Daniel
Cil Brecher - Der David
– Der Westen und sein
Traum von Israel -
PapyRossa Verlag
Neue Kleine Bibliothek
166, 251 Seiten - EUR
15,90 - ISBN
978-3-89438-468-5
Berliner und
Nichtberliner, schreibt
die Berliner Parteien
an.... Als
Anregung ein Brief von
Renate und Frank Dörfel
- Berlin -
www.palaestina-heute.de
Sehr
geehrte Damen und
Herren,
gehen wir durch die
Straßen Berlins, sei es
in unserem stillen
Schlachtensee, sei es im
quirligen Prenzlauer
Berg, so werden wir
immer unruhiger: der
Wahltag naht und wir
sind unentschlossen. Die
vielen Plakate helfen da
nicht weiter:
strahlende Gesichter mit
überwiegend
unvorstellbar
regelmäßigen, weißen
Zähnen, doch wo sind die
Aussagen hinter den
Gesichtern?
unsäglich dümmliche
Slogans auf gelbem Grund
– das kann doch nicht
sein, dass die uns für
so dumm halten?
ebenfalls nichtssagende
Sprüche auf dunkelblauem
Hintergrund – was soll
das nur, dass hier sogar
einzelne Bäume sich für
eine Partei erklären –
wenn Bäume wählen
könnten…
Unser Unwohlsein ist
wohl auch daher zu
verstehen, dass uns das
lokalpolitische
Geschehen hier in Berlin
relativ fern ist. Das
ist sicher falsch, gibt
es doch viele Fragen,
die für unseren Alltag
von Wichtigkeit sind und
die in den Rathäusern
und in den
Kommunalparlamenten
entschieden werden, doch
die Zeit, uns mit all
den Fragen zu
beschäftigen, nehmen wir
uns dann doch nicht.
Worauf sollen wir nun
unsere Wahlentscheidung
gründen? Einfach so
wählen wie bisher immer
– das ist sehr
unbefriedigend.
Also entscheiden wir
uns, eine Frage
herauszugreifen, die uns
besonders wichtig ist,
und festzustellen, wie
die Parteien hierzu
stehen. Es ist eine
Frage an der
Schnittstelle von
internationaler,
„großer“ Politik, von
Fragen der
Menschenrechte und des
Friedens und lokalen
Entscheidungen.
Wir beschäftigen uns
seit Jahren mit der
Situation in Nahost und
damit, wie wir den
Menschen dort helfen
können, zu einem
friedlichen Leben mit
Zukunftsperspektiven zu
kommen. Sehr hilfreich
können hierbei auf
kommunaler Ebene
Städtepartnerschaften
sein.
Im Internet[1] finden
wir eine Liste von 17
Partnerstädten Berlins
(Brüssel, Budapest,
Buenos Aires, Istanbul,
Jakarta, London, Los
Angeles, Madrid,
Mexiko-Stadt, Moskau,
Paris, Peking, Prag,
Taschkent, Tokio,
Warschau und Windhuk).
Es ist keine Stadt in
Nahost darunter ist.
Schade!
Wäre Ihre Partei bereit,
eine Initiative zur
Einrichtung einer
Städtepartnerschaft
Berlin-Ramallah
mitzutragen?
(Es könnte ja aus
Gründen des
„Gleichgewichtes“
parallel eine
Partnerschaft mit Tel
Aviv eingegangen werden
oder – falls so etwas
möglich wäre -- sogar
eine
Dreieckspartnerschaft
Berlin-TelAviv-Ramallah.)
Auf der Web-Site der
Deutschen Botschaft Tel
Aviv[2] finden sich 8
Namen von israelischen
Orten als Partnerstädte
Berlins, also wohl mit
Berliner Bezirken.
Von den 12 Bezirken
haben offenbar nur die
Bezirke Neukölln,
Marzahn-Hellerdorf,
Lichtenberg und
Treptow-Köpenick keine
Städtepartnerschaft mit
einem Ort in Israel. Und
bei keinem der Bezirke
finden wir etwas über
eine Partnerschaft mit
einer Stadt im
Westjordanland oder im
Gaza-Streifen.
Angesichts der
Verantwortung, die
Deutschland (und hier
aus historischen Gründen
auch gerade Berlin) für
die Situation in Nahost
trägt ist dies ein Bild
extremer Einseitigkeit,
was noch erschreckender
wird, wenn man im
Internet die
Selbstdarstellungen der
Partnerorte sieht.
Wäre Ihre Partei bereit,
Initiativen im Bezirk zu
ergreifen oder zu
unterstützen, um
Partnerschaften zwischen
der Berliner Bezirken
und Orten in Palästina
zu gründen?
Solche Partnerschaften
könnten wichtige
Hoffnungszeichen für die
Menschen in Palästina
sein.
Ja, wir werden unsere
Wahlentscheidung wohl
von der Antwort auf
diese Frage abhängig
machen. Hierin berühren
sich lokale Politik mit
den Fragen von Frieden
und Menschenrechten.
Wir senden diese Anfrage
an einige der laut
Veröffentlichung der
Landeswahlleiterin für
Berlin angetretenen
Parteien sowie als
Anregung zu eigenen
Aktionen an eine Reihe
von Menschen, von denen
wir vermuten, dass sie
wie wir angesichts der
in den nächsten Tagen
bevorstehenden
Entscheidungen der UNO
über die Staatlichkeit
Palästinas mehr
Engagement der deutschen
Politik erhoffen.
Mit freundlichen Grüßen
und in Erwartung Ihrer
Antwort(en),
Renate und Frank Dörfel
14129 Berlin
International online vote on a logo for human rights - B'Tselem is pleased to take part in the Logo for Human Rights initiative. Nearly everybody knows that a heart symbolizes love and a dove means peace. But what is the symbol for human rights? The answer is that there is none. There are 6.8 billion people living on this planet. All of them have human rights – and yet we still have no way of overcoming language barriers to communicate this universal bond symbolically. The “Logo for Human Rights” initiative aims to fill this gap and make a peaceful contribution to strengthening human rights.
15,375 logo suggestions from over 190 countries – that is the result of the submission phase of the global online competition “A Logo for Human Rights.” Since the initiative started on 3 May, people from all over the world have participated in the logo competition, the largest of its kind so far. They sent in suggestions and rated the ideas of others.
The 10 finalists chosen by the jury are now online and the voting to choose the best one has started. From 27 August to 17 September 2011, people can vote for their favourites at www.humanrightslogo.net. All people worldwide are encouraged to participate by choosing their favourite logo. This would put the original idea of the competition into practice: the creation of a human rights logo by the people for the people.
The winning logo will be presented on 23 September 2011 in New York alongside the meet¬ing of the United Nations General Assembly. The presentation will be broadcast worldwide via internet. Further information and to take part: www.humanrightslogo.net.
Einleitung
-
Empörung über Israels Propaganda
an deutschen Schulen
-
In Bremen
sorgt die Absicht der dortigen
Schulbehörde, Israel-Propaganda
an den Schulen durchzuführen,
für Empörung. Die Nachricht
ist offiziell von der Stadtregierung
noch gar nicht bekannt gegeben
worden, kam aber in dieser
Woche durch eine Indiskretion
an die Öffentlichkeit. Danach
hat die israelische Botschaft
die Ministerpräsidenten
der Bundesländer aufgefordert,
an den Schulen Vorträge
über Israel und seine Politik
abzuhalten. Die Referenten
bestimmt die Botschaft.
In einigen Bundesländern
ist die Aktion schon durchgeführt
worden. In Bremen steht
sie im jetzt begonnenen
Schuljahr an. Der Journalist
Arn Strohmeyer und der Vorsitzende
der Deutsch-Palästinensischen
Gesellschaft (DPG) in Bremen
Dr. Detlef Griesche protestieren
in einem Offenen Brief an
den Bürgermeister der Hansestadt
Jens Böhrnsen und die Schulsenatorin
Renate Jürgen-Pieper gegen
diese Propaganda-Veranstaltungen
an den Schulen, fordern
ihre Absetzung oder das
Hinzuziehen von Referenten,
die über die palästinensische
Position Auskunft geben.
Aus dem
Freedom Theatre
erreichen uns gemischte
Nachrichten: schlechte
wie auch vergleichsweise
gute.
- Institut für Palästinakunde
- Die schlechte Nachricht
ist, dass die israelische
Armee heute, am frühen
Montagmorgen, einen
weiteren Mitarbeiter
des 'Freedom Theatre'
attackiert und verhaftet
hat. Diesmal traf es
den Bruder des bereits
verhafteten Leiters
der Technik, Adnan Naghnaghiye.
Nachdem israelische
Soldaten das 'Freedom
Theatre' heute Nacht
um 02:00 Uhr umstellt
hatten, wurde der oberhalb
des Theaters wohnende
Mohammed Naghnaghiye
unter Schlägen von israelischen
Soldaten gefesselt und
abgeführt - und die
Wohnung seiner Familie
auf den Kopf gestellt.
Bitte lesen Sie
hier weiter.
Die
Attacken bisher
unbekannter
Angreifer an der
israelischen
Südgrenze, denen
acht Israelis zum
Opfer fielen –
darunter zwei
israelische
Soldaten, führten zu
den zu erwartenden
Reaktionen.
- Institut für
Palästinakunde
-(...) die
israelische Führung
wusste sofort, dass
die Angreifer ohne
Zweifel aus
Gaza
gesteuert wurden
Bitte lesen Sie
hier weiter.
Liebe
Palästina-FreundInnen,
im
Herbst 2011 kommt
Saeed Amireh auf
Einladung des
schwedischen
Parlaments nach
Europa.
Saeed, 20 Jahre alt,
ist einer der
wichtigen Anführer
des gewaltfreien
Widerstands gegen
die Mauer und den
Siedlungsbau in Ni'lin,
Westjordanland. Die
völkerrechtswidrige
Inhaftierung seines
Vaters, Ibrahim
Amireh, wurde im
Bundestag von der
Abgeordneten
Christine Buchholz
erwähnt.
Voraussichtlich steht
Saeed in den ersten zwei
Novemberwochen für
Veranstaltungen in
Deutschland zur
Verfügung. ACHTUNG:
Um sicher zu sein, dass
Saeed ein 3-Monat-Visum
bekommt, brauchen wir
schnellstmöglich
(unverbindliche) Zusagen
von Organisationen, die
bereit sind, eine
Veranstaltung mit Saeed
zu organisieren. Wenn du
oder deine Organisation
Interesse hat, bitte
eine Mail an
philbutland@yahoo.com
und
stefanie.fischbach@googlemail.com
schicken.
Noch
schneller müssen wir
einen Hauptträger bzw.
-einlader für den
deutschen Teil der Tour
finden.
Dies ist wichtig für den
Visumantrag und ist mit
keinen organisatorischen
oder finanziellen
Verpflichtungen
verbunden. Könnte die
KoPi vielleicht diese
Rolle übernehmen?
Wie
Saeeds Tour in
Deutschland finanziert
werden kann, muss
genauer diskutiert
werden. Die beste Lösung
wäre vielleicht, wenn
alle beteiligten
Veranstalter einen
ähnlichen Beitrag
leisten. Finanziert
werden müssen Saeeds
Reisen (evtl. mit einer
Interrail Karte),
Verpflegung
(Privatunterkunft ist
ganz ok) und lokale
Kosten, wie z.B. die
Raummiete. Flugkosten
nach und von Europa
übernimmt das
schwedischen Parlament.
Ob wir einem gemeinsamen
Flyer für die Tour
produzieren, können wir
gemeinsam entscheiden.
Vielen Dank für Eure
Aufmerksamkeit und
(hoffentlich) schnelle
Antwort. Falls Ihr
weiter Fragen habt,
könnt Ihr uns gerne
kontaktieren. Phil
Butland (philbutland@yahoo.com)
- Stefanie Fischbach (stefanie.fischbach@googlemail.com)
- Mona Mittelstein (Mona-Isabell@Mittelstein.name)
Occupation 101
– Full Movie
High-Definition -
Occupation 101: A
thought-provoking and
powerful documentary
film on the current and
historical root causes
of the
Israeli-Palestinian
conflict and U.S.
political involvement
Briefe, die Henryk M. Broder
und ein Gerd Buurmann
(vermutlich)
nicht geschrieben haben,
die aber auf seinem und
einiger anderer Mist und
Unrat gewachsen sein könnten.
- Ich weiß, dass viele von Übelkeit
erfasst werden, wenn sie
solch einen geistigen Unrat
lesen, Verzeihung. Sicherlich
muss ich inhaltlich keine
Stellung nehmen. Ich denke,
man sollte nur wahrnehmen,
wie die Saat, die unsere
Brandstifter sähen, aufgeht.
Seit einigen Wochen gehäuft,
(vermutlich nach dem Attentat
in Norwegen) erreichen mich
schmuddelige Emails. Die
Schreiber sind anscheinend
selber nicht von dem Geschriebenen
überzeugt, da sie nicht
mit ihrem Namen dazu stehen
wollen; so benutzen sie
Pseudonyme. Ihre E-Mail-Adresse
ist kurze Zeit später nicht
mehr erreichbar. Briefe
werden ohne Absender verschickt.
Nach den Terrorakt von
Anders
Breivik in Norwegen hätte
man ja wenigsten Zurückhaltung
von Henryk M. Broder und
Konsorten erwarten können
oder sich ein Umdenken gewünscht.
Aber nein! Im alten bekanntem
Stil wurde weitergehetzt,
die Brandstifter sind weiterhin
ungestört unterwegs und
ihre Saat geht weiterhin
auf….
Ich habe das Gefühl, diese
Schreiberlinge stehen vor
dem Spiegel, beschreiben
sich und adressieren es
dann an mich. Diese teilweise
sehr bedrohlichen, kranken
Hassmails sollen mich anscheinend
einschüchtern. Sie erreichen
das Gegenteil. Die Welt
muss endlich wahrnehmen,
was diese Biedermänner und
Brandstifter mit ihren Hetzerein
anrichten. Ich möchte ihnen
heute drei aktuelle Beispiele
präsentieren.
Beispiel 1 - Ein anscheinend
noch im Koma liegender Ariel
Sharon schreibt mir:
der
ehemalige
volksschüler,möchtegern
künstler und
hilfslehrer
arendt
verspritzt
wieder sein
braunes gift.
es reicht
nicht,das er
seine
dummheit und
unfähigkeit
jahrelang
als
sogenannter
kunstlehrer
unter beweiß
gestellt
hat.nein,dieser
debile
sozialschmarotzer
maßt sich an
auch noch an
über israel
zu urteilen.
ich frage
mich,wie
lange der
staat noch
diesen nazi
und
rassisten
unterstützen
will.
GAZA
ANSCHLAG
DORTMUND
ARENDT
VERGELTUNG
anstatt sich
offen zu
seinem
braunen
antisemitismus
zu
bekennen,versteckt
sich diese
gescheiterte
existenz
hinter einem
wahnhaften
antizionismus.
so beshränkt
und hässlich
diese
deutsche
visage
ist,so
eingebildet
ist dieser
selbternannte
aufkärer.
ICH WÜNSCHE
DIR
PERSÖNLICH
DIE PEST;DU
AUGESCHWEMMTES
RASSISTENSCHWEIN.
Das alles hat Tradition,
an verschiedene Personen,
mich eingeschlossen, wurden
schon Morddrohungen verteilt.
Dr. Ludwig Watzal erhielt
z. B. am 6.April 2008
eine eindeutige Morddrohung.
Der Still der Email ähnelte
den HaSSmails, die mich
erreichten. Anstatt den
Mund zu halten, heizte
Henryk M. Broder auch damals
die Stimmung noch auf:
„Jedes
kleine Würstchen möchte
eine dicke Salami sein.
Manche schaffen es, andere
nicht. Da heißt es, der
eigenen Bedeutung ein wenig
nachzuhelfen.“ Broder
sollte sich einmal (um auf
sein Niveau einzugehen)
im Spiegel anschauen und
die Frage für sich beantworten,
wer denn die dicke, übel
riechende Salami und wer
das schlanke, ranke und
attraktive Würstchen.
Kein Wunder, dass nach dem Terroranschlag
in Norwegen, nach solchem
Umgang mit politisch anders,
aber richtig Denkenden,
die Brandstifter und ihre
Fans auch Oberwasser bekommen.
Die öffentliche Kritik,
die ihr Guru Henryk M. Broder
(„Hurra, wir kapitulieren!“),
welches Broders „Bruder
im Geiste“ Thomas Krüger
für die Bundeszentrale für
politische Bildung als Beitrag
zur steuerfinanzierten Debatte
unters Volk gestreut hat,
zu Recht einstecken muss,
begegnet man in seinem Geiste.
Auch im
Geiste von einem Lokalhetzer
und Brandstifter Gerd Buurmann,
der nicht einmal Probleme
mit
Gewaltandrohungen, die
man auf seinen Seiten postet,
hat, für deren anfängliche
Entfernung er sich sogar
im Nachhinein entschuldigte.
Mitlerweile ist Walter Herrmann
(Kölner Klagemauer) von
einer NPD Bande angegriffen
worden.
Da sind Buurmann
und Broder auch ein "Herz
und eine Seele" (soweit
sie es haben), veröffentlicht
doch unser Oberhetzer Henryk
M. Broder am 19.8.2011
"Kölner
Kloake - Herrmann und die
NPD"
Beide müssen wohl sehr viel
Klebstoff (oder anderes)
geschnüffelt haben um Walter
Herrmann (Kölner Klagemauer)
in die Nähe der NPD zu rücken,
andere Schnüffler übernehmen
dann die praktische Ausführung....
Besonders Henryk M. Broder
müsste es eigentlich besser
wissen, schrieb er selber
doch, was auch ein Walter
Herrmann sagt und denkt:
"Jeder
israelische Soldat, der
fällt und verwundet wird,
schreibst Du, tut Deiner
Seele weh, während jeder
Palästinenser, der auf seine
Weise für sein Volk kämpft
und fällt, Dir nicht nur
gleichgültig ist, Du betrachtest
ihn „als Feind“, mit anderen
Worten, Du freust Dich über
seinen Tod. Du hast in den
letzten Wochen und Monaten
viel Grund zur Freude gehabt.
Rund 400 Tote in anderthalb
Jahren ist eine schöne Bilanz.
Hast Du Dich auch über den
Tod des 12jährigen Jungen
in Nablus gefreut oder über
den Tod des 8jährigen Mädchens
in Gaza oder den Tod der
Frau in Ramallah, die beim
Wäsche-Aufhängen von einer
verirrten Kugel getroffen
wurde?"
Quelle SEMIT vom Juli/August
1989
mehr >>>
Friedlicher Widerstand
in der Westbank, 12. August
2011
Nachrichten aus Bil’in -
21. September 2011: Weltweiter
Aktionstag für Nummer 194
bei der UN -
Die Bürgerkomitees
gegen die Mauer und Siedlungen,
die nationalen Komitees
und die Koordinierungskomitees
des zivilen Widerstandes
bestätigten am 29. Juli
in Ramallah, Westbank, das
Recht des palästinensischen
Volkes, die Anerkennung
ihres Staates mit der Hauptstadt
Jerusalem und bei gleichzeitiger
Garantie der historischen
Rechte der Palästinenser
vor der Uno zu beantragen.
Die Komitees
sehen den Gang zur Uno im
September als sehr wichtige
Phase im Kampf um die Rechte
der Palästinenser und rufen
die Palästinenser in Palästina
und der Diaspora, die arabischen
Länder und alle internationalen
Solidaritätsgruppen dazu
auf, „den 21. September
zu einem weltweiten Tag
in Unterstützung des Rechtes
der Palästinenser auf einen
eigenen Staat in Freiheit,
Demokratie und Selbstbestimmung
zu machen.”
Freitagsprotest am 12. August
wird von der israelischen
Armee angegriffen
-
Das Bürgerkomitee Bil’in
organisierte den wöchentlichen
Marsch zur illegalen israelischen
Westbankmauer mit dutzenden
von palästinensischen, internationalen
und einigen israelischen
Friedensaktivisten trotz
der Sommerhitze und dem
Fasten im Monat Ramadan.
Mit palästinensischen Fahnen
und Botschaften gegen die
Besatzung und für die Demolierung
der rassistischen Mauer
lief der Demonstrationszug
nach dem Freitagsgebet zu
einem Stück des Dorflandes,
das Bil’in nach sechs Jahren
friedlicher Proteste und
trotz systematischer Repressionen
durch die israelische Armee
Ende Juni 2011 zurückgegeben
wurde; dort konnten sie
einen Teil des Stacheldrahtes
entlang der Betonwand entfernen.
Teilnehmer benutzten ein
Megaphon, um die Siedler
aus der benachbarten israelischen
Kolonie Mattiaho Mzrah zum
Verlassen der palästinensischen
Westbank aufzurufen.
Die israelischen Soldaten
feuerten Tränengas auf die
Demonstranten, was bei einigen
Teilnehmern zu Tränengasvergiftungen
führte, berichtete das Popular
Committee Against the Wall
and Settlements in Bil'in
am 12. August 2011.1)
Projekt zur Landsanierung
in Bil’in -
Ende Juni
wurde dem Dorf Bil’in durch
die Verlegung der nach internationalem
Recht illegalen israelischen
Mauer 800 Dunum (etwa 200
Hektar) Dorfland zurückerstattet,
wniger als die Hälfte des
Landes, das 2005 durch den
Bau der Annexionsmauer konfisziert
wurde. In Bil’in reagierten
die Dorfbewohner, Bauern
und Landbeseitzer mit der
Organisation einer unbewaffneten
Widerstandsbewegung, die
regelmässige Demonstrationen,eine
internationale Öffentlichkeitsarbeit
und Konferenzen im Dorf
organisierte. Der Gang des
Dorfes vor das Oberste Israelische
Gericht war 2007 erfolgreich,
als die Richter von der
israelischen Armee eine
Verlegung der Mauer bei
Bil’in forderten.Die Besatzungsarmee
liess sich fünf Jahre Zeit;
nach zahllosen Demonstrationen
im Tränengasnebel, Verletzungen
und Verhaftungen der Teilnehmer,
nächtlichen Razzien des
Dorfes und Gerichtsverfahren
gegen zwei im Widerstand
prominenten Dorfbewohnern,
die mit Schuldspruch und
Gefängnisstrafen zwischen
14 und 16 Monaten endeten,
und nach dem Tod von zwei
Mitgliedern eines Familie
des Dorfes bei den Protesten
begann die israelische Armee
mit der Verlegung der Mauer
im Feburar 2010. Eineinhalb
Jahre später beginnt Bil’in
mit der Sanierung und vollen
Besitznahme des Areals,
wird aber erneut von israelischen
Soldaten daran gehindert.
In diesem
Video erläutert Abdoul Raouf
Abu Raheh, ein Hydrologe
und Projektmanager der palästinensischen
NGO Palestinian Hydrology
Group sein Projekt,um das
Leben der 20 ärmsten Familien
in Bil’in durch den Bau
von Wasserzisternen auf
dem zurückgegebenen Land
und durch die Vergabe von
Samen, Setzlingen und Dünger
zu verbessern.2)
Mazin Qumisiyeh:
September
-
Bil’ins Bürgerkomitee
hat ein Video von Mazin
Qumsiyeh aufgestellt, in
dem der September-Gang der
Palästinensischen Autorität
zur Uno und der Antrag auf
Anerkennung eines palästinensischen
Staates kritisch analysiert
wird.
„Erklärungen
in den Medien, dass etwa
122 Länder Palästina anerkennen
(etwa die gleiche Zahl wie
1989) haben wenig Bedeutung
für Bauern und Flüchtlinge,
die täglich ihren Kampf
um die Aufmerksamkeit derer
verlieren, die in [amerikanischen]
Geländewagen und Autos von
Mercedes durch die Strassen
Ramallahs fahren und mit
ihren VIP-Ausweisen ungehindert
durch Kontrollpunkt fahren…Vor
einigen Jahren kam Saeb
Erekat auf eine Tour in
die USA. Als einigen prominente
palästinensische Amerikaner
ihn zum Versagen von Oslo
befragten, wurde er nur
zornig und sagte zu etwa
40 von uns, dass er einen
Doktortitel habe und “Wer
seid ihr, dass ihr diese
Dinge in Frage stellt.”(Dr.
Mazin Qumsiyeh)3)
Al Walaja: Protest gegen
geplantes Ghetto
-
Im Dorf Al
Walaja südwestlich von Jerusalem
schafft die israelische
Besatzungsarmee Fakten vor
Ort. Olivenbäume werden
aus der Erde gegraben und
der Boden für den Bau der
Apartheidmauer um das Dorf
vorbereitet.Die Bauarbeiten
werden fortgesetzt, obwohl
der Oberste Israelische
Gerichtshof am 27. September
über einen Antrag des Dorfes
zum Stopp der Mauerkonstruktion
entscheiden wird. Wie in
Gaza, Qalqilya und dem benachbarten
Betlehem wird in Al Walaja
mit dem Bau der Mauer ein
lebendes Ghetto geschaffen,
wenn die Konstruktion nach
Plan vorangeht. Mitglieder
der israelischen Gruppe
“Anarchists Against the
Wall” verstärkten die Zahl
der Palästinenser und internationalen
Solidaritätsaktivisten bei
ihrem Protest am 10. August.
Israelische Soldaten ‚begrüssten‘
die Demonstranten mit Schockgranaten,
Tränengas und verhafteten
etwa 13 Teilnehmer.
1948 war
das Dorf Al Walaja nach
Jerusalem der zweitgrösste
Ort, wurde aber nach der
Ausrufung des israelischen
Staates auf ein Drittel
der originalen Grösse reduziert.
Als Grenzdorf wird Al Walaja
an der Ostseite von einem
expandierenden Siedlungsblock
flankiert und wird zusätzlich
von der Apartheidmauer eingeschlossen,
die zwischen zwei und drei
Kilometer Dorfland im Westen
des Dorfes annektiert.
Nabi Saleh: Protestmarsch
in der zweiten Ramadanwoche
unter Tränengasbeschuss
-
Demonstranten
trugen ein Protestzelt bei
ihrer wöchentlichen Demonstration
gegen die israelische Besatzung
der palästinensischen Westbank
am 12. August 2011. Bewohner
aus dem Dorf und Friedensaktivisten
aus dem Ausland wollten
die Teilnehmer der Protestbewegung
in Israel daran zu erinnern,
dass Forderungen nach sozialer
Gerechtigkeit auch die Rechte
der Palästinenser einbeziehen
müssen.
In Tel Aviv
und in weiteren Städten
Israels wurden Zelte zum
Symbol der Massenproteste,
wie zuvor in Griechenland
und Spanien. Palästinensische
Familien haben in Sheik
Jarrah in Ostjerusalem ebenfalls
Protestzelte errichtet,
um gegen die Demolierung
ihrer Häuser oder die illegale
Ausweisung aus ihren Häusern
durch die israelische Stadtbehörde
zu demonstrieren.
Als die Demonstranten
sich von der Hauptstrasse
des Dorfes in Richtung des
von Siedlern bedrohten Dorflandes
wandten, wurden sie von
zwei Kontingenten der israelischen
Grenzpolizei angegriffen.
Der Bechuss mit Tränengasprojektilen
aus zwei verschiedenen Richtungen
zwang die Teilnehmer zur
Rückkehr auf die Hauptstrasse.
Dort versuchten sie ein
letztes Mal, ihr Zelt aufzubauen,
wurden aber erneut mit Tränengas
und Schockgranaten vertrieben
und das zerschossene Zelt
blieb als Zeuge der Zerstörung
mitten auf der Strasse zurück.
Während die
israelische Protestbewegung
weithin als leuchtendes
Beispiel der israelischen
Demokratie hervorgehoben
wird, werden ähnliche palästinensische
Demonstrationen gewaltsam
aufgelöst und die Dörfer,
die regelmässige gewaltlose
Proteste organisieren, regelmässig
und systematisch von der
israelischen Armee angegriffen,
kommentierte das Popular
Struggle Coordination Comitee.
Zwischen Januar 2010 und
Juni 2011 hat die israelische
Armee 76 Dorfbewohner für
24 Stunden und länger unter
dem Verdacht der Teilnahme
an den Protesten festgehalten,
einschliesslich Frauen und
18 Kinder, darunter einen
11 Jährigen. Dutzende mehr
wurden kurzzeitig festgehalten.
Al Ma’asara -
Am Samstag,
den 13. August wurden drei
Kinder im Alter zwischen
9 und 11 Jahren in Al Ma’asara
verletzt, als die israelische
Armee den wöchentlichen
Protest gegen die Mauer
mit Schlagstöcken und Gewehrkolben
angriffen.
Eine grosse
Zahl von internationalen
Solidaritätsaktivisten und
eine Gruppe von Israelis
verstärkten den Protest.
Die Demonstranten forderten
die Palästinensische Nationale
Autorität auf, im September
die Anerkennung eines palästinensischen
Staates vor der UN zu beantragen,
als ersten Schritt zur Beendigung
der israelischen Besetzung.
Sie sagten, dass dies eine
Forderung aller Komitees
des zivilen Widertandes
in Palästina sei. Verhandlungen
hätten vor Ort für Palästinenser
nichts erreicht, sondern
seien von Israel dazu benutzt
worden, um die nach internationalem
Recht illegalen israelischen
Siedlungskolonien auszuweiten.
Aufruf zum Boykott von israelischen
Waren in Ramallah
-
Mehr als
vierzig Aktivisten trafen
sich auf Einladung der palästinensischen
Anti-Apartheidmauer Kampagne
und der unabhängigen Jugendbewegung
auf dem Al-Manara Platz
in Ramallah, nachdem sie
eine Tour der örtlichen
geschäfte absolviert hatten,
um Geschäftsinhaber und
Verbraucher zum Boykott
von Waren aus den Siedlungen
und den besetzten Gebieten
aufzurufen.
Die Boykottkampagne
ist nach Meinung der Aktivisten
notwendig, um die “Kultur”
der Besatzung zu beenden.
Der Boykott soll in allen
Provinzen von Palästina
durchgeführt werden.
Scores of
Activists Call for Boycott
of Israeli Goods in Ramallah,
Palestinian, Grassroots,
Anti-apartheid Wall Campaign,
Aug 14, 2011; http://stopthewall.org/latestnews/2575.shtml
Siehe
auch:
Jamal
Juma’: PA "killing popular
resistance",
Electronic
Intifada,
Ein Aufruf aus Gaza: Öffnet
die Grenze bei Rafah permanent
und ohne Einschränkungen
-
Ein Aufruf
zur Wiedereröffnung des
Rafah Grenzpostens zwischen
Ägypten und Palästina wurde
Anfang August in Gaza formuliert
und wird von zahlreichen
Organisationen und prominenten
Menschenrechtsaktivisten
aus der ganzen Welt unterstützt,
darunter Erzbischof und
FriedensnobelpreisträgerDesmond
Tutu, Richard Falk, Professor
emeritus für internationales
Recht an der Universität
Princeton, Ronnie Kasrils,
ehemaliger Justizminister
in Südafrika, die ägyptischen
Schriftsteller und Aktivisten
Ahdaf Soueif und Radwa Ashour.
Mit Bezug
auf die Genfer Konventionen,
die das Recht aller Menschen
auf Bewegungsfreiheit und
Schutz vor kollektiver Bestrafung
garantieren und auf Forderungen
der ägyptischen Revolution
forden die Unterstützer
zur Wiedereröffnung der
Tore auf, die Gaza in ein
“Freiluftgefängnis” verwandelt
haben.
Die Grenzstation
bei Rafah ist Gazas einziger
Ausgang zur Aussenwelt.
Israels fortgesetzte Belagerung
von Gaza resultierte in
der Schliessung von sechs
weiteren Grenzstationen.
Der
israelische
Regierungschef
-
Ermittler,
Ankläger,
Richter
und
Vollstrecker
in
einer
Person?
-
Man
könnte
ihn
wohl
auch
Mörder
nennen?
Darf
man
ihn
und
andere
Führer
Isaels
nun
auch
töten?
Botschaft setzt Kulturminister der
Länder unter Druck
Von Arn Strohmeyer
Wenn das Image eines Landes durch eine
desaströse Politik nicht mehr zu retten ist, muss die
Propaganda ran, um die schlimme Wirklichkeit wieder in
rosiges Licht zu rücken. genau das geschieht z.Zt. mit
Israel. Kürzlich hatte eine globale BBC-Studie ergeben,
dass Israel in der internationalen Bewertungsskala mit
Iran und Pakistan das Schlusslicht bildet. Diesem Staat,
der von sich behauptet, die „einzige Demokratie“ im
Nahen Osten zu sein, steht wegen seiner Politik
gegenüber den Palästinensern das Wasser offenbar bis zum
Hals. Wie sonst könnte man sich sonst erklären, dass
Israels Botschaft in Berlin - wie aus sicherer Quelle
verlautete - nun an die Kulturministerien der
Bundesländer mit der Aufforderung herangetreten ist, in
den Schulen Aufklärungsunterricht über Israel zu
erteilen. Wie es weiter heißt, haben mehrere
Bundesländer dieses Ansinnen abgelehnt, einige haben
sich aber gehorsam bereit erklärt - etwa das Bundesland
Bremen, das als besonders Israel-treu gilt. Was sollen
deutsche Lehrer nun ihren Schülern im israelischen
Auftrag erklären? Warum Israel auch nach 63 Jahren
staatlicher Existenz immer noch keine festen Grenzen
hat, weil es immer noch dabei ist, sich auf Kosten
seiner Nachbarstaaten auszudehnen? Dass dieser >>>
Aus Anlass des Beginns des
neuen Kindergartenjahres
2011/2012 möchten wir Euch
auf die Möglichkeit einer
Kindergartenpatenschaft
aufmerksam machen und sie
Euch wärmstens
ans Herz legen. Mit Eurer
Hilfe (15¤/Monat über 3
Jahre) kann ein palästinensisches
Flüchtlingskind aus einer
mittellosen Familie im Libanon
drei Jahre lang den Kindergarten
unserer Partnerorganisation
The National Institution
of Social Care and Vovational
Training kostenlos besuchen.
Hier erwirbt das Kind soziale
Kompetenz und Selbstvertrauen,
werden musische und kreative
Fähigkeiten gefördert, kann
es einfach vergnügt und
ausgelassen sein und wird
auf den späteren Schulbesuch
vorbereitet. Bitte meldet
Euch bei Interesse direkt
bei Hans-Ulrich Dapp,
hudapp@lib-hilfe.de
(cc bitte auch an mich).
Mit herzlichen Grüßen Ingrid
Rumpf -
irumpf@lib-hilfe.de
Gedanken zur Ein-Staaten
- Zwei-Staatenlösung
- Dr.
Khaled
Hamad - Vorsitzender
der Deutsch-Palästinensische
Medizinische Gesellschaft
DPPMG - Ich
bin mit Sicherheit
für einen gemeinsamen
demokratischen Staat
in Palästina, wo
Juden und Araber
ohne Unterdrückung
und Gleichberechtigt
leben können. Das
steht im Programm
von Fatah, PFLP
und DFLP u.s.w.
Allerdings um diesen
Ziel zu verwirklichen,
müssen die Kräfteverhältnisse
sich entscheidend
zu Gunsten der Friedensfraktion
in Israel, im Nahenosten
und vielleicht in
der ganzen Welt
ändern. Das braucht
möglicherweise Jahrzehnte
Kampf und Arbeit.
Abgesehen von einer
paar Hundert Leute
in Palästina und
Israel, die es gut
meinen, sind hauptsächlich
die Siedler und
die meisten israelischen
Parteien für einen
Israel auf ganz
Palästina. Die Likud
Partei und die Rechten
plädieren seit Jahrzehnten
dafür und schaffen
Tatsachen, um diesen
sog. Einstaat als
einzige Möglichkeit
zu zementieren.
Nach Ihre Meinung
sind die Palästinenser
nur ein Problem,
das auch mit massiven
Gewalt zu lösen
ist. Es gab und
gibt viele Pläne
dieses Problem z.B.
auf Kosten von Jordanien
zu lösen.
Klar, daß so einen
Staat auch in der
jetzigen Form zu
Boykottieren ist.
Also BDS ist sehr
wichtig. Wer aber
glaubt, daß man
Israel dadurch zwingt
einen demokratischen
Staat für alle Juden
und Palästinenser
gleichberechtigt
zu sein, sowie das
Recht der Palästinenser
auf Rückkehr zu
akzeptieren, ist
wirklich ein Träumer
Was Alle paläst.
Organisationen und
Parteien (Ausnahme
Bedenken der Aljehad
Organisation) und
mehr als 90% der
Palästinenser wollen,
ist einmal ihre
Nationalität international
rechtlich zurückgewinnen.
Sie wollen anerkannt
sein als Volk, das
auf seinem Boden
lebt. Gaza, Jerusalem
und die Westbank
sind laut der Beschlüsse
der Weltgemeinschaft
immer noch als paläst.
besitzen Gebieten
anerkannt. Man brauch
deutlich kleinere
Kräfteverhältnisse
–Veränderungen in
der Region, um einen
paläst. Staat durchzusetzen.
Daher haben die
PLO Institutionen
seit 1974 immer
wieder die Zwei-Staatenlösung
gefordert als entscheidender
Schritt Richtung
eines demokratischen
Einheitsstaat im
gesamten Palästina.
Die PLO wird wegen
Ihr Vorhaben, die
Anerkennung eines
paläst. Staates
vor der UNO vorzutragen,
sehr unter Druck
gesetzt. Die USA
wollen Ihre finanzielle
Hilf stoppen. Die
EU, vor allem Deutschland,
warnt vor einseitige
Schritte. Israel
und die zionistische
Lobby investiert
aber Millionen,
um Staaten zu zwingen
Palästina nicht
anerkennen. Denken
wir an osteuropäischen
Staaten und andere
wackligen Staaten.
Die arabischen Staaten
schweigen. Sie sind
noch nicht bereit
die fehlende Finanzhilfe
zu ersetzen. Allerdings
entfachen sich in
Deutschland die
Diskussionen darüber
innerhalb der Parteien
und Parlamentarier.
Israelsfreunde sind
sehr aktiv.
Wir müssen Palästinafreunde
in diesem politischen
Kampf unterstützen
und nicht im Stich
lassen. (...)
Deswegen haben die
demokratischen Kräfte
in der PLO Angst,
daß Abbas diesen
wichtigen politischen
Schritt zurücknimmt.
Argumente stehen
bereit. Die Demokraten
mobilisieren die
Massen, damit eine
Zurücknahme erschwert
wird. Wir wissen
alle, daß eine Anerkennung
Palästinas keineswegs
Ende der Besatzung
bedeutet. Der Kampf
dafür fängt ja erst
richtig an.
Noch ein Argument:
Diese Aktion wird
Israel nicht weniger
als BDS-Aktionen
kosten. Also in
der gleichen Richtung
wie BDS. Wer BDS
ernsthaft vorantreiben
will, stellt sich
auch hinter der
Erkennung des paläst.
Staates und dem
Kampf für Ende der
Besatzung. Es gibt
z.Zt. keine Alternative
dazu, Denn die Besatzer
und das unter Besatzung
lebendes Volk können
z.Zt. nicht ernsthaft
und gleichberechtigt
miteinander zusammenleben.
Aus Bahrain kam das Foto einer palästinensischen
Münze aus dem Jahr 1927 mit folgender
Anmerkung:
I have a Palestine coin 100 Mils from
1927 (72%silver!) in English Arabic
and Hebrew which I like to show to those
people who say it was a land without
people for a people without land. I
reply a Palestinian coin without a country
called Palestine!!
Das sollte man unter die Leute bringen.
Vielleicht sollte die PA zum Gedenken
eine Nachprägung erwägen! Wassalam Abdullah
Borek