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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Nach oben
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Danke Europa

Uri Avnery
20. Juli 2013

  

AN MEINEM 70. Geburtstag erhielt ich ein Geschenk von Yitzak Rabin: Nach Jahrzehnten der Verleugnung unterzeichnete er das Dokument, das die Existenz des palästinensischen Volkes anerkennt. Er erkannte auch die PLO als dessen Vertreter an. Fast alleine hatte ich dies seit vielen Jahren gefordert.

 

Drei Tage danach wurde das Oslo-Abkommen auf dem Rasen des Weißen Hauses unterzeichnet.

 

Diese Woche erhielt ich, offenbar vorab zu meinem 90. Geburtstag in zwei Monaten, ein weiteres Geschenk von ähnlicher Tragweite.

 

Keine geringere Institution als die Europäische Union hat das deklariert, was praktisch auf einen Totalboykott der Siedlungen hinausläuft, und das 15 Jahre, nachdem Gush Shalom, die Friedensorganisation, der ich angehöre, zu einem solchen Boykott aufgerufen hat.

 

Der europäische Beschluss besagt, dass keine israelische Institution oder israelisches Unternehmen, das mit den israelischen Siedlungen in der Westbank, Ostjerusalem oder den Golanhöhen in direkter oder indirekter Verbindung steht, irgendeinen Vertrag, irgendeine Subvention, irgendeine Prämie oder dergleichen erhält, weder von der EU, noch von einem ihrer Mitgliederstaaten. Um die Einhaltung dieses Beschlusses zu gewährleisten, wird jeder Vertrag zwischen Israelis und der EU einen Paragrafen beinhalten, der festlegt, dass diese Siedlungen nicht zu Israel gehören.

 

Einer meiner Freunde sandte mir eine Botschaft, die aus einem Wort bestand: „Mabrouk“ (Glückwünsche auf Arabisch).

 

Wenn all das ein wenig größenwahnsinnig erscheint, bitte sehen Sie mir das nach. Ich bin einfach glücklich.

 

 

ALS WIR im Jahre 1998 beschlossen, einen Boykott der Siedlungen  zu organisieren, hatten wir einige ineinandergreifende Ziele im Sinn.

 

Ein Boykott ist ein herausragendes, demokratisches Mittel, eine Art von gewaltlosem  Widerstand.

 


 

Jeder Einzelne kann für sich entscheiden, ob er an dem Boykott teilnimmt oder nicht.

 

Jeder Einzelne kann auch entscheiden, ob er alle Unternehmen, die auf der empfohlenen Liste stehen, boykottiert oder einige davon ausschließt. Einige unserer Unterstützer weigerten sich, die Golan-Siedlungen, die sich ihrer Meinung nach von den anderen unterscheiden, zu boykottieren, einige widerum weigerten sich, die Siedlungen in Ostjerusalem zu boykottieren. Ein berühmter Künstler erklärte, dass er ohne die ausgezeichneten Golanweine nicht leben könne.

 

Viele Unternehmen in den Siedlungen haben sich nicht  aus ideologischen Gründen dort niedergelassen -  Kapitalisten sind im Allgemeinen nicht  für ihren ideologischen Eifer bekannt – sondern, weil ihnen die israelische Regierung das (gestohlene) Land sowohl kostenlos überlassen hat, als auch Subventionen aller Art, Steuerfreiheit und andere Sondervergünstigungen eingeräumt hat. Für ein Unternehmen macht es Sinn, aus wirtschaftlichen Gründen seine sehr teure Niederlassung in Tel Aviv zu verkaufen und stattdessen kostenlos Land in der Ariel-Siedlung zu erwerben. Ein Boykott könnte ein Gegengewicht zu diesen Sondervergünstigungen darstellen.

 

Im Gegensatz zu dem Auf-die-Straße-Gehen und der Teilnahme an einer Demonstration ist das Einkaufen im Supermarkt eine Privatangelegenheit. Bei einer Demonstration kann man mit Tränengas und Wasserkanonen beschossen und verprügelt werden. Man setzt sich dem selbst aus und kann irgendwo auf eine Liste gesetzt werden oder sogar aus dem staatlichen Arbeitsverhältnis entlassen werden.

 

Jeder kann einen Boykott durchführen. Man muss dazu keiner Organisation angehören, kein Dokument unterzeichnen oder sich selbst identifizieren. Aber man hat die Befriedigung, seiner Überzeugung gemäß etwas Nützliches zu tun.

 

Aber unser Hauptzweck war konzeptionell. Seit Jahrzehnten haben die sukzessiven israelischen Regierungen alles getan, um die Grüne Linie von der Landkarte und aus dem Bewusstsein der Menschen zu streichen. Das Hauptziel des Boykotts war, die wahren Grenzen Israels wieder ins Gedächtnis der Öffentlichkeit zu rufen.

 

Zigtausende von Kopien der Liste der Unternehmen aus den Siedlungen wurden von uns verteilt, alle auf Anfrage.

 

Die israelische Regierung zollte uns die einzigartige Anerkennung, ein spezielles Gesetz zu erlassen, das alle Aufrufe zu einem Boykott von Siedlerprodukten unter Strafe stellt. Jeder, der sich durch einen solchen Aufruf verletzt fühlt, kann eine unbegrenzte Entschädigung verlangen, ohne jeglichen aktuellen Schaden nachweisen zu müssen. Dies könnte sich auf Millionen Dollars belaufen.

 

Wir baten den Obersten Gerichtshof, dieses Gesetz abzuschmettern, aber der Gerichtshof zögert seine Entscheidung seit mehreren Jahren hinaus, offensichtlich schreckt er vor dem Fällen eines Urteils zurück.

 

JEDOCH WÄHREND  wir dies taten, tat die Europäische Union das Gegenteil. Sie half praktisch bei der Finanzierung der Siedlungen mit – der Siedlungen, die sie als illegal deklariert hat.

 

Eigentlich sind die neuen Maßnahmen keineswegs neu. Die Vereinbarung zwischen der EU und Israel befreit israelische Produkte von europäischen Zollgebühren, so als ob Israel ein europäisches Land wäre. Israel nimmt bereits an der europäischen Fußball-Liga, an dem Europäischen Song-Kontest und anderen Veranstaltungen und Organisationen teil. Israelische Universitäten erhalten von Europa hohe Subventionen für ihre Forschung und nehmen an europäischen Wissenschaftsprojekten teil.

 

All diese Vereinbarungen sind im Prinzip auf das reine Israel beschränkt und umfassen nicht die Siedlungen. Jedoch seit Jahrzehnten hat die Superregierung in Brüssel bewusst beide Augen zugedrückt.

 

Ich weiß es, weil ich vor Jahren selbst nach Brüssel gereist bin, um gegen diese Praktiken zu protestieren und den Kommissionären, Offiziellen und Parlamentariern zu erklären, dass sie dadurch konkret die Siedlungen fördern und Unternehmen veranlassen, sich dort niederzulassen, Mir wurde zu verstehen gegeben, dass man unsere Einstellung nachempfinden könne, aber dass man machtlos sei, weil einige europäische Länder, wie zum Beispiel Deutschland und die Niederlande, in der Union alle Versuche blockierten, gegen israelische Interessen zu handeln.

 

Es scheint, dass dieses Hindernis nun überwunden wurde. Darum bin ich glücklich.

 

 

IN ISRAEL hat die Regierung diese Nachricht mit Bestürzung  aufgenommen. Nur ein paar Tage zuvor träumten sie noch nicht einmal davon, dass so etwas möglich wäre.

 

In Israel ist die Europäische Union ein Objekt des Spotts. Siegessicher in dem Wissen, die absolute Kontrolle über die US-Politik zu haben, könnten wir die EU mit Missachtung strafen, obwohl sie unser Haupt-Handelspartner ist. Ein großer Teil der israelischen Exporte, darunter militärische Ausrüstungen, geht dorthin.

 

Regierungsmitglieder sprühen über vor Zorn. Kein einziger Politiker wagte, den europäischen Beschluss zu rechtfertigen. Rechte und Linke sind sich darin einig, diesen zu verurteilen. Binyamin Netanyahu erklärte, dass einzig und allein Israel entscheiden würde, wo seine Grenze seien, und dies nur in direkten Verhandlungen. Dabei spielt es keine Rolle, dass er seit Jahren direkte Verhandlungen verhindert hat.

 

Naftali Bennett, der Wirtschaftsminister, gleichzeitig auch der Repräsentant der Siedler, lehnte die Entscheidung kurzerhand ab. Nur ein paar Tage zuvor hatte dieses politische Genie (und der selbst erklärte „Bruder“ von Ya'ir Lapid) verkündet, dass es absolut keinerlei Druck auf Israel gebe.

 

Lapid selbst äußerte seine Meinung, der europäische Schritt sei eine „miserable Entscheidung“.

 

Bennett schlägt jetzt vor, Europa zu bestrafen, indem man sämtliche humanitäre EU-Aktionen in der Westbank stoppt. (Das erinnert an den Witz über den polnischen Adeligen, dessen Jude von einem anderen Edelmann geschlagen worden war und der drohte: „ Wenn Sie nicht aufhören, meinen Juden zu schlagen, werde ich Ihren Juden schlagen!“)

 

Aber das schlagkräftigste Argument, das die israelischen Führer am meisten propagierten, war, der europäische Beschluss unterminiere die beherzten Bemühungen von John Kerry, die Verhandlungen zwischen Israel und der palästinensischen Autorität in Gang zu bringen.

 

Dies ist der Höhepunkt der Chutzpah. Netanyahu und seine Regierung tun alles, was nur möglich ist, um den unglückseligen Kerry daran zu hindern, sein Ziel zu erreichen. Nun benutzen sie seine Bemühungen als Vorwand für die Siedlungen.

 

Shelly Yachimovich von der Arbeiterpartei, die offizielle „Oppositionsführerin“ begnügte sich damit, die Forderung nach Verhandlungen zu wiederholen.  Kein Anzeichen dafür, dass sie die Siedler kritisiert, denen sie öffentlich ihre Sympathie ausgedrückt hat.

 

 

WIE BEI solchen Situationen üblich, begann die israelische öffentliche Meinung eine Suche nach denen, die die Schuld dafür tragen. Aber da ist niemand.

 

Israel hat keinen Außenminister, nur einen Stellvertreter, der einer der Extremsten der Rechten in der Knesset ist. Der letzte Minister, Avigdor Lieberman, ist mit einer Untersuchung wegen Korruption konfrontiert und sein Amt wird für ihn offen gehalten. Netanyahu glaubt offensichtlich, kein Richter würde es wagen, den furchteinflößenden Liebermann zu verurteilen, nachdem der Staatsanwalt bereits davor zurückgeschreckt ist, ihn wegen schwerster Beschuldigungen zu verklagen.

 

Ohne Minister (offiziell füllt der Premierminister das Vakuum) und mit einem demoralisierten Außendienst konnte es keine Vorwarnung geben.

 

Einige Menschen behaupten, der europäische Beschluss sei eine Pro-Israel-Geste, da er einem generellen Boykott gegen Israel, der von einer steigenden Anzahl an Persönlichkeiten und NROs in der ganzen Welt befürwortet werde, zuvorkomme. Ein Boykott der Siedlungen ist das Minimum.

 

Auch hierbei haben die Europäer eine Haltung angenommen, die meine Freunde und ich bereits seit Jahren vertreten.

 

Im Gegensatz zu einigen israelischen Linken glaube ich, dass ein Generalboykott von Israel kontraproduktiv ist. Während unser Boykott dazu vorgesehen ist, die Siedler zu isolieren und einen Keil zwischen sie und einen Großteil der israelischen Bevölkerung zu treiben, würde ein Generalboykott (BDS genannt) fast alle Israelis in die Arme der Siedler treiben, unter dem traditionellen jüdischen Slogan: „Die gesamte Welt ist gegen uns!“ Er würde das Argument bekräftigen, das wahre Ziel sei nicht ein Wandel der israelischen Politik, sondern die Ausrottung des gesamten Staates Israel.

 

Es stimmt, dass einige gute Gründe für einen Generalboykott sprechen, einschließlich des historischen Beispiels des Boykotts gegen die Apartheid in Südafrika. Aber die israelische Situation ist völlig anders.

 

 

DER AUSDRUCK „Boykott“ wurde im Jahre 1888 geprägt, in einer Situation, die unserer jetzigen ähnelt. Es ging um eine fremde Besatzung, Land und Siedler.

 

In Irland gab es unter britischer Besatzung dann eine Hungersnot. Charles Boykott, der Stellvertreter eines nicht auf dem Gut lebenden englischen Gutsherrn, warf ortsansässige Mieter heraus, die die Miete nicht bezahlen konnten. Ein nationalistischer irischer Führer rief seine Landsleute auf, Boykott nicht körperlich anzugreifen, sondern ihn zu meiden. Alle seine Nachbarn brachen sämtlichen Handel mit ihm ab, arbeiteten nicht mehr für ihn und sprachen nicht mehr mit ihm. Boykott wurde das Wort für Ächtung.

 

Der EU-Boykott gegen die Siedlungen und deren Unterstützer wird bedeutende wirtschaftliche Konsequenzen haben. Wie viele, weiß jedoch niemand. Aber der moralische Effekt ist sogar noch schwerwiegender.

 

Selbst, wenn der massive israelisch-amerikanische Druck den EU-Beschluss durchkreuzt oder zumindest die europäische Maßnahme hinauszögert, ist der moralische Tiefschlag bereits katastrophal.

 

Er sagt uns: Die Siedlungen sind illegal! Sie sind unmoralisch! Sie fügen dem palästinensischen Volk eine große Ungerechtigkeit zu! Sie verhindern Frieden! Sie gefährden die bloße Zukunft von Israel!

 

Danke Europa!

 

 

 

(ins Deutsche übersetzt v. Inga Gelsdorf, i.A. v. Ellen Rohlfs/Uri Avnery)

 

  

 

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