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2015 - Rede Abbas vor der UNO
2014 - Martin Schulz vor der Kneset
2013 - "Der Kerry Plan"
2012.11.28 - Palästina  Beobachterstaat in UNO
2011 - Palästina Vollmitglied UNESCO
2011 - Palästinensischer UN-Antrag
2011 "Palästina Papiere"
2011 - Fatah + Hamas einigen sich?
2007 - Abbas und Olmert in Annapolis
2005 Friedensverhandlungen
2009 - Obamas  in Kairo
Genfer Initiative
Friedensbemühungen

 


Abbas und Olmert in Annapolis
"Friedensverhandlungen" -  27. November 2007

Aktuelle Nachrichten
Bilder erzählen Geschichten

27.11.2007

"Der Gipfel war eine Showveranstaltung"
Während der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Avi Primor, die Erfolgsaussichten der neuen Friedensverhandlungen äußerst skeptisch beurteilt, sieht die Bundeskanzlerin Grund zur Hoffnung: Der Traum vom Frieden im Nahen Osten könnte doch noch verwirklicht werden.

Israels Rechte drohen Olmert mit Austritt aus der Koalition

Friedensverhandlungen starten heute

Saudi-Arabien fordert Verhandlungen Israels mit Syrien und Libanon

Saudi-Arabien stellt Israel Bedingungen für Normalisierung

27.11.2007

Bush in Annapolis- Friedensabkommen noch 2008
Überraschung bei Nahostkonferenz: Israel und Palästinenser einigen sich auf gemeinsames Dokument - Bilaterale Verhandlungen ab 12. Dezember

Im Wortlaut- Erklärung von Annapolis

Arabisch-israelische Beziehungen- Nicht "tun, als ob alles normal wäre"

Symbolträchtige Inszenierung- "Don't give up the ship"

Analyse- Die Mehrzweck-Konferenz

"Arabisch-zionistischer Karneval"

Kleine Stadt mit großer Geschichte

Israel und Palästinenser wollen wieder verhandeln

Israel und Palästinenser wollen wieder verhandeln

Neue Hoffnung für den Nahen Osten: Israelis und Palästinenser wollen Anfang Dezember Friedensverhandlungen aufnehmen. Ziel sei eine Zwei-Staaten-Lösung, sagte US-Präsident Bush. mehr... Video | Forum ]

"Historische Initiative" in Annapolis

Annapolis-Konferenz wird 2008 in Moskau fortgesetzt - Syrien hat am Sonntag seine Teilnahme an der Nahost-Konferenz in Annapolis zugesagt. Washington hatte zuvor Syriens Bedingung erfüllt, die Rückgabe des von Israel besetzten Golan auf die Tagesordnung zu setzen.

Bush bekräftigt "persönliches Engagement" für Palästinenserstaat

Bush empfängt Olmert und Abbas vor Annapolis-Konferenz

25.11.2007

Syrien nimmt an Nahost-Konferenz teil

Steinmeier fliegt zur Nahostkonferenz in Annapolis

Plassnik nimmt an Nahost-Konferenz in den USA teil

«Es ist Zeit, den Frieden zu wählen»
Mehr als 500 Israeli haben am Abend in Jerusalem für einen Frieden mit den Palästinensern demonstriert.

Bericht- Polizei verschiebt Entscheidung zu Olmert-Ermittlungen

Steinmeier sieht Nahostkonferenz optimistisch entgegen


Carter ist der einzige US-Präsident, der in Nahost etwas erreicht hat
 

Arabische Staaten sagen Teilnahme an Nahost-Konferenz zu

Arabische Liga erhebt Forderungen vor Nahost-Konferenz

21.11.2007

Olmert wird vielleicht noch vor Annapolis-Gipfel angeklagt

Nahostkonferenz- Olmert und Abbas reisen in die USA

Ein nie da gewesener  Interreligiöser Rat (Inter-religious Council) - Glauben in Annapolis einsetzen ? - Dokument vom 27. November 2007 - Autor Zachary Bel - Eine Zwei-Staaten-Lösung kann keinen Erfolg haben, wenn sie sich nicht  vereinbaren lässt mit der Geschichte und der Religion der Israelis und der Palästinenser. Die moralische Autorität des Council of Religious Institutions of the Holy Land (Rat der religiösen Institutionen im Heiligen Land) könnte einen Wendepunkt darstellen, wenn sie beide Völker davon überzeugen kann, dass die Road Map zum Frieden annehmbar ist. „Wenn dies ein einfach zu lösender und zu beendender Konflikt gewesen wäre, dann wäre er vor Jahren schon gelöst worden“, sagte Außenministerin Condoleeza Rice am 5. November in Ramallah. „Es hat Versuche gegeben, die keinen Erfolg hatten. Und daher lautet die Frage, die wir uns stellen müssen, wie bereiten wir den Grund so, dass er die bestmöglichen Chancen für einen Erfolg bietet.“ In der Vorbereitung auf  die Friedensgespräche in Annapolis schaut das US Außenministerium nach Wegen, die zum Erfolg führen, nachdem andere fehlgeschlagen sind.  Die Außenministerin plant, Details der „wirtschaftlichen Grundlage“ und der „Sicherheit von zwei >>>

Die 12 Mythen von Annapolis. -  Von Phyllis Bennis - Mythos Nr. 1. Die Annapolis Konferenz war dazu gedacht, ernsthafte neue Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern in Gang zu setzen, die darauf abzielten, die Besatzung zu beenden und einen gerechten, nachhaltigen und umfassenden Frieden in der Region herzustellen und der auf einer zwei-Staaten Lösung basiert. Genaugenommen hatten die zwei Hauptgründe für die Konferenz praktisch nichts mit Israel oder Palästina zu tun. Die realen Gründe dafür die Konferenz einzuberufen waren 1) die Unterstützung arabischer Regierungen für die U.S. Strategien im Nahen Osten zu verstärken, den Krieg im Irak und besonders die Druckzunahme auf den Iran eingeschlossen. 2) Einen Fototermin zu bieten, um Condoleezza Rices Vermächtnis, nun weitgehend dadurch geprägt, dass sie 2006 die israelische Bombardierung des Libanon mit offenen Armen begrüßt hat, zu einem Erbe einer Möchtegern-Friedensstifterin umzuetikettieren. >>>

5.12.2007 - Annapolis versetzt Siedler in Panik - Die militanten israelischen Siedler wollen ab heute an jedem Tag des achttägigen Chanukka-Festes eine neue illegale Siedlung errichten. Die Siedlerführung wehrt sich gegen Bemühungen, Siedler mittels Entschädigungen aus den besetzten Gebieten ins israelische Kernland zurückzulocken.

Forderungen eines Diebes - Gideon Levy - Der öffentliche Diskurs in Israel ist gerade mal aus seinem Schlummer aufgewacht. „Geben oder nicht-geben?“ ist die Shakespeare’sche Frage – „Konzessionen machen“ oder „keine Konzessionen machen“ . Es ist gut,  wenn  in der israelischen  Öffentlichkeit  wieder Lebenszeichen auftauchen. Es lohnt sich, allein aus diesem Grund nach Annapolis zu gehen  - aber dieser eben angedeutete Diskurs ist grundlos und verzerrt. Israel wird nicht aufgefordert,  den Palästinensern etwas  zu „geben“ – es wird nur aufgefordert, „zurückzugeben“  -  nämlich ihr gestohlenes Land  und ihre demolierte Selbstachtung , zusammen mit ihren fundamentalen Menschenrechten und  zur Wiedergewinnung ihrer  Menschlichkeit. >>>

„Der Tumult und das Schreien verebbt...“ - Uri Avnery - „DER TUMULT und das Schreien verebbt,/ die Kapitäne und Könige fahren ab...“ schrieb Rudyard Kipling in seinem unvergesslichen Gedicht: „Damit wir sie nicht vergessen“ („Schlusshymne“). König George verschwand sogar bevor der Tumult abebbte. Sein Hubschrauber trug ihn dem Horizont entgegen, so wie das treue Ross den Cowboy am Ende des Filmes in den Sonnenuntergang hinein trägt.  Zu diesem Zeitpunkt liefen die Reden in der Versammlungshalle noch auf vollen Touren. Dies symbolisiert das ganze Ereignis. Die Abschlussverlautbarung verkündete, dass die USA die Verhandlungen beaufsichtigen, >>>

The day after Annapolis

Active ImageEin Interview mit dem jüdischen Buchautor Shraga Elam, über die Annapolis-Konferenz.
 

Interview anhören:

MP3  

1.69 MB

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Wenn sie wollen, ist es machbar" - An Annapolis beurteilt US-Nahostexperte Henry Siegman den sofortigen Verhandlungsbeginn positiv, im Standard-Interview überwiegen jedoch die skeptischen Töne

Kommentare - Annapolis: Aus der Sicht zweier Experten - Klaus Kastan und Jens Borchers arbeiten als Hörfunkkorrespondenten für die ARD in Washington. Den Erfolg der Nahost-Konferenz in Annapolis bewerten beide unterschiedlich: Die US-Regierung hat in der Vorbereitung für die Konferenz alles richtig gemacht, findet Jens Borchers. Doch die Verhandlungsführer Abbas und Olmert besitzen in ihrer Heimat zu wenig Autorität, um große Zugeständnisse im Friedensprozes zu machen, findet Klaus Kastan.

Annapolis – die falsche Agenda - Die Interessen der Palästinenser werden bei Bushs Nahostkonferenz nicht vertreten - Von Sophia Deeg

Annapolis-Konferenz- Israelis und Palästinenser trauen dem Frieden nicht

Nahost-Friedenkonferenz in Annapolis - Bush will ins Geschichtsbuch - In Annapolis startet die Nahostkonferenz. Und Bush will mit einem Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern in die Geschichte eingehen. Auf positive Weise. - Adrianne Woltersdorf

Ehud Olmerts doppeltes Spiel - Israels Premier in schwieriger Mission: Auf der Friedenskonferenz in Annapolis macht sich Ehud Olmert für einen Palästinenserstaat stark. Doch seinen Landsleuten versichert er gleichzeitig, ein solchen Vertrag werde es nur geben, wenn der Terror endet. Wie das gelingen soll, verrät er nicht. Aus Washington berichtet Christoph Schult mehr... Forum ]

Die Angst, von Israel vorgeführt zu werden - Thomas Avenarius - Viele Vertreter arabischer Staaten reisen nur auf Drängen der USA zur Nahost-Konferenz nach Annapolis. Denn: Für fast alle arabischen Staaten bleibt Israel Feindesland.

"Annapolis ist ein Fototermin" - 49 Staaten an einem Tisch - für die USA ein Erfolg. Tatsächlich sind die Erwartungen an die Nahost-Friedenskonferenz jedoch gering. Israel sei an einer Lösung des Konflikts gar nicht interessiert, sagt Politologe Menachem Klein

Ein Frieden der Schwachen? - Von Joschka Fischer - Nahost-Konferenz in Annapolis: Entweder wird ein gefährdeter Kompromiss gefunden, oder das Verhängnis schreitet fort

"Syrien, Hisbollah und Hamas müssen einbezogen werden" - Gespräch mit Mohamed Rabie über politische Konfliktlösung und geheime Diplomatie, den Gipfel in Annapolis und unabdingbare Voraussetzungen für eine Friedensregelung im Nahen Osten

Die Ein-Staat-Realität - Ben White - Vor ein paar Wochen hielt die Oxford-Universitätsunion eine Debatte über die Ein-Staat-Lösung in Israel-Palästina. Bevor die Referenten auch nur das Podium erreichten, war der Vorfall schon Mittelpunkt einer intensiven Debatte wegen Behauptungen, dass die Organisatoren der Union unter Druck, Norman Finkelsteins Erscheinen zu  verhindern, nachgegeben hätten. Ghada Karmi, Ilan Pappe und Avi Shlaim, die auf der anderen Seite des Podiums reden sollten, zogen aus Solidarität gemeinsam ab. Das Theater überschattete  den Kern des eingebrachten Themas – eine dringend nötige Diskussion >>>

Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln - Uri Avnery - ICH WACHTE durch ein Geräusch aus tiefstem Schlaf auf. Draußen war eine Bewegung, die von Minute zu Minute lauter wurde. Es war der Schrei  einer aufgeregten Menge. Es war wie ein  Freudentaumel. Ich steckte meine Nase zur Tür meines Hotelzimmers in Haifa hinaus. Mir wurde von begeisterten Leuten erzählt,  die UN-Vollversammlung habe gerade die Teilung des Landes beschlossen. Ich kehrte in mein Zimmer zurück und schloss die Tür hinter mir. Mir war nicht nach Feiern zumute. Es war der 29. November 1947 – ein Tag,  der unser Leben für immer veränderte. WIE KONNTE ich mich in diesem historischen Augenblick nur so einsam, entfremdet und vor allem traurig fühlen? Ich war traurig, weil ich das ganze Land liebe – Nablus und Hebron nicht weniger als Tel Aviv und Rosh-Pina. >>>

Arabien goes Annapolis - Karim El-Gawhary - Die arabischen Staaten schicken kommende Woche ihre Außenminister zur Nahostkonferenz in die USA. Nur die Teilnahme Syriens war noch offen.

Hamas-Sprecher über den Nahostgipfel - "Ich garantiere für nichts" - Die Nahostkonferenz in Annapolis findet ohne die Hamas statt. Achmad Jussuf, Hamas-Sprecher in Gaza, sagt: Solange die Besatzung weitergeht, sind auch Selbstmordattentate möglich. >> >

Fakten:

Annapolis - Dossier Annapolis (Reden, Artikeln, Diskussion, Kommentare)

Geheimpapier - Das Manuskript einer gemeinsamen Erklärung, an der Israel und Palästinenser seit Monaten verhandeln wurde per Fax Mittwoch Abend der Journalistin Amira Hass zugespielt.(pdf) >>>

Im Wortlaut- Erklärung von Annapolis


Wir sind entschlossen, eine neue Ära des Friedens einzuleiten" / "We express our determination to usher in a new era of peace" - Gemeinsame Erklärung von Israels Premierminister Olmert und Palästinanserpräsident Abbas / Joint Understanding of Annapolis (verbatim)

Annapolis: Auch die israelische Rechte hat einen Friedensplan - Ran Hacohen - Während die Welt mit Blick auf den kommenden Nahost-Gipfel in Annapolis – der zweifellos einen historischen Meilenstein darstellen wird - den Atem anhält, kommt auch die israelische Rechte mit einer neuen eigenen Friedensinitiative daher. Federführend ist dabei der Knessetabgeordnete Benny Elon, der den Plan als "die israelische Initiative" vorstellt...

Wie soll man da herauskommen? - Uri Avnery - DIE ANNAPOLIS-Konferenz ist ein Witz - obwohl ganz sicher kein lustiger. Wie eine Menge politischer Initiativen hat auch diese – nach Analyse vorhandener Anzeichen -  mehr oder weniger zufällig begonnen. George Bush war dabei, eine Rede vorzubereiten. Er suchte nach einem Thema, das dieser ein wenig Substanz  verleihen könnte. Etwas, das die Aufmerksamkeit von seinem Fiasko im Irak und Afghanistan ablenken würde. Etwas Einfaches, Optimistisches und etwas, das problemlos geschluckt würde. So kam irgendwie die Idee eines „Treffens“ von führenden Politikern zustande, die den israelisch-palästinensischen „Prozess“ in Gang bringen könnte. Eine internationale Konferenz ist immer etwas Schönes – sie sieht im Fernsehen gut aus, sie liefert haufenweise Phototermine, sie strahlt Optimismus aus. Wir treffen uns  - also sind wir. >>>

Palästinenser hoffen auf historische Friedenschance - Es ist die wichtigste Nahost-Konferenz seit Jahren. George W. Bush will sich in Annapolis als Friedensstifter präsentieren - Vertreter von 49 Staaten und Organisationen reisen an. Nach ersten Treffen mit Premier Olmert und Präsident Abbas sprechen die Palästinenser von einer "historischen Initiative". mehr... Forum ]

Déjà-vu im Nahostkonflikt - Ein positiver Ausgang der Verhandlungen scheint ausgeschlossen - Aber andererseits ist dies der Nahe Osten - Von Joschka Fisch

The Turbulent Winds of the Annapolis Conference
Dan Lieberman - From Israel to Palestine to Amman to Damascus, these are one observer’s conclusions from travels through the Middle East capitals.

Annapolis – Eine Nahostkonferenz unter vielen - Gedanken eines Palästinensers - Von Hakam Abdel-Hadi - Wir stehen wenige Tage vor einer neuen Nahostkonferenz, dieses Mal in Annapolis, unter Schirmherrschaft der USA. Kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtsperiode bemüht sich Präsident Bush, leider sehr verspätet, darum- keinen Scherbenhaufen im ganzen Nahen Osten zu hinterlassen. Er brauchte viel Zeit, um zu begreifen, dass die einzige Supermacht den palästinensisch-israelischen Konflikt nicht ungestraft so viele Jahre weitgehend ausklammern kann. Nun versucht der amerikanische Präsident  zu retten, was zu retten ist. Die Völker der Region misstrauen ihm und seinem israelischen Bündnispartner. Dafür hat die 40-jährige  Besatzungsmacht zu viele Fakten geschaffen, die von den USA und der EU toleriert wurden: Mehr als 100 Siedlungen mit umfassender Infrastruktur, eine gewaltige Mauer- und zaunartige Sperranlage, zum großen Teil mitten im palästinensischen Gebiet, Wohnungen für etwa 250.000 israelische Bürger allein in der Umgebung des besetzten Ostjerusalem etc.  Das sind Maßnahmen, die mehr oder weniger  von allen israelischen Regierungen beschlossen wurden und es klingt wie Hohn, wenn der derzeitige israelische Präsident, Shimon Peres, vor einiger Zeit „reumütig“  proklamierte, dass es  ein Fehler gewesen sei, die Siedlungen in den besetzten Gebieten gebaut zu haben, so als ob er selber nicht daran beteiligt-gewesen- wäre und  so, als ob sie fast  >>>

Steiniger Weg zum Nahostgipfel in USA - Bei Israelis und Palästinensern wachsen die Zweifel am Erfolg des Treffens in einer Woche

Uri Avnery - Opfere Blut und Seele für den verborgenen Ruhm - Außenministerin Zipi Livni will sich ab sofort mehr mit Außenpolitik befassen - Ein Erfolg der für Ende des Monats geplanten Nahostkonferenz in Annapolis (US-Staat Maryland) steht in den Sternen. Die arabische Welt ist zwar gegenüber Israel offener und kompromissbereiter als je zuvor, doch will die Regierung Olmert weiterhin von den Friedensplänen des saudischen Königs und der Arabischen Liga nichts wissen. Condoleezza Rice könnte einen Durchbruch in Annapolis für ihre eigene Reputation gut gebrauchen. Jauchzet, frohlocket! Die Ministerin hat entschieden, in ihrem Stab ein Sonderkomitee einzurichten, das sich "Kernfragen" eines Friedens mit den Palästinensern widmen soll, dies nicht zuletzt im Vorgriff auf die geplante Nahostkonferenz in Annapolis und im Auftrag des Premierministers. Man könnte fragen: Ist es nicht die selbstverständlichste Sache der Welt, dass sich das israelische Außenministerium mit Außenpolitik befasst? Das mag für andere Länder gelten. In Israel ist es alles andere als selbstverständlich >>>             Auch >>>

Ist die Zeit der "halben Sachen" jetzt vorbei? - Je näher die Nahost-Konferenz in Annapolis (USA) rückt, desto größer werden die Zweifel an einem Fortschritt im israelisch-palästinensischen Friedensprozess. Kommentare von Reiner Bernstein, Luz María De Stéfano de Lenkait und Olaf Standke

Historischer Fototermin - Uri Avnery - Keine Agenda, kein klares Ziel: George W. Bushs Nahostgipfel in Annapolis ist zum Scheitern verurteilt, bevor er begonnen hat

Israels Vorbereitung auf Annapolis: 6 Tote, 22 Verletzte in einer Woche - ISM/G-FK - Laut dem wöchentlichen Bericht des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte (PCHR) wurden, in der der Woche vom 15. zum 21. November, sechs Palästinenser durch israelische Soldaten getötet, 22 verletzt und 51 Menschen verschleppt. Unter den verwundeten befinden sich auch ein 7-jähriges Kind, sowie ein japanischer Menschenrechtsaktivist. arüber hinaus versuchte die israelische Armee zwei Palästinenser im Gazastreifen gezielt zu ermorden, doch schlug der Versuch fehl. Die Belagerung palästinensischer Städte und die Besatzung der palästinensischen Gebiete fuhr unvermindert fort.

Annapolis, as seen from Gaza -  - The Annapolis conference simply generates new and ever-more superfluous and intricate promises which Israeli leaders can commit to and yet somehow evade. An exercise in legal obfuscation at its best: we won't build new settlements, we'll just expropriate more land and expand to account for their "natural growth," until they resemble towns, not colonies, and have them legitimized by a US administration looking for some way to save face. And then we'll promise to raze outposts. Each step in the evolution of Israel's occupation -- together with the efforts to sustain it and the language to describe it -- has become ever more sophisticated, strategic and euphemistic. Laila El-Haddad comments.

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