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Begleitkatalog zur Wanderausstellung
 "
Die Nakba
 Flüchtlingskinder im Libanon e.V.
32 Seiten, Preis: 3€ + Versandkosten  

 

 

 
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Das Land ihrer Väter - Mehr als 1.000 Wohnungen müssten in Ost-Jerusalem Jahr für Jahr gebaut werden. Doch die israelische Stadtverwaltung verweigert den Palästinensern die Genehmigung, eine Reportage von Sandra Fejjeri. - Abed Shlode fischt sich eine Zigarette aus der Packung, seine Augen wandern unruhig zwischen den Stuhlreihen umher. Die Sonne brennt an diesem Vormittag über dem staubigen Platz im Osten Jerusalems. Man hat zum „Protesttag“ in Al-Bustan gerufen, dem palästinensischen Viertel unweit der Klagemauer. Abed Shlode, ein hagerer Mann mit kantiger Brille, hat ihn organisiert. Blickt Abed den Hügel hinauf, kann er mit bloßem Auge sein Elternhaus erkennen. Dicht an dicht wie Bienenwaben hängen die Gebäude dort am Hang. Keine schönen Häuser, aber Häuser immerhin, die es schon bald nicht mehr geben könnte. Abed Shlode gehört zum Bürgerkomitee des Quartiers. „Alles hat vor drei Jahren angefangen“, erzählt er, „als wir Abrissbefehle für etwa 90 Häuser erhielten.“ Die Bewohner sollen wegziehen. „Doch freiwillig“, sagt Shlode, „geht hier niemand.“ >>>

Siedlerdenken, "Herrendenken" in der "Welt" - Westjordanland: Israelische Siedler rechtfertigen sich mit Gott -  (…) Adam verfügt wie viele Siedlungen über erstaunliche Landreserven. Nach Schätzungen gehören den Siedlern heute zwischen 30 bis 40 Prozent des Westjordanlandes, bebaut sind davon nicht einmal zwei Prozent. Die illegalen Siedler von Migron sollen eine neue, legale Siedlung bekommen. So überlistet ein Rechtsstaat sich selbst. (…) Und dann beantwortet er die Frage doch noch: „Niemand wird mich aus meinem Haus vertreiben, auch wenn nun alle behaupten, dass es nicht unser Land ist.“ Letztlich sei es egal, was das Oberste Gericht denke oder was der Staat Israel gemeinsam mit dem Jescha-Rat entscheide. Israel sei zwar ein jüdischer und demokratischer Staat, sagt er. Aber, bitte schön, in der Reihenfolge. Und wenn die beiden Attribute in Konflikt gerieten, dann habe der jüdische Charakter eben Vorrang. >>>

Dieses Flugblatt wurde am 20.02.2008 anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Bauhaus Architektur Tel Aviv" verteilt:
BAUHAUS ARCHITEKTUR TEL AVIV - 
UNESCO WELTKULTURERBE

BEWUNDERN
Sie die Bauhaus Architektur der "Weißen Stadt" Tel Aviv -

DENKEN Sie aber daran, dass ein Teil dieser Stadt auf dem Boden von 1947 - 1948 zerstörten palästinensisch-arabischen Dörfern steht, deren Bevölkerung der ethnischen Säuberung zum Opfer fiel!



 Zum Beispiel: SCHEICH  MUNIS: 1944: 273 Häuser, 1930 Einwohner. Landwirtschaft, Plantagen. März 1948: von den jüdischen terroristischen Milizen "Lechi" (sogen. "Stern Gang") eingenommen, deren Führer der spätere israelische Premierminister Jitzchak Schamir war. Die Einwohner wurden verjagt, das Dorf von jüdischen Einwandererfamilien besetzt. Heute steht auf diesem Grund die  Universität von Tel Aviv und das elegante Wohnviertel Ramat Aviv. (Übrigens würdigte der israelische Premierminister Olmert jüngst in einer Rede an das Parlament den Gründer der "Stern Gang", Avraham Stern, der mehrere Attentate auf hohe britische Kolonial­beamte, z.B. Lord Moyne, ausübte >>>

"Das Mauergetto Al Walaja wird nur einen einzigen Ausweg haben. Dieser wird in Form eines Tunnels gestaltet, der die PalästinenserInnen unter die Erde zwingt, während an der Oberfläche die zionistischen Siedlungen ungehindert weiter auf palästinensischen Grundstücken expandieren können. Die Besatzungsmacht hat angekündigt, die Siedlungen Gilo und Har Gilo zu verschmelzen."

AL WALAJA - Bulldozer zerstören beim Mauerbau uralten Wald des Klosters Cremisan nahe Bethlehem -
Am 15. August rollten monströse gepanzerte Bulldozer im Dörfchen Al Walaja ein. Die kleine Gemeinde unweit der Sehenswürdigkeiten Bethlehems im südlichen Teil des besetzten Westjordanlandes ist seit Jahren Zielscheibe der Hauszerstörungspolitik der Besatzungsmacht. Mehr als 17 Wohnhäuser und zahlreiche Hütten und Ställe wurden seit Beginn der israelischen Besatzung vor 40 Jahren in Trümmer gelegt. Doch diesmal kamen die Bulldozer nicht, um ein Haus einzureißen. Diesmal fuhren sie geradewegs in den uralten Wald am Dorfrand. [weiter]

Die Soldaten des Messias - Die Siedlerbewegung Gush Emunim setzt alles daran, das ganze biblische Land zu besiedeln. Das Buch "Die Herren des Landes" von Idith Zertal und Akiva Eldar ist die erste umfassende Darstellung ihrer Geschichte und Ideologie - Ulrich Gutmair

 JORDANTA
 - Vertreibung aus Hadidiye

Oben: Eine der zionistischen Siedlungen, die im Jordantal auf zwangsenteignetem palästinensischen Land gebaut wurden.

Die Besatzungsmacht hat angekündigt, einen 20 Quadratkilometer großen Landstrich im Jordantal gänzlich von seinen palästinensischen BewohnerInnen zu räumen. Hadidiye, ein immenses fruchtbares Gebiet im Jordantal, wird damit de facto ethnisch gesäubert.

9.4.1948: Massaker von Deir Yassin - Wer heute durch Israel fährt, der muss schon gründlich suchen, um - etwa in Galiläa im Norden oder in dem Streifen zwischen Jerusalem und dem Mittelmeer - die Überreste arabischer Dörfer zu finden, die es hier einst gegeben hatte. Manchmal sind nur noch von Unkraut überwucherte Schutthügel übrig, manchmal antike Hausreste in vergleichsweise neuen jüdischen Orten. Rund 400 palästinensische Ortschaften wurden im Krieg von 1948 zerstört und ihre Bevölkerung vertrieben. Orte, die nur auf alten Landkarten weiterleben. Und in der Erinnerung derer, die aus ihnen geflohen sind und seitdem meist in Flüchtlingslagern leben. Etwa 700.000 Palästinenser mussten 1948 ihre angestammte Heimat verlassen. und sie und ihre Nachkommen bilden den Kern des "Palästinenser-Problems". Viel ist darüber gestritten worden, ob sie grausam vertrieben oder deportiert wurden oder ob sie in der Hoffnung flohen, bald mit den siegreichen arabischen Truppen zurückkehren zu können. Beides trifft sicher zu. Selbst israelische Historiker haben längst eingeräumt, dass es eine systematische Vertreibung und Deportation gab, und es wird längst nicht mehr bestritten, dass es hierbei zu Gewaltanwendung und Grausamkeiten kam. mehr >>>

Deir Yassin Remembered

Ziel Groß-Israel - Seit über 100 Jahren betreiben konservative jüdische Kreise die Gründung eines rein jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil I) - Jürgen Aust

Legitimer Widerstand - Seit über 100 Jahren betreiben konservative jüdische Kreise die Gründung eines jüdischen Staates auf arabischem Gebiet (Teil II und Schluß) - Jürgen Aust

Israels kleines hässliches Imperium - Die Regierung Olmert plant den Rückzug aus dem Großteil des Westjordanlands. Die großen Siedlungen will sie dabei annektieren. Das würde den Krieg zwischen Israelis und Palästinensern weiter verlängern. Der Einmarsch im Gaza-Streifen könnte Vorbote dieser Entwicklung sein. - von Amos Elon

Palästina. BeobachterInnen-Bericht - Im Juli befanden sich baskische BeobachterInnen des Internationalistischen Komitees in Palästina . Hier ihr Bericht.

Israels schleichende Annexion des Jordantals - Erschwerter Zugang und militärische Schikanen gegen die palästinensischen Einwohner

Illegal in Ostjerusalem - Von palästinensischen Schwierigkeiten, in besetzten Gebieten seßhaft zu werden - Von Fawzia Sheikh (IPS), Jerusalem

Al-Nakba:Refugees picture gallery

Ich lebte während des britischen Mandats, unter jordanischer Herrschaft aber heutzutage – ich kann es einfach nicht beschreiben

 

PNN – Palestine News Network

Sa’ed Al Shoukhi, Hebron, 31.08.2005

 

Die Altstadt liegt im Zentrum Hebrons und wird als schlagendes Herz und Rückgrat der Stadt angesehen. Sie ist schon deshalb ein historischer und heiliger Ort, weil die Ibrahim-Sharif-Moschee hier liegt. Die Geschichte der Altstadt, des „ancient Hebron“, geht auf mehr als 400 Jahre, der Bau der Ibrahim-Sharif-Moschee auf einige Jahrtausende zurück.

 

Die Altstadt von Hebron sieht sich ihren härtesten Tagen gegenüber. Israelische Besatzungskräfte verschärfen die Abriegelung der Hauptzufahrten und der heiligen Stätten der Stadt. Aus der Ibrahim-Sharif-Moschee wurde anstelle einer religiösen Begegnungsstätte ein Militärstützpunkt. Die elektronischen Tore erwürgen die Moschee, abgesehen von den Dutzenden Absperrungen und Überwachungseinrichtungen auf den Dächern der umliegenden Häuser.

 

Abed Al Hadi Hantash, Fachmann für die Bebauung und den Stadtplan Hebrons, erklärte, dass mehr als 520 jüdische Siedler im Herzen der Altstadt leben – verstreut in vier Siedlungsteile, nämlich Ramat Yashay, Bet Romanio, Bet Hadasa, Abraham Avenue. 3.000 israelische Soldaten besetzen das Gebiet, d.h. sechs Soldaten kommen auf jeden Siedler. Er führte aus, dass sich diese Siedler von anderen durch ihren Radikalismus und politischen Rassismus unterschieden. Gerade dies mache sie zu einer Zeitbombe inmitten der Hebroner Altstadt, in welcher 15.000 Palästinenser leben.

 

Seit dem Massaker in der Ibrahim-Sharif-Moschee im Jahre 1994 versuchten viele Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die Geschichte der Altstadt zu bewahren, indem sie hier Filialen eröffneten. Die palästinensische Nationalbehörde gründete ein Komitee für Rekonstruktion und Sanierung der Altstadt, das darauf abzielt, die Häuser in Stand zu setzen, so dass deren Bewohner nicht ausziehen müssen.

 

Die israelische Besatzungsregierung gab der Stadt keine Chance, Atem zu holen. Sie unternahm jedwede Schritte, die Bewohner und Ladenbesitzer unter Druck zu setzen, damit sie sich außerhalb der Altstadt niederließen. Und genau dies geschah. 70 % der Bewohner und Ladenbesitzer entflohen der Altstadt aufgrund der Abriegelungen, Ausgangssperren, Verhaftungen und täglicher Schikanen.

 

Taawon -  eine Organisation für Konfliktlösungen ist eine junge, ehrenamtliche Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Ramallah. Diese Organisation ruft eine Kampagne unter dem Motto „Brecht die Besatzungsdirektiven in der Hebroner Altstadt“ ins Leben. Zweihundert freiwillige Universitätsstudenten nehmen daran teil.

 

Die Idee entstand, als eine Delegation der Organisation die Altstadt besuchte und die Abriegelungen, Militärabsperrungen und die zum großen Teil seit zwölf Jahren geschlossenen Geschäfte sahen. Es gibt mehr als 3.300 Läden in der Altstadt. Die Kampagne mit dem Auftrag, das Problem zu fokussieren und das Leben in die Altstadt zurückzubringen, startete am 28. August. Kinder durften ihre Gesichter bemalen; es gab Mittagessen, Sport und kulturelle Aktivitäten, Besuche in Wohnungen und in der Moschee.

 

Kampagnenkoordinator Mahmoud Shibli drückte seine Dankbarkeit dafür aus, dass sich die Altstadtbewohner aktiv an der Kampagne beteiligten und begrüßte den Besuch der Aktivisten. Shibli bekundete jedoch sein Befremden, dass einige Offizielle aus Hebron nicht teilgenommen hätten und rief die Amtspersonen Palästinas dazu auf, ihr Land und dessen Bewohner wichtiger zu nehmen. Hani Smeirat, Leiter der jugendlichen Freiwilligen innerhalb der Taawon-Organisation, ermutigte die Ladenbesitzer, ihre Geschäfte in der Altstadt zu öffnen. Die Siedler sowie die Soldaten sollten ihr Ziel, die Stadt zugrunde zu richten, nicht erreichen.

 

Der 75-jährige Eigentümer eines Stickereiladens in der Altstadt, Haj Zuheir, meinte, dass er niemals in seinem ganzen Leben eine vergleichbare Situation durchlebt hätte. „Ich lebte während des britischen Mandats und unter jordanischer Herrschaft. Ich kann diese Tage nicht beschreiben – auf der einen Seite hindern uns Soldaten mit Hilfe von Absperrungen und Metalltoren am Betreten unserer Läden, andererseits greifen uns jüdische Siedler an und bestehlen unsere Geschäfte vor unseren Augen, wobei wir nichts tun können, um sie davon abzuhalten.“

 

15.000 Palästinenser sind in der Hebroner Altstadt gefangen – ihrem ehemaligen Zuhause, das jetzt von Soldaten und Siedlern besetzt ist, das von militärischen Absperrungen, Überwachungseinrichtungen und Kameras auf den Dächern, Metalltoren sowie von Soldaten an jeder Ecke umgeben ist.

 

In der Altstadt wurden 2.200 palästinensische Läden geschlossen, weil deren Besitzer sie nicht erreichen können. 800 Geschäfte wurden per Militärbefehl aufgegeben. - 2.09.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk 

Villengrundstücke in bester geschützter Lage
Die israelische Mauer verändert den Immobilienmarkt

Eskalation in Azzun
ISM meldet

".....Ein den BewohnerInnen vorliegender Plan der israelischen Regierung besagt, dass die Beschlagnahmung des Landes dem Ausbau der auf den Hügeln über der Stadt liegenden Siedlungen dient und dem Bau einer Siedlerstrasse, die eine Verbindung zwischen den Siedlungen Itsofin und Ma'ale Shomron schaffen soll. Zusätzlich soll die Hauptstrasse, die von Azzun nach Nablus führt, geschlossen werden. Die EinwohnerInnen werden dadurch gezwungen sein, einen weiten Umweg in Kauf zu nehmen um nach Nablus zu gelangen..." mehr >>>

Arab Ramadin – Süd-Hebron: Konfrontation mit dem Pfad der Apartheid
Sheikh Nawaf Sarhan, Schuldirektor in der palästinenischen Gemeinde Arab Ramadin, im äußersten Süden des Westjordanlandes, spricht ganz offen über die verheerenden Auswirkungen des israelischen Mauerprojektes auf sein Dorf. In Arab Ramadin, im Süden des Bezirkes Hebron leben derzeit 3200 Einwohner. Ihnen allen ist klar, dass die Apartheidmauer der Besatzungsmacht auf nichts anderes als die Zerstörung ihres Leben und ihrer Zukunft abzielt. Das wahre Ausmaß der Verwüstung zeichnet sich erst jetzt mit dem Bekannt werden des endgültigen Streckenverlaufs der Mauer ab.....mehr >>>

Jahrzehnte des Widerstands gegen Landbeschlagnahme und Siedlungen
Stimmen aus Palästina, The Grassroots Palestinian Anti-Apartheid Wall Campaign
Mar 13, 2005 -- Abed Allah ist mit der Verantwortung für den Schutz des Landes seiner Gemeinde und im Widerstand gegen die Siedlungen sechzig Jahre alt geworden. In Zusammenarbeit mit den Land Defense Committees kämpft Abed Allah seit den achtziger Jahren gegen die Beschlagnahme palästinensischen Landes durch die Besatzungsmacht. Diese hatte Mitte der achtziger Jahre 86 dunum (86000 qm) vom Land Abed Allahs Familie für den Bau der israelischen Siedlung Sha'are Tiqva beschlagnahmt. Im letzten Jahr hat das Dorf Azzun durch den Bau der Apartheidmauer noch mehr Land verloren. Hier sein Bericht: [
weiter]

Separation Wall und Wasserressourcen-Entwicklungsperspektiven
Clemens Messerschmid (Ramallah)

Aufruhr vor einem "Freiluftgefängnis
"Noch nie war man einem Palästinenserstaat näher - noch nie war der radikal zionistische Widerstand dagegen entschlossener
Ludwig Watzal

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Der Rückzug ist (nur) ein Vorspiel zur Annexion
Von Avi Shlaim

Die Im Orient House beschlagnahmten Dokumente beweisen Landraubabsichten

 

Maisa Abu Ghazaleh, Jerusalem, für Palestine News Network

 

Israelische Quellen bestätigen, dass die Besatzungsbehörden geplant hätten, Jerusalem zu judaisieren, nachdem Dokumente im Orient House in Jerusalem beschlagnahmt worden sind. Die israelischen Verwaltungsbehörden schlossen das Orient House, das sich im Jahre 2001 mit palästinensischen Angelegenheiten im besetzten Jerusalem befasst hatte. Der Leiter des Orient House, Faisal Al Huseini, betreute die Jerusalem-Akten für die PLO.

 

Quellen verlautbaren, dass die beschlagnahmten Akten einen kompletten Überblick über palästinensische Grundstücke und Häuser in Ostjerusalem sowie über Flächen, die Gefahr laufen, von jüdischen oder israelischen Organisationen aufgekauft zu werden, beinhalteten. Andere Quellen bestätigen, dass gemäß jener Dateien israelische Siedlervereinigungen versuchten, eine größtmögliche Anzahl von Anwesen in der Stadt zu kaufen, was durch den jüngsten Landverkaufskandal des Griechisch-Orthodoxen Patriarchen noch offensichtlicher wurde.

 

Der israelische Minister für Innere Sicherheit ließ das Orient House schließen, weil es als eine politische Einrichtung der Palästinensischen Behörde in Ostjerusalem galt. Die Israelis sagten, dass die Organisation ein Zeichen für die Erlaubnis setzen könnte, Ostjerusalem zur Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates zu erklären.

 

Die Altstadt von Jerusalem wird von 32.000 Palästinensern bewohnt. Etwa 4.000 israelische Juden leben im jüdischen Stadtteil und in Häusern, die überall in den christlichen, moslemischen und armenischen Vierteln verstreut liegen. Sogar Israels Ministerpräsident Sharon kaufte sich dort ein Haus, auf welchem er die israelische Flagge hisste. Außerhalb der Altstadt leben 230.000 israelische Juden, was in etwa der Anzahl palästinensischer Einwohner in der Stadt entspricht.

 10.05.05, Übers. v. Gabriele Al Dahouk

Die Anwesen der Abwesenden - Chaim Denkner

Die Anwesen der Anwesenden - Ran Kislev

..Zum Vergrößern Bild anklicken


 

Eindrucksvoller als auf diesen vier Karten kann die zionistisch-israelische Kolonisierung Palästinas nicht dargestellt werden. Besaßen die zionistischen Siedler vor Ausrufung des Staates Israel ca. 7 % des Landes so werden die Palästinenser, wenn sie den ihren "Staat" irgendwann ausrufen können, gerade noch einmal über ca. 10 % ihrer ursprünglichen Heimat verfügen. Folglich haben sich innerhalb von knapp über 100 Jahren die Besitz- und Machtverhältnisse völlig umgekehrt. Das zionistische Kolonisierungsprojekt war also sehr erfolgreich, wenigstens für die Israelis. Für ihre Opfer die Palästinenser stellt es eine andauernde Katastrophe (arab. al-nakba) dar. Ist die Kolonisierungsphase damit wirklich abgeschlossen?

„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen Historiker Ilan Pappe --  Rezension von Ludwig Watzal (pdf) - Deutsch Ausgabe

 

Marcel Pott über Ilan Pappe's Buch "Die ethnische Säuberung Palästinas"  MP3, Flash

Wie ein Tabu für deutsche Leser: Das Buch und schon der Titel - Ilan Pappes Buch über die „Ethnische Säuberung Palästinas“ jetzt auch deutsch - von Rupert Neudeck - Wo man in diesem Buch hinliest, wird man von einem Schauer ergriffen. Schließlich kann man das Buch jetzt deutsch lesen, obwohl der eingeweihte Leser das nicht für möglich gehalten hat. Man liest die Sätze und Überschriften jetzt auch deutsch. Im ersten Moment meint man, aus politischer Korrektheit (oder auch aus politischer Feigheit) müsse man das Coverbild, das Titelbild des Buches verstecken. Denn es steht dort ohne Anführungszeichen: „Ilan Pappe: Die ethnische Säuberung Palästinas“. Der Titel wirkt noch wagemutiger, da er nicht mal durch einen Untertitel gemildert ist. >>>

Zu einem Buch über die „Die ethnische Säuberung  Palästinas" des israelische Historikers Ilan Pappe - Englische Ausgabe - Von Rupert Neudeck

'Ethnische Säuberung' in der Stunde der Wahrheit: - Die Gründungsväter des Staates Israels gingen über Leichen. - Eine Rezension des neusten Buches des israelischen Historikers Ilan Pappé -  Viktoria Waltz

Bestelladresse: service@zweitausendeins.de
Oder  in den Zweitausendeins-Läden in Berlin, Darmstadt, Düsseldorf, Frankfurt /M., Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart")

Die ethnische Säuberung in Palästina - Konferenz mit  Ilan Pappe - Diese Konferenz wurde vom Lehrstuhl Emilio Garcia Gomez der Universität von Granada (Spanien) veranstaltet und fand am 26. Oktober 2006 im Konferenzsaal der Rechtswissenschaften der Universität von Granada statt.

Das System der ,,verbotenen Straßen’’

Der Landverlust der Palästinenser

Foundations of Civil and Political Rights in Israel and the Occupied Territories - Mag. Dr. Iur. Yvonne Schmidt

Gestern ketteten sich Palästinenser an ihre Olivenbäume im Dorf Bal'een, um israelische Bagger davon abzuhalten, diese Bäume ihres Dorfes zu entwurzeln, damit der Bau der landraubenden Apartheidmauer vorbereitet werden kann   (Assafir, 05.05.2005).

Dr. Norbert Blüm, Rechtsanwalt Winfried Seibert und Rupert Neudeck in Palästina
Die Mauer muss weg.

Der Alltag der Palästinenser ist ein Leben mit Schikanen, Demütigungen und in raffinierter Unterdrückung - Norbert Blüm.
Kann man sich auf Israelis verlassen
- Amira Haas
"Gaza ist Teil Israels"
Israels Rechte mobilisiert gegen den Abzug aus dem Gaza-Streifen. Deren Idee: Wenn schon einer gehen soll - dann doch bitte die Palästinenser
SUSANNE KNAUL

Bürger leben in „Gefahrenkreis“
 Bewohner der Al-Bqi’a-Ebene im Osten der nördlichen Westbank­stadt Tammoun leben unter Spannung und Sorge, da israelische Besatzungskräfte (IOF) dieses Gebiet wiederholt mit der Absicht angreifen, die Einwohner zu vertreiben.

5 Regelungen vom „Königreich der Siedlungen" - Amira Haas

Israelische Besatzungssoldaten zerstören Häuser im Südwesten Bethlehems

 

Palestine News Network

Najib Faraj, Bethlehem

 

Israelische Besatzungssoldaten führten am vergangenen Donnerstag eine große Hauszerstörungsoperation in Wadi Rahdal südwestlich von Bethlehem durch. Die Dorfbewohner berichteten, dass die Zerstörungsaktion um 9.30 Uhr am Donnerstag begann und um 17.00 Uhr beendet war.

 

Drei der Häuser waren bewohnt, während sich drei weitere im Bau befanden. Mehrere andere Gebäude dienten als Lager und Viehställe. Drei große Schaufelbagger und zwei Planierraupen zerstörten das palästinensische Eigentum, während 150 israelische Soldaten das Dorf besetzten.

 

Die Operation betraf unter anderem das zweistöckige Wohnhaus mit 300 qm² Wohnfläche von Asaad Mohammad Ismail Fuwarai. Dreizehn Menschen bewohnten das Haus. Aufgrund der Größe des Hauses dauerte die Zerstörung mehr als drei Stunden. Sein Sohn Tariq versuchte schnell, Möbel und familiäre Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen. „Was hier vor sich geht, ist absoluter Terrorismus. Es ist schwierig, zu glauben, dass sie uns in unsere Häuser und auf unseren Grund und Boden folgen, um uns zu entvölkern. Sie gaben uns nicht einmal genügend Zeit, um unsere Möbel hinauszutragen und bezeichnen uns als Terroristen!“

 

Die israelischen Besatzungssoldaten zerstörten dann das 150-m²-Haus von Walid Mohammad Juda, in dem sechs Menschen lebten sowie das 120-m²-Haus von Ghralib Abed Ziada, das fünf Familienangehörige beherbergte.

 

Drei Häuser, die im Bau waren, wurden ebenfalls zerstört. Sie gehörten Abdullah Khuder Ziada, Ahmed Ali Ziada und Issa Ali Ismail. Die Dorfbewohner meinten dazu, dass diese Zerstörungen ein Gefühl der Traurigkeit auf ihr Dorf gelegt, jedoch auch ein Gefühl des Hasses entzündet hätten.

 

Dutzende Menschen versammelten sich vor den israelischen Planierraupen und versuchten, sie anzuhalten, während sich die Soldaten und die Familienmitglieder gegenseitig wegstießen. Die Soldaten verbrachten schließlich fünf  Leute an unbekannte Orte, weil sie der Zerstörung Widerstand geleistet hatten.

 

Eine Frau, Miteigentümerin eines der Häuser, sagte, dass sie in Zelten auf den Grabhügeln ihrer Häuser weiterleben würden. „Wir werden bleiben und nicht weggehen, egal wie hoch der Preis sein wird, um unser Land und unseren Besitz zu schützen. Es ist unmöglich für uns, dies alles zu verlassen."
deutsch
Gabriele Al Dahouk

Jenseits der großen Mauer - Amira Haas
»Scharon hat seine Ziele nicht geändert«
Gespräch mit Felicia Langer. Über das Oslo-Abkommen zwischen Israel und Palästina, den Friedensprozeß in Nahost nach der Konferenz von Sharm el Sheikh und die Strategie der israelischen Regierung
Az Zahwiya - Das Land wird zerstört



Jugendliche Siedler greifen die Bauern an.

Olivenernte  -  Teil 2 - Teil 3
 

Israelische Siedler attackieren palästinensische Bauern beim Versuch, ihre Oliven zu ernten.

Jüdische Siedler zerstören Olivenbäume von Palästinensern

Die Schlacht um die Oliven

Alles wegen einer kleinen Olive - Uri Avnery

Gottesdienst im Olivenhain

Die Seite, die ich sehe: Gedanken während der Olivenernte

DER SPIEGELSchleichende Landnahme: Jüdische Siedlungen und Außenposten, Oktober 2003
 

 

Landkarten 1

Landkarten 2

Karten zur Mauer 1

Karten zur Mauer 2

Jerusalem Karten

Karten zur Mauer

Welche Art Staat hat es verdient zu existieren-
Israel beschlagnahmt Land in Ost-Jerusalem im großen Stil

Tickende Zeitbomben“
Zionistische Pioniere oder Hindernis für den Frieden? Die jüdischen Siedler in den Palästinensergebieten sind umstritten
Von Johannes Zang

Wussten Sie schon dass, ...
 

vor der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 87,5% des Gebietes von Palästina in palästinensischer Hand war, während Juden nur 6,6,% des Landes besaßen?

der Rest, also 5,9% des Landes in Staatsbesitz war?

seit Juni 1967 Israel mehr als 79% der besetzten palästinensischen Gebiete (also Westjordanland und Gazastreifen) beschlagnahmt hat?

davon 44% für angebliche "militärische Zwecke" beschlagnahmt wurden, 20% aus angeblichen "Sicherheitsgründen", 12% für öffentliche Zwecke und 12% weil ihre Eigentümer abwesend waren mehr...

Israel kippt israelischen Müll in der Nähe von Nablus in die Westbank

Palestine News Network
 

Die israelische Regierung erlaubt einer privaten israelischen Firma, ihren Abfall in der Nähe von Nablus zu entsorgen. Internationales Recht verbietet so etwas, da die Nutzung besetzten Landes durch den Besatzer illegal ist, es sei denn, es käme dem Besetzten zu Gute.

 

Die israelische Regierung verbietet es den Palästinensern nicht nur, in vielen Gebieten neue Wasserquellen zu erschließen, während sie damit fortfährt, das Land zu konfiszieren, sondern verbietet ihnen auch, eigene Müllentsorgungsanlagen zu errichten.

 

Sogar die israelische Tageszeitung Ha’aretz brachte kürzlich einen Bericht mit folgendem Wortlaut:

 

„Israels Bau und Inbetriebnahme des Kedumim-Müllabladeplatzes handelt offensichtlich den Internationalen Gesetzen zuwider, was den Transfer von Müll auf besetztes Territorium angeht.

Die Westbank ist voll mit illegalen palästinensischen Müllhalden, die ernsthafte Umweltrisiken darstellen und das Grundwasser gefährden, da die israelischen Zivilbehörden den Palästinensern untersagen, moderne Abfallbeseitigungsanlagen zu errichten. Die modernste Anlage, die hier gebaut wurde – die Kedumim-Anlage – ist ausschließlich für Abfälle aus Israel vorgesehen.“

 Palestine News Network - Übersetzung: G. Al Dahouk

Israelischer General holt biblische Tiere nach Palästina heim

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (6) Joseph Galile

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (5) Mordechai Eretzieli

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (4) Mordechau Eretzieli

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (3) Dalya Mazori

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (2) Danny Rubinstein

Die Tätigkeiten des Naturschützers Abraham Yaffe (1) Dan Margalit

Fast 1.600 Bauanträge in der Westbank abgelehnt - Israel verweigert Palästinensern Baugenehmigungen - Peace Now- Palästinenser erhalten kaum Baugenehmigungen im Westjordanland - In den vergangenen sieben Jahren wurden 94 Prozent abgelehnt

Bericht: Israel`s Politik der Verweigerung von Baugenehmigungen -  ISM/G-Mona - Innerhalb der letzten sieben Jahre wurden lediglich 91 Baugenehmigungen an Palästinenser des Westjordanlandes erteilt, während jüdische Siedler in der Region 28.472 solche Genehmigungen erhielten, so berichten am Donnerstag israelische Aktivisten. Derweil kamen laut der Gruppe Peace Now auf jede einzelnde Baugenehmigung 55 Abrissbefehle und 18 tatsächliche Hauszerstörungen.  
 

OCHA: 40% der Westbank nicht für die palästinensische Bevölkerung zugänglich - Fast 40% der Gesamtfläche der Westbank ist der palästinensischen Bevölkerung nicht zugänglich. Wie das Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten der Vereinten Nationen(OCHA) in einem zu Ende letzter Woche veröffentlichten Situations-Bericht erklärte, errichtete die Besatzungsmacht Israel auf dieser Fläche seine eigene Infrastruktur, die jegliche Bewegungsfreiheit für Palästinenser verhindert.

Weitere Landnahme - Israel will "Mauer" verschieben - Wie die israelische Haaretz am Mittwoch (31.1.2007) berichtete, hat der israelische Premierminister Ehud Olmert einer Verlegung des Verlaufs der "Mauer" tiefer in das Gebiet der West Bank zugestimmt, um so zwei israelische "Siedlungen" auf die israelische Seite der "Mauer" zu bringen. Der Verlauf der "Mauer" soll dabei um mindestens fünf Kilometer ostwärts verschoben werden, um so die beiden "Siedlungen" Nili und Na'aleh einzuschließen. Beide "Siedlungen" haben zusammen etwa 1.500 Bewohner. Außerdem würden durch diesen neuen Verlauf der "Mauer" auch zwei palästinensische Enklaven mit rund 20.000 Menschen und ohne Verbindung zur West Bank geschaffen. Die "Mauer" würde hierdurch nicht nur um etwa 12 Kilometer länger, die Kosten hierfür werden außerdem auf 120 Millionen Neue Israelische Schekel (rund 22,7 Millionen Euro) geschätzt

Oberstes Gericht genehmigt Enklave durch Zaunverlauf
JERUSALEM (inn) - Der Oberste Gerichtshof hat einem Plan über den Verlauf der israelischen Sicherheitsanlage nördlich von Jerusalem zugestimmt. Dadurch wird ein Gebiet, auf dem fünf palästinensische Ortschaften liegen, vom Rest des Westjordanlandes abgeschnitten.

Am Donnerstag konfiszierte die israelische Besatzungsarmee mehr als 1.100 Dunum Land in der Westbank. Die betroffenen Ländereien gehören zu dem nördlich von Hebron gelegenen Dorf Halhoul sowie zu einem Flüchtlinslager.

Shwayy shwayy – Wie Gefangene in einem Käfig.

Die Shabab von Marda - Die "Marda 5" kehren nach vier Monaten Haft in ihr Heimatdorf zurück und finden ein veränderte Umgebung vor.

Die Mauer im Osten - Vollendete Ghettoisierung
Wie palästinensischer Privatbesitz in Staatsland verwandelt wird
Akiva Eldar, Haaretz , 27.12.05

Israelisches Militär teert Straße
von Amira Hass -
Ha'aretz

Die äußeren Grenzen Israels
Der Niedergang des israelischen Kolonialismus. Teil 1

Rückschau: Von der zionistischen Besiedelung bis zur Staatsgründung Israels - Zur Entstehungsgeschichte des Nahostkonfliktes Ludwig Watzal
Scharon auf Kriegspfad
Premier erklärt jüdische Siedlungen im Westjordanland »für alle Zeit« zum Teil Israels. US-Außenministerin Rice im Nahen Osten unterwegs

Die Menschen in Wadi Rahhal erlebten das die Besatzung ihnen ihr Land nahmen um die Mauer zu bauen.  Vor dieser Zeit war das Land das im Hintergrund braun ist genau so grün aus wie das Land in der Frontseite des Bildes (zum Vergrößern klicken Sie bitte auf das Bild)

Der Abzug (aus dem Gazastreifen) als Nebelvorhang

Jerusalem wird bald zweigeteilt sein.

Der Bau des Sperrwalls durch Jerusalem soll bald beginnen.
Zahlreiche palästinensische Schüler sind dann von ihrer Schule abgetrennt.

Das israelische Siedlungsprojekt E1
Peter Schäfer 07.07.2005
Eine neue Siedlung könnte die Etablierung einen palästinensischen Staats untergraben
Israel plant, auf besetztem Gebiet im Osten Jerusalems eine neue Siedlung für 50.000 Einwohner zu bauen. Damit wird Jerusalem von seinem palästinensischen Hinterland abgeschnitten und das Versprechen eines palästinensischen Staates wohl unerfüllbar.
Landnahme in der Westbank geht weiter
Zerstörung von 88 Häusern in Silwan - Gebiet el- Bustan - Ostjerusalem
Neue Texte - neue Karten - neue Fotos
WHO- Lagerung von Atommüll in den besetzten Gebieten wird untersucht
Festnahme und Landraub in Hebron
Presseerklärung der EJJP vom Februar 2005 "A catastrophic lapse of memory?" gegen Landzerstörung in Palästina - Presseerklärung in englisch und deutsch
Palästina: Der Landraub geht weiter
Israel beschlagnahmt Land in Ost-Jerusalem im großen Stil
Wissenswertes über die Enteignung von Palästinensern
Moshe Machover - Ist es Apartheid-
Das Ende eines lebensfähigen Staates
Jeff Halper, ICAHD
Landraub in Palästina
Illan Paape - Gartenstadt + Gefängnisstadt
Ilan Pappe - Israel muss wie Südafrika behandelt werden
Alles wegen einer Olive - Uri Avnery
Naboth hat einen Weinberg - Uri Avnery
Gila Svirsky - Den Höhlenbewohnern droht Vertreibung
Halperin Yuval - Welches Israel unterstützt ihr?
Liebermann ruft zum Transfer der Araber auf.
Biduu - Kampf gegen die Mauer
Palästinensischer Hügelhang  in der Nähe der Siedlung Maon vergiftet
 ISM-Bericht, vom 22.3.05
Israel will keinen Frieden, Israel will Land. - von Waltraud "Woman in Black" aus Wien
Vertreibungspolitik israelischer Siedler
Israel will 6300 neue Wohnungen in Siedlungen bauen
Wallajeh: eine kurze, typische Geschichte  jüdischer Siedlungstätigkeit
–  jetzt und andauernd

 Meir Margalit, ICAHD*

3500 Häuser ins Westjordanland
Medienberichten zufolge will Israel eine grosse jüdische Siedlung im besetzten Westjordanland mit Jerusalem verbinden.

Israel will Siedlungen im Westjordanland vergrößern

Der Landraub geht weiter

Die Schlacht um die Hauptstadt
Danny Rubinstein, Haaretz, 31.3.05

Die palästinensische Öffentlichkeit und Führung zweifelt nicht daran, dass Israel und die Palästinensische Behörde nun mit einer genau definierten Schlacht um Jerusalem beschäftigt sind. Wenn  in etwa vier Monaten der Abzugsplan ausgeführt wird, wird der Mauer-und Zaunbau rund um Ost-Jerusalem abgeschlossen sein und etwa 250 000 Araber werden von der Palästinensischen Autonomiebehörde abgeschnitten sein.  mehr >>>

Selbstbewusste jüdische Siedler in Hebron
Verdrängung palästinensischer Einwohner

Dugard-Bericht- Siedlungen stehen einer Zwei-Staaten-Lösung im Wege

Deutsche Zusammenfassung

Staatliche Bodenitik in Israel
 
Juden und Palästinenser gemeinsam gegen Jüdischen Nationalfonds
Für israelische und arabische Menschenrechtler stellt die israelische Bodenpolitik eine Diskriminierung der palästinensischen Minderheit dar; jetzt klagen sie an Israels Oberstem Gerichtshof für eine Gleichbehandlung. - Joseph Croitoru
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Auffahrten ins Nirgendwo
Herrschaft durch Undeutlichkeit: In Israel/Palästina bekommen Besucher überall Landkarten in die Hand gedrückt. Trauen kann man ihnen allerdings nicht - es geht um Politik, nicht um Orientierung
Regierungserklärung enteignet palästinensischen Besitz in Ost-Jerusalem
Meron Rappaport, Haaretz, 20.01.05
Beitrag in deutsch und englisch
Angriffe der Siedler
Diese Karte zeigt den Landverlust der Palästinenser in den letzten JahrenDiese Karten zeigen den Landverlust der Palästinenser in den letzten Jahren

Israelische Armee beschlagnahmt Land im Al-Baqaya-Tal

 

Ali Samoudi, Jenin, für Palestine News Network - 5.5.05

 

Bauern im Al-Baqaya-Tal berichten darüber, wie überrascht sie waren, als Panzer und israelische Militärfahrzeuge sie umkreisten und mit dem Angriff begannen. Es war Teil einer Landnahmekampagne im Gebiet von Jenin zu Beginn dieser Woche, bei welcher Bauernhöfe, Acker- und Weideland beschlagnahmt wurden.

 

Das Al-Baqaya-Tal liegt zwischen der Stadt Tamoun und dem Dorf Atouf und hat sich schon einer Vielzahl von Übergriffen gegenübergesehen. Bewohner sagten, es sei nicht das erste Mal, dass die israelische Armee Scheunen und Unterstellräume zerstöre.

 

Der Bewohner Mohammad Bani Oda erläuterte PNN: „Die Soldaten drangen sehr schnell überall ein und vertrieben alle. Sie begannen mit ihren Jeeps eine Aktion der Zerstörung; wir konnten unsere Habe nicht mehr herausholen. Die Haltung der Soldaten gegenüber uns war sehr aggressiv; sie nahmen überhaupt keine Rücksicht auf unsere Lage. Sie töteten sogar mehrere, darunter auch neugeborene Schafe.

 

Der Bürgermeister von Tamoun, Basher Bani Oda, meinte: „Um etwa 12 Uhr mittags wurden wir davon überrascht, wie 20 Militärfahrzeuge und Planierraupen, die von etwa 200 Soldaten begleitet wurden, sich über das ganze Al-Baqaya-Tal verteilten. Es schien so, als würden sie sich auf einen Krieg vorbereiten. Sie riegelten das Gebiet, wo die Scheunen waren, ab. Die Panzer standen dort, wo Leute wohnten. Sie kamen ohne irgendeine Vorwarnung, und es sah so aus, als sei die Entscheidung gefallen, anzugreifen und zu zerstören sowie jeglichen Versuch zu unterbinden, der dieser Entscheidung zuwiderlaufen würde.“

 

Feras Khalid blieb auf seinem Land, als die Planierraupen damit begannen, die Existenz seiner Familie zu zerstören. „Nun haben sie meine zehn Schafe getötet. Dieses Verbrechen hat mir schwere Verluste zugefügt. Und sie reden über eine Waffenruhe! Ich sagte einem der Soldaten, als sie meine Zelte zerstörten, die Besatzung beweise täglich, dass sie nicht an einem Waffenstillstand bzw. an Frieden interessiert sei. Beweis hierfür sei diese gewaltsame und unnachsichtige Vorgehensweise. Welches Delikt läge denn gegen uns vor, dass man unsere Hütten und Zelte, in denen wir die Nahrung für unsere Familie lagern, zerstören müsse? Die Besatzung vernichte uns; wir hätten große Verluste, und kein Mensch würde uns je dafür entschädigen.“

 

Haje Suheira Bani Oda weinte, als sie mit ansah, wie die Planierraupen ihre Ställe zerstörten. Sie fragte: „Was für ein Waffenstillstand und welcher Weg zum Frieden ist dies denn? Sie reden darüber, wie wir über eine Waffenruhe verhandeln können, während die Besatzung unsere Einkommensquellen vernichtet! Ich habe versucht, die Soldaten zu überreden, unsere Sachen herausbringen zu dürfen aber sie lehnten dies ab, und innerhalb weniger Sekunden haben sie alles zerstört, sogar die Wasserreservoirs! Sie begraben den Frieden und jegliche Waffenruhe durch ihr gewalttätiges Verhalten.“

 

Bani Oda bestätigte, dass Israel plane, die Ländereien im Al-Baqaya-Tal zu beschlagnahmen, da sie als äußerst fruchtbar gelten. „Diese Angriffe auf uns werden unsere Entschlossenheit nur verstärken und werden uns noch unkaputtbarer machen.“ 5.5.05, Übersetzung von Gabriele Al Dahouk

 

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