Siedlungen + Siedler in Palästina
Der sehr bekannt und beliebte israelische Moderator Haim Yavin,
ein wirklicher "Mister Konsens", beschreibt die Siedler
mit Worten
eines prominenten Kritikers "als fanatische, verrückte, rassistische, widerliche
und gewalttätige Sekte".
Quelle
Sonderseite: Hebron und die
Siedler >>>
Sonderseite: Videos - Siedler und Siedlungen >>>
Hier ein inzwischen
wieder gängiger link zu arij für den Download
für alle Google Earth Benutzer. damit werden
alle Siedlungen, Mauern, Checkpoints usw. auf
google earth sichtbar.. P. R.
40 Years Of Israeli Occupation
>>>
23.5.2012 -
Settler breaks
B'Tselem camera
Siedler schießen
auf Palästinenser - Militär schaut zu
- Christoph Sydow - Jüdische Siedler
feuern auf Palästinenser - und israelische
Soldaten stehen tatenlos daneben: Diese
Szene haben Menschenrechtsaktivisten
auf Video festgehalten. Der Vorfall
belegt die Rechtlosigkeit, in der die
Menschen unter der Besatzung im Westjordanland
leben. - Es ist eine Szene, die
zum Alltag im Westjordanland geworden
ist. Jüdische Siedler und palästinensische
Dorfbewohner stoßen gewaltsam zusammen.
Menschenrechtsaktivisten der israelischen
Bürgerrechtsbewegung B'Tselem haben
einen solchen Vorfall nun auf Video
festgehalten. - Das Brisante dabei:
Die Bilder belegen, wie jüdische Siedler
vor den Augen israelischer Soldaten
mit scharfer Munition auf unbewaffnete
Palästinenser schießen. Der Vorfall
ereignete sich am Sonntagnachmittag
am Rande des palästinensischen Dorfes
Asira al-Qibliya >>>
Israelische
Soldaten nach Video-Veröffentlichung
in der Kritik - Menschenrechtsgruppe
wirft Truppe Tatenlosigkeit bei Siedler-Angriff
vor
- Israelische
Soldaten sollen nach Aussage einer
Menschenrechtsorganisation Siedler
im Westjordanland nicht an einem
gewaltsamen Vorgehen gegen
Palästinenser gehindert haben. Die
Organisation B'tselem veröffentlichte
ein Video, das zu zeigen scheint, dass
die Soldaten dabei zusahen und nicht
eingriffen, als Siedler das Feuer auf
Palästinenser eröffneten. Ein 24-Jähriger
erlitt laut B'tselem einen Kopfschuss,
er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Aufnahmen nährten stark den Verdacht,
dass die Soldaten die Siedler nicht
daran gehindert hätten zu schießen,
erklärte die Organisation. Der Zwischenfall
ereignete sich demnach in der vergangenen
Woche, als Siedler aus Jitzhar zum Dorf
Asira al Kiblija zogen und dort Steine
auf palästinensische Wohnhäuser warfen.
Jugendliche aus dem Dorf stellten sich
den Siedlern entgegen, Steine wurden
daraufhin von beiden Seiten geschleudert.
>>>
Israeli Military Probing 15 Cases
of Soldiers Ignoring Settler Attacks
on Palestinians
>>>
22.5.2012
- Israelische
Soldaten bleiben untätig während Siedler
Zivilisten attackieren
-
PNN - Bewohner der Siedlung Yitzhar
haben an diesem Samstag in dem Dorf
'Asira al-Qibliya, im Beisein des israelischen
Militärs, Schüsse auf die palästinensischen
Anwohner abgegeben und dabei eine Person
verletzt. Mindestens fünf weitere Menschen
wurden von den Siedlern mit Steinen
verletzt. Bei einem weiteren Vorfall
haben Siedler am Montag in den Bergen
südlich von Hebron palästinensische
Bauern und israelische Aktivisten angegriffen.
Auf Videos, die die israelische Menschrechtsorganisation
B'Tselem am Sonntag veröffentlich hat,
ist zu sehen, wie die Siedler aus Yitzhar
sich 'Asira al-Qibliya nähern, Steine
auf die Häuser des Ortes werfen und
Weideland in Brand stecken. >>>
Settlers shoot
Palestinian in head while soldiers stand
by
-
A 24 year-old Palestinian was hit in
the head from a live round of bullets
Saturday in the village of Asira al-Qibliya.
B’Tselem footage of the event shows
the settlers shooting at the young man,
and Israeli soldiers standing by them
– doing nothing to prevent it.
According
to B’Tselem, the incident started at
around 16:30 Saturday, when a group
of settlers descended from the extremist
settlement Itzhar towards the Palestinian
village >>>
Two injured
as settlers attack Nablus Area village
- Saed Bannoura - IMEMC - Dozens of
settlers invaded the eastern area of
the Aseera Al-Qibliyya village, south
of Nablus, and hurled homes at Palestinian
homes. In the following clashes, two
Palestinians were injured. The village`s
being located close to the Yitzhar illegal
settlement makes such incident frequent
>>>
Beginning of 'Asira al-Qibliya event,
19.5.2012
Sage nicht, man
wusste nichts davon
-
Amos Gvirts: wie
haben jüdische Siedler in den
südlichen Hebroner Bergen Passah
gefeiert? -
10. April
2012: der 70jährige Abu Sh. geht mit
seinem Sohn und der Schafherde
hinaus auf die Weiden von Umm al
Amad, einem Dorf in der Nähe der
Siedlung Atniel. 8 Siedler kommen
herunter und jagten sie weg.
11.April 12: Am
Morgen nimmt S. ihre Herde, damit
diese auf dem Navajah-Land ( bei
Susya) grasen kann. Etwa um 8:30 –
9 als sie und die Herde im
Olivenhain der Familie waren, sieht
S. sieben maskierte Siedler sich ihr
nähern und Steine in ihre Richtung
werfen. S. begann zu rennen, um die
Herde in Sicherheit in das Wadi zu
treiben. Die Siedler holten sie ein.
Drei von ihnen trugen Stöcke und
Röhren, mit denen sie sie schlugen.
S. versuchte dem zu entkommen, was
ihr nicht ganz gelang. Sie wurde
verletzt: um das linke Auge, rechter
Ellbogen, rechte Rippen und am
Rücken und Hals. Einer ihrer Zähne
wurde heraus- gebrochen. Da S.
während des Angriffes kein Handy bei
sich hatte, die Bewohner des Lagers
aber den Tumult um sie hörten,
rannten sie zu ihr, während die
Angreifer wegrannten. Der Angriff
fand nur 300m unterhalb eines
Militärpostens statt. Es war
unmöglich, dass die Soldaten den
Vorfall nicht gehört haben. Die
palästinensischen Bewohner konnten
einen Soldaten hören, der dort einen
Posten hatte, wie er den Siedlern
zurief:„Zurückzugehen!!“ Er tat aber
nichts, um den Angriff zu
verhindern. Als Besatzungskräfte
ankamen, hörte man einen der
Soldaten sagen :“Es ist nicht nötig,
die Polizei zu rufen, ihr Mann wird
sie wärmen /heat. (?)
Angestellte der
Zivilverwaltung baten die
aufgeregten Bewohner, sie sollten zu
ihren Hütten gehen, sie wollten hier
keine Reibereien. Und setzten noch
dazu, die Polizei werde zu ihnen in
die Hütten kommen und dann
Zeugenaussagen aufnehmen. Bis jetzt
kam keine Polizei.
Am Freitag den 13.
April ( 2. Feiertag) gingen drei
Internationale Volontäre auf dem Weg
von Tuba zum Dorf Tuwane. Etwa um 8
Uhr näherten sich ihnen zwei
maskierte Siedler aus Havat Maon.
Sie warfen Steine auf die Volontäre,
einer mit einer Steinschleuder. Wie
durch ein Wunder kamen sie
unverletzt davon. Sie riefen die
Polizei, berichteten von dem Angriff
und baten um Hilfe. Die Antwort war:
wir werden nicht kommen. Wenn ihr
wollt, könnt ihr zur Polizeistation
kommen und eine Klage einreichen.
Drei Stunden später kamen sieben
Siedler das Hurubatal herunter, das
östlich der Havat Maon-Siedlung
liegt. Die Volontäre begleiteten
palästinensische Hirten. Einer der
Siedler kam maskiert herunter in den
Olivenhain und begann die Bäume zu
beschädigen. Dieser Wandalismus
wurde dokumentiert. Wir riefen die
Polizei und einen Offizier der
Zivilverwaltung, der auch kam und
einen Zeugenbericht aufnahm.
Auf dem Weg zur
Polizeistation nahe Gal Hill, nicht
weit von Kiryat Arba sahen wir
massive Militärkräfte und einen
Ambulanzwagen und eine verletzte
Person. Später erfuhren wir, dass
jüdische Siedler über 200
Olivenbäume zerstört hatten. Dies
wurde dokumentiert und Siedler
griffen Palästinenser an, die zu der
Stelle kamen. Die Polizei entschied
sich, drei Palästinenser zu
verhaften. Erstaunlich ….
Fröhliche Pessach !!!
(dt.
Ellen Rohlfs)
24.4.2012 -
Siedler-Übergriffe auf Schüler und
palästinensisches Eigentum
- PNN - Allein am gestrigen Montag hat
es, unter Berufung auf die Palästinensische
Nachrichten- und Infor-mationsagentur
WAFA, in den besetzten Palästinensischen
Gebieten des Westjordanlands diverse
Übergriffe jüdischer Siedler auf Palästinenser
und palästinensischen Eigentum gegeben,
die im Folgenden genauer dokumentiert
werden. Zu einem ersten gewalttätigen
Übergriff kam es, als jüdische Siedler
aus der Siedlung Yitzhar, südlich von
Nablus gelegen, in das nahegelegene
Dorf Urif eindrangen und die örtliche
Schule attackierten. Nach Angaben eines
Aktivisten vor Ort wurden dabei acht
Schüler verletzt, die noch am Ort des
Geschehens medizinisch versorgt werden
mussten. Die Schüler erlitten ernsthafte
Atemprobleme, nachdem Siedler die Schule
mit Tränengas angegriffen hatten. >>>
Acht Schüler wurden gestern, Montag,
bei einem Angriff jüdischer Siedler
aus der nahelegenen Siedlung Yitzhar
auf ihre Schule in Urif verletzt.
Yitzhar und Urif liegen südlich
von Nablus.
Ghassan Douglas, der
die Aktivitäten der Siedler im nördlichen
Westjordanland beobachtet, meldete,
eine Gruppe von Siedlern habe den Ort
mit Tränengas angegriffen und bei acht
Schülern Erstickungssymptome ausgelöst;
die Schüler wurden vom örtlichen Gesundheitsdienst
behandelt. Der Vorfall ereignete
sich am gleichen Tag, an dem Israel
unter dem Vorwand, "die Sicherheit der
Siedler zu schützen", mit der Schließung
einer palästinensischen Schule im Süden
Hebrons drohte, wie die offizielle palästinensische
Nachrichtenagentur WAFA berichtet. Der
Direktor der Grundschule Zif, Wajeh
al Adrah, sagte, der israelische Kommandant
für die Region habe mit der Schließung
des Zentrums "auf Dauer" gedroht, um
die Sicherheit der Siedler in den in
der Umgebung errichteten illegalen Siedlungen
zu gewährleisten.
Das Völkerrecht betrachtet
die israelischen Siedlungen als illegal
und die Umsiedlung von Bevölkerung(steilen)
des Besatzungslandes in das besetzte
Territorium als Kriegsverbrechen. Israel
widerspricht und hat versichert, es
werde die wichtigsten Siedlungsblöcke
in jedwedem Friedensvertrag, den es
mit der Palästinensischen Autonomiebehörde
unterzeichnen werde, behalten - Quelle:
http.www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38560
aus dem Spanischen
übersetzt von K. Nebauer
Israel agency raises tax-exempt US,
UK funds to put settlers in occupied
Golan Heights, northern Palestine
- Ali Abunimah -
The Jewish Agency, a quasi-official
arm of the Israel government that encourages
settlement in Palestine, and the Israeli
government itself, are taking advantage
of US and UK charity laws to raise tax-exempt
donations specifically to place settlers
in Syria’s occupied Golan Heights, all
in violation of international law. This
is being done in the open – on the website
of Nefesh b’Nefesh an Israeli-government
supported program to encourage Jews
from North America and the UK to settle
in Palestine. Nefesh b’Nefesh receives
direct funding from the Israeli government
and manages the settlement process along
with the Jewish Agency. >>>
Spenden für Apartheid und Kolonialismus
- Die Grünwaschung
von Vertreibung und Enteignung in Palästina
durch den Jüdischen Nationalfonds (JNF/KKL)
Palästina-Info Spezial :
Palästina-Solidarität Region Basel in
Zusammenarbeit mit dem Palästinakomitee
Stuttgart und BDS Schweiz
Die 40-seitige Broschüre
soll die internationale Kampagne „Stop
the JNF“ im deutschen Sprachraum unterstützen
und bekannt machen. Die Kampagne will
über die zentrale Rolle des JNF/KKL
bei der Umsetzung der zionistischen
Politik aufklären. Dazu gehören die
andauernde Vertreibung der palästinensischen
Bevölkerung von ihrem Land, die Enteignung
ihres Landes und Besitzes, die fortdauernde
Kolonialisierung und die Zerstörung
der natürlichen Umwelt Palästinas.
Quelle
Palästina-Info Spezial
als PDF in niedriger Auflösung
UNO und USA besorgt über Anerkennung
wilder Siedlungen
- Entscheidung läuft israelisch-palästinensischem
Dialog zuwider - New York - UNO-Generalsekretär
Ban Ki-moon hat sich "tief besorgt"
über Israels Anerkennung dreier jüdischer
Siedlungen im Westjordanland geäußert.
Alle Siedlungsaktivitäten in den besetzten
Gebieten seien "nach dem Völkerrecht
illegal" sagte Ban nach Angaben seines
Sprechers am Dienstag. Die Entscheidung
widerspreche den Zusagen Israels gegenüber
dem Nahost-Quartett aus UNO, USA, Europäischer
Union und Russland >>>
Westjordanland - Israels Regierung
erklärt Siedlungen für legal
- Die israelische Regierung hat mehrere
jüdische Siedlungen im Westjordanland
nachträglich genehmigt. Auch die Zwangsräumung
weiterer Häuser auf palästinensischem
Territorium will Premier Netanjahu verhindern.
Bundesaußenminister Westerwelle kritisierte
Israels Siedlungspolitik ungewohnt deutlich.
>>>
Streit um Siedlung spaltet Regierung
in Israel - Die Regierung in Israel
droht zu zerbrechen :
Weil das Oberste Gericht die Zwangsräumung
einer illegalen Siedlung anordnet, droht
ein Minister mit dem Ende der Koalition.
Überhaupt mehren sich die Anzeichen
dafür, dass die Regierung wankt. - Radikale
Siedler bedrohen die Stabilität der
israelischen Regierung. Der Grund: Das
Oberste Gericht des Landes hat die Räumung
einer Siedlung im Westjordanland angeordnet.
Die Gebäude müssten bis Dienstag geräumt
werden und mehrere Dutzend Siedler das
Gelände verlassen, weil das Grundstück
einem Palästinensers gehöre. Prompt
drohte am Samstag der rechtsgerichtete
Minister Moshe Ya'alon mit dem Sturz
der Regierung, sollte die Siedlung Ulpana
tatsächlich >>>
Israels Regierung erkennt illegale
Siedlungen an - Die israelische Regierung
hat drei illegal errichtete Siedlungen
im besetzten Westjordanland nachträglich
anerkannt. >>>
Inge Höger -
Israelische Genehmigung für
Siedlungsvorposten ist eine Kampfansage
an Friedensbemühungen
- Die israelische Regierung
hat auf die Aufforderung des Obersten
Gerichtshofes Israels, den Status dreier
Siedlungsvorposten zu klären, mit deren
rückwirkender Genehmigung reagiert.
„Alle Siedlungen, nicht nur deren Vorposten,
sind laut geltendem Völkerrecht illegal.
>>>
Israelische
Siedlung
Har Homa
auf
gestohlenem Land.
2
Fotos oben - Har Homa
seit 1999
20.12.2011 -
Frankreich wirft
Israel “Provokation”
vor
- Frankreich sieht in
dem jüngsten Beschluss
Israels, Siedlungen
auf palästinensischem
Gebiet weiter auszubauen,
eine “neue Provokation”,
die alle Friedensanstrengungen
im Nahen Osten zusätzlich
erschwert. Israels Siedlungspolitik
sei völkerrechtswidrig,
erklärte der Sprecher
des Quai d’Orsay, Bernard
Valero, am Montag in
Paris. Die israelische
Regierung werde aufgefordert,
alle Siedlungsaktivitäten
und -projekte unverzüglich
einzustellen.
>>>
Empörung über israelische
Baupläne
-
Projekt für den Bau
von über tausend neuen
Wohnungen jenseits der
«grünen Linie» sei eine
«zerstörerische Botschaft».
Israel müsse aufhören,
«neue Siedlungen» in
der Westbank und in
Ostjerusalem zu bauen.
Das erklärte am Montag
Georg Streiter, ein
Sprecher von Bundeskanzlerin
Angela Merkel, im Anschluss
an Ankündigung des israelischen
Wohnbauministeriums
vom Vortag, jenseits
der «grünen Linie» über
tausend neue Wohneinheiten
errichten zu wollen.
>>>
Scharfe Kritik aus
Berlin an israelischen
Siedlungsbauplänen
-
Die israelische Regierung
hat den Bau von tausend
neuen Wohnungen in den
von Israel besetzten
Gebieten ausgeschrieben.
Die deutsche Regierung
in Berlin kritisierte
das Bauvorhaben scharf
und forderte Israel
auf, von dem Bau abzusehen.
>>>
Israel baut 1.000
weitere Wohnungen
- Israel will gut tausend
weitere Wohnungen im
Westjordanland und Ost-Jerusalem
bauen. Das Wohnungsbauministerium
veröffentlichte am Sonntag
Ausschreibungen für
den Bau von 1028 Wohneinheiten.
500 der Wohnungen sollen
in Har Homa im Süden
Jerusalems entstehen,
348 in der Siedlung
Beitar Ilit und 180
in Givat Zeew zwischen
Jerusalem und Ramallah.
>>>
91% der Ermittlungen
in Fällen von Angriffen
von zivilen Siedlern
auf Palästinenser
und ihr Eigentum
sind dokumentiert
bzw. archiviert,
ohne dass es zu
einem Gerichtsverfahren
gekommen wäre. -
Laut der israelischen
NGO "Yesh Din" ("Es
gibt eine Gerechtigkeit")
wurden die meisten
der betreffenden
Akten geschlossen,
weil Verdächtige
nicht kollaborierten,
unbekannt waren
und Beweise nicht
gesammelt wurden.
Die von Yesh Din
zusammengetragenen
Daten basieren auf
einer Untersuchung
von 760 Fällen,
in denen die israelische
Polizei im Westjordanland
in Reaktion auf
Klagen palästinensischer
Einwohner wegen
Delikten ziviler
Siedler gegen sie
bzw. ihr Eigentum
manipuliert hatte.
Nur in kaum 7,5%
der Fälle kam es
zur Klageerhebung
gegen die Aggressoren.
Der Leiter von Yesh
Din, Haim Erlich,
gibt in dem Bericht
an, dass "die Daten
ein klarer Beweis
dafür sind, dass
das Westjordanland
ein gesetzloses
Territorium ist",
und beschuldigt
die verantwortlichen
israleischen Behörden
der "dauernden Nachlässigkeit"
und der "Animierung
zu Straftaten".
http://www.yesh-din.org/postview.asp?postid=189
Quelle und Übersetzung
Karin Nebauer
Die Angst der
Israelis vor den
radikalen Siedlern
- Jüdische Siedler
greifen Moscheen
und sogar die israelische
Armee an. Plötzlich
wird in der Öffentlichkeit
gefragt, ob sie
sich denn alles
erlauben könnten.
In seinen 30 Jahren
beim Militär habe
er es noch nicht
erlebt, dass Juden
israelischen Soldaten
so viel Hass entgegengebracht
hätten, sagte Generalmajor
Avi Mizrahi vom
Zentralkommando
im Westjordanland
später, sichtlich
schockiert. >>>
Dokumentation -
Siedlungen +
Siedler in
Palästina -
Landraub >>>
Sonderseite: Videos - Siedler und Siedlungen >>>
17.12.2011 -
Israels Armee will
radikale Siedlerjugend
stoppen
- Ulrike Putz - Ihre
Opfer sind nicht mehr
allein Palästinenser,
Israels radikale Siedlerjugend
im Westjordanland greift
jetzt auch Armeeposten
an und verletzt Soldaten.
Militärchefs sind entrüstet:
Der "jüdische Terrorismus"
müsse gestoppt werden,
bevor es Tote gibt.
(...) Auf der Suche
nach Ursachen für das
Verhalten der Siedler
verweisen die wichtigsten
Kommentatoren in Israel
auf eine fehlgeleitete
Regierungspolitik des
Kabinetts Benjamin Netanjahus.
Die rechtslastige Koalition
trage Mitschuld daran,
dass die Siedlerjugend
außer Kontrolle geraten
sei, schrieb Israels
wohl bekanntester Kolumnist
Nahum Barnea in der
"Jedioth Achronoth".
>>>
Radikale Siedler und
Apartheid in Hebron
Jewish
settlers vow killing field
- Khaled Amayreh - Jewish settlers
indoctrinated in extremist Talmudic
theology have threatened to
transform the West Bank into a huge
killing field. Reacting to seemingly
successful Palestinian efforts to
obtain international backing for a
prospective Palestinian state on
territories occupied by Israel in
1967, some settler leaders warned
that they would transform
Palestinian population centres into
another Srebrenica. >>>
Violent clashes erupt between
Israeli Arabs, police after apparent
`price tag` attack
-
Eli Ashkenazi and Jack Khoury -
Some 300 residents of Upper Galilee
village, where mosque was set on
fire, hurl rocks at security forces,
burn tires; police responds with
tear gas, stun grenades
Israel
Police beefs up security near Muslim
sites following mosque attack
>>>
"Schwere Scham" über Israel -
Brandattentat auf Moschee einhellig
verurteilt
-
Eine offenbar von jüdischen
Extremisten verübter Brandanschlag
auf eine Moschee in Nordisrael hat
gestern Zusammenstöße zwischen
arabischen Bürgern und Polizisten
ausgelöst, während israelische
Politiker und Rabbiner den
Vandalenakt in den schärfsten Tönen
verurteilten. Das Wort
"Preisschild", das auf eine Wand
geschmiert wurde, gilt als Code für
Racheangriffe, die Rechtsextremisten
gegen palästinensische Einrichtungen
im Westjordanland unternehmen, in
Israel selbst waren derartige
Gewalttaten aber bisher nicht
vorgekommen >>>
B
randstiftung
in Moschee im Norden Israels
-
Unbekannte haben in der Nacht zum
Montag im Norden Israels eine
Moschee in Brand gesetzt. Wie ein
Polizeisprecher mitteilte, drangen
mehrere Angreifer in der vergangenen
Nacht in das muslimische Gotteshaus
im Beduinendorf Tuba Sangaria ein
und setzten es in Brand. Nach einem
Bericht des israelischen Rundfunks
wurden auch Koran-Ausgaben
angezündet. Polizeisprecher Mickey
Rosenfeld teilte mit, das
muslimische Gebetshaus sei schwer
beschädigt worden. Die Brandstifter
hätten die Wände mit Slogans wie
«Rache» beschmiert.
Mosque Torched In The Galilee >>>
1.10.2011 -
23 Israelis and Palestinians injured in settler attack outside Jerusalem
- 23 Israelis and Palestinians injured – some including broken bones and bloody gashes – in an attack by settlers from the settlement of Anatot just outside Jerusalem, West Bank >>>
Lynch by Anatot's settlers 30.9.2011
Auch >>>
Settler
violence is nothing new
- Nablus and the surrounding villages is one
the worst effected areas for settler
violence. Both government sponsored
settlements and so-called ‘illegal outposts’
dot the hills and serve as a constant
reminder to the local Palestinian population
that they are surrounded by hostility. The
recent murder in the Itamar settlement has
temporarily brought media attention to the
area but the local Palestinian population
has long had to deal with the devastating
effects of living in close proximity to many
in the settlements who want to forcefully
exert their perceived right to the land. >>>
DIE ERDE HABT IHR
UNS GENOMMEN
100 Jahre Zionistische Siedlungspolitik in
Palästina
Dr. Viktoria Waltz - Joachim Zschiesche -
(Dortmund/Berlin 1985/1986)
Ab dem 14.5.2010 ist dieses,
leider immer noch hochaktuelle, Buch (217
Seiten - 24MB - pdf)
online und kostenlos abrufbar.
Kommentar zu dieser online-Ausgabe
- Es ist
längst alles gesagt! Die Nakbe beginnt mit
1897! Die Instrumente: Raumplanung,
Staatlicher Terror, Krieg - Die vorliegende
Untersuchung der zionistischen
Kolonisierungspolitik in Palästina wurde
bereits vor 25 Jahren beendet. Auf Grundlage
des vorliegenden Materials war schon damals
das heutige Drama sichtbar genug: Die
Vorbereitung der zionistischen Usurpation
Palästinas
● die Enteignung
und Vertreibung der Palästinenser aus ihrem
Land mehr als die UN je beschlossen
● die Einkreisung
der palästinensischen Städte und Dörfer
durch israelische Koloniegürtel in West Bank
(Gaza), Ost Jerusalem,
● die
Bantustanisierung der West Bank (wie auch
des Gaza Streifens) infolgedessen,
● die
Abkoppelung Jerusalems von seinem
palästinensischen Zusammenhang und ein
intensives Programm der Judaisierung von den
äußeren Kolonieringen bis hinein in das
Zentrum der Altstadt.
Kaum 6% des einst palästinensischen Bodens
gehören heute noch den Palästinensern in
Israel; kaum 12% des ehemaligen Palästinas
in Mandatsgröße steht den Palästinensern
real noch zur Verfügung – Wasser, Luft und
Boden kontrolliert Israel. Die Verhältnisse
haben sich komplett umgekehrt – gegen
internationales Recht und die
Menschlichkeit. Die palästinensische
Identität, ihr Alltagsleben, ihre Kultur
werden in einem erbitterten und
entbehrungsreichen Verteidigungskampf und
nur mit großen Anstrengungen aufrecht
erhalten. Die große Mehrheit des
palästinensischen Volkes ist vertrieben, zu
Flüchtlingen außerhalb und innerhalb ihres
eigenen Landes verurteilt. Die Basis all
dessen liegt in der zionistischen Ideologie
begründet, die im Kern rassistisch und auf
die Vertreibung der Nicht-Juden, also der
Palästinenser hinauslaufen muss. Auch dies
ist in der vorliegenden Untersuchung
hinlänglich nachgewiesen worden.
Heute
– wo der Friedensprozess zur allseits
sichtbaren Farce geworden ist – wird auch
die Rolle der Raum-Planung klar erkannt, die
mit Bodenrecht, Planungsrecht, Siedlungsbau,
Infrastrukturentwicklung und auch mit
Denkmalschutz und Architektur nur ein Mittel
zur Kolonisierung und Vertreibung ist. Vor
allem das ist zentrales Thema der
vorliegenden Arbeit gewesen und könnte
längst Allgemeingut bei der Bewertung der
Realität und der Auseinandersetzung um eine
Friedenslösung geworden sein. Es gibt sie
inzwischen, die mit diesem Thema befassten
Kritiker, Analysten – aber auch Stagnation.
Denn selbst die Erkenntnis dass der
Zionismus die Wurzel des Übels ist, wird bei
der Beurteilung des heutigen Dramas nicht
herangezogen, sondern um mehr oder weniger
Bauten, mehr oder weniger A,B oder C herumgerdet. Kritische israelische Zionisten
wie z.B. Leibowitz halten die heutige
Situation ihres Staates zwar für gefährlich,
weil sich offenbar Demokratie und
Ethnokratie unter dem Fakt einer äußerst
brutalen Besatzungspolitik schlecht
vereinbaren lässt – die Gründung des Staates
Israel mit Mitteln derselben Gewalt wird
aber in Kauf genommen.
Es lohnt sich, mit dieser online
Veröffentlichung noch einmal sich darüber
Gewissheit zu holen, wie und dass das
Anfangsscenario
bereits den Kern des heutigen Dramas in
Palästina beinhaltet. >>>
17.2.2010 - Rotes Kreuz: Palästinenser vor Siedlern schützen - Genf (dpa) - Israel soll nach einem Aufruf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Palästinenser besser vor israelischen Siedlern schützen. Das erklärte die Organisation in einer am Mittwoch in Genf herausgegebenen Mitteilung. Dadurch sollten das Land und die Ernten der Palästinenser gesichert und es ihren Familien endlich ermöglicht werden, «ihre Häuser zu reparieren und sicher zu stellen, dass alle Palästinenser Zugang zu Krankenhäusern und Schulen ohne Verzögerungen haben». >>>
Israel erkennt Tausenden Wohnrecht ab - Palästinenser ausgebürgert - Susanne Knaul - Israel erkennt 4.577 Palästinensern das Wohnrecht in Ostjerusalem ab. Das ist ein dramatischer Anstieg. Die EU protestiert und diskutiert Strafmaßnahmen. >>>
Armageddon liegt direkt
vor uns - Rabbi Arik Asherman - Es ist
1:30 Uhr und ich komme gerade aus Sheik Jarakh –
Ich sehe Jerusalem in Flammen und ich weiß, dass
es mir mit Worten nicht gelingen wird, den
Horror zu übermitteln, den ich dort sah oder die
große Angst, die ich in meinem Herzen spüre.
Heute hat der Gerichtshof zu Gunsten der Siedler
entschieden, die einen weiteren Teil eines
Hauses in Sheik Jarakh übernommen haben. Während
ein Anwalt von einigen der Familien in den
80er-Jahren das jüdische Eigentum als
geschützten Mieterstatus (?) anerkannt hat,
wurde der Anbau, den die Familie al-Khurd
an das Haus gebaut habe, als illegal
erachtet. Sie hätten die „Besitzer“ fragen
müssen, ob sie es tun dürfen. >>>
Die Siedler proben den Aufstand - Inge Günther - Ben Kaschriel sieht sich getäuscht, sogar böse getäuscht. Seit 17 Jahren ist er Bürgermeister von Maale Adumim, der größten jüdischen Siedler-Stadt in der Westbank. Genauso lange kennt er "Bibi", wie viele Israelis Premier Benjamin Netanjahu bei seinem Spitznamen nennen. Für Kaschriel war "Bibi" immer ein Hoffnungsstern im rechtskonservativen Likud. Aber der ist in seinen Augen verglüht, seitdem Netanjahu vorige Woche einen zehnmonatigen Siedlungs-Baustopp verkündete. "Niemals", empört sich Kaschriel, "hätte ich geglaubt, dass er so etwas tun könnte." >>>
Israeli government confirms recent increase in
settlement expansion - Saed
Bannoura - A senior official with the Israeli
Defense Department confirmed to Israeli
reporters that extensive settlement construction
is being carried out in at least 11 Israeli
settlements. These settlements are constructed
on Palestinian land in the West Bank, and were
challenged earlier this year by the US
administration of Barack Obama, who encouraged
Israel to adhere to international law and signed
agreements and cease the expansion of
settlements further onto Palestinian land. More
recently, after pressure from the Israeli
government, Obama backed down on this stand, and
in recent weeks, Israeli settlers have massively
increased their expansion. >>>
The settlers next door: Notes from Wadi Fukin - When approaching Wadi Fukin, however, it's not the verdant fields or the olive groves that first catch your eye. It is the illegal settlement of Beitar Illit, which occupies the hilltop directly to the south of the village, its massive apartment blocks jarring the agricultural landscape. Founded in 1985 and housing at least 34,000 Israelis, it continues to expand towards Wadi Fukin farmland. >>>
Schwarze Hymne - Israel provoziert mit
fortgesetztem illegalen Siedlungsbau. Netanjahu
vor Europareise
- Von Karin Leukefeld - Israel setzt den
Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen
Gebieten und Ostjerusalem fort. Seit 1967 hält
Israel Ostjerusalem und die Westbank besetzt;
der Siedlungsbau in diesen Gebieten ist nach dem
Völkerrecht illegal. Die israelische
Friedensorganisation »Peace Now« schreibt nun in
ihrem Halbjahresbericht, daß seit Jahresbeginn
596 Wohneinheiten in der besetzten Westbank
gebaut worden seien, darunter auch 96 »wilde
Vorposten«, die von der israelischen Regierung
zwar nicht akzeptier, aber auch nicht geräumt
werden. Die Wohneinheiten seien sowohl
Siedlungsblocks als auch Container, die zur
Festigung bisher isolierter Siedlerkolonien
errichtet wurden. 500000 illegale jüdische
Siedler leben in der Westbank und Ostjerusalem.
»Peace Now« untermauert den Bericht mit Fotos
und Satellitenaufnahmen, die deutlich den
Siedlungsausbau zeigen. Der neueste Plan sieht
den Bau von weiteren 104 illegalen Wohneinheiten
in Ostjerusalem vor, berichtete >>>
Bypassing the Settlement Freeze
- Semi Anual
Report - Peace Now Settlement Watch, August 2009
- According to a Peace Now inspection,
construction within the "settlement blocs"
continues as usual, with no freeze to be seen on
the ground. Conversely, construction at isolated
settlements continues through various
settlement-freeze "bypass" tracks: a.
Actualizing old plans -- some of the new
construction seen in the last months, especially
in the isolated settlements, is construction
based on old plans that were approved years ago.
This is meant to bypass the "settlement freeze,"
without needing to approve a new plan that must
receive the defense minister's approval. >>>
Yitzhar. December 2008
New Caravans - Yitzhar. June 2009
PR-Show
für Israels Siedlungspolitik
- Knut Mellenthin
- Mit einer dreitägigen Rundreise bei Israels Rechtsextremisten,
die am Sonntag begann, hat Mike Huckabee den US-amerikanischen
Präsidentenwahlkampf 2012 eingeläutet. Der Baptistenprediger
vom klerikal-reaktionären Flügel der Republikaner
besuchte zentrale Brennpunkte der zionistischen
Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten. Darunter
die für ihre Gewalttätigkeiten bekannte kleine Enklave
in Hebron, mehrere provokatorische Bauprojekte im
arabischen Ostjerusalem und Ma’aleh Adumim – die
größte Siedlung im Westjordanland. Am Montagabend
war der ehemalige Gouverneur des US-Staates Arkansas
Ehrengast eines Festessens im Shepherd Hotel, von
dem die Presse ausgesperrt war. Das arabische Traditionshotel
war 1985 von dem US-amerikanischen Glücksspiel-Unternehmer
Irving Moskowitz gekauft worden, der mit Millionenspenden
die israelische Organisation Ateret Kohanim finanziert.
Das Geld dient auf diesem Wege insbesondere zum
Grundstückskauf und Häuserbau in Ostjerusalem. Ein
Tarnverein von Ateret Kohanim, das Jerusalem Reclamation
Project, trat als „Sponsor“ der Rundreise von Huckabee
auf. Das Shepherd Hotel ist seit einigen Wochen
international im Gerede, weil Moskowitz es abreißen
lassen will, um dort Appartementwohnungen bauen
zu lassen, die selbstverständlich nur an Juden vermietet
werden sollen. Die US-Regierung hat diesem Vorhaben,
ebenso wie allen anderen zionistischen Bauprojekten
in Ostjerusalem, widersprochen, da es die Wiederaufnahme
von Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung
behindern könnte. >>>
Das Land
ihrer Väter - Mehr als 1.000 Wohnungen müssten in
Ost-Jerusalem Jahr für Jahr gebaut werden. Doch
die israelische Stadtverwaltung verweigert den Palästinensern
die Genehmigung,
eine Reportage von Sandra Fejjeri. - Abed Shlode
fischt sich eine Zigarette aus der Packung, seine
Augen wandern unruhig zwischen den Stuhlreihen umher.
Die Sonne brennt an diesem Vormittag über dem staubigen
Platz im Osten Jerusalems. Man hat zum „Protesttag“
in Al-Bustan gerufen, dem palästinensischen Viertel
unweit der Klagemauer. Abed Shlode, ein hagerer
Mann mit kantiger Brille, hat ihn organisiert. Blickt
Abed den Hügel hinauf, kann er mit bloßem Auge sein
Elternhaus erkennen. Dicht an dicht wie Bienenwaben
hängen die Gebäude dort am Hang. Keine schönen Häuser,
aber Häuser immerhin, die es schon bald nicht mehr
geben könnte. Abed Shlode gehört zum Bürgerkomitee
des Quartiers. „Alles hat vor drei Jahren angefangen“,
erzählt er, „als wir Abrissbefehle für etwa 90 Häuser
erhielten.“ Die Bewohner sollen wegziehen. „Doch
freiwillig“, sagt Shlode, „geht hier niemand.“ >>>
Siedlerdenken, "Herrendenken" in der "Welt" -
Westjordanland: Israelische Siedler
rechtfertigen sich mit Gott
- (…)
Adam verfügt wie viele Siedlungen über
erstaunliche Landreserven. Nach Schätzungen
gehören den Siedlern heute zwischen 30 bis 40
Prozent des Westjordanlandes, bebaut sind davon
nicht einmal zwei Prozent. Die illegalen Siedler
von Migron sollen eine neue, legale Siedlung
bekommen. So überlistet ein Rechtsstaat sich
selbst. (…) Und dann beantwortet er die Frage
doch noch: „Niemand wird mich aus meinem Haus
vertreiben, auch wenn nun alle behaupten, dass
es nicht unser Land ist.“ Letztlich sei es egal,
was das Oberste Gericht denke oder was der Staat
Israel gemeinsam mit dem Jescha-Rat entscheide.
Israel sei zwar ein jüdischer und demokratischer
Staat, sagt er. Aber, bitte schön, in der
Reihenfolge. Und wenn die beiden Attribute in
Konflikt gerieten, dann habe der jüdische
Charakter eben Vorrang. >>>
Statistik:
Mehr als 300.000 Siedler im Westjordanland
- Ende Juni lebten 304.569 Israelis im
Westjordanland. Das waren 2,3 Prozent mehr als im Januar dieses
Jahres. Das geht aus einem Bericht der Zivilverwaltung der
israelischen Armee hervor. >>>
Heidelberg-Zement versucht ein Westbank-Bergwerk zu verkaufen da der legale Boykottdruck wächst. -
Adri Nieufhof -
Heidelberg-Zement, eine der weltweit größten Hersteller von Baumaterial, ist wegen seiner Aktivitäten in den besetzten Gebieten (OPT) zum Ziel einer rechtlichen Aktion in Israel geworden. Die Tochtergesellschaft, Hanson Israel, stellt fertigen Zement her, Beton und Asphalt für Israels Bauindustrie und betreibt einen Steinbruch in der besetzten Westbank. Im März hat die israelische Menschenrechtorganisation Yesh Din eine Petition beim israelischen Obersten Gericht eingereicht und einen Stopp der illegalen Aktivitäten in den Steinbrüchen, einschließlich des Hanson-Israel Nahal Raba -Steinbruchs in der Westbank gefordert. Die Anwälte, die Yesh Din vertreten, forderten das Gericht auf, diesen eindeutig illegalen Aktivitäten ein Ende zu setzen, die eine deutliche und hässliche koloniale Ausbeutung des Landes darstellt, das wir an uns gerissen haben. >>>
Bingo-König träumt vom jüdischen
Jerusalem
- Michael Borgstede - Millionen
von Dollar investiert der
US-Amerikaner Irving Moskowitz
in Jerusalem. Gezielt kauft
er Gebäude in arabischen
Stadtteilen und ermöglicht
Juden den Einzug. Die undurchsichtigen
Geschäfte des Bingo-Millionärs,
der radikalste Siedlergruppen
unterstützt, sorgen in Israel
wie den USA für Unruhe.
>>>
Im Mittelpunkt
die Siedlungen
- Yacov
Ben Efrat - Seit der Rede des amerikanischen
Präsidenten Barack Obama am 4. Juni
2009 an der Universität in Kairo konzentriert
sich in Israel wie überall die politische
Aufmerksamkeit auf den Siedlungsbau
im Westjordanland. Die klare, unverblümte
Forderung Obamas lautet: "Einfrieren!"
In Israel wurde sie sehr erstaunt aufgenommen,
man könnte meinen, sie sei völlig abwegig.
Die Regierung Netanyahu reagierte, indem
sie auf die "Übereinkünfte" verwies,
die Ariel Sharon mit der Bush-Regierung
erreicht haben soll, doch die amerikanische
Außenministerin Hillary Clinton bestritt
deren Existenz. Hierauf reagierte Israel
wiederum mit der Behauptung, der Siedlungsbau
sei notwendig, um dem "natürlichen Wachstum"
der Siedlungen Rechnung zu tragen und
präsentierte ihn damit als humantiären
Akt präsentiert, der die Grundbedürfnisse
der Bewohner sichert >>>
8.7.2009 -
Israel und die
EU geraten aneinander - EU-Kommission: Siedlungen „erwürgen" die
palästinensische Wirtschaft - Zwischen Israel und der EU ist
es zu einem ungewöhnlich scharfen Konflikt rund um die
Siedlungspolitik gekommen. Im Zentrum des Streits steht ein vom
Vertretungsbüro der EU-Kommission in Ostjerusalem herausgegebenes
Kommuniqué. In dem Papier wird die Auszahlung eines
Millionenbetrages zur Unterstützung der Palästinenser bekannt
gegeben. Die Kommission legt aber auch die Gründe für die Misere der
palästinensischen Wirtschaft dar, und genau das erzürnte die
Israelis. Die Siedlungen und die Straßensperren „erwürgen" die
palästinensische Ökonomie, heißt es in dem Bericht >>>
I srael
provoziert Obama mit neuem Siedlungsprojekt - Aus Verärgerung über
neue Siedlungspläne im Westjordanland hat die US-Regierung ein
Treffen ihres Nahost-Gesandten George Mitchell mit Israels Premier
Benjamin Netanjahu abgesagt.
Hintergrund: Israels Verteidigungsminister Ehud Barak bewilligte die
nachträgliche Legalisierung eines "illegalen Siedlungsvorpostens"
sowie den Neubau von 260 neuen Wohneinheiten. >>>
Wo sind
die fehlenden Siedler? - Wie die Medien Ost-Jerusalem
annektierten
- Die Antwort
ist, daß sie sich in Ost-Jerusalem befinden, was
für die Reporter der Agenturen in zunehmendem Maße
bedeutet, daß sie überhaupt nicht als Siedler anzusehen
sind. In vielen Berichten wird die Siedlerpopulation
Ost-Jerusalems aus der Gleichung herausgelassen.
Aber auch, wenn die Nachrichtenagenturen die Zahl
der Siedler dort nennen, beziehen sie sich durchweg
allein auf sie, isoliert von den Siedlern in der
West Bank, oder beschreiben sie einfach als "Juden".
Schlimmer noch, dieses irreführende Verfahren setzt
sich auch noch fort. Mitarbeiter führender Zeitungen
machen die gleichen grundlegenden Fehler. So berichtete
die New York Times in der letzten Woche ganz unbekümmert,
daß Außenministerin Hillary Clinton "am Mittwoch
kompromißlos den völligen Stop des Siedlungsbaus
in der Westbank" gefordert hätte. In Wirklichkeit
hatte sie gesagt, daß der Präsident einen "Stop
der Siedlungen sehen wolle - nicht einiger Siedlungen,
nicht Außenposten, nicht ein Ende des natürlichen
Wachstums." Das bedeutet, daß das Weiße Haus alle
Siedlungen komplett einfrieren will, einschließlich
der in Ost-Jerusalem. Das ist keine linguistische
Haarspalterei. >>>
Israel treibt Landannektierung voran - Siedler besetzen Geschäfte in
Hebron
Israels Siedlungspolitik
unter dem Deckmantel einer archäologischen Touristenattraktion
- In Bustan, dem
„Gartenviertel“ des Ostjerusalemer Stadtbezirks Silwan, sollen für
den Ausbau eines archäologischen Vergnügungsparks rund 1500
PalästinenserInnen aus 88 Häusern vertrieben werden. Silwan, ein
ärmlicher, seit Jahrhunderten von PalästinenserInnen bewohnter
Stadtbezirk, liegt am Südlichen Abhang der Altstadt von Jerusalem
unterhalb der Aksa-Moschee und der Klagemauer. Die Häuser stehen
über Schichten von Kulturresten der Kanaaniten, Juden, Perser,
Griechen, Römer, Byzantiner, Muslime, Kreuzritter und Ottomanen >>>
Israels Siedlungspolitik
unter dem Deckmantel einer archäologischen Touristenattraktion
- In Bustan, dem
„Gartenviertel“ des Ostjerusalemer Stadtbezirks Silwan, sollen für
den Ausbau eines archäologischen Vergnügungsparks rund 1500
PalästinenserInnen aus 88 Häusern vertrieben werden. Silwan, ein
ärmlicher, seit Jahrhunderten von PalästinenserInnen bewohnter
Stadtbezirk, liegt am Südlichen Abhang der Altstadt von Jerusalem
unterhalb der Aksa-Moschee und der Klagemauer. Die Häuser stehen
über Schichten von Kulturresten der Kanaaniten, Juden, Perser,
Griechen, Römer, Byzantiner, Muslime, Kreuzritter und Ottomanen.
12.3.2009 -
Extremistische Siedler greifen palästinensischen Besitz in
Ost-Jerusalem an
Die
extremistischen Siedler von Hebron tragen ihren Kampf nach Israel
- Jonathan Cook - Die extremistischen jüdischen Siedlergruppen, die
an den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Palästinensern im
Zentrum von Hebron beteiligt sind, haben ihre nächste Kampfzone
ausgewählt. Sie liegt außerhalb der Westbank. Eine extrem
rechtsgerichtete Gruppe, bekannt als Jewish National Front, die eng
mit den Siedlern von Hebron verbunden ist, bereitet sich auf einen
Marsch durch eine der wichtigsten arabischen Städte Nordisraels (Umm
al-Fahm) vor. Der Oberste Israelische Gerichtshof erlaubte den
Marsch im Oktober. Er soll am 15. Dezember stattfinden, so gab die
Gruppe diese Woche bekannt.Das wichtigste Programmziel der Jewish
National Front ist die Vertreibung aller Palästinenser aus dem
Gebiet, das die Front als "Greater Israel" bezeichnet. >>>
Israel's
"Auschwitz borders" revisited
- Ali
Abunimah - In 1969, Israel's legendary diplomat Abba Eban warned
that withdrawal from the territories his country occupied in June
1967 would be a return to "Auschwitz borders." Since then some
Israeli politicians have used these provocative words to attack
almost anyone who defies them.
Siedler stürmen Moschee und greifen Imam an
- ISM/G-Mona -Nablus - Dutzende Siedler drangen am frühen Montag
Morgen in die Duma Moschee südlich der Stadt Nablus ein, griffen den
Imam an und schossen auf das Gebäude.
Bild - Israeli settler graffiti on a wall in the Old City of Hebron.
(CPT )
Siedler
greifen Einwohner an und beschmieren Moscheen
- Am frühen Dienstagmorgen randalierten Siedler
durch fünf palästinensische Dörfer, griffen Einwohner an, zerstörten
Betriebe und entweihten Moscheen >>>
Provokationen illegaler
Siedler >>>
Israel bestätigt Expansionspläne in der Westbank - 14.11.20 0 8 Wie das palästinensische Mediazentrum (IMEMC) heute in seiner Online-Ausgabe berichtete, bestätigte am Freitagmorgen der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak die schon seit einigen Monaten ausgearbeiteten Pläne zur Erweiterung der illegalen Siedlungen in der besetzten Westbank.
The settlers`
war with Israel
- Paul Raymond - The Guardian - Thus the Israeli
government now faces huge dilemmas in the context of the
current round of Israeli-Palestinian talks and also in
how it deals with its own citizens. If the implication
of Olmert`s comments is that more settlement evacuations
are on the cards, and forcing that past a group of
armed, radical settlers who have sworn their enmity to
the state will be every bit as hard as negotiating an
agreement with the Palestinians
Extremist West
Bank settlers help stir Acre violence
- Ali
Abunimah - The Electronic Intifada - But some Arab
residents blamed the worsening tension not on long-time
residents, but on an influx of militant youth affiliated
with the national religious West Bank settler movement.
Indeed, Baruch Marzel, a settler leader from near Hebron
in the West Bank, visited Acre during the riots and
vowed to help Jews in the city to set up a "defense
organization" (Sharon Roffe-Ofir, "Peres visits Akko,
urges side to exercise tolerance," Ynet, 13 October
2008). Barzel was leader of the banned Kach party
founded by the late Meir Kahane which supports the
expulsion of all Palestinians, and he remains a
prominent leader of racist settler groups.
Israeli settlers
vandalize Palestinian farmer's car - Hamadallah Afanah, 43, was on his
way to pass through an Israeli checkpoint to return to his
home in Nablus, in the northern West Bank, when he was violently
assaulted by a group of Israeli settlers. The settlers broke
the windows of his car and slashed the car's tires.
When settlers strike,
Palestinians point and shoot video
-
Every
week, Israeli settlers vandalize the Palestinian village
of Asira al-Qabliya. Nahla Mohammed locks up in her house
and shoots back with a small video camera from B'Tselem
>>>
Did Norway`s
FM compare settlers to Nazis?
- Yael
Levy - Y-Net - Norwegian FM Jonas Gahr Støre denies that he
made such a comparison in his new book, `To Make a Difference`,
saying there `are other historical examples`. He did mention
that on his visit to Hebron he saw Palestinian shops looted
by settlers, bearing the graffiti "Arabs to the Gas Chambers".
Israeli Settlers yell Death Threats
at Palestinian children going home from school
- CPT-At-Tuwani, Palestine-"Two adult Israeli
settlers chased them, throwing stones and threatened to kill
them. The children started running while the soldiers remained
in their vehicle and got out of the humvee only at the conclusion
of the escort...Settler attacks on the schoolchildren from Tuba
and Maghaer al Abeed have been a recurrent problem for years,
and the implementation of an Israeli military escort has failed
to solve the problem."
Attacks by settler
extremists create headache for Govt -
NZ Herald-"Two weeks ago, Yitzhar
settlers went on a rampage in Assira al-Kubliyeh, following
an arson and stabbing attack that injured a 9-year-old boy
from the settlement. Dozens of stone-throwing settlers,
some firing in the air, smashed windows of several homes
and overturned a car in the village. Six villagers were
hurt, including a 17-year-old girl shot in the right arm.
Yesh Din said Israeli soldiers did little to prevent the
riot."
Kein Ende der Gewalt während der Erntezeit – Siedler
errichten neue Außenposten
>>>
Olivenkrieg im
Westjordanland
- In die sem
Jahr wurden besonders viele Pflücker von jüdischen
Siedlern attackiert
>>>
Schwere Angriffe
durch Siedler während der Olivenernte
>>>
Violent
settlers condemned, but flawed Israeli security system to
blame - Ma’an – The issue of
settler violence in the West Bank will once again be the top
item in the Sunday cabinet ministers meeting in Israel;
triggered this time by threats and stones flung at Israeli
border police and military soldiers evacuating an illegal
outpost neat the West Bank city of Hebron.
Israeli
Settlers' Violations against Palestinian Land and People
continue to rise
- In An interview with the Israeli daily newspaper,
Haaretz, on the 2ed of October 2008, the Israeli Defense
Forces GOC Central Command Major General Gadi Shamni
has leveled harsh criticism against Israeli settlers
living in settlements of the West Bank. Shamni declared
that the Jewish settlers' violence against Palestinians
and their properties has recently increased in the west
bank due to the encouragement they receive from the
settlers' leadership, Israeli rabbis and the public.
Shamni's proclamation came after the Israeli settlers
in Occupied West Bank held a campaign against shamni
himself. >>>
Israel erlaubt neue Siedlung im Jordantal - Thorsten Schmitz - Trotz der Vereinbarung von Annapolis plant Israel den Neubau einer jüdischen Siedlung im besetzten Westjordanland - der palästinensische Chefunterhändler ist empört.
Palestinian videoed settler attack - Please look the following video, its an example for the daily growing up brutality of the jewish settlers in the westbank. Beside, the video is not from a palestinian group, but from the israel peace-group B'tselem - An Israeli human rights group released video on Friday which it said showed the start of an assault on Palestinian farmers by masked, stick-wielding Jewish settlers. The footage, distributed by rights group B'Tselem, shows four people with faces swathed in scarves and holding sticks, approaching the farmers near Susia settlement outside Hebron in the West Bank. One strikes a blow before the camera is dropped. >>>
Video zeigt Angriff israelischer Siedler auf palästinensische Frau - ISM/G-FK - Am vergangenen Montag griffen israelische Siedler Bewohner des palästinensischen Dorfes Susiya an. BBC veröffentlichte nun die Videoaufnahmen des Angriffes, welche zeigen wie vier vermummte Männer völlig unprovoziert auf eine 58-jährige Frau und ihren 70-jährigen Ehemann einschlagen >>>
„Grabscht die Hügel, erweitert das Land …“ - Henry Siegman, London Review of Books, 10.4.08 - über zwei Bücher über die israelischen Siedlungen -
Gershom Gorenberg: “The Accidental Empire: Israel and the birth of the settlements ( 1967-77)”
Idith Zertal/ Akiva Eldar : “Lords of the Land: the War over Israel’s settlements in the Occupied Territories, 1967-2007” ( deutsch im DVA 2007: “Die Herren des Landes"
(...)
Es ist aus Gorenbergs Bericht und Zertal/Eldars umfassender Untersuchung des Siedlungsprojektes „Die Herren des Landes“ eindeutig, dass es nicht die Präsenz der Siedlungen in der Westbank war, was die Regierung teilte. Shimon Peres von der Labor-Partei spielte eine Schlüsselrolle bei der Gründung des Siedlungsunternehmens. Die Differenzen bestanden eher wegen des von den Palästinensern enteigneten Landes. Die meisten diskutierten darüber, ob man den Palästinensern Selbstbestimmung gewähren soll oder jordanische Staatsbürgerschaft. Mit den Jahren haben einige Kabinettsmitglieder Rehavam Zeevi, Rafael Eitan , Effi Eitan und Avigdor Liebermann z.B. offen für „Tranfer“ gestimmt, ein Euphemismus für ethnische Säuberung. >>>
60 Jahre Israel - Opfer wurden Täter - Hunderte Siedler stürmen palästinensisches Dorf bei Nablus - ISM/G FK Die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronoth berichtet, dass hunderte israelische Siedler am Samstag ein palästinensisches Dorf nahe Nablus stürmten, Autos in Brand steckten, Wohnhäuser angriffen und Einwohner verprügelten >>>
31.3.2008
-
Peace
Now-
Siedlungsbau
in
“beispiellosem
Tempo”
seit
Annapolis
-
ISM/G -
FK - Der
Bau
israelischer
Siedlungen
auf
besetzten
palästinensischen
Land im
Großjerusalem
wurde
seit der
internationalen
Konferenz
in
Annapolis
im
vergangenen
November
fortgesetzt,
berichtet
die
israelische
Organisation
Peace
Now >>>
The
Death of
the
Settlement
Freeze -
4 Months
to
Annapolis
(pdf -
11
Seiten)
>>>
Israels
Bürgerrechtler
kritisieren
fortgesetzten
Wohnungsbau
im
Westjordanland
Die Herren des Landes.
Israel und die Siedlerbewegung
seit 1967
.Idith Zertal/Akiva
Eldar -
Dr. Ludwig Watzal -
Der israelisch-palästinensische
Konflikt kreist um vier
Problemkreise: den Status
von Jerusalem, die Festlegung
des Grenzverlaufs, das
Recht auf Rückkehr der
palästinensischen Flüchtlinge
in ihre Heimat sowie
die Frage der Siedlungen.
Die Jerusalem- und die
Siedlungsfrage gehören
zu den am schwierigsten
zu lösenden Streitfragen.
Die Siedlerkolonien
gehören zu den größten
politischen Dummheiten
der diversen israelischen
Regierungen, die das
Siedlungsprojekt mehr
oder weniger begeistert
unterstützt haben.
12.2.2008 -
Israelische Regierung genehmigt Siedlungsbau um
Jerusalem
Trotz der internationalen
Kritik will Israel seine Ansiedlungspolitik in den
jüdischen Vierteln von Ost-Jerusalem, das laut
Völkerrecht zu den besetzten Gebieten gehört, nicht
stoppen.
Das teilte der israelische
Bauminister Zeev Boim am Dienstag in Tel Aviv mit. "Es
wird weder eine Einstellung noch Aussetzung der
Bauarbeiten in den jüdischen Vierteln von Ost-Jerusalem
geben", sagte Boim dem Radiosender "Kol Israel".
Insgesamt mehr als 1110 israelische Wohnhäuser sollen in
den umstrittenen Vierteln von Jerusalem entstehen.
23.12.2007 -
"«aber wir wollen die natürliche Ausdehnung
fortsetzen», sagte Rentenminister Rafi Eitan am Sonntag
im Armeeradio." >>>
Israel bestätigt Pläne für Siedlungsausbau im
Westjordanland
Israel budgetiert den Ausbau von Siedlungen
8.12.2007 -
Israel hält am Ausbau von Siedlung
in Jerusalem fest -
"Die Bautätigkeiten
werden mit voller Kraft fortgesetzt", sagte der Minister
für strategische Angelegenheiten, Avigdor Lieberman, im
israelischen Fernsehen.
5.12.2007 -
Annapolis versetzt Siedler in Panik -
Die militanten israelischen Siedler wollen ab heute an
jedem Tag des achttägigen Chanukka-Festes eine neue
illegale Siedlung errichten. Die Siedlerführung wehrt
sich gegen Bemühungen, Siedler mittels Entschädigungen
aus den besetzten Gebieten ins israelische Kernland
zurückzulocken.
Bericht: Israel toleriert nicht genehmigte Siedlungen
- Israel hat laut einem Bericht der Friedensbewegung
Peace Now in den zurückliegenden zehn Jahren nur drei
Prozent aller nicht genehmigten jüdischen Siedlungen im
Westjordanland abgerissen.
Wilder Westen im Heiligen Land - Zwei israelische
Autoren kritisieren die jüdische Siedlerbewegung
- Von Alexandra Senfft - Wer jemals eine jüdische
Siedlung in den besetzten palästinensischen Gebieten
besucht hat, weiß, dass »Siedlung« eine
Verniedlichung ist – meist handelt es sich um
kleinere oder größere Städte mit vollständiger
Infrastruktur. Und wer das Westjordanland in den
vergangenen zehn Jahren häufiger gesehen hat, konnte
beobachten, wie radikal die Landschaft sich
verändert hat – besiedelt, zerschnitten von Straßen,
geteilt in Zonen und Kantone. Die Siedlungen und ihr
eigenes Straßennetz, out of bounds für
Palästinenser, sind in Beton gegossene Fakten, die
das Entstehen eines palästinensischen Staates immer
unwahrscheinlicher werden lassen.
Die
Herren des Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung seit 1967
Idith Zertal, Akiva Eldar
Deutsche
Verlags-Anstalt, München 2007
ISBN 3421042683
Israel hat den
Sechstagekrieg am siebten Tag verloren - Die
Autoren schildern die komplexe Beziehung
zwischen dem Staat Israel und den jüdischen
Siedlern. Sie eröffnen erstmals einen spannenden
Blick ins Innere dieser Bewegung, aber auch in
die israelische Gesellschaft selbst und zeigen,
wie Regierung und Siedler sich über vierzig
Jahre gegenseitig instrumentalisierten. Was mit
ein paar Häusern in den Bergen Judäas begann,
ist heute ein riesiges Netz von Siedlungen.
Diese stellen nicht nur eine ständige
Provokation für die palästinensische Bevölkerung
dar, sie sind eines der größten Hindernisse auf
dem Weg zu einem dauerhaften Frieden im Nahen
Osten.
Leseprobe:
3.9.2007 - Von
Israels Behörden nicht genehmigte jüdische Siedlungen im
Westjordanland dehnen sich nach Angaben der israelischen
Militärverwaltung des Palästinensergebietes stetig
weiter aus. -
Wie aus israelischen Regierungskreisen am Sonntag
verlautete, kritisierten Vertreter der Militärverwaltung
bei einer Anhörung vor einem Ministerausschuss, die
Armee verfüge nicht über ausreichende Mittel, um die
Gesetze gegenüber den Siedlern durchzusetzen
„Die Ethnische Säuberung Palästinas" - vom israelischen
Historiker Ilan Pappe
--
Rezension von Ludwig Watzal (pdf)
Weitere Besprechungen
Bestelladresse :
service@ zweitausendeins.de
Die Soldaten des Messias - Die Siedlerbewegung Gush
Emunim setzt alles daran, das ganze biblische Land zu
besiedeln. Das Buch "Die Herren des Landes" von
Idith Zertal und Akiva Eldar ist die erste umfassende
Darstellung ihrer Geschichte und Ideologie - Ulrich
Gutmair
Audio- Israelische
Siedlungspolitik
Buchbesprechung (englisch) Israel and
Settler Society -
Lorenzo
Veracini
-
Ludwig Watzal
Zahl der
jüdischen Siedler im Westjordanland steigt -
Verlauf der Sperranlage
bei Hebron wird überprüft
UNO
fordert sofortigen Baustopp für israelische Siedlungen
Die Vereinten Nationen haben
Israel erneut zu einem sofortigen Stopp seiner
Siedlungspolitik aufgefordert. Die UNO-Vollversammlung
in New York verabschiedete am Freitagabend (Ortszeit)
mit 162 Ja-Stimmen eine entsprechende Resolution.
Ich lebte während des britischen Mandats,
unter jordanischer Herrschaft aber heutzutage – ich kann es einfach
nicht beschreiben
PNN – Palestine
News Network
Sa’ed Al
Shoukhi, Hebron, 31.08.2005
Die Altstadt
liegt im Zentrum Hebrons und wird als schlagendes Herz und Rückgrat
der Stadt angesehen. Sie ist schon deshalb ein historischer und
heiliger Ort, weil die Ibrahim-Sharif-Moschee hier liegt. Die
Geschichte der Altstadt, des „ancient Hebron“ ,
geht auf mehr als 400 Jahre, der Bau der Ibrahim-Sharif-Moschee auf
einige Jahrtausende zurück.
Die Altstadt
von Hebron sieht sich ihren härtesten Tagen gegenüber. Israelische
Besatzungskräfte verschärfen die Abriegelung der Hauptzufahrten und
der heiligen Stätten der Stadt. Aus der Ibrahim-Sharif-Moschee wurde
anstelle einer religiösen Begegnungsstätte ein
Militärstützpunkt. Die elektronischen Tore erwürgen die Moschee,
abgesehen von den Dutzenden Absperrungen und
Überwachungseinrichtungen auf den Dächern der umliegenden Häuser.
Abed Al Hadi
Hantash, Fachmann für die Bebauung und den Stadtplan Hebrons,
erklärte, dass mehr als 520 jüdische Siedler im Herzen der Altstadt
leben – verstreut in vier Siedlungsteile, nämlich Ramat Yashay, Bet
Romanio, Bet Hadasa, Abraham Avenue. 3.000 israelische Soldaten
besetzen das Gebiet, d.h. sechs Soldaten kommen auf jeden Siedler.
Er führte aus, dass sich diese Siedler von anderen durch ihren
Radikalismus und politischen Rassismus unterschieden. Gerade dies
mache sie zu einer Zeitbombe inmitten der Hebroner Altstadt, in
welcher 15.000 Palästinenser leben.
Seit dem
Massaker in der Ibrahim-Sharif-Moschee im Jahre 1994 versuchten
viele Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, die Geschichte
der Altstadt zu bewahren, indem sie hier Filialen eröffneten. Die
palästinensische Nationalbehörde gründete ein Komitee für
Rekonstruktion und Sanierung der Altstadt, das darauf abzielt, die
Häuser in Stand zu setzen, so dass deren Bewohner nicht ausziehen
müssen.
Die
israelische Besatzungsregierung gab der Stadt keine Chance, Atem zu
holen. Sie unternahm jedwede Schritte, die Bewohner und
Ladenbesitzer unter Druck zu setzen, damit sie sich außerhalb der
Altstadt niederließen. Und genau dies geschah. 70 % der Bewohner und
Ladenbesitzer entflohen der Altstadt aufgrund der Abriegelungen,
Ausgangssperren, Verhaftungen und täglicher Schikanen.
Taawon - eine Organisation für
Konfliktlösungen ist eine junge, ehrenamtliche
Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Ramallah. Diese Organisation
ruft eine Kampagne unter dem Motto „Brecht die
Besatzungsdirektiven in der Hebroner Altstadt“ ins Leben.
Zweihundert freiwillige Universitätsstudenten nehmen daran teil.
Die Idee
entstand, als eine Delegation der Organisation die Altstadt besuchte
und die Abriegelungen, Militärabsperrungen und die zum großen Teil
seit zwölf Jahren geschlossenen Geschäfte sahen. Es gibt mehr als
3.300 Läden in der Altstadt. Die Kampagne mit dem Auftrag, das
Problem zu fokussieren und das Leben in die Altstadt
zurückzubringen, startete am 28. August. Kinder durften ihre
Gesichter bemalen; es gab Mittagessen, Sport und kulturelle
Aktivitäten, Besuche in Wohnungen und in der Moschee.
Kampagnenkoordinator Mahmoud Shibli drückte seine Dankbarkeit dafür
aus, dass sich die Altstadtbewohner aktiv an der Kampagne
beteiligten und begrüßte den Besuch der Aktivisten. Shibli bekundete
jedoch sein Befremden, dass einige Offizielle aus Hebron nicht
teilgenommen hätten und rief die Amtspersonen Palästinas dazu auf,
ihr Land und dessen Bewohner wichtiger zu nehmen. Hani Smeirat,
Leiter der jugendlichen Freiwilligen innerhalb der
Taawon-Organisation, ermutigte die Ladenbesitzer, ihre Geschäfte in
der Altstadt zu öffnen. Die Siedler sowie die Soldaten sollten ihr
Ziel, die Stadt zugrunde zu richten, nicht erreichen.
Der
75-jährige Eigentümer eines Stickereiladens in der Altstadt, Haj
Zuheir, meinte, dass er niemals in seinem ganzen Leben eine
vergleichbare Situation durchlebt hätte.
„Ich lebte während des
britischen Mandats und unter jordanischer Herrschaft. Ich kann diese
Tage nicht beschreiben – auf der einen Seite hindern uns Soldaten
mit Hilfe von Absperrungen und Metalltoren am Betreten unserer
Läden, andererseits greifen uns jüdische Siedler an und bestehlen
unsere Geschäfte vor unseren Augen, wobei wir nichts tun können, um
sie davon abzuhalten.“
15.000
Palästinenser sind in der Hebroner Altstadt gefangen – ihrem
ehemaligen Zuhause, das jetzt von Soldaten und Siedlern besetzt ist,
das von militärischen Absperrungen, Überwachungseinrichtungen und
Kameras auf den Dächern, Metalltoren sowie von Soldaten an jeder
Ecke umgeben ist.
In der
Altstadt wurden 2.200 palästinensische Läden geschlossen, weil deren
Besitzer sie nicht erreichen können. 800 Geschäfte wurden per
Militärbefehl aufgegeben.
02.09.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk
Das
Gaza-Fiasko beobachten - eine Schande für alle
Vor den Medien aller Welt findet gerade ein großer Zirkus
statt.von Jennifer Lowenstein
Teure Siedler
-
Briefe an die Siedler, an die Yesha, die
Medien, Sharon und Prof.Leibowitz
Uri Avnery, 27.8.05
Die Siedler sind weg,
das verschmutzte Wasser
bleibt
Amira Hass,
Haaretz, 25.8.05
Was für Wunder ! -
Uri Avnery, 13.8.05
Vor dem Aus -
Oliver Eberhardt -
Begleitet von massiven Protesten beginnt Israel am Montag mit der
Räumung von 25 Siedlungen in den palästinensischen Gebieten
Ein neues israelisches Siedlungsprojekt teilt das Westjordanland
Der Todesstoß für den Traum der Palästinenser
Brutale Siedler-Übergriffe im Gaza-Streifen
Im Siedlungsblock Gusch
Katif im Gaza-Streifen haben 8000 jüdische Bewohner und etwa die
gleiche Zahl arabischer Beduinen bisher vergleichsweise friedlich
zusammen gelebt. Dann reisten Gegner des Abzugs aus dem
Westjordanland an.
Der Frieden ist noch fern
Die jüdischen Siedler in den Berichten der Journalisten in Israel
Johannes Zang
USA
versprechen israelischen Siedlungsstopp
Scharon auf
Kriegspfad Premier erklärt jüdische Siedlungen im Westjordanland »für alle
Zeit« zum Teil Israels. US-Außenministerin Rice im Nahen Osten
unterwegs
Immatin Latest Target of
Apartheid Wall Destruction and Zionist Settlement Expansion
"Gaza ist Teil
Israels"
Israels Rechte mobilisiert gegen
den Abzug aus dem Gaza-Streifen. Deren Idee: Wenn schon einer gehen
soll - dann doch bitte die Palästinenser
SUSANNE KNAUL
"Siedler haben in Israel
einen schlechten Ruf"
Die größten Schwierigkeiten hat
Scharon mit seinem Rückzugsplan in der eigenen Partei, die Mehrheit
der Bevölkerung unterstützt ihn. Die Roadmap will Scharon nicht
weiter verfolgen, er hofft auf die Kooperation der Palästinensertaz
- Interview mit Herr Baskin
Im Auge des Sturms
Inmitten jüdischer Siedlungen fristen 9000 Palästinenser in
Mawassi im Gaza-Streifen eine triste Insel-Existenz
Streitfall
Jerusalem Vor 25 Jahren wurde die Heilige Stadt von der Knesset zur
"ewigen und unteilbaren Hauptstadt" erklärt - Die Staatengemeinschaft hat diesen Schritt ebenso wenig
anerkannt wie der Heilige Stuhl
DT vom 30.06.2005
JOHANNES ZANG
Ein Meer
in Orange Pro und Contra Gaza-Abzug - Israelis stimmen auf den Straßen ab
VON
JOHANNES ZANG
40 Siedler
verprügelten palästinensischen Jungen –
Soldaten
schauten zu
30.06.2005, Palestine News
Network -
Die jüdischen Siedler im Gazastreifen werden
gewalttätiger. Sogar Israels Premierminister
Sharon bezeichnete den gestrigen brutalen
Angriff auf einen palästinensischen Jungen
in Mawasi als „barbarischen, wilden und
herzlosen Akt“.
Hilal Majidi liegt in einem kritischen
Zustand im Krankenhaus, nachdem ihn 40
Siedler – sie hatten gerade ein
palästinensisches Haus im südlichen
Gazastreifen eingenommen –zu attackieren
begannen. Die Siedler schlugen den
18Jährigen fast zu Tode, bevor ein
israelischer Journalist und ein Kameramann
ihn wegzogen.
Das israelische Fernsehen strahlte Bilder
von den israelischen Siedlern aus, wie sie
Steine und Eisenstücke auf den blutenden
Buben, der auf dem Boden lag, warfen – ein
Besatzungssoldat stand dabei und schaute zu.
Majidi versuchte, aufzustehen, verlor aber
plötzlich das Bewusstsein. Nisim Kanal,
israelischer Rundfunkreporter, war einer der
Augenzeugen. Er berichtete, dass die
israelischen Soldaten die palästinensischen
Krankenwagen und deren ärztliche Besatzung
davon abhielten, den Jungen zu erreichen.
Ein weiterer israelischer Journalist, Itzik
Saban, rannte hinter dem Soldaten her und
zog den verletzten Jungen zur Seite.
Israelische Soldaten und Siedler verletzten
gestern fünf Palästinenser, während sie in
Mawasi Häuser einnahmen.
30.06.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk
Kollektivstrafe gegen die palästinensische Stadt Halhoul:
Israelischer
Besatzungssoldat hält
Palästinenserinnen von ihrem Gang zur
Arbeit oder ihrem Heimweg bzw. von ihrer
Passage von Halhoul nach Hebron ab. Eine
Kollektivstrafe für die Tötung eines
israelischen Siedlers in diesem Gebiet
vor zwei Tagen. - (Al-Ayyam, 26.06.2005, Al-Jazeerah)
Ins
Land der Vorväter Das Israel der Siedler
Kein Pardon für
Ariel Sharons Abzugsplan aus dem
Gaza-Streifen
Johannes Zang
Israelische Planierraupen zerstörten gestern
ein Haus in Haifa. Palästinensische
Mitglieder des israelischen Parlaments
versuchten, die Zerstörung
abzuwenden, wurden jedoch vor Ort von der
israelischen Polizei geschlagen - unter
ihnen waren Ahmed Al-Tibi, Essam Mukhawal,
Jamal Zahalqah, Muhammed Barakah sowie Azmi
Bishara, der am schlimmesten verprügelt
wurde. (Assafir,
06.06.2005
Ultranationalistische
Rabbiner verbieten Räumung von Siedlungen
Immer mehr
"illegale Siedlungen"
Fanatische
Siedler in Hebron
Israel baut
pausenlos weiter in Cisjordanien
Israels
Regierung billigt illegale Siedlungen
Israelische Siedler greifen Bürger in Hebron
an - WAFA, Palestine News Agency
HEBRON, 13.05.2005: Wie Augenzeugen berichteten, griff eine große
Anzahl isrealischer Siedler am Freitag Bürger der Altstadt von
Hebron an.
Augenzeugen sagten aus, dass Dutzende israelischer Siedler aus der
"Abraham Ebino"-Siedlung die benachbarten palästinensischen
Häuser mit Steinen und leeren Flaschen beworfen hätten, was Schäden
verursachte und unter den Bewohnern Angst und Schrecken verbreitete.
Währenddessen verstärkten israelische Truppen in der Stadt ihre
Anwesenheit in der Nähe der al-Ibrahimi-Moschee sowie in den
schmalen Gassen, die zu ihr hin führen.
Sie hielten Dutzende Bürger an den
Straßensperren zurück, die sie am Morgen errichtet hatten, und
hinderten sie somit daran, die Moschee zum Freitagsgebet zu
erreichen.
Übers. v. Gabriele Al Dahouk
Settlements and the Wall
- Preempting the
Two-State-Solution ()-22/3/2005
(Documents & Data)
Mein Heim im Land meines
Feindes - Amerika darf nicht
mehr akzeptieren, dass
Israel seinen Gründermythos
auf die Siedlungen in den
besetzten Gebieten überträgt
- Tony Judt - Ich bin alt
genug, um mich an die Zeit
zu erinnern, als israelische
Kibbuzim noch wie Siedlungen
aussahen. >>>
Der israelische Staat und die
ultrarechte Siedlerbewegung
- Te il 1
Der
israelische Staat und die
ultrarechte Siedlerbewegung
- Teil 2
Der israelische Staat und die
ultrarechte Siedlerbewegung
- Teil 3
Der israelische Staat und die ultrarechte Siedlerbewegung
- Teil 4
31.3.2008 -
Siedler erschießen Palästinenser nahe
Jerusalem
- Ein
22-jähriger Palästinenser wurde am
Montagabend nördlich von Jerusalem on einem
israelischen Siedler erschossen. Das Opfer
wurde als Ali Mohammad Kharroub aus dem Dorf
Haris, nahe der Stadt Salfit identifiziert.
Israeli settlers attack and intimidate
Palestinians
PCHR empört: Versuch illegaler Käufe
-
GAZA, 6.
Juli 2005 (WAFA) – Das Palästinensische Zentrum für
Menschenrechte (PCHR = P alestinian C entre for
H uman R ights) drückte seine Empörung über den
jüngsten Versuch der Siedler aus, palästinensischen Bürgern
illegal Land abzukaufen, und dies über einen in Holland
lebenden, deutschen Staatsangehörigen. In einer
Presseerklärung vom Mittwoch berichtete das PCHR, dass elf
Bürger verletzt worden seien, nachdem Siedler sie mit ihren
Jeeps im al-Ma’ani-Bezirk östlich der Kfar-Darom-Siedlung
(Mitte des Gazastreifens) überfahren hätten.
„Israelische als NGO-Mitarbeiter (NGO =
N on-G overnmental O rganizations) verkleidete Siedler
wollten Palästinenser in betrügerischer Absicht dazu
bewegen, ihnen Land zu überschreiben – als der Betrug
aufgedeckt wurde, überfuhren die Siedler während ihres
Fluchtversuchs elf Palästinenser mit ihren Fahrzeugen“,
sagte das PCHR. Laut
Pressemitteilung wurden vor einer Woche palästinensische
Bewohner des al-Ma’ani-Bezirks von dem in Holland lebenden
Deutschen, der sich Volcker Naneen nannte, besucht. Naneen
gab an, der deutschen NGO anzugehören, die Geld für
„humanitäre Hilfszwecke“ zur Verfügung stelle.
20.2.2008 -
Siedler erweitern Siedlung nördlich
von Ramallah -
Seit ca. einem Monat entsteht in der illegalen israelischen
Siedlung Eli nördlich von Ramallah ein neuer Stadtteil,
bestehend aus bisher 27 Wohnwagen. Obwohl die Bauarbeiten
ohne Einverständnis der israelischen Regierung begannen
und auf palästinensischem Privatland gebaut wird, unternahmen
israelische Behörden bisher keine Versuche die Bauarbeiten
zu beenden.
Demonstration gegen
Siedlergewalt und den Abriss
von Tuba
- ISM/G-FK
-
5. Dezember
2007 -
Am Samstag, dem 1. Dezember
demonstrierten mehr als 200
Menschen im
palästinensischen Tuba gegen
Siedlergewalt und gegen die
Abschottung ihres Dorfes.
Palästinenser, israelische
und ausländische
Friedensaktivisten
marschierten vom Dorf
At-Tuwani in Richtung Tuba,
entlang eines Pfades, der
normalerweise, auf Grund
regelmäßiger Attacken durch
Siedler, nicht benutzt
werden kann.
„Sicherheitsgründe“ bzgl.
der illegalen Siedlung Maon
machen Tuba zur völlig
isolierten Enklave.
????
Gespräch mit Rabbi Schlomo
Aviner -
Die arabischen Dörfer
Anata, Schoafat, Dschabel
Mukaber und Tsur Bacher sind
für uns genauso jüdischer
Boden wie die jüdischen
Wohnviertel Jerusalems Gilo,
Pisgat Seev und Ramot“,
sagte der Rabbiner und
Leiter der Ateret Kohanim
Jeschiwa, Schlomo Aviner, im
Gespräch mit israel heute.
???
Weltkirchenrat
protestiert gegen Angriffe auf christliche Freiwillige -
In einem formellen
Protestschreiben an den Botschafter Israels in der Schweiz
hat der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) seine "Sorge und
Beunruhigung" über zwei Vorfälle zum Ausdruck gebracht, bei
denen es unlängst zu Gewalttätigkeiten israelischer Siedler
gegen christliche Mitarbeiter/innen des Ökumenischen
Begleitprogramms in Palästina und Israel (EAPPI) gekommen
war.
Shin
Bet: IDF did nothing to stop
settlers uprooting olive
trees -
By Amira Hass,
Jonathan Liss and Nadav
Shragai,
Die
bleibenden 99,5 Prozent -
von Amira Hass - Ha'aretz
Fundamentalistische Logik
Die
(jüdischen) Siedler von Kiryat Arba haben mit tatkräftiger Unterstützung
der ‘Zivilen Administration’ bzw. der IDF (Israelische Armee) ihr
Versprechen eingelöst u. “territoriale Kontinuität zwischen Kiryat Arba
u. dem Grab der Patriarchen” geschaffen. Weniger als drei Wochen,
nachdem 12 (israelische) Soldaten bzw. israelische Sicherheitsleute
einem tödlichen Anschlag des Islamischen Dschihad zum Opfer fielen, hat
die angemessene Zionistische Antwort konkret Gestalt angenommen in Form
von mobilen Siedlungen bzw. von Häuserdemolierungs-Befehlen. Aber jeder
wusste, dass es so kommen würde. Viele palästinensische Familien sind
aus ihren Wohnungen entlang der Route, die die jüdischen Siedlungen mit
der Hebroner Altstadt verbindet, verschwunden. Angst vor den Siedlern
hat sie vertrieben.
Der Gazastreifen - seit 50 Jahren hart umkämpft
AFP Gaza - Der Gazastreifen ist immer
wieder Hauptschauplatz der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen
Israelis und Palästinensern. Mit 2350 Einwohnern pro Quadratkilometer
ist der Landstrich an der Mittelmeerküste eines der am dichtesten
besiedelten Gebiete der Welt. >>>
Apartheid im heiligen Land Hebron: 1994 richtete ein fanatischer
jüdischer Siedler in der Moschee über dem Grab von Abraham ein Blutbad
an. In der Gebetsnische sind die Kugelspuren noch zu erkennen. Die
Siedler errichteten dem Massenmörder im Nachbardorf ein Denkmal, das
erst kürzlich auf richterliche Anordnung beseitigt werden musste.
Abrahams Grab ist aufgeteilt in eine Synagoge und eine Moschee mit zwei
von palästinensischen und israelischen Sicherheitskräften überwachten
"Hochsicherheitstrakten". Hebron gehört zu den autonomen
palästinensischen Gebieten. Doch mitten im Ort gibt es ein
schwerbewachtes jüdisches Wohnviertel. Die Siedler gehen mit umgehängten
Gewehren durch die Straßen. Man fürchtet sich vor ihnen. "Sie wollen
nicht mit uns zusammenleben. Sie wollen nur unser Land haben." - Ein
Schulbus kommt vorbei, eskortiert von einer Militärstreife. mehr...
Digital und
kolonial: Israels Siedlungen als lohnendes Geschäft - Israel könnte den Krieg im
Libanon und im Gaza-Streifen glaubhafter als Selbstschutz begründen,
wenn es zum Rückzug auf die Grenzen von 1967 bereit wäre. Mit seiner
Siedlungspolitik hat jedoch Israel bereits große Teile des
Westjordanlands in seine Ökonomie integriert. - Gadi Algazi
Neue Siedlung
in Jerusalemer Altstadt -
Erstmals in der Geschichte Israels wollen die israelische
Regierung und die Stadt Jerusalem mitten im muslimischen Teil der
Altstadt offiziell eine jüdische Siedlung errichten.
Israel will Siedlungen ausbauen
- 3.8.5
Die äußeren Grenzen Israels -
Der Niedergang des
israelischen Kolonialismus. Teil 1
Wallajeh:
eine kurze, typische
Geschichte jüdischer Siedlungstätigkeit - jetzt und andauernd von
Meir Margalit, Israelisches Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD),
Februar 2005 Am Morgen des 18. Januar 2005 überfielen
Sicherheitskräfte, die von Inspektoren des Innenministeriums und der
Jerusalemer Stadtverwaltung begleitet wurden, das Dorf Wallajeh,
erklärten es zum militärischen Gebiet und begannen mit einer
Kampagne der Schikane und Zerstörung. Nach vier Stunden Verwüstung
verschwanden sie wieder und hinterließen fünf zerstörte Häuser und 7
zerstörte Hühner- und Viehställe.
weiter
Abed Allah Ahmad Imar - Azzun Atma: Jahrzehnte des
Widerstands gegen Landbeschlagnahme und Siedlungen -
Stimmen aus Palästina, The Grassroots Palestinian Anti-Apartheid
Wall Campaign
Mar 13, 2005 -- Abed Allah ist mit der Verantwortung für den Schutz
des Landes seiner Gemeinde und im Widerstand gegen die Siedlungen
sechzig Jahre alt geworden. In Zusammenarbeit mit den Land Defense
Committees kämpft Abed Allah seit den achtziger Jahren gegen die
Beschlagnahme palästinensischen Landes durch die Besatzungsmacht.
Diese hatte Mitte der achtziger Jahre 86 dunum (86000 qm) vom Land
Abed Allahs Familie für den Bau der israelischen Siedlung Sha'are
Tiqva beschlagnahmt. Im letzten Jahr hat das Dorf Azzun durch den
Bau der Apartheidmauer noch mehr Land verloren. Hier sein Bericht: [weiter ]
"Großisrael"
frisst seine Kinder -
Während die israelische Armee ihr Einrücken in die "autonomen"
Städte der Palästinenser wie ein Gewohnheitsrecht praktiziert,
verhängt die Regierung ständig neue Maßnahmen, die den Verkehr von
Menschen und Gütern in den besetzten Gebieten immer mehr
einschränken. Das Westjordanland ist faktisch in acht "Kantone"
aufgeteilt, zwischen denen sich Palästinenser nur mit
Sondergenehmigungen bewegen können. Damit ist jede palästinensische
Wirtschaftstätigkeit erstickt. Mit dem weiteren Ausbau der
Siedlungen hat sich die Regierung Scharon nicht nur über alle
UN-Resolutionen und das Völkerrecht hinweggesetzt, sie
hat auch die Oslo-Verträge endgültig zu Grabe getragen.
Israels Siedlungen - gegen
eigene Interessen
Seit der Unterzeichnung der
mittlerweile zur Makulatur gewordenen Oslo-Verträge vor zehn Jahren
hat sich die Zahl der jüdischen Siedler in Cisjordanien und im
Gazastreifen auf mehr als 235 000 praktisch verdoppelt. Dass die
meist modern ausgestatteten und staatlich subventionierten
Wohnkomplexe zur Sicherheit Israels beitragen, wie ursprünglich
behauptet worden war, ist längst nicht mehr glaubwürdig. Die
finanziellen Folgen für das ganze Land sind enorm. Während der Staat
wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise seine sozialen Ausgaben an
allen Ecken und Enden kürzen muss, werden jährlich unvermindert
Hunderte von Millionen Dollar allein in den «zivilen» Ausbau der
Siedlungsstrukturen investiert. Hinzu kommen die noch höheren
Ausgaben für die risikoreiche militärische Sicherung dieser
Exklaven. mehr...
Erfundenes Trauma -
Die Räumung des Gazastreifens durch Israel soll Scharon den
Vorwand liefern, die Siedlungspolitik fortzusetzen
.....
Die Armee wartet ungeduldig auf
die erste Kassam-Rakete nach der Loslösung. Dann wird sie zeigen,
daß sich mit der Räumung ihre militärische Position verbessert hat.
Sie wird über Land, See und Luft in den Gazastreifen eindringen
können, ohne auf die dortige jüdische Bevölkerung Rücksicht nehmen
zu müssen.
Das israelische Siedlungsprojekt E1 -
Peter Schäfer 07.07.2005
-
Eine neue Siedlung könnte die Etablierung einen palästinensischen
Staats untergraben
Israel plant, auf besetztem Gebiet im Osten Jerusalems eine neue
Siedlung für 50.000 Einwohner zu bauen. Damit wird Jerusalem von
seinem palästinensischen Hinterland abgeschnitten und das
Versprechen eines palästinensischen Staates wohl unerfüllbar.
Israelische Siedlerzahl wächst trotz Gaza-Abzug -
Zustrom ins Westjordanland - Insgesamt 246.000 Siedler auf
palästinensischen Gebieten - Enteignung von 120 Hektar
Land erobern – warum nicht? -
Für die Siedler im Westjordanland
gehört Palästina zu Israel. Andere
Ansichten dulden sie nicht in ihren
Festungen
Wie einst die ersten Pioniere -
Die Siedlerbewegung hatte einmal viele Sympathien bei den
Israelis, selbst bei manchen Linken. Die hat sie aber inzwischen
verspielt
Hintergrund- Siedlerbewegung begann nach Sechs-Tage-Krieg 1967
Die
Siedlerbewegung begann 1967
Der Traum vom "Groß-Israel"
Die rechtsradikalen
israelischen Siedler
schicken ihre Kinder
in’s Feuer – wo bleibt
der Aufschrei der Weltöffentlichkeit? -
Fritz Edlinger
Der Abzug (aus dem Gazastreifen) als
Nebelvorhang
Der Späher auf dem Hügel -
Ein Israeli beobachtet die Siedler im Palästinenser-Gebiet: "Es wird gebaut
wie nie zuvor"
Israel gegen Israel -
Bisher fürchteten sich die israelischen
Sicherheitskräfte stets vor Palästinensern. Nun müssen sie jüdischen Siedler
bekämpfen
"Das größte nationale
Trauma seit dem Yom-Kippur-Krieg" -
Die meisten Israelis verstehen die
Mentalität der jüdischen Siedler nicht, meint der Psychohistoriker Avner Falk -
Den Gaza-Abzug hält er für richtig - Johannes Zang
Frieden in Israel -
Yitzhak Rabin
In jedem Israeli ein Siedler -
von Amira Hass - Ha'aretz
"Abzug ja,
aber der Palästinenser" -
Susanne Knaul -
Gazastreifen. -
Der Widerstand der jüdischen Siedler wird immer radikaler.
Brief aus Israel 7.7.2005
-
"Ich fange mit Gideon Levy an, der etwas von dem Frust und der Wut ausspricht,
die ich in den letzten Tagen empfunden habe. Zum Beispiel hat ein Großteil der
Welt gehört, dass im Gazastreifen bösartige Siedlerjugend einen jungen Araber
fast zu Tode gesteinigt hat. Es wurde aber kein Wort darüber gesagt, dass das
Ereignis alles andere als außergewöhnlich war, vielleicht war das
Außergewöhnliche nur, dass es gefilmt wurde. ..
mehr >>>
Im Schatten von Gush Kativ
-
Gideon Levy, Haaretz,
20.5.05
Die Nachbarn auf der anderen
Straßenseite -
von Gideon Levy
"Entweder die
oder wir"
In Kirjat Arba und in drei winzigen Enklaven in
Hebron leben 6000 israelische Siedler in ständiger - und gewollter -
Konfrontation mit den Palästinensern. "Man muss es mit Arafat-Land so
machen, wie es General Patton mit Deutschland gemacht hat. Bang, bang,
and peace is there. Dies Land gehört uns, wir haben ein Recht, hier zu
sein."
So denken die meisten der etwa 6000 Siedler, die sich in Kirjat Arba und
in den drei jüdischen Enklaven von Hebron mitten im palästinensischen
Autonomiegebiet festgekrallt haben. Sie haben alle Rechte, und die
Araber haben höchstens das Recht, sich damit abzufinden.
Israel will keinen Frieden,
Israel will Land.
von Waltraud
"Woman in Black" aus
Wien
Israel wie Südafrika behandeln! - Ilan Pappe
Israels
illegalen Siedlern auf der Spur : Dror Etkes
Opfer oder
Täter? Kontroverse um die Geschichte der israelischen Siedler
Im Krieg zweifeln die
Israelis an den Siedlungen im West- Jordanland
Selbstbewusste
jüdische Siedler in Hebron -
Verdrängung palästinensischer Einwohner
Israelische Siedler attackieren palästinensische
Bauern beim Versuch, ihre Oliven zu ernten.
Jüdische Siedler zerstören
Olivenbäume von Palästinensern
Die Schlacht
um die Oliven
Siedlerangriffe -
Gedanken zur Olivenernte
Alles wegen einer
kleinen Olive - Uri Avnery
Gottesdienst im Olivenhain
Die Seite, die ich
sehe: Gedanken während der Olivenernte
Naboth hatte einen Weinberg
- Uri Avnery
Vertreibungspolitik
israelischer Siedler
Die Ermordung des S. M. Ahdad durch einen Siedler
„Ich kette mich an die Haustür“
Die Siedler im Westjordanland wehren sich gegen einen
Palästinenserstaat. Sie fühlen sich von Premier Ariel Scharon verraten
„Ich liebe meinen Bruder“ von Adam Maor
Siedlerrat: Kein Platz für zwei Staaten in Israel
Siedler machen
mobil
Apartheid
In Südafrika würde man
Apartheitd dazu sagen
Übergriffe
auf Journalisten durch die IDF und jüdische Siedler
Aus einem Bericht des Kommitees
zum Sch utz von Journalisten (CPJ) Der Ausbruch der Gewalt in den besetzten Gebieten letztes Jahr hat auch
nicht die Journalisten ausgespart, und der West Bank und dem Gazastreifen
den Ruf eingebracht, zu den gefährlichsten Plätzen der Welt für Journalisten
zu gehören. Die Ursachen daafür liegen in dem Verhalten der IDF, israelischer
Sicherheitskräfte und militanter jüdischer Siedler.
J üdische Siedler
in Kiryat Arba
Eine Website zu der geplanten Zerstörung des Rafaim Tales bei
Bethlehem
mit seiner uralten Feldkultur
und den Wasserleitungssystemen, die jetzt der Mauer zum Opfer fallen
werden (englisch)
Zionistische Werte -
BESCHLUSS GEGEN DIE SIEDLER:
Israels Oberstes Gericht betrachtet die Waffenstillstandslinie von
1949 als offizielle Grenze -
Ludwig Watzal
Regelungen
„Königreich der Siedlungen"
Vergiftete Felder und tote Tiere in der Westbank -
Amnesty International
verlangt von Israel eine Untersuchung
Peace Now- Siedlungsbau geht weiter -
Trotz Sasson-Bericht neue Außenposten
Israels Siedlungspolitik
-
Grundlagen des Nahostkonfliktes
Der Schwanz wedelt mit dem Hund: Sind die Palästinenser schuld am Bau
der israelischen Siedlungen?
Israel baut pausenlos weiter in Cisjordanien
Israels Regierung billigt illegale Siedlungen
Dugard-Bericht- Siedlungen stehen einer Zwei-Staaten-Lösung im Wege
Deutsche Zusammenfassung
Die Mauer vor den Köpfen
Die teuersten israelischen
Immobilien liegen jenseits der "Grünen Linie" im Westjordanland. Ihr
Wert ist absurd: Sie sind absolut unverkäuflich, dafür ist ihre
Unterhaltung umso kostspieliger. Mehr als 250 Millionen Euro fließen
jährlich in die besetzten Gebiete. Und seitdem der bewaffnete
Palästinenseraufstand tobt, kommen die mit Steuerermäßigungen und
billigen Baukrediten verhätschelten Siedler die Regierung noch teurer.
Sie brauchen Umgehungsstraßen, gepanzerte Busse, kugelsichere Westen,
Schutz durch die Armee. mehr...
Israelische Siedlungsgebiete -
Brennpunkte der Kämpfe -
Seit Oslo hat die Konfiszierung
neuen Landes nicht aufgehört (24. Oktober 2000)
Israel und Palästina – ein
historischer Rückblick -
Besetzung und Siedlungspolitik sind
die Schlüsselfragen.
Von Knut Mellenthin (07. 4. 2002)
Eine Bilanz der Repression und
der Solidarität An einem Berghang nördlich der Altstadt von
Jerusalem liegt das palästinensische Flüchtlingslager Schufat in der von
Israel annektierten Zone. Hier leben auf engstem Raum dreißigtausend
Menschen, Familien, die 1967 aus dem "marokkanischen Viertel" nahe der
Klagemauer vertrieben wurden. Vom Lager aus konnten sie beobachten, wie
die israelische Besiedlung voranschritt. In den letzten Jahren erlebten
sie den Ausbau des Siedlungsgürtels und die Gründung neuer Kolonien auf
Land, das man den palästinensischen Bauern weggenommen hat.
Diese Karten zeigen den Landverlust der Palästinenser in den letzten
Jahren
Landraub
Israelische Siedlungen - Bilder und
Text
Pastorale Landschaften
Das Panoptikum in der Wüste oder: Die Logik des lateralen Blicks.
Israelische Siedlungen in der Westbank / Von Rafi Segal und Eyal Weizman
Die „zivile Besatzung“ der Westbank begann in den ersten Jahren
israelischer Herrschaft (1967–77) unter diversen Regierungen der
Arbeiterpartei, und zwar im tiefen, dürren Tal des Jordan. Fünfzehn
landwirtschaftliche Siedlungen (Kibbuzim und Moshavim) wurden nach
Plänen der Arbeiterpartei gebaut, wobei es um eine Sicherheitsgrenze mit
Jordanien ging nach dem Grundsatz „größtmöglicher Sicherheit und
maximalem Gebietszuwachs für Israel bei minimalem Zuwachs von arabischer
Bevölkerung“.
Demographische Kriege
Der Griff nach dem Land
Die israelische Siedlungspolitik in der West
Bank (Westjordanland). B'tselem Report 2002 (17. Oktober 2002)
Israels Siedlungen - gegen eigene Interessen
Archiv