israeli military in five years

Four Palestinian children killed in five days

How Israel is turning one Arab party into a security threat

Kaum arabische Reaktionen auf Peres' Tod

Army Kidnaps Fifteen Palestinians In Jerusalem

Soldiers Kidnap Five Palestinians Near Ramallah

Updated- Israeli Army Kidnaps Seven Palestinians In Hebron

Israeli Soldiers Partially Demolish A Home In Beit Jala

Israeli Forces Demolish Palestinian School for 4th Time

28. 9. 2016

Shimon Peres Has Died - Commentary Roundup
 

Nachruf auf Shimon Peres: Kriegsminister und Friedensstifter.
 

Nachruf: Schimon Peres, ??? Ghandi des Nahen Ostens ??? - Politik - Süddeutsche.de

Milliardendeal- Israel will Erdgas an Jordanien liefern
 

Israel wird mit US-Hilfe zur Erdgas-Großmacht
 

Israel- Konsortium schließt Milliardendeal für Gas aus israelischem

Israeli Army Kidnaps 17 Palestinians In The West Bank

Army Demolishes Four Apartments, A Classroom, In Jerusalem

Army Kidnaps Three Palestinians, Demolish Four Water Wells In Hebron

489 Violations against Palestinian Journalists by Israel

Trump, Clinton Meet with Israeli PM, Pledge Support to Israel

Army Opens Fire On Palestinians Lands And Homes In Gaza; Navy Fires On Fishing Boats

PHRI- “Right-wing Attacks Won’t Deter Us from Our Fight for Human Rights”

Israeli authorities carry out spate of demolitions across occupied territory

Funeral held in Jenin for Palestinian prisoner who died in Israeli custody

Israeli forces demolish water cisterns in Hebron-area village

Israel orders release of Palestinian journalist from administrative detention

27. 9. 2016

US-Wahl- Trump will Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennen

Bures in der Knesset- Ein roter Teppich für Österreichs Vertreterin
 

Israel-Reise- Bures besucht Knesset und erklärt Hofburgwahl

Autopsy reveals Palestinian prisoner died of heart condition after years of medical neglect

Army Opens Fire On Palestinians Lands And Homes In Gaza; Navy Fires On Fishing Boats

Erbitterte Kämpfe um Palästinensersiedlung bei Aleppo

Israel- Soldaten können Dienst mit Frauen verweigern

Israel verhaftet mehr als tausend palästinensische Kinder

Israeli settler opens fire at Palestinian youth east of Qalqilya

Damaskus: „Israel unterstützt Terroristen im südlichen Syrien“

NR-Präsidentin in Israel: Bures besucht Haus der Ghettokämpfer und Center for Humanistic Education in Akko

Israeli military indicts 145 Palestinians for social media posts

Palestinian prisoner dies of reported medical negligence in Israeli prison

Activists call for Facebook blackout after accounts of Palestinian journalists disabled

Four Palestinian children killed in five days

Netanyahu: I hope Obama won't seek to establish a Palestinian state

South Africa protests against Israel’s Palestinian abuses

Netanyahu compares killer of Palestinian man to fallen soldiers

Israeli Nukes Threaten World Peace

Israel builds giant wall under the ground to keep Hamas out

26. 9. 2016

US-Wahl- Trump will Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels anerkennen

Palestinian prisoners declare 3-day hunger strike after death of fellow detainee

Erbitterte Kämpfe um Palästinensersiedlung bei Aleppo

PHOTOS- Palestinians hold pray-in to protest road closures

Israel verhaftet mehr als tausend palästinensische Kinder

Damaskus: „Israel unterstützt Terroristen im südlichen Syrien“

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Activists call for Facebook blackout after accounts of Palestinian journalists disabled

Four Palestinian children killed in five days

Netanyahu: I hope Obama won't seek to establish a Palestinian state

South Africa protests against Israel’s Palestinian abuses

Netanyahu compares killer of Palestinian man to fallen soldiers

Israeli Nukes Threaten World Peace

Army Kidnaps Three Palestinians In Shu’fat Refugee Camp, In Jerusalem

Israel builds giant wall under the ground to keep Hamas out

25. 9. 2016

Accept Palestine or face ‘sea of hatred,’ Jordanian king warns Israel

Zaytouna-Oliva Leaves Corsica for Italy before Sailing to Gaza

Hinweis - Ellen Rohlfs, die unter anderem die Texte von Uri Avnery übersetzt, zieht um. Sie wird ihre Übersetzungen mit Verspätung versenden.

Cancer Stricken Detainee Held In Solidarity Confinement For Fourth Consecutive Year

Soldiers Close All Roads Leading To Nablus

Several Palestinians Injured Near Jenin

Bethlehem; Army Summons Three Palestinians For Interrogation

15 Families to be Homeless in Lieu of Israeli Military Drill

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