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Aktuelles >>>
 

Geplant ist es am Freitag, 30. März 2012, am Tag des Bodens von Jordanien, Libanon und Ägypten aus so nahe wie möglich an die Stadt Jerusalem heranzukommen und damit die Proteste und Demonstrationen im ganzen historischen Palästina zu unterstützen.


  GLOBAL MARCH TO JERUSALEM - 30. 3. 2012 -  Kampagnenlied

Globaler Marsch nach Jerusalem - (offizielle deutschsprachige Seite) >>>
 

Was ist die Struktur des GMJ und wer steht hinter ihr? - Auf der folgenden (englischen) Seite wird die internationale GMJ-Struktur beschrieben. Die Liste der Mitglieder der Internationalen Komitees (ICC und IEC) sind dort verlinkt. >>>
 

Teilnehmen am GMJ!

Möchten Sie teilnehmen? Kontakt >>>

Nähere Informationen >>>

 

Aufruf zur Unterstützung des Global Marches to Jerusalem  - Liebe Freundinnen und Freunde, die Stadt Jerusalem ist seit vielen Jahrhunderten ein wichtiges Zentrum für verschiedene Religionsgruppen, die dort lange Zeit friedlich zusammen gelebt haben. Seit der Gründung des Staats Israel und verstärkt seit der Besetzung Ostjerusalems im Jahre 1967 ist diese Vielfalt bedroht. Der Staat Israel versucht mit allen Mitteln – offene Gewalt genauso wie wirtschaftlicher Druck und menschenrechtswidrige Gesetze - die ursprünglichen Bewohnerinnen und Bewohner zu vertreiben und die historischen Zeugnisse für diese multikulturelle Geschichte auszulöschen.

Die Regierungen in aller Welt einschließlich der UNO haben mehr als 60 Jahre lang dabei versagt, die fundamentalen und nationalen Rechte der PalästinenserInnen zu schützen. Der Global March to Jerusalem ist eine
internationale zivilgesellschaftliche Antwort auf diese Situation und wurde im Februar 2011 von TeilnehmerInnen der Asian Caravan to Gaza begründet. Inzwischen beteiligen sich zahlreiche weitere Einzelpersonen und Gruppen aus Asien, Afrika, Nordamerika und Europa. Zu den UnterstützerInnen gehören unter vielen anderen die palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Mustafa Barghouti (ehemaliger Präsidentschaftskandidat) und Mazen Qumsiyeh, der amerikanische Jura-Professor und Sondergesandte für die palästinensischen Autonomiegebiete Richard Falk, der Schriftsteller und Aktivist Tariq Ali, der südafrikanische Anti-Apartheids-Aktivist Ron Kasrils sowie in Europa die Friedensnobelpreisträgerin Mairead Corrigan Maguire (Free Gaza Movement), Gretta Duisenberg (Free Gaza Movement), die Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Annette Groth (Free Gaza Movement).

Geplant ist es am Freitag, 30. März 2012, am Tag des Bodens von Jordanien, Libanon und Ägypten aus so nahe wie möglich an die Stadt Jerusalem heranzukommen und damit die Proteste und Demonstrationen im ganzen historischen Palästina zu unterstützen. Der Tag des Bodens erinnert an den Generalstreik der PalästinenserInnen am 30. März 1976, die sich damit gegen Landenteignungen in Galiläa, Al Muthalat und dem Negev wehrten. Im deutschsprachigen Raum laufen die Vorbereitungen seit November 2011, nach Treffen in Wien und Rom kommen wir am 11. Februar erneut in Stuttgart zusammen. Wir hängen den zentralen internationalen Aufruf und die Einladung zur Beteiligung für Europa an diese Email an. Weiter Informationen finden sich im Internet unter

http://www.jerusalem-marsch.de  -  http://gmj-na.org/home.html  -  http://www.globalmarchtojerusalem.org/main/

Wir bitten alle, die für die Rechte der PalästinenserInnen eintreten, die Initiative zu unterstützen
mit der Unterschrift (Name, eventuell Organisation/Verein und Stadt) unter den Aufruf oder/und mit der direkten Beteiligung an der Aktion. Die Email-Kontaktadresse lautet: kontakt@jerusalem-marsch.de . Hier kann man auch weitere Informationen erfragen.

Mustafa Barghouthi calling for participation in GMJ

Tränengas gegen Palästinenser

Aktuelles

1.4.2012 - Globaler Marsch nach Jerusalem - Global March to Jerusalem - Komitee zur Vorbereitung des GMJ im deutschsprachigen Raum - Presseerklärung 1. April 2012 - Die Organisatoren bekräftigen, dass der Globale Marsch nach Jerusalem seine Ziele erreicht hat

Die Organisatoren des Globalen Marsches nach Jerusalem, der an den palästinensischen Tag des Bodens erinnert, bekräftigen, dass der Marsch am Freitag ein großer Schritt nach vorn war, weil er die meisten seiner Ziele erreicht hat.

Der federführende Koordinator Ribhi Halloum sagte, dass die Organisatoren sich drei Hauptziele gesetzt hatten.

Das erste Ziel war, die Grundlage für zukünftige Aktivitäten zu legen. Die Kundgebungen am Freitag hatten zwei Schwerpunkte: Einerseits die Kundgebungen in Jordanien, Libanon, Syrien und Ägypten; andererseits die Demonstrationen innerhalb von Palästina/Israel in unmittelbarem Kontakt mit der Besatzung, „um zu zeigen, dass die palästinensischen Menschen dort immer noch an ihrem Land festhalten“.

Laut Halloum war das zweite Ziel die Bekräftigung, dass die palästinensische Frage nun nicht nur eine Frage des palästinensischen Volks allein sei, sondern vielmehr eine globale Frage. Dies sei durch die Teilnahme von Solidaritätsaktivisten aus 84 Ländern bezeugt worden.

Das dritte Ziel war aufzuzeigen, dass die Besatzung letzten Endes verschwinden wird, ganz gleich wie lang sie überleben mag, so Halloum.

Halloum ergänzte, dass die Organisatoren nicht so sehr die Anzahl der Kundgebungsteilnehmer beachten, sondern vielmehr die Anzahl der Länder, die sich an den Protesten beteiligten, da dies die Unterstützung für Palästina zeigt. Halloum hob hervor, dass in Jordanien erstmals mehr als 57.000 jordanische Bürgerinnen und Bürger an verschiedenen Aktivitäten zum Tag des Bodens teilnahmen.

Aja Aghbariyya, Mitglied des Organisationskomitees innerhalb Israels sagte seinerseits, dass der Marsch seine Ziele auf einem internationalen Niveau und in den arabischen Ländern erreicht hat. Er hob hervor, dass es Pläne gibt, ähnliche Kundgebungen am 15. Mai in Erinnerung an den Nakba-Jahrestag zu organisieren. Die Vorbereitungen dazu seien bereits in Gange, sagte er.

Aus Deutschland beteiligten sich über 30 Personen an den Aktivitäten des Globalen Marsches im Libanon, Jordanien und Ägypten (...)  In zahlreichen deutschen Städten fanden Kundgebungen und Mahnwachen zum palästinensischen Tag des Bodens statt, in Berlin, Stuttgart, Hamburg, Köln, Bonn, Heidelberg, Aschaffenburg und München.

Fotos und weiter Informationen finden Sie auf: http://www.jerusalem-marsch.de/berichtefotos.html, http://gm2j.com/main/

Web: www.jerusalem-marsch.de |  Email: kontakt@jerusalem-marsch.de  

Pressekontakte: George Rashmawi: +49 (0) 178 2876900   |   Thomas Zmyrzli:+49 (0) 152 03129784   |   Elsa Rassbach: +49 (0) 30 32601540, +49 (0) 170 7381450

Dr. Barghouti injured by Israeli gas canister while leading nonviolent protest - Yesterday, about 1,000 demonstrators descended upon the Qalandia checkpoint, the largest checkpoint between Jerusalem and the West Bank, in commemoration of Palestinian Land Day as well as the first ever Global March to Jerusalem. Dr. Mustafa Barghouti, leader of the Palestinian National Initiative and founder of the Palestinian Medical Relief Society, was at the forefront of the nonviolent demonstration as it paraded down a gradual hill towards the checkpoint. The demonstration was met with a barrage of tear gas canisters and plastic-coated steel bullets after reaching within approximately 250 meters of the checkpoint and a large number of Israeli army soldiers and Border Police that had assembled to thwart their efforts. Dr. Barghouti, who had been at the head of the group, was hit in the head by a tear gas canister. >>>

Update: - Following the rumors, hereby an explanation of what happened according to an eyewitness, Ahmed Nasser, who was on Mustafa Barghouti’s side when he was struck with a tear gas canister. As declared in a testimony to the police: Before the protest launched, the leaders of the political parties agreed to move towards the checkpoint. While they were walking down towards the checkpoint, unidentified individuals attempted to co-opt the peaceful non-violent protest. These individuals tried to hinder the unified demonstration. It should be clarified that at this moment, there were only verbal discrepancies amongst protesters, and not between political leaders, and it is crucial to clarify that Dr. Barghouthi was not part of the group. >>>
 

Land Day - "Wir haben etwas zu verlieren" - Andreas Hackl - Warum das palästinensische Dorf Shufa am "Tag des Bodens" nicht demonstriert hat - Tausende Palästinenser haben diesen Freitag zum "Tag des Bodens" (Land Day) gegen Landenteignung durch den israelischen Staat protestiert. Im palästinensischen Dorf Shufa ist dieses Thema alltägliche Realität. Kurz vor der Zufahrtsstraße ins Dorf stehen Soldaten der israelischen Armee aufgereiht vor gepanzerten Fahrzeugen. Dahinter liegen einige meterhohe Betonwürfel am löchrigen Asphalt einer abzweigenden schmalen Straße. Zwischen den Betonklötzen ist gerade so viel Platz, dass ein PKW durchkommt. Es ist die einzige Verbindungsstraße zwischen den zwei Teilen desselben Ortes Shufa. In Erwartung von Protesten zum Tag des Bodens, an dem diesen Freitag tausende Palästinenser Landenteignung durch den israelischen Staat thematisiert haben, hatte die israelische Armee einen Tag davor die Blockade dieser Straße geöffnet, die zuvor Jahrelang blockiert war. >>>

Why Land Day still matters - Today, with no resolution in sight to the historic injustices inflicted upon them, Palestinians in Israel and elsewhere use this day to remember and redouble their efforts for emancipation. - Sam Bahour and Fida Jiryis - Every year since 1976, on March 30, Palestinians around the world have commemorated Land Day. Though it may sound like an environmental celebration, Land Day marks a bloody day in Israel when security forces gunned down six Palestinians, as they protested Israeli expropriation of Arab-owned land in the country’s north to build Jewish-only settlements. >>>


 

Palästina-Solidarität in Deutschland hat ein Problem  - Betrachtung im Nachgang zum Aktionstag „Globaler Marsch nach Jerusalem“ - von Stephan Steins - Die Palästina-Solidarität hat in Deutschland eine lange Tradition. Ihre Schwäche offenbarte diese immer dann, wenn partei- und gruppenspezifische Interessen dem gemeinsamen Handeln im Wege standen. Während in Palästina selbst mittlerweile die Einsicht gewachsen ist, dass in der Frage der nationalen Befreiung nur das solidarische Miteinander der verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte und Strömungen erfolgreiche Politik, Aktionen und Medienarbeit gewährleisten kann, trifft diese positive Entwicklung aus Palästina in Deutschland weiterhin auf den altbekannten Sumpf des Sektierertums. Während Kommunikation und Medienarbeit mit Ansprechpartnern aus Palästina in der Regel reibungslos funktionieren, behindern in Deutschland Sektierer verschiedener Couleur die erfolgreiche Entwicklung von Aktionen und der dazugehörigen Medienarbeit. Bei diesen Leuten steht nicht die Befreiung Palästinas, die Sache selbst im Vordergrund, als vielmehr ihre subjektiven Grabenkämpfe innerhalb des politischen Spektrums Deutschlands. >>>

Auch: Chronologie der fehlenden Solidarität >>>
Auch: Eine unsolidarische Solidarität, geht das?. - Erhard Arendt >>>
Auch: Versöhnen, nicht spalten 1 >>>

31.3.2012 - "Marsch auf Jerusalem" im Westjordanland  - Zehntausende demonstrieren gegen die Siedlungspolitik - Torsten Teichmann - Es sind die Bilder vom Checkpoint Kalandia, die den meist friedlichen Protest von zehntausenden Palästinensern und Unterstützern überschatten. Am Kontrollpunkt südlich von Ramallah, auf palästinensischem Gebiet, endete die Demonstration in einer Konfrontation. Als junge Palästinenser israelische Soldaten mit Steinen bewerfen, setzt die Armee Tränengas, Stinkbomben und Hochfrequenztöne ein, um die Menge vom Checkpoint fernzuhalten. - Offenbar hartes Vorgehen der Armee - Demonstranten berichten, die Armee habe auch Gummigeschosse eingesetzt. Es gibt Verletzte. Zu ihnen zählt der palästinensische Abgeordnete Mustafa Barghouti. Es sei von einem Tränengas-Geschoss am Kopf getroffen worden, hieß es. Die israelische Armee bestreitet diese Darstellung und erklärte in einer ersten Reaktion, Barghouti sei von Palästinensern verletzt worden. Das Internationale Rote Kreuz brachte den Abgeordneten in ein Krankenhaus in Ramallah. >>>


Officials from the Palestinian Red Crescent Society told Xinhua that 85 Palestinians were injured by rubber-coasted metal bullets while hundreds others inhaled tear gas in a worst wave of violence the West Bank witnessed between the Palestinians and the Israeli army. The officials said that the clashes took place at Qalandia checkpoint between Ramallah and Jerusalem, adding that Palestinian parliamentarian Mustafa Barghouti, who is also the secretary general of the Palestinian National Initiative, was hit in his head by an Israeli tear gas canister. Barghouti is now in stable condition. >>>

30.3.2012 -

30. 3. 2012 - Tag des Bodens
Globaler Marsch nach Jerusalem - 30. 3. 2012
 


Geheimplan - Israel will Siedlungsbau massiv ausweiten - Christoph Sydow - Tausende Palästinenser demonstrieren am "Tag des Bodens" gegen Israel, bei Kämpfen mit der Polizei gab es Dutzende Verletzte. Die Bundesregierung rät von Besuchen in Jerusalems Altstadt ab. Verschärft wird die Lage durch einen Pressebericht: Demnach will Israel den Siedlungsbau massiv ausweiten. >>>


Fotoserie - Zusammenstöße zwischen Israelis und Palästinensern - Bei Protesten im Nahen Osten haben sich am "Tag des Bodens" (Land Day) Hunderte Palästinenser Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften geliefert. Demonstranten warfen in Kalandiya, dem wichtigsten Übergang nach Ostjerusalem, Steine auf die Beamten, die ihrerseits Gummigeschoße, Tränengas und Blendgranaten einsetzten. >>>
 

Brutales Eingreifen der Polizei während Demonstration in Ostjerusalem - Heute Nachmittag begingen in Ostjerusalem palästinensische Einwohner und internationale Aktivisten mit einer Demonstration den diesjährigen "Tag des Landes", welcher den bei den Unruhen im Zuge zionistischer Landbeschlagnahmungen im Jahre 1976 umgekommenen Palästinensern gedenkt. Die ungefähr 500 versammelten Demonstranten protestierten mit ihrem Gedenken gegen die fortschreitende zionistische Landnahme, die ethnische Säuberung Ostjerusalems, die rassistischen Apartheidsstrukturen der Besatzungsherrschaft und die brutale Willkür der israelischen Besatzungsarmee. Von letzterer blieb den Demonstranten auch an diesem Nachmittag eine Kostprobe nicht erspart. Ohne Provokation von Seiten der Demonstranten, wurde die Versammlung gleich zu Beginn angegriffen und auch im späteren Verlauf der Demonstration gingen Polizei und Armee mit ungerechtfertigter Brutalität vor. >>>
 

Randale am „Tag des Bodens“ - Am Checkpoint in Kalandia kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Soldaten. Israel plant, den Siedlungsbau noch zu intensivieren. - Susanne Knaul - Ein Porträt des jungen Marwan Barghuti begleitete die Demonstranten, die seinem Aufruf gefolgt waren. Barghuti, der wegen Beteiligung an Terroranschlägen zu fünfmal lebenslanger Haft verurteilt wurde, hatte von seiner Gefängniszelle aus anlässlich des „Tages des Bodens“ am 30. März seine Anhänger zum Protest gegen die fortgesetzten Landenteignungen mobilisiert. Am Kalandia-Checkpoint zwischen Jerusalem und Ramallah kam es am frühen Nachmittag zu den ersten heftigen Auseinandersetzungen zwischen zum Teil maskierten Jugendlichen und der israelischen Grenzpolizei. Barghutis Porträt prangt an der Betonmauer gleich neben dem Kontrollpunkt. >>>

 

Sieht Israel zehn Prozent des Westjordanlands für den Ausbau von Siedlungen vor? - Florian Rötzer  -  Durch ein Gesuch nach dem Informationsfreiheitsgesetzes aktualisiert das Verteidigungsministerium heimlich seit Jahren Karten, die den Vedacht nahelegen - Die heute stattfindenden Protesttage der arabischen Bevölkerung Israels zum Tag des Bodens dürften durch die Nachricht verschärft werden, die die Zeitschrift Haaretz veröffentlichte. Schon jetzt hat die israelische Regierung angeordnet, sicherheitshalber alle Übergange ins Westjordanland für die dort wohnenden 2,5 Millionen Palästinenser zu schließen. Zudem sind im ganzen Land Polizei und Militär stationiert. Man fürchtet angesichts des propagierten Globalen Marsches auf Jerusalem eine ähnliche Protestwelle wie diejenigen, die zum arabischen Frühling geführt haben. Auch der Zugang zum Tempelberg wurde beschränkt. Der Tag des Bodens soll an den 30. März 1976 erinnern, als sechs arabische Bürger Israels bei Protesten gegen illegale Landnahme von israelischen Sicherheitskräften erschossen wurden >>>

 

The Palestine Nakba, Land Day, and the Recolonisation of History - Dr. Ludwig Watzal - Der Staat Israel erblickte durch eine Teilungs-Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 (UN Res. 181) das Licht der Welt. Damit wurde den ursprünglichen Besitzern des Landes, den arabischen Palästinensern, großes Unrecht angetan, weil man ihnen durch einen bürokratischen Akt, über die Hälfte ihres Landes kaltschnäuzig weggenommen hat. In dessen Folge kam es zu einer militärischen Konfrontation, die mit der Niederlage der arabischen Seite endete. Israel nennt dies den Unabhängigkeitskrieg von 1948. Für die Palästinenser bedeutet dies jedoch eine nationale Katastrophe, arabisch Nakba. Sie führte zur Zerstreuung und Fragmentierung der palästinensischen Gesellschaft. Die Gründung des Staates Israel ist nicht allein den Gräueltaten der Nazi-Verbrechen geschuldet; diese These wird von fast allen namhaften Historikern vertreten.  >>>



Aktivisten werden weltweit den „Tag des Bodens“ mit dem „Globalen Marsch nach Jerusalem“ markieren. -  Elsa Rossbach - Jedes Jahr am 30. März feiern die Palästinenser den „Tag des Bodens“ als einen Tag des nationalen Kampfes, um an die Proteste 1976 gegen die Enteignung von palästinensischem Land  zu erinnern. Die Enteignung, die dem Protest vorausging, fand in Galiläa statt und wurde als Teil der israelischen Politik angesehen, bewusst einen demographischen Wandel herbeizuführen und in bestimmten Gemeinden eine israelische Mehrheit zu schaffen. Die 1976-Demos und allgemeinen Streiks breiteten sich bis in den Negev aus und hatte den Tod von sechs unbewaffneten arabischen Israelis zur Folge und markierte den ersten Massenaufstand der arabischen Einwohner Israels nach 1948. Weit verbreitete Solidaritätsproteste fanden in der Westbank, im Gazastreifen und in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon statt. In diesem Jahr wird der Tag des Bodens die Palästinenser im ganzen Nahen Osten und in der Diaspora auf die Gefahren aufmerksam machen, denen sich Jerusalem gegenüber sieht. Die Organisatoren des „Globalen Marsches nach Jerusalem“ behaupten,  dass durch Methoden der ethnischen Säuberung Israel die restlichen arabischen Einwohner mit Gewalt aus Jerusalem verdrängen will und damit den multi-religiösen, multi-ethnischen Charakter der Stadt gefährden, von der ein Teil die Hauptstadt des zukünftigen palästinensischen Staates werden soll. Die israelische Regierung hat lange den meisten Palästinensern – Muslimen wie Christen – den Zugang nach Jerusalem verweigert, selbst zum Besuch der Heiligen Stätten. >>>

 

Protest gegen Landraub - Joachim Guilliard - In Dutzenden Städten in und um Israel protestierten am Freitag Zehntausende gegen die israelische Besatzungspolitik. Dabei kam es an Checkpoints zu schweren Auseinandersetzungen mit mindestens einem Toten und zahlreichen Verwundeten. Aktivisten aus der ganzen Welt waren angereist, um sich am ersten »Globalen Marsch nach Jerusalem« zu beteiligen. Die weltweite Initiative hatte den traditionellen »Tag des Bodens« gewählt, um gegen den permanenten Landraub in den von Israel besetzten Gebieten zu protestieren und die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit besonders auf die Lage in Ost-Jerusalem zu lenken. Dort drohen der völkerrechtswidrige Bau jüdischer Siedlungen und die fortgesetzte Vertreibung der Palästinenser den Charakter Jerusalem als religiöses Zentrum und kulturelles Erbe der drei großen monotheistischen Religionen zu zerstören. >>>

 

»Wir leben heute auf zwei Prozent unserer Fläche« - »Tag des Bodens«: Palästinenser protestieren gegen Beschlagnahme ihrer Ländereien durch Israel. Ein Gespräch mit Haneen Zoabi - Interview: Elsa Rassbach >>>

 

Tag des Bodens, Tag des Protests - Roland Etzel - Palästinenser und Unterstützer in aller Welt erinnern an illegale Landnahme - Steine gegen Tränengas am »Tag des Bodens« in Kalandia, einem Grenzübergang vom israelisch besetzten Westjordanland zum israelisch besetzten Ostjerusalem. Der wichtigste palästinensische Protesttag gegen den Landraub wurde in diesem Jahr unter der Losung »Globaler Marsch nach Jerusalem« auch in zahlreichen Orten weit außerhalb Israels international solidarisch begleitet. >>>

 

Land Day vs. the "Jewish State" - Elsa Rassbach - Haneen Zoabi, 43, was elected to the Knesset in 2009, the first Palestinian woman elected on an Arab party's list. She is a member of the Balad party, which seeks to transform Israel into a democracy for all its citizens, irrespective of national, ethnic or religious identity. Zoabi was born in Nazareth to a Muslim family. In 2010 she participated in the Gaza flotilla on board the Mavi Marmara. - I spoke with her recently by Skype. - What does Land Day mean to you? - To me Land Day is a day of ongoing and continuous struggle around the issue of "land property." This is still the crucial issue between us and the state. The core of the Zionist project is a continuous stealing of land from the Palestinians and transferring it to Israeli Jews. Renaming the places, the junctions, the villages, the streets, and giving Jewish names to the landscape is part of this "confiscation." It's a way to steal from us and confiscate our historical relation with our homeland. This is the meaning of Ariel Sharon's famous statement in the Knesset in 2002 when he said that the Palestinians inside Israel, whom he called "Israeli Arabs," in effect have only temporary "rights in the land," the land not >>>



One Palestinian killed, dozens arrested and injured in IDF clashes on Land Day - One killed on Gaza border; At least 34 arrested and 15 injured in Jerusalem, West Bank sites; IDF estimates Land Day events winding down.  >>>

 

Crowds expected for Land Day march March 30 -  Wassim Mroueh -  Organizers of Friday’s Land Day march said they were confident the event would draw crowds, despite the largely symbolic participation expected from some Palestinian factions. Between 5,000 and 7,000 Lebanese, Palestinian and foreign demonstrators are expected to march to the Beaufort Castle in Nabatieh in observance of Land Day, which commemorates a violent crackdown in 1976 by Israeli forces against Palestinians who were protesting land confiscations. >>>


Clashes as Palestinians mark 'Land Day' - Israeli security forces use water cannon and tear gas in clashes with protesters at flashpoint Qalandiya checkpoint. Israeli security forces have fired rubber coated bullets, tear gas and stun grenades to break up groups of Palestinian demonstrators in the occupied West Bank as annual Land Day rallies turned violent. At least 121 people have been injured in clashes at the Qalandiya checkpoint on the outskirts of Jerusalem on Friday, mostly from tear gas inhalation, medical sources told Al Jazeera. >>>

 

Straßenschlachten am "Tag des Bodens" - Palästinenser und Aktivisten erinnern an Enteignungen - Israelische Polizei ging nach Steinwürfen gegen protestierende Palästinenser und ihre Unterstützer vor >>>
 

Globaler Marsch nach Jerusalem - Komitee zur Vorbereitung des GMJ im deutschsprachigen Raum
Web: www.jerusalem-marsch.de  - Email: kontakt@jerusalem-marsch.de

 Presseerklärung - 30. März 2012

– Hunderttausend demonstrieren in Palästina und den angrenzenden Ländern

– Israelische Politik eskalierte bereits im Vorfeld des Globalen Marsches

– Proteste auch in Europa

Seit heute morgen demonstrieren weit über 100.000 Menschen in Palästina und den angrenzenden Ländern anlässlich des Globalen Marsches nach Jerusalem und zum Tag des Bodens. Fast 100.000 Menschen nahmen an einer Kundgebung an der israelisch-jordanischen Grenze teil. In Libanon ver-sammelten sich über 5.000 Menschen in Sichtweite zu Jerusalem, obwohl die palästinensischen Flüchtlingslager abgesperrt blieben und sich deshalb unzählige Palästinenser nicht beteiligen konnten. In der Westbank versammelten sich Tausende an den Checkpoints nach Jerusalem. Hier kam es zu Auseinandersetzungen, weil Israel den Zugang nach Jerusalem abgeriegelt hat.

Ingesamt gibt es bereits weit mehr als Hundert Verletzte, darunter auch der Generalsekretär der Paläs-tinensischen Nationalinitiative, Dr. Mustafa Barghouti, der am Qalandya-Checkpoint in Ramallah durch ein Tränengasgeschoss am Kopf verletzt wurde. Ali Arafe, ein 20-Jähriger wurde vor der Cari-tas-Zentrale in der Nähe des Qubbeh-Checkpoint durch eine ein Tränengasgeschoss im Gesicht ver-letzt und befindet mit kritischem Zustand im Krankenhaus.

Bereits im Vorfeld hat die israelische Politik die Auseinandersetzung um den Globalen Marsch nach Jerusalem eskaliert. Obwohl die Organisatoren von Beginn an einen absolut friedlichen Verlauf be-kräftigt hatten, wurde der Marsch als „international organisierter Sturm auf die Grenzen des Staates Israel“ diffamiert. Opfer seien „einkalkuliert und provoziert“ (Zitate aus einer Mitteilung der Botschaft des Staates Israel).

Proteste finden außerdem in unzähligen weiteren Ländern statt (bspw. Marokko, Mauretanien, Alge-rien, Tunesien, Malaysia, Indonesien, Indien und Pakistan). Auch in Europa finden Kundgebung und Demonstrationen statt, darunter in Berlin, Hamburg, Stuttgart, München, Köln, Bonn, Heidelberg, Aschaffenburg, London, Wien und Bern.

Hintergrund - Der 30. März ist der „Tag des Bodens“, der Tag, an dem sich 1976, vor 36 Jahren die Palästinenserin-nen und Palästinenser in Israel erstmals nach 1948 gegen die Enteignung und Beraubung ihres Landes erhoben haben. Dieser Aufstand forderte sechs palästinensische Tote sowie zahlreiche Verletzte und führte zu Solidaritätsprotesten in der Westbank, in Gaza und in den Flüchtlingslagern im Libanon. Seitdem der 30. März durch die palästinensische Bewegung zum Tag des Bodens erklärt wurde, hat dieser Tag sich zu einem Tag des Protest gegen die diskriminierende israelische Politik entwickelt.

 Zentrales Anliegen des Globalen Marsches ist der Status von Jerusalem. Jerusalem ist aus politischen, kulturellen und religiösen Gründen für das palästinensische Volk und die Menschheit als ganzer von größter Bedeutung. Der globale Marsch nach Jerusalem richtet sich gegen die die Politik der Judaisie-rung, die darauf abzielt die demografischen und geografischen Verhältnisse zu verändern. Er richtet sich gegen die anhaltenden Versuche die Apartheid-Mauer aufzurichten, um so palästinensisches Land zu enteignen, es zu besetzen und die schrumpfenden palästinensischen Enklaven von einander zu iso-lieren.

Aktuelle Infos (Fotos, Twitter etc.) finden sie auf unserer deutschen Webseite www.jerusalem-marsch.de  und den dort verlinkten internationalen Seiten.

Information will also be posted to GMJ Facebook page https://www.facebook.com/GMJ.Arb.

Palestine Land Day ...Qalandia 30.03.2012

 

On Land Day; Israel Orders West Bank Sealed For 24 Hours - As the Palestinians mark the Palestinian Land Day on March 30th, Israel ordered the West Bank completely closed, and deployed thousands of soldiers in the occupied territories, and raised the alert level in the occupied territories anticipating massive protests along the border and at military roadblocks. Israel deployed its military in an attempt to counter the Global March to Jerusalem, mainly at the Qalandia terminal, north of Jerusalem, and Rachel Terminal, south of the city. Israeli daily, Haaretz, reported that the Northern Command of the Israeli Army stated that Israel does not expect protest along the border with Syria due to the current Situation in Damascus, but added that protests are expected on the border with Lebanon. Protests are also expected in Gaza, especially at the Erez Terminal and Karni Crossing. >>>
 

??? -Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel zum "Global March to Jerusalem" - ??? - Wir fordern die internationale Öffentlichkeit dazu auf, Israels Recht auf Selbstverteidigung als souveräner demokratischer Staat anzuerkennen und den israelfeindlichen Charakter der Initiatoren des GMJ und seiner Unterstützer zu verurteilen.

Wir hoffen, dass unsere Nachbarstaaten diese Demonstrationen, die sich gegen Israel wenden und die Zusammenstöße mit Gewaltopfern bewusst einkalkulieren, nicht eskalieren lassen. Wir würden uns wünschen, dass sich die teilnehmenden Organisationen und Aktivisten stattdessen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und politische Partizipation für die Völker des "Arabischen Frühlings", sowie für ein friedliches Miteinander zum Wohl der gesamten Region einsetzen würden. Die Organisatoren wollen mit dieser Aktion die Aufmerksamkeit von den Menschenrechtsverletzungen in den arabischen Ländern ablenken. >>>

Israelische Besatzungsarmee droht Demonstranten am "Tag des Landes"  - Der israelische Fernsehsender Kanal 10 veröffentlichte am Mittwoch den 28. März einen Report über die Vorbereitungen der israelischen Armee für den "Global March to Jerusalem". Für die Demonstrationen im Zuge des diesjährigen "land day" werden Teilnehmer aus 65 Ländern der Welt erwartet. Nach Aussagen des Reports erwartet die Armee keine größeren Auseinandersetzungen, auch nicht entlang der libanesischen Grenze. Dennoch seien die Entwicklungen, so der Bericht, noch abzuwarten, so dass sich erst am Freitag ein klareres Bild der Lage ergeben könne. Ebenso sprach der Bericht davon, dass: "in einigen Gebieten, insbesondere entlang der syrischen und libanesischen Grenze, sich die Lage kritisch entwickeln könnte. Die Armee ist jedoch bereit jedwede Bewegung in Richtung israelischer Grenze zu stoppen. Jeder der versucht diese Grenze zu überqueren, dessen Blut wird vergossen." >>>


International delegations begin arriving for Land Day protests on Friday - Saed Bannoura - Hundreds of international non-violent activists began arriving in Lebanon and other neighboring Arab countries on Wednesday in advance of a planned 'Global March to Jerusalem' on Palestinian Land Day, March 30th. Land Day commemorates the seizure of Palestinian land to create the state of Israel, and calls for a return of Palestinian refugees to the land that was taken from them by force. >>>
 

MK Zoabi: Struggle for democracy is a struggle against Zionism - Haneen Zoabi, an MK from the Balad party, speaks to Elsa Rassbach about Land Day and her relationship as a Palestinian to Zionism and citizenship. - Elsa Rassbach - Since the 1980s, Palestinians have marked every March 30 with protests to celebrate Land Day. The day commemorates the first widespread struggle of Arab Israelis against processes of land confiscation intended to create Jewish majorities in certain communities. The marches and general strikes began in the Galilee in 1976, and resulted in the killings of six unarmed Arab citizens of Israel. Solidarity protests spread to the occupied West Bank, Gaza and the refugee camps in Lebanon. Since then, the day has marked the first common struggle for a Palestinian national cause following the founding of the State of Israel in 1948 >>>


"Globaler Marsch" nach Jerusalem - Ben Segenreich - Kundgebungsteilnehmer wollen auf Lage der Palästinenser aufmerksam machen - Ein lange Zeit vorbereiteter, auf viele internationale Brennpunkte verteilter "Globaler Marsch nach Jerusalem" soll heute, Freitag, laut Veranstaltern "ohne jede Gewalt" verlaufen, bringt aber die Gefahr von Zusammenstößen und Blutvergießen mit sich. Erklärtes Ziel der Organisatoren ist es, symbolisch so nahe wie möglich an Jerusalem heranzukommen, um auf die Lage der Palästinenser aufmerksam zu machen und "den Arabischen Frühling nach Jerusalem zu bringen". Die Israelis hingegen sind entschlossen, Grenzverletzungen nicht zuzulassen, und haben an den Nahtstellen die Sicherheitskräfte verstärkt. Der heutige Freitag wurde als Termin gewählt, weil die Palästinenser traditionell am 30. März den "Tag des Bodens" begehen, der an den Tod von Demonstranten im Jahr 1976 erinnert. >>>


Palestinians to march to Jerusalem tomorrow -  Abir Kopty - Global March to Jerusalem - Palestinians in the occupied West Bank will amass to march to Jerusalem through the Qalandiya and Bethlehem checkpoints, as part of the Global March to Jerusalem (GMJ) - an international action comprised of a diverse coalition of Palestinian, Arab and international activists, all planning to march to Jerusalem tomorrow, with actions also planned in Egypt, Lebanon and Jordan.

24.3.2012 - 30. März, Tag des Bodens - Ein globaler  Marsch nach Jerusalem - Am 30. März jährt sich zum 36. Mal die Erinnerung an den Tag, welcher den Namen „Tag des Bodens“ trägt.

 

Es ist der Tag, an dem sich die Palästinenser und Palästinenserinnen im Kernland Israel  gegen die Enteignung und Beraubung ihres Landes erhoben haben. Dieser Aufstand forderte sechs palästinensische Tote sowie mehrere Verletzte.

Seit 1976 begehen die Palästinenser und Palästinenserinnen innerhalb und außerhalb Palästinas diesen Tag als Tag der Verteidigung ihres Landes gegen Landraub und Enteignung durch den israelischen Staat.

Diese Politik setzt sich in der ganzen besetzten Westbank, und insbesondere in Jerusalem (Al-Quds) fort.

Aus diesem Grund haben verschiedene Gruppen, Institutionen und NGO´s in allen Ländern und Kontinenten, diesen Tag, den 30. März, zum Jerusalem-Tag erklärt, und zu einem weltweiten Marsch in diese heilige Stadt aufgerufen.

 

Sie möchten damit die ganze Welt darauf aufmerksam machen, was sich zur Zeit in Jerusalem abspielt. Die Palästinenser werden aus ihren Häusern und Ländereien gejagt.

Die Enteignung und Judaisierung von Jerusalem hat Methode. Es soll kein Palästinenser mehr verbleiben, es werden alle möglichen Maßnahmen ergriffen, die dazu führen, alle Palästinenser aus ihrer Hauptstadt zu verjagen.

Um der Welt die Missachtung der Menschenrechte seitens des israelischen Staates zu zeigen, um das Gewissen der Menschen auf dieser unser aller Erde wachzurütteln, um Druck auf Israel auszuüben, um ein Ende der Besatzung herbeizuführen, rufen die Initiatoren des Globalen Marschs nach Jerusalem alle Menschen der Welt dazu auf, nach Palästina, Kairo, Beirut oder Amman zu fliegen, um durch ihre Solidarität den Kampf des palästinensischen Volkes für seine Freiheit zu unterstützen, und auf die rechtswidrigen Machenschaften des israelischen Machtapparates aufmerksam zu machen.

Vom deutschsprachigen Raum werden zahlreiche Personen dem Aufruf des Globalen Marschs nach Jerusalem Folge leisten. Wir dokumentieren nachfolgend die Statements  dieser friedliebenden Menschen, die ab dem 25.03.2012 in den Libanon fliegen, um von dort aus an dem Marsch nach Jerusalem teilzunehmen und damit ihre Solidarität mit dem Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit  zu bekunden.

 

Leo Gabriel:

Ich fahre mit, weil ich ein kompromissloser Anhänger von Interkulturalität und für die Selbstbestimmung der Völker auf allen Kontinenten dieser Erde bin.

 

Hermann Riess:

Weil Schimpfen zu wenig ist, und mir sonst jede adäquate Form des Protestes in dieser Form der „Demokratie“ verwehrt ist. Kurz: nicht in meinem Namen. (…)
 

Fatima Radjaie:

Als Mensch und Muslim kann ich dem Leid, das die Palästinenser tagtäglich ertragen, nicht tatenlos zusehen. Ich betrachte es einfach als meine Pflicht und Aufgabe, sie dabei nach besten Kräften zu unterstützen. Deshalb nehme ich teil am GMJ.

the free people of world marching towards you



9.3.2012 - Palästina: Globaler Marsch nach Jerusalem formiert sich  - Der Globale Marsch nach Jerusalem (GMJ) war von Anfang an ein höchst ambitioniertes Vorhaben. Es galt als utopisch, war von keiner Partei getragen und die Initiatoren sassen weder in Europa noch in Nahost. - Die Idee stammt von Feroze Mithiborwala, einem indischen Linksaktivisten und Teilnehmer zahlreicher Sozialforen. Er hatte zuvor bereits einen Hilfskonvoi und das indische Schiff nach Gaza organisiert. Selbst mit muslimischem Hintergrund, kämpft er in Indien für ein säkulares System gegen den Hindu-Chauvinismus, der den Islam in ähnlicher Weise verfolgt wie der liberale Westen. Die anfänglicher Skepsis zunehmend überwindend, schlossen sich Schritt für Schritt Initiativen aus der Region an >>>

Globaler Marsch nach Jerusalem - (offizielle deutschsprachige Seite) >>>
 

GMJ Promotion

A Call from Palestinians in Palestine to join the
GLOBAL MARCH TO JERUSALEM
30th March 2012

 

 Join us in as we intensify our struggle against forced exile and the system of Israeli apartheid on Land Day 2012.  We Palestinians have been ethnically cleansed and uprooted from their lands starting in the 1948 Nakba (Catastrophe) which resulted in the creation of the millions of refugees who are now living in the Diaspora. Nineteen years later, in 1967, Israel illegally annexed East-Jerusalem and the West Bank in a move which marked the Naksa (Setback), and subjected the remaining Palestinians to a brutal military occupation.

 We are now in 2012, and we are still living in exile or under the Israeli apartheid regime, the illegal construction of colonial settlements is confiscating the remaining parts of Palestine, the Separation Wall divides and separates villages and towns, and Palestinians in Jerusalem are threatened of being driven out of their homes and lands for the mere purpose of the Judaization of this sacred city. 

 But we will not leave. We will stand and be firm. We will not permit thousands of years of our attachment to our land and our Holy City to be broken. We therefore invite and call upon all persons of courage and good will around the world to stand up and walk, with your fellow human beings, regardless of religion, of political affiliation - to stand up as responsible human beings and walk peacefully towards Jerusalem on the 30th of March, 2012.

 We therefore ask all our brothers and sisters throughout the world to join Palestinians on Land Day, 30 March, 2011, in challenging the barriers, borders and procedures that separate Palestinians from Jerusalem and from their homes and lands in all of historic Palestine.

 

Palestinian National and Islamic Organizations

Al-Rowwad Cultural and Theatre Training Centre, www.alrowwad-acts.ps

Al-Walaja Popular Resistance Committee

The Alternative Information Center - AIC - www.alternativenews.org

BADIL Resource Center for Palestinian Residency and Refugee Rights: www.badil.org/

Beit Ummar Popular Resistance Committee

Bil’in Popular Resistance Committee www.bilin-village.org

Friends of Freedom and Justice, Bil’in www.bilin-ffj.org

Handala Center - www.handalla-center.org

Holy Land Trust: www.holylandtrust.org

International Solidarity Movement: www.palsolidarity.org

Nebi Saleh Popular Resistance Committee

Ni'lin Popular Resistance Committee

Palestinian Centre for Rapprochement between People www.PCR.PS

Palestinian Grassroots Anti-Apartheid Wall Campaign www.stopthewall.org

Palestine Justice Network www.palestinejn.org

Palestine Solidarity Project WWW.palestinesolidarityproject.org

Popular Struggle Coordinating Committee www.popularstruggle.org/

Siraj Center for Holy Land Studies, www.sirajcenter.org

Youth Against Settlements (Hebron)

Youth Activity Center - Aida Camp (www.key1948.org)

 

Das Palästina Portal
 

 

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