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Abdallah Frangi - Der Gesandte
 


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Helga Baumgarten

Kampf um Palästina
Was wollen Hamas und Fatah?

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Freitag - 25. 04. 2014 - 01:22

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Einigung unerwünscht - Aussöhnung zwischen Palästinensern könnte vom Westen erdrosselt werden - Knut Mellenthin - Israel und die USA haben mit scharfen Drohungen auf die Ankündigung der Fatah und der Hamas reagiert, eine gemeinsame palästinensische Regierung bilden zu wollen. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jennifer Psaki, sagte am Mittwoch, der geplante Schritt der Palästinenser könne die »Friedensgespräche« zwischen Israel und Präsident Mahmud Abbas gefährden. Zugleich bekundete sie im Voraus volles Verständnis für den Fall, daß Israel jetzt die – ohnehin schon vor mehreren Wochen zum Stillstand gekommenen – Verhandlungen auch förmlich und offiziell abbrechen sollte. Psaki deutete darüber hinaus die Möglichkeit finanzieller »Konsequenzen« an. Angeblich zahlen die USA jährlich rund eine halbe Milliarde Dollar an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die von Abbas eingesetzte Regierung. >>>

 

AUDIO - Kommentar: Netanjahus Unfähigkeit zur Entscheidung hat US-Versuch gestoppt   - Teichmann, Torsten
24. April 2014, 19:08 Uhr - Deutschlandfunk - Kommentar - 03:04 Minuten - MP3: Audio abspielen


AUDIO - Israel setzt Friedensgespr
äche aus  - Teichmann, Torsten
Sendezeit: 24. April 2014, 22:46 Uhr  - Deutschlandradio Kultur - 00:43 Minuten - MP3: Audio abspielen

 

Erekat: “National Reconciliation is Imperative to Achieve Just and Lasting Peace” - Decrease font size Increase font size modify font size Print a copy - Member of PLO Executive Committee Saeb Erekat expressed severe disappointment at Israel’s reaction to the announcement of Palestinian national reconciliation. “Israeli Prime Minister Netanyahu and his government were using Palestinian division as an excuse not to make peace. Now they want to use Palestinian reconciliation as an excuse for the same purpose. This is utterly absurd. The only logical conclusion is that Netanyahu’s government does not want peace,” said Erekat. “Gaza and its population of 1.7 million people, like East Jerusalem and the rest of the occupied West Bank, are an integral part of the State of Palestine. Today we have taken an important step towards better serving our people.” Commenting of last round of negotiations, Erekat said: “During the past nine months of negotiations, Netanyahu’s government has increased settlement construction, home demolitions, killings, detentions and military raids.” >>>

 

Demokratie statt Frieden in Palästina? - Hamas und Fatah einigen sich auf Neuwahlen und Übergangsregierung - Die seit Jahren verfeindeten Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich auf die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung und Neuwahlen geeinigt. Die Regierung soll binnen fünf Wochen gebildet werden, wie Mustafa Barguti, Mitglied der Dachorganisation Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) am Mittwoch vor Journalisten in Gaza sagte. Präsidenten- und Parlamentswahlen sollen binnen sechs Monaten folgen. Eine Zusammenarbeit von Fatah und Hamas würde damit die Grundlage legen für die ersten demokratischen Wahlen in Palästina seit 2006. Damals war die Hamas als Gewinner aus den Parlamentswahlen hervorgegangenen. Die mit Fatah gemeinsam gebildete Regierung der »nationalen Einheit« wurde allerdings vom Westen und Israel nie ankerkannt. Eine Großteil der gewählten Parlamentarier verschwand in israelischen Gefängnissen. >>>

 

Hamas-Fatah-Einigung: Gaza schöpft Hoffnung, Israels Regierung tobt - Seit Jahren sind sie verfeindet. Jetzt wollen die Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah eine gemeinsame Regierung bilden. Israel stoppt alle Verhandlungen. In Gaza hoffen die Menschen, dass sich ihre Lage bessert. >>>
 


Fatah und Hamas vereinbaren Wahrzeichen Pakt nach sieben-Jahres-Riss - Unterwegs hat Ziel der Bildung Einheitsregierung innerhalb von fünf Wochen, aber Israel sagt Vereinbarung Friedensgespräche entgleisen - Peter Beaumont in Gaza-Stadt und Paul Lewis - Die beiden Hauptkonkurrenten palästinensischen Fraktionen haben ein Abkommen entworfen zu sieben Jahren manchmal gewalt Division beenden unterzeichnet und damit den Weg für die Wahlen noch in diesem Jahr und die Bildung einer Einheitsregierung innerhalb weniger Wochen. Der Umzug, nach einem Tag der Gespräche zwischen Hamas und Fatah im Gazastreifen, die bis drei Uhr morgens dauerte, kommt weniger als eine Woche vor Ablauf der Frist für die US-gesponserte Friedensgespräche zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde am 29. April und ist bestimmte US-Bemühungen um eine weitere Neun-Monats-Erweiterung zu diesen Gesprächen zu suchen erschweren. >>>

 

Nahost-Krise: Israel setzt Friedensgespräche mit Palästinensern aus - Israel reagiert auf das Versöhnungsabkommen zwischen den Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah: Ministerpräsident Netanjahus Regierung will nun die Friedensgespräche aussetzen. Gaza - Als Konsequenz aus dem Versöhnungabkommen zwischen den Palästinensergruppen Fatah und Hamas will die israelische Regierung die Friedensverhandlungen nun aussetzen. Dies habe das Sicherheitskabinett unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Nachmittag beschlossen. Das berichteten mehrere israelische Medien übereinstimmend. >>>

 

Hamas bestätigt Aussöhnung der Palästinenser - Hamas-Führer Ismail Haniyeh kündigt gemeinsame Regierung mit der Fatah an. Binnen sechs Wochen sollen Neuwahlen in Palästina stattfinden. - Der ranghohe Hamas-Führer Ismail Haniyeh hat am Mittwoch in Gaza eine Einigung über eine Aussöhnung mit der rivalisierenden Fatah-Organisation bestätigt. Man wolle binnen fünf Wochen eine gemeinsame Übergangsregierung bilden, sagte Haniyeh bei einer Pressekonferenz mit dem Leiter einer Delegation der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, Asam al-Ahmed. Die PLO wird maßgeblich von der Fatah getragen. >>>

 

Another stillborn Palestinian “reconciliation” - Ali Abunimah  - Alongside the endless and sterile Palestinian-Israeli “peace process” is another long-running saga: the “peace process” between the main Palestinian factions Hamas and Fatah. Hamas runs the wing of the Palestinian Authority besieged and isolated in the Gaza Strip, while Fatah, with full support from the United States, the European Union, Israel and Arab regimes, runs the Palestinian Authority in the West Bank. Today, with much fanfare, leaders of Hamas and the Fatah-dominated Palestine Liberation Organization (PLO) signed a “reconciliation” agreement in Gaza. Its terms include forming a “national unity government” headed by Fatah leader Mahmoud Abbas within five weeks and elections in the occupied Gaza Strip and West Bank within six months. - Not so fast - “This is the good news we tell our people: the era of division is over,” Ismail Haniyeh, prime minister of the Hamas-run wing of the Palestinian Authority in Gaza, said at the press conference announcing the deal. The excitement with which many Palestinians have greeted the deal reflects real public frustration with the long-running division and yearning for a truly national leadership. But Haniyeh’s declaration is more than a little premature. This “reconciliation” is not going to be any more successful than previous deals signed in Cairo in 2011, in Doha in 2012 and again in Cairo in 2012. >>>

Die Bremer Evangelische Kirche und der Frieden im Nahen Osten

Der Domgemeinde der Hansestadt ist die wöchentlich stattfindende Mahnwache für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern ein Ärgernis


Arn Strohmeyer

 

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Jeden Samstag von 11.30 bis 12.30 Uhr demonstrieren seit mehreren Jahren fünfzehn bis zwanzig Bremer Bürger vor den Treppen des Doms für einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Die Menschen, die hier mit ihren Transparenten stehen, gehören keiner Partei oder Weltanschauungsgruppe an, sie eint das gemeinsame Ziel des Endes des blutigen Konflikts im Nahen Osten. Einige der Demonstranten sind pensionierte Pastoren. Aber wenn man sich für einen Frieden in dieser Region einsetzt, muss man die Dinge beim Namen nennen: Wer dort einen Frieden durch seine Besatzungs- und Landraubpolitik verhindert. Es ist der israelische Siedlerkolonialismus, den die deutsche Orientalistin Petra Wild so definiert: „Der [zionistische] Siedlerkolonialismus ist eine spezifische Form des Kolonialismus. Er basiert auf dem Raub des Landes und der Ressourcen durch die Siedler, die aus anderen Ländern kommen, während die einheimische Bevölkerung verdrängt und ihre Gesellschaft und Kultur zerstört werden. Zur Legitimation bedienten sich alle siedlerkolonialistischen Projekte in der Vergangenheit wie auch Israel in der Gegenwart eines ausgeprägten Rassismus.“

Auf das große Unrecht, das Israel seit Jahrzehnten einem ganzen Volk antut, wollen die Demonstranten vor dem Dom hinweisen. Sie wollen aufklären, denn über die Schrecken und Brutalitäten der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik berichten die deutschen Medien nicht – aus Angst vor dem Antisemitismus-Vorwurf. So weisen die Friedensfreunde auf ihren Transparenten darauf hin, dass Israel permanent Land raubt, willkürlich Personen (sogar Kinder) verhaftet und oft Jahre lang einsperrt; Häuser, Brunnen, Felder und Olivenhaine der Palästinenser – also die Lebensgrundlage dieser Menschen – zerstört, sie hinter Mauern wegsperrt und ihnen Menschenrechte und Selbstbestimmung verweigert.


Das ist im deutschen Mainstream eine ungewöhnliche Sprache, denn Israel gilt da immer noch als das kleine tapfere Volk der Holocaust-Überlebenden, als die einzige Demokratie im Nahen Osten, die umlagert ist von Feinden (noch dazu von barbarischen und rückständigen Moslems), die dieses Land vernichten wollen. Die Wirklichkeit ist eine ganz andere – und genau über die wollen die Demonstranten aufklären. Aber die Bremer Evangelische Kirche hat für solche politische Realitäten kein Verständnis. Am 8. Juni 2012 gab die St. Petri Domgemeinde eine Presserklärung heraus, in der sie den Mahnwache-Demonstranten ausdrücklich verbot, mit ihren Transparenten auf den Domtreppen zu stehen. Sie machte von ihrem „Hausrecht“ Gebrauch und „untersagte diese Versammlung >>>


Texte von Arn Strohmeyer >>>

24. 04. 2014


 

Das kleinere Übel - Susanne Knaul - Weil Hamas und Fatah geschwächt wie nie sind, könnte eine Einigung der beiden diesmal funktionieren. Auch für Israel liegt darin eine Chance. - (...) Der Mangel an Alternativen könnte diesmal die beiden Erzfeinde, Präsident Machmud Abbas und Hamas-Regierungschef Ismail Haniyeh, vielleicht doch dazu zwingen, die unkenden Stimmen eines Besseren zu belehren. Der ägyptische Frühling war nicht gut für die Hamas. Besonders seit dem Sturz der Regierung der Muslimbrüder kühlen sich die Beziehungen ab. Die Hamas wird in Kairo heute offiziell als Terrororganisation geführt. Systematisch kappen die ägyptischen Sicherheitsdienste die Tunnel, durch die die Palästinenser im Gazastreifen jahrelang billige Ware und Waffen schmuggelten. Nie war die Hamas international so isoliert wie in diesen Tagen >>>
 

Die Gaza-Allianz - Inge Günther - Das Versöhnungsabkommen von Fatah und Hamas macht Israels Premier Netanjahu nervös. Im Hintergrund zieht die ägyptische Regierung die Fäden. (...) Ein Fahrplan zur Wiederherstellung der Einheit soll am heutigen Donnerstag präsentiert werden. Zu den heikelsten Fragen gehört, ob und wie die Hamas-Polizei in die von der Fatah dominierten Sicherheitsbehörden integriert werden kann. Die Unterhändler hatten bereits am Sonntag in Kairo Eckpunkte abgesteckt. Die Fäden im Hintergrund zog die ägyptische Regierung, die in Aussicht stellte, im Falle einer Einigung den Grenzübergang vom Sinai in den Gazastreifen wieder zu öffnen. Seit dem Sturz der Moslembrüder in Kairo ist Rafah, das einzige „Tor zur Welt“ für den palästinensischen Personenverkehr, fast durchgehend geschlossen. Um den Delegationen ein Treffen in Gaza zu ermöglichen, hatte Kairo denn auch Mussa Abu Marzuk, dem Vizechef der Exil-Hamas, sowie Assam al-Ahmad, einem Fatah-Führer aus Ramallah, und deren Gefolgschaft die Einreise über Rafah in den Gazastreifen erlaubt. >>>

 

Israel diskutiert weitere Sanktionen gegen Palästinenser - Reaktion auf Aussöhnungsabkommen von Fatah und Hamas - Friedensgespräche sollen nicht gänzlich ausgesetzt werden - Als Reaktion auf ein Aussöhnungsabkommen zwischen den Palästinenserfraktionen Hamas und Fatah will das israelische Sicherheitskabinett am Donnerstag weitere Sanktionen gegen die Palästinensische Autonomiebehörde diskutieren. Wie der staatliche israelische Rundfunk berichtete, sollen bei einer Sondersitzung unter Leitung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Reihe von Strafmaßnahmen beschlossen werden. Die unter US-Vermittlung geführten Gespräche mit den Palästinensern über ein Friedensabkommen sollten allerdings nicht gänzlich ausgesetzt werden, >>>

 

Abbas: Palästinensische Versöhnung und Friedensgespräche vereinbar - Palästinenserpräsident plädiert erneut für Zwei-Staaten-Lösung - Die angestrebte Versöhnung der Palästinenserorganisationen PLO und Hamas steht nach den Worten von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Friedensverhandlungen mit Israel nicht entgegen. Die palästinensische Seite trete für einen "gerechten Frieden auf Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung" entsprechend dem Völkerrecht ein, erklärte Abbas am Mittwochabend. Die palästinensische Einheit liege im Interesse des palästinensischen Volkes. Sie trage zur Einrichtung eines "unabhängigen Palästinenserstaats mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt" >>>

 

Netanjahu stellt Abbas ein Ultimatum - Die Annäherung zwischen den Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah verunsichert Israel. Ministerpräsident Netanjahu fordert von Präsident Abbas: Hamas oder Israel. - Trotz einiger Warnungen streben die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas wenige Tage vor Ablauf einer Frist bei den Nahost-Friedensgesprächen die Bildung einer gemeinsamen Übergangsregierung und Neuwahlen an. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas bei einem Treffen in Gaza-Stadt. >>>

 

Abbas droht mit Auflösung der Autonomiebehörde - Der Palästinenserpräsident hat neue Bedingungen für die Fortsetzung des Friedensprozesses mit Israel gestellt. Die Frist für die Gespräche endet in wenigen Tagen. - Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat von Israel verlangt, den Siedlungsbau im Westjordanland und dem Ostteil Jerusalems zu stoppen, solange die Friedensverhandlungen mit Israel laufen. Zudem müssten sich die Gespräche zunächst auf die Grenzziehung eines künftigen Palästinenserstaates konzentrieren, forderte er. Sollten die Verhandlungen enden, müsse Israel die Verantwortung für mehrere Millionen Palästinenser übernehmen. >>>


 

Netanyahu forderte heute von Abbas, zwischen "der Versöhnung mit der Hamas oder dem Frieden mit Israel" (d.h. einem Friedensabkommen) zu wählen. - Wie Jerusalem Post berichtet, hat Netanyahu heute bei einem Treffen mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz zu Informationen über Fortschritte in der Annäherung zwischen Fatah und Hamas erklärt, Abbas müsse sich zwischen einer Versöhnung mit der Hamas oder dem Frieden mit Israel entscheiden.  Abbas könne nicht beides haben, er müsse sich entscheiden. Bis jetzt habe er nicht den Frieden gewählt. Laut Al Jazeera werden die beiden Parteien in fünf Wochen eine Einheitsregierung bilden.
Zu den Bemühungen um eine Verlängerung der Verhandlungen bis zum 29. April erklärte Netanyahu, jedesmal, wenn sich die beiden Verhandlungspartner annäherten, stelle Abbas neue Bedingungen "im Wissen, dass Israel sie nicht erfüllen könne".

Die neuen Bedingungen von Abbas: Abbas verlangte gestern von Israel Ernsthaftigkeit "in den politischen Verhandlungen und bezüglich der Zwei-Staaten-Lösung" und legte neue Bedingungen für die Fortsetzung der Gespräche fest, wie die Freilassung der 4. Gruppe von 30 Gefangenen (deren Freilassung wegen angeblicher mangelnder Kompromissbereitschaft von Abbas suspendiert wurde) und die Aufnahme des Themas der Grenzen.
Die Palästinensische Autonomiebehörde fordert einen eigenen Staat mit den Grenzen von vor 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Abbas möchte, dass dies der wichtigste Verhandlungspunkt fürdie nächsten drei Monaten sein und Israel in der Zwischenzeit alle neuen Bauvorhaben in den Siedlungen einfrieren solle. Außerdem reklamierte er wieder einmal das Ende des Siedlungsbaus.

Ein Abkommen mit Hamas bedeutet das Ende der Verhandlungen.
Der israelische Außenminister Avigdor Liebermann ging einen Schritt weiter als Netanyahu: "Wenn Abbas ein Abkommen über eine Einheitsregierung mit der Hamas unterzeichnet, unterzeichnet er das Ende der Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde." Abbas könne keinen "Frieden vereinbaren mit Israel und der Hamas, einer terroristischen Organisation, die zur Vernichtung Israels aufrufe.

Der Sprecher von Abbas, Nabil Abu Rudeina, sagte zur Verteidigung, die palästinensische Einigkeit sei eine interne Angelegenheit. Abbas wählt "den Frieden und die Einheit des palästinensischen Volkes" , wie gegenüber Reuters berichtet. "Die Wahl der Eingung des palästinensischen Volkes bringt Frieden, es gibt keiner Widerspruch zwischen der Versöhnung und den Verhandlungen", fügte er hinzu.

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan ist für heute ein neues Treffen zwischen Repräsntanten von Fatah und Hamas in der Residenz des Premierministers von Gaza und Führers der Bewegung des Islamischen Widerstands, Ismael Haniyeh geplant.
Ein verantwortlicher Palästinenser, der beim gestrigen Treffen dabei war, gab heute gegenüber Reuters an, es habe ein "grundsätzliches Übereinkommen" über die Bildung einer "Regierung von Experten", d.h. ein Kabinett von Technokraten, möglicherweise innerhalb von fünf Wochen gegeben. Laut Reuters ist für heute eine Pressekonferenz vorgesehen, bei der beide Parteien Details über das Abkommen mitteilen werden.     http://palestinalibre.org/articulo.php?a=49872   -
Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer

 

Israel bombardierte heute den Gazastreifen nach Ankündigung einer Versöhnung (zwischen Fatah und Hamas). - Laut Gesundheitsministerium des Gazastreifens wurden 12 Personen verletzt, darunter mehrere Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Die israelische Armee beschrieb das Bombardement als "anti-terroristische Operation", bei der es keine Treffer festgestellt worden seien, was so heißt wie dass das Ziel nicht erreicht wurde. Lokale Medien berichteten, das Ziel sei ein Militanter auf einem Motorrad gewesen. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=49884 - Übersetzung/Kürzung: K. Nebauer

 

Netanyahu tells Abbas to choose peace partner: Hamas or Israel -  Israel's Prime Minister Benjamin Netanyahu cautioned Palestinian President Mahmoud Abbas on Wednesday over just-revived unity talks with Hamas, saying he had to choose between peace with Israel or its Islamist enemy. Amplifying Netanyahu's warning, Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman said Abbas's signature on a unity accord with Hamas would be tantamount to "signing the termination of negotiations between Israel and the Palestinian Authority". >>>
 


Foreign Minister Hopes Negotiations Continue - Minister of Foreign Affairs Riyad al-Maliki said in a press conference on Wednesday he hopes Palestinian-Israeli negotiations continue beyond April 29, the deadline of the nine-month negotiations. Al-Maliki’s remarks came as he held a joint press conference with his Austrian counterpart Sebastian Kurz in Ramallah, where they discussed ways to boost mutual relations as well as ways to push peace process with Israel forward. He said the Palestinian side is committed to the negotiations process even after the scheduled deadline in April 29, stressing the leadership will not spare an effort to advance peace despite of the challenges in its way. >>>

 

Israel cancels peace talks meeting after unity deal announced - Israeli prime minister Benjamin Netanyahu cancelled a planned session of peace talks with Palestinian negotiators on Wednesday after news of a unity deal between the Palestine Liberation Organization and Hamas was announced. "Israel has canceled a negotiations meeting that was expected to be held this evening," a statement released by the prime minister's office on Wednesday said, without further explanation, according to Reuters. The cancellation comes hours after top Palestinian political leaders from the Palestinian Liberation Organization and Hamas announced a reconciliation deal after more than seven years of political division. Israeli officials lambasted the deal, with economy minister and chairman of the "Jewish Home" party Naftali Bennett saying: "The Palestinian Authority has become the world's largest terror organization; we have entered a new political era in the Mideast," according >>>
 


Why Fatah-Hamas reconciliation might just work this time - Unlike previous efforts, the current Palestinian reconciliation agreement appears to have been cemented from within; and it might just offer a lifeline to Gaza. - Samer Badawi  - Just as word emerged early Wednesday of an imminent unity accord between rival Palestinian factions Fatah and Hamas, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu seized upon the news to issue his Palestinian counterpart an ultimatum: Make peace with Hamas, and you can forget about peace with Israel. In lockstep, Netanyahu’s Foreign Minister Avigdor Liberman immediately dubbed any intra-Palestinian reconciliation a veritable “termination of negotiations between Israel and the Palestinian Authority.” If that was a bluff, the Palestinians did not flinch. By the end of the day, the rival factions had announced a way forward on deals they had previously inked in Doha and Cairo. There would be elections within six months, and in the interim, a unity government—with Mahmoud Abbas the “prime minister” at its helm. >>>

 

U.S.: New Palestinian government must recognize Israel, renounce violence - Barak Ravid and Jack Khoury - Haaretz - A senior administration official told Haaretz that the United States will recognize the unity government expected to be formed under the agreement only if it recognizes Israel, renounces violence and adheres to previous agreements signed by the Palestine Liberation Organization. (...) According to Haniyeh`s statement to reporters, under the deal the two sides must uphold past agreements. >>>

Why Israeli Officials Chuckle: ‘Stable’ West Bank Dilemma - Ramzy Baroud - Israel’s deputy foreign minister, Ze’ev Elkin, is a member of Benjamin Netanyahu’s Likud party and his predominantly rightwing cabinet. In a recent interview with The Economist, Elkin used the familiar tone of being conceited and oblivious to such notions as international or human rights, and reaffirmed his rejection of a Palestinian state. Instead, Elkin wants Israel to annex a chunk of the West Bank. There is nothing new here, as such language is now official Israeli discourse. But one statement stood out, one that many Palestinians would find bewildering and exasperating. These days, said Elkin with a chuckle, the West Bank is “the most stable part of the Middle East”. The bewilderment would stem from the fact that the West Bank is an occupied Palestinian territory. Its population is held at gunpoint; they have no freedom, and enjoy no rights. Their land is seized by force to make room for more settlements and illegal Jewish settlers, now numbering well passed the half million mark. Needless to say, the West Bank should not be stable. Instead, Palestinians should be leading their own revolution until they achieve their full rights and freedom. This is not a call for violence, but a natural human course. However, Palestinians are not rebelling. Many factors are holding them back, one of which is the very Palestinian Authority in Ramallah. Its troops are in constant ‘security coordinations’ with Israel. >>>

‘The Shin Bet was very nice, and therein lies their racism’ - Majd Kayyal, the Palestinian journalist from Haifa who Israel detained incommunicado when he returned from Lebanon, speaks to +972 about what it’s like visiting Beirut as a Palestinian, his Shin Bet interrogation and why Israel wants to deter Palestinian citizens of Israel from visiting the Arab world. - Rami Younis - He just sat there. I’d look at him occasionally, taking little sips from his cold beer, looking very peaceful, almost aloof from all the phones and commotion of activists around him. He’d give a piece of advice or share a joke with whoever was beside him, but that’s it. As we were trying to get the rest of the world’s help in freeing all the detainees, Majd Kayyal included, Mbada Kayyal, the father, maintained a cool temperament and nonchalant appearance that I would only learn to understand and appreciate much later. That was almost three years ago, during the Nakba events of 2011 when Palestinian activists in Syria and Lebanon decided to peacefully march to their southern borders; local activists, Majd among them, were supposed to be waiting on this side of the border. The only democracy in the Middle East decided to preempt this creative, non-violent act of resistance and started arresting people on their way north. The Kayyal family’s cool temper is not unique to the father and eldest son. >>>

6-year-old child detained on his way to school

At approximately 7 am this morning, Rami Rajabi, a six-year-old child, was 20 meters away from checkpoint 29 when he threw several pebbles in al-Khalil (Hebron). As Rami walked away towards his school, three Israeli soldiers burst out of an alleyway, grabbed his arm, and detained him in the street. After approximately 20 minutes of pressure from locals and activists, the child was released and was taken home by a friend of his family.

Why St George is a Palestinian heroBy Yolande Knell - As England celebrates the day of its patron saint, many Palestinians are gearing up for their own forthcoming celebrations of the figure they also regard as a hero. A familiar flag flaps in the wind above a Palestinian church in the West Bank village of al-Khadr. The red cross on a white background has been associated with Saint George since the time of the Crusades. It is the national flag of England and is also used as an emblem by other countries and cities that have adopted him as their own patron saint.  >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Ägypten verspricht Wiedereröffnung des Rafah-Grenzweges
Israel setzt Friedensverhandlungen mit Palästinensern aus
 

Israel suspends peace talks with Palestinians

Israel halts peace talks after Palestinian unity deal
USA prüfen Zahlungsstopp
Palestinian President Meets Austria FM
An overview into the lives of Palestinian prisoners and their families
Mass hunger strike launched by Palestinian administrative detainees
Scottish trade unions back Palestine scholarship scheme
Israeli tanks enter Gaza border area, navy fires at fishermen
China welcomes Palestinian unity deal, hopes will help peace
15 Ailing Detainees In Ramla Prison Face Deteriorating Conditions
Israel tightens grip around al-Aqsa mosque
Second autopsy confirms Arafat Jaradat was tortured to death in Israeli custody
Ashrawi- “National Unity is Prerequisite for Empowering Palestine”
Abbas will Friedensgespräche mit Israel fortsetzen
USA enttäuscht über Einigung zwischen Hamas und Fatah


US ‘disappointed’ by unity deal between Palestinian factions
Washington says deal between Hamas and PLO could make peace efforts more difficult and threatens delivery of US$500 million in aid to the Palestinian authorities

Nahost - Rivalen Hamas und Fatah einigen sich – Israel verärgert
Israel will palästinensische Häftlings-Pensionen von Zöllen abziehen
23. 04. 2014
PLO und Hamas unterzeichnen Abkommen
Israels Luftwaffe greift Gaza an
Die Palästinenser in der Westbank und in Gaza wollen eine gemeinsame Regierung bilden. Israel reagiert nervös. Die Friedensgespräche stehen vor dem Scheitern.
Hamas und Fatah planen Einheitsregierung binnen fünf Wochen
Fatah nur bedingt für Verlängerung der Gespräche mit Israel
Sieben Palästinenser bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen verletzt
PLO and Hamas Sign Reconciliation Agreement
Cooperative Agreements Signed between Palestine and Jordan
Al-Arabi- “UN Secretary Council Adopts Double Standards when Dealing with Israel”
Palestinian factions to form unity government
Ashrawi Calls on EU to Play Bigger Role in Peace Process
Unidentified gunmen shoot man dead in Qalandia camp
Soldiers Kidnap 14 Palestinians In West Bank
22. 04. 2014
Israels Armee will christliche Araber einberufen
Lieberman unglücklich über Kurz' Iran-Reise
Palestinians play down threat to dismantle Authority
Palestinians Announce Start of Conciliatory Talks
Katz: If PA annuls Oslo Accords, Abbas will become an enemy
Rally Calls For Unity Between Palestinian Groups Fatah And Hamas Ventunotech »
Israel Rejects Abbas' Conditions for Extending Talks
Getting facts straight on West Bank law enforcement
Palestinian threat to dissolve PA could have serious repercussions
US warns Abbas against threat to disband Palestinian Authority
Palestinian lawmaker denied entry into Gaza Strip
21. 04. 2014
Nahost: Palästinenser drohen mit Auflösung der Autonomiebehörde
UN warns Yarmouk in danger of starvation as food supplies run out
Israeli forces set up military base in Palestinian home
Israeli Warplanes Launch Air Strikes on Gaza, Injure Two
Hamas releases 10 Fatah-affiliated prisoners in goodwill gesture
In Pictures: The Bees of Bil`in
AlJazeera - Women`s collective in small Ramallah village view bee farming as a way to learn more about community living
Granatangriff aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels

Militante Palästinenser feuern Raketen auf Israel

Fatah delegation goes to Gaza for talks with Hamas


Palestinians meet in Gaza for reconciliation talks

Teachers blocked at Tel Aviv airport say: ‘We had a taste - Palestinians face harassment every day’
20. 04. 2014
Palästinenser drohen mit Auflösung der Autonomiebehörde
PLO delegation to head to Gaza for reconciliation meetings
Chicago Palestine Film Festival returns with Oscar-nominated "Omar"

Jerusalem: UNO-Gesandter kritisiert Polizei
Der Nahost-Gesandte der Vereinten Nationen, Serry, hat das Vorgehen der Polizei in Jerusalem während der Osterfeierlichkeiten kritisiert.

PLO Delegation to Head to Gaza for Reconciliation Meetings
UN Mideast Peace Envoy Denied Entry to Holy Fire Ceremony
Zwei Verletzte bei Zusammenstößen auf dem Tempelberg
Israeli Attacks in West Bank and Jerusalem
OCHA- Palestinian Woman Killed, 101 Injured in oPt
19. 04. 2014
Abbas Congratulates Christians on Easter Holiday
UN-Gesandte protestiert gegen Kontrollposten vor der Grabeskirche
United Nations News Centre - Syria: UN agency warns no food left in besieged Palestinian refugee camp
EU urges Israel to reverse West Bank moves
Detention Extended for 4 Jerusalemites, 2 Released
Suspected Jewish extremists torch mosque in northern Israel
Zeitungsbericht: Israels Außenminister macht sich über Ashton lustig
«Israel soll Mordechai Vanunu gehen lassen»
UN official urges to end Israeli blockade on Gaza
18. 04. 2014
Soldiers stand by as Israeli settlers attack Palestinian school girls
Vandals Torch Mosque in Umm al-Fahm

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