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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 143
 

 

Israel ‘charity’ accused of racism suffers another blow - The Jewish National Fund (JNF), a British charity implicated in human rights violations in Israel, received yet another blow when Green Party of England and Wales members voted overwhelmingly to support an international call for action against JNF practices in Israel and the Occupied Palestinian Territories, and to revoke its charity status in the UK. Green Party member Deborah Fink, who is co-founder of Jews for Boycotting Israeli Goods, moved the motion on Sunday. Fink alerted the conference to “JNF greenwash” and said that “the Green Party stands for environmental and social justice, the upholding of human rights, is against racism and is officially in solidarity with the Palestinian people who have called for this campaign. The JNF is a major impediment to realisation of Green Party policy on the Middle East, therefore the JNF should be condemned. >>>

 


12.3.2012
 


Israel bombardiert den Gazastreifen weiter -  12.3.2012 - Die Zahl der getöteten Palästinenser ist auf 18 gestiegen. Netanyahu verteidigt (Israel), man ergreife "die notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung". Liebermann für Einmarsch in den Gazastreifen. Israelische Bomben fallen weiter auf Gaza. Die Luftangriffe der israelischen Armee haben in den drei Tagen der Offensive bereits 18 Palästinenser getötet, zuletzt einen 12-jährigen Jungen. Die israelischen Armee bestätigt in einem Komuniquee, "ein Terrorkommando, das sich im Endstadium der Vorbereitung befand, um aus dem nördlichen Gazastreifen Raketen auf Israel zu werfen" und in der selben Gegend "zwei Orte, von denen Raketen geworfen werden" aus der Luft angegriffen zu haben. Die Bombardements, die am Freitag begonnen haben, haben zur größten Gewaltspirale über dem Gazastreifen seit dem vergangenen Oktober geführt. Der kleine Ayub Amer Asalia wurde von einer israelischen Raketen getroffen, als er heute im Osten des Flüchtlingslagers Dschabalia im nördlichen Gazastreifen auf dem Weg zur Schule war, wie die offizielle palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa berichtete. Zwei weitere Kinder, darunter ein 7-jähriger, wurden bei dem Bombardement verletzt. >>>
Child Killed - image by saraya.ps

  Israel setzt Luftangriffe auf Gaza fort

 

Jordanien bezeichnet die israelischen Angriffe auf Gaza als "barbarische Aktion" - 12.3.2012 - Die jordanische Regierung rügte heute die israelischen Luftangriffe auf den Gazastreifen, die seit Freitag in der größten Gewaltspirale in der Zone seit Oktober 18 Palästinensern das Leben gekostet hat, als "barbarische Aktion". "Die jordanische Regierung weist die barbarischen israelischen Angriffe auf unbewaffnete Palästinenser zurück und macht Israel für die Folgen dieser Eskalation gegen Gaza voll verantwortlich", sagte der jordanische Sprecher, Minister Rakan Mayali. Mayali verlangte ein "sofortiges Ende" der israelischen Angriffe, die den Tod von 18 Palästinensern – zwei von ihnen Zivilisten – verursacht hat, und drückte die völlige Solidarität seines Landes mit dem palästinensischen Territorium aus. Heute sind im Gazastreifen schon mindestens drei Personen getötet worden, darunter ein 13-j. Kind, das auf dem Weg zur Schule im Osten des Flüchtlingslagers von Dschabalia (im nördlichen Gazastreifen) von einer israelischen Rakete getroffen wurde, wie die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur "Wafa" berichtet. Zusätzlich zu den 18 Todesopfern wurden 30 Verletzte registriert, vier von ihnen in Israel, in einer Eskalation, die am vergangenen Freitag nach dem Tod des Generalsekretärs der extremistischen Gruppe Volkskomitees des Widerstands, Zuhair al Qaisi, und seines Schwiegersohns Mahmud Hanani den Anfang nahm. Israel argumentiert, man hätte Qaisi getötet, weil er ein Attentat auf (israelisches) Territorium von Sinai aus vorbereitet hätte. Quelle: http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38148 - aus dem Spanischen übersetzt von K. Nebauer 


Israeli strike 'kills Palestinian boy' in new Gaza assault



Massaker in Gaza - Israelische Luftschläge gegen Palästinenser fordern Tote und Verletzte. Raketenbeschuß Südisraels als Antwort - Karin Leukefeld - Mit der »schlimmsten Luft­attacke seit dem Krieg 2008/09«, so Augenzeugen, hat die israelische Armee am Wochenende mindestens 17 Personen getötet, darunter ein zwölfjähriger Junge. Nach Angaben palästinensischer Ärzte wurden bis Sonntag früh mindestens 30 Personen verletzt, fünf von ihnen befinden sich in kritischem Zustand. Unter den Verletzten sind auch Muamin Shrafi, Reporter eines Satellitenfernsehsenders, und dessen schwangere Frau, meldete die palästinensische Nachrichtenagentur Maan News. Das Haus des Ehepaares sowie das von Nachbarn seien bei den Angriffen getroffen worden. >>>

Bild links - Zwei verwunderte Kinder werden tranportiert.


Fifteen Palestinians Killed, 30 Injured, In 24 Hours

#GazaUnderAttack March 10, 2012 – Death toll Israel’s new massacre now 16 – Photography >>>

Palästina: Zahlreiche Tote bei zionistischen Luftangriffen >>>


Israel hofft auf Deeskalation per Raketenabwehr - Gil Yaron - Israels Luftwaffe schlägt in Gaza zu, radikale Palästinenser schießen Raketen auf Israels Ballungszentren, daraufhin gibt es neue Vergeltungsschläge - die Gewalt in Nahost eskaliert. Nun soll ein neues Abwehrsystem die Wende bringen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen. Die Späher der israelischen Luftwaffe kündigten sich mit einem Surren an. Am Freitagnachmittag sollen die Motoren von Aufklärungsdrohnen über Gaza zu hören gewesen sein. Wenig später raste eine Rakete ins Heck des VW Lupo von Suheir Qaisi. Die Wucht der Explosion tötete den Anführer der Volkswiderstandskomitees (Popular Resistance Committees - PRC) auf der Stelle, neben ihm kam auch sein Beifahrer Ahmad Hanini ums Leben, ein weiterer Kommandant der PRC. Der Raketenangriff leitete eine neue Eskalation der Gewalt rund um den Gaza-Streifen ein. >>>
 

Way to go, IDF! - The cyclical ritual of bloodletting between Israel and Gaza always prompts two questions: 'Who started it?' and 'Whose is bigger?' - Gideon Levy - Here we go again - a targeted killing; retaliation; retaliation to the retaliation. Here we go again - The reflexive act; the harsh rhetoric; the blindness. The Israel Defense Forces carries out a targeted killing. The Palestinian organizations avenge it - and it's the Palestinians instigating war and terrorism. MK Danny Danon (Likud) has, of course, already called for "all of those in possession of weapons in the Gaza Strip" to be targeted because of the "million people living under fire." >>>
 

Ashrawi: “Israel Is Committing Extrajudicial Executions - Member of the Executive Committee of the Palestinian Liberation Organization (PLO), Dr. Hanan Ashrawi, stated Saturday that Israel is committing crimes and extrajudicial assassinations against the Palestinian people in the Gaza Strip, and that Israeli Prime Minister, Benjamin Netanyahu, is seeking further provocation in order to destabilize the region, and to provoke the Palestinians into further retaliation. >>>
 

Israel's bogus case for bombing Gaza obscures political motives - Max Blumenthal - In the last two days, Israeli forces have killed at least 15 residents of the Gaza Strip and wounded over 30. Among the dead are two young boys (see here and here), while the wounded included a reporter from the Ma'an News Agency and his pregnant wife. Militant factions in Gaza have responded to the Israeli assault by launching several homemade rockets at Southern Israel, leaving two injured and no one dead. >>>
 

Death toll climbs in Israel raids on Gaza

Israel pounds Gaza in pre-emptive strikes


Dokumentation - Gaza >>>
 

 

Friedlicher Widerstand, Internationaler Frauentag, 8. März 2012
 

Im Herzen des palästinensischen Kampfes ist ein Bewusstsein, das sie nicht aufgeben wird - Deanna Othman, 8. März 2012 - Wenn ich mir den Kampf um Palästina vor Augen führe, sehe ich immer ein weibliches Gesicht. Nein, ich stelle mir nicht Yasser Arafat vor. Oder Mahmoud Abba. Oder Khaled Mashaal. Das Symbol des palästinensischen Kampfes ist in meinen Augen immer eine Frau.

Vielleicht hat sie keinen berühmten Namen. Oder ein Gesicht, dass jeder kennt. Sie saß an keinem Verhandlungstisch und hat keinem Würdenträger die Hand gegeben, das ist sicher. Aber ihr Einsatz wird den Wendepunkt für den palästinensischen Kampf bringen, um die Fesseln der Besatzung abzuwerfen.

Palästinensische Frauen sind auf keineswegs unterwürfig. Unsere Grossmütter haben Geschichten ertragener Mühsal und erlittener Not an uns weitergegeben, die wir kaum fassen können – Geschichten vom Exil, von Misshandlungen, vom Verlust geliebter Menschen und vom Elend, die alle auf eine Weise verbunden sind mit den verheerenden Auswirkungen der Besatzung. Ob sie weiterhin ein Leben unter Zwang führen oder auf der Suche nach einer besseren Zukunft für ihre Familien in andere Länder ausgewandert sind, so bleiben doch die Narben des Leidens unauslöschlich in ihrer Existenz. Die ständigen Prüfungen  >>>

 

Nariman Tamimi aus Nabi Saleh über den Widerstand gegen Israels Besatzung - Nariman Tamimi aus dem Westbankdorf Nabi Saleh ist eine Aktivistin des friedlichen Widerstandes gegen Israels militärische Besetzung von palästinensischem Land und mit Bassem Tamimi verheiratet. Ihr Mann wurde am 24. März 2011 von der israelischen Armee festgenommen und im Gefängnis Ofer in der Westbank inhaftiert. Seit Juni 2011 steht er wegen der Organisation und Teilnahme an den wöchentlichen Freitagsprotesten seines Dorfes vor einem israelischen Militärgericht. Die Proteste richten sich gegen die Angriffe von Bewohnern der benachbarten israelischen Siedlungskolonie Halamish, die unter dem Schutz der sraelischen Armee einen Brunnen und Felder des Dorfes für ihren Bedarf annektierten. Ein Mitstreiter von Bassem Tamimi wurde ebenfalls im März 2011 festgenommen und aufgrund der erzwungenen Geständnisse von zwei Jugendlichen aus dem Dorf wegen der Organisation von friedlichen Protesten gegen Israels langjährige militärische Besatzung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Am 3. März 2012 feierte das Dorf  die Rückkehr von Naji Tamimi mit einem Fest und Feuerwerk. Naji Tamimi besuchte am gleichen Abend das Grab eines Freundes. Mustafa Tamimi starb am 10. Dezember 2011 an seinen Verletzungen, nachdem ein israelischer Soldat beim Freitagsprotest am Vortag einen Hochgeschwindigkeits-Tränengaskanister direkt in sein Gesicht abgefeuert hatte:

Seit Bassems Inhaftierung wurden zwischen 13 und 15 Gerichtsverhandlungen angesetzt; bis zu fünf Sitzungen wurden verschoben, weil Zeugen nicht rechtzeitig vorgeladen wurden. Nach israelischem Recht muss ein Zeuge 10 bis14 Tage vor dem Termin schriftlich informiert werden. Islams Vater weigerte sich  deshalb, seinen Sohn [der nach einem stundenlangen Verhör gegen Bassem und Naji aussagte] von einem Tag auf den anderen vor das Gericht zu bringen >>>

Nariam Tamimi Interview

 

Zwei Demonstranten verletzt bei den wöchentlichen Protesten gegen Israels Annexionsmauer am 9. März 2012 - Freitagsproteste gegen Israels Besetzung und die Annexionsmauer  in der Westbank fanden in den Dörfern Bil’in, Ni’lin, Nabi Saleh und Al Mas’ara statt. Die Demonstranten forderten die Freilassung von tausenden von palästinensischen Gefangenen in Israels Gefängnissen und zeigten  ihre Solidarität mit Hana Shalabi, die sich seit drei Wochen in einem unbefristeten Hungerstreik befindet.

In Bil’in, westlich von Ramallah, wurde Armee-Tränengas von besondere Stärke eingesetzt und führte zu besonders intensiver Atemnot und erheblichen Beschwerden bei den Teilnehmern des Protestes aus dem Dorf, der Westbank, Israel und dem Ausland. Zwei junge Palästinenser wurden durch gummi-ummantelte Stahlkugeln verwundet.

Das Bürgerkomitee Bil’in gegen die Mauer verurteilte die willkürliche Entscheidung eines Militärgerichts gegen den Photographen Hamza Bornat, der zu 18 Monaten Gefängnis und 5000 Schekel Geldstrafe verurteilt wurde. Hamza Bornat, 19, wurde vor vier Monaten festgenommen und musste für die Dauer des Gerichtsverfahrens im Gefängnis bleiben. Er wurde zum zweiten Mal für seine Teilnahem an den friedlichen Protesten in der besetzten Westbank mit Gefängnis bestraft: Vor zwei Jahren verurteilt ein Miliärgericht den Dorfbewohner aus Bil’in zu neun Monaten Gefängnis und verhinderte so, dass Hamza Bornat seinen Schulabschluss erreichen konnte. IMEMC, 10. März 2012; http://www.imemc.org/article/63135

Übersetzt und bearbeitet von Martina Lauer

 
 

Krieg als Ablenkung? - Israels Premier beschwört eine iranische Gefahr, hat aber wohl ein anderes Problem im Sinn - Norman Paech - Israel zeigt sich weiter entschlossen, Iran anzugreifen. Ein Schlag gegen die iranischen Atomanlagen sei »keine Frage von Tagen oder Wochen, aber auch nicht von Jahren«, drohte Ministerpräsident Netanjahu am Donnerstag nach der Rückkehr von seinem USA-Besuch. (...) Kein Zweifel, Benjamin Netanjahu hat in Washington nicht das bekommen, was er wollte. 13 000 frenetisch jubelnde Kriegsenthusiasten mit den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Newt Gingrich an der Spitze bei der proisraelischen Lobby AIPAC sind eben nicht dasselbe wie Barack Obama und Leon Panetta im Weißen Haus und Pentagon. Diese haben ihm offensichtlich eindeutig zu verstehen gegeben: kein Krieg vor den Wahlen im November. Netanjahu hat seit Jahren die internationale Aufmerksamkeit auf das iranische Atomprogramm zu lenken versucht. Mit den immer lauter werdenden Kriegsdrohungen ist ihm dies nun auch gelungen. Dass dahinter jedoch ein anderes strategisches Ziel lag, nämlich den sogenannten Friedensprozess von der Tagesordnung zu nehmen, wird jetzt auch in den USA von erklärt pro-israelischen Autoren offen eingestanden. . >>>
 

David Grossman hat das "das sehr ungute Gefühl", dass Netanyahu und Barak den Iran bombardieren werden - Der führende Schriftsteller Israels warnt eindringlich vor einem Krieg - Am 8. März postete die Wochenzeitung "The Nation" auf ihrer Internetseite einen Artikel von Larry Derfner aus Jerusalem. Thema ist die wachsende Kriegsgefahr im Nahen Osten und die zunehmende Kritik an der Kriegsrhetorik der politischen Führung Israels. Eckart Fooken hat den Artikel für uns übersetzt. - David Grossman spricht sich gegen Krieg mit dem Iran aus  - Larry Derfner - In seinem ersten öffentlichen Statement zum Konflikt mit dem Iran sagte David Grossman, der führende Schriftsteller der letzten Generation und die lauteste Stimme des moralischen Gewissens seines Landes, gegenüber The Nation, dass er Gegner eines Angriffs auf die Islamische Republik durch Israel oder die USA sei, da die zu erwartenden Folgen noch beängstigender seien als die Folgen eines Atombomben herstellenden Iran. „Ich will nicht, dass der Iran über nukleare Waffen verfügt, aber ich glaube, wenn die Sanktionen nichts bewirken, werden Israel und die ganze übrige Welt, so schmerzlich das sein mag, damit leben müssen,“ sagte Grossman und warnte, dass die Bombardierung des Iran „einen Alptraum, der nur schwer zu beschreiben ist“ >>>

Augstein und Blome vom 09.03.2012: Israel versus Iran - Krieg gegen die Bombe?


 

American expert: U.S. ‘green light’ for Israeli attack on Iran depends on ‘whether it can get the job done’ - Chemi Shalev - Walter Russell Mead, one of America’s foremost foreign policy gurus, tells Haaretz Iran may soon offer compromise formulas aimed at 'driving a wedge' between Israel and the U.S. >>>

 

IRAN Documentary Yesterday and Today : Rick Steves

Sonderseite - Der Iran zwischen den Zeiten >>>

 
 

BDS Gruppe Berlin - Pressemitteilung - Berlin, 11.März 2012 - Etwa 30 Menschen beteiligten sich heute an einer Kundgebung der BDS-Gruppe Berlin vor dem Eingang der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. BDS steht für die weltweite Kampagne für "Boykott, Desinvestition und Sanktionen", "bis Israel sich vollständig in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht verhält und seine Besatzung, Kolonisierung und Apartheidpolitik beendet.“ Diese Kampagne wird von zahlreichen palästinensischen zivilgesellschaftlicher Organisationen unterstützt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Menschenrechtsverletzungen, für die erstens die israelische Regierung und zweitens das Regime des Inselstaates Bahrain verantwortlich gemacht wurden.
Die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer, unter ihnen Menschen palästinensischer Herkunft, antifaschistischer Initiativen und Mitglieder der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" kritisierten, dass das israelische Tourismusministerium auf der ITB ein geschöntes "Israel-Image" präsentiere. Zum Beleg stellten zwei Kundgebungsteilnehmerinnen in einer szenischen Lesung Aussagen von der Internetseite des israelischen Tourismusministeriums Berichten der israelischen Menschenrechts-organisation B'tselem gegenüber.

Besonders wurde die Firma "Ahava Cosmetics GmbH" kritisiert, die auch mit einem Stand auf der ITB vertreten war: " Ahava verspricht 'geheimnisvolle Schönheit vom Toten Meer'. Aber die wirklichen Geheimnisse sind hässliche Wahrheiten – die Rohstoffe zur Herstellung ihrer Produkte kommen tatsächlich aus der besetzten palästinensischen Westbank, hergestellt in der illegalen Kolonie Mitzpe Shalem", so die Veranstalterinnen und Veranstalter.
Sie prangerten auch die Unterdrückung der schiitischen Bevölkerungs-mehrheit in Bahrain an: Schiiten seien dort "überproportional von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Menschenrechtsorganisationen bezeichnen die Zustände sogar als Apartheid." Der Menschenrechtsaktivist Abdulhadi al-Khawaja sei in Bahrain nach schwerer Folter zu lebenslanger Haft verurteilt worden und befinde sich seit 31 Tagen im Hungerstreik. Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten seine und die Freilassung aller politischen Gefangenen in Bahrain.
An die Besucherinnen und Besucher der ITB erging die Aufforderung, keinen Urlaub "in diktatorischen Regimen" zu verbringen, und statt eines Urlaubs in Israel die besetzten palästinensischen Gebiete zu besuchen.

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BDS on Trial in Paris: A Masquerade - A masquerade, lies and hypocrisy were once again on show last Thursday (8 March) in the Court of Appeal of Paris, where Olivia Zémor appeared for posting on the website www.europalestine.com a video of a boycott action by a dozen organisations which took place on 4 July 2009 in a Carrefour supermarket in Evry. The 4 plaintiff lawyers, as usual, repeated their same old mantras about the "great Israeli democracy" that we seek to "delegitimize" by daring to speak of apartheid, as well as "Hamas terrorism" (Mr. Goldnadel and Co. must have pronounced the word “KHamas” at least one hundred times). Customers of Carrefour were "offended" by this "grotesque show that they were made to witness" (funny how these Israeli agencies are now worried about customers’ well-being !). After singing and dancing, militants staged the scene of a massacre, lying down on the shop floor, covering themselves with sheets stained with ketchup, as a reminder of the dead and wounded Palestinians during the bombing of Gaza that happened just months previous. What happened over there was not something to be merely written off and forgotten about. >>>

 

Sonderseite: BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien  der Menschenrechte übereinstimmt. >>>

Weitere Links zum Thema

Global BDS Movement - Academic/Cultural Boycott - Consumer Boycott - Sports Boycott
BDS Kampagne - Deutschland >>>
BDS Info - Info Schweiz >>>
KoPI Palästina Israel: BDS - Boykott ... >>>
BAB - Berlin Academic Boycott >>>
Bremer Netzwerk - Protestpostkarten >>>
Frauen Netzwerk Nahost - Boykott israelischer Produkte Waren aus Israel und den illegalen Siedlungen Strichcode 729 >>>
Frauen Netzwerk Nahost - Wissen Sie woher diese Früchte kommen? >>>
List of Products from Settlements in the Occupied Territories >>>
Aufruf an israelische Soldaten, Kriegsverbrechen zu stoppen >>>
Gush Shalom >>>
Boykottaufrufe - Muslim Markt >>>

bds-info: Wie erkenne ich Konsumprodukte aus Israel? >>>
Videosammlung zum Thema BDS >>>
Grundlagendokumente zu BDS >>>
Basistexte zu BDS >>>
Welche Firmen profitieren von der Besa» >>>
Kulturboykott. Die BDS-Bewegung in Israel >>>
Nachrichten über BDS >>>
Betreff: BDS Paper about Successes in Europe and around the world - von Ueli Litscher >>>
FAQ on Boycott, Divestment, and Sanctions (BDS) >>>

 
 

Kameras gegen die Gewalt: Palästinenser filmen die israelischen Attacken - Anstatt zu den Waffen zu greifen, um gegen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung in den Hügeln von Hebron und im Gebiet der Autonomiebehörde zu kämpfen, haben die lokalen Einwohner eine neue Waffe gefunden: Filmkameras. Diese Idee, die von Aktivistenkollektivs, die sich für die Menschenrechte einsetzen, ausgedacht und unterstützt wird, macht es möglich, dass die internationale Gemeinschaft entdecken kann, was in dieser Konfliktzone wirklich passiert.

"Wenn die Siedler die Kameras sehen, benehmen sie sich nicht so wie sonst. Die Kamera hält sie nicht auf, aber die Art der Angriffe hat sich verändert. Jetzt kommen sie fast immer in der Nacht, wenn man sie nicht aufnehmen kann, oder sie durchsuchen uns nach Kameras", erzählt Nasser A-Nawakhah, ein Palästinenser, der selbst Opfer der Brutalität israelischer Soldaten geworden ist. Ein israelischer Militär hatte ihn zu Boden geworfen und zu schlagen begonnen, aber dank seiner Kamera und seines Freundes, der sie rechtzeitig einschalten konnte, besitzt Nasser jetzt Beweise dessen, was geschehen ist.

Die Angriffe der extremistischen Siedler sind ein großes Problem auch für die israelischen Menschenrechtsaktivisten, die die israelische Regierung für diese Rechtsverletzungen verantwortlich machen. Die Sprecherin des israelischen Menschenrechtszentrums, Sarit Michaeli, ist der Ansicht, dass der wichtigste Grund für die Angriffe auf Palästinenser und ihr Eigentum der fehlende Wille der israelischen Behörden ist, dafür zu sorgen, dass die Gesetze eingehalten werden, was den gewaltbereiten Siedlern eine klare Botschaft vermittelt. "Sie dürfen straflos angreifen und müssen sich für ihre Taten nicht verantworten", erklärt Michaeli. Es handelt sich ohne Zweifel um eine konstante Feindseligkeit, von der die Politik des Siedlungsbaus ein Teil ist. >>>

 
 

Fürther GRÜNEN-MdB dient sich der Israel-Lobby an - Institut für Palästinakunde -  Ein Hinweis auf eine Veranstaltung, die sich mit der aus Israel vehement angefachten Kriegstreiberei gegen den Iran befasste, veranlasste die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fürther GRÜNEN-MdB Uwe Kekeritz, dem Münchener EineWelthaus einen Beschwerde-Brief zu schreiben. Eine Beschwerde, in der Kekeritz wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lisa Badum, den Veranstalter, den Münchener Arbeitskreises Salam Shalom, in die Nähe von Antisemiten zu rücken versucht, offenbar mit Ziel das EineWeltHaus dazu zu bewegen, den Veranstaltern die Räumlichkeiten zu entziehen. Das traditionelle Verfahren der Iraellobby, um einer kritischen Öffentlichkeit das Wasser abzugraben. Bitte lesen Sie hier weiter.

Ergänzende Links:  Beschwerdebrief von Fr. Lisa Badum  |  Antwort von 'Salam Shalom'

 
 

Der Schmerz verbindet - Geschichte und Gegenwart: Eine jüdische Familie in Westjerusalem engagiert sich für die Aussöhnung mit den Palästinensern - Andreas Boueke - Freitag nachmittag im israelischen Hörfunk. Guy Elhanan moderiert seine kontroverse Talkshow mit dem arabischen Titel »Netuley Harta«, kein Müll. In dem Gespräch mit einem Studiogast geht es um das Mit- und Gegeneinander von Juden und Arabern in Israel, Gaza und im Westjordanland. Sein Gesprächspartner ist heute Aziz Abu Sarah, ein palästinensischer Journalist. Noch vor wenigen Jahren wäre er nicht einmal auf die Idee gekommen, mit einem jüdischen Moderator im Radio aufzutreten. »Ich war sehr aktiv in der Anti-Friedensbewegung«, erzählt er. »Als ich 13 war, habe ich mich der palästinensischen Partei Fatah angeschlossen. Ich war einer der führenden Leute ihrer Jugendbewegung in Jerusalem. Damals habe ich geschrieben, daß Israel ein terroristisches Land ist >>>

 
 

Palästina: Weibliche Gefangene der Zionisten berichten von Übergriffen - Aus Anlass des Weltfrauentages, eines offiziellen Feiertages in Palästina, bekräftigte die palästinensische Sozialministerin Magda al-Masry die zentrale Rolle palästinensischer Frauen im Kampf um die Freiheit - 800.000 Palästinenser waren seit Beginn des Nahostkonfliktes zu irgendeinen Zeitpunkt ihres Lebens in einem zionistischen (israelischen) Gefängnis, darunter mehr als 10.000 Frauen. Vielen von ihnen wurden Opfer sexueller Übergriffe, aber nur wenige fanden den Mut darüber zu sprechen. Aus Anlass des gestrigen internationalen Weltfrauentages brachen jedoch viele ihr Schweigen. S.H., die den Wunsch äusserte anonym zu bleiben, wurde einige Tage lang festgenommen, um Druck auf ihren Ehemann, der zur gleichen Zeit in Administrativhaft sass, auszuüben, ein Geständnis abzulegen. >>>

 
 

So kann es nicht weitergehen - Palästina braucht einen "gelenkten Zusammenbruch" - Jeff Halper, Israelisches Komitee gegen Häuserzerstörungen - 18.2.2012 - Während ich dies schreibe, sind die Bulldozer wieder geschäftig unterwegs in diesem unteilbaren Land mit dem Doppelnamen Israel/Palästina. Schon werden wieder palästinensische Häuser, Gemeindezentren, Stallungen und sonstige "Baulichkeiten" (wie die israelischen Behörden das wertfrei nennen) zerstört - in Jerusalem, Silwan und verschiedenen Teilen des C-Gebiets im Westjordanland wie auch bei den Beduinen - israelischen Staatsbürgern - in der Negev Wüste. Aber das sind nur noch Aufräumarbeiten: die letzten Palästinenser werden in ihre Gefängniszellen gescheucht. Dann wird man nichts mehr von ihnen oder über sie hören, sie werden kein Problem mehr sein, nicht in Israel und mit der Zeit auch nicht in der Welt, die mit wichtigeren und dringenderen Problemen befasst ist.

Die ZweiStaaten-Lösung ist tot - In einem bislang vertraulichen Bericht haben EU-Diplomaten in Jerusalem und Ramallah ernsthafte Bedenken geäußert wegen der "zwangsweisen Vertreibung" - im Sprachgebrauch der EU-Diplomaten ein besonders starker Ausdruck - von Palästinensern aus dem C-Gebiet. In dem C-Gebiet, das unter alleiniger israelischer Kontrolle steht und 60 % der Westbank umfasst, leben mittlerweile weniger als 5 % der palästinensischen Bevölkerung. Der Bericht konzentriert sich auf die wachsende Zahl von Hauszerstörungen durch die israelischen Behörden in diesem Gebiet und die wachsende wirtschaftliche Not der dort lebenden Palästinenser. Er erwähnt das fruchtbare und strategisch wichtige Jordantal, wo die palästinensische Bevölkerung seit Beginn der Besatzung von 250.000 auf 50.000 gesunken ist. Der Bericht geht auch auf die Pläne zur Umsiedlung der 3.000 Dschahalin-Beduinen auf einen kahlen Hügel oberhalb der Müllkippe von Jerusalem ein und kritisiert die weiter mit Tempo vorangetriebenen Hauszerstörungen, 500 im Jahr 2011. Gleichzeitig geht die "Judaisierung" von Jerusalem munter weiter >>>

 
 

Versöhnungsabkommen zwischen Hamas und Fatah - Ausbruch aus der Isolation - Das Anfang Februar unterzeichnete neue Versöhnungsabkommen zwischen der Hamas und der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat einen beispiellosen Kampf innerhalb der Hamas über ihren zukünftigen Kurs als islamistische Bewegung ausgelöst. - Michael Bröning - Im Zuge der revolutionären Veränderungen im Nahen Osten haben die Kräfte des politischen Islam einen Wahlsieg nach dem anderen errungen. Während sich der Westen mit dem rasanten Aufstieg moderater Islamisten in Tunesien, Marokko und Ägypten auseinandersetzt, kommt der Frage, welche Rolle Hamas in den Palästinensischen Autonomiegebieten spielt, große Bedeutung zu. Wie die Ereignisse der vergangenen Monate gezeigt haben, sind die Tage vorbei, in denen die Hamas im Nahen Osten fast völlig isoliert gewesen ist. >>>

 
 

“54 Dunums Declared as State Land” - Nahhalin village targeted with mew Israeli military evacuation orders - On February 25, 2012, the Israeli Occupation Army handed over Palestinian residents from Nahhalin village southwest of Bethlehem Governorate four military orders issued by the Israeli Custodian of State Property at the Israeli Civil Administration in the oPt issued on February 22, 2012 and hold numbers: 347 (8/12) - 342 (3/12) - 345 (6/12) – 346 (7/12). According to the Israeli military orders, owners of the targeted lands have to evacuate their 54 dunums of lands within 45 days and remove all what exists on it, this includes but not limited to trees, infrastructure installations, or anything else, under the pretext that the lands are classified as “State Land.” See photocopy of the Israeli military orders >>>

 
 

What role does AIPAC play in US elections? - Republican candidates have been making their pitch to the most powerful pro-Israel lobby in the US. - The American-Israeli Public Affairs Committee (AIPAC), the most powerful pro-Israel lobby in the US, is holding its biggest annual conference yet with around 13,000 delegates in Washington. For all those bidding to become the next US president, it has become an essential campaign stop. The group has strong ties to the religious right and evangelical voters. And it is a very influential force in Washington politics. Demonstrators from the occupy movement held a small protest outside the event urging no war on Iran and no US tax dollars for Israel. On Sunday, Barack Obama, the US president, took to the stage and told the audience that Israel  >>>

 

 


11.3.2012
 

 

Collage E. Arendt - zum Vergrößern das Bild anklicken - mehr >>>

HÄNDE   WEG !
Felicia Langer

Bei der Eröffnung des Kongresses der AIPAC (American-Israel Political Action Committee) wurde der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu kürzlich mit 100 „standing ovations“ geehrt. Seine Rede absolvierte er in sorgfältig modulierter Stimmlage und schmückte sie mit ausgesuchten amerikanischen Redensarten. Man konnte den Eindruck gewinnen, er sei der Schattenpräsident der Vereinigten Staaten von Amerika… Mit Pathos warb Netanjahu für den Krieg gegen den Iran: „Wenn wir ihn nicht führen, wird der Iran Israel auslöschen!“ Und er ging noch weiter, so weit wie  niemand, den ich bislang gehört habe: Er zitierte ein Dokument aus dem Jahre 1944, eine Bitte des jüdischen Establishments an die amerikanische Regierung, Auschwitz zu bombardieren. Und den negativen Bescheid darauf, aus Angst vor Racheaktionen wolle und könne man das nicht tun…Die Botschaft ist klar, und der tosende Beifall von 13.000 AIPAC-Mitgliedern erschreckend. Auch die persische Bedrohung vom Ende des dritten Jahrhunderts vor Christus, die gescheitert ist, fand Erwähnung….

Netanjahu war aber nicht allein, auch Präsident Barack Obama hat die Option Krieg nicht ausgeschlossen, seine Aussagen waren jedoch ambivalent, insbesondere die vor den Toren des AIPAC-Kongresses.

Am selben Tag, an dem sich Obama mit Netanjahu im Weißen Haus traf, erschien in der Washington Post ein Inserat, in dem ehemalige ranghohe amerikanische Militärs und Geheimdienstexperten sich gegen einen Krieg gegen den Iran aussprechen; sie nennen ihn „Krieg der Wahl“ gegen den Iran. (...)

Wie lange werden Sie, Benjamin Netanjahu, die Welt belügen können und unsere Toten dafür missbrauchen? Ich als Jüdin, die viele Tote zu beklagen hat, fast die gesamte Familie meines Mannes und meine eigene wurden von den Nazis ermordet, wehre mich aufs schärfste gegen diesen schändlichen Missbrauch als Rechtfertigung eines blutigen Angriffskrieges. Ich sage Ihnen, Benjamin Netanjahu: „Hände weg von den Toten des Holocaust, Opfer des Faschismus! Sie schänden ihr Andenken!“ >>>

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Israel tötet Palästinenserführer - 15 Tote bei neuer Gewalt - Nach der Tötung eines radikalen Palästinenserführers durch die israelische Luftwaffe ist die Lage im Gazastreifen wieder eskaliert. Bei 18 israelischen Luftangriffen starben bis Samstag mindestens 15 Palästinenser. Weitere 25 Menschen wurden in dem Landstrich am Mittelmeer verletzt, einige von ihnen schwer, wie der medizinische Notdienst in Gaza-Stadt berichtete. >>>


Opferzahl bei israelischen Luftangriffen steigt auf 17 - Die Gewalt am Gaza-Streifen nimmt zu. - Zwölfjähriger Palästinenser getötet - Binnen 24 Stunden mehr als hundert Raketen Richtung Israel geschossen -  Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Norden des Gazastreifens ist am Sonntag nach örtlichen Angaben ein zwölfjähriger palästinensischer Bursch getötet worden. Ein weiterer Mensch sei durch den Beschuss des Camps Jabalija verletzt worden, hieß es aus Kreisen dortiger Rettungskräfte. Die israelische Armee bestätigte den Angriff zunächst nicht. >>>


Weltweite Sorge über neue Gewalt in Nahost - 16 Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen - Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager im Gazastreifen ist am Sonntag ein zwölfjähriger palästinensischer Junge getötet worden. Weltweit wächst die Sorge, weil zwischen Palästinensern und Israelis wieder Raketen fliegen. Die neue Eskalation des Konflikts zwischen Israel und radikalen Palästinensern im Gazastreifen hat international Besorgnis hervorgerufen. Die Europäische Union und die USA forderten beide Seiten am Samstag auf, zur Ruhe zurückzukehren. Während bei israelischen Luftangriffen seit Freitag 16 Palästinenser im Gazastreifen starben >>>

 
 
 


10.3.2012
 

 



Palästina: Globaler Marsch nach Jerusalem formiert sich  - Der Globale Marsch nach Jerusalem (GMJ) war von Anfang an ein höchst ambitioniertes Vorhaben. Es galt als utopisch, war von keiner Partei getragen und die Initiatoren sassen weder in Europa noch in Nahost. - Die Idee stammt von Feroze Mithiborwala, einem indischen Linksaktivisten und Teilnehmer zahlreicher Sozialforen. Er hatte zuvor bereits einen Hilfskonvoi und das indische Schiff nach Gaza organisiert. Selbst mit muslimischem Hintergrund, kämpft er in Indien für ein säkulares System gegen den Hindu-Chauvinismus, der den Islam in ähnlicher Weise verfolgt wie der liberale Westen. Die anfänglicher Skepsis zunehmend überwindend, schlossen sich Schritt für Schritt Initiativen aus der Region an >>>

Globaler Marsch nach Jerusalem - (offizielle deutschsprachige Seite) >>>
 

GMJ Promotion

Sonderseite - Globaler Marsch nach Jerusalem >>>

 
 

Israel tötet Palästinenser-Chef mit Raketen - Es war ein gezielter Luftangriff: Das israelische Militär hat einen radikalen Palästinenserchef im Gazastreifen mit Raketen getötet - er starb in den Trümmern seines Kleinwagens. Mindestens drei weitere Menschen kamen ums Leben. - Gaza - Zwei israelische Raketen trafen Suheir al-Kaissi, Chef des militanten Volkswiderstandskomitees (PRC), offenbar am Freitag in seinem Auto im Süden von Gaza-Stadt. In den Trümmern des Kleinwagens starb auch einer seiner Helfer, Mahmud Hanani. Ein weiterer Insasse sei schwer verletzt worden, teilte der medizinische Notdienst im Gazastreifen mit. Unmittelbar darauf hätten Mitglieder verschiedener militanter Palästinensergruppen versucht, vom Gazastreifen aus Raketen und Granaten Richtung Israel zu schießen. >>>>

 
 

„Eine jüdische Seele“ - Uri Avnery, 10. März 2012 - WENN MAN es oberflächlich betrachtet, ist es ein belangloser Vorfall. In Gegenwart des ganzen politischen und juristischen Establishments wurde die liberale Präsidentin des Obersten Gerichtshofes Dorit Beinish, die das Rentenalter  von 70 erreicht hat,  durch einen konservativen Richter Asher Dan Grunis ersetzt. Am Ende der Feier wurde die Nationalhymne gesungen. Die Kamera schwenkte langsam von Gesicht zu Gesicht. Einen Moment lang ruhte sie auf dem Gesicht des Richters Salim Jubran. Er stand respektvoll wie alle anderen da, aber seine Lippen bewegten sich nicht.

Ein landesweiter Tumult entstand. Der Richter Jubran ist der erste arabische Bürger, der jemals als regulärer Richter am Obersten Gerichtshof amtiert. Die Parteien vom rechten Flügel waren wütend. Wie konnte er es wagen! Es ist eine Beleidigung der Staatssymbole. Er muss sofort entlassen werden. Noch besser wäre, ihn in ein Land zu deportieren, dessen Nationalhymne er zu singen bereit wäre. Andere behandelten den Richter mit Respekt. Er hat sein Gewissen nicht vergewaltigt! Wenn er die Nationalhymne gesungen hätte, wäre es reine Heuchelei, wenn nicht Verlogenheit gewesen. Also tat er genau das Richtige.

DER NAME der Nationalhymne Hatikva, bedeutet  auf hebräisch „die Hoffnung“. Sie wurde 1878 geschrieben, fast ein Jahrzehnt vor der Gründung der zionistischen Bewegung von einem  unbekannten Poeten als  Hymne für eine der neuen jüdischen Kolonien in Palästina. Sie wurde später als  offizielle Hymne der zionistischen Bewegung angenommen, dann von der  neuen jüdischen Gemeinschaft in Palästina und schließlich vom Staat Israel. Die Melodie war die eines rumänischen Volksliedes , die vielleicht  wiederum von einem alten italienischen Lied stammt …….  Der Text reflektiert den Geist der Zeit >>>

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Die Vernichtung schwebt über Palästina – nicht über Israel -   4.3.12  Autor anonym - Da um die Bedrohung, die von Irans nuklearem Potential ausgeht, in Tel Aviv und Washingtons ein Medienrummel gemacht wird, sind  es die Menschen, die in den besetzten Gebieten und in Ost-Jerusalem leben, die in wirklicher Gefahr sind. Eine der  aufgestellten Behauptungen, um Israels Forderung nach einem Blankoscheck - den Iran anzugreifen - zu rechtfertigen, ist die, dass die islamische Republik eine „existentielle“ Gefahr für den jüdischen Staat darstellt; auf Grund des Statements, dass man Israel von der Landkarte löschen wolle.

Diese Lüge ist so oft wiederholt worden, bis sie „Wahrheit“ geworden ist. Die wirkliche Wahrheit ist  wie immer völlig anders: Es ist Israel, das Palästina von der Landkarte löschen will  - Tag um Tag, langsam aber sicher und immer wieder eine  Siedlung.

Hier sind die realen Fakten:  Am 22. Februar dieses Jahres erkannten die israelischen Behörden  den illegalen Außenposten Shvut Rachel in der nördlichen Westbank an und genehmigten  dort für diese 500 neue Häuser. Der Plan wurde vom höheren Planungsrat der israelischen Zivilverwaltung genehmigt, die militärische Körperschaft, die die zivilen Angelegenheiten für den größten Teil der Westbank regelt. Nach einem Bericht stimmte das Komitee darin überein, die Siedlung mit etwa 100 schon gebauten Häusern und 95 ohne Genehmigung in Shilo (2000 Bewohner) gebauten Häusern im Nachhinein zu legalisieren. Es liegt >>>

 
 

Studie über Muslime in Deutschland - „Wissenschaftler sollten gewarnt sein“ - Innenminister Friedrich ist nicht allein: Die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus über den Missbrauch von „Muslim-Studien“ durch die Politik. Interview: Daniel Bax - taz: Frau Spielhaus, eine Studie über Muslime hat jüngst für Wirbel gesorgt: Innenminister Hans-Peter Friedrich nutzte sie in der Bild-Zeitung, die sie zunächst exklusiv hatte, um vor radikalen Muslimen zu warnen. Später stellte sich heraus, dass die Zahlen, auf die er sich berief, gar nicht repräsentativ waren. Hat Sie dieser schlampige Umgang mit wissenschaftlichen Daten überrascht? Riem Spielhaus: Nein. Die Ministerien suchen mit solchen Studien gerne die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit, um ihre Politik zuz legitimieren. Deshalb muss man als Wissenschaftler darauf achten, in welchen politischen Kontext man seine Arbeit stellt. Die Autoren der Studie, die im Auftrag des Innenministeriums erstellt wurde, sind jetzt entrüstet und verzweifelt darüber, wie sehr die Ergebnisse verzerrt wurden. Waren Sie naiv? Ja, denn wenn wir zurück blicken, gab es vergleichbare Fälle. >>>

 
 

Welcome to Tel Aviv Gay Vibe (dt. UT)

Das israelische Außenministerium ist in diesem Jahr schon wieder bei der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB), um die schwule/lesbische Gemeinde zum Reisen in die Apartheid-Stadt Tel Aviv zu locken:
 http://www.itb-berlin.de/en//AboutITBBerlin/MarketSegments/GayAndLesbianTravel/

Im März 2011 haben zwei in Berlin lebenden Israelinnen (Liad Kantorowicz und Inna Michaeli) die "nackte Wahrheit" über die verlogene Kampagne "Tel Aviv Gay Vibe" mit humorvolle Aktionskunst entblößt.
(Originalfassung auf Englisch bei http://www.youtube.com/watch?v=gzW5Tf4SaWo.)

Nun bringen wir ihre raffinierten, ironischen Witze mit deutschen Untertiteln.

Ja, sagt Liad, "Wenn Sie es sich leisten können nach Tel Aviv zu kommen, und wenn Sie nicht zufällig wie ein Araber aussehen, können Sie da fantastische Ferien erleben! Die Araber sind doch in Gefängnissen und Dörfern und werden dort überwacht und zwar mit neuster Technologie! Dadurch werden Sie, als weißer privilegierter, reicher Tourist davor geschützt, das alles sehen zu müssen!"

Schwule und Lesben, wie alle Andere, die auf Menschenrechte halten, rufen zum Boycott gegen Israel auf: "Kein Tourismus hinter der israelischen Apartheids-Mauer," mit einer Mahnwache vor der ITB am 11. März 2012 um 10 Uhr: http://bds-kampagne.de/

Siehe auch "Tel Aviv is the world's gayest apartheid travel destination" http://electronicintifada.net/blogs/benjamin-doherty/tel-aviv-worlds-gayest-a...

 

Sonntag, 11. März 2012
10:00 – 13:00 Uhr
Kundgebung vor der ITB
DagHammarskjöld Platz / Masurenallee
( gegenüber Haus des Rundfunks)

(SBahn Messe Nord/ICC; U Bahn Kaiserdamm, Theodor Heuss Platz;
Bus: Messedamm/ ZOB/ICC, 104, 139, 218, 349, M49; Messegelände/ICC: 104, 349)

 

Keine Unterstützung der israelischen Apartheid auf der ITB 2012
Aufruf zur Kundgebung vor der ITB in Berlin
 

Die BDS Gruppe Berlin ruft am Sonntag, den 11. März 2012 ab 10:00 Uhr dazu auf, vor der Internationalen Tourismusbörse (Masurenallee gegenüber dem Haus des Rundfunks) gegen die Beteiligung des israeilschen Tourismusministeriums und der Firma Ahava zu protestieren, weil sie die Besatzung und Kolonisierung  der besetzten palästinensischen Gebiete betreiben  und Teil der Apartheidstrukturen Israels sind.

Kolonialismus und Apartheid dürfen sich nicht lohnen! 
 
Weitere Informationen
http://bds-kampagne.de/articles/2012/03/04/keine-untersttzung-der-israelischen-apartheid-auf-der-itb-2012/

 

 

 Apartheid is a Crime, Not an Analogy  - Joe Catron - As Israeli Apartheid Week unfolds around the world, apologists for Israel's crimes against the Palestinian people scramble to defend their chosen regime's system of racism, ethnic cleansing, and occupation, against the charge of apartheid. "The apartheid analogy is fatally flawed," the Jerusalem Connection’s Shelley Neese writes. The David Project's David Bernstein says, "The apartheid analogy is specious and absurd." The Anti-Defamation League has even circulated an old report: "The Apartheid Analogy: Wrong for Israel." These commentators are right, but not for the reasons they claim. An apartheid 'analogy' is fatally flawed, specious, absurd, and wrong for Israel because apartheid is not an analogy, but a crime as well-defined in law as embezzlement or kidnapping. The most relevant statute, the 1973 >>>

 

 

Out of My Window. - To mark International Women’s Day, B’Tselem produced a DVD consisting soley of footage filmed by Palestinian women who volunteer with B’Tselem’s camera project: In 2007, B'Tselem began providing video cameras and training to Palestinians living in high-friction areas in the West Bank. In honor of International Women’s Day, B'Tselem is issuing a collection of videos filmed by women who volunteer in its camera project. The images provide the viewer with a unique look into these women’s daily lives. The women in the project live in a reality in which human rights violations are a daily occurrence. It is a reality most of us prefer not to see, yet the documentation is crucial and also transformative. The women photographers say that the cameras have changed their lives. They provide a tool for personal, social, and popular expression and they make these women effective human rights advocates in a traditional society in which the men usually take center stage. B’Tselem attaches a great deal of importance to women’s participation in the camera project and invests much effort in providing training and support for the volunteers. Description of the selections: Settler attack: Filmed by Nahala Mahmud Saleh, mother of five, from ‘Asira al-Qibliya, Nablus District >>>

Assault on shepherds in Susiya: Filmed by Muna a-Nawaj’ah, mother of three - The Nawaj’ah family, which lives in a tent encampment in the southern Hebron hills, have suffered repeatedly from settler attacks. On 8 June 2008, ‘Imran a-Nawaj’ah went with two of his children to graze his flock. Two settlers came and threatened them. One of the children called other family members to the site, among them Muna, who brought B'Tselem’s camera with her. She documented the settlers leaving the site, and then, a few minutes later, she filmed four masked settlers armed with clubs heading toward the family members. She managed to document the settlers assaulting one of them and then the camera fell from her hands and she ran to seek help while the attack continued. To view video click here.

The shooting of a hand-cuffed detainee: Filmed by Salam Kan’an, high-school student from Ni’lin, a village west of Ramallah - The film shows a soldier, standing next to a lieutenant colonel, firing a rubber-coated metal bullet from close range at Asharf Abu Rahma who is hand-cuffed and blindfolded. Media coverage of the incident, which took place on 20 July 2008, led to a heated public debate on security forces’ treatment of Palestinians. The soldier and his commanding officer were subsequently tried and convicted, but were given light sentences. To view video click here.

Coming to light: Filmed by ‘Awatef al-Jadali, al-Bureij refugee camp, Gaza Strip - Schoolgirls on a “fun day” in Gaza City. Between the games and songs, the girls describe their experiences in Operation Cast Lead, the major military operation in Gaza in December 2008 and January 2009. To view video click here.

“A shared house”: Filmed by Muna and Muhammad al-Kurd, 12-year-old twins from Sheikh Jarrach, East Jerusalem - - September 2010: With official approval, settlers seized control of the front part of the twins’ house in East Jerusalem. They and their family live in the back of the house.To view video click here.

Life in a cage: Filmed by Fidaa Abu ‘Ayesha, then a high-school student from the Tel Rumeida neighborhood, in Hebron - In 1986, a settlement was established inside the Tel Rumeida neighborhood, in the heart of Hebron. Over the years, the presence of settlers made life intolerable for Palestinians, and many left Tel Rumeida. The Abu ‘Ayesha family remained and has suffered daily harassment by settlers. The video documents a settler from the neighborhood verbally assaulting the photographer. This footage generated extensive media coverage and attention by policymakers and the public both in Israel and around the world. To view video click here.    Quelle

 


9.3.2012
 

 

100 Jahre Internationaler Frauentag -  8.3.2012
 - Eine kleine Nachlese..... -

Maariv: "Muslimische Frauen, Israels Geheimwaffe, um in der Apartheid-Woche Gegendarstellungen abzugeben" - Saed Bannoura - Die israelische Zeitung Maariv veröffentlichte heute einen Report, der besagt, dass eine muslimische Frau von der Stadt Dir Hanna Arab im Norden Israels, zu einem israelischen Team gehört, das eingesetzt wurde, um in der an den Colleges in Südafrika abgehaltenen "Apartheid-Woche" Gegendarstellungen zu abzugeben. (...) Israel hat in den letzten Jahren eine ausgeweitete Kampagne gestartet, um Studenten für eine Kampagne in Colleges rund um die Welt inkl. Südafrika zu rekrutieren, die in  pro-palästinensischen Kampagnen, die die illegalen israelischen (Rechts-)Verletzungen und die Apartheidpolitik gegen Araber und Palästinenser darstellen, Gegendarstellungen abgeben. Die Kampagne hat v.a. zum Ziel, pro-palästinensischen Aktivitäten, die den akademischen Boykott auf den internationalen Campus fördern sollen, zu entgegnen. >>>

UNRWA erinnert an die schwere humanitäre Krise, in der 2,5 Millionen palästinensische Flüchtlingsfrauen leben - 08.03.2012 - Das spanische Komitee der UNRWA erinnerte heute aus Anlass des Internationalen Frauentages an die ernste humanitäre Krise, in der mehr als 2,5 Millionen palästinensische Flüchtlingsfrauen leben, ein Ergebnis des palästinensisch-israelischen Konflikts. Die Organisation hebt den Kampf um die Menschenrechte hervor, die die palästinensischen Frauen in dem besetzten Teritorium Tag für Tag führen, für ihre Rechte, für ihre Gleichstellung als Frauen, größere Entscheidungsmöglichkeiten und ihre wichtige Rolle bei der Friedensstiftung. Das Komuniquee weist darauf hin, dass die palästinensische Krise zu einem sozio-strukturellen Wandel geführt habe, der die Frauen in Folge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs dazu bringt, zusätzlich zu den häuslichen Pflichten die Verantwortung für den Lebensunterhalt der Familie zu übernehmen. Es macht aber darauf aufmerksam, dass die Beschäftigungsmöglichkeiten immer rarer werden. "Die Arbeitslosigkeit bei Frauen erreicht im Gazastreifen 47%, dabei leben etwa 400.000 Personen unter der Armutsgrenze", wie die >>>

 

Palästinensisches Frauenradio kämpft für Gleichstellung - Andreas Hackl - Maysoun Odeh Gangat hatte Glück im Leben. Sie durfte eine Privatschule besuchen und konnte einem Beruf nachgehen, für den sie Leidenschaft empfindet. Heute ist sie die Direktorin des palästinensischen Frauenradios al-Nisaa. Im Kampf für eine Besserstellung der Frau in Palästina will sie vor allem eines: Erfolgsgeschichten aufzeigen. "Nachdem mein Vater 1967 gestorben ist, hat meine Mutter vier Kinder alleine aufgezogen. Unsere Bildung war ihr dabei am wichtigsten", sagt Maysoun im Al-Nisaa-Studio in Ramallah. "Auch das ist ein Erfolg." Seit eineinhalb Jahren läuft auf al-Nisaa wöchentlich eine Sendung über palästinensische Frauen, die mit Hilfe von sogenannten Mikrokrediten zu Geschäftsfrauen wurden. Einmal pro Woche spricht eine dieser Frauen . >>>>

 

Ein Lagebericht zur Situation der Frauen in Palästina Die Rolle der Frauen in Gaza - Die Lage der Frauen in Gaza ist medial und wissenschaftlich kaum dokumentiert. JournalistInnen, die sich in den okkupierten Gebieten aufhalten, konzentrieren sich vor allem auf das Kriegsgeschehen und die Politik. Meine bisherigen ethnologischen Forschungen zeigten, dass sich die Rollenanforderung der Frauen in Gaza erweitert hat: Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre ursprünglichen Rollen als Mütter und Ehefrauen einnehmen, zusätzlich zwingen sie die politischen und ökonomischen Umstände auch in andere Rollen, wie die der Familienerhalterin einzunehmen. Aber obwohl viele Frauen arbeiten und eine repräsentative Rolle innehaben, wird von vielen in der palästinensischen Gesellschaft diese langfristige Veränderung in der Stellung der Frau noch nicht akzeptiert. Das resultiert oft in Selbstzweifel und einem unsicheren Übergangsstatus. (...) Hava - eine (zu) emanzipierte Frau? - Eine dieser Frauen ist Hava, die im palästinensischen Flüchtlingscamp Shati aufwuchs. Ihren Ehemann Ahmed lernte sie als Studentin bei politischen Aktionen kennen. Kurz nach der Geburt ihrer beider Kinder wurde Ahmed aufgrund seiner politischen Aktivitäten inhaftiert und blieb von nun an für neun Jahre im Gefängnis. Nach anfänglicher Verzweiflung wurde Hava aktiv: Sie strebte ein "besseres" Leben für ihre Kinder an, engagierte sich in der Frauenbewegung, arbeitete zunächst für eine NGO, dann für die UNO. Sie zog vom Flüchtlingscamp in einen besseren Stadtteil und die Kinder besuchen Privatschulen. >>>


Frauenquote in Palästina - Sie wollen Spaß - Susanne Knaul - Frauen übernehmen jetzt Führungspositionen in Ramallah. Die Einführung einer Quote hat Bewegung ins gesellschaftliche Leben der Stadt gebracht. >>>

 

Berufliche Benachteiligung von Frauen in Palästina - Vergeudete Talente - Obwohl palästinensische Frauen oft besser ausgebildet sind als Männer, sind ihre Arbeitschancen schlechter. Die Folge: Vor allem junge Akademikerinnen müssen Stellen annehmen, die nicht ihrer Qualifikation entsprechen. Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Viola Raheb - Dem "Arab Human Development Report 2005" der UN zufolge hat sich die Situation der Frauen in der arabischen Welt in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Beim Thema Frauen und Arbeit ist diese Veränderung aber nur begrenzt erfreulich. Zwar hatten die arabischen Länder zwischen 1990 und 2003 mit 19 Prozent den weltweit höchsten Anstieg des Frauenanteils an der wirtschaftlichen Aktivität. Trotzdem erreichte die Beteiligung von Frauen insgesamt immer noch nur ein Drittel und war somit die niedrigste der Welt. >>>



Frauen im palästinensischen Flüchtlingslager - Kaum Anlass zu Hoffnung haben die Menschen im Flüchtlingscamp Dheisheh nahe Bethlehem. Der Alltag ist geprägt von Angst, Armut und ständiger Anspannung. AMICA e.V. baute im Camp ein zweistöckiges Therapiezentrum mit Kinderbetreuung und Seminarräumen. Das Team, bestehend aus einer Psychologin und mehreren Sozialarbeiterinnen, bietet den Frauen aus dem Camp und den umliegenden Dörfern sofortige sowie langfristige therapeutische Hilfe. - Warum wir uns einsetzen – traumatischer Alltag - Das Camp wurde vor mehr als sechzig Jahren als Notunterkunft für ca. 3400 Flüchtlinge gegründet, die während des Ersten Arabisch-israelischen Kriegs aus Dörfern in der Umgebung von Jerusalem und Hebron fliehen mussten. Heute leben dort fast 11.000 Menschen auf engstem Raum. Der Alltag ist geprägt von Angst, Armut und ständiger Anspannung. >>>

 

Amica e.V. Freiburg - NGO - Unsere Projekte in Palästina - Ungefähr fünfzehn Autominuten von Jerusalem entfernt, in der Nähe von Bethlehem, befindet sich das palästinensische Flüchtlingslager Dheisheh. Seit 2004 arbeitet AMICA e.V. mit dem Frauenkomitee der Kultur- und Jugendorganisation Ibdaa zusammen. - Frauen im palästinensischen Flüchtlingslager - Kaum Anlass zu Hoffnung haben die Menschen im Flüchtlingscamp Dheisheh nahe Bethlehem. Der Alltag ist geprägt von Angst, Armut und ständiger Anspannung. AMICA e.V. baute im Camp ein zweistöckiges Therapiezentrum mit Kinderbetreuung und Seminarräumen. Das Team, bestehend aus einer Psychologin und mehreren Sozialarbeiterinnen, bietet den Frauen aus dem Camp und den umliegenden Dörfern sofortige sowie langfristige therapeutische Hilfe >>>



Hilfe für Familien von Häftlingen - Die Familien von palästinensischen Häftlingen leiden doppelt: Hilflos müssen sie zusehen, wie ihre Angehörigen verhaftet werden und die Zeit der Inhaftierung ertragen. Bei Hausbesuchen schildern die betroffenen Frauen der Psychologin ihre Probleme. In Selbsthilfegruppen bekommen die Frauen unter professioneller Anleitung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Betroffenen Strategien zur Bewältigung ihrer Probleme zu entwickeln. >>>
 


Kein Frühling für arabische Frauen - Ihr Anteil in den Parlamenten sank sogar - Marc Engelhardt - Frauen haben im arabischen Frühling in vorderster Front für die Demokratisierung gekämpft. Den Lohn in Form von Parlamentssitzen aber ernten Männer, zeigt eine UN-Erhebung. Ihr Widerstand war das vielleicht auffälligste Symbol eines anbrechenden Wandels in der arabischen Welt: Studentinnen, Hausfrauen, Arbeiterinnen - sie alle demonstrierten mit oder ohne Schleier auf Straßen und Plätzen für Demokratie und mehr Frauenrechte. Die Diktatoren stürzten, die Parlamente wurden neu besetzt, doch wählen ließen sich die Männer. Eine Erhebung von Interparlamentarischer Union (IPU) und UN Women zeigt, dass heute sogar weniger Frauen als zuvor in den Parlamenten vertreten sind. >>>

 

They Say Feminists Have no Sense of Humor… - Adi Livny - Some say feminists have no sense of humor. I found myself wondering if this applied to me as well, when I caught a glimpse of the posters recently released by the Israeli anti-occupation group "Solidarity Sheikh Jarrah". The posters, which use the image of rape in order to emphasize the crimes of the settlement enterprise, specifically target the illegal (even under Israeli law) settlement of "Migron". They were posted on the movement’s Facebook page on Sunday and promptly brought about such heated criticism that they were removed several  >>>

 

Women at the heart of struggle - Roqayah Chamseddine - Despite the establishment of stale Orientalist campaigns created in the name of women’s liberation in the Middle East and North Africa, the existence of enduring, self-sufficient women in the region has far-reaching historical context. >>>

 

Fotoserie - Non-violent Women’s Day demo of women at the Qalandia checkpoint violently suppressed by Israel


Weibliche palästinensische Gefangene berichten von Übergriffen in israelischen Gefängnissen  - 800.000 Palästinenser waren seit Beginn des Nahostkonfliktes zu irgendeinen Zeitpunkt ihres Lebens in einem israelischen Gefängnis, darunter mehr als 10.000 Frauen. Vielen von ihnen wurden Opfer sexueller Übergriffe, aber nur wenige fanden den Mut darüber zu sprechen. Aus Anlass des internationalen Weltfrauentages brachen jedoch viele ihr Schweigen. >>>



Palestinian women testify about ill-treatment and torture during their arrest and interrogation - Adri Nieuwhof - The Public Committee Against Torture in Israel (PCATI) has submitted two group complaints to the Israeli authorities on behalf of nine Palestinian women detainees and former prisoners. The complaints address gender-specific types of ill treatment and torture. The evidence was collected last year by PCATI’s legal team in meetings with 29 women. The first complaint exposes torture and ill-treatment during interrogations by the Israel Security Agency (also known as Shabak or Shin Bet). >>>

 

Calling for the Release of All Palestinian Female Political Prisoners on International Women’s Day: Free Lina Jarbuni, Wurud Qassem, Salwa Hassan, Alaa Jubeh, Hana Shalabi, Yusra Qaadan and Manal Suwan! -  Join Addameer and call for the immediate release of all female political prisoners and detainees from Israeli prisons on Women’s Day, 8 March 2012. As of March 2012, seven Palestinian women remain in Israel’s prisons and detention centers, including one woman, Hana Shalabi, currently held in administrative detention and on hunger strike for 21 days. Over 10,000 Palestinian women have been arrested and detained since 1967 under Israeli military orders, which govern nearly every aspect of life in the occupied Palestinian territory. There were 36 Palestinian female prisoners in Israeli prisons prior to the exchange deal concluded by the Israeli government and Hamas in October 2011. Hamas reported that Israel agreed to include all female political prisoners in the exchange deal. However, two women, Lina Jarbuni and Wurud Qassem, who have been in prison since before the first phase of releases on 18 October 2011, and an additional two women, Salwa Hassan and Alaa Jubeh, who were arrested before the second phase of releases on 18 December 2011, are still in Israeli detention. >>>
 

International Women's Day 2012


 

Women's Day Protest at #Qalandia Mar 8, 2012

Sonderseite - Frauen in Palästina - 100 Jahre Internationaler Frauentag - 8.3.2012 >>>

 
 

Back to Basics in Palestine: Redefining Our Relationship to a People’s Struggle - Ramzy Baroud - The Winter 2012 edition of Palestine News features a photograph of an old man. His white beard and traditional jalabiya give him the appearance of any Palestinian grandfather. His name is not given; he could be a Muslim or a Christian. We know that he comes from the West Bank village of Qusra, and that he is holding the broken branches of his olive trees. According to the accompanying report, the destruction of Palestinian olive trees by Jewish settlers -under the watchful eye of the Israeli occupation army – cost farmers over $500,000 in 2011. It isn’t only income that the settlers are targeting. They know the land is also a source of empowerment to millions of Palestinians. Their ultimate aim is to break the bond that has united the native inhabitants of Palestine since time immemorial. >>>

 
 

Calling Israel 'free state' is insult to language - Khalid Amayreh - Paul Auster, a prominent American Jewish writer, apparently couldn't overcome his tribal instincts recently when he sought to desperately justify his double standards of criticizing Turkey's record on human rights while keeping completely reticent about Israel's scandalous maltreatment of non-Jews, particularly its thoroughly-tormented and discriminated-against Palestinian subjects. Instead of quietly admitting his moral duplicity, Auster resorted to evasiveness and prevarication, saying that all countries had their failings and no country is perfect. Earlier, Turkish Prime Minister Recep Tayyep Erdogan called Auster an ignoramus for visiting the apartheid Israeli state but not Turkey . "If he comes, so what? If he doesn't come so what? Will Turkey lose prestige?" Erdogan was quoted as saying. >>>

 
 

Australian Foreign Minister Kevin Rudd seeks action on torture allegations involving Palestinian children - John Lyons - Australia will raise concerns with Israel about its juvenile military court system, which has been accused of jailing and torturing Palestinian children as young as 12. Following a report in The Weekend Australian Magazine three weeks ago, Foreign Minister Kevin Rudd has instructed Australian diplomats to visit the juvenile military court. The diplomats have been told to report to Mr Rudd on the conditions they find at the Ofer military prison, near Jerusalem. According to a statement from Mr Rudd’s office, he has also instructed Australian officials to initiate a meeting with Israeli authorities to raise concerns about the system under which Palestinian children are tried. >>>

 


8.3.2012
 

 

Tag der Scharfmacher - AIPAC-Treffen in Washington: Demagogische Reden republikanischer Präsidentschaftsbewerber beschließen die Konferenz der Israel-Lobby. Harter Konter von Obama - Knut Mellenthin - Die Jahreskonferenz der US-amerikanischen Pro-Israel-Lobby AIPAC, die am Sonntag mit einer Ansprache Barack Obamas begann, ist mit heftigen Angriffen gegen den Präsidenten zu Ende gegangen. Die Schlußsitzung am Dienstag morgen (Ortszeit) stand im Zeichen der Grußadressen der drei wichtigsten republikanischen Bewerber um die Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November.(...) Alle drei Politiker konzentrierten sich darauf, Obama Schwäche gegenüber Iran vorzuwerfen und sich gegenseitig mit aggressiven Sprüchen zu überbieten. Der Preis ging zweifellos an Gingrich, der per Satellit verkündete: »Die rote Linie ist jetzt!« Das Publikum erhob sich begeistert zum Applaus. >>>

Hamas will Iran im Kriegsfall nicht unterstützen - Sollte es zum Krieg mit dem Iran kommen, will Hamas ihrer Schutzmacht nicht mit Angriffen auf Israel helfen. >>>
 

Video - Netanjahu hat der ganzen Welt seine Agena diktiert und die ist: Iran, Iran, Iran", berichtet ZDF-Korrespondent Christian Sievers nach dem Spitzentreffen mit US-Präsident Obama aus Tel Aviv. >>>

Hamas denies it intends to stay out of Israeli war with Iran - Speaking to Iran’s semi-official Fars news agency, Mahmoud Zahar says retaliation ‘with utmost power is the position of Hamas with regard to a Zionist war on Iran.>>>

Kriegspläne - Israel will zusätzliche US-Bomben und Tankflugzeuge für Angriff auf Iran >>>

Ranghohe US-Militärs schalten Inserat gegen Irankrieg >>>
 


Aufruf - Erklärung: Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt
- Mit der Bitte um Verbreitung und Unterstützung. Die Erklärung als PDF mit Rückmeldecoupon zum Ausdrucken: http://www.friedenskooperative.de/themen/iran-erklaerung.pdf  oder gleich online unterzeichnen.  - Liste UnterzeichnerInnen

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden - Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren. >>>
 


War on Iran? - Dr. Ludwig Watzal - Having perceived the hype around the yearly gathering of the Israel Lobby organized by “The American Israel Public Affairs Committee” (AIPAC) in Washington, D. C., and having listened to President Obama’s speech to the AIPAC audience, I was flabbergasted by the twists and turns taken by the leader of the sole “hyper power” to please the well organized bunch of lobbyists who advocate a war of aggression against Iran. Despite knowing better, Obama kowtowed before this propaganda event. Instead of confronting Netanyahu and the Israel Lobbyists head-on with the political consequences  >>>

 

Will US rescue Israeli pilots? - Ron Ben-Yishai - Ynet - "Netanyahu knows that Obama needs him on a presidential election year and apparently attempted to leverage this fact to the maximum." >>>

 

Top U.S. army official: Mideast peace stalemate endangers American interests in region  - Marine Corps Gen. James Mattis, head of U.S. Central Command, says non-resolution of Israel-Palestine conflict exacts 'steep price'; says Iran poses greatest threat to U.S. regional interests. - Amir Oren - During an annual briefing Tuesday in the U.S. Congress, Marine Corps Gen. James Mattis, head of the Central Command, issued a warning about a continued impasse in the Israel-Palestine conflict. >>>


Sonderseiten zum Iran >>>
Iran - Collagen von Carlos Latuff >>>

 
 

"Christ at the Checkpoint" Konferenz behandelt Herausforderungen für die palästinensische Kirche  - Ella David und Kelly - Diesen Montag, den fünften März sprachen während der Eröffnungssitzung der "Christ at the Checkpoint" Konferenz fünf Redner über verschiedene Aspekte des Nahostkonfliktes im Kontext christlicher Identität. Die beiden zentralen Themen des Abends drehten sich um die Notwendigkeit wachsenden Verständnisses zwischen Christen und Juden - in- und außerhalb Israels und Palästinas - sowie die Frage wie der israelischen Besatzung unter der Überlegung "Was würde Jesus tun?" Widerstand entgegenzusetzen sei. >>>


Palästinensischer Premierminister Salam Fayyad spricht vor "Christ at the Checkpoint" Konferenz  - Der Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Salam Fayyad, spricht zu den Delegierten auf der Eröffnungssitzung - Gestern Abend wurde in Bethlehem die christliche "Christ at the Checkpoint" Konferenz eröffnet. Auf der Eröffnungsfeier der eine Woche dauernden Konferenz wurden mehrere Reden, unter anderen vom Präsidenten des Bethlehem Bible College, Bishara Awad, gehalten. Ungefähr 600 Delegierte wurden zur Konferenz eingeladen, die im Intercontinental Hotel in Bethlehem abgehalten wird. Die Konferenz begann um 17 Uhr 30 mit der Eröffnungsrede des Premierministers der palästinensischen Autonomiebehörde, Dr. Salam Fayyad. Fayyad wurde herzlich willkommen geheißen und begann seine Rede damit, im Namen des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, den Delegierten für ihre Reise zu dieser Konferenz zu danken. Er sprach über verschiedene Themen in Bezug auf Palästina, insbesondere den Kampf um die Staatlichkeit Palästinas vor der >>>

 
 

Europol will mehr Datentausch mit Israel - Matthias Monroy - Ein lange geplantes Abkommen soll die Zusammenarbeit mit der EU-Polizeiagentur befördern. Strittig sind unter anderem die Erhebung von Daten in besetzten Gebieten und ein Polizeihauptquartier - Die EU-Polizeiagentur Europol will ein Kooperationsabkommen mit Israel abschließen. Dadurch würde der Datentausch zwischen den beiden Partnern erleichtert. Europol kann darüber hinaus polizeiliche Maßnahmen koordinieren, sofern sie zwei oder mehr Länder betreffen. Neben Drogenschmuggel oder Geldfälschung gehört dazu auch politisch motiviertes abweichendes Verhalten. Bereits 2005 erging der Beschluss des Rates, ein "Abkommen zur operationellen Zusammenarbeit zwischen Europol und Israel" zu erarbeiten. Die Verhandlungen werden vom Direktor von Europol geführt. Die Gemeinsame Kontrollinstanz von Europol (GKI) und der Verwaltungsrat hatten zuvor in einer Stellungnahme keine Hindernisse für die Aufnahme von Verhandlungen mit Israel gesehen. Für einen erfolgreichen Abschluss braucht >>>

 
 

Environmental and labor conditions at the Barkan Industrial Park -  Sergio Yahni Sergio Yahni (AIC) - The local Salfit government and Al Quds Open University organized on March 6 a conference on the impact of environmental hazards created by settlements on the governorate. Speaking at the conference, the head of Salfit's ministry of health office, Jamil Daraghma, said the situation had become "intolerable" for communities affected by settlements sewage. He also claimed that several cases of cholera were reported in region. Governor Isam Abu Bakr of Salfit added that waste from factories located in the Barkan industrial park, an industrial settlement near Ariel, is threatening the regions agriculture. He also warned that the dumping of waste in 11 sites surrounding Salfit had become a major cause of cancer in the area. Polluted water and industrial by-products released by factories in Salfit governorate are considered to be a source of threat for human residents, wild animals and the environment due to their highly toxic content. A study made by Friends of The Earth Middle East (FOEME), claims that the first trace of pollution from the Barkan industrial area is expected to reach groundwater within 15 years. According to this study, within 30 years traces of pollution are expected to reach wells in the Yarkon area. >>>

 
 

45 Palestinians arrested in the last three days - The Alternative Information Center (AIC) - On Wednesday at dawn Israeli soldiers arrested twelve Palestinians from the districts of Nablus, Qalqilia, Ramallah, Bethlehem and Hebron in the West Bank. Troops entered several cities, towns, villages and refugee camps during the night arrests and searched dozens of homes. In several cases the soldiers also forced the residents out of their homes and interrogated a number youths. In addition Israeli forces seized 15 vehicles in Barta’a al-Sharqiya, a village northwest of Jenin on Wednesday. - Tawfiq Kabaha, head of the village council, says that the forces stormed the village at dawn, raided the village’s market area and its industrial zone and seized 15 vehicles. On Tuesday March 6, 17 Palestinians, including four teenagers, were arrested. The detainees were transferred to the Israeli interrogation centers. Tuesday dawn, military forces raided the village of Beit Ummar, northwest of Hebron, and arrested three minors, one of whom is only 15 years old. The arrests sparked confrontations between the Israeli forces and the youth in the village. The youth threw stones at the Israeli soldiers, and the Israelis launched tear gas canisters which caused some asphyxiation injuries. In addition a resident of Jerusalem was arrested in a checkpoint at the entrance to the village and his car was confiscated. >>>

 
 
 

 

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