Die erste nationale jüdisch antizionistische
Versammlung - Vor dem Sozialforum
der US 2010 - 19-22.Juni 2010, Detroit
-
Das US-Sozialforum
2010 kommt zu einer Zeit, in der
es dringend nötig ist, auf jüngste
Erfolge der palästinensischen Solidaritätsbewegung
aufzubauen, da die US-Gesellschaften
und die Regierung weiter schwerwiegende
Ungerechtigkeiten in Palästina begehen
– ganz abgesehen von denen
in unsern eigenen Gemeinden. Organisierte
anti-zionistische Juden in den USA
können eine kritische Rolle in den
Bewegungen mit Antirassismus
und Anti-Imperialimus in ihrem Zentrum
spielen und eine stärkere internationale
Solidarität aufbauen.
Kommt mit anderen anti-zionistischen
jüdischen Aktivisten zusammen, die
engagiert sind, Rassismus und Kolonialismus
und Imperialismus herauszufordern
– und vor allem die Bemühungen
zu stärken, damit der Zionismus
überwunden und Palästina dekolonisiert
wird!
Baut eine gemeinsame Strategie für
eine anti-zionistische Organisation
in den USA auf und baut Beziehungen
an vielen Orten für unsere Bemühungen
auf!
Verbreitet den palästinensischen
Aufruf für Boykott, Divestment und
Sanktionen, einschließlich Kampagnen
gegen den jüdischen National Fond;
Kampagnen in den Städten und auf
Landesebene Divestment und Boykott-Kampagnen;
Labor-Divestment von israelischen
Bindungen und der Histadrut, Israels
zionistische Arbeiterorganisation!
Entwickelt antizionistische jüdisch
politische Perspektiven und
..!
Wir heißen alle willkommen, die
daran interessiert sind, die anti-zionistischen
Juden zu unterstützen und zu organisieren
und zwar als Teil der breiteren
Palästina-Solidaritätsbewegung und
der antirassistischen, anti-imperialistischen
Organisation in den USA. Doch die
Versammlung ist für Juden bestimmt,
die gegen Zionismus sind.
Dieses Treffen wird vom internationalen
jüdischen antizionistischen Netzwerk,
der nahöstlichen Kinderalliance
und den Philadelphischen Juden für
einen gerechten Frieden organisiert.
Mehr Information über :
2010Assembly@JewsConfrontApartheid.org.
Presseverlautbarung: Experimente
mit neuen Waffen im Gazastreifen
– ein Risiko für genetische Mutationen.
Biopsie von
32 Opfern an drei Universitäten
durchgeführt: Rom, Kalmar (Schweden)
und Beirut
Giftige und krebserregende Metalle,
die auch genetische Mutationen verursachen,
sind in Gewebezellen vonPersonen gefunden worden,die im Gazastreifen während
der israelischen Militäroperationen
2006 und 2009 verletzt wurden. Die
Untersuchungensind bei Biopsien von Wunden
durchgeführt worden, die von Waffen
verursacht wurden, die keine Fragmente
hinterlassen, eine Besonderheit
vonim
Gazastreifen verwendeten Waffen,auf die von Ärzten wiederholt
hingewiesen wurde. Es zeigt, dass
Waffen, deren Langzeitwirkung noch
immerbeurteilt
werden kann, angewendet wurden.
Die Untersuchenden verglichen die
Quantität von 32 in den Wunden vorhandenen
Elementen durch ICP/MS ( eine Art
hochsensibles Massen-Spektrometer).
Die Arbeit wurde von Laboratorien
in den Universitäten La Sapienza
in Rom, inKalmar (Schweden) und Beirutausgeführt und koordiniert
von einer New Weapon-Research-Gruppe
(Nwrg), einem unabhängigen Komitee
von Wissenschaftlern und Experten
in Italien, die die Anwendung von
unkonventionellen Waffen und ihren
mittelfristigen Wirkungen auf die
Bevölkerung inNachkriegsgebieten untersuchen.
Die relevante Präsenz von toxischen
und krebserzeugenden Metallen, die
in den Wunden gefunden wurden, weist
auf direkte Risiken für die Überlebenden,
aber auch auf die Möglichkeit von
Umweltverschmutzung.
Biopsien von Gewebe wurden von Ärzten
des Shifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt
durchgeführt, die die Art der Wunden
klassifizierten. Untersuchungen
wurden an 16 Gewebebeispielendurchgeführt, die 13 Opfern
gehörten. Vier Biopsien wurden im
Juni 2006 während der Operation
„Summerrain“ genommen, während die
anderen in der ersten Januarwoche
2009 während der Operation „Cast
Lead“ genommen wurden. Alle Gewebeproben
wurden entsprechend konserviert
und dann von den drei Universitäten
untersucht.
Die Gewebeproben gehören zu vier
Arten von Wunden: Amputationen (
mit A in der Studiebezeichnet), verkohlten(C). Verbrennungen (B), multiple
tiefe Wunden von weißem Phosphor
(M). Folgende Elemente wurden in
nicht normalen Mengen gefunden:
Aluminium, Titanium, Kupfer, Strontium,
Barium, Kobalt, Quecksilber, Vanadium,
Caesium und Zinn in A und C-Wunden;
Aluminium, Titanium, Kupfer, Strontium,
Barium, Kobalt, Quecksilber in M-Wunden.
Kobalt, Quecksilber, Caesium und
Zinn in B-Wunden
Blei und Uran in allen Arten von
Wunden
Barium, Arsen, Mangan, Rubidium,
Cadmium, Chrom und Zinkin allen außer in M-Wunden.
Nickel in A-Wunden
Einige dieser Elemente sind krebserregende
(Quecksilber, Arsen, Cadmium, Chrom,
Nickel und Uran), andere sind potentiell
krebserregend (Kobalt und Vanadium),
andere sind auch giftig für einen
Fötus (Aluminium, Quecksilber, Kupfer,
Barium, Blei, undMangan).Die ersteren können auch
genetische Mutationen verursachen;
die zweiten können dieselben Auswirkungenauf Tiere haben; es ist noch
nicht bewiesen, ob sie dasselbe
auch beim Menschen verursachen;
die dritte kann giftige Auswirkungen
auf Menschen haben und kann entweder
den Embryo oder den Fötus bei schwangeren
Frauen beeinträchtigen. Alle Metalle,
die in Mengen bei den Kontrollen
gefunden wurden, haben pathogene/
krankheitserregende Auswirkungen
auf menschliche Atemorgane, die
Nieren
und die Haut und Auswirkungen auf
die sexuelle und neurologische Entwicklung
und Funktionen.
…..
Prof. Paola Manduca, Sprecherin
der New Weapon Research-Gruppe,
Dozentin für Genetik undForscherin an der Universität
Genua, sagt: „Keiner hat bis jetzt
bioptische Analysen aus Gewebeproben
von Wunden durchgeführt. Wir konzentrieren
unsere Aufmerksamkeit auf Wunden,
die von Waffen/Munition verursacht
wird, die keine Bruchstücke/Splitter
hinterlassen, worauf mehrfach von
Ärzten in Gaza hingewiesen wurde,
weil Waffen, die keine Splitter
hinterlassen, in den letzten Jahren
entwickelt wurden. Wir wollten überprüfen,
ob Metalle da sind, die in den Wunden
und der Haut bleiben. Über die Anwendung
von Metallen in Munition, die im
Gazastreifen benützt wurden, wurden
Hypothesen aufgestellt, aber bisher
nie vorgeführt.Zu unserer Überraschung fand
man nicht nur Metallkomponente bei
amputierenden Waffen, sondern sogareine hohe Komponente Metall
in Brandwunden, die von weißem Phosphor
verursacht wurden. Außerdem impliziert
die Präsenz dieser Metalle in den
Waffen, dass sie sich in unbekannten
Mengen in der Umwelt verteilt haben.
Sie wurden so von den Opfern und
Umstehendeneingeatmet, und stellen so
ein Risiko nicht nur für das Opfer
dar, sondern auch für die, die nicht
direkt von dem Bombardement getroffen
worden waren .
Dieser Untersuchung gingen zwei
andere Studien voraus, die von Nwrgdurchgeführt wurden. Die
erstere wurde am17. Dezember 2009 veröffentlicht
und berichtete von der Anwesenheit
toxischer Metalle in Gebieten mit
Kratern, die vom israelischen Bombardieren
im Gazastreifen stammten. Die zweite
wurde am 17. März 2010 veröffentlicht
und berichtet von der Präsenz toxischer
Metalle in Haarproben palästinensischer
Kinder aus Gebieten israelischer
Bombardements. Beide Untersuchungen
weisen auf die Präsenz von Umweltverschmutzung
hin, was die Lebensbedingungen vor
Ort verschlimmert, wo Unterkünfte
dem Wind und Staub ausgesetzt sind;
denn auf Grundder israelischen Blockade,
die kein Baumaterial und kein Werkzeug
nach Gaza lässt, können die Häuser
nicht wieder aufgebaut werden.
(dt.
Ellen Rohlfs)
Quelle: Akademics for Justice;
Derek.Summerfield@googlemail.com
The Crime:
Born Palestinian in Israel
On the 6th of May, Israeli authorities
arrested Ameer Makhoul, a prominent
Arab-Israeli civil society leader
for speaking out against Isarel.
Palestine Monitor - 22 May 2010
- Three investigative videos to
coincide with the 62nd anniversary
of the “Nakba” .
Israeli NGO
Zochrot, Hebrew for “Remembering”,
an organisation that works to raise
awareness about the Nakba, goes
out into the streets of Jaffa and
discovers what Israelis think about
the rights of refugees.
Excerpt from
“Checkpoints and More”, a film by
anarchist film collective A Films,
which tells the story of Nahr al-Bared,
a refugee camp in Lebanon home to
20,000 displaced Palestinians who
are trying to rebuild the camp after
its destruction in 2007.
Sands of Sorrow,
a film produced in 1950 by the Council
for the Relief of Palestinian Arab
Refugees, documents the lives of
those refugees displaced two years
before. At the time, the possibility
of returning home still seemed like
a possibility.
Bündnis-Pressemitteilung 20. Mai
2010 -
„Free
Gaza“- die Blockade von Gaza mit
Schiffen durchbrechen - Aktion gegen
Menschenrechtsverletzungen an der
Bevölkerung von Gaza
-
Die
Menschen im Gazastreifen mit
Hilfsgütern zu versorgen und die
Öffentlichkeit auf die
völkerrechtswidrige Blockade des
Gaza-Streifens aufmerksam zu machen,
ist Ziel der Freedom-Flottille. Sie
besteht aus insgesamt drei
Frachtschiffen mit etwa 5.000 Tonnen
Ladung und fünf Passagierschiffen.
Ca. 600 Menschen aus 20 Ländern
hoffen, Gaza per Schiff zu
erreichen. Aus Deutschland
beteiligen sich fünf Personen als
Passagiere: vom Aktionsbündnis
Matthias Jochheim, stellvertretender
Vorsitzender der IPPNW, Norman
Paech, emeritierter Hochschullehrer
und IPPNW-Beiratsmitglied sowie der
in Deutschland lebende Palästinenser
Nader el Saqa von der
Palästinensischen Gemeinde
Deutschland e.V. und zwei
Abgeordnete des Deutschen
Bundestages, Inge Höger, MdB
(Mitglied des
Verteidigungsausschusses) und
Annette Groth, MdB (Mitglied des
Ausschuss für Menschenrechte und
humanitäre Hilfe). Die deutschen
Aktivisten werden am 22. Mai von
Griechenland aus in See stechen und
um den 1. Juni zurück in
Griechenland erwartet. Das Frachtgut
besteht aus Baumaterial und ganzen
Fertighäusern, aber auch aus
Rollstühlen, Krankenhausbetten,
Wasseraufbereitungsgeräten, sowie
aus Schulmaterialien und Spielzeug.
Aus Deutschland stammen 5 Tonnen der
Fracht, Medikamente, Verbandstoffe
und Medizinische Geräte, gespendet
von der Deutsch Palästinensischen
Medizinischen Gesellschaft. “Im Mai
vergangenen Jahres hat Papst
Benedikt XVI bei seinem Besuch in
Israel und in den palästinensischen
Gebieten die Aufhebung der Blockade
von Gaza gefordert. Die
internationale Gemeinschaft, die EU
und die deutsche Bundesregierung
sind aufgerufen sich in ähnlicher
Weise für das Ende der kollektiven
Bestrafung der Menschen im
Gazastreifen einzusetzen. Ohne
freien Zugang zu Grundversorgung mit
Lebensmitteln leben die Menschen
dort in tiefster Armut“, betont die
Generalsekretärin von pax christi,
Christine Hoffmann. „Die
internationale Staatengemeinschaft
geht nicht gegen die
völkerrechtswidrige israelische
Blockade vor. Umso intensiver muss
die internationale Zivilgesellschaft
sich dafür einsetzen,“ sagt Gisela
Siebourg vom Deutschen
Koordinationskreis Palästina Israel.
"Wir wollen mit unserer Aktion auf
die Menschenrechtsverletzungen an
der Bevölkerung von Gaza aufmerksam
machen. Durch die Blockade fehlen
Medikamente und Ersatzteile für
medizinische Geräte. Patienten, die
in Gaza nicht versorgt werden
können, haben keinen Zugang zu
adäquater medizinischer Behandlung
außerhalb der belagerten Region.
Unseren israelischen Kollegen, den
`Ärzten für Menschenrechte´, sind
bereits Fälle bekannt, in denen
Patienten gestorben sind, weil sie
nicht rechtzeitig behandelt werden
konnten", erklärt Matthias Jochheim,
stellvertretender Vorsitzender der
IPPNW. „Die Flottille nach Gaza soll
mit ihren Hilfsgütern nicht nur die
Blockade von Gaza überwinden,
sondern auch durch entsprechende
Öffentlichkeitsarbeit dem Schweigen
in den Medien entgegenwirken und
Druck auf die internationale Politik
entfalten, sich deutlich gegenüber
Israel für ein Ende der Blockade
einzusetzen“, erklärt Annette Groth,
menschenrechtspolitische Sprecherin
der Fraktion DIE LINKE. Die“
FreeGaza Bewegung“ ist eine
internationale Bewegung, die mit
Schiffen die völkerrechtswidrige
Blockade von Gaza durchbrechen will.
Der deutschen Sektion von „FreeGaza“
gehören IPPNW Deutschland, die
deutsche Sektion pax christi, die
Deutsch-Palästinensische
Gesellschaft, die Palästinensische
Gemeinde Deutschland sowie die
Deutsch-Palästinensische
Medizinische Gesellschaft an.
Deutsche „FreeGaza“-Koordinatorinnen
sind Gisela Siebourg und Hilu Barth.
Bereits seit letztem Jahr bemüht
sich der deutsche Koordinationskreis
Palästina Israel, ein Schiff mit
medizinischen Hilfsgütern nach Gaza
zu schicken, und hat dafür breite
Unterstützung eingeworben.
http://www.freegaza.de/petition/unterzeichner.php
Obwohl Free Gaza sich nur in
internationalen und
palästinensischen Hoheitsgewässern
bewegen wird, hat Tel Aviv bereits
angekündigt, die Flotte nicht bis
zur Küste von Gaza segeln zu lassen.
Die FreeGaza Bewegung lässt sich
unter Verweis auf das Völkerrecht,
das internationale Seerecht und die
Menschenrechte durch solche
Drohungen indes nicht einschüchtern.
Direkt vom Schiff berichten für Sie
Matthias Jochheim und Norman Paech
auf unserem Blog unter
http://ippnw.blogspot.com/
Kontakt:
Angelika Wilmen, IPPNW, Tel. 030-69
80 74-15, Deutsche Sektion der
Internationalen Ärzte für die
Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in
sozialer Verantwortung (IPPNW),
Körtestr. 10, 10967 Berlin,
www.ippnw.de,
Email:
ippnw@ippnw.de
One of the few Arab communities remaining
after the 1948 war, Fureidis is surrounded
by Jewish settlements and has become
culturally and politically isolated.
justicewheels — 14. Mai 2010 —
In many events of popular
resistance today around Palestine, Palestinians
and other human rights supporters recognized
the historical continuity between land theft,
racism, and ethnic cleansing that happened in
1948 and that happening today. In Shaikh
Jarrah today, hundreds of protesters including
Israelis with Rabbis for human rights congregated
and protested the evictions of Palestinians
from occupied Jerusalem. The occupation forces
dragged many away and arrested others (see video
at
http://www.youtube.com/watch?v=bwEubxCsnGc
In Al-Masara, we gathered and heard speeches
from the minister of culture, listened to music
from Palestinian artist Reem Al-Banna, heard
poets, and enjoyed dabka. In the background
three tents representing three villages from
over 530 destroyed towns and villages were depicted.
In the distance, the Mediterranean was visible
(but off-limits to us). The local popular committee
had a brilliant event in support of the right
of return even though the Israeli army had invaded
the village the night before and threatened
organizers Mohammed and Hasan Breijiya and others.
We did a video also includes last week in Al-Masara
and interview with Daoud Nassar of the Tent
of Nations (http://www.tentofnations.org/).
The video is posted here:
http://qumsiyeh.org
in dem es unter anderem heißt: "Der britische
Sänger und Songwriter Elvis Costello wurde in
dieser Woche der aktuelleste Fall in einer Liste
von Stars, die Konzerte in Israel als Ausdruck
von Protest abgesagt haben. Costello, der am
30. Juni und 1.Juli zwei Konzerte in Caesarea
geben wollte, hat eine Erklärung auf seine Website
gestellt, in der er ankündigt, dass er die Konzerte
aus Protest gegen die - wie er sich ausdrückte
- Einschüchterung und Erniedrigung der Palästinenser
durch Israel verworfen habe." In dem Artikel
werden als weitere Pop-Stars, die aus gleichen
Gründen ihre Israel-Konzerte abesagt haben,
Carlos Santana und Gil Scott-Heron genannt.
- Martin Forberg
The MV Rachel Corrie sets
sail, the first ship in the flotilla to launch
On May 14, 2010, the MV Rachel
Corrie began her long journey down the coast
of Europe to the Mediterranean. She will join
seven other vessels and sail to Gaza to deliver
vitally needed construction, medical and school
supplies to the population of Gaza.
Ahmad Tibi - Israelischer
Politiker und Führer der "Arab
nationalist party" - Ta'al (the Arab
Movement for Change) - in
Dortmund mit Erhard Arendt
Ich empfehle,
den beiliegenden "Verhaltenskodex für
Palästina" (torismus watch - evangelischer
pressedienst) zu lesen. Besonders für
Israelreisende von Interesse.
"Günter
Grass-Stiftung verleiht Literaturpreis" -
Internationaler Literaturpreis „ALBATROS“
Preisträger 2010 sind David Grossman
(Israel) und Anne Birkenhauer
(Deutschland/ Israel) für den Roman „Eine
Frau flieht vor einer Nachricht“
Vor
wenigen Tagen ist das erste Schiff der
internationalen Flotte des Free Gaza
Movement von Irland aus mit Kurs auf Gaza in
See gestochen. Seit Sommer 2008 haben
mehrere Schiffe, beladen mit Hilfsgütern und
mit MenschenrechtsaktivistInnen,
JournalistInnen, Prominenten und
ParlamentarierInnen aus aller Welt, die
völkerrechtswidrige Belagerung des
Gaza-Streifens auf diese Weise durchbrochen.
Zum Stand des aktuellen Projekts einer
internationalen Flotte finden Sie Näheres
sowie auch Kontaktpersonen in der folgenden
Presseerklärung. Mit freundlichen Grüßen,
Sophia Deeg
Pressemeldung vom 16.05.10 - Flotte schickt
sich zum Durchbrechen der Belagerung Gazas
an - Am vergangenen Mittwoch
(12.5.10) tauften Aktivisten des Free Gaza
Movement in Irland das von ihnen erworbene
Schiff auf den Namen Rachel Corrie nach der
us-amerikanischen Aktivistin, die 2003 von
einem israelischen Bulldozer überrollt wurde
und starb, als sie versuchte, Häuser im
Gaza-Streifen vor der Zerstörung durch die
israelische Armee zu bewahren. Bei der
Zeremonie wurde statt des üblichen
Champagner eine Flasche palästinensisches
Olivenöl gegen den Rumpf des Schiffes
geschmettert, um „das Recht der
Palästinenser auf ihr Land und die
internationale Solidarität für Gerechtigkeit
und Frieden zu feiern“. Das MS Rachel Corrie
ist unterwegs nach Zypern, wo andere Schiffe
der Flotte des Free Gaza Movement dazustoßen
werden, um gemeinsam die völkerrechtswidrige
Blockade des Gaza-Streifens zu durchbrechen.
Die Ankunft der Flotte ist für Ende Mai
geplant.
Die Flotte besteht aus drei Frachtschiffen
mit ca. 5000 Tonnen Ladung und fünf
Passagierschiffen mit ca. 600 Aktivisten aus
verschiedenen Ländern – Irland, Norwegen,
Südafrika, Türkei, Jordanien, Deutschland,
Malaysia, Griechenland etc. - , darunter
Prominente, Journalisten und Parlamentarier.
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten
Nationen beklagt, dass die 325 000
Flüchtlinge im Gaza-Streifen seit der von
Israel und der internationalen
Staatengemeinschaft als Reaktion auf den
Wahlsieg der Hamas 2006 und deren
Machtübernahme 2007 auferlegten Blockade von
der Grundversorgung mit Lebensmitteln
weitgehend abgeschnitten sind und in
tiefster Armut überleben. Der übrigen
Bevölkerung geht es kaum besser, zumal
Wohnungen und zivile Infrastruktur bei der
israelischen Militäroffensive 2008/9
weitgehend zerstört wurden und auch kein
Material zum Wiederaufbau hineingelassen
wird.
Daher besteht die Ladung der Gaza Freedom
Flotilla u.a. aus Baumaterial und ganzen
Fertighäusern, aber auch aus Rollstühlen,
Krankenhausbetten,
Wasseraufbereitungsgeräten, sowie aus
Schulmaterialien und Spielzeug – alles
Güter, die für die Bewohner Gazas durch die
Blockade unerreichbar geworden sind. Ewa
Jasiewicz, eine der Organisatorinnen, dazu:
„Das entspricht der israelischen Politik der
Kollektivbestrafung, die die Menschen in
Gaza systematisch der Möglichkeit beraubt,
ein Leben in Würde zu führen, und sie zu
einem permanenten Überlebenskampf zwingt. Es
hat nichts mit israelischen
Sicherheitsinteressen zu tun.“
Da sich die internationale
Staatengemeinschaft nicht bereit findet,
gegen die israelische Blockade vorzugehen,
übernimmt die internationale
Zivilgesellschaft diese Aufgabe.
Tel Aviv hat bereits angekündigt, die Flotte
nicht bis zur gazauischen Küste segeln zu
lassen. Greta Berlin, Sprecherin der
Initiative, beharrt jedoch auf dem
Internationalen Recht: „Wir bitten Israel
nicht um Erlaubnis; denn wir werden direkt
aus internationalen Gewässern in das
Küstengewässer vor Gaza einlaufen, das zu
kontrollieren Israel kein Recht hat.“
Weitere Aktivistenschiffe werden in den
kommenden Wochen und Monaten folgen,
darunter auch das „Jüdische Schiff“, auf den
Weg gebracht durch durch die "Jüdische
Stimme für gerechten Frieden in Nahost -
EJJP Deutschland e. V." und unter
Beteiligung deutscher Parlamentarier und
israelischer Friedensaktivisten.
Aktuelles auf Englisch:
http://www.freegaza.org/en/home/56-news/1169-israels-intimidation-tactics-wont-stop-us-first-ship-sets-sail-for-gaza
Kontakte zu den Schiffen: Greta Berlin:
00353 851302199 | Caoimhe Butterly: 00353
876114 553 | Ewa Jasiewicz: 00353
851301216 | Edith Lutz (EJJP): 02441 4740
oder 01520 4519740
Jeden Tag, um 14 Uhr 10, vom 17. bis zum 21.
Mai werden
Hörstücke von Ruth Fruchtman, (Jüdische
Stimme - EJJP) - Erzählungen aus der
Westbank - im Kulturradio, rbb
(Rundfunk Berlin-Brandenburg) 92,4 gesendet.
Die Sendungen können für Hörer außerhalb des
Sendebereichs des RBB auch im Internet in
guter Hörqualität im Lifestream gehört
werden:
http://www.kulturradio.de/livestream/index.html(am besten schon heute am PC in
"Favoriten" spreichern !)
Jedes Hörstück dauert nur 5 Minuten.
Montag 17. Mai: Ramallah - Gottes Hoher Ort
Dienstag 18. Mai: Freiheit in Jenin
Mittwoch 19. Mai: Die Sterilen Straßen von
Hebron
Donnerstag 20. Mai: Jerusalem - Heilige
Stadt
Freitag 21. Mai: Bil'in - Gewaltfreier
Widerstand
Zu den von Gideon
Levy erwähnten Boykottmaßnahmen seitens der
israelischen Regierung kamen jetzt zwei
weitere hinzu: Noam Chomsky wurde heute von
israelischen Behörden die Einreise in die
Westbank, also nach Palästina, verweigert. -
Dort wollte er an der Bir
Zeit-Universität sprechen.
http://www.haaretz.com/news/national/noam-chomsky-denied-entry-into-israel-1.290701
-----Ursprüngliche Nachricht----- Pal/BDS-eur
Betreff: [bds-eurocoord] Boycotting the
boycotters - By Gideon Levy
Boycotting the boycotters - While the
international boycott against apartheid
South Africa is credited with leading to the
regime's downfall, here it is considered
irrelevant and unworthy of comparison.
By Gideon Levy
Palestinians across the world yesterday
marked the 62nd anniversary of Nakba, which
means catastrophe.
Lowkey & Norman
Finkelstein Rap on Show N Prove Radio Norman Finkelstein's gegenwärtiger
US Buch Tour. Diesmal ist er
unterwegs mit LOWKEY, einem
Iraqi-Englaender, politischer
Rap-Star (in England, Lebanon,
Griechenland, we have to spread him here..)
und JODY MCINTYRE, 19
Jahre, hat cerebral palsy, freelance
journalist, hat die letzten 9 Monate in
Gaza, West Bank und Jerusalem verbracht.
Norman sagt, dass ER der ernste Teil des
Abends ist, Lowkey bringt alle in Schwung,
und bei Jody ist alles bewegt und
ergriffen...
62 JAHRE
AL NAKBA
14. 5. 1948 - 14. 5. 2010
„Die Nation, die eine andere Nation unterdrückt,
schmiedet ihre eigenen Ketten.“ - Karl
Marx
Friedlicher Widerstand
in der Westbank/14.Mai 2010 -
In sechs Dörfern waren die Proteste gegen der Mauer
der Erinnerung an die Nakba gewidmet. - In den Abendstunden
gab es Gedenkveranstaltungen zur Nakba in
fast allen Lagern in der Westbank.
„Iris
Hefets ist in Israel geboren
und lebt seit acht
Jahren in Deutschland. Sie
ist Vorstandsmitglied in
der israelkritisch- bis
-feindlichen
Organisation
"Jüdische Stimme für gerechten
Frieden in Nahost", in der
auch die Antizionistin Evelyn
Hecht-Galinski, die Tochter
des früheren Vorsitzenden
des Zentralrats der Juden
in Deutschland Heinz Galinski,
aktiv ist.“
-
Quelle
Henryk M. Broder demonstriert
wieder einmal seine Art von
Journalismus (nennt man das
nun demagogisch oder manipulierend?)
und macht daraus:
"Der Anwalt der “Tochter”
hat dem “Perlentaucher”
eine Unterlassungserklärung
geschickt, in der er u.a.
erklärt, seine Mandantin
habe mit der “israelfeindlichen
Organisation ‘Jüdische Stimme
für einen gerechten Frieden
in Nahost’” nicht das Geringste
zu tun."
Quelle
Wenn ich jemanden zitiere, erkläre
dann ich? Übernehme ich mit
dem zitieren eines Abmahnfähigen
Satzes auch die schmuddeligen
Verleumdungen "israelkritisch-
bis -feindlichen
Organisation",
die darin stehen?
Sicherlich und das ist mehr
als ehrenwert, gibt es eine
israelkritische immer lauter,
umfangreich werdende jüdische
Stimme. Diese Stimme ist aber
so israelfeindlich wie ein Freund,
der seinem Freund sagt: "Wenn
du andere Menschen vertreibst,
tötest, sie bestiehlst, bist
du ein krimineller, da mache
ich nicht mehr mit."
Weder der Rechtsanwalt
noch Frau Evelyn Hecht-Galinski
haben die "Jüdische Stimme"
israelfeindlich gesagt.
Wie nennt man einen Journalisten
der so manipuliert?
Vorbemerkung:
1. Der "Jüdische Stimme" soll
etwas zugeschrieben werden was
sie nicht ist "israelfeindlich"
und
2.
Frau Evelyn Hecht-Galinski
soll einmal mehr als Antisemitin
diffamiert werden.
Nachfolgend
finden Sie einen Bericht über eine neue
Verordnung der israelischen Armee, die
Zehntausende Menschen zu "Illegalen"
im eigenen Land macht. Hierdurch können
sie nach soldatischem Ermessen vertrieben
bzw. umgesiedelt werden. Medico International
protestiert zusammen mit seinen israelischen
und palästinensischen Partnern "Ärzte
für Menschenrechte", Tel Aviv, und "Al
Mezan Human Rights Center", Gaza, gegen
diese Verordnung. Gemeinsam rufen
wir
die Weltgemeinschaft auf,
konkrete, sofortige Maßnahmen zu ergreifen,
um die israelische
Militär-
und Ziviladministration daran
zu hindern,
völkerrechtswidrige
Deportationen und Umsiedlungen vorzunehmen.
Besondershoffen
wir darauf, dass
die
deutsche Bundesregierung
in diesem Fall aktiv wird und
ihrem Grundsatz
folgt,
das humanitäre Völkerrecht als eine
Grundsäule deutscher Außenpolitik zu
betrachten.
Pressemitteilung
vom 14.05.2010- Auswärtiges Amt -
„Zukunft für Palästina“ - Erster Deutsch-Palästinensischer
Lenkungsausschuss in Berlin - Am kommenden Dienstag
(18.05.) tagt in Berlin zum ersten Mal der Deutsch-Palästinensische
Lenkungsausschuss.
Mit der Einrichtung dieses bilateralen Forums
will die Bundesregierung die Bemühungen der
Palästinensischen Behörde beim Aufbau effektiver
staatlicher Strukturen in den Palästinensischen
Gebieten nachhaltig unterstützen. Unter der
Maßgabe „Zukunft für Palästina“ soll das deutsche
Engagement in den Palästinensischen Gebieten
gebündelt und die deutsch-palästinensische Zusammenarbeit
intensiviert werden.
An der Auftaktveranstaltung im Auswärtigen Amt
unter Leitung von Bundesaußenminister und Vizekanzler
Guido Westerwelle sowie dem Premierminister
der palästinensischen Behörde, Salam Fayyad,
werden Minister beider Kabinette teilnehmen.
Auf deutscher Seite sind dies - neben Bundesaußenminister
Westerwelle - Bundesinnenminister Thomas de
Maizière, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle,
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel und Bundesbildungsministerin
Annette Schavan.
Der Auftaktveranstaltung im Auswärtigen Amt
sind bilaterale Gespräche der palästinensischen
Minister in den jeweiligen Ressorts vorgeschaltet.
Programmablauf
10.30 Uhr Gespräch Bundesaußenminister Westerwelle
mit dem palästinensischen Premier Fayyad
- Bildtermin vor Gesprächsbeginn -
Ort: Pressefoyer, 2. Stock
11.30 Uhr Plenarsitzung des Deutsch-Palästinensischen
Lenkungsausschusses
- Familienphoto vor Sitzungsbeginn -
Ort: Europafoyer, 1. Stock
12.30 Uhr Gemeinsame Pressekonferenz
Ort: Europafoyer, 1. Stock
Die Initiative "Zukunft für Palästina" und ihre
Projekte
Das passt nicht zum
Bild der „verrückten Iraner“! -
Afsane Bahar - Im Sinne der Völkerverständigung
und Entspannung wäre es angebracht, im Zusammenhang
mit den Konfliktregionen sowohl über die negativen
als auch über die positiven Aspekte der Gegebenheiten
zu informieren. Die deutschen, weitgehend gleichgeschalteten
Massenmedien sind meilenweit von diesem Wunschzustand
entfernt.
Die 23. Internationale
Teheraner Buchmesse (1)
wurde am 5.5.2010 eröffnet und wird bis 15.
Mai dauern. Auch europäische Verlage präsentieren
dort ihre Publikationen. Die Teheraner Buchmesse
spielt nicht nur für die iranischen Akademiker
eine bedeutende Rolle und wurde in diesem Jahr
bereits von über eine Million Menschen besucht
(Stand: 9.5.2010).
In den folgenden Internetquellen
habe ich unter Angabe der Suchbegriffe „Internationale
Teheraner Buchmesse“, „Buchmesse Iran“ und „Buchmesse
Teheran“ recherchiert: Paperball (Suchmaschine),
Bild.de,Welt Online,
Spiegel Online, Zeit Online und FR-online.de.
Das Ergebnis ist ernüchternd: keine einzige
aktuelle Berichterstattung über dieses Ereignis
(Stand: 12.5.2010, 9:00 Uhr).
Offensichtlich passt eine
Buchmesse nicht zum Bild der „verrückten Iraner“.
Über diese internationale Buchmesse in der Metropole
Teheran (u.a. über die offiziell zugegebenen
Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Vorfeld
der Veranstaltung) werde ich im Rahmen der Artikelreihe
„Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus
dem Iran“ (2) noch ausführlich berichten.
Three schoolgirls in
the West Bank have developed a life-changing
device for the blind, and they're taking it
all the way to the U.S. to show it off at an
International Science Fair.