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Das unheilvolle Dreieck.
Deutschland, Israel und die Palästinenser

Plädoyer für eine andere Nahostpolitik
Arn Strohmeyer

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Viktoria Waltz
Von Basel nach Jerusalem. Ein Crash-Kurs


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Dar al Janub Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative

Remapping Palestine
Entwicklung und Absicherung imperialer und neokolonialer Herrschaft am Beispiel Palästinas Teil 1

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Helga Baumgarten

Kampf um Palästina
Was wollen Hamas und Fatah?

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Belz, Winfried /Bingel, Peter

Israel kontrovers
Eine theologisch-politische Standortbestimmung

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Sumaya Farhat-Naser

Im Schatten des Feigenbaums

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Palästinensische Kinder und Jugendliche in den Fängen der israelische Militärjustiz

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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "Die Nakba
 Flucht + Vertreibung der Palästinenser 1948


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Wer rettet Israel?
Ein Staat am Scheideweg
Arn Strohmeyer

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FELICIA LANGER
MIT LEIB UND SEELE
Autobiographische Notizen


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Dienstag - 3. 9. 2014 - 00:27

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Hart und öffentlich an die Adresse Israels - Stephan-Andreas Casdorff - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier kritisiert Israels Regierung. Diese will Land im Westjordanland enteignen, für weiteren Siedlungsbau. Das zeigt: Die Bundesregierung gibt ihre Zurückhaltung auf. Ein Kommentar. (...) Steinmeier fordert sogar die Rücknahme der Entscheidung, er sagt: Die Bundesregierung „erwartet“ das. Wann je hat ein deutscher Außenminister den Standpunkt so klargelegt? Ja, intern wird durchaus Tacheles geredet, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bekanntermaßen schon mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu aneinandergeraten. Aber öffentlich wurde das stets vermieden – bisher. Ganz klar: Die Bundesregierung gibt ihre Zurückhaltung auf, weil sie nicht weiterführt. Ein Misstrauensvotum. Wenn das bei den Freunden nicht wirkt! >>>
 


Erneuter Landraub - Israel konfisziert als »Strafaktion« 400 Hektar im besetzten Westjordanland - Karin Leukefeld - Die israelische Militärbehörde hat am Sonntag 400 Hektar palästinensischen Bodens südlich von Bethlehem konfisziert. Diesen neuerlichen Landraub im besetzten Westjordanland begründet Israel damit, daß dies eine Strafaktion wegen der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen Anfang Juni sei. Drei festgenommene Palästinenser aus Hebron werden der Tat beschuldigt, Beweise dafür liegen allerdings nicht vor.

Bei dem Gebiet handelt es sich um Ackerland und Olivenhaine, die seit Jahrhunderten von Palästinensern aus den Orten Surif, Husan, Al Jabaa und Bethlehem bearbeitet werden. Muhammad Ghuneimat, Bürgermeister der Stadt Surif, beschrieb, wie israelische Soldaten in den Hainen Zettel aufgehängt hätten, auf denen die Beschlagnahmung bekannt gegeben wurde. Die palästinensischen Eigentümer haben 45 Tage Zeit, Einspruch zu erheben. Erfahrungsgemäß werden diese Beschwerden von Israel abgeschmettert >>>

 

TEXT + AUDIO - Landnahme im Westjordanland - Israel weitet Siedlungen aus - Die israelische Regierung will im Westjordanland 400 Hektar palästinensisches Privatland zu israelischem Staatsland erklären. Ziel ist ein zusammenhängender Siedlungsblock bei Gush Etzion. Nicht nur international stößt die Entscheidung auf Kritik. - Wolf Siebert - "Das ist die zionistische Antwort auf den arabischen Terror!" - so kommentierte Wirtschaftsminister Naftali Bennett, der auch Chef der Siedlerpartei "Jüdisches Heim" ist, die Entscheidung der israelischen Regierung, 400 Hektar zwischen Jerusalem und Hebron zu "Staatsland" zu erklären. >>>

 

Israel wegen Enteignungen am Pranger - Eine so umfassende Verstaatlichung von Land der Palästinenser löst auch international große Besorgnis aus. Israel plant im Westjordanland einen zusammenhängenden Siedlungsblock bei Gush Etzion. - Nach der US-Regierung hat auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Israelis für die Enteignung von 400 Hektar Land westlich von Bethlehem im besetzten Westjordanland ungewöhnlich scharf kritisiert. >>>

 

Is Israel Bad for the Jews? - Israel’s new plan for appropriating nearly 1,000 acres of West Bank land for more Jewish housing underscores the trend toward accelerated ethnic cleansing of Palestinians, a strategy that is stirring revulsion in much of the world and tarnishing the noble principles of Judaism, as Lawrence Davidson observes. - Lawrence Davidson - If you are over 50 and were raised in a Jewish household, you either heard the question — “but is it good for the Jews?” — explicitly asked numerous times or were subtly encouraged to think the question to yourself. It reflects a group-centered concern born of the memory of anti-Semitic hostility and a seemingly unending vulnerability, and it can apply to almost >>>

Die Botschaft der Palästinenser an Israel: Gebt uns Gerechtigkeit oder verschwindet. - Jeff Halper - Bis zur Operation ‘Fels in der Brandung’ (Protective Edge) kamen die meisten ‘Botschaften’ bezüglich des  israelisch-palästinensischen Konfliktes – zumindest diejenigen, die durch die Mainstream-Medien gingen – von israelischer Seite. Von den Anfängen des Zionismus in Palästina – vor etwa 110 Jahren – an hat die jüdische Gemeinschaft, und zwar weder der Yishuv (diejenigen Juden, die vor1948 in Palästina lebten) aus der Zeit vor der Staatsgründung, noch diejenige, die sich dann als Staat Israel konstituierte, die Palästinenser ernst genommen. Sie waren dunkelhäutige ‘Eingeborene’ mit Palästinensertüchern um den Kopf, Fedayin oder Terroristen ohne Namen, Geschichte oder Menschlichkeit. Sie wurden als existenzielle Bedrohung unter der Rubrik ‘Araber’ wahrgenommen.

Auch im Jahre 1967, als Israel sich dann einer organisierten, sichtbaren und politisch bewussten palästinensischen Gesellschaft von Angesicht zu Angesicht gegenüber sah, kam die israelische Führung nicht im Traum auf die Idee, mit ihr zu reden.  Stattdessen nahmen sie lieber alles Land und alle Ressourcen, die sie in der West Bank gebrauchen konnten. Die palästinensische Bevölkerung sollte gefälligst an Jordanien ‘zurückgegeben’ werden. (Niemand in Israel hat bis auf den heutigen Tag die geringste Idee, was mit Gaza geschehen sollte, außer, es zu isolieren). Premierministerin Golda Meir leugnete lautstark und entschieden, daß es überhaupt ein ‘palästinensisches’ Volk gebe. Keine israelische Regierung hat jemals die nationalen Rechte des palästinensischen Volkes auf Selbstbestimmung in ihrem eigenen Land anerkannt, noch nicht einmal in einem winzigen, abgeschnittenen Staat in Teilen der Besetzten Gebiete. Selbst in den hoffnungsvollsten Tagen des Osloer ‘Friedensprozesses’ war alles, worauf sich die Labor/Meretz-Regierung einließ, die Anerkennung der PLO als Verhandlungspartner. Niemals hat die israelische Regierung die Idee eines wirklich souveränen, lebensfähigen palästinensischen Staates  anerkannt, selbst, wenn er demilitarisiert wäre und nur auf einem Fünftel des Gebietes des ehemaligen Palästina bestehen würde.

Sicher, das palästinensische Volk leistete Widerstand und versuchte, wenn es möglich war, zu verhandeln. Seine Führung war oft schwach. Aber es gilt Folgendes zu bedenken: Seit 1948, als die neugegründete IDF von Dorf zu Dorf ging mit Listen, auf denen die Namen derer standen, die umgebracht werden sollten, bis zur versuchten Ermordung von Muhammed Deif vor einigen Tagen, hat Israel eine systematische Kampagne durchgeführt, die das Ziel hatte, jeden Palästinenser, der tatsächliche oder potenzielle Führungsqualitäten zeigte, durch Ermordung oder Einkerkerung zu eliminieren. Sie haben Angst, auf palästinensische >>>



Nahost-Konflikt - Nach Gazakrieg kaum Interesse an Friedensgesprächen - Nach dem vorläufigen Ende des Gaza-Kriegs deutet nichts auf eine Entspannung in Nahost hin. Eine Neuauflage der im April gescheiterten Friedensgespräche mit den Palästinensern ist nach einem Bericht der Tageszeitung „Haaretz“ vom Dienstag für Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu derzeit kein Thema. Israelische Pläne zur Enteignung weiterer palästinensischer Ländereien im Westjordanland lösten scharfe Kritik seiner Verbündeten aus. Sowohl die UNO und die EU, als auch die USA, Deutschland und Großbritannien verurteilten das Vorhaben. US-Außenminister John Kerry habe diese Woche eine Reise in die Region erwogen, die Idee dann aber wieder fallenlassen, hieß es in dem „Haaretz“-Bericht. Weder Netanyahu noch der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas hätten Interesse an der Wiederaufnahme der Gespräche gezeigt >>>

10% increase in Palestinians displaced by home demolitions - (AIC) - 823 Palestinians were forcibly displaced since January 2014 by home demolitions, a 10% increase compared to the same period in 2013. Since June Israel has also increased punitive demolitions, mostly in Hebron against political activists. Home demolitions as a weapon against Palestinian unity.

399 Palestinian-owned structures (150 residential and 249 livelihood) were demolished by Israel in the West Bank and East Jerusalem from January-August 2014. The UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA-oPt) reports that a majority of the demolitions, 60 percent, took place in the Jordan Valley with 11 percent in East Jerusalem, 9 percent in the Jerusalem governorate (Jerusalem periphery and the E1 settlement plan area) and the remaining 20 percent throughout the West Bank. >>>

The children killed in Gaza during 50 days of conflict - As a ceasefire is agreed after 50 days of conflict between Israel and Hamas, the Al-Mezan Centre for Human Rights has compiled a list of 504 children killed in Gaza, comprising almost quarter of the total Palestinian dead >>>

Wounded Gazans struggle to find treatment after war - Tom Little - "But many of the organisations charged with rehabilitating Gazans [...] are struggling to cope in the wake of an Israeli offensive in which the United Nations estimates that more than 10,000 Palestinians were wounded, with up to 1,000 likely to suffer permanent disability" >>>

If Liberal Zionism Were Dead, What Actions Would That Imply? - Robert Naiman -  “The most crucial failing of the Liberal Zionists has not been that they have a morally contradictory ideology that cannot manage the tension between the liberal value of equality and the Zionist assumption of Jewish supremacy in Palestine. The most crucial failing of the Liberal Zionists has been that they have been politically passive, unwilling to fight politically for their stated beliefs, using the same nonviolent political pressure tactics that a labor union or an environmental group or a women`s group would use to force the changes in government policy that they want" >>>

Tel Aviv demolishes Gaza archaeological sites
Israel’s aerial and ground assaults on the Gaza Strip have wreaked destruction on the blockaded area, Press TV reports. - According to the report, the Tel Aviv regime demolished many archaeological and historical sites some dating back to over a thousand years ago in its merciless onslaught on the blockaded sliver.

 

2. 9. 2014

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Israeli official calls for concentration camps in Gaza and 'the conquest of the entire Gaza Strip, and annihilation of all fighting forces and their supporters' Moshe Feiglin is Deputy Speaker of the Israeli Knesset

An Israeli official has called for concentration camps in Gaza and ‘the conquest of the entire Gaza Strip, and annihilation of all fighting forces and their supporters’.

Moshe Feiglin, Deputy Speaker of the Israeli Knesset and member of Prime Minister Benjamin Netanyahu’s ruling Likud Party, posted the inflammatory message on his Facebook page at the weekend.

He lays out a detailed plan for the destruction of Gaza - which includes shipping its residents across the world - in a letter he addressed to the Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.

The message, which received more than 2,000 likes on his page, lists four action points which he wants to be enforced as soon as possible.

Feiglin details the first one as 'defining the enemy' and states: 'The strategic enemy is extremist Arab Islam in all its varieties, from Iran to Gaza, which seeks to annihilate Israel in its entirety. The immediate enemy is Hamas. (Not the tunnels, not the rockets, but Hamas.)' >>>

 

Israeli deputy parliament speaker calls for re-occupation of Gaza - The deputy speaker of the Israeli parliament, the Knesset, has called on the Israeli Defence Forces to attack and re-occupy Gaza, to effectively expel most of its Arab residents, and to repopulate the area with Jews.

Moshe Feiglin is Deputy Knesset Speaker and represents the Likud Party of Prime Minister Binyamin Netanyahu. On his Twitter page he says he is “dedicated to making Israel a truly authentic Jewish State: free, modern and thriving.”

Wtiring in the news site Arutz Sheva, Feiglin said: “Ultimatum – One warning from the Prime Minister of Israel to the enemy population, in which he announces that Israel is about to attack military targets in their area and urges those who are not involved and do not wish to be harmed to leave immediately. Sinai is not far from Gaza and they can leave. This will be the limit of Israel’s humanitarian efforts. Hamas may unconditionally surrender and prevent the attack. >>>

ICC-Staatsanwalt: Palästina kann dem Rom-Statut beitreten - “Palästina” ist nun berechtigt, dem Rom-Statut beizutreten und eine Anklage gegen Israel wegen Kriegsverbrechen zu erheben >>>

#########Russland ruft Israel zu Revision von Entscheidung über neue palästinensische Territorien auf - Moskau ruft Israel auf, sich keine neuen palästinensischen Territorien anzuschließen, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenministeriums am Montag. - Am 31. August haben die israelischen Behörden die Absicht bekannt gegeben, 1967 besetzte Territorien im Westjordanland an Israel anzuschließen. Medienberichten zufolge geht es um ungefähr 400 Hektar in der Umgebung von Bethlehem. „Wir rufen die israelischen Behörden auf, die erwähnten Pläne zum Anschluss von 400 Hektar auf dem palästinensischen Territorium zu revidieren. >>>

 

Durch Landnahme gefährdet Israel die Waffenruhe - Israel hat 400 Hektar Land im Westjordanland verstaatlicht – die US-Regierung ist verärgert. Auch aus der israelischen Regierung gibt es Protest. Die Verstaatlichung gefährdet eine Konfliktlösung. - Michael Borgstede - Ausgerechnet aus dem Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab es gar keinen Kommentar zu jener besonders umstrittenen Regierungsentscheidung. Immerhin 400 Hektar Land im Westjordanland hatte das israelische Verteidigungsministerium am Sonntag zu Staatsländereien erklärt und damit praktisch enteignet. Doch während der israelische Ministerpräsident dazu – zumindest offiziell – gar keine Meinung hatte, gab man sich in Washington sehr viel offenherziger. Ein Mitarbeiter der US-Regierung forderte von der israelischen Regierung sofort, die Entscheidung zurückzunehmen. "Diese Ankündigung, wie jede andere Siedlungsankündigung, die Israel macht, steht dem erklärten israelischen Ziel einer verhandelten Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern im Weg", hieß es.

Auch in Ramallah schlug die Entrüstung hohe Wellen: Das verstaatlichte Land gehöre zu den Regionalverwaltungen von Hebron und Bethlehem, wurde erklärt. "Diese Entscheidung wird zu noch mehr Instabilität führen", warnte Nabli Abu Rudeina, ein Berater von Palästinenserpräsident Machmud Abbas.

Und selbst innerhalb der israelischen Regierung gab es Proteste: Finanzminister Lapid hatte von der Entscheidung anscheinend erst aus den Medien erfahren und Justizministerin Tzipi Livni war wütend >>>


 

Israelische Behörde reklamiert neues Land für Siedler - Thomas Pany - Aufgrund eines Kabinettsbeschlusses soll Territorium in der Westbank zum Staatsland erklärt werden. Die USA und Russland fordern die Regierung Netanjahu auf, die Entscheidung zurückzunehmen -

Israelische Behörden kündigten am Wochenende die Übernahme von vier Quadratkilometern Land jenseits der "Grünen Linie" im Westjordanland in der Nähe einer israelischen Siedlung und von Bethlehem an. Laut der israelischen Organisation Peace Now, die solche Vorhaben genau beobachtet, handelt es bei der Erklärung des palästinensischen Territoriums als "Staatsland" um eine Konfiszierungsmethode. Im vorliegenden Fall sei die Erklärung nach bisherigem Stand seit den 1980er Jahren ohne Vorläufer, was die Größe des konfiszierten Landes anbelangt. >>>

 


U.K. 'deplores' Israeli appropriation of West Bank land - On Sunday, Israel announced the appropriation of land in the Etzion Jewish settlement bloc near Bethlehem, a move which an anti-settlement group said was the biggest such claim in 30 years. - William James - The British government said on Monday it deplored an Israeli decision to appropriate a large swath of land inside the West Bank, saying the move would seriously damage Israel's international reputation.

The United States deemed the move "counterproductive" and the Egyptian foreign ministry called it "not a positive step -- it contradicts international law and will have negative consequences on the peace process."

France also condemned the decision and called on Israel to reverse the decision. "As the French President recalled at the Ambassadors’ Conference, the parties must mobilize as a matter of urgency to return to the path of peace as soon as possible," the statement said. >>>

 

Israel continues illegal land grabs in Palestinian territories

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Nie wieder Antisemitismus - Abraham Melzer zur: "BUNDESWEITE GROßKUNDGEBUNG - STIMME ERHEBEN! NIE WIEDER JUDENHASS! FRANKFURT 31.8.2014 um 15:00 auf dem RÖMER" - Initiatoren: Honestly Concerned e.V. und Freundschaft Deutschland-Israel sowie ILI - I LIKE ISRAEL e.V.

Gehofft haben die Veranstalter auf 5000 Demonstranten, in ihrer Erklärung danach gaben sie bekannt, dass 4000 Demonstranten gekommen sind, um ihre Solidarität mit Israel und den Juden zu zeigen, in Wirklichkeit waren aber kaum 1500 Menschen auf dem Römer, davon die Hälfte Kurden, die mit Bussen aus Städten wie Mannheim und Gießen herbeigekarrt wurden und denen es nicht um Solidarität mit den Juden in Deutschland ging und schon gar nicht um Solidarität mit Israel, sondern, wie mir einige, mit denen ich sprechen konnte, sagten, um einen freien kurdischen Staat.

Ich weiß nicht wer auf diese makabre und dümmliche Idee gekommen ist, zusammen mit Kurden zu demonstrieren, oder waren es vielleicht die Kurden, die die Gelegenheit nutzen wollen, und auf den Zug der Juden gesprungen sind? Nur war es kein Zug, sondern eine lahmer Bus, indem fast alle Teilnehmer hätten hineinpassen können.

Gesprochen haben die üblichen Israelfreunde wie Volker Beck von den Grünen oder Matthias Künzel, dieser Kotzbrocken, der seit Jahren seine Lügen über den Islam und den Muffti verbreitet und es in Frankfurt wieder getan hat, oder der Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, der auch nur das gesagt hat, was man von ihm erwartet hat, langweilige israelische Propaganda oder die Direktorin der American Jewish Committee, Deidre Berger, die wieder nichts zu sagen hatte, als ihre ewigen Warnungen vor einem imaginären Antisemitismus, der sich in ihrem Gehirn wohl eingenistet hat. Bei den nichtsagenden und unbedeutenden Reden, selbst der von Bürgermeister Feldmann, der zwar gesprochen aber nichts gesagt hat, ist ein Satz übriggeblieben, den wir uns merken sollten, nicht weil er für uns neu wäre, sondern weil er vom Israel Freund Volker Beck stammt, der sonst nicht müde wurde den Israelis und dem Zentralrat die Stiefel zu lecken. Er sagte: Man darf israelische Politiker kritisieren. Was für eine selbstverständliche und banale Wahrheit. Er fügte aber hinzu: Man darf Israel nicht delegitimieren. Was für eine banale und selbstverständliche Wahrheit.

Wir waren zehn ängstliche aber tapfere Demonstranten gegen diese Massenkundgebung, die sich am Ende als Minikundgebung erwies. Als wir hingingen hatten wir schon Bedenken und Bauchschmerzen, wie wir gegenüber 5000 fanatischen Philosemiten auftreten sollten. Wir befürchteten vollkommen isoliert zu sein und einer feindlichen Menge gegenüber zu stehen. Es war aber nicht so. Wir begegneten vielen Sympathisanten und Leuten, die uns Mut zuriefen und offensichtlich froh darüber waren, dass wir da waren. Aber es gab auch Gegner.

Ein stämmiger, großer und bestimmt 150 Kilo wiegender Jude, mit einem Käppi auf der Glatze, kam auf mich zu und fragte mich, ob ich Abraham Melzer sei. Ich betätigte meine Identität. Er fragte erregt und mit rotem Gesicht, ob ich mich nicht schämen würde. „Ja, ich schäme mich“ habe ich geantwortet. „Warum stehst du dann hier?“ fragte er ein wenig verwundert und verunsichert. „Eben weil ich mich schäme“, antwortete ich. Er überlegte etwa zehn Sekunden bis er mich verstand und verschwand kopfschüttelnd und mich fluchend in der Minimenge.

Die Polizei, die zahlreich vor Ort war, achtete penibel auf die Erfüllung von Formalien. Sie beobachteten mit Argusausgen, dass wir die von ihnen gezogene Linie nicht überschreiten, hinter der wir keine Flugblätter verteilen durften. Aber das haben wir mit Humor und Gelassenheit akzeptiert. Da kam es uns auf ein Meter mehr oder weniger nicht an. Wir hatten am Ende sowieso nicht mehr genug Flugblätter. Aber schon vorher sahen wir, wie der Haufen wie Butter in der Sonne schmilzt. Eben standen da noch etwa 1500 Menschen und plötzlich waren es nur noch 500. Ich konnte meinen Augen nicht trauen und fragte deshalb einen der Polizeioffiziere, der neben uns stand, ob er schätzen könnte, wie viele Teilnehmer an der Kundgebung noch da sind. Er musterte mit Kennerblick den Platz und sagte: „Höchstens fünfhundert“.

Und so strömten die Leute aus dem Römer hinaus, wie sie gerade eine Stunde vor hinein geströmt sind. Ende. Schluss. Man ging auseinander und Sacha Stawski feierte sich trotzdem als Sieger. Ich konnte gerade noch dem eilenden Frankfurter Bürgermeister Feldmann eins der letzten Flugblätter, die ich mir für solche Gelegenheit aufbewahrt habe, in die Hand drücken. Er versprach sogar es zu lesen.



Als ich nach Hause kam erreichte mich aber folgende Nachricht: Mostafa Elhady aus Frankfurt wurde beim nach Hause gehen von drei mit israelischer Fahne umhüllten Besucher der Honestly Concerend Kundgebung angegriffen und am Auge verletzt.
Er musste im Krankenhaus in der Notaufnahme behandelt werden. Die drei Angreifer wurden von der Polizei aufgegriffen und Mostafa hat eine Anzeige gegen sie erstattet. Ich bin gespannt ob daraus etwas wird.


Hier eine kurze Information wer Mostafa Elhady ist
: Salam Abi, Vielen Dank für deine Pressemeldung. Ich habe dir unten das Foto geschickt. ich hoffe, dass du mit der Qualität klar kommst. ich will dir zu mir einige Sachen sagen.
-Mostafa Elhady. Doktorand der Politikwissenschaft der Uni Frankfurt. Ägyptische Abstammung. Führt jahre Lang einen Dialog zwischen Islam und Christentum mit vielen Veranstaltungen und Konfrenze zum Thema
-Letzt Woche die Ehrung des Weissenrings von der Stadt Frankfurt bekommen, weil er kurz davor zwei älternen Damen geholfen hat und die zweit zwanzig jährigen Männern, die sie überfallen haben 500 m denen verfolgt und mit denen gekämpft hat, dass Sie ihn verletzt haben.
Bei Aljaazere Nachrichten Sender und andere als politischer Forscher zum Thema Integration der Moslemen in Europa und der Islamophobie.



Und da musste ich an Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden denken, der sich darüber beschwert hat, dass „Juden wieder auf deutschen Straßen Vergast, verbrannt und geschlachtet werden“. Was meint er denn dazu, dass Juden auf deutschen Straßen selber zu Täter geworden sind und anders denkende krankenhausreif schlagen. Ich kann es nur mit den Worten von Sache Stawski kommentieren: Nein, Pfui.

Presseinfo Annette Groth: Anlässlich der Ankündigung der israelischen Regierung, Land von 5 palästinensischen Dörfern in der Westbank für illegale Siedlungen zu enteignen, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Illegales, menschenrechtsverletzende Vorgehen der israelischen Regierung muss unbedingt verhindert werden!

Annette Groth weiter: „Sollte diese Enteignung und damit die Vertreibung von Tausenden von Menschen durchgezogen werden, ist dies ein verbrecherischer, völkerrechtswidriger Akt, der von der internationalen Gemeinschaft in keinster Weise toleriert werden darf. Als Antwort sollten die Mitgliedstaaten der EU und der Europäische Rat sofort das Assoziierungsabkommen mit Israel aussetzen.

Sowohl Ban Ki Moon als auch die USA haben die israelischen Pläne verurteilt und darauf hingewiesen, dass der israelische Siedlungsbau völkerrechtswidrig sei und das größte Hindernis für eine Beilegung des Nahost-Konflikts darstelle.

Es ist blanker Hohn, dass auch noch behauptet wird, die laut der israelischen Friedensorganisation Peace Now größte Enteignung der letzten 30 Jahre geschehe in Reaktion auf die Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen im Juni. Es war dieses Verbrechen, das die israelische Regierung auch für ihren fünfwöchigen Krieg gegen den Gazastreifen angeführt hat. Das Resultat: Mehr als 2.200 Tote, fast 10 000 Verletzte und eine völlig zerstörte Infrastruktur im Gazastreifen. Laut den Vereinten Nationen sind acht von zehn der Getöteteten Zivilist_innen.

Ich fordere die Bundesregierung auf, ihr Schweigen zu brechen und sich klar gegen die völkerrechtswidrige Politik und Kriegsführung der israelischen Regierung zu positionieren. Sonst macht sie sich unglaubwürdig und damit zum Komplizen dieser Politik.“

Israel zwischen Krieg und Frieden – wie sich das kulturelle Klima verändert hat - Etgar Keret - Mal wieder Waffenruhe in Israel, Wochen voller Angst, Ungewissheit und Wut gehen zu Ende. Doch dieser Krieg war anders als die anderen, er hat das Klima im Land verändert. Denn diejenigen, die versucht haben, ihren Widerspruch zu artikulieren, Fragen zu stellen, gegen den Krieg zu protestieren, wurden einfach niedergeschrien. Wie konnte es dazu kommen? ttt hat den Schriftsteller Nir Baram gefragt und auch Etgar Keret getroffen, der für seine Kritik am Krieg angefeindet wurde, genauso wie der Journalist Gideon Levy. >>>

Jürgen Todenhöfer erlebt die Wirklichkeit von Gaza Rest Palästina in kurzen Atempausen
Jürgen Todenhöfer - Liebe Freunde, das ist GAZA!
Eindrücke der vergangenen Woche, die mich nicht mehr los lassen. Die Menschen dort erwachen nur langsam aus ihrem Schock. 50 lange Bombennächte, in denen die Erde bebte. Eltern ihre Kinder ganz fest in die Arme nehmen mussten, um ihnen die Angst zu nehmen. Wer heilt ihre körperlichen, wer ihre seelischen Wunden? Wozu gibt es einen Internationalen Strafgerichtshof? Tausend Fragen, keine Antworten. Dürfen wir einfach zur Tagesordnung übergehen? Euer JT

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ProMosaik e.V. interviewt Frau Dr. Khouloud Daibes - die palästinensische Botschafterin in Berlin - (...) ProMosaik e.V.: Welche sind die politischen Bedingungen für ein normales und menschenwürdiges Leben in Gaza? - Seit dem Jahr 2008 befindet sich der Gaza-Streifen unter israelischer Blockade. Dort leben auf einer Fläche von gerade einmal 360 km² rund 1,8 Millionen Menschen. Die Blockade muss beendet und die Bewegungsfreiheit zur Normalisierung des Personen- und Warenverkehrs hergestellt werden. Die letzte israelische Aggression hat mehr als 2.143 Menschenleben und 11.230 Verletzte gefordert. Parallel zur notwendigen humanitären Hilfe für die palästinensische Bevölkerung muss an einer dauerhaften politischen Lösung gearbeitet werden. Gaza ist ein integraler Bestandteil Palästinas. Wir brauchen die Sicherheit des eigenen, souveränen Staates, um ein selbstbestimmtes Leben in Frieden und Freiheit führen zu können.

ProMosaik e.V.: Wie sehen Sie die Zukunft der palästinensischen Gesellschaft?
Wie alle Völker der Welt sehnen auch wir uns nach Freiheit, Demokratie und Eigenstaatlichkeit. Seit 47 Jahren muss das palästinensische Volk unter israelischer Besatzung leben. Die Menschen haben keine Normalität kennengelernt. Daher ist ihr Wunsch umso dringlicher. Nur eine politische Lösung wird uns dauerhafte Perspektiven auf den lang ersehnten Frieden und ein Leben in Würde eröffnen.

ProMosaik e.V.: Was möchten Sie gerne der Bundeskanzlerin sagen?
Die Bundesrepublik und die Bundeskanzlerin spielen eine wichtige Rolle innerhalb der europäischen und auch in der internationalen Politik. Wir fordern eine aktivere Rolle zur Beilegung des Konfliktes, um die Zwei-Staaten-Lösung zu retten. >>>>

#########Debatte um Journalist Martin Lejeune - Distanzlos mittendrin - Martin Lejeune steht nach einem Blogeintrag in der Kritik, Exekutionen in Gaza verharmlost zu haben, einzelne Journalisten wenden sich von ihm ab. Zu Recht oder zu Unrecht? Der freie Journalist sagt gegenüber der MEDIENWOCHE, dass er sich von nichts distanzieren will, das er geschrieben habe. Dass er Hinrichtungen rechtfertige oder verteidige, werde ihm zu Unrecht unterstellt.

Berlin Neukölln, 28. August 2014, 17:30 Uhr, im Kunst- und Projektraum der SAVVY Contemporary wird eine Pressekonferenz abgehalten zum bereits am 1. August verschickten Offenen Brief Kulturschaffender in Deutschland zum Krieg in Gaza (gazaopenletter.de). Es gibt ein Podiumsgespräch, und es wird diskutiert über die Auswirkungen des Briefs («so gut wie keine Reaktionen von Politikern») und die Kritik daran («Viele Künstler haben den Brief nicht unterschrieben, weil sie ihn einseitig fanden»). Gefordert wird im Brief unter anderem, «sich für die elementaren Rechte und den Schutz auch der palästinensischen Bevölkerung einzusetzen». 

Danach spricht Martin Lejeune über seine Erfahrungen im Gazastreifen. Während der Militäroffensive der israelischen Armee diesen Sommer hielt er sich dort in den Wohnräumen einer palästinensischen Familie auf, hier einer seiner Erfahrungsberichte. Auf einer Leinwand läuft eine Diashow, die in Endlosschlaufe verwundete Palästinenser und Trümmer in Gaza zeigt. «Es gibt keinen sicheren Ort in Gaza. Das macht das Leben so gefährlich», sagt Lejeune und erzählt eindrücklich von der Lautstärke der omnipräsenten Drohnen in den Strassen, vom Verwesungsgeruch einer Fleischerei, deren Kühlsysteme ausgefallen sind und über einen Vater, der Gehirnmasse seines toten Kindes in eine Plastiktüte gepackt und ihm nachgetragen hatte. Als Lejeune detailiert berichtet über Verbrennungen und Deformationen von Kindern in den Krankenhäusern, bittet ihn eine Frau aus dem Publikum, doch etwas zurückhaltender zu sein, worauf Lejeune erwidert, es sei sein Job, die Wirklichkeit zu zeigen. >>>

 

Österreichische Gaza-Hilfe

Österreichische Gaza-Hilfe gegründet zur Durchführung von humanitären Hilfsprojekten

Für die leidgeprüfte Bevölkerung in Gaza haben einige österreichische Organisationen die „Österreichische Gaza-Hilfe“ ins Leben gerufen. Erste Hilfslieferungen sind bereits nach Gaza geschickt worden, weitere folgen. In Kürze wird auch ein erstes österreichisches Ärzteteam nach Gaza reisen, die medizinische Behandlung von verletzten Jugendlichen aus Gaza ist ebenfalls bereits in Vorbereitung.

Zur Durchführung dieser wichtigen und umfangreichen Projekte benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung:
Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen - IBAN: AT44 2011 1285 2009 6803 - BIC: GIBAATWWXXX
Kennwort: Gaza Hilfe

 

Bei der jüngsten israelischen Aggression „Fels in der Brandung“ gegen Gaza wurden innerhalb von 6 Wochen (8.7.-23.8.) insgesamt 2.122 Menschen getötet und 10.621 verletzt. 78% der Getöteten waren Zivilisten, 507 oder 23,9% Kinder und 292 oder 13,8% Frauen. In den letzten Tagen und Wochen hat sich diese schreckliche Bilanz noch durch massive Polizei- und Militäroperationen Israels in der Westbank weiter erhöht. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass durch gezielte Angriffe ganze Familien ausgerottet worden sind.

Neben dem unvorstellbaren menschlichen Leid unter der Zivilbevölkerung in Gaza ist auch die fast vollständige Vernichtung von technischen Einrichtungen wie Wasser- und Stromversorgung, Abwasserreinigung, Kanalisation, Straßen etc. zu erwähnen, die Zerstörung von öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten bis hin zu Heimen für Ältere und Behinderte zu erwähnen, ganz zu schweigen von der Zerstörung von -zig Tausenden privaten Wohngebäuden.

Angesichts dieses riesigen Ausmaßes an gezielten Zerstörungen kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es der israelischen Armee auch darum ging, das ohnedies bereits kaum erträgliche Leben im Gazastreifen noch weiter zu erschweren. Nach ersten Schätzungen wird der Wiederaufbau der zerstörten Einrichtungen 4-6 Milliarden Euro kosten. Es kann auch nicht unerwähnt bleiben, dass diese unvorstellbaren Zerstörungen natürlich auch schwerwiegende dauerhafte menschliche Auswirkungen haben. Vor allem Kinder und Jugendliche werden ihr gesamtes verbleibendes Leben die traumatischen Erlebnissen der israelischen Militäraktionen kaum überwinden.

Solidarität und konkrete Hilfe ist dringend nötig!

Angesichts dieser Situation ist es wichtig, unsere Solidarität mit den leidenden Menschen in Gaza zum Ausdruck zu bringen, aber auch sofortige konkrete Hilfe zu leisten! Die unterzeichnenden Organisationen haben sich daher zusammengeschlossen, um unter dem Slogan „Österreichische Gaza-Hilfe“ eine rasche und möglichst umfangreiche Hilfsaktion zu starten. Erste Maßnahmen sind bereits durch die Sendung von medizinischen Hilfsgütern gesetzt worden, weitere Hilfsgüter sind bereits in Vorbereitung sowie auch die Entsendung von ÄrztInnen und sonstigem Hilfspersonal. Besonderes Augenmerk wird der medizinischen Behandlung von verletzten Kindern und Jugendlichen in österreichischen Spitälern geschenkt werden. Bislang haben wir bereits die Unterstützung der Landesregierungen von Niederösterreich, Oberösterreich und Wien sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt. Wir sind also zuversichtlich, innerhalb weniger Wochen rund 20 Verletzten aus Gaza nach Österreich bringen zu können.

BDS-Kampagne Österreich
Dar al Janub – Verein für antirassistische und friedenspolitische Initiative
Frauen in Schwarz (Österreich)
Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen
Koordinationsforum zur Unterstützung Palästinas
Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung
Palästinensische Gemeinde
Palästinensisch-Österreichische Gesellschaft
Rahma Austria
Steirische Friedensplattform
Verein palästinensischer Ingenieure in Österreich

Gaza Situation Report 53/54 - UNRWA - Almost one quarter of UNRWA school buildings (156) continue to serve as collective centers. 58,071 IDPs – Palestine refugees and non-refugees – continue to take shelter in 36 UNRWA schools. - In coordination with the Ministry of Education, the 2014/15 school year will start on 14 September. UNRWA expects some 241,000 students in 252 schools, which will be run on double-shift basis, with one school of students and teachers in the morning and another school in the afternoon. With 36 school buildings still serving as shelters, class formation and overall planning for the new school years is a major challenge. Quality education and psychosocial support to students in UNRWA schools will be a major challenge in the overcrowded classrooms, with both teachers and students being affected by the experiences of the war. >>>>

Willkommen in Palästinas erstem Skate-Park - Ben Bryant - Im Juli hinterließ ein Angriff der israelischen Streitkräfte ein Loch in Aram Sabbahs Bein. Seitdem skatet er auf Krücken, was eigentlich ein ziemlich guter Weg ist, um neue Tricks zu lernen. So kann er seinen Körper abstützen, über dem flippenden Board bleiben und sich in der Luft halten, so lange er will. Der Nachteil des Ganzen ist natürlich die „fette Wunde“ am Knie des 16 Jahre alten Palästinensers—ein unerwünschtes Souvenir der „Tage des Zorns“ im Westjordanland. >>>

Partisan reporters criticise Gaza coverage - I have noted in several previous articles the unusual, possibly unique, problem relating to media coverage of the Israeli-Palestinian conflict. The reporting corps is awash with “partisan reporters” – that is, Jews who have an ideological, social or familial connection and sympathy with one side, the Israeli side.

I have no objection to reporters having views, even strong ones, about this conflict, or any other issue in the news. I do myself. In fact, I believe journalists cannot be “objective”, as I have explained at length elsewhere. But in the case of Israel-Palestine, many reporters are being chosen precisely for their partisanship – and these reporters are being selected because they are partisan in one direction only. Just check how many Palestinian reporters (I don’t mean glorified fixers or undervalued stringers) report for the US media on the conflict. >>>

There`s no whitewashing the Gaza blockade - Haaretz editorial - The Gaza Strip, with its 1.8 million people, doesn’t need generosity or favors. Prime Minister Benjamin Netanyahu, who speaks vaguely of a “diplomatic horizon,” must end the blockade, fully open the crossings between Gaza and Israel and give a real chance for development to bring quiet, after it’s been proven that the blockade merely foments violent rebellions against Israel. >>>

In last interview, Auschwitz survivor urged Palestinians "not to give up their fight" - Adri Nieuwhof - (...) In a previous interview with The Electronic Intifada, Hajo said: “For as long as I can, I will continue to utter my criticism of inhuman Zionist behavior.”

On 29 July, I traveled to Meyer’s home in Heiloo in the Netherlands, to discuss the Israeli onslaught on Gaza, where the tired Hajo gave The Electronic Intifada his last interview.

I asked Hajo how he felt. “I can’t answer you positively, due to old age which prevents me from any activity in supporting the Palestinians,” he replied. “To be that old comes with such great loss of capacities, it is quite a task,” he said. He reflected on how lucky he was to survive Auschwitz with some comrades.

Reber Dosky, a Kurdish refugee residing in the Netherlands, made My Good Fortune in Auschwitz (2012), a short documentary about Hajo’s survival with his comrade Jos Slagter. In the documentary, Hajo plays one of the melancholic Yiddish tunes he used to test the sound of the violins he had made (watch it below — with English subtitles). >>>

 

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VIDEO + TEXT - Today, a special with Henry Siegman, the former executive director of the American Jewish Congress, long described as one of the nation’s "big three" Jewish organizations along with the American Jewish Committee and the Anti-Defamation League. Henry Siegman was born in 1930 in Frankfurt, Germany. Three years later, the Nazis came to power. After fleeing Nazi troops in Belgium, his family eventually moved to the United States. His father was a leader of the European Zionist movement, pushing for the creation of a Jewish state. In New York, Siegman studied and was ordained as an Orthodox rabbi by Yeshiva Torah Vodaas. He later became head of the Synagogue Council of America. After his time at the American Jewish Congress, Siegman became a senior fellow at the Council on Foreign Relations. He now serves as president of the U.S./Middle East Project.

Over the years, Siegman has become a vocal critic of Israel’s policies in the Occupied Territories and has urged Israel to engage with Hamas >>>

1. 9. 2014

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Die Weltgemeinschaft, erwache!
Felicia Langer

Hina Jilani, eine Verteidigerin am obersten Gericht Pakistans, die auch mit dem Goldstone Bericht befasst war, schrieb am 20.8.2014: „Gaza has come under attac for the third time in six years. And the international community is silent. It is to larger extent responsible for the repeated cycle of violence. While Europe does not act, Gaza burns.“

Im siebenwöchigen Krieg wurden 2.139 Palästinenser getötet, ⅔ waren Zivilisten, darunter über 500 Kinder. 10.193 wurden verletzt. In Israel starben 40 Menschen, darunter 9 Zivilisten. Israel hat 9.600 Häuser zerstört. 540.000 Palästinenser sind jetzt Flüchtlinge geworden. Gaza ist zur Stadt der Ruinen geworden. Aber nicht die Menschen … Der norwegische Chirurg Mads Gilbert, der 15 Tage lang Verwundete in Gaza behandelt hat, sagte nach seiner Rückkehr nach Hause: „Das Herz der Erde schlägt jetzt in Gaza. Es blutet, aber es schlägt!“


Und jetzt, wo die Waffen schweigen, kommt auch ein bisschen Luft ins Gaza-Ghetto. Das ist gut, auch für Israel! Auf einer Großdemonstration für Frieden in Tel-Aviv sagte der berühmte Schriftsteller David Grossman: „Wir werden nicht wirklich atmen können, wenn in Gaza die Luft zum atmen fehlt.“ Und die Luft fehlt nicht nur in Gaza, sondern in allen besetzten und kolonisierten Gebieten, seit 47 Jahren! Diese Besatzung hat dazu geführt, dass die Mehrheit des Volkes in Israel die Seele verloren hat, dass die Palästinenser entmenschlicht werden, dass der Tod der Palästinenser, auch von Kindern mit totaler Gleichgültigkeit hingenommen wird. Eine große Schande!


Ich habe mit eigenen Augen diesen Entmenschlichungs-Prozess jahrelang mit angesehen und versucht, ihn zu bekämpfen – in Gaza, Nablus, Hebron, Ostjerusalem: Die Folter, die Häuserzerstörungen, das Töten von Palästinensern durch Soldaten, Polizisten und Siedler, die Vertreibung und Kolonisierung der Gebiete, alles völkerrechtswidrig.


Die Mehrheit in Israel möchte weiter gegen Gaza kämpfen, bis zum absoluten Sieg. Izchak Rabin hat einmal gesagt, er möchte, dass Gaza im Meer untergeht… Der Likud-Führer Feiglin möchte die Einwohner von Gaza in die Sinaiwüste „umsiedeln“. Die Knesset-Abgeordnete Ajelet Schaked empfiehlt, die palästinensischen Mütter zu töten, damit sie keine Schlangen mehr gebären…


Das israelische Friedenslager allein kann diese schrecklichen Ideen nicht mit Erfolg bekämpfen. Es braucht internationale Hilfe. Es muss internationalen Druck geben, um die 47jährige Besatzung zu beenden, damit dem Völkerrecht entsprechend das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser geachtet wird. Es muss politischen Druck geben, der der Regierung und dem Volk klar macht, dass die Maxime von gleichen Rechten für alle Menschen, die Säule des Völkerrechts, auch für Israel Geltung hat. Man muss klarmachen, dass nur Frieden mit Gerechtigkeit Israel Sicherheit garantieren kann.
Zu lange hat die Weltgemeinschaft geschwiegen und die verbrecherische israelische Besatzung geduldet. Das Schweigen ist eine sehr schädliche Lehre für die Friedensfeinde in Israel; es ermutigt sie noch… Deshalb die Forderung, hier und jetzt: „Die Weltgemeinschaft, erwache!“

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Aktuelle  Nachrichten

Gaza blockade shows no signs of loosening

Israel says Gaza war cost military $2.5 billion

Anderson meets Palestinian ambassador to EU

End of Gaza war ‘not peace’

Video: Channel 4's Jon Snow details the horror of Gaza in emotional piece to camera

Eine Delegation des lateinischen Patriarchats hat Gaza besucht und ein „Bild der Verwüstung wie nach dem Zweiten Weltkrieg“ vorgefunden.

Post-Gaza war poll- Hamas, Haniyeh and rockets popularity at all-time high

Homeless Gazans Need 5,000 Caravans

Army Demolishes Orphanage Dairy Factory In Hebron

Israeli police deny Palestinian women entry to Aqsa

Israeli forces close farmers market in Nablus area

Report: Netanyahu says will not send delegation to Cairo talks


Israel may not send negotiators to Cairo for permanent Gaza ceasefire

Israeli warships open fire at Gaza fishermen off coast of Rafah

Soldiers Kidnap 17 Palestinians In Jenin

Israeli bulldozers demolish Palestinian structures in West Bank

Netanyahu indicates Gaza ceasefire paves way for wider war

World slams Israel plan to seize Palestinian land

Cameron condemns Israel's new land grab as 'utterly deplorable' after soldiers swoop on 1,000 acres of Palestinian territory 

USA kritisieren Enteignungen im Westjordanland

Beschlagnahme bei Bethlehem: Ban kritisiert „illegale“ Landenteignung im Westjordanland
 

Westjordanland: Ban Ki Moon kritisiert Israel für Enteignung

Israelische und palästinensische Jugendliche spielen Fußball

Durch die Gaza-Tunnel nach China - Canton Fair zieht Käufer mit Produktqualität und -vielfalt an

OIC- Delegation in Gaza eingetroffen

1. 9. 2014

Treffen Netanjahus mit Mitgliedern des US-Rüstungskomitees

Israeli Police Adopt New Crowd Control Method in Jerusalem

'Despite reforms, IDF still mistreating Palestinian kids'

Saeb Erekat fordert von der EU die Anerkennung Palästinas in den Grenzen von 1967

Cairo Truce Negotiations to Begin Soon, PA to Pay Hamas Employees

Israels Siedler im Westjordanland fürchten EU-Importverbote

Israel gefährdet Waffenruhe durch Landnahme


Israel will 400 Hektar im Westjordanland enteignen


USA kritisieren Israels Enteignungspläne


Amnesty international- Israel Must Scrap Illegal Land Grab in

EU-Außenminister begannen Beratungen über Nahostkonflikt

EU fordert unbehinderte humanitäre Gaza-Hilfe

S. Africa activists ask store to take Israeli goods off shelves Anadolu Agency

Abbas discusses Gaza reconstruction with Emir of Qatar

Ismail Hanijeh: Mein Haus ist zwar zerstört, aber meine Heimat besteht weiter

Video: Aerial image of Gaza ruins left by brutal Israeli war

Ashrawi: Israeli settlements in the West Bank are a perpetuation of Israel’s war crimes

Israeli Forces Kidnap 4 Palestinians, Summon Others for Interrogation

Hamdallah discusses Gaza reconstruction with UN rep

31. 8. 2014

Lawyer- 2 youths being held in Israeli prison beaten with rifles

Palestinian human rights groups document Israeli war crimes in Gaza

Palestine can sue Israel, says ICC

ISRAEL yesterday announced a land appropriation in the occupied West Bank that an anti-settlement group termed the biggest in 30 years and a Palestinian official said would cause only more friction after the Gaza war.

Gaza conflict in pictures: Israel calls up 16,000 reserves as US supplies weapons

Israel-Gaza conflict: UN school destroyed, in pictures

Nach dem Gaza-Krieg: Netanjahu will die Hamas weiter stürzen

Gaza ministry employees back to work after offensive

Israel confiscates 1,000 acres of Palestinian land south of Bethlehem

Israeli forces detain teenage Palestinian in Burin amid tensions

Protests in Hebron as Israeli checkpoint closure enters 9th day

Palestinian Authority to pay Hamas employees 'as soon as possible'

Israel confiscates 1,000 acres of Palestinian land south of Bethlehem
 

Landnahme im Westjordanland - Die israelische Militärverwaltung hat 400 Hektar westlich von Bethlehem zum „Staatsland“ erklärt.


Israel: Israel will sich 400 Hektar aus Westjordanland einverleiben

12. Deutsch-Israelische Business-Konferenz und Matchmaking-Event am 18.09.2014 in München

Anti-Israel-Proteste im Westjordanland

Protest gegen Israel vor dem Weißen Haus

Humanitärer Konvoi erreicht Gaza erstmals über Rafah-Übergang in Ägypten

Netanjahu hält Gespräche mit Palästinensern für möglich

Hamas backs Abbas’ plan to end ‘Israeli occupation’

Der Wiederaufbau dauert 20 Jahre

Four, Including Two Children, Kidnapped In West Bank

Chile Files Lawsuit Against Israeli P

Israeli Court Extends Detention of Activist for Facebook Posts

Abbas to Develop 3-stage Plan for Independent Palestinian Statehood

Four Palestinians Abducted Before Dawn by Israeli Forces in the West Bank

30. 8. 2014

PLO to take new diplomatic steps at UN amid ceasefire agreement

Jordanian MP brings 250 tons of medical supplies to Gaza

Governments may be silent on Israeli terror, but we will not stand by

‘No weapons for Israel!’ Protest group pours fake blood in Belgium airport

Gaza - Two Palestinians Die Of Earlier Wounds

Four Palestinians abducted before dawn by Israeli forces in the West Bank

EU-Außenminister begannen Beratungen über Nahostkonflikt

gaza war map! - Virtual tour software

Israel arrested 597 Palestinians in W. Bank in August

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu glaubt, dass der jüngste Gaza-Krieg eine neue Möglichkeit für Friedensgespräche mit den Palästinensern eröffnet haben könnte.
(...) Bedingung sei, dass Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit der radikal-islamischen Hamas breche. Er müsse wählen zwischen "Frieden mit Israel und Frieden mit der Hamas", zitieren

 

Netanyahu ortet Weg für neue Friedensgespräche

George Galloway 'beaten over Israel comments'
Pro-Palestinian British MP attacked in London street by man said to have been shouting about the Holocaust.


Galloway spends the night in hospital after street attack

Palestinian leader says Hamas caused prolonged war

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