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Abdallah Frangi - Der Gesandte
 


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

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Helga Baumgarten

Kampf um Palästina
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Sumaya Farhat-Naser

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Mittwoch - 16. 04. 2014 - 13:05

Kairos Osterwarnruf: Eine Reflektion - Palästinensische Mission - Die Diplomatische Vertretung Palästinas in Deutschland - Mit diesem Text von Hind Khoury wünschen wir allen Menschen friedliche und besinnliche Osterfeiertage.

Noch im Jahr 2014 weint Jesus um Jerusalem in seiner Qual und Ungerechtigkeit, die weiter die Oberhand behalten. In dieser Stadt, heilig für alle drei - Juden, Christen und Muslime - gibt es Besatzer und Besetzte, Aggressoren und Angegriffene. Es ist traurig mit ansehen zu müssen, wie Ungerechtigkeiten weiterhin im Namen Gottes begangen werden, wo Bande und Gesetze, die uns in unserem Glauben verbinden, schlichtweg übersehen werden.

Wenn sich nun das Osterfest nähert, versuchen wir die Absichten Gottes für die Menschheit zu verstehen, die er uns mit dem Tod und der Auferstehung unsers Herrn auferlegt hat. Immer wieder müssen wir unsere Verpflichtungen als Mensch und als Menschen des Glaubens und des Gewissens überprüfen.

Sind die nicht Lehren von Ostern eine besondere Herausforderung? Sind wir nicht geführt worden, um die Ideale der Freundschaft, des Mutes, der Wahrheit, der Gewaltlosigkeit, des Opfers, der Buße, der Vergebung und des Glaubens anzustreben?

Ist es nicht unsere Pflicht, die Relevanz dieser universellen Ideale in unserem Leben zu prüfen und in Rechtschaffenheit, mit Liebe und Barmherzigkeit demütig mit Gott, wie uns Prophet Micha uns geheißen hat, zu leben? Hat nicht Jerusalem unsere Arbeit und Aufmerksamkeit verdient, so dass diese Stadt zu einem Symbol des Friedens, das war und gerecht ist, wird?

Doch in unserer Stadt wird uns der Zugang zu unserem Land mit Leben und Nahrung verweigert. Jeder von uns ist fixiert auf das Überleben und die Integrität in unserer Gemeinschaft, wie auch die Integrität unserer Identität und unsere Kultur. Selbst unser Gedächtnis und unsere Zukunft werden uns entführt. All diese Verletzungen betreffen die von Gott gegebenen und unsere Menschenrechte, die durch eine Kultur der Ausgrenzung und mittels diskriminierender, rassistischer Rahmenbedingungen ganz bequem von den Behörden der Besatzungsmacht geschaffen wurden. Eines der neuesten Gesetze zum Beispiel verfügt, dass die palästinensischen Christen keine Araber sind mit dem Ziel die einheitliche palästinensische Identität weiter zu teilen, zu beherrschen und zu irritieren.

Nunmehr 60 Jahre nach der NAKBA und 46 Jahre seit Beginn der israelischen Besatzung im Jahr 1967 müssen wir weiter das Exil der Flüchtlinge auf der einen Seite und die Sackgasse des sog. Friedensprozesses auf der anderen Seite ertragen. Unsere Stadt hat sich zu einem unerträglichen Ort entwickelt:

Es ist ein Ort geworden, wo uns eine fremde Sprache aufgezwungen wird, wo auf unserem enteigneten Land überwältigende jüdische Siedlungen entstanden sind, wo unser historisches Stadtviertel stranguliert wird, wo Häuser mit der Ausrede eines Konstruktionsfehlers durch das Recht des Besatzers abgerissen werden.

In unserer Stadt sind wir nur Bewohner mit Aufenthaltsrechten auf Widerruf, um im Ausland zu studieren oder zu arbeiten. Wir leiden unter einer Politik der Schwächung der ortsansässigen Unternehmen, die uns zudem eine menschenwürdige Wohnsituation verweigert und Armut und Arbeitslosigkeit, unter der vor allem die jungen und gebildeten leiden, aufzwingt. Wir ertragen die verheerende Auswirkungen der Apartheid-mauer, in unserer Mitte erbaut und Palästinensern von Palästinensern trennt, uns von unserem Arbeitsplatz isoliert, von Schulen, Krankenhäusern und Kulturstätten. Unsere Zukunft und auch die Zukunft unserer Kinder sind akut gefährdet. Wir alle sind schuldig bis unsere Unschuld durch die israelischen Sicherheitskräfte bewiesen ist, bei so viel Strafe für den Widerstand gegen Not, Diskriminierung, Exil und Belagerung.

In unserer Stadt sind Identität und Kultur völlig verzerrt, um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft weiter zu schwächen. Schullehrpläne erzählen vom Narrativ der Besatzer, vom unkontrollierten Schwund unserer Schulen in Höhe von 15%, während Drogenmissbrauch die Stadt durchzieht und Familien zerstört, die Zukunft vieler unserer Kinder tötet. Eine fremde Sprache wurde uns aufgezwungen. Unsere Stadt leidet unter der Isolation mangels seiner natürlichen organischen Ausdehnung im restlichen Gebiet durch künstliche Betonwände und Barrieren.

All diese Verletzungen, darunter noch viel mehr im Namen der exklusiven Rechte auf das Land, einem arroganten Verständnis der Wahlen und einem ungeprüften Sinn von Gerechtigkeit.

Im Ergebnis ist die religiöse Bedeutung dieser Stadt, die allen dreien heilig ist, bedroht. Diese Kultur der Ausgrenzung befördert einen jüdischen Gott, der sich von dem der Christen oder Muslime stark unterscheidet und den Prozess des Wesens dieses Monotheismus mit tausenden Jahren der Offenbarung in diesem Land stark bedroht.

Diese Entwicklung fördert vor allem den Missbrauch der Religion für politische Zwecke und trägt maßgeblich zur Entzündung des Konfliktes, zur Polarisation und Gewalt bei. Sie gefährdet den regionalen und den weltlichen Frieden. […]

An diesem Ostern fragen wir uns: Ist das nicht Gottes Wille

Hind Khoury ist Palästinenserin und arbeitete mehr als 20 Jahre im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung in Palästina. Im Jahr 2005 wurde sie Ministerin für die Angelegenheiten der Stadt Jerusalem in der Palästinensischen Regierung und später Botschafterin Palästinas in Frankreich bis 2010.
Den englischsprachigen Originaltext erhalten Sie
hier

Distanz zu den USA - Thomas Pany - Netanjahu und Lieberman sprechen sich für Neutralität im Konflikt zwischen den USA und Russland über die Ukraine aus - sehr zum Ärger des Weißen Hauses - In Washington ärgert man sich über die Haltung Israels gegenüber Russland. Die US-Regierung hatte vom engen Partner erwartet, dass er bei der UN-Vollversammlung am 27. März auf Linie ist und zusammen mit dem westlichen Block die Angliederung der ukrainischen Halbinsel Krim an Russland verurteilt. Doch Israels Vertreter fehlten bei der Abstimmung. Wie Ha'aretz berichtet, reagierte die internationale Gemeinschaft erstaunt auf den Bruch der Tradition, wonach die USA und Israel vor der UN im Einklang abstimmen. In russischen Medien und im Kreml soll als "Unterstützung Moskaus oder zumindest als Ausbleiben einer Opposition gegen das russische Vorgehen auf der Krim" gewertet worden sein. Von Israel Seite wird versucht den Ärger zu lindern, indem man das Ausbleiben bei der UN-Versammlung mit dem Streik des diplomatischen Korps erklärte. Allerdings gibt es da noch "Neutralitäts"-Äußerungen von Außenminister Liebermann und Regierungschef Netanjahu, die im Weißen Haus und im US-Außenministerium heftige Reaktionen ausgelöst haben sollen ("they nearly went crazy", Ha'aretz). Der russischstämmige, politisch rechts stehende israelische Außenminister Avigdor Lieberman hatte in einem Fernsehinterview betont, dass sich Israel nicht in den Konflikt über die Ukraine zwischen den USA und Russland einmischen >>>

Wie die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OCI) mitteilte, mussten 80% der Fabriken im Gazastreifen infolge der Blockade schließen, die die Einfuhr von Rohstoffen und die Ausfuhr von Produkten verhinderte. Darunter sind etwa 100 Textilfabriken. Tausende Arbeiter und Ingenieure aus der Baubranche sind arbeitslos geworden.  K. N. http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=49781



Israelische Militärs töteten eine Palästinenserin - Die Militärs des israelischen Regimes haben das Lager Ayedeh im Westen Bait-ul Lahams (Betlehems) gestürmt und die Einwohner mit Tränengas beworfen, wobei eine 44-jährige Palästinenserin erstickte. >>>
 


PHOTOS: Palestinians mourn woman who died after inhaling tear gas >>>

Haifa University launches course in pro-Israel propaganda Ben White - The University of Haifa has launched an academic course to combat the online "delegitimization of Israel", in what it claims to be a "first" for academia. In a press release dated 30 March, the University proudly describes the four credit course, offered by the Department of Multi-Disciplinary Studies, as preparing "students to be unofficial 'ambassadors' for Israel on the Internet". In the University press release, programme instructor Prof. Eli Avraram cites Israeli Apartheid Week as an example of the kind of "phenomenon" students are taught to "fight", describing the annual, globally-observed event "an expression of pure anti-Semitism" (IAW also features in this promotional video for the programme). The 'Ambassadors Online' course began life as an extra-curricular project, before its 'upgrade' to the level of "a full academic course" contributing credits towards a student's degree. According to the University, "achievements" by students to date have included "an operation room that propagated the reality in Israel during the military operation Pillar of Defense", initiating "propaganda delegations abroad", and creating "viral memes" (including in support of Scarlett Johansson).  >>>

Die Suche nach dem Heckenschützen - Die israelische Armee hat in einer palästinensischen Ortschaft nahe Hebron eine Razzia durchgeführt. Zuvor war dort ein israelischer Polizist erschossen worden. - Auf der Suche nach einem Heckenschützen, der im Westjordanland einen Israeli getötet hatte, hat die Armee am Dienstag die Häuser einer palästinensischen Ortschaft durchkämmt. Dies berichteten Einwohner der Kleinstadt Idhna, die westlich von Hebron nahe der Grenze zu Israel liegt. In Bethlehem starb nach ärztlichen Angaben eine Palästinenserin infolge eines Tränengaseinsatzes der israelischen Arme. >>>

Kuszkommenar E. Arendt - In einer palästinensischen Ort wird ein isralischer Polizist erschossen, warum schreibt die Taz dann: "
Toter Polizist in Israel" ???

Leben unter Feuer – Teil III - Lea Frehse - Hier im staubigen, südlichsten Zipfel des Westjordanlandes scheint Israel in weiter Ferne zu liegen. Doch das Leben hier ist geprägt von der täglichen Konfrontation mit israelischen Soldaten wie Siedlern – und der Zusammenarbeit mit israelischen Aktivisten gegen die Besatzung. - Vor einigen Jahren schossen Siedler auch Kamil Mukhamris Mutter an. Familie Mukhamri lebt östlich von Tuba in Maghayir al-Abeed, was so viel heißt wie »Sklavenhöhle«. Er habe seine Mutter damals auf einem Esel ins Krankenhaus bringen müssen, erzählt Mukhamri, weil die Soldaten, die dabei standen, Unterstützung verweigerten. Sie hat sich nie ganz erholt. >>>

Nach Teil I und Teil II ist dies der letzte Teil der Alsharq-Reportage aus Masafer Yatta.

Die EU muss Israel stärken ? - Sehr geehrter Herr Becker, Ihr  Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau vom 9.4. 2014 widerspricht  völlig dem, was ich während einer Studienreise  im von Israel besetzten Westjordanland erlebt habe (s. Anhang).

Ich habe früher als Dozent für  Sozialethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal   schwerpunktmäßig Menschenrechte gelehrt.  Meine Erfahrungen, die  ich in  den Besetzten Gebieten gemacht  habe,  stehen  diametral dem entgegen, was ich  meinen Studierenden zu vermitteln versuchte.

Wenn ich Ihre Ausführungen lese,  habe ich den Eindruck, dass Sie niemals  die  seit 1967 besetzte  Westbank kennen gelernt haben. Auf jedem zweiten Hügel findet sich inzwischen eine völkerrechtswidrige israelische Siedlung.  In  Hebron haben sich Siedler in der palästinensischen Altstadt in den oberen Stockwerken der Basarstraße förmlich eingenistet  und werfen  allen Unrat, aber auch Steine  auf die Straße, so dass Netze ausgespannt werden mussten, um die Menschen zu schützen (zu sehen in vielen YouTube-Videos, nachzulesen in den Berichten  israelischer (!) Soldaten der  Vereinigung „Breaking the Silence“).

Ich wünschte,  Sie würden  einmal das Jordantal besuchen und sich von Vertretern der in  Frankfurt  ansässigen Hilfsorganisation medico international  die Lage der verbliebenen und noch nicht vertriebenen palästinensischen Bewohner erklären  lassen.  Da  wird Land ohne jede Entschädigung  beschlagnahmt und israelischen Siedlern  als Farmland übergeben.  (Die Stadt Frankfurt kann nicht entschädigungslos Land enteignen, das verbietet Art. 14 GG). Da werden Brunnenprojekte, von einer schwedischen Hilfsorganisation projektiert und finanziert,  willkürlich gestoppt.   Die jetzige israelische Regierung hat sogar einen Ministerausschuss eingesetzt, der die offizielle Annexion des Jordantals vorbereiten soll. Das alles hat mit den von Ihnen genannten Sicherheitsbedürfnissen  Israels   nichts zu tun, sondern mit dem Willen, die ansässige palästinensische Bevölkerung zu vertreiben.

Sie  beginnen Ihren Beitrag mit einem Hinweis auf Theodor Herzl.  Der zionistische Traum begann mit einer Lüge, die bis heute Unheil bedeutet: „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“.  Dass   Ben Gurion und  seine Unterstützer den UN-Teilungsplan nur pro forma akzeptierten, tatsächlich jedoch die Vertreibung Hunderttausender von Palästinensern planten und exekutierten, noch ehe die arabischen Staaten Israel den Krieg erklärten ,  ist längst durch die neueren israelischen (!) Historiker wie Ilan Pappe, Benny Morris und  andere bewiesen, nachdem sie  die Tagebücher Ben Gurions  sowie die Archive von Irgun und Hagana hatten  einsehen dürfen.

Ehe Sie  sich wieder  lautstark öffentlich für eine Solidarität mit Israel einsetzen, sollten Sie  die Erklärung des Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Peter Maurer, lesen (s. Anhang). Es ist schon ungewöhnlich, dass das IKRK seine diplomatische Zurückhaltung aufgegeben hat, um auf die   Verstöße Israels gegen die Menschenrechte hinzuweisen.  Noch ungewöhnlicher ist die Auflistung dieser Menschenrechtsverletzungen, die  vom UN-Menschenrechtsrat in seinem Bericht vom Januar 2013 beklagt werden.  Dieser Bericht wurde jetzt von dem Frankfurter Zambon-Verlag  in deutscher Übersetzung veröffentlicht.  Ähnliches berichten Amnesty International, UNICEF und auch  israelische (!) Menschenrechtsorganisationen wie B’Tselem.

Stattdessen übernehmen Sie die bekannte Floskel vom  einzigen demokratischen Rechtsstaat im Nahen Osten, der seit 47 Jahren  die Palästinenser unter Militärecht verwaltet und sie damit weitgehend rechtlos macht. Die täglichen Verletzungen der Menschenrechte in der besetzten Westbank  wären in Ihrer Stadt Frankfurt undenkbar.

Die westliche Welt empört sich über die Annexion der Krim durch Russland und zugleich schweigt sie nicht nur zur Besatzungs- Annexions- und Abriegelungspolitik Israels, sondern  Politiker wie Sie unterstützen  sogar  solches völkerrechtswidrige Vorgehen.

Sie  beziehen sich in Ihrem Artikel auf  Israels Unabhängigkeitserklärung.  Darin hat sich Israel zur  Einhaltung der UN-Charta verpflichtet.   Der Staat Israel ist durch einen UN-Beschluss zustande gekommen,  darum darf er nicht Dutzende von UN-Resolution missachten.  Der UN-Teilungsbeschluss  sah nicht nur die Gründung eines Staates Israel vor, sondern auch die Gründung  eines arabischen States.  Jerusalem sollte unter internationale Verwaltung gestellt werden.  Israel hat sich  de facto ebenso wenig  an den UN-Teilungsplan gehalten wie die arabischen Nachbarstaaten. Kapitel 2 des UN-Teilungsplans  erklärt: “No expropriation of land owned by an Arab in the Jewish State (by a Jew in the Arab State)  shall be allowed except for public purposes. In all cases of expropriation full compensation as fixed by the Supreme Court shall be said previous to dispossession.”

Die UN-Völkergemeinschaft hat am 29.11. 2012   mit sehr großer Mehrheit Palästina als einen Staat mit Beobachterstatus anerkannt (wie Jahrzehnte vorher den Vatikan).  Darum muss Israel endlich auch Palästina anerkennen.  Mit den Oslo-Abkommen hat die Palästinensische Autonomiebehörde den Staat Israel anerkannt.   Umgekehrt warten die Palästinenser seit Jahrzehnten auf  ihre Anerkennung.

Sich einseitig auf Israels Narrativ festzulegen, wie Sie dies in Ihrem Beitrag leider tun,  hilft weder  Israel noch Palästina. Dass Israel nicht zum Frieden bereit ist, zeigen   fast täglich  die Äußerungen  von Minister Bennet, der als  Kabinettsmitglied in der Regierung vertreten ist. 

Während der sogenannten Friedensverhandlungen starben 57 Palästinenser durch israelische Waffen. Die UN-Organisation OCHA berichtet monatlich über   gewaltsame Übergriffe sowohl von  Soldaten wie auch von Siedlern (im Internet nachzulesen).

Weder Sie noch die israelische Regierung haben jemals klar gesagt,   was mit  mehr als 4 Millionen Palästinensern geschehen soll, die in der Westbank  und im Gazastreifen leben. Laut einer Umfrage, die in der deutschsprachigen „Jüdischen Zeitung“ vom Oktober  2013 veröffentlicht wurde, sprechen sich mehr als 20 Prozent  der Israelis für einen „Transfer“ aller Palästinenser in einen  neu zu schaffenden palästinensischen Staat irgendwo in der jordanischen Wüste aus, so als lebten wir noch im   kolonialistischen 19. Jahrhundert. (Auch Stalin  deportierte ganze Ethnien).

Wenn Sie begeistert für eine Solidarität mit Israel werben, frage ich mich, welches Israel Sie denn    in welchen Grenzen meinen?  
Die EU-Kommission, die gewiss nicht aus  antisemitischen Vertretern besteht,  hat in ihren Leitlinien vom 19.7. 2013 festgestellt, dass weder die Westbank noch Ostjerusalem, weder der Gazastreifen noch die Golanhöhen völkerrechtlich  zum israelischen Staatsgebiet gehören.

Palästinenser kommen bei Ihnen nur als Terroristen vor. Wer ist ein Terrorist? War  der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, der zeitweilig zum bewaffneten Kampf aufgerufen hatte, ein Friedenskämpfer oder ein Terrorist? Sind die Palästinenser, die im Westjordanland seit 47 Jahren als weithin Rechtlose und im Gazastreifen unter einer lebensbedrohlichen Blockade leiden, Widerstandskämpfer oder Terroristen, wenn sie gewaltsamen Widerstand gegen die Besatzung und Abriegelung leisten? War der israelische Ministerpräsident und Friedensnobelpreisträger Menachim Begin, der maßgeblich an dem Anschlag auf das Jerusalemer King- David-Hotel mit mehr als 90 Toten beteiligt war, ein zionistischer Held oder ein Terrorist? Waren die Menschen, die den Aufstand im Warschauer Ghetto organisierten, Terroristen oder Freiheitskämpfer? War Charles de Gaulle ein Terrorist, als er gegen die deutsche Besatzung zum Widerstand aufrief? War Gerry Adams, der in  Nordirland die IRA  befehligte, später das Karfreitags-Friedensabkommen aushandelte und schließlich für einen Sitz im britischen Unterhaus gewählt worden war, ein Terrorist oder ein Freiheitskämpfer? Auch wenn ich als Christ für Gewaltfreiheit eintrete, nehme ich zur Kenntnis, dass das Völkerrecht gewaltsamen Widerstand gegen eine Besatzungsmacht erlaubt. Vielleicht sollten  Sie und andere Politiker  mit dem Begriff Terrorismus etwas sorgsamer umgehen.

Lillian Rosengarten, eine in  Frankfurt geborene  Shoa-Überlebende, die heute in den USA lebt und von der Frankfurter Oberbürgermeisterin feierlich empfangen wurde, hat einmal  zu Recht gesagt:

„Die Palästinenser sind die letzten Opfer des Holocaust.“

Darum haben wir Deutsche sowohl eine historische Verpflichtung für Israel als auch für Palästina.  Es könnte sich als schwerer geschichtlicher Irrtum erweisen zu meinen, wenn man sich ganz auf die israelische Seite stellt,  stünde man automatisch auf der richtigen Seite der Geschichte. (...) Mit freundlichen Grüßen Dr.Martin Breidert

Hauszerstörungen – Zerstörung des Friedens -  Jeff Halper - Jeff Halper ist der Direktor des israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen - Die Judaisierung Jerusalems und der West Bank schreitet zügig weiter voran, trotz (und tatsächlich wegen) der sogenannten Kerry-Initiative.

Während der vergangenen Monate hat die israelische Regierung ihre Kampagne der Zerstörungen in Jerusalem, in der strategisch wichtigen E1 Zone zwischen Jerusalem und der Siedlung Maale Adumin, in den Hügeln südlich von Hebron und im Jordantal intensiviert.

Nach Zahlenmaterial der UN wurden in den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 231 Palästinenser aus ihren Häusern vertrieben. In diesem Zeitraum wurden 132 Gebäude zerstört – eine klare Steigerung gegenüber dem Jahr 2013, in dem insgesamt 1103 Gebäude zerstört und 663 Menschen vertrieben wurden. Das war bis dahin, bezogen auf die vorangegangenen Jahre, ein Rekord. Neben Wohnhäusern bezieht sich der Begriff ‘Gebäude’ sowohl auf Ställe und eingezäunte Bereiche als auch auf Wasserspeicher und sogar auf öffentliche Gebäude, wie etwa Schulen, allesamt essentiell für das Überleben und das Gemeindeleben der Palästinenser.

Insgesamt schätzt das Israelische Kommitee gegen Hauszerstörungen, dass seit 1967 ca 29000 Wohnhäuser und Nutzgebäude von Palästinensern in den Besetzten Gebieten zerstört worden sind.

Dabei ist die fortwährende Zerstörung von Häusern und Unterkünften von palästinensischen Bürgern und von Beduinen innerhalb Israels selbst nicht mitgezählt.

Gleichzeitig hat die israelische Regierung natürlich den Bau von Tausenden von neuen Häusern und Projekten der Infrastruktur in den Siedlungen der West Bank und Ost-Jerusalems angekündigt. Während sie also weitere 1500 Wohneinheiten in der illegalen Siedlung Ramat Shlomo, sowie weitere 558 Wohneinheiten in anderen Siedlungen in Ost-Jerusalem und 3500 weitere in der West Bank genehmigt hat, erteilte sie Abrissbefehle für 2000 Wohneinheiten im nahegelegenen Ras al-Kharmis und im Flüchtlingslager von Shuafat. >>>

Veranstaltung am 7. April 2014 mit Dalit Baum in Berlin zum Thema:
"Wer profitiert von der Besatzung -- und was können wir dagegen tun?"

Die israelische Besatzung dient als Versuchslabor für neue Technologien der Unterdrückung, für bewaffnete Roboter und Drohnen, die später weltweit vertrieben werden. Erfahren Sie mehr über die Komplizenschaft multinationaler Konzerne bei Menschenrechtsverletzungen und über die Möglichkeiten von Konsument_innen, diese Firmen durch ökonomischen Aktivismus zur Verantwortung zu ziehen. Dalit Baum ist eine israelische Aktivistin und Wissenschaftlerin. Sie ist Mitbegründerin von "Who Profits from the Occupation" und gegenwärtig Direktorin des Nahostprogramms des American Friends Service Committee in San Francisco. Eine Veranstaltung von BDS Berlin (http://www.bdsberlin.org)


 

Palestinians can have an embassy in Jerusalem, but God forbid not a capital — Israeli mayor - Philip Weiss - Nir Barkat, the mayor of Jerusalem, was on CNN’s Fareed Zakaria show the other day. He said Jerusalem must, God forbid, never be divided. “You can call Ramallah the center of the Palestinian people; they can bring their embassy to Jerusalem.” Good luck having a state if all you have is a “center of life.”

Father of young woman killed by soldiers petitions High Court to oblige MAG to handle case promptly - B’Tselem - "Munir al-Hanash, whose daughter Lubna was shot and killed by soldiers on 23 January 2013 near al-‘Arrub refugee camp, filed a petition today to Israel’s High Court of Justice together with Israeli human rights organization B’Tselem, demanding that the court oblige Military Advocate General Maj. Gen. Danny Efroni to decide whether to indict the soldiers who killed his daughter or close the case"

IDF Officers Produce Islamophobic T-Shirt - Richard Silverstein - Tikun Olam - "Yediot Achronot reported that several IDF officers created a T-shirt for their soldiers with a chilling explicitly racist, Islamophobic message. It read: `Every Arab mother should know that the fate of her children is in our hands…Schem [Nablus] we’re on the way`”

Palestinian doctors caught in fight over Jerusalem - Karin Laub and Mohammed Daraghmeh -  "Palestinians long have held that Israel`s attempt to impose its sovereignty over east Jerusalem — the emotional core of the Mideast conflict and home to major religious shrines — has violated basic rights and disrupted the lives of many of the city`s Arab residents. Yet Israel`s policy of banning dozens of Jerusalem residents from working in the city as doctors increasingly is being criticized by Israelis, including leading physicians who say politics must not trump the right to health care"

Palestinian writers bring Gaza’s hardships to American audience - Alex Kane - The contributors to Gaza Writes Back didn’t have to say a word for the New York audience to sense that the tour promoting the book had hit a snag. Before the April 4th event at New York University kicked off, attendees saw a drawing of a person beside Rawan Yaghi, a writer and student from Gaza. The words “Sarah Ali should be here” were written on the drawing. As Lora Lucero reported for Mondoweiss, Ali, another contributor to the new book Gaza Writes Back, was barred from traveling out of Gaza to Jordan to fly to the U.S.–despite the fact that Israel had allowed her to travel to Jerusalem to obtain a U.S. visa. Like many other Gazans, Ali’s freedom of movement is severely restricted by Israel, which has implemented a policy of separating Gaza from the West Bank and rarely allows travel between the two territories. >>>

Lajee Dabka Dancing in the Streets of Dublin & Galway, 15-4-2014

15. 04. 2014

Israel: Lieberman enthüllt Geheimgespräche mit arabischen Staaten - Avigdor Lieberman hetzt gerne gegen Araber. Umso überraschender sind die jüngsten Äußerungen des israelischen Außenministers. Seine Regierung führe Geheimverhandlungen mit Saudi-Arabien und Kuwait. Das Ziel ist die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. - Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat erstmals bestätigt, dass seine Regierung Geheimgespräche mit verfeindeten arabischen Staaten führt, unter ihnen Saudi-Arabien und Kuwait. Ziel der Verhandlungen sei die Normalisierung der Beziehungen und die Aufnahme diplomatischer Kontakte, sagte Lieberman der Zeitung "Jediot Acharonot". >>>
 


Minister: Israel in Geheimgesprächen mit arabischen Staaten - Gemeinsame Basis sei die Furcht vor dem Iran, sagte Außenminister Avigdo Lieberman - Jerusalem - In der Konfrontation mit dem Iran sucht Israel nach offiziellen Angaben den Schulterschluss mit einigen arabischen Staaten. Es gebe Geheimgespräche über die Schaffung diplomatischer Beziehungen, sagte Außenminister Avigdor Lieberman am Montag. Die gemeinsame Basis sei die Furcht vor dem Iran, erklärte der Minister. Die meisten arabischen Staaten erkennen Israel nicht an und haben keine diplomatischen Beziehungen zu dem jüdischen Staat. >>>

 


Saudi Arabia denies Lieberman's claim of secret diplomacy - Israeli foreign minister says Israel in talks with Arab states based on common fear of Iran. - Saudi Arabia denied it is holding secret talks with Israel, after Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman said he is in communication with Arab states that do not recognize it, looking to establish diplomatic ties based on a common fear of Iran. >>>

 


Nahost-Konflikt im Schatten der Krim-Krise - Angesichts der Lage in der Ukraine können die USA keinen Konflikt mit einem Alliierten brauchen. Doch die Nahost-Initiative von Außenminister Kerry wird scheitern, wenn dieser keinen Druck auf Israels Ministerpräsidenten Netanjahu ausübt. Bei dem Projekt zählt nun das richtige Timing. - Ein Gastbeitrag von Avi Primor  - Anfang März empfing Präsident Barack Obama den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus. Erwartet wurde eine scharfe Auseinandersetzung, hatte doch der Präsident kurz zuvor ein Interview gegeben, in dem er zum ersten Mal seit Beginn der Kerry-Nahostverhandlungen vor fast einem Jahr eine klare Meinung zum Stand der Verhandlungen äußerte. Er nannte einen Verantwortlichen dafür, dass die Verhandlungen stockten: Israel, genauer gesagt, Netanjahu. >>>
 


Israels Selbstüberschätzung - Michael Borgstede - Das amerikanisch-israelische Verhältnis steckt in der Krise. Doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verhält sich so, als sei sein Land auf Washingtons Beistand kaum noch angewiesen. Ein fataler Irrtum >>>

 


Israeli coalition shows signs of growing tensions - Josef Federman - Israel's chief peace negotiator on Sunday accused a hard-line faction of Prime Minister Benjamin Netanyahu's increasingly unwieldy coalition government of undermining her efforts, while Jewish settlers moved into a sensitive West Bank building that has been a flashpoint of violence in the past. The sniping inside Netanyahu's coalition was the latest sign of infighting that has hampered U.S. Secretary of State John Kerry's peace efforts. While committed to conducting peace talks, Netanyahu's coalition is dominated by hard-liners who oppose making significant concessions or reject the establishment of an independent Palestinian state. >>>

 

Israel Celebrates the Return to Status Quo - Many Israelis, Netanyahu included, were never serious about seeking a two-state solution in the peace negotiations, stresses Eric Alterman. - Arguments about Israel/Palestine often turn, I’ve noticed, on when one chooses to start the clock. The most recent flare-up began, in this view, at 7 am on Tuesday, April 1, when Housing Minister Uri Ariel of the far-right Jewish Home Party issued tenders for 708 new homes in the illegal East Jerusalem settlement of Gilo. In doing so, he set off a sequence of events that saw the Palestinians deciding to apply for membership in fifteen international organizations, which led Israel to reject the deal that Secretary of State John Kerry had painstakingly assembled (in which Israel would release over 1,000 Palestinian prisoners and extend the peace negotiations for four months, while receiving the gift of freedom for superspy-traitor Jonathan Pollard in return). The day ended with chief Israeli negotiator and Justice Minister Tzipi Livni threatening the Palestinians not only with cancellation of the previously agreed-upon prisoner release, but with additional, potentially devastating economic sanctions. Palestinian negotiator Saeb Erekat parried with a threat to “pursue [the Israelis] as war criminals in all the international forums.” The breakdown was predictable. When two sides negotiate in the absence of trust, it’s easy for provocateurs to corroborate the other side’s worst fears. >>>

Hamas und Fatah planen Versöhnungstreffen - Die beiden größten palästinensischen Parteien Fatah und Hamas planen weitere Schritte zu einer möglichen Versöhnung. Dazu werde eine Delegation der Fatah in der nächsten Woche zu Gesprächen in den Gaza-Streifen reisen, teilte ein ranghoher Beamter der Hamas am Sonntag mit. >>>

In Israel droht wegen Friedensverhandlungen eine Regierungskrise - Diskussionen über vorgezogene Neuwahlen dominieren zu Beginn der Woche die Schlagzeilen in Israel. Anlass sind wiederholte Drohungen der Siedlerpartei Jüdisches Heim mit einem Koalitionsbruch, falls den Palästinensern Zugeständnisse gemacht werden, um sie zur Verlängerung der Ende April auslaufenden Friedensverhandlungen zu bewegen. >>>
 


Gesprächsfaden noch nicht abgerissen - Oliver Eberhardt - Trotz Unmutsbekundungen auf beiden Seiten geht der israelisch-palästinensische Dialog weiter - Obwohl Israels Regierung weitere Sanktionen gegen die Palästinenser verhängt hat, gehen die Bemühungen um eine Rettung der Friedensgespräche weiter. Die Chancen sind gering. >>>

Shin Bet Gags Reporting on Secret Arrest of Israeli-Palestinian Journalist-Activist - Richard Silverstein - Yesterday, I reported that the Israeli secret police had arrested Israeli-Palestinian journalist and political activist, Majd Kayyal. A judge extended his remand by a week to next Sunday so that the security apparatus could work wonders on his willingness to cooperate with their “interrogation technique.” He has been refused access to his lawyer, who works for Adalah, the NGO whose website he edits. >>>

The diplomatic process is not real until this government falls - Noam Sheizaf - If Netanyahu was serious about talks, he would have used the first opportunity to rid the government of the settlers, before moving on to isolate the radicals in his own party. Until we see such a change, the peace process will remain mostly fake. Israeli daily Yedioth Ahronoth’s released a poll on Passover evening examining the option that former Likud Minister Moshe Kahlon run on his own ticket in the coming elections. According to the poll results, Kahlon could win up to 10 seats, most of them from voters of Yesh Atid and Likud. >>>

Patrick Seale: Israel’s Messianic Terrorists - Editor’s Note: Intifada Palestine is republishing this article in remembrance of the late Patrick Seale who passed away yesterday April 11, 2014 at the age of 83 after suffering from brain cancer. He had many skills – as author, journalist, broadcaster, Middle East historian, arts aficionado and dealer and literary agent. But most notably he was the English-speaking world’s foremost chronicler and interpreter of Syria, its troubled modern history and its leadership during the past 44 years that of the al-Assad family, father Hafez and son Bashar.

Unless Israel’s fanatical settlers – both religious-nationalist and ultra-orthodox – are confronted, and their messianic ambitions tamed, there will be no peace in the Middle East, notes Patrick Seale. - Patrick Seale

Barely a week goes by without news of some act of violence by Jewish settlers against Palestinians in the occupied West Bank. By any definition, what settlers and other religious activists do to Palestinians is terrorism. But it goes unpunished.

Time and again, Muslim graves and mosques are desecrated, harvests torched, sheep rustled, cars stoned and damaged, homes and shops forcibly occupied. Palestinians are chased off their own land by gunfire. Just last week, settlers cut down 300 olive trees.

The settlers have a new and brutal policy. They have declared that, for every attempt by the authorities to rein them in, they will exact a price in violence against the Palestinians — a “price tag,” they call it. >>>

Sectarian tensions on the rise in Nazareth 14 April 2014 The rise in sectarian sentiment in Nazareth can be understood only in the context of a wider political climate being fomented by the Israeli government. In recent months, the right have unveiled plans to create for the first time separate Christian and Muslim national identities, and, even more controversially, Benjamin Netanyahu has personally backed a campaign to encourage Christians, but not Muslims, to serve in the Israeli army.  >>>

Mariam Barghouti arrested, trial postponed until Wednesday - Mariam Barghouti, a 20-year old student, was arrested on April 11th at the Palestinian village of Nabi Saleh. She was accused by two soldiers of the Israeli Barashot unit, that since recently has been deployed around the village, of having thrown stones at the Israeli army. This fabricated accusation was contradicted by many witnesses at the scene. She was translating for journalists on the scene of Israeli aggression against the villagers of Nabi Saleh, not participating in any stone-throwing. >>>

The case for Mavi Marmara: Slingshots vs helicopters  - If the Israeli apology is to have any meaning, those responsible must be brought to justice before a court of law. - Toby Cadman - Toby Cadman is an international criminal law specialist. He is a partner at Omnia Strategy LLP, a Barrister member at Nine Bedford Row International Chambers in London and a member of the International Criminal Bureau in The Hague. -    On May 31, 2010, a group of ships attempted to reach the Gaza Strip but were prevented from reaching their destination when members of the Israeli military attacked them in international waters in what was believed to have been a highly coordinated military action. Nine civilians were left dead and scores seriously injured. It is clear that such acts constitute crimes under international law. To this day, the Israeli government has not been held accountable, but that may be about to change. The day is perhaps now synonymous with the Israeli-Palestinian conflict.

The "Gaza Freedom Flotilla" was a group of ships organised by six organisations, namely, the Free Gaza Movement, the Turkish Foundation for Human rights, Freedoms and Humanitarian Relief (IHH), European Campaign to end the siege of Gaza, Ship to Gaza-Greece, Ship to Gaza-Sweden, and the International Committee to end the siege of Gaza.

The aim of the flotilla was essentially threefold: To deliver humanitarian aid; to break the blockade; and to focus the world's attention on the illegality of the blockade. >>>

Passover for Palestine - Marc H. Ellis - Predictably, the New York Times missed the 5th question for Passover this morning when they focused their gaze on whether computer screens and other devices should be used to enhance the Passover experience for Jews. Left out completely is the obvious prior question: How can Jews celebrate Passover when we are oppressing another people? >>>
 

Happy Passover From the IDF

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Israelis und Palästinenser wollen doch weiter verhandeln

USA: Nahost-Friedensgespräche sollen verlängert werden

Nahost-Friedensgespräche sollen verlängert werden

Another Voice: Israel must live up to its pledge to release prisoners
15. 04. 2014
Israeli Police Deport Six Jerusalemites from Al-Aqsa
Israel allows settlers back into contested West Bank home
Israeli forces close down Beit Ummar village
‘Hacktivist‘ collective unleashes third annual attack against Israel
Settlers Assault Farmer near Bethlehem
Israel Robs Ancient Tomb near Nablus
New aid convoy to arrive in Gaza Sunday
PA- Israel ruins ancient cemetery, steals contents near Nablus
Nahost: Ban drängt Israelis und Palästinenser zu weiteren Verhandlungen
Netivei Yisrael, the National Roads Company of Israel, has awarded the US$230 million contract for a major rail contract in Israel to a consortium of Germany’s DB Bahn Bau Gruppe and Israeli companies Shikun & Binui and Lesico.
Israelische Militärs töteten eine Palästinenserin
Army Surrounds Ithna Town Near Hebron
14. 04. 2014
Israeli, Palestinian negotiators meet Wednesday with US envoy
One Israeli Killed, Two Injured in Shooting
Israeli Forces Close Down Beit Ummar Village
Al Haq- Israeli soldiers acted with reckless disregard for the value of human life
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13. 04. 2014
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