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Dienstag, 21. Februar 201720:18  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

A prison sentence that tells the true story of the occupation - Noam Sheizaf - An 18-month prison sentence for Elor Azaria, who shot and killed a wounded Palestinian attacker last year, is a reminder that the occupation has no place for law and justice. There was something about the Elor Azaria trial that felt scripted. I only spent three days in court last year, watching Azaria testify, but while there I spoke with many other journalists who had been there for the entire trial. Oddly, despite the in-depth interrogation of every detail, everyone with whom I spoke felt the same way — that the trial’s outcome felt predetermined. In an article I wrote for Haaretz at the time, I noted: >>>

Israelischer Soldat Azaria zu (nur) 18 Monaten Gefängnis verurteilt  - Der israelische Soldat Elor Azaria muss wegen Totschlags eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Azaria hatte im Dienst einen am Boden liegenden palästinensischen Angreifer erschossen. Der Fall hatte auch international für Aufsehen gesorgt, weil Videoaufnahmen zeigen, dass der Palästinenser offensichtlich bewusstlos ist. Ein israelisches Militärgericht hat das Strafmaß für Elor Azaria verkündet: Der 21-jährige Soldat muss für 18 Monate ins Gefängnis. Die Anklage hatte die Höchststrafe von 20 Jahren gefordert >>>


Er erschoss einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Angreifer. Dafür ist ein israelischer Soldat nun zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 21-Jährige zeigte sich erleichtert über das Strafmaß >>>

Foto links, der Mörder Elor Azaria vor der Urteilsverkündung....

Dokumentation - Exekution eines verwundeten Palästinensers. - Elor Azaria, der Mörder von Abd al-Fatah al-Sharif >>>
 


PNN Report: Al-Sharif family says ‘court of criminal soldier is only a sarcastic play’ - (...) The Al-Sharif family was closely following the case of their son’s killer on TV, describing it as a “sarcastic play.”

Abdul-Fattah’s father, Yosri Al-Sharif, in response to the court told PNN: “If a Palestinian kills an animal by mistake, he would be sentenced to years in prison and fined for big amounts of money, but because the soldier is Israeli, he only receives a light sentence, even though his crime was filmed on video.” Al-Sharif added that the footage from the court room aimed to decieve the public opinion despite Azaria carrying out a flagrant crime in daylight.

The family, who has been closely following the case since their son was killed, strongly denounced the sentence, adding that Israel is trying to appear as a democartic state who tries its own soldiers, when in fact they were only murdereds who receive light sentences.

To her part, PLO Executive Committee Member Dr. Hanan Ashrawi said “This is a travesty of justice; it is apparent that the Israeli judicial system has become compromised with the systemic racism, injustice and the culture of hate that is plaguing the Israeli occupation. “The impunity of Israeli behavior as a state is now extending to the actions of its soldiers and >>>

 


 

Soldier shoots, kills Palestinian attacker lying on the ground, Hebron Credit: B'Tselem  >>>


 

Meinung: Wie kommt Ihr Ärzte mit Eurem Gewissen zurecht? - 20.02.2017 - Gideon Levy - Er lag drei Monate in Eurem Krankenhaus. Eine Zeitlang war er sediert und an einem Beatmungsgerät in der Intensivstation, dann erholte er sich etwas und wurde auf die chirurgische Station verlegt. Ihr habt gewußt, dass er 25 Jahre alt und krebskrank war und bis vor kurzem Chemotherapie bekommen hatte. Ihr habt auch gewußt, dass die Soldaten ihm in den Magen geschossen und dabei innere Organe verletzt hatten. Scheinbar habt Ihr für seine korrekte medizinische Behandlung gesorgt. Er lag drei Monate lang in Eurem Krankenhaus. Niemand störte sich daran, dass er vollkommen abgeschnitten von seiner Familie in seinem Zimmer lag. Schließlich habt Ihr gesehen, dass er allmählich aus dem Koma erwachte, sein Bauch (Eingeweide) zerstückelt war.

Habt Ihr nicht gedacht, dass er es verdiente seine Eltern wenigstens für einen Augenblick zu sehen? Ein Streicheln der Hand? Wenigstens einen Telefonanruf? Ihr habt ihn gesehen, als er nahe am Tod war – aber nicht einmal da war er einer solchen Überlegung wert? Vielleicht habt Ihr gedacht, dass er keine Eltern hat, oder dass sie sich nicht kümmern. Habt Ihr gedacht, es sei in Ordnung, dass ein verwundeter Krebspatient sich so vielem unterziehen soll ohne jemanden an seinem Bett, außer den Soldaten oder bewaffneten Polizisten, die sein Zimmer bewachten? Habt Ihr seine schon etwas ältere Mutter gesehen, die in regelmäßigen Abständen in die Krankenhausabteilung kam, erschöpft von der Tortur an den Checkpoints, und um die Erlaubnis bettelte ihn wenigstens für einen Augenblick zu sehen, eine Bitte die erbarmungslos auf taube Ohren stieß? Habt Ihr nicht daran gedacht da irgendetwas zu unternehmen? Schließlich ist doch alles in Eurem Krankenhaus geschehen, wo Ihr für alles verantwortlich seid, was dort geschieht. Habt Ihr nicht gesehen? Habt Ihr nicht gehört? Hat Euch das nicht zu schaffen gemacht? ... Ihr seid in keiner Weise anders als die Soldaten, die Jalad totgeschossen haben, oder die Generäle und die Politiker, die am Geschäft mit seinem Körper beteiligt waren.
Quelle  Übersetzung aus dem Englischen: K. Nebauer

 

25-j. Palästinenser stirbt, nachdem er auf dem Weg zu seiner letzten Chemotherapie von israelischem Militär angeschossen worden war - 17.02.2017 - Gideon Levy & Alex Levac - Auf dem Weg zu seiner letzten Chemotherapie im vergangenen November stieg er in das falsche Sammeltaxi. Als er seinen Irrtum bemerkte, stieg er aus und lief über den Highway, um das Taxi, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr, zu erreichen. Soldaten der israelischen Armee dachten vielleicht, er würde sie angreifen, schossen auf ihn und verletzten ihn schwer. >>>

 

Funeral in Tulkarem for Palestinian man killed by Israelis because he got wrong cab going to last chemo session -  Kate - 19. 2. 2017 -  Funeral held for Palestinian shot by Israeli forces 3 months ago while crossing the street TULKAREM (Ma‘an) 18 Feb — Hundreds of Palestinian mourners joined a funeral procession in the city of Tulkarem in the northern occupied West Bank on Saturday for 25-year-old Muhammad Jallad, who died last week in Israeli custody, after being hospitalized for three months for being shot by Israeli forces while he was crossing the street on his way to a chemotherapy session. Members of Jallad’s family have firmly rejected the Israeli army’s claim that the young man was attempting to carry out a stab attack on soldiers when they shot him. The funeral procession marched from the Tulkarem’s mosque to the cemetery, where Jallad was laid to rest. Palestinian Authority (PA) officials were present at the funeral, along with representatives of popular >>>

 

Sammlung - Tötungen - Massaker - in Palästina und Israel >>>

Deutschlandfunk - 21.02.2017, 19:15 Uhr - Ehemaliger israelischer Elitesoldat Nadav Weiman - Mit den Augen eines Scharfschützen - Nadav Weiman wächst in einer Familie mit großer Militärtradition auf: Nadavs Großvater und Urgroßvater kämpften im jüdischen Widerstand, Nadavs Vater im Jom-Kippur- und im ersten Libanon-Krieg, seine Brüder sind Elitekämpfer in der israelischen Armee. Mit 18 Jahren geht auch Nadav voller Überzeugung zur Armee und lässt sich zum Scharfschützen bei einer Eliteeinheit ausbilden. - Herlinde Koelbl und Heike Tauch

Sein Haupteinsatzgebiet werden die besetzten Gebiete. Mit der Zeit wachsen seine Zweifel am Sinn seiner Antiterroreinsätze. Als ihn die Fotografin Herlinde Koelbl 2012 bei ihren Arbeiten zum Ausstellungsprojekt "Tragest" kennenlernt, hat er seinen dreijährigen Dienst bereits beendet und engagiert sich bei Breaking the Silence, einer regierungskritischen Organisation von ehemaligen und aktiven israelischen Soldaten.

In den Folgejahren hält Koelbl den Kontakt mit ihm aufrecht. 2016, während der Vorbereitungen zu ihrer Ausstellung "Faces of Jerusalem", trifft sie den inzwischen 30-Jährigen erneut. Produktion: DLF 2017 >>>

Palestine Updates Nr. 20, 13. Februar 2017 – 2 Tage vor dem Besuch von MP Netanyahu bei US-Präsident Trump - USA verbündet sich mit Israel, um die Demokratie wieder zu kippen - Kommentar des Redakteurs Ranjan Solomon - „Zu lange hat die UNO zugunsten der „Palestinian Authority“ und zu Lasten unserer Allierten in Israel gesprochen“, sagt die US-Botschafterin Nikki Haley bei der Ankündigung der Absicht der USA, die Ernennung ihres früheren Premierministers Salam Fayyad als UN-Friedensgesandten für Libyen zu blockieren. Die Amerikanerin sagte weiter, es sei nun an der Zeit, über die Unterstützung für Israel zu reden. Das bedeutet, dass politische Ethik und moralische Politik nicht mehr im Wege stehen für die Unterstützung der USA für das rassistische Apartheid-Regime. Es wird wie immer eine unverfrorene Schau sein.         

Vom Sicherheitsrat war erwartet worden, dass er der Ernennung von Fayyad ohne Gegenstimme zustimmen würde. Fayyad, der frühere Premierminister der PA wurde vom „Freund Israel“ der USA nicht als annehmbar betrachtet. Die Palästinenser verurteilten die Zurückweisung durch die USA als „glatte Diskriminierung“. Fayyad, 64, war in Texas aufgewachsen und Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds, war Premierminister der PA von 2007 bis 2013. Er war auch zweimal Finanzminister gewesen. Er wurde für seine Bemühungen zur Abwendung der Korruption und dem Aufbau wirksamer palästinensischer öffentlicher Institutionen von der internationalen Gemeinschaft belobt. Es gibt bereits verschiedene Stimmen zum Veto der USA, die sagen, dass weder die neue UN-Administration noch die desorientierte US-Administration die besten Wege durchgedacht haben, um die Ernennung Fayyads durchzubringen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verteidigte seine Wahl des früheren Premierministers Salam Fayyed zum UN-Friedensgesandten für Libyen, nachdem die USA die Ernennung blockiert hatten. Er unterstrich, dass die Entscheidung, die Kandidatur von Fayyed vorwärts zu treiben seine persönlichen Qualitäten und seine Kompetenz für diese Stellung anerkannten. Der Sprecher der UNO, Stéphane Dujarric, sagte: „Das Personal der Vereinten Nationen arbeitet strikt nach seiner persönlichen Kapazität. Sie repräsentieren nicht irgendeine Regierung oder irgendein Land“.    

Es ist schwer auszumachen, welchen Weg USA finden wird, um von jetzt an politisch an einem Frieden für den Mittleren Osten zu agieren. Trump hat sich von einer Anzahl der wichtigsten Kampagne-Versprechen zurückgezogen. Aber er kann sich irren und bizarre Entscheidungen treffen, wenn er bei seinem exzentrischen Weg bleibt. Wenn er Fanatismus im Anstacheln des ebenso extremistischen  Netanyahu wählt, könnte die Region implodieren. Es ist nicht als ob frühere US-Präsidenten zwingender gewesen wären in ihrer Politik gegenüber Israel/Palästina.

Die USA regiert sich nicht selbst. Eine Lobby von dominierenden und unflexiblen zionistischen Lobby-Betreibern kontrollieren die Entscheidungen in den USA. Der Präsident drückt nur seinen Stempel auf ihre Entscheidungen. Die Welt hat gesehen, wie Obama jedermann glauben machen wollte, dass er ein Friedensstifter sei. Er hat den Friedens-Nobelpreis gestohlen mit seinen seidenen Gesprächen und Wörtern. In diesem Sinn haben wir die Erleichterung, dass Trump vorwarnt und der Welt erlaubt, vor der Zeit zu raten. Er zögert nicht, seine Meinung von „Schurken-Staat-Kontrolle“ zu verhehlen. Israels glattes Landraub-Gesetz  - Wo gibt es in der ganzen Welt ein Gesetz, das Diebstahl legalisiert? – hat Trumps Verweis nicht erreicht. Er hat seinem Missbehagen an der Erweiterung der Siedlungen in einer schrägen Art Ausdruck verliehen. Einige europäische Länder haben auch ihre Stimme erhoben, aber wenig Substantielles gesagt. So wird dieses Gesetz stehen, mindestens vorläufig, und politisch unbestritten auf globaler Ebene durchgehen.

Menschenrechtsorganisationen und lokale palästinensische Regierungs-Autoritäten haben geschworen, vor Gericht dagegen vorzugehen. Die Gerichte könnten vielleicht keine nachsichtige Ansicht der Gesetzeslage haben. Wenn moralische Gründe Vorrang haben, wird der Fall niedergeschlagen. Aber in Israel ist nur eine Sache vorhersehbar: die Gesetzlosigkeit, die von starker politischer Unterstützung aufgewertet wird. Da gibt es eine Friedensbewegung, die sich abseits hält von dem, was sie für illegitim hält. Aber ihr Eingreifen ist zu gering, um Gewicht zu haben, obwohl die Menschen sehr großen Respekt für ihre Fähigkeit verdienen, sich gegen das Böse zu stemmen. Sie werden zum Schweigen gebracht.

Und der Widerstand geht weiter, im Inneren und international. „Ein neues israelisches Gesetz, das von hinten her den Zugriff auf palästinensisches Land für jüdische Siedlungen legalisiert, ist eine Verletzung der Gesetzeslage“, sagt Bischof William Shomali, der Patriarchatsvikar von Jerusalem. Der Bischof sagte, dass die neue israelische Politik die „Zweistaatenlösung“ für den israelisch-palästinensischen Konflikt fast unmöglich macht. (...)

In Palästina zeigen Rechtsgruppen den außergewöhnlichen Rekord an Menschenrechtsverletzungen auf und die weit verbreitete Plattform für Menschenrechte nimmt das wahr und handelt. Man kann eine sichtbare Verbesserung der politischen Sensibilität erkennen dank der Wahrnehmungen durch diese Kampagnen. (...)

Aber die Tragödien hören nicht auf: Ein Bericht über die Zerstörung eines Hauses, in dem eine hundertjährige Frau mit ihrer sechzigjährigen Tochter gewohnt hatte – beide leiden an verschiedenen Gesundheitsproblemen – hat Ärger und Missfallen weltweit hervorgerufen. Skrupellos zu sein ist die Natur der israelischen Besatzung. Die Wohnung eines Menschen kann zerstört werden, aber nicht seine Würde. Die älteren Frauen in der Westbank und die blinden Kinder in Gaza wissen tief in ihrem Inneren, dass Gerechtigkeit überleben wird.

Gerechtigkeit ist kein Ziel, das aufgegeben werden kann. Die Herausforderung für jene Teile der Menschheit, die Gerechtigkeit für die Palästinenser suchen, ist die Ablehnung der grausamen  Besetzung durch Israel und die Arbeit für eine Beschleunigung des Endes der Besetzung. Wir dürfen uns eine Lektion des berühmten amerikanischen Baseball-Spieler Late Babe Ruth in diesem Kampf ausborgen: „Es ist hart, eine Person zu schlagen, die nie aufgibt.“ - Ranjan Solomon  Redakteur

 

Hintergrundinformationen zu den Kommentaren
 

Pax Christi International: „Israel muss das internationale Recht anerkennen oder sich mit der Isolation durch die EU abfinden:  Im Vorfeld zu Israels Zustimmung zu einem Siedlungs-Erweiterungsgesetz, für 4000 neue Wohnhäuser in illegalen Siedlungen erklärte der EU-Rat für Äußere Angelegenheiten, dass diese Siedlungen dem internationalen Recht entgegen seien und ein Hindernis für Verhandlungen zu einem Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina. Außerdem wurde das vorgesehene Treffen des EU-Israel-Assoziierungsrates zurückgestellt. Mehr darüber auf der Website Pax christi website

 

Israels Angriff auf palästinensisches Land verletzt die Gerechtigkeit – Bischof Shomali: Wenn die Absicht wahr ist, in Worten niedergeschrieben, auf die friedliche Koexistenz von zwei Staaten für zwei Völker, Israel und Palästina zuzugehen, kann man nicht Maßnahmen setzen und fertige Fakten implementieren, die in die entgegen gesetzte Richtung gehen, wie die angekündigte Übersiedlung der Botschaft der Vereinigten Staaten nach Jerusalem – wie sie durch Stellungnahmen der US Katholischen Bischofskonferenz angezeigt wurde. Die Stellungnahmen befinden sich unter Catholic Culture 

 

„Riesiger“ Erfolg für BDS Malaysia - Am 25. Jänner berichtete BDS Malaysia, dass Kleidungsstücke von Firmen mit dem Israel zugeschriebenen Code (beginnend mit 729) in riesigen Supermarkets gefunden wurden. Malaysia und Israel haben keine diplomatischen Beziehungen, im Gegenteil, Malaysia belegte 1974 Israel mit dem Handelsbann. Israel hatte Hintertüren gefunden, um auf den Markt zu kommen.

BDS Malaysia wandte sich sofort an Giant Hypermarket, um die oben erwähnten israelischen Produkte und andere vom Markt zu nehmen, anderenfalls würde man die Regierung von Malaysia auffordern, gegen Giant Hypermarket Schritte zu unternehmen und landesweit zu einer öffentlichen Kampagne aufzurufen mit dem Ziel, Giant zu boykottieren. Palestine Chronicle has full report

 

Kinder in Gaza, die durch Anschläge im belagerten Gaza das Augenlicht verloren haben, können mit Hilfe einer neuen App rehabilitiert und trotz der Sehbehinderung ins Leben zurückgeführt werden. Von den 11.000 Palästinensern, die während des 50tägigen Gaza-Krieges verletzt wurden, sind mehr als 3000 Kinder, von denen viele mit permanenten Behinderungen leben müssen. Der Voice Dream Reader erlaubt jetzt Kindern, „mit den Ohren zu lesen“. Sie können einen berührungssensiblen Tablett-Computer benutzen und mittels der Technologie Texten Stimme geben. Sie können auch vergrößern, wie sie es brauchen und sogar helle Farben benutzen. „Braille zu beherrschen bleibt die Grundlage der Rehabilitation, aber das Visions-Projekt hat einen sofortigen Umsetz-Effekt auf die Lebensqualität sehbehinderter Studenten und Lehrer in Gaza“, sagt Interpal, das Hilfsprojekt in UK, das diese Einrichtung finanziert hat. „Jetzt kann die Technologie unzähligen Kindern in Gaza zu einer vorhersehbaren Zukunft verhelfen“. Das Visions-Projekt wurde von der UNWRA  in Gaza-City, im AL-Nour Zentrum für Sehbehinderte aufgestellt, und 200 Schüler zwischen 7 und 13 wurden ausgebildet, damit zu arbeiten. Mehr in arabischer Sprache New Arab

 

In einer israelischen Zerstörungskampagne in der Negev-Region im südlichen Israel wurden zwei nicht bekannte Beduinendörfer zerstört, während die israelische Polizei das Dorf Umm-al-Hiran umstellte. Israelische Bulldozer, eskortiert von der Polizei, zerstörten ein Haus im Dorf Wadi al Na’am. Einheimische erzählten Ma’an, dass in dem Haus eine 100jährige Beduinin mit ihrer 60jährigen Tochter gelebt hatte. Yousif Zijadin vom Dorf-Komitee berichtete Ma’an, dass sie sich in einer dringlichen Sitzung über das Problem beraten hatten. Ein Verwandter der Hausbesitzer, Ahmad Zanoun, erklärte Ma’an, dass Ghaytha Zanoun und ihre Tochter Hilala krankheitshalber gehunfähig waren. Die Familie hatte das Haus auf Anraten des Arztes behindertengerecht umbauen lassen. Er fügte hinzu, dass nach dieser Zerstörung die beiden Frauen obdachlos seien.     Maaan News for the report

(Übers. und Kommentare, wo unnötig, weggelassen, G.Merz)

Bildergebnis für Leila Khaled

Unabhängigkeit von Palästina - «Israel hat keine Existenzberechtigung» - Ulrich Schmid - Leila Khaled war einst die Ikone des palästinensischen Widerstands. Dem Terror hat sie abgeschworen, aber am Kampf für Palästina hält sie fest. Einen Staat Israel gibt es in ihrer Welt nicht.

Auch Revolutionäre kommen in die Jahre. Ein Hündchen, eine philippinische Nanny, Fotos der Enkel im Silberrahmen – es sieht aus wie bei den Eheleuten Meier-Müller. Doch die hier wohnt, hat die Welt in Atem gehalten. Leila Khaled war die erste palästinensische Flugzeugentführerin und ist bis heute Mitglied der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), die im Westen meist als Terrororganisation gilt. Einen angenehmen Raucherbass, ein freundlicher Handschlag, und dann erinnert sich die 72-jährige Revolutionärin erst einmal gerne an ihren umstrittenen Auftritt an der Maifeier 2001 >>>

Banned from Jerusalem (for trying to pay respects to my grandmother) - “You have to sign this paper agreeing that you are not allowed to come to the old city of Jerusalem for 15 days. Do you understand?,” said the Israeli police officer.

“Yes, I understand,” I replied.

The offense I had committed was trying to enter the Western Wall area in possession of materials supporting Palestinian rights.

A day before I had been in Tel Aviv for a protest of Trump and Netanyahu at the US embassy. Folded in half and tied with a string were the posters from the protest. They included a Youth Against Settlements Stop Friedman and Open Shuhada Street sign, a poster reading, From Tel Aviv, we say No Wall No Ban in Either Land, and a sign in Hebrew from Coalition of Women for Peace. Inside my suitcase was a folded-up CODEPINK Bibi-Trump Bad Romance banner, a Gaza Habibti t-shirt from Coalition of Women for Peace, a Palestinian flag, and flyers for Youth Against Settlement’s annual Open Shuhada Street campaign. At the entrance to the Western Wall is a basic x-ray belt for your bags and metal detector to walk through. The protest in Tel Aviv had been entirely legal and I had nothing to hide. As my bag and signs were cumbersome I asked if I could store them there while I went and paid respected to my grandmother who died in June and then come back for them.

Within moments I was escorted past the wall to the small police area. They took the posters, my bag, my phone, and even the CODEPINK Women for Peace pin attached to my purse. After about 40 minutes I was taken to the main police station at Jaffa gate. >>>

The emergence of the Just Jew -  The history of discrimination against- and trauma perpetuated upon Jewish people (aka anti-Semitism) is historically documented and unquestionable among serious academics. As members of a second-class minority community, Jews served as scapegoats for centuries and were abused by people of different religions, ethnicities and nationalities. History is riddled with examples of Jewish persecution, which often culminated in practices of genocide and ethnic cleansing against Jews, most notably during the crusades, Spanish inquisition and the Nazi Holocaust. Jews have utilized different techniques to survive. While some assimilated and others converted, many Jewish communities have remained steadfast in their beliefs and practices. The “ghetto Jew” is a stereotypical image of European Jews that formed as a result of trauma and fear conditioning. Ghetto Jews are members of self-sustained Jewish communities, tend to associate mostly with other members, keep their head down, ride the political mainstream, and in general refrain from calling attention to themselves. >>> -

Eine Wandmalerei in Gaza nach einer Grafik von Latuff


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Aktuelle  Kurznachrichten

Israeli court sentences Palestinian boy with leukemia to 3 months in prison

Israelischer Soldat Azaria zu (nur) 18 Monaten Gefängnis verurteilt

Der israelische Soldat Elor Azaria muss wegen Totschlags eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Azaria hatte im Dienst einen am Boden liegenden palästinensischen Angreifer erschossen. Der Fall hatte auch international für Aufsehen gesorgt, weil Videoaufnahmen zeigen, dass der Palästinenser offensichtlich bewusstlos ist. Ein israelisches Militärgericht hat das Strafmaß für Elor Azaria verkündet: Der 21-jährige Soldat muss für 18 Monate ins Gefängnis. Die Anklage hatte die Höchststrafe von 20 Jahren gefordert.


Er erschoss einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Angreifer. Dafür ist ein israelischer Soldat nun zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 21-Jährige zeigte sich erleichtert über das Strafmaß.

Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah hat EU-Staaten erneut zur Anerkennung des palästinensischen Staates aufgerufen. Hamdallah empfing in seinem Büro im besetzten Westjordanland eine EU-Delegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des Palästina-Ausschusses des Europaparlaments, Nyuklas Celikiotis und den Leiters der EU-Delegation für das Westjordanland und den Gazastreifen, Ralph Tarraf.

Nach heftiger Kritik hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sein zusätzliches Amt als Kommunikationsminister abgegeben.

Israeli Soldiers Destroy An Internationally-Funded Drinking Water Pipeline

Israeli Soldiers abduct 22 Palestinians In The West Bank

Israeli Soldiers Invade Homes In Hebron

WATCH- IDF soldiers arrest Palestinian for filming them

Taking protests to the frontline in the U.S. and Israel-Palestine

How I dealt with masked men with guns pounding on my door

'We want our children back'- Mother of slain Palestinian fights for his body to be returned

Palestinian journalist Omar Nazzal released from prison as Gazans stage solidarity sit-in

Palestinian children attend vigil marking anniversary of Ibrahimi mosque massacre

Dozens of right-wing Israelis tour Al-Aqsa Mosque compound under armed protection

The Middle East `peace process` was a myth. Donald Trump ended it

Prominent Australians write open letter opposing Benjamin Netanyahu`s visit

Netanyahu says Trump’s settlement moratorium request may preclude Amona resettlement

Israel imposes heightened security measures in Ramallah district

Reform Judaism Movement Opposes David Friedman’s Nomination for U.S. Ambassador to Israel

20. 2. 2017

Frühere US-Botschafter in Israel nennen Trump-Kandidaten "ungeeignet"
 Fünf ehemalige US-Botschafter in Israel haben in einem Brief ihren von US-Präsident Donald Trump benannten Nachfolger David Friedman als ungeeignet kritisiert.

Jordanian king- 2-state-solution only way to end Israeli-Palestinian conflict

Palestinian family of 13 displaced after being forced to demolish their own home

Palestinian, 25, dies after being shot by Israeli troops on his way to his last chemo session

Bil’in Marks Twelve Years Of Ongoing Struggle Against the Israeli Annexation Wall, Colonies

Many Injured After Israeli Soldiers Attack Weekly Nonviolent Procession In Ni’lin

PCHR Weekly Report: One civilian dead, 4 wounded by Israeli forces this week

Israel Confiscates Palestinian Land In Silwan

How I dealt with masked men with guns pounding on my door

I was IDF property for three years — today I'm traumatized

Taking protests to the frontline in the U.S. and Israel-Palestine

Hunger striker Muhammad al-Qiq held in 'grave-like' prison cell, lawyer says

19. 2. 2017

'Settlers are free to take what they want': Palestinian landowners fear for the worst as land-grab law is passed
 

Germany says building more Israeli settlements may end two-state solution

How both Trump and Netanyahu whitewashed anti-semitism with 'love'

Trump's dim view of Palestine-Israel
 

Trump plans to keep Palestinians stateless forever

Gazans could not cope with heavy rains due to Israeli siege

Palestinians Rally against Israel’s Settlements, Separation Wall in West Bank

UN: Two-state solution the ‘only way’

French FM says US position on Mideast peace 'confusing'

Fayyad rejects any deal with Israel over with UN appointment

BDS heckles Israeli speaker at Colombia University

13-year-old Palestinian 'Spider Boy' sets contortion world record

Israel and the Palestinians: What are alternatives to a two-state solution?

Palestine Calls for Global Efforts to End Israeli Occupation

BBC impartiality questioned over map of Israel which erased Gaza

Israel allows entry of diesel into Gaza

Gaza barber plays with fire

Cuba Rejects Israeli Threats Over Two-State Solution

Bil’in Marks Twelve Years Of Ongoing Struggle Against the Israeli Annexation Wall, Colonies

Many Injured After Israeli Soldiers Attack Weekly Nonviolent Procession In Ni’lin

Israeli Soldiers Attack The Weekly Procession In Kufur Qaddoum

Weekly marches against Israeli settlements launched in Bilin, Nilin, and Kafr Qaddum

Scores Join the Freedom March

Israel Confiscates Palestinian Land In Silwan

Israeli Soldiers Abduct A Young Palestinian Woman In Silwan

One state- Two states- Israeli Jews aren't the ones to decide

Palestinian family in East Jerusalem forced to demolish their own home

Police opened fire on Umm al-Hiran driver before he started driving, video shows

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