DAS  PALÄSTINA  PORTAL

FÜR DIE MENSCHEN
 

Positionspapier Israel/Palästina - Menschen- und Völkerrecht sind unteilbar >>>

Kommentar des Monats
Juli 2010
Evelyn Hecht-Galinski
Die Welt als Israels „Tanzbär am Nasenring“


 Weitere Texte von Evelyn Hecht-Galinski  >>>

Hochaktuell - nun wieder lieferbar >>

Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.
Weitere Infos hier >>>

Neu - Nun lieferbar
Der Außenminister


Schauspiel von Kenneth und Hannelore Lewan
Westjordanland - Selbstverlag - 50 Seiten
 
Das Heft wird  gegen eine Solidaritätsbeitrag von 5€ für "Das Palästina Portal"  (plus Porto)
versandt. Mehr >>>


Der Außenminister  - Rezension von Dr. Ludwig Watzal  >>>

Sonderseiten - Free Gaza 2010

Reports from the
Palestinian Monitoring Group
Daily Reports
Monthly Reports

Banner
SEMIT 3/2010
AB 5.6. im Handel
Ein Flagschiff der Meinungsfreiheit
 Sie kann als eine geglückte Neugründung auf dem Zeitschriftenmarkt im Jahr 2009 gelten: die unabhängige jüdische Zeitschrift »SEMIT«.
- (pdf) Dr. Ludwig Watzal

Der Goldstone-Report in deutscher Übersetzung

Abraham Melzer präsentiert den Goldstone-Bericht

Die Erde habt ihr uns genommen
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in Palästina

Dr. Viktoria Waltz -  (217 Seiten - 24MB - pdf) online und kostenlos abrufbar.

Die Erde habt Ihr uns genommen - Rezension von Dr. Ludwig Watzal

DENK ICH AN PALÄSTINA
Palestine on my Mind Rezension von Dr. Ludwig Watzal - pdf  >>>
26 Zeugnisse aus unserer Zeit

Das Buch: 232 Seiten, 16 Seiten s/w Fotos aus Dokumenten: 100 Jahre Palästina, kartoniert, für 18 Euros, über jede gute Buchhandlung zu beziehen wie auch über den Semit Verlag
info@dersemit.de

 

Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.
"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de


inamo
Heft Nr. 60
Neue arabische Literatur
Jahrgang 15, Winter 2009,
64 Seiten
Erschienen 23. Dezember 2009


Inhaltsverzeichnis
Bestellung

Sonderseite inamo

Open Secrets
 Israel Shahak revisited

Israeli Nuclear and Foreign Policies - Rezension von Dr. Watzal >>>


alawi verlag

Zeitgenössische arabische Literatur -  internationales Niveau.
 


Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich
von Sabine Schiffer und Constantin Wagner



Die Darstellung des Islam in der Presse: Sprache, Bilder, Suggestionen. Eine Auswahl von Techniken und Beispielen
von Sabine Schiffer


Deutsch-Palästinensischer Wirtschaftsrat e.V.

Empfehlenswerte Seiten
Achse der Gerechten
Bil'in - News
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between the lines - Ludwig Watzal
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Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen
Generaldelegation Palästinas
Gesellschaft Schweiz-Palästina
Google Palästina
Inamo
junge Welt
André Marty berichtet
NRhZ-Online >>>
PLO Negotiations Affairs Department - Nepartment Reports from the Palestinian Monitoring Group

Nefais.net
Palästina heute
Palestine Remembered
Semit - Unabhängige jüdische Zeitung
Shraga Elam
Dr. Ludwig Watzal

zionismus + israel + raumplanung- dr. waltz

Karten Apartheid  |  Mauer  |  Landraub | Siedler  | Stimmen  | Dokumente  | Dossiers | Medien  | Videos | Bücher | Zionismus  | Broder HC  | IRAN | Mehr >>>

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Donnerstag, 29 Juli 2010 22:20
Aktuelle Nachrichten
mehrfach täglich aktualisiert

 


UN envoy says acts in Jerusalem 'provocative'
 


Settlers Take Home In The Old City, East Jerusalem
 


Israeli soldiers shoot at 2 Palestinians, injure 1, near checkpoint
 


Israel controls 6.25% of Gaza
 


Streit um Siedlungsstopp- Israel lässt Abbas ins Leere laufen
 


Israel banning protests with out-dated military order
 


Arabische Liga- Palästinenser entscheiden über Gespräche mit Israel
 


Netanjahu: Verlängerung des Siedlungsmoratoriums sprengt Koalition
 


Gaza-Streifen- Hamas verbannt Damenunterwäsche aus Schaufenstern
 


Israel will wieder Siedlungen bauen
 


Drohne "Heron 1": Bundeswehr trainiert in Israel
 


Pfadfinderlager vereint Palästinenser
Vertreter von Fatah und Hamas haben im Gazastreifen ein gemeinsames Pfadfinderlager abgehalten. Es war die erste derartige Aktion der zerstrittenen Parteien seit der gewaltsamen Spaltung im Sommer 2007.

 


Spionage-Verdacht - Deutscher Ingenieur im Libanon wieder frei
 


29
.7.2010
 


Ägypten mit Reise iranischer Parlamentarier nach Gaza einverstanden
 


"Palästinensische Forderungen unerfüllbar"

 Die palästinensischen Forderungen nach einem israelischen Siedlungsstopp im Westjordanland und einem eigenen Staat in den Grenzen von 1967 sind nach den Worten von Israels Vizepremier Silvan Shalom unerfüllbar

Israel wird Moratorium für Siedlungsbau nicht verlängern
Lieberman: Rückkehr zur "Normalität"

 


"U.S. Boat to Gaza" möchte Gaza-Blockade durchbrechen
 


Netanyahu auf Blitzbesuch in Jordanien
 


27
.7.2010
 


Ahmadinejad rechnet mit baldigem US-Angriff in Nahost

 


Cameron- Gazastreifen ein "Gefangenenlager"
Ankara - Der britische Premierminister David Cameron hat den Gazastreifen als "Gefangenenlager" bezeichnet und von Israel die Aufhebung der Blockade des Palästinensergebietes gefordert. "Um es klar zu formulieren: Die Situation im Gazastreifen muss sich ändern"

Cameron urges lifting of Gaza seige
 


Polizei zerstört Beduinen-Dorf in Negev-Wüste
 


U.S. To Abbas: Go to direct talks to stop home demolitions and freeze settlements
 


Army Invades Beit Forik
 


Deutscher unter Spionageverdacht für Israel festgenommen

Deutscher im Libanon wegen Spionageverdachts verhaftet
 


Israel wird Moratorium für Siedlungsbau nicht verlängern
 


Israel erhält kein weiteres U-Boot der "Dolphin"-Klasse aus Deutschland
 


26
.7.2010
 


Paris wertet Palästinenservertretung auf
Abgesandter der Palästinenserregierung darf sich künftig Botschafter nennen

 


Westjordanland- Siedler greifen Palästinenser an
 

 

EU verschärft Sanktionen gegen Iran

Außenminister beschließen Ausweitung der Handelsbeschränkungen. Kritik aus der Wirtschaft und von der Linken - Die EU hat am Montag die bislang schärfsten Sanktionen gegen den Iran verhängt. Die Außenminister der Europäischen Union einigten sich auf die neuen Strafmaßnahmen, die deutlich über die im Juni verhängten UN-Sanktionen hinausgehen. Mit dem Außenministerbeschluß vom Montag treten nun Handelsbeschränkungen für Güter in Kraft, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können. Frachtflüge in die EU sowie Investitionen in die Gas- und Ölindustrie des Iran werden gestoppt, Bank-Überweisungen von mehr als 40000 Euro in die Islamische Republik werden genehmigungspflichtig. Darüber hinaus werden langfristige Exportkreditgarantien untersagt.

 
 

»Iran-Krieg unvermeidlich«

 - USA: Exgeheimdienstchef für Militärschläge gegen Teheran - Rainer Matthias - Ein ehemaliger Geheimdienstchef der USA hat sich für Militärschläge gegen Iran ausgesprochen. Da Teheran nicht bereit sei, unter dem Druck von Sanktionen kleinbeizugeben, werde ein Krieg »unvermeidlich«, sagte Michael Hayden am Wochenende in einem Gespräch mit dem US-Sender CNN. Der Luftwaffengeneral war seit Mai 2006 unter Präsident George W. Bush Chef des Auslandsgeheimdienstes CIA und wurde von Barack Obama im Februar 2009 entlassen. >>>

 


Israelische Militär stoppt Potenzial Hinterhalt
 


Netanyahu paints Palestinians as avoiding direct talks
 


Mossad chief reportedly visited Saudi Arabia for talks on Iran
 


Israeli Forces Continue Assaults with Sound Grenades in Beit Ommar
 


Protests continue- Al Ma’sara, Beit Ommar, Ni’lin, Iraq Burin and Nabi Saleh
 


1 Injured in Ma’asara’s Anti-Wall Demonstration
 


Hebron report- military violently repress protests, following heightened wave of settler violence
 


Salzburger Festspiele- Friedensappell von Daniel Barenboim
 


Israel greift Ziele im Gazastreifen an
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Im Norden des Palästinensergebiets am Mittelmeer sei eine Waffenfabrik bombardiert worden, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Im Süden hätten Kampfjets zwei Schmugglertunnel beschossen. Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte.

 


Israel kritisiert UN-Untersuchung zu Angriff auf Gazaflotte
 


Top settler rabbi arrested for allegedly inciting to kill non-Jews
Rabbi Yitzhak Shapira is the alleged author of a book which deems as legal, according to 'Jewish law,' the killing of non-Jews.
The head rabbi of a prominent yeshiva in the West Bank settlement of Yitzhar was arrested Monday for writing a book that allegedly encourages the killing of non-Jews.

 


Lebanon MP: US, Israel conspiring to naturalize refugees
 


25
.7.2010
 


Junan neuer Präsident des Lutherischen Weltbundes

Palästinenser-Bischof neuer Lutheraner-Präsident
 


Israelische Grenzpolizei vernichtet Gemüsefelder

 


Israel wirft Nordkorea Raketenlieferungen in Nahen Osten vor
 


23
.7.2010
 


US Upgrades Diplomatic Ties With Palestinian Authority
 


Anti-wall Protest In Ni'lin, Protesters Suffer Tear Gas Inhilation
 


One Injured; Four Arrested During Bil'in Weekly Protest
 


Gaza Hilfsflotte - UN-Menschenrechtsrat ernennt U-Ausschuss
 


Israel dementiert Berichte über Kauf von deutschem U-Boot
 


Israel gibt Gaza-Schiffe ohne Bedingungen an Türkei zurück
 


Libanesische Hilfsschiffe wollen Gazablockade durchbrechen

Women Prepare to Set Sail Past Israel
 


Abbas lehnt direkte Verhandlungen mit Israel vorerst ab
 


Schwedischer Friedensaktivist verhaftet
 


Israelische Soldaten erschossen einen Palästinenser
 

 

"Iron Dome"
Israel zweifelt an seiner neuen Wunderwaffe

Die "Eiserne Kuppel" soll Israel vor Geschossen von Hamas und Hisbollah schützen, erste Tests verliefen erfolgreich. Trotzdem gibt es Zoff um das teure Abwehrsystem: Denn "Iron Dome" hilft nicht gegen Ultra-Kurzstreckenraketen, selbst die Regierung spricht nur von 80-prozentigem Schutz. - Ulrike Putz, Jerusalem >>>

Video Israels neues Raketenabwehrsystem

 


6 Monate Archiv >>>
 


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Die Zweistaatenlösung rückt immer weiter in die Ferne. Bei einer Podiumsdiskussion in Berlin haben zwei führende Intellektuelle - ein Israeli und ein Palästinenser - über Alternativen diskutiert. - Es ist ein drückend heißer Abend in Berlin. Auch im großen Saal der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist es stickig und schwül. Trotzdem sind zahlreiche Zuschauer gekommen, um zwei Intellektuellen aus dem Nahen Osten zuzuhören: Sari Nusseibeh, Rektor der Al-Kuds-Universität in Ostjerusalem, und dem Orientalisten und Politikwissenschaftler Menachem Klein von der Bar Ilan-Universität in Tel Aviv. - Sie diskutieren über die verfahrene Lage zwischen Israelis und Palästinensern. Wie soll der Konflikt zwischen diesen beiden Völkern gelöst und wie ihre Zukunft gestaltet werden? Im Mittelpunkt der Debatte steht die Zweistaatenlösung. >>>

Ein Staat - Lösung oder Utopie -  Uri Avnery - (...) Nichts ist verloren, solange die Kämpfer nicht aufgeben und sagen, alles ist verloren. Aufgeben ist keine Lösung. Und es ist auch nicht moralisch. In unserer Situation hat ein Mensch, der verzweifelt, drei Möglichkeiten: 1. Emigration, 2. innere Emigration, das heißt, zu Hause bleiben und nichts tun, oder 3. Entweichen in die Welt der idealen Lösungen in den Tagen des Messias. Die dritte Lösung ist die gefährlichste, denn die Situation ist kritisch, vor allem für die Palästinenser. Wir haben keine Zeit für eine Lösung in 100 Jahren. Wir brauchen dringend eine Lösung, eine Lösung, die innerhalb weniger Jahre realisiert werden kann.>>>

Eine Fantasie - Uri Avnery - ICH BEWUNDERE Professor John Mearsheimer. Seine strenge Logik. Seine klare Darstellung. Sein selten moralischer Mut.  Ich fühlte mich sehr geehrt, ihn und seinen Kollegen Professor Stephen Walt in Tel Aviv als Gäste zu haben, nachdem ihr Buch über die Israellobby in den USA Furore provozierte. Und ich stimme nicht mit seinen Schlussfolgerungen überein. VOR EIN paar Tagen hielt Prof. Mearsheimer einen eindrucksvollen Vortrag in Washington DC. Er bestand aus einer tiefgründigen Analyse der Überlebenschancen für Israel. Jeder Israeli, der über die Zukunft seines Staates nachdenkt, sollte sich mit dieser Analyse aus einander setzen. Der Professor selbst fasst seine Schlussfolgerungen wie folgt zusammen: „Im Gegensatz zu den Wünschen der Obama-Regierung und der meisten Amerikaner – einschließlich vieler amerikanischer Juden – wird Israel den Palästinensern nicht erlauben, einen eigenen lebensfähigen Staat in Gaza und der Westbank zu haben. >>>

Rosemaries Baby - Uri Avnery - SEIT ICH in meiner Kindheit den Aufstieg der Nazis in Deutschland miterlebte, juckt meine Nase jedes Mal, wenn ich etwas Faschistisches rieche, auch wenn der Geruch noch schwach  ist. Als die Debatte über die „Ein-Staaten-Lösung“, begann, fing meine Nase zu jucken an. Bist du verrückt geworden, sagte ich zu meiner Nase, dieses Mal  hast du absolut unrecht. Dies ist ein Plan der Linken. Er wird von Linken  mit  unzweifelhaften Referenzen vorgebracht, von den größten Idealisten in Israel und im Ausland, sogar von Marxisten. Doch meine Nase blieb dabei. Sie juckte weiter. Nun sieht es so aus, als ob die Nase letzten Endes Recht hätte.     >>>       

Die Debatte über die Ein-Staat-Lösung - Unter Palästinensern, antizionistischen Israelis und Aktivisten der internationalen Solidaritätsbewegung findet bereits seit einigen Jahren eine Debatte über mögliche Alternativen statt. Diese hat sich seit Israels letztem Krieg gegen den Gaza-Streifen intensiviert, und es zeichnet sich immer deutlicher ab, daß eine neue Bewegung entsteht, deren Ziel eine Ein-Staat-Lösung ist. Angestrebt wird die Errichtung eines demokratischen säkularen Staates auf dem Boden des historischen Palästinas, wo alle Bürger einschließlich der 1948 vertriebenen Palästinenser und ihrer Nachkommen, ungeachtet ihrer religiösen, ethnischen oder sonstigen Zugehörigkeit, auf der Basis von gleichen Rechten zusammenleben. >>>

Eine Ein-Staaten-Lösung für Palästinenser und Israelis - Ghada Karmi - Im Jahre 2005 wurde ich eingeladen, etwas zu tun, wovon die meisten Palästinenser nur träumen können: das Haus zu besuchen, aus dem meine Familie 1948 vertrieben worden war. Ausgerechnet ein Korrespondent der New York Times hatte entdeckt, dass seine Wohnung über meinem ehemaligen Haus errichtet worden war. Als ich ihn dort traf, haben sich die jüdischen Okkupanten, die mich herum führten, nahezu entschuldigt. Vielleicht waren sie sich bewusst, dass dieses Haus den Kern der Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts in sich birgt: die Vertreibung der Palästinenser und ihre Ersetzung durch Juden. Aber als ich den Journalisten fragte, wie er noch Artikel schreiben könne, die diese Wirklichkeit ausblenden, wich er mir aus. Sein Ausweichen ist Teil einer Verleugnungsstrategie >>>                   

 

Palästinensische Autonomiebehörde sperrt Bewohner Gazas ein - ISM - Germany - Dieselbe Regierung, die zu einer Beendigung der Belagerung Gazas aufruft, unterstützt in der Praxis die Einsperrung der Bevölkerung Gazas, indem sie ihnen den Besitz von palästinensischen Pässen verweigert. - Amira Hass - Lügen und Macht gehen Hand in Hand. Aber was in einem souveränen Staat als skandalös gelten würde, ist für eine Gesellschaft, die für ihre Freiheit kämpft, eine Katastrophe. Die Palästinenser haben zwei Führungsgarnituren unter Besatzung, die um den merkwürdigen Titel „Regierung“ kämpfen – und beide generieren Lügen, um ihren Status aufrecht zu erhalten. Die Hamas-Regierung, die die Mehrheit der Stimmen bei den palästinensischen Legislativwahlen gewann, wird von den meisten Ländern nicht anerkannt. Stattdessen akzeptieren diese Länder herzlich die Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde, die vom Präsidenten und Anführer der Partei, die die Wahlen verloren hatte, ernannt wurde – Fatah. Dies ist die Regierung, die ihre Entscheidung die Gemeinde- und Kommunalwahlen, die ursprünglich für den 17. Juli dieses Jahres geplant waren, zu verschieben, damit begründete, die Vergrößerung der politischen Kluft zwischen Westbank und Gaza verhindern zu wollen. Gleichzeitige Wahlen wären im Gazastreifen aufgrund der Spaltung zwischen den Parteien und den Streitigkeiten um Autorität und Legitimität nicht möglich gewesen. Man kann über die Logik streiten, die der Eigensinnigkeit vorausging, >>>

 

 

»Man will sie aus der Stadt herausekeln« - Palästinenser aus Ostjerusalem kämpft mit Hungerstreik vor Botschaft Israels in Berlin um Paß für sein Kind. Ein Gespräch mit Raif Hussein - Interview: Gitta Düperthal - Raif Hussein ist Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Deutschland (PGD) mit Hauptsitz in Hannover, die 21 Suborganisationen hat - Die Palästinensische Gemeinde Deutschland solidarisiert sich mit dem derzeit in Berlin lebenden Palästinenser Firas Maraghy, der seit Dienstag vor der israelischen Botschaft in Berlin im Hungerstreik ist. Dort hat man ihm verweigert, seine neugeborene Tochter in seinen »laissez passer« (israelisches Reisedokument) einzutragen. Warum greift er zu solch drastischem Mittel? Zunächst einmal gilt es, den Sonderstatus der Palästinenser, die – wie Firas Maraghy – in Ostjerusalem leben, zu verstehen: Sie sind staatenlos und erhalten keinen regulären Reisepaß; nur dieses Reisedokument, einen sogenannten »laissez passer«. Im Gazastreifen und in der Westbank bekommen Palästinenser einen palästinensischen Paß; in Israel ein israelisches Dokument. >>>                         Mehr zu Firas Maraghy >>>

 




Hamas-Polizistinnen in Gaza - Züchtig und Islamkonform - Unter der Herrschaft der Hamas treten immer mehr Frauen im Gazastreifen den Dienst als Polizistin an, oftmals aus finanziellen Gründen. Sie sollen sich vor allem um einen islamkonformen Umgang mit anderen Frauen kümmern. Ruth Kinet berichtet. - Naremeen Odwan befehligt 200 Polizistinnen. Seit anderthalb Jahren leitet sie die Frauen-Abteilung der Hamas-Polizei im Gazastreifen. Sie steht im Rang eines Majors, ist 30 Jahre alt und Mutter von fünf Kindern. Im Gazastreifen, sagt Odwan, seien Polizistinnen in allen Polizeistationen und allen Bereichen vertreten >>>

 

 

Betr. "Gezerre um das sechste Boot", SZ vom 23.7., S.7 - Do Dolphinum ut des Vanunum! - Prof. Dr. Rolf Verleger, Lübeck - Die deutschen Steuerzahler finanzieren also seit langem der israelischen Marine ihre atomwaffenfähigen Dolphin-U-Boote. Man fragt sich, was die Gegenleistung war. Vielleicht dass Israel bisher nicht so genau hingeschaut hat, an welche andere Länder dieses deutsche Kriegsschiff verkauft wird? Aber – lachen, um nicht weinen zu müssen - der größte Witz ist doch dieses: Dieselbe Atommacht Israel, die hier offen über U-Boote für ihre Atomwaffen verhandelt, steckte einen Mann 18 Jahre ins Gefängnis, der 1986 einem englischen Reporter berichtet hatte, was sowieso schon jeder wusste, nämlich dass Israel Atomwaffen baute, verbietet diesem Mann auch jetzt – sechs Jahre nach Ablauf der Haftzeit - auszureisen und mit Journalisten zu sprechen und hat ihn daher gerade mal wieder wegen angeblichen Verstoßes gegen diese Auflagen für drei Monate in den Kerker geworfen. Es ist offensichtlich: Dieser "Nestbeschmutzer" soll verrotten. Dieser Mann heißt Mordechai Vanunu. Während haftbedingter Abwesenheit erhielt er 1987 den Alternativen Nobelpreis und 2001 in Norwegen den Doktortitel ehrenhalber, wurde 2004 in Glasgow zum Universitätsrektor gewählt und wurde mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. Unter Anderen setzte sich der jüdisch-britische Atomphysiker und Friedensnobelpreisträger Joseph Rotblat für ihn ein. Aber Rotblat konnte nicht mit Geldern für ein U-Boot winken. Die deutsche Regierung kann das. Wieso wird also die Schenkung dieses U-Boots für die Atommacht Israel nicht an ähnliche Bedingungen geknüpft wie Handelserleichterungen für die Diktatur Kuba: Den politischen Häftling Vanunu ausreisen zu lassen und der einheimischen palästinensischen Bevölkerung gleiche soziale, ökonomische und politische Rechte wie dem jüdischen Staatsvolk zu gewähren?

 
 

The whole village of al-Arakib, village comprising between 40 and 45 houses and 300 people, located in south of Israel in the Negev, was completely razed in less than three hours. Benjamin Netanyahu has called the Bedouin citizens of Israel "real threat."

Ethnic cleansing in the Israeli Negev - Neve Gordon - A menacing convoy of bulldozers was heading back to Be'er Sheva as I drove towards al-Arakib, a Bedouin village located not more than 10 minutes from the city. Once I entered the dirt road leading to the village I saw scores of vans with heavily armed policemen getting ready to leave. Their mission, it seems, had been accomplished. The signs of destruction were immediately evident. I first noticed the chickens and geese running loose near a bulldozed house, and then saw another house and then another one, all of them in rubble. A few children were trying to find a shaded spot to hide from the scorching desert sun, while behind them a stream of black smoke rose from the burning hay. The sheep, goats and the cattle were nowhere to be seen - perhaps because the police had confiscated them. >>>

 

 

A state afraid of its past - Editorial - Haaretz - Israel, which this year celebrated its 62nd birthday, can and must confront the less than heroic chapters in its past and reveal them to the public and for historical study. The public has a right to know about the decisions made by the state`s founders, even if they involved violations of human rights, covering up crimes or harassing political opponents by security means. The country is mature and strong enough to absorb the criticism that could arise if, for example, previously unpublished testimonies are discovered about the events at Deir Yassin.

 

 

When Past Mistakes haunt Our Present - Joharah Baker - Many Palestinians have been saying it all along. The establishment of a free, independent and sovereign Palestinian state cannot be achieved by working from the outside inwards. That is, the theory of creating the outer shell and working slowly towards the core will always fall through, namely because the pressure from outside will eventually collapse the thus-far empty center. While this has not yet completely happened, the writing is one the wall. Prime Minister Salam Fayyad is seemingly a "man with a mission", trying to build up the state, one institution at a time before the actual entity is declared. Many may see this as a sound philosophy, with the argument that there needs to be a solid foundation when independence is actually declared.

 

 

Israel: Withdraw Legislation Punishing Human Rights Activists - Human Rights Watch - Israel`s Knesset should reject proposed legislation that would weaken the country`s vibrant civil society, Human Rights Watch said today. Recent proposed bills would penalize human rights groups for critical reporting and advocacy, including publicizing information on war crimes, expressing support for boycotts, or helping refugees and asylum seekers. http://www.hrw.org/en/news/2010/07/23/israel-withdraw-legislation-punishing-human-rights-activists

 

 

Narratives Under Siege (4): Life Put on Hold as Construction Materials Continue to be Restricted  - Palestinian Center for Human Rights - Beit Lahia, Palestine—Salah Jalal Abu Leila lives in a crowded tent with his family of twelve beside a dusty main street in the Northern Gaza town of Beit Lahia; they have been living here for more than a year: "Our home was completely destroyed in the war. I worked for sixteen years in Israel to build my home and in one attack the Israelis destroyed everything I worked to build."

 

 

 For a Free Palestine

 


29
.7.2010
 

 

Hungerstreik vor der Israelischen Botschaft in Berlin - Der Fall von Firas Maraghy aus Jerusalem - pdf - Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: 1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen. 2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren. Die israelischen Behörden verweigern den Bewohnern Ostjerusalems dieses Recht tagtäglich. Israel zerstört hierdurch willentlich das Leben von Individuen und Familien, denn ihnen wird ihre gesamte Existenzgrundlage entzogen und ganze Familien werden auseinandergerissen. Ich bin eine derjenigen Personen, denen das Recht, im Land ihrer Väter und Vorväter zu leben und in dieses zurückzukehren, genommen werden soll. Und zugleich weigern sich israelische Behörden, meiner im Dezember 2009 geborenen Tochter das Recht, in Jerusalem zu leben, zuzugestehen. Darum habe ich mich entschlossen, als Protest gegen die Verwehrung meines legitimen Rechts und des legitimen Rechts meiner Tochter, am 26.07.2010 um 17:00 Uhr einen Hungerstreik vor der israelischen Botschaft zu beginnen. Ziel dieses offenen Protests ist es, mein eigenes Recht und das meiner Tochter auf ein Leben in Jerusalem durchzusetzen. Ich bin Palästinenser aus Ostjerusalem, das nach dem Krieg von 1967 durch Israel annektiert wurde. Diese Annektion hat die internationale Gemeinschaft zwar bis zum heutigen Tag nicht anerkannt, Israel entscheidet aber seither >>>

Wir solidarisieren uns – Sie auch? - Hungerstreik von Firas Maraghy vor der Israelischen Botschaft in Berlin - pdf -  Palästinensische Gemeinde Deutschland - Der Palästinenser Firas Maraghy ist in einen offenen Hungerstreik getreten – vor der Israelischen Botschaft in Berlin. Ein Zeichen des Protestes, aber auch ein Zeichen des Entsetzens. Ein Zeichen des Entsetzens über die wahrlich entsetzlichen Repressalien der Israelischen Regierung gegen die in Ostjerusalem lebenden Palästinenser. Die Geschichte von Firas Maraghy ist ein Spiegelbild für die Schwierigkeiten und Hürden, die die Palästinenser in Ostjerusalem tagtäglich zu bewältigen haben – und das seit über 40 Jahren. Firas Maraghy kommt aus Ostjerusalem, lebt mit seiner deutschen Frau und seiner Tochter in Berlin. Nach der Geburt der Tochter wollte er – wie alle anderen Menschen auch – seine Tochter in seinem Jerusalemer „laissez-passer“ eintragen lassen. Die Botschaft aber verweigerte ihm die Eintragung und trug ihm an, mit seiner Tochter nach Jerusalem zu fliegen, um dort beim Innenministerium den Antrag zu stellen. Das mag für Außenstehende logisch klingen – ist aber nur eines von vielen Mitteln einer Prozedur, die unter den Palästinensern in Jerusalem äußerst bekannt - mehr noch - gefürchtet ist, da sie sich über viele Jahre hinweg ziehen kann- und das mit einem offenen Ende. Hinter der Geschichte verbirgt sich eine einfache israelische Strategie. Eine Strategie, die ganz subtil darauf zielt, Ostjerusalem für die Palästinenser zu einem unerreichbaren Lebensraum zu machen. Die Aberkennung des Status quo des Palästinensers mit Jerusalem als Hauptwohnsitz ist eine inzwischen tägliche Repressalie Israels, die auf vielen Wegen erreicht wird. Das Erschweren der Eintragung der Nachkommen, insbesondere der im Ausland geborenen, ist eine der gängigsten Methoden, eine ethnische Säuberung Jerusalems zu erreichen – dazu gehören auch die Verweigerung des Baurechts sowie der Verlust des Wohnrechtes bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Die Palästinensische Gemeinde Deutschland unterstützt nicht nur die Aktion, das Mittel des offenen Hungerstreiks von Firas Maraghy, sie solidarisiert sich mit ihm. Ein Mensch hat schließlich Rechte – und hier zitieren wir Artikel 13 in der Erklärung der Menschenrechte: Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen. >>>         Bildcollage - Israelische Botschaft in Berlin.ft in Berlin.

 Die Palästinensische Gemeinde Deutschland unterstützt die Aktion von Firas Maraghy und steht für alle Fragen zu diesem Thema jederzeit gerne zur Verfügung. raif@raif-hussein.de

 
 

Ein bewohntes Dorf zerstört - Israel: 1500 Polizisten vernichten Lebensgrundlage von 300 palästinensischen Beduinen - Karin Leukefeld - Rund 1500 israelische Polizeibeamte haben am Dienstag ein Dorf von palästinensischen Beduinen in der Negev-Wüste zerstört. Ein Sprecher der israelischen Polizei sagte, es habe sich um eine »illegale Siedlung« gehandelt, die nach einer Gerichtsentscheidung (aus dem Jahr 1999) zerstört worden sei. Nach Augenzeugenberichten israelischer Menschenrechtsaktivisten hatten die Polizisten vor Morgengrauen die 40 Häuser des Ortes umstellt. Mit Helmen und Schildern, Handfeuerwaffen, Blend- und Betäubungsgranaten bewaffnet, schützten sie die Abrißarbeiten, die aus Hubschraubern überwacht wurden. Die Aktivisten, die von den bedrängten Beduinen telefonisch zu Hilfe gerufen worden waren, mußten dem Geschehen ohnmächtig zusehen. Die Polizei verstaute die Habseligkeiten der Bewohner in Containern, dann zerstörten fünf Bulldozer Häuser und Schafställe. Ebenfalls zerstört wurden Obstplantagen, Gärten und Olivenhaine, die die Bewohner von Al-Arakib angelegt hatten. 300 Personen, mehr als die Hälfte Kinder, wurden obdachlos. »Sie haben unsere Häuser zerstört, unsere Bäume entwurzelt, unsere Generatoren, Autos und Traktoren genommen«, beschrieb der Dorfvorsteher, Scheich Siyah al-Turi, gegenüber Journalisten das Geschehen. »Nichts ist geblieben, als wären wir nie hier gewesen.« Ibrahim al-Waqili vom Regionalrat der nicht anerkannten Dörfer sprach von einem »gefährlichen Präzedenzfall« und einer ernsten Bedrohung für 45 weitere Dörfer, die von Israel als »illegal« bezeichnet werden. >>>

Ethnic cleansing in the Israeli Negev : The razing of a Bedouin village by Israeli police shows how far the state will go to achieve its aim of Judaising the Negev region - Neve Gordon - I suddenly experienced deja vu: an image of myself walking in the rubbles of a destroyed village somewhere on the outskirts of the Lebanese city of Sidon emerged. It was over 25 years ago, during my service in the Israeli paratroopers. But in Lebanon the residents had all fled long before my platoon came, and we simply walked in the debris. There was something surreal about the experience, which prevented me from fully understanding its significance for several years. At the time, it felt like I was walking on the moon. >>>

Bedouin village razed in Negev as Israelis cheer on - The Electronic Intifada- Report - "Approximately 1,500 Israeli police came at 5:30 in the morning and evacuated everyone from their beds," Ranaan said. "They brought tear gas and water cannons, but didn`t use them. There was a handful of Israeli peace activists who had come the night before to stay with the villagers, and the police beat them up and detained them. Once they evacuated everyone in the village, they started to demolish it. It took three hours to flatten the village. For the people of al-Araqib, it was a nightmare to see their village destroyed." >>>

 
 

Israel entzieht hunderten Palästinensern Wohnrecht in Ost-Jerusalem  - Die israelische Regierung hat von Anfang des Jahres 2009 bis zum 06. Juni 2010 insgesamt 829 Palästinensern das Aufenthaltsrecht in Ost-Jerusalem entzogen. Allein in diesem Jahr haben 108 Einwohner ihr Wohnrecht in der Stadt verloren, erklärte das Jerusalemer Zentrum für soziale und wirtschaftliche Rechte >>>

 
 

Vertreibungen sind antidemokratisch - auch in Israel! - Am Dienstagmorgen zerstörten 1500 schwer bewaffnete Polizisten und Sicherheitskräfte das Beduinendorf al-Arakib im Süden Israels unter dem Einsatz von Gewalt. Sie vertrieben 300 Bewohner, davon 200 Kinder, die nun obdachlos sind. Israel begründete die Aktion mit einem Aufforstungsprojekt des Jewish National Fund, obwohl der Gerichtsprozess zu Enteignung des Landes noch nicht abgeschlossen ist. Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag und eine der Passagierinnen auf der Solidaritätsflotte im Mai dieses Jahres, meint: „Die fortgesetzte Enteignung und Vertreibung von nichtjüdischen Israelis ist ein Verbrechen.“  Im Vorfeld des Überfalls auf das Dorf nannte Premierminister Benjamin Netanyahu die Beduinen in Israel eine „ernsthafte Bedrohung“. Inge Höger weiter:

Inge Höger: "Es ist nicht mit demokratischen Prinzipien vereinbar, dass die israelische Regierung Menschen zu einer ‚Bedrohung‘ erklärt, sie entrechtet und vertreibt, nur weil sie Araber und Palästinenser sind. Die lange Tradition von Diskriminierung und Vertreibung der ursprünglichen Bevölkerung lässt die Frage zu, wie demokratisch es in Israel wirklich zugeht. Die israelische Regierung wird ihre Politik erst ändern, wenn die USA und die EU aufhören, Israel trotz seiner Verstöße gegen Menschen- und Völkerrecht mit Waffen zu beliefern und es mit wirtschaftlichen Privilegien auszustatten. Auch wegen der Untätigkeit unserer Regierungen brauchen wir die internationale Solidarität, um gegen Vertreibung und Entrechtung zu kämpfen.“

Abgeordnetenbüro Inge Höger MdB

 

 

Der Nahostkonflikt, auch  „Schulanfänger“ erklärt … - Ein Nachbar hat ihnen Land gestohlen, stiehlt tagtäglich weiter. Dieser Nachbar tötet auch Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde. Dann sagt er„großzügig“ wir können ja darüber reden. Seine täglichen Verbrechen geschehen weiterhin. Er sieht auch nicht einmal das beenden seiner Verbrechen als Mindestvoraussetzung um verhandeln zu können. Wir wollen dabei noch nicht einmal davon reden, dass, bevor man redet, er erst das gestohlene zurückgibt. Dabei handelt er gegen alle gesetzlichen Auflagen, die ihm international gemacht wurden. Sein Mitbewohner Liebermann nennt da alles "Normalität"

Ist dieser Nachbar ernst zu nehmen, wenn er scheinheilig sagt: „Wir wollen über einen Frieden verhandeln? Kann man es jemanden verdenken, das der Geschädigte sagt: „Unter diesen Umständen können wir nicht miteinander reden"?  Unsere manipulierten, von der israelischen Hasbaraabteilung geimpften  Medien meinen wohl, man müsse sich diesen kriminellen Nachbarn unterwerfen und veröffentlichen seit Tagen fragwürdige Artikel mit merkwürdigen Überschriften:

Man zitiert den israelischen Vizepremier: "Palästinensische Forderungen unerfüllbar" -  Die palästinensischen Forderungen nach einem israelischen Siedlungsstopp im Westjordanland und einem eigenen Staat in den Grenzen von 1967 sind nach den Worten von Israels Vizepremier Silvan Shalom unerfüllbar

Wie anders agiert doch die israelische Seite, der der große Friedenssucher Netanjahu:
Netanjahu fordert sofortige Nahost-Friedensgespräche      |      Nahostkonflikt: Israel fordert direkte Friedensgespräche


Der sehr klein  gewordene Obama - seine Knie sind eingeknickt und Netanjahu hat die Luft abgelassen - schwimmt mit: 
Netanjahu und Obama auf Versöhnungskurs

Die palästinensische Seite scheint nicht friedensbereit zu sein, da heißt es:  Abbas: Bedingungen für Verhandlungen
Wie entschlossen das klingt, der Gegner verweigert sich wohl, ist nicht bereit?

Liebermann, der sicherlich rassistischste Außenminister Israels wird zitiert: Israel wird Moratorium für Siedlungsbau nicht verlängern  Lieberman: Rückkehr zur "Normalität"
Rückkehr zur „Normalität“ Regelmäßige Gesetzesverstöße, Raub, Mord, Misshandlung, Vertreibung sind eine zu akzeptierende "Normalität"? Wer die Macht hat, hat das Recht? Das ist die Rückkehr, Weiterführung des „Faustrechtes“. Warum reden wir dann noch so scheinheilig vom Recht, Gesetz, von Demokratie und Kampf gegen Terrorismus? Wann bekämpfen wir uns selber? Viele Medienmitarbeiter verbinden, soweit sie nicht Außendienstmitarbeiter der israelischen Hasbaraabteilung sind, den Mangel an Hintergrundwissen und die Wahrnehmung von Einflüsterungen.
Fast das stärkste was ich heute las ist die Überschrift: Abbas stellt Bedingungen für direkte Gespräche mit Israel
Die Steigerung gab es im „Fokus“: Friedensgespräche Israel nennt Abbas Bedingungen „unmöglich“

Ist nicht eigentlich die selbstverständliche Voraussetzung eines „Gespräches“ von Verhandlungen, dass der Täter ein Unrechtbewusstsein zeigt, er verspricht in Zukunft nicht mehr zu stehlen und zu morden, er es beendet?  Aber, die "Normalität" beruhigt wieder unser Leben, die Welt ist in Ordnung. Der Standard meldet: "Israel will wieder Siedlungen bauen E. Arendt                            Dokumentation - Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt  >>>>

 
 

Absage an die Einheit - Die bevorstehenden Regierungsumbildungen in Ramallah und Gaza einschließlich des geplanten Aufbaus einer Hamas-Armee bedeuten eines: Die Palästinenserführungen der Fatah und der Hamas geben die Idee einer neuen Einheits-Regierung auf. Palästina bleibt zumindest auf absehbare Zeit in Westjordanland und Gazastreifen, in »Fatahland« und »Hamastan«, geteilt. >>>

 
 

Palestinian shepherd films settler stealing his sheep - On July 21, three settlers stole a sheep from a young Palestinian shepherd while he was watering his flock at a well situated in Umm Zeitouna valley, located between the Israeli settlements of Ma’on and Karmel. According to the shepherd, a resident of Tuba village, two Israeli settler vehicles stopped on the nearby settler bypass road. A settler exited from one of the vehicles, walked toward the shepherd’s flock, grabbed a sheep by the ear, and dragged the animal a few yards. He then loaded the sheep onto his sholders and walked back to the road, where two other settlers, one of them armed, were waiting. The settlers loaded the animal into a vehicle. During this time the shepherd remained at a distance filming the theft with a camera from the Israeli human rights association B’Tselem, given to Palestinians in the area to document attacks by settlers. >>>

 
 

Israel refuses to pay medical bills for American-Jewish protester who lost eye - Emily Henochowicz was wounded by a tear gas canister in a demonstration following Israel's Gaza flotilla raid. -  Avi Issacharoff - The Israeli government is refusing to pay the cost of medical care for an American-Jewish activist who lost an eye when Border Police officers fired a tear gas canister at her during a demonstration. Emily Henochowicz, who studying at the Bezalel Academy of Art in Jerusalem and also holds Israeli citizenship, took part in a protest on May 31, shortly after Israel killed nine pro-Palestinian activists in a raid on a Gaza-bound aid flotilla. >>>

 
 

Russia Today speaks to U.S. author, academic and outspoken Palestinian supporter, Norman Finkelstein, as he is lobbying to speak at the United Nations to promote progress for a Middle-East Peace Process.

YouTube - Finkelstein: I don't want victory over Israel

 
 

Israel's Secret Police Exposed - Jonathan Cook - The arrest by Israel's internal security service, the Shin Bet, of an Israeli Jew accused of killing at least four Palestinians has thrown a rare light on the secret police, including attempts by one of its agents to enlist the accused to assassinate a Palestinian spiritual leader. Chaim Pearlman, who was arrested a fortnight ago, has been charged with murdering four Palestinians in Jerusalem and injuring at least seven others in a series of knife attacks that began more than a decade ago. Police are still investigating whether he was involved in additional attacks. Although Pearlman was denied access to a lawyer until last Friday, far-right groups have rapidly come to his aid, waging what the Shin Bet officials have described as “psychological warfare” by revealing damaging details about the case. >>>

 

 

A Video from Outside Hebron - Nicholas Kristof - Here’s my latest video, from near the southern Hebron Hills, from my recent trip to the Middle East. I try to make the argument that while we can disagree about details, about history, about solutions, a starting point is simply an acknowledgment that Israel’s West Bank policy is profoundly unfair. But somehow I imagine that there will be disagreement about that as well — and go ahead and record your disagreements here. >>>

 

 

 

 

Universalism and lsrael`s Universities - Menachem Klein - The Jerusalem Report - In internal academic debates and in public discourse, there is a growing chorus of voices who judge academics by the level of their patriotism. This potentially repressive approach is encouraged by a rightwing governing coalition and a public that feels threatened by "leftwing intellectual terror" they believe threatens Israel`s very existence.

 


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