Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Wie konnte dies geschehen?
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Die letzte Zuflucht
Uri Avnery, 10.11.07

 

ISRAEL ist wie eine Insel im globalen Meer. Wir leben in einer Seifenblase. In der vergangenen Woche ist mir dies wieder sehr klar  geworden.

 

Ich kam aus Deutschland zurück. Am Vorabend des Rückfluges berichteten alle Fernsehnetzwerke von CNN und BBC bis zu den deutschen Kanälen über das Geschehen in Pakistan. Im Flugzeug öffnete ich Israels größte Boulevardzeitung, Yedioth Aharonot, um etwas über den pakistanischen Putsch zu lesen. Auf Seite 1 fand ich nicht die geringste Erwähnung. Auch nicht auf Seite 2. Auf Seite 27 fand ich einen kleinen Artikel. Die ersten Seiten waren einem viel wichtigeren Vorfall gewidmet: den Protestschreien der rechten Fußball-Hooligans, als sie aufgefordert worden waren, zum Gedenken an Yitzhak Rabin aufzustehen.

 

Am nächsten Tag fand Yedioth einen israelischen Standpunkt, der es der Zeitung  ermöglichte, Pakistan auf die 1. Seite zu setzen: die Angst, die pakistanische Atombombe könne in die Hände von Osama Bin Laden fallen, der sie auf Israel zielen könnte. Halleluja, da gibt es wieder etwas, vor dem man Angst haben muss.

 

Aber der Putsch von Pervez Musharaf  muss ernst genommen werden. Er könnte weitreichende Folgen für die Welt im allgemeinen haben –  und besonders für Israel.

 

 

DAS HAUPTOPFER ist -  abgesehen von Hunderten politischer Aktivisten, die ins Gefängnis geworfen worden sind – George W. Bush.

 

Machiavelli sagte, für den Fürsten sei es besser, gefürchtet als geliebt zu werden. Es könnte auch gesagt werden, für den Präsidenten sei es besser, gehasst, als verspottet zu werden.

 

Und es  ist  Hohn und Spott, den George W. auf sich zieht. In der Vergangenheit  behauptete er, es sei sein Hauptziel, der muslimischen Welt die Demokratie zu bringen, und versicherte uns, dass die  Erfüllung dieses Ziels  schon auf dem Wege sei. Das ist eine lächerliche Behauptung.

 

Was geschah tatsächlich?

 

-          Im Irak ist ein Tyrann gestürzt worden – und Dutzende von kleinen lokalen Tyrannen haben die Macht übernommen. Das Land blutet und fällt auseinander. Die „demokratischen Wahlen“ brachten eine Regierung an die Macht, die kaum die Grüne Zone in Bagdad  beherrscht, die von amerikanischen Soldaten abgesichert werden muss.

 

-          In Afghanistan beherrscht ein „gewählter“ Präsident kaum die Hauptstadt Kabul. Im Rest des Landes haben lokale Clanführer die Kontrolle. Und die Taliban erobern langsam aber stetig das Land zurück.

 

-          Im Iran haben demokratische Wahlen einen hemmungslosen Politiker mit einer großen       

Klappe und kleinen Taten an die Macht gebracht; dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, die

amerikanischen Kreuzfahrer und das „zionistische Regime“ zu verfluchen .

 

-          In Syrien herrscht eine stabile Diktatur, die nur deshalb weitermachen kann, weil die  

       Syrer glauben, jede Alternative würde schlimmer sein.

 

-          Die Türkei wird von einem religiös-islamischen Regime regiert – die Frau des

       Präsidenten trägt ein Kopftuch. Mehr als 10 Millionen kurdische Bürger werden 

       unterdrückt und diskriminiert. Nicht wenige Kurden kämpfen einen Guerillakrieg. Im Rahmen

 

       dieser Kampagne gegen sie ist die türkische Armee dabei, in den benachbarten Irak einzufallen,    

       dankbar für die Gelegenheit, das praktisch unabhängige kurdische Regime dort zu

       zerstören.

 

-          Der Libanon ist von einer Demokratie so weit entfernt wie eh und je. Wirkliche demokratische

      Wahlen, in denen jeder Bürger  - ohne konfessionelle Schranken  - direkt das Parlament wählen   

       kann, stehen nicht zur Debatte. Ein neuer Präsident müsste gewählt werden, aber das ist nahezu

       unmöglich. Die  konfessionelle Kluft zwischen den Gruppierungen ist zu tief. In der letzten

       Woche führte die Hisbollah weiträumige Manöver nahe der israelischen Grenze durch. Sogar die

        israelische Armee war davon beeindruckt.

 

-          In Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien, den drei „moderaten“ (lies: diktatorisch und pro-amerikanischen) Ländern, gibt es  eine sehr originelle Art  einer Demokratie. Die politische Opposition schmachtet im Gefängnis.

 

-          In Palästina waren  unter internationaler Aufsicht untadelige Wahlen abgehalten worden, die einzigen demokratischen Wahlen in der ganzen arabischen Welt.  George Bush wäre stolz  auf sie gewesen sein, wenn sie  -   seiner Ansicht nach  - nicht leider von den „Falschen“, der Hamas, gewonnen worden wären. Jetzt prophezeit der israelische Militär-Nachrichtendienst, Präsident Mahmoud Abbas, Bushs Liebling, werde unmittelbar nach der Annapolis-Konferenz stürzen, wenn diese  - wie erwartet  - scheitern wird.

 

-          Und jetzt Pakistan. Es schien, als würde  Bush wenigstens dort Erfolge erringen. Er hat Benazir Bhutto, einen anderen Liebling, zurück gebracht, und alles sah gut aus: ein demokratisches Regime war dabei, errichtet zu werden, der Präsident war dabei, seine Militäruniform auszuziehen und eine Koalition mit Bhutto zu bilden. Aber dann explodierte  in der Nähe ihres gepanzerten Wagens eine Bombe  und Dutzende wurden getötet. Der Präsidentengeneral, der nur auf solch eine Gelegenheit gelauert hatte, führte einen Staatsstreich  gegen sich selbst durch, und anstelle einer moderaten Diktatur wurde eine viel härtere Diktatur eingesetzt, eine pakistanische Version des  seligen Saddam Hussein.

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Wie in einer Hollywoodkomödie steht George Bush da – mit einer ihm ins Gesicht geklatschten Sahnetorte. Er sieht lächerlich aus.

 

 

KEIN PRÄSIDENT möchte lächerlich aussehen. Gruselig – ja, dumm – ja,   aber niemals lächerlich.

 

Das mag einen direkten Einfluss auf eine Frage haben, die die ganze Welt bewegt, mich auch: wird er den Iran angreifen?

 

Die Versuchung ist  fast unwiderstehlich. In einem Jahr wird seine Amtsperiode zu Ende gehen . Nach acht Jahren hat er nichts vorzuweisen – außer einer ununterbrochenen Reihe von Fehlschlägen. Aber ein Mann, der (wie er selber sagt) täglich Gespräche mit Gott hält, kann nicht  in dieser Weise von der Geschichtsbühne abtreten.

 

Er wünscht sich einigen Erfolg in Annapolis. Dort wird es aber höchstens eine nichtssagende Erklärung geben, die von den Verantwortlichen Israels und der palästinensischen Behörde unterschrieben werden wird. Es wird einige gute Phototermine geben – aber das wird die Löwen nicht befriedigen. Es ist etwas Größeres  nötig, etwas, das in den Geschichtsannalen  deutliche Spuren hinterlassen wird.

 

Was kann es Besseres geben, als die Menschheit vor der iranischen Atombombe zu retten?

 

In der deutschen Sprache gibt es einen Ausdruck „Flucht nach vorne“ –  was soviel heißt wie: wenn man nicht mehr weiter weiß, greife man seinen nächsten Feind an!  So fiel Napoleon in Russland ein, und viele Jahre später folgte Hitler aus ähnlichen Gründen. Bush mag den Iran angreifen.

Ich habe den Verdacht, dass die Entscheidung längst gefallen ist und dass die Vorbereitungen in vollem Gange sind. Dafür gibt es keinen Beweis, aber Bush benimmt sich so, als hätte er sich für den Krieg entschieden.

 

Washingtons große Propagandamaschine arbeitet rund um die Uhr, um die Grundlagen vorzubereiten. Jeder, der dagegen ist, wird überrollt. Nach den Umfragen wächst die Unterstützung der amerikanischen Öffentlichkeit von Tag zu Tag. Die Mehrheit ist jetzt schon dafür. Der neue französische Präsident benimmt sich wie ein hyperaktiver Junge,  er ist schon auf den fahrenden Zug aufgesprungen und hat Tony Blair als Bushs Pudel verdrängt.

 

 

 ISRAEL SOLL bei diesem Spiel  eine zentrale Rolle spielen.

 

Auch hier läuft  eine große Gehirnwaschmaschine auf vollen Touren. Das Außenministerium hat sich den Bemühungen angeschlossen und begann eine weltweite Kampagne, um Mohammed El-Baradei, den hoch geachteten Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, zu beschuldigen. Jeden Tag verbreiten  gehorsame Medien Berichte von Korrespondenten und Kommentatoren, die nur schlecht getarnte Sprecher der Armee und der Regierung sind. Sie erzählen uns, dass schon  innerhalb von anderthalb Jahren der Iran  eine Atombombe haben wird. Und dies wird das Ende der Welt und Israels bedeuten. Nach einer hebräischen Redeweise muss  die Medizin vor der Krankheit vorhanden sein. Deshalb: bombt, bombt, bombt!

 

Eine der möglichen Szenarien: Israel wird mit dem Bombardement beginnen. Die Iraner werden mit dem Abfeuern von Raketen auf Israel reagieren. Die USA werden  die Aktion „Rettet Israel!“ beginnen. Welcher amerikanische Politiker wird es wagen, dem zu widerstehen?  Wer ? Hillary Clinton?

 

Bush träumt schon wieder von einem Krieg ohne amerikanische Opfer. Ein „chirurgischer Schlag“. Ein Schauer  von „intelligenten Bomben“ wird auf Tausende von iranischen Zielen hinabregnen – auf  atomare, Regierungs-, militärische und zivile Ziele. Was für ein süßer Traum: Iran wird sich ergeben. Das Regime der Ayatollas wird zusammenbrechen. Der Sohn des verstorbenen Schah wird auf dem Thron des Vaters sitzen, der selbst auch einmal mit Hilfe amerikanischer Bajonette auf den Thron  zurück kam.

 

Wie ich schon einmal sagte: ich bin von diesem Szenarium nicht überzeugt. Was sich tatsächlich ereignen wird, ist die Sperrung der  Meerenge  von Hormuz. Durch diese Meerenge, die nach einer antiken persischen Gottheit benannt wurde, fließen 20% der Öllieferungen der Welt. Sie ist 270km lang und an ihrer schmalsten Stelle nur 35 km breit. Ein paar Raketen und Minen genügen, um sie zu schließen. Dies wäre erträglich, wenn der Krieg einige Tage dauern würde. Doch wenn er sich über Wochen  und Monate hinziehen würde, dürfte er eine ungeheure, weltweite Krise verursachen.

 

Und der Krieg wird tatsächlich andauern. Dann gibt es keinen anderen  Ausweg, als  dass große Bodentruppen zunächst die Regionen an der Meerenge  erobern und dann das ganze große Land. Die USA haben aber  keine verfügbaren Bodentruppen – selbst bevor amerikanische Truppen im Irak den Raketenangriffen aus dem Iran  und Guerillaaktionen der Schiiten ausgesetzt sein werden, die im Irak die Mehrheit darstellen.

 

Das wird kein kleiner und leichter Krieg sein. Der Iran ist  nicht der Irak. Der Iran ist nicht wie der Irak aus verschiedenen Völkern und Religionen zusammengesetzt; der Iran ist im Vergleich dazu  beinahe homogen. Dieser Krieg wird ein Irakkrieg sein  -  doch 10 oder 100 mal schlimmer.

 

 

UND WIR? Wie werden wir  mit diesem Krieg fertig werden?

 

Da die Regierung Israels und seine amerikanischen  Verbündeten mit all ihrer Macht zu einem Angriff  drängen, wird Israel nicht umhin können, sich an diesem Kampf  zu beteiligen, wenn die Amerikaner es fordern. Zunächst wird unsere Luftwaffe eingesetzt werden, später können Bodentruppen benötigt werden.

 

Aber Israel selbst wird auch zum Schlachtfeld werden. Die kümmerlichen Raketen von Saddam Hussein haben damals in Tel Aviv Panik ausgelöst – was werden iranische Raketen verursachen?

 

Die arabischen Regierungen werden sich gezwungen sehen, die USA zu unterstützen – mindestens mit Lippenbekenntnissen. Aber  die Herzen und Seelen der arabischen Völker von Marokko bis zum Irak werden bei den Iranern sein, die sich selbst gegen  Amerikaner und  Israelis verteidigen. Besonders, wenn die Konferenz in Annapolis – wie erwartet – ohne  positive Lösung für das palästinensische Volk zu Ende gehen wird.

 

Es gibt nur einen Weg, um aus diesem Krieg unversehrt herauszukommen – ihn erst gar  nicht zu beginnen. Aber wie kann Bush nach all den trostlosen  Fehlschlägen, die er im Irak, in Afghanistan und jetzt in Pakistan erlitten hat, überzeugt werden, der Versuchung zu widerstehen? Und wie kann Ehud Olmert überzeugt werden, der sich  einen Weg wünscht,  aus dem Sumpf heraus zu kommen, in dem  auch er  steckt? 

 

Man hat gesagt,  „Patriotismus sei die letzte Zuflucht  eines Schurken“. Krieg  scheint die letzte Zuflucht eines gescheiterten Politikers zu sein.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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