Archiv - Aktuelle
Link- und Denktipps
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Seite 120
Dankesrede von Dr.
Edith Lutz -
Liebe Festgesellschaft,
ich bedanke mich
bei der „Arbeitsgemeinschaft
Friedensgruppen
in Rheinland-Pfalz“
für die Verleihung
des Friedenspreises
und bei Clemens
Ronnefeldt für die
lobenden Worte.
Friedensarbeit,
gleich welcher Art,
kann nicht von einer
Person alleine geleistet
werden. In der Würdigung
durch den Friedenspreis
sehe ich mich stellvertretend
für eine Gruppe
von Menschen, die
mit mir an der Mission
des Friedensbootes
gearbeitet haben
und noch arbeiten.
Eine mir häufig
gestellte Frage
ist, „wie bist du/
wie sind Sie auf
die Idee gekommen,
ein jüdisches Boot
auf die Reise nach
Gaza zu schicken?“
Die Frage ist nicht
so leicht zu beantworten.
Das sogenannte „Jüdische
Boot“ ist nicht
das Ergebnis der
Idee eines Einzelnen,
sondern eher das
Resultat einer Entwicklungsfolge.
Am Anfang dieser
Entwicklung – um
willkürli ch
einen Anfang zu
setzen – stand die
Suche nach einem
Schiff, um mit einer
deutschen Delegation
an einer geplanten
Jubiläumsfahrt der
Freegaza-Bewegung
im August 2009 teilzunehmen.
>>>
Edith Lutz bekommt
rheinland-pfälzischen
Friedenspreis
>>>
“Wenn Sie kommen,
sehen wir, dass
wir nicht allein
sind und wir fühlen
uns gestärkt“.
- Diese Worte eines
Palästinensers im
Gazastreifen zitierte
Clemens Ronnefeldt
vom Internationalen
Versöhnungsbunds
in seiner Laudatio
auf Dr. Edith Lutz
aus Kall (Eifel).
Ihr hat die Arbeitsgemeinschaft
Friedensgruppen
in Rheinland-Pfalz
den Rheinland-pfälzischen
Friedenspreis dieses
Jahres verliehen.
Die Feier der Preisübergabe
fand während des
Rheinland-Pfalz-Tags
im festlichen Rahmen
des Fürstensaals
der ehemaligen Abtei
Prüm statt. >>>
Lesereise April-Mai
- Uri Shani
-
Im April 2011
kam mein Buch
NEMASHIM über
sechs Jahre
mit NEMASHIM,
2002-2008, beim
AphorismA-Verlag
heraus. Zur
Vorstellung
des Buches begab
ich mich auf
eine Lesereise
durch 9 Städte
in der Schweiz
und in Deutschland.
Ich fuhr mit
grosser Freude
und Erwartung
und Aufregung,
aber auch mit
einer Angst:
Angst vor dem
Buch selber,
was es auslösen
würde, und diese
Angst ist immer
noch da, und
sie wird wohl
noch lange andauern.
1.
Bern -
Mit Matthias
Hui und Ron
Ganzfried aß
ich zu Mittag,
und da wir uns
schon 20 Jahre
lang kennen,
kamen wir auch
sehr bald auf
heiße Eisen,
wie die BDS-Kampagne
zum Beispiel.
Dies ist ein
Thema, das mich
schon seit Jahren
begleitet, und
auch auf dieser
Reise sehr wichtig
war. (Ist der
Erfolg der BDS-Kampagne
in Schottland
gut für die
Unterdrückten
hier bei uns?)
>>>
Nemashim
ist ein hebräisch-arabisches
Theater- und
Kommuneprojekt
aus Israel,
das jungen Menschen
aus beiden Gruppen
Gelegenheit
gibt, ein Jahr
miteinander
in einer Kommune
zu leben und
miteinander
Theater zu machen.
- Shani schildert
schonungslos
den Weg, den
das Projekt
seit dem Jahr
2002 genommen
hat, mit allen
Höhen und Tiefen,
allem Scheitern
und aller Ermutigung.
Dabei geht es
weder um Mitleid
noch darum,
den 'Anderen
kennenzulernen',
es geht um Solidarität
und Zusammenarbeit:
Gleich berechtigt
und gleich verpflichtet,
auch wenn die
Situation von
Mächtigen und
Entmächtigten
um sie herum
vorerst noch
bestehen bleibt.
'Wir sehen eine
ungerechte,
grausame Welt.
Wir müssen eine
andere erfinden,
denn wir wissen,
eine andere
Welt ist möglich.'
(Augusto Boal)
Quelle
Das Buch >>>
Texte von Uri
Shani >>>
31.5.2011
31.5.2010 -
Die israelische
Armee erschießt
im internationalen
Gewässer 9 Friedensaktivisten
Israelische
Soldaten erschießen
9 türkische
Aktivisten bei
Enterung der
Mavi Marmara
- Heute vor
genau einem
Jahr ereignete
sich in den
Gewässern des
Mittelmeeres
ein Vorfall,
der weltweit
für Empörung
sorgte und der
vor allem auch
das türkisch-israelische
Verhältnis stark
beeinflusste,
in Mitleidenschaft
zog. Vor einem
Jahr, am 31.05.2010
wurden Schüsse
auf die unter
türkischer Flagge
segelnde Friedensflotte,
oder auch Hilfsflotte,
abgegeben. Bei
dem Vorfall
starben neun
Türken. >>>
Dokumentation
- Free Gaza
2010 - Rachel
Corrie, die
Mavi Marmara
und andere Schiffe
versuchen die
Gaza Blockade
zu durchbrechen
- Gaza Freedom
Flotilla >>>
Deutsche
Initiative
zum
Bruch
der
Gazablockade
im Juni
2011
nach
Gaza
Die
Deutsche
Initiative
zum
Bruch
der
Gazablockade
unter
der
Schirmherrschaft
von
Prof.
Dr.
Udo
Steinbach ,
gibt
hiermit
in Zusammenarbeit
mit
allen
Multiplikatoren
der
Freedom
Flottille
II
bekannt,
dass
der
Zeitraum
für
den
Start
der
Freedom
Flottille
II
beschlossen
wurde.
Diese
wird
somit
aller
Voraussicht
nach
in der
dritten
Juniwoche
2011
in See
stechen,
um die
Blockade
des
Gazastreifens
zu brechen.
Weiterhin
teilte
der
Hauptkoordinator
der
Deutschen
Initiative
zum
Bruch
der
Gazablockade,
Dipl.
Ing.
Khamis
Kort ,
im Anschluss
an eine
Konferenz
aller
beteiligten
Organisatoren
in Paris
mit,
dass
die
Freedom
Flottille
II
alle
vorherigen
Aktionen
an Anzahl
und
Größe
übersteigt.
Erfreulich
ist
zudem,
dass
sich
die
Anzahl
der
beteiligten
und
unterstützenden
Organisationen
vervielfacht
hat
und
sich
mittlerweile
mehr
als
1000
Organisationen
und
Initiativen
der
Solidaritätsbewegung
anschlossen.
Zudem
hat
der
Deutsche
Bundestag
über
alle
Fraktionsgrenzen
hinweg
eine
sofortige
Aufhebung
der
Gaza-Blockade
gefordert.
Die
Absperrung
des
Landstrichs
sei
„kontraproduktiv
und
die
humanitäre
Lage
der
Bevölkerung
müsste
dringend
verbessert
werden“,
heißt
es in
einem
gemeinsamen
Antrag
von
Union,
SPD,
FDP
und
Grünen,
der
einstimmig
verabschiedet
wurde.
Zur
Situation
im Gaza-Streifen
berichtet
die
UNRWA
in einem
Interview
mit
dem
Fernsehsender
Al Jazeera:
"Die
Lage
in Gaza
ist
inhuman
nach
jedem
Standard.
Und
das
Ergebnis
ist
grauenhaftes
Leid.“
Und
um dieses
Leid
zu mindern
und
die
deutsche
Öffentlichkeit
darauf
aufmerksam
zu machen,
beteiligen
wir
uns
als
Vertreter
aus
Deutschland
an der
internationalen
Friedenskoalition
mit
einem
deutschen
Schiff
als
Deutsche
Initiative
zum
Bruch
der
Gazablockade
an der
Freedom
Flottille
II .
Im Zuge
der
internationalen
Koalition
hat
sich
uns
ferner
die
Schweizer
Initiative
angeschlossen.
Helfen
Sie
mit,
dieses
Ziel
zu erreichen!
Unterstützen
Sie
die
Deutsche
Initiative
zum
Bruch
der
Gazablockade
und
die
Freedom-Flottille
II für
ein
Ende
der
Blockade
Gazas
und
spenden
Sie!
Mit
solidarischen
Grüßen
Hauptkoordinator
Dipl.
Ing.
K. Kort
- Schirmherr
Prof.
Dr.
Udo
Steinbach
Spendenkonto:
PGD
-
Spendenvermerk:
„Gaza-Initiative“
- Kontonr.:
6603209428
- BLZ:
10050000
Gaza-Flottille will
Israel im Juni erneut
herausfordern
- Ein Jahr nach
dem israelischen
Militäreinsatz gegen
eine Gaza-Flottille
sind die Organisatoren
bereit für eine
neue Konfrontation.
Drohungen würden
den für Juni geplanten
zweiten Versuch,
die israelische
Seeblockade des
Palästinensergebietes
zu durchbrechen,
nicht verhindern,
erklärten Mitglieder
des Bündnisses um
die islamische,
türkische Hilfsorganisation
IHH am Montag in
Istanbul. >>>
UPDATE |
HUMANITARIAN
SHIP “SPIRIT
OF RACHEL CORRIE”TO
GAZA: “PRISON
SHIP” OF THE
“INTERNATIONAL
COMMUNITY” IN
EGYPT TERRITORIAL
WATERS - May
30, 2011 -
The humanitarian
aid ship MV
Finch also known
as the Spirit
of Rachel Corrie
has since 17th
May 2011 been
turned into
a prison ship
for all intents
and purposes.
What reason
can there be
when both Egyptian
and Malaysian
Governments
have publicly
agreed that
the ship can
berth and discharge
the much needed
cargo of PVC
pipes for Gaza’s
sewerage system?
Yet, the ship
and the crew
are not allowed
to berth and
disembark. They
are detained
without just
excuse and are
now entering
the third week
of detention.
This is totally
unacceptable
and the Egyptian
Government’s
actions should
be criticised
in no uncertain
terms. >>>
Sonderseite - Free
Gaza Bewegung -
Gaza Freedom Flotilla
2011
>>>
Der Schwarze Kanal:
Dschungelwelt
- Werner Pirker
- Der »antideutsche«
Wahn ist eine spezielle
Variante der Imperialismus-Apologie
– die Befürwortung
des deutschen Imperialismus
inbegriffen. Denn
was die Bundeskanzlerin
zu einem Teil der
deutschen Staatsräson
erklärt hat, die
bedingungslose Unterstützung
des zionistischen
Projekts, ist letztlich
auf die Sicherung
der westlichen Vorherrschaft
in Nahost gerichtet.
Die Zerstörung der
antiimperialistischen
Vernunft hat auch
in der Linkspartei
um sich gegriffen.
Das wurde spätestens
mit Gysis Rede zum
60. Jahrestag der
Gründung des Staates
Israel, in der er
den Antiimperialismus
für überholt erklärte,
offenkundig. Als
besonders aggressiver
Bannerträger der
weißen Vormachtstellung
in der Welt, was
sich auch schon
mal in der Verzierung
des Karl-Liebknecht-Hauses
mit dem Sternenbanner
ausdrückte, tritt
der Bundesarbeitskreis
Shalom in Erscheinung.
Das könnte unter
Kuriositäten vermerkt
werden, hätten die
Nachwuchskader,
die im Habitus eines
parteiinternen Verfassungsschutzes
auftreten, nicht
prominente Fürsprecher
an der Parteispitze
>>>
Dokumentation -
Was über Bremer
Friedensfreunde
hereinbrach, als
sie sich dem
Boykott gegen Früchte
aus Israel anschlossen
>>>
Dokumentation zum
Thema "Jagd die
Linke - Antizionisten
sind Antisemiten?
>>>
The Nakba continues
- PLO Negotiations
Affairs Department
- A report about
how the Wallajeh
population is slowly
expelled - with
graphs and maps
>>>
30.5.2011
Existence
is Resistance
- By
Editor
- In
the
Jordan
Valley,
Palestinians
are
struggling
just
to remain
on the
land
as the
predatory
settlements
and
occupation
authority
make
everyday
life
an uphill
battle.
On 29
May,
a group
of Palestinians,
internationals
and
Israeli
activists
joined
the
Jordan
Valley
Solidarity
Project
to help
build
a school
out
of mud
bricks.
Nearly
the
entire
Jordan
Valley
is under
Israeli
control
(categorized
under
Area
C).
Lacking
permission
to even
build
a rainwater
collection
device,
most
communities
suffer
from
a constant
threat
of home
demolition.
The
day
of action
was
about
supporting
Palestinians
in the
Jordan
Valley
to continue
their
steadfast
resistance
in the
land.
The
Jordan
Valley
represents
nearly
30%
of the
West
Bank,
and
therefore
is crucial
to a
future
Palestinians
state.
Diana
Alzeer,
23,
who
helped
organize
the
group,
emphasized
the
importance
to build
bridges
between
the
geographically
diffused
Palestinian
communities,
“I believe
that
part
of activism
and
resistance
is not
only
going
to demonstrations,
and
I think
it’s
really
important
for
us Palestinians
to be
in contact
with
the
rest
of our
society
including
the
hills
of hebron,
Jerusalem
and
different
districts
of Palestine.”
Continuing,
Alzeer
said,
“The
Jordan
Valley
is one
of the
places
I think
it is
very
important
for
volunteers
to go
to,
because
in that
part
of Palestine
existing
is actually
resisting.”
Driving
the
group
of activists
along
Highway
90,
leaders
from
the
JVSP
pointed
out
the
countless
agricultural
settlements
that
litter
the
area,
explaining
how
Israeli
settlements
have
appropriated
the
agriculture
enterprise
of the
region,
preventing
Palestinian
communities
from
maintaining
their
own
livelihoods.
According
to JVSP,
the
dearth
of schools
for
Palestinians
living
in Area
C force
young
Palestinians
to find
work
on a
settlement
farm.
Therefore,
building
schools
in communities
is of
the
utmost
importance
to restoring
Palestinian
independence
and
helping
the
communities
to stay
on the
land.
To find
out
how
you
can
get
involved
in helping
community
activists
in the
Jordan
Valley,
visit
the
Jordan
Solidarity
Project
. Photos
taken
by Diana
Alzeer
>>>
Ein Zeichen an der
Wand - Nicht die
Öffnung von Rafah
beunruhigt Israel,
sondern wofür sie
steht
- Gudrun Harrer
- Es
gibt keinen Grund
für Israel, die
Öffnung der Grenze
von Rafah zwischen
dem Gazastreifen
und Ägypten übermäßig
zu fürchten: Der
Übergang ist weiter
für Güter gesperrt,
die auch zuvor schon
vor den Augen der
Weltöffentlichkeit
durch die berühmt-berüchtigten
Tunnels geschmuggelt
wurden, darunter
genau jene Raketen,
denen die Blockade
galt. Die statistisch
"gefährlichste"
Personengruppe (Männer
bis vierzig) ist
von der Liberalisierung
ausgeschlossen.
Und dass die Ägypter
auf die Einhaltung
der sonstigen Regeln
schauen, zeigte
der erste Tag des
regulären Grenzverkehrs,
an dem auch etliche
Frustrierte im wahrsten
Sinne des Wortes
zurückblieben, nämlich
hinter dem Grenzbalken.
Die Sorge in Israel
kann sich also nicht
so sehr auf das
kleine Tor beziehen
>>>
Schlappe für Israels
Blockadepolitik
- Ägypten öffnet
Grenzübergang Rafah
zum Gazastreifen
- Peter Philipp
- Die Öffnung des
Grenzübergangs bei
Rafah heute stellt
eine dramatische
Wende dar. Zivilisten
dürfen ab sofort
die Grenze überqueren
und zum ersten Mal
in vier Jahren wieder
ungehindert den
Gazastreifen verlassen.
Nach fast genau
vier Jahren hat
sich zum ersten
Mal eine Tür des
Gefängnisses geöffnet,
in dem anderthalb
Millionen Palästinenser
festsitzen >>>
Ägypten öffnet Checkpoint
Rafah
- Nach vier Jahren
Blockade nutzen
Palästinenser aus
dem Gaza-Streifen
die neue Reisefreiheit.
Für Männer zwischen
18 und 40 Jahren
gelten bürokratische
Hürden jedoch auch
weiterhin. >>>
After Rafah, Israel
should open West
Bank crossings
- The return of
normal life to Gaza
might encourage
its citizens to
put the brakes on
terror. More importantly,
the opening of the
crossing will clearly
show that Israel
has decided to disengage
from Gaza and abandon
its all-but-direct
occupation. Haaretz
Editorial >>>
What Opening Rafah
Means & Doesn't
Mean
- The news was welcomed
by many around the
world this week
when reports about
a decision taken
by Egypt's current
military government
to open the Rafah
crossing with Gaza
surfaced. But what
does the opening
of Rafah mean? There
will undoubtedly
be those trying
to proclaim that
life is on the up
and up in Gaza now
and that the siege
is over. But Gaza
and the siege that
entraps it is immensely
complicated. Ignoring
the nuances of this
policy and thinking
that Gaza is equivalent
to a solid black
box that just had
its lid opened is
entirely misleading.
It is important,
especially as the
anniversary of the
attack on the Mavi
Marmara approaches,
to understand what
the opening of Rafah
means and does not
mean, and to redouble
our efforts to raise
awareness about,
and challenge, the
continued Israeli
siege of the Gaza
Strip. >>>
Gaza businessmen
applaud Rafah Opening
- The federation
of businessmen in
Gaza applauded on
Saturday Egypt's
decision to permanently
open its Rafah border
with the coastal
enclave. Head of
the federation's
board of directors
Ali Al-Hayik told
Ma'an he telephoned
Egypt's ambassador
to the Palestinian
Authority Yasser
Othman to thank
him for pushing
through the policy
change, following
years of restrictions.
>>>
Opening the Rafah
crossing
Wenig Gehör in Washington
- Palästinenser
hatten von Obama
mehr Druck auf Israel
erhofft / Botschafter
den USA: Mit Netanjahu
wird es keinen Frieden
geben
- (...) Maen
Erekat, der elegant
gekleidete Botschafter
der Palästinensischen
Autonomiebehörde
in den USA, hat
erneut erfahren,
wie groß Israels
Einfluss auf Amerikas
öffentliche Meinung
ist und wie gering
sein eigener. „Wir
müssen etwas tun,
um die Dynamik zu
ändern“, sagt er.
(...) Mit den Reden
im US-Kongress und
bei der einflussreichen
Israel-Lobby AIPAC
habe Netanjahu die
Verhandlungen auf
den Stand von 1993
in Oslo zurückgeworfen.
Erekat kann keinen
Vorschlag entdecken,
der nach vorne weist.
„Bisher war es ein
Verdacht, jetzt
haben wir Gewissheit:
Mit ihm werden wir
keinen Frieden schließen
können. Er will
ihn nicht ernsthaft.“
Er wirkt erstaunt,
mit welcher Wucht
Israels Freunde
die Berichterstattung
prägten – obwohl
sich manches als
falsch erwies. Viele
US-Medien transportierten
die Behauptung,
Obama habe mit der
Aussage, dass die
Linien von 1967
plus einvernehmlicher
Gebietsaustausch
den Ausgangspunkt
für die Grenzen
bilden, einen Politikwechsel
vollzogen und „Israel
verraten“ >>>
Gaza zerfällt -
Jane Hirschmann
- Gaza zerfällt
unter dem Gewicht
einer israelischen
Belagerung, die
von Obamas Regierung
unterstützt wird.
Ungefähr 80% der
Palästinenser in
Gaza sind nun von
Hilfe abhängig.
Große Teile der
Infrastruktur, die
vom israelischen
Angriff 2008/2009
zerstört wurde,
erfordert Reparaturen.
Tausende von Familien
leben noch gemeinsam
bei Verwandten oder
sind obdachlos.
Kinder werden bildungsmäßig
übers Ohr gehauen
wegen der beschädigten
und völlig überfüllten
Schulen und wegen
Mangel an Schulbüchern.
Ihre Gesundheit
wird von schwer
kontaminiertem Wasser
und Nahrungsknappheit
geschädigt. Als
Reaktion darauf
wollen über 1000
Menschenrechtler
aus aller Welt in
diesem Juni auf
einem Dutzend Booten
zum Gazastreifen
fahren, um ein Schlaglicht
auf die menschen-gemachte
Tragödie zu werfen.
Unser Boot – das
amerikanische Boot
– ist „Die
Kühnheit der Hoffnung“.
Es wird fast 60
Studenten, Krankenschwestern,
Künstler, Journalisten,
Filmemacher, Juristen,
Akademiker und gewöhnliche
Leute vieler Glaubensrichtungen
des ganzen Landes.
Viele von uns sind
jüdisch. Im letzten
Mai stürmten israelische
Soldaten die „Mavi
Marmara“ und töteten
9 Passagiere, einer
davon ein US-Bürger.
Eine fact-finding
Mission des UN-Hochkommissars
für Menschenrechte
fand heraus, dass
die „Umstände des
Tötens wenigstens
bei sechs der Passagiere
in einer Art wie
extra-legale, absichtliche
Hinrichtung im Schnellverfahren“
war. Alle zivilen
Tote an Bord des
humanitären Schiffes
waren unentschuldbar.
Doch hat die israelische
Regierung noch einmal
davor gedroht, mit
Gewalt gegen uns
vorzugehen. Israel
besteht darauf,
ein Recht zur Blockade
des Gazastreifens
zu haben, die Bevölkerung
bei eingeschränkter
Diät zu halten,
seine Wirtschaft
zu zerstören, indem
sie sie vom internationalen
Handel abschneidet.
Die ganze übrige
Welt ist nicht damit
einverstanden. Der
UN-Chef Ban Ki-Moon
hat die Belagerung
als „nicht annehmbar“
bezeichnet und gesagt,
sie müsse sofort
beendet werden.
Selbst Präsident
Obama hat
die Belagerung als
„unhaltbar“ bezeichnet,
ungeachtet der vollen
Unterstützung der
israelischen Politik
durch unsere Regierung.
>>>
Freedom Flotilla
2 Press Release,
Athens, April 11
2011.
Sonderseite - Free
Gaza Bewegung -
Gaza Freedom Flotilla
2011
>>>
Rais Al-A’moud:
the Israeli shock
doctrine
- David Shulman
- We gather at 4:00
outside the settlers’
multi-story stone
building opposite
the old police station
at Ras al-Amud,
on the Mount of
Olives. This was
the week of Netanyahu’s
speech before Congress;
if, utterly unlikely
as this may be,
there is anyone
in the world who
failed to notice
that he was lying
through his teeth,
then Wednesday’s
official ceremony
unveiling the new
settlement here
in East Jerusalem
should be enough
to remove the veil.
He used the word
“peace” many times,
in most cases meaning
“war.” It is hot,
dusty, dry, and
from the start.
I’m thirsty, and
it keeps getting
worse. I’m also
a little high on
the mood of the
crowd: I sense a
savvy toughness,
a clarity of purpose,
and I feel the rage.
The lines are lucidly
drawn. Some 20 to
30 settler children,
boys and girls,
and a few adults
line the rooftop
overlooking the
street and the activists
milling just below
them; sometimes
the children spit
at us, or spray
us with water (not
unwelcome in the
fierce heat), and
sometimes they sing
or chant, as if
to mimic the rhymed
slogans we’re shouting
to the beat of the
drums. They hang
a sign down from
the roof: “refuah
shlemah, Speedy
Recovery,” the implication
being that we are
mad, perhaps suffering
from some kind of
mass psychosis.
Perhaps they’re
right. Would Jews
demonstrate against
other Jews, even
if the latter are
out-and-out thieves?
>>>
29.5.2011
Israel in Sorge
über Grenzöffnung
Egypt
eases Israeli blockade
of the Gaza Strip
L'Egypte rouvre
sa frontière avec
la bande de Gaza
Ägypten schenkt
Gaza ein Stück
Freiheit
- Hans
Dahne - Das
große Tor öffnet
sich. Ein
ägyptischer
Grenzpolizist in
der typisch
weißen Uniform
schlägt die
Hacken zusammen
und salutiert.
Zwei
Krankenwagen
kommen zuerst
durch und danach
vier Busse mit
240
Palästinensern.
Es ist ein
historischer
Moment. >>>
Gazas neues Tor
zur Welt - Ägypten
öffnet Grenzübergang
in Rafah
- Gil Yaron - Das
Ägypten nach Mubarak
geht im Nahen Osten
immer mehr einen
eigenen Weg und
kehrt Israel und
den USA den Rücken.
Nun hat Kairo den
Grenzübergang zum
Gaza-Streifen geöffnet
- sehr zur Begeisterung
der Palästinenser,
aber sehr zur Sorge
Israels. In den
Straßen des Gazastreifens
ist freudige Erwartung
spürbar: "Alle sind
froh - es ist der
Anfang einer neuen
Ära", sagt Muhammad
Dawwas, ein Journalist
in Gaza Stadt. Nach
rund vier Jahren,
in denen die rund
1,5 Millionen Bewohner
Gaza nur in Ausnahmefällen
verlassen konnten,
hat der Nachbarstaat
Ägypten nun die
Grenze zum Sinai
geöffnet - und damit
den Grenzübergang
in Rafah in Gazas
wichtigstes Tor
zur Welt verwandelt.
>>>
Ägypten öffnet Grenze
zum Gazastreifen
- Der Grenzübergang
Rafah ist nun dauerhaft
geöffnet.
- Rafah/Kairo -
Ägypten hat am Samstag
wie angekündigt
den Grenzübergang
zum palästinensischen
Gazastreifen in
Rafah wieder dauerhaft
geöffnet. Hunderte
überquerten den
Übergang, auch Krankenwagen
mit Patienten fuhren
nach Ägypten. Der
Übergang in Rafah
soll täglich von
09.00 Uhr bis 17.00
Uhr Ortszeit geöffnet
sein - ausgenommen
freitags und an
Feiertagen. Damit
wird die von Israel
gegen das palästinensische
Gebiet nach der
alleinigen Machtübernahme
der radikalen Hamas
2007 verhängte Blockade
gelockert. >>>
Ägypten öffnet
Grenze zu Gaza -
Gaza kann
aufatmen.
- Schlesinger -
Nach vier langen
Jahren der
vollständigen
Abriegelung
durch Israel und
Mubaraks Ägypten
ist das für Gaza
die lange
ersehnte gute
Nachricht: Die
neue ägyptische
Regierung hat
den
Grenzübergang
Rafah ab dem
heutigen Samstag
geöffnet. Die
Grenze darf von
Gaza aus von
allen Frauen
sowie von
Männern bis 18
und über 40
passiert werden.
Männer im Alter
zwischen 18 und
40 benötigen ein
Visa. Das soll
offenbar ein
Sicherheits-Feigenblatt
sein, um zu
signalisieren,
dass man keine
volljährigen
Hamas-Aktivisten
durchlassen
möchte. Diese
geringfügige
Beschränkung
dürfte nichts
daran ändern,
dass sich die
Wirtschaft von
Gaza kräftig
erholen wird,
sobald der
grenzüberschreitende
Handel in
Schwung kommt.
Keine Frage,
dass Israel die
Grenzöffnung
besorgt
beobachtet.
Anfang des
Jahres habe ich
versucht, die
möglichen
Reaktionen
Israels auf die
Grenzöffnung zu
skizzieren. In
jenem Essay war
ich eher
pessimistisch,
was den Umgang
Israels mit der
neuen Lage
anbelangt. >>>
Ägypten öffnet Grenze
zum Gaza-Streifen
- Vier Jahre lang
hat sich Ägypten
an der Blockade
des Gaza-Streifens
beteiligt. Nun hat
die neue Militärführung
die strikten Ausreisebestimmungen
gelockert. Für Hunderte
Palästinenser bedeutet
das eine riesige
Erleichterung des
Alltags. Israel
dagegen fürchtet,
dass der Terror
zunimmt. - Rafah
- Ägypten hat seine
Grenze zum Gaza-Streifen
geöffnet. Der erste
Bus mit Passagieren
aus dem palästinensischen
Territorium überquerte
den Grenzübergang
Rafah am Samstagmorgen,
weitere 400 Menschen
warteten auf ihre
Abfertigung. - Einer
davon ist Abu Sajed
Jassin, der mit
seiner Frau und
drei Kindern eigentlich
in Rumänien lebt.
"Meine Mutter war
krank und deshalb
bin ich hergekommen.
Ich bin so froh,
dass die Reisebeschränkungen
aufgehoben worden
sind >>>
Der Wind des Wandels
von Kairo nach Gaza
- Der Grenzübergang
Rafah zwischen dem
Gazastreifen und
Ägypten ist nach
vierjähriger Blockade
geöffnet. Für die
Menschen in Gaza
ist das eine gute
Nachricht, politisch
lauern aber weiter
Gefahren, meint
Bettina Marx. -
Zum ersten Mal seit
Jahren öffnet sich
die Tür zu ihrem
Gefängnis, wenigstens
einen Spaltbreit.
Frauen, Kinder und
Männer über 40 können
nun ohne Visum Ägypten
besuchen, einkaufen
gehen, sich in ärztliche
Behandlung begeben,
zum Studium ausreisen
und die Freiheit
schnuppern. In Zeiten
der Unsicherheit,
der Spannungen und
Aufstände in der
arabischen Welt
ist das ein Zeichen
der Hoffnung. Nach
Jahren der vollständigen
Isolation weht nun
der Wind des Wandels
vom Tahrir-Platz
in Kairo hinein
in den stickigen
Gazastreifen. >>>
Rafah: Ägypten öffnet
Grenze zum Gazastreifen
- Einen Monat vor
Beginn der Sommerferien
bieten sich für
die rund 1,6 Mio.
Palästinenser im
Gazastreifen unerwartet
völlig neue Perspektiven.
Ein Urlaub im Ausland
beispielsweise.
Geschäftsleute können
wieder reisen. Außerdem
wird es einfacher,
sich im Nachbarland
Ägypten behandeln
zu lassen; die medizinische
Versorgung ist dort
besser. Junge Palästinenser
können im Ausland
studieren und während
der Semesterferien
ihre Familie im
Gazastreifen besuchen
>>>
26.5.2011
Gazas neues Tor
zur Welt - Ägypten
öffnet Grenzübergang
in Rafah
- Gil Yaron - Das
Ägypten nach Mubarak
geht im Nahen Osten
immer mehr einen
eigenen Weg und
kehrt Israel und
den USA den Rücken.
Nun hat Kairo den
Grenzübergang zum
Gaza-Streifen geöffnet
- sehr zur Begeisterung
der Palästinenser,
aber sehr zur Sorge
Israels. In den
Straßen des Gazastreifens
ist freudige Erwartung
spürbar >>>
Welcome to Gaza:
Revolution and Change
at the Rafah Border
- Ramzy Baroud
- The Palestinian
security officer
at the Rafah border
was overly polite.
He wore a black
uniform and walked
around self-assuredly,
as he instructed
weary travelers
on their next moves
before being allowed
back into Gaza.
On the other side
of the border, in
Egypt, there was
much anxiety, fear
and anticipation.
‘Things will get
better,’ said a
Palestinian engineer
from Gaza, who once
studied and now
works in a Swedish
town south of Stockholm.
What he meant was
that things will
get better at the
border crossing,
in terms of the
relationship between
Gaza and Egypt.
Without a decisive
Egyptian decision
to reopen the crossing
– completely – Gaza
will continue to
reel under the Israeli
siege. Others agree,
but Gazans have
learned not to become
too confident about
political statements
promising positive
changes.
However, the Egypt
of today >>>
Dauerhafte Grenzöffnung
des Gazastreifens
durch Ägypten steht
kurz bevor
>>>
Egypt opens Rafah
border with Gaza
- Palestinians welcome
easing of four-year
blockade on Gaza
Strip, in a move
ushered in by Egypt's
new leaders. - Egypt
has reopened its
Rafah border crossing
with the Gaza Strip,
allowing people
to cross freely
for the first time
in four years -
a sharp departure
from the policies
of former president
Hosni Mubarak. The
opening on Saturday
morning provided
long-awaited relief
for Palestinians
- a move ushered
in by Egypt's new
government in a
bid to ease the
suffering of Gaza
residents. Al Jazeera's
Nicole Johnston,
reporting from the
Hamas-ruled Gaza
Strip, said there
will still be restrictions
in place, preventing
men younger than
40 from leaving
the coastal territory.
"It will allow basically
all women to leave
Gaza, also children
under the age of
18 years will be
allowed to leave,
as well as men over
the age of 40 years.
However, those between
the ages of 18 and
40 years will require
an Egyptian visa,"
she said. >>>
Egypt to open Rafah
Crossing for Passengers
GAZA Border Opening:
Israhell has kept
Palastinians jailed
in Gaza since 2007
Eine Nachrichtenagentur
in Bethlehem berichtet
aus palästinensischer
Optik und setzt
sich mit unabhängigem
Journalismus zwischen
die Fronten .
- Christian Walther
- Ich war in 47
Ländern, aber nie
in Israel, ausser
im Gefängnis. Jerusalem
liegt bloss zehn
Kilometer von Bethlehem
entfernt, aber ich
darf dort nicht
hinreisen.” Nasser
Al-Laham sitzt im
achten Stockwerk
eines unansehnlichen
Bürohauses in Bethlehem
und saugt an einer
Zigarette. „Und
wissen Sie weshalb
nicht? Weil ich
eine Green Card
habe”, sagt Al-Laham
trocken. Inhaber
von grünen Identitätskarten
werden an der Sperrmauer,
welche die West-Bank
– dazu gehört auch
Bethlehem – von
Jerusalem trennt,
zurückgewiesen.
Die allermeisten
Bewohner der West
Bank haben grüne
Karten. Nasser Al-Laham
hat Psychologie
studiert, für ein
unabhängiges Palästina
gekämpft und sass
dafür mehrere Jahre
hinter Gittern.
Heute ist er Chefredaktor
der „Ma’an News
Agency”, der erfolgreichsten
Nachrichtenagentur
Palästinas, die
nicht nur von der
„New York Times”
und der BBC zitiert
wird, sondern auch
regelmässig von
israelischen Tageszeitungen
wie „Haaretz” und
„The Jerusalem Post”.
>>>
Der ewige Krieg
- Von Jakob Augstein
- Wann kommt endlich
Frieden in Nahost?
Seit Jahrzehnten
hofft die Welt auf
eine Aussöhnung
von Israelis und
Palästinensern.
Doch es ist ein
tragischer, weil
offenbar aussichtsloser
Fall aus der Polit-Pathologie:
Beide Seiten scheinen
den ewigen Konflikt
zu brauchen. (...)
Stellen Sie sich
vor, Sie wurden
im Jahr des Sechs-Tage-Kriegs
geboren, also 1967.
Dann waren Sie in
der sechsten Klasse,
als sich Carter,
Begin und Sadat
1978 in Camp David
trafen und über
den Rückzug aus
dem Gaza-Streifen
und die palästinensische
Selbstverwaltung
verhandelten. Als
sich Israelis und
Palästinenser 1993
im Abkommen von
Oslo das erste Mal
gegenseitig anerkannten,
haben Sie vielleicht
gerade geheiratet.
Als sich der Israeli
Benjamin Netanjahu
und der Palästinenser
Mahmud Abbas in
Washington trafen,
um über die Zwei-Staaten-Lösung
zu sprechen, war
Ihr erstes Kind
vielleicht zwölf
Jahre alt. Das war
im vergangenen Jahr.
Und weiter? Wo werden
die Verhandlungen
stehen, wenn Ihre
Kinder die Schule
abschließen? Und
was wird sein, wenn
Sie eines Tages
Enkelkinder haben?
Wird es immer so
weitergehen? >>>
Prominente Israelis,
darunter der
ehemalige Sprecher
der Knesset
Avraham Burg,
der frühere
Generaldirektor
des Außenministeriums,
Alon Liel, und
der Botschafter
a.D., Ilan Baruch,
haben erklärt,
dass sie eine
palästinensische
Unabhängigkeitserklärung
unterstützen
werden ,
"wenn das palästinensische
Volk seine Unabhängigkeit
in einem souveränen
Staat erklärt,
um Seite an
Seite mit Israel
in Frieden und
Sicherheit zu
leben". Weiter
heißt es: "Wir
werden einen
palästinensischen
Staat auf der
Grundlage der
1967-Linie mit
einem notwendigen
Landtausch im
Verhältnis 1:1
und mit Jerusalem
als Hauptstadt
beider Staaten
anerkennen."
Die Unterzeichnenden
fordern "die
Länder der Welt
auf, öffentlich
eine palästinensische
[Unabhängigkeits-]
Erklärung, die
sich auf die
zuvor genannten
Prinzipien stützt,
anzuerkennen."
Weitere Informationen
auf Englisch
unter:
http://www.ft.com/cms/s/0/b8c23c00-87b6-11e0-a6de-00144feabdc0.html
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/prominent-israeli-figures-urge-europe-to-recognize-palestinian-state-1.364361
http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4074617,00.html
Quelle - Bernhard
Schäfer - MISEREOR
| EED | Gemeinsame
Initiative Humanitäres
Völkerrecht
Nahost
Der Abschluss einer
rechtlichen Auseinandersetzung
mit Prof. W. Stegemann
- Professor Wolfgang
Stegemann gefielen
die Briefe, die
Frau Dr. Gabi Weber
aus Gaza schrieb,
nicht so sehr. -
Nun brauchte er
einen Gerichtsbesuch
um sich öffentlich
zu endschuldigen
- Als Abschluss
eines er Mail Wechsels
schrieb er ihr.
Sehr
geehrte
Frau
Weber,
Sie
sind
nun
in Gaza
und
haben
Angst.
Denn
die
bösen
Israelis
könnten
reagieren
auf
den
gemeinen
Mord
an vier
ihrer
Landsleute.
Wenn
ich
richtig
informiert
bin,
so sind
diese
vier
Menschen
in grausamer
Weise
hingerichtet
worden
- man
sieht
dies
ansonsten
nur
in amerikanischen
Brutalofilmen.
Ihre
Reaktion
darauf:
Sie
haben
in Ihrem
fabelhaften
Rundbrief
an "Alle"
pflichtgemäß
mitgeteilt,
dass
Sie
gegen
Gewalt
sind
- etwa
so:
übrigens,
ich
bin
gegen
jede
Form
von
Gewalt.
Zugleich
weinen
Sie
sich
aus,
weil
Sie
befürchten,
dass
es eine
israelische
Reaktion
auf
diese
Gemeinheit
geben
könnte.
Doch
man
hat
Sie
beruhigt:
Ihr
Kloß
im Magen
ist
rein
psychisch,
denn
im Gazastreifen
rechnet
man
damit,
dass
andere
eher
das
Ziel
israelischer
Angriffe
sein
werden,
Libanon,
Iran
oder
Syrien.
Das
hilft
Ihrem
Kloß.
Was
für
eine
erbärmliche
Existenz.
Sie
klagen
über
die
scheußlichen
Zustände
in Gaza
("natürlich"
sind
die
Israelis
für
alle
Kakerlaken
und
den
Dreck
auf
den
Straßen
dort
verantwortlich,
denn
die
dort
wohnenden
Palästinenser
haben
alle
Hände
damit
zu tun,
nichts
zu tun
oder
Israelis
zu töten;
Kakerlaken
gehören
nicht
zum
Programm).
Klar,
das
kommt
nicht
gut,
was
ich
schreibe,
denn
Sie
befinden
sich
im Moment
im Land
der
Opfer,
die,
wenn
Sie
töten,
nur
als
Opfer
töten.
Sie
sind
eine
Ärztin
- hat
dies
irgendetwas
mit
Ihrer
moralischen
Integrität
zu tun?
Ich
sage
Ihnen
offen:
nein,
erbärmlicher
Weise:
nein.
Klar,
Sie
sind
mit
einem
Palästinenser
verheiratet
- doch
ändert
dies
moralische
Werte
(jedenfalls
westliche
Werte,
was
es sonst
an Werten
gibt,
interessiert
mich
nicht
wirklich,
denn
ich
bin
ein
überzeugter
"Westler")?
Sie
bekommen
mit
Sicherheit
nicht
häufig
so furchtbare
mails
wie
meine,
denn
darin
ist
sich
Ihre
Welt
einig,
alles,
was
falsch
ist,
ist
israelisch,
oder,
um es
noch
deutlicher
zu sagen:jüdisch!
Hoffentlich
kommen
Sie
aus
Ihrem
kakerlakenmäßigen
Urlaub
gesund
heim
- ich
meine
das
ehrlich.
Ich
habe
allerdings
keine
Hoffnung,
dass
Sie
irgendwann
einmal
die
Werte
westlicher
Demokratien
teilen.
Doch
das
ist
am Ende
nicht
wirklich
wichtig,
denn
ich
bin
davon
überzeugt,
dass
Leute
wie
Sie
am Ende
verlieren
werden.
Denn
Sie
wollen
nichts
Gutes.“
Bitte,
Schicken
Sie
diesen
Brief
an „Alle“.
Unser Aufsehen
und Protest erregte
er u. a. durch diese
E-Mail an die Freiburger
Ärztin Dr. Gabriele
Weber, in dem er
sich in menschenverachtender
Weise mit einer
Reise von Frau Dr.
Weber nach Gaza
beschäftigte.
Ausdrücklich
hieß es in Prof.
Wolfgang Stegemanns
Mail an Frau Weber:
„Bitte, Schicken
Sie diesen Brief
an ‚Alle’“. Dem
Wunsch von Professor
Stegemann wurde
entsprochen und
die Mail innerhalb
des großen Verteilers
(1200 Adressen)
von Frau Dr. Weber
verschickt. Einer
der etwa 200 Adressaten
aus dem Bereich
der Politik und
der Medien war Erhard
Arendt, war
„Das Palästina Portal“.
Erhard Arendt veröffentlichte
1.
sowohl die Reiseberichte
von Frau Dr. Weber
als auch die Reaktion
von Professor Wolfgang
Stegemann später
auch 2. die
seines Bruders Prof.
Ekkehard Stegemann ,
was dazu führte,
dass viele Menschen,
die das entwürdigende
Pamphlet des Professors
gelesen hatten,
empört reagierten
und sich auch dementsprechend
schriftlich äußerten.
Ein Teil dieser
Reaktionen wurde
ebenfalls im Palästina
Portal veröffentlicht.
Prof. Wolfgang
Stegemann, der sich
großer Kritik ausgesetzt
sah forderte Herr
Arendt auf, seine
Email an Frau Dr.
Weber vom Palästina
Portal zu entfernen.
Erhard Arendt wies
auf das vorhandene
öffentliche Interesse
hin und verweigerte
dies. Am 05.10.2010
bekam Herr Arendt
nun vom Rechtsanwalt
des Prof. Stegemann
eine Abmahnung.
Im Einzelnen forderte
der Antragsteller,
es zu unterlassen,
seine Schriftwerke
zu verbreiten. Außerdem
fühlte er sich durch
Kommentare geschmäht.
Erhard Arendt unterlies
es aber nicht. Da
verklagte Prof.
W. Stegemann Erhard
Arendt. Es endete
in einer Vergleichsverhandlung,
ein paar Worte wurden
entfernt und nun
ist seine E Mail
(rechtlich anerkannt)
sind die Kommentare
wieder online.
Was wurde bei
all dem erreicht?
Als Zugabe stimmte
Prof. W. Stegemann
der Veröffentlichung
einer Entschuldigung
zu:
Ich
bedaure
sehr,
wie
ich
in meiner
E-Mail
an Frau
Dr.
Weber
auf
ihren
Reisebericht
reagiert
habe.
In einer
hitzigen
und
sehr
emotionalen
Debatte
sind
mir
die
"Pferde
durchgegangen"
was
mir
sehr
leid
tut.
Es liegt
mir
vollkommen
fern,
das
Volk
der
Palästinenser
in irgendeinerweise
herabzusetzen."
Israelische Siedler
lassen ihre Abwässer
in palästinensischen
Ort fließen
-
Saed
Bannoura -
http://imemc.org/article/61288
-
Abwässer aus der
israelischen Siedlung
von Ariel, der größten
Siedlung in der
Westbank, haben
den palästinensischen
Ort Bruqin verschmutzt,
der direkt neben
der Siedlung liegt.
Ariel liegt auf
einem Hügel und
seine Abwässer werden
häufig von der Siedlung
weg zum Land des
nahen palästinensischen
Dorfes geleitet.
Das ist in einer
Reihe von israelischen
Siedlungen allgemein
üblich, die auf
illegal in Besitz
genommenem Land
in der Westbank
gebaut wurden. Zur
Zeit kontrollieren
israelische Siedlungen
und Militärlager
70% des Westbankwassers
und lassen der palästinensischen
Bevölkerung sehr
wenig Trinkwasser,
aber die Abwässer
der israelischen
Siedler hinunterfließen.
Palästinenser haben
auch eine Reihe
israelischer Siedlungen
verklagt, sie würden
absichtlich die
Abwässer in ihr
landwirtschaftlich
genutztes Land und
zu ihren Häusern
ableiten, um so
den Besitz zu kontaminieren
und unbewohnbar
zu machen, was dann
die palästinensischen
Bewohner veranlassen
würde, wegzugehen.
Bei dem augenblicklichen
Vorfall wurden die
Abwässer von der
Arielsiedlung auf
das Land von Bruqin
geleitet, wobei
das landwirtschaftlich
genutzte Land und
das Grundwasser
in einem Umkreis
von mehreren Kilometern
rund ums Dorf kontaminiert
wurde. Alle israelischen
Siedlungen werden
nach der Vierten
Genfer Konvention
– die Israel unterzeichnet
hat - als
illegal angesehen.
Diese Konvention
verbietet den Transfer
ziviler Bevölkerung
auf das durch Militär
eroberte Land. Augenblicklich
leben rund 500 000
israelische Zivilisten
und militärisches
Personal auf palästinensischem
Land in der Westbank
und Ostjerusalem,
das vom israelischen
Militär während
des 1967er-Krieges
erobert wurde.
dt. Ellen Rohlfs)
27.5.2011
Bibi
und die Jojos
- Uri Avnery - ES
WAR alles ziemlich
ekelhaft. - Sie
waren dort, die
Mitglieder der höchsten
Legislative der
größten Supermacht
der Welt und sprangen
auf und nieder wie
so viele Jojos,
applaudierten alle
paar Minuten oder
Sekunden wild zu
den unverschämtesten
Lügen und Verdrehungen
von Binjamin Netanyahu.
Es war schlimmer
als im syrischen
Parlament während
einer Rede von Bashar
Assad, wo jeder,
der nicht applaudierte,
sich im Gefängnis
wiederfindet. Oder
in Stalins Oberstem
Sowjet: wenn man
nicht genügend Respekt
zeigte, konnte das
den Tod bedeuten.
Was die amerikanischen
Senatoren und Kongressmänner
fürchteten, war
ein Schicksal, das
schlimmer als der
Tod wäre. Jeder,
der sitzen blieb
oder nicht begeistert
genug applaudierte,
konnte von der Kamera
eingefangen werden
– und das bedeutete:
politischer Selbstmord.
Es genügte, dass
ein einziger Kongressmann
aufstand und applaudierte,
und alle anderen
folgten seinem Beispiel.
Wer würde es gewagt
haben, dies nicht
zu tun? Die Ansicht
dieser Hunderte
von Parlamentariern,
die aufsprangen
und wieder und wieder
und noch einmal
zusammen mit dem
Führer applaudieren,
der dies gnädigerweise
mit einer Handbewegung
erwiderte, erinnerte
an andere Regime.
Nur war es dieses
Mal nicht der lokale
Diktator, der diese
Verherrlichung abnötigte,
sondern ein ausländischer.
Der deprimierendste
Teil war, dass es
kein einziges Kongressmitglied
gab – Republikaner
oder Demokrat –
der es wagte, zu
widerstehen. Als
ich, ein neun Jahre
alter Junge in Deutschland
war, wagte ich,
meinen Arm nicht
zu heben, als alle
meine Schulkameraden
zum Hitlergruss
den Arm hoben und
das Horst-Wessel-Lied
sangen. Gibt es
denn keinen in Washington
DC, der dieses bisschen
Mut aufbringt? Ist
Washington wirklich
IOT – israelisch
besetztes Gebiet
– wie die Antisemiten
behaupten?
Vor vielen Jahren
besuchte ich den
Senat und wurde
den führenden Senatoren
vorgestellt. Ich
war zu tiefst schockiert.
Nachdem ich mit
großem Respekt vor
dem Senat der USA
aufgewachsen war,
dem Land von Jefferson
und Lincoln, stand
ich vor einem Haufen
aufgeblasener Trottel,
viele von ihnen
Idioten, die nicht
die leiseste Ahnung
von dem hatten,
über das sie sprachen.
Mir wurde gesagt
>>>
Gush Shalom: Pressemitteilung,
24.5.11 -
Im US-Kongress weist
Netanyahu den Frieden
zurück, bietet ein
fiktives Palästina
an, das nie Realität
wird und beginnt
einen Kollisionskurs
mit den Palästinensern
und der ganzen Welt.
Die Rede des Ministerpräsidenten
Netanyahu vor dem
US-Kongress war
aus Dutzenden von
farbigen Gags und
leeren Klischees
zusammengesetzt:
eine Rede von
Frieden, den er
nicht zu schließen
beabsichtigt, und
von einem fiktiven
palästinensischen
Staat, von dem er
nicht will, dass
er Realität wird.
Netanyahu lobte
himmelhoch die Demokratie,
während er beabsichtigt,
die Besatzungsherrschaft
über Millionen von
Menschen gegen ihren
Willen mit Gewalt
fortsetzen will.
Netanyahu rühmte
die Religionsfreiheit,
die Israel angeblich
an den Heiligen
Stätten Jerusalems
gewährt, während
die israelische
Polizei eine Politik
regelmäßiger Absperrungen
für Muslime ausübt,
die die Moscheen
mitten in Jerusalem
nicht besuchen dürfen.
Netanyahu sprach
sentimental über
die David- und Goliathgeschichte,
während der
Staat Israel in
Wirklichkeit ein
moderner Goliath
geworden ist, der
Hunderte Kinder
beim drei Wochen
langen Bombardieren
des Gazastreifens
tötete. Und die
Rolle des Davids
ging an die palästinensischen
Demonstranten, die
nur mit >>>
Netanjahus historische
Absage an den Frieden
- In seiner Rede
vor dem US-Kongress
am Dienstag zeigte
der israelische
Premier Benjamin
Netanjahu seinen
Unwillen für einen
umfassenden Frieden.
Einen glaubwürdigen
Verhandlungspartner
gibt es damit auf
israelischer Seite
nicht, erklärt der
Generaldelegierte
Palästinas, Salah
Abdel Shafi. „Die
Rede des israelischen
Premierministers
Benjamin Netanjahu
vor dem US-Kongress
war in der Tat ein
historischer Auftritt,
denn es war eine
endgültige und klare
Absage an den Frieden.
>>>
Friedlicher Widerstand
in der Westbank,
20./21. Mai
2011
Bil’in: Erinnerung
an die Opfer der
Nakba-Proteste am
15. Mai -
Bei der wöchentlichen,
vom Bürgerkomitee
Bil’in organisierten
Demonstration gegen
die Mauer nahmen
Sa’di Tameezi, der
palästinensische
Botschafter für
Vietnam, und zahlreiche
Unterstützer aus
den Nachbardörfern,
aus Israel und aus
dem Ausland teil,
berichtet die Nachrichtenorganisation
IMEMC am 21. Mai.
Zwei junge Männer
wurden verletzt
und zahlreiche Teilnehmer
litten unter den
Folgen der Inhalation
von Tränengas, das
von den israelischen
Soldaten auf die
Demonstranten und
in die Olivenhaine
geschossen wurde.
Die von den heissen
Tränengaskanistern
ausgelösten Feuer
konnten von den
Demonstranten gelöscht
werden. Die Teilnehmer
des Protestes wollten
vor allem an die
14 Menschen erinnern,
die bei den Demonstrationen
am vergangenen Sonntag
zum Tag der Nakba,
der Erinnerung an
die ethnische Säuberung
Palästinas vor 63
Jahren, getötet
wurden. >>>
Nichts zu
verlieren ausser
unseren Ketten
-
Moe Ali Nayel ist
ein Journalist aus
Beirut, der am Protest
von Palästinensern
zum Nakba-Tag an
der Grenze zwischen
Libanon und Israel
am 15. Mai 2011
teilnahm. Der Titel
seines Berichtes
„Tausende an der
Grenze“ 1) bezieht
sich auf ein populäres
Lied der libanesischen
Sängerin Julia Butros,
die angesichts des
Bürgerkrieges und
der israelischen
Besatzung im Süden
Libanons in den
80er Jahren fragte,
wo die Millionen
von Arabern, die
Malayeen, sind.
Hier ist der letzte
Abschnitt seines
Berichtes vom 17.
Mai:
Der
Marsch für die Rückkehr
hat mindestens zehn
Menschen im Libanon
das Leben gekostet,
und vielen anderen
in Syrien und Palästina,
während in Ägypten
die Menschen daran
gehindert wurden,
die Grenze zu erreichen.
>>>
Ni’lin: Ethnische
Säuberung Palästinas
wird nicht vergessen
-
Am
20. Mai hielt das
Dorf Ni’lin seine
wöchentliche Demonstration
gegen die Mauer
und die israelische
Besatzung der Westbank
ab. Wie im Nachbardorf
Bil’in wurde an
die Palästinenser
erinnert, die bei
den Demonstrationen
zum Nakba-Tag am
15. Mai getötet
wurden.
Ibrahim Amireeh
aus Nil’in, der
für die Organisation
und Teilnahme an
den unbewaffneten
Protesten gegen
die Mauer in Ni’lin
2010 mit Gefängnis
bestraft wurde,
erklärt die Bedeutung
des Nakba-Tages:
“Für uns bedeutet
dieser Tag Aufruhr,
Gewalt und katastrophaler
Verlust; er beschreibt
den Terror, der
beinahe eine Million
Menschn aus ihrer
Heimat vertrieb,
sie ihrer Identität
beraubte >>>
Beit Ommar: Israelische
Armee droht demonstrierenden
Studenten mit Massenarrest
-
Am frühen Samstagmorgen
pochten israelische
Soldaten an die
Haustüren von Familien
in Beit Ommar mit
einer speziellen
Botschaft für die
Studenten im Haus:
Sollten die wöchentlichen
Demonstrationen
gegen die illegal
israelische Siedlung
Karmei Tsur nicht
aufhören, würde
die Armee Massenverhaftungen
der Universitätsstudenten
durchführen. Die
Studenten >>>
Iraq Burin: Protest
gegen Landraub
- Am Samstag nachmittag
demonstrierten 80
Palästinenser und
international Aktivisten
im Dorf Iraq Burin
bei Nablus gegen
den Diebstahl von
Land durch die nahegelegene
illegale Siedlung
Bracha und forderten
ein Ende der israelischen
Besatzung der Westbank.
Sie erinnerten auch
daran, dass ein
Zivilgerichtsverfahren
gegen Angehörige
der israelischen
Armee im Fall der
amerikanischen Aktivistin
Rachel Corrie am
22. Mai in Israel
fortgesetzt wird.
Rachel Corrie war
>>>
Friedlicher Widerstand
in der Westbank,
Nabi Saleh, 20.
Mai 2011
Briefaktion
für Naji und Bassem
Tamimi: Abdallah
Abu Ramhah aus Bil’in
ruft zur Unterstützung
für Nabi Saleh auf
Liebe
Freunde, Langsam
die neu gewonnene
Luft der Freiheit
einatmen - das war
meine erste Reaktion,
als ich endlich
aus dem israelischen
Militärgefängnis
heraustrat. Wie
Ihr vielleicht wisst,
wurde ich kürzlich
[am 14. März 2011]
aus dem Gefängnis
entlassen, wo ich
beinahe eineinhalb
Jahre inhaftiert
war - wegen des
Verbrechens der
Organisation von
friedlichen Demonstrationen
gegen die illegale
Konstruktion der
israelischen Mauer
auf dem Land meines
Dorfes - Bil’in.
Während ich jetzt
frei bin, bleiben
andere [Aktivisten]
wie ich im Gefängnis,
und wir brauchen
Eure Hilfe, um ihnen
beizustehen. Ich
schreibe, um allen
für die Unterstützung
zu danken, die ich
von Menschen wie
Euch während meiner
Inhaftierung erhalten
habe. Diese Unterstützung
hat mich aufrechterhalten
und es war diese
Unterstützung, die
dazu führte, dass
die internationale
Gemeinschaft das
Verfahren gegen
mich verurteilte.
>>>
Zum Widerstand in
Nabi Saleh -
Bassem und Naji
Tamimi sind Väter,
Lehrer und engagierte
Aktivisten in ihrer
Gemeinde, dem Dorf
Nabi Saleh in der
Westbank. Seit Dezember
2009 ist das kleine
Dorf der Schauplatz
von wöchentlichen,
von der Bevölkerung
organisierten Protesten
gegen die Ausweitung
von illegalen, israelischen
Siedlungen auf dem
Dorfland. Wie andere
Dörfer, u.a. Bil’in
und Ni’lin, die
auf ähnliche Weise
gegen die israelische
Besatzung protestieren,
wurde Nabi Saleh
Zielscheibe regelmässiger
militärischer Angriffe
mit der Absicht,
die Proteste zum
Stillstand zu bringen.
Israelische Soldaten
verursachten hunderte
von Verletzungen
bei Männern, Frauen
und Kindern und
führen regelmässig
Razzien im Dorf
durch – zu jeder
Tages >>>
Nabi Saleh Protest:
Zehn verhaftet,
drei verletzt -
Eine
Woche nach den dramatischen
Demonstrationen
zum Nakba-Tag in
der Westbank hielt
Nabi Saleh am 20.
Mai den wöchentlichen
Protest gegen die
Besatzung in Fortsetzung
des palästinensischen
Arabischen Frühlings
ab. Vom Dorfzentrum
aus machten sich
etwa 70 Palästinenser,
Israelis und internationale
Aktivisten in Richtung
der Felder und einer
Quelle des Dorfes
auf - palästinensisches
Land, das im Dezember
2009 von israelischen
Siedlern mit Gewalt
enteignet wurde.
Die israelische
Armee war kurz nach
Mittag mit mehreren
gepanzerten Jeeps
in das Dorfzentrum
eingefahren. Die
Demonstration begann
friedlich mit Sprec
>>>
Dringender
Aufruf -
Anarchists
Against The Wall:
Spenden für steigende
Gerichtskosten -
Israelische und
palästinensische
Aktivisten werden
jede Woche bei den
gemeinsamen Demonstrationen
festgenommen - und
die Anwaltskosten
häufen sich. Ohne
regelmässige Unterstützung
kann die Gruppe
nicht länger für
die rechtliche Vertretung
von verhafteten
Aktivisten aufkommen.
>>>
Eine Nachrichtenagentur
in Bethlehem berichtet
aus palästinensischer
Optik und setzt
sich mit unabhängigem
Journalismus zwischen
die Fronten.
- Christian Walther
- Ich war in 47
Ländern, aber nie
in Israel, ausser
im Gefängnis. Jerusalem
liegt bloss zehn
Kilometer von Bethlehem
entfernt, aber ich
darf dort nicht
hinreisen.” Nasser
Al-Laham sitzt im
achten Stockwerk
eines unansehnlichen
Bürohauses in Bethlehem
und saugt an einer
Zigarette. „Und
wissen Sie weshalb
nicht? Weil ich
eine Green Card
habe”, sagt Al-Laham
trocken. Inhaber
von grünen Identitätskarten
werden an der Sperrmauer,
welche die West-Bank
– dazu gehört auch
Bethlehem – von
Jerusalem trennt,
zurückgewiesen.
Die allermeisten
Bewohner der West
Bank haben grüne
Karten. Nasser Al-Laham
hat Psychologie
studiert, für ein
unabhängiges Palästina
gekämpft und sass
dafür mehrere Jahre
hinter Gittern.
Heute ist er Chefredaktor
der „Ma’an News
Agency”, der erfolgreichsten
Nachrichtenagentur
Palästinas, die
nicht nur von der
„New York Times”
und der BBC zitiert
wird, sondern auch
regelmässig von
israelischen Tageszeitungen
wie „Haaretz” und
„The Jerusalem Post”.
>>>
Rae Abileah,
eine
CODEPINK-Aktivistin,
hat Benjamin
Netanyahu bei
seiner Rede am
Dienstag, den
26.05. vor dem
US-Kongress in
Washington
unterbrochen und
erklärt hier,
warum.
Hier gibt es
außerdem die
Möglichkeit, die
Teilnehmer_innen
der
Gaza-Flotilla zu
unterstützen und
einen Brief nach
Gaza zu senden.
Außerdem ist es
möglich, ein
Interview mit
Rae anzusehen,
dass "Democracy
NOW" mit ihr
führte.
- Martin
Vorberg- May 26,
2011 - Dear
Martin, Do you
know that our
Congress gave 29
standing
ovations to
Israeli Prime
Minister
Benjamin
Netanyahu when
he spoke on
Tuesday? I
couldn't watch
this hero's
welcome for a
man who supports
the continued
building of
illegal
settlements, won't
lift the siege
of Gaza and
refuses to
negotiate with
the new
Palestinian
unity government.
During the talk,
I got up from my
seat in the
Capital Gallery
and shouted, "No
More Occupation!
Stop Israeli War
Crimes! Equal
Rights for
Palestinians!"
I was tackled,
gagged, tossed
to the floor and
ended up in the
hospital.
You can read
more about my
experience here.
The outpouring
of support I
have been
receiving from
all over the
world has been
astounding. A
woman in Iraq
said she was
moved to tears
seeing a
Jewish-American
speaking out. A
man in Gaza
wished me a
speedy recovery
and quoted the
civil rights
song "We Shall
Overcome." I
even got a
message of
gratitude from
Brad Pitt!
We have also had
a great response
to the protests,
summit and other
creative actions
we organized
this weekend
opposing AIPAC,
the powerful
Israel lobby
that has a
stranglehold on
Congress (see
MoveOverAIPAC.org ).
People are
thrilled to see
Americans
standing up to
our government's
unconditional
support for the
crimes Israel
commits with our
tax dollars and
we have received
hundreds of
emails and calls
from people in
all corners of
the world.
In a few weeks,
a courageous
group of
internationals,
including many
Americans, will
have another
chance to stand
up for justice.
The Gaza Freedom
Flotilla will
set sail from
Europe in June
with the goal of
reaching Gaza,
breaking through
Israel's
inhumane siege.
Last year, the
Israeli military
violently
intercepted the
flotilla in
international
waters, killing
nine activists.
This year, let's
do everything we
can to ensure
that the
flotilla is not
met with
violence.
Please send the
members of the
flotilla your
support.
You can also
write a letter
to the folks in
Gaza who are
living under
siege. The "Audacity
of Hope," which
is the name of
the U.S. boat on
the flotilla,
will deliver
your letters
when they set
sail next month.
Send your
written letters
to: LETTERS TO
GAZA, 2010
Linden Ave,
Venice, CA 90291
or email to
kristencodepink@gmail.com .
Being a part of
Move Over AIPAC
this weekend was
an incredible
experience.
Check out our
photos and
videos . We
heard from
excellent
speakers at our
summit; we
coordinated a
flashmob (that's
been seen by
over 36,000
people); we
created a
people-powered
flotilla; we had
a dialogue booth,
a
mock-settlement
expansion, and a
street
theater-style
checkpoint. The
creativity and
dedication of
this movement
inspires me to
believe that
justice will
prevail, and is
within our reach,
if we all work
together. -
Onward ever for
justice, Rae
Abileah -
Grateful member
of CODEPINK
PS Being rushed
to the hospital
in an ambulance
is not a free
service (though
we should all
have universal
healthcare!).
Can you
make a donation
to support my
medical and
legal bills?
America's Coming
Nakba
- Obama knows America
is threatened by
this subservience.
- William A. Cook
- 'From the moment
we took on a role
that included the
permanent military
domination of the
world, we were on
our own—feared,
hated, corrupt and
corrupting, maintaining
'order' through
state terrorism
and bribery, and
given to megalomanic
rhetoric and sophistries
that virtually invited
the rest of the
world to unite against
us. We had mounted
the Napoleonic tiger.
The question was,
would we—and could
we—ever dismount?'
– (Chalmers Johnson,
The Sorrows of Empire
284). Johnson’s
prescient observation,
made years ago,
erupted in full
view of the world
community this past
week as Netanyahu
and Obama attempted
to control the tiger
unleashed by the
creation of the
state of Israel
in the midst of
the Arab world--by
deceit, theft, terrorism,
and military might--faced
now with the Arab
spring rising from
the ashes of fallen
dictators. Coercion,
bribery and military
might created an
illusion of peaceful
>>>
26.5.2011
D er
25.5.2011 war
eine Schande für
den deutschen Bundestag.
Aktuelle Stunde
im Bundestag zu
Antisemitismus-Vorwürfen
gegen die Linkspartei
Aktuelle Stunde
-
25.5.2011
-
Aktuelle Stunde
im Bundestag zu
Antisemitismus-Vorwürfen
gegen die Linkspartei
-
Abraham Melzer -
Alle Parteien haben
sich zu einer heiligen
Hetzjagd gegen die
LINKE verbündet.
Wer im Fernsehen
die aktuelle Stunde
im Bundestag auf
Phoenix beobachten
konnte, war Zeuge
einer Party der
Heuchelei, des Zynismus
und der Arroganz.
Er konnte sehen
wie die FDP, deren
Tradition des echten
Antisemitismus,
nämlich des Hasses
von Juden, nur weil
sie Juden sind,
Bücher füllen könnte,
sich über die LINKE
hermacht, weil diese
es wagt Israels
Politik zu kritisieren.
Dabei meine ich
nicht mal den seligen
und unsäglichen
Möllemann, der in
seiner Kritik vollkommen
recht hatte, der
sich aber taktisch
blöd verhielt und
sich selbst den
Strick um den Hals
legte. Ich meine
den FDP Hinterbänkler,
der als letzter
sprach, und dessen
Namen ich vergessen
habe. Dabei lohnt
es nicht sich solche
Namen noch zu merken,
die ganze FDP wird
sowieso bald auf
dem Misthaufen der
Geschichte landen
und schnell
vergessen sein.
Und das ist gut
so. Wieso steht
Israels aggressive
Kolonisierungspolitik
so sehr unter
Artenschutz?
Darf nicht kritisiert
werden, darf nicht
abgelehnt werden
und darf schon gar
nicht mit der Politik
Südafrikas oder
gar der Nazis verglichen
werden? Während
Israel Arafat mit
Hitler vergleichen
darf und Ahmadinedschad
sowieso, warum dann
nicht Begin, Shamir
und Scharon mit
Terroristen? Wieso
ist ein Passagierschiff
mit hunderten von
Zivilisten, darunter
auch zwei Bundestagsabgeordnete
der LINKEN, vollbeladen
mit Waren für den
Wiederaufbau von
Gaza, eine Gefahr
für das Existenzrecht
Israels, wo es doch
nicht mal eine Gefahr
für die Existenz
Israel ist? Und
ist denn Israel
nicht eine größere
Gefahr für das Existenz
der Palästinenser,
von der keiner der
ehrenwerten Abgeordneten
sprach, nicht einmal
Luc Jochimsen von
der LINKE? Verlogen,
heuchlerisch und
absurd war der Sprecher
der Grünen, Volker
Beck, der der LINKEN
„widerlichen Antisemitismus“
vorwarf.
Alle Parteien haben
sich zu einer heiligen
Hetzjagd gegen die
LINKE verbündet.
Wer im Fernsehen
die aktuelle Stunde
im Bundestag auf
Phoenix beobachten
konnte, war Zeuge
einer Party der
Heuchelei, des Zynismus
und der Arroganz.
>>>
Stimmungsmache gegen
Linke - Bundestagsfragestunde
zu angeblichem Antisemitismus
- Arnold Schölzel
- Fünf Redner der
Fraktion CDU/CSU,
jeweils zwei von
SPD und FDP, einen
Abgeordneten der
Grünen und eine
Vertreterin der
Fraktion Die Linke
sah die von Union
und Liberalen beantragte
Fragestunde zu Antisemitismus
in der Linkspartei
am Mittwoch im Bundestag
vor. Vorlage und
Anlaß lieferte eine
von der Frankfurter
Rundschau am 18.
Mai angestoßene
Kampagne, die sich
auf die Studie zweier
Experten stützte,
von denen einer
Gründungsmitglied
des Bundesarbeitskreises
Shalom in der Linksjugend
[’solid] ist. Die
Redner der etablierten
Parteien griffen
insbesondere die
linken Abgeordneten
Christine Buchholz,
Anette Groth und
Inge Höger an. So
verlangten z. B.
die beiden ostdeutschen
CDU-Vertreter Michael
Kretschmer und Arnold
Vaatz, Höger bzw.
auch Groth aus der
Faktion auszuschließen.
Vaatz nannte zur
Begründung u. a.
die Teilnahme beider
an einer gemeinsamen
Veranstaltung mit
der palästinensischen
Knesset-Abgeordneten
Hanin Zoabi in der
Ladengalerie der
»linksextremistischen
Tageszeitung junge
Welt« im April.
>>>
"Linke soll Bekenntnis
gegen Antisemitismus
ablegen"
- Deutscher Bundestag
- Vertreter
der schwarz-gelben
Koalition sowie
der SPD- und der
Grünen-Opposition
haben die Linksfraktion
eindringlich zu
einem klaren Bekenntnis
gegen jede Form
des Antisemitismus
aufgefordert. >>>
Die CDU veröffentlicht
zur Fragestunde
auf ihrer Homepage :
Aktuelle Stunde:
Linke und mögliche
antisemitische und
israelfeindliche
Positionen und Verhaltensweisen
- Antisemitische
Positionen werden
in der Linkspartei
zunehmend salonfähig.
Zu dieser Erkenntnis
gelangen zwei Wissenschaftler
der Universitäten
Gießen und Leipzig
in einer neuen sozialwissenschaftlichen
Untersuchung. In
ihrem Aufsatz „Antisemiten
als Koalitionspartner?“
stellen Samuel Salzborn
und Sebastian Voigt
fest, dass antisemitische
Positionierungen
innerhalb der Partei
die „Die Linke“
in den letzten Jahren
deutlich an Kraft
gewonnen haben.
Ihren vorläufigen
Höhepunkt habe die
Entwicklung nach
der Erstürmung der
„Gaza-Flottille“
durch israelische
Soldaten im Mai
2010 gefunden, bei
der neun türkische
Aktivisten starben.
Neben mehreren radikalislamischen
Gruppierungen waren
auch zwei Abgeordnete
und ein ehemaliger
Abgeordneter der
Linkspartei an Bord.
Wir nehmen die Veröffentlichung
der beiden Wissenschaftler
in dieser Woche
zum Anlass, um im
Rahmen einer aktuellen
Stunde das ungeklärte
Verhältnis der Linkspartei
zum Antisemitismus
zu thematisieren.
In der letzten Wahlperiode
hatten sich elf
Abgeordnete der
Linkspartei einem
interfraktionellen
Antrag zur Bekämpfung
des Antisemitismus
verweigert und waren
der Abstimmung fern
geblieben. Für uns
gilt: Antisemitismus
muss bekämpft, nicht
toleriert werden.
Henryk M. Broder
rührt die Suppe
weiter um. Selbst
die Welt warnt schon
vor seinen Texten:
Vorsicht, Broder! :
Linke fallen auf
eigene Antisemitismus-Lüge
herein - Nachrichten
Debatte - Henryk
M. Broder - WELT
ONLINE >>>
Kurzkommentar -
E. Arendt
- Zur heutigen Bundestagssitzung:
Aktuelle Stunde
im Bundestag zu
Antisemitismus-Vorwürfen
gegen die Linkspartei
-
Erschreckend
waren die Redebeiträge
der Parteien als
es gegen „Die Linke“
ging. Die Redner
schienen mir Sprachrohre
von
... Honestly
Concerned und Henryk
M. Broder zu sein.
Die Jagdaktionen
dieser falschen
Freunde Israels
sind ja bekannt
und hier zu vermuten.
Vermutlich auch
hier in Zusammenarbeit
mit der isr. Botschaft,
Kampagnenjournalisten
die die Stimme Israels
spielen und sogenannte
jüdische Persönlichkeiten
hat man ja schon
des öfteren "erfolgreich"
Jagd auf erfolgreiche
Israelkritiker gemacht.
Die
Politiker - hier
Mißfelder
-
warfen
z. B. Frau Höger
die Teilnahme an
der Gaza Flottille
vor. Sie hätte spätestens
beim Abschied in
der Türkei, als
es Vergleiche zwischen
dem 3. Reich und
Israel gab absagen
müssen. Bei fast
allen Redebeiträgen
glaubte man, Sacha
Stawski und Henryk
M. Broder hätten
die Redemanuskripte
geschrieben. Sind
die schon soweit,
dass sie Politiker
gegen Roboter austauschen.
Ist es mit der Gehirnwäsche
schon so weit gegangen?
Vergessen
wurde dabei die
Hetze, die Vergleiche
mit dem 3. Reich
die diese Einflüsterer
selber benutzten.
Vergessen wurde
die Dämonisierung
des Iran. Dort ist
Boykott legitim,
wird gefordert,
es wird dafür demonstriert.
Vergessen wurde,
das Deutschland
nach dem 3. Reich
auf Seiten der Opfer
stehen sollte.
Vergessen
wurde, d as
diese scheinheiligen
Bundestagsabgeordnete
Sprachrohr von Menschen
sind, die den eigentlichen
"modernen Antisemitismus"
verkörpern. Sie
missbrauchen - widerlich
- die Opfer des
Holocaust zur Abwehr
gegen berechtigte,
notwendige Kritik.
Heute, der 25.5.2011
war eine Schande
für den deutschen
Bundestag. Die Moral
und Wahrheit wurde
der Jagd auf einer
Partei geopfert.
Der
Bundestag war Sprachrohr
der neuen Täter,
stellte sich auf
die Seite der Täter.
D er
25.5.2011 war eine
Schande für den
deutschen Bundestag.
Ich denke, sie sollten
sich möglichst alle
nachfolgenden Videos
anschauen
und den
Bundestagsabgeordneten
ihre Meinung
kundtun.
Oswald, Eduard,
Bundestagsvizepräsident
Uhl, Dr. Hans-Peter
(CDU/CSU)
Lange (Backnang),
Christian (SPD)
Ruppert, Dr. Stefan
(FDP)
Jochimsen, Dr. Lukrezia
(DIE LINKE.)
Beck (Köln), Volker
(B90/GRÜNE)
Jung, Dr. Franz
Josef (CDU/CSU)
Bulmahn, Edelgard
(SPD
Kurth (Kyffhäuser),
Patrick (FDP)
Edathy, Sebastian
(SPD)
Kretschmer, Michael
(CDU/CSU)
Mißfelder, Philipp
(CDU/CSU)
Vaatz, Arnold (CDU/CSU)
Dokumentation
- Institut für
Palästinakunde
- DIE LINKE
wird regierungsfähig
- Parteirechte
bläst zur Jagd
auf 'Israelkritiker'
-
Arbeitsplattform
des "Arbeitskreises
Gerechter Frieden
in Nahost" der
LINKEN //
Erklärung
des Arbeitskreises
zu BDS //
Presseerklärung
der Duisburger
LINKEN zu dem
auf ihren Webseiten
aufgefundenen
Link auf ein
antisemitisches
Pamphlet
// Interview
Zwischen berechtigter
Kritik und Israelfeindlichkeit
mit Hermann
Dierkes (LINKE)
// "Studie"
"Antisemiten
als Koalitionspartner?"
aus der LINKS-Partei
zur Diffamierung
des linken Flügels
// Kritische
Analyse der
"Studie"
// Gemeinsame
Attacke
von "Frankfurter
Rundschau" und
Bodo Ramelow
(LINKE) auf
Hermann Dierkes
// Bodo
Ramelow zum
"Antisemitismuproblem"
in der LINKEN
// Hermann
Dierkes verlangt
eine
Gegendarstellung
von der 'Frankfurter
Rundschau'
// Hermann
Dierkes
fordert
Bodo Ramelow
zu einer offenen
Auseinandersetzung
auf //
Programmatisches
Thesenpapier
zum Umgang der
LINKEN mit dem
Nahostkonflikt
Ergänzende Links:
Buch:
„Bedingungslos
für Israel?”;
Hrsg. Sophia
Deeg u. Hermann
Dierkes
Sozialdemokraten
im Bundestag.
Lukrezia Jochimsen
(Linke) wies
vergeblich auf
die Distanzierungsbemühungen
der linken Parteiführung
hin oder auf
die Strafanzeige,
die der Kreisverband
Duisburg gegen
diejenigen gestellt
hat, die ein
antisemitisches
Flugblatt auf
seine Homepage
gestellt hatten.
Sie erklärte,
Rassismus und
Antisemitismus
seien ein gemeinsames
Problem für
alle Parteien,
das nicht für
Stimmungsmache
im Bundestag
ausgenutzt werden
dürfe. Das half
ebensowenig
wie ein Statement,
das Fraktionsvorsitzender
Gregor Gysi
vor der Fragestunde
abgegeben hatte,
wonach Boykottaufrufe
gegen Israel
»immer an den
Nazislogan«
erinnern.
junge Welt .
Ergänzend:
Die Frankfurter
Rundschau hat
bisher keine
Gegendarstellung
zu ihrer NeoCon-Hetze
der letzten
Tage gegen Die
Linke und den
Linken Hermann
Dierkes veröffentlicht,
obwohl ihr mehrere
zugegangen sind.
Thomas Immanuel
Steinberg
Dokumentation
zum Thema "Jagd
die Linke -
Antizionisten
sind Antisemiten?
>>>
Palästinenser reagieren
scharf auf Netanjahu-Rede
Netanjahu: Grabrede
für das ungeborene
Palästina
- Schlesinger -
“Ich nehme das als
einen Ehrentitel
an. Das ist wahre
Demokratie! So etwas
wäre nicht möglich
in den Schein-Parlamenten
von Teheran oder
Tripolis.” So gelassen
und reaktionsschnell
reagierte Israels
Premier Benjamin
Netanjahu auf den
schrillen Zwischenruf
einer Zuhörerin
“no more occupation,
end Israeli war
crimes“, als er
gestern vor beiden
Häusern des US Kongresses
seine Rede zur Lage
im Nahen Osten gab.
Die Senatoren erhoben
sich klatschend,
um Netanjahu ihre
Unterstützung und
der Ruferin ihre
Ablehnung zu zeigen.
Diese Szene ist
in jedem Detail
bezeichnend für
den gesamten Vortrag
Netanjahus. Was
immer er auch sagte
wurde vom hohen
Haus goutiert. Selten
hat man ein größeres
Einvernehmen zwischen
einem ausländischen
Gast in einem Parlament
gesehen. An alle
Freunde Palästinas
und an alle Freunde
Israels, die ihrem
Land und ihrer Region
eine friedvolle
Zukunft wünschen:
Hören und sehen
Sie sich diese Rede
von Benjamin Netanjahu
nicht an. Sie ist
schockierend. Wollte
Präsident Obama
in den vergangenen
Tagen Netanjahu
tatsächlich die
Stirn bieten, als
er von den Grenzen
von 1967 sprach
und als ihm sogar
vor dem pro-israelischen
Lobbyerband AIPAC
eine einigermaßen
geglückte Rechtfertigung
gelang? >>>
Netanyahu’s Speech
to Congress Dashes
Palestinian Hopes
of a Just Mideast
Peace Agreement
- Democracy No
>>>
Netanyahus Rede
vor dem US-Kongress
- Israels Ministerpräsident
Binyamin Netanyahu
hat am Dienstag
eine Grundsatzrede
vor dem amerikanischen
Kongress gehalten,
die im Folgenden
in vollständiger
deutscher Übersetzung
wiedergegeben wird
>>>
Absage an den Frieden
- Stehende Ovationen
im US-Kongreß für
Israels Ministerpräsident
Netanjahu
- Karin Leukefeld
- Als der israelische
Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
vor vollem Haus
im Kongreß in Washington
die Nahostpolitik
von US-Präsident
Barack Obama vorführte,
tönte ein lautstarkes
»Stoppt die israelischen
Kriegsverbrechen«
von der Zuschauerbank.
Mehr konnte die
28jährige Friedensaktivistin
Rae Abileah von
»Move over AIPAC«
nicht rufen, denn
sofort wurde sie
von Mitgliedern
des »Amerikanisch-israelischen
Ausschusses für
öffentliche Angelegenheiten«
(AIPAC) überwältigt,
zu Boden geworfen
und so heftig mißhandelt,
daß sie in ein Krankenhaus
eingeliefert werden
mußte. >>>
Netanyahu: Borders
Must Reflect 'Dramatic'
Changes From 1967
Israel Prime Minister
Netanyahu Addresses
AIPAC 2011
Pressemitteilung
vom 25.05.2011 -
Die Linke. im Bundestag
- Netanjahus Rede
ist klare Absage
an Nahost-Friedensprozess
- "Netanjahus Auftritt
vor dem US-Kongress
ist eine klare Absage
an den Oslo-Prozess,
an alle bisher vorliegenden
Vorschläge arabischer
Staaten und auch
an die Road Map,
die mit dem Nahost-Quartett
vereinbart worden
war. Die Beziehungen
zu den Siedlern
und seinen Partnern
auf der politischen
Rechten sind ihm
wohl wichtiger als
das Verhältnis zur
US-Administration",
so Wolfgang Gehrcke
zu Netanjahus Rede
vor dem US-Kongress,
in der er wichtige
Punkte der Obama-Rede
zur Zwei-Staaten-Lösung
für Israel und Palästina
zurückgewiesen hat.
Das Mitglied im
Vorstand der Fraktion
DIE LINKE weiter:
"Netanjahus Weigerung,
Verhandlungen auf
der Grundlage der
Grenzen von 1967
zu führen, lässt
die Hoffnungen auf
eine Wiederaufnahme
des Friedensprozesses
schwinden. Sein
Angebot zum Gebietsaustausch
wird erst seriös,
wenn eine Grenzziehung
zwischen Israel
und Palästina klargestellt
wurde. Das Beharren
auf der Annexion
Ost-Jerusalems bleibt
ein weiteres Hindernis
auf dem Weg zu einer
friedlichen Lösung
des Nahostkonflikts.
>>>
Friedensschmus
- Gudrun Harrer
- Die palästinensische
Staatsgründung unilateral
voranzutreiben ist
schlecht, aber vielleicht
gibt es keinen anderen
Weg - Überraschend
war an der Rede
von Benjamin Netanjahu
vor dem US-Kongress
höchstens, mit welchem
körperlichen Einsatz
die Volksvertreter
- aufstehen, klatschen,
niedersetzen - ihrem
Gast huldigten.
In "God's Own Country"
muss der israelische
Premier niemanden
davon überzeugen,
dass, was in der
Bibel steht, im
21. Jahrhundert
politische Konsequenzen
haben muss. >>>
Palästinenser sehen
Netanjahu-Rede als
"Kriegserklärung"
- Zwischen Palästinensern
und Israelis herrscht
Endzeitstimmung.
Dieses Mal sorgt
eine Rede von Israels
Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
vor dem US-Kongress
für böses Blut.
Die Tür endgültig
zuwerfen will aber
keine Seite. >>>
Moshe Zuckermann
Israelkritik. Im
Interview mit Teresa
Arrieta
25.5.2011
„Antisemiten
als Koalitionspartner?“
- Dr. Ludwig Watzal
- Auf dem Markt
der Möglichkeiten
ist eine neue „wissenschaftliche“
Studie gelandet:
Samuel Salzborn
und Sebastian Voigt
haben versucht,
sich Gedanken über
die „Linkspartei
zwischen antizionistischem
Antisemitismus und
dem Streben nach
Regierungsfähigkeit“
zu machen. Dieses
Experiment ist diesen
so genannten Wissenschaftlern
gründlich misslungen,
wenn man die üblichen
wissenschaftlichen
Standards an diese
„Studie“ anlegen
würde. Diese im
wissenschaftlichen
Gewande drapierte
politische Scharlatanerie
wurde aber von der
Tageszeitung „Frankfurter
Rundschau“ ernst
genommen, weil es
ihr wohl ins politische
Konzept passte.
Die Frage nach dem
„Cui bono?“ stellt
sich schon bei den
beiden Autoren.
Wären sie unabhängig
und seriös, könnte
man über ihre These
vielleicht noch
diskutieren. Aber
die politische Ausrichtung
der beiden Autoren
steht ihrem „wissenschaftlichen“
Ehrgeiz so sehr
im Wege >>>
Verleumdu ngskampagne
- Junge Welt - Auf
Antrag der Fraktionen
von CDU/CSU und
FDP befaßt sich
der Bundestag am
heutigen Mittwoch
mit Antisemitismusvorwürfen
gegen die Partei
Die Linke. Der Nahostexperte
Ludwig Watzal veröffentlichte
zum vorausgegangenen
»Kampagnenjournalismus
in der Frankfurter
Rundschau« auf seinem
Internetblog folgende
Stellungnahme >>>
Kampagnenjournalismus
in der Frankfurter
Rundschau
- Dr. Ludwig Watzal
>>>
Dokumentation zum
Thema >>>
"Netanjahus Absage
ist selbstherrlich
und arrogant"
- Die EU unterstützt
Barack Obamas Forderung
nach einem Palästinenser-Staat
in den Grenzen von
1967. Wenn Israel
stur bleibe und
freie Hand bekäme,
könnte das zu einem
neuen Krieg führen.
Deshalb müssten
die Europäer ein
Zeichen setzen,
fordert Luxemburgs
Außenminister Asselborn
im Interview. >>>
Netanjahus Rede
vor dem US-Kongress
- "Schmerzvolle
Kompromisse" denkbar
- Antje Passenheim
- Friedensprozess
ja, aber nicht nur
zu Obamas Bedingungen.
Das machte Benjamin
Netanjahu vor dem
US-Kongress deutlich.
Und erfreute damit
die Republikaner.>>>
Rede vor dem US-Kongress
- Netanjahu kündigt
"schmerzhafte Kompromisse"
an
-
Der Streitpunkt
im Friedensprozess
sei nicht ein unabhängiger
Palästinenserstaat,
sondern "die Existenz
eines jüdischen
Staats, darum geht
es in diesem Konflikt".
Die Palästinenser
seien bisher "einfach
nicht willens",
den Konflikt zu
beenden, und hätten
zwei Mal ein "großzügiges
Angebot" der Israelis
zur Errichtung eines
Palästinenserstaats
ausgeschlagen.
Palästinenserpräsident
Mahmud Abbas müsse
öffentlich bekennen:
"Ich werde einen
jüdischen Staat
akzeptieren", sagte
Netanjahu und fügte
hinzu: "Diese sechs
Wörter werden die
Geschichte verändern."
>>>
Isaels Regierungschef
Netanyahu akzeptiert
nur ein Palästina
„light“
- In seiner als
historisch angekündigten
Rede vor dem US-Kongress
hat Israels Regierungschef
Benjamin Netanyahu
den Willen Israels
zu einer friedlichen
Lösung des Nahost-Konflikts
bekräftigt. Gleichzeitig
betonte er, dass
er nur ein Palästina
„light“ akzeptieren
werde. >>>
Rede in Washington
- Netanjahus Mission
Charme
- Marc Pitzke -
Mit großer Spannung
wurde der Auftritt
des israelischen
Premiers Netanjahu
vor dem US-Kongress
erwartet. Die Abgeordneten
begrüßten ihn mit
tosendem Jubel,
der Redner revanchierte
sich mit Schmeicheleien
für sie und Obama.
Und die großen Überraschungen?
Fehlanzeige. >>>
Protestor who disrupted
Netanyahu in Congress
attacked, hospitalized,
arrested
- Ali Abunimah -
Rae Abileah a CODEPINK
activist who disrupted
Israeli Prime Minister
Benjamin Netanyahu’s
speech in the United
States Congress
this morning was
physically attacked,
hospitalized and
then arrested from
hospital according
to reports. According
to CODEPINK co-founder
Medea Benjamin:
Rae Abileah is in
the hospital
>>>
Jewish protester
disrupts Netanyahu
During Congressional
Address
- Rae Abileah is
dragged to the floor
after disrupting
Benjamin Netanyahu's
speech to the US
Congress. During
the Joint Session
of Congress while
Prime Minister Netanyahu
was speaking, Rae
Abileah stood up
from the gallery
and shouted “Stop
Israeli War Crimes.”
From the peace group
CODEPINK, Rae is
a 28 yr. old Jewish
American of Israeli
descent. She has
traveled to Israel,
the West Bank and
Gaza >>>
Netanjahu stellt
Bedingungen
- In einer Rede
vor dem amerikanischen
Kongress hat Israels
Ministerpräsident
Netanjahu den Willen
seines Landes zu
einer friedlichen
Lösung des Nahost-Konflikts
bekräftigt. Israel
sei zu „schmerzhaften
Kompromissen“ bereit.
>>>
Netanjahu: "Israel
ist das, was richtig
ist"
- Benjamin Netanjahu
wurde im US-Kongress
freundlich empfangen.
Der israelische
Premier warnte vor
dem Iran und versuchte
Druck auf die Palästinenser
zu machen. Israels
Premier wirft Palästinensern
vor, keinen jüdischen
Staat akzeptieren
zu wollen - Der
israelische Premier
hielt am Dienstag
eine lange erwartete
Rede. Am jahrzehntelangen
Konflikt im Nahen
Osten seien die
Palästinenser schuld,
weil sie einfach
keinen jüdischen
Staat akzeptieren
wollten. >>>
Left-wing hecklers
interrupt Netanyahu's
speech to AIPAC
- Activists interrupt
the prime minister's
address to the pro-Israel
advocacy group and
criticize his policies
toward the Palestinians.
- Natasha Mozgovaya
- Prime Minister
Benjamin Netanyahu's
speech to the American-Israel
Public Affairs Committee
in Washington, D.C.
on Monday night
was interrupted
by left-wing protesters
who heckled him
and criticized his
policies toward
the Palestinians.
Protesters from
the group Move Over
AIPAC, at least
some of whom say
they are Jewish,
stood up, held up
banners and made
statements criticizing
Israeli defense
policies. > >>
Netanyahu and the
One-state Solution
- Israel's rejectionist
stance will lead
to the bi-national
solution. (UN) -
Neve Gordon - Prime
Minister Benjamin
Netanyahu will address
US legislators on
Tuesday. He will,
no doubt, tell members
of Congress that
he supports a two-state
solution, but his
support will be
predicated on four
negative principles:
no to Israel's full
withdrawal to the
1967 borders; no
to the division
of Jerusalem; no
to the right >>>
Netanyahu is not
ready for any deal
with the Palestinians
- Nehemia Shtrasler
- As far as he`s
concerned, it`s
all the Land of
Israel - for both
historical and security
reasons. All the
rest is just words.
Just speeches designed
to relieve some
of the pressure
being applied by
U.S. President Barack
Obama. Just bluff
and deception.
Im israelisch-palästinensischen
Konflikt geht es
NICHT um Gebiete!
- Schlesinger -
Fragen Sie Danny!
So fordert ein Slogan
auf Webseite von
Israels Vize-Außenminister
Danny Avalon die
Besucher auf: “Ask
Danny!” Sie bekommen
Antworten die Sie
überraschen werden.
So klärt uns Danny
anläßlich seines
jüngsten Besuchs
in der Siedlung
Maale Adumim* auf,
im Konflikt zwischen
Israel und den Palästinensern
sei es noch NIE
um Gebiete gegangen.
Daher solle man
bitteschön doch
aufhören Gebiete
als Grundlage für
Verhandlungen anzusehen:
The conflict has
never been about
territory so the
basis for negotiations
should not be territorial.
Das ist so hanebüchen,
so dreist, so eine
ungeheure chuzpah,
dass einem die Spucke
weg bleibt. Wahrscheinlich
muss man Ideologe
oder Radikaler oder
dumm oder arrogant
oder verschlagen
oder gerissen oder
alles zusammen sein,
um in aller Ruhe
so einen Satz äußern
zu können. Daher
die nächste Frage,
lieber Danny: Warum
seid Ihr dann seit
Jahrzehnten als
Besatzer in der
Westbank, wenn es
null-komma-null
um Gebiete geht?
Nein, bitte-bitte-bitte
keine Antwort. Bitte
nicht die mehr als
vorhersagbare Antwort
aus Deinem Mund,
es gehe nur um die
SICHERHEIT von Israel,
es gehe nur darum
>>>
Rede von Barack
Obama vor dem AIPAC
Mr. Netanyahu: Tear
Down That Wall!
- Alan Goodman -
It slices and zigzags
through 400 miles
of the West Bank
four times longer
than the Berlin
Wall. It carves
up an area that
is home to two-and-a-half-million
Palestinians. It
towers as high as
25 feet into the
air. It is built
of thick gray concrete,
topped with prison-style
watchtowers, electronic
sensors, thermal
imaging devices
and video cameras,
and sniper towers.
It cuts off neighbors
from neighbors,
farmers from their
plots, people from
schools, hospitals
or jobs. It is patrolled
by occupying soldiers
and monitored by
unmanned aerial
drones which enforce
a 75-foot “no go”
zone against the
civilian population.
It protects highly
armed religious
fanatic illegal
settlers. It is
The Wall—what Palestinians
correctly call Israel’s
Apartheid Wall,
invoking the brutal
segregation that
was enforced by
the racist apartheid
regime in South
Africa. It protects
and enforces the
rule of a country
built on land stolen
from the Palestinians,
that serves a unique
and terrible role
as a hit man and
enforcer for oppression—within
the Middle East
and beyond. In all
the mainstream news
coverage of Israel
Prime Minister Netanyahu’s
visit to the U.S.,
the reality of The
Wall is being covered
over, denied, and
lied about. >>>
24.5.2011
«Wir können es uns
nicht leisten, noch
ein Jahrzehnt zu
warten»
- Nach dem Treffen
mit Benjamin Netanyahu
warnt Barack Obama
Israel davor, sich
zu isolieren. Derweil
giesst Verteidigungsminister
Ehud Barak im Konflikt
mit Palästina neues
Öl ins Feuer. >>>
Netanjahu plant
den "Befreiungsschlag"
- Israels Ministerpräsident
will am Mittwoch
vor dem US-Kongress
eine Grundsatzrede
halten. Nach den
offen zur Schau
gestellten Differenzen
mit dem US-Präsidenten
hatte sich Netanjahu
am Wochenende bemüht,
die Wogen wieder
zu glätten. >>>
Obama verunsichert
jüdische Wähler
- Marc Pitzke -
Mit seiner Nahost-Offensive
hat Barack Obama
die jüdischen Wähler
in den USA verwirrt.
Manche Lobbyisten
zweifeln bereits
an der Solidarität
des Präsidenten.
Die Republikaner
versuchen schon,
den Streit als Wahlkampfthema
auszuschlachten.
>>>
Livni: Palestinian
statehood isn't
a favor to Obama,
it's vital for Israel
-
Opposition leader
tells AIPAC that
she had decided
to come before to
the conference 'not
to ask what the
U.S. can do for
Israel, but what
we can do together
to confront the
challenges.' >>>
„Wir können in zwei
Monaten ein Abkommen
unterzeichnen“
-
Mit Alexandra Schade
und Martin Eiermann
von The European
sprach der Generaldelegierte
Palästinas, Salah
Abdel Shafi, über
die ägyptische Revolution,
die Rolle der Hamas
und die Möglichkeit
eines baldigen Friedens
zwischen Israel
und Palästina.
- (...) Das Existenzrecht
Israels wird nicht
infrage gestellt.
Die überwältigende
Mehrheit der Araber
akzeptiert die Zwei-Staaten-Lösung.
Israel spielt mit
dem Feuer, wenn
es sich weigert,
diesen Ansatz zu
akzeptieren. Eine
demokratisch legitimierte
ägyptische Regierung
kann nicht mehr
die Wünsche des
eigenen Volkes ignorieren.
Alle arabischen
Regime werden die
Wünsche ihrer Völker
in Betracht ziehen,
wenn es um außenpolitische
Fragen geht. Und
deswegen glaube
ich, dass die Entwicklungen
kurzfristig einen
sehr großen Einfluss
auf den Friedensprozess
haben werden. Glauben
Sie also an eine
kurzfristige Lösung?
Schauen Sie, wir
verhandeln mit Israel
schon seit fast
20 Jahren, seit
1991. Mal intensiver,
mal weniger intensiv,
mal ohne Verhandlungen.
Es herrscht momentan
ein internationaler
Konsens über die
Lösung. Wir brauchen
das Rad nicht wieder
zu erfinden; alle
wissen, wie man
dieses Problem löst.
>>>
Obama, the first
U.S. president to
tell AIPAC the truth
- Akiva Eldar -
Obama did not go
to the AIPAC conference
to iron out differences
between him and
Prime Minister Benjamin
Netanyahu. He went
there to settle
misunderstandings
with Palestinian
President Mahmoud
Abbas...When Netanyahu
returns home, he
will have to decide
once and for all
if he is ready to
lose the support
of an American president
who yesterday went
into the lion`s
den or enter the
corral of negotiations
that in the end,
and perhaps even
from the beginning,
will threaten him
with political slaughter.
Netanyahu`s choice
not to attend yesterday`s
convention session
may indicate which
direction he will
choose >>>
Obama and the Israel
Lobby
-
Glenn Greenwald
- This week's hysterical,
reality-deprived
reaction to President
Obama's pronouncements
on the Israel/Palestine
conflict genuinely
provoked laughter
on several occasions.
That happened when
I thought of the
intense controversy
triggered by publication
of Stephen Walt
and John Mearsheimer's
The Israel Lobby,
which examined the
"loose coalition
of individuals and
organizations who
actively work to
steer U.S. foreign
policy in a pro-Israel
direction," a coalition
driven by "a core
consisting of organizations
whose declared purpose
is to encourage
the U.S. government
and the >>>
Obama to Israel:
Take whatever you
want
- In his latest
speech, Obama's
thinly veiled rhetoric
proves he will do
anything to satisfy
his pro-Israel voter
base. - Lamis Andoni
- In 2008,
Barack Obama, the
Democratic presidential
candidate, pandered
to pro-Israeli voters
and Israel by promising
in a speech addressed
to the American
Israel Public Affairs
Committee (AIPAC),
that Jerusalem would
forever remain "the
undivided capital
of Israel". Three
years later, Obama
is on another pre-campaign
trail in order to
improve his chances
for re-election
in 2012. As part
of this campaign,
he has made a new
round of half-hearted
attempts to revive
the stalled "peace
process" completely
under Israel's terms.
In his latest speech
addressed to AIPAC,
Obama promised Israel
everything short
of allegiance by
reaffirming America's
commitment to Israel's
political and security
goals. >>>
Throw a shoe at
Obama’s betrayal
- Ilan Pappe - At
4:17pm GMT on Sunday,
I threw a shoe at
my television screen,
aimed at US President
Barack Obama, precisely
at the moment he
began to explain
that the reference
in his Thursday
speech at the State
Department to the
1967 borders was
in accordance with
the Israeli interpretation
of these borders.
Not that I was thrilled
with that speech
either but it was
at least as meaningless
as his previous
speeches on the
topic. But at 4:17
he said there will
be “no return to
the borders of June
4, 1967” and the
thousands who attended
the AIPAC convention
cheered wildly.
Annexation of Israeli
settlement blocs
built illegally
in the occupied
West Bank and the
creation of a small
Palestinian bantustan
in the spaces in
between was the
essence of Obama’s
real vision for
peace. >>>
Activists challenge
annual meeting of
Zionist lobbying
group in Washington
DC
- Protesters held
a number of events
over the weekend
to challenge the
annual meeting of
the largest Zionist
lobby in the US,
the American Israel
Public Affairs Committee
(AIPAC). A group
called 'Move Over
AIPAC', supported
by over 100 civil
society organizations,
organized the largest
protests to date
against the Zionist
lobby in Washington
DC >>>
AIPAC chief: Obama
should not be even-handed
toward Israel and
Palestinians
- Day after U.S.
president clarifies
vision of Palestinian
state within 1967
borders, director
of pro-Israel lobby
urges Jerusalem
and Washington to
avoid any public
display of diplomatic
crisis, as it would
likely be exploited
by Israel's enemies.
- Natasha Mozgovaya
- AIPAC Executive
Director Howard
Kohr said Monday
that U.S. President
Barack Obama should
not take an even-handed
approach to the
Middle East conflict,
as it puts Israel
at a disadvantage.
“Part of being an
honest broker is
being honest," Kohr
said in an address
to AIPAC, a day
after Obama spoke
to the pro-Israel
lobby >>>
Watch Move Over
AIPAC Flashmob
- Tell Obama to
get out of bed with
AIPAC!...Help us
get to our goal
of 5,000 petitions
to deliver to the
White House.Plus,
take action in person
by joining us in
DC on Sunday morning
for a rally outside
the AIPAC conference
while Obama speaks.
See Move Over AIPAC
full schedule and
sign up to join
us! http://moveoveraipac.org
Presseinformation,
22.05.2011 - Kritik
an der Nahost-Politik
der Bundesregierung
- Bei einer Tagung
zum Kairos-Palästina-Dokument
in der Evangelischen
Akademie Bad Boll
- Bad Boll – Theologen,
Nahost-Experten
sowie Vertreter
und Vertreterinnen
zivilgesellschaftlicher
Organisationen haben
von Freitag bis
Sonntag in der Evangelischen
Akademie Bad Boll
über das Kairos-Palästina-Dokument,
ein Papier palästinensischer
Christen, und die
Lage im Nahen Osten
diskutiert. Dabei
übte unter anderen
der ehemalige Botschafter
Dr. Martin Schneller
Kritik an der Nahost-Politik
der Bundesregierung.
Schneller, ehemaliger
Botschafter in Jordanien,
forderte: „Die Bundesregierung
und die internationale
Gemeinschaft müssen
den Druck auf Israel
erhöhen. Nur, wenn
zum Beispiel finanzielle
Leistungen an beide
Konfliktparteien
von Fortschritten
im Friedensprozess
abhängig gemacht
werden, wird sich
etwas bewegen“.
Eine Nagelprobe
für die weitere
Entwicklung im Nahen
Osten steht im Herbst
an. Voraussichtlich
im September werden
die Vereinten Nationen
darüber abstimmen,
ob sie Palästina
als unabhängigen
Staat anerkennen.
„Sollte die Bundesregierung
wie angekündigt
mit ,Nein’ stimmen,
stellt sie sich
gegen die Mehrheit
der internationalen
Staatengemeinschaft
und verhindert wie
schon bei der Entscheidung
über einen UN-Einsatz
gegen Libyen ein
einheitliches Votum
der EU“, so der
ehemalige Diplomat.
Auch Johannes Schnettler,
Vizepräsident von
pax christi, kritisierte
die Haltung der
Bundesregierung.
„Die Politik der
Bundesregierung
krankt daran, keinen
politischen Blick
für das Unrecht
zu haben, das den
Palästinensern geschieht.“
Israel verletze
in den Palästinensergebieten
wiederholt das Völkerecht.
In der Diskussion
um das Kairos-Palästina-Dokument
würdigten alle Redner
das Dokument als
mögliche Grundlage
für einen neuen
Dialog über den
Nahost-Konflikt
in Deutschland.
In dem Papier hatten
palästinensische
Christen 2009 die
christlichen Kirchen
und die internationale
Staatengemeinschaft
aufgerufen, sich
für eine Verbesserung
der Lage in den
Palästinenser-Gebieten
einzusetzen. Besonders
die Forderungen
der Autoren nach
wirtschaftlichen
Sanktionen gegen
Israel hatten zu
einer Debatte geführt.
Dr. Jamal Khader,
Dekan der Sozialwissenschaften
der Katholischen
Universität Bethlehem
und einer der Autoren
des Dokumentes,
sagte, es sei ein
Plädoyer für Dialog
und gewaltlosen
Widerstand: „Wir
haben uns für den
Weg des Gewaltverzichts
entschieden. Gerade
deshalb fordern
wir Kirchen und
Regierungen auf,
sich stärker als
bisher für die Menschenrechte
der Palästinenser
einzusetzen.“ Das
Leid der Menschen
im Gaza-Streifen
und in der Westbank
sei groß. Wie der
gewaltfreie Protest
aussehen kann, berichtete
Abdullah Abu Rahmah.
Der Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille
leitet in seinem
Heimatdorf Bil´In
bei Ramallah/Westbank
die friedlichen
Demonstrationen
gegen die dort errichtete
Sperranlage. „Wir
demonstrieren jeden
Freitag gegen die
Mauer, die durch
unser Dorf verläuft.
20 weitere Dörfer
haben sich angeschlossen.
Dort gibt es Komitees,
in den sich Männer,
Frauen und Kinder
zusammenschließen.
Wir gehören keiner
Partei an, wir laden
Israelis und Gäste
aus dem Ausland
zum Gespräch ein“.
Dieter Qualmann,
Mitglied der AG
Oldenburg der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft, sagte,
es gebe unterschiedliche
Positionen innerhalb
der DIG zu dem Papier.
Er glaube, es sei
hilfreich, um einen
Dialog zu begründen,
kritisierte jedoch
vor allem den Aufruf
nach wirtschaftlichem
Boykott Israels.
„Ich wende mich
entschieden gegen
jeden Aufruf zum
Boykott israelischer
Waren oder zu wirtschaftlichen
Sanktionen“, sagte
der Theologe. Die
Kirchen hätten 1933
zu Boykottaufrufen
gegen jüdische Geschäfte
geschwiegen, deshalb
dürften sie nun
jedweden Rufe nach
wirtschaftlichen
Sanktionen keine
Plattform bieten.
Auch Pfarrer Friedhelm
Pieper, Beauftragter
für Entwicklung
und Partnerschaft
Europa am Zentrum
Ökumene der Evangelischen
Kirche in Hessen
und Nassau sagte:
„Ein solcher Aufruf
zum Boykott Israels
weist Israel die
alleinige Ursache
des Konflikts zu
und macht Israel
allein für die Lösung
dieses Konflikts
verantwortlich.“
Statt eines Boykotts
könnten religiöse
Gruppen, Kirchen
und Friedensinitiativen
Foren der Begegnung
bieten für Investitionen
etwa in die Bildungsarbeit
und den interreligiösen
Dialog eintreten.
Iris Hefets der
Organisation „Kritische
Juden und Israelis“
plädierte dagegen
für einen Boykott
von Waren aus Israel.
„Dieser Boykottaufruf
ist aber kein rassistische
Kampagne, er richtet
sich nicht gegen
Menschen, Menschen,
Ethnien oder Religionen“,
so Hefets. Sie ist
Jüdin und lebt seit
neun Jahren in Deutschland.
Die Tagung veranstaltete
die Evangelische
Akademie Bad Boll
gemeinsam mit der
deutschen Sektion
von pax christi,
der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen
in Baden-Württemberg
und dem Evangelischen
Missionswerk in
Südwestdeutschland.
Kontakt: Katja Korf,
Pressesprecherin,
Tel. 07164/79-300,
Mobil: 0170-3185743,
katja.korf@ev-akademie-boll.de
Spendenaufruf &
Infobrief: Free
Gaza Freiheitsflottille
II fährt Ende Juni
nach Gaza
- Der Internationale
Lenkungsausschuss
der Freiheitsflottille
hat bei seiner Sitzung
in Paris am 9. Mai
die Ausreise der
Flottille auf die
dritte Woche im
Juni festgelegt.
Die Schiffe werden
von verschiedenen
europäischen Häfen
aus starten. Ziel
der Flottillen ist
es zu erreichen,
dass die Blockade
von Gaza aufgehoben
wird. Die Free Gaza
Bewegung sagt: "We
sail until Gaza
is free".
Helfen Sie mit,
dieses Ziel zu erreichen!
Spenden Sie für
die geplante Freedom-Flottilla
II und die Kampagne
für ein Ende der
Gaza-Blockade.
Lesen Sie
unseren
Aufruf im Anhang
für nähere Infos
und das Spendenkonto.
Deutscher Koordinationskreis
Palästina Israel
- Arbeitsgruppe
Free Gaza
Der Schwarze Kanal:
Blockwarte-Fraktion
- Werner Pirker
- Die Studie »Antisemiten
als Koalitionspartner?«
hätte auch von Leuten
aus der Linkspartei
in Auftrag gegeben
werden können. Obwohl
es Teile der Linkspartei
sind, die hier des
Antisemitismus verdächtigt
werden, woran dann
auch noch die Frage
nach der Koalitionsfähigkeit
Der Linken überhaupt
geknüpft wird. In
keiner anderen Partei
sind Mitglieder
einer derart gnadenlosen
Hetzjagd durch Mitglieder
der eigenen Partei
ausgesetzt wie in
der Partei Die Linke.
Haßerfüllter als
ein Bodo Ramelow,
ein Stefan Liebich
oder eine Petra
Pau können sich
selbst die übelsten
Scharfmacher gegen
links nicht mehr
über Linkspolitiker
hermachen >>>
Aus aktuellem
Anlaß.
Über Antisemitismus,
Boykottmaßnahmen
und den Fall Hermann
Dierkes. Ein Offener
Brief von 351 jüdischen
FriedensaktivistInnen
aus Belgien, Kanada,
Frankreich, Deutschland,
Israel, Italien,
der Schweiz, Großbritannien
und den USA. Vorangestellt:
Presseerklärung
der Jüdischen Stimme
für gerechten Frieden
in Nahost / EJJP
Germany.
Offener Brief zu
Hermann Dierkes ,
.rtf-Datei, T:I:S,
1. April 2009. En
français: Lettre
Ouverte sur l'Antisémitisme,
les Boycotts et
l'affaire Hermann
Dierkes.
UJFP ; In English:
On Anti-Semitism,
Boykotts and the
Case of Hermann
Dierkes: An Open
Letter of Jewish
Peace Activists.
AIC . T:I:S,
21. April 2009.
Siehe auch
Vernichtungskrieg
Dokumentation zum
Thema
>>>
22.5.2011
Mach ihm nur keinen
Ärger - Israels
Demokratie ist sehr
krank. Ohne gesunde
politische Parteien
ist sie irreparabel
- nur eine leere
Hülle. -
Yossi Sarid -
Diese Zeilen werden
vor seinen großen
Reden geschrieben,
doch kann man sich
gut ihren Inhalt
vorstellen –
Enttäuschung.
Schließlich ist es
die Situation, die
diesem Redner die
Worte diktiert, und
er hat nicht die
Absicht, sie zu
ändern, genau wie
sie ihn nicht
verändert hat. Gott,
Du hast uns
auserwählt eine
unbrauchbare
Regierung zu haben.
Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
wird auf dem
Kapitolhügel stehen
und wird lobend über
die israelische
Demokratie sprechen,
als einzige im
ganzen Nahen Osten
und einzige
Verbündete von
Amerika. Wenn er von
„unseren gemeinsamen
Werten“ spricht,
werden sie im
Kapitol dahin
schmelzen. Sie
werden einander
Komplimente machen.
Der schmeichelhafte
Vergleich mit
Syrien, Libyen und
Jemen wird das seine
tun: er wird uns
schmeicheln und wir
werden Applaus
ernten. Aber selbst
Israels Demokratie
lehnt sich mehr gen
Osten als gen
Westen. Es ist
lächerlich, ein Land
zu loben, das ein
Besatzungsregime
neben sich
aufrechterhält, das
jeden Tag die
Menschenrechte mit
Füßen tritt. Nicht
zufällig haben sich
viele >>>
Wieder auf dem
Platz
-
Adam Keller -
Der 15. Mai war
wieder einer
dieser Tage, an
dem jedes
Nachrichtenbulletin
den Horror
vergrößert. Ein
17-jähriger
palästinensischer
Junge wurde
erschossen und
andere verletzt,
während eine
Demonstration im
Silvan-Stadtteil
aufgelöst werden
sollte, was
Netanyahu noch
immer als
„Vereinigtes
Jerusalem,
Hauptstadt
Israels“ feiert.
(...) Wie immer
an solchen Tagen
beginnen
dringende
Telefonanrufe:
„Hast du gehört,
was los ist? Wir
müssen
reagieren, auf
die Straßen
gehen und zwar
schnell!“ Unter
enormen
Zeitdruck wird
ein Statement
und ein Aufruf
zur Aktion
entworfen: „Da
überall im Land
blutige Vorfälle
passieren,
wollen wir uns
heute Abend in
Solidarität mit
denen, die gegen
die Besatzung
sind, versammeln
und rufen: Nein
zum Töten von
Zivilisten! Ja
zum
Volksaufstand!“
Die Botschaft
ging über
Telefon, Emails
und Facebook
hinaus, und um 8
Uhr dreißig
standen wir auf
dem Platz vor
dem Tel Aviver
Kino mit Postern
zu den Autos
gerichtet, die
die
Carlebachstraße
entlang fahren:
„Stop, dort
vorne gibt es
Kriegsverbrechen!“
„Stoppt das
Töten von
Zivilisten!“
Raue Stimmen
riefen und ein
Dutzend Trommeln
schlugen: „ Ihr
dürft keinen
Volksaufstand
töten“ / „Ihr
dürft nicht
töten, die Nakba
ist real“/ „
Barack, Barack
hey, hey hey,
how many
demonstrators
did you shoot
today?“ „Juden
und Araber
weigern sich ,
Feinde zu sein“/
„Juden und
Araber >>>
Die israelischen
Zerstörungen
haben sich mehr
als verdoppelt
-
Kevin Murphy -
Die UN-Agentur
für
palästinensische
Flüchtlinge hat
festgestellt,
dass allein in
diesem Jahr 149
Kinder in der
Westbank durch
Hauszerstörungen
obdachlos
gemacht wurden.
Die Zahl macht
deutlich, dass
viel mehr Häuser
zerstört wurden
als in der
selben Zeit im
letzten Jahr. Im
Ganzen wurden
von Januar bis
April 333
Palästinenser
als Folge von
Zerstörung von
78 Wohneinheiten
obdachlos. Die
Zahl zeigt, dass
mehr als die
doppelte Menge
an Häusern
zerstört wurden.
In der selben
Zeit im vorigen
Jahr wurden 142
Palästinenser
zwangsweise
obdachlos.
Die UN drängt
Israel, mit der
Zerstörung von
palästinensischen
Häusern
aufzuhören. Der
Sprecher der
UNRWA Chris
Gunnes sagte zur
MAAN-News-Agentur,
dass Frauen und
Kinder unter der
ständigen
Bedrohung von
Schikanen,
Vertreibung und
Störung ihres
Lebens leben.
Die
EU-Komissarin
Kristalina
Georgieva
bestätigte das
UN-Statement zu
diesem Problem;
sie sagte,
Israel müsse
seine
Verpflichtungen
gegenüber dem
Internationalen
Recht einhalten.
Für
palästinensische
Aktivisten
bestätigen die
Zahlen die
ethnische
Säuberung von
palästinensischem
Land von
Palästinensern.
Zerstörungen
sind vor allem
rund um Gebiete
geschehen, an
denen die Mauer
gebaut wird, und
die nach
Fertigstellung
der Teilung an
Israel
angeschlossen
werden. Die
UN-Zahlen kommen
nach einer
Enthüllung durch
die israelische
Menschenrechtsgruppe
„The Center
for the Defence
of the
Individual“,
dass Israel
heimlich den
Wohnrechtstatus
von 140 000
Palästinensern
im Ausland
gestrichen hat
und zwar während
der Periode von
1967 – 1994 und
verweigerte
ihnen die
Rückkehr in das
Land.
Die Nachrichten
stehen auf der
Rückseite eines
Berichtes vom
israelischen
Komitee gegen
Hauszerstörungen
(ICAHD) einer
deutlichen
Verlangsamung
von Zerstörungen
in Ost-Jerusalem
als Folge
internationalen
Druckes. Der
Stadtrat und
Mitbegründer des
ICAHD Meir
Margalit sagte
in einem
Statement zur
Jerusalem Post,
dass „Gerade
jetzt die
Hauszerstörungen
bei einem
Minimum liegen.
Es gab nur vier
oder fünf
Zerstörungen in
diesem Jahr…
Warum? Weil die
Amerikaner kamen
und sagten:
Dieses Mal
wirklich Stop,
keine
Entschuldigungen,
keine
Geschichten.“
(dt. Ellen
Rohlfs)
20.5.2011
Kolonisierung - mal anders
dargestellt: Jerusalem in
Karten
- Dr.
Viktoria Waltz - Karten
enthüllen den illegalen
Judaisierungsprozess - Über
200.000 Siedler wurden in
das okkupierte Ost-Jerusalem
bisher verpflanzt - in die
ganz großen Kolonien und die
vielen kleinen, die eine
enge Kette dazwischen bilden
und Ost-Jerusalem immer mehr
zerstückeln. Sie genießen
günstige Mieten und leben
dort mit hervorragender
Infrastruktur, Schulen,
Kindergärten, Parks und
bunter Begrünung - während
es den Palästinensern in
ihrer Stadt nicht einmal
möglich ist, ohne Probleme
ein Haus auf eigenem Grund
zu bauen, Schulen überfüllt
sind und wenn sie gut sein
sollen, teuer und privat
bezahlt werden müssen. >>>
Israeli ministers inaugurate
new Jewish settlement in
East Jerusalem
- Jonathan Lis - The
neighborhood, along with
other projects in Ras
al-Amud, is seen as a
strategic asset by the
Israeli right wing, as it
makes creating a Palestinian
corridor between the Old
City and the West Bank more
difficult. >>>
Ras Al Amoud Neighborhood: A
hot spot in occupied East
Jerusalem
- Background - The attempts
to colonize more and more
lands in East Jerusalem by
the ultra-orthodox Jewish
religious groups are never
halted or stopped. The
general case is that
religious Jewish groups
could seize a house in a
Palestinian neighborhood.
This time those groups
succeeded for the first time
to intrude a new colonial
construction called Ma'ale
Hazeitim at the heart of a
Palestinian locality that is
Ras Al Amoud neighborhood in
East Jerusalem. >>>
„Wir
wollen die ganze
Region befreien“
-
Wie Israel das
„Heilige Land“
eroberte / Das
neue Buch des
Zambon-Verlages:
„Palästina.
Ethnische
Säuberung und
Widerstand“
- Arn
Strohmeyer -
„Oft wurde uns
gesagt, dass wir
wegen der
Leiden, die die
Juden in Europa
seitens der
Nationalsozialisten
ertragen
mussten,
Sympathie für
Israel empfinden
müssten. Ich
sehe in einer
solchen
Empfehlung
keinen Grund
dafür, die
Leiden anderer
zu perpetuieren.
Das, was Israel
heute anrichtet,
kann nicht mit
Nachsicht
behandelt
werden. Die
Schrecken der
Verfolgung
heraufzubeschwören,
um die Gegenwart
zu
rechtfertigen,
ist nichts als
pure
Scheinheiligkeit!“
Ein mutiges
Wort, das gut in
die gegenwärtige
Debatte in
Deutschland über
das Thema „Darf
man Israel
kritisieren?“
und
Antisemitismus
passt. Denn die
Freunde Israels,
die die Politik
dieses Staates
trotz ständigen
Bruchs des
Völkerrechts und
der
Menschenrechte,
trotz
permanenter
Kolonisierung
und Landraub,
Gewaltausübung,
Blutvergießen,
Verhaftungen und
ununterbrochener
Kontrollen
rechtfertigen
und verteidigen,
benutzen den
Antisemitismus-Vorwurf
ohnehin nur als
Schutzschild, um
eben diese
Politik des
permanenten
Unrechts zu
kaschieren und
ihre Gegner zu
diffamieren. Sie
erweisen Israel
und „den“ Juden
damit einen
denkbar
schlechten
Dienst. An einer
Debatte über
wirklichen und
nicht
herbeigeredeten
Antisemitismus
würde man sich
gern beteiligen
und auch
solidarisch
hinter den
Angegriffenen
und Bedrohten
stehen. Eine
Selbstverständlichkeit,
wenn man die
Katastrophen der
deutschen
Geschichte ernst
nimmt. Die oben
zitierte Zeilen
sind aber kein
aktueller
Beitrag zu
dieser unseligen
Debatte, sondern
eine
Feststellung des
britischen
Philosophen
Bertrand Russell
aus dem Jahr
1970! Er fügt
gleich noch
einige Sätze
hinzu, die auch
41 Jahre >>>
Mahnwache
Für Palästina -
Anlässlich des 63
jährigen Jubiläums des
Nakba-Tages
Dortmund Hbf am
Haupteingang -
20.05.2011 um 16°° -
Palästinensische
Arabische Gemeinde Unna
- PAGU
63
Jahre Israel = 63 Jahre
Katastrophe - für die
palästinensische
Bevölkerung
- (pdf)
Am 15. Mai ist der 63.
Jahrestag der Nakba, der
Erinnerung an die
Vertreibung von rund
750.000
Palästinenserinnen aus
ihrem Land im Zug der
Staatsgründung Israels.
Wie kam es dazu?
Vorausgegangen war im
November 1947 die
Entscheidung der
UN-Vollversammlung, das
unter britischem Mandat
stehende Palästina zu
teilen und eine
Wirtschaftsunion
zwischen einem jüdischen
und einem arabischen
Staat vorzusehen. Der
arabische Teil sollte
etwa 43% umfassen, der
israelische 57 %. Der
Teilungsbeschluß
gewährte allen
Einwohnern bürgerliche,
politische, religiöse
und Eigentumsrechte. Die
jüdischen Gruppierungen
sahen sich ihrem
zionistischen Ziel eines
jüdischen Nationalstaats
nah, die arabische Seite
lehnte den
Teilungsbeschluß ab,
weil er den
Palästinensern die
Hälfte ihres Landes
wegnahm. Jüdische
Terrororganisationen
hingegen stützten sich
auf den Teilungsplan und
begannen mit gewaltsamer
Vertreibung der
palästinensischen
Bevölkerung >>>
P alästinenser
bitten UN um Anerkennung
- (pdf)
Palästinenserpräsident
Mahmud
Abbas hat
die Vereinten Nationen
um die Anerkennung eines
unabhängigen
Palästinenserstaates in
den Grenzen von
1967 gebeten. Die
Palästinenser
verhandelten mit Israel
seit 20 Jahren. ohne
dass sie einem eigenen
Staat nähergekommen
seien, schrieb Abbas in
einem Meinungsbeitrag ;
für die Tageszeitung
"New York Times' , Zuvor
hatte Israels
Ministerpräsident
Benjamin Netanjahu
erneut gefordert, dass
ein Palästinenserstaat
nur als Ergebnis eines
Friedensvertrages mit
Israel entstehen dürfe.
(...) Eine Anerkennung
durch die UN hat aus
Sicht von Abbas auch aus
anderem Grund großen
Wert, Die Palästinenser
könnten ihre Ansprüche
unter anderem in
internationalen Gremien
wie beispielsweise dem
Internationalen
Strafgerichtshof
vorbringen. >>>
Felicia Langer
Mit Leib und Seele
Autobiographische Notizen
ISBN: 978 3 88975 201 7 - 10,00
€ -
www.zambon.net