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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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MITTWOCH - 17. 9. 2014 - 14:40


DER SEMIT - die andere jüdische Stimme in Deutschland  - Dr. Ludwig Watzal - Endlich, so könnte man sagen, meldet sich wieder eine alternative jüdische, nicht-zionistische Stimme in Deutschland zu Wort und widerspricht den Funktionären des Zentralrats der Juden in Deutschland und deren Lautsprechern in den öffentlich-rechtlichen und privaten Konzernmedien; deren Berichterstattung und Verlautbarungen über Israel sind zunehmend unglaubwürdig geworden, weil Angst-besessen und deshalb zunehmend uniformer ausfallen. Die Berichterstattung über das jüngste Massaker der israelischen Armee im Gaza-Streifen erweckt den Eindruck, als ob eine Selbstgleichschaltung der veröffentlichten Meinung in Deutschland stattgefunden hätte. Bis auf die Tageszeitung "junge Welt" hat keine Medium den Amoklauf der "moralischsten Armee der Welt" (Ehud Barak) die publizistische Stirn geboten, indem sie über deren Brutalität und Zerstörungswut unvoreingenommen berichtet hätte. Anstatt über das völkerrechtswidrige Besatzungsregime und eine der letzten Kolonialmächte, die innerhalb von fünf Wochen über 2140 Menschen getötet hat, zu berichten, wurde in Deutschland über einen virtuellen "Judenhass" diskutiert, und die gesamte politische Klasse ließ sich bei einer kafkaesken Demonstration in Berlin öffentlich zur Schau stellen, zu der zirka 2 000 von 4 000 Claqueuren herangekarrt werden mussten.

Die Zeitschrift "Semit" ist zwischen 2009 und 2012 40 Mal erschienen. Aufgrund diverser Schwierigkeiten musste ihr Verleger und Chefredakteur das Erscheinen einstellen. Unzählige Zuschriften und die immer unverschämtere und zynischere Haltung der Funktionäre des Zentralrats der Juden in Deutschland hat den Chefredakteur von "DER SEMIT " Online, Abraham Melzer, veranlasst, wie er gegenüber "BETWEEN THE LINES" erklärte, dem Judentum und nicht der unwürdigen Politik des zionistischen Besatzungsregime in Deutschland wieder eine glaubwürdige jüdische Stimme zu geben.

Die Redaktion von "DER SEMIT" Online sei für alle Stimmen offen, die sich für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina einsetzen, wie Melzer betonte. Demzufolge wird "DER SEMIT" einseitig sein, indem er sich ausschließlich mit dem Nahostkonflikt und der Unterdrückung der Palästinenser und nicht mit der "selbstherrlichen, arroganten und nationalistischen Haltung der israelischen Regierung und deren Sprachrohren im Westen" beschäftigen werde. Nicht Tibet oder die Verbrechen in Syrien seien unser Problem, wie schlimm es dort auch sein möge, sondern Palästina und die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes der Palästinenser. Israel spreche nicht im Namen der Juden, sondern nur der Zionisten. >>>

 

Der Semit >>>

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Das Schweigen der Lämmer - Abi Melzer >>>
Den Staat Israel verstehen - Dr. Ludwig Watzal - Gastbeitrag im Semit >>>
„Palästina Solidarität“ oder Solidarität mit Palästina -  Abi Melzer >>>

Friedlicher Widerstand gegen Israels Besatzung in der West Bank - Senioren für Palӓstina organisieren diesjӓhrige "Gazas Arche in Oslo"

Am vergangenen Freitag drang die israelische Armee wӓhrend des wӧchentlichen Protestes gegen die israelische Mauer in der besetzten West Bank im Dorf Nilin ein. Zum ersten Mal seit über einem Monat fuhren Militӓrjeeps im Westbankdorf ein, und ein Scharfschütze feuerte mehr als 20 Kugeln auf die Ortsbewohner ab, allerdings ohne Erfolg. Ein 13-jӓhriger Junge wurde allerdings durch eine gummi-ummantelte Stahlkugel amd Ohr verletzt und viele litten unter dem Trӓnengas. Zusӓtzlich setzten die israelischen Soldaten einige Gemüsefelder am Dorfrand in Brand unad rissen die Pflanzen aus dem Boden.

 

Beim wӧchentlichen Protest am gleichen Freitag in Kufr Qaddoum protestierten die Demonstranten nicht nur gegen die jahrelange Sperre einer wichtigen Verbindungsstrasse in den nӓchst grӧsseren Ort, sie protestierten auch gegen das Abschneiden der Stromversorgung am Vortag.  Sechs Dorfbewohner, die stӓndig mit Sauerstoff versorgt werden müssen, wurden deshalb in das Krankenhaus in Nablus transportiert. Bei der Demonstration wurde ein junger Mann von einem Trӓnengaskanister am Kopf getroffen und musste ebenfalls ins Krankenhaus transportiert werden. Er konnte das Krankenhaus einige Zeit spӓter wieder verlassen.

 Ein Dorfbewohner erklӓrte, dass die Stromversorung des Dorfes von der illegalen israelischen Siedlungskolonie Qedumim kommt: "Jemand beschloss, auf den Knopf zu drücken und die Versorgung des ganzen Dorfes abzuschneiden."

Seit 2011 demonstrieren die Dorfbewohner von Kufr Qaddum jeden Freitag gegen die israelische Armee. Ein grosser Teil des Dorflandes wurde durch die nahegelegene illegale Sieldung Qedumim gestohlen und seit 2003 kӧnnen die Palӓstinenser nicht mehr auf dem kürzesten und sichersten Weg nach Nablus fahren, weil die israelische Armee die Hauptverbindungsstrasse für Palӓstinenser blockiert.. Der Dorfbewohner erklӓrte: "Die Proteste werden nicht aufhӧren, bis die Hauptstrasse von Kufr Qaddum, die sich die illegalen Siedlern von Qedumim unter den Nagel gerissen haben, wieder an uns zurückgegeben wird." 

Ein Bulldozer der Armee machte sich an die Arbeit und versuchte die Steine zu entfernen, die einige Demonstranten auf der Strasse aufgebaut hatten, um als Barriere gegen das Eindringen von Armeefahrzeuge in das Dorf zu dienen. Als die Demonstranten den Bulldozer zurücktreiben wollten, feuerten eine Gruppe von Soldaten einen Hagel von Trӓnengaskanistern auf sie ab. Oft zielten sie die Kanister direkt auf die Menschen vor ihnen, eine Praxis, die gegen die Einsatzregeln der israelischen Armee verstӧsst, weil Trӓnengaskanister folglich nicht mehr ein "weniger tӧdliches" Massenkontrollmittel sind, sondern kleine Raketen, die Menschen schwer verletzen (Tristan Anderson, Nilin 2009) oder sogar tӧten kӧnnen (Bassem Abu Rahma, Bilin, 2009). Die Armee zog sich gegen drei Uhr nachmittags zurück.

Der Boykott von israelischen Siedlerprodukten in der Westbank hӓlt nach Angaben des Wirtschaftsministeriumds der PA an. Produkte aus den illegalen israelischen Siedlungen machen 95% aller abgelaufenen Produkte in palӓstinensischen Geschӓften aus. Bei 350 Inspektionen in 2345 ӧrtlichen Lӓden kamen nur 1.9% aller abgelaufenen Produkte aus Palӓstina. Seit dem letzten israelischen Angriff auf Gaza stieg die Nachfrage nach palӓstinensischen Produkten an; zusӓtzlich verstӓrkte die PA die Kontrollen. Das Ministerium dokumentierte auch Fӓlle von gefӓlschten Herkunftsinformationen, wo Produkte aus den israelischen Siedlungen in Produkte aus Israel verwandelt wurden.

Der kreative Widerstand gegen Israels Blockade des Gazastreifens wird in Norwegen fortgesetzt. Seit einigen Jahren organisieren Aktivisten in Norwegen jedes Jahr an einem Samstag im Sommer eine informelle Demonstration im Hafen von Oslo, bei der Bootsbesitzer ihre Opposition zu den vollkommen unakzeptablen Konsequenzen der israelischen Blockade von Gaza zum Ausdruck bringen. Dieser "Bootsstunt" fand dieser Jahr am 23. August statt. Der Bootsstunt im Vorjahr unter dem Titel "Gaza's Ark in the Oslo Fjord" wurd in einem Video festgehalten. Einige interviewte Teilnehmer kritisieren die Passivitӓt der Regierungen und bekunden ihren Zorn. Sie haben eine Aktivistengruppe gegründet, "Senioren für Palӓstina", für die die Blockade von Gaza ein sehr wichtiges Thema ist. Eine Frau berichtet, dass sie als Teil eines medizinischen Teams aus Norwegen als Krankenschwester in Palӓstina schwerverwundeten Palӓstinensern geholfen hat. Eine Mutter und ihr Kind rufen am Ende des Videos den Slogan mit: "Lasst Gaza leben! Hebt die Belagerung von Gaza auf!"

https://www.facebook.com/saeed.almafea
https://www.youtube.com/ watch?v=8Dy4HZfNYhc 
http://palsolidarity.org/2014/09/israel-army-cuts-electricity-to-kufr-qaddum-six-villagers-dependant-on-oxygen-machines-evacuated-to-hospital/
Settlement Products Account for Nearly All Expired Goods in Palestine, IMEMC, 14. September 2014; http://www.imemc.org/article/69125
Gaza's Arch

Der 4D-Effekt - Deligitimiert, dämonisiert, doppelter Standard: Was anderen als Antisemitsmus vorgeworfen wird, macht Israel mit den Palästinensern schon lange. Noch schlimmer wird das Ganze, wenn noch ein viertes „d“ hinzu kommt: Deutschland. - Prof. Rolf Verleger -

Ist Kritik an Israels Politik antisemitisch? Die Frage ist seltsam. Ab wann ist kritisches Denken antisemitisch, mithin nicht mehr statthaft? Kritisches Denken ist immer statthaft!

Israel ist eine ethnisch abgestufte Demokratie. Die meisten Rechte haben jüdische Bürger, dann kommen nichtjüdische Bürger und dann nichtjüdische Jerusalemer. Danach kommen die Rechtlosen: Über die vielen nichtjüdischen Bewohner des besetzten Westjordanlands herrscht Israels Militärdiktatur. Die Bewohner Gasas hat Israel seit 2006 eingekerkert und bringt sie alle paar Jahre wieder zu Hunderten um.

Die wesentliche Frage ist allein, ob diese Beschreibung den Tatsachen entspricht. Was zählt, sind Fakten. Die Person, die diese Fakten nennt, einen „Antisemiten“ zu nennen, wäre ein reines „ad hominem“-Argument, also Herabsetzen der Person, um nicht sachlich argumentieren zu müssen.

Die „drei Ds“
Es wird manchmal behauptet, man könne antisemitische Kritik daran erkennen, dass Israel „d“eligitimiert und „d“ämonisiert und mit „d“oppeltem Standard (= zweierlei Maß) gemessen werde. Fällt denjenigen, die das behaupten, nicht auf, dass Israels Politik seit eh und je diese „drei Ds“ auf die Palästinenser anwendet? >>>

Jeder kann Antisemit sein - israelische Botschafters in Deutschland, Herrn Hades-Handelsman - Wer behauptet, Israel dürfe man nicht kritisieren, versteckt dahinter nur seine antisemitischen Vorurteile. Denn die Grenze zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus ist leichter zu ziehen, als es viele wahrhaben wollen. >>>

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Aktion Friedensdorf e.V. hat mit Unterstützung der Deutsch-Palästinensischen Ärzte- und Apothekervereinigung Berlin-Brandenburg e.V. sowie der Diplomatischen Mission in Kairo und Berlin die Reise von 42 verletzten Kindern aus Gaza ermöglicht. Sie werden seit Mittwoch, 10. September in Düsseldorf in Krankenhäusern behandelt bzw. sind im Friedensdorf untergebracht. Ehrenamtliche Betreuer kümmern sich um sie.

Infos und Bilder unter http://www.sternstunden.de/projekte/projekt-karte/projekteaus-aller-welt/hilfsfluege-fuer-verletzte-kinder-gaza/

Leserbreif zum Artikel "Aufstehen gehen einen Albtraum" von Thorsten Schmitz vom 15.9.2014 - Karin Nebauer - Schon nach dem Waffenstillstandsabkommen mit Israel war der Gazastreifen aus den Medien verschwunden, drei Wochen später fand die Demonstration gegen Antisemitismus (und "Antiisraelismus") in Berlin statt, die klar stellte: Israel ist Opfer, Muslime sind die Täter. Wundert man sich denn, dass die Brutalität der israelischen Militäroperationen, der Besatzung und der Blockade v.a. in der arabischen Welt Verzweiflung und Wut hervorgerufen hat?

Antisemitismus ist zu bekämpfen, und ebenso Muslimhetze. "Hamas, Hamas, Juden in Gas!" ist schrecklich und erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung! Und was ist mit den in Israel und der Westbank immer wieder an Mauern gesprühten Parolen "Tod den Arabern!" oder "Gas the Arabs!" - das ist genau so schlimm, aber davon spricht bei uns niemand.

Der letzte Krieg gegen Gaza, die unerträgliche Situation dort nach 7 Jahren Blockade, die tragische Situation der Kinder in Gaza (510 getötet - ein israelisches Kind getötet; mehr als 1.400 Waisen, mehr als 3.000 Kinder verletzt, von denen mehr als 1.000 für ihr Leben behindert bleiben werden...) darf nicht vergessen werden. Auch nicht, im Schatten von Gaza, die palästinensischen Menschen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland. Sie sind die Opfer, für sie sollten wir uns einsetzen und Israel helfen (ohne Druck wird es nicht gehen), von seiner unseligen Politik umzukehren.

NIE WIEDER verstehe ich so: Nie wieder gegen niemanden und nirgends, nicht gegen Juden und nicht gegen Araber.

Gaza, die Kinder und passende Vergleiche - Maciek Wisniewski - Mustafa Barghouti on Gaza, the unity government and Palestinian elections. - Amelia Smith - (...) Nach dem Medienrecht in den Vereintigen Staaten kann man Tod nicht mit Tod und Massaker nicht mit Massaker vergleichen: "Du kannst zum Beispiel nicht sagen "Palästinenser" und dann "Yezide". Du kannst nicht vergleichen. Du kannst nicht vergleichen (Counterpunch, 15-17/8/14).

An sich ist es schon schwierig, die Tötung von 512 palästinensicchen Kindern mit etwas anderem zu vergleichen; Israel hat sie erreicht in ihrem Zuhause, in Krankenhäusern, während sie in den Schulen der UNO schliefen, in denen Flüchtlinge untergebracht waren, oder sich am Strand versteckten, da es schon nichts mehr gab, wohin sie hätten flüchten können.

Und die drei tausend verletzten Kinder, die tausend (bleibend, Ü.) behinderten, 1.500 Waisen, 400 tausend traumatisierten, die Psychotherapie brauchen und die tausend Binnen-Vertriebenen (auf israelischer Seite starb ein Kind durch ein Projektil aus Gaza).

Vertriebene! Wenn es ein Symbol für den ganzen Konflikt der kolonialen Plünderung durch Israel seit 1948 gibt, dann ist es ein palästinensisches Kind, das in einem Flüchtlingslager geboren wurde. Um das wieder zu geben, hat Naji al-Ali, in einem libanesischen Flüchtlingslager geborener Zeichner, das Handala geschaffen, einen barfüssigen Jungen, ein "Kind als Zeuge" der Brutalität der Besatzung, ein Symbol für das Leiden des ganzen Volkes (A child in Palestine, 2010).

Heute waren es aber nicht Zeichnungen, sondern die nackten Fotos von Kindern, die von den Bomben zerfetzt waren, die die Botschaft von der "alltäglichen politischen Situation der Palästinenser" übermittelten. Zensiert in Israel und den meisten Medien kursierten sie auf Twitter, dessen Benutzer sich massiv mit Gaza solidarisierten (Electronic Intifada, 21/8/14).

Ramzy Baroud, in einem Flüchtlingslager in Gaza geborener britischer Wissenschaftler, beobachtete, dass sich die trending hashtags #GazaUnderAttack und #GazaResists sogar bis in #GazaHolocaust ändertenund von Leuten benutzt wurden, die sich niemals vorgestellt hatten, diese Art von Vergleichen zu ziehen (Counterpunch, 13/8/14).  >>>

Mein Appell an das Volk Israels: Befreit euch, indem ihr Palästina befreit - Erzbischof Emeritus Desmond Tutu ruft in einem exklusiven Artikel für Haaretz zu einem globalen Boykott Israels auf und drängt Israelis und Palästinenser, jenseits ihrer Staatsführer nach einer nachhaltigen Lösung der Krise im Heiligen Land zu suchen. - Von Desmond Tutu - 14. August 2014 - Ursprünglich auf http://www.haaretz.com/opinion/1.610687 erschienen. Übersetzung erfolgte durch die Avaaz-Gemeinschaft.
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In den vergangenen Wochen erlebten wir beispiellose Handlungen durch Mitglieder der Zivilgesellschaft rund um den Globus gegen die Ungerechtigkeit von Israels unverhältnismäßig brutaler Reaktion auf die Raketenabschüsse aus Palästina. Zählt man alle Menschen zusammen, die sich am vergangenen Wochenende versammelt haben, um Gerechtigkeit in Israel und Palästina zu fordern – in Kapstadt, Washington D.C., New York, Neu-Delhi, London, Dublin und Sydney, und all den anderen Städten – so war dies sicherlich der größte öffentliche Aufschrei für ein einzelnes Anliegen in der Geschichte der Menschheit.

Vor einem Vierteljahrhundert nahm ich an einigen gut besuchten Demonstrationen gegen die Apartheid teil. Ich hätte mir nie vorstellen können, wieder Demonstrationen dieser Größe zu sehen. Aber die Teilnehmerzahl am letzten Samstag in Kapstadt war genauso groß, wenn nicht größer als damals. Unter den Teilnehmern waren Junge und Alte, Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten, Agnostiker, Atheisten, Schwarze, Weiße, Rote und Grüne vertreten ... wie man es von einer dynamischen, toleranten, multikulturellen Nation erwarten würde .

Ich bat die Menge, mit mir zu skandieren: “Wir sind gegen die Ungerechtigkeit der illegalen Besetzung von Palästina. Wir sind gegen das willkürliche Morden im Gazastreifen. Wir sind gegen die Erniedrigung von Palästinensern an Kontrollpunkten und Straßensperren. Wir sind gegen die von allen Beteiligten begangenen Gewalttaten. Aber wir sind nicht gegen Juden.”

Anfang der Woche forderte ich den Ausschluss Israels aus der Internationalen Architektenvereinigung, die in Südafrika tagte. Ich bat die israelischen Schwestern und Brüder, die auf dieser Konferenz anwesend waren, darum, sich persönlich und auch in ihren beruflichen Aktivitäten, aktiv von dem Entwurf und der Konstruktion der Infrastruktur zu distanzieren, durch die das Unrecht aufrechterhalten wird. Dazu zählen sowohl die Trennmauer, die Sicherheitsstationen und die Kontrollpunkte, als auch die Siedlungen, die auf besetzten Gebieten der Palästinenser errichtet wurden.
“Ich bitte Sie, diese Botschaft mit auf den Weg zu nehmen: Bitte wenden Sie das Blatt gegen Gewalt und Hass, indem Sie sich der gewaltlosen Bewegung für Gerechtigkeit für alle Menschen in der Region anschließen” sagte ich.

In den vergangenen Wochen sind mehr als 1,6 Millionen Menschen weltweit dieser Bewegung beigetreten, indem sie eine Avaaz-Kampagne unterzeichnet haben, die Firmen, die von der israelischen Besetzung profitieren und/oder an der Misshandlung und Unterdrückung von Palästinensern beteiligt sind, auffordert, sich zurückzuziehen. Die Kampagne richtet sich insbesondere gegen den niederländischen Rentenfonds ABP, Barclays Bank, den Anbieter von Sicherheitssystemen G4S, das französische Transportunternehmen Veolia, den Computerhersteller Hewlett-Packard und den Bulldozerhersteller Caterpillar.

Letzten Monat haben 17 EU-Regierungen ihre Bürger gedrängt, keine Geschäfte mit oder Investitionen in illegale israelische Siedlungen zu tätigen. Wir wurden kürzlich auch Zeugen des Abzugs zweistelliger Millionenbeträge aus israelischen Banken durch den niederländischen Rentenfonds PGGM, des Kapitalabzugs aus G4S durch die Bill and Melinda Gates Foundation und des Abzugs geschätzter 21 Millionen Dollar aus HP, Motorola Solutions und Caterpillar durch die presbyterianische Kirche der USA. Es ist eine Bewegung, die an Fahrt gewinnt. >>>

There's nothing static about the West Bank 'status quo' - Noam Sheizaf - Israel is already carrying out Bennett’s annexation plan, only without the formal annexation part. The West Bank is a very different place than it was 10 years ago. It will be even more different five or 10 years from now.

The indispensable Amira Hass reported this morning about an Israeli plan to push thousands of Palestinian-Bedouin into a new town it plans to build in the Jordan Valley. The Jordan Valley is one of three areas in which Israel is trying to relocate Bedouin into designated areas or towns; the others are south of Hebron and east of Jerusalem.

Netanyahu’s government treats all “state land” in the West Bank as if it already belongs to Israel, as opposed to land under dispute. For Israel it’s actually better than annexed land: projects that would take an arduously long time to plan and execute under the civilian planning system in Israel proper can materialize in a matter of months under the IDF military regime in the West Bank. >>>

Mustafa Barghouti auf Gaza, der Regierung der nationalen Einheit und der palästinensischen Wahlen. - Amelia Smith - "Immediately after the war Israel initiated a political and a propaganda campaign, including distributing false information about a coup d'état that was prepared in the West Bank, to divert Palestinians from unity. In other words Netanyahu is trying to achieve in political means what he failed to achieve in military ways. And we should not let him."
Sitting in a central London hotel, the General Secretary of the Palestinian Initiative is recounting a story from Israel's latest war on the Gaza Strip. Mustafa Barghouti was in the besieged territory during the latest Israeli bombardment; he met an 82 year-old man who had spent his life building a home for his family of 28 children and grandchildren. One day the old >>>

Prof. Denis Rancourt: The United States Supports Israel for Constant Bloodletting in the Middle East - A Canadian scholar and academic, who was fired from the university where he was teaching because of his pro-Palestinian viewpoints, believes the US government is funding and supporting Israel for its continued bloodletting in the Middle East. According to Prof. Denis Rancourt, Israel's plan in the Middle East is ethnic cleansing and the total obliteration of Palestine and its citizens in order to realize a colonial, imperial agenda backed by the US military, economic and finance empire. "Israel’s program is to eradicate or neutralize all Palestinians who make claim to a home in Palestine. This is exactly what Israel has been doing since before its artificial creation," said Prof. Rancourt in an exclusive interview with Fars News Agency. >>>

Against spy revelations, Israel doth protest too much -  Larry Derfner - The nation’s establishment has called the whistle-blowers of Unit 8200 every bad name, but it has no answer to their charge that information deliberately gathered on innocent Palestinians is used to blackmail them into collaborating.

The 43 refuseniks in Unit 8200, Israel’s legendary high-tech snoops, are this week’s Gideon Levys, this week’s Haneen Zoabis – the focus of patriotic hatred in the land. “Baseless slander” is what Netanyahu called their letter, published Friday in Yedioth Ahronoth, in which they declared they would no longer spy for the occupation.

Aside from being called traitors, the 43 reservists have been called cowards, spoiled brats, cynical political operatives and, as mentioned, baseless slanderers. But neither Netanyahu nor any of the other accusers have answered the whistle-blowers’ most incendiary revelation: that Unit 8200 not only spies on the phones, emails and other devices of militants, but on those of completely innocent Palestinians, hoping to find out their secrets so the Shin Bet can use the information to blackmail them into becoming collaborators.

Interviewing six of the letter’s signatories, Yedioth’s Elior Levy wrote (in Hebrew), “According to them, the Israeli public believes that intelligence is gathered only against those involved in terror. They want to publicize the fact that a substantial portion of the targets they follow are innocent people who are not connected in any way to military activity against Israel, and who interest the intelligence branches for other reasons.” >>>

Army Cuts Electricity to Kufr Qaddum, 6 Villagers Dependant on Oxygen Machines Evacuated - IMEMC - The deliberate power cut Thursday night was an added rage to the weekly Friday demonstration in Kufr Qaddum. A resident explained that the village electricity comes form the illegal Qedumim settlement and that “somebody decided to press the button and cut the supply to the whole village.”  >>>

Unit 8200 refuseniks are telling the truth - Nahum Barnea - In the best-case scenario, the information they gather prevents a terror attack; in many other cases, it contributes to the occupation`s maliciousness, arbitrariness and foolishness, or provides a decent cover to the government`s false policy. [In the cacophony of mainstream reactions to the refusers, Barnea`s is exceptionally mild. >>>

Resource: How the Shin Bet holds Gazans' health ransom - A 2008 report by Israeli NGO Physicians for Human Rights – Israel, detailing for the first time the methods Israel’s domestic security services use to exploit the medical needs of Gaza Strip residents in order to extort them into becoming collaborators for Israel.

In September 2014, dozens of Israeli army intelligence reservists publicly spoke out about the way that they were trained and ordered to conduct surveillance on innocent Palestinians to find ways of extorting them into becoming informants. Such information included innocent Palestinians’ sexual orientation, which the Shin Bet could threaten to expose, or health problems — their own or of a family member.

The practice of leveraging Gazans’ access to health care in order to get intelligence information out of them has been documented in the past. Six years earlier, in 2008, Physicians for Human Rights – Israel (PHR-I) put out a detailed report on the practice, including testimonies from Palestinians whom the Shin Bet demanded information from in exchange for permission to enter Israel to receive needed medical care. >>>

Kinder aus Gaza schildern ihre Erlebnisse, die sie während der jüngsten israelischen Angriffe erleiden mussten.....


Stand with UNICEF for the children of Gaza

16. 9. 2014

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Die Beschwörung der Antisemitismus-Gefahr als politische Waffe
Ein Nachwort zu der Demonstration des Zentralrats am Sonntag in Berlin
Arn Strohmeyer

Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland hatte gerufen und alle, alle kamen – die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, Minister, die Spitzen der Kirchen und sogar der muslimischen Verbände, um Flagge zu zeigen und Solidarität auszudrücken. Wofür und wogegen? Für einen Staat, dessen „moralischste Armee der Welt“ gerade über 2000 Menschen umgebracht und Zehntausende verletzt und einen ganzen Landstrich in Schutt und Asche gelegt hat. Und gegen eine „Welle des Antisemitismus“, die angeblich über das Land hinwegging, weil ein paar durchgeknallte und ausgeflippte Schreihälse in der Tat judenfeindliche Parolen gebrüllt hatten. Selbst der renommierte Antisemitismusforscher Wolfgang Benz, sicher kein Freund der Schreihälse, wollte von einem „neuen Antisemitismus“ nichts wissen.

Der Aufschrei vom „neuen Antisemitismus“ kam nicht zufällig. Er hat Methode. Immer wenn Israel negativ in die Schlagzeilen kommt, gibt es diesen gut inszenierten laut vorgebrachten Protest. Der amerikanisch-jüdische Politologe und Historiker Norman Finkelstein hat schon 2005 diesen Sachverhalt so dargestellt: Jedes Mal wenn Israel durch internationalen Druck (wie jetzt beim Überfall auf den Gaza-Streifen) dazu gebracht werden soll, seine Kriegs- und Besatzungspolitik zu beenden, inszenieren diejenigen, die Israel blind gegen jede Kritik verteidigt sehen wollen, eine weitere bis ins kleinste Detail durchkomponierte Oper, die den Zuschauern medienwirksam die erschreckenden Ausmaße des weltweiten Antisemitismus vor Augen führen soll.
Diese propagandistische Aufbereitung einer angeblich bestehenden Antisemitismusgefahr  – so Finkelstein weiter – soll erstens der Kritik an Israel die Berechtigung entziehen, zweitens die Juden und nicht die Palästinenser als Opfer darstellen und drittens der arabischen Welt den Schwarzen Peter zuschieben. Finkelstein nennt dieses Hochspielen eines „neuen Antisemitismus“ eine „ideologische Waffe“, die missbraucht werde, um Israel gegen berechtigte Kritik immun zu machen. Wie schändlich eine solche Instrumentalisierung der Opfer des Holocaust für die Rechtfertigung von Israels menschenverachtender Politik ist, versteht sich von selbst.


Genau dies hat sich am Sonntag vor dem Brandenburger Tor in Berlin abgespielt. Da wurde immer wieder von den Rednern auf das – jetzt wieder bedrohte – Lebensrecht der Juden in Deutschland hingewiesen. Kanzlerin Merkel meinte, auf die selbstverständliche Stellung des Judentums in Deutschland neben Christentum und Islam hinweisen zu müssen. Wer hat das je bestritten? Muss man ständig Selbstverständlichkeiten wiederholen, nur weil ein paar Schreihälse Anderes gröhlen? Im Grunde zeigt sich an solchen Bekundungen nur, auf wie schwachem Fundament das deutsch-israelische Verhältnis in Wirklichkeit steht, das nicht von echtem Vertrauen, sondern auf deutscher Seite ausschließlich von einem höchst irrationalen Philosemitismus getragen wird. Es bleibt festzustellen: Es gibt in Deutschland keinen von der Mehrheitsgesellschaft (und schon gar nicht vom Staat) getragenen Antisemitismus, der Juden gefährden könnte. Was soll da die ganze Aufgeregtheit?


Zumal die Frage, was Antisemitismus heute überhaupt ist, nur sehr schwer zu beantworten ist. Der „klassische Rassenantisemitismus“, wie ihn die Nazis praktiziert haben, existiert Gottseidank nicht mehr. Es bleibt die Definition: Man hasst Juden, weil sie Juden sind. Solche Vorurteile gibt es sicher. Aber auch diese Version dürfte nicht mehr sehr weit verbreitet sein, weil die „Juden“ von heute die Moslems und andere Minderheiten sind. Der Hass hat sich auf sie verlagert. Was bleibt? Der Zorn, die Wut und die Verzweiflung über die Politik Israels, die gerade – nach schon so vielen anderen – in Gaza ein riesiges Massaker angerichtet hat, das Resultat der brutalen israelischen Besatzungspolitik, die gegen jedes Menschen- und Völkerrecht verstößt und Millionen Palästinensern Freiheit und Menschenwürde nimmt. Kann man Menschen, die dagegen protestieren und sich vielleicht auch in der Wortwahl völlig vergreifen, gleich als „Antisemiten“ bezeichnen und mit Hitlers Schergen auf eine Stufe stellen?


„Wer Hitler abschütteln will, muss heute die Palästinenser verteidigen“, sagt der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser, der als Jude vor den >>>

 

Texte von Arn Strohmeyer >>>

PHOTOS: Anti-Zionists join rally against anti-Semitism in Berlin - Our joint Jewish-Palestinian-German protest confused participants at the rally against anti-Semitism, and definitely confused the German police. We wanted to chip away at the automatic linkage between Jews and the State of Israel. - Inna Michaeli - Photos by Oren Ziv >>>

#########Die Kleider des nackten Königs - Abi Melzer  - Am Sonntag fand vor dem Brandenburger Tor in Berlin eine “Massenversammlung” gegen Antisemitismus statt, zu der keine Massen kamen, sondern, nach Angaben der Polizei, höchstens viertausend Teilnehmer; und das war auch gut so. Vor allem aber fiel auf, dass kaum ein Prominenter fehlte: Joschka Fischer neben Gregor Gysi, Friede Springer neben Charlotte Knobloch, Oppermann neben Kauder, Moderator Cherno Jobatey neben Außenminister Steinmeier und Familienministerin Schwesig, Kardinal Reinhard Marx neben EKD Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, DFB-Chef Wolfgang Niersbach neben Innenminister Thomas de Maizière und Ronald S. Lauder vom jüdischen Weltkongress neben Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime, um nur einige zu nennen. Waren die DGB-Funktionäre nicht vertreten? Viele der “unbedeutenden/bedeutenden” MdBs bleiben hier unerwähnt, da sie nur die weitere Staffage bilden mussten. Alle eilten herbei, weniger um zu demonstrieren, als vielmehr um gesehen zu werden. Damit sie auch gar nicht in den Verdacht geraten, Gott behüte, “Antisemiten” zu sein. Es war eine Schau der Eitelkeiten und der Ängstlichkeit, die “Einladung” des Zentralrates der Juden in Deutschland zu diesem Propaganda-Spektakel auszuschlagen.

Das Problem dieser Kundgebung war aber, dass sie vom Zentralrat der Juden in Deutschland organisiert und durchgeführt wurde und nicht von der Bundesregierung. Angela Merkel war nur als Gastrednerin akzeptiert, und ihre Rede war eine Aneinanderreihung von Banalitäten und Absurditäten wie üblich. Am Beifall der Anwesenden konnte man erkennen, dass sie nicht begeistert davon waren, und bei den Parolen hörte man, worum es geht: um gehorsame Pflichterfüllung und die Absicht, sich dieser lästigen Aufgabe schnell zu entledigen. Merkel, Gauck und viele andere Politiker hatten schließlich noch andere, wichtigere Termine an diesem Sonntag, aber sie verhielten sich, wie gehorsame Deutsche sich halt verhalten, wenn der Zentralrat ruft.

Selbst solche Zionisten und Fans des Guru HMB, wie
Nathan Gelbart, der treue und gefügige Anwalt des streitbaren “Antisemitismusexperten”, folgerte in seinem Beitrag auf der Achse des Guten,  das „diese Kundgebung an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten war“. >>>

#########Sind wir alle Antisemiten? - Abi Melzer - Antisemiten glauben, dass alle Juden reich und klug seien. Sie müssten mal israelische Zeitungen lesen und die Artikel von Vertretern des Zentralrat der Juden in Deutschland, damit sie endlich erführen, dass es auch andere Juden gibt. Sie zeigen sich darin von einer proisraelischen Seite, und beweisen, dass sie als Freunde Israels, diesem Staat auch Schaden zufügen können. Denn wer den Unfug liest, den sie alle schreiben, muss man daran zweifeln, dass hier verantwortungsbewusste Vertreter der Juden sprechen. Ich verstehe, dass sie bereit sind, alles, wirklich alles, für Israel zu tun, auch wenn sie Israel damit keineswegs helfen. Man fragt sich jedoch, wie Menschen so dogmatisch und blind sein können, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen oder nicht sehen wollen.

Schon der erste Satz in Dieter Graumanns Pamphlet von 2011 ist vollkommen unverständlich und absurd: „Wer jetzt einen Staat ausruft, lobt damit die Verweigerung des Friedensprozesses.“ Die Logik dieses unsinnigen Satzes mag sich mir auch nach mehrmaligem Lesen nicht erschließen. Wann sollen die Palästinenser ihren Staat denn ausrufen, wenn nicht jetzt? Sollen sie etwa warten bis die Zionisten es vollständig kolonisiert haben und den Palästinensern nur noch die Löcher im Schweizer Käse geblieben sind? Oder ist etwa die Forderung nach einem Baustopp seitens Israels eine palästinensische Unverschämtheit? Immerhin haben die Juden schon seit mehr als zweiundsechzig Jahren ihren eigenen Staat. Sollen die Palästinenser warten, bis der Zentralrat der Juden in Deutschland auch mit einem Staat Palästina einverstanden ist?

Und wieso ist das überhaupt eine Frage, zu der Graumann, uns unbedingt seine unmaßgebliche Meinung aufzwingen muss?

In der Süddeutschen Zeitung vom 11. September 2014 gab es einen interessanten Beitrag von David Ranan: „Ist es also Sache des Zentralrats der Juden in Deutschland, Israels Politik, deren Handlungen und Feldzüge zu verteidigen? >>>

Führen Sanktionen gegen Russland zu Sanktionen gegen Israel? - Ralf Streck - Der finnische Außenminister spricht von einem Präzedenzfall und fragt, ob die "Peitsche" auch wegen Israels Besatzungspolitik nötig ist - Gerade hatte sich der frühere verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU in Telepolis deutlich über die Heuchelei ausgelassen, dass man Sanktionen gegen Russland für eine direkte Einmischung in der Ukraine verhängt, aber seit 50 Jahren der illegalen Besetzung von Palästinensergebieten und der Golan-Höhen zuschaue. Dafür sei sogar die deutsche "Verfassung beiseite gefegt" worden. Was bei Russland als völkerrechtswidrig gegeißelt wird, darüber schaut man in Israel seit Jahrzehnten hinweg, obwohl die Beweise dafür längst erbracht wurden und UN-Resolutionen den Abzug Israels fordern.

Hier zeigt sich erneut, wie in der Frage des Selbstbestimmungsrechts mit zweierlei Maß gemessen wird, wie man auch zivile Opfer in Konflikten instrumentalisiert oder zu "Kollateralschäden" erklärt.

Doch es scheint Bewegung in die Debatte zu kommen. Es ist kein Zufall, dass nun Finnland einen Vorstoß wagt, denn dieses Land hatte sich deutlich gegen die neuen Russland-Sanktionengestellt. So machte nun der finnische Außenministers Erkki Ruomioja in Israel deutlich, dass die Sanktionen gegen Russland einen Präzedenzfall schaffen und dass es ähnliche Sanktionen gegen Israel kommen könnte, um eine Friedenslösung mit den Palästinensern zu erreichen.

Gegenüber der israelischen Zeitung "Haaretz" erklärte Ruomioja, es sei eindeutig völkerrechtswidrig sei, wenn ein Land in ein anderes Land eindringt und einen Teil davon okkupiert, wofür er Sanktionen der EU für gerechtfertigt hält. Doch dann erklärt er: "Viele, die heute sagen, dies sei richtig, stellen die Frage: Wie konnte es passieren, dass der 47 Jahre andauernden Besetzung der palästinensischen Gebiete keine Sanktionen folgten?" >>>

Leserbrief zu Deutschland: "Antisemitismus ist Gotteslästerung" - Badische Zeitung, Mo, 15. September 2014 - Volker O´Barden - Die von der BZ als Zusammenkunft apostrophierte Demonstration gegen Judenhass fand trotz bundesweiter Mobilisierung einen eher bescheidenen Zuspruch aber eine gewaltige mediale Resonanz. Unübersehbar: Die zahlreich erschienene Prominenz. Wer von den Eingeladenen hätte sich auch verweigern können? Dennoch oder gerade deshalb waren die Reaktionen interessant. Wurde nahezu jedes Satzfragment der Redner beklatscht, so blieb bei Graumanns scharfer Kampfansage gegen die Hamas so manche Hand ruhig. Den politisch Verantwortlichen war wohl klar, dass man schlussendlich nur in ernsthaften Verhandlungen mit allen Beteiligten einer Lösung des schwärenden Konfliktes näher kommen wird.

Inhaltlich wurden die zentralen Ursachen der anhaltenden Spannungen in dieser Region auf der vom Zentralrat der Juden initiierten Veranstaltung erwartungsgemäß nur gestreift. Das Motto hieß ja auch nicht „Gegen Gewalt und Ungerechtigkeit / Für Frieden und Verständigung“ sondern: „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ Vor dem Hintergrund der offenbar unendlichen Diskriminierungs-, Verfolgungs-, Ausrottungsgeschichte der Menschen jüdischen Glaubens ist das erklärlich aber nicht hinreichend.

Nikolas Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland bezeichnete den Antisemitismus als Gotteslästerung. Dagegen müsse man aufstehen. Ein gewichtiges Statement, das die Frage aufwirft, ob man bei den völkerrechtswidrigen Vertreibungen und Verdrängungen, bei Diskriminierung und Unterdrückung, bei Ressourcendiebstahl, Zerstörung der Lebensgrundlagen durch Rodung und Abriss von Häusern, wie bei der Inhaftierung und Tötung Unschuldiger oder der Besatzung und Okkupation von fremdem Land durch den jüdischen Staat Israel stumm sitzen bleiben muss, damit man nicht unter Antisemitismusverdacht gerät? Volker O´Barden, Lörrach

#########Sprachliche Apartheid - Avram Burg - In Ruhe, fast schon versteckt unter dem Lärm der Raketen und der Politik, wurde von einer Gruppe Knesset-Abgeordneter ein Gesetzesvorschlag in die Knesset eingebracht, der aufruft, die hebräische Sprache zur einzigen offiziellen Sprache des Staates Israel zu machen. Schon wieder haben die Patrioten der Rechten eine Ecke gefunden, um dorthin die Existenz der palästinensischen Israelis zu verdrängen. In den Erklärungen zum Gesetzentwurf sagen die Mitglieder der Knesset, die alle aus den Fraktionen der jüdischen Rechten kommen – unter anderem: „Die Annahme dieses Gesetzes wird zur gesellschaftlichen Einigung in Israel führen und zum Aufbau der kollektiven Identität, die notwendig ist, um ein allgemeines Vertrauen zu festigen und die Werte der Demokratie zu bewahren.“ Interessant: Wen wollen sie mit wem einigen? Die Araber mit den Juden? Sind sie bereit weiter zu gehen, zu gemeinsamen Schulen, bürgerlichen Ehen unter den verschiedenen Religionen, eine echte Teilung von Ressourcen. Die volle Anwendung der Bürgerrechte und Freiheiten, alles, selbstverständlich, in einwandfreiem Hebräisch? Ich fürchte, dass das nicht ihre Absicht war. Ich fürchte, dass sie gesellschaftliche Einheit nur für Juden allein sehen, und die israelischen Palästinenser würden sie am liebsten verheimlichen, falls diese nicht von selbst verschwinden wollen. Persönlich bin ich mit ihnen nicht einig. Fast über gar nichts. Ich hörte einen von ihnen bei einem Interview, wie er argumentierte >>>

Rede von Inge Höger - Berlin 12. 09. 2014 - Liebe Freundinnen und Freunde! Ich freue mich sehr, dass Sie mich eingeladen haben. Und ich freue mich sehr, dass – zumindest vorerst – keine Bomben mehr auf Gaza fallen. Aber ich bin immer noch sehr betroffen – betroffen nicht nur von den mehr als 2.000 ermordeten Palästinenserinnen und Palästinensern, nicht nur durch die schockierende Zerstörung Gazas, nicht nur von der Bombardierung von Krankenhäusern, Schulen und Flüchtlingen durch die israelische Armee.

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Ich bin vor allem betroffen und erschrocken über das Schweigen unserer Regierungen. Ich bin erschrocken über die Waffen, die trotzdem weiterhin nach Israel geliefert werden. Vor allem die Bundesregierung klage ich an. Sie kollaboriert mit der israelischen Besatzung, sie bildet Soldaten aus, wie die Besatzung des gerade ausgelieferten deutschen U-Bootes. Deutsche und israelische Firmen stellen gemeinsam grausame Waffen her und testen sie im Gazastreifen. Als eine deutsch-palästinensische Familie von einer israelischen Bombe getroffen wurde, machte die Bundesregierung – NICHTS! Alle zwei Jahre muss die Bevölkerung Gazas nicht mehr nur das Aushungern durch die Blockade ertragen, nein: Alle zwei Jahre kommen die israelischen Todesflieger und ermorden wahllos Tausende.

Und die Welt schaut zu. Obwohl, das stimmt nicht, die Regierungen schauen zu: Denn weltweit sind tausende, sogar Hunderttausende Menschen auf die Straßen gegangen. In NRW, wo ich herkomme, gab es in jeder größeren und auch in vielen kleineren Städten Mahnwachen und Demonstrationen. Ich bin sehr froh, dass DIE LINKE dort sehr aktiv mitgeholfen hat. Ich freue mich auch, dass mein Landesverband der LINKEN in NRW sich entschlossen hat, gemeinsam mit der Deutsch-Palästinensischen Medizinischen Gesellschaft Spenden für die Opfer dieses Krieges zu sammeln.

Auch hier in Berlin gab es erstmals ernsthafte und auch erfolgreiche Versuche, gemeinsame Demonstrationen von Menschen ohne Migrationshintergrund, türkischen Mitbürgern und PalästinenserInnen zu organisieren. Ich habe gerne auf Demonstrationen in NRW und hier in Berlin gesprochen und die Politik angeklagt, die diese erneute Bombardierung Gazas ermöglichte. Ich freue mich auch, dass Mitglieder meiner Partei den Mut haben, eine Tour zu organisieren mit Martin Lejeune, dem einzigen deutschen Journalisten, der die Angriffe in Gaza miterlebt hat. All das reicht noch nicht aus, aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg, eine stärkere Solidaritätsbewegung auch in Deutschland aufzubauen. Und ich denke auch, dass wir aufstehen müssen gegen die Anschläge auf Moscheen, die in den letzten Wochen überall in Deutschland, auch hier in Berlin, verübt worden sind. Ich denke, dass die Angriffe auf Gaza und die islamfeindlichen Angriffe zwei Seiten einer Medaille sind.
Liebe Freundinnen und Freunde, über die vielen Toten und die 10.000 Verletzten sind wir alle sehr traurig. Und wir wissen, dass das vorläufig >>>

Bell: "Sie sollen nicht in meinem Namen töten" - In einem offenen Brief in der "New York Times" haben Überlebende des Holocaust die Offensive Israels im Gazastreifen als "Genozid" verurteilt. Die 1923 in Hamburg geborene Edith Bell gehört zu den Unterzeichnerinnen. -

Frage: Warum haben Sie sich entschlossen, einen Brief zu unterschreiben, der Israel und die USA in aller Öffentlichkeit so scharf kritisiert?

Edith Bell: Ich bin sehr aufgebracht über das, was in Israel und Gaza passiert. Und ich bin der Überzeugung, dass militärische Macht keines dieser Probleme löst. Vor allem bin ich verbittert, dass der Holocaust, mein Leid während des Krieges, dazu benutzt wird, das Töten Unschuldiger zu rechtfertigen.

Sie beziehen sich auf Eli Wiesel, der in einer Anzeige - ebenfalls in der "New York Times" - die Hamas mit den Nazis in Verbindung brachte und der Hamas einen Totenkult vorwarf. Was sind da Ihre Argumente?

Ich bin in Deutschland aufgewachsen. Mein Vater kämpfte im Ersten Weltkrieg, einem sogenannten Großen Krieg, der alle Kriege für immer beenden sollte. Wir fanden heraus, dass Kämpfe noch mehr Kämpfe mit sich bringen. Dadurch wird nichts gelöst. Wir wurden als Untermenschen behandelt, wie Sie wissen. Ich habe den größten Teil meines Lebens für Frieden und Gerechtigkeit gearbeitet, um zu verhindern, dass das irgendwann noch mal einem Menschen passiert - egal ob er gebürtiger Amerikaner, Afroamerikaner, schwul oder lesbisch, Jude oder Araber ist.

Warum glauben Sie, dass Israels Angriff auf Gaza als Völkermord bezeichnet werden kann?

Weil sie blind die Menschen töten. Eine ganze Bevölkerungsgruppe wird getötet. >>>

Life after a massacre: The story of Ahmed and Mahmoud - Sarah Salibi - “That day is carved in my memory; I relive the scene every day. Me lying on the street unable to move, smeared with blood, conquered with shock and fear, surrounded by wires and dead and dying bodies, I could only hear screams and the thunderous sound of bombs.” Ahmed said with a choked voice while sitting in a wheelchair in AlQuds hospital in Gaza.

Ahmed abu Shanab, 17 years old, and Mahmoud Naser, 18, recalled the day they were injured. After few days of the Shijaia massacre, the Israeli warplanes and the artillery tanks shelled Al-Shijaia market with several missiles during a ceasefire. The bombing left 17 deaths and 200 injuries. Ahmed and Mahmoud, who after the strike became close friends, were among the injured and are now at Al-Quds hospital receiving treatment. >>>

Police chief "coward" in handling East Jerusalem clashes - AIC - MK Miri Regev (Likud) dubbed the chief of Jerusalem`s police force a "coward" for his handling of East Jerusalem "riots" as clashes, arrests and political incitement characterised the weekend >>>

Kitsch, death and god at Israel's Education Ministry - The Israeli education minister’s letter to the graduating class of 2014 is evidence of the fact that Israeli education is little more than an ongoing IDF preparatory course. -  Avner Ben-Amos - A letter to the high school class of 2014 published by Israeli Education Minister Shai Piron in the July 24, 2014 issue of Israel Hayom is a worrying wakeup call. A wakeup call because the education minister presents a worldview that rests on distorted, revisionist history. Worrying because this minister determines, directly or indirectly, how our schoolchildren perceive their reality. Even if only a few of them end up reading the letter, written as a farewell to last year’s graduates, it is quite instructive regarding the minister and his positions, and is therefore worth analyzing.

Let’s begin with the headline. “Only our wars are wars of no choice”, states the minister with undisguised glee. It’s a statement reminiscent of the arbitrary one by Elazar Stern, former chief IDF education officer, that, the IDF is “the world’s most moral army,” after obviously studying, measuring, and comparing all of the world’s armies and determining our ethical ranking among them. But beyond that, Minister Piron ignores the fact that all of our wars since 1967 – including >>>

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Texte

Hilfe für Gaza

Aktuelle  Nachrichten

Israeli Knesset deputy speaker storms Aqsa complex

Israel, Palestinians and UN reach deal on Gaza reconstruction

Israel erlaubt Wiederaufbau im Gaza-Streifen

Tastatur statt Feuerwaffe: Israel bereitet sich auf Cyber-Kriege vor

Six Palestinians, Including Two Children, Kidnapped In West Bank, Jerusalem

Settlers Uproot Agricultural And Grazing Lands Near Salfit

PHOTO ESSAY: Looking for Palestine

It's time for the US to stop fuelling the conflict in Israel and Gaza

Wieder israelische Razzia in Ost-Jerusalem

If the UK recognises Palestine, so will others

Scottish independence campaign finds support in Palestinian bagpipers

World Bank: Palestinian economy to shrink in 2014

Canada-based think tank documents 26 violations after Hamas-Israel ceasefire

Rights group: Palestinians tortured in Israeli jails

Israel erlaubt Wiederaufbau im Gaza-Streifen
Im jüngsten Gaza-Krieg hat Israel etwa 18.000 Häuser zerstört, mehr als 100.000 Menschen sind obdachlos. Nun kann der Wiederaufbau beginnen: Israelis und Palästinenser haben sich auf den Import von Baustoffen geeinigt.

7500 New Settlers Moved Into West Bank, Jerusalem, Settlement In Six Months

Clashes Take Place East Of Bethlehem

Israeli Court- “Army At Fault In Killing Palestinian Driver”

16. 9. 2014

Nahostkonflikt - Israel meldet Beschuss aus Gazastreifen

Gefährdete Waffenruhe- Israel meldet Beschuss aus Gaza

Army- Mortar fired at Israel from Gaza for first time since truce

Wiederaufbauplan für Gaza beschlossen

UN brokers Gaza reconstruction deal

UN Brokers Privatized Gaza Reconstruction Deal

Israeli Settlers Attacked Internationals and a Palestinian Shepherd

26 Post-ceasefire Violations Documented by Canadian-based Think Tank

PCHR Finds Torture Evidence Among Prisoners Taken During Gaza Assault

Human Rights Organization- Israel Targeted Intellectual Property

174 Palestinians Kidnapped In One Week

Israelische Polizei nimmt weitere 22 Palästinenser fest
13 davon minderjähig.

13 Children Kidnapped In Jerusalem; 10 Palestinians In West Bank

Thousands of Palestinians to be Forcibly Moved for Settlement Expansion

Thousands of Palestinians to be forcibly moved for settlement expansion

Netanyahu ‘not the man’ to make peace: Bill Clinton

Israel's Genocidal War on Palestine Without End

Kuba schickt medizinische Hilfsgüter in den Gaza-Streifen

Samer al-Issawi in "Deteriorating Condition"

Israel Installs New Surveillance Room On Main Entrance Of Ibrahimi Mosque

15. 9. 2014

Army Cuts Electricity to Kufr Qaddum, 6 Villagers Dependant on Oxygen Machines Evacuated

Finnlands Außenminister: EU-Sanktionen auch gegen Israel?

Netanyahu Calls for Increase in Military Budget

Israeli forces set up 'surveillance room' at Ibrahimi mosque in Hebron

Gewalt in Nahost: Schweizer Juden und Muslime solidarisieren sich

Kuwait makes first ministerial visit to Palestine in 20 years

Three Kidnapped Near Hebron, Two In Bethlehem

Israel police detain 6 Palestinians in Jerusalem

Veterans against Israeli reservists condemning ‘injustices’

Mahmoud Abbas to ask France for official recognition of Palestinian state

Israeli Intelligence Responds to Conscientous Objectors

Female Detainee Denied Family Visits Since Six Months

Israeli settlers attacked internationals and a Palestinian shepherd

PCHR Weekly Report- 6 Palestinians killed, 8 wounded by Israeli forces this week

Gespräche zwischen Fatah und Hamas halten an

Zoo in Gaza: Mehr als 80 Tiere gestorben


Vier Pfoten kümmern sich um beschädigten Gaza-Zoo

Eklat um Israels militärischen Geheimdienst Whistleblower oder Nestbeschmutzer?


Israel will Protestbriefschreiber vor Gericht stellen

Schuljahr im zerstörten Gazastreifen beginnt mit Verspätung

Papst warnt vor Ausbruch eines 3. Weltkrieges

14. 09. 2014

 Schweizer Hightech für Israels Kampfdrohnen

Right-wing deputy Knesset speaker enters al-Aqsa mosque

Israeli Knesset deputy speaker storms Aqsa complex

Pro-Israel Lobby Ensures Israeli “Terrorist State” Operates with Legal Impunity

Mahmud Abbas, Francois Hollande to meet in Paris on Friday: Palestinians

174 Palestinians Kidnapped In One Week

Hamas frustrated by Israel’s flouting of cease-fire deal

Two Hebron Children Hospitalized After Settlers’ Attack

Herbolzheim: Keine Angst vor Bomben
Der Herbolzheimer Andreas Jenne geht für ein FSJ nach Palästina.

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Israel's War Takes Mental Toll on Gaza Children

Israeli gunboats fire at Gaza fishermen

Police chief "coward" in handling East Jerusalem clashes

100 caravans for the displaced in Khuza’a

UN supports reconstruction of Gaza: Serry

Vier Kinder aus Palästina werden in oberösterreichischen Spitälern betreut

Gaza awaits floating electricity generator

Wegen Kriegsverbrechen: Israel drohen juristische Konsequenzen

Das Tote Meer - Salzhaltigstes Binnengewässer ist am Tiefpunkt

Tiroler Psychologin betreute Helfer in Gaza

Hamas und Fatah einigen sich auf gemeinsame Sitzung

Israel to resume Gaza talks in Cairo this month

'War is madness’: Pope Francis says WWIII is happening already

Palestinian From Gaza Dies Of His Wounds In Jordan

Israeli police beat, detain 10-year-old during East Jerusalem clashes

KUNA : Israeli army violates Blue-Line in S.Lebanon

9,600 Gaza students not to attend school Sunday

Israeli police arrests 3 Palestinians outside Al-Aqsa

Blockaded Gaza faces huge challenges to rebuild

Two Hebron Children Hospitalized After Settlers’ Attack

Haniyeh Rules Out Direct Talks With Israel

13. 9. 2014

Human Rights Watch - Untersuchung der Angriffe auf Schulen in Gaza

Back to school in Gaza amid fear, hope - occupied Palestinian territory

Brief an Ministerpräsident Netanjahu : Israel: Elite-Einheit verweigert Einsatz gegen Palästinenser

Kuwaiti minister to visit Palestine on Sunday

Arab Man Seriously Injured By Army Fire In The Negev

At least Ten Injured, One Seriously, Near Ramallah

In J'lem, thousands of Palestinian kids have no classrooms

Clashes Renew In Silwan, In Occupied Jerusalem

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