"Wo Hass keine Grenzen kennt" Jagdaktion gegen Felicia Langer

Eine Dokumentation

Aktueller Anlass - Die Verleihung des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Felicia-Amalia Langer am 16.7.2009
 

Belege 4

 

 

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Honestly Concerned meldet:

"SONDER-/KURZAUSGABE" - EXKLUSIV: Ralph Giordano, Arno Lustiger, das

<http://www.honestlyconcerned.info> S O N D E R A U S G A B E EXKLUSIV:
Ralph Giordano, Arno Lustiger, das AJC und andere schreiben an den Bundespräsidenten

Posted - Wed Jul 22, 2009


 

S O N D E R A U S G A B E
 

EXKLUSIV:
Ralph Giordano, Arno Lustiger, das AJC und andere schreiben an den Bundespräsidenten...

Fehler können jedem passieren - Wahre Größe erkennt man daran, wie jemand mit mit einem Fehler umgeht.
Im Fall von Felicia Langer gibt es nur eine richtige Entscheidung und damit sollte nicht gezögert werden:
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, machen Sie die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer rückgängig!

 

 

INHALTSANGABE

TEIL 1 – Schreiben von Arno Lustiger, Ralph Giordano und AJC an den Bundespräsidenten...  
 

  1. Schreiben von Arno Lustiger an den Bundespräsidenten...

    SIEHE
    http://www.honestly-concerned.org/Temp/Lustiger-BVK.jpg

     

  2. Schreiben von Ralph Giordano an den Bundespräsidenten...

    SIEHE
    http://www.honestly-concerned.org/Temp/Giordano-BVK-BP.jpg

     

  3. AJC - AJC Urges Germany to Reconsider Honor Given to Anti-Israel Activist
    July 20, 2009 – – In a letter to German President Horst Köhler, AJC expressed grave concern at the presentation, on July 16, of the Federal Order of Merit (First Class) to Felicia Langer, a virulent opponent of the State of Israel.
    Ms. Langer’s attacks are not based upon criticism of actual Israeli policies, but upon her demonization of Israel as the ‘apartheid of the present’ and her rejection of Israel's right to define itself as the State of the Jewish people,” said the letter, which was signed by AJC Executive Director David Harris and three senior AJC staff members, all of whom have received the same honor from the Federal Republic of Germany.
    The letter pointed out Ms. Langer’s record as a senior member of the Israeli Communist Party, which declared its loyalty to the including the now-defunct German Democratic Republic. “This aspect of her record heightens our own astonishment at the decision to honor an individual who for many years was an apologist for a regime which brought untold fear and misery upon the citizens of eastern Indeed, there is perhaps no better evidence of Ms. Langer's affiliations than the award she received, in 2006, from the Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V., an organization run by a former member of the Stasi secret police,” said the letter.
    The letter urged President Köhler to reconsider the decision to honor Ms. Langer given record of “principled solidarity with

     

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TEIL 2 - Aktuelle Berichterstattung zum Thema...  


 

  1. ÜBERSICHT DER BISHERIGEN BERICHTERSTATTUNG...
    HC
    - Juli 20, 2009 -
    THEMA DES TAGES: VERLEIHUNG DES BUNDESVERDIENSTKREUZES AN FELICIA LANGER...
    Zusammenfassung der aktuellen Berichterstattung zum Thema....


     

    1. HC - Juli 17, 2009 - Fortsetzung: FELICIA LANGER - "Bundesverdienstjüdin" 1. Grades
      Neue Informationen zu dieser skandalösen Bundesverdienstkreuzverleihung; Stellungnahme von Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden; exklusive Zitatezusammenstellung und mehr...

       

    2. HC - Juli 17, 2009 - FELICIA LANGER - "Bundesverdienstjüdin" 1..=20 Grades
      Die bittere Realität der Welt in der wir leben...

       

  2. ACHGUT - Alexander Brenner: Gebt das Kreuz zurück!
    Lieber Henryk,
    Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1.Kl. (BVK I) an die notorische Alt-Stalinistin und „Friedensaktivistin“ Felicia Langer hat mich entsetzt, beleidigt und entmutigt.
    Die Auszeichnung von Felicia L. erfolgte offensichtlich deshalb, weil – wie Du richtig bemerkst – diese Dame „seit über 20 Jahren damit beschäftigt ist, die Deutschen von Ihren Schuldgefühlen gegenüber den Juden zu heilen“, indem sie den jüdischen Staat aller möglichen Verbrechen zeiht und mit Nazi-Deutschland vergleicht - was eine Verharmlosung der Nazi-Verbrechen bedeutet und einer Schändung der Millionen ermordeter jüdischer Opfer gleichkommt.
    Und es ist kein Wunder, dass die Nachricht von der BVK.I-Verleihung an L. Antisemiten und Judenhasser aller Couleur aufjubeln lässt; für diese Gestalten ist der Israel-Hass ein willkommenes Ventil für den latenten und seit Jahren akkumulierten Juden-Hass!
    Ungerecht finde ich aber, dass nur Frau Langer geehrt wurde: weshalb nicht auch Frau Hecht-Galinski, Herr Finkelstein, Herr Verleger, Herr Moshe Zimmermann u.a.  ehrenwerte jüdische „Friedenskämpfer“ und Selbsthasser?
    Frau L. ist in ihrem Selbsthass ein klassisches Exempel für den Spruch des grossen biblischen Propheten Jesajah: „Denn Deine Vernichter und Zerstörer, oh Israel, werden aus Deiner Mitte kommen!“
    Deiner Anregung, mein BVK abzugeben, kann ich schon deshalb nicht nachkommen, weil ich nicht im Besitze eines solchen bin. Ich unterstütze aber voll und ganz Deinen Vorschlag, dass bekannte jüdische BVK-Träger aus Protest gegen die Auszeichnung von Felicia L. ihre BVK’s zurückgeben sollen: die eigene Würde ist viel mehr wert. als ein BVK!
    Mit der Verleihung des BVK I an Frau L. hat sich die Bundesrepublik Deutschland einen Bärendienst erwiesen!
    (Dr. Alexander Brenner, Wissenschaftler und Diplomat, war Mitarbeiter am Fritz-Haber-Institut und dem Hahn-Meitner-Institut, danach Leiter des Labors für Radiochemie am Bundesgesundheitsamt Berlin. 1971–1975 Leiter des Wissenschaftsreferates der Deutschen Botschaft Moskau, anschließend Leiter des Internationalen Büros der Gesellschaft für Strahlenforschung München und Leiter der Vertretung des Bundesministeriums für Forschung und Technologie in Berlin. 1982–1990 Wissenschaftsattache an der Deutschen Botschaft in Israel. Von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.)

     

  3. SPIEGEL - BUNDESVERDIENSTKREUZ - Ehrung für Israel-Kritikerin stürzt Köhler in Erklärungsnot - Von Veit Medick
    Umstrittene Entscheidung im Schloss Bellevue: Bundespräsident Köhler hat einer Tübinger Anwältin das Bundesverdienstkreuz verliehen, die seit Jahren gegen Israel wettert. Der Zentralrat ist entsetzt - und erste Träger des Kreuzes drohen bereits mit Rückgabe ihrer eigenen Auszeichnung.
    Berlin - Der Staatssekretär war voll des Lobes: "Das humanitäre Lebenswerk von Felicia-Amalia Langer ist beeindruckend", schwärmte Hubert Wicker bei der Festveranstaltung im Stuttgarter Staatsministerium am Donnerstag vergangener Woche. Als Versöhnerin zwischen Israelis und Palästinensern habe sie sich "in herausragender Weise für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte eingesetzt."
    Dann überreichte Wicker Frau Langer eine der höchsten Auszeichnungen, die der deutsche Staat vergeben kann: das Bundesverdienstkreuz. "Im Namen von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der gesamten Landesregierung, aber auch ganz persönlich danke ich Felicia-Amalia Langer für ihr herausragendes Engagement und für ihr gesamtes humanitäres Lebenswerk."
    Eine Entscheidung, die die Landesregierung in Baden-Württemberg, letztlich auch die deutsche Politik insgesamt noch einige Erklärungen kosten dürfte. Denn für ihre Unterstützer und die Lobredner mag die in Tübingen lebende 79-Jährige eine verdiente Menschenrechtsaktivistin sein. Eine, die als Anwältin seit jeher für die Rechte von Palästinensern streitet. Eine, die etliche Bücher zum Nahostkonflikt verfasste, mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde und Ehrenbürgerin der Stadt Nazareth ist. "Ich glaube, dass ich etwas Wichtiges für die Menschlichkeit mache", meint Langer.
    Für ihre Kritiker ist Frau Langer jedoch eine Israel-Feindin - auch wenn Felicia Langer selbst Jüdin ist. Eine Frau, die Israel schon mal zum "Apartheidstaat" erklärt, über die "jüdisch-zionistische Lobby" philosophiert, sich im Antisemitismus-Streit um den inzwischen verstorbenen FDP-Politiker Jürgen Möllemann auf dessen Seite schlug und noch im April dieses Jahres in einem Interview zum Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen aufrief. "Das alles mag wehtun, aber jemand muss es sagen", sagt Langer SPIEGEL ONLINE.
    Giordano und Lustiger drohen Köhler mit Kreuz-Rückgabe
    Inzwischen werden Oettinger, der formal für die Verleihung verantwortliche Bundespräsident Horst Köhler, aber auch Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer, der die Auszeichnung nachdrücklich unterstützte, von jüdischen Organisationen und Intellektuellen heftig angegriffen. "Das ist ein Schock", kritisiert der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann. "Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt", sagt Graumann SPIEGEL ONLINE. "Sie trägt ihr Jüdischsein als Fahne vor sich her - doch ihre jahrelange Israel-Hetze macht das nicht besser."
    Auch das American Jewish Committee in New York teilte Köhler am Montag schriftlich seine Bestürzung mit und forderte den Bundespräsidenten auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.
    Ebenfalls entsetzt sind die beiden jüdischen Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger. Beide haben am Donnerstag Bundespräsident Köhler schriftlich gedroht, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben - wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht. "In einer Ordensreihe mit Felicia Langer - das geht nicht", heißt es in dem SPIEGEL ONLINE vorliegenden Brief Giordanos an Köhler. "Warum? Weil niemand in den letzten 25 Jahren mit einer bis an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschmäht hat als sie", schreibt Giordano, der schon Anfang der 90er Jahre in einem Aufsatz über Langers "Nahost-Pathologie" herzog. So schwer es ihm auch falle: Er plane, seine Auszeichnungen, das Große Verdienstkreuz und das Bundesverdienstkreuz "für den Fall zurückzugeben, dass Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz nicht aberkannt wird". Von Lustiger hat Köhler am Dienstag ein ähnliches Schreiben bekommen.
    Es gibt freilich auch andere Stimmen. Die von Palmer etwa, dem grünen Bürgermeister von Tübingen. Er kennt Langer, die von der in der Szene ebenso umstrittenen Publizistin Evelyn Hecht-Galinski vorgeschlagen wurde, gut und hat an der Auszeichnung nach wie vor nichts auszusetzen. "Das war richtig", sagt Palmer SPIEGEL ONLINE. Er schätze Langers jahrelanges Engagement. "Ich habe zwar Verständnis für die Verletzung der Menschen, die Frau Langer jetzt attackieren. Aber man darf Kritik an Israel nicht mit der Absicht verwechseln, Israel zu vernichten." Unangenehm ist ihm die Sache dennoch - erkennbar ist das allein schon daran, wie vehement er darauf hinweist, dass er selbst Langer ja nicht vorgeschlagen habe.
    Überhaupt gewinnt man den Eindruck, als wolle mit dem Fall Langer niemand so richtig etwas zu tun haben. Im Bundespräsidialamt verweist man reichlich hilflos darauf, dass "Herr des Verfahrens" das Baden-Württemberger Staatsministerium sei. Was allerdings auch nur die halbe Wahrheit ist, wenn man bedenkt, dass das Kreuz vom zuständigen Staatsministerium lediglich überreicht wird - offiziell verliehen wird es vom Bundespräsidenten.
    Oettinger droht neuer Streit mit Zentralrat
    Entsprechend verdutzt reibt man sich in Stuttgart über die Sichtweise aus Berlin die Augen. Wegducken wollen sich die Beamten von Ministerpräsident Oettinger allerdings nicht. "Die Auszeichnung von Felicia Langer würdigt ihre humanitären Verdienste unabhängig von politischer, weltanschaulicher oder religiöser Motivation", erklärte ein Sprecher SPIEGEL ONLINE. "Im Zentrum steht dabei ihr Einsatz für hilfsbedürftige Personen ohne Ansehen von Nationalität oder Religion vor dem Hintergrund ihrer eigenen Vergangenheit als massiv vom Holocaust Betroffene."
    Gerade für Oettinger ist die Sache ungemütlich. Denn schon wieder einen Streit mit dem Zentralrat kann sich der Regierungschef nicht leisten. Die Wunden seiner Rede am Grabe des umstrittenen Politikers Hans Filbinger sind noch nicht vollends verheilt.
    Im April 2007 hatte Oettinger den CDU-Politiker indirekt zum Widerstandskämpfer erklärt, obwohl bekannt war, dass Filbinger Ende des Zweiten Weltkriegs als Marinerichter an Todesurteilen gegen deutsche Soldaten beteiligt gewesen war.
    Letztlich wird aber wohl auch die Bundesregierung ein paar Scherben beiseite kehren müssen. In der israelischen Presse ist der Streit längst angekommen, ein Israeli hat bereits angekündigt, aus Protest sein Bundesverdienstkreuz zurückzugeben. Sollten auch Giordano und Lustiger die Ehrung zurückgeben, dürfte das in Israel einige Aufmerksamkeit hervorrufen.


     

    1. ACHGUT - Fundstück - Felicia-Amalia Langer oder: Wer hat das Kreuz nach Tübingen gerollt?
      Überhaupt gewinnt man den Eindruck, als wolle mit dem Fall Langer niemand so richtig etwas zu tun haben. Im Bundespräsidialamt verweist man reichlich hilflos darauf, dass “Herr des Verfahrens” das Baden-Württemberger Staatsministerium sei. Was allerdings auch nur die halbe Wahrheit ist, wenn man bedenkt, dass das Kreuz vom zuständigen Staatsministerium lediglich überreicht wird - offiziell verliehen wird es vom Bundespräsidenten.
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637343,00.html

       

  4. JP - Jews to return German honors in protest - BENJAMIN WEINTHAL
    The Federal Republic of Germany's decision to award its highest honor - the Federal Cross of Merit, first class - last week to a harsh critic of Israel has sparked an outcry among Jews and non-Jews around the world.
    Motke Shomrat, a 74-year-old Israeli recipient of the Cross of Merit, told The Jerusalem Post on Tuesday that he planned to return it to protest the decision to honor Israeli attorney Felicia Langer, because "she praised Ahmadinejad and supports him. He is the new Hitler and wants to annihilate Israel."
    Reached in Tübingen, a university city in Baden-Württemberg and her residence since 1990, Langer told the Post that Iranian President Mahmoud Ahmadinejad had not threatened to obliterate Israel, and while she didn't agree with many of Ahmadinejad's speeches, when he spoke about "the suffering of the Palestinians, he is right."
    The state-controlled Iran Press-TV headlined on Monday its laudatory article about Langer, "Germany honors anti-Zionist Israeli Langer."
    There was a "concrete campaign to shut people up who criticize Israel in Germany," she told the Post.
    According to Langer, the campaign was organized by the Central Council of Jews in Germany, which "is the Israel Lobby" in the federal republic.
    Shomrat, a survivor of the SS-Collection Camp Mechelen in Belgium, works as a tour guide in Israel, where he uses his fluent German to show visitors from Central Europe the attractions of the Jewish state. He was awarded the Federal Cross of Merit in 1995 for his work in "reconciling Jews and Germans."
    "All friends of Israel" who have been awarded the Federal Cross should return it, Shomrat urged. "Felicia Langer is an enemy of Israel, and it cannot be possible that the friends of Israel want to be in the same company as Felicia Langer."
    When asked about Shomrat, Steffen Schulze, a spokesman for German President Horst Köhler, told the Post, "If the return of the Federal Medal of Honor that you mention happens, the decision would be extraordinarily regrettable."
    The American Jewish Committee issued a strongly worded statement on Monday criticizing Germany's decision to celebrate Langer's activity against Israel.
    Langer's "attacks are not based upon criticism of actual Israeli policies, but upon her demonization of Israel as the 'apartheid of the present' and her rejection of Israel's right to define itself as the state of the Jewish people," said the letter, signed by AJC Executive Director David Harris and three top-level staff members.
    Seven AJC representatives have received the award, including the four who signed the letter.
    The letter "urged President Köhler to reconsider the decision to honor Ms. Langer, given Germany's record of 'principled solidarity with Israel.'"
    Yves Pallade, director of the B'nai B'rith Europe's Foreign Affairs Network, wrote in an e-mail to the Post that "those recipients of the Order of Merit who really care about the fight against anti-Semitism should consider returning their medals, unless the authorities change their minds and revoke the award. The honoring of a person who for years has been promoting a kind of pathological hatred against the Jewish state in public has without any doubt discredited the award itself."
    Two prominent German Jewish intellectuals are prepared to return their Federal Crosses if Köhler declines to strip Langer of the award.
    "With a heavy heart I've decided to give back my award if the Federal Cross is not denied to this person," historian Dr. Arno Lustiger wrote. "As a survivor [of the Holocaust] and historian, I take it as a personal insult that Ms. Langer compares ongoing events in the Middle East with the Holocaust."
    Langer was "the shrillest anti-Israeli fanfare in Germany," Dr. Ralph Giordano, a leading author and journalist in Germany who survived the Holocaust in hiding, wrote in a letter.
    "No one in the last 25 years - with a one-sidedness bordering on blindness - has done Israel more damage than Langer," he continued.
    Langer did not shy away from supporting Hamas and Ahmadinejad, Giordano said. While his decision was "very difficult," he said, he intended to return his award if the Federal Cross were not rescinded for Langer.
    Yet Boris Palmer, the Green Party mayor in Tübingen, remains a staunch supporter of Langer. He wrote in an e-mail to the Post, "She is not an anti-Semite, but an honest and upright fighter for peace and human rights. She also criticizes Israel. With plain words, but always with the goal of making peace through compromise. For this, she rightly received the Federal Medal of Honor."
    According to the Central Council of Jews in Germany, Palmer has previously played down Iran's genocidal threats toward Israel.
    The Green Party has been plagued by a number of anti-Israeli disputes..=20 Early last month, party chairwoman Renate Künast allegedly called a pro-Israel group in Germany a front organization for the Mossad. She denied making the statement, but confirmed that she had described the group as "not entirely kosher."
    The head of the German-Israeli parliamentary group, the Green's Jerzy Montag, suggested during a Bundestag hearing on anti-Semitism last year that one could separate anti-Zionism from anti-Semitism. Israeli diplomats were troubled by Montag's clumsy criticism of Israel at an event celebrating the 60th anniversary of Israel's creation.
    Meanwhile, Uwe Köhn, the spokesman for the state governor in Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger of the Christian Democratic Union, declined to comment on the unfolding Federal Cross scandal.
    According to media reports, Oettinger wishes to avoid another conflict with the Central Council of Jews in Germany. He supported Langer's efforts to receive the Federal Cross.
    In 2007, Oettinger delivered a speech honoring a former Nazi Navy judge, Hans Filbinger, later a Christian Democratic politician, who convicted and sentenced German deserters to death in the final days of World War II. Oettinger praised Filbinger as a "resistance fighter" against Hitler and faced intense criticism from the Central Council of Jews for whitewashing Filbinger's Nazi past and grossly distorting German history.
    "After the run-ins which Governor Oettinger had with the Central Council of Jews, one would have expected that he and his office would have more carefully researched when awarding a Federal Cross of Merit," Sacha Stawski, the editor-in-chief of Honestly Concerned, a media watchdog outlet in Germany monitoring anti-Semitism and anti-Israelism, told the Post.
    "Instead Oettinger probably thought what a wonderful opportunity it would be to award an elderly Jewish lady for her merits, expecting praise and not paying attention to the fact that this wonderful lady is nothing but an anti-Semitic Israel hater," Stawski said.

     

  5. BILD - Giordano droht mit Rückgabe seiner Verdienstkreuze
    Köln/Tübingen (dpa/lsw) - In seinem Zorn über die israelische Anwältin Felicia Langer hat der jüdische Autor Ralph Giordano (86) nun mit der Rückgabe seines Bundesverdienstkreuzes und seines Großen Verdienstkreuzes gedroht. In einem am Dienstag veröffentlichten Brief an Bundespräsident Horst Köhler verlangte Giordano erneut, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer rückgängig zu machen. «Angesichts des konkreten Falles sehe ich mich zu etwas gezwungen, was mir nur schwer, sehr schwer aus der Feder geht - den Entschluss, meine Auszeichnungen für den Fall zurückzugeben, dass Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz nicht aberkannt wird.» Giordano bezeichnete die in Tübingen lebende Langer als eine «Feindin Israels».

     

  6. DW - Kritik an Bundesverdienstkreuz für Menschenrechtsanwältin
    BERLIN: Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Tübinger Menschenrechtsanwältin Felicia Langer stößt weiter auf Kritik. Deutschland habe damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibe, sagte der Vize-Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann. Die Publizisten Ralf Giordano und Arno Lustiger drohten Bundespräsident Horst Köhler schriftlich mit der Rückgabe ihrer Verdienstkreuze, sollte Langer die Auszeichnung nicht wieder aberkannt werden. Die 78-jährige aus Polen stammende Jüdin setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein. Sie ist unter anderem Trägerin des Alternativen Nobelpreises. Mehrfach hat sie dem Staat Israel eine Apartheid-Politik vorgeworfen.

     

  7. NEWS ADHOC - Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin
    Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin Felicia Langer stößt auf Kritik. «Das ist ein Schock», kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal «Spiegel Online». «Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt», sagte Graumann. «Sie trägt ihr Jüdischsein als Fahne vor sich her - doch ihre jahrelange Israel-Hetze macht das nicht besser.» Das Bundesverdienstkreuz war Langer in der vergangenen Woche verliehen worden..=20
    Die 78-jährige Langer erhielt im Laufe ihres Lebens zahlreiche Auszeichnungen, darunter den alternativen Nobelpreis. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein.
    Auch unter jüdischen Intellektuellen rief die Entscheidung heftige Kritik hervor. Die Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger drohten laut «Spiegel Online» Bundespräsident Horst Köhler in einem Schreiben, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben, wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht.

     

  8. ZEIT - Bundesverdienstkreuz - Köhler gerät über Vergabe unter Druck - Der jüdische Autor Ralph Giordano droht in seinem Zorn über die israelische Anwältin Felicia Langer nun mit der Rückgabe seines Bundesverdienstkreuzes
    In einem veröffentlichen Brief an Bundespräsident Horst Köhler verlangte Giordano (86), die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Langer rückgängig zu machen. "Angesichts des konkreten Falles sehe ich mich zu etwas gezwungen, was mir nur schwer, sehr schwer aus der Feder geht - den Entschluss, meine Auszeichnungen für den Fall zurückzugeben, dass Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz nicht aberkannt wird."
    Giordano bezeichnete die in Tübingen lebende Langer als eine "Feindin Israels, die in einem Land mit verbreiteter Gesinnung, sich vom eigenen Schulddruck durch Kritik an Israel zu entlasten, nur von verheerender Wirkung sein kann." In Israel hatte die Ehrung Langers ebenfalls heftige Kritik hervorgerufen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) verteidigte die 78-Jährige dagegen als "ehrliche und aufrechte Kämpferin für Frieden und Menschenrechte."
    Langer setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein. Von mehreren Kritikern wird sie allerdings als Israel-Feindin angesehen. Nicht nur Giordano warf ihr vor, sie scheue auch vor Sympathien mit der Hamas und Bekenntnissen zum Iran nicht zurück.
    Spiegel Online berichtet, sie habe Israel schon einmal zum "Apartheidstaat" erklärt, über die "jüdisch-zionistische Lobby" philosophiert, sich im Antisemitismus-Streit um den inzwischen verstorbenen FDP-Politiker Jürgen Möllemann auf dessen Seite geschlagen – und noch im April dieses Jahres in einem Interview zum Boykott israelischer Produkte aus den Siedlungen aufgerufen. "Das alles mag wehtun, aber jemand muss es sagen", sagt Langer Spiegel Online....

     

  9. PR INSIDE - Das Bundesverdienstkreuz war Langer in der vergangenen Woche verliehen worden - Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin
    (PR-inside.com 21.07.2009 19:39:01) - Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin Felicia Langer stößt auf Kritik. «Das ist ein Schock», kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal «Spiegel Online».
    Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin

    Empörung über Bundesverdienstkreuz für umstrittene Israel-Kritikerin ©ddp
    Hamburg (ddp). Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die umstrittene Israel-Kritikerin Felicia Langer stößt auf Kritik. «Das ist ein Schock», kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal «Spiegel Online». «Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt», sagte Graumann. «Sie trägt ihr Jüdischsein als Fahne vor sich her - doch ihre jahrelange Israel-Hetze macht das nicht besser.» Das Bundesverdienstkreuz war Langer in der vergangenen Woche verliehen worden.. Die 78-jährige Langer erhielt im Laufe ihres Lebens zahlreiche Auszeichnungen, darunter den alternativen Nobelpreis. Sie setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte palästinensischer Häftlinge in den von Israel besetzten Gebieten ein. Auch unter jüdischen Intellektuellen rief die Entscheidung heftige Kritik hervor. Die Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger drohten laut «Spiegel Online» Bundespräsident Horst Köhler in einem Schreiben, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben, wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht.

     

  10. JTA - AJC rejects Germany’s honor for harsh Israel critic
    BERLIN (JTA) -- The American Jewish Committee is urging Germany to reconsider bestowing an honor on a harsh critic of Israel.
    In a letter sent Monday to President Horst Koehler, the AJC urged him to reconsider the award to attorney Felicia Langer,  whose “attacks are not based upon criticism of actual Israeli policies, but upon her demonization of Israel."
    Langer, 79, was selected to receive the nation's Order of Merit by the mayor of her adopted hometown, Tubingen, to recognize her humanitarian work.
    Critics charge that Langer, an Israeli, has called Israel an apartheid state, praised the anti-Semitic speech by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad in Geneva in April and suggested that Israeli leaders be tried for war crimes at the international court in The Hague.
    The letter, which also criticized Langer's membership in the Israeli Communist Party and her support for the former Soviet Union, was signed by AJC Executive Director David Harris and three senior AJC staff members, all of whom have received the same honor from the Federal Republic of Germany.
    They expressed "astonishment at the decision to honor an individual who for many years was an apologist for a regime which brought untold fear and misery upon the citizens of eastern Germany."
    "Why on earth would they reward such a person?" Deidre Berger, head of the AJC's Berlin office, said in a telephone interview with JTA. "What kind of atmosphere is there across the political spectrum in Germany,  when people would think of her criticism of Israel as courageous?"...

     

  11. ACHGUT - Claudio Casula (Gastautor) - Jedem sein Kreuz!
    Zurzeit tobt ein Streit über die gewiss befremdliche Entscheidung, Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Andererseits muss man auch mal das Positive sehen: Von Stund an darf sich jeder Bundesbürger Hoffnungen machen, eines Tages auch mal das Steckkreuz an die linke Brust geheftet zu bekommen, denn offensichtlich ist ein besonderer Einsatz für den Staat nicht mehr Voraussetzung für die Verleihung – beharrliches Verleumden des Staates Israel tut’s auch. Von den ziemlich konstanten ca. 2500 Auszeichnungen jährlich wird die Zahl der Geehrten sprunghaft ansteigen, ja bald in die Millionen gehen. Irgendwann wird der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ein völlig beliebiger Artikel sein, man wird ihn morgens in der Frühstücksflockenpackung finden oder statt eines Kugelschreibers am Wahlkampfstand in die Hand gedrückt bekommen. Jeder Deutsche wird sich ein Steckkreuz an die Joggingjacke machen können, der Orden wird der große Gleichmacher sein, denn alle Menschen sind ausgezeichnet. Und das wird das Verdienst von Felicia Langer sein, einer einfachen Ordenslästerschwester aus Tübingen.

     

  12. ACHGUT - Henryk M. Broder - Verfolgte erster Klasse
    Trotz der Sommerpause gehen die Krisen und Katastrophen weiter. In Afghanistan sind die Taliban auf dem Vormarsch, im Irak haben die Bombenbastler alle Hände voll zu tun, im Iran hören die Demonstrationen nicht auf, die Chinesen greifen bei den Tibetern und Uiguren durch - wer sich mit den Opfern von Gewalt solidarisieren möchte, kann sich über einen Mangel an Möglichkeiten nicht beklagen, Verfolgung und Repression wohin man schaut.
    Die “junge Welt”, bei der ehemalige Stasi-Mitarbeiter bei Kost und Logis therapiert werden, hat da ein ganz feines Gespür. Ihre “Verfolgte des Tages” ist “die in Tübingen lebende israelische Menschenrechtsaktivistin und Friedenskämpferin Felicia-Amalia Langer”, die letzte Woche für ihre Verdienste um die Menschlichkeit “mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse” ausgezeichnet wurde. Die “Verfolgung” besteht darin, dass nicht alle mit der Auszeichnung einverstanden sind, die der “Frau eines Holocaust-Überlebenden” auf Antrag des Tübinger OB durch den Bundespräsidenten zuteil wurde. Die “junge Welt” dagegen, die aus ihrer Verachtung für den Staat und seine Organe kein Hehl macht, verteidigt in diesem Fall vehement die Entscheidung eines Repräsentanten des Staates und erklärt alle, die dagegen sind, zu Hochverrätern.
    http://www.jungewelt.de/2009/07-20/035.php
    Dabei ist vollkommen klar, wofür Frau Langer das Kreuz bekommen hat. Sie lebt seit fast 20 Jahren wie eine Made im Speck der Post-Holocaust-Ressentiments und bedient mit ihren Statements und Auftritten das deutsche Bedürfnis nach historischer Entlastung. Und jetzt hat das Tübinger Haser-Füßchen das staatliche Kaschrut-Zertifikat bekommen.
    Für linke Antisemiten, die Krokodilstränen über tote Juden vergießen, den lebenden aber den Ahmadinejad an den Hals wünschen, ein Grund zum Feiern. Für deren jüdische Hiwis ebenso. Aber auch hier gilt die alte Weisheit: Das Glück gleicht dem Balle, es steigt zum Falle. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
    Mehr zur Causa Langer:
    http://www.spiegel.de/media/0,4906,21247,00.pdf
    http://www.zeit.de/online/2009/30/bundesverdienstkreuz-koehler-langer
    http://lebowski2.wordpress.com/2009/07/21/trottel-des-monats-tubingens-ob-boris-palmer/
    http://www.bild.de/BILD/regional/stuttgart/dpa/2009/07/21/giordano-droht-mit-rueckgabe-seiner-verdienstkreuze.html
    http://lindwurm.wordpress.com/2009/07/21/passiv-shoa/
    http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/das-kreuz-mit-den-verdiensten--17345300.html
    http://corner.nationalreview.com/post/?q=MjgwY2ZjZTIyMmYxMDkzMTVkMTdiNGVkNzQzZTA1OTQ=
    http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7070&Itemid=1
    http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=101189&sectionid=351020604
    http://www.ez-online.de/lokal/kultur/schaufenster/Artikel448033.cfm
    http://www.ajc.org/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=ijITI2PHKoG&b=2818289&content_id={933E18D0-A80B-49AB-929C-776BA0E0C010}&notoc=1
    http://www.freiewelt.net/blog-573/hetze-gegen-israel-ist-in-deutschland-staatsoffiziell.html
    http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Die-schrillste-Anti-Israel-Fanfare-article419797.html
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Israel-Bundesverdienstkreuz;art141,2852760
    http://jta.org/news/article/2009/07/20/1006634/germany-honors-critic-of-israel
    http://www.focus.de/politik/ausland/bundesverdienstkreuz-giordano-attackiert-anwaeltin_aid_418362.html
    http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/981153?_link=&skip=&_g=Ralph-Giordano-attackiert-Felicia-Langer.html
    http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11562120/492531/Ulrich-Sahm-zur-Empoerung-in-Israel-ueber-ein.html
    http://www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost/JPArticle/ShowFull&cid=1246443840063
    http://www.normanfinkelstein.com/a-surprising-award-from-politically-correct-germany-to-a-wonderful-human-being/
    http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=33&Param
    http://www.n-tv.de/politik/dossier/Bundesverdienstkreuz-fuer-Felicia-Langer-article417316.html
    http://stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldung/212258.html?template=min_meldung_html&_min=_stm&referer=104085

     

  13. N-TV - Giordano kritisiert Langer scharf - Die "schrillste Anti-Israel-Fanfare" - von Ulrich W. Sahm
    Der Kölner Schriftsteller Ralph Giordano protestiert "aufs Schärfste" gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die in Tübingen lebende israelische Anwältin und "Menschenrechtsaktivisten" Felicia Langer. Ein ebenso geehrter israelischer Reiseführer, Motke Schomrat, hat angekündigt, dass er mit Pressebegleitung demonstrativ sein Bundesverdienstkreuz bei der deutschen Botschaft in Tel Aviv zurückgeben wolle.
    Per Fax schrieb Giordano an einige Bekannte, dass die Ehrung Langers ihn in "einen schweren Konflikt" stürze.
    "Niemand hat in den letzten 25 Jahren mit einer an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschadet, als diese angebliche Menschenrechtsanwältin; niemand ist jener verbreiteten Gesinnung, sich vom eigenen Schulddruck durch Kritik an Israel zu entlasten, so weit entgegengekommen, wie sie; niemand hat die 'Pathologie der Umarmung' - 'Hie die bösen Israeli - da die guten Palästinenser' - so konsequent durchgehalten wie diese schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland", schreibt Giordano...

  14. TAGESSPIEGEL - Porträt - Felicia Langer: „Man muss um Hoffnung kämpfen“
    20 Jahre kämpfte sie in Israel als Anwältin für die Palästinenser. Jetzt hat sie das Bundesverdienstkreuz bekommen. Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sieht in ihr nach Angaben der „Jerusalem Post“ eine „militante und fanatische Israel-Hasserin“.
    Foto: dpa
    Für Felicia Langer ist die Welt schwarz und weiß. Ohne Grau- und erst recht ohne Farbtöne. Israel repräsentiert für sie die dunkle Seite, die Palästinenser sieht sie ausnahmslos in strahlender Helligkeit. Ist ihr dafür nun vor einer Woche in Stuttgart das Bundesverdienstkreuz verliehen worden? Oder dafür, dass sie seinerzeit, als ZK-Mitglied der Kommunistischen Partei Israels, Ehrengast Erich Honeckers war?
    Für ihren Kampf für die Menschenrechte der Palästinenser hat sie sicherlich internationale Auszeichnungen verdient, für ihre grobschlächtigen Verleumdungen Israels und ihr Lob für Mahmud Ahmadinedschads antisemitische Genfer Rede aber auch mindestens ebenso viele Anklagen nach Antirassismusgesetzen. Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, bezeichnete sie nach Angaben der „Jerusalem Post“ als „militante und fanatische Israel-Hasserin“....


     

    1. TAGESSPIEGEL - Drei Frauen für ein Hallelujah - Malte Lehming über Israels Siedlungen, Felicia Langer und das Gefühl für Proportionen
      Berlin -  Gemütlich ging's noch nie zu im Nahen Osten. Von dieser Regel bildet die Gegenwart keine Ausnahme.. Das iranische Regime arbeitet mit Hochtouren an seinem Atomprogramm; militante Islamisten kämpfen um die Macht in Afghanistan, Irak, Pakistan, Libanon; Hamas und Hisbollah haben seit Libanon- und Gazakrieg erneut aufgerüstet; hinzu kommen der demographische Faktor, die zunehmende Wasserknappheit, der Terrorismus. Das sind keine schlechten Gründe für schlaflose Nächte.
      Bloß in Deutschland braucht der Erregungspegel noch eine andere, die weibliche Dimension. Anders ist nicht zu erklären, warum die Gedanken jener, die sich um Israels Wohlergehen sorgen, nicht so sehr um Mahmud Ahmadinedschad kreisen als um Sabine Schiffer, Evelyn Hecht-Galinski und Felicia Langer. Wenn Sie, lieber Leser, von diesen drei Damen noch nie etwas gehört haben, ist das nicht schlimm. Es gibt durchaus verzeihliche und leicht verschmerzbare Unwissenheiten. Und für die oft diskutierte Frage, ob Israel die sichere Heimstatt fürs jüdische Volk bleibt, haben die politischen Ansichten dieser drei Damen absolut keine Relevanz. Nullkommanull. Wer sich dennoch mit ihnen befasst, betreibt gewissermaßen ein Hobby. Das ist an sich okay. Der eine pflegt seinen Garten, der andere geht zum Bowlen, der dritte sammelt Briefmarken, der vierte liest die gesammelten Werke von Felicia Langer. All das ist besser als Rumhängen oder Musikantenstadl gucken. Ist es auch wichtig? Jeder Heimwerker hält seine Bastelei für wichtig. Also, es ist auch ein bisschen wichtig...

       

  15. M&C EUROPE/dpa - German Jewish author attacks prize for Israel critic - Jul 20, 2009, 14:32 GMT
    Cologne - German Jewish author Ralph Giordano has sharply criticized the decision of the German state of Baden-Wuerttemberg to award the Federal Order of Merit to Felicia Langer, a longtime Palestinian-rights advocate and critic of Israel.
    Giordano, 86, who survived the Holocaust and has written about neo-Nazism as well as Islam in Germany, said in Cologne on Monday that Langer should not have been awarded the prize.
    'No one in the last 25 years, with a one-sidedness bordering on blindness, has done Israel more damage than this supposed human- rights lawyer,' he said.
    Langer, who now lives in Tuebingen in Baden Wuerttemberg, defended Palestinians in the occupied West Bank and Gaza, and published works detailing alleged Israeli infractions of international law, including torture.
    Langer had been 'the shrillest anti-Israel' voice in Germany, according to Giordano, and her life's achievement had been the 'notorious deception' regarding the Middle East conflict, he said.....

    1. EARTHtimes.org - German Jewish author attacks prize for Israel critic

    2. De Telegraaf - 18:14 Rel rond onderscheiding jodin

    3. DW-World Brazil - Conselho de Judeus critica Cruz de Mérito para defensora de palestinos

       

  16. ESSLINGER ZEITUNG/dpa - Streit über Anwältin Felicia Langer
    Tübingen/Köln (dpa) - Der jüdische Autor Ralph Giordano (86) hat die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die in Tübingen lebende israelische Anwältin Felicia Langer scharf kritisiert. „Niemand hat in den letzten 25 Jahren mit einer an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschadet als diese angebliche Menschenrechtsanwältin“, meinte Giordano gestern in Köln. Deshalb fordere er das Staatsministerium Baden-Württemberg auf, die Verleihung des Ordens rückgängig zu machen. In Israel hatte die Ehrung Langers heftige Kritik hervorgerufen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne), der die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes mit Nachdruck unterstützt hatte, verteidigte die 78-Jährige gestern gegen die Kritik. Er habe Langer als „ehrliche und aufrechte Kämpferin für Frieden und Menschenrechte kennengelernt“, sagte Palmer. Giordano hatte argumentiert, Langer sei die „schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“, und ihre Lebensleistung bestehe in einer „notorischen Täuschung ihres Publikums über Totalität und Kausalität des Nahostkonfliktes“.

  17. JTA - Germany honors critic of Israel - July 20, 2009
    BERLIN (JTA) -- Jewish leaders and Israeli officials expressed dismay at Germany's decision to honor a "fanatic Israel hater" with the nation's Order of Merit.
    Attorney Felicia Langer, 79, was selected for the honor by the mayor of her adopted hometown, Tubingen, to recognize her humanitarian work.
    Critics charge that Langer, an Israeli, has reserved extra vitriol for the country, calling it an apartheid state. Her critics also say that Langer praised the anti-Semitic speech by Iranian President Mahmoud Ahmadinejad in Geneva in April, and suggested that Israeli leaders be tried for war crimes at the international court in The Hague.
    Undersecretary of the State of Baden-Württemberg, Hubert Wicker, in presenting the award July 16 praised Langer for her "tireless efforts to reach her goal of building a bridge between Israelis and Palestinians."
    Langer, who fled into the Soviet Union to escape approaching Nazi forces, reportedly used her acceptance speech to decry conditions for the Palestinians. She said the Holocaust had taught her to feel empathy with victims and to reject injustice....

     

  18. HIER NOCH EINIGE BLOGS...


     

    1. DER PASSIVIST - Trottel des Monats: Tübingens OB Boris Palmer
      Offensichtlich hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sehr viel Tagesfreizeit, sonst hätte er sich nämlich nicht darüber Gedanken gemacht, wen er mit Orden behängen könnte.
      Tja, aber leider hat er darüber nachgedacht und ist auf die Idee gekommen, einer gewissen Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Der Clou bei der Dame ist, dass sie zwar Jüdin ist, aber trotzdem dermaßen israelfeindlich, dass sie, wäre sie keine Jüdin, auch als lupenreine Antisemitin durchgehen würde. Es brauchte eine gewisse Zeit bis das Thema Wellen schlug, aber nun ist es endlich
      so weit:der Zentralrat der Juden protestiert aufs Schärfste gegen die Verleihung, israelische und jüdische Bürger drohen damit, ihr Bundesverdienstkreuz zurück zu geben und auch die israelische Öffentlichkeit ist empört, nachdem Benjamin Weinthal von der “Jerusalem Post” das Thema aufgegriffen hat. Die Wellen schlagen inzwischen so hoch, dass das Bundespräsidialamt, das die Orden verleiht, in Deckung geht und die Verantwortung dem baden-württembergischen Ministerpräsident Öttinger zuschiebt. Der sieht überhaupt nicht ein, sich diesen Schuh anzuziehen, da er schon mal Ärger mit dem Zentralrat der Juden für seine Rede an Filbingers Grab hatte. Also verweist Öttinger auf Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer, von dem die Initiative für die BVK-Verleihung ausging....

       

    2. SPIRIT OF ENTEBBE - Jedem sein Kreuz! - Juli 21, 2009 von Claudio Casula
      Zurzeit tobt ein Streit über die gewiss befremdliche Entscheidung,
      Felicia Langer das Bundesverdienstkreuz zu verleihen. Andererseits muss man auch mal das Positive sehen: Von Stund an darf sich jeder Bundesbürger Hoffnungen machen, eines Tages auch mal das Steckkreuz an die linke Brust geheftet zu bekommen, denn offensichtlich ist ein besonderer Einsatz für den Staat nicht mehr Voraussetzung für die Verleihung – beharrliches Verleumden des Staates Israel tut’s auch. Von den ziemlich konstanten ca. 2500 Auszeichnungen jährlich wird die Zahl der Geehrten sprunghaft ansteigen, ja bald in die Millionen gehen. Irgendwann wird der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ein völlig beliebiger Artikel sein, man wird ihn morgens in der Frühstücksflockenpackung finden oder statt eines Kugelschreibers am Wahlkampfstand in die Hand gedrückt bekommen. Jeder Deutsche wird sich ein Steckkreuz an die Joggingjacke machen können, der Orden wird zum großen Gleichmacher, denn alle Menschen sind ausgezeichnet. Und das wird das Verdienst von Felicia Langer sein, einer einfachen Ordenslästerschwester aus Tübingen.

       

    3. SHINING CITY - Felicia-Amalia Langer
      Was ich an der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia-Amalia Langer und
      der nachfolgenden Debatte nicht verstehe: Die Dame war im Zentralkomitee der kommunistischen Partei Israels. Deshalb müssten doch im Schloss Bellevue und im Staatsministerium Baden-Württemberg sämtliche Alarmglocken rechtzeitig klingeln. Dürfte man - naiv wie man ist - jedenfalls erwarten. Insbesondere, wenn CDU-Politiker an der Spitze stehen. Aber die Konservativen sind wohl auch nicht mehr das, was sie mal waren.
      Wenn die Alarmglocken nur ein wenig geklingelt hätten, dann hätte man sich sicher ihr Biographie angeschaut. Ein
      Klick zu Wikipedia hätte gereicht, um zu erfahren, dass Felicia-Amalia Langer 2006 den “Menschenrechtspreis” der “Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde” erhalten hat. Eine Organisation, die selbst im fernen Baden-Würtemberg als Sammlungsbewegung von alten Stasi- und SED-Kadern bekannt sein dürfte. Falls nicht: Auch hier hätte ein Klick auf Wikipedia vollkommen ausgereicht:...

       

    4. DIE FREIE WELT - Hetze gegen Israel ist in Deutschland staatsoffiziell
      Die Auszeichnung der vermeintlichen Menschenrechtlerin Felicia Langer, die eine einseitige Verurteilung der Sicherheitspolitiken israelischer Regierungen mit einer Anpreisung islamistischer Mörderbanden, wie Hamas und Hisbollah, als Gesprächspartner des diffamierten israelischen Staates verbindet, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse beleuchtet schlaglichtartig, wie wenig der deutsche Staat sich im Konfliktfall an regierungsoffizielle Bekenntnisse einer besonderen Verantwortung Deutschlands für Israel gebunden sieht....

       

    5. REBELLOG - „Felicia Langer: Mitglied der Kommunistischen Partei Israel und deren Zentralkomitee

      Zu Felicia Langer wurde schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Fast alles. Ich werde meine Zeit und meinen Raum hier nicht verschwenden um sie durch irgendetwas aufzuwerten, und sei es auch nur durch eine kritische Betrachtung. Nur soviel zum Thema an sich:

      Mein Vater hat das gleiche Bundesverdienstkreuz bekommen wie Frau Langer. Er ist bereits 1995 gestorben, aber ich bin mir sicher er hätte es zurückgegeben. Leider kann ich es nicht für ihn tun. Diese Verleihung ist eine Schande für Deutschland. So sehe ich es, und er hätte es auch so gesehen!

       

    6. TW24 - Deutsche Orden: Bundesverdienstkreuz für Felicia Langer  -“Israel ist Inbegriff von Gewalt.” -(Felicia Langer, “Menschenrechtsaktivistin”) Hundertausende gingen, so wird aus der Islamischen Republik Iran berichtet, am Freitag in Teheran auf die Straße, um gegen das für eine Wahlfarce, die nicht erst mit der Stimmen-”Auszählung” begann, verantwortliche Mullah-Regime zu protestieren. Mit ungehemmter Gewalt ging das Regime wie auch schon in den Wochen zuvor gegen die auch und vor allem von Frauen getragenen Proteste vor, von denen der Ruf “Nieder mit Ahmadinejad!” ausgeht.

    7. CASTOLLUX - Felicias Schatzkästchen
      In meinem letzten Beitrag wollte ich Ihnen, verehrte Leser, nicht zuviel Zitate zumuten – deshalb hier Felicias Kompendium. Einige von ihnen werden über Honestly Concerned schon eine
      Vorabversion  bekommen haben. Ich stelle hier die Zitate noch einmal schön übersichtlich ein.
      Sie werden staunen, was Sie bisher möglicherweise versäumt haben. Karl Kraus hätte seine Freude daran:
      „Mein Herr (In diesem Fall ’Meine Dame’), wenn Sie nicht schweigen, werde ich Sie zitieren!"...


       

    8. Jihad Watch Deutschland - Der jüdische Autor Ralph Giordano kritisiert die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer
       Er bezeichnete die israelische Anwältin als „schrillste Anti-Israel-Fanfare in Deutschland“. Niemand hat in den letzten 25 Jahren mit einer an Blindheit grenzenden Einseitigkeit Israel mehr geschadet als diese angebliche Menschenrechtsanwältin“, teilte Ralph Giordano am Montag in Köln mit. Langers Lebensleistung bestehe in einer „notorischen Täuschung ihres Publikums über Totalität und Kausalität des Nahostkonfliktes“....

       

    9. LEBEN IN JERUSALEM - Felicia Langer erhält Bundesverdienstkreuz
      Schon immer gab es Juden, die antijüdisch handelten und ihre eigenen Glaubensgenossen verrieten. Diese Aussage sollte nicht mit "Kritik äußern" verwechselt werden, sondern vielmehr drückt sie "hasserfüllten Verrat" aus....


       

  19. EINIGE WENIGE, GRÖSSTENTEILS EINSCHLÄGIG BEKANNTE, STIMMEN MIT LOB FÜR DIE VERLEIHUNG AN LANGER...


     

    1. Ein Enkel von Felicia Langer in einem Leserbrief an das "Schwäbische Tagblatt" über seine Großmutter...


       

      Junge Welt - Zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia L

       

 

 

 

 
 

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