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Friedlicher Widerstand

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2015 27. 3. -  Mieciu Langer ist verstorben
2011 - Nabi Saleh, Westbank
2010 -  Umgebung Bethlehem
2010 - Gerechtigkeit für Adeeb Abu Rahma
Abdallah Abu Rahmah
2005 - Gewaltloser Widerstand in Bil'in
2004 - Biduu - Gewalt gegen Frauen
2012 - Willkommen in Palästina
2011 - Willkommen in Palästina
2010 -  Hungerstreik  Firas Maraghy 1
2010 - Hungerstreik Firas Maraghy 2
Keine EU Gelder für Siedlungen
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Tent of Nations - Daoud Nasser
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Verbinden statt trennen
 Grenzen überwinden im  Nahostkonflikt


Bild - Ben Heine - Quelle 


Hände hoch oder ich filme - Christoph Gunkel - Als „Kombattanten für den Frieden“ ziehen junge Israelis und Palästinenser gemeinsam los, um den Irrsinn der Gewalt bloßzustellen. Ihre Waffen sind Kameras, ihr Ziel: die Macht über die Bilder. >>>

Zochrot ["Remembering"] is a group of Israeli citizens working to raise awareness of the Nakba, the Palestinian catastrophe of 1948.

Leserbrief von Prof. Rolf Verleger - Zur "Außenansicht" vom 25.1.08 ("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung - Opfer immer, Täter nimmer - Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen Religion. In seiner "Außenansicht" propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern. Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten Gutmenschen". Ich würde gern Herrn Lauder fragen: Die Tatsache, dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende Araber aus Israel zu vertreiben? Die "Arisierung" des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen zu konfiszieren? Die Ermordung meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur eines Besatzungsregimes auszuüben? Mehr >>>

Internetmagazin "Bitterlemons" - Palästinensisch-israelischer Brückenschlag - Wenn ein ehemaliger Mossad-Mitarbeiter und ein palästinensischer Ex-Minister miteinander telefonieren, dann kann dabei auch ein spannendes und politisch anspruchsvolles Dialogmagazin entstehen, wie Maik Meuser berichtet.

Israelisch-palästinensische  Bildungsinitiative - Wider das Feinbild im Unterricht - Im Rahmen der Dialoginitiative des Instituts für Friedensforschung im Nahen Osten haben der israelische Psychologe Dan Bar-On und der palästinensische Erziehungswissenschaftler Sami Adwan ein ungewöhnliches Geschichtsbuch konzipiert. Joseph Croitoru informiert

 "Gerade weil uns der Holocaust im Bewusstsein bleibt, können wir nicht zulassen, dass die Millionen Opfer eines Volkes, des jüdischen Volkes, als Rechtfertigung für die Unterdrückung, die Opfer und das Einsperren bzw. die beabsichtigte Vertreibung eines anderen Volkes, des palästinensischen, dienten und dienen." - JÜDISCHE STIMME FÜR GERECHTEN FRIEDEN IN NAHOST (ÖSTERREICH)" - ERKLÄRUNG - Wir wenden uns an alle Menschen, unabhängig von Konfession und politischer Richtung an, die für einen gerechten Frieden in Nahost eintreten.  ... mehr >>>

Krisenbewältigung im Wüstensand
Die Berliner Verein "Breaking the Ice" organisiert einen ungewöhnlichen Saharatrip: Zehn Menschen, die aus Nahost-Konfliktländern stammen, sollen sich dabei gegenseitig konfrontieren - und einander näher kommen

Christen und Moslems verurteilen Karikaturen- Arabische Christen und Moslems haben am Donnerstag die Mohammed-Karikaturen scharf verurteilt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Jerusalem gaben sie Israel eine Mitschuld an der eskalierten Lage.

Stiftung Talat Alaiyan
Ziel der Stiftung und ihres Fördervereins ist :
Aktive Friedensarbeit durch Förderung von Aufklärung, Begegnung, Versöhnung und Freundschaft zwischen Kindern aus Palästina, Israel und Deutschland
mehr >>>

Die Organisation International Women's Peace Service hat zusammen mit mehreren anderen NGOs, auf Anregung einer Amerikanerin eine neue Aktion ins Leben gerufen: ein Gruppe von Israelis erhält in einem fünftägigen Intensivphase und zwei Wochenenden Einblick in die Situation in den besetzten Gebieten....

Der Name der Initiative, "Mikarov" bedeutet im Hebräischen sowohl "in der Nähe" wie auch "verwandt". Die Israelis leben in der Nähe der besetzten Gebieten, und doch ist die Situation weit entfernt von der eigenen. [Dorothy Naor - wie ich ursprünglich Amerikanerin - hat einmal die Fahrt von dem Palästinensergebiet in eines der Siedlungen als einen Wechsel von der dritten Welt nach Südkalifornien beschrieben. AS]

Ausländern, die nach Palästina reisen, wird immer wieder gesagt, "Das wichtigste, das ihr tun könnt ist, zu berichten, was hier passiert."

Israelis, die helfen, Oliven zu ernten oder ein zerstörtes Haus wieder aufzubauen erzählen oft nicht einmal ihren Freunden und Familien, was sie getan haben. Viel meinen, es gibt dafür keinen Raum, sie können als Verräter gesehen werden, oder man wird ihn einfach sagen, sie wollen wohl Streit. Mikarov will diese Distanzierung durchbrechen.

Während des Seminars sahen sie Wohnungen, die demoliert worden waren, weil die Besitzer keine Baugenehmigung erhalten konnten, trafen Flüchtlingsfrauen und besuchten die acht Meter hohe Mauer in Abu Dis (Vorort von Jerusalem), die Familienmitglieder voneinander und Schüler von ihren Schulen trennt. Als Grenzpolizisten plötzlich Tränengas über die Mauer warfen, haben einige Mitglieder der Gruppe sofort Freund angerufen, um ihn zu sagen, "Ihr werden nicht glauben, was hier vor sich geht."

Bis zum folgenden Wochenende erhielten die  TeilnehmerInnen die Aufgabe, einer Person, mit der sie bisher nicht darüber gesprochen hatten, von dem ersten Wochenende zu erzählen. Manche sagten, das sei beängstigender als das Tränengas.

In den nächsten Tagen besuchten sie Dörfer, trafen Familien, NGO Vertreter und Aktivisten und dokumentierten die Auswirkungen der Besatzung auf die Bevölkerung. Sie hörten Geschichten darüber, wie die Mauer das Leben der Menschen zerreißt und sprachen mit einer Frau, die nur eine Woche zuvor Zwillinge totgeboren hatte, nachdem sie nicht durch das Checkpoint gelassen wurde.

Am letzten Wochenende wurde überlegt, was man konkretes in Israel tun würden, um die Bewegung gegen die Besatzung zu erweitern und vertiefen. Ein Kunstlehrer hat seine Studenten inspiriert, Bierdeckel mit Szenen aus der Besatzung zu verzieren und sie in Bars auszulegen. Das hat viel Diskussion entfacht, und viel mehr Menschen erfuhren davon, als eine Zeitung zwei Telefonanrufe erhielt, einer, der die Aktion lobte, ein anderer, der sie kritisierte. Diese Kontroverse interessierte die Journalisten und das Projekt wurde in Israel bekannt. Eine Immigrantin aus Amerika will sich mit amerikanischen Juden treffen, die Israel besuchen. Sie hat einen Brief verfasst "An alle Juden, die sich sorgen über das Schicksal des Staates Israel", indem sie einige ihrer Erfahrungen wiedergibt.

Alle TeilnehmerInnen schrieben in ihren Evaluationen, dass das Seminar ihr Leben verändert hätte. Es ist zu hoffen, dass er auch die israelische Gesellschaft verändern wird. Fotos und, demnächst, eine deutsch Version des ganzen Berichtes auf der Webseite http://www.womenspeacepalestine.
org/wpsreports.htm
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Sontag 12. Oktober 2003

Mitglieder der Al Aqsa Brigaden retten Familie aus Kiryat Arba

Aktivisten der Al-Aqsa-Brigaden, dem militärischen Arm der Fatah, haben gestern (Sonntag) eine israelische Familie aus Kiryat Arba gerettet, die aus Versehen mit ihrem Wagen in das südlich von Ramallah gelegene Flüchtlingslager Qalandiya geraten war. Im Wagen saßen die Eltern und zwei Töchter. Palästinensische Quellen berichteten gegenüber dem online -Nachrichtendienst der israelischen Tageszeitung Yedioth Aharonoth (y-net).

Palästinensische Jungen, die den Wagen entdeckten, begannen mit Steinen zu werfen. Die Situation erhitzte sich. Dutzende von Einwohner versammelten sich vor Ort zu einem regelrechten Strafgericht. Die Palästinenser berichteten, dass Aktivisten der Fatah zu dem Ort eilten, die Israelis aus den Händen der Menge befreiten und an einen sicheren Ort bringen konnten.

Einer der Fatah-Leute im Lager Qalandiya berichtete ynet: „Wir haben das getan, was wir tun mussten. Da es sich um harmlose Zivilisten handelte, wollten wir nicht, dass sie irgendjemand verletzt. Als ich zu dem Ort gekommen bin, sagte ich zu der Mutter, dass sie keine Angst haben solle und dass wir sie beschützen werden. Sie hatten Angst, die Fenster oder die Türen zu öffnen. Also hab ich ihnen gesagt, dass sie die Fenster nur einen spaltweit zu öffnen brauchen. Und noch mal habe ich ihnen erklärt, dass sie keine Angst haben sollen und dass wir sie beschützen.“

Nachdem die Familie sich aus Angst weigerte, aus dem Wagen zu steigen, schickten die Palästinenser einen ihrer Männer zur Straßensperre, um den israelischen Soldaten dort Bescheid zugeben, dass sich im Lager eine jüdische Familie befindet. Die Palästinenser behaupteten, dass die Soldaten ihnen nicht glaubten und dass sie so gezwungen waren, bis zum Flughafen Atarot zu gehen. Auch dort berichteten sie den Soldaten über den Vorfall. Daraufhin kamen einige Soldaten in das Flüchtlingslager. Als sie sahen, dass die Angaben tatsächlich stimmten, riefen sie weitere Soldaten zu Hilfe und befreiten die Familie. Anschließend kam einer den Tanzim-Aktivisten zurück ins Lager und brachte den Wagen der Familie zum Flughafen Atarot.

Die Familie habe dem Palästinenser nach ihrer Rettung gedankt, „es handelte sich um eine menschlichen Angelegenheit, auch wenn die gleiche Siedlerfamilie auf palästinensischem Boden lebt“, erzählte der Tanzim-Aktivist gegenüber y-net. (Yedioth Aharonoth

 Quelle: Israelische Botschaft, Newsletter vom 13.10.03

Givat Haviva – Educational Institution

Givat Haviva ist eines der größten, ältesten und führenden Institute, das sich in Israel für jüdisch-arabische Verständigung einsetzt, den kulturellen und religiösen Pluralismus fördert, für demokratische Werte und Frieden wirkt und die Vergangenheit des jüdischen Volkes in erzieherischer Arbeit der Jugend von heute nahe bringt.

Givat Haviva wurde im Jahre 1949 als das nationale Erziehungszentrum des Kibbuz Artzi Verbandes gegründet. Der zentrale Campus von Givat Haviva umfaßt 15 ha und liegt in der Scharon-Ebene, ziemlich genau in der Mitte zwischen Haifa und Tel Aviv.

Heute bietet Givat Haviva einer vielfältigen Bevölkerung formelle und nicht formelle Erziehungsprogramme an. Givat Haviva gewann unter anderen die Anerkennung von Akademikern, Lehrer, Pädagogen und Sozialarbeitern auf Grund der erzieherischen Arbeit die hier geleistet wird. Im Besonderen wird Givat Haviva für den Einsatz der Mitarbeiter und deren Verpflichtung Wissen und kulturellen Pluralismus zu vermitteln, geachtet.
Zehntausende Menschen nehmen jährlich an den verschiedenen Seminaren, Kursen und Workshops, die in Givat Haviva abgehalten werden, teil. Manche kommen nur für einen Tag, andere bleiben ein volles, intensives Studienjahr.

Die Themen, auf die sich das Institut spezialisiert, reichen von jüdisch-arabischer Koexistenz bis zur Geschichte des Nahen Ostens, die Wurzeln des Zionismus, arabische Sprache und Kultur, die Geschichte des Holocausts und des jüdischen Widerstandes bis zur Geschichte der Kibbuz- und Arbeiterbewegung in Israel. Die im Januar 2001 eröffnete Friedensbibliothek in Givat Haviva enthält Millionen von Dokumenten und bietet über 120.000 Bände in 5 Sprachen an. Das Archiv und die Bibliothek dienen nicht nur den Studenten und Lehrern des Campus, sondern auch Forschern und Doktoranden aus der ganzen Welt.

Givat Haviva - eine Brücke zwischen zwei Völkern
Seit dem Ausbruch der zweiten Intifada im Oktober 2000 haben sich viele die Frage gestellt, wie es mit dem Friedensprozess weitergeht. Israel und Palästina stecken heute – und wohl nicht zum letzten Mal – in einer Sackgasse. Trotzdem sind sich die Friedensinstitute wie Givat Haviva einig, dass der Frieden vor allem von unten wachsen muss. Erst, wenn die Menschen in der Region sich begegnen wollen, fängt der Prozess der Verständigung und des Vertrauens zueinander langsam an. Dies erfordert eine geduldige Erziehungsarbeit, die auch im Oslo-B Abkommen vertraglich vereinbart wurde.
Nur: Diese Forderungen müssen dann auch in die Praxis umgesetzt werden, wenn auf beiden Seiten geschossen wird, wenn sich das politische Klima verschlechtert und es scheint, dass frühere Versuche der Annäherung keine Resultate eingebracht haben.
Krisenzeiten können auch Gelegenheiten für bessere und intensivere Zusammenarbeit bieten.
So hat sich gerade die langjährige Zusammenarbeit mit den israelischen Palästinensern in Givat Haviva bewährt und bewiesen, dass die tägliche Friedensarbeit, die Zivilgesellschaft in Israel zu stärken und Brücken zwischen Juden und Arabern zu bauen, stärker als die wechselnde politische Lage.
In all den 40 Jahren seit der Gründung des jüdisch-arbischen Zentrums für den Frieden in Givat Haviva hat diese Zusammenarbeit nicht einen Tag geruht und geht auch heute weiter.

Givat Haviva ist Trägerin des UNESCO Preises für Friedenserziehung 2001
Quelle

Rabbis for Human Rights (RHR) - möchten der jüdischen Tradition der Menschenrechte eine Stimme geben. RHR wurden 1988 gegründet, als Antwort auf den ernsten Mißbrauch der Menschenrechte durch das israelischen Militär bei der Unterdrückung der Intifada. Die Organisation gibt Informationen über die Menschenrechte in Israel und in den besetzten Gebieten weiter und organisiert Solidaritätsaktionen und -projekte für Palästinenser in den besetzten Gebieten sowie für Beduinen.
Email: info(at)rhr.israel.net
Web:
http://www.rhr.israel.net/ 
Quelle

Leipziger Medienpreis geht nach Israel und Palästina
Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ehrt mit Gideon Levy und Daoud Kuttab einen israelischen und palästinensischen Journalisten für ihren selbstlosen Kampf um Meinungsfreiheit im Nahen Osten.  mehr >>>

Gemeinsames Spital von Arabern und Juden

Signale aus München - Tagung mit Juden, Israelis, Palästinenser und Deutschen. Tagungsbericht und Abschlusserklärung (18. November 2002)

Gottesdienst im Olivenhain
Israelische Rabbiner beschützen palästinensische Bauern vor den Übergriffen jüdischer Siedler - indem sie ihnen demonstrativ bei der Ernte helfen mehr >>>

Motivation circle for founding a Peace Village in the Middle East

Hat sich zur Aufgabe gemacht, auf die Gründung eines Friedensdorfs für Palästinenser und Israelis in Israel/Palästina hinzuarbeiten, welches in kleinem Maßstab die Vision der Kooperation ohne Zwang realisiert. Die Organisation wurde September 2002 von Friedensarbeitern aus Palästina, Israel, Europa und anderen Nationen gegründet, die sich in Tamera/Portugal auf einem Friedenscamp trafen.
Email:
bergermo(at)pob.huji.ac.il
Web:
http://www.geocities.com/motivation_circle
Quelle

Bremer  Solidaritätspreis
Die Israelin Gila Svirsky und die Palästinenserin Sumaya Farhat Naser sind die Preisträgerinnen des Jahres 2002.

Den Konflikt zwischen Israel und Palästina beenden

Bat-Shalom
 Israel/Palestine Women's Organization for peace

Signale aus München
 
Tagung mit Juden, Israelis, Palästinenser und Deutschen. Tagungsbericht und Abschlusserklärung
 (18. November 2002)

Palis und Israelis demonstrieren in A`ram

Das Genfer Abkommen

Das Dorf Neve Schalom / Wahat al-Salam

«Stimme des Friedens»
- Neue israelisch-palästinensische Radiostation

"Wie ein Stein, der ins Rollen kommt"
Nach einer langen Reise von ihrer Heimat von Nahost in die Antarktis haben sie ihr gemeinsames Ziel erreicht: Die acht Israelis und Palästinenser der Extremexpedition tauften den Gipfel eines bisher unbestiegenen Berges als Symbol der Hoffnung auf Frieden zwischen ihren Völkern.

Siehe auch den kritischen Kommentar in der Welt:
Kalter Frieden
- Vier Palästinenser und vier Israelis besteigen in der Antarktis gemeinsam einen Berg - von Ulli Kulke
- kostenlose Anmeldung ist nötig. (Ich meine lasst sie doch. Alles was P + I gemeinsam machen, ist besser als das was sie gegeneinander machen.)

Hope Flowers School - Die Hope Flowers School in El Khadr bei Bethlehem ist "die einzige palästinensische Schule, die sich öffentlich dazu bekannt hat, sich einer Erziehung zu Frieden und Demokratie widmen zu wollen". Gemeinsam mit Schulen wie der Adam-Schule in Jerusalem, einer Waldorf-Schule, führt sie seit 1998 Gemeinschaftsprojekte für palästinensische und israelische Kinder durch. "Hope Flowers staff and students visit Jewish schools inside lsrael. Hope Flowers has a program of Jewish volunteers teaching students arts, computers, and Hebrew. The school also sponsors a series ofpeace education workshops for Palestinian and Israeli educators."


Adresse: The Hope Flowers School, PO Box 732, Bethlehem, Palästina / via Israel, Tel.: +972/2/2 74 06 93-4975, Fax: +972/2/747084, eMail:
amalzh(at)hally.net, http://www.mideastweb.org/hopeflowers

Kontakt in Deutschland: Ruth und Uwe Rick, InterWal e.V. Mittelweg 119, 20148 Hamburg, Tel.: 040/60561024

Die Schule braucht nach eigenen Angaben dringend Spenden; es gibt aber kein direktes Spendenkonto in Deutschland. Wer spenden möchte, sollte also direkt mit der Schule oder mit Ruth und Uwe Rick Kontakt aufnehmen.

Yesh Gvul ("Es gibt eine Grenze!")
ist eine israelische Friedensbewegung, welche die Aufgabe übernommen hat, Soldaten zu unterstützen, die Anweisungen repressiver oder aggressiver Natur ablehnen.

Studium in Israel: Wo Araber und Juden den Dialog lernen können

 Knessetabgeordnete an den Straßensperren

Eine Gruppe von etwa 20 Knessetabgeordneten haben eine «Eingreiftruppe» gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Geschehen an den Straßensperren des israelischen Militärs zu beobachten und eine Verletzung von Menschenrechten an denselben zu verhindern.
Anhand ihres VIP-Status wollen sie Palästinensern das Passieren erleichtern. Sie sind der Meinung, dass Zahal [israelische Armee] die Straßensperren innerhalb der Autonomiegebiete abbauen müsse, um den Palästinensern freien Weg zwischen den Städten dieser Gebiete zu gewährleisten. Diese Straßensperren würden den Hass gegen Israel schüren, jedoch nichts zur Sicherheit Israels beitragen. Nur die Straßensperren, die direkt vor der Einfahrt in israelisches Gebiet liegen, sollen bestehen bleiben.
Quelle: Nai-newsletter vom 14.1.04

Bilder: Israelische, iranaische Posterkampagne auf facebook.  Quelle

 Facebook-Flirt mit dem "Feind": Israelische Grafik-Designer gestehen Iranern ihre Liebe >>>


Israelische Facebook-Kampagne - "Iraner, wir lieben euch" - Florian Mebes - Schöne Fotos, klare Botschaft: Ein Designer aus Tel Aviv hat mit einem privaten Foto eine Facebook-Kampagne gestartet.   >>>

Israelis Say ‘No’ to Iran War - Richard Siverstein - Israelis have begun intensive social networking efforts to promote the notion that their country does not want war with Iran. There will be a mass rally on Friday, March 24th at 7PM in HaBima Square in Tel Aviv. There is also a Facebook event page, Israelis Against War with Iran. It has 764 Going currently. I wish it had more, much more. There is a Facebook group, Israelis Against the War, with 2,800 Likes. This is the statement that accompanies it: It appears that as far as PM Netanyahu is concerned, everything’s prepared for an attack on Iran. Except for us – we’re neither prepared nor willing. >>>

Bilderserie 1 >>>
Bilderserie 2 >>>

Predigt  der Rabbinerin Sarra Lev, Rabbis for Human Rights, in  Beit Jala im Rahmen der Friedenswoche Juli 2009: - Jeden Tag hört man von palästinensischem Land das von Israelis genommen wird. Jeden Tag hört man, dass Israelis den Palästinensern das Leben erschweren, und Palästinenser den Israelis. Sind nicht wir alle - Juden, Muslime, Christen, Palästinenser, Israelis, Amerikaner - jener Sünden schuldig von denen der Prophet Micha erzählt? Wir behandeln das Land auch wie einen Gott. Und wir kümmern uns mehr um das Land als um uns gegenseitig. Ich erinnere mich an eine der Demonstrationen gegen die Mauer bei denen ich teilgenommen habe. An diesem Tag kam ein Israeli an der Demonstration vorbei und fing an zu rufen „ihr wollt uns alle töten! Ihr seid Verräter! Ihr kümmert euch nicht einmal um eure eigenen Leute!". Er betrachtete uns Israelis, sah unsere Zuwendung zu den Palästinensern und erkannte ... nur einen Feind. Dann begann einer der Menschen, die mit mir standen und für Frieden demonstrierten, den Mann mit Beleidigungen zu überhäufen. Ich fühlte mich augenblicklich entmutigt. Der Demonstrant direkt neben mir betrachtete den schreienden Mann und sah ... nur einen Feind. Und so frage ich mich, wie lernen wir es uns gegenseitig als Freunde zu erkennen, als Personen für die wir Sorge tragen >>>

Vom Soldaten zum Menschenrechtler - In Hebron – einer Stadt voller Hass – setzt sich Ilan Fathi für das Recht der Palästinenser ein - Nissrine Messaoudi, Hebron - Hebron ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war einst die heilige Stadt der Urväter Abraham, Isaac und Jacob. Heilig sowohl für Juden als auch für Muslime. Doch vom Glanz der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Seit Jahren verübt Israel, in der größten Stadt der West Bank, an Palästinensern Verbrechen gegen die Menschlichkeit. »Hebron ist mit nichts zu vergleichen. Die meisten Israelis wissen nicht, was hier vor sich geht, und wollen es auch nicht wissen«, erklärt uns – einer von Medico International eingeladenen Journalistendelegation – Ilan Fathi von »Breaking the Silence«. Eine Partnerorganisation von Medico International, die von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet worden ist. Sie wollen das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen während ihres Militärdienstes brechen >>>



Sonderseite: Tent of Nations - Land and People are our concern >>>

Daoud Nassar  ist ein Palästinenser, evangelisch-lutherischer Christ sowie Gründer und Leiter des privaten Friedensprojekts „Zelt der Völker“ südwestlich von Betlehem. >>>

Wenn der Frieden nicht vom Himmel fällt - André Marty -  Wie lebt man eigentlich, wenn dich keiner will? Evi wusste, dass sie mit ihrer Schweizer Heimat brechen musste. Sie wollte nicht länger in einer Minderheit ersticken, in der gut behüteten jüdischen Zürcher Gemeinde. Deshalb ab nach Israel, das Land der Juden, zur Mehrheit gehören. Für Eyas war die Staatsgründung Israels im wahrsten Sinne des Wortes eine Katastrophe: Seine palästinensische Familie wurde getrennt, der Vater legte sich einen neuen Familiennamen zu, in der (falschen) Hoffnung, so seine Familie wieder zusammen führen zu können. Evi und Eyas, Unterdrücker und Unterdrückter. Jüdin und Palästinenser. Evi Guggenheim Shbeta und Eyas Shbeta sind verheiratet, haben drei Töchter. Und sie haben vor 30 Jahren angepackt, was noch heute viele als blanken Verrat abkanzeln. Vor 30 Jahren haben sie damit begonnen, Wahad al-Salam / Neve Shalom mit aufzubauen. Ein Dorf, in dem jüdische und arabische Menschen zusammen wohnen und arbeiten.

Eine der Gerechten - Frieden entsteht in Handarbeit - Sie ist die Witwe des legendären Verteidigungsministers und knüpft mit 91 Jahren weiter rastlos Fäden, die Israelis und Palästinenser verbinden sollen Tel Aviv, im April - Am besten erreicht man Ruth Dajan morgens um sieben. Wenn man sie um halb acht anruft, ist sie entweder schon unterwegs oder ungehalten: "Warum rufen Sie so spät an?", sagt sie dann. Ruth Dajan ist gerade 91 Jahre alt geworden und kommt mit fünf Stunden Schlaf aus. Wenn sie nachts um eins nach den letzten Nachrichten das Strickzeug beiseite legt und ins Bett geht, strukturiert sie in Gedanken schon den folgenden Tag durch und lässt dabei wenig Lücken für Pausen. Mit ihrer Rastlosigkeit rennt sie auch gegen die Zeit an: "Ich weiß, dass ich irgendwann sterbe. Schlafen werde ich noch früh genug." So kommt es für sie auch nicht in Frage, sich mittags hinzulegen. "Zeitverschwendung!", blafft sie. Wie sie auch den Gang zum Friseur als Zeitverschwendung betrachtet: "In der einen Stunde, die mich ein Friseurbesuch kostet, kann ich arrangieren, dass ein Palästinenser durch eine Armeekontrolle kommt." >>>

ISRAELS ARMEE - Die Tabubrecherin von Haifa - Ulrike Putz - Elite-Soldaten, die Palästinenser misshandeln: Dana Behar wollte nicht wegsehen und zeigte ihre Kameraden an. Anschließend wurde sie als Verräterin beschimpft. Wegen ihres Mutes wird im Land nun über Krieg, Soldatenehre und Übergriffe diskutiert. >>>

Frieden lernen - Gemeinsames interkulturelles Lernen in Israel - Wadi Ara heißt jenes Gebiet in Israel, das in den Tagen der massenhaften Terroranschläge im Jahr 2002 traurige Berühmtheit erlangte >>

Gemeinsame Serie: Israelischer und jordanischer Journalist erhalten Award - Akiva Eldar arbeitet für die israelische Tageszeitung "Ha´aretz". Für die zehnteilige Serie schrieb er fünf Artikel, die restlichen fünf trug der Jordanier Salameh Nematt bei. Dafür erhalten die Journalisten den Eliav-Sartawi-Preis, den die internationale Organisation "Search for Common Ground" (Nach einer gemeinsamen Grundlage suchen) seit 1998 verleiht. Sie lotet Möglichkeiten aus, den Umgang mit Konflikten umzuwandeln.

Erster Araber als "Gerechter unter den Völkern" geehrt

Harte Selbstkritik einer jüdischen Mutter, deren Tochter bei einem Attentat eines palästinensischen Märtyrers starb - Die israelischen Kinder werden dazu erzogen, ihre Nachbarn als Unerwünschte anzusehen - Dr. Nurit Elhanan-Peled, Ende September gehaltene Rede an der Universität von Connecticut, New London. Nurit ist Professorin für Spracherziehung an der hebräischen Universität in Jerusalem. Im September 1997 starb ihre Tochter Smadar infolge eines Attentats. Sie und ihre Familie sind Mitglieder der Organisation “Israelische und Palästinensische Familien in Trauer für den Frieden".

"Videoland" - Kurzfilme aus Palästina, Israel und Deutschland - 18 Künstler aus Israel, Palästina und Deutschland haben kürzlich die Ausstellung "Videoland" in der Artneuland-Galerie in Berlin eröffnet. Sie zeigen Kurzfilme, die das Dilemma israelisch-arabischer Gewalt in Palästina thematisieren ... mehr >>>

Der israelisch-palästinensische Dialog hat einen dritten Partner gefunden, und zwar aus Deutschland, um dem Dialog von Künstlern der beiden Völker neue Impulse zu geben.

Gewaltlos für den Frieden - Ein israelischer Soldat und ein palästinensischer Widerstandskämpfer besuchen gemeinsam Zürich - Der ehemalige israelische Elitesoldat Itamar Shapira und der frühere palästinensische Widerstandskämpfer Sulaiman al-Hamri engagieren sich für den Dialog und ein Ende der Besetzung. In Zürich erzählen die beiden ihre persönliche Geschichte.

Netzwerk des Friedens - Israelis und Palästinenser treffen sich im türkischen Antalya, um über Friedenserziehung zu sprechen - und stellen fest, wie viel sie gemeinsam haben.

Hartnäckige Hilfe für bedrängte Palästinenser - 500 Frauen beobachten täglich die israelischen Kontrollstationen am Gaza-Streifen und an der Westbank. Sie stehen bedrängten Palästinensern bei und versuchen, sie vor Schikanen zu schützen. Eine dieser Menschenrechtlerinnen ist Roni Hammermann.

Palästinensisch-israelische Friedensinitiativen - Viele Davids gegen Goliath -  Obwohl sie stets mit scharfen Restriktionen durch die israelischen Sicherheitskräfte rechnen müssen, setzen sich couragierte palästinensisch-israelische Friedensaktivisten gegen den Mauerbau ein. Mona Sarkis stellt das gemeinsame Aktionsbündnis vor.

Benefizkonzert in Berlin - "Es gibt keine Partitur für den Nahen Osten"- Musizieren in Zeiten des Krieges - Daniel Barenboim, Dirigent des israelisch-arabischen Orchesters, im Gespräch mit Sonja Zekri

Das Leiden der anderen - Die Palästinenser müssen den Holocaust begreifen, die Israelis den Horror der Besatzung. Wie Lehrer aus zwei Ländern versuchen, ein Geschichtsbuch zu schreiben, das den Kindern von beiden Seiten erzählt - Von Michaela Ludwig, Braunschweig

Ein Interview mit Dan Bar On- Der israelische Psychologe und Friedensaktivist zum Nahostkonflikt -Audio

Bitterlemons - eine israelisch-palästinensische Internetzeitschrift - Wenn ein ehemaliger Mossad-Mitarbeiter und ein palästinensischer Ex-Minister miteinander telefonieren, dann kann dabei auch eine spannende Wochenzeitschrift entstehen.

Die Logik des Krieges überwinden - Ehemalige israelische und palästinensische Kämpfer machen gemeinsame Sache für den Frieden - Inge Günther

Die Bäume von Kaffin - Es gibt auch gute Nachrichten aus der Westbank - entlang der "Mauer" sogar - Adam Keller

"Baut Brücken, nicht Mauern!" - Im Dorf Bil'in kämpfen Israelis und Palästinenser gemeinsam gegen die Sperranlage
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VON CHARLOTTE MISSELWITZ (BIL'IN)

Einmal in Jerusalem ausstellen
- Johannes Zang

Im Käfig - Der Hass wohnt in Hebron - auf engstem Raum leben hier jüdische Siedler, israelische Soldaten und palästinensische Einwohner zusammen. Der 23-jährige Yehuda Shaul versucht das Unmögliche: Frieden zu stiften in einer zerrissenen Stadt. Aus Hebron berichtet Leonie Schultens

Sechs Israelis erhalten die Organe des  erschossenen Jungen Ahmed  aus Jenin
Amos Harel

Die lebensbejahende Einstellung der Eltern des getöteten Jungen Achmed al-Khatib jenseits aller im Nahen Osten üblichen Racheschwüre beeindruckte die ganze Welt: Inge Günther über die lebensrettende Organspende des Kindes als Zeichen des Friedens und der Versöhnung.

Achmed al-Khatib, ein palästinensischer Junge aus dem Flüchtlingslager Dschenin, wurde nicht älter als zwölf Jahre. Achmed erlag am Wochenende einem Hirntod infolge eines Kopfschusses. Israelische Soldaten hatten ihn drei Tage zuvor ins Visier genommen, als sie auf der Jagd nach Dschihad-Kämpfern etwas aufblitzen sahen - wie sich herausstellte, eine harmlose Spielzeugpistole. Achmeds Herz aber wird weiterleben. Quelle

"Eine Idee vom Zusammenleben"
Jerusalemer Spital als Modell

Rabbi startet Aufruf gegen Hauszerstörung in Jerusalem

 

Foto - Archiv

JERUSALEM, 08. August 2005 (WAFA) – Rabbi Arik Ascherman, Geschäftsführer der Rabbis für Menschenrechte startete am Montag einen Aufruf an den israelischen Innenminister, doch die Zerstörung eines Hauses in Ostjerusalem zu stoppen.

 

In einer Pressemeldung teilte Rabbi Arik Ascherman mit: „Durch eine ungewöhnliche Wende des Schicksals haben wir Informationen darüber erhalten, dass einer Familie die geplante Hauszerstörung morgen früh bevorsteht. Während wir hier sprechen, wird der Innenminister darüber entscheiden, ob er mit den Zerstörungen fortfahren wird oder nicht.“

 

„Wir weisen auf Folgendes hin: Die Welt schaut momentan mit einigem Wohlwollen auf Israel, da wir im Begriff sind, den Rückzug durchzuführen – warum sollten wir eine solch hässliche und grausame Seite von uns enthüllen? Die amerikanische Regierung ist über die Lage unterrichtet, und ein passendes Wort aus USA könnte auch eine Unstimmigkeit herbeiführen“, fügte er noch hinzu.

 

Muna Somrin ist eine alleinstehende Mutter, die von ihrem Ehemann getrennt lebt und ihr Möglichstes tut, um für fünf Kinder zu sorgen. Sie erhält keine Unterhaltszahlungen. Die beiden älteren Kinder arbeiten in einem Theater bzw. in einem Café, während Muna alles dafür tut, ihren jüngeren Kindern (17, 15, 12) den Schulbesuch zu ermöglichen.

 

Die düstere finanzielle Situation der Familie bestimmt alles, auch die Fähigkeit, ihr Heim zu verteidigen. Bis jetzt hatten sie noch keinen Anwalt, weil sie sich keinen leisten konnten.

 

Munas ältester Sohn Ataf meint: „Wir hatten keine andere Wahl als unser neues Haus illegal zu bauen. Ich bin ein gesetzestreuer Mensch. Jedoch blieb mir keine Wahl, weil es unmöglich ist, eine Baugenehmigung zu erhalten, und wir nicht mehr länger bei meinem Vater wohnen konnten. Ein demokratisches Land würde uns nicht so viele Hindernisse in den Weg legen. Ich vergleiche uns mit den Ultraorthodoxen. Sie profitieren, indem sie Projekte bauen, und wir sind ausgesondert; das Bauen wird uns verboten. Wie kann es auf diese Weise Frieden geben?“  - WAFA Palestine News Agency

09.08.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Versöhnung statt Hass
Seit zehn Jahren treffen sich Israelis und Palästinenser in einem Familienforum
Johannes Zang

Barenboim mit Orchester erstmals in Palästina

Jüdisch-arabische Verwicklungen auf der Bühne - In Tel Aviv ist ein außergewöhnliches Theaterstück angelaufen: Jüdische und arabische Schauspieler haben zusammengearbeitet - so entstand "Plonter". Ein Stück über das Leben im Schatten des Terrors.

Virtuelle Ausstellungsprojekte im Internet

Beinahe täglich, wenn man die Zeitung aufschlägt oder Nachrichten im Rundfunk oder Fernsehen verfolgt, ist von Gewalt und Terror im Nahen Osten die Rede. Der politische Dialog scheint an seinem Ende angekommen zu sein. Hass und Fanatismus, Wut und Rache sind die vorherrschenden Gefühle auf beiden Seiten. Umso bemerkenswerter ist es, dass israelische und palästinensische Künstler mutig und entschlossen die Kommunikation zwischen den verfeindeten Nachbarn aufrechterhalten.

Auf diesem Terrain bewegt sich auch das „Pen-Pal Projekt” (Brieffreundschaften) von Eytan Shouker & Eldad Cidor, das auf der Idee basiert, einen persönlichen Dialog mit Hilfe eines kreativen Prozesses zwischen palästinensischen und israelischen Jugendlichen herzustellen. Die Künstler verteilten an insgesamt fünfhundert Jugendliche Einwegkameras, die nach einer kurzen Einweisung in das Fotografieren und die Bildgestaltung ihre unmittelbare Umwelt dokumentierten. Die entwickelten Fotos erhielten die Teilnehmer als Postkarten zurück, die auch Name und Adresse des Korrespondenzpartners enthielten, der mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt worden war. Ohne Vermittler und unter Umgehung aller Grenzposten wurde für viele Teilnehmer dies der erste Versuch, mit dem Anderen freundschaftliche Beziehungen aufzunehmen.

In Suzanna Lauterbachs Projekt „Promised Land/Gelobtes Land”, das während der zweiten Intifada im Sommer 2001 entstanden ist, hat die Künstlerin Einwegkameras willkürlich an Israelis und Palästinenser und an in Israel lebende Ausländer aller Altersstufen verteilt, mit der Bitte, das aufzunehmen, was für sie persönlich das „Promised Land”, das „Gelobte Land” heute bedeutet. Eine Auswahl der Fotos und die Texte der Teilnehmer zu ihren eigenen Bildern geben überraschende Einblicke in die Befindlichkeit des heutigen Israel.
www.calcaxy.com/disposable-eyes/enter.html

Israelische und palästinensische Bürgermeister rufen zu Frieden auf

Etwas tun gegen den Wahnsinn hier - Die israelische Friedensbewegung ist klein, aber effektiv. Unterwegs mit den Aktivisten in den Hügeln von Hebron

Radiostation am Rande der Medienszene

“I am not only a soldier, I am a human being” - Gespräch mit einem IDF Soldaten am Checkpoint Beit Hadassa in Hebron am 23. Dezember 2004

Zwei Freunde und ihr Traum vom Frieden

Mutige Grenzgänger

Stimme des Friedens - Nahostdialog im Äther

 Samenkorn der Hoffnung - Begegnung kann Frieden schaffen   Bundesweit einmalige Stiftung gegründet - Deutsch-Palästinensisches Jugendwerk

Stiftung Talat Alaiyan
Ziel der Stiftung und ihres Fördervereins ist :
Aktive Friedensarbeit durch Förderung von Aufklärung, Begegnung, Versöhnung und Freundschaft zwischen Kindern aus Palästina, Israel und Deutschland in Form eines Schüleraustausches. Humanitäre, soziale und medizinische Hilfe.
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Könige sind wir, mit Flügeln aus Staub - Erinnerungen an die Shalom-Salam-Tournee
von Anis Hamadeh

Arbeit gegen den Krieg in den Köpfen - Das israelische Friedensforschungszentrum Givat Haviva und die Verleihung des Friedenspreises an Daniel Barenboim

Musik als Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln Daniel Barenboim erhält den Givat Haviva Friedenspreis

Aus der Nähe:  Israelis entdecken das besetzte Palästina.

„Sie legen das Leben ihres Kindes in unsere Hände!“ - Praktische Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern: Alle 29 Stunden retten israelische Ärzte das Leben eines Kindes

GEBT ihnen Geigen ! -  (Daniel Barenboim gewidmet von Ellen Rohlfs)

This land was theirs - - In my name, and in the name of Jewish people throughout the world, an indigenous population was almost completely expelled. Village names have been removed from the map, houses blown up, and new forests planted. In Arabic, this is called the Nakba, or catastrophe. In Israel, this is called "independence." Hannah Mermelstein comments.

"Brecht das Schweigen" - so heißt die Aufgabe, die sich der ehemalige israelische Soldat gestellt hat. Er und seine Mitstreiter haben erkannt: Die Verbrechen der Besatzer reißen nicht nur die palästinensische Bevölkerung in den Abgrund, sondern auch das vermeintlich so starke Israel

Die Revolution der Kinder - Von Sascha Zastiral  - An einer Schule in Jerusalem werden Juden und Araber gemeinsam unterrichtet. Sie lernen vor allem eines: Verständnis füreinander. Wie jeden Morgen bringen die Eltern ihre Kinder durch das bewachte Eingangstor in die Jadbe-Jad-Schule. Auf dem Bolzplatz spielen ein Dutzend Kinder Fußball, unter ihnen zwei Mädchen. Ein Junge mit braunem Pferdeschwanz ruft auf Hebräisch: "Hier, zu mir!" Er bekommt den Ball, dribbelt an einem Jungen aus der anderen Mannschaft vorbei, schießt und schreit auf Arabisch: "Tor!"

Hoffnung gegen die Hoffnungslosigkeit -  Kirchengemeinden unterstützen ein Friedensdorf von Israelis und Palästinensern - "Bewusstsein für Visionen wecken

Himmelblaue Seen, sommergrüne Felder - NEVE SHALOM/WAHAT A-SALAM -In einer Gemeinde mitten in Israel leben Juden und Araber friedlich nebeneinander, unterhalten gemeinsam eine Schule und ein spirituelles Zentrum - Philipp Eins

Neve Shalom Wahat al-Salam

Neve Shalom/Wahat al-Salam -  (Oase des Friedens) - Neve Shalom/Wahat al-Salam ist ein Gemeinschaftsdorf von jüdischen und palästinensischen Israelis. Das Dorf unterhält eine inzwischen als Experimentalschule anerkannte jüdisch-palästinensische Schule und einen Kindergarten (bilingual, binational und interreligiös). Außerdem gibt es eine Friedensschule, die Begegnungen für jüdische und palästinensische SchülerInnen und Erwachsene aus Israel, sowie aus Israel und den palästinensischen Gebieten durchführt und ein Gästehaus.

Kontaktadresse: 99761 Doar NaShimshon, Tel. 00972-2-9915621, Fax 00972-2-9911072, e-mail:
nswas(at)compuserve.com, Internet: http://www.nswas.com (hebräisch)

Neve Shalom/Wahat al-Salam - Sonderseite

Die Tagebücher von Moshe Sharett – der Israels erster Außenminister und zweiter Ministerpräsident war.

Sharetts Tagebuch und Livia Rokachs Studie - Sharett hat ein hebräisches Tagebuch geführt, aus dem sein Sohn Yaqov Sharett 1979 politisch wichtige Eintragungen veröffentlichte. Dem Tagebuch zufolge betrieben David Ben Gurion und seine Kabinette, Sharett eingeschlossen, systematisch die Expansion Israels auf Kosten aller seiner Nachbarstaaten. Die eingesetzten Mittel mißfielen Moshe Sharett, darunter Massaker, die Flugzeugentführung, die Einschleusung von Attentätern, die Vortäuschung von Bluttaten der Gegner mit einkalkulierten israelischen Opfern und der Plan zur Errichtung eines Maronitenstaates im Südlibanon. Doch Sharett begehrte nie auf. 1980 veröffentlichte Livia Rokach, die Tochter des Innenministers unter Sharett, Israel Rokach, auf Englisch eine politische Studie mit Auszügen aus den Tagebüchern Moshe Sharetts und weiteren Dokumenten. Das Buch zeichnet von den politischen Zielen und Methoden des frühen Staates Israel ein Bild des Grauens. Unter dem Deckmantel der Vergeltung für gegnerische Taten trieb Israel seine Expansion mithilfe blutiger Provokationen voran.  Rokach schreibt in ihrer Einleitung über Sharett: „Er erkannte sehr klar, dass die Logik hinter Israels Sicherheitsdoktrin nichts anderes als Faschismus war und sah ganz richtig die daraus resultierende moralische Korruption im Innern und die zunehmende Gewalt auf regionaler Ebene voraus.“  mehr >>>

Moshe Sharett: Diplomatie statt Gewalt -"Dieses Buch ruft dem deutschen Leser zum ersten Mal eine alternative Position in der Politik des frühen israelischen Staates ins Bewußtsein." - Prof. Dr. Michael Brenner, Historisches Seminar der Universität München, Abteilung Jüdische Geschichte und Kultur - Moshe Sharett gehört zu den Gründungsvätern Israels. Aber anders als sein Gegenspieler Ben-Gurion ist Sharett, Regierungschef (1953-55) und langjähriger Außenminister (1949-56) seines Landes, heute weitgehend vergessen. Dabei steht er, wie diese Studie zeigt, für ein grundsätzlich anderes Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn als es sich in der Folgezeit etablierte, für eine andere Konzeption der israelischen Politik. Somit ist die vorliegende Arbeit - die nicht nur auf der israelischen Forschung fußt, sondern auch bislang wenig beachteten Quellen, teils in hebräischer Sprache, erschließt – ein wichtiger Beitrag zur Geschichte des Nahost-Konflikts, zur Genese eines der gefährlichsten Krisenherde der Welt >>>

Israels Heiliger Terror. Eine Studie auf der Basis der Tagebücher Moshe Sharetts und anderen Dokumenten von Livia Rokach - Amazon

Essay: Kurze Chronik einer Kette von Brandstiftungen in Israel/Palästina und den Nachbarländern - Reuven Moskovitz -  Unter uns Juden stellt man schon mal die Frage „Wie kommt es, dass so viele Juden eine lange Nase haben?“ Die schlagfertige Antwort lautet: „Weil es  Moses gelungen ist,  die Juden 40 Jahre lang in der Wüste an der Nase herumzuführen“. Die zeitgenössischen israelischen Machthaber können sich mit einem Rekord schmücken: Es ist ihnen gelungen, die meisten Juden und einen großen Teil der Welt 60 Jahre lang an der Nase herumzuführen und sich dennoch als glaubwürdige Vertreter des gefährdeten jüdischen Volkes zu zeigen, die nur Frieden und Sicherheit suchen... mehr >>>

Wir wollen Frieden, oder? - NEW PROFILE stellt sich vor.

Verständigung von Mensch zu Mensch
Unbeachtet von der Öffentlichkeit gibt es im Heiligen Land unzählige Dialog- und Friedensgruppen -
Johannes Zang

Jerusalem (DT) Sind Israelis und Palästinenser vielleicht "weiter" als ihre Regierungen? Wollen die Mehrheiten auf beiden Seiten am Ende friedlich miteinander leben? Dafür sprechen nicht nur die zahlreichen Dialog- und Verständigungsgruppen, Friedensinitiativen und gemeinsamen Arbeitsgruppen auf beiden Seiten, sondern auch die Schulpartnerschaften und Lehreraustauschprogramme, vor allem aber die vielen Freundschaften zwischen Israelis und Palästinensern. Etwa fünftausend "Nichtregierungsorganisationen" - so genannte "NGOs" - soll es im Heiligen Land geben. mehr >>>

Dialog - Jetzt erst recht!

Trotz verhärteter Fronten und Mauerbau halten israelische und palästinensische Frauen von "Jerusalem Link" am friedlichen Dialog fest. Henriette Wrege stellt zwei Friedensaktivistinnen des Projekts vor. mehr >>>

Gemeinsame Treffen von gemeinsamen israelisch-palästinensischen Projekten

Und dennoch Freundinnen
Eine jüdische und eine palästinensische Israelin im Gespräch über den Rückzug aus dem Gazastreifen

Das Konzert des West-Östlichen-Divan-Orchesters
Von Avi,Yossi, Nurit und Moshe

Nächstes Jahr in Damaskus
Noam Ben Zeev, Haaretz 24.8.05

Sprachunterricht als Kulturbrücke
Eine Million israelische Bürger, d. h. 20 Prozent der israelischen Bevölkerung, sind Araber. Neben Hebräisch zählt deshalb auch Arabisch zu den offiziellen Sprachen Israels, doch während die meisten Israel-Araber Hebräisch sprechen, beherrschen relativ wenige israelische Juden Arabisch. Das soll nun geändert werden. - Tachles

Wer sich nicht versteht, kann sich nicht versöhnen
Uri Avnery über Verdrängungen, Verzweiflung und Missverständnisse, Israelis, Palästinenser und Deutsche 

„Partner für den Frieden“-Tour

Ausschnitt aus einem Bericht  von einer USA-Tour
( März-April 2005)

von Nina  Mayorek (Machsom Watch, Jerusalem zusammen mit einer palästinensischen Christin und einer Muslimin

Während unserer Tour trafen wir auch einige muslimische und arabische Leute, die sehr aktiv in Interfaith-Gruppen sind. Unsere Begegnung im muslimischen Gemeinschaftszentrum in Silver Spring MD war unglaublich. Die Bemühungen, die die lokalen Organisatoren in diese Veranstaltung gesteckt hatten, waren bemerkenswert. Für mich persönlich war die Begrüßung besonders bewegend: ich wurde eine Seite lang auf hebräisch begrüßt. Eine Muslimin, die kein hebräisch kann, war zu einem örtlichen Rabbiner gegangen, der ihr geholfen hat, diese Begrüßung aufzuschreiben.

 Was heißt es, pro-israelisch zu sein? Ich denke, dass meine Aktivität als Machsom Watch-Frau in Israel-Palästina, um Menschenrechtsverletzungen gegenüber Palästinensern zu verhindern, und meine Teilnahme an der „Partner für Frieden-Tour“, um die amerikanische Öffentlichkeit gegen die israelische Besatzung Palästinas zu aktivieren, weil sie für beide Völker verheerend ist,  absolut in einer Linie mit  tiefer Sorge um mein Land liegt. Wie ich in meiner Präsentation schon betont habe: Ich denke, dass die Unterstützung der Politik der Kolonisierung und der Vorherrschaft (Israels) gegen die wahren Interessen des israelischen Volkes sind und deshalb betrachte ich die Aktivitäten der christlichen Zionisten, der AIPAK  (Americ. Israel Public Affairs Committee) und der Anti-Defamation Liga als sehr, sehr anti-israelisch.

Ich möchte alle progressiven Leute dazu aufrufen, nicht in die Hände dieser üblen Kräfte zu spielen  und nicht den Terminus „pro-israelisch“ in der Weise benützen, wie sie es tun. Die amerikanische Regierung treibt Israel in den Wahnsinn. Heute ist Israel eine Demokratie nur für seine jüdischen Bürger. Es ist ein korruptes Land, weil die 38 Jahre lange Besatzung illegal  und unmoralisch ist und der durch die Besatzung verursachte  Mangel an Anstand tiefe Spuren in der israelischen Gesellschaft hinterlassen hat. Die gegenwärtige Politik der israelischen Regierung zu unterstützen, heißt Israel in die Selbstzerstörung zu  stoßen. (dt. E.Rohlfs)

Diplomatie der Äpfel als Hoffnungsträger
Nach über 30 Jahren Funkstille auf dem Golan kommt es zwischen Israel und Syrien zu einem ungewöhnlichen Deal:
7.000 Tonnen Äpfel passieren die Waffenstillstandslinie in Richtung Syrien. Aktion weckt Hoffnungen auf Annäherung

Neta Golan - organisiert gemeinsame Demonstrationen von Isralis und Palästinensern. Schützt Palästinenser in den besetzten Gebieten. Email: neta_golan(at)hotmail.com
Quelle

Erster israelisch-palästinensischer Presseklub eröffnet

Gebt eure Schuld zu! -  Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ist möglich – aber nur, wenn beide Seiten auf ihre Opferrolle verzichten - Von David Grossmann

Givat Haviva - Givat Haviva ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte zwischen Tel Aviv und Haifa, die sich aktiv für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagiert. Als älteste und größte bestehende israelische Einrichtung im Bereich der jüdisch-arabischen Verständigungsarbeit hat sich Givat Haviva der Förderung des kulturellen und religiösen Pluralismus verschrieben. mehr >>>

Mutige Grenzgänger Über Menschen, die ihr Land lieben und die wissen, dass die Palästinenser nicht die Feinde sind

Die israelische Verlegerin Yael Lerer -  Sehnsucht nach Al-Andalus

"Nakba in Hebrew" - - Israelis erinnern an Schicksal der Palästinenser

ZIRKUS IN JERUSALEM - Ein Austauschprogramm - Circolibre macht mit Kindern und Jugendlichen in Jerusalem und Bethlehem Zirkus. In den letzten drei Wochen im August werden wir mit über 250 Kindern und Jugendlichen Musik, Akrobatik, Jonglage, Stelzen, Seillauf, Trapez, Tanz, Clownerie, Theater u.v.m. trainieren und Zirkusshows aufführen. Zusammen mit Circus Jerusalem, der mit jüdischen und arabischen Kindern und Jugendlichen arbeitet, üben wir ein Programm ein und präsentieren die große Abschlussvorstellung im Maabada Theater in hebräischer, arabischer und deutscher Sprache. Unsere Partner vor Ort sind Zirkusleute und Pädagogen. Circolibre ist eine Initiative von Trainern und Artisten von Circus Cabuwazi und internationalen Freiwilligen vom Service Civil International Deutschland (SCI-D). SCI-D greift auf langjährige Erfahrungen mit internationalen Workcamps zurück. Circus Cabuwazi ist Europas größter Jugendzirkus mit vier Standorten in Berlin.

Kontakt: Melanie Rohrmann, Circus Cabuwazi, Bouchéstr. 75, 12435 Berlin,
Tel. (0 30) 53 00 04-29,
pr(at)cabuwazi.de

Spendenbrief pdf

“Friedens- und Verständigungsportal“  - Internetportal  - Das Projekt Bremer Friedensschule, Givat Haviva und die palästinensische Zeitung „The Jerusalem Times“ bereiten ein Friedens- und Verständigungsportal im Internet vor. Dieses soll palästinensischen und jüdischen Jugendlichen zumindest über Datennetze die Möglichkeit bieten, sowohl untereinander als auch mit Gleichaltrigen in Deutschland zu kommunizieren.

Arabische und jüdische Lehrkräfte werden im Rahmen eines gemeinsamen Treffens im Juni 2004 in Bremen mit ihren deutschen Kollegen die Möglichkeiten des Einsatzes eines Portals im Unterricht diskutieren.

Kontakt: europe(at)kba.org.il oder
buergerhaus-vegesack(at)t-online.de

"Ich bin als Mensch gekommen, der sich der Lehren des zwanzigsten Jahrhunderts bewusst ist - dass nämlich jeder von uns über seine Verantwortung nachdenken muss und dass die Menschen als Individuen handeln und nicht auf die Politiker warten sollten."
Daniel Barenboims  im Sommer 2002 im besetzten Ramallah

Ein Beitrag zum Frieden in Palästina und Israel ist das Projekt "Abrahams Herberge",
 eine Begegnungsstätte in der Nähe von Bethlehem, die vom Erlös des Friedensweins gefördert werden soll.

Das Projekt “Nemashim"
Theater verbindet.

"Wir sind in ihrem Land – nicht sie in unserem. 

Wir siedeln auf ihrem Land – nicht sie auf unserem.

Wir sind die Besatzer, sie sind die Opfer."

 

Uri Avnery*

Offener Brief des jüdisch-arabischen Friedenscenter Givat Haviva

Jüdische Tradition der Menschlichkeit und der moralischen Verantwortung

Re`ut Sadaka

Re`ut Sadaka versteh sich als jüdisch-arabische Jugendbewegung. Gegründet 1982 gibt es inzwischen zahlreiche Regionalgruppen. Diese führen sowohl wöchentliche Treffen wie auch Wochenendseminare durch. GruppenleiterInnen werden in Seminaren ausgebildet. Mitglieder von Re`ut/Sedaka initiieren außerdem Sozialeinsätze in jüdischen und arabischen Ortschaften oder in Wohnbezirken mit gemischter Bevölkerung und führen öffentliche Informationsveranstaltungen durch.

Kontaktadresse: P.O.Box Allenby St. 20, Haifa 33265, Tel. 00972-4-8526926, Fax 00972-4-8528392

Ecopeace - Ecopeace ist eine Dachorganisation von israelischen, palästinensischen, jordanischen und ägyptischen Umweltschutzgruppen. Das Ziel der Organisation ist der regionale Informations- und Erfahrungsaustausch, um wissenschaftliche Forschung, öffentliche Aufklärung und Engagement zu unterstützen, den Frieden in der Region zu fördern und zu nachhaltiger Entwicklung beizutragen. Daneben soll ein regionales gemeinsames Programm im Umweltbereich entwickelt werden, lokale NGOs sollen beraten und zur Eigenständigkeit befördert werden. Unter anderem ist die Organisation aktiv beim Schutz des Toten Meeres und des Golf von Aqaba.

Kontaktadresse: P.O.B. 55302, E. Jerusalem, Tel. 00972-2-6260841, Fax 00972-2-6260840, e-mail:
ecopeace(at)netvision.net.il

Eine israelische Krankenschwester in der Westbank  - "Ärzte für Menschenrechte" ist eine Organisation israelischer Ärzte, die jedes Wochenende in die palästinensischen Gebiete fahren, um dort die Menschen zu behandeln. Die 80-jährige Krankenschwester Pnina ist die Älteste der Gruppe. mehr >>>

Alternative Information Center - Das Alternative Information Center ist eine seit langem bestehende anti-zionistische Gruppe, die u.a. die Zeitschrift "News From Within" herausgibt und eng mit palästinensischen Gruppen zusammenarbeitet.
Kontaktadresse: P.O.Box 31417, Jerusalem, Tel. 00972-2-6241159, Fax 00972-2-6253151, e-mail:
aicmail(at)trendline.co.il, Internet: Quelle:

Gemeinsam gegen die Orientbeule - DFG unterstützt trilaterales Projekt deutscher, israelischer und palästinensischer Wissenschaftler. Quelle: http://idw-online.de/

 

 

 
Das Palästina Portal

 

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