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Freitag, 31. Juli 2015 - 14:44

Siehe die Informationen rechts - Collage zum vergrößern anklicken

Vertretung des Staates Palästina und ständige Vertretung bei den Internationalen Organisationen in Wien  - Wien, am 31.07.2015 - Palästinensisches Kleinkind bei israelisch-jüdischem Terroranschlag getötet - Bei einem Terroranschlag jüdischer Siedler auf zwei palästinensische Wohnhäuser im Dorf Duma nahe Nablus im Westjordanland erlag Ali Saad Dawabsha, ein eineinhalbjähriges Kleinkind, seinen schweren Brandverletzungen. Mindestens drei weitere Familienmitglieder wurden zum Teil schwer verletzt. Die Siedler hinterließen auf Hebräisch die Parolen „Rache“ und „Lang lebe der Messias“.

Ali Saad Daobasa ist das vierte palästinensische Todesopfer in den letzten zehn Tagen – drei Palästinenser wurden zuvor bei Angriffen der israelischen Armee getötet. Auch wenn die israelische Armee den Angriff der Siedler auf palästinensische Zivilisten als barbarischen Terrorakt verurteilen, so muss festgehalten werden, dass dieselbe israelische Armee die Siedler – mitunter auch bei gewalttätigen Übergriffen auf Palästinenser – schützt. Ebenso wie die israelische Armee ist auch der Staat Israel für dieses Verbrechen verantwortlich zu machen, nicht zuletzt auch deshalb, weil der israelische Staat die Errichtung von israelischen Siedlungen auf palästinensischem Land weiter vorantreibt – so wurden erst vor wenigen Tagen der Bau von 300 weiteren Wohneinheiten in Beit El, einer Siedlung im Westjordanland, bekanntgegeben.

Erst am 20. Juli diesen Jahres hat die Europäische Union in ihrem Ratsbeschluss zum Nahost-Friedensprozess ihre „starke Ablehnung gegenüber Israels Siedlungspolitik und der in diesem Kontext gesetzten Handlungen“ festgehalten und erneut betont, dass israelische Siedlungen illegal unter internationalem Recht sind.

„Es ist nun mehr denn je an der Zeit, dass die Europäische Union ihren Worten auch konkrete Taten folgen lässt“, so Salah Abdel Shafi, Botschafter Palästinas in Österreich. „Israel und seine völkerrechtswidrige Besatzung muss mit den legitimen Mitteln des Völkerrechts zur Rechenschaft gezogen und ein Ende der israelischen Besatzung auf friedlichem Wege erreicht werden. Dies kann jedoch nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern nur mit konkreten Handlungen der internationalen Staatengemeinschaft, wie beispielsweise Sanktionen, erzielt werden.“

 


Palästinensische Mission - Die Diplomatische Vertretung Palästinas in Deutschland -
Verurteilung des Brandanschlages in Duma - mehr als 11.000 Siedlerübergriffe seit 2004 - Mit scharfen Worten verurteilte der amtierende Generalsekretär der PLO den Brandschlag auf palästinensische Häuser in Duma, südlich von Nablus. Das Kleinkind Ali Saad Dawabsha starb, seine Eltern und sein 4-jähriger Bruder wurden schwer verletzt.

Jüdische Extremisten hatten in der vergangenen Nacht zwei Häuser von palästinensischen Familien in Brand gesetzt und eine Mauer mit Parolen beschmiert. Der 1,5 Jahre Ali Saad Dawabsha starb, seine Mutter und sein Bruder wurden bei dem Anschlag so schwer verletzt, dass sie in Lebensgefahr sind.

"Seit 2004 gab es mehr als 11.000 Übergriffe auf palästinensische Häuser, Autos, Kirchen, Moscheen, Bäume und weiteres Eigentum, die bis heute straflos geblieben sind," so Dr. Saeb Erekat in einer Stellungnahme. "Wir sehen die Verantwortlichkeit für die brutale Ermordnung des Kleinkindes Ali Saad Dawabsha und die Verletzung seiner Eltern und seines Bruders bei der israelischen Regierung. Dies ist eine direkte Folge der jahrzehntelangen Dekaden einer Straflosigkeit gegenüber dem Siedlerterrorismus seitens der israelischen Regierung", fügte er hinzu.

Regelmäßig attackieren radikale Siedler die palästinensische Bevölkerung und deren Eigentümer. In dieser Woche hatte Israel den Bau von 300 neuen Siedlerwohnungen in Bet El sowie 500 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem, trotz internationalem Konsens über die Völkerrechtswidrigkeit der Siedlungen, angekündigt. Die EU hatte Israel aufgefordert, diese Beschlüsse zurückzunehmen. Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Baugenehmigungen.

Eine Liste der Übergriffe und Attacken israelischer Siedler im Zeitraum 01. Juli - 27. Juli 2015 finden Sie in englischer Sprache
hier.

Israel habe "schockierende Gleichgültigkeit" gezeigt - Am "Schwarzen Freitag" wurden 135 Menschen getötet. Menschenrechtler werfen Israel Kriegsverbrechen vor. - Als der Soldat Hadar Goldin vergangenen Sommer von der radikalislamischen Hamas durch einen unterirdischen Tunnel in den Gazastreifen entführt wurde, hat die israelischen Armee die umstrittene "Hannibal-Direktive" durchgeführt. Die Streitkraft musste alles in ihrer Macht stehende tun, um eine längere Gefangenschaft zu verhindern, auch wenn es den Tod Goldins nach sich zieht. Beim massiven Angriff auf die am Südrand des Gazastreifens liegende Stadt Rafah wurden am sogenannten "Schwarzen Freitag" (1. August 2014) 135 palästinensische Zivilisten getötet, darunter 75 Kinder.

"Es gibt belastende Beweise", dass Israel an diesem Tag "erschreckende" Kriegsverbrechen im Gazastreifen begangen hat, erklärte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) in ihrem jüngsten Bericht über den Gaza-Konflikt 2014. Im Zuge der militärischen Aktion "Protective Edge" habe Israel eine "rücksichtslose Politik mit verheerenden Konsequenzen für unschuldige Menschen" betrieben. Es würden keine Zweifel bestehen, dass die Angriffe auf Wohngebiete in Rafah als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu werten sind. Das geht aus einer im Auftrag gegebenen Analyse des Goldsmith College in London hervor.

Israel: "Fehlerhafte" Analyse
- Der Krieg zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel dauerte 50 Tage – zwischen Juli und August 2014 – und forderte 2.251 palästinensische Todesopfer, 1.462 davon waren Zivilisten, berichteten die Vereinten Nationen. Auf israelischer Seite wurden 67 Soldaten und sechs Zivilisten getötet. Durch eine dauerhafte humanitäre Waffenruhe Ende August konnte der Konflikt in Nahost vorerst beendet werden.

Die Regierung in Jerusalem zeigte sich von den jüngsten Aussagen von Amnesty International nicht begeistert und bezichtigte die Menschenrechtsorganisation einer "fehlerhaften" und "einseitigen" Analyse. Während und nach dem Gaza-Konflikt beteuerte Israels Premier Benjamin Netanyahu stets, dass die militärische Offensive notwendig gewesen sei, um den Raketenbeschuss der Hamas auf israelische Gebiete zu unterbinden und das komplizierte Tunnelsystem vollständig zu vernichten.

Der Hamas wurde unter anderem auch von den Vereinten Nationen vorgeworfen, Raketen in palästinensischen Schulen zu bunkern und Menschen als Schutzschilder gegen israelische Angriffe zu benutzen.

Zeugenaussagen, Fotos und Videos
- Für die dreidimensionale Untersuchung analysierten Mitarbeiter des Goldsmith College Schatten und Rauchschaden sowie Aussagen von palästinensischen Zeugen. "Hunderte Fotos und Videos, Satellitenbilder und Zeugenaussagen liefern überzeugende Beweise, dass Israel gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen hat. Die militärischen Aktionen müssen nun weiter untersucht werden", erklärte Philip Luther, Direktor von Amnesty International.

Für Luther zeige vor allem die "schonungslose" und "massive" Bombardierung auf Rafah die "schockierende Gleichgültigkeit" von Israel gegenüber Zivilisten im Gazastreifen. Die Luftangriffe auf die Wohngebiete hielten vier Tage lang an, doch später stellte sich heraus, dass Goldin bereits im ersten Feuergefecht getötet worden war.

Israel-Kritik an Amnesty
- Die methodische Herangehensweise, Fakten und Schlussfolgerungen seien mangelhaft und würden nicht der Realität entsprechen, kritisierte Israel den Bericht. Der Menschenrechtsorganisation wird vonseiten der Regierung vorgeworfen, eine "falsche Geschichte" zu erzählen. Denn die Behauptung, die israelische Armee habe vier Tage lang Rafah attackiert, sei falsch. Man habe bereits einen Tag nach der Entführung Goldins der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass der Soldat tot sei.

Der Bericht würde die "professionellen Standards" von Amnesty International ad absurdum führen. Die Operation "Protective Edge" sei gemäß des humanitären Völkerrechts durchgeführt worden, hieß es umgehend aus Jerusalem. Emmanuel Nahshon, Sprecher des israelischen Außenministeriums, nannte den Bericht auf Twitter eine "Demonstration der Scheinheiligkeit und Doppelmoral".

Im Kreuzfeuer der Kritik steht Israel weiterhin wegen des umstrittenen Vorwarnsystems "roof-knock". Nicht-explosive Raketen wurden während des Gaza-Konflikts auf die Dächer abgefeuert, um die Hausbewohner vor dem nächsten Feuergefecht zu warnen. Diese mussten umgehend aus den Häusern und ihrer Umgebung flüchten, denn die sich anbahnende zweite Rakete stellte keine Warnung mehr dar. >>>

 

VIDEO  - How Do They Do It? : Forensic Architecture


 


The online report, ‘Black Friday’: Carnage in Rafah during 2014 Israel/Gaza conflict >>>


Sammlung - UNO - Amnesty und andere - Berichte - Untersuchungen - Studien

Israelische Angriffe und die Medien: Gaza, ein Jahr danach - Izaskun Sánchez Aroca, Active.stills/Periódico diagonal - Wie soll man die Massaker und israelischen Angriffe sichtbar machen, die den Fokus der großen Medien fliehen? Wir wollen uns die Situation im Gazastreifen ein Jahr nach der Militäroperation Protective Edge ansehen.

Im besten Fall schlägt eine israelische Rakete in die Tür deines Hauses ein. Das heißt, du hast zehn Minuten Zeit, um es zu verlassen, bevor sie bombardieren. Zehn Minuten, um deine Familie heraus zu holen, die vermutlich groß ist und aus 8 oder 10 Mitgliedern besteht, von denen eines mit Sicherheit alt ist und dem es schwer fällt, sich schnell zu bewegen. Oder du bekommst plötzlich einen "anonymen" Anruf mit  Roboterstimme, die dir sagt, dass du dein Haus verlassen sollst, dass es zerstört wird. Dann überlegst du, wohin du gehen sollst, wenn sie den ganzen Gazastreifen bombardieren und es wegen der israelischen Blockade praktisch unmöglich ist, Gaza zu verlassen. Das alles geschieht wie gesagt im besten Fall. Im schlechteren wird ohne Vorankündigung bombardiert. So war es in der israelischen Militäroffensive Protective Edge.

Zwischen dem 7. Juli und dem 28. August 2014 griff Israel den Gazastreifen vom Land, von der See und aus der Luft an und tötete mehr als 2.200 Menschen, in der Mehrheit Zivilpersonen, 504 Kinder und 257 Frauen. Mehr als 1.500 Kinder blieben als Waisen zurück. Während der 50 Tage des Angriffs schoss Israel mehr als 6.000 Raketen ab, von denen viele in größere Wohnhäuser, kleine Häuser und sogar in Einrichtungen der Vereinten Nationen einschlugen. Mehr als 11.300 Menschen wurden verletzt, davon waren 3.436 Minderjährige und 3.450 Frauen; 10% von ihnen  sind nun dauerhaft behindert. Am Höhepunkt der israelischen Angriffe erreichte die Zahl der Binnenflüchtlinge eine halbe Million, das entspricht 28% der Bevölkerung Gazas. Mehr als 18.000 Häuser wurden völlig oder teilweise zerstört, 73 medizinische Einrichtungen und dutzende Ambulanzwagen wurden zerstört.

Es sind Zahlen der Vereinten Nationen, die um die halbe Welt gekreist sind, aber scheinbar nur dazu gedient haben, die Berichte über Menschenrechtsverletzungen durch den Staat Israel zu vergrößern und zu vielfachen Resolutionen der UN-Generalversammlung zu führen, die aber nicht bindend sind. Es gibt keine Sanktionen gegen Israel.

Die Berichterstattung der großen Medien - Militärische Offensiven und Angriffe gehören zum Alltag der Bevölkerung von Gaza. Das Surren der Drohnen ist immer da. Schätzungsweise benötigen 20% der Bevölkerung des Gazastreifens eine psychologische Langzeittherapie. Im Gaza-streifen und in Palästina allgemein spricht man nicht einmal von Posttraumatischem Stress (PTSD), weil es kein "Post" gibt, die Angriffe erfolgen täglich. Die palästinensische Bevölkerung verurteilt die ständigen Menschenrechtsverletzungen und Morde durch Israel und fordert aber auch eine würdige (anständige) Behandlung durch die internationalen Medien, die bei jeder Eskalation der Gewalt mit großen Zahlen ohne Zusammenhang und einer konfusen Information berichten, was die Vorstellung eines komplexen und auf Grund einer fehlenden politischen Einigung chronifizierten Konflikts weiter nährt.

So verurteilen es verschiedene Aktivisten wie die Dichterin Rafeef Ziadah, die in ihrem berühmten Gedicht We teach life, Sir von ihren Erfahrungen mit den Medien als Pressesprecherin während der Operation Gegossenes Blei 2008/09 erzählt, bei der Israel mehr als 1.400 Menschen tötete. Rafeef greift in einer überzeugenden Rede die großen Medien an, indem sie sagt, sie suchten nur Statistiken und große sensationelle Schlagzeilen, die zu einigen Sekunden im Fernsehen oder Radio sowie zu bestimmten Merkmalen passen.       

Aber hinter der Statistik gibt es Menschen mit ihrem Leben und ihren Projekten, nicht nur Blut überströmte Körper, Ruinen und Elend, Bilder, die in unserer Vorstellung am häufigsten auftauchen, wenn wir von Gaza sprechen. Das wollte auch Bayan Abusneineh und Dana Seifan zeigen, als sie mitten in der Operation Protective Edge die Webseite humanizepalestine.com schufen, auf der man Fotos und Namen der Menschen findet, die von Israel getötet wurden. In einem Interview auf Electronic Intifada erzählte Abusneineh, wie die Idee entstand: "Am Anfang wurde mir klar, dass es für die Menschen notwendig war, Bilder davon zu sehen, was in Gaza passierte. Aber dann begann ich an die drei israelischen Siedler zu denken, die entführt worden waren. Ihre Gesichter waren überall. Normalerweise, wenn Israelis getötet werden, werden nie ihre Körper gezeigt, sondern nur ihre lächelnden Gesichter. Das schafft Empathie." Sie begannen auf ihrer Webseite tausende Fotos von getöteten Personen in glücklichen Momenten ihres Lebens zusammen mit ihren Namen zusammen zu tragen.

Eine der letzten Initiativen zur Sichtbarmachung von Familien aus Gaza, die 2014 getötet wurden, ist die des Fotografenkollektivs Activestills mit israelischen und internationalen Berufsfotografen. Mit der Kampagne #ObliteratedFamilies (zerstörte Familien) möchten sie, dass jeder einen Platz ihres Dorfes oder ihrer Stadt mit den Gesichtern der während der Operation Protective Edge Getöteten und ihrer Familien bekleben kann. Dafür haben sie ein Fotoarchiv mit Texten geschaffen, das jeder aus dem Internet herunterladen und ausdrucken kann. [...]  Quelle: www.palestinalibre.org/articulo.php?a=57145    Übersetzung: K. Nebauer 

Israel stellt mehr als 230 palästinensische Kinder unter Hausarrest - Wie Isa Qaraque, Minister für die Angelegenheiten palästinensischer Gefangener gestern berichtete, wurden vom israelischen Regime zwischen 2012 und 2015 mehr als 230 palästinensische Kinder in Ostjerusalem für 2 bis 6 Monate unter Hausarrest gestellt. Israelische Gerichte verurteilen Familien zu Geldstrafen, wenn der Hausarrest nicht eingehalten wird. Manchen Kindern wurde nicht einmal erlaubt, das Haus für eine ärztliche Behandlung zu verlassen. (Diesen Kindern ist auch kein Schulbesuch erlaubt.Ü.)
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=57148   -
Übersetzung, gekürzt: K. Nebauer

LAK Shalom nach Drohungen und Kriegsverherrlichung aus Linksjugend ausgeschlossen - Der Arbeitskreis Shalom der Linksjugend [‚solid] ist bekannt für seine bedingungslose Unterstützung Israels, sein niedersächsischer Ableger hat das nun auf die Spitze getrieben und israelische Panzer glorifiziert, sowie GenossInnen der Linksjugend [‚solid], die sich gegen diese Umtriebe gestellt haben, bedroht. Der niedersächsische Landesverband der Linksjugend [‚solid] hat diesen daraufhin aus den eigenen Strukturen ausgeschlossen.

Auslöser der Debatte waren Sticker des Landesarbeitskreises Shalom auf denen unter einem israelischen Panzer die Worte „Antifa muss praktisch werden“ standen und damit die 2000 palästinensischen Toten des Kriegs als Faschisten bezeichnet wurden, die vernichtet werden mussten. Menschlichkeit und Solidarität mit den Unterdrückten, linken Grundidealen, ließen die Antideutschen vermissen, während Kriegsverherrlichung zum neuen Motiv wurde. Auf diese Sticker reagierte das höchste Organ des Landesverbandes, die Landesvollversammlung, mit der Annahme eines Antrags, der sich klar von der Kriegsverherrlichung distanzierte: „Gegen die Verherrlichung von Kriegsgerät! Die Landesmitgliederversammlung Niedersachsens beschließt den folgenden Sticker des „LAK Shalom Niedersachsen“ nicht als Werbematerial im Namen der Linksjugend Niedersachsens bzw. des „LAK Shalom NDS“ zu tolerieren, zu akzeptieren sowie dafür anfallende Druckkosten nicht zu erstatten, sondern sich davon kritisch zu distanzieren. Zudem wird der „LAK Shalom NDS“ aufgefordert diesen Sticker von seiner Homepage wie auch von seiner Präsenz in sozialen Medien zu entfernen.“

Auch von der antideutschen Ideologie, distanzierte sich der Landesverband mit großer Mehrheit: „Wir können nicht weiter zusehen, wie diese kriegstreiberischen Kräfte sich in unsere Partei und unseren Jugendverband einschleichen und diese von innen und außen angreifen!  >>>

Pennies: Betteln hinter dem israelischen Grenzzaun - Produziert von Wolfgang Spindler - Betteln auf der Straße ist Arbeitsalltag für die beiden Jungs Yichia und Hamam, acht und 14 Jahre alt. Sie schlafen in Tunnels oder im Wald, eigentlich keine Orte, wo Kinder aufwachsen sollten. Yichia und Hamam sind Geschwister aus einer palästinensischen Familie. Ihre Eltern leben im Westjordanland, aber Yichia und Hamam wurden nach Israel geschickt, um zu betteln. Mit dem Geld unterstützen sie ihre Familie auf der anderen Seite des Grenzzauns.

“Dieser Film ist für mich ein soziales Bekenntnis”, sagt Regisseur Badran Badran. “Er diskutiert nicht die Politik. Aber für die Familie ist der Sicherheitszaun zwischen Israel und dem Westjordanland das alles bestimmende Problem. Der Vater kann nicht in Israel arbeiten und die Familie verarmt. Aber wer ist für die Situation der Kinder verantwortlich? Sie sind die Opfer und gezwungen, auf der Straße zu betteln, anstatt in die Schule zu gehen.”

Schlepper brachten die Jungs über die Grenze nach Israel. Dort werden sie von Drückern überwacht, die dafür 90 Prozent des erbettelten Geldes einbehalten.
Ein Leben, mit dem sich gerade der jüngere Bruder Hamam nicht mehr abfinden will. Er rebelliert, will wie andere Kinder spielen und nicht das Bettelhandwerk von seinem Bruder lernen.

Acht Jahre hat der arabisch-israelische Regisseur Badran Badran die beiden begleitet. Er zeigt, wie Hamam zum rebellischen Jugendlichen wird und wie der 14-jährige Yichia viel zu früh erwachsen werden muss. >>>



At least six stabbed during Jerusalem Pride Parade - At least six people were stabbed Thursday afternoon during the annual Jerusalem Pride Parade. At least two are seriously wounded, one of them in critical condition.

The stabbing took place on Jerusalem’s Keren Hayesod Street, where Magen David Adom emergency services treated the victims. According to Israeli Police, the suspected stabber is Yishai Shlissel, an ultra-Orthodox man who was recently released from prison after serving 10 years for stabbing three marchers during the 2005 parade. He was caught at the scene. >>>

Anniversaries: Who counts? - Alice Rothchild - An early July letter from Hillary Clinton to Israeli-American billionaire Haim Saban reveals her intentions to “defend Israel at every turn” and to ignore Israel’s serious human rights violations raised by the United Nations, a host of respected Israeli and international organizations, and a growing number of Jewish and Christian activists increasingly supportive of the nonviolent boycott, divestment, and sanctions movement (BDS) for Palestinian rights and equality. Calling Israel “a vibrant democracy” and equating critical discourse on Zionism and Israeli policy with anti-Semitism, she does a grave disservice to the growing international awareness of the massive Jewish settlement growth in the West Bank and East Jerusalem and the crushing siege of Gaza. >>>

Protesters for Palestine move boundaries - Protesters dance a traditional Palestinian dabke in the British museum - Victory for right to protest against Elbit - Palestine solidarity activists won a victory at Birmingham Crown Court last Wednesday against an injunction restricting protests at an arms factory in Shenstone, Staffordshire.

The injunction had prevented protesters from coming within 250 metres of UAV Engines Ltd, which is owned by Israeli arms company Elbit. But the boundaries were changed to include just the factory gates and premises after activists appealed on Wednesday of last week. The injunction was granted on 30 June—six days before a day of protests targeting Elbit factories last month.

Some 19 activists were arrested during the protests and have been released on bail. They were set to find out whether or not they will be charged on Friday of this week. West Midlands Palestine Solidarity Campaign plans to hold an all-day protest and stall outside Tamworth police station on Friday to support the arrestees.

Dancing against the backers of the war on Gaza
- Protesters staged traditional Palestinian “dabke” dances inside the British Museum and a central London branch of Barclays bank last Saturday. The protests were designed to coincide with the one-year anniversary of the Israeli assault on Gaza in 2014. >>>

‘This is our Israel, this is for the Jews. No Palestinian should come to Israel': A Palestinian-American’s story of being detained at Ben Gurion airport - George Khoury - I was born in West Jerusalem (so-called the Jewish half of Jerusalem) in 1945. Under a shower of bullets that were flying over our heads, my father grabbed me and the rest of the family and fled to his native city of Nablus at the eve of the creation of the State of Israel in 1948. We remained in Rafidia-Nablus until 1952 and then moved to Ramallah where my father got a job in the post office. I went to the parochial school and then entered the Latin Seminary of Beit Jala in 1961 to study for the priesthood. In 1968 I left the seminary where I studied French, Latin, in addition to philosophy and theology. I came to the US in September of 1969 and entered Seton Hall University in South Orange, New Jersey where I graduated with a B.A. in French & Spanish, and in 1975 I earned a master’s Degree from the University of Montclair in New Jersey.

I moved to California in 1975 where I taught foreign language at the high school level. I entered the Ph.D. program in theology in 1983 at the Graduate Theological Union in Berkeley, California and I obtained my doctorate degree in 1990. I have been teaching language at San Mateo College, Skyline College, and Westmoor High School. I joined the deaconate program in 2012 because I intend to serve the different Church communities as a deacon in the Archdiocese of San Francisco.

After 21 years of not visiting or seeing Jerusalem and my homeland Palestine, I decided to go back, this time as an American citizen with an American passport, which I was granted in 1975. The trip was intended to be a religious pilgrimage with Father Bernard Poggi as well as a long overdue visit my homeland to see friends and family I hadn’t seen in decades. Once we arrived to Ben Gurion airport in Tel Aviv, they allowed Father Bernard to enter. When it came to me, I was ushered by a young female soldier to the “green room” for questioning.

The conversation that ensued is this:

An airport security agent (who I believe to be a Shin Bet agent) began:

Agent: “Oh so you came through Ben Gurion airport?”

Me: “Yes. What’s wrong with that?”

Agent: “You can’t do that.”

Me: “Why? I have an American passport. I came with father Bernard, to spend a few weeks in Jerusalem and that’s it. We are coming here on a religious pilgrimage and to visit some friends and family.”

Agent: “No no, you cannot go to Israel. You should have gone through the Allenby Bridge.”

Me: “Why should I do that? I’m not coming through as a Palestinian. I’m coming as an American citizen.” >>>

Jerusalem isn’t the capital of the Jews - Research shows that the city has existed for about 4,000 years. During the first 1,000 it had no connection to the Jewish people. - Gideon Biger - Once again Jerusalem Day arrived, and once again the prime minister repeated the clichéd mantra: “Jerusalem was and is the capital city of the Jewish people only.”

Is that really so — or is Benjamin Netanyahu, known for historic declarations that do not always accord with the historical truth, once again mistaken and misleading the masses?

Jerusalem, according to scientific research, has existed for about 4,000 years. During the first 1,000 years it had no connection to the Jewish people. Even in the Bible, the Book of Genesis tells about Melchizedek, the king of Salem, who came out to bless Abraham, who had no connection to Jerusalem. >>>

The false arrest of Khalida Jarrar: Israeli ‘justice’ put to shame - The charge sheet against the Palestinian legislator — in jail now for two months — ought to be studied in every law school: This is how you slap together false accusations and fabricate an indictment. - Gideon Levy
Here’s a case after which nobody will seriously be able to make any of the following five claims anymore: one, that Israel is a state of law; two, that the regime in its occupied territories isn’t a military dictatorship; three, that Israel has no political prisoners; four, that the military court system in the territories has any kind of connection, however weak, to law and justice; and five, in light of all of the above — that Israel is a democracy.

Does that sound overblown? Sometimes, one case suffices to prove a point.

Khalida Jarrar, a member of the Palestinian parliament, has been under arrest for two months already, yet virtually no one has uttered a peep. At first, Israel said it would deport her to Jericho for six months, but Jarrar refused to recognize the legitimacy of the one deporting her. The Israel Defense Forces folded. >>>


The Role of Comics in the Palestinian Narrative - HandalaPalestine has many calling cards: the olive tree branch, the golden Dome of the Rock, the kufiyyeh, et cetera. . . . But all are arguably surpassed by Handala, the little refugee kid drawn by the late cartoonist Naji al-Ali. With his back turned against a world that turned its gaze away from the Palestinians starting with the 1917 Balfour Declaration that spoken only for Jewish self-determination, Handala has become the quintessential mark of Palestine solidarity from graffiti on the Israeli separation barrier to necklaces donned by activists. Naji al-Ali, whose life was tragically cut short by a PLO angry with his dissenting views, may have marked the first entry of comic and graphic images in Palestinian storytelling.

Another notable contributor is the Maltese-American graphic novelist Joe Sacco, who is unsurpassed in harnessing the comic book to extraordinary effect in his widely acclaimed  >>>

Go ahead, tear down the High Court — watch the occupation crumble - Noam Sheizaf - In response to the High Court order to demolish the two settlement buildings Wednesday morning, ruling coalition MK Moti Yogev of the Jewish Home party said the government should send a military bulldozer to demolish the highest court of the land. Be my guest, Mr. Yogev. The High Court is the cornerstone of the occupation and each brick removed from its walls brings us one step closer to ending Israel’s military rule over the Palestinians. >>>

Italian prime minister lashes out in Jerusalem at “stupid and futile” BDS - Ali Abunimah - Activists in Italy are hitting back at Prime Minister Matteo Renzi, who declared during a visit to the Israeli parliament this week that “Italy will always be in the front line against all forms of boycott, which are futile and stupid.”

The center-left leader’s attack on the boycott movement, which received wide coverage in Italian media, comes as several European governments are deepening their ties with Israel.

Greece this week signed an unprecedented military pact with Israel and both Greek and Italian military forces have recently taken part in joint exercises with the Israeli air force despite the latter’s leading role in devastating Gaza last summer.

BDS Italia, a coalition of dozens of groups, said that Renzi’s statement “demonstrates his utter lack of knowledge of the movement for boycott, divestment and sanctions (BDS) launched in July 2005 by a broad coalition of Palestinian civil society as a necessary and moral response to the failure of international institutions to halt Israel’s continuing violations of international law.”

Throwing the prime minister’s words back at him, BDS Italia said that “it is ‘futile and stupid’ to continue to ignore Israeli violations instead of taking concrete measures to ensure respect for human rights, international humanitarian law and UN resolutions and support the Palestinian call for freedom, justice and equality.”

Ignoring Gaza
- In a speech to the Israeli parliament, Renzi also emphatically endorsed Israel’s claim to be the “the nation-state of the Jewish people,” a sectarian formula Palestinians regard as negating their most fundamental rights >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten


Siedler ermordeten Ali Dawabsheh - ein Baby
 


 

Palästinensisches Kind stirbt bei mutmaßlicher Extremistenattacke
 

Auswärtiges Amt verurteilt Brandanschlag auf palästinensische Familien
 

Westjordanland: Palästinensisches Baby stirbt bei Brandanschlag
 

Abbas wants ICC to probe arson attack that killed Palestinian infant
 

Palestinian baby burned to death in West Bank arson; IDF blame 'Jewish terror'
 




Palestinian baby killed in suspected Jewish extremist attack


Israeli settlers kill Palestinian baby
 




Bilder nach dem Angriff der Siedler

Bilder nach dem Angriff der Siedler

West Bank arson attack kills toddler
 




Israeli settlers kill Palestinian toddler, injure 4 in attack
 


 

Ben Gurion said Jewish state was primary goal

Is force-feeding a form of torture?

Israel Will Force-Feed Palestinian Prisoners on Hunger Strikes

New Zealand condemns Israeli home plans in contested territories

Criminal Accountability of Israel Secuity Forces


Criminal Accountability of Israel Civilians

Rostocker OB: Reem Sahwil soll in Deutschland studieren

Israel Deploys Iron Dome on Lebanon Border after Nuclear Deal

Amnesty International: Israel Committed War Crimes During Rafah ‘Carnage’

30. 7. 2015

Anklage nach Attentat auf Kloster Tabgha - Abtei äußert Skepsis

Leading American writer Abulhawa is denied entry to Palestine

USA Lawmakers to meet Netanyahu in Israel

Israel billigt Gesetz zur Zwangsernährung von Gefangenen

Israel orders demolition of village that's received Australian aid money

PLO Official- Israel’s New Law of Force-Feeding Prisoners is Torture

Italian prime minister lashes out in Jerusalem at “stupid and futile” BDS

PFLP leader Ahmad Sa’adat attacked by Israeli guards in Nafha prison

Israeli forces detain teens in East Jerusalem, obstruct wedding

Israeli drone strikes Palestinian base in east Lebanon, 6 wounded

Amnesty report: Israeli "war crimes" in Gaza last year

Knesset speaker decries Gaza settlement withdrawal as 'desertion'

Israeli authorities detain Palestinian teacher

Scharfe Kritik an neuen israelischen Siedlungsprojekten

Israel kündigt neue Siedlungen an: Heftige Kritik von USA, EU und UN

UNO-Chef Ban verurteilt Siedlungspläne für Westjordanland

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