TÄGLICH NEU  -  LINKS    Termine    facebook     Dienstag, 08. Mai 2018 - 18:19    HELFEN     BDS     ARCHIV    Themen

 


Wegweiser zur neuen US-Botschaft in Jerusalem sorgen für Entrüstung
Eine Woche vor der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem ist diese bereits ausgeschildert worden. Ranghohe Palästinenservertreter fordern zum Boykott der Einweihung auf.

 


 

Kopfschuss auf Palästinenser- Soldat Elor Azaria vorzeitig aus Haft entlassen  - Elor Azaria tötete einen am Boden liegenden Palästinenser mit Kopfschuss, die milde Haftstrafe für den israelischen Soldaten sorgte für Entrüstung. Jetzt kam er früher als geplant frei, um an einer Hochzeit teilnehmen zu können. >>>

 

Der israelische Soldat, Sanitäter und Mörder 'hat eine Menge durchgemacht' – deshalb wurde die ohnehin kurze Haftstrafe um vier Monate gekürzt - Jonathan Ofir - 28.09.2017

Elor Azaria hätte "eine Menge durchgemacht", sagte ein Sprecher des israelischen Militärs und gab die Entscheidung von Generalstabschef Gabi Eisenkot bekannt die ohnehin milde 18- monatige Strafe des Soldaten und Sanitäters, der einen verletzten, bewegungslosen mutmaßlichen palästinensischen Attentäter aus kürzester Entfernung mit einem Kopfschuss auf den Strassen von Hebron getötet hat, um vier Monate abzukürzen. >>>

 

Dokumentation - 24. 3. 2018 -  Elor Azaria, der Mörder von Abd al-Fatah al-Sharif >>>


 


Israel bereitet sich auf einen Krieg vor - Premier Benjamin Netanjahu wirft dem Iran Angriffspläne vor:
Das Land versuche, seine Kriegsmaschinerie auf syrisches Gebiet zu verlegen, um Israel anzugreifen. - 7. 5. 2018 - Anja Reich

Israel stellt sich auf eine militärische Auseinandersetzung mit dem Iran ein. Man habe Erkenntnisse, dass der Iran von Stützpunkten in Syrien aus Raketen Richtung Israel abschießen wolle, sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu am Sonntag zu Beginn einer Kabinettssitzung in Jerusalem. Es gehe um eine „unmittelbare“ Gefahr.

Auch Yaakov Amidror, ehemaliger Sicherheitsberater Netanjahus, teilte am Montag mit, das Risiko eines Angriffs sei sehr hoch, die Vorbereitungen von iranischer Seite liefen auf Hochtouren und stünden kurz vor dem Abschluss.  >>>

 


Atomabkommen- Trump will Iran-Entscheidung morgen bekanntgeben
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Atomwaffen: Israels Zweideutigkeit
- 07.05.2018 - Mit Argusaugen schaut die Welt darauf, dass Iran keine Atomwaffen entwickelt. Was aber ist mit Israel, das zwar offiziell keine besitzt aber doch als regionale Atommacht gilt?


"Hat Israel nukleare Fähigkeiten und nukleare Waffen?", fragte ein CNN-Moderator Netanjahu jüngst. "Wir haben immer gesagt, dass wir nicht die Ersten sein werden, die sie (im Nahen Osten) einführen werden, deshalb haben wir sie nicht eingeführt"  >>>

 


 

Israel droht mit der Ermordung von Assad  >>>
 


Israelischer Minister droht Assad mit seinem „Ende“
- Ein israelischer Minister hat dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit seinem „Ende“ gedroht, sollte er iranische Angriffe auf Israel von Syrien aus zulassen. >>>

 

Israel will russische S-300-Lieferung nach Syrien verhindern  >>>

 

Warum sich der Israel-Iran-Konflikt zu einem der schlimmsten Kriege im Nahen Osten entwickeln könnte - 2. 5. 2018 - Alex Lockie - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Montag, der israelische Geheimdienst habe zehntausende „geheimer“ Dokumente sichergestellt. Diese Dokumente würden beweise, dass der Iran ein illegales Atomprogramm unterhalte. Noch am Sonntag war Syrien von einem Raketenangriff erschüttert worden, der offenbar ein Munitionsdepot traf und ein Erdbeben der Stärke 2,6 auslöste. Dutzende Iraner sollen dabei ums Leben gekommen sein. Experten sagen, der Angriff sei mit großer Wahrscheinlichkeit von Israel durchgeführt worden. >>>

 

Israel-Russland: (...) In Syrien sind Raketen eingeschlagen und mindestens 26 regierungstreue Kämpfer getötet. Der Angriff sei offenbar von Israel ausgeführt worden, erklärte die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte  >>>

 

Syrien berichtet von Raketenangriffen auf zwei Militärflughäfen - 17. 4. 2018  >>>
 


Israels Luftwaffe bombardiert Chemiewaffenfabrik in Syrien
- (...) Israels Ex-Geheimdienstchef: Angriff auf Chemiefabrik sei "lobenswerte und moralische Aktion" - 7. 9. 2018 - 18.59 Uhr: Ein nächtlicher Luftangriff in Syrien hat nach Einschätzung des früheren israelischen Militärgeheimdienstchefs auf eine Chemiewaffenfabrik abgezielt.  >>>


Woche 5 des „Great Return March“
- 07.05.2018 - Palästinensische Mission - Am vergangenen Freitag brachen wieder Tausende von Palästinensern im Gaza-Streifen zur Grenze auf, um an das im Völkerrecht und UN-Res. 194 verankerte Recht auf Rückkehr zu erinnern. Wieder reagierten die israelischen Besatzungstruppen mit brutaler Gewalt auf die unbewaffneten Demonstranten.

Sie setzten Tränengas ein und schossen mit scharfer Munition auf die friedlich protestierenden Palästinenser. Mehr als 430 wurden verletzt. Darunter sind auch vier Journalisten, was die Journalistenvereinigung veranlasste, die israelischen Attacken auf Journalisten zu untersuchen.

Bis heute wurden 45 Palästinenser getötet, 6.793 verletzt. Die Proteste werden bis zum 15. Mai fortgesetzt und gipfeln am Jahrestag der Nakba in einem großen Marsch, an dem Palästinenser aus der gesamten Region teilnehmen werden.  >>>
 


La réponse BDS aux fraudes de Carrefour (Vidéo)
Action BDS dans un Carrefour qui pratique un affichage frauduleux sur les produits des criminels de guerre israéliens >>>
 


PLO-Exekutivmitglied Dr. Ashrawi verurteilt neuen Gesetzesentwurf Israels
- Palästinensische Mission - 07.05.2018 -  In der vergangenen Woche passierte ein neuer Gesetzesentwurf „The Jewish Nation-State“ die erste von drei Lesungen in der Knesset. Darin definiert sich Israel als Nationalstaat der Juden unter Ausnahme der palästinensischen Ureinwohner.

Es ist eine neue Form des institutionalisierten Rassismus, denn die Gesetzesvorlage erlaubt nur die Gründung jüdischer Gemeinschaften. Palästinenser werden als Bürger zweiter und dritter Klasse herabgestuft. Ihnen werden politische und wirtschaftliche Rechte genommen, die historischen Wurzeln der Palästinenser verleugnet und das Gesetz diskriminiert Nicht-Jüdische Bürger.

PLO-Exekutivmitglied Dr. Hanan Ashrawi verurteilte das Gesetz in einer Erklärung. Darin heißt es: „Als Geburtsort der monotheistischen Religionen und multipler Zivilisationen ist und muss Palästina eine wichtige Heimstatt für religiöse Toleranz und Koexistenz bleiben. Wir haben immer versucht, kulturelle Integration, Gleichberechtigung und Vielfalt in allen Teilen der palästinensischen Gesellschaft sicherzustellen.

Die palästinensische Führung ist fest entschlossen, soziale Gerechtigkeit und die Wahrung grundlegender Freiheiten, die Menschenwürde und die Demokratie in Übereinstimmung mit der Unabhängigkeitserklärung Palästinas zu wahren. Diese fordert die „gleichen Rechte, frei von ethischen, sektiererischen, rassistischen oder geschlechtsspezifischen Diskriminierungen“. Dies sind Werte, die wir annehmen und schätzen. (…]

Auf der anderen Seite beansprucht die israelische Regierung mit ihrer systematischen Annahme und Implementierung von rechtswidrigen und rassistischen Politiken und Gesetzen höhere Rechte für eine Gruppe aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit oder Ethnizität oder Identität. Eine solche Exklusivität ist inakzeptabel und steht im Widerspruch zu den  >>>
 


Was es bedeutet zu sagen, Israel habe ein Existenzrecht
- Brian Klug - Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost - Montag, 7. Mai 2018 - Aufgrund der andauernden Diskussionen über den Begriff Existenzrecht, freuen wir uns den folgenden Text von Brian Klug hier veröffentlichen zu dürfen. Die deutsche Übersetzung erschien zuerst in “ Bedingungslos für Israel?Positionen und Aktionen jenseits deutscher Befindlichkeiten. Sophia Deeg / Hermann Dierkes (Hrsg.) ISP Verlag”.

Brian Klug, Senior Research Fellow an der St. Benet's Hall in Oxford, Mitbegründer der Independent Jewish Voices und einer der HerausgeberInnen von 'A Time to Speak Out' (London:Verso, 2008). Sein Buch 'Offence: The Jewish Case' (London: Seagull Books) erscheint im September 2009.

Die conditio sine qua non
- „Niemand erweist Israel einen Dienst, indem er sein 'Existenzrecht' proklamiert. Es ist beunruhigend, dass so viele, die Israel wohlgesonnen sind, diese verächtliche Formulierung im Munde führen.“ So begann der „Saudi-Text“, ein Artikel, der am 18. November 1981 in der New York Times erschien. Angesichts der heutigen israelischen Politik mag es überraschen, dass der Autor niemand anderer als Abba Eban war, 1966 - 1974 israelischer Außenminister der Arbeitspartei.(1) Als Ebans Artikel herauskam, war die Arbeitspartei in der Opposition, und noch überraschender könnte sein, dass seine ungehaltenen Worte nicht gegen Menachem Begin gerichtet waren, den Führer der rechtsgerichteten Likud-Partei (heute von Premierminister Benjamin Netanyahu geführt), die vier Jahre zuvor an die Macht gekommen war. Keineswegs – zumindest in diesem Punkt waren sich die beiden Gegner vollkommen einig. Als Begin seine frisch gewählte Regierung im Juni 1977 in der Knesset präsentierte, bekannte er nachdrücklich: „... ich möchte hier feststellen, dass die Regierung Israels keine Nation, sei sie nah oder fern, mächtig oder klein, darum ersuchen wird, unser Existenzrecht anzuerkennen.“(2)

Selbstverständlich hat weder Begin noch Eban damit zum Ausdruck bringen wollen, dass Israel kein Existenzrecht hat. Ihnen ging es darum, dass dieses Recht als gegeben betrachtet werden sollte, als etwas, das außer Zweifel steht. Genau aus diesem Grund wiesen sie die Vorstellung zurück, dass Israel irgend jemanden nötig habe, der es ihm bestätigt oder zubilligt. „Israels Existenzrecht“, so Abba Eban weiter, „ist, wie das der Vereinigten Staaten, Saudi Arabiens und das von 152 anderen Staaten ein Axiom und gilt uneingeschränkt. Die Legitimität Israels ist nicht in der Schwebe und wartete darauf vom Königshaus von Riyadh anerkannt zu werden.“(3) Ähnlich äußerte sich Begin weiter in seiner Rede vor der Knesset: „Es käme keinem Briten oder Franzosen, keinem Belgier oder Niederländer, keinem Ungarn oder Bulgaren, keinem Russen oder Amerikaner in den Sinn, für sein Volk die Anerkennung seines Existenzrechts einzufordern. Ihre Existenz bedeutet per se ihr Recht zu existieren. Dasselbe gilt auch für Israel.“(4)

Heute aber ist die Formulierung, die Eban als „verächtlich“ bezeichnete, allgegenwärtig. Sie stellt das Passwort, die Eintrittskarte in zwei unterschiedlichen, (wenn auch sich überschneidenden) Arenen dar. Die eine ist die Welt der internationalen Diplomatie, in der  >>>
 


Quelle Facebook - um das Bild zu vergrößern auf das Bild oben klicken
 


His Masters Voice
-  7. Mai 2018 - Abi Melzer - Die sogenannte Kritik an der „Israelkritik“ kommt besonders authentisch daher, wenn sie von Juden praktiziert wird, frei nach dem Satz von Alexander Roda-Roda: „Aus dem Antisemitismus könnte schon was werden, wenn sich nur die Juden seiner annehmen würden.“ Ein reaktionärer jüdischer Autor hat es in dieser Disziplin weit gebracht – Henryk M. Broder.

Er ist ein linientreuer Jude, weil er genau das sagt und schreibt, was die israelische Propaganda von ihm erwartet oder vielleicht sogar von ihm verlangt. Er wundert sich seit Jahren, dass Israel von Antisemiten delegitimiert wird, obwohl es doch die Palästinenser besser behandele als einst die Nazis die Juden behandelt haben.

Er spricht von „aufgeklärten“ Besatzung und „humaner“ Unterdrückung, als ob man „human“ sein kann und gleichzeitig „Unterdrücker“.

Mittlerweile ist Kritik an der „Israelkritik“ ein alter Hut. Keiner nimmt sie mehr ernst. Es musste ein neues Feindbild gefunden oder erfunden werden. Da kam die Flüchtling-Welle gerade recht. Der Israelkritik konnte das Märchen vom muslimischen Antisemitismus entgegengestellt werden.

Und nun betritt ein Jude die Szene, um die Deutschen darüber aufzuklären, dass der „muslimische Antisemitismus“ nur eine Form der „Israelkritik“ ist, die sich eben nicht gegen Juden, sondern gegen die Israelis richtet, genauer gegen die israelische Politik. Da die Israelis nach eigener Definition gar keine Israelis, sondern Juden sind, halten sie es für ein Zeichen von Antisemitismus, wenn man sie kritisiert. Dabei sind mehr als ein Viertel der Israelis keine Juden, und der Rest empfindet sich eher als Israeli. Nur die orthodoxen Juden lehnen es ab, Israeli zu sein. Wenn Muslime „Jude“ bzw. „Yahud“ sagen, meinen sie zunächst einmal Israeli. Was sich in deutschen und jüdischen Ohren antisemitisch anhört, hat fast immer nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit dem ungelösten Palästina-Konflikt.

Es ist deshalb absurd, Kritik an Israels Politik als Antisemitismus zu bezeichnen. Man muss doch kein Antisemit sein, um Israels Verletzungen des Völkerrechts zu brandmarken. Viele Israelis und Juden weltweit tun es. Es war doch der Traum der zionistischen Gründer, dass Israel so behandelt wird, wie alle anderen Staaten. Kritik an der Politik Italiens ist keine Kritik der Katholischen Kirche, Kritik an der Politik arabischer Staaten ist keine Kritik des Islam, und Kritik an Putins Politik ist keine Verachtung der orthodoxen Kirche.

Mit Israel und den Juden ist es anders. Da wird Kritik an Netanjahus Politik in die Nähe des Antisemitismus gerückt, den es in Europa und ganz besonders in Deutschland schon seit Jahrhunderten gab und immer noch marginal gibt. Und auch wenn Zionisten und Israelfans immer wieder betonen, dass man Israel kritisieren kann und darf, so wird dennoch jeder, der das tut, als Antisemit verleumdet, selbst wenn er Jude ist. Diesmal hat sich Broder den israelisch-britischen Publizisten David Ranan vorgenommen  >>>
 


Palästina Journal - Ausgabe 13. Mai - 2018  mehr >>>


Inhalt

03   Nachrichten aus Palästina// Beeindruckender „Großer Rückkehrmarsch"/ Tourismus/ US-Waren-Boykott/ UN-Sonderberichterstatter: Israel hat rote Linie überschritten/ Grabeskirche geschlossen/ Tränengaswaffe gegen Demonstrant*innen / Saudis unterstützen Palästina/ Kriminalisierung eines Vertriebenen/

Erstmals mehr Palästinenser*innen

 

06 Schwerpunkt Nakba // Warum ich über mein Dorf schreibe, von Jaber Mussa Nassar 09 Schwerpunkt Nakba // 70. Jahrestag des Massakers in Deir Yassin

10 Schwerpunkt Nakba // Folge der Nakba: Gründung der UNRWA

 

11   Deutsche und EU-Nahostpolitik// Sigmar Gabriel und die israelische Apartheid/ Auswärtiges Amt zur Lage im Gazastreifen/ Lobbyarbeit des israelischen Außenministeriums/ Erste europäische Hauptstadt öffnet sich für BDS / Dänemark erklärt Siedlungen für illegal/ Nachtrag zum Thema „Antisemitismus-Definition" im Palästina Journal Nr. 12

12 Info-Tafel// Der Konflikt auf einen Blick

 

13   Aktivitäten// Regionalgruppen/ DPG-Brief zu Gaza an das Auswärtige Amt /München schränkt Israel-Kritik ein/ DPG-Studientagung: ,,70 Jahre Nakba - Gerechtigkeit für die Palästinenser"/ Vortrags-Rundreise von lssa Amro / DPG-Jahreshauptversammlung / Veranstaltung mit Abdallah Frangi / Interview mit der Initiatorin der Nakba-Ausstellung / Kirche kündigt Räume in Nürnberg/ DPG postet an Außenminister Maas/ Projekte im besetzten Palästina

16 Schwerpunkt Nakba // Großer Rückkehrmarsch in Gaza

 

18   Weltweite Solidarität// Appell des BNC Sofortiges Waffenembargo! / An ADIDAS: Kein Sponsoring von Siedlungenl / Demos für Gaza / KoPI solidarisch mit Gaza / SOS-Bewegung für Friedensnobelpreis vorgeschla­gen/ Gewerkschaften unterstützen BDS / Aufruf zur Freedom Flottilla 2018 / Aufforderung zur Befehlsverweige­rung/ Kriegsdienstverweigerung/ Freiheit für Ahed Tamimi 1

 

21   Medienempfehlungen// Buch: Die Antisemitenmacher / Ausstellung: ,,Welcome to Jerusalem"/ Buch: Land ohne Hoffnung?/ Film „The stones cry out"/ Film On the Side of the Road - Israels kollektive Verdrängung der Ereignisse von 1948 (der Nakba) / Kunstausstellung: Steve Sabella / Tanz: Muhammad Tamim / Fotoausstellung:

Landschaften / Buch: 100 Dokumente aus 100 Jahren/ Buch: Reuven Moskovitz (1928-2017)

22 Poesie// Das Kamel und der Hahn

23 Kommentare// Likud gibt Startschuss für Annexion des Westjordanlandes / Wattebällchenwurf statt Sanktionen 24 Kunst// Kaktus von Mohamed Abusal, Gaza  (pdf)   mehr >>>
 


 


Don’t say you didn’t know! Here’s Israel’s murder plan for May 15.
- Norman Finkelstein - In recent weeks, tens of thousands of Gazans have protested along the fence with Israel. Most have stayed several hundred meters away from the fence, with the demonstrations taking the form of a folk festival: entertainment stages, live music, food stalls and large tents where entire families spend the day.

Naturally, media coverage and public debate have focused on Israeli soldiers shooting demonstrators who approached the fence. Yet it is worth pausing over the vast majority of protesters, who have not been involved in such incidents. B’Tselem field researcher Olfat al-Kurd, Muhammad Sabah and Khaled al-‘Azayzeh documented not only casualties, but also the back line of the demonstrations: teens playing soccer, women baking bread, food stalls, and Gazans asking for an end to the Israeli blockade that has made their lives intolerable.  >>>
 

7. 5. 2018

 

Präsident Abbas‘ missverständliche Rede war für Israel und seine Freunde ein gefundenes Fressen

Arn Strohmeyer

Es war in Teilen eine wirre, unausgegorene und deshalb verunglückte Rede, die Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in der vergangenen Woche auf dem palästinensischen Nationalkongress in Ramallah gehalten hat. Dass westliche Medien und Politiker (vor allem die Israels) nur darauf gelauert hatten, dass Abbas ein falsches Wort entwischen würde, das also als „Antisemitismus“ oder „Holocaustleugnung“ ausgelegt werden konnte, war klar. Und der alte Palästinenserführer war unvorsichtig genug, sich auf dieses politische Glatteis zu begeben. Und so tappte er in die von ihm selbst gestellte Falle, weil seine Worte so vage, nicht eindeutig und streckenweise so missverständlich waren.

Und die Öffentlichkeitsarbeit der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) war obendrein so schlecht, dass man vergeblich auf eine Klarstellung des Gesagten wartete. Lange Zeit konnte man von offizieller Seite nicht erfahren, was er denn nun wirklich gesagt hatte und war auf fragwürdige Agenturtexte und Übersetzungen seiner Rede von Privatleuten angewiesen. Die wichtigste Frage, die sich stellte, war: War diese Rede wirklich „antisemitisch“ und hatte Abbas den Holocaust geleugnet?

Den Übersetzungen zufolge hat Abbas sich auf drei jüdische Autoren bezogen: Karl Marx, Arthur Koestler und Isaac Deutscher, die konstatiert hätten, dass der Judenhass keine religiösen Gründe gehabt, sondern im Geld- und Finanzgebaren der Juden seine Wurzeln gehabt habe. Ohne im Einzelnen auf diese drei Autoren eingehen zu können, ist diese Aussage historisch nicht korrekt, denn im ganzen Mittelalter hat es sehr wohl einen religiösen Judenhass gegeben, weil die Juden als Jesus-Mörder angesehen wurden und die Kirche das Judentum als religiöse Konkurrenz empfand. Man denke nur an Martin Luthers fanatischen Judenhass. Der Reformator rief sogar dazu auf, sie umzubringen. Ein weiteres Beispiel: Unter dem spanischen Königspaar Ferdinand und Isabella mussten die Juden im 15. Jahrhundert ihrer Religion abschwören und wurden selbst dann noch von der Inquisition verfolgt, weil diese behauptete, dass die Juden ihre Religion im Geheimen weiter ausübten. Es gibt noch viele Beispiele für Judenhass aus religiösen Gründen.

Bei der Aussage von Abbas (wieder mit Bezug auf die drei genannten Autoren), dass der Hass auf Juden mit ihrer Rolle im Geldwesen zusammenhänge, liegt er ja nicht ganz falsch. Wer da gleich „Antisemitismus“ schreit, zeigt nur historische Unkenntnis. Allerdings muss man an dieser Stelle berücksichtigen, dass es zwei grundverschiedene Definitionen von Antisemitismus gibt. Die eine Richtung erklärt ihn aus der Geschichte heraus. Danach sind Juden nicht wegen ihrer „Rasse“, ihrer Kultur oder ihrer Position als Minderheit primär verfolgt worden, sondern aufgrund ökonomischer Bedingungen. So schreibt der deutsche Soziologe Walter Hollstein: „Bis zum Aufkommen des Kapitalismus war den Juden eine Vorrangstellung in der Zirkulations- und Handelssphäre eingeräumt. In der feudalistischen Epoche hatte das jüdische ‚Handels- und Wucherkapital große Ausdehnungsmöglichkeiten‘“.

Was ja auch nicht verwundert und eher aus der Not geboren war, weil den Juden der Zugang zu den meisten Berufen versagt war – etwa Landwirtschaft, Handwerk usw. Hollstein schreibt weiter: „Die Juden erfüllten in der Zirkulationssphäre konkrete Funktionen zur Aufrechterhaltung der mittelalterlichen Gesellschaft und wurden deshalb nicht umsonst von Königen und Adel beschützt. Das Aufkommen des Kapitalismus und die damit verbundene Verwandlung aller Klassen in Produzenten von Tauschwerten (und nicht mehr nur Gebrauchswerten) und Geldbesitzer beendigte notwendigerweise die Vorrangstellung der Juden in der Zirkulationssphäre. Durch die Entwicklung der Städte und einer einheimischen Handelsklasse werden die Juden völlig aus dem Handel verdrängt. Sie werden zu Wucherern, deren hauptsächliche Kundschaft Adelige und Könige sind.“

Und weiter: „Der relative Überfluss an Geld erlaubt es, dem Adel, das Joch der Wucherer abzuschütteln. Die Juden werden nach und nach aus allen Ländern vertrieben. Einige assimilieren sich und gehen in der einheimischen Bourgeoisie auf. In einigen Städten, vor allem in Deutschland und Italien, beschäftigen sich die Juden hauptsächlich damit, dem Volk, vor allem Bauern und Handwerkern, Kredite zu geben. Zu kleinen Wucherern abgesunken, (…) werden die Juden oft zu Opfern blutiger Aufstände. Im Allgemeinen ist der mittelalterliche Kapitalismus die Periode der grausamsten Judenverfolgungen.“ In Osteuropa, schreibt Hollstein weiter, habe der mittelalterliche Kapitalismus so gut wie nicht existiert, weil es dort keine Trennung zwischen Kaufmanns- und Wucherkapital gegeben habe. Dort seien die Juden vor allem Kaufleute und Zwischenhändler gewesen. Während sie aus Westeuropa verdrängt worden seien, hätten sie im Osten Europas ihre Position festigen können. Das sind historische Fakten zum Verständnis des Antisemitismus, wenn auch keine Gründe für Antisemitismus.

Den hier genannten historischen Gründen für Antisemitismus steht die Auffassung der Zionisten gegenüber: Der Antisemitismus habe nichts mit historischen Umständen zu tun: Er ist ewig, unvergänglich und geschichtslos, er ist ein beständiges Charakteristikum der menschlichen Natur. Der Zionist Leo Pinsker ging so weit, den Antisemitismus für eine Psychose zu halten, die er für unheilbar und sogar für vererbbar erklärte. Die Zionisten leiten aus diesem Antisemitismus-Begriff ihre Absicht ab, in Palästina ihren eigenen Nationalstaat zu schaffen, weil nur so der Judenhass umgangen werden könne. Dass Zionismus und Antisemitismus sich komplementär ergänzen, ist auch kein Geheimnis: Denn der Judenhass des letzteren fördert den Nationalismus und Zusammenhalt des ersteren. Zudem sorgt Antisemitismus dafür, dass mehr Juden nach Israel auswandern.

Für die israelische Politik hat dieser ahistorische Antisemitismus-Begriff den Vorteil, dass sie sich bei allem, was sie tut, aus der Verantwortung stehlen kann. Denn schuld sind ja immer die „anderen“, eben die „Antisemiten“. Ein solcher Antisemitismus-Begriff entlastet Israel auch davon, (darauf weist der israelische Journalist Gideon Levy in einer Reaktion auf die Abbas-Rede hin), sich für seine Verbrechen an den Palästinensern zu entschuldigen. Immerhin hat sich Abbas für seine halbwahren und missverständlichen Äußerungen entschuldigt.

Gideon Levy schreibt über Israel wörtlich: „Eine Nation, die nicht aufgehört hat zu besetzen, zu zerstören und zu töten, und nie daran gedacht hat, sich für irgendetwas zu entschuldigen, bringt ihre Opfer dazu, sich für einen miesen Satz ihres Anführers zu entschuldigen. (…) Abbas ist viel weniger ein Holocaust-Leugner als Israel ein Leugner der Nakba ist. Aber es ist erlaubt, die Nakba zu leugnen, in der Tat ist es ein Muss in Israel, und es ist zu Recht verboten, den Holocaust zu leugnen. Die Tatsache, dass der Holocaust viel schrecklicher war als die Nakba, legitimiert nicht die Leugnung der Katastrophe des anderen, die niemals endet.“

Auch dass die israelische Politik gegenüber den Palästinensern heute selbst eine der Hauptursachen für Hass auf Juden in der Welt ist, kann man mit diesem Antisemitismus-Begriff von sich weisen und eben auf den „ewigen Antisemitismus“ der anderen verweisen. Dieser zionistische und völlig undifferenzierte Antisemitismusbegriff wird in der westlichen Welt kritiklos übernommen und vertreten, und nur so kann man ihn bei jeder Kritik an der israelischen Politik als Vorwurf erheben, auch und gerade gegenüber Abbas und den Palästinensern.

Der Antisemitismus-Begriff der NS-Ideologie hatte beides zum Inhalt: eine pseudowissenschaftliche Rassenlehre und Verschwörungstheorien von einem die „Welt beherrschenden Finanzjudentum“. Man muss Abbas vorwerfen, sich gerade angesichts dieser gefährlichen Begriffssprache ungenau und missverständlich ausgedrückt zu haben. Hier hätte es einer klaren und eindeutigen Distanzierung bedurft, um nicht in den Verdacht schlimmer ideologischer Abgründe zu geraten. Dass er den Holocaust geleugnet hat, ist unsinnig, er hat offenbar (so ganz klar wird das aus den Übersetzungen nicht) nicht exakt die korrekten Ursachen für dieses Mega-Verbrechen genannt oder es in einen historisch unkorrekten Zusammenhang gestellt. Aber das ist ja keine Leugnung.

Die Vorwürfe, die man Abbas machen kann, gelten umgekehrt auch für die westlichen Medien und die westliche Politik – speziell die Israels. Da reicht eine ungenaue und in der Tat zu vage Aussage zu dem Themenkomplex Antisemitismus und Holocaust, und schon spult die proisraelische Propagandamaschine ihre immer gleichen Stereotypen ab: Hier die Guten und dort die Bösen. Differenzierung, Gebrauch einer exakten Begriffssprache sowie ein korrekter Blick auf die Geschichte sind dabei nicht gefragt. Israel kamen die unglückliche Aussagen von Abbas zudem gerade recht, um von seinen Massakern an friedlichen und unbewaffneten Demonstranten an der Grenze zum Gazastreifen abzulenken, die inzwischen über 50 Tote und Tausende von Verletzten gefordert haben. Ja, Abbas unglückliche Rede ist sogar geeignet, diese Massaker noch zu rechtfertigen, sind die Palästinenser doch alle „Antisemiten“ und „Terroristen“.

Der ganze Vorgang erinnert stark an Ausführungen des früheren iranischen Präsidenten Ahmadinejad vor einigen Jahren. Er hatte auf einer Pressekonferenz einen Blick in die Geschichte geworfen und angemerkt, dass das zionistische Regime, das Millionen Palästinenser unterdrücke, „genauso aus den Büchern der Geschichte verschwinden“ werde wie das Apartheidregime in Südafrika und die Sowjetunion. Ahmadinejad hat weder gesagt, wie das geschehen soll noch hat er ein Subjekt genannt, wer hier angeblich vernichten will. Westliche Medien machten aus seiner Aussage aber sofort: Der Iran will Israel vernichten! Sie behaupten das bis heute. Dass der Iran gar nicht die militärischen Kapazitäten besitzt, das zu tun, und dass Israels Ministerpräsident umgekehrt ständig mit einem Präventionskrieg auf den Iran droht – wen interessiert das schon? Das ist ein sehr schöner Beleg für die ideologische Einseitigkeit der westlichen Mainstream-Medien – Lückenpresse eben.  6.05.2018  

 

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VIDEO - Abbas Rede
 

 





Nach längerem Überlegen habe ich mich entschlossen, zu den - durchaus verständlichen - Diskussionen über die jüngste Rede von Mahmoud Abbas auch auf facebook Stellung zu nehmen. - Fritz Edlinger - 6. 5. 2018 -  Ich habe das als eine Reaktion auf ein Posting der von mir sehr geschätzten Noemi Haselbach auf der Rückreise aus Ramallah in Amman verfasst. Hier nochmals der volle Text,:

Also, ich war in Ramallah anwesend. Die Rede von Abbas hat tatsächlich eine Reihe von inakzeptablen Feststellungen und Halbwahrheiten, besonders über die historischen Ursachen des Antisemitismus und die Politik der Nationalsozialisten, enthalten. Das war über weite Strecken eine emotionale Rede für das eigene Publikum. Dass die palästinensische Nachrichtenagentur diese Rede international verbreitet hat, war ein Fehler, wie man den internationalen Reaktionen unschwer entnehmen kann. Es wäre sinnvoller gewesen, dieses zweieinhalbstündige Sammelsurium zu übergehen. Das kann und soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass z.B. Israel tatsächlich ein koloniales Siedlerprojekt war und ist, was sie ja täglich mit der völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik beweisen. Es würde mich freuen, wenn jene, die sich nun über die verbalen Entgleisungen eines alten und überforderten Politikers derart erregen, sich über die Verbrechen der israelischen Armee (inzwischen ist die Zahl der in Gaza "gezielt Getöteten" auf weit über 40, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche) empören und auch über die Stellungnahmen von führenden israelischen Politikern, deren Gesinnung man schlichtweg als rassistisch, ja faschistisch, bezeichnen kann. Diese und ihre westlichen Lobbyisten (zu denen inzwischen rechtsradikale EuropäerInnen wie Marie Le Pen, Gerd Wilders und H.C. Strache gehören (!!!)) benützen verbale Fehlleistungen wie jene von Mahmud Abbas zur Rechtfertigung der israelischen Besatzungspolitik und zur Ablenkung von ihrem eigenen Rassismus und Antisemitismus (siehe die jüngsten Empörungen über die ausgezeichnete Rede von Michael Köhlmeier). Ich habe mir lange überlegt, auf den sozialen Medien zu meinen persönlichen Eindrücken meines jüngsten Palästinabesuches Stellung zu nehmen, aber jetzt tue ich es, auch auf die Gefahr hin, missverstanden und mehr oder minder bewusst fehlinterpretiert zu werden.
 

 


 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 



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6. 5. 2018

 

Video - Mehr als 1000 Verletzte bei Protesten an der Grenze zu Israel
Die Ausschreitungen dauern seit Ende März an. Seitdem wurden nach palästinensischen Angaben mindestens 43 Palästinenser getötet.  >>>

 

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PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (26 April – 02 May 2018)  >>>

 

5. 5. 2018

 

Antisemitische Rede- Kuwait blockiert Uno-Stellungnahme zu Abbas  >>>

 

Die israelischen Besatzungstruppen haben am sechsten aufeinander folgenden Freitag der Massen Proteste entlang der östlichen Grenze des Gazastreifens unter dem Great March of Return Banner mehr als 1,100 Demonstranten verletzt.  >>>

 

Israeli army opens fire on Gaza protesters sixth week in a row  >>>

 

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J Street: The Political Home for Pro-Israel, Pro-Peace Americans  >>>

 

The ‘One Democratic State Campaign’ program for a multicultural democratic state in Palestine/Israel  >>>

 

Is the Saudi Prince becoming a Zionist?  >>>

 

Umm Al Hiran is ethnically cleansed ‘voluntarily’  >>>

 

UPDATE- Three Journalists among Civilians Injured by Israeli Forces in Gaza  >>>

 

Soldiers Abduct Palestinian Woman Minutes After Her Release From Prison  >>>

 

WATCH- The settlers' secret to coexistence in the West Bank  >>>

 

Palestinian teens in Israel dream of their own Return March  >>>

 

Israeli forces break arm of Palestinian woman as she attempts to prevent arrest of son  >>>

 

4. 5. 2018

 

Erklärung von Präsident Mahmoud Abbas
Präsident Mahmoud Abbas hat sich zur Medienberichterstattung über seine Rede vor dem Palästinensischen Nationalrat geäußert. Seine Erklärung im Wortlaut: >>>

 

Botschafterin Dr. Daibes: Medienkampagne gegen Präsident Abbas ist völlig unakzeptabel  >>>
 


Abbas' Entschuldigung nach antisemitischer Rede
"Voller Respekt" für das Judentum
Vor wenigen Tagen sorgte Mahmoud Abbas mit einer antisemitischen Rede für Empörung. War alles nicht so gemeint, sagt der 83-Jährige jetzt - und wurde erneut an die Spitze der Palästinenserorganisation PLO gewählt.  >>>
 

 

UN-Generalsekretär warnt vor Aufkündigung des Atomdeals mit Iran  >>>

 

PLO official condemns accusations made against President Abbas
Saeb Erekat, secretary general of the Executive Committee of the Palestine Liberation Organization (PLO), said on Thursday that he was "deeply disturbed" by accusations suggesting that President Mahmoud Abbas is an anti-Semite and that he is opposed to peace negotiations.  >>>

 

Two officials of Center for Constitutional Rights are detained by Israel, then deported  >>>

 

Are Palestinian Journalists Being Targeted by Israeli Snipers  >>>

 

Israeli high court abets war crime against Khan al-Ahmar  >>>

 

Two officials of Center for Constitutional Rights are detained by Israel, then deported  >>>

 

Israel: Poet Dareen Tatour convicted by an Israeli Court  >>>

 

Palestinian poet convicted of inciting terror in Facebook poem  >>>

 

Palestinian poet convicted of inciting terror in Facebook poem  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (26 April – 02 May 2018)  >>>

 

Human Rights Laws Do Not Apply for Great March  >>>

 

Settlers Bulldoze Salfit Lands to Expand Settlement  >>>

 

Israeli Soldiers Abduct 13 Palestinians In The West Bank  >>>

 

Israeli Forces Demolish Apartment Building, Displace 17 Palestinians in Jerusalem  >>>

 

Dr. Ashrawi Condemns Israel’s Passing of ‘Jewish Nation-state Bill'  >>>

 

Israeli Soldiers Injure Schoolchildren in Qalqilia  >>>

 

The ‘One Democratic State Campaign’ program for a multicultural democratic state in Palestine/Israel  >>>

 

3. 5. 2018



New petition challenging Israel's secret information warfare campaign
 Israel’s government is outsourcing ‘mass consciousness activities’ to private organizations, unaccountable to the public. A new petition to the High Court aims to stop it. - Itamar Benzaquen   >>>

 

Netanyahu spreads fake news to incite against Palestinian citizens  >>>

 

Israeli police teach schoolchildren how to shoot Palestinians  >>>


Gaza and the limits of American sympathy   >>>

 

The people behind Gaza's statistics  >>>

 

IDF claims most Gazan casualties were ‘accidental’  >>>

 

Young Jews won’t cry over the end of the Zionist dream, Beinart says  >>>

 

Israeli radio host fantasizes about rape and murder of leftist ‘filth’ who called soldiers ‘terrorists’   >>>

 

Netanyahu shares ‘fake news’ about Palestinian citizens  >>>

 

Forget the Kotel, Amb. Friedman. Go see Jerusalem's Palestinian ghetto  >>>

 

2. 5. 2018

 

Atom-Anschuldigung gegen Iran- Röttgen wirft Netanyahu Täuschungsmanöver vor  >>>

 

PLO- Palestinians Will Not Be Part of Any Peace Plan Proposed by US  >>>

 

Netanyahu’s cheap theatrics fall flat, but alas, he has an audience of one — Trump  >>>

 

Israeli Soldiers Demolish A Palestinian Building In Jerusalem  >>>

 

Report: Settler gangs escalate aggression against Palestinians under full US bias >>>

 

Tent city nights: Gaza's dance of resistance unites Palestinians  >>>

 

Army Abducts Ten Palestinians In The West Bank  >>>

 

Israeli Military Attacks Iranian Backed Syrian Bases  >>>

 

Jerusalem Residency Revoked for Three Palestinian MPs, One Former Minister  >>>

 

State closes case on officers who killed Bedouin man in Umm al-Hiran  >>>

 

1. 5. 2018

 

 


Reaktion auf Atomprogramm-Vorwürfe
"Aufgewärmter Bluff"
Israel und die USA werfen Iran vor, über ein geheimes Atomwaffenprogramm zu lügen, Teheran spielt den Vorwurf zurück. Die Atomenergiebehörde sieht keine "glaubwürdigen Hinweise" auf neue Nuklearversuche.  >>>
 


Angeblich geheime Nuklearwaffen-Entwicklung
Netanyahu wirft Iran Verstoß gegen Atom-Deal vor
Israel ist überzeugt, dass Iran weiter an einem Atomwaffenprogramm arbeitet. Premierminister Benjamin Netanyahu präsentierte auf einer Pressekonferenz angebliche Beweise der Geheimdienste. >>>

 


Angeblicher Betrug Irans bei Atom-Deal
EU-Außenbeauftragte sieht keine Beweise  >>>


 

Pressekonferenz von Netanjahu
Israel: Haben Beweise für geheimes Atomwaffenprogramm im Iran  >>>



Nach Netanyahu-Rede
Trump sieht sich "zu hundert Prozent" bestätigt
Donald Trump hat auf die Präsentation Netanyahus reagiert: Er habe mit seiner Meinung zum Iran Recht gehabt, sagte der US-Präsident. Er erwähnte auch die Möglichkeit, ein neues Atom-Abkommen mit Teheran auszuhandeln.  >>>


 

Auch im Iran wachsen die Zweifel über den Nutzen des Atomdeals  >>>

 


Angriffe in Syrien
Angst vor Israel-Iran-Krieg wächst
Bei Luftangriffen in Syrien kamen angeblich mehrere Iraner ums Leben. Ausgeführt wurde der Militärschlag mutmaßlich von Israel. Eskaliert der Konflikt zwischen den Erzfeinden?  >>>


 

Lieberman: Israel free to strike Syria   >>>


 

Ein Schweizer schmuggelt zwei Tonnen geheime Pläne nach Israel
1968 liefert ein Abteilungsleiter des Winterthurer Industriekonzerns Sulzer geheime Konstruktionspläne für den Mirage-Kampfjet nach Israel. Dort feiert man ihn als Held. In der Schweiz wird Alfred Frauenknecht ins Zuchthaus gesteckt.  >>>


 

Palästinenser Nationalrat versammelt sich erstmals seit 2009  >>>


 

Erekat- Palestinians will not be part of any peace plan proposed by US  >>>

 

 

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