Die Kölner Klagemauer auf dem Kölner Domplatz

16.1.1991 - 16.1.2011 - 20 Jahre Kölner Klagemauer

  nun im Internet weltweit 24 Stunden geöffnet.


 

Die Kölner Klagemauer (auch „Klagemauer für Frieden“ und „Palästinawand“) entstand  auf Initiative Walter Herrmanns am sogenannten Bierbrunnen der Schildergasse. Auf Wäscheleinen aufgehängt, wurde dort auf kleinen Papptafeln die Wohnungsnot und das Leid von Obdachlosen angeprangert. 1991 entstand die „Klagemauer für Frieden“ auf der Domplatte am Südturm des Kölner Doms, unterstützt von der Mahnwache gegen den Zweiten Golfkrieg. Domkirche und das Ordnungsamt versuchten, das Projekt mittels Gerichtsverfahren, Beschlagnahmungen und Räumungen zu verhindern.

Die rund 50.000 Passanten und Unterstützer bis 1997 nutzten diese Form der freien Kommunikation, darunter auch Prominente wie zum Beispiel der Dalai Lama, Ernesto Cardenal, Lew Kopelew oder Klaus Staeck. Sie notierten ihre handschriftlichen Friedenswünsche, Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit oder Anti-Kriegsproteste auf kleinen DIN-A-4-formatigen Papptafeln. 1998 folgte dafür die Verleihung des Aachener Friedenspreises. Quelle (einseitig bearbeitet)

Mittlerweile haben über 300 000 Personen durch ihre Unterschrift die Aussagen der  Klagemauer unterstützt.

 

Walter Herrmann und Mitstreiter

Das Klagemauerteam besteht aus (alphabetisch): Jonas Müller-Brodemann, Klaus Franke, Walter Herrmann, Arnold Schröder. Walter Herrmann (man hat ihn auch den "Hausmeister der Klagemauer genannt) bekam 1998 den Aachener Friedenspreis für das Klagemauerprojekt.



Copyright des Fotos: Sabine Werner

Die Fotos sind, soweit nicht anders angegeben, von © Klaus Franke - Herbst 2010

 

 

Aktuelles finden sie hier >>>

 

 

 


Walter Herrmann auf dem Weg zur Arbeit
Es ist sein 70. Geburtstag: 26. Januar 2009



Aachener Friedenspreis-Verleihung mit Klagemauer-Pferd
des Martinszugs für Obdachlose - 1.9.1998

Bildquelle  © Arbeiterfotografie

 


DIE JAGD AUF DIE KÖLNER KLAGEMAUER

Evelyn Hecht-Galinski  - Israel-kritische Juden werden in Deutschland wieder ausgegrenzt. Wer Jude ist und in Deutschland auftreten darf, bestimmt die Israel-Lobby – mit Hilfe und vorauseilendem Gehorsam der deutschen Politik. Eine Schande für jeden aufrechten Demokraten! Eine zusätzlich neue Qualität wird erreicht, wenn zur Hetzjagd gegen den Initiator der Kölner Domplatte (die Bildwand), Walter Hermann, aufgerufen wird. Da hat sich also eine Gruppe „couragierter“ Kölner Bürger zusammengetan – Pro Köln lässt grüßen! -, um Walter Herrmann bei der Kölner Staatsanwaltschaft wegen Verbreitung von Antisemitismus und Anstachelung von Hass anzuzeigen. Unter der Ägide von „Monika S.“ – Monika wer? – und dem Kölner „Theatermann“ Gerd Buurmann läuft diese Strafanzeige. Gerade Walter Herrmann, Aachener Friedenspreisträger, ein honoriger Mensch und angesehener Buchautor, der immerhin mit seiner engagierten Bilderwand gegen israelische Kriegsverbrechen über 100.000 Unterschriften sammeln konnte – auch ich habe unterschrieben – soll hier mundtot gemacht werden. Lassen Sie uns alle an die Staatsanwaltschaft Köln (Am Justizzentrum 13, 50939 Köln) schreiben für Walter Herrmann und den Erhalt seiner Bilderwand. Am 21.02.2010 schrieb auf der „Achse der selbst ernannten Guten“ eine Lucy de Beukelaer, ein Scherzkeks (stammt sie von der Keks-Dynastie ab?), unter dem passenden Titel „Merde de Cologne“ gegen den „pensionierten Penner“ (Walter Herrmann) und rief dazu auf, die Installation platt zu machen. Das ist der gleiche Tonfall, mit dem der Achsen-Mitinitiator und gerichtlich bestätigte Pornoverfasser Broder über seine Prozessgegner spricht, die er alle in der der zweiten Instanz platt machen will. Quelle


 

Wie das Netzwerk rund um Honestly Concerned und Henryk M. Broder mit widerlichen Unterstellungen und Verleumdungen den Träger des Aachener  Friedenspreises (1998) Walter Herrmann, Initiator des Demonstrationsstandes (Klagemauer) auf der Kölner Domplatte   kriminalisieren will. >>>
 

Gerd Buurmann -  (Regisseur, Autor, Moderator, Schauspieler  (künstlerischer Leiter des Kölner Severins-Burg-Theaters) - ein "falscher" Freund Israels jagd Walter Herrmann - Um wahrzunehmen wie dieser Mensch der grundlos ehrenwerte Menschen wie Walter Herrmann diffamiert, diffamieren lässt, wie er sich dabei noch nicht einmal davor scheut Kommentare zu veröffentlichen, die zur Gewalt aufrufen, sie verherrlichen, Gewaltfantasien zulassen ist eine  Veröffentlichung der Texte und Kommentare notwendig und mehr als bemerkenswert. >>>

 

Links zum Thema

Kölner Klagemauer – Wikipedia

Jagd auf Walter Herrmann und die „Kölner Klagemauer“ - moltaweto  - Dieses Thema, das ich persönlich leider absolut bezeichnend für unsere Gesellschaft nennen muss, habe ich schon lange verfolgt – und zwar mit beständig wachsender Besorgnis. Natürlich standen und stehen in deren Mittelpunkt der mutige Mann und sein in der Tat bemerkenswertes Projekt. Doch im Laufe der Zeit und mit Zunahme der Belege dafür, dass wieder ein gefährlicher Zeitgeist in Deutschland sein Unwesen treibt, der nur in ein neu anmutendes Gewand gekleidet und mit einem anderen Etikett behängt wurde, entwickelt sich daraus mehr und mehr eine globale Sorge. >>>

Walter Herrmann von der Kölner Klagemauer wird 70 - Im Kampf für Frieden und Obdachlose - Peter Kleinert >>>

Köln, 26.1.2009 - Zum 70. Geburtstag von Walter Herrmann (Initiator und Betreiber der Klagemauer) - Arbeiterfotografie >>>

22.5.2010, Köln - Arbeiterfotografie - Den Drohungen zionistischer Kreise zum Trotz betreibt Walter Herrmann die Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung wieder zum Thema Palästina >>>

Die "Kölner Klagemauer" im Abseits ideologischer Stigmatisierung (SB) - Kölner Klagemauer ... von unten gegen Thron und Altar >>>

 

Fotos soweit nicht anders angegeben © Klaus Franke
 


 

Start | oben

Mail           Impressum           Haftungsausschluss                Erhard  arendt art