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Kinderschicksale in Palästina - 1

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24.1.2012 -

Fieber – Thapra - Liva Haensel - Es ist „Dorftag“. Das heißt, wir besuchen Dorfbewohner im Betlehem Distrikt gemeinsam mit der NGO Holy Land Trust (HLT). Diese Non-Profit-Organisation hat eine lange Tradition im Training von gewaltfreien Strategien und kümmert sich in persönlicher Weise um palästinensische Dörfer und ihre Probleme. ( ...) Wir machen uns Notizen und fahren weiter nach Thapra. Diese kleine Dorfgemeinschaft ist eine der ärmsten in der Westbank.

Obwohl wir in den zwei Monaten schon einiges gesehen haben, ist die Familie, die wir hier besuchen, mit Abstand auf dem niedrigsten Niveau bezüglich der Lebensqualität. In dem Haus mit den feuchten Wänden wohnen zwei Familien verteilt auf zwei Räume. Ein kleiner Elektroheizer versucht ein wenig Wärme in dem größeren Zimmer zu verteilen. Die Ehepaare, die Großmutter und alle Kinder strahlen und begrüßen uns offen und warmherzig. Draußen gießt es in Strömen. Auf dem Sofa liegt ein kleiner Junge mit müdem, blassem Gesicht. Ab und zu stöhnt er und schließt die Augen.

Seine Mutter erzählt:„Mein Sohn Amer ist krank. Er ist 15 Jahre alt, aber, ja, ich weiß, er sieht aus wie sechs oder sieben. 2002 als die zweite Intifada im Gange war, bekam er eines Tages Fieber. Er hatte 41 Grad und ich schaffte es nicht, das Fieber zu senken. Also nahm ich ihn auf den Arm und trug ihn durch die Hügel Richtung Bethlehem (Anm.: Die Entfernung Thapra-Bethlehem beträgt etwa 14 Kilometer). Die gesamte Stadt stand unter Ausgangssperre, niemand durfte nach Bethlehem hinein oder heraus, überall standen Soldaten. Ich bat einen von ihnen, mich durchzulassen, weil ich mit Amer in ein Krankenhaus wollte. Aber sie ließen mich nicht. Mit meinem kranken Kind auf dem Arm musste ich den ganzen Weg wieder nach Hause laufen, ohne irgendeine >>>

 

Operation Dove: Israeli army fails to protect Palestinian children - AIC - "According to a new report released by Operation Dove, Israeli authorities have been increasingly intransigent in their obligation to protect Palestinian children from settler violence in the South Hebron Hills this school year. The mandatory Israeli military escort that is supposed to ensure that Palestinian children arrive to school safely failed to walk with the children 95% of the time since the school year began in September. Soldiers and police also behaved aggressively towards Palestinians, forcing a pregnant women to spend 30 minutes at a flying checkpoint, for example, and aided settler harassment of Palestinians" >>>
 

Cell 36: Palestinian children locked in solitary confinement in Israel - video - Harriet Sherwood, Mat Heywood and Mustafa Khalili - The Guardian - Cell 36 in Al Jalame prison, northern Israel, is one of a handful of cells where Palestinian children are locked in solitary confinement for days or even weeks. Mohammad Shabrawi from Tulkarm, in the West Bank, was arrested last January, aged 16, and Ezz ad-Deen Ali Qadi from Ramallah, who was 17 when arrested, talk about their experiences >>>
 

Child Dies Of Wounds Suffered Three years Ago - Saed Bannoura - "Palestinian medical sources reported on Sunday that Hanin Kamal Abu Jalala, 16, died of wounds suffered during the Israeli offensive on Gaza three years ago. The child was severely wounded by phosphorous shells fired by the Israeli army into civilian areas in Gaza" >>>

9.9.2011 - Wie sich Israel an Steine werfenden Jungen rächt - Ein Vernehmungsvideo, das der Journalistin Catrina Stewart von der britischen Tageszeitung „The Independent“ zugespielt wurde, zeigt die brutalen Verhörmethoden an palästinensischen Jugendlichen. Der Junge, klein und schwach, kämpft gegen das Einschlafen an. Sein Kopf hängt zur Seite herunter und rutscht auf seine Brust. „Kopf hoch! Setz dich aufrecht hin!”, brüllt einer der Vernehmungsbeamten und schlägt ihn. Aber der Junge hat an diesem Punkt schon aufgegeben. Er ist nun schon mindestens 12 Stunden wach, seitdem er um zwei Uhr dieses Morgens mit vorgehaltener Waffe von seinen Eltern getrennt wurde. „Ich wünschte, Sie würden mich gehen lassen“, wimmert der Junge, „einfach nur um etwas schlafen zu können“. Das knapp sechsstündige Video zeigt den mittlerweile erschöpften und ängstlichen 14-jährigen palästinensischen Jungen Islam Tamimi. >>>

18.7.2011 - Jugend vor Militärgerichten in Israel - Mit 12 in den Knast ohne Bewährung - Susannen Knaul - Die Menschenrechtsgruppe Betselem beklagt, dass von 835 palästinensischen Jugendlichen vor israelischen Militärgerichten in sechs Jahren nur einer freigesprochen wurde >>>

Die israelische Armee unterdrückt  den Dissens über Verhaftungen von Kindern mitten in der Nacht. (Teil 1) - Joseph Dana -  „Sie kommen wegen unserer Frauen und Kinder“, sagte mir kürzlich Bassem Tamini, der Führer des Volkskomitees von Nabi Saleh,  „sie  ( die isr. Armee) weiß, dass die Hälfte unserer Bevölkerung aus Frauen  besteht und mit ihnen auch die Hälfte unserer Stärke, deshalb greifen sie sie mit den Kindern an.“ Tamini, ein sanfter Mann mit einem warmen Lächeln spricht mit mir über die Unterdrückung seines Dorfes, während wir in seiner Wohnung sitzen und einen Blick auf die Siedlung Halamish haben. „Sie wissen, wie und wo man Druck auf unseren Widerstand  ausüben kann. Es ist mit der letzten Welle von Verhaftungen wirklich schwierig geworden.“ Israel gibt sich die größte Mühe, die Entschlossenheit des Dorfes Nabi Saleh - gegen die Besatzung zu demonstrieren - zu unterdrücken. Die besondere  Methode der Unterdrückung hat sich in den letzten acht Jahren entwickelt und ist nicht nur dafür >>>

DCI-Bericht an die UNO: Folter und Verweigerung medizinischer Versorgung von Kindern - Ein Bericht, in dieser Woche veröffentlicht, stellt Beweise für systematischer Folter und verweigerter medizinische Hilfeleistungen zum Schaden palästinensischen Kinder in Israels Konzentrationslagern. Verteidiger von Kinder international - Sektion Palästina fragten wiederholt UN Untergliederungen für Gefangenenrechte nach Beistand. Auch um sicherzustellen, dass unabhängige Kontrolleure die Misshandlung von Kindergefangenen durch Israel überprüfen können. Der Bericht über das 2. Halbjahr 2010 beinhaltet Belege von 40 Kindern >>>

Gewalt erzeugt neue Gewalt - Während Israelis und Palästinenser einander zu Friedensgesprächen treffen, zeigt eine Studie die psychologischen Folgen des Krieges in Nahost auf: Die Dauerpräsenz der Gewalt löst bei Jugendlichen nicht nur Angststörungen aus, sie führt auch zu Gewalt unter Ihresgleichen. - Zeugen des Krieges - Dass Raketenangriffe und Bombardements mit Flugzeugen ein Klima permanenter physischer Gefahr erzeugen, ist nicht nur naheliegend - der Effekt ist wohl auch von den jeweiligen Aggressoren des Nahostkonflikts intendiert. Laut einer Befragung von Forschern der University of Michigan sollte man auch die indirekten psychologischen Wirkungen nicht unterschätzen. Nahezu 50 Prozent aller palästinensischen Jugendlichen zwischen 11 und 14 Jahren haben Menschen gesehen, die weinten oder verzweifelt waren, weil jemand aus ihrem näheren Bekanntenkreis durch einen Angriff getötet worden war. Fast ebenso viele Jugendliche aus Palästina wurden innerhalb des letzten Jahres direkte Zeugen der Gewalt >>>

Palestinian Children Under Occupation -  Stephen Lendman - The Al-Zaytouna Centre for Studies and Consultations is a Beirut, Lebanon-based organization engaged in "strategic and futuristic studies on the Arab and Muslim worlds, (emphasizing) the Palestinian issue." In July 2010, it published the latest in its "Am I Not a Human?" series titled, "The Suffering of the Palestinian Child under the Israeli Occupation," saying: Palestinian children grow up "under the Israeli occupation, surrounded by cruelty, oppression, killing, starvation and destruction." Yet, like all children, they dream of playing and living normally and safely. Instead, their father may be dead or in prison, their brother killed, their home destroyed, and their mother forced to give birth at an Israeli checkpoint, risking her and the newborn. Palestinian children grow up differently from most others, their development "distorted by an occupation," destroying their innocence, dreams and well-being. They live in constant fear, forced to grow up while still a child. "Actually (they are) grown up, for (they challenge) the toughest circumstances," helping their families, replacing a parent when lost, and confronting Israeli incursions. "Amazingly....Palestinian child(ren set) the example to mature people," even when very young. >>>

340 Kinder in israelischen Gefängnissen - Knapp 340 palästinensische Kinder befinden sich heute in israelischen Gefängnissen und werden dort misshandelt und gefoltert. Wie das „Palestinian Center for Defending the Detainees“ (PCDD) anlässlich des „palästinensischen Tag des Kindes“ am Montag (06.04) mitteilte, erhalten die Kinder oftmals Einzelhaft oder leben in kleinen und überfüllten Zellen >>>

Im Gedenken an vier palästinensische Kinder -  Nurit Peled-Elhanan - Im Gedenken an vier palästinensische Kinder, die in dieser Woche getötet wurden. Hier in Israel geht die Behandlung palästinensischer Kinder schon lange nach dem Sprichwort - Nits breed lice ?? ( Nisse brüten Läuse aus). Einige sagen es offen, andere teilen diese Ansicht nur hinter vorgehaltener Hand. Es  vergeht kein Monat, in dem nicht mehrere  palästinensische Kinder  unter unklaren Vorwänden, die keiner versteht,  getötet werden, bis ein schwedischer Journalist zu raten versucht und  all die großen Kanonen eingesetzt werden, um ihn zum Schweigen zu bringen. Für den größten Teil bringen die Besatzungsbehörden es auch fertig, das Alter der kleinen Opfer zu fälschen und ihnen kriminelle oder subversive Absichten unterzulegen. Und wenn all dies nicht funktioniert,  entschuldigen sie sich wie Ping-pong-Spieler und sagen „Ups, tut mir leid!“ Und auch dieses Mal sagten die tötenden Experten „ Vielleicht hätte man damit anders umgehen sollen,“ vielleicht – in der Tat. In Berichten der israelischen Presse werden die palästinensischen Kinder  eine schreckliche Bedrohung für die schießenden Soldaten von oben oder unten oder von vorne. Dabei müssen wir daran erinnern, dass die Soldaten vom Scheitel bis zur Sohle wie Roboter  bewaffnet sind – in den Nachrichtenberichten werden sie aber wie >>>

Charges of Palestinian Child torture in Israeli prisons - Palestine, January 9, 2010 (Pal Telegraph) - Defence for Children International/Palestine Section (DCI/PS) on Wednesday submitted 13 cases to the UN Special Rapporteur on Torture for investigation. The cases relate to the ill-treatment, and in some cases torture, of Palestinian children being held at the notorious Al Jalame Interrogation and Detention Centre near Haifa, in Israel, between February 2008 and March 2009. In each case, boys between the ages of 16 and 17, report being held in 'Cell No. 36' at the Interrogation Centre. 'Cell No. 36' is described as measuring approximately 2x3 metres in which the child is forced to sleep on a concrete bed or a thin mattress on the floor. Meals are passed to the child through a flap in the door depriving him of all human contact. One child reports being held in solitary confinement in 'Cell No 36' for 65 days. >>>


Bild: Latuff - Zum Vergrößern anklicken

Boy in critical condition after shot in head by Israeli troops - A Palestinian teenager was seriously injured by a rubber-coated bullet fired by Israeli troops in the West Bank city of Qalqiliya on Saturday.>>>

Sixteen year old girl shot dead in Be’er Shiva >>>
Sonderseite: Kinderschicksale >>>

In ihrem jährlichen Bericht veröffentlichte die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem (www.btselem.org)  folgende Zahlen: Vom 01. Januar – 29. Dezember 2007 tötete die israelische Besatzungsarmee 373 Palästinenser, darunter 53 Kinder (Vergleich 2006: 657 Tote, 140 davon Kinder). Seit Beginn der zweiten Intifada (29. September 2000) wurden bis heute 4.335 Palästinenser von Israel ermordet. Unter den Getöteten sind auch 866 Kinder und Jugendliche. Verletzte sind hiervon gar nicht erfasst, die psychischen und physischen Spätfolgen in dieser Generation kaum absehbar.

Siedlerkinder lassen Steine und Urin auf Palästinenser regnen -  ISM/G-FK - Heute Morgen gegen 10:30 Uhr griffen Bewohner der illegalen israelischen Siedler Bei Hadassa (Hebron) ihre palästinensischen Nachbarn mit Steinen, Flaschen, Schmutzwasser und Urinbeuteln an.

10.12.2007 - Jüngste Patientenopfer israelischer Abriegelungspolitik: 55-Jähriger und 13 Monate alter Säugling sterben in Gaza - Erneut sind zwei kranke Palästinenser aufgrund der anhaltenden Abriegelungspolitik Israels im Gaza-Streifen verstorben. Wie die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA gestern berichtete, starb ein 55-jähriger Patient aus dem Flüchtlingslager al-Maghazi und auch ein 13 Monate alter Säugling, der in den Krankenhäusern im Gaza-Streifen nicht mehr behandelt werden konnte, musste sterben, weil Israel alle Grenzübergänge geschlossen hält. [weiter]

Mutterschaft per Telefon - Bis vor einem Jahr hat Jihad seine Nächte sorgsam geteilt. Jedes Stockwerk, jede Frau, eine Nacht. Aber seit fast einem Jahr steht das Elternschlafzimmer im zweiten Stock leer. Das Ehebett ist ordentlich gemacht, die Friesiertoilette ist aufgeräumt, aber die Frau fehlt. Miada wohnt hier nicht mehr seit zehn Monaten. Israel verbietet ihr, nach Hause zurück zu kommen, und sei es auch nur für einen Kurzbesuch. Ihr fataler Fehler: Sie besuchte ihre kranke Mutter in Jordanien, jetzt ist ihr der Weg nach Hause versperrt. Sechs Kinder fragen nach ihrer Mutter, sprechen mit ihr alle paar Stunden am Telefon, auch ge-SMSt wird viel, "Wo seid ihr?", und "Was macht ihr gerade?", alle paar Minuten. Jihad fotografiert die Kinder mit dem Mobiltelefon und schickt fast jeden Tag Bilder. Eine Art Mutterschaft per Telefon.

11.9.2007 - Israelisches Militär verletzt beständig Rechte palästinensischer Kinder in der Westbank - Israelische Polizei- und Sicherheitskräfte und das Militär misshandeln systematisch und ohne ersichtlichen Grund palästinensische Kinder.

Wieder Angriffe auf die Schule von Anata: Besatzungssoldaten überrollen Schüler und präsentieren Todesliste

Fünfjähriger von den IDF verhaftet - Defence for Children International - Am frühen Nachmittag des 17.April 2006 saß der 33jährige Samer Qabha mit seinem fünfjährigen Sohn Motaz auf dem Schoß vor seinem Haus und unterhielt sich mit seinem Nachbarn  (im Dorf Tura al-Gharbiye  in der nördlichen Westbank). Während die Männer redeten, bemerkten sie, wie ein israelisches gepanzertes Militärfahrzeug mehrere Male  auf der Straße vor ihnen vorbeifuhr. (...) Etwa bei der 5. Vorbeifahrt hielt das Militärfahrzeug an, drei Soldaten stiegen aus und gingen auf Samer zu. Sie zeigten auf Motaz und fragten, ob dies Samers Sohn sei, er habe Steine auf das Jeep geworfen. Als Samer zu protestieren anfing und sagte, dass sein Sohn erst fünf Jahre alt sei, tauchten noch andere Soldaten aus dem Obstgarten neben dem Haus auf.mehr >>>

Die kleine Meerjungfer auf  der Schnellstraße 6 - Die normalen Israelis mögen endlich aufwachen! - Deb Reich -  Die palästinensischen Kinder wurden nicht  für den Krieg geboren, genau so wenig wie die israelischen Kinder. Doch während Politiker um die Macht rangeln,  schicken unsere israelischen Mütter  ihre Kinder weiter loyal in die Armee, um dort die  (pal.) Nachbarn zu terrorisieren, als ob das eine normale Sache sei, und glauben, so  ihre Pflicht gegenüber dem Vaterland zu tun. Und palästinensische Mütter müssen  weiter in Angst leben, wenn ihre Kinder nach draußen schleichen und Steine gegen Panzer werfen, die israelische (noch beinahe )Kinder lenken - zuweilen kommen sie in einer Kiste zurück.  mehr >>>

Brief aus Israel 11.4.06 - Viele von euch haben wahrscheinlich bereits etwas erfahren von dem Ausbruch von Gewalt am vergangenen Wochenende. In Nablus starben mindestens 2 Leute bei einem neuen Angriff; 14 Menschen (11 davon Kinder) wurden 48 Stunden lang gefangen gehalten in einem Raum, während Soldaten die Wohnung besetzt hielten, (dabei wurden drei kleine Mädchen längere Zeit allein in einer Wohnung zurückgelassen mit dem Herd an - eine war allein in der Dusche). In Gaza kamen mehr als 15 Menschen bei nächtlichen Bombardements ums Leben. Es ist schwer, vor lauter Verzweiflung nicht abzustumpfen, ... mehr >>>

Jerusalem wird bald zweigeteilt sein. - Der Bau des Sperrwalls durch Jerusalem soll bald beginnen.  Zahlreiche palästinensische Schüler sind dann von ihrer Schule abgetrennt.

Dämmerung im Lager der zerbrochenen Träume - Gideon Levy - Vier Buben und ein Mädchen, alle 18 Jahre alt, die in einer Woche ihre Reifeprüfung ablegen werden. Wer von ihnen wird in den nächsten fünf Jahren noch am Leben sein? Und wer in zehn Jahren? Wer wird in Freiheit leben? Wer im Gefängnis? Wer wird gesund sein und wer versehrt? Wer wird eine Arbeit finden, und wer wird arbeitslos sein?

Menschenrechtsorganisation B'Tselem,
Nach vier Jahren Intifada:
Todesopfer: 3 499 Menschen

635 Israelis, darunter 110 Kinder, in Angriffen von Palästinensern gegen Zivilisten

2 827 Palästinenser durch israelische Sicherheitskräfte, davon mindesten 1544, die nicht in Kämpfe verwickelt waren und 558 Kinder. 490 Palästinenser allein im letzten Jahr, von denen 309 nicht in Kämpfe verwickelt waren;

40 Ausländer, darunter 2 Kinder, in Angriffen der Palästinenser gegen Zivilisten;

32 Palästinenser, darunter 3 Kinder, von israelischen Zivilisten; 284 Mitglieder der israelischen Sicherheitskräfte durch Palästinenser getötet.

Gefangene:
7 366 Palästinenser z.Zt von den Israelis in Haft 386 Kinder
760 in administrativer Haft ohne Prozess

Kollektivstrafen:
etwa 3 700 Häuser zerstört
612 als Strafen gegen Familien von Palästinensern, die im Verdacht stehen, Gewaltverbrechen gegen israelische Zivilisten oder Sicherheitskräfte ausgeführt zu haben

2 270 Häuser aus "Sicherheitsgründen" zerstört, mehr als 800 administrative Häusern ohne Genehmigungen

Ein Kind in Gaza arbeitet, um seiner Familie leben zu helfen.

 20. Dezember 2006, Gaza City – Fadu Abu Sultan ist 14 und geht morgens zur Schule wie die meisten Buben in seinem Alter. Er hat seine eigenen Träume wie alle Kinder, aber Fady hat kein leichtes Leben; alles, was er sich wünscht, ist außer Reichweite. Was in den meisten Familien normal ist, sind Eltern, die ihre Kinder erhalten. Aber Fady ist einer, der schon seit vier Jahren arbeitet und damit die Rolle eines Erwachsenen übernimmt. Fady lebt mit neun Familienmitgliedern im Strand-Camp in Gaza City. Er hat vier Brüder und drei Schwestern. Sein Vater ist chronisch krank und kann nicht arbeiten. Um seiner Familie zu helfen, beschloss Fady in die Arbeitswelt einzutreten. Weil aber seine Arbeitsmöglichkeiten sehr gering sind, entschloss er sich, Tee zu verkaufen. „Vor vier Jahren (als ich 10 war), wurde mein Vater krank und das monatliche Einkommen meines älteren Bruders (Sicherheitsbeamter) war zu wenig, um die Grundbedürfnisse der Familie zu decken. Wir hungerten. Da sagte ich meiner Familie, dass ich mit Tee-Ausschenken helfen wolle. Sie meinten, das ginge schwer, weil ich doch in der Schule war. Ich antwortete, dass das schon gehen würde: die Last der Arbeit und die der Schule zu tragen.  Also, jetzt geh ich morgens zur Schule und arbeite vom frühen Nachmittag an bis spät in die Nacht“, erklärte Fady. Fady nimmt seine Bücher und Hefte mit, um auch auf der Straße in der Arbeit zu lernen. „Ich versuche, mich zwischen Hausaufgaben und meiner Arbeit als Tee-Boy zu organisieren“, sagt er. Im allgemeinen arbeitet Fady mehr als 6 Stunden täglich, 6 mal in der Woche. Er versucht, so schnell als möglich mit seinen Hausaufgaben fertig zu sein, um mehr Zeit für den Teeverkauf zu haben und damit mehr Geld zu verdienen. Er sagt: „Ich verkaufe einen Plastikbecher Tee um einen halben Schekel (1 US$ = 4,20 Schekel), ich verkaufe an jedem Tag, an dem ich arbeite, etwa 25 Becher Tee.“ Für 40 Stunden Arbeit wöchentlich zusätzlich zum Schulbesuch verdient Fady fast 18 US$. Wenn Fady spätabends nach Hause kommt, gibt er das Geld seiner Mutter. Er träumt davon, alle die Dinge zu besitzen, die Buben seines Alters normal haben wollen. „Ich wünsche mir ein Fahrrad, aber ich bräuchte mehr als 200 Schekel (46 US$), um eines zu kaufen. Das ist für mich nicht wenig Geld. Fady lebt in einer Umgebung voll von Gewalt und Traurigkeit. „Vor einigen Tagen wurden drei Kinder etwa in meinem Alter ermordet. Ich war so traurig, als ich davon hörte. Wenn ich Leute mit einem Gewehr sehe, werde ich ganz verstört. Überall Gewehre, und die Israelis greifen von oben mit Flugzeugen an, und einige Palästinenser erschießen sich gegenseitig, weil sie in Gaza Gewehre gebrauchen. Ich hasse Gewehre. Ich hasse Töten.“ Fady hat seine eigenen Träume. Er möchte nicht aus der Schule aussteigen, er möchte auf der Polizeiakademie studieren. „Ich möchte Polizist werden. Ich möchte Kinder schützen. Gaza ist zerstört. Wenn ich älter bin,  möchte ich arbeiten, um einen besseren Ort daraus zu machen.“ „Ich hasse Gewehre. Ich hasse Töten...“ Mit diesen Worten sendet Fady eine Botschaft der Hoffnung in die Welt. Er ist das Beispiel eines Buben, der unter sehr harten Bedingungen in Gaza lebt, wo die Kinder nicht an Spielen und Spaß haben denken; traurigerweise sind Gewehre und das Töten alles, das ihr Denken heute bestimmt. (Übers. G. Merz)  Quelle Caritas Jerusalem

Bethlehem - Kugeln vom Wachturm - Von Stefan Tomik, Bethlehem - Miras sagt, er habe sein Plastikgewehr gerade aus der Hand gelegt, als ihn die Kugel traf. Sie trifft ihn von hinten, weil er den Balkon verlassen wollte, durchbohrt seinen Unterleib und tritt vorne rechts wieder aus. Weitere Geschosse durchschlagen die Glastür, den Rolladen, das Fenster zum Kinderzimmer. Ein Projektil durchstößt sogar noch die Zimmertür, seine Splitter hinterlassen Spuren an den Wänden des Treppenhauses.

20.11.2006 - Anlässlich des heute stattfindenden Internationalen Tag des Kindes veröffentlichte das Palästinensische Statistikamt (PCBS) einen Bericht über die Situation der in den besetzten palästinensischen Gebieten lebenden Kinder unter 18 Jahren

"Sobald ich das Permit habe, komme ich zu dir zurück." - Lama Hourani, Gaza City - ... Wenn andere davon hören, dass ein vierjähriges Kind in einem Sommer drei Länder bereist, könnten sie ihn vielleicht beneiden und bei sich denken, "Was für ein glückliches Kind mit reichen Eltern!" Vielleicht würde ich das auch tun. Doch das ist die einzige Möglichkeit, die das Kind hat, um seine Grosseltern, Onkel, Cousins und Tanten zu sehen. Es ist so, weil es ihnen verboten ist, sich in ihrem Heimatland oder in irgendeinem Land in der Nähe, gemeinsam an einem Ort zu treffen, weil sie palästinensische Flüchtlinge sind ... mehr >>>

Mißhandelt und vergessen - Kinderhilfsorganisation: zunehmende Verhaftungen palästinensischer Kinder durch Israels Armee - Andrea Bistrich

Die Shabab von Marda - Die "Marda 5" kehren nach vier Monaten Haft in ihr Heimatdorf zurück und finden ein veränderte Umgebung vor.

Alltag der Kinder - Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen ist seit 56 Jahren für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten zuständig. Es versorgt die Palästinenser mit Lebensmittelpaketen, gründete Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. UNWRA versucht Tag für Tag den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Doch besonders schwierig ist die Arbeit für UNWRA in den besetzten Gebieten. Besatzung, Armut und Hunger dominieren den Alltag. Besonders betroffen sind die Kinder. Im Folgenden dokumentieren wie eine Geschichte, die im Rahmen der UNWRA-Reihe „Flüchtlingsgeschichten“ erschien und über das Leben der Kinder im Gaza-Streifen berichtet. mehr >>>.

Brief aus Israel 8.5.06 - Im Wortlaut, vom Christian Peacemaker Team in Hebron: In der zweiten aufeinanderfolgenden Woche haben etwa 30 Siedler aus Ma'on die Kinder aus Tuba und die israelischen Soldaten, die sie begleiteten auf dem Weg aus der Schule nach Hause am Sabbat angegriffen. Der Angriff aus dem Hinterhalt geschah um etwa 13:15 an der Straßensperre, die Siedler am 1. Mai gebaut hatten, um die Begleitjeeps zu Stoppen. Siedler warfen mit Steinen auf die Kinder und die Soldaten, traten gegen sie und schlugen sie. Einige Kinder erhielten Verletzung an Beinen und Köpfen, drei mussten medizinisch behandelt werden... mehr >>>

«Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!» - Das Mädchen wollte auf dem Dach des Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen die Wäsche abhängen, ihr Bruder die Tauben füttern. Da peitschten Schüsse durch die Luft und töteten die Geschwister.

Rafah - Der 13-jährige Ahmad Mughajer und seine 16-jährige Schwester Asma waren am Dienstag auf dem Dach ihres Hauses im Flüchtlingslager Rafah im Gaza-Streifen, als sie von den tödlichen Kugeln getroffen wurden. Wie Familienangehörige der Beiden telefonisch mitteilten, kamen die Schüsse von israelischen Soldaten aus einem gegenüberliegenden Haus. Beide seien mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, sie untersuche den Vorfall.

Die beiden palästinensischen Jugendlichen wurden während heftiger Kämpfe in Rafah getötet. Die israelische Armee leitete dort am Dienstag eine Offensive ein, deren Ziel die Zerstörung unterirdischer Anlagen zum Waffenschmuggel ist. Während der Kämpfe zwischen den israelischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern konnten die 90.000 Bewohner von Rafah ihre Häuser nicht verlassen.

Der Vater der Beiden, der 43-jährige Mohammed Mughajer, berichtete, die Familie habe gerade das Frühstück beendet, als Asma gesagt habe, sie gehe jetzt die Wäsche abhängen. Ihre Mutter habe ihr noch abgeraten, wegen der heftigen Kämpfe draußen. "Asma sagte nur, 'Mach dir keine Sorgen, ich passe auf!'", berichtete ihr Vater. Ihr jüngerer Bruder habe daraufhin beschlossen, mit auf das Dach zu gehen, um die Tauben zu füttern, die die Familie dort hält.

Nach den tödlichen Schüssen habe es fast eine Stunde gedauert, bis ihre Leichen geborgen werden konnte. Die israelischen Soldaten hätten auf jeden geschossen, der versucht habe, die Leichen zu erreichen. Der älteste Bruder der beiden, der 25-jährige Ali, schaffte es schließlich. Die Leichen blieben zunächst im Haus, da die Kämpfe weiter andauerten.

Video-Dokumentation: dramatischer Alltag palästinensischer Kinder - ISM - (englisch) in Nablus -  By: Mona Category: Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Nablus Region, militärische Gewalt

Eine vierteilige Al-Jazeera Dokumentation über die traumatisierenden Auswirkungen des täglichen israelischen Terrors auf palästinensische Schüler, am Beispiel zweier Schulen in Nablus.

Hier zwecks besserer Vergrößerung die einzelnen Videos:

             Video 1 http://www.youtube.com/watch?v=UtziKpJi2Wk

Israelische Soldaten schießen auf wehrlosen Jungen in Azzun - Video ISM/G-FK  - Am Freitag, dem 4. Januar stürmten ca. zehn israelische Armeejeeps und Truppentransporter  das Dorf Azzun, nahe Qalqiliya. Die Besatzungsarmee blieb den ganzen Tag über im Dorf und terrorisierte die Bevölkerung mit Schallgranaten und Gummigeschossen.  Einem palästinensischen Jungen wurde in den Oberschenkel geschossen. Als er wehrlos am Boden lag schossen israelische Soldaten ein zweites Mal auf ihn.


Junge erblickt das Licht der Welt an israelischem Checkpoint -
Am Montag, dem 7. Januar wurde der Junge Ahmad Sider geboren. Ahmad erblickte das Licht der Welt mitten in der Nacht auf einer Hebroner Straße, zehn Meter entfernt von israelischen Soldaten, die seiner Mutter 25 Minuten den Weg durch einen israelischen Checkpoint verwehrten.



Israeli soldier points his gun at a Palestinian child in Hebron city

Kind erleidet Kopfschuß durch Besatzungssoldaten Tulkarem - Ma’an - Ein achtjähriges palästinensisches Mädchen, Zeina Mir’i, aus dem Dorf Izbat Al-Jarad, östlich der im Norden der Westbank liegenden Stadt Tulkarem, wurde am Freitag abend durch Schüsse eindringender israelischer Besatzungssoldaten schwer verwundet. Mir’i erlitt Verletzungen, als israelische Soldaten willkürlich auf palästinensische Wohnhäuser schossen >>>

The story of a Palestinian girl paralyzed by an Israeli attack   - “Israel's strike killed my son & my wife. All I ask is that they look after my daughter." - Karima Saifullah

IOF Kill 3 Palestinian Children in Beit Hanoun, Increasing Deaths among Palestinian Children since the Beginning of the Intifada to 797 - PCHR-Press Release-" IOF fired a surface-to-surface missile at the three children who were grazing sheep near an area, from which home-made rockets are often fired. Investigations conducted by PCHR indicate that no Palestinian resistance activists were present in the area when the children were attacked."

CHR Weekly Report: On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory No. 34/2007 - Palestinian Centre for Human Rights-"In the Gaza Strip, IOF killed 8 Palestinians, including 5 children, and a 9th died of wounds sustained two weeks ago during an incursion into the town of New Abasan in the southern Gaza Strip. On 29 August, 3 children were killed in Beit Hanoun by an Israel surface-to-surface missile fired near launchers of locally produced rockets. There were no launching cells in the area at the time, and the children were at a considerable distance from the launching ladders."


Kinder als menschliche Schutzschilde

Brief aus Israel 27.2007 - Drei militärische Aktivisten und ein 17jähriges Mädchen wurden von der israelischen Armee in Jenin erschossen.  Das Mädchen Bushra Bargheish wurde in den Kopf geschossen, während sie für ihr Schulabschlussexamen lernte.  Ihre Mutter erzählt, dass sie gemeinsam das Abendgebet gesprochen hatten, danach hätte die Tochter gesagt, Mama, ich brauch deine Gebete damit ich mein Examen bestehe, und der Mutter einen Kuss gegeben.  Danach hat sie weitergelernt. Später hörte die Mutter Schüsse.  Sie rannte ins Zimmer zurück und sah ihre Tochter auf dem Boden ... mehr und anderes >>>

Israel: Die Jugend hat keine Wahl (arte Reportage)

Israel. Soldaten nutzen Kinder als Schutzschilde

 

Settlers attack Palestinian school children in Hebron

 Settler Violence against Children in OPT: Jameel's Story

Israelische Soldaten töten Schüler, missbrauchen Frauen als menschliche Schutzschilde -  ISM/G-FK - Am Freitag, dem 25. Januar erschoss die israelische Armee den 18-jährigen Schüler Mahmoud Awwad im Dorf Beit Ummar nahe Hebron.

Israel verschleppt 2007 200 Kinder aus Nablus - Die Gesellschaft für palästinensische Gefangene berichtet von mindestens 700 Palästinensern, die im Jahr 2007 in Nablus verschleppt wurden. Der Vorsitzende der Gesellschaft, Ra’ed Amer, spricht von mindestens 20 älteren Gefangenen, mindestens 200 Kindern, 48 Frauen und mindestens 100 Kranke und Verletzte.

Closure forces two women to give birth in cars

Banan Yusuf and her baby

B`Tselem/Electronic Intifada - on 15 December 2007, Banan Yusef entered labor and arrived at the gate at 2:50am. Relatives who were with her in the car got out and asked the two soldiers standing next to the locked gate to let her pass so she could get to the hospital, but they refused. At 4:30, after a delay of more than an hour and a half, she began to deliver. By this stage, the gate had been opened, as it is every day, to enable farmers and workers to pass, and she was taken to a midwife in the nearby village

Geboren in Haft - Entlassen in Trauer - „Darf ich mitkommen…. Mama abholen?“ Das war die letzte Frage, die Aysha an die BBC-Reporterin Hadeel Wahdan gerichtet hat. Zuvor hatte die Reporterin der kleinen Aysha viele Fragen über ihre Mutter gestellt, was in dem kleinen Mädchen wiederum den Eindruck erweckte, dass die Fragenstellerin ihre Mutter kennt. Diese, Atef Elayan, ist im israelischen Telmond Gefängnis, wo Aysha in Gefangenschaft geboren und erst drei Jahre später entlassen wurde: >>>

Treffer bestätigt  Gideon Levy - Die Nachricht am Tag nach den Succot-Feiertagen war trocken wie gewöhnlich: "Im Laufe der Feiertage wurden 12 Palästinenser durch Feuer der israelischen Verteidigungsarmee getötet. Mehr als 30 wurden verletzt." >>>

Administrative Waisen - von Gideon Levy - Auch dies ist ein Weg, die Familie zusammen zu halten: Einmal im Monat fahren die Kinder der Familie Hashlamoun zu Besuch bei den Eltern im Gefängnis. Drei Kinder fahren, die Mutter im "Hasharon"-Gefängnis zu besuchen, die anderen drei fahren zum Vater ins Gefängnis "Ketsiot". Manchmal klappt es auch nicht. Den Vater hat ein Teil der Kinder schon drei Monate nicht gesehen, ein Teil hat die Mutter seit anderthalb Monaten nicht gesehen. >>>

Mohammed al Dura lebt weiter - Gideon Levy - Das Interesse, das Israel für das Schicksal eines palästinensischen Jungen zeigt, ist bewegend. Welches Theater wird doch um den Mord von Mohammed Al-Dura gemacht. Für das Schicksal der anderen getöteten Kinder interessiert man sich nicht. Nur gerade der kleine Mohammed verfolgt uns weiter. Aber die Frage, wer Al-Dura  erschossen hat, ist unwichtig. Einige Exzentriker meinen sogar, dass er lebt >>>

Kinder in Gaza spielen nicht - Nach Aussagen der Armee seien die von der IDF getöteten Kinder ein Teil der palästinensischen Kriegsmaschinerie. - Roy Peled, YNET – Auf der offiziellen Website zur Erinnerung von IDF-Todesfällen kann man den folgenden Eintrag  über Nissim Gini lesen: er verteidigte freiwillig wie Dutzende seiner jungen Freunde seine Stadt und seine Heimat und wollte eine Aufgabe haben …er wurde damit beauftragt, die Verbindung zwischen den Posten herzustellen. Er war verantwortungsbewusst und loyal gegenüber den Erwachsenen mitten in einem Kugelhagel und donnernden Explosionen … Nachdem einer der Posten vom Feind übernommen wurde, wurde er schwer verwundet und starb nach schrecklichen Schmerzen … er war zur Zeit seines Todes 10 Jahre alt – der jüngste von Israels Kriegsgefallenen.“

Der Krieg gegen die Kinder von Gaza - Von Saree Makdisi - Eine ganze Generation von Palästinensern in Gaza wächst behindert auf: physisch auf Grund der Ernährung, weil sie nicht genug zu essen erhält; emotional, weil sie dem Druck ausgesetzt ist, in einem quasi Gefängnis und mit der ständigen Bedrohung durch Zerstörung und Vertreibung leben zu müssen; intellektuell und akademisch, weil sie sich nicht konzentrieren kann, oder, selbst wenn sie das kann, weil sie versucht, unter Umständen zu lernen und zu studieren, die kein Kind je aushalten müssen sollte.

1.9.2007 - Five children in one week - Editorial - Haaretz - The automatic expressions of sorrow by government officials, and the argument that "the terrorists organizations send children deliberately to places where they become targets," does not suggest that anyone is attempting to learn the necessary lessons from the mistakes. This is all the more true when the targets are in areas housing civilians, and the risk is known in advance. Israel cannot behave like a terrorist organization that targets civilians, even when the shooting comes in response to an attack.

Drei Kinder im Gazastreifen getötet - Gaza - Drei Cousins im Alter von zehn und zwölf Jahren sind Opfer des anhaltenden Kleinkriegs zwischen Israel und palästinensischen Extremisten im Gazastreifen geworden. Zwei Jungen wurden sofort bei einer Explosion getötet, als die israelische Artillerie am Mittwoch gegen Palästinenser vorging, die Raketen auf Israel abschießen wollten. Ein zehnjähriges Mädchen wurde >>>

Drei Kinder im Gazastreifen getötet

Three Palestinian children killed in IDF strike in Gaza - Three Palestinian children were killed on Wednesday afternoon in a blast in the northern Gaza Strip, when an Israel Defense Forces tank fired on a Qassam rocket launcher.

Three Palestinian children killed in Israeli strike on Gaza

VN-Sondergesandte: Kinder sind die Leidtragenden in Konflikten - Auf ihrer zweiwöchigen Nahost-Reise durch die besetzten palästinensischen Gebiete, Libanon sowie Israel, kam Radhika Coomaraswamy, VN-Sondergesandte für Kinder in bewaffneten Konflikten mit Präsident Mahmoud Abbas, weiteren politischen Vertretern und Kindern zu Gesprächen zusammen.

Raising Yousuf: a diary of a mother under occupation


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ictures from the funeral of 9-year-old Hadil Ghabin
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Relatives, including a wounded young girl, of 8-year-old Hadil Ghaben cry as they mourn in the family house during her funeral in the northern of Gaza Strip town of Beit Lahiya, Tuesday, April 11, 2006. The 8-year-old Palestinian girl was killed Monday when a shell fired by Israeli artillery hit her house in northern Gaza, hospital officials and witnesses said. Thirteen others were wounded, ranging from one year old to 17 years, all members of the same family.
(AP Photo/Khalil Hamra, 4/11/06)
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„Nicht aufregen – ist doch nur ein weiteres totes Palästinenserkind!“

 

Das Palästina Portal
 


Kenneth Lewan
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