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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Nach oben
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Eine Fantasie

 Uri Avnery, 8. Mai 2010

 

ICH BEWUNDERE Professor John Mearsheimer. Seine strenge Logik. Seine klare Darstellung. Sein selten moralischer  Mut.

 

Ich fühlte mich sehr geehrt, ihn und seinen Kollegen Professor Stephen Walt in Tel Aviv  als Gäste zu haben, nachdem ihr Buch über die Israellobby in den USA Furore provozierte.

 

Und  ich stimme nicht mit seinen Schlussfolgerungen überein.

 

VOR EIN paar Tagen hielt Prof. Mearsheimer einen eindrucksvollen Vortrag in Washington DC. Er bestand aus einer tiefgründigen Analyse der Überlebenschancen für Israel. Jeder Israeli, der über die Zukunft seines Staates nachdenkt, sollte sich mit dieser Analyse aus einander setzen.

 

Der Professor selbst fasst seine Schlussfolgerungen wie folgt zusammen:

 

„Im Gegensatz zu den Wünschen der Obama-Regierung und der meisten Amerikaner – einschließlich vieler amerikanischer Juden – wird Israel den Palästinensern nicht erlauben, einen eigenen lebensfähigen Staat in Gaza und der Westbank zu haben. Bedauerlicherweise ist die Zwei-Staaten-Lösung jetzt eine Fantasie. Stattdessen werden diese Gebiete in ein „Groß-Israel“ integriert, der ein Apartheidstaat sein wird, der große Ähnlichkeit mit dem von Weißen regierten Süd-Afrika haben wird.  Trotz alledem  wird ein jüdischer Apartheidstaat politisch  auf Dauer nicht lebensfähig sein. Am Ende wird es ein demokratischer bi-nationaler Staat werden, dessen Politik von seinen palästinensischen Bürgern  dominiert werden wird. Mit anderen Worten: er wird aufhören, ein jüdischer Staat zu sein, was  das Ende des zionistischen Traumes sein wird.“

 

 

 WARUM GLAUBT  der Professor, dass die Zwei-Staaten-Lösung eine Fantasie geworden ist?  Weil seiner Meinung nach die meisten Israelis nicht bereit sind, für die Erfüllung  dieser Lösung die nötigen Opfer zu bringen. Die 480 000 Siedler in der Westbank und in Ost-Jerusalem haben eine gewaltige Macht. Viele von ihnen werden mit Waffengewalt Widerstand gegen jede Art Lösung leisten. Binyamin Netanyahu ist nicht bereit, einen palästinensischen Staat zu akzeptieren. Die israelische Öffentlichkeit ist scharf nach rechts  gerückt. Es gibt in Israel jetzt keine wirksame pro-Frieden-Partei. Es ist kein Führer von Rang in Sicht, der in der Lage wäre, die Siedler  aus den Siedlungen zu entfernen. Und das Wichtigste:  „Der Kern der Überzeugung des Zionismus ist gegenüber einem palästinensischen Staat zu tiefst feindselig“.

 

Von Barack Obama wird keine Rettung kommen. Die ungeheuer mächtige pro-Israel-Lobby wird jeden Versuch, Druck auf Israel auszuüben, zunichte machen. Obama hat schon vor Netanyahu kapituliert, und so wird er  es auch in Zukunft tun.

 

Der Professor verbirgt seine Meinung nicht, dass die Zwei-Staatenlösung bei weitem die beste wäre. Aber er glaubt, dass diese  tot sei. Großisrael, das über  all die Gebiete zwischen Mittelmeer und dem Jordan herrscht,  besteht schon. Es ist ein Apartheidstaat, der sich immer  mehr konsolidiert und immer brutaler werden  wird – bis er kollabiert.

 

 

DIES IST eine erschreckende  Prognose. Sie ist auch sehr logisch. Wenn die gegenwärtige Entwicklung in gerader Linie weitergeht, wird genau dies geschehen.

 

Aber ich glaube nicht an gerade Linien. In der Natur gibt es kaum gerade Linien, und es gibt im Leben der Nationen und Staaten auch keine geraden Linien.

 

In den 86 Jahren meines Lebens haben sich unzählige nicht voraus zu sehende Dinge ereignet, und unzählige Dinge, die man erwartete, haben sich nicht  ereignet. Das Schicksal von Nationen wird von unerwarteten Faktoren gesteuert. Sie werden von Menschen gestaltet, die von Natur unberechenbar sind.

 

Wer sah 1929 voraus, dass Adolf Hitler in Deutschland an die Macht kommen würde? Wer sah 1941 voraus, dass die Rote Armee die unbesiegbare Wehrmacht stoppen würde?  Wer sah 1939 den Holocaust voraus? Wer sah 1945 die Schaffung des Staates Israel voraus? Wer sah 1989 den Kollaps der Sowjetunion voraus? Wer sah einen Tag vor dem Fall der Berliner Mauer diesen voraus? Wer sah die Khomeini-Revolution voraus? Wer sah die Wahl eines schwarzen US-Präsidenten voraus?

 

Natürlich kann man keine Pläne für das Unerwartete schmieden. Aber man muss damit rechnen. Es ist irrational, das Irrationale nicht zu berücksichtigen.

 

Ich akzeptiere das Urteil des Professors nicht, dass „die meisten Israelis  dagegen wären, Opfer zu bringen, die nötig sein würden, um einen lebensfähigen palästinensischen Staat zu schaffen.“ Als ein in Israel lebender und kämpfender Israeli bin ich davon überzeugt, dass die Mehrheit der Israelis bereit ist, die nötigen Bedingungen zu akzeptieren, die allen wohl bekannt sind: ein palästinensischer Staat mit seiner Hauptstadt in Ost-Jerusalem, den Grenzen von 1967 mit kleinem Landtausch, eine  beiderseits annehmbare Lösung der Flüchtlingsfrage.

 

Das wirkliche Problem ist, dass die meisten Israelis nicht glauben, dass überhaupt Frieden möglich ist. Viele Jahre  voller Propaganda haben sie davon überzeugt, dass „wir keinen Partner für den Frieden haben“. Ereignisse vor Ort (durch israelische Augen gesehen)  haben sie in dieser Ansicht bestätigt. Wenn diese Einschätzung  aufgelöst wird, dann ist alles möglich.

 

Hier könnte Präsident Obama eine große Rolle spielen. Ich glaube, dass dies seine wirkliche Aufgabe ist: zu beweisen, dass dies möglich ist. Dass es  einen Partner gibt. Dass es eine Garantie für Israels Sicherheit gibt. Und  - jawohl – dass die Alternative erschreckend ist.

 

 

KÖNNEN DIE Siedlungen entfernt werden? Wird es je eine israelische Regierung geben, die den Mut hat, dies zu tun? Wo ist der Führer, der diese Herkulesaufgabe  auf sich nehmen wird?

 

Der Professor hat Recht, dass er  jetzt „keinen in der israelischen Politik sieht, der dazu in der Lage wäre“. Und dass es „keine größere Friedenspartei oder Bewegung gibt“.

 

Doch die Geschichte zeigt, dass außergewöhnliche Führer oft dann erscheinen, wenn sie gebraucht werden. Ich habe in meinem Leben einen gescheiterten und allgemein verachteten Politiker mit Namen Winston Churchill gesehen, der ein nationaler Held wurde. Und einen reaktionären General mit Namen Charles de Gaulle, der Algerien befreite. Und einen grauen kommunistischen Apparatschik mit Namen Mikhail Gorbachov, der ein riesiges Reich ohne Blutvergießen demontierte. Und die Wahl eines Burschen mit Namen Barack Obama.

 

Ich habe auch einen brutalen General mit Namen Ariel Sharon gesehen, der Vater der Siedlungen, der eine Reihe Siedlungen zerstörte. Seine Absichten mögen fragwürdig gewesen sein, aber die Fakten können nicht abgestritten werden: er forderte die Siedlerbewegung heraus -  die Professor Mearsheimer als furchtbare Bedrohung beschreibt – und  gewann leicht. Angesichts der totalen Opposition der Siedler und ihrer Verbündeten evakuierte er etwa zwanzig Siedlungen im Gazastreifen und auf der Westbank. Keine einzige Militäreinheit meuterte. Keine einzige Person wurde getötet oder schwer verletzt.

 

Gewiss, da gibt es einen quantitativen und qualitativen Unterschied zwischen Sharons „Trennung“ und der uns  bevorstehenden Aufgabe. Aber es ist ein großer Fehler, die Siedler als einen monolithischen Block anzusehen. Es sind  verschiedene Gruppierungen – die Bewohner der Ost-Jerusalemer Vororte ähneln nicht den Westbanksiedlern, den Käufern billiger Wohnungen in Ariel und Maale Adumim und diese nicht den Zeloten von Yitzhar und Tapuach, die Orthodoxen in Modiin-Illit und Immanuel gleichen nicht denen der Hügeljugend.

 

Wenn ein Friedensabkommen erreicht wird, wird es notwendig sein, die Evakuierung mit Entschlossenheit  durchzuführen, aber auch mit Finesse. Für die Bewohner der Vororte Ost-Jerusalems wird eine Lösung im Rahmen der Abkommen über Jerusalem gefunden werden. Eine große Anzahl Siedler in der Nähe der Grünen Linie wird bleiben, wo sie sind – im Rahmen eines fairen Austauschs von Land. Ein anderer Teil wird nach Israel  zurückkehren, wenn sie wissen, dass Wohnungen für sie im Tel Aviver Großraum zur Verfügung stehen. Für einige von ihnen wird es vielleicht eine Möglichkeit geben, mit der Palästinensischen Regierung eine Übereinstimmung zu finden. Am Ende wird der harte Kern der messianischen Siedler nicht leicht aufgeben. Sie könnten Waffen benützen. Aber ein starker Führer wird den Test  bestehen, wenn die große Mehrheit der israelischen Öffentlichkeit das Friedensabkommen unterstützen wird.

 

 

DIE ZWEI-STAATEN-Lösung ist nicht die beste Lösung. Es ist die einzige Lösung.

 

Die Alternative ist nicht ein demokratischer säkularer bi-nationaler Staat, weil so ein Staat nicht entstehen wird. Keines der beiden Völker will ihn.

 

Wie der Professor richtig behauptet, solange es keinen Frieden gibt, wird Israel vom Meer bis zum Fluss, herrschen.  Die gegenwärtige Situation wird schlimmer werden:  der souveräne Staat Israel wird an den besetzten Gebieten festhalten.

 

Außer einer winzigen Gruppe von Träumern, die man in einem mittelgroßen Raum versammeln könnte, gibt es keine Israelis, die davon träumen, in einem bi-nationalen Staat zu leben, in dem die Araber die Mehrheit darstellen. Wenn solch ein Staat entstünde,  würden die israelischen Juden auswandern. Aber es ist viel plausibler, dass das Gegenteil passiert: die Palästinenser  werden lange davor auswandern.

 

Ethnische Säuberung muss nicht in Form einer dramatischen Vertreibung geschehen wie 1948. Es kann im Stillen stattfinden als schleichender Prozess, wenn immer mehr Palästinenser  einfach aufgeben. Das ist der große Traum der Siedler und ihrer Partner: das Leben der Palästinenser so unerträglich zu machen, dass sie ihre Familien nehmen und gehen.

 

So oder so, das Leben in diesem Land wird zur Hölle werden. Nicht für ein Jahr, sondern viele Jahre lang. Beide Seiten werden gewalttätig werden. Die Idee eines palästinensischen „gewaltfreien Widerstandes“ ist ein Hirngespinst. Die Hoffnung des Professors, dass im mutmaßlichen bi-nationalen Staat die Palästinenser die Juden nicht so behandeln werden, wie die  Juden sie  jetzt behandeln, ist von den Juden selbst widerlegt worden – die Verfolgung, die sie Jahrhunderte lang durchlitten haben, hat sie nicht dagegen geimpft, selbst Täter zu werden.

 

 

IN DER Analyse des Professors gibt es eine Lücke: er erklärt nicht, wie der gewalttätige israelische Apartheidstaat sich in einen bi-nationalen Staat  entwickeln wird. Seiner Meinung nach wird dies „schließlich“ nach  einigen Jahren kommen. Nach wie vielen ? Und warum?

 

OK, es wird Druck geben. Die Weltöffentlichkeit wird sich gegen Israel wenden. Die Juden in der Diaspora werden sich distanzieren. Aber wie wird dies alles einen bi-nationalen Staat hervorbringen?

 

Jeder Vergleich mit Südafrika ist  einfach falsch. Es gibt keine Ähnlichkeit zwischen der Situation, die dort vorherrschte, und der Situation, die hier besteht oder in Zukunft bestehen wird. Abgesehen von einigen Methoden der Verfolgung, all die Umstände, in allen Bereichen sind sehr anders. 

 

(Um nur eines zu erwähnen: das Apartheidregime wurde schließlich nicht durch internationalen Druck  zu Fall gebracht, sondern durch die massiven  und lähmenden Streiks der schwarzen arbeitenden Kräfte. In diesem Land tun die Besatzungsbehörden alles, um die Palästinenser vom Arbeiten in Israel abzuhalten.

 

Schließlich ist es eine Sache der Logik: wenn es internationalem Druck nicht gelingt, die Israelis zu überzeugen, die Zwei-Staaten-Lösung anzunehmen, die ihrer nationalen Entität nicht schadet, wie will sie sie zwingen, alles aufzugeben – ihren Staat, ihre Identität, ihre Kultur, ihre Wirtschaft, alles, was sie mit riesiger Anstrengung in 120 Jahren  aufgebaut haben ?

 

Ist es nicht viel  überzeugender zu vermuten, dass Israel, lange bevor der Staat unter dem  internationalen Druck zusammenbricht, die Zwei-Staaten-Lösung annehmen wird?

 

Ich stimme mit dem Professor völlig überein: Das Haupthindernis zum Frieden ist geistiger Natur. Was dringend nötig ist, ist eine tiefgründige Chance von  Bewusstseinsveränderung, bevor die israelische Öffentlichkeit dahin gebracht werden kann, die Realität zu erkennen und den Frieden zu akzeptieren mit allem, was damit verbunden ist.

 

Das ist die Hauptaufgabe des israelischen Friedenslagers: die grundlegenden Wahrnehmungen der Öffentlichkeit zu ändern. Ich bin sicher, dass dies möglich ist. Wir sind schon einen langen Weg gegangen von den Zeiten, in denen es hieß : „Es gibt keine Palästinenser!“ und „Jerusalem, vereint in alle Ewigkeit“ Professor Mearsheimers Analyse mag zu diesem Prozess beitragen.

 

Ein Apartheidstaat oder ein bi-nationaler Staat?  Weder noch. Sondern der freie Staat Palästina, Seite an Seite mit dem freien Staat Israel in  der gemeinsamen Heimat .

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

 

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