oo
 


pax christi startet am 22. Mai die Obsttüten-Aktion "Besatzung schmeckt bitter"!
 

29.6.2012 - SPD Jena will Waren aus Israel kennzeichnen - Bitterer Nachgeschmack - Der SPD-Oberbürgermeister von Jena unterstützt einen Aufruf vn Pax Christi: Waren aus israelischen Siedlungen in Palästina zu kennzeichnen. Dafür steht er jetzt in der Kritik. von Daniel Bax - Weil er einen Aufruf der katholischen Menschenrechtsorganisation Pax Christi unterstützt, die eine Kennzeichnungspflicht von Produkten aus israelischen Siedlungen fordert, hat Jenas SPD-Oberbürgermeister Albrecht Schröter viel Ärger auf sich gezogen. Im Internetblog des Publizisten Henryk M. Broder, „Achse des Guten“, und in Springers Welt wurde ihm vorgeworfen, einem Israelboykott das Wort zu reden, und ein besonders rühriger Broder-Freund unterstellte Schröter in der nationalistischen israelischen Zeitung Jerusalem Post „Antisemitismus“. Die Protestbriefe, die der 57-jährige Politiker seitdem aus dem gesamten Bundesgebiet erhält, füllen inzwischen ganze Aktenordner. Ironisch: Die EU ist auf Seite der Jenaer SPD >>>

26.6.2012 - VIDEO - Vatikan-Fernsehen hat einen Beitrag über die pax christi Obsttüten-Aktion gemacht!  >>>

Erinnerung pax christi startete am 22. Mai die Obsttüten-Aktion "Besetzung schmeckt bitter"!

Die Obsttüten können  ab sofort im pax christi Büro bestellt werden: pax christi, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
sekretariat@paxchristi.de , Fax: 030 – 200 76 78 19 - Rückfragen bitte an nahost@paxchristi.de

Die Aktion macht auf das Problem aufmerksam, dass deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher bislang unwissentlich dazu beitragen, dass völkerrechtswidrige Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten profitabel sind.

 Die Aktion gibt drei Handlungsempfehlungen zur Korrektur dieses Problems:

1. Verzicht auf Waren mit der irreführenden Ursprungsangabe „Israel“
2. Produktmeldung an www.lebensmittelklarheit.de
3. Beteiligung an der Forderung nach einer Kennzeichnung von Siedlungsprodukten
Diese Handlungsempfehlungen werden in Form einer Aktion mit farbig bedruckten Obsttüten in die Öffentlichkeit getragen mehr >>>


 

Deklaration: Auf Produkte aus den Siedlungen gehört kein «Made in Israel»-Etikett. - Von Alon Liel* - Die Siedlungen sind nicht Israel - Vor wenigen Wochen haben die Behörden in Südafrika und Dänemark verkündet, dass sie das Label «made in Israel» nicht mehr akzeptieren, wenn es um Produkte geht, die aus Siedlungen in den besetzten Gebieten stammen. Für Grossbritanniens Supermärkte gilt diese Regelung schon seit 2009. Nun hat sich auch die Migros dazu entschlossen.

Diese Vorstösse verdienen Applaus, andere Länder und Firmen sollten dem Vorbild folgen. Weshalb? Weil die Siedlungen nicht Israel sind. Sie stehen ausserhalb von Israels international anerkannter Grenze und sind völkerrechtlich illegal. Produkte von dort als «made in Israel» zu kennzeichnen, führt die Konsumenten in die Irre und stützt die expansionistische Politik der Regierung von Benjamin Netanyahu.

Die Westbank wird von Siedlungen förmlich verschlungen, welche die international anerkannte Grenze von 1967 ignorieren. Dabei ist diese die einzige Basis für ein lebensfähiges Friedensabkommen. Als das Oslo-Abkommen 1993 unterzeichnet wurde, lebten im besetzten Gebiet 250 000 Siedler. 2000, als ich Generaldirektor des Aussenministeriums war, waren es 390 000. Heute sind es über 550 000.

Selbstbetrug - Nachdem sich Netanyahu geweigert hat, die Bitte von Präsident Obama anzunehmen und einen Siedlungsbaustopp zu verfügen, ist die Bautätigkeit nun sogar noch signifikant gestiegen. Vorige Woche hat Regierungschef Netanyahu den Bau von 851 neuen Wohneinheiten teils tief in palästinensischem Gebiet bewilligt.

Es scheint, dass wir Israelis zum Schluss gekommen sind, keinen Frieden mehr zu brauchen. Hinter der Trennmauer und mit der Armee leben wir mehr oder weniger sicher auch ohne Frieden. Die Wirtschaft wächst, Tel Aviv boomt. Die Besetzung bereitet uns keine grösseren moralischen Probleme. Ausser einer Minderheit, die in Kampfeinheiten dient, bekommt der Durchschnitts-Israeli von der Unterdrückung der Palästinenser nichts mit. Viele von uns meinen, der Konflikt lasse sich für immer einfach managen und Israel habe kein «Palästinenserproblem» mehr.

Das ist Selbstbetrug. Das Siedlungswachstum droht die Zweistaatenlösung unmöglich zu machen. Israel nähert sich einer Situation, in der die Einstaatenlösung mit gleichen Rechten für alle der einzige Ausweg werden könnte. Das ist das Modell Südafrika.

 Zweistaatenlösung ist nötig - Als früherer israelischer Botschafter in Südafrika kann ich beurteilen, ob das ein Modell wäre für Israel/Palästina. In Südafrika bewirkten die Urbanisierung und der Zuzug von Schwarzen, dass sie schliesslich zur Mehrheit wurden. In Israel leben die Gemeinschaften mehr oder weniger getrennt. Palästinensische Fremdarbeiter wurden vor allem durch Asiaten ersetzt.

Trotz meiner tiefen Bewunderung für die südafrikanische Konfliktlösung – für Israel würde sie das Ende des jüdischen Staats bedeuten. Dieser Traum kann nur durch die Zweistaatenlösung erfüllt werden. Wenn wir sie wollen, müssen wir den Siedlungsausbau angehen, der sie existenziell bedroht.

Und hier liegt die Bedeutung des symbolischen Akts, Produkte aus Siedlungen nicht mehr als «made in Israel» zuzulassen. Durch die Weigerung schützen und stärken die ausländischen Behörden die Grenze von 1967. Und sie ermöglichen den Konsumenten die Wahl.

Dieser schlichte Akt erinnert uns daran, dass die Siedlungen internationales Recht verletzen und ein Werkzeug für das gefährliche Projekt einer De-facto-Annexion darstellen.

Indem die internationale Gemeinschaft eine Konfliktlösung entlang der Grenze von 1967 definiert und vertritt, stellt sie sich hinter die Zweistaatenlösung und gegen einen israelischen Apartheid-Staat. * Alon Liel war Generaldirektor des israelischen Aussenministeriums und Botschafter in Südafrika. Unter Schweizer Beteiligung verhandelte er 2004–2006 über Syrien. Übersetzung: Claudia Kühner

 

My Response to Liberal Zionists: BDS is Not Extremism - Samah Sabwai. - Leading Liberal Zionists have come out in impressive numbers calling for the boycott of settlements. But I have to warn you there is something to dread; they want you to buy Israeli products instead. They say they want to save Israel from a dangerous extremist threat. Namely: the Israeli gov’t and the BDS! Yes, they’ve lumped us together as two extreme versions calling for one state. Both? Extreme? In other words, liberal Zionists are telling us that Palestinian resistance, boycott sanctions and divestments that calls for equality between Palestinians and Jews is as extreme as Netanyahu’s plan for erasing the green line and colonizing all of historic Palestine >>>

 

pax christi startet am 22. Mai die Obsttüten-Aktion "Besetzung schmeckt bitter"!

Die Obsttüten können  ab sofort im pax christi Büro bestellt werden: pax christi, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
sekretariat@paxchristi.de , Fax: 030 – 200 76 78 19

Rückfragen bitte an nahost@paxchristi.de


Die Aktion macht auf das Problem aufmerksam, dass deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher bislang unwissentlich dazu beitragen, dass völkerrechtswidrige Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten profitabel sind.

 Die Aktion gibt drei Handlungsempfehlungen zur Korrektur dieses Problems:

 1. Verzicht auf Waren mit der irreführenden Ursprungsangabe „Israel“
2. Produktmeldung an www.lebensmittelklarheit.de
3. Beteiligung an der Forderung nach einer Kennzeichnung von Siedlungsprodukten

 

Diese Handlungsempfehlungen werden in Form einer Aktion mit farbig bedruckten Obsttüten in die Öffentlichkeit getragen.

Die Aktion ist durch eine breit angelegte Briefaktion an alle großen deutschen Einzelhandelsketten, die israelische Lebensmittel verkaufen, vorbereitet. Die Nahost-Kommission hat außerdem über zahlreiche Produktmeldungen und eine Forumsanfrage das Thema bereits im Verbraucherportal www.lebensmittelklarheit.de verankert. Nun geht es darum, dass ganz rasch viele andere Verbraucher sich mit Rückfragen an ihre Händler und mit Produktmeldungen im Netz anschließen.

 Der Aufruf zum Kaufverzicht ist zeitlich begrenzt bis zur erfolgreichen Durchsetzung einer Kennzeichnungspflicht für Siedlungsprodukte.

Die Obsttüte soll drei Funktionen erfüllen:
1. Hingucker zum Ansprechen von Konsumenten und Händlern im persönlichen Gespräch.
2. Aufhänger für Briefe an Einzelhändler, Handelsketten, Verbraucherzentralen oder das zuständige Ministerium (BMELV).
3. Merkzettel für den Link zum Webportal www.lebensmittelklarheit.de. Wir wissen aus den Postkartenaktionen zum Thema, dass viele Menschen sich die Aktionsmaterialien damals – statt sie an Ministerien zu verschicken - an die Pinwand gehängt haben. Bei den Obsttüten wäre genau das eine der gewünschten Verwendungsweisen.

Anbei eine Druckansicht der Obsttüte sowie Aktionsverschläge.

 

 

Das einzig "gute" an der "Achse des Guten" ist, dass ihre Hauptakteure "gut" verleumden können. Reflexartig (besondere Spezialität von Henryk M. Broder) wird notwendige Kritik an Israel zum Antisemitismus umgewidmet und altbekannte Reizworte "Judenknacks", Persilschein" aus dem 3. Reich werden als Todschlagargument eingesetzt.
Warum diese Herren noch ernsthafte Journalisten genannt werden, ist schwer zu erklären. Ein schmieriges "Schulbeispiel" liefern "Max und Mieris" in ihrem Artikel über die Protestaktion von pax christ.
Um fast die beiden zu zitieren, aber sie damit meinend: ". Auch wenn sie damit erfolgreich wären – der Knacks bleibt.", sie haben einen gewaltigen und für die neuen Opfer lebensgefährlichen Knacks weg und die "Achse des Guten" ist gewaltig am eiern ...
Das ganze bekommt eine noch größere Schräglage, wenn man daran denkt, dass die "gut eiernde Achse" mit führend den Boykott des Irans unterstützt. Broder würde jetzt wahrscheinlich schreiben: "Rad ab".

"Manche werden ihren "Judenknacks" niemals los - Einst kämpften Linksradikale in Deutschland mit Bomben gegen Israel. Heute rufen "Pax Christi" und die Linkspartei zum "Kaufverzicht" von Waren aus den jüdischen Siedlungen im Westjordanland auf. Von Dirk Maxeiner und Michael Miersch >>>"

 

 

pax christi startete am 22. Mai die Obsttüten-Aktion "Besetzung schmeckt bitter"!

Die Obsttüten können  ab sofort im pax christi Büro bestellt werden: pax christi, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
sekretariat@paxchristi.de , Fax: 030 – 200 76 78 19  -   Rückfragen bitte an nahost@paxchristi.de

Die Aktion macht auf das Problem aufmerksam, dass deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher bislang unwissentlich dazu beitragen, dass völkerrechtswidrige Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten profitabel sind.

 Die Aktion gibt drei Handlungsempfehlungen zur Korrektur dieses Problems:

 1. Verzicht auf Waren mit der irreführenden Ursprungsangabe „Israel“
2. Produktmeldung an www.lebensmittelklarheit.de
3. Beteiligung an der Forderung nach einer Kennzeichnung von Siedlungsprodukten

Mehr dazu >>>

Das Palästina Portal
 

Start | oben

Mail            Impressum             Haftungsausschluss               Honestly Concerned  + Netzwerk           The "best" of  H. M. Broder            arendt art