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20.1.2012
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Siedlerführer Katzover gibt nicht länger vor,
die Demokratie zu unterstützen
- Adam Keller - Benny Katzover,
einer der Gründer und prominenten
Führer der Siedlerbewegung,
nimmt alle Masken ab. Er erklärt
in klaren und eindeutigen Worten,
er sei ein geschworener Feind
der Demokratie, in dem er darum
kämpft, das demokratische Regime
in Israel zu demontieren und
zu zerstören und sie durch eine
„jüdische“ Diktatur mit einem
nationalistisch – theokratisch
– rassistischen Charakter zu
ersetzen. Katzover sieht es
nicht mehr für nötig an, gegenüber
der Demokratie ein Lippenbekenntnis
abzugeben, wie er und seine
Freunde es viele Jahre getan
haben. Jetzt spricht er offen
und unverschämt ohne Befürchtung,
dass ihm durch diese Offenheit
Schaden zugefügt wird. Er sieht
und fühlt, dass die Liquidierung
der Demokratie jetzt auf der
israelischen öffentlichen Agenda
eine greifbare und realistische
Option ist.
Tatsächlich ist es unmöglich,
eine Entscheidung weiter hinauszuschieben.
Entweder würde die schon in
den besetzten Gebieten existierende
militärische und Siedlerdiktatur
in alle Teile der israelischen
Gesellschaft dringen und eliminieren,
was noch von einer Demokratie
in Israel übrig ist, und vielleicht
auch für Israel selbst das Ende
bringen – oder die vernünftigen
Kräfte in der israelischen Gesellschaft
werden sich im letzten Augenblick
zusammenfinden, um der Besatzung
und der Siedlung ein Ende zu
setzen, die Demokratie aufrecht
zu erhalten und stärken und
einen Frieden zwischen Israel,
den Palästinensern und der arabischen
Welt zu erreichen. Zwischen
diesen beiden Möglichkeiten
kann es keine Brücke und keinen
Kompromiss geben.
http://972mag.com/settler-leader-democracy-must-be-dismantled/32401/
(dt. Ellen Rohlfs)
Room for Jews Only in Israel's
'Villa in the Jungle' - The
purpose of the law was to criminalize
refugees returning home.
- Jonathan Cook - The wheel
is turning full circle. Last
week the Israeli parliament
updated a 59-year-old law originally
intended to prevent hundreds
of thousands of Palestinian
refugees from returning to the
homes and lands from which they
had been expelled as Israel
was established. The purpose
of the draconian 1954 Prevention
of Infiltration Law was to lock
up any Palestinian who managed
to slip past the snipers guarding
the new state's borders. Israel
believed only savage punishment
and deterrence could ensure
it maintained the overwhelming
Jewish majority it had recently
created through a campaign of
ethnic cleansing. >>>
Chief rabbi of Safed sees nothing
wrong with overt racism
- Sophie Crowe - (...)
He signed a petition, known
as the “rabbis’ letter,” bidding
landlords to turn away Palestinian
tenants, signed by 18 other
rabbis, many from Safed. 50
other rabbis lent their verbal
support for the letter. After
much stalling, Israel’s Attorney
General, Yehuda Weinstein, said
in November he will open a criminal
investigation against Eliyahu
to ascertain whether he is guilty
of racist incitement. The investigation
will not broach the controversial
letter, focusing on personal
remarks made by Eliyahu. >>>
Vormarsch der Ultra-Orthodoxen
in Israel
- Ultra-orthodoxe Männer fordern
Frauen auf, sich nicht vor einer
Synagoge in beit Shemesh aufzuhalten
- Die Ultra-Orthodoxen wollen
ein anderes Israel, in dem das
Leben nach den strengen Regeln
der jüdischen Religionsgesetzte
gelebt wird. Die mehrheitlich
säkularen Israelis fürchten
um Freiheit und Demokratie im
Lande. Kann ein achtjähriges
Mädchen unzüchtig gekleidet
sein? Müssen Frauen in Bussen
in den hinteren Reihen sitzen?
Ultra-orthodoxe Juden, Haredim
genannt, haben ihre eigenen
Vorstellungen von Israel. Sie
wollen zum Beispiel Frauen aus
dem öffentlichen Leben verdrängen.
>>>
The Judaization of Palestine:
2011 Displacement Trends
- Itay Epshtain - This article
provides a political analysis
of the root causes and consequences
of Israel’s house demolition
policy, focusing on the demolition
of Palestinian homes and other
structures in the Occupied West
Bank. All recorded incidents
have been verified and documented
by partners in the Displacement
Working Group (an inter-agency
group under the auspices of
the Office of the UN High Commissioner
for Human Rights Protection
Cluster, and chaired by the
UN Office for the Coordination
of Humanitarian Affairs. the
DWG includes over one hundred
members, such as UN agencies,
international and local Israeli
and Palestinian NGOs, and donors.
ICAHD has been an active member
of the group ever since it was
established in 2008). >>>
Download (20 Seiten) >>>
Bunker state cemented by new
Israeli law against refugees
- Jonathan Cook - Last week
the Israeli parliament updated
a 59-year-old law originally
intended to prevent hundreds
of thousands of Palestinian
refugees from returning to the
homes and lands from which they
had been expelled as Israel
was established >>>
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Judenführer
Ovadia Yosef: Nichtjuden existieren nur, um den
Juden zu dienen -
Ovaida Yosef prahlt
mit dem jüdischen Gesetz. - Der Führer der
sephardischen Juden, Ober-Rabbiner Ovadia Yosef,
machte in seiner samstäglichen (Sabbat) Predigt
deutlich:
"Nichtjuden sind nur auf
dieser Welt sind, um den Juden zu dienen."
"Die Gojim wurden dazu
geboren, um uns zu dienen. Sie erfüllen keinen
anderen Zweck auf dieser Welt, als dem Volk
Israel zu dienen,"
sagte er während einer
öffentlichen Diskussion, wo es darum ging,
welche Arbeiten ein Goj erlaubt ist, am Shabbat
zu verrichten.
"Wozu werden die Nichtjuden
gebraucht? Sie werden gebraucht, um vor unseren
Augen zu arbeiten, zu pflügen und zu ernten,
während wir wie ein Effendi ihnen speisend
zuschauen,"
sage er unter dem Gelächter
der Anwesenden.
Yosef ist der geistige Führer
der Schas-Partei (Koalitionsparter der Regierung
Netanyahu) und ehemalige Chef-Rabbiner der
Sepharden in Israel.
Er fügte noch an, daß das
Leben der Nichtjuden geschützt werden müsse, um
die Juden vor finanziellen Verlusten zu
schützen. "Mit Nichtjuden ist es wie mit jeder
anderen Person auch. Sie müssen letztlich
sterben. Aber Gott schenkt ihnen ein langes
Leben. Warum? Stellt euch vor, jemands Esel
stirbt, das bedeutet einen Verlust für den
Eselbesitzer, er würde dadurch Geld verlieren.
Der Esel ist schließlich sein Diener. Das ist
der Grund, warum der Nichtjude eine langes Leben
hat, um für den Juden gut zu arbeiten“,
sagte
der Rabbiner, der kürzlich 90 wurde. Die Rede
des Rabbiners wurde zwecks Verbreitung und
Durchsetzung dieser Ideenwelt auch im
israelischen Radio (Kanal 10) gesendet. Können
Sie sich vorstellen, daß eine ähnlich
haßtriefende Propaganda gegen das Judentum in
der BRD oder in Polen möglich wäre und dann auch
noch in den öffentlichen Medien verbreitet
würde?
Quelle
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Shulamit Aloni: Ich
fühle mich hier wie eine Fremde
- Yoav Zitun -
Akademiker,
Künstler, Zivilisten demonstrierten
Sonntagnachmittag in Tel Aviv gegen das, was sie
rassistische Gesetze nennen, die vor kurzem von
der Regierung und der Knesset genehmigt wurden –
sie seien im Widerspruch zum Geist von Israels
Unabhängigkeits-erklärung. Am Sonntag
beschimpfte Außenminister Avigdor Lieberman
auch den Aufruf von Schauspielern - an einer
Vorstellung im Kulturzentrum in der
Westbanksiedlung Ariel nicht teilzunehmen. Er
sagte, es gäbe dort einen Ort für Redefreiheit,
aber keinen Ort für Hetze. Die
Demonstranten, einschließlich der früheren
Ministerin Shulamit Aloni, der Juristin Muta
Kremenitzer, (Verantwortliche der arbeitenden
und studierenden Jugendbewegung Pesach
Hausfetter ) und die Schauspielerin Hanna Meron
hielten die Protestdemo am alten Tel Aviver
Museum, wo Israels Unabhängigkeit ursprünglich
erklärt wurde. Teilnehmer riefen dazu auf, sich
an die Verpflichtungen der
Unabhängigkeits-Erklärungen zu halten, besonders
an die Freiheit des Gottesdienstes und des
Gewissens, an die gleichen sozialen und
politischen Rechte ( für alle), ohne Rücksicht
auf Religion, Rasse oder Geschlecht. Sie sagen,
eine Welle öffentlicher und Regierungsakte, die
von rassistischen Gesetzen beschmutzt werden,
schwappt übers Land, und treten fundamentale
Freiheiten mit Füßen. Aloni sagte, sie „fühle
sich wie eine Fremde im eigenen Land“ „Jeder
spreche über Zionismus“ sagte sie „ Aber der
Zionismus wurde geschaffen, um einen Staat für
autonome Bürger zu gründen – ich begreife nicht,
was heute hier vor sich geht.“ Kremenitzer
sagte, Israel sei auf dem Weg, ein rassistischer
Staat zu werden, während der Veteran, Aktivist
und frühere MK Uri Avnery sagte, die Knesset
erlässt neue Rassegesetze , die dem Wesen nach,
den berüchtigten Nürnberger Rassegesetzen
entsprechen. Das Staatbürgerschaftsgesetz – im
letzten Monat von der Regierung erlassen – liegt
im Mittelpunkt ihres Protestes. Nach der
Veränderung des Gesetzes wird von allen
Nicht-Juden, die die Staatsbürgerschaft
beantragen, verlangt, dass sie einen Treueid
gegenüber dem Staat Israel schwören. Aloni, die
auf die Veränderung Bezug nahm, sagte, dass in
jedem Land eine Person ein Bürger sei: „Juden
sind in Großbritannien britisch“, sage sie, „sie
haben die selben Rechte wie Katholiken und
Protestanten.“ (dt. Ellen Rohlfs) |