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Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Belz, Winfried /Bingel, Peter

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Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

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 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
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Freitag - 1. 8. 2014 - 00:29

Deutsch-Palästinensisches Ärzteforum e.V. - PalMed Deutschland -  31. Juli 2014 - Pressemitteilung - doc - Die israelische Offensive im Gaza-Streifen ist nun seit mehr als 3 Wochen in vollem Gange. Die aktuellen Opferzahlen seit Beginn dieser Auseinandersetzung sind erschreckend.

Bis zum 31.07.2014 mussten bereits 1.430 Menschen sterben, darunter viele Frauen und  Kinder aller Altersklassen, von Säuglingen bis zum Jugendalter von 16 Jahren. Mehr als 8.500 Verletzte, von denen ein Großteil schweren bis schwersten Verletzungen unterlag und aktuell zum Teil auch weiterhin in Lebensgefahr schwebt, es sind 7.492 Häuser und Wohnungen der Zivilbevölkerung zerstört worden. Dabei wurden ganze Stadtteile, wie Al-Shajaia dem Erdboden gleich gemacht und eine größere Zahl von Dörfern zum Teil unbewohnbar beschädigt.

Mehr als die Hälfte der 1,8 Mio Menschen ist innerhalb des Gazastreifens auf der Flucht und können den abgeriegelten Gaza-Streifen nicht verlassen. Sollte es jetzt zu einer Beendigung des Krieges kommen werden bereits etwa 100.000 Menschen obdachlos sein. Wasserversorgungswerke, Schulen (auch von der UNRWA, der Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge der Vereinten Nationen) und Moscheen konnten den Flüchtenden keinen Schutz bieten, sie waren ebenfalls Ziel der Bombardements. Es wurden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen bis jetzt 8 Wasserversorgungswerke, 151 Schulen, 93 Gotteshäuser bombardiert, viele davon total zerstört.

Die tollwutartige israelische Aggression hat selbst vor den Krankenhäusern in Gaza keinen Halt gemacht. Diese wurden gnadenlos Ziele der israelischen Kriegsmaschinerie. So wurden nach Angaben der UNO 15 Krankehäuser und medizinische Einrichtungen angegriffen, u.a. das große Al-Shifa Krankenhaus, in dem die meisten Verletzten behandelt werden. Ein weiteres Krankenhaus -Al-Wafa Hospital- wurde heftig bomardiert, außer Funktion gesetzt und völlig evakuiert. Auch andere zahlreiche medizinische Versorgungszentren mussten wegen der ausgeprägten Schäden geschlossen werden. Sanitäter werden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit, der Rettung von Verletzten und Bergung von Toten, beschossen, unzählige Sanitäter wurden angegriffen, einige sind schwer verletzt worden und viele sind bereits unter dem israelischen, teils gezielten Beschuss gestorben.

Auch die Großfamilie und Verwandten unseres ärztlichen Kollegen und PalMed-Mitglied Herrn Msleh-Hatem Batesh, deuscher Staatsbürger palästinensischer Abstammung, wurden durch israelische Raketen praktisch ausgelöscht. Es wurden 24 seiner Familienmitglieder, darunter viele Kinder und Frauen, getötet, einschließlich seiner 70-jährigen Mutter. Der Arzt Herr Batsh blieb samt seiner Frau und 4 Kinder unversehrt, da die Familie mit deutschem Pass die geplante Reise nach Gaza in letzter Sekunde verschoben hatte.

Insgesamt wurden bisher 17 ärztliche Kollegen sowie viel Assistenzpersonal getötet. Ambulanzwagen, welche sowieso in zu geringer Zahl und schlechter Ausstattung vorhanden sind, wurden durch gezielten Granatenbeschuss zerstört. Verletzte und Medizinisches Personal wurden dabei verletzt oder getötet, zudem 

Bundesregierung im Israel-Hamas-Konflikt - Ratlos in Gaza - Im jüngsten Konflikt schlägt sich die Bundesregierung auf die Seite Israels. Experten halten das für wenig geeignet, um die Kämpfe zu beenden. Wenn es stimmt, was die türkische Zeitung Habertürk am Dienstag unter Berufung auf Diplomatenkreise berichtete, dann illustriert diese Szene sehr gut das, was Deutschland in den letzten Jahren versäumt hat. Beim Außenministertreffen zur Gaza-Krise am vergangenen Wochenende soll sich Steinmeier über die Lage Israels beklagt haben: Die Strände seien leer, weil sich die Menschen wegen des Raketenbeschusses durch die radikale Palästinenserorganisation Hamas nicht mehr ans Meer wagten. Woraufhin sein türkischer Kollege Ahmet Davutoglu erwidert habe: Im Gazastreifen seien die Strände nicht leer, sondern voller toter Kinder. >>>

Raub und Mord bilden Israels Weg durch Palästina - Das moralische Scheitern des Westens - Paul Craig Roberts - Leser fordern mich auf, über die Situation Israel - Gaza zu schreiben, und ob Sie es glauben oder nicht, die berühmte Diskutiergesellschaft der Universität Oxford, die Oxford Union, hat mich zu einer Diskussion über das Thema eingeladen.

Ich antwortete der Oxford Union, dass ich nicht Verantwortung für die Palästinenser übernehmen kann, ohne mich so ausführlich vorbereitet zu haben, wie es eine Debatte in der Oxford Union verdient und erfordert. Wenn sich die Dinge seit meiner Zeit in Oxford nicht geändert haben, dann gewinnt einer in einer Debatte der Union, indem er jedes Argument seines Gegners vorwegnimmt und die Argumente mit Humor und Witz abschmettert. Fakten setzen sich selten, wenn überhaupt durch, und manchmal nicht einmal Witz und Humor, wenn das Publikum bereits durch die vorherrschende Propaganda auf ein bestimmtes Ergebnis eingestellt ist. In meinem übervollen Arbeitsplan habe ich weder Zeit noch Energie für eine derartige Vorbereitung plus Zeitaufwand plus Jetlag.

Darüber hinaus bin ich kein Experte für die Eroberung und Besetzung Palästinas durch Israel. Ich weiß mehr als die meisten Menschen. Ich wurde vor der zionistischen Propaganda gerettet von israelischen Historikern wie Ilan Pappe, von jüdischen Intellektuellen wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein, von Dokumentarfilmemachern wie John Pilger, von israelischen Journalisten wie Uri Avnery und der israelischen Zeitung Ha’aretz, und von einem israelischen Gast, der ein israelisches Mitglied einer israelischen Friedensgruppe ist, die Widerstand leistet gegen die Zerstörung palästinensischer Häuser, Dörfer und Obstgärten durch Israel, um Wohnhäuser für Siedler zu errichten.

Es gibt nur eines zu sagen zum derzeitigen israelischen Massaker an den Palästinensern, von dem Netanyahu, der dämonische israelische Führer erklärt, dass es diesmal eine „längerfristige Kampagne“ sein wird. Wir sehen wieder einmal israelische Kriegsverbechen, die unterstützt werden vom Großen Moralischen Westen, der so >>>

Munition für Netanjahu - USA zeigen sich »besorgt« über Lage im Gazastreifen – und schicken der israelischen Armee Nachschub. Junge Israelis verweigern Einberufung -  André Scheer - Israel verletze durch die Angriffe auf dicht besiedelte Gebiete im Gazastreifen internationales Recht und mißachte den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und den Schutz von Zivilisten, kritisierte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Genf >>>

"Die Besatzung muss enden" - Sumaya Farhat-Naser im Gespräch mit Christine Heuer - Heuer: Was hören Sie aus Gaza? - Farhat-Naser: Ich höre nur Schreckliches, ich sehe nur Schreckliches und habe große Ängste, dass das weitergeht. Leider ist es unvorstellbar, was geschieht. So was haben wir nie erlebt. Anscheinend sind die Toten noch zu wenig, um eine Intervention von außen zuzulassen. Und das tut so weh. Es ist nicht nur eine Intifada, es ist ein Krieg, ein Krieg, was sich seit sechs Jahren alle zwei Jahre sich wiederholt, und von Mal zu Mal ist es brutaler, ist schmerzlicher, und diesmal anscheinend es geht um Leben und Tod für viele Menschen. >>>

Alice Miller in Gaza - Anis Hamadeh - Die Forscherin Alice Miller ist durch ihre Untersuchungen von Kindheitstraumata weltbekannt geworden. Ein Dutzend ihrer Bücher ist in 30 Sprachen übersetzt worden. Miller zeigt die Mechanismen, mit denen Opfer zu Tätern werden können, und ebenso die Allgegenwart, ja Zwangsläufigkeit dieser Gefahr. Der Große schlägt den Kleinen und der gibt es irgendwann an die eigenen Kinder weiter, wenn er den Kreis nicht durchbricht. Miller (selbst jüdisches Opfer) untersuchte auch die Nazi-Generation in Deutschland, um nachzuvollziehen, wie es in Deutschland zu einem genozidalen Rassismus kommen konnte. Heute sind die Ergebnisse Millers Standardwissen, niemand stellt ihre Grundthesen prinzipiell in Frage. Als ich sie im Rahmen einer kleinen Korrespondenz fragte, warum sie nie etwas über Palästina geschrieben hat, wo sich jüdische Opfer niedergelassen hatten, um das Land in Besitz zu nehmen, antwortete sie, dass sie keine Interviews mehr gebe - es war kurz vor ihrem Freitod. Tatsächlich schrieb sie in einem ihrer Bücher etwas über Israel, aber nie schrieb sie über den Einfluss der Nazis auf die jüdischen Opfer und nie über Palästinenser. Als ich ihr von der Herkunft meines Vaters erzählte, kam ihr sofort der Gedanke, dass ich doch Eltern von Selbstmord-Attentätern interviewen könnte. Die Tatsache, dass auch Israelis diesen psychologischen Mechanismen unterliegen, hat Frau Miller nie angesprochen, wahrscheinlich nicht einmal gemerkt. Dass jüdische Opfer zu Tätern werden können, ist bei uns in Deutschland immer noch ein Tabu. Millers Thesen gelten also überall, bloß nicht im Fall Israel. >>>

VIDEO - Exclusive…New Song From Gaza 2014: How many wars should Gaza survive?
Gaza, (Palestine Telegraph) – Despite the massive Israeli war against Gaza civilians, people on the besieged Gaza try to express their pain in different ways. A new song has just been released by some Gazan artists to express their feelings as the War continues. The song titled, “How many wars should Gaza survive?” speaks out on the siege and the silence of International community as well as calling fro freedom for the Palestinian people.

 

Weckruf für die deutsche Linke - Berlin: Israelis organisierten am Mittwoch eine Demonstration gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete - Claudia Wrobel - Das Sprachengewirr auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg war am Mittwoch abend unüberhörbar. Dies bezeugte, daß Menschen vieler verschiedener Nationalitäten einem Aufruf in der Hauptstadt lebender Israelis zu einer Demonstration gegen den Angriff auf den Gazastreifen gefolgt waren. Diese habe laut Aufruf das Ziel, »als israelische Staatsbürger ihre Bedenken und Opposition zum Gaza-Angriff, des erschreckenden Verlusts an Menschenleben, der Zerstörung in Gaza, aber auch der Angst und Sorge um ihre Familien in Israel zu äußern«. Die Kundgebung wurde begleitet von Menschen, die Schilder mit Aufschriften in englisch, deutsch, hebräisch und arabisch trugen: »Bekämpft Antisemitismus – befreit Gaza« oder »Ich habe einen Traum: gleiche Rechte für Palästinenser und Juden«. Der aus Israel stammende Friedensaktivist Yossi Bartal erläuterte, warum solch eine Aktion notwendig geworden sei >>>




Westjordanland und Gaza-Krieg: Wut ohne Folgen - Christoph Sydow - Die Menschen im Westjordanland leiden mit ihren Landsleuten im Gaza-Streifen - doch wirklich helfen können sie ihnen nicht. Bei einem neuen Volksaufstand gegen Israel hätten die Palästinenser zu viel zu verlieren.

Mit ruhigen Handbewegungen führt Raghad Kashef die Nadel in die Vene von Raed Abd al-Halim. Die Schwesternschülerin hat Routine, sie macht das an diesem Donnerstag zum vierzigsten Mal. Hunderte Palästinenser sind zu der Blutbank in Ramallah geströmt, sie wollen ihren Landsleuten im Gaza-Streifen helfen. Am Vormittag hatten die Imame in den Moscheen im Westjordanland zu der Aktion aufgerufen. Der Rote Halbmond soll dafür sorgen, dass die Blutspenden auch wirklich in Gaza ankommen. "Auf den Demonstrationen rufen sie immer 'Mit der Seele und dem Blut opfern wir uns für Gaza'. Ich will zumindest das mit dem Blut einlösen", sagt Abd al-Halim. Die seit drei Wochen andauernden Angriffe der israelischen Armee auf den Gaza-Streifen bewegen die Palästinenser im Westjordanland. "Wir alle sind Gaza" >>>

 

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Siedler fühlen sich von McDonald's diskriminiert - Auch jüdische Siedler essen gerne Burger. Doch McDonald's lehnt die Eröffnung einer Filiale in der Siedlung Ariel jenseits der Grünen Linie ab. Die Bürger der Siedlung beklagen Diskriminierung. -  Michael Borgstede - An dem Städtchen Ariel scheiden sich die Geister: Für die einen ist es eine ganze normale israelische Kleinstadt, für die anderen handelt es sich um eine illegale Siedlung mitten im Westjordanland, die einst mit der erklärten Absicht gegründet wurde, die Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaates unmöglich zu machen. Omri Padan, ein Gründungsmitglied der Organisation "Frieden Jetzt" und Chef von McDonald's Israel, glaubt letzteres und hat seiner Überzeugung nun Taten folgen lassen. Die Einladung, in einem neuen Einkaufszentrum der Siedlerstadt auch ein McDonald's Restaurant zu eröffnen, soll er nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Calcalist" ausgeschlagen haben. Im Firmenhauptquartier bestätigt man das: McDonald's habe schon immer jegliche Geschäftsaktivitäten jenseits der Grünen Linie vermieden, heißt es lakonisch. >>>

Israel’s Gaza backlash targets Arab minority 31 July 2014 Record levels of incitement, street violence and harassment at places of work and universities has Israel’s Palestinian citizens feeling the heat Middle East Eye – 30 July 2014 Israel’s large Palestinian minority is facing an unprecedented backlash of incitement and violent reprisals as Israeli Jews rally behind the current military operations in Gaza, human rights groups and political activists have warned. They say recent statements from public figures urging war crimes and genocidal actions in Gaza have helped to stoke an especially dangerous atmosphere for Israel’s 1.6 million Palestinian citizens, who comprise a fifth of the population. Palestinian citizens have been accused of being “traitors” and a “fifth column” for criticising Israeli operations in Gaza, in a surge of ethnic hatred by the Jewish majority >>>

Blaming Palestinians for their own deaths - ‘All the targets hit by the IDF in Gaza were attacked morally; those killed are responsible for their own deaths. And Netanyahu – he just wants the Gazans to be safe.’ - Hagai El-Ad - It is moral because we told them to leave, and those who stayed did so at their own peril. It’s moral because Hamas encouraged them to stay, that’s why this is a self-inflicted genocide carried out by Hamas. The Palestinians who died in Shejaiya, in Khan Younis, actually everywhere and always, are to blame for their own deaths. Maybe it’s only the children who aren’t guilty of their own deaths – maybe it’s the parents who are to blame. As for the elderly people who died, that’s definitely Hamas’ fault. Whichever way you twist it, that blood was not spilled by our hands. How deeply can you suppress the denial by Israelis? How can the prime minister – the prime minister of the army whose air force killed four nameless children on the beach in Gaza for the world’s cameras to see – look straight into the camera and tell the Palestinians of Gaza, “We want you to be safe”? >>>

To the family of the one thousandth victim of Israel’s genocidal slaughter in Gaza - Ilan Pappe - I do not know yet who your loved one was. She might have been a baby a few months old, or a young boy, a grandfather or one of your children or parents. I heard about your loved one’s death from Chico Menashe, a political commentator on Reshet Bet, Israel’s main radio station. He explained that the killing of your loved one, as well as turning Gaza neighborhoods to rubble and driving 150,000 people from their homes, is part of a well-calculated Israeli strategy: this carnage will destroy the impulse of Palestinians in Gaza to resist Israeli policies. >>>

31. 7. 2014

Free Palestine, Amsterdam and Rotterdam.

31. 7. 2014

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HILFERUF AUS GAZA - Martin Lejeune - Gaza Stadt, der 31. Juli 2014 - Seit dem 22. Juli bin ich im Gazastreifen und ich kann einfach nicht glauben, was hier passiert. Ich erlebe die schlimmsten Tage meines Lebens. Alle Menschen in Gaza erleben die schlimmsten Tage ihres Lebens. Denn so massiv wie in dieser Wochen waren noch keine Angriffe auf Gaza. Hinter diesen Worten verbergen sich menschliche Tragödien. Die humanitäre Katastrophe in Gaza hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Der Krieg in Gaza ist ein Krieg gegen Zivilisten. Das sage nicht nur ich, sondern auch die Menschen in Gaza und die Journalisten, mit denen ich spreche, von denen einige so ziemlich sämtliche Kriege der letzten zehn Jahre abgedeckt haben (Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, etc…). Was hier passiert, hat eine besondere Qualität.

Überall schlagen Raketen ein. In Wohnhäuser, in denen Familien leben, in Moscheen, in denen Menschen beten. Am frühen Abend des 30. Juli bombardierte ein F16-Kampfjet das Wohnhaus, das bis dahin schräg gegenüber unseres Hauses stand. Wir saßen gerade auf dem Balkon als die Rakete 50 Meter entfernt einschlug. Kurz zuvor hörte ich noch einen Esel hysterisch wiehern, als ob er den Angriff schon ahnte und uns warnen wollte.

Trümmer fliegen in schneller Geschwindigkeit gegen unsere Hausmauer und verfehlen uns nur knapp. Wir sitzen plötzlich inmitten einer Staubwolke. Der Staub bedeckt meine Brillengläser und meinen Laptop. Der Staub knirscht zwischen meinen Zähen. Es dauert etwa eine halbe Minute bis sich der Rauch legt. Jetzt sehe ich den Vater, mit dem ich mich vorhin noch auf der Straße unterhalten habe, wie er sich mit seinen Kindern hinter einem Bagger verschanzt, um Deckung zu finden, falls ein zweiter Schlag folgt. Der Bagger steht auf einem Parkplatz gegenüber unseres Hauses und gehört einem Baumunternehmer. Ich laufe sofort zu den Trümmern des bombardierten Wohnhauses und sehe die Verletzten. Ich habe die Familie schon mehrmals in unserer Straße spazierengehen sehen. Ich filme mit meinem Handy wie die Rettungswagen eintreffen und die Verletzten ins Krankenhaus bringen. Auf der Straße liegen Steine, Scherben, umgekippte Strommasten.

Seit dem ich hier bin, wurden jeweils am helllichten Tag bei unbedecktem Himmel und bei freier Sicht zahlreiche zivile Ziele bombardiert. Zum Beispiel eine Mädchengrundschule der Vereinten Nationen in Beit Hanoun, in der sich Hunderte Flüchtlinge aufhielten, und dies, obwohl die UN zuvor die GPS-Koordinaten der Schule dem Generalkommando der israelischen Streitkräfte durchgegeben hatte. Ich erinnere schon gar nicht mehr die genaue Zahl der Toten und habe auch kein Internet, um es zu recherchieren. Auch wurde auch ein Park im Schatti-Flüchtlingslager, vor dessen Eingang acht Kinder spielten, die alle durch den Angriff getötet wurden, bombardiert. Und am späten Nachmittag des 30. Juli fielen der Bombardierung eines Marktes im Norden des Gazastreifens 17 Menschenleben zum Opfer. 160 Palästinenser wurden verletzt, die dort gerade ihre Einkäufe erledigten. Diese Aufzählung an Massakern an der Zivilbevölkerung ließe sich beliebig lang fortsetzen, da seit dem 8. Juli bereits um die 1000 Zivilisten getötet wurden. Ich kann nicht verstehen, weshalb die israelischen Streitkräfte so etwas tun. Weshalb werden offenbar gezielt zivile Ziele und große Menschenansammlungen bombardiert? Die genaue Kenntnis der zu attackierenden Ziele dürfte durch die allgegenwärtigen Aufklärungsdrohnen, die gestochen scharfe Bilder liefern, vorhanden sein. Weshalb töten die Bomberpiloten immer wieder vorsätzlich Frauen und Kinder? Welchen ethischen Maßstäben folgen diese Herren der Lüfte über Leben und Tod? Sie sitzen in den modernsten Kampfjets, die jemals entwickelt wurden und brüsten sich mit "zielgenauen Schlägen". Daß in einem Krieg Soldaten Soldaten töten müssen, ist durch das Völkerrecht legitimiert, aber Zivilisten gezielt zu attackieren, so wie die Familie in unserem Nachbarhaus, die Kinder im Park, die Flüchtlinge in der UN-Schule, das ist rechtlich durch keine Kriegsordnung gedeckt. Die Menschen im Gazastreifen fragen sich, weshalb deutsche und westeuropäische Regierungschefs diese Verstöße gegen internationale Konventionen nicht scharf verurteilen. Das sind Kriegsverbrechen, die hier jeden Tag im Gazastreifen durch die israelischen Streitkräfte verübt werden.

Auch Krankenhäuser, ein Wasserwerk und das einzige Kraftwerk des Gazastreifens wurden bombardiert. In unserem Viertel im Zentrum von Gaza Stadt, das "Beverly Hills" genannt wird und bis vor drei Wochen noch über eine ziemlich intakte Infrastruktur verfügte, hat niemand mehr fließendes Wasser. Wir waschen uns mit Wasser aus Plastikflaschen, die wir im Tante-Emma-Laden um die Ecke kaufen. Wir haben seit der Nacht auf den 29. Juli, in der das Kraftwerk bombardiert wurde, keinen Strom und kein Internet mehr. Das Festnetztelefon ist tot. Das Handy ist das einzige Kommunikationsmittel, das noch funktioniert, was natürlich auf Dauer sehr kostspielig ist. Diesen Text schreibe und versende ich im Al Deira Hotel, das über einen eigenen Generator verfügt und in dem die französische Nachrichtenagentur AFP ihr eigenes WLAN-Netz hat.

Es gibt kein Brot mehr im Gazastreifen. Es gibt nirgendwo mehr Brot zu kaufen. Wir essen das Brot, das die Ehefrau meines Gastgebers Maher zu Hause bäckt im Innenhof unseres Hauses in einem selbstgebauten Ofen, den sie mit Holzkohle befeuert. Wir tunken das Brot in Olivenöl und Za'tar, eine Paste aus Thymian, Sesam und Salz. Das essen wir jeden Tag. Selbst wenn es noch Brot zu kaufen gäbe, hätten wir kein Geld, um es bezahlen zu können. Seit Beginn des Krieges gibt es kein Bargeld mehr an den Geldautomaten, sind die Banken geschlossen, wurde das Finanzministerium komplett zerstört, funktionieren EC- und Kreditkarten nicht mehr. Wenn wir Mehl und Öl kaufen gehen im Laden um die Ecke, lassen wir anschreiben, so wie das alle derzeit tun müssen.

Es gibt kein öffentliches Leben mehr im Gazastreifen. Alle Behörden und Büros, fast alle Geschäfte und Restaurants sind geschlossen. Die Menschen gehen nur aus dem Haus, falls unbedingt nötig. Die Strände und Parks sind menschenleer. Die letzten vier Kinder, die am Strand Fußball spielten, sind von einer israelischen Rakete getötet worden. Es war kein Hamas-Kämpfer oder Raketenabschußrampen in der Nähe, berichteten Augenzeugen übereinstimmend.

Ich wohne in einem zweistöckigen Haus um die Ecke der am 29. Juli zerbombten Al Amin Moschee. Zehn Menschen lebten in dem Haus, bevor der Krieg begann. Jetzt sind es 70, die sich die zwei Wohnungen im Haus teilen. Meine Gastgeber haben 60 Flüchtlinge aus dem Norden des Gazastreifens, der dem Erdboden platt gemacht wurde, bei sich aufgenommen. Die Männer müssen im Hauseingang und im Hausflur schlafen, die Wohnungen sind den Kindern und Frauen vorbehalten. Auf so engem Raum mit fremden Menschen zusammen zu leben und nebeneinander zu schlafen ist für alle nicht leicht und Privatsphäre gibt es gar keine. Auch liegen die Nerven blank nach dreieinhalb Wochen Dauerbombardement, von dem ich ja nur anderthalb Wochen mitbekommen habe. Trotzdem verhalten sich alle 70 Bewohner der zwei Wohnungen immer ruhig und rücksichtsvoll, sind solidarisch und teilen das wenige miteinander, was sie noch haben: das selbstgebackene Brot, den Handy-Akku, die letzte Zigarette, ein Stück Seife zum Waschen. Ich war gestern in einem Kindergarten in unserem Viertel, in dem nachts 80 Menschen pro Gruppenraum schlafen.

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Palästinenser sind so schlau wie die Libanesen, intelligent wie die Iraker, starke Kämpfer wie die Algerier und gastfreundlich wie die Syrer. Vielleicht ist es diese Vielzahl an guten Eigenschaften, die es den Menschen in Gaza ermöglicht, mit dieser schweren Situation umzugehen ohne zu resignieren. Trotz seit dreieinhalb Wochen anhaltender Bombardierung aus der Luft, zu See und zu Land spielen die Kinder noch tagsüber auf der Straße, singen die Frauen beim Brotbacken noch ihre Lieder, leisten die Männer noch immer Widerstand. Maher, mein Gastgeber, erklärt: "Unseren Willen zu leben und zu kämpfen, können keine Raketen und Granaten brechen."

? Israel weitet Offensive aus - Die israelische Armee mobilisiert weitere 16.000 Reservisten, um die Bodentruppen zu entlasten. Derweil haben die USA, nur wenige Stunden nach dem tödlichen israelischen Beschuss einer UN-Schule in Gaza, Israel mit neuer Munition versorgt. - Nur wenige Stunden nach dem tödlichen israelischen Beschuss einer UN-Schule in Gaza haben die USA Israel mit neuer Munition versorgt. Die US-Regierung entsprach damit am Mittwoch einer israelischen Anfrage vom 20. Juli, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel habe die Lieferung drei Tage später genehmigt. Pentagonsprecher John Kirby sagte, es habe sich um eine „rein ministerielle Entscheidung“ gehandelt, eine Billigung des Weißen Hauses sei nicht nötig gewesen. Die USA stünden für die Sicherheit Israels ein, sagte Kirby. Es sei für die nationalen Interessen der USA „entscheidend“, Israel dabei zu helfen, seine Fähigkeit zu einer „starken und reaktiven Selbstverteidigung“ zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Der Waffenverkauf stehe mit diesen Zielen im Einklang. Ein Teil der Munition im Wert von umgerechnet rund 750 Millionen Euro stammt aus einem Zwischenlager der US-Armee auf israelischem Boden, sie steht den israelischen Streitkräften im Notfall zur Verfügung. >>> ?

AUDIO - Interview mit Abdallah Frangi, Fatah, Gouverneur von Gaza - 31.07.2014 | 06:34 min | Deutschlandfunk >>>
AUDIO - Streit zwischen Obama und Netanjahu - 30.07.2014 | 00:40 min | Deutschlandfunk - Autor: Marx, Bettina >>>

VIDEO - MEDIATHEK - Blutiger Nahost-Konflikt - Wer wird für die Eskalation verantwortlich gemacht? - Anne Will - 30.07.2014 | 72:54 min | UT | NDR - Über den Nahost-Konflikt diskutieren Rudolf Dreßler, Khouloud Daibes, Jürgen Todenhöfer und Michael Wolffsohn >>>

UN-Mitarbeiter bricht vor laufender Kamera in Tränen aus - Seit Jahren ist Chris Gunness Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks. Nun waren die Geschehnisse im Gazastreifen zu viel für ihn: Während eines Interviews brach er in Tränen aus. - Manchmal sagt ein Gesicht mehr aus als Opferzahlen, Statistiken, Worte. Chris Gunness, der langjährige Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks (UNWRA), hat in seinem Leben schon viel Leid gesehen. Doch was zurzeit im Gazastreifen geschieht, scheint alles Bisherige zu übertreffen. In einem Live-Interview mit dem arabischen Nachrichtensender Al Dschasira überwältigten ihn die Gefühle. "Die Rechte der Palästinenser, sogar ihrer Kinder, werden völlig verwehrt. Und es ist entsetzlich", sagte Gunness und begann verzweifelt zu schluchzen. Das Interview musste abgebrochen werden. >>>

 

AUDIO - Israel weitet Angriffe in Gaza noch einmal aus - 31.07.2014 | 03:21 min -  Wagner, Christian >>>

 

Während eines interview:  Der UNRWA  Sprecher bricht weinend zusammen



U.N. Spokesman Breaks Down Sobbing On Live TV Over Palestinian Children Killed In Shelling - Cameras on Wednesday captured a spokesman for the United Nations mission devoted to assisting Palestinian refugees breaking down in tears over the latest artillery fire against a U.N.-run school killed at least twenty civilians.
 

Deutschlands Mitschuld - Holger Schmale - Wer aus Verantwortung für die Vergangenheit zu israelischen Kriegsverbrechen schweigt, wird der heutigen Verantwortung nicht gerecht. Hier versagt die Bundesregierung. Der Leitartikel zum Nahost-Konflikt. - Wir sind seit Wochen Zeugen, wie die israelische Armee mit ihren Raketen, Granaten und Bomben Gaza in Schutt und Asche legt. Wir sind Zeugen von Kriegsverbrechen, denn die Israelis wie die Kämpfer der Hamas nehmen keinerlei Rücksicht auf die Zivilbevölkerung, weder auf ihr Leben noch auf die Infrastruktur, die ihr das Leben erst ermöglicht. Dass die Hamas so agiert – mit weitaus geringerer Wirkung –, ist nicht sehr überraschend. Dass aber Israel so gnadenlos zuschlägt, ist ebenso entsetzlich wie verstörend. Verstörend ist aber auch diese lähmende, dröhnende Sprachlosigkeit, die die deutsche Regierung angesichts der Katastrophe befallen hat. >>>

Hakam Abdel-Hadi: “Wenn Israelis sich freuen, weinen wir” - Claus-Dieter Stille - Düsternis, Tod und Verderben – unermessliches Leid – in Nahost. Wieder einmal. Israel sagt, es müsse sich gegen die Raketen der Hamas verteidigen. Völkerrechtler stehen Israel auch das Recht zu sich zu verteidigen. Aber ist dies, was die israelische Armee IDF zur Verteidigung seines Landes und seiner Menschen tut verhältnismäßig? Über 500 Todesopfer sind bereits jetzt im Gaza-Streifen zu beklagen. Zivilisten die allermeisten. An einem Tag allein raffte es 100 Menschen dahin. In Israel starben bislang zwei Zivilisten und 20 Soldaten. Jeder Tote – da oder dort – ist einer zu viel. (...)
Gaza ist so groß wie München


„Was ist eigentlich Gaza?“, hob Hakam Abdel-Hadi an. „Gaza hat eine Fläche von über 360 Quadratkilometer und eine Einwohnerzahl von 1,8 Millionen.“ Gaza gälte als eines der dicht besiedeltensten Gebiete, „man meint, sogar das dicht besiedeltste Gebiet der Welt“. Zum Vergleich: es hat die Größe von München. Man müsse denken, die Menschen leben dort quasi aufeinander. Allein in einem Flüchtlingslager lebten dort auf einem Quadratkilometer 80 000 Menschen. Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung von Gaza seien nämlich Flüchtlinge. Sie und deren Nachkommen kommen ursprünglich aus der Gegend um Jaffa. Von Israel vertriebene Menschen, von denen keiner zurück darf. Israel sagt „aus ökonomischen Gründen“.

Nun schon der dritte Krieg in Gaza

Kriege, die Israel „mit modernen Waffen führte“, erlebte Gaza 2008/2009, 2012. Und nun den momentanen, vor Kurzem begonnenen. „Wie kommt es eigentlich zu diesen wiederholten Kriegen gegen Gaza?“, fragte Hakam Abdel-Hadi in den vollbesetzten Saal. „Ist denn die Hamas eigentlich wirklich verrückt, einen Krieg gegen eine militärische Supermacht wie Israel zu führen?“ Supermacht? Ja. Israel gilt als die viertstärkste Armee der Welt. Abdel-Hadi erzählt dazu eine Anekdote. Einmal habe er im Zug einen deutschen General getroffen. Den habe er mit der Bitte um eine ehrliche Antwort gefragt. Der General sagte das zu. „Wenn es zum Krieg zwischen Deutschland und Israel käme“, fragte Abdel-Hamadi nun, „wer würde gewinnen?“ Der General darauf: „Ich werde die Frage nicht beantworten.“ >>>


Leider wiederholt es sich,  um nicht zu Vergessen, was beim letzen großen Überfall Gazas geschah: Dokumentation Goldstone-Bericht - United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict >>>


 

Report of the United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict (PDF) - Full text (over 570 pages) is available here >>>

Goldstone-Report - Ausschnitte der  deutschen Übersetzung

Netanyahu erteilt Obama glatte Absage - Rainer Sommer - Die Beziehungen zwischen den USA und Israel dürften damit wohl auf einen Tiefpunkt zusteuern - Laut einem vom Israelischen TV-Sender Channel 1 kolportierten Telefongespräch zwischen US-Präsident Barack Obama und Israels Premierminister Minister Benjamin Netanyahu vom vergangenen Sonntag eskalieren die Meinungsverschiedenheiten zwischen Israel und seiner Schutzmacht USA, die sich derzeit offenbar voll auf die Auseinandersetzung mit Russland konzentrieren will. Mittlerweile haben beide Seiten das Gespräch zwar in gleich lautenden Dementis verleugnet, Israels TV-Sender beharrt aber darauf, dass das Gespräch tatsächlich geführt worden sein soll, allerdings handle es sich bei der Veröffentlichung um eine gekürzte Version eines längeren Gesprächs, das angeblich folgendermaßen verlaufen sein soll:
"Barack Obama: Ich verlange dass Israel einem sofortigen, einseitigen Waffenstillstand zustimmt und alle offensiven Aktivitäten einstellt, insbesondere die Luftangriffe.

Benjamin Netanyahu: Und was erhält Israel im Gegenzug für einen Waffenstillstand?

BO: Ich denke, Hamas wird den Raketenbeschuss einstellen – Stille wird mit Stille begegnet werden.

BN: Hamas hat alle fünf Waffenstillstandsvereinbarungen gebrochen. Es ist eine terroristische Organisation, die die Zerstörung Israels anstrebt …

BO: Ich wiederhole es: Ich erwarte, dass Israel einseitig alle militärischen Aktionen einstellt! Die Bilder der Zerstörung in Gaza entfernen die Welt von Israels Standpunkt. >>>

Israelischer Beschuss: USA und Uno verurteilen Angriff auf Schulgebäude in Gaza - Der israelische Angriff auf eine Uno-Schule im Gaza-Streifen löst heftige Kritik aus. Auch das Weiße Haus verurteilt den Beschuss scharf. Ein Uno-Vizegeneralsekretär sagt: "Genug ist genug." >>>

Granaten auf Kinder - Gaza: Erneut Schule des UN-Hilfswerks UNRWA bombardiert – mindestens 20 Tote. Wachsende Kritik an Aggression auch in Israel - André Scheer - Ungeachtet internationaler Proteste und auch im eigenen Land wachsender Kritik hat Israel am Mittwoch die Angriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt. Im Flüchtlingslager Dschabalia wurde erneut eine Schule des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (­UNRWA) von Granaten getroffen. Angaben von Ärzten zufolge wurden dabei 20 Menschen getötet. UNRWA-Chef Pierre Krähenbühl warf Israel daraufhin einen schweren Verstoß gegen internationales Recht vor. »In der vergangenen Nacht wurden Kinder getötet, die neben ihren Eltern auf dem Boden eines von den Vereinten Nationen zum Schutzraum erklärten Klassenzimmers geschlafen haben. Kinder, die im Schlaf getötet wurden – das ist ein Affront gegen alle von uns, das ist ein Grund für universelle Scham.« >>>

Bild - Ein Kind verabschiedet sich von seiner getöteten Schwester


Gaza-Konflikt: UN-Schule wurde zur tödlichen Falle - Susanne Knaul - Die Menschen waren auf Anweisung der israelischen Armee aus ihren Häusern geflohen und hatten, weil sie sich zumindest dort sicher wähnten, in der UN-Schule Abu Hussein in Jabalia Zuflucht gesucht. Ein tödlicher Irrtum. Bei einem Angriff der Armee auf das Areal starben mindestens 16 Palästinenser. Erst vor einer Woche kamen über ein Dutzend Menschen bei dem Beschuss einer UN-Schule in Khan Younis ums Leben. >>>

 

‘Children killed in their sleep’: Israeli artillery fire hits UN school, killing at least 20 - Alex Kane - Israeli military fire hit a United Nations-run school in Gaza today, killing at least 20 people and injuring an estimated 90 people. The school under attack, called the Abu Hussein girls’ elementary school, is located in the densely-populated Jabaliya refugee camp. The United Nations Relief Works and Agency (UNRWA), the group that serves Palestinian refugees, issued a stern statement placing the blame for the attack on the Israeli army. “Last night, children were killed as they slept next to their parents on the floor of a classroom in a UN designated shelter in Gaza. Children killed in their sleep; this is an affront to all of us, a source of universal shame. Today the world stands disgraced,” said UNRWA Secretary General Pierre Krähenbühl. “We have visited the site and gathered evidence. We have analysed fragments, examined craters and other damage. Our initial assessment is that it was Israeli artillery that hit our school, in which 3,300 people had sought refuge.” >>>




Is Killing Civilians Part of Israel’s plan? - Jonathan Cook - Another day, another UN school hit by Israeli shelling in Gaza. Israel’s attack this morning killed at least 16 civilians sheltering at the school and wounded dozens. The casualties figures are expected to rise. Israel and even most of its critics tell us that the civilian casualties are accidental, caused by Israel’s need to wage its war against Hamas in heavily built-up areas of Gaza. Israel is accused of “disproportionality”, or of recklessness, or of inflicting unfortunate collateral damage. But here’s another possibility: that the people of Gaza, not just Hamas, are the target. That Israel’s generals don’t see much difference between the two. >>>

17 Tote bei israelischem Angriff auf einen Markt in Gaza - Nur wenige Stunden nach Beginn einer weiteren Feuerpause hat Israel einen gut besuchten Markt in der Stadt Gaza angegriffen. Es gab viele Tote und Verletzte. >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Gaza-Konflikt- Hamas und Israel vereinbaren 72 Stunden Waffenruhe
Gaza death toll surpasses that of Cast Lead as count hits 1,437

PHOTOS- Another deadly week in Gaza

Gaza-Konflikt- Saudische Führung entdeckt gemeinsame Interessen mit Israel
Präsident Abbas fordert Schutz der Vereinten Nationen: Palästinensische Mission
Permanent link to Stakes rising for Israel as rockets reach airport
Türkisches Pressebüro in Gaza bombardiert
Amnesty International: Attack on UN School in Gaza “Potential War Crime that Must be Investigated
UN-Mitarbeiter berichten von katastrophalen Zuständen im Gazastreifen
Netanyahu vows to continue in Gaza until all tunnels are destroyed
UNO wirft Israel vorsätzliche Missachtung des internationalen Rechts vor
Knesset schloss Abgeordnete Hanin Suabi aus den Debatten aus
Demonstration "antizionistischer Israelis" in Berlin gegen Gaza-Offensive
Under-Secretary-General for Humanitarian Affairs and Emergency Relief Coordinator, Valerie Amos Statement on the Occupied Palestinian
UN-Sicherheitsrat hört Berichte über Leid im Gazastreifen
Am 46. Gipfeltreffen der Mercosur-Staaten in der venezolanischen Hauptstadt Caracas hat das Staatenbündnis einen dauerhaften Waffenstillstand in Gaza gefordert.
In Gaza Protest, Latin American Countries Pull Diplomats Out of Israel
Sports celebrities tweet, support Gaza
Gaza 'on precipice' as Israel presses attacks UN officials condemn Israeli attacks and warn of humanitarian crisis with 440,000 refugees and lack of basic services.
Bilder, Videos von der Bombardierung des Marktes in Gaza


Dramatic video of Gaza market attack

Die israelische Rundfunkanstalt erlaubt der israelischen Menschenrechtsorganisation B'Tselem nicht, im Radio die Namen von in Gaza getöteten Kindern im Radio zu verlesen. Das sei "politisch kontrovers".
Gaza conflict to cost Israel billions of dollars, dent economy
Israel will in Gaza "Arbeit zu Ende bringen"
 Zugleich sicherten die USA ihrem engen Verbündeten zu, seine Munitionsvorräte trotz der Kritik an den zivilen Opfern aufzustocken
AUDIO - Streit zwischen Obama und Netanjahu
51 Tote im Gazastreifen - Hamas-Raketen treffen Israels Hinterland
Gilad Shalit's father: I would fight Israel if I were Palestinian
USA liefern neue Munition
 Bolivien erklärt Israel zum Terroristenstaat
UNGLAUBLICH: Landesrabbiner: „Das ist ein Propaganda-Krieg“
Israel mobilisierte weitere 16.000 Reservisten

Nahost-Konflikt: Israel schickt 16.000 neue Reservisten nach Gaza

Israel bewaffnet deutsche U-Boote atomar
Penelope Cruz clarifies stance on Middle East conflict after signing letter
Internationale Künstler fordern Handeln gegen "Völkermord" in Gaza
Media wars over Gaza: why British broadcasters are still failing in their scrutiny of Israeli officials
Bischof Shomali: Die Bischöfe des Hl. Landes fordern einen „sofortigen Waffenstillstand“ in Gaza
Rechte Christen und die Hintergründe der Unterstützung Israels
Ärzte im Gaza: Zeugen des Massakers
Israel bombardiert Gaza seit 24 Tagen
Ban und Solis bestehen auf Gaza Waffenruhe
UN accuses Israel of possible war crime after Gaza school shelling
30. 7. 2014
"We have no power and no water," warns Gaza physician Dr. Mona El-Farra
16 Tote bei Angriff auf UN-Schule
Ein UNO-Mitarbeiter sagt, man habe Israel „17-mal“ informiert, dass Flüchtlinge in der Schule sind. Zivilisten starben als eine Granate auf einem Markt einschlug.

 

Gaza-Stadt- Viele Tote und Verletzte bei Angriff auf Markt
 

Gaza market area bombed during Israel 'pause'
 

U.N. says 'enough is enough' after another Gaza school attack
 

Harte Kritik nach Angriff auf Uno-Schule
Im Nahost-Konflikt zeichnet sich kein Ende ab: Granaten töten Zivilisten in einer Uno-Schule und auf einem Marktplatz. Der Hamas-Militärchef will weiter kämpfen – bis die Blockade der Mittelmeer-Enklave vorbei ist.

100 Palästinenser an einem Tag ermordet
15 Tote bei israelischem Luftangriff auf Markt trotz Feuerpause
Rotes Kreuz wirft Israel und Hamas Völkerrechtsverstöße vor
70 Tote bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen/drei Moscheen zerstört
UNRWA Official- Israeli Shelling of Schools is a Violation of International Law
Bolivia Declares Israel a Terrorist State
Beyond protest- War and the Israeli Left
Is killing civilians part of Israel’s plan-
Kampf um den Gazastreifen: Israel pulverisiert Machtsymbole der Hamas
(...) Die Gesamtzahl der palästinensischen Opfer seit Beginn der Offensive stieg damit auf 1175
Aqsa TV: Israeli airstrike kills 6 Egyptian soldiers at Gaza border
VIDEO - Israel setzt Angriffe in Gaza fort
Granaten treffen Flüchtlinge in UN-Mädchenschule
Am Mittwochmorgen sterben mindestens 16 Menschen, als in einer UN-Schule in Dschabalija Panzergranaten einschlagen.


Deadly Israeli shelling hits Gaza UN school

20 Tote bei Angriff auf UNO-Schule

 Rechtsexperten prangern Israel an
Das sogenannte "Lawfare" spielt seit mehreren Jahren eine immer größere Rolle im Nahostkonflikt. Derzeit geht der Krieg mit dem Gesetz jedoch in eine neue Runde.(...)
 Juristische Rückendeckung bekommen die Palästinenser nun zudem von mehr als 140 Universitätsprofessoren für internationales Recht, Juristen und Menschenrechtsexperten aus der ganzen Welt. In einem Appell an die internationale Gemeinschaft rufen die Rechtsexperten dazu auf, "der kollektiven Bestrafung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen ein Ende zu setzen".
29. 7. 2014
Hamas-Militärchef gegen schnelle Feuerpause
Israel trifft UN-Fahrzeug: Zwei Tote
Israeli PM has asked US help to reach Gaza truce: Kerry
Gaza death toll rises as Israeli strikes continue
Bombardement auf Gaza wird verstärkt fortgesetzt
Israel strikes Gaza from air, sea and land
Die israelische Armee hat nach Medienberichten in der Nacht auf Dienstag etwa 150 Ziele im Gazastreifen angegriffen.
Turkey intensifies efforts for lasting truce, supplying aid to Gaza
USA reagieren verstimmt auf israelische Kritik an Kerry 
Erfolglose Vermittlung: Ärger in Israel über Kerry
Junge Deutsche in Gaza: Wir wissen nicht, wo wir hin sollen
Chile and Peru recall Israel envoys over Gaza operation
Chile summons its ambassador from Israel
Brazil’s Jewish community leader apologizes for Israeli FM spokesman’s remarks
Massive Attack make Gaza statement using headline stage at Longitude Festival
Massive Attack visit Palestinian refugees in Lebanon: 'All of them have a right to a life of dignity and beauty'
USA kontern Kritik aus Israel - Politik
2 settlers attempt to kidnap Palestinian child in Jerusalem

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