Die
deutsche Übersetzung
des Goldstone-Report
ist im Buchhandel
+
Semit Verlag
zu erwerben.
816 Seiten mit einer
Einführung von Ilan
Pappe - 25 €
-
UNO REPORT -
GOLDSTONE REPORT
Der Bericht der
UNO-Kommission bestätigt
in erschütternder
Weise, was sich
bereits während
Israels Krieg in
Gaza deutlich abgezeichnet
hat: Israel und
bewaffnete palästinensische
Gruppen haben sich
Kriegsverbrechen
schuldig gemacht.
Dabei fällt die
Beurteilung der
israelischen Verstöße
gegen internationales
Recht weit drastischer
aus: Von kollektiver
Bestrafung ist die
Rede, von unangemessener
Gewaltanwendung
gegenüber der Zivilbevölkerung
bis hin zur Bombardierung
von Gebäuden, in
die die Bevölkerung
vorab von israelischen
Soldaten getrieben
wurde. Zudem hat
Israel im Gegensatz
zu den palästinensischen
Behörden die Zusammenarbeit
mit der Kommission
bislang verweigert
und ist seiner Verpflichtung,
die begangenen Verbrechen
selbst zu untersuchen
und strafrechtlich
zu verfolgen, nicht
nachgekommen. Das
ist absolut inakzeptabel.
Die Schuldigen müssen
zur Verantwortung
gezogen werden.
US-Vizepräsident
betont
Solidarität mit
Israel
-
Biden sprach
sein Gegenüber,
den israelischen
Ministerpräsidenten
Benjamin
Netanjahu,
vertraulich als
"Bibi" an und
betonte,
mindestens so
tief wie die
persönliche
Freundschaft sei
die
Partnerschaft
der USA und
Israels.
Netanjahu
antwortete
seinem Freund
"Joe": "Die
israelische und
die
amerikanische
Armee halten zum
Beispiel
gemeinsame
Manöver ab, und
es gibt viele
andere
Aktivitäten,
darunter auch
der Kampf gegen
den berüchtigten
Goldstone-Bericht.
>>>
Sehr geehrte Damen
und Herren,
die
UNO-Generalversammlung unterstützt den
Bericht der UN-Untersuchungskommission
von Richard Goldstone.
Der Bericht zählt die Verstösse gegen
das humanitäre Völkerrecht und gegen die
Menschenrechte vor, während und nach der
militärischen Aggression Israels im
Gazastreifen Ende 2008/Anfang 2009 auf
und weist u.a. auf die immer noch
andauernde, völkerrechtswidrige Blockade
des Gazastreifens hin. Diese machte
während der Militäroffensive vor 14
Monaten die Notversorgung der
Zivilbevölkerung unmöglich.
Bis heute verhindert die Blockade den
Wiederaufbau der Häuser von 50 000
Obdachlosen und der zivilen
Infrastruktur. Verschiedene
UNO-Agenturen und
Menschenrechtsorganisationen haben im
Laufe des vergangenen Jahres immer
wieder über die katastrophale Lage der
1.5 Millionen BewohnerInnen des
Streifens berichtet. Die weitgehende
Abriegelung erzeugt u.a. Mangel an
medizinischer Versorgung, an Nahrung,
an sauberem Trinkwasser, an Strom, an
Baumaterialien und anderen dringend
nötigen alltäglichen Gütern.
Das
Andauern der völkerrechtswidrigen
Blockade bedeutet eine kollektive
Bestrafung der Bevölkerung und
untergräbt die Glaubwürdigkeit des
humanitären Völkerrechts.
Ich möchte
Sie hiermit bitten:
1. den
Bericht der UN-Untersuchungskommission
von Richard Goldstone zu unterstützen
und dafür Sorge zu tragen, dass eine
unabhängige und transparente
Untersuchung durch beide Seiten
(israelische und palästinensische)
erfolgt und somit Rechenschaft abgelegt
wird über die Verletzungen des
internationalen Rechts
und über Kriegsverbrechen.
2. ...sich
für die bedingungslose, sofortige und
dauerhafte Öffnung der Grenzen zum
Gaza-Streifen, einschließlich
der Küstenregion, einzusetzen.
Offizielle Besucher aus EU-Ländern
sollten bei Reisen in die Region Besuche
im Gaza-Streifen routinemäßig mit
einschließen. Die hohe Vertreterin für
Außen- u. Sicherheitspolitik, Mrs.
Ashton, sollte auf ihrer ersten Reise in
den mittleren Osten in diesem Monat Gaza
besuchen, um einen Eindruck über die
verheerenden Auswirkungen der seit
2,5 Jahren andauernden Blockade sowie
der israelischen Militäroffensive
"Gegossenes Blei" zu erhalten.
3. ...sich
dafür einzusetzen, dass Hamas von der
Liste der Terrororganisationen
gestrichen wird. Hamas ist eine durch
das palästinensische Volk - in
erwiesenermaßen demokratischen Wahlen
- legitimierte Partei. Der Boykott von
Hamas hat die palästinensische
Demokratie stark geschädigt und dem
palästinensischen Volk enormes Leid, vor
allem im Gaza-Streifen, zugefügt.
4. ...Ihre
Aufmerksamkeit auf die Situation der
Menschenrechtsorganisationen in Israel
und den besetzten palästinensischen
Gebieten zu richten. Von israelischer
Seite besteht eine besorgniserregende
Tendenz, gewaltlose Aktionen sowohl
von örtlichen Organisationen und
Friedensaktivisten als auch von
internationalen NGO´s und deren
Vertretungen zu behindern und gewaltsam
gegen die friedlichen Aktivisten
vorzugehen - Dr. Gabriele Weber
Liebe Freunde, liebe an Nahost
Interessierte,
am kommenden Mittwoch,
10. März, um 9 Uhr,
wird im Landgericht
Berlin,
Strafgerichtsbarkeit,
Turmstr. 91, 10559
Berlin (10 Min. vom U-Bhf.
Turmstr.), die
Berufungsverhandlung gegen das
Urteil vom 19. Juni 2009 in der
Strafsache gegen Herrn Issa
Hijazi eröffnet. (Achtung:
anderes Gebäude als im Juni
09!!) Unsere Berichte und eine
Reihe von anderen Texten zum
Prozess vom Juni 2009 finden
sich unter
http://www.palaestina-heute.de/Themen/Issa-Prozess/issa-prozess.html
Issa
Hijazi wird wieder durch
Rechtsanwalt Hans-Eberhard
Schultz (www.menschenrechtsanwalt.de)
vertreten. Herr Schultz äußerte
in einem Brief an Issa im Januar
die Hoffnung, diesmal einen
Freispruch zu erreichen -- wir
hoffen mit ihm, dass diesmal ein
Prozess stattfindet, der unser
erschüttertes Vertrauen in die
deutsche Justiz wieder
herstellt. Es ist sicher im
Sinne von Issa Hijazi und seines
Anwaltes, wenn die
Öffentlichkeit nicht nur von
diesem Termin weiß, sondern
wenn auch viele zum Prozess
kommen. Issa braucht unsere
sichtbare Solidarität! Mit
freundlichen Grüßen,
Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel
URGENT - Israel Set to Join
Club of Richest Nations, OECD
- An exclusive
club of the world's most developed countries
is poised to admit Israel as a member even
though, a confidential internal document
indicates, doing so will amount to endorsing
Israel's illegal occupation of Palestinian
and Syrian territories...
Israel has been told that its accession
to the Organization for Economic Cooperation
and Development (OECD) is all but assured
when the 30 member states meet in May.
The timetable
is as follows.
Already at the end of this week (March 12)
the "Executive Committee" will meet
in order to prepare the the meeting of the
OECD council March 25, 2010.
THIS is probably the last chance to avoid
or at least postpone the formal decision,
scheduled for May 27, 2010 when the
ministers of the OECD countries will meet.
Traditionally
OECD-matters are handled by the ministries
of economics - pretending that OECD is outside
politics (!)
Please find and contact persons in your
country who could be influential in this
matter in your country!
With best regards Rudolf Knutti
Swiss committee against an unconditional
membership of Israel in OECD
Pressemitteilung
-
Strafbefehl wegen Interviewäußerungen
von Dr. Sabine Schiffer zum Polizistenfehlschuss
beim Mord an Marwa El-Sherbini - Prozesstermin
24.03.2010, 10.30 Uhr im Amtsgericht Erlangen
- Pressekonferenz im Anschluss an den Prozess
in den Räumen des IMV - Während des Verfahrens
gegen Alexander Wiens, der Marwa El-Sherbini
am 1. Juli 2009 niederstach, wurde der Schuss
des herbeigerufenen Polizisten auf den Ehemann
der Ermordeten nicht verhandelt. Mit der Pressemitteilung
vom 21.12.2010 gab Staatsanwalt Avenarius in
Dresden bekannt, dass das Ermittlungsverfahren
gegen den Polizisten eingestellt sei. Daraufhin
erging ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft
Nürnberg an Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des
Instituts für Medienverantwortung, auf der Grundlage
einer Strafanzeige des besagten, jedoch nie
namentlich genannten, Polizeibeamten wegen übler
Nachrede. Sabine Schiffer hatte in mehreren
Interviews zum Mord an der Ägypterin die Vermutung
geäußert, dass der Fehlschuss des Polizisten
einen rassistischen Subtext gehabt haben könnte.
Dies wäre auf Grund verbreiteter Medienbilder,
die seit Jahren das Negativbild „arabischer
Terrorist“ stark vergrößerten, denkbar und könnte
gerade in einer Situation wirken, in der ein
überlegtes Handeln nicht möglich ist. Eine klärende
Pressemitteilung des Instituts vom 7.08.2009,
in der deutlich gemacht wird, dass es sich bei
dem Erklärungsversuch um gängige Überlegungen
im Rahmen rassismuskritischer Forschung handelt
und damit niemandem ein Vorsatz unterstellt
würde, blieb bei der Formulierung des Strafbefehls
gegen Schiffer unberücksichtigt. Die Inkriminierte
legte fristgemäß Einspruch ein. Der Fall wird
nun in einem öffentlichen Prozess verhandelt.
Inzwischen hat sich ein Aktionsbündnis gegen
Rassismus und für Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit
gebildet, das online eine enorme Solidaritätswelle
mit Frau Dr. Schiffer ausgelöst hat:
www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.
Derzeit erscheinen auf internationaler Ebene
Medienbeiträge zu dem Fall. Auf der Website
des Instituts wird über den Fortgang des Verfahrens
informiert:
www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess.
Konkret möchten wir anlässlich des
für den 24. März angesetzten – öffentlichen
–Strafprozesses am AmtsgerichtErlangen zu einer Pressekonferenz einladen,
bei der Dr. Sabine Schiffer sowie ihr Anwalt,
Markus Künzel, zur Beantwortung von Fragen zur
Verfügung stehen. Die Pressekonferenz beginnt
ca. ½ Stunde nach Prozessende im Institut für
Medienverantwortung, Goethestraße 6, in Bahnhofsnähe.
Das
Institut für Medienverantwortung
richtet sich mit seinen Analysen und Vorschlägen
an Medienmacher und Mediennutzer gleichermaßen.
Nicht nur mehr Verantwortung gegenüber dem jeweiligen
Medienprodukt wäre erstrebenswert, sondern auch
mehr Verantwortung gegenüber dem Medienkonsum
und dem Bewusstsein für Meinungsbildungsprozesse.
Darum setzt sich das IMV u.a. für eine umfassende
Medienbildung und einen systematischen Lehrplan
für den Schulunterricht ein.
Amid an American
diplomatic offensive comprising visits by the
vice-president, Joe Biden, and the US Middle
East envoy, George Mitchell, Israel and the
Palestinian Authority have agreed to hold indirect
negotiations after more than a year of deep
freeze.
The Oscar-nominated
film Ajami is centered on a neighborhood in
Israel with the same name. It takes a snapshot
of life in this rough Arab-Jewish neighborhood.
According to the filmmakers, Israel is trying
to push Arabs out of Jaffa.