Kurzkommentar
zu den
Aussagen
des
Herrn
Graumann
- Erhard
Arendt
-- Es
ist
schon
mehr
als
peinlich
und
unangenehm,
wie
hier
das
Schicksal
der
Juden,
die
Schuld
der
Deutschen,
wie
hier
die
Opfer
mit
den
neuen
Tätern,
einem
rassistischen
Israel
- zu
dem
Herr
Graumann
schweigt
- verbunden
werden.
Ja,
ich
habe
mich
an die
Gebote
erinnert,
erinnere
mich
seit
ich
drei
Jahre
alt
war
und
sah
wie
vor
unserem
Haus
tagtäglich
verhungernde
Kriegsgefangenen
vorbeigetrieben
wurden.
Ich
war
mein
Leben
lang
stolz
auf
meinem
Großvater,
der
mit
dazu
beitrug,
das
tausende
Kriegsgefangene
nicht
zum
Ende
des
Krieges
noch
getötet
wurden.
Meine
"moralischen
Fundamente"
beziehen
sich
nicht
nur
auf
die
Schuld
der
Vergangenheit.
Überall,
wo Menschen
Opfer
sind,
stehe
ich
auf
deren
Seite.
Auch
dann,
wenn
ehemalige
Opfer
Täter
geworden
sind.
Was
Dieter
Graumann
da schreibt
ist
widerlich.
Für
mich
sind
die
Menschen
Antisemiten,
die
nun
zu den
Verbrechen
der
Israelis
schweigen,
das
Tätersein
dürfen
zu einem
Bestandteil
der
Existenz
Israels
machen
und
es so
- als
Sprecher
der
Juden
- auf
alle
Juden
übertragen.
Ja Herr
Graumann
das
ist
"Skrupellose
Kälte,
eisige
Gefühllosigkeit"
Herr
Graumann,
sie
sind
anscheinend
noch
nicht
soweit
gekommen.
Es gibt
auch
noch
andere
Gebote
und
Bauteile
unseres
"moralischen
Fundaments":
"Du
sollst
nicht
morden."
"Du
sollst
nicht
falsch
gegen
deinen
Nächsten
aussagen."
„Du
sollst
den
Namen
des
Herrn,
deines
Gottes,
nicht
missbrauchen;
denn
der
Herr
lässt
den
nicht
ungestraft,
der
seinen
Namen
missbraucht.“ "Du
sollst
nicht
nach
dem
Haus
deines
Nächsten
verlangen.
Du sollst
nicht
nach
der
Frau
deines
Nächsten
verlangen,
nach
seinem
Sklaven
oder
seiner
Sklavin,
seinem
Rind
oder
seinem
Esel
oder
nach
irgendetwas,
das
deinem
Nächsten
gehört"
Man
möge
es einem
deutschen
Nichtjuden
"verzeihen,
dass
auch
wir
manchmal
eine
schmerzliche,
70 Jahre
alte
Erinnerung
haben."
und
die
Gegenwart
wahrnehmen,
nicht
ausblenden
wie
Sie.
Leserzuschrift
zum
Artikel
von
Herrn
Graumann
- Als
Zionist
scheinen
Ihnen
diese
Gebote
fremd
zu sein,
da Zionisten
keine
Ethik
haben,
sondern
nur
die
Sprache
des
waffenstarrenden
Sparta,
das
sich
Israel
nennt,
kennen.
Ihre
Heuchelei
in dem
Artikel
der
SZ kennt
keine
Grenzen.
Hängt
nicht
in der
Frankfurter
Jüdischen
Gemeinde
das
Bild
des
israelischen
Staatspräsidenten?
Wem
gilt
eigentlich
Ihre
Loyalität?
Dem
israelischen
Sparta
oder
der
BRD?
Sie
haben
etwas
spät
auf
den
angeblichen
Antisemitismus
in der
Linkspartei
reagiert.
Wo war
ihr
Wadenbeißer
Kramer?
Haben
Sie
ihm
Lautsprecherverbot
erteilt,
nachdem
er Ihr
Klübchen
sooft
blamiert
hat?
Räumen
Sie
erst
einmal
Ihren
Augiasstall
auf,
bevor
Sie
über
ehrbare
Abgeordneten
einer
demokratischen
Partei
herfallen?
W. Frankenberg
Pressemitteilung:
Die
„Freiheitsflotilla
II –
Menschlich
bleiben“
wird
nach
Gaza
fahren.
- Istanbul,
17.6.2011
-
Die
„Freiheitsflotilla
II –
Menschlich
bleiben“
ist
eine
Regenbogen-Koaltion
von
Verteidigerinnen
und
Verteidigern
der
Menschenrechte.
Das
betrifft
nicht
nur
Musliminnen
und
Muslime,
sondern
jeden
und
jede
– ob
sie
nun
muslimisch,
christlich,
jüdisch,
hinduistisch,
säkular
oder
was
auch
immer
seien.
Dies
ist
vereintes
Weltbürgertum.
Unser
Ziel
ist
Gaza.
Unsere
Mittel
sind
gewaltlos.
Unser
Ziel
ist
es,
die
illegale
Belagerung
aufzuheben,
vollständig
und
dauerhaft
sowie
Freiheit
für
das
palästinensische
Volk
zu erreichen.
Auf
der
Basis
von
Kampagnen
in über
20 Ländern
und
mit
etwa
10 Schiffen,
die
bereitgestellt
wurden,
ist
die
„Freiheitsflotilla
II –
Menschlich
bleiben“
bereit,
nach
Gaza
zu fahren,
um die
illegale
israelische
Blockade
zu durchbrechen.
Die
türkische
Hilfsorganisation
IHH
bleibt
Teil
der
Flotilla,
auch
wenn
(das
Schiff)
Mavi
Marmara
nicht
mit
aufbrechen
kann.
Israels’
Politik
der
kollektiven
Bestrafung
ist
unangetastet
geblieben.
Es kann
kein
Zweifel
daran
bestehen,
dass
die
Flotilla
benötigt
wird.
Die
sogenannten
„etablierten
Kanäle“
für
Hilfslieferungen
nach
Gaza,
auf
die
sich
führende
Politiker
dieser
Welt
beziehen,
um unsere
Mission
zu stoppen,
können
wegen
der
vielen
Beschränkungen
durch
Israel
weder
die
Bedürfnisse
der
Bevölkerung
des
Gaza-Streifens
befriedigen,
noch
verhelfen
sie
den
Palästinensern
zur
Freiheit.
Nirgendwo
sonst
auf
der
Welt
verlangt
die
internationale
Gemeinschaft
von
Menschen,
humanitäre
Hilfe
statt
Freiheit
zu akzeptieren.
Und
selbst
mit
dieser
humanitären
Hilfe
geht
es wegen
der
Blockade
durch
Israel
nicht
voran,
In diesem
Monat
hat
die
Gesundheitsverwaltung
im Gazastreifen
aufgrund
der
akuten
Knappheit
an dringend
benötigten
Medikamenten
einen
Notstand
ausgerufen.
Annähernd
178
Typen
von
Medikamenten
und
123
Typen
von
medizinischen
Hilfsgütern
sind
ausgegangen,
und
zusätzlich
wird
damit
gerechnet,
dass
69 weitere
Typen
von
Medikamenten
und
70 weitere
Typen
von
medizinischen
Hilfsgütern
innerhalb
der
nächsten
drei
Monate
ausgehen
werden.
Vor
einigen
Tagen
haben
42 palästinensische
zivilgesellschaftliche
Organisationen
ihre
volle
Unterstützung
für
die
Freiheitsflotilla
II zum
Ausdruck
gebracht.
Die
Tatsache,
dass
die
Mavi
Marmara
nicht
an der
Freedom
Flotilla
2 teilnehmen
wird,
bedeutet,
dass
die
Falschinformation
seitens
der
israelischen
Regierung
und
ihrer
Unterstützer,
bei
der
Flotilla
handele
es sich
um ein
„türkisches“
und
„islamisches“
Unterfangen,
bloßgestellt
ist.
Hunderte
Menschen
aus
der
ganzen
Welt
brechen
auf,
um die
Gazablockade
zu durchbrechen.
Bei
der
Freiheitsflotilla
II werden
zahlreichere
Schiffe
als
bei
der
ersten
Flotilla
mitfahren
– selbst
ohne
die
Mavi
Marmara.
Die
Koalition
umfasst
diesmal
bedeutend
mehr
Mitgliederorganisationen,
aus
ganz
Europa,
Nordamerika,
aus
dem
Nahen
Osten
und
Nordafrika.
Die
Internationale
Koalition
der
Freiheitsflotilla
II
Presseerklärung
-
18.06.2011
-
Schiffe
nach
Gaza
– bis
die
Blockade
fällt
- In
wenigen
Tagen
starten
die
Gaza-Flotte
mit
Teilnehmern
aus
über
20 Ländern
und
vermutlich
10 Schiffen
in Richtung
Gazastreifen.
Israelisches
Hoheitsgewässer
wird,
wie
bei
den
vergangenen
Transporten
von
Hilfsgütern,
nicht
berührt.
Trotzdem
bereitet
sich
das
israelisch
Militär
wieder
auf
eine
gewaltsame
Entführung
der
Schiffe
vor,
angeblich
wurde
in Gefängnissen
schon
ausreichend
Platz
geschaffen,
um die
Besatzung
der
Schiffe
zu internieren.
Neueste
Drohungen
lauten,
dass
der
Gazastreifen
militärisch
angegriffen
werde,
wenn
nur
ein
Schiff
sein
Ziel
erreichen
würde.
Hierzulande
wird
der
Start
der
Gaza-Flotte
von
den
üblichen
Vorwürfen
begleitet,
jede
Kritik
an der
israelischen
Regierungspolitik
und
jede
humanitäre
Hilfe
für
die
Palästinenser
sei
antisemitisch.
Diese
Vorwürfe
werden
allerdings
aggressiv
wie
nie
zuvor
erhoben.
Ob nun
die
BILD-Zeitung
einen
Kirchentagsskandal
entdeckt,
weil
dort
Informationen
zur
Boykott-Desinvestition-Sanktionen
Kampagne
(BDS)
gegen
den
israelischen
Apartheidstaat
verteilt
wurden
oder
die
Bundestagsfraktionsführung
der
Linken
mit
sehr
dubiosen
Mitteln
ihren
eigenen
Mitgliedern
einen
Maulkorb
umzuhängen
versucht.
Menschenrechte
und
völkerrechtliche
Standards
sind
teure
Errungenschaften
der
Menschheit.
Sie
sind
wortwörtlich
mit
viel
Blut
aus
Weltkriegen
oder
den
Befreiungskämpfen
ehemaliger
Kolonien
bezahlt
worden.
Diese
zu verteidigen,
sollte
Selbstverpflichtung
aller
Menschen
sein,
die
Lehren
aus
der
Geschichte
ziehen
wollen.
Menschenrechte
gelten
für
jeden
Menschen,
überall
und
nicht
nur
für
die
gerade
Stärkeren,
die
dann
vorgeben
möchten,
für
wen
sie
gelten
und
für
wen
nicht.
Der
inflationäre
und
falsche
Vorwurf
des
Antisemitismus
führt
zudem
dazu,
dass
dieser
Begriff
seine
Wirkung
verliert,
sollte
er tatsächlich
angebracht
sein.
Tatsächlich
sind
einige
dieser
angeblichen
„Verteidiger
israelischer
Interessen“
selbst
rassistischem
Gedankengut
erlegen.
Aus
Nürnberg
und
der
Region
gibt
es Menschen,
die
sich
trotz
aller
Debatten,
eindeutig
für
Menschenrechte
und
Völkerrecht
positionieren.
Zwei
Nürnberger
werden
an der
diesjährigen
Gaza-Flotte
teilnehmen.
Sozusagen
im Gepäck,
werden
sie
einen
Krankenwagen
nach
Gaza
überführen,
der
einer
kleinen
Klinik
übergeben
wird.
Möglich
gemacht
haben
dies
viele
kleine
Einzelspenden,
mit
denen
dieser
Krankenwagen
gekauft
werden
konnte.
Zur
Unterstützung
der
Gaza-Flotte,
der
weltweiten
Solidaritätsbewegung
und
natürlich
der
Unterstützer
in den
besetzten
Palästinensergebieten
und
in Israel,
findet
am 25.06.
ab 11:00
Uhr
eine
Kundgebung
auf
dem
Nürnberger
Hallplatz
statt.
Sprechen
wird
u.a.
Annette
Groth,
MdB
DIE
LINKE,
Menschenrechtspolitische
Sprecherin
der
Linksfraktion,
Teilnehmerin
der
Gaza-Flotte
2010.
Während
der
Kundgebung
werden
wir
versuchen,
einen
der
Nürnberger
Teilnehmer
der
Gaza-Flotte
telefonisch
zu erreichen,
um die
neuesten
Entwicklungen
zu erfahren.
Auch
für
den
Krankenwagen
und
weitere
Hilfslieferungen
kann
gespendet
werden.
Für
nähere
Informationen
stehe
ich
Ihnen
zur
Verfügung.
Andreas
Grünwaldt
-
andreasgruenwaldt@web.de
Fundstück = Baruch
Haschem = Lucy de
Beukelar = ? = Henryk
M. Broder."Paulus
Broder" gewinnt
die Überhand und
entlarvt wieder
einmal ein Pseudonym
von "Saulus Broder."
- Man braucht
sich Henryk M. Broder
nur anzuschauen,
um zu vermuten,
dass er auch mit
sich selber nicht
sehr glücklich ist.
Es gibt auch entsprechende
Aussagen von ihm.
Er scheint eine
schizophrene „Persönlichkeit“
zu sein, weil ein
Saulus und ein Paulus
in seinem Körper
leben. Bezug:
Lupenreine
Antisemiten 2
Schrieb der Paulus
Broder noch im Jahr
1989 im Semit zu
Recht:
"Tut es Deiner Seele
nicht weh, dass
der Kommandant von
Nablus einem Dutzend
Palästinenser die
Arme und Beine brechen
ließ? Dass die Soldaten,
die diesen Job korrekt
ausführten (obwohl
es sich um einen
ungesetzlichen Befehl
handelte, den sie
hätten verweigern
können), so hart
zuschlugen, dass
bei dieser Aktion
auch ihre Holzknüppel
brachen? Dass sie
während der Prügel
die Motoren ihrer
Fahrzeuge aufheulen
ließen, damit die
Schreie der Geschlagenen
übertönt wurden?"
Man las damals von
einem noch Vernünftigen,
was wir heute immer
noch sagen müssen: "Früher mussten
wir fürchten, sie
wollten uns ins
Meer treiben, heute
fürchten wir, sie
könnten mit ihren
Friedensangeboten
ernst meinen. Eine
vermieste Geschichte
reicht uns nicht,
wir brauchen auch
eine vermasselte
Zukunft."
Broder ist eindeutig
ein "Saulus" geworden,
eine geistige Retardierung
(Rückentwicklung).
Ab
und zu kommt aber
der Paulus durch,
sei es nur, um den
Saulus Broder zu
entlarven. Seit
langem zieht Henryk
M. Broder schon
mit Pseudonymen
durch die Welt des
Internets.
So scheint er Frauenkleider
anzuziehen und schrieb
als
Lucy de Beukelaer.
Dabei entlarvt er
sich dann selber,
indem er seinen
fragwürdigen Rechtsanwalt
jemanden abmahnen
lässt, der Lucy
de Beukelaer zitierte.
Dann
taucht er als
Baruch Haschem
(Außerirdische
und andere Friedensfreunde.)
auf.
Seit langem war
mir bewusst, dass
er auch als einziger
oder öfters als
Schreiber hinter
dem Pseudonym "Fundstücke"
steht.
Heute hat Paulus
uns (siehe die Screanshots
oben links)
entsprechende Belege
geliefert. Wenn
man die Screanshots
anklickt kam man
bis zum Abend des
19.6. noch zu den
(gesicherten) identischen
Inhalten.
Eine
andere Kiste ist
die Dämonisierung
des anderen. Diffamierungen
als Kampfmittel
- Henryk
M. Broder und seine
Fans kritisieren
zurecht, wenn man
Israel mit dem 3.
Reich gleichsetzt,
vergleichen kann
man ja, vergleichen
kann man alles und
Ähnlichkeiten und
Gegensätze wahrnehmen.
Sacha Stawski von
„Honestly Concerned“
zitiert mit anderen
immer genüßlich
die 3D-Definition,
die umgeschrieben
so lautet: "Die
Zionistische "Kritik"
delegitimiert Kritiker,
dämonisiert sie
und wendet im Bezug
auf Israel doppelte
Standards an."
Es grenzt schon
an eine krankhafte
Verleugnung der
Realität, wenn ein
Henryk M. Broder
den Semit mit dem
Stürmer gleichsetzt,
ja ihn noch dramatischer
bewertet. Ein Beleg
dafür, wie die "angeblichen
Freunde Israels"
überschäumen und
versuchen (die ihnen
bekannte) Wirklichkeit
des Nahostkonfliktes
zu verdrängen. Wie
soll man das steigern,
wenn man die "Achse
des Guten" bewerten
will?
Da
schreibt er doch:
"Es gibt in Deutschland
eine “Unabhängige
jüdische Zeitschrift”,
die dort ansetzt,
wo der “Stürmer”
und der “Völkische
Beobachter” umständehalber
aufhören mussten."
Ich spar mir jetzt
zu überlegen, womit
man die "Achse des
Guten" gleichsetzen
könnte, vergleichen
kann, wie man einen
solchen Kampagnenjournalisten
nennen könnte, sollte.
Beim Joseph oder
Erich hätte er garantiert
eine steilere Karriere
hingelegt als bei
der zionistischen
Kampfpresse Axels.
Zur
Debatte über
„Antisemitismus“
in der Linkspartei
im Deutschen
Bundestag
- Dr.
Ludwig Watzal
- Am 25.
Mai 2011 fand
eine „Aktuelle
Stunde“ zum
angeblichen
Antisemitismus
in der Partei
DIE LINKE im
Deutschen Bundestag
statt, die von
den Fraktionen
CDU/CSU und
FDP beantragt
worden ist.
Grundlage für
diese Debatte
war ein
politisches
Pamphlet
zweier „antideutscher
Wissenschaftler“,
das von der
„Frankfurter
Rundschau“
lanciert worden
ist. In den
einzelnen Redebeiträgen
traten die
großen Meinungsunterschiede
der einzelnen
Fraktionen zutage.
Die Unterschiede
in den Redebeiträgen
können
hier en
Detail nachgelesen
werden. Wer
sich aber über
die Hintergründe,
politischen
Motive und wirklichen
Absichten dieser
Aktuellen Stunde
im Deutschen
Bundestag zum
erfundenen Antisemitismus
in der Linkspartei
informieren
möchte, sollte
die
Sonderausgabe
der Zeitschrift
„Der Semit“
zu diesem politischen
Highlight beim
Melzer Verlag
bestellen.
Quelle
Das nächst
Ziel der
"Israellobby"
der falschen
Freunde
Israels
in Deutschland?:
Boykott
der israelischen
Apartheid
in Frankreich
strafbar?
-
Olivia Zémor
während
und nach
dem ersten
Verhandlungstag
-
Die Boykotteurin
Olivia Zémor,
siehe
Beitrag
vom 15.
Juni 2011,
betonte
während
des ersten
Verhandlungstages
gegen sie
wegen "rassischer
Diskriminierung
des Staates
Israel"
[sic], daß
sich in
ihrem Falle
die rechtsprechende
Gewalt (la
cour / les
juges) für
oder gegen
ihre eigene
Unabhängigkeit
von der
vollziehenden
Gewalt werde
entscheiden
müssen.
Die Staatsanwaltschaft
(le parquet
/ les procureurs)
sei von
der Regierung
schriftlich
angewiesen
worden,
sie mit
dem Ziel
der Verurteilung
vor Gericht
zu bringen.
Während
die französische
Regierung
den Boykott
jedes anderen
Staates,
etwa Mexiko,
China, Iran
oder - kein
Staat -
sogar Korsika,
toleriere,
betreibe
sie im Falle
Israel die
Verurteilung
der Boykotteure.
Nach dem
ersten Verhandlungstag
stützte
Zémor ihre
Hoffnung
auf die
Stellungnahme
der stellvertretenden
Staatsanwältin
(substitut,
siehe
le substitut
du procureur),
die, außerordentlich
mutig, ihrem
Gewissen
und nicht
den Weisungen
der Regierung
gefolgt
sei, weil
sie diese
Weisungen
für ungerecht
hält. Die
zivilen
Nebenkläger
dagegen
(unter anderm
Kriegsjuden
vonseiten
des französischen
Zentralrats
CRIF), hätten
sich in
ihren Plädoyers
der Antisemitismuskeule
(chantage
à l'antisemitisme)
und des
intellektuellen
Terrorismus
bedient.
Am 8. Juli
2011 soll
das Urteil
gesprochen
werden,
dem gleichen
Tag, an
dem Hunderte
Kriegsgegner
gleichzeitig
nach Palästina
unterwegs
sein werden,
um via Flughafen
Tel Aviv
in Ostjerusalem
und auf
der Westbank
den Palästinensern
und Friedensjuden
in Israel
ihre Solidarität
zu bekunden.
Zémor wird
vor Gericht
in Paris
durch ihre
Anwälte
vertreten
sein. Interview,
Video, acht
Minuten,
auf
bellaciao.org,
17. Juni
2011. -
Quelle und
mehr Thomas
Immanuel
Steinberg
- 19. Juni
2011
Reiner
Bernstein
- Sehr
geehrte
Damen
und
Herren,
liebe
Freundinnen
und
Freunde,
nach
der
Absage
von
Bundeskanzlerin
Angela
Merkel
und
Außenminister
Guido
Westerwelle,
die
Anerkennung
Palästinas
in den
Vereinten
Nationen
zu unterstützen,
hat
zuerst
die
Fraktion
DIE
LINKE
im Bundestag
am heutigen
Tag
einen
Antrag
"Den
Staat
Palästina
anerkennen"
eingebracht.
Den
Text
des
Antrags
der
LINKEN
finden
Sie
unter
http://www.reiner-bernstein.de/genferinitiative/ge_erklaerungen/Anerkennung%20Palaestinas_16.06.11.pdf
Es wäre
zu wünschen,
dass
die
anderen
Parteien
im Parlament
mit
entsprechenden
Anträgen
nachziehen.
Ich
würde
mich
freuen,
wenn
schon
dieser
erste
Antrag
in der
deutschen
Öffentlichkeit
eine
große
positive
Resonanz
finden
würde.
Denn
ich
bin
seit
langem
davon
überzeugt,
dass
der
Staat
Israel
auf
Dauer
nur
neben
einem
Staat
Palästina
Frieden
und
Sicherheit
finden
kann.
Ich
würde
mich
überdies
freuen,
wenn
Sie
den
Text
an Ihre
Freunde
und
Bekannten
weiterleiten
würden.
Eine
Unterschriftenliste
zugunsten
des
Antrags
ist
über
die
Email-Adresse
von
Ralf
Michalowsky,
MdL-NRW,
ralf@michalowsky.de
einzuholen.
Mit
freundlichen
Grüßen,
Reiner
Bernstein
Erklärung - Palästina und Israel anerkennen - Um Israelis und Palästinensern ein Leben in Frieden, in politischer Unabhängigkeit, in nationaler Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand zu ermöglichen, ist eine Anerkennung beider Staaten erforderlich. Im Sommer wird die palästinensische Regierung voraussichtlich beim UN-Sicherheitsrat und der Vollversammlung die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 beantragen und um die Aufnahme in die UN ersuchen. Die UN werden den Staat der Palästinenser anerkennen. Ob Israel sich dem Beschluss fügt, hängt entscheidend von der Haltung der führenden EU-Länder ab. Im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten fordert ein Antrag der LINKEN die Bundesregierung auf, diese Initiative zu unterstützen. Der Antrag als PDF -
Ob der Antrag parteiübergreifende Zustimmung und eine Mehrheit findet ist derzeit nicht abzusehen. Deshalb ist es wichtig, auch außerhalb des Parlamentes für die Zwei-Staaten-Lösung zu werben und einzutreten. Hier unterschreiben
Am 5. November 2005
erschießt ein Soldat
der israelischen
Armee im Flüchtlingslager
Jenin den zwölfjährigen
palästinensischen
Jungen Ahmed Khatib,
der mit einem Plastikgewehr
spielt. Trotz seines
großen Schmerzes
entscheidet sich
sein Vater Ismael
dafür, die Organe
seines Sohnes israelischen
Kindern zu spenden.
Eine Geste des Friedens.
Zwei Jahre später
begibt sich Ismael
Khatib auf eine
Reise quer durch
Israel, um die Kinder
zu besuchen, die
durch die Organtransplantationen
gerettet werden
konnten. Eine schmerzhafte
und zugleich befreiende
Reise, denn durch
die Kinder kommt
Ismael auch seinem
Sohn wieder ganz
nah.
"Das Herz von Jenin"
führt die Zuschauer
zu dem kleinen Beduinenjungen
Mohammed in die
Negev-Wüste; zu
Samah, einer drusischen
Teenagerin im Norden
Israels und schließlich
zu Menuha, der Tochter
einer jüdisch-orthodoxen
Familie aus Jerusalem.
Dem Treffen mit
Menuhas Familie
schaut Ismael Khatib
mit großer Anspannung
entgegen, denn Menuhas
Vater Yaakov hatte
noch während der
Transplantation
gegenüber Reportern
geäußert, er sei
unglücklich darüber,
dass seine Tochter
nun mit dem Organ
eines Arabers leben
müsse. Eine Begegnung
auch mit Menschen,
die gelernt haben,
mit dem alltäglichen
Konflikt und der
Gewalt umzugehen
und trotzdem ihre
Hoffnung auf Frieden
nicht aufzugeben.
Ein bewegender Film
über einen palästinensischen
Vater, der ein Zeichen
des Friedens setzen
will. Der Film wurde
mehrfach preisgekrönt,
u. a. erhielt er
den Deutschen Filmpreis
2010.
Ob der Antrag parteiübergreifende Zustimmung und eine Mehrheit findet ist derzeit nicht abzusehen. Deshalb ist es wichtig, auch außerhalb des Parlamentes für die Zwei-Staaten-Lösung zu werben und einzutreten. Hier unterschreiben
Konflikt mit
der Alten
Feuerwache Köln:
„Kulturbotschaft“ gegen
„Kölner
Klagemauer
für
Frieden
und
Menschenrechte“
-
Liebe
ArbeiterfotografInnen,
liebe Freunde
der
Arbeiterfotografie,
seit mehreren
Jahrzehnten ist
Walter Herrmann
Teil des
Bürgerzentrums
Alter Feuerwache
(BAF e.V.) in
Köln. Hier hat
er ein
Pförtnerhäuschen
angemietet und
nutzt seit
langem eine
Lagerhalle für
die Utensilien
seiner
Klagemauer für
Frieden und
Menschenrechte,
mit der er seit
einigen Jahren
die Situation
Israel/Palästina
thematisiert.
Schon seit
längerem wird er
deswegen
angefeindet.
Arbeiterfotografie
hatte dazu
Stellung bezogen
(siehe:
http://www.arbeiterfotografie.com/israel/index-israel-0049.html).
Seit Dienstag
hat er auf dem
Gelände der
Feuerwache
Hausverbot.
Innerhalb des
BAF läuft seit
Monaten eine
Auseinandersetzung
um eine so
genannte
Kulturbotschaft,
eine Art Hotel
für Künstler,
das unter
Hinzuziehung
eines so
genannten
Investors auf
einem Teil des
Feuerwachen-Geländes
entstehen soll
und dessen
Betrieb sich
weitgehend der
Einflußmöglichkeit
des BAF e.V.
entzieht. Im
Vorstand des
Vereins
dominieren zur
Zeit die Kräfte,
die dieses
Projekt mit
aller Kraft
realisieren
wollen. Dagegen
wendet sich
Walter Herrmann
mit Schildern
und
Unterschriftensammlung.
Am 9. Juni kam
es zu einer
offenen
Auseinandersetzung,
die auf Video
festgehalten
ist:
Am Dienstag hat
Walter Herrmann
folgende
Erklärung
verfaßt:
Persönliche
Erklärung zum
aktuellen
Konflikt
mit der
Alten
Feuerwache:
„Kulturbotschaft“ gegen
„Kölner
Klagemauer
für
Frieden
und
Menschenrechte“
Weil ich
mich in
Form
einer
Unterschriftenliste
sowohl
für die
große
Platane
am
Eingang
Melchiorstraße
engagiere,
die
durch
das
Bauvorhaben
„Kulturbotschaft“
(Gästehaus
der
Superklasse,
Kosten
min. 6
Millionen
€uro)
akut
gefährdet
ist, als
auch für
die
Erhaltung
der
Alten
Feuerwache,
als
autonomes
Begegnungs-
und
Aktionszentrum
der
Bürger
und
Initiativen
im
Viertel
und in
der
Stadt
plädiere,
versucht
mich die
neue
Vorsitzende
des BAF
e.V. aus
der
Alten
Feuerwache
rauszuschmeißen.
Auf ihre
Weisung
hin wird
mir
schon
jetzt
verwehrt,
die
große
Lagerhalle
für die
„Kölner
Klagemauer“,
ausgezeichnet
mit dem
Aachener
Friedenspreis,
zu
nutzen.
So bin
ich
genötigt,
die
Materialien
des
Klagemauer-Projektes
im
Freien
abzustellen.
Heute
wurde
mir
zusätzlich
ein
Hausverbot
für das
gesamte
Feuerwachen-Gelände
erteilt.
Eine
offene
Auseinandersetzung
zum
Großprojekt
„Kulturbotschaft“
wird
nicht
gewünscht.
Kritische
Stimmen
versucht
man, mit
repressiven
Mitteln
wegzudrücken.
QUO
VADIS
ALTE
FEUERWACHE?
Köln,
den 14.
Juni
2011
Walter
Herrmann
Wir möchten Euch
in dieser Sache
um Eure
Solidarität
bitten.
Politische
Meinungsverschiedenheiten
müssen unseres
Erachtens
argumentativ
ausgetragen
werden und nicht
mittels
(juristischer)
Repressalien. Es
geht dabei nicht
nur um die so
genannte
Kulturbotschaft
sondern auch
ganz wesentlich
um die wichtige
Arbeit von
Walter Herrmann
in Sachen
Israel/Palästina,
die behindert,
wenn nicht
verunmöglicht
werden soll.
Wir fänden es
gut, wenn Ihr
eine persönliche
Stellungnahme
verfaßt und uns
zwecks
Veröffentlichung
und speziell zur
Weiterleitung an
die
Verantwortlichen
der Feuerwache
zuschickt.
Mit besten
Grüßen
Anneliese
Fikentscher
und Andreas
Neumann -
arbeiterfotografie@t-online.de
-
www.arbeiterfotografie.com
Henning Woetzel-Herber,
der Gründer
des Landesarbeitskreises
(LAK) Shalom
Hamburg der
Linksjugend
['solid], hat
etwa so, wie
Michel Warschawski
es sich
bloß vorgestellt
hat, öffentlich
die israelische
Nationalhymne
abgesungen,
als
Video im Netz,
ab Minute 7:38.
Woetzel-Herber
(mit längeren
Haaren) steht
auf der Bühne
im Bild links.
Den Anlaß zum
nationalistischen
Kitsch beschreiben
Woetzel-Herbers
Gesinnungsgenossen
wie folgt: Vortrag
von Dr. Yaacov
Lozowick am
16.5.2011 in
der uebervollen
Talmud - Tora
- Schule Hamburg,
veranstaltet
von "Hamburg
fuer Israel
e.V.", gefoerdert
von der CDU-nahen
Konrad-Adenauer-Stiftung,
dem Unternehmer
Wolfgang Ulrich,
der Bezalel
Academy of Arts
Israel, dem
Mideast Freedom
Forum u v a
. Freundlicher
Dank an Werner
Pomrehn, Redaktion
Recycling im
"Freies Sender
Kombinat" FSK,
Hamburg fuer
die Tonaufnahme.
Kommentar: Ob
Woetzel-Herber
inzwischen der
CDU beigetreten
ist oder israelisch-jüdischen
Landräubern
im Westjordanland
mit der Flinte
assistiert,
wird noch ermittelt.
Thomas Immanuel
Steinberg -
permanenter
Link
Felicia Langer
sagte dem "Das Palästina
Portal" in einem
Telefongespräch:
"Der
Beschluss der Linksfraktion
vom 7.6.2011
ist für alle, die
an Ideale glauben,
ein Schlag ins Gesicht.
Das ist eine verabscheuenswerte
Unterwerfung ohnegleichen.
Ich stimme den Ausführungen
von
Dr. Moshe Zuckermann
völlig zu."
An
diesem Wochenende
beteiligten sich
ungewöhnlich viele
Israelis auf Einladung
ihrer Aktivistenfreunde
erstmals am Freitagsprotest
in Nabi Saleh und
zwei Neulinge nahmen
sich die Zeit, ihre
Erfahrungen niederzuschreiben.
Der Prozess gegen
Bassem Tamimi aus
Nabi Saleh begann
am 5. Juni; dazu
ein Bericht des
Popular Commitee
und Adresse für
die E-mail Aktion
zur Freilassung
von Bassem.
Hier
können Sie
für die
Zwei-Staaten-Lösung,
die Anerkennung
Palästinas und
Israels online
unterschreiben:
www.palaestina-anerkennen.de
DIE LINKE hat am
9.6.11 im
Deutschen
Bundestag den
Antrag:
"Den Staat
Palästina
anerkennen"
gestellt, der
auf der o.g.
Website verlinkt
ist.
Wir
müssen auch
außerhalb des
Parlamentes für
die
Zwei-Staaten-Lösung
eintreten!
@ Webmaster: es
wäre schön, wenn
ihr die Seite
verlinken
würdet.
Dazu gibt es auf
der Website ein
Banner.
@ Facebooknutzer:
bitte den Link
teilen.
Mit freundlichen
Grüßen
Ralf Michalowsky
MdL -
Medienpolitischer
Sprecher -
Kultur- und
Sportpolitischer
Sprecher der
Fraktion DIE
LINKE. im
Landtag NRW
Am 4.
/ 5.
Juni
2011
fand
das
erste
Europäische
Forum
der
Kampagnen
gegen
Agrexco
in Montpellier
(Frankreich)
statt,
das
von
der
französischen
Koalition
gegen
Agrexco
und
dem
nationalen
palästinensischen
Boykott
Komitee
(BNC)
organisiert
wurde.
22 Aktivist_innen
aus
sieben
europäischen
Ländern
(Schweiz,
Italien,
UK,
Niederlande,
Belgien,
Deutschland,
Katalonien)
sowie
90 Aktivist_innen
aus
ganz
Frankreich
kamen
zusammen.
(Ein
Bericht
in deutsch
über
dieses
Treffen
ist
dieser
E-Mail
als
pdf
angehängt).
Das
Ziel
war
u.a.,
zu gemeinsamen
Aktionen
verschiedener
Gruppen
und
politischer
Spektren
in Europa
zu kommen.
Hier
gibt
es tatsächlich
die
Möglichkeit,
dass
Initiativen
und
Organisationen,
die
sich
darin
einig
sind,
für
einen
gerechten
Frieden
in Palästina/Israel
den
Verkauf
von
Produkten
aus
den
israelischen
Siedlungen
zu verhindern,
an einem
Strang
ziehen
können
– auch
wenn
sie
ansonsten
unterschiedliche
Ansichten
vertreten.
Denn:
die
Firma
Agrexco
vertreibt
60-70%
der
landwirtschaftlichen
Produkte,
die
in israelischen
Siedlungen
in den
besetzten
palästinensischen
Gebieten
angebaut
werden.
Dies
bestätigte
der
damalige
Generalmanager
von
Agrexco
in Großbritannien,
Amos
Orr,
während
eines
Gerichtsverfahrens
im Jahre
2006.
Und
im Jahre
2010
stellte
das
Russell
Tribunal
über
Palästina
in London
fest,
dass
die
israelische
Handelsgesellschaft
Agrexco
aktiv
an der
Missachtung
der
Rechte
der
Palästinenser
in den
besetzten
Gebieten
beteiligt
ist.
Pressemitteilung
- Das
erste
europäische
Forum
der
Kampagnen
gegen
Agrexco
fand
am 4.
und
5. Juni
2011
in Montpellier
(Frankreich)
statt.
Organisiert
wurde
das
Forum
von
der
französischen
Koalition
gegen
Agrexco
und
dem
palästinensischen
nationalen
Boykott-Komitee
(BNC).
22 ausländische
Delegierte
aus
sieben
europäischen
Ländern
(aus
der
Schweiz,
Italien,
Großbritannien,
aus
den
Niederlanden,
Belgien,
Deutschland
und
aus
Katalonien)
und
90 Delegierte
aus
ganz
Frankreich
kamen
zusammen.
Die
Organisationen,
die
in Norwegen
und
Schweden
die
Kampagne
tragen,
sendeten
Grußbotschaften,
da von
ihnen
niemand
kommen
konnte.
Gemeinsam
mit
Rafeef
ZIADAH,
Repräsentantin
des
BNC
und
Michael
DEAS,
Koordinator
des
BNC
für
Europa
sowie
mit
drei
palästinensischen
Rechtsanwälten
der
palästinensischen
Anwaltskammer
in Ramallah
arbeiteten
die
Delegierten
an zwei
Hauptpunkten
der
Kampagnen
gegen
Agrexco:
am Boykott
und
an der
juristischen
Offensive
gegen
Agrexco.
In freundlicher
Atmosphäre
wechselseitiger
Zusammenarbeit
wurden
Erfahrungen
ausgetauscht
und
praktische
Aktionsmöglichkeiten
diskutiert.
Das
Forum
zeigte,
dass
eine
sehr
aktive
europäische
Mobilisierung
gegen
Agrexco
und
ein
breites
Einverständnis
mit
dem
Boykott-Aufruf
des
palästinensischen
BNC
existiert.
Das
Forum
stimmte
die
Gründung
eines
europaweiten
Netzwerkes
ebenso
zu wie
dem
Aufruf
zu einem
europäischen
Aktionstag
gegen
Agrexco,
der
am Samstag,
den
26.
November
2011
stattfinden
soll.
Montpellier,
5. Juni
2011
East Jerusalem:
Six Voices
- In this
innovative
project,
B’Tselem
and the
Guardian
gave six
Palestinians
and Israelis
cameras
to create
video diaries
of their
lives in
occupied
East Jerusalem,
under the
shadow of
the settlement
enterprise.
The diaries
offer a
glimpse
into the
impact of
the volatile
reality
on their
lives. This
is one aspect
of
B’Tselem’s
video project,
in which
the organization
has given
some 200
Palestinian
families
cameras
to document
violations
of their
rights.
>>>
Nicole Gohlke und Christine Buchholz. - Liebe Freundinnen und Freunde der Friedens- und Antikriegsbewegung, Liebe Bündnispartner/innen, Wahrscheinlich haben mittlerweile schon alle von der am letzten Dienstag gefassten Erklärung der Linksfraktion gehört oder gelesen - viele von Euch haben uns in den letzten Tagen angeschrieben oder angerufen - der Unmut und die Irritationen, die dieser Beschluss ausgelöst hat, sind beträchtlich. Zu recht. Die Erklärung ist deswegen so problematisch und aus unserer Sicht politisch falsch, weil er durch seine Überschrift und durch seine Kontextualisierung wichtige Aktivitäten der Palästina-Solidaritätsarbeit in den Zusammenhang mit Antisemitismus stellt.
Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Diese "Einstimmigkeit" kam allerdings nur dadurch zustande, weil die Zustimmung indirekt zur Überlebensfrage der Fraktion gemacht wurde.
Vor diesem Hintergrund haben sich diejenigen Abgeordneten, die zunächst angekündigt hatten, gegen die Erklärung stimmen zu wollen, unterschiedlich verhalten: einige haben die Sitzung verlassen und somit gar nicht an der Abstimmung teilgenommen, andere waren zwar anwesend, haben aber nicht mitgestimmt, wieder andere haben zähneknirschend zugestimmt. Wir haben uns entschieden, den Raum zu verlassen. mehr >>>
Berlin,
14.06.2011 -
Keine Staatsverhinderung
Palästinas - pax
christi widerspricht
Niebel und Westerwelle
- „Die Bundesregierung
darf sich einer
Zweistaatenlösung
nicht in den Weg
stellen. Sie muss
deshalb den Staat
Palästina anerkennen,
der 1988 von Yassir
Arafat ausgerufen
wurde und von über
100 Staaten anerkannt
ist.
Statt den Palästinensern
ihre Initiative
für eine Anerkennung
des Staates Palästina
durch die UNO auszureden,
wie es derzeit Außenminister
Westerwelle und
Entwicklungsminister
Niebel versuchen,
muss die Bundesregierung
das palästinensische
Potential im Rahmen
einer Zweistaatenlösung
stärken.“ so heißt
es in der heute
veröffentlichten
Erklärung des Geschäftsführenden
Vorstandes von pax
christi.
Informationen:
Den gesamten Wortlaut
der Erklärung des
Geschäftsführenden
Vorstandes finden
sie auch unter
www.paxchristi.de
Keine Staatsverhinderung
Palästinas
pax christi widerspricht
Niebel und Westerwelle
- Die Bundesregierung
darf sich einer
Zweistaatenlösung
nicht in den Weg
stellen. Sie muss
deshalb den Staat
Palästina anerkennen,
der 1988 von Yassir
Arafat ausgerufen
wurde und von über
100 Staaten anerkannt
ist.
Statt den Palästinensern
ihre Initiative
für eine Anerkennung
des Staates Palästina
durch die UNO auszureden,
wie es derzeit Außenminister
Westerwelle und
Entwicklungsminister
Niebel versuchen,
muss die Bundesregierung
das palästinensische
Potential im Rahmen
einer Zweistaatenlösung
stärken.
Die Palästinenser
haben Hausaufgaben
gemacht. Sie haben
demokratische Strukturen
und Institutionen
aufgebaut und die
Spaltung von Fatah
und Hamas überwunden.
Nun setzen sie ihre
Hoffnung wieder
einmal auf die Weltgemeinschaft.
Die diplomatischen
Erfolge in den lateinamerikanischen
Ländern, von denen
die meisten Palästina
mittlerweile anerkannt
haben, geben ihnen
Auftrieb. Die UN-Generalversammlung
soll, wie es die
UN-Charta vorsieht,
auf Empfehlung des
UN-Sicherheitsrates
der Aufnahme im
September zustimmen.
Falls es im Sicherheitsrat
zu einem Veto kommt,
z.B. durch die USA,
muss die Einberufung
einer außerordentlichen
UN-Generalversammlung
erfolgen.
Die israelische
Regierung will die
UN-Initiative der
Palästinenser verhindern
und ignoriert auch
die Demonstrationen
im eigenen Land,
die die israelische
Friedensbewegung
zugunsten eines
Staates Palästina
begonnen hat. pax
christi begrüßt
diese Kundgebungen,
als ein Zeichen
für ein friedliches
Zusammenleben von
Israel und Palästina.
Die Bundesregierung
will nur einem zwischen
den Palästinensern
und den Israelis
verhandelten Staat
Palästina zustimmen.
Das hat Kanzlerin
Merkel im Vorgriff
auf eine noch auszuhandelnde
gemeinsame EU-Linie
Ministerpräsident
Netanjahu zugesichert.
Statt im Rahmen
des Nahostquartetts
(EU, USA, UN und
Russland) der israelischen
Besatzung Grenzen
zu setzen, erhöht
die Bundesregierung
nun den Druck auf
die Palästinenser.
Der Staat Israel
erklärte sich 1948
unabhängig und wurde
international anerkannt.
Auch von der Bundesrepublik.
Den Staat Palästina
aber, will die Bundesregierung
immer noch nicht
anerkennen mit Hinweis
auf die noch ausstehende
Friedenslösung.
Sie will aber auch
verhindern, dass
der Staat Palästina
in die UNO aufgenommen
wird. Gelingt ihr
das, stößt sie damit
das kleine Fenster
einer Zweistaatenlösung
weiter zu.
Geschäftsführender
Vorstand pax christi
Berlin, 14. Juni
2011 - Ansprechpartnerin
bei pax christi
für die Presse:
Christine Hoffmann
Kurzkommentar
E.
Arendt:
Die BRD
empfiehlt
warten
auf gar
nichts.
Der Dieb
kann
solange
ausrauben
bis es
nichts
mehr zu
rauben
gibt...
Erklärung - Palästina und Israel anerkennen - Um Israelis und Palästinensern ein Leben in Frieden, in politischer Unabhängigkeit, in nationaler Sicherheit und wirtschaftlichem Wohlstand zu ermöglichen, ist eine Anerkennung beider Staaten erforderlich. Im Sommer wird die palästinensische Regierung voraussichtlich beim UN-Sicherheitsrat und der Vollversammlung die Anerkennung des Staates Palästina in den Grenzen von 1967 beantragen und um die Aufnahme in die UN ersuchen. Die UN werden den Staat der Palästinenser anerkennen. Ob Israel sich dem Beschluss fügt, hängt entscheidend von der Haltung der führenden EU-Länder ab. Im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten fordert ein Antrag der LINKEN die Bundesregierung auf, diese Initiative zu unterstützen.
Ob der Antrag parteiübergreifende Zustimmung und eine Mehrheit findet ist derzeit nicht abzusehen. Deshalb ist es wichtig, auch außerhalb des Parlamentes für die Zwei-Staaten-Lösung zu werben und einzutreten. Hier unterschreiben
Am 4. / 5. Juni
2011 fand das
erste
Europäische
Forum der
Kampagnen gegen
Agrexco in
Montpellier
(Frankreich)
statt,
das von der
französischen
Koalition gegen
Agrexco und dem
nationalen
palästinensischen
Boykott Komitee
(BNC)
organisiert
wurde. 22
Aktivist_innen
aus sieben
europäischen
Ländern
(Schweiz,
Italien, UK,
Niederlande,
Belgien,
Deutschland,
Katalonien)
sowie 90
Aktivist_innen
aus ganz
Frankreich kamen
zusammen. (Ein
Bericht in
deutsch über
dieses Treffen
ist dieser
E-Mail als pdf
angehängt,
Pressekonferenz
und
Podiumsveranstaltung
siehe auchhttp://bds-kampagne.de/articles/2011/06/04/erstes-europisches-forum-der-kampagnen-gegen-carmel-agrexco/
ggf.
runterscrollen
auf der Seite)).
Das Ziel war
u.a., zu
gemeinsamen
Aktionen
verschiedener
Gruppen und
politischer
Spektren in
Europa zu
kommen.
Hier gibt es
tatsächlich die
Möglichkeit,
dass Initiativen
und
Organisationen,
die sich darin
einig sind, für
einen gerechten
Frieden in
Palästina/Israel
den Verkauf von
Produkten aus
den israelischen
Siedlungen zu
verhindern, an
einem Strang
ziehen können –
auch wenn sie
ansonsten
unterschiedliche
Ansichten
vertreten.
Denn: die Firma
Agrexco
vertreibt 60-70%
der
landwirtschaftlichen
Produkte, die in
israelischen
Siedlungen in
den besetzten
palästinensischen
Gebieten
angebaut werden.
Dies bestätigte
der damalige
Generalmanager
von Agrexco in
Großbritannien,
Amos Orr,
während eines
Gerichtsverfahrens
im Jahre 2006.
Und im Jahre
2010 stellte das
Russell Tribunal
über Palästina
in London fest,
dass die
israelische
Handelsgesellschaft
Agrexco aktiv an
der Missachtung
der Rechte der
Palästinenser in
den besetzten
Gebieten
beteiligt ist.
Aktivist_innen
der BDS-Gruppe
Berlin waren bei
dem Forum gegen
Agrexco in
Montpellier
dabei und haben
die Aufgabe
übernommen,
darüber in
Deutschland zu
informieren und
die Kampagne
gegen Agrexco in
Deutschland zu
stärken.
Am Samstag, den
26. November
2011 soll der
erste gemeinsame
europaweite
BDS-Aktionstag
gegen Agrexco
stattfinden.
Der Austausch
und der Kontakt
der Kampagnen in
den
verschiedenen
Ländern
untereinander
wird über ein in
Montpellier
eingerichtetes
Liaison-Komitee
sichergestellt.
Es setzt sich
aus
Teilnehmer_innen
an dem Forum
zusammen.
Ansprechpartnerin
in Deutschland
ist Doris
Ghannam von der
BDS-Gruppe
Berlin. -
Kontakt:
bdsmovement-Berlin@web.de
Es wurde bereits
damit begonnen,
Informationen zu
Agrexco und zur
sich
entwickelnden
Kampagne gegen
Agrexco auf der
Webseite
http://bds-kampagne.de/kampagne-gegen-agrexco/
zu sammeln. Wir
freuen uns über
alle
zusätzlichen
Informationen,
Hinweise und
Ergänzungen.
Ganz besonders
freuen wir uns,
wenn ihr uns
sobald wie
möglich Berichte
schicken
könntet, welche
Aktionen zu
Agrexco ihr euch
vorstellen
könntet und
welche Fragen
ihr zum Thema
geklärt haben
möchtet.
Alle
interessierten
Organisationen,
Gruppen und
Einzelpersonen
sind eingeladen,
sich dieser
Kampagne gegen
Agrexco
anzuschließen
und am ersten
gemeinsamen
europaweiten
BDS-Aktionstag
in möglichst
vielen Städten
in Deutschland
aktiv zu werden.
Übrigens: An dem
Bündnis arbeiten
auch
Friedensgruppen
wie die
belgische
Friedensorganisation
„Action pour la
Paix“
http://www.vredesactie.be/item.php?id=275
(in englischer
Sprache) mit,
die ihre
Agrexco-Aktionen
als Teil der
Kampagne „War
starts here“
(„Der Krieg
beginnt hier“)
sehen –
vielleicht eine
Anregung auch
für
Friedensorganisationen
in Deutschland.
Doris Ghannam
und Martin
Forberg,
BDS-Gruppe
Berlin
Video zur
aktuellen
Wassersituation
in Bethlehem von
Sami Awad: Seit
über vier Wochen
hat Bethlehem in
den meisten
Stadtteilen kein
Wasser mehr,
weil Israel die
Leitung einen
Großteils des
Sommers
schließt.
Bethlehem
bekommt sein
Wasser – das ihm
von Israel vom
eigenen
Territorium
abgepumpt, das
heißt im
Klartext
“gestohlen”
wird, zum
3-4-fachen Preis
über das
Jerusalemer
Leitungsnetz
zurück. Im
Sommer ist die
Leitung manchmal
bis zu 6 Wochen
geschlossen. June 2nd, 2011
HLT (Holy Land
Trust) Update
from Sami Awad
Not even out of
the first week
of June,
Bethlehem is
running short of
water. HLT's
office is no
different from
anywhere else.
In our second
update, Sami
shares his
thoughts on the
injustice of
water in the
West Bank
Ein neues, sehr
gutes Buch
von Meir Margalit.
Wer die ethnische
Säuberung Palästinas
verstehen will,
findet in diesem
Buch Antwort.
Interessenten könnten
sich beim
Pater Rainer
melden und es dort
bestellen. 182
Seiten, Preis 10
Euro + Porto