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Evelyn Hecht-Galinski 

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Unsolidarisch "Solidarisch" ???
E. Hecht-Galinski  verleumdet Aktivisten
Sprachgebrauch von E. Hecht-Galinski
Palästina-Solidaritätskonferenz Stuttgart - 2010
Kritik an Gilad Atzmon - Wer lügt?
A. Melzer - Der Semit
Schreibe nicht mehr für das Palästina Portal.
Heinz Galinski - "zu neuem Unrecht zu schweigen“
Hecht-Galinski - Dr. Rampoldi  +  Atzmon

 

 

Heinz Galinski sagte: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“
Was meinte er damit?

Evelyn Hecht-Galinski (Mittel zum Zweck) beruft sich immer wieder auf ihren Vater Heinz Galinski, auf seinen Satz: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“. Das hebt, so denkt Evelyn Hecht-Galinski  ihre Bedeutung.


Noch kein Vorsitzender,  des Zentralrats der Juden in Deutschland, auch Heinz Galinsk nicht, hat sich kritisch gegen Israel gewannt, entsprechende Aussagen gemacht. Der Spruch war völlig anders von ihm gemeint. Das möchte ich belegen. Evelyn Hecht-Galinski  Vater lebt nicht mehr, er kann nicht widersprechen.


Zu Beginn der 80er-Jahre verwahrte sich Heinz Galinski entschieden gegen die maßlose deutsche Kritik am Libanon-Feldzug Israels. Die Ziele der PLO unterscheiden sich kaum von denen der Himmlerschen SS, so Heinz Galinski damals."  Quelle


"„Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“, konterte Galinski, der Mahner, wenn Kritiker seine öffentlichen Stellungnahmen hinterfragten, seinen Schulterschluss mit Israel "  Quelle

So war sein Leitspruch zu verstehen:  "Während der Jahrzehnte seiner Zentralratsleitung war die unverbrüchliche Solidarität mit Israel für Heinz Galinski eine Selbstverständlichkeit. „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“, erwiderte Galinski, wenn Kritiker seinen Schulterschluss mit Israel hinterfragten. 
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Evelyn Hecht-Galinskis Mutter distanzierte sich ebenfalls eindeutig, scharf  und öffentlich von Evelyn Hecht-Galinski. Die Mutter hatte ihrer Tochter Evelyn Hecht-Galinski  zu Lebzeiten entschieden widersprochen.

 "Ruth Galinski starb vor wenigen Tagen. Mutter und Tochter hatten, gelinde gesagt, nicht das beste Verhältnis und dafür gab es diverse Gründe. Entscheidend waren die politischen Aktivitäten von Evelyn." Quelle



 

 

Evelyn Hecht-Galinski  segelt deswegen weiter unter falscher Flagge. Als Werbegag recht wirksam betont sie, das sie die Tochter des ehemaligen Präsidenten, Vorsitzenden des Zentralrat der Juden sei und sein geistige Erbe angetreten hat. Interpretiert man die Quellen, erfährt man, das Gegenteil ist der Fall.

 

In seinem Buch Begegnungen,  schreibt Julius H. Schoeps über Heinz Galinski: "Aber auch die Beziehung zu Heinz Galinski gestaltete sich nicht immer „störungsfrei“. So erinnere ich mich, dass ich mich zusammen mit anderen Juden der jüngeren Generation kritisch zum Nahostkonflikt äußerte – und ich hatte einen Aufruf kritischere Juden unterschrieben, der sich 1982 gegen den Einmarsch israelischer Truppen im Südlibanon richtete. Das war etwas, was Galinski derart missfiel, dass er persönliche Sanktionen verfügte. Mir wurde untersagt, weiterhin Beiträge für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung zu schreiben. Das, so meinte er, hätte ich mir durch meine Äußerungen selbst zuzuschreiben.
 


"Während der Jahrzehnte seiner Gemeinde- und Zentralratsleitung war Galinskis unverbrüchliche Solidarität mit Israel für jüdische Institutionen in Deutschland zum Programm geworden. Trotzdem berief sich seine Tochter Evelyn Hecht-Galinski, die mit „innerjüdischer“ Polemik gegen den Zentralrat und Israels Besatzungspolitik ab 2003 von sich reden machte, auf das „Ich habe nicht überlebt, um zu schweigen …“ -Zitat ihres verstorbenen Vaters" Quelle


 

»Eine seiner wichtigsten Maximen war immer gewesen: nach der Schoah darf die jüdische Gemeinschaft nicht unpolitisch bleiben.« Darunter habe Galinski außer dem Protest gegen Antisemitismus und Rassismus auch die Verpflichtung jedes Juden verstanden, sich mit dem Staat Israel zu solidarisieren. Quelle


 

"Axel Springer und Heinz Galinski waren befreundet. Der Zionist Galinski sah in dem Verleger einen „konsequenten Vertreter unserer Angelegenheiten“, schrieb er einmal in einem Nachruf auf Springer" Quelle


 

Neben dem traditionellen Antisemitismus von rechts sah Galinski dabei auch einen Antisemitismus, der eher auf der politischen Linken angesiedelt war: den Antizionismus. Als die Vollversammlung der Vereinten Nationen im Herbst 1975 eine Resolution verabschiedete, die den Zionismus als Rassismus brandmarkte, organisierte die Jüdische Gemeinde eine Protestkundgebung: "In dieser ungeheuerlichen Verunglimpfung der zionistischen Bewegung, des Staates Israels, der die einzige Demokratie im Nahen Osten darstellt, und der gesamten jüdischen Gemeinschaft sehen wir den Versuch einer nachträglichen Rechtfertigung der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsmaßnahmen sowie eine Schmähung des Andenkens derer, die dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fielen."



Als im Dezember 1987 in den Palästinensergebieten die erste Intifada ausbrach und sich Israel wegen seiner Vergeltungsmaßnahmen in den Medien zunehmender Kritik ausgesetzt sah, ergriff Heinz Galinski ebenfalls das Wort:
"Wahre Freunde, die heute zur Mäßigung aufrufen und zur Besonnenheit, die sind gefragt, aber nicht hier Politiker, die sogar ein gewisses Gefühl der Schadenfreude empfinden, dass es heute solche Vorfälle gibt, und die auch wieder versuchen aufzurechnen mit der schrecklichen Vergangenheit."  Quelle

 

 

Woran Ignoranz erkannt wird -  Abraham Melzer -7. 11. 1991 - Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland schreibt am 1.11.91 in der „Allgemeinen“ unter der Überschrift „Woran Friede gemessen wird“ einen denkwürdigen Kommentar. Denkwürdig allein schon deshalb, weil es ihm gelungen ist, in einem langen Artikel, der sich mit der Konferenz in Madrid beschäftigt, in keiner einzigen Zeile, nicht einmal mit einem einzigen Wort die Palästinenser zu erwähnen, jene Menschen, die es offensichtlich gar nicht gibt, die wohl eine Erfindung der Antisemiten oder zumindest der Antizionisten sind.

Mit wem soll Israel Frieden schließen? Dazu hat sich Herr Galinski nicht geäußert, dafür aber wieder um so mehr vom Holocaust und der zweitausendjährigen Verfolgung der Juden geschrieben. Er ist stolz darauf, daß man die Israelis „Raufbolde“ nennt; er empfindet nach eigenen Worten „so etwas wie eine Genugtuung“ dabei. Und um zu beweisen, daß diese Bezeichnung wieder einmal „an der Realität vorbeigeht — produziert, um mit umgekehrtem Vorzeichen nach altbewährtem Grundmuster eine Gemeinschaft bloßzustellen, deren einziges Vergehen seit mehr als zweitausend Jahren ist, überleben zu wollen“, bemüht er wieder einmal die leidvolle Geschichte des jüdischen Volkes und suhlt sich wieder im Selbstmitleid.

Und er erklärt es auch mit einem kurzen Überflug über diese zweitausendjährige Geschichte: „Was war es denn, was die Israelis scheinbar in die Position der streitsüchtigen Raufbolde versetzt hat? Wer war der Schuldige? Waren es etwa die Bilu'im — die ersten Pioniere, die vor mehr als hundert Jahren in Palästina Zuflucht vor den Pogromen in Rumänien (Sie kamen aus Rußland; A.M.) gesucht und gefunden hatten? Oder die danach folgenden Wellen von Auswanderern aus Rußland und Polen, die im gleichen Maße anschwollen, in dem die Judenverfolgungen an Brutalität zunahmen? Waren es schließlich die Flüchtlinge vor der Todesindustrie des Adolf Eichmann? Und womit haben sie sich schuldig gemacht?“

Nein, Herr Galinski, diese Juden sind nicht die Schuldigen. Schuld sind sicherlich die Palästinenser, daß sie ausgerechnet dort lebten, wo die Juden Schutz gesucht haben. Sie sind nie gefragt worden, ob sie bereit wären, den Juden Schutz und Sicherheit zu gewähren. Und  >>>

 

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