GAZA

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Free Gaza - September 2010 - Die Fahrt der "Irene"


Passengers on the Jewish Boat to Gaza gather for a group photograph before their departure. Photo by Vish Vishvanath/Metro


2.9.10.2010

Jüdisches Boot nach Gaza: Yonatan und Itamar Shapira berichten -  Die „gewaltfreie“ Übernahme des jüdischen Bootes, das nach Gaza fahren wollte - Yonatan und Itamar waren zwei der Israelis, die an Bord des jüdischen Bootes „Irene“ waren, das nach Gaza segeln wollte. Vor allem diese beiden litten unter der Gewalt der israelischen Soldaten, die dem Boot den Weg abschnitten. Hier berichten sie, nachdem sie eine Stunde lang wieder bei ihrer Familie in Israel  waren: „Die israelischen Medien werden von der Armeepropaganda beherrscht. Die Armee behauptet, dass die „Übernahme“ des Bootes von beiden Seiten gewaltfrei und ruhig verlief – aber was tatsächlich geschah, war, dass die Passagiere keine Gewalt anwandten,  die israelische Marine aber  sehr gewalttätig war. Bei Sonnenaufgang hielten wir bei 35 Seemeilen vor der Küste und hingen alle Flaggen und Banner der Organisation auf – das Boot sah wunderschön aus.  Wir drehten dann nach Südosten in Richtung des Gazahafens. Der Filmemacher Vish und der Journalist Eli nahmen das Schlauchboot und  machten Fotos und Video vom Boot.  Jeder war irgendwie aufgeregt, als wir so auf Deck standen und uns von der ruhigen Überfahrt verabschiedeten, die wir bis dahin hatten. Wir  wussten, dass unsere Fahrt bald aufgehalten würde; also nutzten wir die Zeit noch für eine Einsatzbesprechung. Wir hielten uns an den Händen, wir sprachen über die Prinzipien des Bootes und entschieden über die Strategie, wie wir uns gegenüber der (isr.) Marine verhalten sollten. Als wir uns etwa 20 Seemeilen vor Gaza befanden, tauchte ein großes Kriegsschiff nördlich von uns auf. Noch war es ziemlich weit weg. Wir hielten unsern Kurs deshalb bei. Als das Kriegsschiff näher kam, riefen sie uns zu und sprachen mit Glyn, dem Kapitän. Die Marine sagte, dass wir dabei wären, in eine verbotene Zone  einer Bohrinsel einzudringen. Drum änderte  „Irene“ leicht den Kurs.  Dann sahen wir ein anderes kleines Schiff vor dem Kriegsschiff. Als dieses näher kam und sich parallel zur Irene posierte, blieb das kleine Schiff still liegen. Eine Anzahl  kleiner Schiffe wurde gesehen. Sie kamen von Osten. Die Marine wollte noch einmal wissen, was wir vorhatten – wir antworteten, wir wollen nach Gaza. Die Marine antwortete mit  genau derselben Erklärung, die sie machten, bevor sie die Mavi Marmara angriffen: „Ihr kommt in ein Gebiet, das unter militärischer Blockade steht und nach internationalem Gesetz ein geschlossenes/verbotenes Gebiet ist.“ Itamar hatte den Auftrag, mit der Marine zu verhandeln  >>>


30.9.2010


Dr. Edith Lutz aus Sötenich sitzt derzeit in einem Gefängnis in Israel fest. Lutz war mit acht weiteren jüdischen Aktivisten und dem Kapitän auf einem mit symbolischen Hilfsgütern beladenen Schiff von Zypern in Richtung Gaza gesegelt. - Dr. Edith Lutz aus Sötenich sitzt derzeit in einem Gefängnis in Israel fest. Das erklärte am Donnerstag Dr. Kate P. Katzenstein-Leiterer von der Föderation „European Jews for a Just Peace“ (EJJP, Europäische Juden für einen gerechten Frieden)  >>>
 

29.9.2010


Israelische Soldaten behandelten die Aktivisten grob beim Überfall auf das Boot - Jason Ditz - http://news.antiwar.com/2010/9/29/israelis-troops-treated-acrivists-harshly-in-jewish-Boat-raid - Obwohl die Übernahme eines kleinen jüdischen Schiffes mit Namen Irene (Frieden) mit humanitären Hilfsgütern – für Gaza bestimmt – es dahin brachten, dass das israelische Kommando tatsächlich keinen der Aktivisten töteten, beklagten sich einige, dass sie während des Überfalls sehr grob behandelt wurden. Einer der Passagiere, ein früherer israelischer Pilot, wurde von den Militärkräften mit Elektroschock behandelt, während er auf dem Boden saß, und der 63 Jahre alte Kapitän des Bootes wurde zu Boden geschlagen. Das israelische Militär behauptete gestern, der Überfall sei völlig friedlich verlaufen. Aber die an Bord des Schiffes waren, sagten, das sei nicht wahr. Reuben Moskowitz ein über 80-jähriger Holocaustüberlebender, der einer der neun Passagiere war, drückte seinen Schock über die israelischen Soldaten aus, dass sie „so die neun jüdischen Passagiere behandeln. Sie schlugen die Leute.“ Am 31.Mai überfielen israelische Soldaten ein türkisches Schiff, die Mavi Marmara und töteten neun der Aktivisten an Bord. Das Töten verursachte einen internationalen Aufschrei und veranlasste aus Protest weitere Bemühungen, Schiffe in den Gazastreifen zu senden. Dieses Schiff ist eines der vielen geplanten von Gruppen aus aller Welt.   (dt. Ellen Rohlfs)

«Einer der Soldaten war aussergewöhnlich brutal» - Interview: Monica Fahmy - Rami Elhanan ist einer der neun jüdischen Gaza-Aktivisten. Der Grafiker aus Jerusalem erklärt, warum er Waren nach Gaza bringen wollte, obwohl seine Tochter bei einem Selbstmordanschlag der Hamas getötet wurde. (...) Wie erlebten Sie den Einsatz der israelischen Marine am Dienstag? - Die mächtige israelische Marine hat eine kleine Jacht mit neun Aktivisten aufgebracht. Da waren zwei Kriegsschiffe, dutzende Schnellboote. Die Soldaten waren bewaffnet. Sie haben uns geentert, wir haben keinen Widerstand geleistet. Sie haben gewusst, dass Sie mit Ihrer Aktion provozieren. Es war auch von Anfang an klar, dass von uns keine Gefahr ausgeht. Auf dem Schiff befanden sich fünf Israeli und vier ausländische Juden. Um neun Aktivisten abzufangen, braucht es keinen Militärapparat. Eigentlich ist es schade, dass die israelische Armee die Chance verpasst hat, ihr Image zu verbessern. Sie hätten uns zum Beispiel mit Blumen empfangen können. Stattdessen soll es angeblich Schläge gegeben haben. Was haben Sie erlebt? Einer der Soldaten war tatsächlich aussergewöhnlich brutal und gemein. Er ging vor allem gegen Yonatan Shapira mit unverhältnismässiger Gewalt vor. Wir erfuhren später, dass er einer der Soldaten war, die im Mai auf der «Mavi Marmara» im Einsatz standen. Die anderen Soldaten jedoch waren relativ höflich. Der Ausbruch ihres Kollegen hat sie peinlich berührt, das konnte man sehen. >>>

«Ich wurde mit einer Taserwaffe niedergestreckt» - Monica Fahmy. - Acht der neun jüdischen Gaza-Aktivisten sind wieder auf freiem Fuss und erzählen von Übergriffen: Die israelische Armee habe einige von ihnen geschlagen. Damit widersprechen sie der offiziellen Version der Vorgänge. >>>

Words from Lillian Rosengarten, U.S peace activist and passenger aboard the Irene, the Jewish boat to Gaza. - Yosh, I have not been able to contact you until now for I just returned home. I chose deportation although I was very conflicted leaving Edith there. I felt assured when I spoke to the vice consul from the American Embassy in Tel Aviv who had brought 2 human rights lawyers one of whom was going to meet with Edith. I was extremely happy to hear that Reuven, Rami, Yonatan and Itamar were allowed to go home. Such wonderful people, now cherished friends. Glynn and Vish were also deported along with myself. >>>

Glyn arrives home - (...) His family are greatly relieved to have him home, his partner Vanessa said “I feel very proud of Glyn and all the crew and passengers. I’m thrilled to bits that it came off and that he’s home. It’s been wonderful to have such support from everyone in getting them home safely. It was really important to me to be involved in the send off from Cyprus, and to get to know the passengers and crew I’ve just got huge admiration for everyone involved.” >>>

Dr Edith Lutz - We have just heard from the legal team in Israel that they have been allowed in to visit Edith, accompanied by two members of the German consulate. Edith will be held until Sunday at Givon Deportment Center in Ramla, when she will go before a judge, and will be offered the option of deportation to Germany. Our . >>>

We have spoken with Yonatan and Itamar Shapira – two of the Israeli crew! - We can share the great news that tonight the London media team spoke at length with two of the crew of the Irene, Yonatan and Itamar Shapira who are safe and well and with their family in Israel. >>>
 

Weitere Meldungen >>>


 



Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

 

28.9.2010

Während inzwischen alle israelischen Passagiere der "Irene" nach Angaben des London Press Office von Jewish Boat to Gaza freigelassen wurden  (http://jewishboattogaza.org/?p=365), wird den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten der Zutritt zu den Angehörigen der anderen Staaten verweigert. Sie sind bei der israelischen Einwanderungspolizei (OZ) in Holon untergebracht. 
Informationen unter  
http://jewishboattogaza.org/?p=360  Wichtig wäre es, wenn Menschen beim Auswärtigen Amt und/oder der Deutschen Botschaft in Tel Aviv anriefen, um ihre Besorgnis darüber zum Ausruck zu bringen. 
Telefonnummern:  AA: 030/18-17-0  (24 Stunden); Dt.Botschaft: 00972-3-693 13 13, oder: 693 13 12. Herzliche Grüße, Martin Forberg

Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port

The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza’s population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza.

The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board.

Last contact with the boat’s captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza’s shore. Since then all phones went dead.

The occupied Gaza Strip’s territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore.

Israeli attorney Smadar Ben Natan who is representing the passengers has asked to see her clients immediately.

Local group Physicians for Human Rights-Israel has asked for permission to send an independent doctor to visit the passengers immediately, after hearing from organizers that at least one passenger suffers from serious chronic health problems and is in need of medical care.

Speaking from London, a member of the organizing group, Richard Kuper of Jews for Justice for Palestinians, has condemned the Israeli army’s apparent action and said that this boat and its fate are a symbol of the chances for peace in the region. The way it is being treated by Israeli authorities indicates that they have no real intentions of reaching peace, he said. He called for worldwide support for the boat and its message of protest against the siege of Gaza and the occupation.

European Jews for a Just Peace, Jews for Justice for Palestinians (UK), Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost (Germany), American Jews for a Just Peace (USA), Jewish Voice for Peace (USA), Jews Against the Occupation Sydney.

Visit www.jewishboattogaza.org and join us on Facebook and Twitter

 

Jüdisches Gaza-Boot - Georg Meggle - Was bedeutet diese Provokation? Mit dem Einsatz tödlicher Gewalt gegen die Gaza-Freiheits-Flotte (31. Mai 2010) setzte Israel auf Abschreckung. Wer auch immer weiterhin versucht, Israels Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, sollte mit ähnlichen Extremreaktionen rechnen müssen (Militärische Macht oder Internationales Recht?). Doch diese Rechnung geht nicht auf. Weitere Schiffe sind nach Gaza unterwegs. Einem davon, dem Boot Irene (Frieden), das am 26. September unter britischer Flagge von Nordzypern aus Segel gesetzt hat, kommt dabei besondere Bedeutung zu. Denn diese Aktion zielt auf das Herz Israels. Die Aktion ist eine jüdische >>>
 

Henning Mankell: Bald steuert eine größere und stärkere Armada nach Gaza - Israels Weigerung den Baustopp im Westjordanland zu verlängern, wird die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern vertiefen und zu noch mehr Gewalt führen. Der Widerstand wird aber nicht schwächer werden. Ich weiß, dass eine neue, bedeutend größere Armada im Entstehen ist, schreibt Henning Mankell in einem Debattartikel . >>>
 

Israels Marine hat das jüdische Gaza-Boot gestürmt - Mehr als 30 km vor der Küste wurde das Schiff mit jüdischen Aktivisten abgefangen, um es nun in den Hafen Ashdod zu bringen und so die Blockade aufrechtzuhalten >>>


ImageGush Shalom press release 28.09.2010 - Peace Activists Demonstrating at Ashdod Port to Protest Capture of Ship - Dozens of peace activists gathered on the beach near Ashdod port, to which the Jewish Peace Ship is being towed by the Israeli Navy, to protest the capture of the ship and the continued blockade of Gaza, which has turned it into a huge prison with no entry or exit. The activists held signs with the captions: "Medicines – A Security Risk?", "Let Gaza Live," The blockade and the construction on settlements destroy us all," "Jews and Arabs refuse to be enemies." Later the demonstrators moved to the gates of Ashdod Port where they currently remain. The government does not miss any opportunity to present to the world the ugly, aggressive and brutal face of Israel. Israel's security would not have been damaged in the least – quite the contrary – if the peace activists on the ship had been allowed to reach Gaza as the respected guests of its Palestinian residents. The sailors who are now shackled and led to detention for their support for peace, save a small measure of the dignity of the State of Israel and of Judaism, whose name Binyamin Netanyahu bears in vain. Phone numbers for contact at Ashdod Port >>>

 

Presseerklärung - 28 September, 2010 13.45 - Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port - The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza's population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza. The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board. Last contact with the boat's captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza's shore. Since then all phones went dead. The occupied Gaza Strip's territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore. Israeli attorney Smadar Ben Natan who is >>>

Nachfolgend die deutsche Übersetzung eines Musterbriefes, den die britischen OrganisatorInnen aufgesetzt haben und der dort (in Großbritannien) möglichst rasch an Abgeordnete und Foreign Office gehen sollte http://jewishboattogaza.org/?page_id=159 - bei uns also ebenfalls an Abgeordnete, Auswärtiges Amt und Bundesregierung. Ich habe in der gebotenen Eile den Brief so formuliert, dass er sich sich für beide AdressatInnen eignet. Dieser Text ist nochmal im Anhang. Dort auch mailadressen von Bundeskanzleramt, Aussenministerium, Bundestagsabgeordneten, die im Ausswärtigen und im Menschenrechtsausschuss sind (nicht unbedingt vollständig) und noch einigen anderen, die in Frage kommen würden. Bitte gerne viele Mails schreiben und auch gesammelt mit "Sehr geehrte Damen und Herren" an alle in einem Schwung - da kommt die Botschaft auch an. Vielen Dank und herzliche Grüße, Martin Forberg

Sehr geehrte Damen und Herren/sehr geehrte Frau../Sehr geehrter Herr.., Ich schreibe Ihnen, um Sie zu bitten, alles erdenklich Mögliche zu tun, um den neun Passagieren und der Crew auf dem Jüdischen Boot für Gaza, der “Irene” , beizustehen. Wie Sie sicher wissen, wurde das Boot heute Vormittag von der israelischen Marine aufgebracht, als es sich Gaza näherte, und sich zugleich auf hoher See befand. Dieses kleine Boot segelte unter britischer Flagge und transportierte Ladung, die als symbolische Hilfe für die eingeschlossenen Menschen des Gazastreifens gedacht ist – Kinderspielzeug, Textbücher, Musikinstrumente, Netze für Fischer in Gaza. Fast alle Menschen an Bord sind jüdisch. Es ist eine deutsche Staatsbürgerin darunter, zwei sind britisch, ein Mensch US-amerikanisch und die >>>

Videos die den Überfall auf die "Irene" zeigen.

Voyage organised by European Jewish groups to condemn "collective punishment against 1.5 million Palestinians". - An aid ship carrying eight Jewish activists from Europe, Israel, and the US was apprehended by the Israeli navy just miles off the coast of Gaza after being warned by a warship. Navy commandos boarded the Irene, and then the passengers were led off the boat. >>>

Israeli navy diverts Gaza-bound yachtNaval personnel board boat carrying 10 Jewish activists who were trying to break sea blockade - Harriet Sherwood - The Israeli navy today boarded a yacht carrying 10 Jewish activists who were attempting to break the sea blockade around Gaza, forcibly diverting the vessel to the nearby port of Ashdod. >>>

Jewish Boat to Gaza Intercepted by Israel - Robert Mackey - thelede.blogs.nytimes.com - Last contact with the boat’s captain, Glyn Secker, was at 0937 G.M.T., when their path had been cut off by a destroyer. (...) Since then all phones went dead. >>>

 

Gush Shalom press release 28.09.2010 - Peace Activists Demonstrating at Ashdod Port to Protest Capture of Ship - Dozens of peace activists gathered on the beach near Ashdod port, to which the Jewish Peace Ship is being towed by the Israeli Navy, to protest the capture of the ship and the continued blockade of Gaza, which has turned it into a huge prison with no entry or exit. The activists held signs with the captions: "Medicines – A Security Risk?", "Let Gaza Live," The blockade and the construction on settlements destroy us all," "Jews and Arabs refuse to be enemies." Later the demonstrators moved to the gates of Ashdod Port where they currently remain. The government does not miss any opportunity to present to the world the ugly, aggressive and brutal face of Israel. Israel's security would not have been damaged in the least – quite the contrary – if the peace activists on the ship had been allowed to reach Gaza as the respected guests of its Palestinian residents. The sailors who are now shackled and led to detention for their support for peace, save a small measure of the dignity of the State of Israel and of Judaism, whose name Binyamin Netanyahu bears in vain. Phone numbers for contact at Ashdod Port:
Nurit Peled-Elhanan (wife of Rami Elhanan who sailed on the ship and is now in detention): 054-757 8703
Zvia Shapira (mother of Yonatan and Itamar Shapira who were on the ship and are now detained): 054-747 4994
Adam Keller, Gush Shalom spokesperson): 054-234 9750

  

Presseerklärung - 28 September, 2010 13.45 - Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port - The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza's population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza. The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board. Last contact with the boat's captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza's shore. Since then all phones went dead. The occupied Gaza Strip's territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore. Israeli attorney Smadar Ben Natan who is representing the passengers has asked to see her clients immediately. Local group Physicians for Human Rights-Israel has asked for permission to send an independent doctor to visit the passengers immediately, after hearing from organizers that at least one passenger suffers from serious chronic health problems and is in need of medical care. Speaking from London, a member of the organizing group, Richard Kuper of Jews for Justice for Palestinians, has condemned the Israeli army's apparent action and said that this boat and its fate are a symbol of the chances for peace in the region. The way it is being treated by Israeli authorities indicates that they have no real intentions of reaching peace, he said. He called for worldwide support for the boat and its message of protest against the siege of Gaza and the occupation.
Media Contact in London: Yosh, 00 44 7816 448307, 00 447921517741 - Lydia: 00 44 7904 934992 - Martine: 00 44 7903 010019 - media@jewishboattogaza.org
Media Contact in Germany: Kate P. Katzenstein-Leiterer 0049 30 24532031, kate.leiterer@gmx.de
European Jews for a Just Peace, Jews for Justice for Palestinians (UK), Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost (Germany), American Jews for a Just Peace (USA), Jewish Voice for Peace (USA), Jews Against the Occupation Sydney. Visit www.jewishboattogaza.org and join us on Facebook and Twitter
 

 

Vor Gazastreifen: Israel stoppt jüdisches Hilfsschiff für Palästinenser >>>
 

Gaza-Solidaritätsschiff ohne Gewalt gestoppt -  Die israelische Armee hat eine neue Solidaritätsflotte für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen am Dienstag ohne Gewalt gestoppt. Der israelische Rundfunk meldete, es habe beim Aufbringen des Schiffes keine Verletzten gegeben. Das Boot mit zehn jüdischen Aktivisten werde gegenwärtig in den Hafen von Ashdod geschleppt >>>

Israel commandos 'peacefully' board Jewish Gaza-bound aid boat - IDF says commandos peacefully intercepted the 'Irene', the latest vessel to try to breach an on the Palestinian territory in the wake of Israel's deadly flotilla raid in May.
 

Aktuell Quelle: LATEST FROM THE BOAT: An Israeli destroyer is cutting off their path.   Another small boat is  also approaching. Several small boats and a frigate are stationary aboat a mile away from Irene. The army hailed them and said they can not go to Gaza, which is  restricted and Irene’s passengers will be legally liable, especially the Israelis. The frigate then moved closer while the small boat is now crossing their path too – it has machine guns front and back of it. They frigate is blocking their path and some of the smaller boats are now trailing them. Transmission ended at: 9.37 GMT

Irene is 27 miles from shore 12 miles from territorial waters – prepare for raid. mobile reception is back >>>        Mehr aktuelles >>>

Jewish Activists Sail Toward Gaza - Robert Mackey New York Times - A small ship left the port of Famagusta in Cyprus on Sunday, bound for Gaza.Jewish activists from the United States, Britain, Germany and Israel, determined to break the Israeli naval blockade of Gaza, are sailing toward the Palestinian territory in a catamaran carrying humanitarian aid. If the 10 passengers and crew members manage to dodge the Israel Defense Forces, they should land in Gaza on Tuesday. >>>
 

 

27.9.2010 - Israel will jüdisches Schiff an Einreise in den Gazastreifen hindern - Israel will das jüdische Schiff mit Hilfsmitteln für den Gazastreifen unbedingt an der Einreise in das Palästinensergebiet hindern. >>>

Pressemitteilung -  Wolfgang Gehrcke - Freie Überfahrt für „Irene“ - „Das „Jüdische Boot nach Gaza“ ist ein Hoffnungszeichen für den Frieden im Nahen Osten. Was auf staatlicher Ebene immer unwahrscheinlicher wird, kann vielleicht auf der Ebene der Zivilgesellschaft erreicht werden. Hier arbeiten Jüdinnen und Juden, Bürgerinnen und Bürger Israels und Palästinenserinnen und Palästinenser zusammen für den Frieden“, so Wolfgang Gehrcke zur Überfahrt des unter britischer Flagge fahrenden Motorseglers „Irene“ von Zypern nach Gaza. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter: „Dass Überlebende des Holocaust auf diesem Boot mit dabei sind, widerlegt alles Gerede von Israel-feindlichen Absichten der Hilfskonvois. Die Fahrt des Bootes „Irene“ (Frieden) ist keine Aktion gegen Israel, sondern eine Aktion für den Frieden. Der Bericht der UN-Untersuchungskommission zu den israelischen Aktionen gegen die Gaza-Hilfsflottille im Mai 2010 hat der israelischen Regierung eine hohe Verantwortung für die Verletzten und Toten zugewiesen. Die israelische Regierung kann jetzt beweisen, dass sie daraus gelernt hat und eine freie Überfahrt für das „Jüdische Boot nach Gaza“ garantiert.“ >>>

»Das Gesicht des humanen Judentums zeigen« - Das »Jüdische Schiff« ist mit Hilfsgütern nach Gaza unterwegs. Zur Fracht gehört auch ein Karton mit Mundharmonikas. Gespräch mit Reuven Moskovitz - Interview: Sophia Deeg - Der 1928 in Rumänien geborene Israeli Reuven Moskovitz ist Überlebender der Judenvernichtung durch die deutschen Faschisten. Das Interview wurde vor dem Auslaufen geführt Am Sonntag ist das »Jüdische Schiff« von Zypern aus mit Hilfsgütern nach Gaza aufgebrochen – einer der vielen Mitreisenden sind Sie. Warum haben Sie sich dazu entschlossen? In Rumänien habe ich miterlebt, wie die einheimischen Faschisten damals mit den Nazis kollaborierten. Ich fand mich plötzlich in einem Getto wieder, ich habe buchstäblich meine Kindheit verloren. Schon früh wurde mir klar, daß ich mein Leben lang gegen Verfolgung, Unterdrückung und Diskriminierung kämpfen würde. Ich war 19 Jahre alt, als ich 1947 nach Israel auswanderte, ich lebte als zionistisch-sozialistischer Pionier dann in Galiläa in einem Kibbutz. Sehr bald wurde ich aber mit systematischen ethnischen Säuberungen konfrontiert, mit Massakern, Enteignung und Vertreibung unserer palästinensischen Nachbarn.  Wie war Ihre Reaktion darauf? - Viele von uns Einwanderern waren erschüttert und schlossen sich der damaligen Friedensbewegung um Martin Buber an. Es ging uns um die gegenseitige Anerkennung und die Gleichberechtigung der palästinensischen und jüdischen Bewohner des Landes. >>>

Jewish aid boat set to reach Gaza waters late Monday - Palestinian solidarity activists do not intend to resist potential boarding attempts by Israeli navy. >>>

Palestinian International Campaign to end the siege on Gaza welcomes the launch of Jewish breaking siege ship “Irene" >>>
 

Jewish aid boat leaves Cyprus bound for Gaza


 

Jerusalem Post report IDF confirm firing on fishing vessel >>>
 

Message of support from Clare Short >>>
 

Travelog (in Hebrew) from Yonatan Shapirae >>>
 

Gush Shalom Press Release in Support of the Jewish Boat To Gaza >>>


 

 

 

26.9.2010 - Ein Schiff mit jüdischen Aktivisten aus mehreren Ländern ist zu einer Fahrt in den Gazastreifen aufgebrochen. - Die Gruppe auf der „Irene“ will mit ihrer symbolischen Aktion ein Zeichen gegen die Blockade des Gazastreifens setzen >>>

'Jews for Justice' aid boat sets sail for Gaza - Organizer says goal of boat which left from Cyprus on Sunday is to show that not all Jews support Israeli policies toward Palestinians. -  Nir Hasson - A boat carrying Jewish activists from Israel, Germany, the U.S. and Britain set sail on Sunday for Gaza, hoping to breach Israel's blockade there and deliver aid. >>>

Presseerklärung - Ein Jüdisches Schiff nach Gaza verlässt den Hafen von Zypern - Ein Schiff, organisiert von jüdischen Gruppen weltweit und beladen mit Hilfsgütern für die Bevölkerung Gazas, hat den Hafen von Zypern heute am 26. September 2010 um 13.30 Uhr Ortszeit verlassen. Das Schiff mit dem Namen Irene (Frieden) segelt unter britischer Flagge und hat einschließlich der Crew 10 Personen an Bord. Unter ihnen befinden sich Juden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel, sowie zwei britische Journalisten. Zum Zeitpunkt einer Krisensituation der Friedensgespräche fordern Juden und Israelis die Beendigung der Blockade und der Okkupation! Die Schiffsfracht besteht aus in Gaza dringend benötigten Hilfsgütern wie Kinderspielzeug, Schulbüchern, Fischernetzen für die Fischer von Gaza und Prothesen für die orthopädische Behandlung in dortigen Krankenhäusern. Diese Hilfe kann jedoch wegen der Größe des Boots nur symbolischen Charakter haben..  Die Fracht ist für das Gaza Community Mental Health Programme und seinen Leiter, den Psychiater Dr. Eyad Sarraj, bestimmt. Das Schiff wird versuchen, die Küste Gazas zu erreichen, um dort in einem symbolischen Akt der Gewaltfreiheit und Solidarität das Hilfsmaterial zu entladen. Es ruft zum Ende der Belagerung, zum freien Zugang von Gütern und für Bewegungsfreiheit der Menschen von und nach Gaza auf. Das Schiff wird Friedenswimpeln in den Farben des Regenbogens hissen. Sie tragen die auf Friedenstauben geschriebenen Namen zahlreicher Juden, die diese Aktion unterstützen, und symbolisieren damit die weitverbreitete Solidarität von Juden in aller Welt. 
In London erklärte heute Richard Kuper von der organisierenden Gruppe Jews for Justice for Palestinians (Juden für Gerechtigkeit für Palästinenser), das Jüdische Schiff nach Gaza sei ein symbolischer Akt des Protestes gegen die israelische Okkupation palästinensischen Territoriums und die Belagerung von Gaza. Es trage eine Botschaft der Solidarität mit Palästinensern und Israelis, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. „Nicht alle Juden unterstützen die Politik der israelischen Regierung“, sagte Kuper. „Wir rufen die Regierungen und Menschen in aller Welt auf, sich gegen Besatzung und Belagerung zu wenden und zu handeln“. Zur Frage drohender Abfangaktionen der israelischen Marine erklärte Kuper: „Dies ist eine gewaltfreie Aktion. Unser Ziel ist es, nach Gaza zu gelangen, aber unsere Aktivisten werden sich auf keine gewalttätige Konfrontation einlassen. Sie werden den Israelis keinerlei Vorwand bieten, sie - mit welcher Begründung oder welchem Vorwand auch immer - zu überfallen oder Gewalt gegen sie anzuwenden. Der 82jährige Passagier Reuven Moskovitz erklärte, dass es immer sein Lebensziel war Feinde zu Freunden zu machen. Er sagte:„Wir sind zwei Völker, aber wir haben eine Zukunft.“
Kontakt zu den Passagieren
(Satelliten-Telefon an Bord):  00 88.21.66.86.10.337
Medien-Kontakt in London (für Interviews mit den Organisatoren): Yosh 0044 7816448307
Medien-Kontakt in Israel: Miri 00972  549270796 
Medien-Kontakt in Deutschland: Kate P. Katzenstein-Leiterer: Tel.: *49 (0)30 24532031, mobil: *49 (0)162 9660472, e-mail: kate.leiterer@gmx.de

 

Passagiere und Besatzungsmitglieder für Interviews:
Reuven Moskovitz, Israel, ist Gründungsmitglied des jüdisch-arabischen Dorfes Neve Shalom (Oase des Friedens) und Holocaust-Überlebender. Er spricht deutsch, hebräisch und englisch.
Rami Elhanan, Israel, hat seine Tochter Smadar bei einem Selbstmordattentat 1997 verloren und wurde Gründungsmitglied der Organisation „Familienzirkel der Leidtragenden“, in dem Israelis und Palästinenser, die Angehörige während des Konflikts verloren haben, sich gemeinsam für den Frieden einsetzen. Er spricht hebräisch und englisch.
Lilian Rosengarten, USA, ist Friedensaktivistin and Psychoanalytikerin, aus Nazi-Deutschland geflohen. Sie spricht englisch und deutsch.
Glyn Secker, Großbritanien, ist Kapitän des Schiffs und Mitglied der Jews for Justice for Palestinians (Juden für Gerechtigkeit für Palästinenser). Er spricht englisch.
Yonatan Shapira, Israel, ist ehemaliger Pilot der israelischen Luftwaffe und nun Aktivist für die Combattants for Peace (Kämpfer für Frieden). Er spricht hebräisch und englisch.
Carole Angier, Großbrittanien, ist die Biographin des bekannten Autors und Holocaust-Überlebenden Avi Primor . Sie spricht englisch, französisch, italienisch und deutsch.
Dr. Edith Lutz, Deutschland, ist Krankenschwester, promovierte Judaistin und Friedensaktivistin. Sie war 2008 auf dem ersten Schiff nach Gaza und spricht deutsch und englisch.
Alison Prager, Großbritannien, ist Lehrerin und Friedensaktivistin. Sie spricht englisch.
Itamar Shapira, Israel, ist Yonatans Bruder und gehört zur Schiffsmannschaft. Er spricht hebräisch und englisch.
Eli Osherov,  Israeslischer Reporter von Israel Channel 10 News.
Unterstützer: Jüdische Organisationen und Einzelpersonen aus Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, USA, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Belgien, Frankreich, Österreich, Australien und Israel.
Organisatoren und Sponsoren
: European Jews for a Just Peace, Jews for Justice for Palestinians (GB), Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost (Deutschland), American Jews for a Just Peace (USA), Jews against the Occupation (Australien).

Jewish boat to Gaza sets sail from Cyprus.

 

Homepage mit aktuellen Meldungen "Jüdisches Schiff nach Gaza" (englisch) >>>
Die Fahrt der "Irene" können Sie hier verfolgen >>>

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