Bücher von Felicia Langer

Felicia Langer
Um Hoffnung kämpfen

Kein Frieden in Nahost: Sie möchte jedoch dem Hass eine Kraft entgegensetzen, die Liebe, die sie selbst erfahren hat. Sie ist erfüllt von Hoffnung. Einer Hoffnung, für die gestritten werden muss, gegen das Unrecht. In diesem sehr persönlichen Buch schildert Felicia Langer, was sie bestärkt, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. >>>

Larnuv Taschenbuch 345 Originalausgabe mit Abbildungen ca. 144 Seiten
ca. 9,90 € [D], 1
ISBN 978-3-88977-688-4

Um Hoffnung kämpfen - Dr. Ludwig Watzal - „Der Weg der Gewalt, den Israel mit der Unterstützung der westlichen Regierungen geht und für den einzig richtigen hält, führt in den Abgrund.“ Dieses Resümee zieht Felicia Langer am Ende ihres Buches, das eine sehr persönliche Bestandsaufnahme ihres politischen Engagements in Deutschland darstellt >>>

„Brandherd Nahost oder: Die geduldete Heuchelei“



Aus dem Englischen von Gabriele Schlegel

Der Nahe Osten bleibt ein Brandherd. Die Menschen in Israel und Palästina kommen nicht zur Ruhe. Immer neue Gewalttaten erschüttern die Region. Nachrichten über Tote, Terroranschläge und Vergeltungsaktionen zwischen Israelis und Palästinensern erschüttern die Hoffnung auf einen Friedensprozess, der diesen Namen verdient. Die Unterdrückung der Palästinenser dauert an. Israel errichtet trotz internationaler Proteste eine bis zu acht Meter hohe... Lesen Sie mehr

„Brücke der Träume – Eine Israelin in Deutschland“

Brücke der Träume. Eine Israelin in Deutschland.



´Laßt uns wie Menschen leben.

' Laßt uns wie Menschen leben!': Schein und Wirklichkeit in Palästina

Taschenbuch. 205 S., Schein und Wirklichkeit in Palästina. ( Tb), Aus dem Hebräischen von Linner, Barbara / Aus dem Englischen von Presser, Inge,
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Wo Haß keine Grenzen kennt.

Hardcover. 208 S., Eine Anklageschrift., Mit Abb., Kartoniert, deutsch, ISBN 3-88977-397-4, EAN 9783889773975, Artikelnummer: 150347 >>>
 


Zorn und Hoffnung.
Zorn und Hoffnung.
Taschenbuch. 453 S., ( Tb), Mit Abb., Kartoniert / Taschenbuch, Autobiographie, deutsch,
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Die Zeit der Steine.

 Eine israelische Jüdin über den palästinensischen Widerstand.
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Quo Vadis Israel?
Die neue Intifada der Palästinenser
Quo vadis Israel? Die neue Intifada der Palästinenser.
Lamuv Tachenbuch 307, Originalausgabe, Aus dem Englischen von Inge

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Weitere Bücher von Felicia Lange

 



Sonderausgabe "Das Palästina Portal"- 18.1.2012

Felicia Langer
Ein Leben für die Gerechtigkeit

Im Rahmen seines Deutschlandbesuches verlieh am 17.1.2012  Präsident  Mahmoud Abbas Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste.

"Das Palästina Portal", seine Leser und viele andere gratulieren ....


Bildquelle Freunde Palästinas

 

Kommentar - Lehre Menschlichkeit - Johannes Zang - Es gibt viele Gewissen Israels: Uri Avnery, Sarit Michaeli, Reuven Moskovitz, Jeff Halper, David Grossman, Ronni Hammermann, Hillel Schenker und Sari Bashi. Sie und andere engagieren sich seit Jahrzehnten im Friedens- und Menschenrechtslager. Es gibt auch ein Gewissen Israels in Deutschland: Felicia Langer. Sie, die selbst vor den Nazis geflüchtet ist, kennt wie nur wenige Juden das Leid der Palästinenser: Hauszerstörung oder – Versiegelung, Landenteignung, Abschiebung und Verbannung, miserable Haftbedingungen, himmelschreiende Verhörmethoden und Folter. Sie, die jahrzehntelang mit ihrem israelischen Wagen in palästinensische Dörfer und Städte fuhr, ist der lebendige Beweis, dass Israelis guten Willens in den palästinensischen Gebieten nicht um ihr Leben fürchten müssen, sondern willkommen sind. >>>

Zorn und Hoffnung - Israelisch-jüdische Anwältin Felicia Langer erhält von Palästinenserpräsident Abbas den „Orden für besondere Verdienste“ - Johnanes Zang - „Die Jahre des Zorns über das Unrecht machten vielleicht meine Stimme heiser und verzerrten manchmal meine Züge. Aber ich konnte dennoch freundlich bleiben, weil mich die Liebe nie verließ.“ So lauten die Schlusssätze in Felicia Langers Autobiographie Zorn und Hoffnung, ihrem, wie sie meint, wichtigsten Buch. Die Wut hatte die junge Anwältin nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 eine Kanzlei in Jerusalem eröffnen lassen. Fortan verteidigte sie Palästinenser vor israelischen Militärgerichten. Dafür, aber auch für ihren Einsatz gegen Landenteignung, Hauszerstörung, Abschiebung und Folter wurde sie dieser Tage von Präsident Mahmoud Abbas in Berlin mit dem „Orden für besondere Verdienste“ geehrt. Das war für sie, sagt sie unserer Zeitung, „eine große Freude und Genugtuung.“ Die Feierstunde, an der neben Präsident Abbas unter anderen auch ein ehemaliger Mandant Langers sowie ihr  >>>

Felicia Langer im Gespräch mit Arn Strohmeyer. - Israel - Palästina - Moral und Seele. >>>

 
 

Dankesrede von Felicia Langer bei der Entgegennahme des palästinensischen Ordens für besondere Verdienste aus der Hand von Präsident Mahmoud Abbas am 17.1.2012 in Berlin.

Eure Exzellenz, Herr Präsident der Palästinensischen Autorität, Herr Mahmoud Abbas, Eure Exzellenz, Herr Generaldeligierter der Palästinensischen Generaldirektion in Deutschland, Herr Salah Abdel Shafi; meine liebe Familie, mein Ehemann und mein ältester Enkelsohn Dany mit seiner Partnerin Gini, meine Freunde Prof. Dr. Fanny Michaela Reisin, Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte,

Ich bin sehr glücklich und tief bewegt von dieser wundervollen und inspirierenden Ehrung, welche ich mit tiefer Dankbarkeit annehme. Ich möchte meiner Familie danken, die mich all die langen Jahre unterstützt hat, ganz besonders meinem geliebten Mann Mieciu und auch meinen Freunden.

Die Palästinenser, enteignet und gequält durch Israel, haben mein Herz und meine Seele gewonnen und dies bis auf den heutigen Tag. So sehr ich konnte, habe ich versucht, den Opfern der israelischen kolonialen Besatzung in und außerhalb der Gefängnisse zu helfen, damit die Wahrheit über die israelische Unterdrückung überall ans Licht kommt, um damit Frieden in Gerechtigkeit zwischen dem palästinensischen und dem israelischen Volk voranzubringen.

Ich habe eins meiner ersten Bücher über die Folter an palästinensischen Gefangenen in den frühen 70-er Jahren betitelt mit „Dies sind meine Brüder“ und so ist es geblieben. Lieber Herr Präsident, liebe werte Gäste und Freunde, Israel ist der einzige Staat in der Welt, der ununterbrochen seit 44 Jahren eine grausame, koloniale Besatzung entgegen den Maximen des internationalen Rechts aufrecht erhält, und die Welt toleriert das. Wir sollten auch niemals die Verbrechen gegen das Volk von Gaza vergessen, die unter dem Namen „Gegossenes Blei“ vor zwei Jahren verübt worden sind.

Ich bin sehr glücklich, durch Sie in einer Ära der arabischen Revolutionen ausgezeichnet zu werden, trotz all ihrer Schwierigkeiten und Rückschläge. Dieser gesegnete Wind der Veränderung wird die Palästinenser nicht vergessen. Wir stehen noch am Anfang. Wir stehen auch am Beginn der palästinensischen Einheit. Das palästinensische Volk ist ein heroisches Volk, sowohl die palästinensischen Kinder, die ich kenne, als auch seine Mütter und Väter, die Gefangenen in den Gefängnissen und außerhalb, und auch die Bauern, die zusammen mit mir gerichtlich gegen den Raub ihres Landes kämpften und dies heute gegen die Apartheidmauer tun. Auch sie demonstrieren für Frieden in Gerechtigkeit. Wenn Israel sich nicht vollständig abwendet von seiner zerstörenden und friedensfeindlichen Politik, wird es eine Insel der Apartheid im Mittleren Osten bleiben, ohne jede Zukunft. Dies ist auch die Meinung der israelischen Friedenskräfte. Die wahren Freunde Israels müssen dies erkennen!

Mein Ehemann, ein Opfer des Holocaust und ich selbst haben daraus eine Lektion gelernt und die heißt: „Menschlichkeit“. Diejenigen, die das nicht wahrhaben wollen, wie die israelische Regierung, verraten unsere Opfer. Das palästinensische Volk hat entsprechend internationalem Recht wie jedes andere Volk unter der Sonne das legitime Recht auf Selbstbestimmung und darauf, ein Mitglied der Vereinten Nationen zu werden. Das wird geschehen, genauso wie es in der UNESCO geschehen ist.

Der Tsunami des palästinensischen Strebens nach Freiheit wird nicht enden, er ist unbesiegbar! Noch einmal, herzlichsten Dank aus der Tiefe meines Herzens.
Vereint im gerechtem Kampf! 17.1.2012, Felicia Langer

 
 

20.1.2012 - Felicia Langer erhielt einen palästinensischen Verdienstorden  - Generaldelegation Palästinas in der BRD - Im Rahmen seines Besuchs verlieh Präsident Mahmoud Abbas am Dienstag der Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Seit Jahrzehnten setzt sich Langer für die Verwirklichung eines gerechten Friedens zwischen Palästinensern und Israelis ein. In Anerkennung ihrer Rolle bei der Verteidigung palästinensischer Gefangene vor israelischen Militärgerichten sowie bei der Aufdeckung der israelischen Besatzungspolitik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten verlieh Präsident Mahmoud Abbas am vergangenen Dienstagabend der israelischen Rechtsanwältin Felicia Langer den palästinensischen Orden für besondere Verdienste. Langer war die erste israelische Rechtsanwältin, die nach dem Juni-Krieg von 1967 begann, palästinensische Häftlinge vor israelischen Gerichten zu vertreten. In ihrer Zeit >>>
 

Felicia Langer - Dank an die zahlreichen Gratulanten - Liebe Freunde und Mitstreiter, die Flut der Glückwünsche per Fax, E-Mail und Telefon hat mich geradezu überwältigt und tief berührt. Recht herzlichen Dank für Eure Anteilnahme. Die unerwartete Ehrung und Auszeichnung mit dem palästinensischen Verdienstorden bedeuten mir sehr viel und sollen mir Ansporn sein, in meinem Bestreben für Frieden in Palästina/Israel nicht nachzulassen. Unsere Losung lautet unverändert „Frieden mit Gerechtigkeit“. Herzlichst Felicia Langer

Felicia Langer - Lieber Erhard Arendt, von ganzem Herzen möchte ich mich für Deine freundschaftliche Unterstützung bedanken. Dass das Palästina Portal meiner Würdigung und der Auszeichnung mit dem palästinensischen Verdienstorden so viel Raum gegeben hat, hat mich sehr berührt. Diese unverhoffte Ehrung und das vielfältige Echo darauf aus nah und fern, insbesondere aus Palästina, bedeuten mir unsagbar viel und werden mich anspornen weiterzumachen. Aber ohne die stetige und selbstlose Solidarität und Unterstützung durch Dich und das Palästina Portal, die ich gar nicht genug würdigen kann, wäre meine Arbeit um einiges schwieriger. In tiefer Dankbarkeit und Verbundenheit Felicia Langer

Felicia Langer: ein Leben für Gerechtigkeit und Freiheit für Palästina  - Dr. Ludwig Watzal - (...) Frau Langer war über Jahre die einzige Israelin, die den Mut hatte, nicht nur Palästinenser vor israelischen Militärgerichten zu verteidigen, sondern auch kritische Israelis vor regulären Gerichten in Israel. Ihr ganzes Leben ist durch ihren Einsatz für die Unterdrückten gekennzeichnet. Für diesen unermüdlichen Kampf im Namen des Rechts eines kolonisierten, brutal unterdrückten und enteigneten Volkes wurde sie von Abbas im Beisein ihres Mannes und Freunden ausgezeichnet. In ihrem bisherigen juristischen und politischen Schaffen setzt sie sich unaufhörlich für einen gerechten Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ein. Für diesen ehrenvollen und tapfereren Einsatz wurde sie jedoch von ihren Landsleuten verleumdet. Man kann nie wissen: Vielleicht schlagen einige Israels sie als Kandidatin für den nächsten Israel-Preis vor. Im Jahr 1990 schloss sie ihre Anwaltskanzlei aus Frustration darüber, für ihre Klienten vor israelischen Gerichten nichts mehr ausrichten zu können. >>>

Englische Erstveröffentlichung >>>

 
 

Abbas Awards Israeli Human Rights Attorney Medal of Excellence -  President Mahmoud Abbas Tuesday awarded Israeli human rights attorney, Felicia Langer, the medal of Excellence in the German capital, Berlin. Langer was awarded in recognition of her role in defending freedom of Palestinian prisoners and revealing practices of the Israeli occupation, as well as her struggle to achieve a just peace between Palestinians and Israelis. Langer said: “I’m very happy and deeply touched by this wonderful and inspiring award which I accept with thanks and profound gratitude.”  She added, “I’m very happy to be awarded by you in the era of the Arab revolutions, with all their difficulties and setbacks this blessed wind of change will not ignore the Palestinians.” She said: “If Israel will not totally abandon its destructive >>>

 
 

 

Quelle der Fotos - Generaldelegation Palästinas

 

Dekorierung von Felicia Langer mit dem Orden Palästinas für besondere Verdienste durch Mahmoud Abbas - Fanny-Michaela Reisin - Berlin, 18. Januar 2012 - Ich hatte gestern die Ehre und Freude an der Dekorierung von Felicia Langer mit dem „Orden für besondere Verdienste“ Palästinas durch den amitierenden Präsidenten Mahmoud Abbas teilzunehmen.

Abbas weilt seit gestern Morgen auf Einladung des Bundespräsidenten Christian Wulff zu einem ersten offiziellen Besuch in Berlin. Gespräche mit der Bundeskanzlerin, dem Außenminister und Bundestagspräsident Norbert Lammert stehen auf der Agenda.

Die Ordensverleihung fand am gestrigen Abend außerhalb des offiziellen Besuchsprogramms statt.
Ein festliches, hochpolitisches Ereignis; den vielen Verdienste Felicia Langers in jeder Hinsicht würdig.

Die inzwischen 81-jährige Felicia Langer, Jüdin mit israelischer und nach vielen Lebensjahren in Tübingen auch deutscher Staatsangehörigkeit war bekanntlich die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Gerichten verteidigte. Die von unzähligen Palästinensern und Palästinenserinnen auf der ganzen Welt geschätzte und geliebte Gerechtigkeitsanwältin tritt seit Jahrzehnten nicht nur für deren Individualrechte in den besetzten Gebieten und in Israel ein, sondern streitet gleichermaßen engagiert für ihr nationales Selbstbestimmungsrecht sowie für einen gerechten Frieden zwischen zwei souveränen Staaten, Israel und Palästina.

In Ihrer Dankesrede gestern brachte Felicia Langer ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass es an Israel sei, zu entscheiden, ob es seiner Bevölkerung die Zukunftsperspektive einer „Apartheidinsel“ verordnen oder endlich eine Teilhabe am Aufbruch der Region zu neuen Horizonten eröffnen wolle. Die Zustimmung zur Mitgliedschaft Palästinas in der UNESCO wertete sie als ersten internationalen Erfolg, dem weitere folgen werden.

Die 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis, 1991 mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Menschenrechte und 2009 schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete „Brückenbauerin“, wie sie sich selbst bezeichnet, war am gestrigen Abend sichtlich bewegt. Die Verleihung dieses Verdienstordens Palästinas ist für sie wohl die kostbarste Würdigung ihres Lebenswerks. Zugleich ist es ein Politikum ersten Ranges: Palästina zeichnet eine Jüdin für ihre besondere Verdienste aus. Fanny-Michaela Reisin 18.01.2012

 
 

Die Würdigung der Felicia Langer - Im Rahmen seines Besuches am Dienstag in Berlin wird Präsident Abbas die Rechtsanwältin Felicia Langer mit dem palästinensischen Orden für besondere Verdienste ehren. Langer war die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Gerichten verteidigte. Sie war eine der Ersten in Israel, die erkannte, wie sehr die israelischen Araber vom System benachteiligt werden. Felicia Weit wurde am 9. Dezember 1930 als Tochter jüdischer Eltern in Tarnów (Polen) geboren. 1939 flüchtete die Achtjährige mit ihren Eltern vor den Nationalsozialisten und der drohenden Gefahr für jüdische Bürger in die Sowjetunion. Alle anderen Mitglieder ihrer Familie blieben in Polen und überlebten den Holocaust nicht. 1949 heiratete Felicia Weit in Breslau (Schlesien) den jüdischen Feinmechaniker Mieciu Langer, der als einziger seiner Familie den Aufenthalt in fünf KZ’s lebend überstand. Aus der Ehe ging 1953 der Sohn Michael hervor. 1950 emigrierte Felicia Langer zusammen mit ihrem Mann Mieciu nach Israel, wo sie 1959 ein Jurastudium begann um sich für die Freiheit und die Menschenrechte einzusetzen. Mitte der 1960-er Jahre eröffnete Felicia Langer in Tel Aviv eine eigene Anwaltspraxis, in der sie vor allem unterprivilegierte Mandanten verteidigte. Nach immer neuen Berichten über das israelische Unrecht gegenüber den Palästinensern, begann sie sich mit dem Konflikt zu beschäftigen. Als Folge ihrer Studien eröffnete sie ein Büro in Jerusalem und verteidigte fortan vor israelischen Militärgerichten palästinensische Opfer israelischer Willkür. Da sie jede Form von Gewalt ablehnte, weigerte sie sich, Palästinenser zu vertreten, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung verübt hatten. >>>

Reaktionen

 

Fanny-Michaela Reisin
Dekorierung von Felicia Langer mit dem Orden Palästinas für besondere Verdienste durch Mahmoud Abbas
Berlin, 17. Januar 2012
Ich hatte gestern die Ehre und Freude an der Dekorierung von Felicia Langer mit dem „Orden für besondere Verdienste“ Palästinas durch den amitierenden Präsidenten Mahmoud Abbas teilzunehmen.

Abbas weilt seit gestern Morgen auf Einladung des Bundespräsidenten Christian Wulff zu einem ersten offiziellen Besuch in Berlin. Gespräche mit der Bundeskanzlerin, dem Außenminister und Bundestagspräsident Norbert Lammert stehen auf der Agenda.

Die Ordensverleihung fand am gestrigen Abend außerhalb des offiziellen Besuchsprogramms statt.
Ein festliches, hochpolitisches Ereignis; den vielen Verdienste Felicia Langers in jeder Hinsicht würdig.

Die inzwischen 81-jährige Felicia Langer, Jüdin mit israelischer und nach vielen Lebensjahren in Tübingen auch deutscher Staatsangehörigkeit war bekanntlich die erste israelische Rechtsanwältin, die palästinensische Gefangene vor israelischen Gerichten verteidigte. Die von unzähligen Palästinensern und Palästinenserinnen auf der ganzen Welt geschätzte und geliebte Gerechtigkeitsanwältin tritt seit Jahrzehnten nicht nur für deren Individualrechte in den besetzten Gebieten und in Israel ein, sondern streitet gleichermaßen engagiert für ihr nationales Selbstbestimmungsrecht sowie für einen gerechten Frieden zwischen zwei souveränen Staaten, Israel und Palästina.

In Ihrer Dankesrede gestern brachte Felicia Langer ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass es an Israel sei, zu entscheiden, ob es seiner Bevölkerung die Zukunftsperspektive einer „Apartheidinsel“ verordnen oder endlich eine Teilhabe am Aufbruch der Region zu neuen Horizonten eröffnen wolle. Die Zustimmung zur Mitgliedschaft Palästinas in der UNESCO wertete sie als ersten internationalen Erfolg, dem weitere folgen werden.

Die 1990 mit dem Alternativen Nobelpreis, 1991 mit dem Bruno-Kreisky-Preis für Menschenrechte und 2009 schließlich mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete „Brückenbauerin“, wie sie sich selbst bezeichnet, war am gestrigen Abend sichtlich bewegt.
Die Verleihung dieses Verdienstordens Palästinas ist für sie wohl die kostbarste Würdigung ihres Lebenswerks.

Zugleich ist es ein Politikum ersten Ranges: Palästina zeichnet eine Jüdin für ihre besondere Verdienste aus. Fanny-Michaela Reisin 18.01.2012 – 10:03 Uhr

 

 
sehr verehrte frau langer,
 

über meinen israelischen freund habe ich von ihnen und ihrem lebenswerk erfahren. ich bin zutiefst davon beeindruckt, so dass ich mich voll und ganz der würdigung durch präsident m. abbas anschließend möchte !

da fiel mir der e-mail-briefwechsel zwischen h. broder und boris palmer aus dem jahr 2009 in die hände.
daß wir einen h. broder ertragen müssen, halte ich für eine schwere last, die man nicht tragen möchte. er ist auch eine beleidigung für jüdische menschen, die sich ernsthaft und kritisch in der palästinafrage mit dem staat israel auseinandersetzen!!

daß es aber einen wahrhaftigen! menschen wir boris palmer gibt, macht hoffnung auf eine bessere zukunft ! (und vielleicht auch politik)

 
alles gute, viel glück und kraft für ihren weiteren lebensweg !
 
mit besten grüßen, hochachtungsvoll ursula beranek
 
 

Liebe Felicia,

ganz herzliche Grüße und Glückwünsche zu der Verleihung des palästinensischen Ordens für besondere Verdienste, die Präsident Abbas am Dienstag, den 17.01.2012 Dir, liebe Felicia überreicht hat. Schön hast du ausgesehen mit dem roten Band um den Hals.

Wir hier von SalamShalomSalem am Bodensee haben ganz besonders an Dich gedacht und uns an Deinen Vortrag im Foyer des Kurhauses in Überlingen
am 12. Oktober 2011 erinnert.

Wir wünschen Dir und Miecu noch ganz viel Kraft, um weiter für eine gerechte Lösung für Israel und Palästina einzustehen.

Wir brauchen Eure Stimmen für eine bessere Welt.

In Liebe und großer Verehrung

Deine Bodenseeler
und ganz besonders

Renate Khurdok
Hubert Bergmann
Wolfgang Behr
Carmen und Hubert Lehle (Bodenseeäpfel)

 
 

Liebe Felicia,

die Palästina-Friedenstiftung Rachel Corrie gratuliert Dir als ihrer Sprecherin zu dieser wunderbaren und längst verdienten Ehrung!

Wir freuen uns sehr mit Dir. Dieser Orden wird auch ein  weiterer Ansporn für die gemeinsame Arbeit mit Dir sein.

 

Hannelore und Henning Kroymann

 

 

Flüchtlingskinder im Libanon e.V.
www.lib-hilfe.de

Im Namen unseres Vereins, dessen Schirmfrau die israelische Menschenrechtsanwältin Felicia Langer seit seiner Gründung im Dezember 1995 ist, möchten wir ihr ganz herzlich zur hochverdienten Auszeichnung  mit dem palästinensischen Orden für besondere Verdienste gratulieren. Seitdem wir Felicia Langer kennen, erleben wir sie als eine Frau, die sich unermüdlich für die Rechte des palästinensischen Volkes engagiert. Dabei schont sie sich selbst in keiner Weise und setzt sich für ihre Lebensaufgabe bis an den Rand der Erschöpfung ein. Dafür verdient sie unsere große Hochachtung, Bewunderung und Zuneigung.
Wir freuen uns sehr, dass dieses Engagement jetzt auch von der palästinensischen Autonomiebehörde gewürdigt wurde. Auch unser Verein und damit unsere Arbeit für die palästinensischen Flüchtlinge im Libanon hätte ohne Felicia Langer nicht die Unterstützung und das Interesse gefunden, das wir erleben. Dafür sind wir ihr sehr dankbar. Wir wünschen unserer Schirmfrau noch viel Gesundheit und Kraft, denn sie wird nicht nachlassen in ihrem Einsatz.
Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank, Felicia!

für den Vorstand
Ingrid Rumpf
irumpf@lib-hilfe.de

 

 

Prof. Dr. Rolf Verleger - Mitglied Jüdische Stimme für Gerechten Frieden in Nahost - Mitglied Jüdisches Forum für Frieden - Liebe Felicia, Du hast nun schon einige Auszeichnungen und Orden bekommen für Dein Lebenswerk der Aussöhnung von Juden und Palästinensern.
Aber dieser Orden, überreicht vom Präsidenten Palästinas an eine Jüdin für ihre Arbeit in Israel, ist - so glaube ich - der wichtigste und schönste. Er zeigt, dass Frieden zwischen Juden und Palästinensern möglich ist.
Du bist vorangegangen. Einige sind Dir gefolgt. Noch mehr werden Dir folgen
. Dein Rolf

 

 

Liebe Felicia,

Für Dein Engagement und unermüdlichen Kampf für die Menschenrechte und Gerechtigkeit, sowie deinen lebenslangen und kompromisslosen Einsatz für die Rechte der unterdrückten und entrechteten Palästinenser bist du stets geehrt worden. Als Streiterin für die Rechte der Palästinenser trachteten dir die Zionisten nach dem Leben, so dass du Deiner Heimat, Richtung Deutschland,  den Rücken kehren müsstest. Dein Lebenswerk hast du hier, ohne Unterbrechung, weiter geführt. Dafür sind Deine Verdienste die höchsten Orden würdig. 

Die Ehrung vom Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, kommt, wie ich denke, reichlich spät. Diese Einsicht ist (nur) dem Zustand der Hoffnungslosigkeit auf einen Frieden mit Israel zu verdanken. Denn, diesen Orden hast du längst von allen ehrenvollen Palästinensern mehr als verdient.     


Meine herzlichsten Glückwünsche und liebe Grüße

Dein Izzeddin Musa

 

 

Felicia wir gratulieren Dir im Namen aller friedliebenden Menschen, auch derer, die Dich noch nicht kennen, sie sollen Dich kennen lernen, denn Du bist allen ein Vorbild in Deiner Energie für Frieden durch Gerechtigkeit einzutreten.

Dein letztes Deiner vielen Bücher (Lamuv) heißt: „Um Hoffnung kämpfen“ – Felicia Du lässt uns die Hoffnung nicht verlieren!

Shalom – Salaam –

Deine Freunde Ruth und Maroun Asfour

 

 

Freunde Palästinas gratulieren Felicia Langer

Sehr geehrte Frau Langer

wir, die Vereinigung der Freunde Palästinas, möchten Ihnen sehr herzlich zur Verleihung des Palästinensischen Ordens für besondere Verdienste gratulieren.

Frieden für Palästina ist Frieden für die Welt.

So ist einer unserer Leitsätze. Mehr den je brauchen wir Menschen wie Sie. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Mut für Ihren Kampf für Freiheit und Frieden.

Sie sind für uns ein Fanal wie es Bertha von Suttner und Rosa Luxemburg immer noch sind.

Wir sind stolz darauf, weiter an Ihrer Seite stehen zu dürfen.

Von Herzen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute

Ihre Freunde Palästinas

Im Namen des Vorstands

Michael Velten
Vorstandsvorsitzender

Palästina - Freunde Palästinas

 

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