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2012 - Hungerstreik  Mahmoud al-Sarsak
2012 -  Hungerstreik Akram al-Rikhawi
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2012 - Hungerstreik
von Akram al-Rikhawi
 

22-7-2012

Ramadan Begins as Rikhawi Hits 100 Days Without Food - The Muslim month of Ramadan began on July 20 with an estimated 100,000 worshippers flocking to the Aqsa Mosque in Jerusalem for Friday noon prayers. Israeli military checkpoints, especially the Qalandiya checkpoint were clogged up with West Bank Palestinians eager to cross into Jerusalem. Israeli authorities earlier announced they would ease restrictions on Palestinians during the month of Ramadan including allowing Palestinians over the age of 40 to enter the Al-Aqsa Mosque area on Fridays and on Laylat al-Qadr, while men and women between 35-40 would require a special permit. Furthermore, Palestinians will be allowed to visit relatives of first and second degree inside Israel including children under 16, while up to 200 people will be allowed to travel abroad via Israel's international airport. >>>
 

20.7.2012 - Warten auf den Tod? – Akram Rikhawi seit 100 Tagen im Hungerstreik - PNN - Hungerstreik ist ein öffentlicher Protest, eine Form des gewaltfreien Widerstands, ein friedliches Druckmittel, mithilfe dessen die Hungerstreikenden ein bestimmtes, meist politisches Ziel erreichen wollen – beispielsweise einen politischen Wechsel oder faire Haftbedingungen. Das Risiko bei einem Hungerstreik zu sterben ist immer präsent. Da jeder Mensch und jeder Körper verschieden sind, kann man nicht bestimmen, wann genau ein Hungerstreikender sterben wird. Drei bis vier Wochen der Nahrungsverweigerung können zu ernsthaften, zum Teil bleibenden gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod führen. Der Schweizer Internist und Professor für Innere Medizin Walter Siegenthaler gibt einem normal bzw. durchschnittlich ernährten Menschen etwa 50 bis 80 Tage Überlebenszeit des völligen Fastens  >>>



Urgent action to save Palestinian hunger strikers - Addameer, Al-Haq and Physicians for Human Rights-Israel (PHR-IL) reiterate their utmost concern for the lives of the Palestinian prisoners currently on hunger strike in Israeli prison, especially for gravely-ill prisoner Akram Rikhawi who is on his 99th day of hunger strike today.  According to Akram’s wife after speaking to lawyers who visited him, his health continues to deteriorate. Akram is now unable to move his left leg and left hand and can only move with a wheelchair. Two days ago, Akram attempted to stand and immediately fell to the ground and struck his head. He was taken to Assaf Harofeh Hospital and then returned to Ramleh prison medical clinic. He is currently consuming water, salt and vitamins. Akram, who suffers from diabetes, asthma and osteoporosis, remains on hunger strike, demanding his immediate release due to his medical condition. Administrative detainee Samer Al-Barq is on his 59th day of renewed hunger strike today, following a prior 30-day hunger strike. Israel continues >>>

 

19.7.2012

Hunger striking prisoners still set on freedom or death -  Akram Rikhawi, the 39 year old father of eight from Gaza has entered his 98th day on hunger strike, becoming the longest prisoner to go without food after Mahmoud Sarsak’s 92 day hunger strike. Rikhawi suffers from multiple ailments that have exacerbated his weak state of health, such as diabetes and asthma. Sentenced to nine years, he has been held in the Ramle prison hospital since his arrest in June 2004, and began hunger striking for his early release in protest of the medical negligence from the Israeli prison service that have contributed to immune deficiency and kidney problems. 38 year old Samer Barq is on his 58th day of hunger strike >>>
 


Qaraqe: Jährlich 700 minderjährige palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen, 90% davon werden Opfer von Folter - PNN - Am Mittwoch, dem 18. Juli 2012, berichtete der Minister für Gefangenenangelegenheiten, Issa Qaraqe, von 700 Palästinensischen Minderjährigen, die jährlich von den israelischen Besatzungsmächten inhaftiert werden. Von den zwischen 12 und 17 Jahre jungen Inhaftierten in israelischen Gefängnissen werden 90% Opfer von Folter und Misshandlung. Qaraqe sagte ebenfalls, dass die Kinder in israelischen Gefängnissen als Gefahrenherde und „tickende Bomben" behandelt werden. Eine solche Klassifizierung von Kindern befähige das israelische Gefängnissystem zu bestimmten Arten von Folter, zur Umgehung von internationalem Recht und zur Aufhebung der Immunität der gefangenen Minderjährigen. >>>

 

Verhaftungen

  • Seit 1967 hat Israel nach Schätzungen der Vereinten Nationen 700.000 Palästinenser verhaftet. Das ist ein Fünftel der Gesamtbevölkerung in den besetzten Gebieten. Infolge täglicher Verhaftungen erhöhen sich die Zahlen so rapide, dass keine genauen Angaben gemacht werden können.

  • Wie die palästinensische Organisation Adameer berichtete, waren bis zum 01. Juli 2012 insgesamt 4.706 politische Häftlinge in zehn israelischen Gefängnissen und drei militärischen Internierungslagern inhaftiert. Unter den Gefangenen befanden sich 220 Jugendliche, einschließlich 35 unter 16 Jahren, sowie sechs Frauen. Im gleichen Zeitraum waren 285 Palästinenser unter Administrativhaft (ohne Anklage und Gerichtsurteil) gestellt.

  • Am 11. Oktober 2011 vereinbarten die Hamas und die israelische Regierung einen Gefangenenaustausch. 1.027 Palästinenser sollten im Austausch für Gilad Shalit freigelassen werden. Am 18. Oktober 2011 wurden die ersten 477 Gefangene freigelassen und zwei Monate später weitere 550. Im selben Zeitraum verhaftete Israel mehr als 330 Palästinenser.

  • Weitere Zahlen des palästinensischen Ministeriums für Gefangene belegen, dass israelische Besatzungssoldaten in den Jahren 1967 bis zu Beginn der ersten Intifada am 07. Dezember 1987 insgesamt 420.000 Palästinenser verhafteten. Von Dezember 1987 bis 1994 wurden 210.000 und seit der zweiten Intifada (September 2000) 70.000 Palästinenser festgenommen.

  • Obwohl der israelische Gerichtshof am 06. September 1999 die Anwendung von Folter als Verhörmethode verbot, bestätigte die israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem, dass diese in den Gefängnissen weiter praktiziert wird. Hierzu gehören Isolationshaft und kein Zugang zu Rechtsanwälten und Familienmitgliedern. Die palästinensische Vereinigung für Gefangene erklärte am 26. Oktober 2009, dass im laufenden Jahr 2.000 Folterfälle bekannt wurden.

Von 1967 bis zum 16. April 2010 verstarben in israelischen Gefängnissen infolge von Folteranwendungen und fehlender medizinischer Behandlung 202 palästinensische Gefangene. Quelle

 

 

17.7.2012

Mahmoud Sarsak wurde entlassen – Doch der Hungerstreik in israelischen Gefängnissen hat kein Ende - PNN - (...) Leider ist Mahmoud Sarsaks administrative- bzw. Verwaltungsinhaftierung kein Einzelfall. Laut der Menschenrechtsorganisation Addameer befinden sich zurzeit ca. 4.660 palästinensische politische Gefangene in israelischen Gefängnissen, 303 davon in sogenannter Verwaltungshaft. Sie werden festgehalten, ohne dass ihnen ein Prozess gemacht wird. Es gibt keine Beweise und keine offizielle Anklage und trotzdem kann die für sechs Monate vorgesehene Inhaftierung willkürlich verlängert werden – im Fall von Mahmoud Sarsak drei Jahre lang. Nach seiner Ankunft in Gaza erklärte Sarsak: „Ich kann meine Freude nicht beschreiben! Aber zur gleichen Zeit kann ich auch nicht die Schreie der Gefangenen vergessen, die sich immer noch in israelischen Gefängnissen befinden." >>>
 

95 Days of Hunger Strike: Act Now to Save Akram al-Rikhawi’s life! - Samidoun - "Akram al-Rikhawi has now been on hunger strike for 95 days. He is the longest serving hunger striker anywhere in the world" >>>


Palestinians rally to support prisoners in Gaza, West Bank
- Daughter of 96-day hunger striker says no one cares about the failing health of her invalid father in Israeli jail, as thousands rally in Gaza City, Hebron to support prisoners >>>


Action: Save life of Akram Rikhawi on his 95th day of hunger strike - UFree Network urges all human rights defenders around the world to take urgent action, and to publicise the case of Akram Rikhawi, 95 days on hunger strike, the longest serving hunger striker in the world. By his hunger strike Akram Rikhawi represents the voices of Palestinian political prisoners and detainees. >>>

 

95 Days of Hunger Strike: Act Now to Save Akram al-Rikhawi’s
life!<
http://samidoun.ca/2012/07/95-days-of-hunger-strike-act-now-to-save-akram-al-rikhawis-life>

<
http://samidoun.ca/site/wp-content/uploads/2012/07/Rikhawi.jpg>Akram
al-Rikhawi has now been on hunger strike for 95 days. He is the longest serving hunger striker anywhere in the world.  He is suffering from numerous medical conditions, including diabetes, asthma, high cholesterol, osteoporosis, glaucoma, kidney problems and immune deficiency. Addameer reports <
http://addameer.org/etemplate.php?id=491> that “Prior to his arrest, Akram received injections of Kenacort to treat his asthma, but following his arrest, the Israeli Prison Service (IPS) did not allow Akram to take this injection. Instead, it was replaced with injections of cortisone, which is most likely the cause of severe complications, resulting in additional chronic illnesses such as diabetes and osteoporosis, from which Akram now suffers.” *Take action today to call for
the immediate release of Akram
al-Rikhawi!<
http://samidoun.ca/2012/07/95-days-of-hunger-strike-act-now-to-save-akram-al-rikhawis-life/#letter>
*

Akram began his hunger strike on April 12 of this year to demand his early release due to his heath circumstances. He also has eight children, and he and his wife are also responsible for the care of the five children of his late brother. Despite his severe health circumstances and his difficult family and economic straits and responsibility for 13 children, his appeals for early release in 2012 and on June 5, 2012 were both
rejected<
http://addameer.org/etemplate.php?id=491>
.

He did not stop his hunger strike on May 14 at the time of the agreement between prisoners and the Israel Prison Services because his unique circumstances were not addressed – namely, early release on medical grounds. Physicians for Human Rights were denied access to Akram for nearly two months, until June
6<
https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10150867264581502&id=164306561501>.

He has lost 26.5% of his body weight – and was already very unhealthy. Akram has been refusing medical examinations since mid-May – and in response, the cortisone injections have only increased. PHR has stated that he must be transferred immediately to a civilian hospital in order to receive proper medical care, and filed suit to demand he be transferred – which was denied by an Israeli District Court on June
14<
http://addameer.org/etemplate.php?id=491>.

Since June 16, he has been refusing supplements and other forms of artificial nourishment that the Israeli prison hospital has attempted to impose on him.

He has now been on hunger strike for 95 days. He is in severe danger. International action is urgently needed to save his life! *It is urgent that we act now to free Akram Rikhawi and secure his much-needed medical
care.<
http://samidoun.ca/2012/07/95-days-of-hunger-strike-act-now-to-save-akram-al-rikhawis-life/#letter>
*

Akram al-Rikhawi is not the only Palestinian prisoner currently on hunger strike:

   - Samer al-Barq
<
http://samidoun.ca/2012/06/urgent-act-now-for-mahmoud-sarsak-on-84th-day-of-hunger-strike-palestinian-soccer-star-at-risk-of-death/>has
   now been on hunger strike since May 22, for 55 days, protesting Israeli    violations of the agreement with the prisoners – after his own    administrative detention, rather than expiring as agreed by the Israelis at    the end of the strike, was renewed for an additional three months. Samer    al-Barq is now on hunger strike until his release is secured.
   - Hassan Safadi
http://www.addameer.org/etemplate.php?id=490 , a    long-term hunger striker who had been striking for 71 days at the time the    May 14 agreement was concluded, had his administrative detention order    renewed by the Israelis on June 21, despite the explicit agreement that the    long-term hunger strikers such as Safadi serving in administrative    detention without charge or trial would not have those orders renewed.    Safadi is now on his 25th day of hunger strike and plans to continue until    he is released.

The Israeli Prison Services have continued to violate the May 14 agreement in numerous ways – Dirar Abu Sisi remains in solitary confinement and another prisoner was recently moved to isolation. Although family visits to Gaza prisoners have now been announced, they will be “experimental,” *apply only to 25 of the 479 prisoners and will exclude prisoners’ children from
visits*<
http://samidoun.ca/2012/07/some-family-visits-to-begin-for-only-25-gaza-prisoners/>
.

After his 96-day hunger strike, Palestinian soccer star Mahmoud Sarsak returned on July 10
<
http://samidoun.ca/2012/07/mahmoud-sarsak-released-to-heros-welcome-in-gaza/>
to his home in Gaza to a hero’s welcome. It is urgent that we act now for all Palestinian prisoners to return to their families and homes like Sarsak. Administrative detention, mass roundups, and military trials are continuing in Palestine.  International solidarity and action is needed to hold the occupation accountable for its ongoing imprisonment and abuse of the people
of Palestine!


*TAKE ACTION!*

*1. Sign a letter<
http://samidoun.ca/2012/07/95-days-of-hunger-strike-act-now-to-save-akram-al-rikhawis-life/#letter>
demanding the Israeli state transfer Akram Rikhawi, Samer al-Barq and Hassan Safadi immediately to hospitals and release them. Tell the Israeli Prison Services that the world is watching! Click here to
sign.<
http://samidoun.ca/2012/07/95-days-of-hunger-strike-act-now-to-save-akram-al-rikhawis-life/#letter>
*

*2. Sign this letter, circulated by UFREE, to members of the European Parliament and demand action to save the life of Akram
Rikhawi.<
http://ufree-p.net/News-221>
*

*3. **Join a protest or demonstration outside an Israeli consulate for Palestinian prisoners. Many groups and organizations are holding events – join one or announce your own. *Organizing an event, action or forum on Palestinian prisoners on your city or campus? *Use this form to
contact us<
http://samidoun.ca/2012/04/submit-your-palestinian-prisoner-solidarity-activities-here/>
* and we will post the event widely. *If you need suggestions, materials or speakers for your event, please contact us <
http://samidoun.ca/contact-us/> at
samidoun@samidoun.ca. *(The Ireland Palestine Solidarity Campaign has great materials, available at
http://www.ipsc.ie/the-issues/factsheets
)

*4. Contact your government officials and demand an end to international silence and complicity with the repression of Palestinian political prisoners.* In Canada, Call the office of John Baird, Foreign Minister, and demand an end to Canadian support for Israel and justice for Palestinian prisoners, at : 613-990-7720; Email: bairdj@parl.gc.ca. In the US, call the office of Elizabeth Jones, Acting Assistant Secretary of State for Near East Affairs (1.202.647.7209). Demand that Elizabeth Jones bring this issue urgently to his counterparts in Israel.

 

 

10.7.2012
 

Hunger strikes highlight abuses source:SamidounPalestinian Prisoner Near Death - Akram al-Rikhawi, who has now been on hunger strike for 91 days is unable to move his left leg and is at risk of dying, his lawyer and doctor both reported Monday. - Al-Rikhawi, who is married with eight children, was sentenced to 9 years in prison by an Israeli military tribunal after being stopped by Israeli military forces near Rafa in 2004. Since being imprisoned he has been denied access to his medication which has led to severe health complications. >>>

 

Palestinian Prisoner Near Death - Jack Muir - Akram al-Rikhawi, who has now been on hunger strike for 91 days is unable to move his left leg and is at risk of dying, his lawyer and doctor both reported Monday. Al-Rikhawi, who is married with eight children, was sentenced to 9 years in prison by an Israeli military tribunal after being stopped by Israeli military forces near Rafa in 2004. >>>

 

Minister: Abbas refused Israeli offer of selective prisoner release -  Palestinian Authority Prisoners Minister Issa Qaraqe said Monday that President Mahmoud Abbas refused an Israeli offer for the staged release of Palestinian prisoners in exchange for returning to peace talks. Abbas insists that all 123 prisoners held since before the 1994 Oslo agreement be freed in a single release, Qaraqe said. Israeli daily Haaretz reported earlier Monday that Israel offered to release some 25 Palestinian prisoners convicted of the murder of Israelis, followed by another 100 prisoners by the end of the year. >>>

 


Mahmoud Sarsak und Akram Rikhawi nach 81 bzw. 57 Tagen Hungerstreik in Lebensgefahr -  07. Juni 2012 - PNN - Seit dem 19. März 2012 hat der palästinensische Top-Fußballspieler Mahmoud Sarsak nichts mehr gegessen. Noch ist er am Leben, aber nach 81 Tagen Hungerstreik, ist seine gesundheitliche Verfassung mehr als kritisch. Der 25-jährige begann seinen Hungerstreik, nachdem seine Verwaltungshaft zum sechsten Mal verlängert wurde. Ohne Beweise, ohne Anklage, ohne offizielles Verfahren befindet sich Sarsak bereits seit drei Jahren in Haft. Obwohl die körperliche Verfassung des Hungerstreikenden schon seit langem lebensbedrohlich ist, wurde ihm von Seiten des israelischen Gefängnisdiensts (IPS) bis gestern der Zugang zu unabhängigen Ärzten von Physicians for Human Rights (PHP - Ärzte für Menschenrechte) verweigert. Nach seinem Besuch berichtete ein Arzt von PHP, dass Mahmoud Sarsak ein Drittel seines Körpergewichts verloren hat und nur noch 51 Kilo wiegt. Der Hochleistungssportler erlitt drastischen Muskelschwund und Gedächtnisverlust und verliert regelmäßig sein Bewusstsein. Ähnlich kritisch ist die Situation von Akram Rikhawi – ein weiterer Häftling, der sich seit 57 Tagen im Hungerstreik befindet. Rikhawi befindet sich aufgrund seiner chronischen Asthma und Diabetes-Erkrankung seit 2004 im Ramleh Gefängniskrankenhaus. Als Grund für eine frühzeitige Entlassung wird seine schlechte gesundheitliche Verfassung nicht akzeptiert. Der Hungerstreik hat seinen ohnehin geschwächten Körper in große Lebensgefahr gebracht. >>>
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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