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Um keine Missverständnisse zu erzeugen, diese Seiten sind nicht dazu gedacht, dass sich Nazis daran aufgeilen.... - Zu Recht werden Antisemiten, Rassisten generell gesellschaftlich geächtet. Es scheint aber auch, die rechte Szene riecht, dass wir nichts gemeinsam haben. Die Besucher von rechtsextremen deutschsprachigen Seiten sind in Promille zu messen. Sie sind hier auch weiterhin unerwünscht.

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„Wir müssen Terror anwenden, Mord, Einschüchterung, Landenteignung und die Verweigerung aller sozialen Dienste, damit Galiläa seine arabische Bevölkerung  los wird.  Israel Koenig, "The Koenig Memorandum"

Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist.  Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“   Martin Buber

Wie Zionisten ticken
Der realpolitische Zionismus

Zitate chronologisch | Weitere Zitate

Zionismus  Antizionismus    |   Zitate zum realpolitischen Zionismus

Man kann nicht die Araber, die Juden, die Deutschen oder Amerikaner sagen. Diese Verallgemeinerung ist, ob nun mit positiven oder negativen Aussagen verbunden rassistisch. Man kann auch sicher nicht "der Zionismus ist" sagen. "Man kann aber sagen, dass es im heutigen Zionismus Strömungen gibt, die ethnozentrisch, sogar rassistisch sind, und die man deswegen kritisieren darf." Moshe Zimmermann

"Wie jeder andere Rassismus negiert der Antisemitismus (oder die Judenfeindlichkeit) den Anderen in seiner Identität und in seiner Existenz. Der Jude ist, egal was er tut, egal was er denkt, Hassobjekt bis hin zur Ausrottung, nur weil er Jude ist. Der Antizionismus hingegen ist eine politische Kritik an einer politischen Ideologie und Bewegung; er greift nicht eine Menschengruppe an, sondern stellt eine bestimmte Politik in Frage. Wie kommt man dann dazu, die politischen Ideen des Antizionismus mit der rassistischen Ideologie des Antisemitismus gleichzusetzen? Eine europäische Gruppe zionistischer Intellektueller hat die Lösung gefunden, indem sie das Unterbewusste ins Spiel bringt und ein Konzept einführt, mit dem man alles beweisen kann: nämlich das der 'semantischen Verschiebung'.." -  Michel Warschawski - Antizionismus ist nicht Antisemitismus

 

 

1899 schrieb Davis Triesch an Herzl: Ich würde Ihnen vorschlagen, noch bei Zeiten nach „Groß-Palästina“ zu kommen, bevor es zu spät ist. Das Programm von Basel muss die Worte „Groß-Palästina“ oder „Palästina und seine benachbarten Länder“ enthalten, sonst ist es Unsinn. Sie können nicht die Millionen Juden in einem Land von 25 000 qkm unterbringen.“

 

 1897

 

Bezeichnend ist  der Ausspruch, den Max Nordau angeblich gegenüber Herzl 1897 getan haben soll:
"In Palästina gibt es ja Araber! Das wusste ich nicht! Wir begehen also ein Unrecht!"
Quelle

 

 

 1895

Herzl, der Visionär, schrieb am 12. Juni 1895 in sein Tagebuch:
 "Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen...."

 

 

 

Weitere Zitate

 

Diese Akte aller Dörfer, in der Hand Elimelech Avnir's, Kommandeur der Hagana (Miliz), wurde zur Basis dessen, was unter "ethnic cleansing" verstanden werden muss. Es gab dazu "hilfreiche" Anweisungen: "Diese Operationen sollen in folgender Weise durchgeführt werden: in dem die Dörfer zerstört werden (in Brand setzen, in die Luft jagen, oder Minen in de Trümmer legen), und besonders dort, wo auf lange Sicht die Bevölkerung schlecht zu kontrollieren sein wird;... bei Widerstand müssen die militärischen Kräfte vernichtet und die Bevölkerung über die Staatsgrenzen hinaus vertrieben werden." (dg Quelle

Die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir konnte darum in den 60er Jahren wie selbstverständlich erklären, was wohl auch die meisten Israelis dachten: "There are no Palestinians", es gibt keine Palästinenser. Um dann mit herablassender Arroganz ironisch hinzuzufügen: "Ich bin selbst Palästinenserin, ich habe ja einen (von der britischen Mandatsbehörde ausgestellten) palästinensischen Pass." So unsichtbar waren die Palästinenser für Israel geworden

 

 

Nicht zu Unrecht hat deshalb Nahum Goldmann in seinen Erinnerungen geschrieben, dass es "einer der großen historischen Denkfehler des Zionismus" gewesen sein, "dass er den arabischen Aspekt bei der Gründung des jüdischen Heimatlandes nicht ernsthaft genug zur Kenntnis genommen" Quelle

 

Amos Elon urteilt gerecht, wenn er die Haltung der führenden Zionisten in der Frühzeit als eine "Mischung von Naivität, Wunschdenken, patriarchalischem Wohlwollen und Ignoranz" [47] bezeichnet.  Quelle

 

bereits auf dem V. Kongress 1901 die Eliminierung arabischer Arbeitskräfte aus jüdischen Unternehmen und Besitzungen beschlossen worden war. Dieser Beschluss, der zurückging auf die von Gordon beeinflusste Losung "Avoda Ivrit" (Jüdische Arbeit), zielte auf die Einrichtung eines völlig separaten wirtschaftlichen Sektors für die Neueinwanderer ab. Quelle


 

Ussischkin schrieb hier: Um einen "Judenstaat in Palästina" zu schaffen, ist es notwendig, "dass der ganze Boden Palästinas oder wenigstens sein größter Teil jüdisches Eigentum werde". Um dieses Ziel zu erreichen hielt Ussischkin es unter anderem "ein für allemal notwendig, die arabischen Arbeiter durch Juden zu ersetzen." Quelle

 

 

„… Wenn die Leute sich an die große Zahl ( ca. 750 000 Flüchtlinge)  gewöhnen und wir  womöglich  gezwungen werden, die Flüchtlinge zurückzunehmen, wird es für uns schwierig werden, wenn wir mit Horden von Anspruchsberechtigten konfrontiert sein werden, die Welt davon zu überzeugen, dass nicht alle früher auf israelischen Gebiet gelebt haben. Es wird auf jeden Fall wünschenswert sein, die Zahlen zu verkleinern …

Offizieller des isr. Außenministeriums  in einem Brief an Walter Eytan. Bei Benny Morris, The Birth of  the Pal. Refugee Problem, S. 297)

 

 

 

Moshe Dayan: Aus Ansprachen an die Studenten des Technion
"
Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer
Ja wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern ausradiert
Sie haben also ihre triftigen Gründe für den Kampf den sie gegen uns führen
Unser Problem ist nicht wie wir sie loswerden sollen sondern wie wir mit ihnen leben können
Wenn ich selbst ein Palästinenser wäre ich wäre wahrscheinlich ein Kämpfer in Al Fatah"
Quelle

 

 

 

Da gibt es einige, die glauben, dass die nicht-jüdische Bevölkerung, selbst mit einem hohen Prozentsatz, innerhalb unserer Grenzen  besser unter unsrer Aufsicht ist. Andere glauben das Gegenteil: es sei einfacher die Aktivitäten  eines Nachbarn zu überwachen als die eines Untermieters. Ich neige eher zur letzteren Ansicht und habe ein zusätzliches Argument: um den Charakter eines Staates zu erhalten, der in Zukunft jüdisch ist, darf die Minorität nicht mehr als 15% ausmachen. - Ich hatte diese fundamentale Position schon 1940 erreicht und dies in mein Tagebuch eingetragen .

Joseph Weitz, head of the Jewish Agency's Colonization Department. From Israel: an Apartheid State by Uri Davis, p.5.
 

 

 

„Wenn ich ein arabischer Führer wäre,  würde ich niemals ein Abkommen mit Israel unterzeichnen. Es ist normal; wir haben ihnen das Land weggenommen. Es stimmt zwar: Gott hat es uns versprochen. Aber wieso sollte sie das interessieren?      

Unser Gott ist nicht der Ihrige. Da gab es den Antisemitismus, die Nazis, Hitler, Auschwitz. Aber war das ihre Schuld? Sie sahen nur eines: wir sind gekommen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollen sie das akzeptieren?

 
David Ben Gurion (the first Israeli Prime Minister) quoted by Nahum Goldmann in Le Paraddoxe Juif (The Jewish Paradox), pp121.

 

 

 

„Die gegenwärtige Karte Palästinas wurde vom britischen Mandat gezeichnet. Das israelische Volk hat eine andere Karte, für die unsere Jugend und unsere Erwachsenen  kämpfen werden, um sie zu erfüllen – vom Nil bis zum Euphrat.“

 
Ben Gurion

 

 

"Niemand kennt die Wege der Politik, aber wir müssen dennoch unsere Maßnahmen auf die Zukunft hin ausrichten", sagte ich. "Von jetzt an müssen wir an einem geheimen, gut fundierten Plan arbeiten, der eines Tages unter Aufsicht einer anglo-amerikanischen Kommission in die Tat umgesetzt werden könnte. Wir müssen diesen Plan in amerikanischen politischen Kreisen verbreiten. Das ist unsere einzigartige politische Aufgabe. Ob wir Erfolg haben oder nicht, das ist ein späteres Problem. Aber heute haben wir keinen anderen Weg. Wenn uns der Erfolg versagt bleibt, sind wir hier verloren. Mit den Arabern können wir nicht leben,.. -
 Auszüge aus dem Tagebuch von Joseph Weitz

 

 

 

"Was schlägt  Benny Elon also vor? Im Zentrum seines Programms steht eine Lösung für das Flüchtlingsproblem. Es berührt wirklich, wie ein Vertreter der Siedler – der zivile Sektor ist zum größten Teil verantwortlich für die Schikanen und Enteignung der Palästinenser in allen besetzten Gebieten – sich so sehr um ihr wirkliches Elend Sorgen macht. Elon drängt darauf, Millionen von palästinensischen Flüchtlingen zu rehabilitieren, indem man die UNRWA auflöst (ein alter anti-palästinensischer Traum). Folglich „wird allen Bewohnern von Flüchtlingslagern eine permanenter Wohnsitz, Staatsbürgerschaft und eine großzügige Rehabilitationssubvention angeboten. Die Flüchtlingslager werden während dieses Prozesses aufgelöst.

Das klingt großartig, nicht wahr? Es bleibt nur das Rätsel, wo dieser „permanente Wohnsitz liegen mag“. Elon ist in diesem Punkt bewusst vage: er spricht gewöhnlich von „Immigrationsländern“ Nur eines ist klar: Israel ist nicht damit gemeint, sonst könnte Elon dies nicht versprechen: das Auflösen der Flüchtlingslager  als Teil des Rehabilitations-prozesses wird die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria reduzieren.“ Klar ist, dass die palästinensischen Flüchtlinge, die jetzt in der Westbank und im Gazastreifen leben, irgendwo anders auf der Welt (etwa in Kanada, Alaska oder Europa  - um eine bekannte Saite anzuschlagen) rehabilitiert würden. Das ist es also: der alte „Transfer“- oder Deportationswunsch der israelischen Rechten – nun mit einem modischeren  Haarschnitt." 
Quelle und mehr >>>

 

"Den Privatbesitz der angewiesenen Ländereien müssen wir sachte enteignen. Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchgangsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jederlei Arbeit verweigern. Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muß ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen. Die Immobilienbesitzer sollen glauben, uns zu prellen, uns über dem Wert zu verkaufen. Aber zurückverkauft wird ihnen nichts." Herzel  [4] Herzl, Complete Diaries, 88–9.

 

Für mehr Information
Ben Gurion, Erinnerungen und Vermächtnis, FfM 1971
Theodoer Herzl, Tagebücher , Bd. I-III, Berlin 1922
Robert Fisk 'The great war for Civilisation' 2006, London
Ilan Pappe 'The Ethnic Cleansing of Palestine', 2006, London, 2007 Verlag 2001 (deutsch)



Landraub
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Eine kleine Auswahl von Texten zum real existierender Zionismus - Rassismus in Israel

 


Das Recht der Flüchtlinge - Die ethnische Säuberung Palästinas – Ilan Pape klagt an - Von Heinz-Dieter Winter - Bereits in den 30er Jahren hatte eine Gruppe zionistischer Führer die »Entarabisierung« Palästinas ins Auge gefasst. Pappe beschreibt mit minutiöser Genauigkeit und wissenschaftlicher Akribie die planmäßige und gewaltsam betriebene ethnische »Säuberung« Palästinas, ein Begriff aus den damaligen Befehlen des israelischen Oberkommandos. Schon vor Ende des britischen Mandats wurden von der Untergrundmiliz Hagana und dann von der israelischen Armee sowie den paramilitärischen Verbänden Irgun und Stern Massaker begangen, wurde gemordet, geplündert, vergewaltigt. Es gab Dörfer, wo die gesamte männliche Bevölkerung exekutiert wurde. 531 Dörfer und elf städtische Siedlungen wurden mit Waffengewalt geräumt, 200 Ortschaften bereits vor dem 15. Mai 1948, dem Gründungstag Israels. Vor allem die Massaker am 9. April in Deir Yassin und in Tantura am 22. Mai 1948 wurden Synonym für die Verbrechen der Israelis an den Palästinensern. >>>    Mehr >>>

 

Die Anwesen der Abwesenden - Chaim Denkner

Die Anwesen der Anwesenden - Ran Kislev

 

Die israelische Rechte hat einen Friedensplan - Ran HaCohen - Während die Welt in Erwartung des Nahost-Gipfels in Annapolis – der zweifellos einen historischen Meilenstein darstellen wird -  ihren Atem anhält, kommt die israelische Rechte mit einer neuen Friedensinitiative, die vom Knessetmitglied Benny Elon unter dem Namen „die israelische Initiative“ herausgebracht wurde. Benny Elon ist  der Vorsitzende  der Nationalen Union und der Moledet-Partei. Er sagt dazu noch: „ es ist ein neuer Weg, über den Konflikt nachzudenken, aus den Fehlern der Vergangenheit  zu lernen und die regionale Karte . >>>

 

AI: Israel muss seine Diskriminierungspolitik beenden -  Amnesty International (AI) rief Israel dazu auf, konkrete Schritte einzuleiten, um die rassistischen Diskriminierungen, die UN-Experte John Dugard in seinem Bericht betonte, zu beenden. 

 

Eine Freiheitsfahrt - Uri Avnery - Gestern hätte eine Verordnung des Generals Yair Naveh, Kommandeur des Abschnitts Mitte, rechtsgültig werden sollen. Sie verbietet israelischen Fahrern, in den besetzten Gebieten einen palästinensischen Passagier mitzunehmen. (...) Mehrere Organisationen planten für den Tag, an dem die Verordnung gültig werden sollte, eine Protestaktion. Sie organisierten eine „Freiheitsfahrt“ israelischer Autobesitzer, die in die Westbank fahren (auch dies schon ein Delikt) und Palästinenser mitnehmen sollten, die sich freiwillig für diese Aktion gemeldet hatten

 

Was sich nach einem Titel für ein absurdes Theaterstück anhört, ist in Israel traurige Wirklichkeit. Nach dem israelischen Ehegesetz sind Mischehen zwischen Israelis und Palästinensern unerwünscht und ein dauerhaftes Zusammenleben der Eheleute auf israelischem Territorium verboten. .... mehr >>>

 

Können Sie wirklich nicht sehen? - Amira Hass - Lassen wir jene Israelis beiseite, deren Ideologie die Enteignungen des palästinensischen  Volkes deshalb unterstützt, weil wir „Gottes  auserwähltes Volk“ sind. Lassen wir auch jene Richter beiseite, die jede militärische Politik des Tötens und der Zerstörung  vertuschen (whitewash) . Lassen wir auch jene Militärkommandeure beiseite, die bewusst ein ganzes Volk in Pferche sperren, die von Mauern, Festungs- bzw. Beobachtungstürmen, Maschinengewehren, Stacheldraht und  blendenden Scheinwerfern umgeben sind. Lassen wir auch die Minister beiseite. All diese werden nicht unter die Kollaborateure gerechnet. Sie sind die Architekten, die Planer, die Konstrukteure und Ausführenden. Aber da gibt es noch andere. Historiker und Mathematiker, leitende Redakteure, Medienstars, Psychologen und Hausärzte, Rechtsanwälte, die nicht Gush Emunin und Kadima  unterstützen,  Lehrer und Pädagogen, Leute, die gern wandern oder singen oder High-tech-Genies. Wozu gehören  Sie? Und was ist mit denen, die sich wissenschaftlich mit Nationalismus, dem Holocaust und den Sowjet-Gulags befassen?  Können Sie mit all den systematischen  Diskriminierungsgesetzen  einverstanden sein? ... mehr >>>

 

Israels Araber- Auch im Raketenhagel nur Bürger zweiter Klasse

 

Offensive gegen Geschlechtertrennung in Bussen - JERUSALEM (inn) - Die jüdische Reformbewegung in Israel hat geschlechtertrennende Busse als "illegal" kritisiert. Das Busunternehmen "Egged" hatte zu Beginn der Woche zwei neue Linien für ultra-orthodoxe Juden eingeführt, auf denen Männer und Frauen getrennt fahren.

 

 

Zusammenleben verboten
Das oberste Gericht in Jerusalem hat entschieden: Auch künftig dürfen die meisten israelisch-palästinensischen Ehepaare nicht gemeinsam in Israel leben. Menschenrechtsorganisationen halten die Entscheidung für unmenschlich.

 

 

JORDANTAL - Rassistisches Reiseverbot treibt palästinensische Bauern in den Bankrott. Auch Weidegänge nur mehr in Dorfnähe erlaubt. - Neue Bestimmungen der Besatzungspolitik verbieten es PalästinenserInnen im Jordantal, außerhalb ihres Wohnsitzes zu übernachten. Für die Zeit der jüdischen Feiertage wurde ein totales Reiseverbot verhängt. Hirten sollen in Zukunft ihre Tiere nur mehr in einem 100m-Umkreis um ihre Häuser weiden dürfen.

 

 

Der Besatzer bestimmt, was Recht und Gerechtigkeit ist - Amira Hass - Wenn ein Palästinenser einen Israeli tötet – einen Soldaten oder Zivilisten -  dann wird dessen Name und Foto und die Einzelheiten dieses Vorfalles genau veröffentlicht . Der Palästinenser wird automatisch  zu lebenslänglich verurteilt und sein Ministerpräsident oder der Führer seiner Organisation wird dafür verantwortlich gemacht und ist fortan ein Ziel für Verhaftung und Ermordung. Die Soldaten, die palästinensische Zivilisten töten, werden unter einem großen  Schutzschild der Besatzungsarmee abgeschirmt. Ihre Namen werden nicht in der Öffentlichkeit bekannt und ihre Ministerpräsidenten und Kommandeure werden nicht zur Verantwortung gezogen.

 

Die Art der Strafe hängt von der Volkszugehörigkeit ab. - (oder: Zweierlei Maß) - Amira Hass - Sicherheitsgefangene die israelische Araber sind, werden auf drei Ebenen diskriminiert, verglichen mit israelischen Juden, die Arabern Schaden zugefügt haben

 

Eine rassistische Nation - von Gideon Levy - Auch wenn es nicht so aussieht, die Wahlen in dieser Woche sind wichtig, weil sie das wahre Gesicht der israelischen Gesellschaft offenbaren und ihre verborgenen Ziele: mehr als 100 gewählte Kandidaten werden zur Knesset geschickt – auf Grund einer Karte – der Rassismuskarte. Auch wenn wir gewöhnlich denken, dass zwei Israelis drei Meinungen haben, hier wird deutlich, dass fast jeder Israeli nur eine Meinung hat – Rassismus.

 

Acht Frauen - Ist es nicht wunderbar dieses Israel? Kann man darüber nicht stolz sein? - Dorothy Naor ( New Profile)
Acht Frauen aus dem israelisch-arabischen Dorf Jaljulia wurden  mitten in der Nacht  - die übliche Zeit für israelische Polizei- und Militärüberfälle – aus dem Schlaf gerissen. Sie wurden von ihren Familien weggezerrt, zur Polizeistation gebracht und später  entweder vor oder bei Morgendämmerung ohne einen Pfennig am Checkpoint von Qalandia einfach abgesetzt. Man sagte ihnen noch, sie sollten sich in die besetzten Gebiete aufmachen  wer weiß wohin; denn ihr Zuhause war seit Jahren in Jaljulia gewesen. Was hatten sie verbrochen? Sie waren illegal in Israel, die eine seit 10 Jahren, andere seit 5 Jahren. Alle haben Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. Die Frauen waren legal verheiratet und ihre Männer waren israelische Staatsbürger - mehr >>>

 

Neue israelische Apartheid > Familientrennmauer:
Israel will 100.000 palästinensische Ehepartner von Israelis ausweisen

 

Gesetz trennt israelisch-palästinensische Ehepaare  31.07.03

Jerusalem (AP) Das israelische Parlament hat am Donnerstag ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das israelisch-palästinensische Ehepaare künftig zwingt, getrennt zu leben oder Israel zu verlassen. Menschenrechtsgruppen und arabische Israelis haben das Gesetz als rassistisch verurteilt. Es soll in einem Jahr in Kraft treten.

Demnach erhalten künftig Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen, die israelische Araber heiraten, kein Wohnrecht in Israel. Die Regierung argumentiert, die Beschränkung sei aus Sicherheitsgründen notwendig. Sie verweist dabei auf Fälle, in denen Palästinenser aus den Autonomiegebieten ihr Aufenthaltsrecht in Israel zu Anschlägen genutzt hätten. Das Gesetz wurde mit 53 gegen 25 Stimmen bei einer Enthaltung verabschiedet.

Die internationalen Menschenrechtsgruppen Human Rights Watch und Amnesty International hatten die Abgeordneten der Knesset zuvor aufgefordert, dem Gesetz nicht zuzustimmen. Auch die israelische Menschenrechtsgruppe B'tselem kritisierte das Gesetz scharf. «Dies ist ein rassistisches Gesetz, das nach rassistischen Kriterien darüber befindet, wer in Israel leben darf», sagte ein Sprecher der Organisation. Empört äußerten sich auch Vertreter der arabischen Israelis.
 

Lese auch: Das rassistische Israel

01.08.2003
Das israelische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das nur noch wenig von einem Verbot von "Mischehen" zwischen israelischen und palästinensischen Menschen entfernt ist.

 

Zu einem Buch über die „ethnische Säuberung“ von Palästina des jüdischen Historikers Ilan Pappe - Von Rupert Neudeck - (...) Da wird von den Beratungen in den Geheimdiensten und Geheimbünden berichtet. Von einem langen Seminar, das vom 31. Dezember 1947 bis zum 2. Januar 1948 stattfand. „Transfer“, schrieb der prominenten Teilnehmer Yossef Weitz schon 1940, der jetzt der Kopf des Siedlungsprogramms war, „dient nicht nur dem einem Ziel, die arabische Bevölkerung zu reduzieren. Es dient dieses Ziel des Transfers dem zweiten Ziel, das nicht weniger bedeutend ist: Land freizumachen, das jetzt noch von arabischer Bevölkerung bearbeitet wird und es frei zu machen für jüdische Besiedlung.“

Sonderseite: „Die Ethnische Säuberung Palästinas" - von Ilan Pappe >>>  

 

 

Die Tagebücher von Moshe Sharett – der Israels erster Außenminister und zweiter Ministerpräsident war.

Sharetts Tagebuch und Livia Rokachs Studie - Sharett hat ein hebräisches Tagebuch geführt, aus dem sein Sohn Yaqov Sharett 1979 politisch wichtige Eintragungen veröffentlichte. Dem Tagebuch zufolge betrieben David Ben Gurion und seine Kabinette, Sharett eingeschlossen, systematisch die Expansion Israels auf Kosten aller seiner Nachbarstaaten. Die eingesetzten Mittel mißfielen Moshe Sharett, darunter Massaker, die Flugzeugentführung, die Einschleusung von Attentätern, die Vortäuschung von Bluttaten der Gegner mit einkalkulierten israelischen Opfern und der Plan zur Errichtung eines Maronitenstaates im Südlibanon. Doch Sharett begehrte nie auf. 1980 veröffentlichte Livia Rokach, die Tochter des Innenministers unter Sharett, Israel Rokach, auf Englisch eine politische Studie mit Auszügen aus den Tagebüchern Moshe Sharetts und weiteren Dokumenten. Das Buch zeichnet von den politischen Zielen und Methoden des frühen Staates Israel ein Bild des Grauens. Unter dem Deckmantel der Vergeltung für gegnerische Taten trieb Israel seine Expansion mithilfe blutiger Provokationen voran.  Rokach schreibt in ihrer Einleitung über Sharett: „Er erkannte sehr klar, dass die Logik hinter Israels Sicherheitsdoktrin nichts anderes als Faschismus war und sah ganz richtig die daraus resultierende moralische Korruption im Innern und die zunehmende Gewalt auf regionaler Ebene voraus.“  mehr >>>

Moshe Sharett: Diplomatie statt Gewalt -"Dieses Buch ruft dem deutschen Leser zum ersten Mal eine alternative Position in der Politik des frühen israelischen Staates ins Bewußtsein." - Prof. Dr. Michael Brenner, Historisches Seminar der Universität München, Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur - Moshe Sharett gehört zu den Gründungsvätern Israels. Aber anders als sein Gegenspieler Ben-Gurion ist Sharett, Regierungschef (1953-55) und langjähriger Außenminister (1949-56) seines Landes, heute weitgehend vergessen. Dabei steht er, wie diese Studie zeigt, für ein grundsätzlich anderes Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn als es sich in der Folgezeit etablierte, für eine andere Konzeption der israelischen Politik. Somit ist die vorliegende Arbeit - die nicht nur auf der israelischen Forschung fußt, sondern auch bislang wenig beachteten Quellen, teils in hebräischer Sprache, erschließt – ein wichtiger Beitrag zur Geschichte des Nahost-Konflikts, zur Genese eines der gefährlichsten Krisenherde der Welt >>>

Israels Heiliger Terror. Eine Studie auf der Basis der Tagebücher Moshe Sharetts und anderen Dokumenten von Livia Rokach - Amazon

 

Essay: Kurze Chronik einer Kette von Brandstiftungen in Israel/Palästina und den Nachbarländern - Reuven Moskovitz -  Unter uns Juden stellt man schon mal die Frage „Wie kommt es, dass so viele Juden eine lange Nase haben?“ Die schlagfertige Antwort lautet: „Weil es  Moses gelungen ist,  die Juden 40 Jahre lang in der Wüste an der Nase herumzuführen“. Die zeitgenössischen israelischen Machthaber können sich mit einem Rekord schmücken: Es ist ihnen gelungen, die meisten Juden und einen großen Teil der Welt 60 Jahre lang an der Nase herumzuführen und sich dennoch als glaubwürdige Vertreter des gefährdeten jüdischen Volkes zu zeigen, die nur Frieden und Sicherheit suchen... mehr >>>

Angst vor einer "ethnisch gemischten Stadt" in Israel

 

 

Die Art der Strafe hängt von der Volkszugehörigkeit ab - von Amira Hass

Das Israelische Amt für Zentrale Statistische Erhebungen lösche Daten der arabischen Bewohner der Negevwüste im Süden der besetzten palästinensischen Gebiete. Sie fielen damit aus den amtlichen Statistiken heraus, ihre Existenz solle ausradiert werden, wie der palästinensische Anwalt Murad Al-Sane’a deutlich machte.

 

Sane’a klagt an, dass dieser Schritt auf gleicher Linie mit Israels Politik liege, alle diejenigen Daten zu beseitigen, welche die Existenz palästinensischer sowie arabischer Einwohner in den entsprechenden Territorien beweisen, und behauptet, dass Geburtenzugänge nicht in Israels Statistiken eingingen.

 

Sane’a macht darauf aufmerksam, dass diese von Israel durchgeführte Maßnahme zur Folge habe, dass Negev-Arabern Grunddienstleistungen vorenthalten würden wie Elektrizität, Wasserversorgung, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, deren Aufteilung proportional der Bevölkerungsdichte erfolge.

 

Er unterstreicht weiterhin, dass das Israelische Amt für Statistische Erhebungen es unterlassen habe, Informationen über die wirtschaftlichen, sozialen und medizinischen Bedingungen jener Einwohner zu veröffentlichen, die gezielt durch die israelische Regierung an den Rand gedrängt würden.

 

Die über Negev-Nomaden vorliegenden kargen Daten, ausgewiesen als „verstreute Nomadenansammlungen“, seien „irreführend und fehlerhaft“ meinte der Anwalt.

http://www.aljazeera.com/me.asp?service_ID=9183

 12. Juli 2005

13.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

 

 

Palästinenser in Israel fordern Anerkennung ihrer Rechte - Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft postulieren eine Autonomie in den Bereichen Kultur, Religion und Bildung sowie ein Veto-Recht bei Regierungsentscheidungen, die ihre nationalen Belange betreffen.

Diskriminierende Behandlung durch israelische Flughafenbeamte - Israelische Staatsbürger arabischer Herkunft werden sowohl am Flughafen im israelischen Tel Aviv als auch an Flughäfen im Ausland von israelischen Sicherheitsbeamten diskriminierend behandelt.

 

 

 

Sie erschraken über sich selbst
Nach Ende ihrer Dienstzeit zeigen israelische Soldaten in einer Ausstellung, wie in Hebron Palästinenser gedemütigt und schikaniert werden. Die Fotos erinnern an die Folterbilder aus dem irakischen Gefängnis Abu Ghraib. mehr >>>

 

Der Gaza-Streifen ist die perfekte Verwirklichung der israelischen Vorstellung von »Separation«. Umstellt mit elektrischen Zäunen und Armeeposten, von der Außenwelt völlig abgeschlossen, ist Gaza zu einem riesigen Gefängnis geworden. Etwa ein Drittel seiner Fläche wurde für 7000 dort lebende israelische Siedler und für Verteidigungsmaßnahmen konfisziert, während mehr als eine Million Palästinenser in den übrigen Gebieten des Gefängnisses eingepfercht sind. Ohne Arbeit und Einkommen, sind 80 Prozent der Bewohner zum Bestreiten ihres Lebensunterhalts auf UNRWA, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, oder auf Spenden arabischer Staaten und Hilfsorganisationen angewiesen. Inzwischen gibt es israelische Überlegungen, dort auch Familien von Selbstmordattentätern einzukerkern. Wie ein renommierter israelischer Kommentator schrieb, dient Gaza inzwischen als »die Strafkolonie« Israels, als seine »Teufelsinsel Alcatraz« (Nahum Barnea in Yediot Aharonot vom 21.06.).
Quelle

 

Checkpoints, Tore und Terminals - rassistische Gettopolitik im 21. Jahrhundert

 

 

26.2.2007 - Israel: Künftige Ministerin bezeichnete Araber als "Pest" - In Israel herrscht Aufregung wegen der Ernennung der rechten Politikerin Estherina Tartman zur neuen Tourismusministerin. Ihre Gegner werfen ihr Rassismus vor ...

 

 

Das Begräbnis der zivilen Ehe in Israel - Shulamit Aloni -  Die israelischen Bürger sind in zwölf religiöse Gruppen aufgeteilt. Jede Person ist in ihre Gruppe hinein geboren. Der Jude, dessen Mutter eine Jüdin ist, ist der Tyrannei der Rabbiner ausgeliefert, der Muslim der Tyrannei der Kadis und die Drusen haben ihre eigenen religiösen Führer genau wie die Christen, die Armenier und alle anderen. Und sie dürfen nicht untereinander heiraten, da Israel keine Ehe vor dem Standesamt kennt . Diese Vereinbarungen über keine zivile Ehen in einem Land, das behauptet, demokratisch zu sein, kamen nur deshalb zustande, um die Reinheit des jüdischen Genius zu bewahren. >>>

 

UN-Resolution 3379 "...Zionismus ist eine form des Rassismus" Resolution 3379

Das Unrechtspotential solcher "nationalen Befreiungsbewegungen" und "Rückeroberer" liegt darin, dass sich ihr Kampf gegen Menschen richten kann, die seit Generationen in der umkämpften Region ebenfalls ihre Heimat sehen.  Quelle

 

Bis zum Aufstieg des Nazismus hat die überwältigende Mehrheit der Juden weltweit den Zionismus verworfen, sei es als Häresie (das war die Position der großen Mehrheit der Rabbiner und der religiösen Juden), sei es als reaktionär (das war die Position der jüdischen Arbeiterbewegung in Osteuropa), sei es als anachronistisch (so dachten die emanzipierten oder assimilierten Juden in Mittel- und Westeuropa). In diesem Sinne wurde der Antizionismus immer als eine politische Position unter anderen verstanden, die dazu noch ungefähr ein halbes Jahrhundert in der jüdischen Welt hegemonial war. Quelle

 

"In einem Interview mit der israelischen Tageszeitung Haaretz antworte Burg darauf angesprochen, dass viele Leute das Gefühl hätten, dass der frühere Vorsitzende der Zionistischen Bewegung die rote Linie überschritten hat und ein Post-Zionist geworden sei: "Selbst als ich der Vorsitzende der zionistischen Bewegung war, war ich nicht in der Lage zu sagen, was ein Zionist und was ein Post-Zionist ist. Meine Weltanschauung erlaubt mir nicht, die Orthodoxie zu akzeptieren, weder die jüdische noch die zionistische. Falls Zionismus deshalb heute Groß-Israel bedeutet, dann bin ich nicht nur ein Post-Zionist, sondern ein Anti-Zionist. Falls Zionismus Netzarim und Kiryat-Arba bedeutet, dann bin ich ein Anti-Zionist. Ich akzeptiere nicht die Art von Zionismus, die das Judentum mit all seiner wunderbaren Schönheit nimmt und es in einen Kult von Bäumen und Steinen verwandelt. Wenn ich heute um mich schaue, dann habe ich das Gefühl, dass Netzarim zu einem Altar, Gott zu einem Moloch und unsere Kinder zu Opfern geworden sind, menschliche Opfer eines schrecklichen Götzendienstes."" Quelle

 

Freace - "Es ist egal, er ist nur ein Palästinenser" - Erst kürzlich hatten unter anderem auch Rabbiner der West Bank eine Erklärung unterzeichnet, der zufolge Juden zum Töten von unschuldigen palästinensischen Zivilisten verpflichtet seien, wenn dies zur Rettung von Juden beitrage.

 

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