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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 137
 


5.1.2012
 

 

Israelische Grenzpolizei trainiert Jugendliche, Palästinenser festzunehmen -  Talila Nesher - englisch -   Die israelische Grenzpolizei Magav trainierte 36 High School Students zwischen 16 und 18 Jahren ("Noar Magav" (Grenzpolizei Jugend) und stattete sie mit M-16-Gewehren aus -  für die Festnahme von Palästinensern, die ohne Arbeitserlaubnis arbeiten. Sie durchsuchen z.B. Baustellen, kontrollieren Personaldokumente, stehen an Checkpoints oder bewachen Siedlungen. Die Initiative, die der größeren Sicherheit in der Region Modi'in (eine Siedlung in der Westbank) dienen soll,  wird vom Minister für Öffentliche Sicherheit und dem Modi'in Regional Council finanziert. Das Unterrichtsministerium wußte angeblich nichts von der Initiative und will die Angelegenheit untersuchen. Die Jugendlichen äußerten sich von ihrer Tätigkeit begeistert. >>>      Quelle Karin Nebauer          Bildquelle Foto links
 

Border Police train Israeli teens to detain illegal Palestinian workers - Several dozen teens between ages of 16-18 take part in project meant to boost security in Modi'in area; Ministry of Education does not recognize program. - Talila Nesher - “I consider it a form of pleasure. It simply provides me with values, and I love the action.” - This is how Reut, a high school senior from the Modi’in area, describes her experience as part of the “No’ar Magav” Border Police Youth.  - The initiative is financed by the Public Security Minister of Israel and the Modi’in Regional Council, without any knowledge on the part of Ministry of Education. Approximately 36 teenagers between the ages of 16-18 take part in the project. In their spare time, they help catch “illegal residents”, or stand at checkpoints and help guard the neighboring settlements. According to the regional council, the teenagers have been able to catch dozens of illegal aliens, mostly Palestinian workers who lack Israeli work permits, in the past couple weeks. >>>

Israeli Settlers and Soldiers - File Maan Images

IN PHOTOS: Israeli teenagers train with lethal weapons - Mya Guarnieri for the Alternative Information Center (AIC) - Yesterday, the Israeli daily Haaretz reported that several dozen teenage volunteers have been trained and armed with lethal weapons, including M-16s, and are aiding the Israeli Border Police (Magav). Known as Noar Magav (Border Police Youth), the children and young adults patrol checkpoints and detain Palestinian workers who are attempting to enter Israel without a permit. These photos offer a compelling look at the militarization of Israel's youth >>>


Settlers ‘Help’ Soldiers Man Roadblocks - Saed Bannoura - Armed Israeli settlers, in civilian clothes, were seen helping Israeli soldiers in searching Palestinian vehicles and checking ID numbers of Palestinians at a number of military roadblocks leading to the Ramallah district, in the central West Bank. >>>             Bildquelle Foto rechts

 
 

Russell Tribunal on Palestine - Dr. Ludwig Watzal - The Russell Tribunal on Palestine (RToP) was launched in Brussels on 4 March 2009. It´s a people´s tribunal in the spirit of the Tribunal on the Vietnam war that was set up by Lord Bertrand Russell in 1966 to protest the inconceivable war crimes and the crimes against humanity that were inflicted on the Vietnamese people by the United States of America. The first tribunal comprised people such as Jean-Paul Sartre, James Baldwin, Simone de Beauvoir, Isaac Deutscher to name a few. So far, there has been a second Russell Tribunal on Latin America from 1974 to 1976 dealing with crimes committed by Latin American military juntas. Sartre said about the tribunal on Vietnam: “The legality of the Russell Tribunal comes from both its absolute powerlessness and its universality.” The RToP has also no legal status, and draws its strength from the will of people who >>>                       Auch hier >>>

 
 

US Troops going to Israel -  Jerusalem. In one of the most blacked-out stories in America right now, the US military is preparing to send thousands of US troops, along with US Naval anti-missile ships and accompanying support personnel, to Israel. It took forever to find a second source for confirmation of this story and both relatively mainstream media outlets are in Israel. With one source saying the military deployment and corresponding exercises are to occur in January, the source providing most of the details suggests it will occur later this spring. Calling it not just an “exercise”, but a “deployment”, the Jerusalem Post quotes US Lt.-Gen Frank Gorenc, Commander of the US Third Air Force based in Germany. (...) While American troops will be stationed in Israel for an unspecified amount of time, Israeli military personnel will be added to EUCOM in Germany. EUCOM stands for United States European Command. >>>
 

 Installation von IDF-Kommandozentralen in Deutschland - So berichtet die «Jerusalem Post» über die Vorbereitungen für das grösste Raketenabwehrmanöver, das Israel seit seinem Bestehen im Frühling zusammen mit den USA abhalten wird. Im Rahmen dieses Manövers, das vor dem Hintergrund der iranischen Atomrüstung zu sehen ist, werden sich für eine beschränkte Zeit Tausende von US-Wehrmännern auf israelischem Territorium aufhalten. Das von seinen Ausmassen her präzedenzlose Manöver wird die Errichtung von US-Kommandoposten in Israel ebenso einschliessen wie die Installation von IDF-Kommandozentralen in Deutschland. Ziel ist die Bildung einer gemeinsamen Task Force für den Fall eines grösseren Konflikts im Nahen Osten. >>>
 

Obama Seeks to Distance US From Israeli Attack - Gareth Porter - AntiWar - "Netanyahu, who makes no secret of his dislike and distrust of Obama, may hope to put Obama under maximum pressure to support Israel militarily in a war with Iran by striking during a campaign in which the Republican candidate would be accusing him of being soft on the Iranian nuclear threat." >>>


AUFRUF - Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! ... - Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens! - Zehntausende Tote, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und ein zerfallener Staat: Das ist das Ergebnis des Krieges, den USA und Nato geführt haben, um den Reichtum Libyens plündern und das Land wieder kolonialisieren zu können. Jetzt bereiten sie offen den Krieg gegen die strategisch wichtigen bzw. rohstoffreichen Länder Syrien und Iran vor, die eine eigenständige Politik verfolgen und sich ihrem Diktat nicht unterordnen. Ein Angriff der Nato auf Syrien oder Iran kann zur direkten Konfrontation mit Russland und China führen - mit unvorstellbaren Konsequenzen. >>>

 

Hilfe für die Menschen in Gaza!  Die Blockade muss beendet werden!

 

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

nachdem unsere Gesellschaft ihre Vollversammlung am 29.10.2011 mit Erfolg abgehalten und einen neuen Vorstand mit dem neuen Vorsitzenden, Dr. Amin Hamdan, gewählt hat, konzentriert sich unsere Gesellschaft nun auf ihre Hauptaktionen.

 

Die 3. Vollversammlung der DPMG hat über die anhaltende Belagerung vom Gaza-Streifen diskutiert. Es wurde in Anwesenheit von Dr. Raid Sabbah, Vorsitzender der Health Care Komitees in Gaza (UHCC), deutlich, dass die Menschen im Gaza-Streifen dringend unsere Solidarität und Unterstützung brauchen.

 

In Zusammenarbeit mit dem Verband paläst. Gemeinden und Institutionen in Europa organisieren wir die Entsendung eines Workteams bestehend aus Krankenschwestern, Sanitätern sowie Ärztinnen und Ärzten aus mehreren europäischen Staaten nach Gaza.

Diese Delegation wird sich zwischen dem 30.03. und 15.04.2012 in Gaza aufhalten.

 

Die Delegation wird medizinische Geräte mitnehmen und Vorort die Menschen behandeln.

Das Organisieren dieses Vorhabens wird mit nicht-staatlichen medizinischen Organisationen in Gaza koordiniert.

 

Wir rufen auf und appellieren an alle Kollegeninnen und Kollegen sich an diese humanitäre Aktion zu beteiligen. Bei Interesse oder offenen Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

 

Für die Koordinatoren/innen dieser Aktion  Dr. Khaled Hamad Tel: 0049-1715411168

 

»Nach den lebendigen Steinen schauen« - Ministerin Khouloud Daibes Abu Dayyeh: Palästina darf keine Zeit mehr verlieren - Khouloud Daibes Abu Dayyeh (46) ist palästinensische Ministerin für Altertümer und Tourismus. Die parteilose Politikerin hat an der Universität Hannover Architektur studiert. Seit März 2007 ist die Mutter von drei Kindern im Amt. Johannes Zang hat die einzige Christin im palästinensischen Kabinett zum Regieren unter einer Besatzung, der israelischen Sperrmauer und zu ihren Hoffnungen für das Jahr 2012 befragt. Den Schritt vor die UNO hat Palästina teuer bezahlen müssen: Die USA, Kanada und Israel haben ihre Beitragszahlungen an die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) eingestellt; Zölle und Steuern im Wert von umgerechnet etwa 100 Millionen Dollar, die Israel als Besatzungsmacht für die Palästinenser erhebt, wurden vorübergehend einbehalten. - Das sind unsere Gelder, aber wir stehen eben unter Besatzung. Wir werden kollektiv dafür bestraft, dass wir die Vollmitgliedschaft in der UNESCO bekommen haben. Dies hat uns in eine sehr schwierige finanzielle Situation gebracht, was besonders die Zahlung der Gehälter für unsere Mitarbeiter betrifft. - Immerhin ist Palästina nun Mitglied der UNESCO. - Palästina hat sein erstes Weihnachten als vollwertiges Mitglied der UNESCO gefeiert. Wir haben jetzt bessere Chancen auf Anerkennung unserer zahlreichen kulturellen, historischen, archäologischen und religiösen Stätten als Weltkulturerbe. Es wird Palästina helfen, diese Orte zum Wohle unserer vielen Pilger zu bewahren. Unser Wunsch auf Vollmitgliedschaft in >>>

 
 

CALL TO ACTION: JUSTICE FOR YOUSEF IKHLAYL - What: International day of solidarity with Yousef Ikhlayl - Background: On January 28, 2011, Yousef Ikhlayl was murdered by an Israeli settler from Bat Ayn settlement while working in his family’s fields in the Saffa valley. Yousef was a regular participant in Beit Ommar’s non-violent demonstrations against the settlements, as well as Palestine Solidarity Project’s community programs. One year later, THERE HAVE BEEN NO ARRESTS IN YOUSEF’S CASE. For months, the Israeli Attorney General hasn’t even assigned the case to a lawyer, preventing any further action on the case. As Palestinian negotiators sit with Israeli war criminals to discuss re-opening peace negotiations–negotiations that will leave Bat Ayn in place (according to previously leaked negotiating positions)–THE POPULAR COMMITTEE OF BEIT OMMAR AND PALESTINE SOLIDARITY PROJECT CALL FOR INTERNATIONAL ACTION IN SOLIDARITY WITH YOUSEF AND ALL VICTIMS OF ISRAELI OCCUPATION. >>>

 


4.1.2012
 

 

On anniversary of Gaza war, we will remember IDF soldiers who destroyed Palestinian families - Amira Hass - On the third anniversary of the Cast Lead onslaught, we remember the anonymous soldiers who fired on a red car, in which a father, Mohammed Shurrab, and his two sons were returning home from their farm lands. It is not fair that the officer who then served as GOC Southern Command of the Israel Defense Forces, Maj. Gen. Yoav Galant, will be the only one remembered on this anniversary. Indeed, the list of fighters who should be mentioned and recalled is long. »>>>


Nabi Saleh, Chicago, Commemorate Third Anniversary of Gaza Massacre - Activists in the Palestinian village of Nabi Saleh in the West Bank and the city of Chicago in the United States commemorated the third anniversary of the three week Israeli massacre of Palestinians in Gaza during Operation Cast Lead. On Friday, December 30th, 2011, several dozen Palestinians in Nabli Saleh, supported by Israeli and international solidarity activists, demonstrated during the villages’ weekly protest. This week the activists released hundreds of black balloons with the names of Palestinian children killed in Gaza during Operation Cast Lead. >>>

Dokumentation - 27.12.2008 - Krieg Mord in Gaza - "Cast Lead" - "Gegossenes Blei“ >>>

 

 

Nahostgespräche in Amman ersetzen nicht die Aufnahme Palästinas in die UNO - Zu den heute beginnenden israelisch-palästinensischen Gesprächen erklärt das Mitglied des Parteivorstandes der LINKEN, Wolfgang Gehrcke: Die durch das Nahost-Quartett assistierten israelisch-palästinensischen Gespräche in der jordanischen Hauptstadt Amman tragen Alibi-Charakter.Die israelische Forderung nach "Gesprächen ohne Vorbedingungen" heißt im Klartext: Der palästinensische Präsident Abbas soll den rechtswidrigen Siedlungsbau akzeptieren und auf die Forderung nach Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates verzichten. Ebenfalls sollen die Grenzen von 1967 bei diesen Gesprächen keine Rolle spielen. Israel hat noch immer keinerlei eigene Vorschläge vorgelegt, die zur Gründung eines palästinensischen Staates führen können. Die Initiative für diese Gespräche ging vom jordanischen König Abdullah aus. Das Nahost-Quartett ist derzeit ein vollständiger Ausfall. Der amerikanische Präsident >>>
 

Israel und Palästina wollen die Gespräche fortsetzen - Israel und die Palästinenser wollen ihre am Dienstag wieder aufgenommenen Gespräche fortsetzen. Der jordanische Aussenminister Nasser Dschude sprach in Amman nach einem Treffen mit Unterhändlern beider Seiten von einer geplanten "Serie von Gesprächen" >>>


Abbas: Israel will face 'hard measures' if attempt to revive peace talks fails
- Palestinian President issues warning as chief Israeli and PA negotiators meet in Jordan, in the intended purpose of resuming long-stalled negotiations. - Barak Ravid - Palestinian President Mahmoud Abbas threatened Tuesday to take “new measures” against Israel attempts to renew Mideast peace talks fail, as meeting between chief Israeli and Palestinian negotiators commences in Amman. Abbas' comments came a day after Haaretz reported that Palestinians were preparing a diplomatic campaign that aims to put Israel under "a real international siege."  >>>

 

 

«Meine Zeit im Gefängnis war für Palästina» - D. Nammari/D. Cheslow - Seit Oktober sind über 1000 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freigelassen worden. Für viele ist der Weg zurück ins Leben hart. Was ist aus ihnen geworden? - Auch auf palästinensischer Seite war der Jubel über die Freilassung von 477 Palästinensern gross. Die Freigelassenen reisten in Bussen in den Gazastreifen. Kinder schwenkten palästinensische Fahnen im Flüchtlingslager Burj al-Barajneh in Beirut - Sie haben einiges nachzuholen, und sie verlieren keine Zeit. Viele der palästinensischen Häftlinge, die seit Oktober im Rahmen eines Gefangenenaustauschs frei kamen, sind im Begriff zu heiraten, bauen sich ein Haus oder schreiben sich an der Hochschule ein. Dabei halten die israelischen Sicherheitsdienste ein wachsames Auge auf sie, damit auch ja keiner rückfällig wird. >>>

 




Jailed Fatah leader says peace process 'dead' -  Imprisoned Fatah leader Marwan Barghouthi said on Tuesday the movement should focus on building and reforming Palestinian institutions and peaceful resistance, as the peace process has failed. In a letter penned in jail to the Palestinian people, commemorating his Fatah party's 47th anniversary, Barghouthi said peace negotiations with Israel are finished, "and there is no point to make desperate attempts to breathe life into a dead body." His comments come as PLO official Saeb Erekat in is the Jordanian >>>

 

Generation Freiheit - Cedric Rehman - Gaza-Stadt – Immer mehr Jugendliche im palästinensischen Gazastreifen wehren sich gegen die Politik der Hamas. Sie wollen selbst über sich bestimmen und das Leben genießen. Wenn die Bomben fallen, geht Ebba Rezeq online. Draußen am Nachthimmel über Gaza knallen die israelischen F-16-Bomber gegen die Schallmauer. Dann folgen die Einschläge. Irgendwo in ihrer Stadt zerbirst Beton, splittert Glas. Oft ist es eine ganze Kette von Detonationen. Die 21-jährige Studentin der Politikwissenschaft twittert dann, wie sehr sie sich freut über die israelische Gute-Nacht-Symphonie. Je mehr Bomben fallen, desto schriller werden ihre Witze, die sie hinaus in den Cyberspace schickt. Rezeq fühlt sich in den Bombennächten wie aufgesogen vom Internet. „Ich stehe neben mir und bin nur noch ein Anhang meines Laptops“, sagt sie. Wie ein Roboter, dem die Bomben nichts ausmachen können. Wenn die Bomben fallen, zieht sich Azeez El Sakka, ebenfalls 21, die Kopfhörer über und dreht seine Anlage auf. Eminem rappt dann vom Überleben im Ghetto, und Azeez fühlt sich verstanden. Manchmal singt er gegen den Lärm mit seinem eigenen Rap an. Dann ist er ganz Black Soul, ein junger Rapper aus Gaza. Seinen Bruder Tawfik, der mit ihm im Zimmer schläft, stört der Rap-Gesang genauso wenig beim Schlafen wie die Detonationen. Er ist seit dem letzten Krieg mit Israel, der sogenannten „Operation Gegossenes Blei“ Ende 2008, taub. >>>

 


3.1.2012
 

 

Israel 'will launch significant Gaza offensive sooner or later' - Israel Defence Forces chief of staff speaks on third anniversary of start of a major three-week Gaza assault - Harriet Sherwood - A new Israeli military offensive against Gaza will be launched "sooner or later" and will be "swift and painful", Israel's most senior military officer has warned. Benny Gantz, the chief of staff of the Israel Defence Forces, was speaking on the third anniversary of the start of a major three-week assault on Gaza during which around 1,400 Palestinians and 13 Israelis were killed. That offensive was "an excellent operation that achieved deterrence for Israel vis-a-vis Hamas", Gantz told Army Radio on Tuesday. He added there were signs that the deterrent effect was wearing thin. "Sooner or later, there will be no escape from conducting a significant operation," he said. "The IDF knows how to operate in a determined, decisive and offensive manner against terrorists in the Gaza Strip." >>>

Israeli war drums ignore Hamas move for change  >>>

Dokumentation - 27.12.2008 - Krieg Mord in Gaza - "Cast Lead" - "Gegossenes Blei“ >>>

 




Tabellenauswertungen / evaluation of data in tables - Ausgewählte Daten aus / selected data from the Annex of THE MONTHLY HUMANITARIAN MONITOR November 2011 - (published by the UNITED NATIONS' - Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA), Occupied Palestinian Territory) - gleitende Darstellung für 12 Monate / gliding representation for 12 months - Diagramme für 2010 / plots for 2010  - Peter Voss >>>

 

 

«Es gab keinen entgegenkommenden Schritt in Richtung Frieden...» - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - pdf - Die palästinensische Führung hat 20 Jahre lang vergebens mit Israel über eine Lösung des Nahostkonflikts verhandelt. Der sogenannte «Friedensprozess » war also nichts weiter als eine Farce. Mahmoud Abbas und seine Autonomiebehörde haben einen Antrag bei den Vereinten Nationen gestellt, den «Staat Palästina» als 194. Vollmitglied aufzunehmen. Die israelische Regierung widersetzt sich diesem Antrag heftig, und so machen es auch die USA. Die UNESCO hat sich über die Drohungen der USA und Israels hinweggesetzt und den «Staat Palästina» aufgenommen. Ein Bonmot des ehemaligen israelischen Außenministers Abba Eban lautete: «The Arabs never miss an opportunity to miss an opportunfty. » Wendet man diese Floskel auf die diversen Israelischen Regierungen an, kommt man der Wahrheit schon näher. Zur Beantwortung der Frage, wer für den >>>

Heft 68, Islamfeindlichkeit und RechtspopulismusErschienen auch im Inamo 68

Wie der Friedensprozess" Selbstbestimmung ausgehöhlt hat  - Ali Abunimah - Wird ein palästinensischer Staat, ganz gleich wie unabhängig er sein wird, den Palästinensern tatsächlich die erhoffte Selbstbestimmung bringen? In dieser Stellungnahme untersucht Al-Shabaka-Politikberater Ali Abunimah die Entwicklung des Konzeptes von Selbstbestimmung, seine Anwendbarkeit auf das palästinensische Volk und seine allmählichen Aushöhlung seit 1991. Er argumentiert nicht nur, dass Selbstbestimmung in das Zentrum des palästinensischen Kampfes zurückkehren muss; er zeigt auch, wie die palästinensische Ausübung dieses Rechtes mit einer Koexistenz mit israelischen Juden vereinbar ist. >>>

Erschienen im Inamo 68 - Inamo  -- Islamfeindlichkeit und Rechtspopulismus
 
Heft Nr. 68 - Jahrgang 17, Winter 2011, 64 Seiten - Erschienen am 30. Dezember 2011

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Faking It: How the Media Manipulates the World into War - As the US and Iranian governments escalate tensions in the already volatile Straits of Hormuz, and China and Russia begin openly questioning Washington's interference in their internal politics, the world remains on a knife-edge of military tension. Far from being a dispassionate observer of these developments, however, the media has in fact been central to increasing those tensions and preparing the public to expect a military confrontation. But as the online media rises to displace the traditional forms by which the public forms its understanding of the world, many are now beginning to see first hand how the media lies the public into war. Learn more about the media manipulations behind the beginning of war in this week's GRTV backgrounder. >>>

Faking It: How the Media Manipulates the World into War

 

 
 

Ethnic cleansing, massacres, colonization and a great deal of racism are all revealed in this shocking video testimony of Amnon Neumann, who fought with the terrorist force (elite of the Haganah), Palmach, during the Nakba of 1948. Neumann reveals that Moshe Dayan expelled Palestinians even as late as 1951! Despite some moments of remorse, the former member of this terror group tells the interviewer that he refuses to talk about the massacres, in particular, because he participated in them. He also tries to portray Palestinian villages as all made of straw and mud houses! Perhaps the selective amnesia that has afflicted almost all Jewish Israelis has not spared Neumann. Warning to Palestinian refugees watching this: it can be really difficult to listen to parts of this testimony. ... the nonchalance with which Neumann describes (in clearly sanitized language) the forced expulsion, the killings of farmers tending their grapevines, ... is overwhelming.

Testimony of Amnon Neumann

Shocking Nakba Testimony by Former Israeli Palmach Fighter - Omar Barghouti >>>

 


2.1.2012
 

 

UNITED NATIONS - Office for the Coordination of Humanitarian Affairs occupied Palestinian territory - Israeli Settler Violence in the West Bank - November 2011 - pdf

The weekly average of settler attacks resulting in Palestinian casualties and property damage has increased by 40% in 2011 compared to 2010, and by over 165% compared to 2009.

■ In 2011, three Palestinians have been killed and 167 injured by Israeli settlers. In addition, one Palestinian has been killed, and 101 others injured, by Israeli soldiers during clashes between Israeli settlers and Palestinians.

■ Eight Israeli settlers have been killed and 30 others injured by Palestinians in 2011, compared to five killed and 43 injured, during the same period in 2010.

■ In 2011, nearly 10,000 Palestinian-owned trees, primarily olive trees, have been damaged or destroyed by Israeli settlers, significantly undermining the livelihoods of hundreds of families.

■ In July 2011, a community of 127 people was displaced en masse due to repeated settler attacks, with some affected families re-locating to Areas A and B.

■ Over 90% of monitored complaints regarding settler violence filed by Palestinians with the Israeli police in recent years have been closed without indictment.

■ OCHA has identified over 80 communities with a combined population of nearly 250,000 Palestinians
vulnerable to settler violence, including 76,000 who are at high-risk >>>

 
 

No Home, No Homeland: East Jerusalem Ethnic Displacement - The Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD) will submit complaints to the UN's Special Rapporteurs – claiming that Israel's policy in East Jerusalem violates international law and may constitute a war crime. In a press conference held this morning (Monday, October 31st) ICAHD launched its latest report on illegal Israeli practices in East Jerusalem: 'No Home, No Homeland: A New Normative Framework for Examining the Practice of Administrative Home Demolitions in East Jerusalem". Speaking at the press conference were ICAHD Co-Founder and Director, Dr. Jeff Halper; Co-Director Itay Epshtain, Advocate Michael Sfard, and Advocate Emily Schaeffer. Following the press conference, Dr. Halper led a tour of East Jerusalem, to highlight report findings. ICAHD submitted three complaints this morning to the UN Special Rapporteur on Human Rights of IDPs (Internally Displaced Persons), the Special Rapporteur on Adequate Housing, and the Special Rapporteur on Human Rights in Occupied Palestinian Territories. ICAHD demanded to open an investigation into the legality of Israeli policy in East Jerusalem. The complaints are based on a report >>>

Presentation - No Home, No Homeland: East Jerusalem Ethnic Displacement >>>

 

 

Israeli war drums ignore Hamas move for change - Instead of encouraging moderation, whether genuine or imaginary, whether strategic or tactical, Israel is rushing to nip it in the bud. - Gideon Levy - The writing is clearly on the wall. The head of the Hamas political bureau, Khaled Meshal, has ordered his group's military wing to stop terrorist attacks against Israel, saying his organization will make do with popular protest. Hamas is declaring that it supports a Palestinian state within the 1967 borders, and the Palestinian Authority has expressed a willingness, in exchange for 100 prisoners, to give up its demand for a freeze on Israeli settlement construction in the West Bank as a condition for the resumption of peace talks. What more will we ask for? On our side, too, the writing is clearly on the wall. Israel is ignoring the changes in the Palestinian positions. >>>

 

 

In West Bank, Israel's rule is that of the jungle - In the hands of this government, which mainly involve moving buildings built on private lands to 'state lands', have become instruments to deepen the occupation and obstruct the two-state solution. - In the diplomatic arena, Prime Minister Benjamin Netanyahu has excelled mainly at stagnation; in contrast, he has shown excessive creativity when it comes to nurturing the settlements. Every time the judicial system has ordered the removal of an illegal outpost, including those erected on private Palestinian lands, a magical solution has been found to breach the court order. Over the years, successive Israeli governments have retroactively approved dozens of illegal settlements, many of which were established with its blessing and public money. >>>

 


1.1.2012
 

 

Kommentar zum Jahreswechsel für: "Das Palästina Portal"
Frohes neues Jahr
Abraham Melzer

Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt und schockiert von der israelischen Gleichgültigkeit gegenüber dem schrecklichen Verbrechen der Vertreibung eines ganzen Volkes und dem Raub seines Landes, welches 1948 stattgefunden hat. Nur ein moralisches Ungeheuer kann so etwas machen und niemals auch nur das geringste Zeichen der Reue oder der Beteiligung am Leid der anderen zeigen. Dabei gibt es unter uns noch welche, die gewöhnliche moralische Ungeheuer in den Schatten stellen und nicht nur kein Mitleid zeigen, sondern voller Zynismus und Häme über die Opfer sprechen und schreiben, die ihrer Meinung nach an ihrem Unglück selbst schuld sind. Wehe aber jemand würde es wagen zu behaupten, die Israelis wären selbst schuld an ihrer Lage und daran, dass man sie weltweit nicht besonders mag, davon, dass die Juden selbst für ihr Schicksal verantwortlich sind, ganz zu schweigen. Wer das behauptet ist ein Antisemit.

Mir werfen solche Scheusale vor, ich würde die Palästinenser lieben, was natürlich absurd und lächerlich ist. Ich liebe sie nicht. Was mich von solchen Zynikern unterscheidet ist allein die Tatsache, dass ich die Palästinenser, die Araber, die Moslems nicht hasse. Was mich von ihnen unterscheidet ist die Tatsache, dass ich beim tagtäglichen Unrecht, welches in Israel stattfindet, nicht wegschauen kann und will. Der Staat Israel ist selbst zum moralischen Ungeheuer geworden und wo es mit der Diffamierung und Entrechtung von Palästinensern begonnen hat, geht es in diesen Tagen nahtlos in die Diffamierung und Entrechtung von Frauen über, sogar von jüdischen Frauen. Israel ist auf dem Weg ein Taliban Staat zu werden und die noch übrig >>>

 

"Get up and visit Palestine in 2012!" - Visit Palestine - Dr. Ludwig Watzal - Die besten Propagandisten für Palästina waren Mitglieder der zionistischen Bewegung, wie dieses einzigartige Poster von Franz Kraus aus dem Jahre 1936 zeigt. Dieses Werbeplakat für Palästina wurde von der „Tourismus-Gesellschaft für Palästina“, einer zionistischen Entwicklungsbehörde, veröffentlicht. Vermutlich unbeabsichtigt, stellte damit die zionistische Bewegung drei ihrer Mythen aus der „Schatzkammer“ ihrer Geschichtsmythologie selbst in Frage: Erstens zeigt das wunderbare Plakat, dass Palästina nie „ein Land ohne ein Volk“ gewesen ist; zweitens war Palästina niemals ein öde Wüste, die nur auf ihre Kultivierung durch europäische Kolonisatoren gewartet hat; und drittens widerlegt es die Behauptung, dass es nie ein Palästina gegeben hätte. >>>

 

Dazu passt: Abflug am 15. April 2012 - „‘Willkommen in Palästina 2012‘: Jeder kann mitmachen“- Interview mit Mick Napier - Adri Nieuwhof - Es gibt Pläne, die israelische Apartheid während 2012 herauszufordern: eine große Anzahl internationaler Aktivisten werden in Tel Avivs Ben-Gurion-Flughafen landen und offen erklären, dass sie Palästina besuchen wollen >>>



Audio und Text - Jahresbilanz Nahost - Israel überwintert im arabischen Frühling - Sebastian Engelbrecht - Die Welt ist in Bewegung wie selten - und mit ihr der Orient. Das Internet und die sozialen Medien haben endlich die Revolutionen gebracht, die demokratischen Umwälzungen, die der Westen lange ersehnt hat. Die arabischen Völker melden ihr Recht auf Souveränität an. Das ist gut so, aber es ist ein langwieriger, unbequemer und riskanter Weg, der zur Demokratie führt. Wichtig ist jetzt, diesen Prozess der Emanzipation der Völker mit Respekt und Solidarität zu unterstützen (...) Nun bewegt sich sogar die islamistische Hamas auf Israel zu. Der ehemalige Hardliner Chalid Maschaal, Chef des Politbüros, hat unüberhörbar deutlich dem bewaffneten Kampf gegen Israel abgeschworen. Diese neue Milde ist das Ergebnis des Umbruchs in Syrien und des innerpalästinensischen Versöhnungsprozesses. Die israelische Regierung müsste jetzt reagieren, müsste Gesprächskanäle zu einer wahrscheinlichen künftigen Einheitsregierung der Palästinenser schon jetzt pflegen, nutzen, ausbauen. Stattdessen hat der Generalstabschef der israelischen Armee einen zweiten Gaza-Krieg angekündigt - mit den Worten, Israel habe "keine Wahl" und müsse die Abschreckung gegen die Hamas erneuern >>>



Verhaftungen, Todesfälle und Hausdemolierungen im Jahr 2011 - Im Jahr 2011 wurden 3312 Palästinenser verhaftet, 118 Menschen wurden getötet und Tausende verletzt. Damit ist die Zahl der Festnahmen zurückgegangen. Hunderte Häuser wurden zertrümmert. >>>
 


2011 'toughest year yet' for Gaza medics - As 2011 draws to an end, medical shortages in the Gaza Strip have reached their highest levels, a spokesman for Gaza's Health Ministry said Saturday. Ashraf al-Qidra told Ma'an that medics in the besieged coastal enclave had to cope with shortages of medicine and medical equipment on a daily basis, affecting over one-third of patients. Patients with chronic diseases such as cancer, kidney failure and neuritis were the worst affected, al-Qidra said. Hospitals and health centers have totally run out of 145 basic medicines and 150 types of medical equipment, he added. >>>



A 2011 of radical change welcomes an unclear 2012 - The global forecast for next year is foggy, but in Israel it is clear: Spring never seemed so far away. - Haaretz Editorial - As 2011 ends, winds of change are blowing worldwide, cutting across borders and across the orderly passing of months and years. This is evident from the very fact that these changes are referred to in terms of weather and seasons. >>>

Messages From Gaza To 2012

 
 

Saree Makdisi, Palästina - Innenansichten einer Belagerung - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - „Palästina – Innenansichten einer Belagerung“ ist keine Chronik israelischer Besatzungspolitik oder des Widerstandes, sondern eine Darstellung des alltäglichen Belagerungszustandes der Menschen in Palästina, die einem auf Militärrepression gegründeten Besatzungsregime ausgesetzt sind. Die konzisen Ausführungen des Autors, der als Professor englische Literatur und vergleichende Literaturwissenschaft an der University of California (UCLA) in Los Angeles lehrt, zeigen, dass kein normales Leben in der Westbank und dem Gaza-Streifen möglich ist. Die tagtäglichen Erniedrigungen, Misshandlungen und gewaltsamen Übergriffe des israelischen Militärs und der Besatzungsbehörden berauben die Menschen ihrer Würde und Menschenrechte und machen sie zu Objekten einer unberechenbaren Willkürherrschaft, die das Ziel verfolgt >>>


EDITION PROVO Band 4: Saree Makdisi: Palästina – Innenansichten einer Belagerung

ISBN: 978-3-942281-90-4 | Preis: 21,00 €
Laika Verlag >>>

 
 

Die Welt muss sich in Israels innere Angelegenheiten einmischen - Gideon Levy - Eine von Israels Anklagen gegenüber der Welt ist besonders dreist: du meine Güte, sie mischt sich in die internen Angelegenheiten Israels ein. Als die US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, sie verstünde, was hier geschieht und es erinnere sie mehr an den Iran als an Israel, war die zionistische Antwort: Es wäre besser für staatliche Vertreter, ihre Aufmerksamkeit auf die Dinge im eigenen Land zu konzentrieren," wie es der Umweltminister Gilad Erdan ausdrückte. Als Europa über Hassverbrechen in Israel wütend wurde, war die dreiste Antwort: die Europäer adoptierten die geringste der Resolutionen, um sich Israel vorzunehmen. Und als die Welt Interesse an Israels Politik gegenüber den Flüchtlingen und Gastarbeitern zeigte, kam prompt die Forderung, ausländische Einmischung ist unerwünscht, wie Ronen Shoval, der Gründer der rechten Organisation Im Tirtzu sagte. Israel sollte das letzte Land auf Erden sein mit dem Recht, wütend über ausländische Einmischung zu sein. Seit seiner Gründung hat Israel nicht aufgehört, aus aller Welt Juden nach Israel zu bringen. Es hat heimlich umstürzlerische Untergrundaktionen unter zwielichtigen Regimes durchgeführt; Es hat im Ausland offen Juden gepredigt, sie mögen ihre Heimat aufgeben und nach Israel kommen oder wenigstens dieses finanziell unterstützen; und Israel hat Himmel und Erde wegen Anzeichen von Antisemitismus bewegt, unterstützt aber parallel alternative jüdische und zionistische Bildungssysteme rund um die Welt. Es ist auch ein Land, das gleichzeitig die Welt dazu aufruft, die Blockade gegen den Gazastreifen aufrecht zu erhalten >>>

 


Friedlicher Widerstand - Texte zum israelischen Apartheidsystem - 31. Dezember 2011

Reverend Allan Boesak: Israelisches Apartheidsystem ist schrecklicher, als Südafrika je war. - Pastor Allan Aubrey Boesak ist ein Veteran des Kampfes gegen das Apartheidsystem in Südafrika. Er war der Präsident des Reformierten Weltbundes [World Alliance of Reformed Churches] und ist ein Unterzeichner der Antwort der südafrikanischen Christen auf das Kairosdokument aus Palästina [Kairos Palestine Document]. 2011 hat er vor dem Russell Tribunal zu Palästina in Cape Town ausgesagt, wo er mit Hanan Chahata von MEMO sprach.

Hanan Chahata: Sie haben die Antwort der südafrikanischen Christen auf das palästinensische Kairosdokument unterzeichnet. Darin sagten Sie, dass die palästinensische Erfahrung der Apartheid “ in der Umsetzung vor Ort sogar schlimmer ist als das Apartheidsystem in Südafrika.” Was meinen Sie damit?

Allan Boesak: Es ist schlimmer, nicht im Sinn, dass die Apartheid in Süd Afrika nicht ein absolut furchtbares System war, sondern in der Art, wie die Israelis das Apartheidsystem genommen, perfektioniert und sozusagen zugespitzt haben. Zum Beispiel hatten wir Bantustans und wir hatten den Group Areas Act und wir hatten getrennte Schulen und all das; aber ich glaube nicht, dass es selbst den Apartheidplanern je in den Sinn kam, eine Stadt so zu planen, dass eine physische Mauer die Menschen trennt und dass diese Mauer die Grenzen deiner Bewegungsfreiheit aufzeigt, der kommerziellen Tätigkeit, der Arbeit, und gleichzeitig ein Mittel zur Einschüchterung und Entmenschlichung ist. Wir trugen Pässe, so wie die Palästinenser ihre Ausweise haben, aber das bedeutete nicht, dass wir nicht von einem Ort in der Stadt zu einem anderen gehen konnten. >>>

 

Offener Brief aus dem besetzten Gaza: Drei Jahre nach dem Massaker - „Wir, Palästinenser aus Gaza, rufen drei Jahre nach dem 22 Tage langen Massaker während Israels Operation ‚Gegossenes Blei‘ die internationale Zivilgesellschaft dazu auf, 2012 zu einem Jahr zu machen, in dem die Solidarität mit uns Palästinensern den Funken der Revolutionen in der arabischen Welt auffängt und etwas Neues aufbaut....“

„Wir werden niemals den Schmerz vor drei Jahren vergessen, den kriminellen Angriff, den wir durchlebt haben, das Blut von über 1400 ermordeten Männern, Frauen und hunderten von Kindern, das in den Strassen von Gaza zwischen den Trümmern floss, unsere Betten durchtränkte und in unser Gedächtnis gemeiselt ist. Wir werden nie vergessen. Sie sind immer noch tot, und weitere tausende sind immer noch verstümmelt.“

„Wir werden die vergangenen 63 Jahre nicht vergessen, in denen unser Land, unsere Häuser, Olivenhaine, Zitronenbäume und die uns kostbare Lebensweise von uns genommen wurden. Während israelische Soldaten die Gesichter unserer Väter in den Sand drückten, sie einsperrten und vor uns erschossen. Wir werden die skandalöse Feigheit der internationalen Gemeinschaft nicht vergessen, die die ethnische Säuberung unseres Volkes erlaubt und ermöglicht hat, uns Israels rassistischer, zionistischer Vision unterworfen hat, die uns, die eingeborene Bevölkerung von Palästina, als die in dieser Region unerwünschte ‚ethnische Gruppe‘ definiert.“

„Die USA ‚belohnen‘ Israel weiterhin mit sechs Milliarden Dollars der Steuerzahler, während die EU ihre Handels- und diplomatischen Beziehungen erweitert. Dem israelische Apartheidregime wird so ein grünes Licht gegeben, die viertstärkste Armee auf uns loszulassen, um ‚ihr Schlimmstes‘ gegen unsere Zivilbevölkerung anzurichten, von der die Hälfte Kinder sind und über zwei Drittel bei der UN registrierte Flüchtlinge.“

Auszüge aus dem Open Letter from Gaza; http://www.palestinechronicle.com/view_article_details.php?id=17347

 

Posterwettbewerb von Itisapartheid. org - Bis 1. Juni 2012 ruft Itisapartheid.org zu einem Posterwettbewerb zum Thema „Israelische Apartheid‘ auf. Für weitere Informationen gehen Sie bitte zur Webseite: info@itisapartheid.org - Übersetzt und zusammengefasst von Martina Lauer
 

 

Erklärung des Landesvorstands der Partei DIE LINKE.NRW zur Liste des Simon-Wiesenthal-Centers - Kürzlich hat das Simon - Wiesenthal - Center aus Los Angeles eine Liste der ihrer Meinung nach momentan „größten Antisemiten“ herausgegeben. In dieser Liste taucht u.a. der Name des Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Duisburger Stadtrat Hermann Dierkes auf. Wir kennen die Kriterien nicht, die dazu führten, dass das Simon - Wiesenthal - Center sich bewogen fühlte, Hermann Dierkes in diese Liste aufzunehmen. Wir haben allerdings den Eindruck, dass hier Antisemitismus mit einer kritischen Haltung zu der Politik der israelischen Regierung verwechselt wird. In der Publikation des Simon-Wiesenthal-Centers werden Zitate aus einem Flugblatt veröffentlicht, das vor einigen Monaten auf den Seiten der Linksjugend Duisburg von unbekannten platziert wurde, und es wird der Eindruck erweckt, die zitierten Äußerungen stammen von Hermann Dierkes. Hermann Dierkes hat mehrmals erklärt, dass dieses antisemitische Naziflugblatt weder von ihm noch von einer verantwortlichen Person aus dem Duisburger Kreisverband der Linken auf die Homepage der Linksjugend [`solid] Duisburg gestellt wurde. Auch die Linksjugend >>>

So ergeht es einem Mann, den Israel besonders demütigen will. - Abraham Melzer >>>

2011 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs | Simon Wiesenthal Center (pdf) >>>

Der Holocaust darf nicht instrumentalisiert werden! - Zwischen berechtigter Kritik und Israelfeindlichkeit – Ein Gespräch mit Hermann Dierkes! >>>

Dokumentation - Der realpolitische Zionismus + Antizionismus >>>
Dokumentation - Nein zum Antisemitismus, Nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus >>>

Übrigens: Das Simon Wiesenthal Center präsentierte auch die: "2010 Top Ten Anti-Israel Lies". Es hat - unter anderem - keine Probleme dabei ein Bild von Großisrael zu präsentieren.... (pdf) >>>

 
 

Israel beutet die Ressourcen der besetzten Westbank aus. - Aeyal Gross - Israels Steinbrüche, die 94% ihrer Produkte nach Israel verkaufen, operieren auch in der Westbank auf Land, das besonders für diese Zwecke zugeteilt wurde. Das bedeutet, dass Israel so tut, als wären diese palästinensischen Ressourcen seine eigenen. Und es tut so, obwohl die Westbank unter militärischer Kontrolle ist - eine Situation, in der der besetzende Staat nicht die Herrschaft über das Land hat, sondern eher eine Art Verwalter ist, der dafür sorgen soll, dass das Gebiet irgendwie der lokalen Bevölkerung zugute kommt, bis die Besatzung beendet ist. Wie hat also der Oberste Gerichtshof die Quadratur des Kreises gelöst, um eine Petition gegen die Steinbrucharbeit zurückzuweisen? Die Vierte Haager Konvention besagt, dass ein Besatzungsstaat das Recht hat, einige Früchte des besetzten Landes zu ernten , aber nicht sein "Kapital" durch Beschädigen des Landbesitzes zu verringern. >>>

 
 

Wenn Jesus in diesem Jahr gekommen wäre, dann wäre Bethlehem abgeschlossen gewesen - Phöebe Greenwood - Wenn Joseph und Maria heute ihren Weg nach Bethlehem gemacht hätten, würde die Weihnachtsgeschichte etwas anders aussehen, sagt Pfr. Ibrahim Shomali, der Gemeindepfarrer der Stadt. Das Paar müsste darum kämpfen, um in die Stadt zu kommen, geschweige denn ein Hotelzimmer zu finden. … "Jesus würde dann entweder am Checkpoint oder an der Mauer geboren werden. Maria und Joseph hätten dann einen israelischen Passierschein benötigt oder hätten Touristen sein müssen.. "Dies ist das große Problem für die Palästinenser in Bethlehem: was wird geschehen, wenn sie uns vollkommen einschließen.?" Bethlehem ist das Herz des christlichen Palästina…Der Krippenplatz wird verwandelt in eine Grotte von Licht und Ständen, gekrönt von einem Weihnachtsbaum. Ketten von beleuchteten Engeln, Sternen, Glocken schmücken die Straßen. Aber nach nur wenigen Minuten Fahrt nach Norden hört die festliche Atmosphäre plötzlich auf. Eine Reihe israelischer Siedlungen auf 18 qkm Land, das einmal zu Nord-Bethlehem gehörte, droht die Stadt von ihrer historischen Zwillingsstadt Jerusalem abzutrennen. >>>

 

Drei Jahre nach der Operation Cast Lead

Afsane Bahar, 30.12.2011

Die verwaschene Sprache
ist in der Medizin
ein Hinweis auf ein neurophysiologisches Problem.

Die verzerrte oder verzerrende Sprache
ist in der Politik
je nach dem Stand der Beteiligten
ein Hinweis auf
bewusstes, gezieltes Fehlleiten der Menschen,
verängstigtes Verleugnen ungerechter Gegebenheiten,
beschämtes Verdrängen unangenehmer Tatsachen,
armseliges Verheimlichen der fatalen Unwissenheit,
schmachvolles, feiges Ducken vor den Machthabern.

Der Umgang mit der Operation Cast Lead
ist ein Lackmustest für
die Glaubwürdigkeit,
die Aufrichtigkeit
und den Wissensstand
gesellschaftspolitischer Akteure.

Sonderbare Widersprüche

Afsane Bahar, 29.12.2011

Wir leben wahrhaftig in einer ungerechten Welt,
die wegen sonderbarer Widersprüche im Bersten begriffen ist.

Wenn ich aufgrund vielfältiger Tatsachen
führende Personen der „Weltgemeinschaft“
als Massenmörder bezeichne,
erheben sich aus befreundeten Reihen
warnende Stimmen,
verängstigt, voller Skepsis.

Wenn ich dabei von einem dieser Massenmörder,
der gleichzeitig ein Friedensnobelpreisträger ist,
als eine „terroristische Gefahr“ erachtet werde,
kann er sich auf geltendes Landesgesetz berufend
mein Verschleppen, Verhören und Foltern einleiten
und letztendlich auch mein „gezieltes Töten“ veranlassen.

Wenn derselbe Massenmörder,
der besagte Friedensnobelpreisträger, neue Angriffskriege anzettelnd
den präemptiven Einsatz von Atomwaffen androht
und dabei den Tod unzähliger Menschen
sowie die bleibende Verwüstung blühender Landschaften
billigend in Kauf nimmt,
bekommt er von der „Weltgemeinschaft“ Applaus und Lobesgeschrei.


Wir leben tatsächlich in einer durch und durch verzerrten Welt,
die nach Veränderungen schreit.


31.12.2011
 

Abflug am 15. April 2012 - „‘Willkommen in Palästina 2012‘: Jeder kann mitmachen“- Interview mit Mick Napier  - Adri Nieuwhof - Es gibt Pläne, die israelische Apartheid während 2012 herauszufordern: eine große Anzahl internationaler Aktivisten werden in Tel Avivs Ben-Gurion-Flughafen landen und offen erklären, dass sie Palästina besuchen wollen. Am 15. April wird die Initiative „Willkommen in Palästina 2012“ zum zweiten Mal solch einen Versuch unternehmen, um das Recht der Westbankpalästinenser, Besucher zu empfangen, zu bestätigen. Im Juli des letzten Jahres kollaborierten internationale Fluggesellschaften mit Israel, indem sie Teilnehmer, die auf einer schwarzen Liste standen, daran hinderten, Flugzeuge zu besteigen. Mehr als hundert Aktivisten erreichten mit der „Willkommen in Palästina“-»Flugtille»den Flughafen in Tel-Aviv, wurden aber von israelischen Streitkräften gleich bei der Ankunft verhaftet und später deportiert. Die Electronic Intifada-Mitarbeiterin Adri Nieuwhof interviewte kürzlich Mick Napier (MN), Vorsitzende der schottischen Palästina-Solidaritäts-Kampagne und einer der Organisatoren der „Willkommen in Palästina 2012“ – Kampagne >>>

Aufruf
Willkommen in Palästina 2012

„Wir, die Unterzeichneten, unterstützen den Aufruf der Initiative „Willkommen in Palästina 2012“ an alle Personen weltweit, die für die Menschenrechte und das nationale Recht der Palästinenser eintreten, zu einem offenen Besuch Palästinas über Ostern 2012.

Um nach Palästina einzureisen, führt kein Weg an den israelischen Kontrollpunkten vorbei. Israel hat aus Palästina ein gigantisches Gefängnis gemacht. Doch haben Gefangene das Recht, Besucher zu empfangen.
„Willkommen in Palästina“ wird erneut die israelische Politik herausfordern, welche das Westjordanland isoliert, während Paramilitärs der Siedler und die israelische Armee brutale Verbrechen gegen die praktisch wehrlose palästinensische Zivilbevölkerung begehen. Wir rufen Regierungen dazu auf, das Recht der Palästinenser auf das Empfangen von Besuchern zu unterstützen sowie das Recht ihrer eigenen Bürger, Palästina offen zu besuchen.
Die Teilnehmenden an der Initiative „Willkommen in Palästina 2012“ verlangen die Erlaubnis, den Flughafen in Tel Aviv ohne Behinderung passieren und in das Westjordanland weiterreisen zu dürfen, um dort an einem Projekt für Kinder zur Nutzung ihres Rechts auf Bildung teilzunehmen.“

Erste Unterzeichner :

Desmond TUTU (Afrique du Sud, archévêque, prix Nobel de la Paix pour sa lutte contre l’apartheid)
Ronnie KASRILS (Afrique du Sud, ancien membre du Congrès National Africain)
Noam CHOMSKY (Etats-Unis, auteur, linguiste, philosophe)
Tony BENN (Grande-Bretagne, ancien ministre socialiste)
John PILGER (Australie, journaliste et cinéaste)
Nawal Al SADAAWI (Egypte, auteur, féministe)
Nurit PELED ELHANAN (Israël, professeur, activiste de la paix)
Sam BAHOUR (Palestine, Right to Enter Campaign)
Jonathan COOK (Grande-Bretagne, journaliste indépendant vivant à Nazareth)
Vauro SENESI (Italie, dessinateur et auteur)
AbdelFattah ABU SROUR (Palestine, directeur du centre culturel Al-Rowwad, camp de réfugiés d’Aïda à Bethléem)
Xavier RENOU (France, fondateur et porte-parole des « Désobéissants »)
Rabbi Lynn GOTTLIEB (Shomer Shalom Network for Jewish Nonviolence)

   

Einen Palästinenserstaat wird es nicht geben - Rezension von Dr. Ludwig Watzal - Das Buch des französischen Anwalts Ziyad Clot macht für alle Nichtexperten in eloquenter Weise deutlich, welche Farce im Nahen Osten vor den Augen der Weltöffentlichkeit dargeboten wird und die sich „Friedensprozess“ nennt. Der Autor ist Franzose; sein Vater Normanne, seine Mutter palästinensische Libanesin, deren Eltern aus Haifa 1948 vertrieben worden sind. Mit 30 Jahren entschloss sich Clot, die Heimat seiner Mutter zu besuchen und seine Rechtskenntnisse in den Dienst der palästinensischen Sache zu stellen. (...) In Palästina angelangt, erlebt er hautnah die israelische völkerrechtswidrige Besatzung mit ihren alltäglichen Demütigungen und Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser. „Nach dem zu urteilen, was ich seit meiner Ankunft gesehen und erlebt habe, scheint die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Palästinenser eher durch das militärisch definierte Vorgehen der Israelis bestimmt zu sein. >>>

Ziyad Clot: Einen Palästinenserstaat wird es nicht geben
Zambon Verlag 2011, Frankfurt am Main, ISBN 978 3 88975 185 0 - 12 Euro.

Nahost-Friedensverhandlungen: Whistleblower der “Palestine Papers” outet sich >>>

Palestine Papers: Why I blew the whistle  - The mislabeled "peace talks" were instrumental in creating divisions amongst Palestinians, compelling me to speak out. - Ziyad Clot
>>>

Rezension von "Einen Palästinenserstaat wird es nicht geben" - Ziyad Clot - Taris Ahmad >>>

Vorwort zum Ziyad Clot-Buch "Einen Palästinenserstaat wird es nicht geben" - Gegen die Selbstzensur der "freien Presse" -  Markus Omar Braun - Ziyad Clot, der Verfasser dieses Buches, beendete seine Tätigkeit für die NSU, eine Gruppe externer juristischer Berater der PLO, im Frühjahr 2009. Im August 2010 schloss er die Arbeit am vorliegenden Bericht ab, welcher im September 2010 in französischer Sprache durch Editions Milo in Paris veröffentlicht wurde. Darin sind viele Details der Verhandlungen zwischen den palästinensischen und israelischen Delegationen beschrieben, Details, die sich in ein neues, anderes Bild dieses "Friedensprozesses" fügen. >>>

The Palestine Papers >>>

Dazu passt vielleicht: Palestinians offer to renew Israel peace talks without settlement freeze, official says - PA reportedly submits new Quartet offer to restart negotiations, demand Israel releases 100 Palestinian prisoners; Israel rejects offer fearing renewal of only low-grade talks. - Barak Ravid - The Palestinian leadership submitted a proposal to renew peace talks with with Israel that drops their long-standing demand that Israel ceases all West Bank settlement construction, a top Israeli official said on Wednesday. >>>

 

 



«Ich glaube nicht an die Objektivität» - Ein Gespräch mit dem Comic-Reporter Joe Sacco über seinen neuen Band «Gaza» - Joe Saccos - Eine aufschlussreiche Fussnote der Geschichte: In seiner neusten Comic-Reportage, «Gaza», arbeitet Joe Sacco ein Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Zivilbevölkerung auf. Über «Gaza» und seine Comic-Reportagen im Allgemeinen unterhielt sich mit ihm Christian Gasser. - Interview: Christian Gasser  - Joe Sacco, bereits Ihre erste grosse Reportage, «Palästina», beschäftigte sich mit dem Nahostkonflikt. Was fasziniert Sie daran? 1992 bin ich nach Palästina gereist, weil ich wissen wollte, was dort wirklich abläuft. Ich hatte das Gefühl, ich müsse etwas tun – und sei es auch nur, mich umzuschauen und das Gesehene meinen Freunden zu erzählen. Der Konflikt hat mich seither nie losgelassen. Er berührt uns >>>

 

Danke, Israel! - Uri Avnery - WENN ISLAMISTISCHE Bewegungen in der Region zur Macht kommen, sollten sie ihre Dankesschuld dem gegenüber abtragen, der ihnen ein Gräuel ist, Israel. Ohne die aktive oder passive Hilfe von auf einander folgenden israelischen Regierungen wären sie nicht fähig gewesen, ihre Träume zu verwirklichen. Das gilt für Gaza, Beirut, Kairo und sogar für Teheran. NEHMEN WIR als 1.Beispiel die Hamas. In allen arabischen Ländern sahen sich die Diktatoren einem Dilemma gegenüber. Sie konnten alle politischen und zivilen Aktivitäten verbieten, aber sie konnten die Moscheen  nicht schließen. In den Moscheen konnten sich die Leute zum Beten versammeln, Hilfsdienste organisieren und  - im Geheimen – politische Organisationen aufbauen. Vor den Twitter- und Facebook-Zeiten war dies der einzige Weg, um Massen von Menschen zu erreichen. Einer der Diktatoren, der sich diesem Dilemma gegenübersah, war der israelische Gouverneur in den besetzten palästinensischen Gebieten. Von Anfang an verbot er jegliche  politische Aktivitäten. Sogar Friedensaktivisten landeten im Gefängnis. Befürworter von  gewaltfreiem Widerstand  wurden deportiert. Zivile Zentren wurden geschlossen. Nur die Moscheen blieben offen. Dort konnten sich die Leute treffen. Aber diese Toleranz war nicht  nur passiv. Der Allgemeine Sicherheitsdienst (als Shin Bet oder Shabak bekannt) hatte ein aktives Interesse daran, dass das, was in den Moscheen geschah, sich gut entwickelte. Leute, die fünfmal am Tag beten – so dachten sie -   haben keine Zeit, um Bomben zu bauen. Der Hauptfeind war, wie der Shabak dachte, die fürchterliche PLO, angeführt von dem Monster Yassir Arafat. Die PLO war eine säkulare  >>>
 

Israel and the Rise of Islamic Movements - Uri Avnery - If Islamist movements come to power all over the region, they should express their debt of gratitude to their bete noire, Israel. Without the active or passive help of successive Israeli governments, they may not have been able to realize their dreams. That is true in Gaza, in Beirut, in Cairo and even in Tehran. Let’s take the example of Hamas. All over the Arab lands, dictators have been faced with a dilemma. They could easily close down all political and civic activities, but they could not close the mosques. In the mosques people could congregate in order to pray, organize charities and, secretly, set up political organizations. Before the days of Twitter and Facebook, that was the only way to reach masses of people. One of the dictators faced with this dilemma was the Israel military governor in the occupied Palestinian territories. Right from the beginning, he forbade any political activity. Even peace activists went to prison. Advocates of non-violence were deported. Civic centers were closed down. Only the mosques remained open. There people could meet. >>>

 
 

Netanyahu  facht die Flammen der religiösen Aufwieglung an - Israel bleibt eine sehr kurze Zeit zum Wandel. Es muss entweder aufhören, das Feuer, das es verschlingt, zu nähren oder das Land wird zu existieren aufhören. - Sefi Rachlewsky - Benjamin Netanjahu ist nicht schuldig. Er lernte  jenen Trick das erste Mal, als er gewählt wurde. Nachdem er an den Rallyes  teilnahm, die gegen Yitzhak Rabin hetzten („Mit Blut und Feuer werden wir Rabin vertreiben“), kam der Mord. Netanjahu erkannte die Bedeutung der Rolle, die er spielte, und war sich sicher, dass der rechte Flügel bei der nächsten Wahl verlieren wird. Aber wunderbarerweise haben die Nicht-Rechten  die Ermordung oder die Hetze während der Wahlkampagne nicht hochgespielt – das Schießen wurde auf die Tat eines einzigen üblen Täters reduziert – und Netanjahu wurde Ministerpräsident. Netanjahu ist nicht der erste, der das Rezept identifizierte. In den 80er brachen mehrere Feuer auf israelischen Luftbasen aus. Es war immer derselbe Feuerwehrmann, der als 1. das Feuer entdeckte, ankam und es löschte und den Preis bekam. Als sich die Vorfälle häuften, begann eine  geheime Untersuchung. Man fand heraus, dass gerade dieser Feuerwehrmann der Täter war. Der Chasside aus Beit Shemesh, der für ein TV-Interview  (am Freitag)  befragte wurde, hat die Wahrheit enthüllt, sogar  >>>

 
 

Bereaved Israeli, Palestinian families' meetings nixed - Education Minister Gideon Sa'ar instructs to halt reconciliation gatherings between relatives of deceased Palestinian terrorists, families of terror victims; claims meetings 'legitimize terrorism' - Tamar Trabelsi-Hadad - Relatives of Palestinian terrorists who were killed in the conflict will not be allowed to participate in gatherings with bereaved families who lost their loved ones in terror attacks, Education Minister Gideon Sa'ar announced. The meetings, which are organized by the Parents Circle - Families Forum (PCFF) – an organization that promotes reconciliation between bereaved Palestinians and Israelis >>>
 

Education Minister stops meetings between families of terror victims and terrorists - What's most amazing about this story is that the government was sponsoring it in the first place. But now, Education Minister Saar has ordered an end to government sponsorship of bonding meetings between parents of terrorists and parents of terror victims. The meetings, which are organized by the Parents Circle - Families Forum (PCFF) – an organization that >>>


Israel has a double standard on freeing 'terrorists' - Those who extol prison break that freed Jewish 'security prisoners' can't oppose release of Palestinian 'terrorists'. - Akiva Eldar - In a few years, hopefully not too many, Palestine's education minister will publish a letter to students ahead of the launch of the new curriculum his ministry initiated, in cooperation with the Arafat Heritage Center. The curriculum will extol the work of the Palestinian freedom fighters who were executed by the Israeli occupation forces. >>>

The Parents Circle Families Forum >>>

 

 

Gaza Lives: Reflecting on 'Operation Cast Lead' - Mohammed AlNadi – In Israel, nothing is more rewarding than committing systematic mass killings and war crimes against Palestinians. It seems, according to Israel's moral system and code of conduct, nothing is more trivial than a Palestinian life. Inflicting death on Palestinians is not punishable in Israel but instead ornamented with decoration and job advancement. I reckon it's the highest and most honorable accomplishment through which an Israeli soldier can achieve most prominent ranks in the military. This has been evident throughout the Palestine-Israel conflict, as countless planned massacres were and are still being committed against Palestinians since Palestine was occupied in 1948, and typically, the perpetrators have always been leaders of sorts, either political or military figures. >>>

 


30.12.2011
 

 

A New Year's Greeting from B'Tselem's Executive Director - Dear friends, It has been a tumultuous year for defenders of human rights in our region, and the demonstrations for democracy that began in the Arab street continue to reverberate both regionally and globally. However, while dramatic change takes place all around us, the Israeli occupation seems more entrenched than ever, and with it, the systemic violations of Palestinian human rights. In addition, this year we witnessed an erosion of Israeli democracy with parliamentary initiatives aimed against critics of government policy. Some of these proposals specifically target human rights organizations and our sources of funding. Our response to attempts to stifle human rights work is to redouble our efforts to promote human rights where they are most at risk: in East Jerusalem, the West Bank and the Gaza Strip >>>
 

Neujahrsbotschaft des Generaldelegierten Palästinas - Das Jahr 2011 brachte viele politische Ereignisse hervor, die immer mehr an historischer Bedeutung gewinnen. Dieses ereignisreiche Jahr zeigte den Menschen weltweit, wie wichtig Freiheit und Demokratie ist. Es zeigte aber auch, dass nur Freiheit und Demokratie einen stabilen Frieden bringen können, erklärt der Generaldelegierte Palästinas Salah Abdel Shafi in seiner Neujahrsbotschaft. - Liebe Leserinnen und Leser, es ist eine alte Tradition, dass die letzten Tage des Jahres dem Innehalten dienen und die zurückliegenden Ereignisse in Erinnerung gerufen werden. Sie werden sortiert, eingeordnet und die neugewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen mit in das neue Jahr ein, in der Hoffnung, weiter Gutes bewirken zu können. Wenn wir das Jahr 2011 Revue passieren lassen, dann erleben wir rückblickend erneut Ereignisse von großer historischer und politischer Bedeutung. Denken wir an die Menschen im arabischen Raum. Sie haben ihre Stimmen nach Demokratie und Freiheit erhoben und ihre Forderungen fanden weltweit Gehör und Unterstützung. Ihre Proteste offenbarten, dass jeder Mensch das Recht auf Selbstbestimmung hat und dafür auch kämpfen darf. Deutlich erkennbar ist an dieser Stelle, dass Freiheit und Demokratie, Recht und Gerechtigkeit die elementarsten Bestandteile für einen stabilen Frieden sind. Unverkennbar ist ebenfalls, dass dieses wertvolle Gut jeder Zeit zerbrechen kann und nicht jeder Willens ist, dieses Gut Jedermann zukommen zu lassen. Und dem müssen wir gemeinsam entgegentreten. Für einen stabilen und gerechten Frieden setzen wir Palästinenser uns seit Jahrzehnten täglich ein. >>>
 

Confronting intimidation, working for justice in Palestine - Ilan Pappe - If we had a wish list for 2012 as Palestinians and friends of Palestine, one of the top items ought to be our hope that we can translate the dramatic shift in recent years in world public opinion into political action against Israeli policies on the ground. >>>


Palestine: Those Who Inspired Us in 2011 - Ramzy Baroud - Mustafa Tamimi was a 28-year-old resident of the West Bank village of Nabi Saleh. His meticulously trimmed beard served as the centerpiece of his handsome face. In December 2009, when an Israeli soldier shot him from a short distance with a tear gas canister, half of Mustafa’s face went missing. More soldiers laughed as his horrified family tried to accompany him to a nearby hospital, according to activists present at the scene. Only the mother was finally able to obtain a special permit from the Israeli military, which allowed her to be with her son. >>>

 

 

Audio und Text - Hamas-Führer Maschaal für gewaltfreien Protest - Stoppt die Hamas den bewaffneten Kampf gegen Israel? - Noch will die radikale Hamas ihre Ziele im Gazastreifen auch mit Gewalt durchsetzen. Nun deutet sich ein Kurswechsel an. Hamas-Führer Maschaal sprach sich für einen gewaltlosen Volkswiderstand aus. Hintergrund sind offenbar die Versöhnungsgespräche mit der gemäßigten Fatah. - Sebastian Engelbrecht - "Hört auf die Hamas!", lautet heute die Überschrift des Leitartikels in der israelischen Zeitung "Ha'aretz". Ein seltener Appell. Der Grund: Chalid Maschaal, der Chef des Politbüros der islamistischen Hamas im Exil, rief in mehreren Interviews dazu auf, den bewaffneten Kampf gegen Israel zu beenden und sich auf den sogenannten "Volkswiderstand" zu beschränken - also gewaltlosen Kampf. >>>

Israel needs to listen to Hamas, and take notice - Haaretz Editorial - Israel must not ignore the declarations by the Hamas leadership and reject the chance of achieving a cease-fire with the organization, at the very least. >>>


Hamas forces ordered to cease attacks on Israeli targets, Palestinian sources say - Sources say Hamas leader Meshal issued order based on understandings between Palestinian President Abbas and Meshal during recent talks in Cairo. - Avi Issacharoff and Amos Harel - Hamas leader Khaled Meshal has instructed the group's military wing to cease attacks on Israeli targets, senior sources in Fatah say. The sources say Meshal issued the order based on understandings between Palestinian President Mahmoud Abbas and Meshal during their recent talks in Cairo. >>>

 

 

Silwan, Jerusalem (SILWANIC) -- Jerusalem mayor Nir Barakat has announced that the city Municipality will now classify 70,000 citizens of Jerusalem as non-residents, furthering the right wing Israeli campaign to achieve a Jewish majority in East Jerusalem. Seventy thousand Palestinian residents already cut off from the rest of Jerusalem by Israel’s Apartheid Wall will now be cast out on paper as well, with their affairs turned over from the Municipality to the Israeli military’s West Bank civil administration. Palestinian Jerusalemites vehemently reject the segregation of their city, criticizing the “false justification of security that Israeli authorities peddle in order to take over our lands and separate us from our families – amidst a disgraceful silence from the international community.”

 

 

Ormuz-Strasse - Finger am Drücker - Israel und die USA verhandeln anscheinend über konkrete «Auslöser» für einen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen. - Über die Feiertage haben die Spannungen zwischen dem Iran sowie Israel und den USA weiter zugenommen. Teheran hat nun mit der Schliessung der Strasse von Ormuz gedroht, sollte der Westen neue Sanktionen etwa gegen die iranische Zentralbank verhängen, um das Mullah-Regime an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. (...) Gestern hat eine Sprecherin der in Bahrain stationierten 5. US-Flotte erklärt, Washington werde Behinderungen des Schiffverkehrs an der Strasse von Ormuz keinesfalls tolerieren. Hinter den Kulissen scheint die Obama-Regierung zunehmend bereit, derartigen Tönen Taten folgen zu lassen. Dies geht aus einer Analyse des Journalisten Eli Lake auf der Website «Daily Beast» hervor. Demnach wollen Washington und Jerusalem «rote Linien» für das iranische Nuklearprogramm festlegen, deren Verletzung Angriffe auf die islamische Republik auslösen würden. Dazu soll laut Lake etwa die Anreicherung von Uran auf 90 Prozent zählen, die nur für den Einsatz radioaktiven Materials in Bomben Sinn macht. Hintergrund sind Beschwerden der Netanyahu-Regierung über die angeblich unklare Haltung Obamas und seines Kabinetts in der Atomfrage. >>>

 

 

Israel - Kulturkampf der Ultrafrommen - Von Lena Greiner und Gil Yaron, Hamburg und Jerusalem - Militante Ultrareligiöse fordern Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit. Doch Tausende Israelis wehren sich gegen deren wachsenden Einfluss und die zunehmende Diskriminierung von Frauen. Es geht um mehr als Gleichberechtigung - sie kämpfen um den Charakter ihres Staates. >>>
 

Ultraorthodoxe Juden in Israel: Naama und die Radikalen - Die kleine Naama wollte nur zur Schule gehen. Doch ultraorthodoxe Juden nannten sie eine Hure und bespuckten sie. Israel leidet unter zunehmendem Extremismus - doch das Volk wacht auf. - Manuela Pfohl - Auch Ina Zeligman steht auf. Gegen die Ultraorthodoxen, gegen ihre zunehmende Radikalität, gegen eine extrem-religiöse Gesellschaft. 1991 ist die Jüdin aus der Ukraine nach Israel eingewandert, weil sie dem wachsenden Antisemitismus in der Heimat entgehen wollte. Und nun werden Frauen und Mädchen in ihrer Nachbarschaft bedroht, weil Männer ihnen das Recht absprechen, ihre Wege zu kreuzen. "Es ist unerträglich, mit ansehen zu müssen, wie Frauen in einem Land, wie diesem verfolgt werden" >>>

Zivilgesellschaft in Israel - "Die Weltlichen sind jetzt aufgewacht" - Susanne Knaul - Ram Vromen kämpft gegen den Vormarsch der Religiösen in Israel. Er freut sich über die Proteste gegen die radikalen Ultraothodoxen. Diese sind einfach zu weit gegangen, sagt er >>>

Israeli 8-year-old returns to school for first time since accosted by Haredi men - Oz Rosenberg - Speaking at Na'ama Margolese return to class, Education Minister Sa'ar says Israel won't 'back down in the face of bullying and threats.' >>>

 
 

„Wir müssen lauter werden“ - Einmal im Jahr ist Bethlehem in aller Munde. Zumindest bei den Christen dieser Welt. - Einmal im Jahr ist Bethlehem in aller Munde. Zumindest bei den Christen dieser Welt. Doch wer heute einen Blick auf Bilder des biblisch überlieferten Geburtsorts Jesu und dessen Umgebung wirft, dem bleibt das Wort „Friede auf Erden“ fast im Halse stecken. Regelrecht eingemauert, hinter Checkpoints mit schwer bewaffneten israelischen Soldaten, die den Zugang von Jerusalem in das im Süden angrenzende Westjordanland kontrollieren, liegen Krippenplatz und Geburtskirche. „In diesem Jahr fällt es mir schwer an Weihnachten zu denken“, sagt die Salemerin Renate Khurdok. Und weiter: „Wenn von Bethlehem gesungen oder gesprochen wird, denke ich nicht an das Kripplein, in dem Jesus liegt, sondern an die Stadt im Westjordanland, die umgeben ist von Mauern und Soldaten.“ >>>

 
 

Ein Bericht über Ni'lin, Palästina (deutsche Übersetzung)

 

Spendenaufruf für Ni’lin, Palästina

Spenden wofür? - Spenden für technische Ausstattung in Ni’lin und zur Bezahlung von Rechtsanwälten, Geldstrafen oder sonstige Unterstützung von Menschenrechtsaktivisten

Die Spendenaktion für Olivenbäume ist erfolgreich abgeschlossen. Großen Dank an alle Spender!

Spenden warum?
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Saeed Amireh, der 3 Monate auf Vortragstour durch Europa war - auch ca. 10 Tage in Deutschland auf Einladung von Kopi, Versöhnungsbund und anderen Gruppen - bittet um Spenden für die Menschenrechtsaktivisten aus Ni'lin - z. B. zur Bezahlung von Rechtsanwälten oder Geldstrafen. Bei den gewaltfreien Demonstrationen in Ni’lin gegen Enteignung und gegen die Besatzung werden häufig Demonstranten von der israelischen Armee verhaftet und benötigen dringend Geld.

Weitere Informationen hier: http://supportibrahim.com/donate/

Informationen zu Ni’lin und zu Saeed Amireh 1) Interview mit Saeed Amireh auf YouTube unterlegt mit Fotos und Landkarten von Palästina und speziell Ni'lin - immer passend zu den Aussagen im Interview. Es steht auf Englisch sowie "synchronisiert" auf Deutsch zur Verfügung www.versoehnungsbund.de/nok/nilin-videos


2) Artikel zu der Vortragsreise von Saeed Amireh
http://www.schattenblick.de/infopool/politik/ausland/pain0008.html
 

3) Weitere Infos hier www.versoehnungsbund.de/nok/nilin

Informationen zum Geldtransfer http://supportibrahim.com/donate/ - Für diejenigen, die keinen Transfer mit Paypal machen möchten oder können, wird eventuell bald eine andere Möglichkeit angeboten.
 

Aktuelle Informationen zu Spendenaufrufen immer hier www.versoehnungsbund.de/nok/nilin - Quelle Gabi Bieberstein

 
 


29.12.2011
 

 

27.12.2008 - Krieg + Mord in Gaza - Operation "Cast Lead" - "Gegossenes Blei“

Israel's army chief hails Gaza war as 'excellent' - Israel's army chief on Tuesday marked the third anniversary of the Gaza war by hailing Operation Cast Lead as an 'excellent' operation. Lieutenant Benny Gantz made the remarks during an interview with Army Radio. He added that if another invasion of Gaza takes place it must be "swift and painful," >>>
 

Open Letter from Gaza: Three Years after the Massacre - We, Palestinians of Gaza, 3 years on from the 22-day long massacre in Israel's operation 'Cast Lead', are calling on international civil society to make 2012 the year when solidarity with us in Palestine captures the spark of the revolutions around the Arab world and never looks back. On this anniversary we demand an international liberation movement that eventually leads to just that, liberation for us Palestinians from 63 years of brutal military occupation and ethnic cleansing that pours shame on any organisation or government claiming to endorse universal human rights. >>>
 

3 Years After Operation Cast Lead Justice has been Comprehensively Denied; PCHR Release 23 Narratives Documenting the Experience of Victims  - Today marks the third anniversary of the commencement of Operation Cast Lead, Israel’s 27 December 2008 – 18 January 2009 offensive on the Gaza Strip. 27 December also marks the anniversary of the single bloodiest day in the history of the occupation; on this day three years ago 334 Palestinians were killed by Israeli forces, 76.6% of whom were civilian. In total, 1,419 Palestinians were killed during Operation Cast Lead, 1,167 (82.2%) of whom were civilians. A further 5,300 were injured. Israeli forces directly targeted and attacked private homes and civilian institutions, including hospitals and schools. Exacerbating the effects of the continuing illegal closure, the offensive had a devastating impact on the overall economy of the Gaza Strip. Civilian workshops and factories were directly targeted and agricultural land was razed, destroying farms, fields and irrigation systems that formed the basis of farmersʹ livelihoods. As reconstruction is virtually impossible due to the illegal closure, the hardship brought about by this destruction has only increased in the last three years. To mark the anniversary of the attacks, and to highlight the continuing lack of justice, the Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) will release a series of narratives, documenting the experiences of victims in the three years since the offensive.  >>>


28 December 2008: The Abu Taima family - “Living under occupation means that whatever hopes we have, it will fall apart one day. For example, you bring up your child and put all of your hopes in him or her, but then they come and kill your child and all your hopes are destroyed.” (...) In the early morning of 28 December 2008 Mahmoud Abu Taima, his wife Manal, and their two oldest sons, Khalil and Nabil were collecting zucchini from their lands in Khuza’a village, east of Khan Younis. After a few hours the two brothers went to their uncle’s farmland a few hundred meters further west. At around 8:30 the Israeli army fired a shell from the border fence which landed between the two boys. Nabil (16) was killed and Khalil was critically injured. >>>


December 27th, 2008: The Al Ashi Family  - [The folowing is the first narrative within a series of 23 narratives to mark the 3rd anniversary of "Operation Cast Lead." A new post will be released each day, marking the incident that happened on the same date three years ago. The narratives are developed by the Palestinian Center for Human Rights.] "For the upcoming anniversary of the war, me and other women who lost husbands in the attack plan to give gifts to orphans who lost their fathers during the war. The gifts will be inscribed with the words "On this day you are the beloved ones of your mother." We want children to remember they still have their mothers and they will always love them" >>>


Haifa Uni bans `Gaza massacre` event - Tomer Velmer - "Haifa University has announced its decision to call off a conference marking the third anniversary of Operation Cast Lead, which was planned by the Hadash faction for Wednesday." >>>
 

Dokumentation - 27.12.2008 - Krieg Mord in Gaza - "Cast Lead" - "Gegossenes Blei“ >>>

Dokumentation - Tötungen - Hinrichtungen - Massaker in Palästina >>>

 

 

Israel genehmigt Bauprojekte auf Palästinensergebiet - Israel ignoriert alle internationalen Mahnungen und kündigt den Bau neuer Siedlungen auf Palästinensergebiet an. In Ost-Jerusalem sollen 130 Wohnungen und ein Tourismuskomplex entstehen, eine bestehende Siedlung wird offiziell anerkannt. Jerusalem - Ginge es nach dem Wunsch vieler Palästinenser, würde Ost-Jerusalem zur Hauptstadt eines zukünftigen Staates. Doch in der Gegenwart schafft Israel Tatsachen: Mit mehreren Bauprojekten, für die Jerusalems Stadtverwaltung am Mittwoch den Weg freimachte. (...) Die Regierung von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschloss am Mittwoch zudem, den Vorposten Ramat Gilad von jüdischen Siedlern im Westjordanland zu legalisieren. Wie die Siedlerorganisation Jescha erklärte, werde der südlich von Nablus gelegene Vorposten eine "dauerhafte Gemeinschaft im Staat Israel". In Ramat Gilat war es erst kürzlich zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und radikalen Jugendlichen gekommen. >>>

Jerusalem genehmigt Bau von Wohnungen -  Der Stadtrat von Jerusalem hat am Mittwoch den umstrittenen Bau von 130 neuen Wohnungen am Südrand der Stadt genehmigt. Dies stieß umgehend auf Kritik bei den Palästinensern. Ihr Sprecher Nabil Abu Rudeineh bezeichnete die Siedlungen als illegal. >>>

 
 

Interview mit Mustafa Barghouti ''Die Palästinenser müssen sich für den friedlichen Widerstands entscheiden'' - Mustafa Barghouti, Generalsekretär der "Palästinensischen Nationalen Initiative", hält den nahöstlichen Friedensprozess für gescheitert. Aus seiner Sicht müssen die Palästinenser nun den Weg des friedlichen Widerstands gehen. Doch was bedeutet das konkret? Darüber hat sich Muhannad Hamed mit Mustafa Barghouti in Ramallah unterhalten. Welche nächsten Schritte sind in den Vereinten Nationen zu unternehmen, nachdem der palästinensische Antrag auf eine UN-Vollmitgliedschaft durch das Nichterreichen der nötigen neun Stimmen im Sicherheitsrat vorerst gescheitert ist? Mustafa Barghouti: Nachdem wir ja immerhin in die UNESCO aufgenommen worden sind, sollten wir uns jetzt der Weltgesundheitsorganisation und anderen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen zuwenden. So können wir quasi vom Kleinen zum Größeren hin die Mitgliedschaft Palästinas nach und nach durchsetzen und bringen die Seiten, die uns unrechtmäßig unser Recht absprechen, in die Bredouille. Ich halte das für den besten Weg, den diplomatischen Widerstand fortzusetzen. Es wäre falsch, jetzt auf halber Strecke aufzugeben und sich nur auf den Sicherheitsrat zu beschränken, auch, weil die USA unseren Antrag dort in alle Ewigkeit blockieren können. >>>

 

 

Israel, U.S. discuss triggers for military strike on Iran - The Daily Beast reports that the countries are discussing "red lines" in Iran's nuclear program, that if crossed would justify a preemptive strike on its nuclear facilities. - Barak Ravid - Israel and the U.S. are discussing "red lines" in Iran's nuclear program, that if crossed would justify a preemptive strike on its nuclear facilities, the Daily Beast website reported on Wednesday. According to the report, Israel's ambassador to the U.S., Michael Oren, filed an official complaint with the administration following a speech by U.S. Secretary of Defense Leon Panetta a few weeks ago, warning against a military strike on Iran. The Daily Beast reported that Panetta's statements infuriated the Israeli government, which ordered ambassador Oren to file the complaint. The White House then relayed a message to Israel saying the administration has its own "red lines" concerning a strike on Iran, and that Israel does not need to act unilaterally. >>>

 


28.12.2011
 

 

Kommentar des Monats Januar 2012 für: "Das Palästina Portal"

So ergeht es einem Mann, den Israel besonders demütigen will. -  Abraham Melzer

Das Simon Wiesenthal-Center veröffentlicht eine „Top-Ten-Liste“ der weltweit gefährlichsten Antisemiten. - Was ist denn aus dem Antisemitismus geworden, wenn ein linker Politiker aus Duisburg, der es gewagt hat Israels Politik zu kritisieren, zu den Top-Ten-Antisemiten der Welt gehört? Einst hatte das Judentum gewaltige antisemitische Feinde, die auch tausendfach Juden ermordet haben, einst galt als Antisemit, wer die Protokolle der Weisen von Zion verbreitet oder zumindest deren Vertreibung oder Entlassung gefordert hat, von Antisemiten à la Adolf Eichmann, die jüdisches Blut an ihren Händen hatten, ganz zu schweigen. Heute reicht es, Israels Politik zu kritisieren oder sich gegen die moralische Erpressung mit der Auschwitzkeule zu wehren, um in eine ehrenvolle Liste der zehn gefährlichsten Antisemiten der Welt aufgenommen zu werden. >>>

2011 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs | Simon Wiesenthal Center (pdf) >>>

Der Holocaust darf nicht instrumentalisiert werden! - Zwischen berechtigter Kritik und Israelfeindlichkeit – Ein Gespräch mit Hermann Dierkes!  >>>

Dokumentation - Der realpolitische Zionismus + Antizionismus >>>
Dokumentation - Nein zum Antisemitismus, Nein zur Instrumentalisierung des Antisemitismus >>>

Übrigens: Das Simon Wiesenthal Center präsentierte auch die: "2010 Top Ten Anti-Israel Lies". Es hat - unter anderem -  keine Probleme dabei ein Bild von  Großisrael zu präsentieren.... (pdf) >>>

 
 

Beit Shemesh - Tausende protestierten gegen Frauen-Diskriminierung - Livni: Koalitionsabkommen mit den ultrareligiösen Parteien neu überdenken. - Über zehntausend Menschen demonstrierten laut den Organisatoren gegen religiösen Extremismus in Israel - Relativ ruhig verlief am Dienstagabend eine Kundgebung in der westlich von Jerusalem gelegenen Stadt Beit Shemesh, an der tausende von säkularen, aber auch religiösen und sogar ultra-orthodoxen Israeli teilnahmen. Sie demonstrierten gegen die diskriminierende Gewalt, die die extreme religiöse (charedische) Fanatiker mit der Billigung ihrer Rabbiner in zunehmendem Masse gegen Frauen in Beit Shemesh, aber auch in anderen Orten des Landes anwendet >>>
 

Israel - Tausende protestieren gegen Ultraorthodoxe - Frauen sollen sich züchtig kleiden und im Bus hinten sitzen: Ultraorthodoxe Juden nehmen zunehmend Einfluss auf das öffentliche Leben in Israel. Dagegen formiert sich Widerstand. Am Dienstag demonstrierten tausende Bürger gegen die Forderungen der Radikalen. Tel Aviv - Mehrere tausend Israelis haben am Dienstag in der Stadt Beit Schemesch gegen religiösen Fanatismus ultraorthodoxer Juden demonstriert. Zu der Kundgebung gegen die Benachteiligung von Frauen im öffentlichen Leben hatten Menschenrechtsgruppen aufgerufen. >>>

Religionsstreit in Israel - Tausende demonstrieren gegen ultra-orhodoxe Sekte >>>
 

Kulturkampf in Israel Peres fordert Protest gegen religiöse Fanatiker - Eine Spuckattacke auf ein Schulmädchen lässt die Spannungen zwischen ultra-orthodoxen Juden und dem Staat Israel eskalieren. Präsident Peres schaltet sich ein - und appelliert an die Nation, den Fundamentalisten Einhalt zu gebieten. Israels Präsident Schimon Peres hat seine Landsleute aufgerufen, religiöse Fanatiker in die Schranken zu weisen. Hintergrund ist der eskalierende Streit um die von ultra-orthodoxen Juden geforderte Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit. In der Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem war es am Montag zu gewalttätigen Protesten ultra-orthodoxer Juden gekommen. Peres forderte die Bürger am Dienstag zu einer Gegendemonstration auf. >>>
 

Israel wird den Säkularen zu religiös - Viele Juden aus Israel wandern in die USA aus, weil die Ultrareligiösen immer größeren Einfluss gewinnen. Israel versucht mit Werbekampagnen gegenzusteuern. >>>


Thousands of Israelis protest gender segregation in Beit Shemesh >>>


WAFA Monitors Incitement and Racism in Israeli Media - NRG website published an article by the Israeli journalist Kalman Libeskind, in which he defended the Hilltop Youth attack, when around 50 settlers and right-wing activists entered a key West Bank military base, threw rocks, injuring an Israeli officer, and vandalized military vehicles. >>>

Dosier - Rassismus in Israel >>>

 


27.12.2011
 

 

Der Gazakrieg von 2008 – aus palästinensischer Sicht - Drei Jahre nach dem Gazakrieg zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas erläutert euronews in diesem Bericht und einem Interview die heutige Sicht der Palästinenser auf diesen Waffengang. Israel hat den Gazastreifen abgeriegelt und lässt auch keine Landwirtschaftsprodukte in Richtung Westjordanland oder Israel passieren. Die palästinensische Handelsbehörde PALTRADE vermeldet, 60 % der Industriebetriebe im Gazastreifen könnten exportieren, wenn Israel das erlauben würde. Da stellt sich die Frage, woher diese Betriebe ihr Material bekommen, da Israel nichts hineinlässt. Einzige Erklärung: Durch die Tunnel, die die Palästinenser unter der Grenze zu Ägypten ständig bauen und ausbauen. Dass durch die Tunnel auch Waffen und Material für Raketen geschmuggelt wurden, war 2008 einer der israelischen Krieggründe. >>>

 
 

Video und Text - “Europa spielt mit Palästina ein doppeltes Spiel” - euronews: “Gilles Devers, Sie sind Sprecher der Anwaltsvereinigung, die im Januar 2009 beim Internationalen Strafgerichtshof Klage gegen israelische Offiziere wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen eingereicht hat. Was ist seither geschehen?” Gilles Devers: “Die Fakten stehen alle im sogenannten Goldstone-Bericht, die ganze Welt weiß, dass es Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegeben hat. Da Palästina seine juristische Zuständigkeit wegen der Besatzung nicht ausüben kann, kann es sie an die Internationalen Gerichtshof überweisen. Zur Zeit warten wir ab, was leider dem üblichen Doppelstandard entspricht, der das gesamte internationale Recht kennzeichnet. Aber die Verbrechen sind zu gewaltig, als dass man sie verstecken könnte.”  >>>

 
 

Weihnachtsmesse in Bethlehem''Friedenswille ist stärker als die Ungerechtigkeit'' - Der lateinische Patriarch von Jerusalem ist nicht für seine politischen Predigten bekannt. Bei der Mitternachtsmesse in Bethlehem wählte Fouad Twal aber überraschend deutliche Worte. Er forderte die Christen auf, alles zum Schutz des palästinensischen Volkes zu tun. - Sebastian Engelbrecht - Der Patriarch des Heiligen Landes trägt ein goldenes Gewand und eine goldene Mitra. Fouad Twal zieht ein, mit dem goldenen Hirtenstab, mit seinem priesterlichen Gefolge. Der Patriarch leitet eine Messe, die so lang ist, dass ihre Liturgie ein 125-seitiges Heft füllt. Jeder Gottesdienstbesucher hält es in Händen. Darin finden sich vor allem lateinische Gesänge und Texte.(...) Patriarch Twal hält eine für seine Verhältnisse überraschend politische Weihnachtspredigt. Aus seiner Sicht ist nicht Israel das auserwählte Volk Gottes, kommt nicht der Jude Jesus aus dem Volk Israel. Twal setzt einen anderen theologischen Akzent mit politischer Bedeutung: ''Wir dürfen stolz sein, dass Gott unter allen Kontinenten und Ländern der Welt Palästina auswählte, unser geliebtes Land, dass es die Heimat des Retters würde, des ersehnten Messias, der sein Wort ist und die Substanz seines Ruhms.'' ''Christen hoffen, dass Mauern verschwinden mögen'' Dann spricht der Patriarch über den radikalen Wandel im Nahen Osten. Er fordert die Christen dazu auf, alles zum Schutz des palästinensischen Volkes zu tun und zu seinem Überleben. >>>

 
 

Saeed Amireh, der 3 Monate auf Vortragstour durch Europa war - auch ca. 10 Tage in Deutschland auf Einladung von Kopi, Versöhnungsbund und anderen Gruppen - bittet um Spenden  für die Menschenrechtsaktivisten aus Ni'lin - z. B. zur Bezahlung von Rechtsanwälten oder Geldstrafen.

http://supportibrahim.com/donate/

Hier noch mal der Hinweis auf das Video mit Saeed Amireh
http://www.versoehnungsbund.de/nok/nilin-videos

unterlegt mit Fotos und Landkarten von Palästina und speziell Ni'lin - immer passend zu den Aussagen im Interview. Es steht auf Englisch sowie "synchronisiert" auf Deutsch zur Verfügung - Quelle Gabi Bieberstein

 

 

Der Kulturkrieg tobt - Heute Dienstag wollen tausende säkulare Israeli in Beit Shemesh gegen das Diktat ultraorthodoxer Fanatiker demonstrieren. - Im Hinblick auf die für heute Dienstag in der Stadt Beit Shemesh geplanten Demonstration tausender säkularer israelischer Bürger gegen die, wie sie sagen, zunehmende Diktatur der Ultra-Orthodoxie sind hunderte von Sicherheitskräfte aufgeboten worden, um die verfeindeten Lager nach Möglichkeit zu trennen. Angesichts der Zusammenstösse vom Sonntag und Montag muss allerdings das Schlimmste befürchtet werden. Die Fanatiker in Beit Shemesh gingen vor allem gegen Vertreter der Medien mit Eiern und Steinen vor, sowie mit Beschimpfungen wie «Mörder» und «Nazis». Objekte des Konflikts sind unter anderem die Forderung nach >>>
 

Israel: Orthodoxe protestieren mit Gewalt gegen Frauenrechte >>>

Israel: Ultra-Orthodoxe immer aggressiver

Israel: Ultra-Orthodoxe immer aggressiver - In Israel hat erneut gewalttätiger religiöser Extremismus Schlagzeilen gemacht. Das Kamerateam eines Fernsehsenders wurde von einer Gruppe ultra-orthodoxer Juden angegriffen, als es einen Beitrag über einen wenige Tage alten ähnlichen Vorfall drehte. Das Team wurde mit Steinen beworfen, technisches Gerät gestohlen. >>>


Israeli police must obey law, not rabbinical edicts - The goal is to change the police force from within and to produce commanders - including, in a decade or two, the head of the Judea and Samaria District - who represent the religious Zionist public. - Haaretz Editorial - Nahi Eyal, the director of an organization that advocates on behalf of Jewish settlements in the territories, is trying to recruit yeshiva graduates - especially those who live in the settlements - to the Israel Police ("New religious recruits to try to change Israel Police 'from within,'" December 25 ). His goal is to change the police force from within and to produce commanders - including, in a decade or two, the head of the Judea and Samaria District - who represent the religious Zionist public. >>>

 

 

 

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