Dienstag, 07 September 2010 01:00
Aktuelle Nachrichten
mehrfach täglich
aktualisiert
Israel und Russland vereinbaren engere
Militärkooperation
Israel fliegt Angriffe im Gazastreifen - Ein Toter
West Bank protests against Israel’s many crimes
violently dispersed by military: ten arrested
Free Gaza Plans To Send Aid Plane To Gaza
Lieberman will
Siedlungsbau fortsetzen
Israels Außenminister gegen Verlängerung von
Siedlungsstopp
Nächste Runden in Sharm el-Sheikh und Jerusalem
5.9.2010
Nach Friedensverhandlungen: Friedliche Freitagsproteste
gewaltsam aufgelöst
Israelische Siedler besetzen Land im Westjordanland
Anschlag in Hebron verdeutlicht Notwendigkeit einer
Lösung für die Siedlerfrage
Abbas droht mit Abbruch von Friedensgesprächen
Ein Toter bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen
Kurzkommentar - Warum heißt es bei Angriffen aus Israel
meist: "Reaktion auf Angriffen?"
4.9.2010
Weltkirchenrat fordert
Ende der Besatzung in Palästina
Generalsekretär Tveit nach Lokalaugenschein: "Verlängerung
der Situation führt zu immer mehr Gewalt und zu einer
Stärkung extremistischer Positionen" Ein Ende
der israelischen Besatzung in den Palästinensergebieten
und den Rückbau des Sperrwalls hat der Generalsekretär
des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Olav Fykse
Tveit, gefordert. Gerechtigkeit für die Palästinenser
und Sicherheit für die Israelis gehörten zusammen, sagte
der norwegische Lutheraner am Wochenende in einem
Erster Raketenangriff nach Start der Nahost-Gespräche
Pro-iranische
Demonstranten und pro-israelische Gegendemonstranten
kämpfen am so genannten Al-Quds-Tag auf den Straßen
Berlins um die deutsche Öffentlichkeit - mit friedlichen
Mitteln.
Settlers harass family
near settlement
Ma`an News Agency "Approximately 50 Israeli settlers
attacked the home of a Palestinian family near the illegal
Kiryat Arba settlement on Wednesday, reportedly in response
to the killing of four Israelis one day earlier. "
Settler injures 7 in Bethlehem village crash
Barghouthi: “Construction Continues In Dozens of Settlements”
Video - Omar Barghouti on Middle East "peace negotiations"
Protesters Rally Against “Peace Talks” in Al Ma’asara,
Ramallah, Washington DC
Erster Raketenangriff nach Start der Nahost-Gespräche
Rocket fired from Gaza hits Israel
Zentralrat der Juden kritisiert EU-Handelskommissar
De Gucht
Der Zentralrat der Juden
in Deutschland hat den belgischen EU-Kommissar Karel
De Gucht wegen dessen Äußerungen über den angeblichen
Einfluss der jüdischen Lobby in den USA scharf kritisiert.
EU-Kommissar "schmäht?" Juden als Rechthaber
EU-Kommissar De Gucht entschuldigt sich nach Äußerungen
zu Juden
3.9.2010
59 Tote bei Anschlag
auf Pro-Palästina-Demonstranten
Verwundete liegen in den Straßen Quettas (Pakistan)
Marwan Barghouthi: Unity
trumps peace talks
Jailed Palestinian leader Marwan Barghouti told
Reuters that Palestinian infighting should be the current
priority, and not peace talks, which he said were destined
to fail.
Settlers take over Palestinian land near Nablus
Report: Israel Continues to Violate Right to Education
in Palestine
Two-thirds of Israelis support settlement building:
poll
2.9.2010
Middle East talks set to continue
400 days and counting: nonviolent Bil’in activist Adeeb
Abu Rahmah to remain incarcerated
Nahost-Gipfel in Washington- Netanjahu beschwört "historischen
Kompromiss"
One hundred settlers gather to violate construction
freeze; Israeli soldiers threaten besieged Palestinian
family
Another Attack Against Settlers In Ramallah, Two Wounded
1.9.2010
Palästinensische Autonomiebehörde verhaftet
über 300 Hamasmitglieder
Obama backs security
for Israel
US president meets with Binyamin Netanyahu, Israel's
premier, in first of several one-on-one White House
meetings.
50 settlers attack Palestinian family following Hebron
shooting; Israeli soldiers stand and watch
Siedlerrat kündigt nach Anschlag
neue Bauaktivitäten an
Barak signalisiert Bereitschaft Israels zu Abstrichen
Einseitig deklarierter
Palästinenserstaat einzige Lösung
der israelische Philosoph Carlo Strenger skizziert
mögliche Szenarien nach voraussichtlichem Scheitern
der neuen Nahost-Runde
6 Monate
Archiv >>>
Kommentar
des Monats September 2010 - Monatskolumne aus
dem hinteren Kandertal -
Evelyn Hecht-Galinski -
Der Staat und
die Lobby mit der gespaltenen Zunge
-
Da sitzen also ein
Präsident ohne Mandat und ein Premier mit Mandat
einer rassistisch faschistischen Regierung.
Hatte nicht das religiös und spiritistische
Oberhaupt der Schas Partei Rabbi Ovadia Jacob
den Palästinensern die Pest und den Tod an den
Hals gewünscht? „Mögen alle Palästinenser von
unserer Welt verschwinden; möge sie die Pest
befallen“, betete er in einem öffentlichen
Gebet. Hatte nicht Schas Innenminister und
Netanyahus Vize Eli Jishai die so genannten
Friedensgespräche verurteilt und zu den
Äußerungen von Rabbi Ovadia Josef geschwiegen?
Auch bei uns wird vornehm geschwiegen über eine
„spezielle“ israelische Regierung. Nein, ganz im
Gegenteil, man will uns diese israelische
Regierung als gleichwertigen Partner eines
demokratischen Staates verkaufen.
Collage E. Arendt - vergrößern >>>
Was haben ein jüdischer Schas Rabbi und ein
gewisser Prof. W. Stegemann, evangelisch
lutherischer Theologe und Spezialist für das
Neue Testament gemeinsam: Das Fehlen jeglicher
Empathie für Besetzte, leidende Unterdrückte und
Toleranz für Muslime. Besagter Stegemann schrieb
nämlich an Gabi Weber, die nach 10 Jahren das
erste Mal unter schwierigsten Umständen nach
Gaza einreisen durfte, um die Familie ihres
Mannes wieder zu treffen und den Kindern zu
ermöglichen ihre Großeltern zu sehen. Das alles
nicht zu vergessen im besetzten Gaza. Gabi Weber
war so blauäugig und nichts Böses dabei denkend,
besagten Stegemann in ihrem Verteiler zu haben.
Dafür bekam sie die Quittung – eine
menschenverachtende Antwort, eiskalt,
beleidigend und ohne jedes Mitgefühl, das in dem
Satz gipfelte: „Klar, Sie sind mit einem
Palästinenser verheiratet – doch ändert dies
moralische Werte (jedenfalls westliche Werte.
Was es sonst an Werten gibt, interessiert mich
nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter
„Westler“)? Ich denke, es ist an der Zeit, dass
sich Leser dieses Pamphletes eines
Theologieprofessors aus Bayern, sollten sie der
evangelisch lutherischen Kirche angehören, etwas
unternehmen.
Da gibt es noch einen jüdischen Professor in
Frankfurt nämlich Micha Brumlik , den Gabi Weber
auch mal in ihrem Verteiler hatte und der schon
mal eine Sitzung der so diffamierten Jüdischen
Stimme besuchte (vielleicht undercover für wen
auch immer). In der TAZ vom 31.08.2010 schreibt
er intellektuell unterlegt mit rabbinischen
Sprüchen und garniert mit Aussagen von anderen
Professoren und versucht – endlich kommt sein
Schweinepfötchen ganz raus – die EJJP (European
Jews for a Just Peace) und verunglimpft deren
deutschen Ableger Jüdische Stimme auf das
übelste, um sie damit pseudo-intellektuell
(Broder-like) in den Schmutz zu ziehen.
Kostprobe: „Indem sich viele, gewiss nicht alle
Mitglieder der EJJP den Luxus leisten, den
eliminatorischen Antisemiten hoffähig zu reden.“
Oder: „Ein anderes Motiv könnte darin bestehen,
dass mit der Aktion der israelischen Regierung
bedeutet werden soll, dass Juden in der Diaspora
die Belange des israelischen Staates und seiner
Bevölkerung besser wahrnehmen, als das die
gewählten israelischen Regierungen vermögen.“
>>>
Opfer der
Besatzung -
Paul Grasse, Büro Inge Höger
-
Es ist unklar, wie
palästinensische Zivilisten gezählt werden. Sehr
viele der Siedler, und definitiv alle in Hebron
sind bewaffnet und gelten völkerrechtlich
dennoch als Zivilisten, obwohl sie Teil der
israelischen militärischen Besatzung sind und es
eigentlich keine größere Siedlung ohne
Militärbasis gibt. Zudem beteiligen sich viele
Siedler immer wieder an Angriffen auf
Palästinenser. Palästinenser hingegen zählen
offenbar als Kombattanten, sobald sie eine Waffe
tragen. Es sind nicht die vergangenen beiden
Anschläge auf Siedler, die den Friedensprozess
(eine eitle Illusion) gefährden, sondern neben
den die Verhandlung führenden korrupten Fatah-
und PA-Bürokraten eben die beiden Kriege,
Vertreibung, Entrechtung, Tausende
palästinensische Tote, die Abriegelung Gazas,
das verweigerte Rückkehrrecht, die Annexion und
Ausweitung Jerusalems, innerisraelischer
Rassismus, die umfassende Ausbeutung aller
palästinensischer Ressourcen (außer der
Arbeitskraft) etc. Palästinensische Anschläge
sind in den letzten Jahren hingegen sehr selten
geworden. Im Folgenden habe ich einige Daten zu
den Opfern der vergangenen Jahre
zusammengestellt, durch die die Absurdität klar
wird, die die alleinige Konzentration auf
Anschläge auf israelische Siedler als Ursache
des Scheiterns des Friedensprozesses (?)
bedeutet. Die libanesische As-Safir schreibt die
Washingtoner Verhandlungen betreffend übrigens,
dass die Überzeugung über deren absolute
Sinnlosigkeit die palästinensische Straße
vereine wie mittlerweile selten ein Thema. Von
29.9.2000-31.7.2010 hat die israelische Armee in
den Besetzten Gebieten 6286 Palästinenser
getötet, in Israel selbst 69. Interessanterweise
wird nicht zwischen Zivilisten und Bewaffneten
unterschieden, sondern höchstens zwischen
Personen, die sich an >>>
Strict rules imposed by Egypt
and Israel on travel out of Gaza mean anyone
doing business internationally must rely on the
whims of the system.
A businessman in Gaza
The
lights are going out on Gaza
- Mohammed Omer - The Muslim festival Eid
approaches, but not the end to power cuts that
have darkened the month-long Ramadan fasting
leading up to the festival. Or to the agony of
Gazans, made worse by the reminder that it's
approaching festive time. The prolonged
electricity cuts, lasting from 12 to 16 hours
daily, is the topic of conversation on
everyone's lips in the Gaza Strip. It's hot,
it's Ramadan, and the people are tired, thirsty,
hungry and desperate. The electricity supply
began crumbling after the 2006 election when
Hamas won, leading to Israel and Egypt imposing
an economic blockade. Israel launched air
strikes in December 2008, knocking out all the
six transformers supplying power to Gaza. >>>
6.9.2010
Hier
herrscht bereits der Faschismus -
Wenn es keine Menschen
gäbe, die protestieren, müssten Netanyahu, Livnat
und Sa'ar sie erfinden. Nach allem sind diese Persönlichkeiten
der letzte lebende Beweis für ein demokratisches
Regierungs-System in Israel -
Yossi Sarid
-
Israels Demokratie ist hauptsächlich Dekoration,
so wie ein Baum, der nur aus Schönheitsgründen wächst,
keine Früchte trägt. Nur wenige Menschen nutzen
sie oder die Rechte, die sie bringt. Viele sind
lediglich froh, bei den Knessetwahlen mit abzustimmen,
sogar deren Anzahl wird langsam immer geringer.
Stammt die Passivität der israelischen Staatsbürger
von Faulheit, Apathie oder Hoffnungslosigkeit? Das
Gefühl, keinerlei Einfluss nehmen zu können oder
irgendetwas ändern zu können? Wenn Regierungen genügen,
damit Länder funktionieren, ist die Regierung
unnachgiebig und schreibt der Opposition (ihre)
Politik vor – mit einer Opposition, die sich aus
solchen Personen zusammensetzt wie Tzipi Livni,
Shaul Mofaz und Tzachi Hanegbi, ist das bestimmt
möglich. Eine Demokratie, die langsam verkümmert,
die nicht täglich genutzt wird, wird zu einem überflüssigen
Instrument. Aber hier finden wir ein Paradox: Diejenigen,
die gegen die Demokratie ankämpfen, um sie zu zerstören
und an deren Stelle einen alternativen Staat zu
errichten, sind genau die Menschen, die wissen,
wie man die Demokratie in vollen Zügen instrumentalisiert.
Sowohl die Siedler, als auch die Rabbiner, die ihre
Studenten lehren, wie "ihr jüdischer Staat"
aussehen wird, wissen es. In den letzten Monaten
scheint es so, als ob der Faschismus bereits hier
angekommen sei und direkt hinter der Mauer wartet.
Sogar der Genius unserer Zeit – für den das Oberste
zuunterst gekehrt wurde – weiß es, wenn er durch
seine wöchentlichen Heißluft-Emissionen Recht spricht.
Sie brauchen die Demokratie, um sie wegzuwerfen.
>>>
Wie man Nicht-Juden
tötet und Leute beeinflusst: Israelische Rabbiner
verteidigen die schockierende religiöse Verteidigung
des Tötens von Nicht-Juden nach einem Buch
…
- Max Blumenthal
-
Als ich in die jüdisch-religiöse
Buchhandlung Pomeranz in Jerusalem-Mitte ging, um
mich nach dem Buch Torat Ha’Melech oder „The King’s
Torah“ zu erkundigen, begann sofort einige Unruhe.
„Sind Sie sicher, dass Sie es wollen?“ fragte mich
der Besitzer H. Pomeranz halb im Scherz. Der Shaback
(Israels Geheimdienst) würde dann mit Ihnen
ein Wort sprechen wollen. Da die Kunden aufhörten,
in den Büchern herum zu schmökern und begannen,
in meine Richtung zu starren, zeigte Pomeranz auf
einen Photoapparat, der an der Wand befestigt war.
„Sehen Sie dort hin!“ sagte er, „das geht
direkt zum Shabak“ ( Shin Bet). Bald nachdem
das Buch im letzten Jahr veröffentlich wurde, verursachte
Tora Ha Melech einen nationalen Aufruhr. Die Kontroverse
begann, als ein israelisches Boulevardblatt den
Inhalt des Buches (230 Seiten) über Gesetze, die
das Töten von Nichtjuden betreffen, verriss. Es
ist eine Art Führer für jeden, den die Frage beschäftigt,
ob und wann es erlaubt ist, das Leben von Nichtjuden
zu nehmen. Nach dem Autor des Buches Rabbi Yitzhak
Shapira, ‚haben Nichtjuden von Natur aus kein
Mitleid und sollten getötet werden, um ihre üblen
Neigungen einzuschränken.’ ‚Wenn wir einen Einheimischen
>>>
Ein
neuerlicher aussichtsloser Versuch ….
- Fritz Edlinger - Der von Barack Obama mit mehr
oder minder sanfter Gewalt durchgesetzte Wiederbeginn
direkter israelisch-palästinensischer „Friedensverhandlungen“
hat sich – zumindest hinsichtlich der großartigen
Inszenierung und des zur Schau getragenen Optimismus
angenehm von der Annapolis-Inszenierung von George
W. Bush unterschieden, dennoch sind die Erfolgsaussichten
kaum besser. Der professionelleren Vorbereitung
durch den Sonder-Vermittler George Mitchell steht
eine deutlich kompliziertere regionale Konstellation
gegenüber. Die Regierung Netanjahu ist zweifellos
nicht mit der Vorgängerregierung Olmert vergleichbar
und der innerpalästinensische Konflikt ist um nichts
einfacher geworden. Wie es gerade jetzt gelingen
sollte, eine politische Lösung, deren wesentliche
Parameter ja bereits seit vielen Jahren auf dem
Tisch liegen, zu finden und auch durchzusetzen,
ist mehr als fragwürdig. Da ist einmal die israelische
Seite: Die Konstellation der gegenwärtigen Rechts-Regierung
gestattet eigentlich Ministerpräsident Netanjahu
kaum einen nennenswerten Spielraum, will er die
Existenz seiner Regierung nicht ernsthaft infrage
stellen. Da hilft ihm auch der Trick, seinen Außenminister
und Sprecher der rechtsradikalen Minderheit in Regierung
und Knesseth aus dem Verhandlungsteam heraus zu
halten, kaum etwas. Und die jüngste Ankündigung,
einen eventuellen Vertrag einer Volksabstimmung
unterziehen zu wollen, ist aus meiner Sicht eher
als rückversichernde Ausrede zu werten. Und noch
etwas wird von vielen Friedensfreunden bzw. –stiftern
geflissentlich übersehen: Die Israelis haben – nach
dem fast vollständig beendeten (illegalen) Bau der
„Sicherheitsbarriere“ und einer bereits sehr weitgehenden
Trennung zwischen Israelis und Palästinensern –
keine besondere Eile mit einem Frieden. Der frühere
israelische Außenminister Schlomo Ben Ami weist
in seinem in der deutschen Internet-Plattform Qantara
veröffentlichten >>>
Shoes and eggs fly Tony Blair's
way at book signing in Dublin
Police scuffled with demonstrators
in Ireland's capital, Dublin, as former British
Prime Minister Tony Blair arrived at a bookstore
to sign copies of his memoirs. A shoe, eggs and
other projectiles were thrown toward Blair as he
emerged from his car, but they did not hit him.
At one point, a policeman and demonstrator crashed
to the ground as officers struggled to control the
protesters, who were demonstrating against Blair's
actions in Iraq, Afghanistan and the Middle East.
The protesters were heard chanting 'Tony Blair:
war criminal' as his car arrived at Eason's book
store. Blair was paid a 4 million pound (7 million
US dollar) advance for his memoirs, entitled 'A
Journey,' which mounts a strong defence of his policies
during his decade as prime minister, including the
2003 invasion of Iraq. >>>
Interview With Kate O'Sullivan
after making Citizen's Arrest on Tony Blair (Ireland)
IPSC TV interviews activist Kate O'Sullivan who
today - Saturday 4th September - made a citizen's
arrest on former British Prime Minister Tony Blair
at a book signing in Eason's in Dublin, Ireland.
Unfortunately the Gardaí (Irish Police) refused
to act on the arrest, preferring instead to detain
Ms. O'Sullivan for half an hour in a stairwell.
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