Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps
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Seite 143
12.3.2012
Israel
bombardiert den Gazastreifen
weiter
- 12.3.2012
-
Die Zahl
der getöteten Palästinenser
ist auf 18 gestiegen. Netanyahu
verteidigt (Israel), man
ergreife "die notwendigen
Maßnahmen zur Verteidigung".
Liebermann für Einmarsch
in den Gazastreifen.
Israelische
Bomben fallen weiter auf
Gaza. Die Luftangriffe der
israelischen Armee haben
in den drei Tagen der Offensive
bereits 18 Palästinenser
getötet, zuletzt einen 12-jährigen
Jungen. Die israelischen
Armee bestätigt in einem
Komuniquee, "ein Terrorkommando,
das sich im Endstadium der
Vorbereitung befand, um
aus dem nördlichen Gazastreifen
Raketen auf Israel zu werfen"
und in der selben Gegend
"zwei Orte, von denen Raketen
geworfen werden" aus der
Luft angegriffen zu haben.
Die Bombardements, die am
Freitag begonnen haben,
haben zur größten Gewaltspirale
über dem Gazastreifen seit
dem vergangenen Oktober
geführt. Der kleine Ayub
Amer Asalia wurde von einer
israelischen Raketen getroffen,
als er heute im Osten des
Flüchtlingslagers Dschabalia
im nördlichen Gazastreifen
auf dem Weg zur Schule war,
wie die offizielle palästinensischen
Nachrichtenagentur Wafa
berichtete. Zwei weitere
Kinder, darunter ein 7-jähriger,
wurden bei dem Bombardement
verletzt. >>>
Child Killed
- image by saraya.ps
Israel
setzt Luftangriffe auf Gaza
fort
Jordanien bezeichnet
die israelischen Angriffe
auf Gaza als "barbarische
Aktion"
- 12.3.2012 - Die jordanische
Regierung rügte heute die
israelischen Luftangriffe
auf den Gazastreifen, die
seit Freitag in der größten
Gewaltspirale in der Zone
seit Oktober 18 Palästinensern
das Leben gekostet hat,
als "barbarische Aktion".
"Die jordanische Regierung
weist die barbarischen israelischen
Angriffe auf unbewaffnete
Palästinenser zurück und
macht Israel für die Folgen
dieser Eskalation gegen
Gaza voll verantwortlich",
sagte der jordanische Sprecher,
Minister Rakan Mayali. Mayali
verlangte ein "sofortiges
Ende" der israelischen Angriffe,
die den Tod von 18 Palästinensern
– zwei von ihnen Zivilisten
– verursacht hat, und drückte
die völlige Solidarität
seines Landes mit dem palästinensischen
Territorium aus. Heute sind
im Gazastreifen schon mindestens
drei Personen getötet worden,
darunter ein 13-j. Kind,
das auf dem Weg zur Schule
im Osten des Flüchtlingslagers
von Dschabalia (im nördlichen
Gazastreifen) von einer
israelischen Rakete getroffen
wurde, wie die offizielle
palästinensische Nachrichtenagentur
"Wafa" berichtet. Zusätzlich
zu den 18 Todesopfern wurden
30 Verletzte registriert,
vier von ihnen in Israel,
in einer Eskalation, die
am vergangenen Freitag nach
dem Tod des Generalsekretärs
der extremistischen Gruppe
Volkskomitees des Widerstands,
Zuhair al Qaisi, und seines
Schwiegersohns Mahmud Hanani
den Anfang nahm. Israel
argumentiert, man hätte
Qaisi getötet, weil er ein
Attentat auf (israelisches)
Territorium von Sinai aus
vorbereitet hätte. Quelle:
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38148
- aus dem Spanischen übersetzt
von K. Nebauer
Israeli strike 'kills Palestinian
boy' in new Gaza assault
Massaker in Gaza - Israelische
Luftschläge gegen Palästinenser
fordern Tote und Verletzte.
Raketenbeschuß Südisraels
als Antwort
- Karin Leukefeld
- Mit der »schlimmsten Luftattacke
seit dem Krieg 2008/09«,
so Augenzeugen, hat die
israelische Armee am Wochenende
mindestens 17 Personen getötet,
darunter ein zwölfjähriger
Junge. Nach Angaben palästinensischer
Ärzte wurden bis Sonntag
früh mindestens 30 Personen
verletzt, fünf von ihnen
befinden sich in kritischem
Zustand. Unter den Verletzten
sind auch Muamin Shrafi,
Reporter eines Satellitenfernsehsenders,
und dessen schwangere Frau,
meldete die palästinensische
Nachrichtenagentur Maan
News. Das Haus des Ehepaares
sowie das von Nachbarn seien
bei den Angriffen getroffen
worden. >>>
Bild links - Zwei verwunderte
Kinder werden tranportiert.
Fifteen Palestinians Killed,
30 Injured, In 24 Hours
#GazaUnderAttack March 10,
2012 – Death toll Israel’s
new massacre now 16 – Photography
>>>
Palästina: Zahlreiche Tote
bei zionistischen Luftangriffen
>>>
Israel hofft auf Deeskalation
per Raketenabwehr
- Gil Yaron
- Israels Luftwaffe schlägt
in Gaza zu, radikale Palästinenser
schießen Raketen auf Israels
Ballungszentren, daraufhin
gibt es neue Vergeltungsschläge
- die Gewalt in Nahost eskaliert.
Nun soll ein neues Abwehrsystem
die Wende bringen. Erste
Erfolge sind bereits zu
verzeichnen. Die Späher
der israelischen Luftwaffe
kündigten sich mit einem
Surren an. Am Freitagnachmittag
sollen die Motoren von Aufklärungsdrohnen
über Gaza zu hören gewesen
sein. Wenig später raste
eine Rakete ins Heck des
VW Lupo von Suheir Qaisi.
Die Wucht der Explosion
tötete den Anführer der
Volkswiderstandskomitees
(Popular Resistance Committees
- PRC) auf der Stelle, neben
ihm kam auch sein Beifahrer
Ahmad Hanini ums Leben ,
ein weiterer Kommandant
der PRC. Der Raketenangriff
leitete eine neue Eskalation
der Gewalt rund um den Gaza-Streifen
ein. >>>
Way to go, IDF!
- The cyclical
ritual of bloodletting between
Israel and Gaza always prompts
two questions: 'Who started
it?' and 'Whose is bigger?'
- Gideon Levy - Here we
go again - a targeted killing;
retaliation; retaliation
to the retaliation. Here
we go again - The reflexive
act; the harsh rhetoric;
the blindness. The Israel
Defense Forces carries out
a targeted killing. The
Palestinian organizations
avenge it - and it's the
Palestinians instigating
war and terrorism. MK Danny
Danon (Likud) has, of course,
already called for "all
of those in possession of
weapons in the Gaza Strip"
to be targeted because of
the "million people living
under fire." >>>
Ashrawi: “Israel Is Committing
Extrajudicial Executions
- Member of the Executive
Committee of the Palestinian
Liberation Organization
(PLO), Dr. Hanan Ashrawi,
stated Saturday that Israel
is committing crimes and
extrajudicial assassinations
against the Palestinian
people in the Gaza Strip,
and that Israeli Prime Minister,
Benjamin Netanyahu, is seeking
further provocation in order
to destabilize the region,
and to provoke the Palestinians
into further retaliation.
>>>
Israel's bogus case for
bombing Gaza obscures political
motives
- Max Blumenthal - In the
last two days, Israeli forces
have killed at least 15
residents of the Gaza Strip
and wounded over 30. Among
the dead are two young boys
(see here and here), while
the wounded included a reporter
from the Ma'an News Agency
and his pregnant wife. Militant
factions in Gaza have responded
to the Israeli assault by
launching several homemade
rockets at Southern Israel,
leaving two injured and
no one dead. >>>
Death toll climbs in Israel
raids on Gaza
Israel pounds Gaza in pre-emptive
strikes
Dokumentation - Gaza
>>>
Friedlicher Widerstand, Internationaler
Frauentag, 8. März 2012
Im
Herzen des palästinensischen Kampfes
ist ein Bewusstsein, das sie nicht aufgeben
wird
-
Deanna Othman, 8. März
2012 -
Wenn ich mir den Kampf
um Palästina vor Augen führe, sehe ich
immer ein weibliches Gesicht. Nein,
ich stelle mir nicht Yasser Arafat vor.
Oder Mahmoud Abba. Oder Khaled Mashaal.
Das Symbol des palästinensischen Kampfes
ist in meinen Augen immer eine Frau.
Vielleicht hat sie keinen berühmten
Namen. Oder ein Gesicht, dass jeder
kennt. Sie saß an keinem Verhandlungstisch
und hat keinem Würdenträger die Hand
gegeben, das ist sicher. Aber ihr Einsatz
wird den Wendepunkt für den palästinensischen
Kampf bringen, um die Fesseln der Besatzung
abzuwerfen.
Palästinensische Frauen sind auf keineswegs
unterwürfig. Unsere Grossmütter haben
Geschichten ertragener Mühsal und erlittener
Not an uns weitergegeben, die wir kaum
fassen können – Geschichten vom Exil,
von Misshandlungen, vom Verlust geliebter
Menschen und vom Elend, die alle auf
eine Weise verbunden sind mit den verheerenden
Auswirkungen der Besatzung. Ob sie weiterhin
ein Leben unter Zwang führen oder auf
der Suche nach einer besseren Zukunft
für ihre Familien in andere Länder ausgewandert
sind, so bleiben doch die Narben des
Leidens unauslöschlich in ihrer Existenz.
Die ständigen Prüfungen >>>
Nariman Tamimi aus Nabi Saleh über
den Widerstand gegen Israels Besatzung
- Nariman
Tamimi aus dem Westbankdorf Nabi Saleh
ist eine Aktivistin des friedlichen
Widerstandes gegen Israels militärische
Besetzung von palästinensischem Land
und mit Bassem Tamimi verheiratet. Ihr
Mann wurde am 24. März 2011 von der
israelischen Armee festgenommen und
im Gefängnis Ofer in der Westbank inhaftiert.
Seit Juni 2011 steht er wegen der Organisation
und Teilnahme an den wöchentlichen Freitagsprotesten
seines Dorfes vor einem israelischen
Militärgericht. Die Proteste richten
sich gegen die Angriffe von Bewohnern
der benachbarten israelischen Siedlungskolonie
Halamish, die unter dem Schutz der sraelischen
Armee einen Brunnen und Felder des Dorfes
für ihren Bedarf annektierten. Ein Mitstreiter
von Bassem Tamimi wurde ebenfalls im
März 2011 festgenommen und aufgrund
der erzwungenen Geständnisse von zwei
Jugendlichen aus dem Dorf wegen der
Organisation von friedlichen Protesten
gegen Israels langjährige militärische
Besatzung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Am 3. März 2012 feierte das Dorf
die Rückkehr von Naji Tamimi mit einem
Fest und Feuerwerk. Naji Tamimi besuchte
am gleichen Abend das Grab eines Freundes.
Mustafa Tamimi starb am 10. Dezember
2011 an seinen Verletzungen, nachdem
ein israelischer Soldat beim Freitagsprotest
am Vortag einen Hochgeschwindigkeits-Tränengaskanister
direkt in sein Gesicht abgefeuert hatte:
Seit Bassems
Inhaftierung wurden zwischen 13 und
15 Gerichtsverhandlungen angesetzt;
bis zu fünf Sitzungen wurden verschoben,
weil Zeugen nicht rechtzeitig vorgeladen
wurden. Nach israelischem Recht muss
ein Zeuge 10 bis14 Tage vor dem Termin
schriftlich informiert werden. Islams
Vater weigerte sich deshalb, seinen
Sohn [der nach einem stundenlangen Verhör
gegen Bassem und Naji aussagte] von
einem Tag auf den anderen vor das Gericht
zu bringen >>>
Nariam Tamimi Interview
Zwei
Demonstranten verletzt bei den wöchentlichen
Protesten gegen Israels Annexionsmauer
am 9. März 2012
-
Freitagsproteste gegen
Israels Besetzung und die Annexionsmauer
in der Westbank fanden in den Dörfern
Bil’in, Ni’lin, Nabi Saleh und Al Mas’ara
statt. Die Demonstranten forderten die
Freilassung von tausenden von palästinensischen
Gefangenen in Israels Gefängnissen und
zeigten ihre Solidarität mit Hana
Shalabi, die sich seit drei Wochen in
einem unbefristeten Hungerstreik befindet.
In Bil’in, westlich von
Ramallah, wurde Armee-Tränengas von
besondere Stärke eingesetzt und führte
zu besonders intensiver Atemnot und
erheblichen Beschwerden bei den Teilnehmern
des Protestes aus dem Dorf, der Westbank,
Israel und dem Ausland. Zwei junge Palästinenser
wurden durch gummi-ummantelte Stahlkugeln
verwundet.
Das Bürgerkomitee Bil’in
gegen die Mauer verurteilte die willkürliche
Entscheidung eines Militärgerichts gegen
den Photographen Hamza Bornat, der zu
18 Monaten Gefängnis und 5000 Schekel
Geldstrafe verurteilt wurde. Hamza Bornat,
19, wurde vor vier Monaten festgenommen
und musste für die Dauer des Gerichtsverfahrens
im Gefängnis bleiben. Er wurde zum zweiten
Mal für seine Teilnahem an den friedlichen
Protesten in der besetzten Westbank
mit Gefängnis bestraft: Vor zwei Jahren
verurteilt ein Miliärgericht den Dorfbewohner
aus Bil’in zu neun Monaten Gefängnis
und verhinderte so, dass Hamza Bornat
seinen Schulabschluss erreichen konnte.
IMEMC, 10. März 2012;
http://www.imemc.org/article/63135
Übersetzt und bearbeitet
von Martina Lauer
Krieg als Ablenkung? - Israels Premier
beschwört eine iranische Gefahr, hat
aber wohl ein anderes Problem im Sinn
- Norman Paech - Israel zeigt sich weiter
entschlossen, Iran anzugreifen. Ein
Schlag gegen die iranischen Atomanlagen
sei »keine Frage von Tagen oder Wochen,
aber auch nicht von Jahren«, drohte
Ministerpräsident Netanjahu am Donnerstag
nach der Rückkehr von seinem USA-Besuch.
(...) Kein Zweifel, Benjamin Netanjahu
hat in Washington nicht das bekommen,
was er wollte. 13 000 frenetisch jubelnde
Kriegsenthusiasten mit den republikanischen
Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney
und Newt Gingrich an der Spitze bei
der proisraelischen Lobby AIPAC sind
eben nicht dasselbe wie Barack Obama
und Leon Panetta im Weißen Haus und
Pentagon. Diese haben ihm offensichtlich
eindeutig zu verstehen gegeben: kein
Krieg vor den Wahlen im November. Netanjahu
hat seit Jahren die internationale Aufmerksamkeit
auf das iranische Atomprogramm zu lenken
versucht. Mit den immer lauter werdenden
Kriegsdrohungen ist ihm dies nun auch
gelungen. Dass dahinter jedoch ein anderes
strategisches Ziel lag, nämlich den
sogenannten Friedensprozess von der
Tagesordnung zu nehmen, wird jetzt auch
in den USA von erklärt pro-israelischen
Autoren offen eingestanden. . >>>
David Grossman hat das "das sehr
ungute Gefühl", dass Netanyahu und Barak
den Iran bombardieren werden
- Der führende Schriftsteller
Israels warnt eindringlich vor einem
Krieg - Am 8. März postete die Wochenzeitung
"The Nation" auf ihrer Internetseite
einen Artikel von Larry Derfner aus
Jerusalem. Thema ist die wachsende Kriegsgefahr
im Nahen Osten und die zunehmende Kritik
an der Kriegsrhetorik der politischen
Führung Israels. Eckart Fooken hat den
Artikel für uns übersetzt. - David Grossman
spricht sich gegen Krieg mit dem Iran
aus - Larry Derfner - In seinem
ersten öffentlichen Statement zum Konflikt
mit dem Iran sagte David Grossman, der
führende Schriftsteller der letzten
Generation und die lauteste Stimme des
moralischen Gewissens seines Landes,
gegenüber The Nation, dass er Gegner
eines Angriffs auf die Islamische Republik
durch Israel oder die USA sei, da die
zu erwartenden Folgen noch beängstigender
seien als die Folgen eines Atombomben
herstellenden Iran. „Ich will nicht,
dass der Iran über nukleare Waffen verfügt,
aber ich glaube, wenn die Sanktionen
nichts bewirken, werden Israel und die
ganze übrige Welt, so schmerzlich das
sein mag, damit leben müssen,“ sagte
Grossman und warnte, dass die Bombardierung
des Iran „einen Alptraum, der nur schwer
zu beschreiben ist“ >>>
Augstein und Blome vom 09.03.2012: Israel
versus Iran - Krieg gegen die Bombe?
American expert: U.S. ‘green light’
for Israeli attack on Iran depends on
‘whether it can get the job done’
- Chemi Shalev - Walter Russell Mead,
one of America’s foremost foreign policy
gurus, tells Haaretz Iran may soon offer
compromise formulas aimed at 'driving
a wedge' between Israel and the U.S.
>>>
IRAN Documentary Yesterday and Today
: Rick Steves
Sonderseite - Der Iran zwischen den
Zeiten >>>
BDS
Gruppe Berlin - Pressemitteilung - Berlin,
11.März 2012 - Etwa 30 Menschen
beteiligten sich heute an einer Kundgebung
der BDS-Gruppe Berlin vor dem Eingang
der Internationalen Tourismusbörse (ITB)
in Berlin. BDS steht
für die weltweite Kampagne für "Boykott,
Desinvestition und Sanktionen", "bis
Israel sich vollständig in Übereinstimmung
mit dem internationalen Recht verhält
und seine Besatzung, Kolonisierung und
Apartheidpolitik beendet.“ Diese Kampagne
wird von zahlreichen palästinensischen
zivilgesellschaftlicher Organisationen
unterstützt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen
Menschenrechtsverletzungen, für die
erstens die israelische Regierung und
zweitens das Regime des Inselstaates
Bahrain verantwortlich gemacht wurden.
Die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer,
unter ihnen Menschen palästinensischer
Herkunft, antifaschistischer Initiativen
und Mitglieder der "Jüdischen Stimme
für gerechten Frieden in Nahost" kritisierten,
dass das israelische Tourismusministerium
auf der ITB ein geschöntes "Israel-Image"
präsentiere. Zum Beleg stellten zwei
Kundgebungsteilnehmerinnen in einer
szenischen Lesung Aussagen von der Internetseite
des israelischen Tourismusministeriums
Berichten der israelischen Menschenrechts-organisation
B'tselem gegenüber.
Besonders wurde die Firma "Ahava Cosmetics
GmbH" kritisiert, die auch mit einem
Stand auf der ITB vertreten war: " Ahava
verspricht 'geheimnisvolle Schönheit
vom Toten Meer'. Aber die wirklichen
Geheimnisse sind hässliche Wahrheiten
– die Rohstoffe zur Herstellung ihrer
Produkte kommen tatsächlich aus der
besetzten palästinensischen Westbank,
hergestellt in der illegalen Kolonie
Mitzpe Shalem", so die Veranstalterinnen
und Veranstalter.
Sie prangerten auch die Unterdrückung
der schiitischen Bevölkerungs-mehrheit
in Bahrain an: Schiiten seien dort "überproportional
von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen.
Menschenrechtsorganisationen bezeichnen
die Zustände sogar als Apartheid." Der
Menschenrechtsaktivist Abdulhadi al-Khawaja
sei in Bahrain nach schwerer Folter
zu lebenslanger Haft verurteilt worden
und befinde sich seit 31 Tagen im Hungerstreik.
Die Demonstrantinnen und Demonstranten
forderten seine und die Freilassung
aller politischen Gefangenen in Bahrain.
An die Besucherinnen und Besucher der
ITB erging die Aufforderung, keinen
Urlaub "in diktatorischen Regimen" zu
verbringen, und statt eines Urlaubs
in Israel die besetzten palästinensischen
Gebiete zu besuchen.
BDS on Trial in Paris: A Masquerade
- A masquerade, lies
and hypocrisy were once again on show
last Thursday (8 March) in the Court
of Appeal of Paris, where Olivia Zémor
appeared for posting on the website
www.europalestine.com a video of a boycott
action by a dozen organisations which
took place on 4 July 2009 in a Carrefour
supermarket in Evry. The 4 plaintiff
lawyers, as usual, repeated their same
old mantras about the "great Israeli
democracy" that we seek to "delegitimize"
by daring to speak of apartheid, as
well as "Hamas terrorism" (Mr. Goldnadel
and Co. must have pronounced the word
“KHamas” at least one hundred times).
Customers of Carrefour were "offended"
by this "grotesque show that they were
made to witness" (funny how these Israeli
agencies are now worried about customers’
well-being !). After singing and dancing,
militants staged the scene of a massacre,
lying down on the shop floor, covering
themselves with sheets stained with
ketchup, as a reminder of the dead and
wounded Palestinians during the bombing
of Gaza that happened just months previous.
What happened over there was not something
to be merely written off and forgotten
about. >>>
Sonderseite: BDS - Boykott, Desinvestition
und Sanktionen gegen Israel, bis
es mit Internationalem Recht und den
universellen Prinzipien der Menschenrechte
übereinstimmt. >>>
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Kameras gegen die Gewalt: Palästinenser
filmen die israelischen Attacken
- Anstatt
zu den Waffen zu greifen, um gegen die
Angriffe auf die Zivilbevölkerung in
den Hügeln von Hebron und im Gebiet
der Autonomiebehörde zu kämpfen, haben
die lokalen Einwohner eine neue Waffe
gefunden: Filmkameras. Diese Idee, die
von Aktivistenkollektivs, die sich für
die Menschenrechte einsetzen, ausgedacht
und unterstützt wird, macht es möglich,
dass die internationale Gemeinschaft
entdecken kann, was in dieser Konfliktzone
wirklich passiert.
"Wenn die Siedler die Kameras sehen,
benehmen sie sich nicht so wie sonst.
Die Kamera hält sie nicht auf, aber
die Art der Angriffe hat sich verändert.
Jetzt kommen sie fast immer in der Nacht,
wenn man sie nicht aufnehmen kann, oder
sie durchsuchen uns nach Kameras", erzählt
Nasser A-Nawakhah, ein Palästinenser,
der selbst Opfer der Brutalität israelischer
Soldaten geworden ist. Ein israelischer
Militär hatte ihn zu Boden geworfen
und zu schlagen begonnen, aber dank
seiner Kamera und seines Freundes, der
sie rechtzeitig einschalten konnte,
besitzt Nasser jetzt Beweise dessen,
was geschehen ist.
Die Angriffe der extremistischen Siedler
sind ein großes Problem auch für die
israelischen Menschenrechtsaktivisten,
die die israelische Regierung für diese
Rechtsverletzungen verantwortlich machen.
Die Sprecherin des israelischen Menschenrechtszentrums,
Sarit Michaeli, ist der Ansicht, dass
der wichtigste Grund für die Angriffe
auf Palästinenser und ihr Eigentum der
fehlende Wille der israelischen Behörden
ist, dafür zu sorgen, dass die Gesetze
eingehalten werden, was den gewaltbereiten
Siedlern eine klare Botschaft vermittelt.
"Sie dürfen straflos angreifen und müssen
sich für ihre Taten nicht verantworten",
erklärt Michaeli. Es handelt sich ohne
Zweifel um eine konstante Feindseligkeit,
von der die Politik des Siedlungsbaus
ein Teil ist. >>>
Fürther GRÜNEN-MdB dient sich der
Israel-Lobby an
- Institut für Palästinakunde
- Ein Hinweis auf eine
Veranstaltung , die sich mit
der aus Israel vehement angefachten
Kriegstreiberei gegen den Iran befasste,
veranlasste die wissenschaftliche
Mitarbeiterin des Fürther GRÜNEN-MdB
Uwe Kekeritz, dem Münchener
EineWelthaus einen
Beschwerde-Brief zu schreiben.
Eine Beschwerde, in der Kekeritz
wissenschaftliche Mitarbeiterin,
Lisa Badum, den Veranstalter, den
Münchener Arbeitskreises
Salam Shalom , in die Nähe von
Antisemiten zu rücken versucht,
offenbar mit Ziel das EineWeltHaus
dazu zu bewegen, den Veranstaltern
die Räumlichkeiten zu entziehen.
Das
traditionelle Verfahren der
Iraellobby, um einer kritischen
Öffentlichkeit das Wasser abzugraben.
Bitte lesen Sie
hier weiter.
Ergänzende Links:
Beschwerdebrief von Fr. Lisa Badum
|
Antwort von 'Salam Shalom'
Palästina: Weibliche Gefangene der
Zionisten berichten von Übergriffen
- Aus Anlass des Weltfrauentages, eines
offiziellen Feiertages in Palästina,
bekräftigte die palästinensische Sozialministerin
Magda al-Masry die zentrale Rolle palästinensischer
Frauen im Kampf um die Freiheit - 800.000
Palästinenser waren seit Beginn des
Nahostkonfliktes zu irgendeinen Zeitpunkt
ihres Lebens in einem zionistischen
(israelischen) Gefängnis, darunter mehr
als 10.000 Frauen. Vielen von ihnen
wurden Opfer sexueller Übergriffe, aber
nur wenige fanden den Mut darüber zu
sprechen. Aus Anlass des gestrigen internationalen
Weltfrauentages brachen jedoch viele
ihr Schweigen. S.H., die den Wunsch
äusserte anonym zu bleiben, wurde einige
Tage lang festgenommen, um Druck auf
ihren Ehemann, der zur gleichen Zeit
in Administrativhaft sass, auszuüben,
ein Geständnis abzulegen. >>>
So kann es nicht weitergehen - Palästina
braucht einen "gelenkten Zusammenbruch"
- Jeff Halper,
Israelisches Komitee gegen Häuserzerstörungen
- 18.2.2012 - Während ich dies schreibe,
sind die Bulldozer wieder geschäftig
unterwegs in diesem unteilbaren Land
mit dem Doppelnamen Israel/Palästina.
Schon werden wieder palästinensische
Häuser, Gemeindezentren, Stallungen
und sonstige "Baulichkeiten" (wie die
israelischen Behörden das wertfrei nennen)
zerstört - in Jerusalem, Silwan und
verschiedenen Teilen des C-Gebiets im
Westjordanland wie auch bei den Beduinen
- israelischen Staatsbürgern - in der
Negev Wüste. Aber das sind nur noch
Aufräumarbeiten: die letzten Palästinenser
werden in ihre Gefängniszellen gescheucht.
Dann wird man nichts mehr von ihnen
oder über sie hören, sie werden kein
Problem mehr sein, nicht in Israel und
mit der Zeit auch nicht in der Welt,
die mit wichtigeren und dringenderen
Problemen befasst ist.
Die ZweiStaaten-Lösung
ist tot - In einem bislang vertraulichen
Bericht haben EU-Diplomaten in Jerusalem
und Ramallah ernsthafte Bedenken geäußert
wegen der "zwangsweisen Vertreibung"
- im Sprachgebrauch der EU-Diplomaten
ein besonders starker Ausdruck - von
Palästinensern aus dem C-Gebiet. In
dem C-Gebiet, das unter alleiniger israelischer
Kontrolle steht und 60 % der Westbank
umfasst, leben mittlerweile weniger
als 5 % der palästinensischen Bevölkerung.
Der Bericht konzentriert sich auf die
wachsende Zahl von Hauszerstörungen
durch die israelischen Behörden in diesem
Gebiet und die wachsende wirtschaftliche
Not der dort lebenden Palästinenser.
Er erwähnt das fruchtbare und strategisch
wichtige Jordantal, wo die palästinensische
Bevölkerung seit Beginn der Besatzung
von 250.000 auf 50.000 gesunken ist.
Der Bericht geht auch auf die Pläne
zur Umsiedlung der 3.000 Dschahalin-Beduinen
auf einen kahlen Hügel oberhalb der
Müllkippe von Jerusalem ein und kritisiert
die weiter mit Tempo vorangetriebenen
Hauszerstörungen, 500 im Jahr 2011.
Gleichzeitig geht die "Judaisierung"
von Jerusalem munter weiter >>>
11.3.2012
Collage
E. Arendt - zum
Vergrößern das Bild
anklicken - mehr
>>>
HÄNDE
WEG !
Felicia
Langer
Bei der Eröffnung
des Kongresses der
AIPAC (American-Israel
Political Action
Committee) wurde
der israelische
Premierminister
Benjamin Netanjahu
kürzlich mit 100
„standing ovations“
geehrt. Seine Rede
absolvierte er in
sorgfältig modulierter
Stimmlage und schmückte
sie mit ausgesuchten
amerikanischen Redensarten.
Man konnte den Eindruck
gewinnen, er sei
der Schattenpräsident
der Vereinigten
Staaten von Amerika…
Mit Pathos warb
Netanjahu für den
Krieg gegen den
Iran: „Wenn wir
ihn nicht führen,
wird der Iran Israel
auslöschen!“ Und
er ging noch weiter,
so weit wie
niemand, den ich
bislang gehört habe:
Er zitierte ein
Dokument aus dem
Jahre 1944, eine
Bitte des jüdischen
Establishments an
die amerikanische
Regierung, Auschwitz
zu bombardieren.
Und den negativen
Bescheid darauf,
aus Angst vor Racheaktionen
wolle und könne
man das nicht tun…Die
Botschaft ist klar,
und der tosende
Beifall von 13.000
AIPAC-Mitgliedern
erschreckend. Auch
die persische Bedrohung
vom Ende des dritten
Jahrhunderts vor
Christus, die gescheitert
ist, fand Erwähnung….
Netanjahu war aber
nicht allein, auch
Präsident Barack
Obama hat die Option
Krieg nicht ausgeschlossen,
seine Aussagen waren
jedoch ambivalent,
insbesondere die
vor den Toren des
AIPAC-Kongresses.
Am selben Tag, an
dem sich Obama mit
Netanjahu im Weißen
Haus traf, erschien
in der Washington
Post ein Inserat,
in dem ehemalige
ranghohe amerikanische
Militärs und Geheimdienstexperten
sich gegen einen
Krieg gegen den
Iran aussprechen;
sie nennen ihn „Krieg
der Wahl“ gegen
den Iran. (...)
Wie lange werden
Sie, Benjamin Netanjahu,
die Welt belügen
können und unsere
Toten dafür missbrauchen?
Ich als Jüdin, die
viele Tote zu beklagen
hat, fast die gesamte
Familie meines Mannes
und meine eigene
wurden von den Nazis
ermordet, wehre
mich aufs schärfste
gegen diesen schändlichen
Missbrauch als Rechtfertigung
eines blutigen Angriffskrieges.
Ich sage Ihnen,
Benjamin Netanjahu:
„Hände weg von den
Toten des Holocaust,
Opfer des Faschismus!
Sie schänden ihr
Andenken!“ >>>
Bücher von Felicia
Langer >>>
Sonderseiten
zum Iran >>>
Auschwitz complex
- Economist – During his meeting with
Barack Obama on Monday, Bibi Netanyahu
said Israel “must have the ability always
to defend itself, by itself, against
any threat.” “I believe that’s why you
appreciate, Mr. President, that Israel
must reserve the right to defend itself,”
Netanyahu said. “After all, that’s the
very purpose of the Jewish state, to
restore to the Jewish people control
over our destiny. That’s why my supreme
responsibility as prime minister of
Israel is to ensure that Israel remains
master of its fate.” News flash: Israel
is not master of its fate. It’s not
terribly surprising that a country with
less than 8m inhabitants is not master
of its fate. Switzerland, Sweden, Serbia
and Portugal are not masters of their
fates. >>>
10.3.2012
„Eine jüdische
Seele“
- Uri Avnery,
10. März 2012 - WENN MAN es oberflächlich
betrachtet, ist es ein belangloser Vorfall.
In Gegenwart des ganzen politischen
und juristischen Establishments wurde
die liberale Präsidentin des Obersten
Gerichtshofes Dorit Beinish, die das
Rentenalter von 70 erreicht hat,
durch einen konservativen Richter Asher
Dan Grunis ersetzt. Am Ende der Feier
wurde die Nationalhymne gesungen. Die
Kamera schwenkte langsam von Gesicht
zu Gesicht. Einen Moment lang ruhte
sie auf dem Gesicht des Richters Salim
Jubran. Er stand respektvoll wie alle
anderen da, aber seine Lippen bewegten
sich nicht.
Ein landesweiter Tumult entstand. Der
Richter Jubran ist der erste arabische
Bürger, der jemals als regulärer Richter
am Obersten Gerichtshof amtiert. Die
Parteien vom rechten Flügel waren wütend.
Wie konnte er es wagen! Es ist eine
Beleidigung der Staatssymbole. Er muss
sofort entlassen werden. Noch besser
wäre, ihn in ein Land zu deportieren,
dessen Nationalhymne er zu singen bereit
wäre. Andere behandelten den Richter
mit Respekt. Er hat sein Gewissen nicht
vergewaltigt! Wenn er die Nationalhymne
gesungen hätte, wäre es reine Heuchelei,
wenn nicht Verlogenheit gewesen. Also
tat er genau das Richtige.
DER NAME der Nationalhymne Hatikva,
bedeutet auf hebräisch „die Hoffnung“.
Sie wurde 1878 geschrieben, fast ein
Jahrzehnt vor der Gründung der zionistischen
Bewegung von einem unbekannten
Poeten als Hymne für eine der
neuen jüdischen Kolonien in Palästina.
Sie wurde später als offizielle
Hymne der zionistischen Bewegung angenommen,
dann von der neuen jüdischen Gemeinschaft
in Palästina und schließlich vom Staat
Israel. Die Melodie war die eines rumänischen
Volksliedes , die vielleicht wiederum
von einem alten italienischen Lied stammt
……. Der Text reflektiert den Geist
der Zeit >>>
Sonderseiten: Der realpolitische
Zionismus, Zionismus + Antizionismus
>>>
Die Vernichtung
schwebt über Palästina – nicht über
Israel
-
4.3.12 Autor
anonym - Da um die Bedrohung, die von
Irans nuklearem Potential ausgeht, in
Tel Aviv und Washingtons ein Medienrummel
gemacht wird, sind es die Menschen,
die in den besetzten Gebieten und in
Ost-Jerusalem leben, die in wirklicher
Gefahr sind. Eine der aufgestellten
Behauptungen, um Israels Forderung nach
einem Blankoscheck - den Iran anzugreifen
- zu rechtfertigen, ist die, dass die
islamische Republik eine „existentielle“
Gefahr für den jüdischen Staat darstellt;
auf Grund des Statements, dass man Israel
von der Landkarte löschen wolle.
Diese Lüge ist so oft wiederholt worden,
bis sie „Wahrheit“ geworden ist. Die
wirkliche Wahrheit ist wie immer
völlig anders: Es ist Israel, das Palästina
von der Landkarte löschen will
- Tag um Tag, langsam aber sicher und
immer wieder eine Siedlung.
Hier sind die realen Fakten: Am
22. Februar dieses Jahres erkannten
die israelischen Behörden den
illegalen Außenposten Shvut Rachel in
der nördlichen Westbank an und genehmigten
dort für diese 500 neue Häuser. Der
Plan wurde vom höheren Planungsrat der
israelischen Zivilverwaltung genehmigt,
die militärische Körperschaft, die die
zivilen Angelegenheiten für den größten
Teil der Westbank regelt. Nach einem
Bericht stimmte das Komitee darin überein,
die Siedlung mit etwa 100 schon gebauten
Häusern und 95 ohne Genehmigung in Shilo
(2000 Bewohner) gebauten Häusern im
Nachhinein zu legalisieren. Es liegt
>>>
Studie über Muslime in Deutschland
- „Wissenschaftler sollten gewarnt sein“
- Innenminister Friedrich ist nicht
allein: Die Islamwissenschaftlerin Riem
Spielhaus über den Missbrauch von „Muslim-Studien“
durch die Politik.
Interview: Daniel Bax - taz: Frau Spielhaus,
eine Studie über Muslime hat jüngst
für Wirbel gesorgt: Innenminister Hans-Peter
Friedrich nutzte sie in der Bild-Zeitung,
die sie zunächst exklusiv hatte, um
vor radikalen Muslimen zu warnen. Später
stellte sich heraus, dass die Zahlen,
auf die er sich berief, gar nicht repräsentativ
waren. Hat Sie dieser schlampige Umgang
mit wissenschaftlichen Daten überrascht?
Riem Spielhaus: Nein. Die Ministerien
suchen mit solchen Studien gerne die
Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit,
um ihre Politik zuz legitimieren. Deshalb
muss man als Wissenschaftler darauf
achten, in welchen politischen Kontext
man seine Arbeit stellt. Die Autoren
der Studie, die im Auftrag des Innenministeriums
erstellt wurde, sind jetzt entrüstet
und verzweifelt darüber, wie sehr die
Ergebnisse verzerrt wurden. Waren Sie
naiv? Ja, denn wenn wir zurück blicken,
gab es vergleichbare Fälle. >>>
Welcome to Tel Aviv Gay Vibe (dt. UT)
Das israelische Außenministerium
ist in diesem Jahr schon wieder bei
der Internationalen Tourismusbörse Berlin
(ITB), um die schwule/lesbische Gemeinde
zum Reisen in die Apartheid-Stadt Tel
Aviv zu locken:
http://www.itb-berlin.de/en//AboutITBBerlin/MarketSegments/GayAndLesbianTravel/
Im März 2011 haben zwei in Berlin lebenden
Israelinnen (Liad Kantorowicz und Inna
Michaeli) die "nackte Wahrheit" über
die verlogene Kampagne "Tel Aviv Gay
Vibe" mit humorvolle Aktionskunst entblößt.
(Originalfassung auf Englisch bei
http://www.youtube.com/watch?v=gzW5Tf4SaWo .)
Nun bringen wir ihre raffinierten, ironischen
Witze mit deutschen Untertiteln.
Ja, sagt Liad, "Wenn Sie es sich leisten
können nach Tel Aviv zu kommen, und
wenn Sie nicht zufällig wie ein Araber
aussehen, können Sie da fantastische
Ferien erleben! Die Araber sind doch
in Gefängnissen und Dörfern und werden
dort überwacht und zwar mit neuster
Technologie! Dadurch werden Sie, als
weißer privilegierter, reicher Tourist
davor geschützt, das alles sehen zu
müssen!"
Schwule und Lesben, wie alle Andere,
die auf Menschenrechte halten, rufen
zum Boycott gegen Israel auf: "Kein
Tourismus hinter der israelischen Apartheids-Mauer,"
mit einer Mahnwache vor der ITB am 11.
März 2012 um 10 Uhr:
http://bds-kampagne.de/
Siehe auch "Tel Aviv is the world's
gayest apartheid travel destination"
http://electronicintifada.net/blogs/benjamin-doherty/tel-aviv-worlds-gayest-a...
Sonntag, 11. März
2012
10:00 –
13:00 Uhr
Kundgebung
vor der ITB
DagHammarskjöld
Platz / Masurenallee
(
gegenüber Haus des Rundfunks)
(SBahn Messe Nord/ICC; U Bahn Kaiserdamm, Theodor Heuss Platz;
Bus:
Messedamm/ ZOB/ICC, 104, 139, 218,
349, M49; Messegelände/ICC: 104,
349)
Keine Unterstützung der israelischen Apartheid
auf der ITB 2012
Aufruf
zur Kundgebung vor der ITB in Berlin
Die BDS Gruppe Berlin
ruft am Sonntag, den 11. März 2012
ab 10:00 Uhr dazu auf, vor der Internationalen
Tourismusbörse (Masurenallee gegenüber
dem Haus des Rundfunks) gegen die
Beteiligung des israeilschen Tourismusministeriums
und der Firma
Ahava zu protestieren, weil
sie die Besatzung und Kolonisierung
der besetzten palästinensischen
Gebiete betreiben und Teil
der Apartheidstrukturen Israels
sind.
Kolonialismus
und Apartheid dürfen sich nicht
lohnen!
Weitere
Informationen
http://bds-kampagne.de/articles/2012/03/04/keine-untersttzung-der-israelischen-apartheid-auf-der-itb-2012/
Apartheid
is a Crime, Not an Analogy
- Joe Catron - As Israeli Apartheid
Week unfolds around the world, apologists
for Israel's crimes against the Palestinian
people scramble to defend their chosen
regime's system of racism, ethnic cleansing,
and occupation, against the charge of
apartheid. "The apartheid analogy is
fatally flawed," the Jerusalem Connection’s
Shelley Neese writes. The David Project's
David Bernstein says, "The apartheid
analogy is specious and absurd." The
Anti-Defamation League has even circulated
an old report: "The Apartheid Analogy:
Wrong for Israel." These commentators
are right, but not for the reasons they
claim. An apartheid 'analogy' is fatally
flawed, specious, absurd, and wrong
for Israel because apartheid is not
an analogy, but a crime as well-defined
in law as embezzlement or kidnapping.
The most relevant statute, the 1973
>>>
Out of My Window.
- To mark International
Women’s Day, B’Tselem produced a DVD
consisting soley of footage filmed by
Palestinian women who volunteer with
B’Tselem’s camera project: In 2007,
B'Tselem began providing video cameras
and training to Palestinians living
in high-friction areas in the West Bank.
In honor of International Women’s Day,
B'Tselem is issuing a collection of
videos filmed by women who volunteer
in its camera project. The images provide
the viewer with a unique look into these
women’s daily lives. The women in the
project live in a reality in which human
rights violations are a daily occurrence.
It is a reality most of us prefer not
to see, yet the documentation is crucial
and also transformative. The women photographers
say that the cameras have changed their
lives. They provide a tool for personal,
social, and popular expression and they
make these women effective human rights
advocates in a traditional society in
which the men usually take center stage.
B’Tselem attaches a great deal of importance
to women’s participation in the camera
project and invests much effort in providing
training and support for the volunteers.
Description of the selections: Settler
attack: Filmed by Nahala Mahmud Saleh,
mother of five, from ‘Asira al-Qibliya,
Nablus District >>>
Assault on shepherds in Susiya: Filmed by Muna a-Nawaj’ah, mother of three - The Nawaj’ah family, which lives in a tent encampment in the southern Hebron hills, have suffered repeatedly from settler attacks. On 8 June 2008, ‘Imran a-Nawaj’ah went with two of his children to graze his flock. Two settlers came and threatened them. One of the children called other family members to the site, among them Muna, who brought B'Tselem’s camera with her. She documented the settlers leaving the site, and then, a few minutes later, she filmed four masked settlers armed with clubs heading toward the family members. She managed to document the settlers assaulting one of them and then the camera fell from her hands and she ran to seek help while the attack continued. To view video click here .
The shooting of a hand-cuffed detainee: Filmed by Salam Kan’an, high-school student from Ni’lin, a village west of Ramallah - The film shows a soldier, standing next to a lieutenant colonel, firing a rubber-coated metal bullet from close range at Asharf Abu Rahma who is hand-cuffed and blindfolded. Media coverage of the incident, which took place on 20 July 2008, led to a heated public debate on security forces’ treatment of Palestinians. The soldier and his commanding officer were subsequently tried and convicted, but were given light sentences. To view video click here .
Coming to light: Filmed by ‘Awatef al-Jadali, al-Bureij refugee camp, Gaza Strip - Schoolgirls on a “fun day” in Gaza City. Between the games and songs, the girls describe their experiences in Operation Cast Lead, the major military operation in Gaza in December 2008 and January 2009. To view video click here .
“A shared house”: Filmed by Muna and Muhammad al-Kurd, 12-year-old twins from Sheikh Jarrach, East Jerusalem - - September 2010: With official approval, settlers seized control of the front part of the twins’ house in East Jerusalem. They and their family live in the back of the house.To view video click here .
Life in a cage: Filmed by Fidaa Abu ‘Ayesha, then a high-school student from the Tel Rumeida neighborhood, in Hebron - In 1986, a settlement was established inside the Tel Rumeida neighborhood, in the heart of Hebron. Over the years, the presence of settlers made life intolerable for Palestinians, and many left Tel Rumeida. The Abu ‘Ayesha family remained and has suffered daily harassment by settlers. The video documents a settler from the neighborhood verbally assaulting the photographer. This footage generated extensive media coverage and attention by policymakers and the public both in Israel and around the world. To view video click here . Quelle
9.3.2012
100 Jahre
Internationaler Frauentag -
8.3.2012
- Eine kleine
Nachlese..... -
Maariv:
"Muslimische Frauen, Israels Geheimwaffe,
um in der Apartheid-Woche Gegendarstellungen
abzugeben" -
Saed Bannoura
- Die israelische
Zeitung Maariv veröffentlichte heute
einen Report, der besagt, dass eine
muslimische Frau von der Stadt Dir Hanna
Arab im Norden Israels, zu einem israelischen
Team gehört, das eingesetzt wurde, um
in der an den Colleges in Südafrika
abgehaltenen "Apartheid-Woche" Gegendarstellungen
zu abzugeben. (...) Israel hat in den
letzten Jahren eine ausgeweitete Kampagne
gestartet, um Studenten für eine Kampagne
in Colleges rund um die Welt inkl. Südafrika
zu rekrutieren, die in pro-palästinensischen
Kampagnen, die die illegalen israelischen
(Rechts-)Verletzungen und die Apartheidpolitik
gegen Araber und Palästinenser darstellen,
Gegendarstellungen abgeben. Die Kampagne
hat v.a. zum Ziel, pro-palästinensischen
Aktivitäten, die den akademischen Boykott
auf den internationalen Campus fördern
sollen, zu entgegnen. >>>
UNRWA erinnert an die schwere humanitäre
Krise, in der 2,5 Millionen palästinensische
Flüchtlingsfrauen leben
-
08.03.2012 - Das spanische
Komitee der UNRWA erinnerte heute aus
Anlass des Internationalen Frauentages
an die ernste humanitäre Krise, in der
mehr als 2,5 Millionen palästinensische
Flüchtlingsfrauen leben, ein Ergebnis
des palästinensisch-israelischen Konflikts.
Die Organisation hebt den Kampf um die
Menschenrechte hervor, die die palästinensischen
Frauen in dem besetzten Teritorium Tag
für Tag führen, für ihre Rechte, für
ihre Gleichstellung als Frauen, größere
Entscheidungsmöglichkeiten und ihre
wichtige Rolle bei der Friedensstiftung.
Das Komuniquee weist darauf hin, dass
die palästinensische Krise zu einem
sozio-strukturellen Wandel geführt habe,
der die Frauen in Folge des wirtschaftlichen
Zusammenbruchs dazu bringt, zusätzlich
zu den häuslichen Pflichten die Verantwortung
für den Lebensunterhalt der Familie
zu übernehmen. Es macht aber darauf
aufmerksam, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten
immer rarer werden. "Die Arbeitslosigkeit
bei Frauen erreicht im Gazastreifen
47%, dabei leben etwa 400.000 Personen
unter der Armutsgrenze", wie die >>>
Palästinensisches Frauenradio kämpft
für Gleichstellung
- Andreas Hackl - Maysoun
Odeh Gangat hatte Glück im Leben. Sie
durfte eine Privatschule besuchen und
konnte einem Beruf nachgehen, für den
sie Leidenschaft empfindet. Heute ist
sie die Direktorin des palästinensischen
Frauenradios al-Nisaa. Im Kampf für
eine Besserstellung der Frau in Palästina
will sie vor allem eines: Erfolgsgeschichten
aufzeigen. "Nachdem mein Vater 1967
gestorben ist, hat meine Mutter vier
Kinder alleine aufgezogen. Unsere Bildung
war ihr dabei am wichtigsten", sagt
Maysoun im Al-Nisaa-Studio in Ramallah.
"Auch das ist ein Erfolg." Seit eineinhalb
Jahren läuft auf al-Nisaa wöchentlich
eine Sendung über palästinensische Frauen,
die mit Hilfe von sogenannten Mikrokrediten
zu Geschäftsfrauen wurden. Einmal pro
Woche spricht eine dieser Frauen . >>>>
Ein
Lagebericht zur Situation der Frauen
in Palästina Die Rolle der Frauen in
Gaza - Die Lage der
Frauen in Gaza ist medial und wissenschaftlich
kaum dokumentiert. JournalistInnen,
die sich in den okkupierten Gebieten
aufhalten, konzentrieren sich vor allem
auf das Kriegsgeschehen und die Politik.
Meine bisherigen ethnologischen Forschungen
zeigten, dass sich die Rollenanforderung
der Frauen in Gaza erweitert hat: Es
wird von ihnen erwartet, dass sie ihre
ursprünglichen Rollen als Mütter und
Ehefrauen einnehmen, zusätzlich zwingen
sie die politischen und ökonomischen
Umstände auch in andere Rollen, wie
die der Familienerhalterin einzunehmen.
Aber obwohl viele Frauen arbeiten und
eine repräsentative Rolle innehaben,
wird von vielen in der palästinensischen
Gesellschaft diese langfristige Veränderung
in der Stellung der Frau noch nicht
akzeptiert. Das resultiert oft in Selbstzweifel
und einem unsicheren Übergangsstatus.
(...) Hava - eine (zu) emanzipierte
Frau? - Eine dieser Frauen ist Hava,
die im palästinensischen Flüchtlingscamp
Shati aufwuchs. Ihren Ehemann Ahmed
lernte sie als Studentin bei politischen
Aktionen kennen. Kurz nach der Geburt
ihrer beider Kinder wurde Ahmed aufgrund
seiner politischen Aktivitäten inhaftiert
und blieb von nun an für neun Jahre
im Gefängnis. Nach anfänglicher Verzweiflung
wurde Hava aktiv: Sie strebte ein "besseres"
Leben für ihre Kinder an, engagierte
sich in der Frauenbewegung, arbeitete
zunächst für eine NGO, dann für die
UNO. Sie zog vom Flüchtlingscamp in
einen besseren Stadtteil und die Kinder
besuchen Privatschulen. >>>
Frauenquote in Palästina - Sie wollen
Spaß - Susanne Knaul
- Frauen übernehmen jetzt Führungspositionen
in Ramallah. Die Einführung einer Quote
hat Bewegung ins gesellschaftliche Leben
der Stadt gebracht. >>>
Berufliche Benachteiligung von Frauen
in Palästina - Vergeudete Talente
- Obwohl palästinensische
Frauen oft besser ausgebildet sind als
Männer, sind ihre Arbeitschancen schlechter.
Die Folge: Vor allem junge Akademikerinnen
müssen Stellen annehmen, die nicht ihrer
Qualifikation entsprechen. Ein persönlicher
Erfahrungsbericht von Viola Raheb -
Dem "Arab Human Development Report 2005"
der UN zufolge hat sich die Situation
der Frauen in der arabischen Welt in
den vergangenen Jahrzehnten stark verändert.
Beim Thema Frauen und Arbeit ist diese
Veränderung aber nur begrenzt erfreulich.
Zwar hatten die arabischen Länder zwischen
1990 und 2003 mit 19 Prozent den weltweit
höchsten Anstieg des Frauenanteils an
der wirtschaftlichen Aktivität. Trotzdem
erreichte die Beteiligung von Frauen
insgesamt immer noch nur ein Drittel
und war somit die niedrigste der Welt.
>>>
Frauen im palästinensischen Flüchtlingslager
- Kaum Anlass zu
Hoffnung haben die Menschen im Flüchtlingscamp
Dheisheh nahe Bethlehem. Der Alltag
ist geprägt von Angst, Armut und ständiger
Anspannung. AMICA e.V. baute im Camp
ein zweistöckiges Therapiezentrum mit
Kinderbetreuung und Seminarräumen. Das
Team, bestehend aus einer Psychologin
und mehreren Sozialarbeiterinnen, bietet
den Frauen aus dem Camp und den umliegenden
Dörfern sofortige sowie langfristige
therapeutische Hilfe. - Warum wir uns
einsetzen – traumatischer Alltag - Das
Camp wurde vor mehr als sechzig Jahren
als Notunterkunft für ca. 3400 Flüchtlinge
gegründet, die während des Ersten Arabisch-israelischen
Kriegs aus Dörfern in der Umgebung von
Jerusalem und Hebron fliehen mussten.
Heute leben dort fast 11.000 Menschen
auf engstem Raum. Der Alltag ist geprägt
von Angst, Armut und ständiger Anspannung.
>>>
Amica e.V. Freiburg - NGO - Unsere
Projekte in Palästina
- Ungefähr fünfzehn Autominuten von
Jerusalem entfernt, in der Nähe von
Bethlehem, befindet sich das palästinensische
Flüchtlingslager Dheisheh. Seit 2004
arbeitet AMICA e.V. mit dem Frauenkomitee
der Kultur- und Jugendorganisation Ibdaa
zusammen. - Frauen im palästinensischen
Flüchtlingslager - Kaum Anlass zu Hoffnung
haben die Menschen im Flüchtlingscamp
Dheisheh nahe Bethlehem. Der Alltag
ist geprägt von Angst, Armut und ständiger
Anspannung. AMICA e.V. baute im Camp
ein zweistöckiges Therapiezentrum mit
Kinderbetreuung und Seminarräumen. Das
Team, bestehend aus einer Psychologin
und mehreren Sozialarbeiterinnen, bietet
den Frauen aus dem Camp und den umliegenden
Dörfern sofortige sowie langfristige
therapeutische Hilfe >>>
8.3.2012
Tag
der Scharfmacher - AIPAC-Treffen
in Washington: Demagogische
Reden republikanischer Präsidentschaftsbewerber
beschließen die Konferenz der Israel-Lobby.
Harter Konter von Obama
- Knut Mellenthin - Die Jahreskonferenz
der US-amerikanischen Pro-Israel-Lobby
AIPAC, die am Sonntag mit einer Ansprache
Barack Obamas begann, ist mit heftigen
Angriffen gegen den Präsidenten zu Ende
gegangen. Die Schlußsitzung am Dienstag
morgen (Ortszeit) stand im Zeichen der
Grußadressen der drei wichtigsten republikanischen
Bewerber um die Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl
im November.(...) Alle drei Politiker
konzentrierten sich darauf, Obama Schwäche
gegenüber Iran vorzuwerfen und sich
gegenseitig mit aggressiven Sprüchen
zu überbieten. Der Preis ging zweifellos
an Gingrich, der per Satellit verkündete:
»Die rote Linie ist jetzt!« Das Publikum
erhob sich begeistert zum Applaus. >>>
Hamas will Iran im Kriegsfall nicht
unterstützen - Sollte
es zum Krieg mit dem Iran kommen, will
Hamas ihrer Schutzmacht nicht mit Angriffen
auf Israel helfen. >>>
Video -
Netanjahu hat der ganzen Welt seine
Agena diktiert und die ist: Iran, Iran,
Iran", berichtet
ZDF-Korrespondent Christian Sievers
nach dem Spitzentreffen mit US-Präsident
Obama aus Tel Aviv. >>>
Hamas denies it intends to stay out
of Israeli war with Iran
- Speaking to Iran’s semi-official Fars
news agency, Mahmoud Zahar says retaliation
‘with utmost power is the position of
Hamas with regard to a Zionist war on
Iran.>>>
Kriegspläne - Israel will zusätzliche
US-Bomben und Tankflugzeuge für Angriff
auf Iran >>>
Ranghohe US-Militärs schalten Inserat
gegen Irankrieg
>>>
Aufruf - Erklärung: Friedens- statt
Kriegspolitik im Irankonflikt
- Mit der Bitte
um Verbreitung und Unterstützung. Die
Erklärung als PDF mit Rückmeldecoupon
zum Ausdrucken:
http://www.friedenskooperative.de/themen/iran-erklaerung.pdf
oder gleich
online unterzeichnen .
-
Liste UnterzeichnerInnen
Friedens- statt Kriegspolitik
im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen
sofort beenden
- Eine Erklärung aus
der Friedensbewegung und der Friedensforschung
Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich
zu. Das vom Westen geplante Ölembargo
und der Boykott der iranischen Zentralbank
sind gefährliche Interventionen. Schon
einmal verhängten Großbritannien und
USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo
gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch
gewählten Regierung Mossadegh führte.
Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos
treffen vor allem die Menschen im Iran.
Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen
Regime die Rechtfertigung, sich mit
Hinweis auf die historische Parallele
als Opfer westlicher Aggression und
als legitime Verteidiger und Beschützer
der Unabhängigkeit des Iran, eines für
alle Iraner vorrangigen politischen
Ziels, darzustellen. Die militaristischen
Strömungen in der Islamischen Republik
fühlen sich so geradezu legitimiert,
mit der Schließung der Straße von Hormuz
im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation
ist auf dem besten Wege, in einen Krieg
einzumünden. Er würde nicht nur für
die Menschen im Iran katastrophale Folgen
haben, sondern auch die gesamte Region
auf weitere Jahrzehnte destabilisieren.
>>>
War on Iran? -
Dr. Ludwig Watzal - Having perceived
the hype around the yearly gathering
of the Israel Lobby organized by “The
American Israel Public Affairs Committee”
(AIPAC) in Washington, D. C., and having
listened to President Obama’s speech
to the AIPAC audience, I was flabbergasted
by the twists and turns taken by the
leader of the sole “hyper power” to
please the well organized bunch of lobbyists
who advocate a war of aggression against
Iran. Despite knowing better, Obama
kowtowed before this propaganda event.
Instead of confronting Netanyahu and
the Israel Lobbyists head-on with the
political consequences >>>
Will US rescue Israeli pilots?
- Ron Ben-Yishai - Ynet - "Netanyahu
knows that Obama needs him on a presidential
election year and apparently attempted
to leverage this fact to the maximum."
>>>
Top U.S. army official: Mideast peace
stalemate endangers American interests
in region -
Marine Corps Gen. James Mattis, head
of U.S. Central Command, says non-resolution
of Israel-Palestine conflict exacts
'steep price'; says Iran poses greatest
threat to U.S. regional interests. -
Amir Oren - During an annual briefing
Tuesday in the U.S. Congress, Marine
Corps Gen. James Mattis, head of the
Central Command, issued a warning about
a continued impasse in the Israel-Palestine
conflict. >>>
Sonderseiten zum Iran
>>>
Iran - Collagen von Carlos Latuff
>>>
"Christ at the Checkpoint" Konferenz
behandelt Herausforderungen für die
palästinensische Kirche
- Ella David und Kelly - Diesen Montag,
den fünften März sprachen während der
Eröffnungssitzung der "Christ at the
Checkpoint" Konferenz fünf Redner über
verschiedene Aspekte des Nahostkonfliktes
im Kontext christlicher Identität. Die
beiden zentralen Themen des Abends drehten
sich um die Notwendigkeit wachsenden
Verständnisses zwischen Christen und
Juden - in- und außerhalb Israels und
Palästinas - sowie die Frage wie der
israelischen Besatzung unter der Überlegung
"Was würde Jesus tun?" Widerstand entgegenzusetzen
sei. >>>
Palästinensischer Premierminister
Salam Fayyad spricht vor "Christ at
the Checkpoint" Konferenz
- Der Premierminister
der palästinensischen Autonomiebehörde,
Salam Fayyad, spricht zu den Delegierten
auf der Eröffnungssitzung - Gestern
Abend wurde in Bethlehem die christliche
"Christ at the Checkpoint" Konferenz
eröffnet. Auf der Eröffnungsfeier der
eine Woche dauernden Konferenz wurden
mehrere Reden, unter anderen vom Präsidenten
des Bethlehem Bible College, Bishara
Awad, gehalten. Ungefähr 600 Delegierte
wurden zur Konferenz eingeladen, die
im Intercontinental Hotel in Bethlehem
abgehalten wird. Die Konferenz begann
um 17 Uhr 30 mit der Eröffnungsrede
des Premierministers der palästinensischen
Autonomiebehörde, Dr. Salam Fayyad.
Fayyad wurde herzlich willkommen geheißen
und begann seine Rede damit, im Namen
des Präsidenten der palästinensischen
Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, den
Delegierten für ihre Reise zu dieser
Konferenz zu danken. Er sprach über
verschiedene Themen in Bezug auf Palästina,
insbesondere den Kampf um die Staatlichkeit
Palästinas vor der >>>
45 Palestinians arrested in the last
three days - The
Alternative Information Center (AIC)
- On Wednesday at dawn Israeli soldiers
arrested twelve Palestinians from the
districts of Nablus, Qalqilia, Ramallah,
Bethlehem and Hebron in the West Bank.
Troops entered several cities, towns,
villages and refugee camps during the
night arrests and searched dozens of
homes. In several cases the soldiers
also forced the residents out of their
homes and interrogated a number youths.
In addition Israeli forces seized 15
vehicles in Barta’a al-Sharqiya, a village
northwest of Jenin on Wednesday. - Tawfiq
Kabaha, head of the village council,
says that the forces stormed the village
at dawn, raided the village’s market
area and its industrial zone and seized
15 vehicles. On Tuesday March 6, 17
Palestinians, including four teenagers,
were arrested. The detainees were transferred
to the Israeli interrogation centers.
Tuesday dawn, military forces raided
the village of Beit Ummar, northwest
of Hebron, and arrested three minors,
one of whom is only 15 years old. The
arrests sparked confrontations between
the Israeli forces and the youth in
the village. The youth threw stones
at the Israeli soldiers, and the Israelis
launched tear gas canisters which caused
some asphyxiation injuries. In addition
a resident of Jerusalem was arrested
in a checkpoint at the entrance to the
village and his car was confiscated.
>>>
Germanely German - Now for today’s
fun and games . Hebron
attracts all sorts of interesting people,
who say all sorts of interesting things.
Not too long ago, when the Meretz party
came to tour, former (thank G-d) MK
Musi Raz told me, in answer to a question
that, no, Hebron should not be Judenrein.
Rather it should be (in Hebrew) ‘mitnachalim-rein’
– in other words, ‘cleansed of settlers.’
He was referring to people like me,
my family, my friends, and all the others
who live here. >>>
Felicia Langer
Mit Leib und Seele
Autobiographische Notizen
ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00
€ -
www.zambon.net