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Es gab ein Palästina

Es gibt ein Palästina

Wird weiter ein Palästina geben


Als Palästinenser galten ursprünglich alle Bewohner im gesamten Völkerbundsmandat für Palästina. .
Das römische Palästina bestand von 63 v. Chr. bis etwa 634 n. Chr. Es durchlief während dieser sieben Jahrhunderte verschiedene Grade der Abhängigkeit vom Römischen Reich.


Wie und wann entstand Israel? - 14. Mai 1948 - Israel/Gegründet


Geschichtliches
Karten + Dokumente
Münzen und Geldscheine

 

Geschichtliches

EIN KLEINES STÜCK GESCHICHTE. DIE KARTE DER JÜDISCHEN KOLONIEN IN PALÄSTINA. Diese Karte ist von 1913 und stammt aus dem jüdischen Museum in Wien. Man kann daraus zwei Dinge ableiten, erstens, dass sich die Zionisten lange vor 1948 völlig bewusst waren, dass sie daran arbeiten, ein Gebiet zu kolonisieren, und zweitens, dass sie sehr wohl wussten, dass das Land, das sie kolonisieren wollten, Palästina hieß. Genau das, was die umgeschriebene Version der Geschichte Israels lieber beschönigt.

 

 


 

Golda Meir. I am Palestinian


 

 

 

„Palästina ist unsere unvergessliche historische Heimat.“
Theodor Herzl: Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage.
 Breitenstein’s Verlags-Buchhandlung, Leipzig und Wien 1896, S. 29.

 

 

 

Das Mandatsgebiet Palästina in den Grenzen von 1920 bis 1923 (einschließlich Transjordaniens)

 

 

Römisches Palästina

Das römische Palästina bestand von 63 v. Chr. bis etwa 634 n. Chr. Es durchlief während dieser sieben Jahrhunderte verschiedene Grade der Abhängigkeit vom Römischen Reich. Obwohl die Levante insgesamt römisch und Palästina der Provinz Syria zugeschlagen wurde, bestand dort zunächst eine Herrschaft des Hohepriesters von Jerusalem, dann ein Klientelkönigtum, das zwischen den Großmächten und den Kontrahenten der Spätphase der römischen Bürgerkriege lavierte. Dessen bekanntester Herrscher war der Idumäer Herodes, zumal Jesus von Nazaret gegen Ende seiner Herrschaft geboren wurde. Die Machtkämpfe innerhalb der Dynastie veranlassten Rom immer wieder zum Eingreifen. Der letzte Hasmonäerkönig wurde zugleich zum religiösen Oberhaupt aller Juden sowohl in Palästina als auch in der jüdischen Diaspora. Auch das Königreich der Nabatäer um die heute zu Jordanien gehörende Stadt Petra wurde 62 v. Chr. römisch, konnte sich jedoch bis 106 n. Chr. eine relative Unabhängigkeit bewahren.

Der im Jahr 66 n. Chr. begonnene Aufstand gegen das Römische Reich scheiterte im Jahr 70 und endete mit dem Fall Jerusalems und der Zerstörung des Tempels des Herodes. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde aus Judäa eine Provinz, zu deren Hauptstadt nun Caesarea wurde. Das Sanhedrin, bis dahin die oberste jüdische religiöse und politische Instanz und gleichzeitig das oberste Gericht, wurde als Priestergremium, in das nun nur noch Gelehrte gelangen konnten, neu gegründet. Der Diasporaaufstand (115–118) und der Aufstand unter Simon Bar Kochba (132–135) wurden gleichfalls niedergeschlagen. Um 166 nahm das Sanhedrin schließlich seinen Sitz in Tiberias, wo inzwischen die meisten Juden lebten, da ihnen der Zutritt zu Jerusalem verboten war – ein Zustand, der bis zur islamischen Eroberung anhielt und nur von 425 bis 460 für die Betrauerung der Zerstörung des Tempels erlaubt war. Der Vorsitzende blieb die wichtigste geistliche Autorität der Juden in Palästina und in der Diaspora, ehe das inzwischen in einer Dynastie erbliche Amt des Patriarchen durch Rom aufgehoben wurde. Die Juden lebten vor allem in Galiläa, doch befanden sich auch Siedlungen im Hauran, auf den Golan und im Gebiet zwischen Aschkalon und En Gedi.

Während der Reichskrise des 3. Jahrhunderts machte sich die Levante unter Führung der großen Handelsstadt Palmyra weitgehend unabhängig, doch eroberte Kaiser Aurelian das Reich von Palmyra bis 273 für Rom zurück. Gegen Palmyra kam es in Palästina zu Unruhen, über die fast keine Überlieferung besteht. Mit der Verlegung der Reichshauptstadt von Rom nach Byzanz, das bald Konstantinopel hieß, wurde das Christentum nach und nach die dominierende Religion im Reich, 380 sogar Staatsreligion. Spätestens mit der Durchsetzung als Staatsreligion gerieten nicht nur die paganen Kulte, sondern auch das Judentum Palästinas in die Defensive. Gesetzliche Behinderungen und örtliche Verfolgungen führten 351/352 und um 440 zu Erhebungen.

Dabei erhielt das christliche Jerusalem schon 325 einen Ehrenvorrang, 451 die Jurisdiktion über Palästina. Im 6. Jahrhundert stand das Patriarchat Jerusalem auf einer Ebene mit denen von Konstantinopel und Rom, Antiochia und Alexandria. Zugleich spitzten sich sowohl die Kämpfe zwischen Juden und Christen, als auch die innerhalb des Christentums immer wieder zu. Auch die Samaritaner erhoben sich in den Jahren 484 und 529/30 sowie 555. Die Ursache lag in der zunehmend gegen religiöse Minderheiten feindlichen kaiserlichen Politik. 578 erhoben sich sowohl Juden als auch Samaritaner abermals. Die Kaiser konnten auch zwischen den aus christologischen Gründen und über die Natur Gottes zerstrittenen Gruppen keinen Kompromiss erzielen. Hingegen gelangen Missionserfolge sowohl von Christen als auch von Juden bei den Arabern, die in den Randgebieten Palästinas und auf der arabischen Halbinsel lebten.

Bis um 300 breitete sich das seit 212 auf das Gesamtreich ausgedehnte Munizipalsystem über die gesamte Provinz aus, sieht man von Obergaliläa, dem Golan und den kaiserlichen Besitzungen in Jericho und dem nördlichen Negev ab. Die Städte waren inzwischen stark romanisiert, die Mehrheit sprach Griechisch. Hingegen wurden aus der Mehrzahl der Bauern Kolonen, die bei schweren Strafen an das Land, das sie bearbeiteten, gebunden waren, während ihr Herr zunehmend auch rechtliche Gewalt über sie erlangte. Die Gesamtbevölkerung erreichte fast wieder die Zahl, die sie vor den großen Aufständen aufgewiesen hatte.

Einen ersten langen Zusammenbruch der römischen Herrschaft in der ausgehenden Spätantike verursachten die Perser unter den Sassaniden, die 614 bis 630 in Jerusalem herrschten und ihr Gebiet bis weit nach Nordafrika und Kleinasien ausdehnten. Wenige Jahre nachdem sie zurückgeschlagen worden waren, drangen Anhänger des auf Mohammed zurückgehenden Islams, dessen Hauptträger zunächst überwiegend Araber waren, ab 632/634 nach Palästina vor und eroberten die Provinz bis 640. Die Bevölkerungsverluste dieser Kriege waren offenbar sehr hoch. Die neuen Herren ließen die Juden wieder in Jerusalem zu und stellten die nichtislamischen Religionen auf eine Stufe. Die Muslime blieben hingegen frei von Abgaben, wobei fast nur den Arabern die führenden Positionen offenstanden.    Quelle

 


 

UN-Teilungsplan für Palästina

Der UN-Teilungsplan für Palästina wurde am 29. November 1947 von der UN-Generalversammlung als Resolution 181 (II) angenommen. Die Resolution sollte den Konflikt zwischen arabischen und jüdischen Bewohnern des britischen Mandatsgebiets Palästina lösen. Die Resolution beinhaltete die Beendigung des britischen Mandats und sah vor, Palästina in einen Staat für Juden und einen für Araber aufzuteilen, wobei Jerusalem (einschließlich Bethlehems) als Corpus separatum unter internationale Kontrolle gestellt werden sollte. Die beiden neuen Staaten sollte eine Wirtschaftsunion verbinden und sie sollten demokratische Verfassungen erhalten.

Seit 1922 hatte der Völkerbund die Schaffung einer nationalen Heimstätte für Juden („Jewish National home“) in Palästina im Völkerbundsmandat für Palästina festgeschrieben. Verschiedene zionistische Organisationen, darunter die Jewish Agency, forderten nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust verstärkt einen eigenen Staat in Palästina.

 

 

 

Vorgeschichte und Errichtung des Palästinamandats

Col. T. E. Lawrence, Emir Abdullah, Air Marshal Sir Geoffrey Salmond, H. B. M. high commissioner Sir Herbert Samuel, Sir Wyndham Deedes und andere in Palästina, 1920/25
Anglikanische, koptische, syrisch-orthodoxe, armenische und orthodoxe Kirchenführer zusammen mit britischen Offizieren 1922 in Jerusalem

Vor dem Ende des Ersten Weltkrieges war Palästina ein Teil des Osmanischen Reiches. Die Briten unter General Edmund Allenby besiegten die an der Palästinafront operierenden osmanischen, deutschen und österreich-ungarischen Truppen im Jahre 1917 und besetzten Palästina und den Irak. Anschließend richteten sie eine Militärverwaltung ein, die Occupied Enemy Territory Administration (OETA), es galt aber noch bis zur San-Remo-Konferenz das osmanische Zivilrecht.[2]

Entsprechend dem 1916 zwischen Großbritannien und Frankreich geschlossenen Sykes-Picot-Abkommen erhielt Großbritannien das britische Mandat Mesopotamien auf dem Gebiet des heutigen Irak sowie das Völkerbundsmandat für Palästina, welches den südlichen Teil der osmanischen Provinz Syrien (Syrien, Palästina und Jordanien) umfasste, während Frankreich mit dem Völkerbundmandat für Syrien und Libanon den Rest des osmanischen Syriens (das moderne Syrien, den Libanon und Hatay) kontrollierte.

Während des Ersten Weltkrieges hatten die Briten sowohl Juden als auch Arabern Gebiete im Nahen Osten zugesagt. In der Hussein-McMahon-Korrespondenz war den Haschimiten von britischer Seite – im Gegenzug für deren Unterstützung bei der arabischen Revolte gegen das Osmanische Reich – die Herrschaft über das meiste Land der Region zugesagt worden, das fast den gesamten arabischen Nahen Osten umfassen sollte. Den Juden hatte Großbritannien in der Balfour-Deklaration gleichzeitig erstmals eine nationale Heimstätte in Eretz Israel versprochen.[3] Das Faisal-Weizmann-Abkommen bestimmte die einvernehmliche Festlegung von Staatsgrenzen für das von Faisal angestrebte arabische Königreich und den von Chaim Weizmann gemäß der Balfour-Deklaration angestrebten jüdischen Staat, trat jedoch niemals in Kraft.

Nach dem Sieg der Alliierten über die Mittelmächte und dem Abschluss des Friedensvertrages von Versailles sprachen im April 1920 die auf der San-Remo-Konferenz in Italien vertretenen Weltkriegs-Alliierten Palästina dem Vereinigten Königreich zu. Der Völkerbund legitimierte das alliierte Übereinkommen von San Remo, indem er Britannien 1922 das Mandat für Palästina erteilte. Die genaue Definition des Mandats folgte bei dieser Gelegenheit.

Palästina umfasste demnach all jene Gebiete, aus denen später der Staat Israel hervorging, außerdem den Gazastreifen, das Westjordanland, Teile der Golanhöhen sowie das Königreich (Trans-)Jordanien. Nach Einschätzung des ersten neuzeitlichen Zensus vom Oktober 1922 bestand die Bevölkerung Palästinas (ohne die britischen Garnisonen und die Beduinen des südlichen Distriktes) aus 757.182 Menschen, davon waren 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 7.028 Drusen.[4] Herbert Louis Samuel, ehemaliger Post- und Innenminister im britischen Kabinett, wurde zum ersten Hochkommissar in Palästina ernannt.[5]

Die Türkei, die Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches, legalisierte schließlich das Mandat für Britannien durch den Vertrag von Lausanne, der am 24. Juli 1923 unterzeichnet wurde und nach den Ratifikationen am 5. August 1925 in Kraft trat.[6]

Die mit der Eroberung zunächst eingerichtete Besatzungsverwaltung (OETA) beschlagnahmte alles Eigentum von Staatsangehörigen nichtosmanischer, feindlicher Nationalität. Im Rahmen der nach San Remo am 1. Juli 1920 eingerichteten regulären britischen Zivilverwaltung übernahm Edward Keith-Roach als Public Custodian of Enemy Property die Verwaltung des beschlagnahmten Eigentums und vermietete es an Dritte bis zur Restitution an die vorigen Eigentümer nach Inkrafttreten des Vertrags von Lausanne 1925.[7]

Im Süden Palästinas wurden die meisten Männer nichtosmanischer, feindlicher Staatsangehörigkeit als feindliche Ausländer – darunter Palästinadeutsche, z. B. viele Templer – interniert, und zwar in Wilhelma.[8] Die Internierten wurden Anfang 1918 in ein Lager südlich von Gaza gebracht, während die nicht internierten Feindstaatler strenger Polizeiaufsicht unterstellt wurden.[9] Im August 1918 brachte die britische Verwaltung die Internierten außer Landes nach Sidi Bishr und Helwan in der Nähe Alexandrias.[10] Mit dem Frieden von Versailles, der am 10. Januar 1920 in Kraft trat, wurden die ägyptischen Lager aufgelöst und die meisten Internierten kehrten ins Heilige Land zurück, ausgenommen diejenigen, die laut einer schwarzen Liste der britischen Streitkräfte als unerwünscht galten.[11]

Das Mandatsgebiet war multi-ethnisch, Arabisch war die Hauptsprache, vorherrschende Religion war der Islam. Die Bodenbesitzverhältnisse veränderten sich zwischen 1918 und 1948 nur unwesentlich (1918: 2,5 % des Bodens jüdisch, 1948: 5,67 %), obwohl sich die Bevölkerungsverhältnisse vor allem durch die jüdische Einwanderung stärker verschoben (1948: 33 % jüdische Bewohner).[12] Verwaltungsmäßig war das Gebiet ab 1918 in 13 Distrikte unterteilt, deren Zahl bereits 1919 auf zehn, 1920 auf sieben, 1923 auf vier und 1924 schließlich auf drei reduziert wurde.[13]    Quelle

Jüdische Einwanderung, arabischer Widerstand

Während der 1920er Jahre wanderten 100.000 jüdische und auch 6.000 nicht-jüdische Immigranten nach Palästina ein. Besonders die Einwanderung von 35.000 russischen Juden 1919 bis 1923 prägte das Land für lange Zeit. Von jüdischen Agenturen gekauftes Land wurde nur an Juden verpachtet, und das auch nur unter der Bedingung, dass es ausschließlich von jüdischen Arbeitern bestellt würde.

Anfangs stieß die jüdische Einwanderung nach Palästina nur auf wenig Widerstand bei nichtjüdischen Arabern. Seit der „dritten Alija“ (1919–1923) führte die stetig wachsende Einwanderung vornehmlich europäischer Juden jedoch zu kulturellen und politischen Spannungen, denen die britische Mandatsregierung durch eine über Einwanderungszertifikate gesteuerte Immigration zu begegnen suchte. Schon früh standen sich Teile der zionistischen und der arabischen Führungsriege, die sich beide als nationale Unabhängigkeitsbewegung verstanden, unversöhnlich gegenüber. Nach Unruhen im April 1920 und ersten Massakern gegen Juden 1921 (Unruhen von Jaffa) kam es 1929 zum Massaker von Hebron, worauf 1936 bis 1939 der Arabische Aufstand folgte. Mohammed Amin al-Husseini, Mufti von Jerusalem und Präsident des 1921 durch Briten gegründeten Obersten Islamischen Rats, übernahm 1936 die Führung des arabischen Aufstands und organisierte anti-britische und antijüdische Aktionen. Dabei wurden religiöse Aspekte zunehmend politisiert und mit Stereotypen und Vorurteilen versetzt, welche zu der Zeit besonders in Europa grassierten.

Die britische Mandatsregierung erließ 1926 die palästinensische Religious Communities Organisation Ordinance (Verordnung bezüglich religiöser Gemeinschaftsorganisationen), dernach Religionsgemeinschaften als Personalkörperschaften anerkannt wurden. Mit der Verordnung waren die muslimische Gemeinschaft, Kirchen und der Jischuv nicht mehr nur als Religionen durch die Freiheit der Religionsausübung geschützt, sondern als öffentlich-rechtliche Personalkörperschaften anerkannt. Die von der Mandatsregierung angeregte Organisation dieser Körperschaften nach demokratischen Prinzipien lehnten die vorher schon ohne breitere Legitimation gebildeten muslimischen Organe ab und behielten ihr bereits geübtes Honoratiorenmodell bei. Auch unter den Kirchen richteten nur einige gewählte Selbstvertretungsorgane (Landessynoden) ihrer Mitglieder ein, andere bestanden auf episkopale Hierarchien. So blieben muslimische und christliche Palästinenser meist ohne gewählte Vertretungen. Jüdische Palästinenser wählten schon seit 1920 zunächst auf privatrechtlicher Basis turnusmäßig die Repräsentantenversammlung des Jischuv, die die Mandatsregierung 1928 als Vertretungsorgan des Jischuvs als Personalkörperschaft im Sinne der Verordnung anerkannte. Allein in Städten und Gemeinden, denen nach Einzelfallentscheidungen die britische Mandatsmacht städtische bzw. kommunale Selbstverwaltung gewährten, hatten alle dort wohnenden Einwohner Möglichkeiten, sich Vertretungen zu wählen.     Quelle

Die Hochkommissare für Palästina

Mit der Leitung der Mandatsverwaltung in Palästina wurde ein Hochkommissar beauftragt. Dieser unterstand dem britischen Kolonialministerium.

Quelle

 

Karten

 

 

 

 

400

 

1759

 

1838

Map of Palestine in 1839, by William Colling Hobson, as published in the Encyclopaedia Palestinnica

 

English: Map of Ottoman Palestine in 1851, from the The Illustrated Atlas, And Modern History Of The World Geographical, Political, Commercial & Statistical, Edited By R. Montgomery Martin

 

Karte von PALÄSTINA 1869

 

1896

 

1902

 

1920

 

1924

 

1916

 

 

Handbuch für Tourismus von Großbritannien nach Palästina 1912
Eine touristische Anleitung zur Förderung des Tourismus von Großbritannien nach Palästina 1912

 

Karte von Palästina in der New York Tribune 1917...

 

 

1920

 

 

1928

 

 


 

 

1933

 

 

Der UN Teilungsplan
Februar 1956

 

 

 

 

 


1934


 


1935

 

1946

 

1947

 

 

Eine Karte von 1947

 

 

Münzen und Geldscheine

 

 

 

 

 

 

 

 

17.08.1948: Anglo-Palestine Bank (Israel) führt "Palästina-Pfund" ein

 

 

 

 

 

Münze aus Sidon, die ein Kriegsschiff mit einem Rammbug und den Schilden der Soldaten an der Reling zeigt (4. Jh. v. Chr.).
 

 

Am Anfang der monetären Entwicklungen in Palästina stand die Verwendung von (Hack-)Silber und Metallbarren. Nach der Entwicklung handlichen Münzgeldes gegen Ende des 7. Jh.s v. Chr. in Lydien setzten sich Münzen nach und nach in den griechischen Städten durch und verbreiteten sich von dort über den Vorderen Orient, ohne vor- und paramonetäre Geldformen je gänzlich zu verdrängen. Die frühesten in Palästina gefundenen Münzen sind aus Silber und griechischen Ursprungs. Um die Mitte des 5. Jh.s v. Chr. setzte die Münzprägung in den phönizischen Hafenstädten ein. Die tyrische wurde neben der athenischen zur wichtigsten Leitwährung in Palästina. Bei den sog. philisto-arabischen Silber-Münzen handelt es sich um Prägungen der Stadt Gaza und um Münzen, die wahrscheinlich im Auftrag arabischer Stammesfürsten Südpalästinas und des nördlichen Sinai geschah.


 

 

Provincial Coinage Palaestina - Aelia Capitolina (Jerusalem)

 

 

 

Diese Drachme stammt wahrscheinlich aus Gaza, einer der ältesten Städte der Welt. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. etablierten griechische Händler hier einen Handelsposten; damals gelangten die ersten griechischen Münzen nach Palästina. Um 420 v. Chr. begann man in Gaza eigene Münzen zu schlagen. Als Vorbilder dienten athenische Tetradrachmen, die im Persischen Reich die Handelswährung darstellten. Später setzten sich eigene Münzbilder durch. Diese Drachme aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr. trägt auf der Vorderseite noch das typisch athenische Münzbild, den Kopf der Göttin Athena

 

 

 

Seleukidenreich, Palästina, Tyrus, Tetradrachme (Schekel) Jahr 21

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mithilfe neuer Verfahren für die Sequenzierung und Anreicherung von DNA-Material verglichen die Forscher die aus der Eisenzeit stammenden Knochen mit älteren, bronzezeitlichen Funden aus derselben Gegend. Das Ergebnis: Die Philister (aus Philister wurde Palästina) - ein Volk der Eisenzeit - verfügten in ihrem Erbmaterial über einen genetischen Bestandteil, der bei den bronzezeitlichen Völkern, die vorher in der Gegend gelebt hatten, nicht vorkam.

"Und dieser Bestandteil scheint aus Europa zu stammen", sagte Feldman weiter. Ihr zufolge ist das eine "außerordentliche" Erkenntnis, die belege, dass die Philister etwa 1200 Jahre vor Christus als "Einwanderer in diese Region" kamen. An dieser Frage hätten Archäologen weltweit seit 150 Jahren gearbeitet.

Der Ursprung des Volks des Riesen Goliath lasse sich nun nach "Europa und wahrscheinlich Südeuropa" zurückverfolgen. Eine genauere Bestimmung ließen die vorliegenden Daten allerdings nicht zu, schränkte Feldman ein. Auch lägen die genauen Gründe für die Wanderung der Philister weiterhin im Dunkeln. Allerdings unterstrichen die neuen Erkenntnisse Vermutungen, dass ein Klimawechsel Völker entlang des östlichen Mittelmeers und damit auch die Philister zur Auswanderung gezwungen habe.

Die Philister wurden im sechsten Jahrhundert vor Christus durch die Babylonier ausgelöscht. Die Erinnerung an das Volk lebt aber bis heute im Namen der Region weiter: Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus "Philister" der geographische Begriff "Palästina".

 

 

Gleiche genetischen Merkmale der Juden sind auch bei den Palästinensern zu finden  - Erhard Arendt - Wenn man weiß, die DNA ist bei allen Menschen zu 99.9 Prozent identisch, dann ist eigentlich klar, die ganzen „Religionskriege“, kriegerischen Auseinandersetzung sind ein Ausdruck von Schwachsinn, Paranoia, Gier (nach Macht, Geld und Einfluss). Die „Masse“ Mensch ist manipulierbar, vertraut schönen Worten, Lügen die die Taten überdecken.

Die Genwissenschaft spielt in diesem Spiel mit. Viele Genforscher bemühen sich das Juden Gen zu finden. Israelische Politiker nehmen das gerne auf, mittlerweile weiß man, dass musste auch Sarazin eingestehen, es gibt aber kein „jüdisches Gen“, wenn es auch (wie bei anderen Stammesgruppen) verbindende, mehr oder weniger große, genetische Ähnlichkeiten gibt.

Wie bei allem ragt Israel mit seiner Mythenbildung heraus und biegt sich alles passend zurecht. Da ist wieder von der Rasse die Rede. Die Nazis haben es (makaber)  aus anderen Motiven, vorgemacht. Unterschlagen wird bei fast allen, ebenso wie man durchaus Unterschiede zwischen unterschiedlichen „jüdischen“ Stämmen und ihre Abzweigungen machen kann, wurde  festgestellt, dass die gleichen genetischen Merkmale auch bei den Palästinensern zu finden sind.
 

Norbert Jessen schreibt: „Es gibt kein „jüdisches Gen“, wenn auch auffallende genetische Ähnlichkeiten. Wie sie etwa zwischen Vettern vierten oder fünften Grades zu finden sind. Und das so genannte „Gen der Cohanim“, eine bestimmte Mutation des Y-Chromosoms, findet sich tatsächlich häufiger unter den bis heute namentlich bekannten Nachkommen der Tempelpriesterkaste. Aber auch unter Palästinensern.“

Der Zentralrat der Juden verlinkt “haGalil.com”. Dort steht dann: „Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen.“ Ulrich Sahm (Journalist der ganz besonderen Art) schreibt auf „haGalil.com: „Da identifizierbare Genketten nur über den Vater vererbt werden, liegt diese Entdeckung fast auf der Hand. Während die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk über die Mutter läuft, ist ein Jude nur über den Vater „Priester“, und das seit über 3000 Jahren.“ Er verschweigt, dass Genwissenschaftler diese „identifizierbare Gen Kette“ zu 85% auch bei den Palästinensern gefunden haben, sie die gleiche Herkunft haben.

Ariela Oppenheim forschte diesbezüglich an der Hebräischen Universität. „Besonders überraschte uns die genetische Verbindung mit der palästinensischen Bergbevölkerung. Wir haben dieselben Chromosomen bei Juden und Palästinensern gefunden. Es gibt sogar Palästinenser, die das jüdische Priester-Gen tragen.“ Der Rabbiner Dov Stein ist Sekretär des Neuen Sanhedrin. Er rechnet sogar 85 % der palästinensischen Bevölkerung zum Samen Israels. „Ihre Vorväter wurden zum Islam gezwungen.“

Also liebe Verteidiger des zionistischen Staates Israel, verteidigt diese ehemaligen Juden, auch wenn sie sich nun Palästinenser nennen, überwiegen Moslems sind. Da diese falschen Freunde Israels die Kritiker Israels mit der Antisemitismuskeule zu erschlagen versuchen, kann man sagen, ungeliebte "Freunde" die eigentlichen Antisemiten seid ihr.

 

 

 


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