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Das Palästina Portal

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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
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Al-Arakib - sixty years, and the struggle is just beginning  - Al-Arakib is a village in Israel, northeast of Beersheba. A village which does not appear on any map published in this country, a village whose existence the Government of Israel does not recognize and does all in its power to make sure that it would indeed no longer be there - and yet, in spite of all that the government can do, the village is very much alive. At just the moment that I write this, the children of Al-Arakib are very loudly singing and dancing at the center of their village. >>>

 
 

Israeli democracy weighed down by Soviet traditions  - Russian-speakers have made a positive contribution to Israeli society in many areas. But when it comes to attitudes toward freedom of expression, the majority of this group's elected representatives are making a negative contribution. - Avigdor Lieberman  - It's extremely politically incorrect to say this, but I'm allowed to, since it's about my own tribe: The current assaults on freedom of expression in Israel have a pronounced Russian flavor. Clearly, not all Russian immigrants support these initiatives, and many non-Russians are also involved. But make no mistake: Russian-speakers, from both Likud and Yisrael Beiteinu, are playing a major role. >>>

 
 

The book discussed in this edition of Epilogue is 'The Punishment of Gaza' written by Gideon Levy. -
Israel's 2009 invasion of Gaza was a vicious act of aggression that killed over a thousand Palestinians and devastated the infrastructure of an already impoverished enclave. Award- winning journalist, Gideon Levy's 'The Punishment of Gaza' shows how the ground was prepared for the assault and documents its continuing effects.

 
 

‪Holy Land Trust rebuilds Palestinian home destroyed by Israel in Al Walaja
‪They Destroy; We Rebuild‬‏: Spring Summer 2011 HLT built a house for the Atallah family. The film will include the dedication ceremony of the house, the demolition of the home, clips on the family in their interim apartment in the refugee camp, the construction of the new home, the film will close with the words of Sami Awad and the families reaction over their new home.

 

 


27.7.2011
 

 

„Einzeltäter kommen hier nicht aus dem Nichts.“
Richard von Weizsäcker 1993

"Es sind Politiker, Blogger, Publizisten, die das Klima angeheizt haben, in dem einer wie Anders Behring Breivik erst möglich wurde." - Robert Misik

Audio und Text - "Islamkritik ist salonfähig geworden" - Medienpädagogin kritisiert islamfeindliche Elemente in den Medien - Sabine Schiffer im Gespräch mit Jasper Barenberg - Verallgemeinerungen und Verunglimpfungen: Nicht nur Blogs und Foren im Internet sondern auch viele gängige Medien kreieren bewusst Angstszenarien und Verschwörungstheorien gegen eine vermeintliche Islamisierung >>>

Dr. Sabine Schiffer - Heute Abend im Deutschlandfunk im Gespräch - ab 19 Uhr - Zur Diskussion - Terror, Freiheit und Sicherheit - Die Grenzen der offenen Gesellschaft
- Diskussionsleitung: Rainer Burchardt - Diskussionsteilnehmer: Ebba Drolshagen, Buchautorin; Winfried Hassemer, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts a.D.; Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung IMV, Erlangen; Bernd Sommer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen
 

Macht Täter sein wirklich Spass? - Dr. Ludwig Watzal - Der diese ungeheuerlichen Worte geschrieben hat, ist der deutsch-jüdische Journalist Henryk M. Broder, der neuerdings für die Tageszeitung „Die Welt“ und als Kolumnist für die Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ schreibt. Diesen Satz und andere Ungeheuerlichkeiten hat er im Vorwort zum Buch „Plädoyer für Israel“ von Alan M. Dershowitz verfasst. Dieses Buch ist ein politisches Glaubensbekenntnis für bereits Bekehrte, das niemand überzeugt, außer diejenigen, der bereits glauben. Daneben betätigt sich dieser Journalist als „Islam-basher“. In seinem antiislamischen Pamphlet „Hurra, wir kapitulieren!“ hat er alle antiislamischen Vorurteile nicht nur gebündelt, sondern auch eloquent bedient, und seine antiislamischen Artikel scheinen Legion zu sein. Deshalb überrascht es nicht, dass er unter anderen als ein „Spiritus rector“ des Massenmörders Andres B. Beivik in dessen so genannten Manifest „2083 – A ¬European Declaration of Independence“ positiv erwähnt wird >>>


Nicht der Mörder, der Ermordete ist Schuld oder Täter sein macht Spass - Abraham Melzer - Nicht Broder, Giordano, Sarrazin, Wilders und De Winter sind für die Anschläge in Norwegen verantwortlich, sondern Immanuel Kant und Franz Kafka. So zumindest argumentiert Henryk M. Broder in seiner Verteidigungsschrift auf WELT -ONLINE, bei der man merkt, dass er mit seinen Argumenten mit dem Rücken zur Wand steht. Er greift die „Schamlosigkeit“ der anderen an, weil nach seiner Philosophie Angriff die beste Verteidigung ist, und ist dabei natürlich noch hundert Mal schamloser. Nicht er und seine reaktionären bis rechtsradikalen Freunde sind schuld, sondern natürlich die üblichen Verdächtigten wie Mohammed Atta und Osama Bin Laden. Wer denn auch sonst? Wie verzweifelt muss Broder sein, dass er solch absurden Unsinn schreibt? >>>

 

Isoliert die geistigen Brandstifter! - Rechtspopulistische Politiker, Blogger, Publizisten haben in ganz Europa ein Klima angeheizt, in dem ein Wahnsinniger wie Anders Behring Breivik auf die Idee kommen konnte, man müsse mit spektakulären Taten der "Moslemgefahr" begegnen. Ein Kommentar von Robert Misik - (...) Aneinandermontiert, das ist buchstäblich zu verstehen: große Teile seines "Bekenner"-Manifests hat er einfach im Copy-And-Paste-Verfahren aus Blogs Gleichgesinnter zusammengestellt. An mehreren Passagen kamen so auch aus zweiter Hand Textstellen von Henryk M. Broder in den Text, jenes deutschen antiislamischen Autors also, der manchen guten Bürgern selbst heute noch als preiswürdiger Schriftsteller gilt. >>>
 

Europas Rechte und Anders Behring Breivik: Der verlassene Attentäter - Die "Das-wird-man-ja-wohl-sagen-dürfen"-Fraktion wird leiser: Rechte und Islamkritiker weisen jede Nähe zum Doppelattentäter von Norwegen zurück - und verlegen ihr Feindbild nach links. - Niels Kruse - In Deutschland versucht derweil einer der bekanntesten Islamkritiker jede, wie auch immer geartete Mitschuld an den Anschlägen in Norwegen von sich zu weisen: Henryk M. Broder, streitbarer Publizist der Zeitung der "Welt" und wegen seiner ironisch-boshaften Kommentare gern gesehener Talksshow-Gast. Seit vielen Jahren kritisiert er den seiner Ansicht nach zu sanften Umgang mit dem Islam - und mit Moslems in Deutschland: "Vor dem Islam Angst zu haben, ist eine Tugend", war einer seiner Streitschriften betitelt.  >>>

»Allerdings gibt es einen Nährboden« - Ohne ein rechtspopulistisches Milieu wären die Attentate von Oslo und Utøya nicht denkbar. Ein Gespräch mit Prof. Hajo Funke - (...) Interview: Gitta DüperthalIm Internet hat er sich auf Henryk M. Broder und Thilo Sarrazin bezogen. Sind sie insofern als geistige Brandstifter zu bezeichnen? - Natürlich kann man niemanden als unmittelbar verantwortlich für diese Taten bezeichnen. Die Anschläge sind aus seiner eigenen radikalisierten Überzeugung entstanden, in der Radikalität vergleichbar mit dem historischen Nationalsozialismus – das ist bei den zitierten Persönlichkeiten anders. . >>>


Der Brandstifter und die Biedermänner - (...)  Jens Berger - Der Rechtspopulist Henryk M. Broder darf seine undifferenzierte Hetze im SPIEGEL, der WELT oder dem Tagesspiegel verbreiten. Rechtspopulistisches Gedankengut ist heute gesellschaftsfähig. - Gegen Muslime und Gutmenschen - Wer wissen will, wie die Botschaft von sich als Biedermänner aufspielenden Brandstiftern wie Broder und Sarrazin von Teilen des Volkes aufgenommen wird, sollte einmal einen Blick in die Online-Kommentare von Springers Flaggschiff werfen oder sich besser gleich eines der stark frequentierten rechtspopulistischen Blogs anschauen.. >>>


Springers WELT löscht Broder - Nach den beiden Anschlägen am vergangenen Freitag in Norwegen überschlugen sich die Medien. Die üblichen Verdächtigen beschworen sogleich "die Islamisten" als Täter. Das war nichts. Einige Zeitungen versuchten gleich mit der Löschung von Kommentaren ihren Fehler zu beseitigen, wie zum Beispiel die Fuldaer Zeitung es  >>>

Collage E. Arendt - Vergrößern und mehr >>>

 
 

Uno-Sicherheitsrat berät über Palästina-Frage - Der Uno-Sicherheitsrat berät über die geplante Unabhängigkeits-Erklärung der Palästinenser. Diese wollen von der Uno als Mitgliedstaat aufgenommen werden. - Die fünf ständigen Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats diskutieren darüber, ob Palästina als Uno-Mitglied und damit als Staat anerkannt werden soll. >>>

 
 

"Israel wurde auch einseitig ausgerufen" - Die Palästinenserführung will im September bei den Vereinten Nationen die Anerkennung eines unabhängigen Staates beantragen. Nur so könne es im israelisch-palästinensischen Konflikt endlich voran gehen, sagt Uri Avnery. >>>

 
 

Kein Geld für Flüchtlinge Internationale Geldgeber kürzen Unterstützung für Palästinenser. UN-Sprecher fordert Ende der Besatzung Von Karin Leukefeld Dem UNO-Hilfswerk für die Palästinensischen Flüchtlinge (UNRWA) gehen die Gelder aus. Das sagte UNRWA-Sprecher Chris Gunness in einem Interview mit der palästinensischen Nachrichtenagentur Maan News am Sonntag. Gunness nahm auch Stellung zu Protesten von Flüchtlingen, die aus Ärger über den Wegfall von Leistungen die UNRWA-Zentrale in Gaza-Stadt blockiert hatten. UNRWA habe 100000 Namen von den Verteilerlisten gestrichen, sagte Gunness. Ein neues Programm könne genauer feststellen, welche Familien wirklich bedürftig seien. Geschäftsleute und Landbesitzer, denen es wirtschaftlich besser gehe, bräuchten keine Lebensmittelhilfen. Wirklich bedürftige Familien erhielten nun die doppelte Menge. >>>

 
 

Study of AIPAC Manipulation of US Policy - AIPAC critics maintain that AIPAC is an ex-officio arm of the Israeli government which shamelessly >>>

 
 

GASTKOMMENTAR - Die Verpasste Gelegenheit - Von Ali Salih, Damaskus
SCHWERPUNKT - Der ungeklärte Mord an Rafiq al-Hariri - Recherche/Dokumentation von Jörg Tiedjen/Norbert Mattes
AFGHANISTAN - Notizen aus der Republik „Tschuristan“ - Von Matin Baraki
ISRAEL/PALÄSTINA - Welche Rechte hat Israel? - Von Joseph Massad
Raja Khalidi zum neoliberalen Konsens in Palästina - Ray Smith im Gespräch mit Raja Khalidi
ISRAEL/USA - Israels Pharmaindustrie: Import Export, Profit - Von Grant F. Smith
JEMEN - Die drei Dauerkonflikte spielten keine so große Rolle im Aufstand - Anonymus
SUDAN - Neue Gewalt im Sudan: „Böser Norden vs. Guter Süden“? - Von Roman Deckert und Tobias Simon
WIRSTSCHAFTSKOMMENTAR - Irak: Aller Laster Anfang - Von Fatih Baba Rasoul

ZEITENSPRUNG Norbert Mattes - Zial ul-Haq (tot), US-Botschafter (für verrückt erklärt) + Mangos (explodiert)
EX MEDIIS - Dawud Gholamasad: Irans neuer Umbruch: Von der Liebe zum Toten zur Liebe zum Leben (Asghar Schirazi)
Grant F. Smith: Spy Trade, How Israel´s Lobby undermines America´s Economy (Max Ajl)
Michael Bröning: The Politics of Change in Palestine – State Building and Non- Violent Resistance (Alexander Rüsche)
Steffen Hagemann: Die Siedlerbewegung. Fundamentalismus in Israel (Tamar Amar-Dahl)

 
 

Letzte Woche argumentierte Israels stellvertretender Aussenminister Danny Ayalon in einem Video, die Westbank sei kein besetztes, sondern umstrittenes Gebiet.

 
 

European parliamentary delegation visits Gaza?

 
 

BDS: Weeks 41 - 42 of Adelaide ‪Seacret Protest - The Countdown Begins‬‏

 
 

Negev desert tribes under threat of expulsion

 
 

Seeking UN Recognition for Palestine Statehood with Victor Kattan

 
 

Roadmap to Apartheid Traile

 


26.7.2011
 

 

Theoretiker und Praktiker

Kurt Melenthin schrieb in der Jungen Welt (vollständig nur im Abo): Untragbar - Zwischen Ersatzteilsuche und Bärendienst - Knut Mellenthin - Zu den geistigen Leitbildern, die Anders Behring Breivik in seinem »Manifest« zitiert, gehört auch Welt-Journalist Henryk M. Broder. Unter anderem hatte es dem norwegischen Massenmörder Broders Klage angetan, daß sich Europa widerstandslos dem Islam unterwerfe und daß man »freiheitsliebenden« jungen Menschen nur zur Auswanderung raten könne. Kollegen vom Tagesspiegel, die Broder deswegen um eine Stellungnahme baten, bekamen von ihm die nicht wirklich überraschende Antwort: »Ich würde es heute wieder genau so sagen.« Weiter berichtete der Tagesspiegel am Sonntag: »Auf die Frage, ob er sich jetzt irgendwelche Sorgen mache, daß er nun weltweit in so einem Zusammenhang exponiert werde, antwortete Broder, der zur Zeit in England ist: ›Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp.‹« Vielleicht führt dieser Kommentar selbst im Hause Springer zu der Einsicht, daß der Mann schlichtweg unappetitlich und untragbar ist. >>>
 

Kampf gegen »Eurabia« - Der norwegische Massenmörder Breivik wähnt sich als »Kreuzritter« wider die vermeintliche Islamisierung Europas. Er bezieht sich auch auf etablierte Publizisten - Knut Mellenthin - Der Bombenanschlag in Oslo und das Massaker auf der norwegischen Insel Utøya mit mehr als 90 Toten haben viele Inspiratoren. Sie tragen Namen wie Bat Ye’or, Robert Spencer, Bruce Bawer, Fjordman – das Pseudonym eines unbekannten Vielschreibers –, Ted Kaczynski (bekannter als »Unabomber«) und Henryk M. Broder. (...) Ein unübersehbares Netz von Webseiten propagiert die »Eurabia«-Wahnvorstellungen und treibt auf dieser Linie rechtspopulistische »Volksaufklärung«. Die Artikel des deutschen Journalisten Henryk M. Broder, den es mittlerweilen vom Spiegel zu Springers Welt verschlagen hat, werden dort vielfach zitiert. Broder, der weltanschaulich sehr wenig Originelles beizutragen hat, gilt der Szene als Kronzeuge für die Behauptung, daß die europäischen Staaten, die Regierungen ebenso wie die Bevölkerungen, vor der wahnhaft eingebildeten Machtübernahme durch den Islam längst feige und opportunistisch kapituliert hätten. Broder trifft sich in >>>


Broder nimmt wegen Morris Traveller keine Notiz - Nabi Yücel - Henryk M. Broder juckt es anscheinend nicht, wenn er mit Oslo in Zusammenhang gebracht wird. Die "Euterclique" hat es ihm aber angetan, obwohl er namentlich nicht genannt wird - Ercan Tekin, der nach dem Massenmord in Norwegen regelrecht seinen Gedanken freien lauf gab, hat etwas geschafft, was ein "Manifest" und Massenmörder nicht geschafft haben. Henryk M. Broders Aufmerksamkeit auf diese Seite wecken. Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Artikels, klatschte Broder eine Zusammenfassung des Artikels auf "Die Achse des Guten" und einen Tag darauf folgte die Abrechnung im Welt-Online. Kurz zuvor war Broder im Tagesspiegel mit dem Manifest konfrontiert worden. Das einzige was er dazu zu sagen hatte war: Das einzige, worüber ich mir Sorgen mache, ist, woher ich Ersatzteile für meinen Morris Traveller aus dem Jahre 1971 bekomme. Sogar in England werden die Teile knapp. >>>

 

Manifest für einen erbarmungslosen "Kreuzzug" gegen den Multikulturalismus - Florian Rötzer - Der norwegische Massenmörder ist ein beunruhigendes Symptom für das in Europa und den USA umgehende postmoderne ideologische Amalgam aus Nationalismus, Islamhass, Ablehnung von offener Gesellschaft, "politischer Korrektheit" und linker Orientierung - Viel ist noch immer nicht bekannt über das Leben von Anders Behring Breivik, der nun vermutlich die Bühne nutzen wird, die er sich durch sein grausam und kaltblütig inszeniertes blutiges Spektakel geschaffen.>>>
 

Interview mit Kay Sokolowsky - Rassismus im Gewand der Islamkritik - Der Medienkritiker Kay Sokolowsky warnt vor den negativen Folgen der zunehmenden Islamfeindlichkeit für das Zusammenleben zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen – und plädiert für Dialog und Aufklärung. Mit ihm hat sich Ramon Schack unterhalten.  - Sokolowsky: "Die Feindseligkeit gegen Muslime sorgt dafür, dass immer mehr Deutsche, die türkische oder arabische Wurzeln haben, sich abschotten, weil sie sich von der Mehrheitsgesellschaft verachtet fühlen" In Ihrem neuen Buch "Feindbild Moslem" analysieren Sie die zunehmende Islamfeindschaft in unserer Gesellschaft. Handelt es sich bei diesem Phänomen um gewöhnlichen Fremdenhass im anti-muslimischen Gewand oder wirklich um eine neue xenophobe Grundhaltung, die sich ausschließlich gegen Muslime richtet? Kay Sokolowsky: Alt ist der Fremdenhass, der sich hier manifestiert. Neu sind die scheinaufgeklärten Gründe, mit denen er sich auftakelt. Ein perfider Trick, der es auf den ersten Blick so aussehen lässt, als habe es mit Ausländerfeindlichkeit nichts zu tun, was die Muslimhasser treiben. >>>


Hauptmotiv Islamhaß - Arnold Schölzel - Der Attentäter, der am Freitag in Oslo und auf der Insel Utøya mindesten 93 Menschen tötete, hatte sein Vorhaben seit langem geplant und war in der rechten islamophoben Szene Westeuropas aktiv. Sein Mandant Anders Behring Breivik habe sein Handeln als »grausam«, aber »notwendig« bezeichnet >>>

Norway, Islam and the threat of the West - Ibrahim Hewitt--Dismissing this murderous act as the work of "a lone madman" ignores a more detailed study of the killer`s motivation >>>

 
 

Keine Palästinensergebiete auf Google Maps - Ramallah, eine Stadt in Israel? Das wird auch die meisten Israelis überraschen - Millionen von Internet-Usern, die sich über Google Maps ein Bild vom Westjordanland machen wollen, dürften staunen. Denn dieses gibt es dort nicht. Ramallah, eine Stadt in Israel? Das wird auch die meisten Israelis überraschen. - Tippt man Ramallah in das Eingabefeld von Google Maps, so erscheint „Ramallah, Israel" am Bildschirm. Etwas kurioser wird es, wenn man das Westjordanland sucht. Dann gelangt man nämlich zu der Ortsangabe „Westjordanland, Jerusalem, Israel" >>>

 
 

Israel erwägt Aufhebung der Osloer Verträge - Im Fall des geplanten Antrags auf Anerkennung eines Palästinenser-Staates bei der UNO erwägt Israel einem Pressebericht zufolge die Aufhebung der Osloer Verträge. Der Leiter des nationalen Sicherheitsrates, Yaakov Amidror prüfe diese Möglichkeit, berichtete die israelische Tageszeitung "Haaretz" am Montag unter Berufung auf Beamte, die nicht genannt werden wollten. Eine einseitige Staatsausrufung durch die Palästinenser bedeute das Ende der Verträge von Oslo sowie eine Verletzung aller anderen bisher geschlossenen Abkommen, sagte Amidror >>>

 

Aachener Friedenspreis e.V. - Presseerklärung - Aachen im Juli 2011 - die Kölner Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung. - Sehr geehrte Damen und Herren, Im Jahr 1998 hat der Verein Aachener Friedenspreis die Kölner Klagemauer mit dem Friedenspreis ausgezeichnet. In der Begründungsrede zur Preisverleihung hieß es damals: „......Um den inneren Frieden zu bewahren, brauchen wir wieder mehr soziale Gerechtigkeit. Wir benötigen Aufklärung über die Politik der Regierenden und die Hinführung zu politischem Bewusstsein und Demokratie. Wir müssen ebenso über die Zustände im eigenen Land berichten und über politische Zusammenhänge und Verantwortung aufklären.....
Seit 1989 war in der Kölner Innenstadt eine fragile Konstruktion aus Latten, Kordeln und beschriebenen und bemalten Papptäfelchen zu sehen, die gegen Obdachlosigkeit in Köln protestierte. Und mit dem Beginn des Golfkrieges 1991 tauchte dieses Gebilde auch auf der Kölner Domplatte auf. Es entstand hier im Schatten des Domes im Angesicht eines neuen Krieges, aus den Sorgen und Ängsten vieler Menschen die Kölner Klagemauer für Frieden und Völkerverständigung. Diese direkte Form von Demokratie durch Verständigung und Kommunikation "von unten" und die Arbeit der Menschen, die die Klagemauer in Köln organisiert, betreut und gegen gewaltsame Übergriffe verteidigt haben, werden wir heute ehren und auszeichnen.
Euch liebe Freundinnen und Freunde aus Köln, haben wir deshalb als nationale Preisträger 1998 ausgewählt......“
Die Kölner Klagemauer und vor allem ihr Initiator Walter Herrmann wurde in den folgenden Jahren immer wieder Ziel von Angriffen direkter brutaler Gewalt. Aber auch mit Gerichtsverfahren, Anzeigen und anderen Mitteln von indirekter Gewalt wurde und wird von interessierter Seite versucht, die kritische Stimme der Klagemauer verstummen zu lassen. Mit großer Besorgnis beobachten wir, dass diese Kampagnen gegen Walter Herrmann eine neue Eskalationsstufe mit dem Versuch ihn aus der Alten Feuerwache in Köln zu vertreiben, erreicht hat. Wir werden nicht nachlassen in der selbst auferlegten Verpflichtung unseren Preisträger zu schützen und ihm Unterstützung zu gewähren:

Deshalb wenden wir uns zunächst an die Öffentlichkeit, um Hilfe für Walter Herrmann zu mobilisieren und über das ungerechte Hausverbot in der Alten Feuerwache und die rechtswidrige Kündigung des alten Pförtnerhäuschens an der Feuerwache zu informieren. Wir erwarten und fordern von den Repräsentanten der Stadt, dem Oberbürgermeister und den Vertretern des Rates diesem unwürdigen Spiel ein Ende zu setzen. Bieten Sie Schutz für einen Künstler und ein weltweit bekanntes Kunstobjekt in Ihrer Stadt
Karl Heinz Otten - Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.
Vera Thomas-Ohst - stellv. Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.
Gerhard Diefenbach - ehem. Vorsitzender des Aachener Friedenspreis e.V.

Kontaktformular - Stadt Köln >>>
Alle Ratsmitglieder - Stadt Köln - Wenn sie weiterklicken, kommen sie zu den email Adressen oder den Telefonnummern >>>


Walter Herrmann - sozialer Aktivist und Initiator der Kölner Klagemauer
- Schattenblick - Interview mit Walter Herrmann am 13. Juli 2011 in Köln - (...) SB: Wie kommt es deiner Ansicht zu der Kampagne, die seit einiger Zeit gegen die Klagemauer geführt wird? WH: Ich bin der Ansicht, daß die israelische Regierung etwa wegen des Massakers 2008/2009, das unter dem Titel "Operation Gegossenes Blei" verübt wurde, in Den Haag wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden müßte. In anderen Fällen ist das geschehen - warum nicht in diesem Fall? Solange sie dafür nicht zur Verantwortung gezogen wird, kritisieren wir die israelische Regierung. Sie hat ja schon zuvor im Libanon ähnliches gemacht und hatte nie Sanktionen zu befürchten. Das darf nicht sein, es ist unser aller Aufgabe, dagegen etwas zu unternehmen, und ich bin da sehr konsequent. Solange nicht Anklage erhoben wird, solange dies durch das Veto der USA im Weltsicherheitsrat verhindert wird, solange sind wir aufgefordert, das zum Thema zu machen. Das lassen wir uns auch nicht wegnehmen. Die Israel-Lobby kann es natürlich nicht fassen, daß diese Dinge hier auf der Domplatte gezeigt werden. In Israel sieht man solche Bilder nicht, und dann tut man so, als wären die israelischen Soldaten die moralischsten der Welt. Die israelischen Soldaten, die als Besucher kommen, sind dann auch ersteinmal fassungslos. Zudem hat der Bürgermeister von Tel Aviv, der Partnerstadt Kölns, vom hiesigen Oberbürgermeister verlangt, daß die Klagemauer verschwindet. Fakt ist, daß die Stadt dazu nicht die Möglichkeit hat, weil wir durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Versammlungsstatus erhalten haben und wir keine Genehmigung der Stadt Köln brauchen. Und jetzt hat dieser Oberbürgermeister mit den Parteien und israelischen Lobbygruppen, da waren auch die Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche dabei, einen runden Tisch gegen die Klagemauer inszeniert >>>

Hintergrundinformation zur Auseinandersetzung zwischen Walter Herrmann und dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache - Quelle Arbeiterfotografie
 Hausverbot für Walter Herrmann? - http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16645
Quo vadis Alte Feuerwache? -
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16763

Die Kölner Klagemauer auf dem Kölner Domplatz - Die Kölner Klagemauer im Internet >>>
Gerd Buurmann - Gewaltaufrufe gegen Walter Herrmann und mehr >>>

 

Otherwise Occupied / What lies behind the mask? - You'll never know what the omniscient narrator doesn't want you to know about the Israeli commandos' takeover of the Dignite al-Karama. - Amira Hass - Among the things the omniscient narrator omitted was the soldier, apparently the commander, who did not aim his weapon at the activists onboard the Dignite al-Karama. I do not recall if he was carrying a weapon. He probably was. But when his commando boat with its 15 soldiers, weapons drawn and faces covered, approached the yacht, he raised one hand for a few seconds. I could hear the hand's reassuring words, in Hebrew: There is nothing to worry about. True, the aimed rifles signal violence. And the black masks are ugly and frightening, and the activists will soon be drenched by water cannons, but the orders are not to injure anyone. >>>

 

International Women's Peace Service: Nonviolence In Action  - Es sind noch Plätze frei bei der diesjährigen Olivenernte (für Männer und Frauen) und wir such weiter Frauen, die unsere Arbeit in Palästina unterstützen. Wir würden uns sehr freuen, wen ihr Interesse Habt, oder diesen Aufruf an Interessierte weiterleiten könntet. Mit herzlichen Grüßen, Clara


Delegation zur Olivenernte
- Zur Olivenerntenzeit im Oktober organisiert IWPS in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Versöhnungsbund eine zweiwöchige Delegation, an der auch Männer teilnehmen können. Die TeilnehmerInnen begleiten palästinensische Familien, deren Olivenhaine sich hinter der Mauer oder in der Nähe extremistischer Siedlungen befinden. Ein obligatorisches Vorbereitungsseminar findet vom 18-21.8.2011 in Linz statt. Bewerbungen und Fragen zur Delegation bitte an iwpseurope@gmx.net .


Frauenprojekt in Palästina sucht Menschenrechtsaktivistinnen
- Der International Women's Peace Service (IWPS) ist ein Team von internationalen Freiwilligen, das in der West Bank palästinensische ZivilistInnen begleitet, z.b. BäuerInnen während der Olivenernte, Menschenrechtsverletzungen dokumentiert und gewaltfrei gegen sie einschreitet und gewaltfreien Widerstand gegen die israelische Militärbesatzung und die Apartheidsmauer unterstützt. IWPS sucht Frauen, die sich längerfristig in unserem Team engagieren wollen. Erfolgreiche Bewerberinnen werden zu einem 6tägigem Vorbereitungsseminar und Treffen im September in England eingeladen. Neue Teammitglieder sollten in der Lage sein, im ersten Jahr für drei Monate mit IWPS in der Westbank zu arbeiten und in den darauf folgenden zwei Jahren jeweils 1-3 Monate nach Palästina zukommen. Darüberhinaus wird die Unterstützung unserer Arbeit außerhalb Palästinas gebraucht.
Weitere Informationen zu IWPS gibt es auf unserer Webpage www.iwps.info . Falls Du weitere Fragen hättest oder um die Bewerbungsunterlagen zu erhalten Schreibe bitte an applyiwps@gmail.com

Kürzere Einsätze: Freiwillige, die sich für kürzere Zeit (mindestens 3 Wochen) bei uns engagieren wollen, sind ebenfalls willkommen u
nd können sich jederzeit unter applyiwps@gmail.com bewerben.

 

Nemashim

Uri Shani - Nemashim  - Ein arabisch-hebräisches Theaterprojekt
AphorismA Verlag - 164 Seiten - ISBN 978-3-86575-027-3

Rückschau - Lesereise April-Mai von Uri Shani - Im April 2011 kam mein Buch NEMASHIM über sechs Jahre mit NEMASHIM, 2002-2008, beim AphorismA-Verlag heraus. Zur Vorstellung des Buches begab ich mich auf eine Lesereise durch 9 Städte in der Schweiz und in Deutschland. Ich fuhr mit grosser Freude und Erwartung und Aufregung, aber auch mit einer Angst: Angst vor dem  >>>

Nemashim ist ein hebräisch-arabisches Theater- und Kommuneprojekt aus Israel, das jungen Menschen aus beiden Gruppen Gelegenheit gibt, ein Jahr miteinander in einer Kommune zu leben und miteinander Theater zu machen. - Shani schildert schonungslos den Weg, den das Projekt seit dem Jahr 2002 genommen hat, mit allen Höhen und Tiefen, allem Scheitern und aller Ermutigung. Dabei geht es weder um Mitleid noch darum, den 'Anderen kennenzulernen', es geht um Solidarität und Zusammenarbeit: Gleich berechtigt und gleich verpflichtet, auch wenn die Situation von Mächtigen und Entmächtigten um sie herum vorerst noch bestehen bleibt. 'Wir sehen eine ungerechte, grausame Welt. Wir müssen eine andere erfinden, denn wir wissen, eine andere Welt ist möglich.' (Augusto Boal) Quelle          Texte von Uri Shani >>>

 
 

Westjordanland "Wir wollen uns nicht mehr sorgen" - Abgeschottet, aber glücklich: Comedians und Gastronomen machen aus Ramallah eine neue Metropole. >>>

 
 

Christen in Palästina: "Wut über israelische Siedlungspolitik" - Interview mit André Stiefenhofer von Kirche in Not. - München (kathnews/KiN). Der Pressesprecher des weltweiten Hilfswerks "Kirche in Not" in Deutschland, André Stiefenhofer, ist vor kurzem von einer dreiwöchigen Projektreise in den Nahen Osten zurückgekehrt. Im Gespräch mit der Journalistin Eva-Maria Vogel berichtet er über die aktuelle Situation der Christen im Heiligen Land, deren Zukunft in einem eigenen Staat und wie den Christen im Heiligen Land geholfen werden kann. Kathnews dokumentiert das Interview mit André Stiefenhofer im Wortlaut. >>>

 
 

Bewegtes und engagiertes Leben zwischen den Fronten  - Auch wenn die Veranstalter noch kurz vor Beginn des Abends leichte Zweifel hatten, ob das Wetter nicht doch die Gäste abhalten könnte zu kommen, war der Saal im evangelischen Gemeindehaus anlässlich des Vortrages von Reuven Moskovitz gut besetzt. Hanz Stenzel, der im Kirchenkreis Jülich für Gesellschaft und Bildung zuständig war, hatte den israelischen Friedensaktivisten und langjährigen Freund nach Geilenkirchen eingeladen, um ihn ein wenig aus seiner Welt erzählen zu lassen. >>>

 
 

Israeli left’s awakening too little, too late - Raja Shehadeh - The strong reaction by left-wing Israelis to the recently passed “boycott law” must have astounded many in the country’s right-wing government and made them wonder why such a strong reaction now. The controversial law penalizes anyone who calls for an economic, academic or cultural boycott of Israel or its West Bank settlements. For more than four decades successive, democratically-elected Israeli >>>

 
 

Israel's government is a grave threat to democracy - The power of the threat of the popular majority against the government are harbingers of the danger that the coming elections will be called off. - Sefi Rachlevsky - Anyone who was present at the demonstration of the tens of thousands of people roaring "Bibi go home" on Saturday should understand the intensity of the threat against the present government. Anyone who heard Yehuda Alush shouting "We're tired of this" at the fat belly of the government knows that it is in fact the vulnerable belly of right-wing rule. The protest is speaking "Likudese." It was this language that helped spur the victory of the late Prime Minister Yitzhak Rabin - with "The Likud has cut itself off from the people." >>>

 
 

Barak seeks to delay Migron razing - Yair Altman - Ynet - Defense minister set to seek High Court approval for postponement of outpost demolition in bid to prevent violence

 
 

Palestinian well under threat of demolition - Maisa Almanasreh - "The Israeli authorities have issued our company with a warning, yesterday morning, to demolish the water well from which we water all of our Palm trees. This decision means destroying 4000 Date Palm trees, 35 jobs and 35 Palestinian families. This although the well is in area A. Also, we started all the required procedures weeks ago and on time, in order to renew the already existing license from both the Israeli and the Palestinian authorities"

 
 

Gaza's Tunnels: An Inside Perspective - Alexandra Robinson - Alexandra Robinson - 'Complimentary tour of the Rafah tunnels.' I received this offer a few weeks after arriving in Gaza. In a conversation I was having with my colleague, Joe Catron, it came up that a friend of ours from Gaza City had given an open invitation for us to tour the tunnels. For the purpose of this article we'll refer to her as 'X.' After reading about much of the controversy of the tunnels and the political obstacles they have posed for Hamas since officially taking over the operations in 2007, I jumped at the proposition. Actually managing to get into the tunnels was not such an easy task >>>

 
 

'No excuse to refuse Gaza aid convoy'

 
 

Nabi Saleh 22.7.2011

 


24.7.2011
 

 

Israelischer Terrorismus gegen die  Freiheits Flotilla II -  Stephen Lendman - Täglich beweist Israel seine gesetzlosen Schurkenreferenzen, besonders durch das Blockieren humanitärer Hilfe  für Gaza. Folglich findet es immer neue Wege, um seine Verachtung für die Menschenrechte, die Standards  der Rechtsstaatlichkeit, der Höflichkeit, der fundamentalen jüdischen Glaubenssätze und sogar seine Legitimität als ein nation state zu zeigen, der auf Massaker und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung gegründet wurde. Heute schließt sein Krieg gegen die Menschlichkeit schmutzige Tricks/Staatsterrorismus, Propaganda, einschüchternde Prozesse, Druck auf andere Regierungen, Sabotage, Subversion, kaltblütigen Mord und was sonst noch ein, um rücksichtslos einen schleichenden Genozid gegen 1,7 Millionen Gaza-Bewohner zu begehen >>>

Noch ein langer Weg zu gehen -  Gideon Spiro - Diejenigen, die denken, Israel verliere auf der internationalen Bühne an Boden und geht auf  den Status eines Pariastaates zu, muss noch etwas warten. Bei der letzten Flotilla-Affäre war das sozialistisch geführte Griechenland damit einverstanden, für die Regierung Israels die Rolle des Vollstreckers zu spielen und blockierte die Abfahrt der Flotilla nach Gaza . Bei der „Flytilla“-Affäre waren sich die Fluggesellschaften mit Israel einig, die Reisenden auf Grund einer sog. „Schwarzen Liste“ zu überwachen, die von Israels Sicherheitskräften zusammengestellt worden war. Nicht eine der Luftlinien sagte „wir sind doch keine Filiale der israelischen Polizei >>>

Murdochs Krise und die pro-israelische Presse - Schlesinger - Rupert Murdoch hat nie einen Hehl daraus gemacht vehementer Unterstützer Israels zu sein. Ganz im Stil seiner unzähligen Boulevardblätter schreckt er dabei auch nicht vor Übertreibungen zurück: Meine eigene Perspektive ist recht einfach: Wir leben in einer Welt in der es einen fortwährenden Krieg gegen die Juden gibt. Murdoch glaubt die heutigen Antisemiten genau zu kennen: Heute scheinen die stärksten antisemitischen Strömungen von der Linken zu kommen. Oft tarnt sich dieser neue Antisemitismus als legitime Kritik an Israel.* Zwischen dem Terrorismus einer Al-Quaida und dem Widerstand der Palästinenser gegen die israelische Unterdrückung macht Murdoch keinen Unterschied. >>>

Manipulation im Nahostkonflikt - Die Hasbara Abteilungen >>>
Honestly Concerned und sein Netzwerk - Kritiker die zu kritisieren sind >>>

The "best" of Henryk M. Broder >>>

BRODER DER "BRANDSTIFTER": Auch Kolumnist Henryk Broder findet Erwähnung in dem Manifest des norwegischen Attentäters. Anders B. zitiert ein Interview, das Broder einer niederländischen Zeitung gab, und in dem der Autor Europäer aufforderte auszuwandern, sollten sie ihre Freiheit weiter behalten wollen. "Broder ist überzeugt, dass die Europäer sich der Islamisierung nicht widersetzen werden", so B. "Viele Deutsche haben nicht auf Broders Rat gewartet. Die Zahl der Migranten aus Deutschland hat längst die Zahl der Immigranten übertroffen." Abraham Melzer

Heike Hänsel schreibt in facebook: Berichterstattung zu Oslo: Welt online streicht Bezug zu Broder aus ihrem Artikel, weshalb wohl??! Broder schreibt ja für die Springerpresse... >>>

Attentäter gesteht und hinterlässt ein Manifest - Florian Flade - Der Tatverdächtige Anders B. hat die Anschläge mit 92 Toten in Oslo und einem Ferienlager gestanden. Vor dem Anschlag schrieb er im Internet über seine Ideen für ein neues Europa. Für deren Realisierung wollte er 45.000 Tote in Kauf nehmen. (...) Auch Kolumnist Henryk Broder findet Erwähnung in dem Manifest des norwegischen Attentäters. Anders B. zitiert ein Interview, das Broder einer niederländischen Zeitung gab, und in dem der Autor Europäer aufforderte auszuwandern, sollten sie ihre Freiheit weiter behalten wollen. "Broder ist überzeugt, dass die Europäer sich der Islamisierung nicht widersetzen werden", so B. "Viele Deutsche haben nicht auf Broders Rat gewartet. Die Zahl der Migranten aus Deutschland hat längst die Zahl der Immigranten übertroffen." >>>

Anders B. und seine hasserfüllte Gedankenwelt - Von F. Flade und A. Posener - Der mutmaßliche Doppelattentäter von Oslo und Utoya war ein Verfechter der nationalistischen Ideologie. Er fühle sich bedroht, war von der evangelischen Kirche enttäuscht und wetterte in rechten Foren gegen den Islam und den Kommunismus. (...) B. bezeichnete sich selbst als „Protestant und nach freiem Willen getauft“. Aber „die heutige evangelische Kirche ist ein Witz.“ Priester in Jeans marschierten für Palästina. >>>

 
 

Erich Fried „Höre, Israel"

Höre Israel - Erich Fried - Hörbuch und Buch im Melzer Verlag - Seit dem Judenmord des Hitlerfaschismus hat in Westeuropa ein begreifliches kollektives Schuldgefühl oft dazu geführt, daß man sich jede Kritik an Juden und den Staat Israel verbietet, wobei man noch dazu Juden und Zionisten oft kurzerhand gleichsetzt. >>>

Erich Fried - Gedichte >>>

 
 

Projekt Palästina  - Michelle Cloos - Die Kunstwerke eines Museums werden oftmals für einen befristeten Zeitraum an andere Länder verliehen, um dort dem Publikum zugänglich gemacht zu werden. Demnach dürfte die Reise eines Bildes von Pablo Picasso keine Besonderheit sein. Eigentlich. 0 Kommentare Artikel per Mail weiterempfehlen Nur wenn der Zielort des Kunstwerkes Ramallah heißt, präsentiert sich die Situation leicht anders. Die Erklärung hierfür ist ganz einfach: Palästina ist noch immer kein international anerkannter Staat, offiziell wird weiterhin von den „palästinensischen Gebieten“ und der „palästinensischen Autorität“ gesprochen. Folglich konnte das Gemälde „Buste de Femme“ nur mit dem Einverständnis aus Israel eingeführt werden und die Einreise des Picassos wurde somit zur administrativen Herkulesaufgabe. Letztendlich konnten diese Hürden jedoch überwunden werden >>>

 
 

Who is the real oppressor of Gaza women’s rights? - Yasmeen El Khoudary - Recently, I was at a meeting with a foreign diplomat who wanted to hear about the problems that young people in Gaza face, and hear our suggestions for how the international community can lend a helping hand. We were a group of seven young people of different professions and backgrounds. The hour and a half discussion touched on topics such as problems resulting from the Hamas-Fatah division and the lack of sport facilities in Gaza. Toward the end of the discussion a particularly quiet young woman in the group decided to speak out. >>>

 
 

Blood on the tracks - Gideon Levy - Ibrahim Sirhan bled to death after being shot by Israeli soldiers last week in al-Fari’a, a refugee camp near Nablus that can’t escape its tortured past. >>>

 
 

IDF Civil Administration pushing for land takeover in West Bank - Akiva Eldar - Haaretz - "The procedures enhance the ability to use the mechanism that Israel created of declaring ‘state land’ to discard Palestinian communities and individuals of their rights and their land.”

 
 

Escalation of Attacks by the Israeli Navy on the CPS Gaza Boat

 
 

'Paranoid Israel sees Gaza flotilla as another attack'

 
 

Beit Ommar demonstrates against settlement expansion, 23 July 2011

 


23.7.2011
 

 

Kommentar  des Monats Juli 2011 für: "Das Palästina Portal"
von Abraham Melzer
Israel ist schon längst kein demokratischer Staat mehr, in ihm gilt nur noch das Recht des
Stärkeren.

All das, was Felicia Langer, Uri Avnery, Gideon Levy, Amira Hass, ich und viele andere seit vielen Jahren geschrieben haben und immer noch schreiben, ist inzwischen wahr geworden: Israel ist schon längst kein demokratischer  Staat mehr, in ihm gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Die führenden Politiker dieses Staates verhalten sich paranoid, indem sie Ängste vor unbewaffneten Zivilisten schüren, Proteste gegen das offensichtliche Besatzungsunrecht verbieten und schließlich auch das kritische Denken unter zionistische Kuratel stellen. Israel ist die älteste Besatzungsmacht unter der Sonne und die brutalste dazu. Es war der Wunsch der Juden, mithilfe der zionistischen Ideologie so zu werden wie alle Völker – dieses Ziel haben sie aber nur fast erreicht. Denn im Laufe dieses Emanzipationsprozesses haben sie ihr Judentum verloren und sind zu brutalen rassistisch-zionistischen Besatzern geworden. Das, was die Israelis als gewaltigen Sieg feiern, nämlich die Verhinderung des Auslaufens der Gaza-Flottille und kurz darauf die Verhinderung der Einreise Hunderter Friedensaktivisten nach Israel, von wo aus sie in die besetzten palästinensischen Gebiete weiterreisen wollten, um sich dort mit den Palästinensern zu solidarisieren, ist jedoch kein Sieg, sondern höchstens ein Pyrrhussieg geworden – in Wirklichkeit hat Israel aber eine Niederlage erlitten. >>>

Der Text erscheint als Editorial im nächsten Semit.
Im Handel Anfang August 2011>>>
NEU: Der Semit für nur 3 Euro - online als pdf Datei >>>

Collage für den Semit - Ausgabe August September - © Erhard Arendt - vergrößern und mehr >>>
 

Auch: Israel ist eine Gesellschaft der Gewalt und Brutalität geworden - Gideon Levy - Hören wir uns selbst an? Sind wir uns bewusst, dass schreckliche Geräusche von uns ausgehen? Haben wir bemerkt, dass der Diskurs immer gewalttätiger wird, und wie die Sprache der Gewalt >>>

The collective has come apart - In the entire history of the Jewish people, it's hard to find more hostility, disintegration, obscene language and mutual abhorrence; very rarely in Israel's history has solidarity been so weak. - Fania Oz-Salzberger - The era of "the tribes of Israel are together" has ended >>>

 
 

Die Attacke der New York Times -  Oder Bakschisch für den Torhüter - Uri Avnery - EIN RÄTSEL: Welche Flotte erreichte ihr Ziel  nicht und erfüllte trotzdem ihre Mission ? Nun, es ist die Gaza-Solidaritäts Flottilla.. Man könnte natürlich auch sagen, die „kleine Flotte“ des letzten Jahres  (das ist die Bedeutung auf Spanisch, so wie Guerilla „kleiner Krieg“ bedeutet). Auch die wäre ein guter Kandidat.  Diese Flotillas erreichten Gaza nie, doch der Kommandeur der israelischen Marine könnte die Worte von Pyrrhus, dem König von Epirus, wiederholen, dessen Sieg über die Römer so kostspielig war, dass von ihm gesagt wird, er hätte ausgerufen: „Noch ein solcher Sieg, und ich bin verloren.!“ Die Flotilla 1 erreichte Gaza nicht. Aber der Angriff des Marinekommandos, der das Leben von neun  türkischen Aktivisten kostete, verursachte solch einen internationalen Aufschrei, dass unsere Regierung sich gezwungen sah  >>>

 
 

»Die kolonialistische Landnahme ist immer noch nicht zu Ende« - Gespräch mit Hanin Zoabi. Über die israelische Herrenvolk-Demokratie, die andauernde »Nakba« und eine demokratische Vision - Interview: Werner Pirker - Hanin Zoabi ist israelische Politikerin arabischer Abstammung und seit 2009 Abgeordnete der Knesset für die Balad-Partei. Sie studierte Psychologie und Philosophie in Haifa und Jerusalem. 2010 nahm sie am Free-Gaza-Konvoi an Bord der Mavi Marmara teil Israel ist seinem Selbstverständnis und dem Verständnis des Westens nach die einzige Demokratie in Nahost. Wie demokratisch erscheint Ihnen als israelische Palästinenserin der Staat Israel? Das Verhalten des israelischen Staates gegenüber den in Israel lebenden palästinensischen Bürgern ist ein Indikator dafür, ob Israel eine Demokratie ist oder nicht, und auch dafür, ob Israel an einer ernsthaften Verständigung interessiert ist. Israel kann in der Westbank und auf dem Gazastreifen sein Terrorregime entfalten und sich dennoch als Demokratie bezeichnen. >>>

 
 

WASSERNÖTE - PALÄSTINENSERN WIRD DER FAIRE ZUGANG ZU WASSERRESSOURCEN VERWEIGERT - Amnesty International - Der fehlende Zugang zu angemessenem, sicherem und sauberem Wasser ist für Palästinenser in den  besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) ein langanhaltendes Problem, das im Prinzip aus Israels diskriminierenden politischen Strategien und Praktiken resultiert. Palästinenser benutzen rund 70 Liter Wasser pro Kopf am Tag, kaum ein Viertel der Menge, die von Israelis verwendet wird.

Der Zugang zu Wasserressourcen für Palästinenser in den OPT wird von Israel kontrolliert und auf ein Maß beschränkt, das deren Bedürfnisse nicht zu decken vermag und keinen fairen und gleichberechtigten Anteil an den gemeinsamen Wasservorkommen darstellt. Etwa 180.000 - 200.000 Palästinenser in den ländlichen Gemeinden der Westbank haben keinen Zugang zu fließendem Wasser. Einige überleben mit weniger als 20 Litern pro Tag, dem für Notfallsituationen empfohlenen Minimum. Selbst in jenen Städten und Dörfern, die an das Wassernetz angeschlossen sind, bleiben die Wasserhähne oft trocken - manchmal über Wochen oder sogar Monate.

Im Gazastreifen ist der Aquifer ausgeschöpft und verunreinigt - mehr als 90 Prozent der Wasservorkommen sind für den menschlichen Gebrauch nicht mehr geeignet. Die israelische Blockade des Gazastreifens verhindert die Einfuhr dringend benötigter Materialien für den Bau und die Reparatur von Wassereinrichtungen und hat die ohnehin schon bittere Lage noch weiter verschärft. Der Wassermangel hat die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Palästinensern in den OPT verhindert und zu Verstößen gegen ihr Recht auf einen angemessenen Lebensstandard einschließlich der Rechte auf Wasser, Nahrung, Gesundheit, Arbeit und eine adäquate Unterkunft geführt. - MENSCHENWÜRDE EINFORDERN WASSER IST EIN MENSCHENRECHT
Amnesty International bietet diese Broschüre von 124 S. m. farbigen Fotos zu Selbstkostenpreis von 5 € an.
Bestellung über info@amnesty-hagen.de  erbeten.

 

 

Kauft nicht bei Lieberman … - Rolf Verleger - ... kauft bei Uri Avnery! Nicht bei Ehud Barak, aber bei Jitzchak Rabin. Nicht bei Golda Meir, aber bei Nahum Goldmann. Nicht bei Mosche Dayan, aber bei Martin Buber. Nicht bei Zipi Livni, aber bei Felicia Langer. Nicht bei David Ben-Gurion, aber bei Mosche Scharett. Nicht bei Wladimir Jabotinsky, aber bei Chaim Weizmann. Nicht bei Menachem Begin, aber bei Hannah Arendt. Nicht bei Benjamin Netanjahu, aber bei Daniel Barenboim. Allgemein gesagt: Unterstützt nicht den skrupellosen Nationalismus! Sondern unterstützt die Juden, die sich einsetzen für einen Ausgleich Israels mit seinen arabischen Nachbarstaaten und für die Emanzipation der Palästinenser von ihren israelischen Besatzern! Wenn Deutsche sich so positionieren – und in der Tat ist dies laut Umfragen die Mehrheitsmeinung in der EU und auch in Deutschland –, dann rufen die jüdischen Nationalisten: »Das ist Antisemitismus! Man gönnt dem ›jüdischen Volk‹ nicht seinen Nationalstaat!« Aber kann man den Spieß nicht auch umdrehen? Ist nicht Unterstützung der Nationalisten Ausdruck von Antisemitismus? >>>

 
 

Nethanyahu, der Hasslieferant -  Die Kampagne, für die Idee zu werben,  die Palästinenser würden die „Existenz Israels“ delegitimieren, hat die Kritiker des rechten Flügels der Regierung in Israelhasser verwandelt. -  Akiva Eldar - Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist nicht auf den Kopf gefallen. Sicher kennt er jene Fotos von Polizisten, die Zivilisten wegziehen, die gekommen sind, um gegen die Besatzung  und die Belagerung zu demonstrieren, verbessert Israels Position als „die einzige Demokratie im Nahen Osten“ nicht. Zweifellos versteht er, dass der Kuhhandel mit den trockenen Knochen von Terroristen nicht hilft, die zerschlagenen Vertrauensreste zwischen Israel und den Palästinensern wieder aufzubauen. Er weiß vermutlich auch, dass ein offener Konflikt mit dem US-Präsidenten für Israels langfristige Interessen abträglich ist. Und dass dieser Experte Amerikas sehr wahrscheinlich in Betracht zieht, dass seine Weigerung, sich mit einer Kongressdelegation von Unterstützern der amerikanisch-jüdischen Organisation J-Street zu treffen, nicht verrät, ein fortschrittlicher Führer zu sein- Netanyahu, weiß, was er tut. Es ist genau das, was er will. Alles pflegte >>>

 
 

Die Dämonisierung des Fly-in: In Palästina willkommen, in Israel nicht - Les Levidow - Die Initiative „Welcome to Palestine” hat das Ziel, Israel wegen seiner Weigerung, ausländischen Besuchern die Einreise nach Palästina zu erlauben, herauszufordern. Ausländische Besucher dürfen Palästina nicht besuchen, es sei denn, sie geben sich als Touristen oder christliche Pilger aus. Selbst Gefängnisinsassen dürfen Besucher empfangen, den Insassen des israelischen Gefängnisses namens „West Bank“ dagegen wird es verwehrt, ihnen wohlgesonnenen Besuch zu bekommen. Um gegen diese Einreisebeschränkung anzugehen, planten mehrere Hundert von uns, sich am 8. Juli 2011 auf dem Flughafen Ben Gurion zu einer  >>>

 
 

Video und Text - After Thwarting Flotilla, Israeli Navy Seizes Lone Gaza-Bound Ship that Eluded Greek Authorities - Earlier this week, three Israeli missile ships and seven commando boats intercepted a French ship attempting to reach the Gaza Strip. The ship, Dignité-Al Karama, was the sole representative of the original 10-strong international aid flotilla hoping to break the blockade on Gaza and express support for Palestinians living under occupation. At least 150 soldiers were sent to sea early Tuesday morning to prevent the 10 civilian activists, the three crew members and the three journalists on the flotilla from reaching Gaza’s port. Fifteen passengers were arrested, prevented from seeing their lawyers, and sent for deportation. We speak with Ha’aretz correspondent Amira Hass, one of the few journalists who was aboard the ship. >>>

 
 

The grumpy diplomats of the rogue state - Ilan Pappe  - The Israeli ambassador to Spain, Raphael Schutz, has just finished his term in Madrid. In an op-ed in Haaretz’s Hebrew edition he summarized what he termed as a very dismal stay and seemed genuinely relieved to leave. This kind of complaint now seems to be the standard farewell letter of all Israeli ambassadors in Western Europe. Schutz was preceded by the Israeli ambassador to London, Ron Prosor, on his way to his new posting at the United Nations in New York, complaining very much in the same tone about his inability to speak in campuses in the United Kingdom and whining about the overall hostile atmosphere. Before him the ambassador in Dublin expressed similar relief when he ended his term in office in Ireland. All three grumblers were pathetic but the last one from Spain topped them all. Like his colleagues in Dublin and in London he blamed his dismal time on local and ancient anti-Semitism. >>>

 
 

State of Israel must prove its commitment to Arab-Jewish equality - The government needs a whole new approach to the question of equal representation for all Israeli citizens. - Mohammad Darawshe - Ilham Shabari, a young Arab woman from northern Israel, works in a government agency in Jerusalem. She has a master's degree but is employed in a position that does not suit her abilities and is struggling to make ends meet in the expensive city. Shabari's story, which she told last week before the parliamentary committee looking at Arab employment in the public sector, and chaired by MK Ahmed Tibi, put its finger on the central issue: The door is only half-open to Arab citizens wishing to obtain positions in the public sector. >>>

 
 

IDF Civil Administration pushing for land takeover in West Bank - Akiva Eldar - Haaretz - "The procedures enhance the ability to use the mechanism that Israel created of declaring ‘state land’ to discard Palestinian communities and individuals of their rights and their land.”

 
 

Netanyahu’s Security Agents Disrobe Female Foreign Journalists - You know, here in the U.S. they often talk about how much certain presidents detested the press and how the press office had a confrontational or hostile relationship with journalists. They’ve got nothing on Israel, where Prime Minister Netanyahu’s Shabak-appointed security detail routinely disrobes female journalists for doing little more than their jobs in covering his press events. In fact, I wrote a post about this months ago and apparently nothing’s changed. >>>

 
 

Omar Barghouti - BDS - The Global Struggle For Palestinian Rights

 
 

Riverdance: "Don't dance for Israeli Apartheid" protest, Dublin 21-07-2011

This second protest against Riverdance outside Dublin's Gaiety Theatre was called to highlight the shameful fact that Riverdance is scheduled to tour Israel this September. Speaking about the protest, composer and IPSC Cultural Boycott Officer Dr. Raymond Deane said: 'Riverdance is often seen as a cultural ambassador for Ireland, a role that entails great responsibility. The Irish people have repeatedly shown that they passionately support Palestinian rights. By touring Israel next September in defiance of the Palestinian call for a cultural boycott of Apartheid Israel >>>

 
 

TIAA-CREF JULY 19, 2011 BDS Protest, Charlotte, NC.

 
 

 
 

 
 

Ni'lin Village- struggle against The Apartheid Wall / 22.07.2011

 


21.7.2011
 

 

Audio - Mit original Ton - Gaza-Hilfsschiff geentert und in israelischen Hafen geschleppt >>>
 

Pro-Palästinensische Aktivisten - Israel schiebt Besatzung der Gaza-Hilfsflotte ab - Tel Aviv. Israel hat mit der Abschiebung von 15 pro-palästinensischen Aktivisten begonnen, die mit ihrem Schiff die Gaza-Blockade durchbrechen wollten >>>


Pax Christi verurteilt israelische Militäraktion - „Alles wird verhindert und blockiert“ - Die israelische Marine hat ein französisches Schiff mit Friedensaktivisten auf dem Weg zum Gazastreifen abgefangen. Im domradio.de-Interview verurteilt Wiltrud Roesch-Metzler, Vizepräsidentin der deutschen Sektion von Pax Christi, die israelische Blockadehaltung. - domradio: Gestern hat eine israelische Eliteeinheit die französische Yacht „Dignité“ geentert. Weiß man konkret, wer auf dem Schiff war und was vorgefallen ist? Wiltrud Roesch-Metzler: Insgesamt waren 16 Menschen an Bord, darunter drei Journalisten, eine Journalistin aus Israel und zwei Journalisten eines arabischen Senders. >>>


Sailing on a bucket, surrounded by commandos -  Amira Hass - Three missile ships and seven commando boats were sent to take over the tub known as the Dignite Al Karame yesterday, about 50 nautical miles from the shore. At least 150 soldiers were sent to sea early in the morning to prevent the 10 civilian activists, the three crew members and the three journalists on the "freedom flotilla" from reaching Gaza's port. >>>


Gaza-bound boat boarded by Israeli forces - Pro-Palestinian activists aboard French yacht rejected Israeli warnings to change course in effort to break blockade. >>>


Turkish PM uses Gaza trip as key to Israel apology - The Turkish prime minister has expressed his desire to visit Hamas-controlled Gaza after a trip to Egypt, a move he will reportedly make if Israel refuses to apologize to Turkey over last year’s deadly flotilla raid. >>>
 

Israel intercepts Gaza flotilla's last boat - No resistance as navy boards Dignité al-Karama, the last remnant of an attempt to take aid to the Palestinian territory >>>
 

Israel intercepts Gaza flotilla's last boat - No resistance as navy boards Dignité al-Karama, the last remnant of an attempt to take aid to the Palestinian territory >>>
 

Defying Israel's naval blockade on Gaza

Die IDF präsentiert:

Die IDF präsentiert:

Israel bringt Hilfsschiff für Gaza auf

Gaza protest boat forced into Israeli port

 

Das fehlende Niveau, den Zynismus der angeblichen Freunde Israels demonstriert einmal mehr der angebliche Claudio Casula der in Wirklichkeit Rolf Behrens heißt. Er nennt seinen Blog "Spirit of Entebe". Nach einige Erfahrungen mit seinen Texten taufte ich ihn in "Shit of Entebe" um. Besser wäre es wahrscheinlich, ihn "Shit of Behrens" zu nennen:

Aktuelles + Dokumentation: - Gaza Freedom Flotilla 2 -  2011 >>>
Dokumentation "Willkommen in Palästina" am 8.7.2011 >>>

 

 

 

 

Winnie star witness against Israeli 'apartheid' - Winnie Madikizela-Mandela is to testify at an "international peoples' court" in Cape Town that will decide if Israel is imposing apartheid on Palestinians. The "Russell Tribunal on Palestine" will be opened by retired archbishop Desmond Tutu in Cape Town in November. >>>

 

 

Israel’s war on nonviolent protest - Jonathan Cook - EI - "“What is a peace activist or Palestinian allowed to do to oppose the occupation? Is there anything you agree to?”"

 

 

The method in Netanyahu’s madness - Jonathan Cook - Israel rules out non-violence - Jonathan Cook - It was an Arab legislator who made the most telling comment to the Israeli parliament last week as it passed the boycott law, which outlaws calls to boycott Israel or its settlements in the occupied territories. Ahmed Tibi asked: “What is a peace activist or Palestinian allowed to do to oppose the occupation? Is there anything you agree to?” >>>

 

 

Boycott, Divestment, Sanctions: Strategic Actions for Justice

 


20.7.2011
 

 

»Dignité« geentert - Karin Leukefeld - Erneut hat Israel mit militärischer Gewalt die Blockade des Gazastreifens durchgesetzt. Am späten Dienstag vormittag enterten Soldaten der israelischen Marine die »Dignité/Al Karama« (Würde), ein französisches Boot, das mit Hilfsgütern beladen Kurs auf den Hafen von Gaza genommen hatte. Das Schiff sowie die an Bord befindlichen 17 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden in den Hafen von Aschdod entführt, wo sie verhört werden sollen. Die israelische Einwanderungsbehörde wirft den Aktivsten vor, sie hätten versucht, illegal nach Israel zu gelangen. >>>


Flotilla Diary / Sailing on a bucket, surrounded by commandos  - Amira Hass reports from the last sole survivor of the Gaza flotilla as it sets sail from Greece towards Gaza.
- Amira Hass - Three battle ships and seven commando boats of different sizes and types were scrambled yesterday to intercept a small bucket named Dignite –Al-Karame (Respect), three nautical miles from the shore. >>>
 

Israelische Marine greift ein - Gaza-Yacht geentert - Susanne Knaul - Nur ein einziges Schiff der Hilfsflotte war unterwegs in Richtung Gazastreifen. Die Israelis haben die französische Yacht ohne Gewaltanwendung aufgebracht und umgeleitet.von Gut ein Dutzend Aktivisten, Journalisten sowie die Mannschaft an Bord der französischen Yacht "Dignité - Al Karame" haben keinen Widerstand geleistet, als sie etwa 50 Kilometer vor der Küste von Gaza von israelischen Marine-Soldaten abgefangen wurden.  >>>>
 

Hamas accuses Israel of piracy and war crimes after seizure of Gaza-bound ship >>>
 

IDF learnt from last year's mistakes when dealing with latest Gaza flotilla >>>


Israelische Soldaten entern Schiff von Aktivisten - Die israelische Marine hat im Mittelmeer ein Hilfsschiff mit Kurs auf den Gazastreifen abgefangen und geentert. Auf der Yacht befinden sich 16 Aktivisten und Journalisten. Sie wollen auf die seit 2007 anhaltende Blockade des Gazastreifens durch Israel aufmerksam machen. - Tim Aßmann >>>
 

Israelische Soldaten entern Hilfsschiff - Kein Durchkommen für die Gaza-Aktivisten: Israels Streitkräfte haben vor der Küste eine Yacht mit Hilfsgütern gestoppt. Soldaten enterten die "Dignité", ohne auf Widerstand zu stoßen >>>


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sraelische Marine entert Gaza-Hilfsschiff  - Israelische Soldaten haben im Mittelmeer eine französische Yacht mit Kurs auf den Gaza-Streifen gestoppt. >>>
 

Gaza Flotilla Blocked: IDF boards last aid ship

Full Stop! Video of IDF troops boarding Gaza flotilla boat

 
 

Mehr als 30 Stunden in den Händen israelischer Flughafenkontrolleure - Bericht eines Palästina-Reisenden - Heiner Schmitz - Dieser Bericht eines Teilnehmers der Aktion "Willkommen in Palästina" wurde am Abend seiner Freilassung und endlich geglückten Einreise nach Palästina an seine Ehefrau geschrieben, die ihn der NRhZ zur Verfügung stellte. Heiner Schmitz war 13 Jahre lang Professor im Fachbereich Design an der Fachhochschule Dortmund >>>

 
 

Der Außenminister
Sühne oder neue Schuld
Schauplatz sind Jerusalem und das Westjordanland

Ein Schauspiel von 
Kenneth und Hannelore Lewan
Nachwort von Friedhelm Schmitz

JETZT KOSTENLOS ONLINE ABRUFBAR Download - doc Datei - 50 Seiten

Der Außenminister - Rezension Ludwig Watzal - Über den Nahostkonflikt sind Bibliotheken gefüllt worden. Einer Lösung ist man dadurch aber keinen Millimeter näher gekommen. Nähert man sich ihm in der Form eines Schauspiels, erscheint er als ein einziges Polit-Drama. Insbesondere die Kritiklosigkeit Deutschlands gegenüber der israelischen Besatzungspolitik enthebt diesen Konflikt in transzendente Sphären. Hatte sich nicht Deutschland unter rot-grüner Herrschaft zum weltweiten Verteidiger der Menschenrechte erklärt? Diesen Widerspruch - verkörpert in der Person des deutschen Außenministers - beschreiben der emeritierte Politikwissenschaftler Kenneth Lewan und seine Gattin Hannelore  >>>

Mehr zum Theaterstück >>>
Download - doc Datei - 50 Seiten

 

 Friedlicher Widerstand in der Westbank, 15. Juli 2011

TIAA-CREF soll auf uns hören, keine Investitionen im israelischen Apartheidsystem - Zwei Tage vor der Hauptversammlung des Pensionsgiganten TIAA-CREF veröffentlichte der Charlotte Observer am 17. Juli 2011 einen Boykottaufruf von Erzbischof Desmond Tutu. Sein Gastkommentar fordert TIAA-CREF dazu auf, Investitionen aus Firmen und Projekten zurückzuziehen, die von der israelischen Besatzung profitieren,  und begründet dies mit dem ausdrücklichen Verweis auf “die im Heiligen Land durchgeführte Apartheid”. Der Nobelfriedenspreisträger ist damit die bisher prominenteste Stimme für die BDS- Bewegung [BDS-Boycott, Divestment, Sanctions] in den traditionellen amerikanischen Medien.  Von Desmond Tutu, Nobelfriedenspreisträger von 1984 und Träger der Freiheitsmedallie des amerikanischen Präsidenten von 2009: Wenn sich die Aktionäre des riesigen Pensionsfonds TIAA-CREF diese Woche zu ihrer nationalen Konferenz in Charlotte treffen, wird ein Thema in auffallender Weise auf der Tagesordnung fehlen: die Desinvestition aus der israelischen Besatzung. >>>

 
Iraq Burin: Militärblockaden und Razzien sind Strafen für gewaltlosen Widerstand - Dorfbewohner berichteten aus Iraq Burin, einem kleinen Westbankdorf bei Nablus, dass ausländische Solidaritätsaktivisten am Samstag, den 16. Juli von der Teilnahme an der wöchentlichen Demonstration gegen die Konfiszierung von Dorfland, den Bau der israelischen Mauer in der Westbank und die Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser gehindert wurden. Die Armee errichtete Srassensperren um das Dorf und erklärten den Ort zur geschlossenen militärischen Zone.

In der Nacht vom 5. zum 6. Juli drangen 300 Soldaten mit Jeeps und Hunden im Dorf ein und durchsuchten alle 150 Häuser bis in die frühen Morgenstunden. Die Bewohner wurden zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen und mussten draussen auf weitere Anweisungen warten. Bei den Razzien wurden Einrichtungen zerstört, Türen eingetreten und Fensterscheiben zerbrochen. Zwei junge Männer und mehrere Jugendliche wurden zur Dorfschule abgeführt, dort verhört und fotografiert. Die Soldaten setzten ihre Waffen zur Einschüchterung der Dorfbewohner und als Werkzeug der Zerstörung ein. Die Razzia ist eine Warnung, die seit diesem Jahr wieder aufgenommenen wöchentlichen Proteste gegen die israelische Besatzung zu beenden; die israelische Armee drohte mit weiteren Angriffen, sollte das Dorf seine Proteste fortsetzen, berichtete die International Solidarity Movement [ISM] am 6. Juli 2011.
http://www.palestine-info.co.uk/En/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2
http://palsolidarity.org/2011/07/19268/

 

Geburt am Checkpoint - Seit drei Jahren arbeitet das britische medizinische Journal, The Lancet, mit palästinensischen Ärzten und Wissenschaftlern zusammen, um die Folgen eines Lebens unter Stress zu dokumentieren – wirtschaftliche Notlage und Engpässe, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, politische Spannungen und die Furcht vor Angriffen von aussen. Im Sommer 2011wurden die neuesten Aalysen veröffentlicht, berichtete Maan News am 5. Juli 2011. Behinderungen der Bewegungsfreiheit sind eine tägliche Störung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Neben lästigen und demütigenden Durchsuchungen an den Checkpoints wissen die Bewohner nie, wie lange ihre Fahrten dauern werden oder ob sie überhaupt unternommen werden können. Aber in einem medizinischen Notfall können die Behinderungen über Leben und Tod entscheiden. Letztes Jahr beschrieben die Mitarbeiter von Lancet die Angstzustände von schwangeren palästinensischen Frauen >>>

 
Sheikh Jarrah: March für palästinensische Unabhängigkeit - Mehr als 2000 Israelis und Palästinenser nahmen am Freitag, den 15. Juli an einem friedlichen Protestzug durch Jerusalem statt. Die Teilnehmer der von der ISM und den Bürgerkomitees des palästinensischen Stadtteils Sheick Jarrah organisierten Demonstration forderten einen unabhängigen palästinensischen Staat und trugen Plakate mit einem Zitat von Nelson Mandela, dem südafrikanischen Anführer des Kampfes gegen Apartheid : „Nur freie Männer können verhandeln.“ Die Demonstration begann am Jaffator und endete im Stadtteil Sheikh Jarrah, dem Schauplatz zahlreicher Angriffe von israelischen Siedlern auf Häuser von Palästinensern, Hausdemolierungen und Hausbesetzungen durch rechtsextreme Siedler. Einige Mitglieder der Knesset nahmen am Protest teil. Am Rande der Demonstration kam es zu Störungen durch rechtsextreme Israelis, die eine Gegendemonstration abzuhalten versuchten.
http://www.imemc.org/article/61696
Video: Victory for Palestinian-Israeli solidarity: more than 3,000 participated in the March of Independence
link to www.en.justjlm.org



Bil’in: Rückkehr der Tränengaskanister - Das Bürgerkomitee Bil’in hatte am Freitag, wie seit sechs Jahren, zum wöchentlichen Protestmarsch gegen die israelische Besatzung und Landannexionen aufgerufen. Seit End Juni 2011 hat die friedliche Demonstration ein neues Ziel, „befreites Dorfland“, das dem palästinensischen Ort nach dem Vollzug eines Urteils des Obersten Israelischen Gerichtes von 2007 zurückgegeben wurde. Nach mehrjähriger Verzögerung wurde ein etwa zweieinhalb langes Mauerstück auf Bil’ins Dorfland abgebaut und durch eine zurückversetzte Betonwand ersetzt, was dem Dorf allerdings nur einen kleinen Teil des durch den Siedlungs-und Mauerbau annektierten Landes zurückerstattete.

Nach dem Freitagsgebet liefen die Dorfbewohner und ihre Unterstützer aus den umliegenden Dörfern und dem Ausland mit Fahnen und Plakaten zum wiedererlangten Land und wollten Aufräum- und Aufbauaktionen beginnen, als von der anderen Seite die übliche Reaktion erfolgte: Israelische Soldaten warteten bereits auf die Ankunft der Demonstranten und beschossen sie mit Tränengaskanistern, wohl um die Arbeit auf dem Land zu verhindern.  Iyad Bornat (38) wurd von einem Kanister am Bein verletzt und dutzende litten unter den Folgen der Gasinhalation.

Einige Bewohner der illegalen israelischen Siedlung direkt auf der anderen Seite der Mauer und auf Bil’ins Land versammelten sich und beschimpften die Demonstranten im Schutz ihrer Armee mit rassistischen Slogans.
http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=367&Itemid=1

 

Hilfe für Rani Burnat - Rani Burnat aus Bil’in wurde 2000 bei einer Demonstration während der Zweiten Intifada von einem Scharfschützen schwer verletzt und ist seitem gelähmt. Trotz dieser Schwierigkeiten nimmt er regelmässig in seinem Rollstuhl an den Demonstrationen in Bil’in teil und hat eine Familie gegründet, er wurde kürzlich Vater von Trillingen.

Die spezielle Ausrüstung, die er im täglichen Leben benötigt, muss regelmässig repariert und erneuert werden, was Kosten bringt, die er nur schwer bestreiten kann. Bil’in bittet deshalb um Spenden für Rani Burnat; wer Interesse hat, kann die Bankinformationen hier finden: http://www.bilin-ffj.org/index.php?option=com_content&task=view&id=366&Itemid=1

 

Beit Ommar: Zwei Verletzte bei Protest zum Konferenzabschluss - Zum Abschluss der ersten Konferenz des palästinensischen Widerstandes [Palestine Popular Resistance Conference] in der Westbank fand ein grosser Protest im Dorf Budrus statt; die israelische Armee feuerte grosse Mengen Tränengas auf die Teilnehmer; zwei Menschen wurden verletzt  und hunderte litten unter den Folgen der Tränengasinhalierung.

Die dreitägige Konferenz brachte etwa eintausend Palästinenser sowie israelische und internationale Unterstützer zusammen, um den Stand des weitverbreiteten Widerstands in Palästina zu diskutieren, berichtete das Palestine Solidarity Project am 18. Juli 2011.

 In den Dörfern Beit Ommar, Ni’lin und Budrus wurden Vorträge und Workshops zu den Strategien des palästinensischen Widerstands und der BDS Bewegung  angeboten mit dem Ziel, ein „Programm für den Aufbau einer breitgefächerten Widerstandsbewegung gegen die Besatzung“ zu erarbeiten.

Die Demonstration zum Abschluss des Treffens fand im Westbankdorf Budrus statt, das 2004  durch den organisierten gewaltlosen Widerstand der gesamten Dorfbevölkerung eine Verlegung der israelischen Westbankmauer erreichte.
http://palestinesolidarityproject.org/2011/07/18/2-injured-at-demonstration-concluding-palestine-popular-resistance-conference/
 

 

EWASH: Die Zerstörung von Gazas Wasser- und Sanitärinfrastruktur muss enden  - Die Emergency Water Sanitation and Hygiene Gruppe (EWASH) hat die kürzlich stattgefundenen israelischen Luftangriffe verurteilt, die die Wasser- und Sanitärinfrastruktur im Gazastreifen beschädigt haben. - EWASH, ein Zusammenschluss 30 prominenter humanitärer Organisationen, die in den palästinensischen Gebieten aktiv sind, hat heute eine Pressemeldung veröffentlicht. Darin wird der durch einen Luftangriff am Sonntag angerichtete Schaden detailliert beschrieben: Der Angriff zerstörte einen Brunnen in Beit Hanoun, dabei wurden 4 Kinder und 3 Frauen verletzt. Der Brunnen versorgte die Familie Az-Za’anin und 3,9 Hektar Agrarland mit Wasser. Derselbe Angriff beschädigte auch 9 Wasserbehälter, die 59 Personen in 5 Haushalten versorgten. EWASH verurteilt solche Angriffe auf lebenswichtige zivile Infrastruktur. >>>

 

Die Bremer Friedensfreunde demonstrierten gegen den Verkauf von Waren aus Israel, aus den besetzten Briefen. Die Bremer Bürgerschaft viel auf die falschen Freunde Israels herein und diffamierte dies als Antisemitismus. Gertrud Schinagl schrieb an die Unterzeichner des Aufrufes gegen israelische Waren:

Gertrud Schinagl  - pdf - An die Unterzeichner des Aufrufs gegen das Demonstrationsrecht Bremer BürgerInnen im Rahmen der Boykottaktion gegen israelische Waren >>>

Nun eine Antwort von Gertrud Schinagl an den Landesgeschäftsführer der SPD - doc - An den Landesgeschäftsführer der SPD - Betr.: Ihr Antwortschreiben auf meinen Brief vom 18.5.11 bezüglich der Boykottaktion gegen Waren aus den von Israel besetzten Gebieten (...)  Als Sie und ihre Berufskollegen politische Verantwortung übernahmen, haben Sie sich zu Ehrlichkeit der Bremer Bevölkerung gegenüber verpflichtet. Darin sind wir beiden uns sicherlich einig. Danach haben Sie nicht nur das Bremische „Alltagsgeschäft“ im Sinne einer guten Verwaltung zu erledigen, Sie haben die Pflicht dafür zu sorgen, daß den Ihnen in diesem Sinn anvertrauten Bremer Bürger zum einen, mit Hilfe einer objektiven Presse für die heranwachsenden und erwachsenen Mitbürger, und zum anderen, mit Hilfe einer fundierten, objektiven und sachbezogenen Schuldidaktik, unseren Schülerinnen und Schülern eine unverfälschte, sachlich korrekte Einsicht in politische Zusammenhänge angeboten wird. Also, Sie sind sehr wesentlich für das, was die Bürger wissen und denken, verantwortlich. Daraus folgert: Wenn die Bremer BürgerInnen nicht wissen, was genau in Israel geschieht, wenn sie z.B. keine Ahnung davon haben, daß der Europäische Gerichtshof verfügt hat, daß die israelische Regierung nicht zulassen darf, daß Waren, die in den besetzten Gebieten produziert werden, als „israelische Waren“ auf den europäischen Markt gelangen, Israel sich aber keineswegs darum schert und damit widerrechtlich handelt, dann ist das Ihre Schuld >>>

Dokumentation - Was über Bremer Friedensfreunde hereinbrach, als sie sich  dem Boykott gegen Früchte aus Israel anschlossen >>>

 

Israel's 'equality under law' doesn't apply to Palestinians - Israel's pretention to be a country with a just legal system appears ridiculous in the face of the other justice system that applies to juveniles that are not Palestinian. - West Bank Palestinian minors accused of throwing stones do have a chance of being acquitted; the odds are about one in a thousand. According to a B'Tselem report published yesterday, just one juvenile defendant out of 835 was acquitted of stone-throwing over the past six years. The others were convicted, mostly through plea bargains. About 60 percent of the convicted minors served prison terms of four months or more. Among those >>>

 

 

Yes Mr. Lieberman, I'm a proud Jewish terrorist - The foreign minister says Yesh Din, the organization of whose public council I am a member, is a terrorist organization - 69 years after the British Mandatory government defined me as a terrorist. - hlomo Gazit - In 1942, as a young boy, a high school student in Tel Aviv, I joined the Haganah (the main pre-state underground Jewish militia ). The British Mandatory government considered me, and others who did as I did, to be members of an illegal organization. Two years later I enlisted in the Palmach, the elite strike force of the Haganah, and during my period of activity in the framework of the Jewish resistance movement the British government considered me a "terrorist." Afterwards I fought in the War of Independence and spent another 32 years in the Israel Defense Forces as a career soldier. Today I consider the continuation of our occupation rule in Judea and Samaria an existential danger. As I see it, this situation is threatening the main achievement to which I contributed 70 years ago: the establishment of a sovereign and democratic Jewish state. >>>

 

 

Israel suspends MP for opposing Gaza blockade - Ms Zoabi, a vociferous critic of Israeli policies towards the Palestinians, was a passenger on the Mavi Marmara, attracting fury in Israel. She was branded a traitor by colleagues and stripped of some parliamentary privileges… The Knesset’s ethics committee voted to bar Ms Zoabi from parliamentary debates until the current session ends next month, declaring that her actions had “harmed national security and were inconsistent with the legitimate conduct of a lawmaker”. >>>

 

 

Soldiers attack mourners at Beit Ummar funeral - Ma’an - Israeli forces opened fire and shot stun grenades at people attending the funeral of Ibrahim Al-Khatib at Beit Ummar village. Two workers for the rights group B`Tselem were beaten by the troops and a resident taken to medical treatment. After the troops left, villagers proceeded with the burial.

 

 

New film tackles military justice system in the West Bank - Joseph Dana - +982 - A new film by Israeli director Ra’anan Alexandrowicz tackles the issue of military courts in the West Bank like it has never been investigated on film.

 

 

Where are the Palestinians? - Mairav Zonszein - Over the last few weeks, media in this region was filled with images of people from all over the Western world holding up Palestinian flags and chanting “Free Palestine.” We’ve heard from the likes of Americans, like prize-winning author Alice Walker and former CIA official Ray McGovern (both passengers on the US boat to Gaza) about the importance of standing up for Palestinians in Gaza; we’ve heard about hunger strikes by Spanish and American citizens stuck in Greece after their boats were not allowed to sail; and we’ve seen videos of activists landing in Ben Gurion airport, declaring their intention to visit the occupied West Bank, being accosted by an Israeli mob and then detained and deported, all while chanting “Free Palestine.” All these events have enormous significance as symbolic acts. They demonstrate to the world, through mass-coordinated events, the de facto command Israel has over the entire territory from the Jordan River to the Mediterranean Sea and all its points of access, whether by land, air or sea. They also demonstrate the lengths to which Israel will go to maintain its control and the hysteria it generates on the home front in order to disguise its own political calculations as matters of security. >>>

 

 

Postcard from Palestine

 
 

Israel and 9-11

 


19.7.2011
 

 

Angriff auf die Meinungsfreiheit - Israelische Regierung unterdrückt kritische Stimmen im eigenen Land - Jody Williams und Rachel Giora (IPS) - Während die Welt den sogenannten arabischen Frühling und dessen Ausbreitung im Nahen Osten verfolgt, häufen sich beunruhigende Anzeichen, daß sich Israel entschlossen haben könnte, grundlegende zivile Rechte abzuschaffen. Jene Stimmen, die für Gerechtigkeit und Gleichheit für die Palästinenser eintreten, sollen zum Schweigen gebracht werden. Zuletzt hat Israel versucht, die Berichterstattung über die Gazaflottille in den internationalen Medien zu unterdrücken. Das staatliche israelische Pressebüro hatte eine Warnung an internationale Medienorganisationen herausgegeben. In dieser wurde die Beschlagnahmung von Presseausrüstung angekündigt und teilnehmendes Medienpersonal mit Deportation und zehnjähriger Verbannung aus Israel bedroht >>>


Arab MK stripped of further parliamentary privileges for role in Gaza flotilla - Balad MK Hanin Zuabi will no longer be allowed to address Knesset or vote in committee debates; last year, she lost her diplomatic passport, entitlement to aid for legal assistance, and right to visit countries without ties to Israel. - Jonathan Lis - Israeli Arab MK Hanin Zuabi will be stripped of her right to address the Knesset and to participate in committee votes until the end of this parliamentary season, the Knesset Ethics Committee ruled on Monday. >>>
 

Meinungsfreiheit, Zensur, Lücken + Manipulation im Nahostkonflikt - Die Hasbara Abteilungen >>>
Die wichtigsten Manipulatoren in der BRD und außerhalb >>>
Aktuelles zum Thema - Chronologie >>>
Die Hasbara Abteilungen in Aktion - Beispiel "die Linke" >>>

 
 

Interview mit Sari Nusseibeh:"Menschliche Werte einen, religiöse trennen!" - Der bekannte palästinensische Philosophieprofessor und Träger des Lew-Kopelew-Preises, Sari Nusseibeh, plädiert im Interview mit Mohanad Hamed und Adham Manasreh für eine pragmatische Lösung des Nahostkonflikts, insbesondere in der Flüchtlingsfrage – und erklärt, warum die Militarisierung der zweiten Intifada den Interessen der Palästinensern schadet. >>>

Qantara-Dossier- Israelisch-palästinensischer Dialog >>>

 
 

Gastbeitrag von Nabil Shaat - Palästina braucht Europas Hilfe – jetzt - Freiheit können die Palästinenser nur erlangen, wenn sich die internationale Gemeinschaft einmischt. Israel unter Netanjahu baut stets nur Hemmnisse auf. Aus dem arabischen Frühling ist Sommer geworden, und Menschen in aller Welt zollen Beifall, wie sich die Freiheitsidee ausbreitet. Die Palästinenser applaudieren ebenfalls, aber fragen sich: Wie können wir unsere Freiheit gewinnen? Kann es sein, dass die internationale Gemeinschaft die Freiheit unserer Nachbarn unterstützt, während sie nichts tut, uns dabei zu helfen, in unserem eigenen, freien Land zu leben? >>>

 
 

TU - Motoren für den Tod. - Israelischer Kampfpanzer Merkava 4 (Mk4): Motor: MTU MB 873 12-Zylinder-Diesel 1103 kW (1500 PS). Treibstoff: 1200 l. Gewicht: 65 t. Länge 9,06 m mit Kanone. Breite 3,7 m. Höhe 2,66 m. Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h. Reichweite: 500 km. Grabenüberschreitfähigkeit: 3,5M. Besatzung: 4 Mann. Bewaffnung: 1 x 120-mm-Glattrohrkanone und 2 × 7,62-mm-MG und 1 × 12,7-mm-koaxial-MG und 1 × 60-mm-Mörser. - Der Mk 4 ist die neuste Version der Merkava-Serie. (...) Der Panzer verfügt außerdem über ein achsparalleles 12,7-mm-MG, das es der Besatzung ermöglicht, ungepanzerte Ziele zu bekämpfen, ohne den Panzer verlassen zu müssen. Das interne MG und die hintere Luke wurden besonders im Straßenkampf eingesetzt. >>>

 
 

OneVoice bespricht Lektionen des Arabischen Frühlings für Israel und Palästina - Die Führer der Bewegung OneVoice Movement [http://www.onevoicemovement.org ] besprachen anlässlich der Royal Society for the Arts [http://www.thersa.org ] am Donnerstag die Lektionen aus den Protesten in der arabischen Welt 2010-2011 und das Potenzial zur Mobilisierung der Bevölkerung als treibende Kraft für den Frieden zwischen Israel und Palästina >>>

 
 

Friedens-Impulse von unten - Friedensforscher Johan Galtung mit harscher Kritik an den USA - Mit einer Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz startete am Samstag die „Friedensstadt Tübingen“. Viele Redner erhoben ihre Stimme für den Frieden und gegen Krieg – und vor allem gegen die „imperialistischen USA“. >>>

 
 

Politische Performance - Kunststempel für Palästina - Der Künstler Khaled Jarrar aus Ramallah verteilt am Checkpoint Charlie Einreisestempel für Palästina. Kollegen und Touristen sind angetan von der Aktion. - Dena Kelishadi - Der Amerikaner Tom Levy wirbt am Checkpoint Charlie für seine Stempel-Souvenirs: "Stamps, Ladies and Gentlemen, stamps!" In Retro-Uniform der US-Grenzsoldaten steht er am ehemaligen DDR-Grenzübergang und witzelt mit den Passanten. Ein Tourist kauft Levy für fünf Euro ein kleines Stück Papier ab, ein nachgedrucktes DDR-Reisedokument mit gefakten Einreisestempel des US-amerikanischen Sektors. Ein paar Meter entfernt steht Khaled Jarrar. Auch er verteilt Stempel, allerdings für null Euro. Der Künstler spricht die Touristen mit seinem Angebot an: "Für den Staat Palästina habe ich diesen Stempel entworfen. Darf ich Ihren Pass stempeln?" >>>

Khaled Jarrar: “State of Palestine” >>>
Künstler schafft Einreisestempel für Palästina >>>
Vita von Khaled Jarrar >>>

 
 

B'Tselem - New report: No Minor Matter - The report, published today (Monday, 18 July) reveals for the first time official data on treatment of Palestinian minors in Israeli military court system in the West Bank: 93% of all minors convicted of stone throwing were given jail sentences. The report shows how that the rights of these minors are violated severely throughout the criminal justice process.

Israel verurteilte 800 minderjährige Palästinenser wegen Steinewerfens >>>

Jugend vor Militärgerichten in Israel >>>
Mit 12 in den Knast ohne Bewährung >>>

Palästinenserkinder werfen Steine – und landen vor Militärgericht >>>
 

 
 

Confused Strategy - How the PA Sold Out Palestinian Unity - Ramzy Baroud - If you happen to be a Palestinian government employee, chances are you will receive only half your usual salary this month. The other half will only be available when international donors find it in their hearts to make up for the huge shortage of funds currently facing the Palestinian Authority (PA). With a deficit standing at around $640 million, the PA government of Prime Minister Salaam Fayyad is experiencing one of its worst ever financial crises. >>>

 
 

A Palestinian East Jerusalemite’s view of the joint march - Jalal Abukhater - The writer, a resident of East Jerusalem, does not favor a two-state solution, but the joint demonstration did leave him hopeful that Palestinians and Israelis can work together for a better future. Less than a week ago, I started reading on Twitter that there will be a large demonstration organized by Israeli Leftwing activists in Jerusalem protesting the new Boycott Bill and Israeli occupation of Palestinian Occupied Territories. I expected that activists will challenge the anti-Boycott law and chant for BDS or call for Settlement boycott as well as chanting for a Palestinian state, I was wrong. >>>

 
 

Rabbi Marvin Hier Inductions to the Hall of Shame. - Sami Jamil Jadallah - Rabbi Marvin Hier, dean and founder of the Simon Wiesenthal Center in Los Angeles, the little man of little mind should be the last one to give advice on how to achieve peace in the Middle East. Together with Eli Wiesel, Marvin Hier are in a class of their own, hypocrites and racists to the core, and should be permanent members of the Hall of Shame. Rabbi Marvin Hier, the head of the Simon Wiesenthal Center in Los Angeles, and organization dedicated to the tracking of Nazis and fighting “anti-Semitism” is also the man and the organization that is the sponsor of the “Jewish Museum of Tolerance and Center for Human Dignity” to be built on the ancient ruin of centuries old Muslim cemetery in Jerusalem. >>>

 
 

Jewish settlers are terrorising Palestinians, says Israeli general - Catrina Stewart - A senior Israeli army commander has warned that unchecked "Jewish terror" against Palestinians in the occupied West Bank threatens to plunge the territory into another conflict. >>>

 
 

Lia Tarachansky: Israeli MK – “anti-Boycott Law threatens democracy” -  Lia Tarachansky >>>
 

Israeli MK: "anti-Boycott Law Threatens Democracy"

 
 

Zochrot Tour al-Birwa

 
 

ahava_demo_london_16July2011

 
 

WeDivest Nationwide Flash Mobs call on TIAA-CREF to stop profiting from Occupation

 
 

 Israeli Water Company Destroys Palestinian Irrigation Pipes

 
 

Daughter of Mossad Chief: I Refuse to Enlist in the Israeli Military

 


18.7.2011
 

 

„Dialog ist kein Mittel zum Frieden“ - Ein Interview mit Bernard Sabella - pdf - Dr. Bernard Sabella ist einer der bekannten Christen Ost-Jerusalems. - (...) Es scheint, als hätten die israelische Führung vergessen, dass das Land von zwei Völkern bewohnt wird und dass die Option auf eine Zwei-Staaten-Lösung Geschichte wäre. Das führt dazu, dass auch Palästinenser wieder zur Position finden, dass wir uns in einem Konflikt über das ganze Land befinden, über das gesamte historische Palästina. (...) Die internationalen Kräfte haben ganz klar versagt. Einerseits werden Wirtschafts- und Infrastrukturaufbau in Palästina unterstützt. Das hilft uns im Bau unserer Institutionen, aber es macht uns alle auch abhängig und lässt uns keine freie Wahl mehr. Auf der anderen Seite haben es die internationalen Mächte nicht geschafft, eine für beide Seiten akzeptable politische Lösung nach vorne zu bringen; eine Lösung, die den Palästinensern zumindest ein Minimum an Gerechtigkeit zusteht und den Israelis die Sicherheit gibt, die sie stets einfordern. Aber je länger die internationale ökonomische Unterstützung ohne eine parallele politische Rolle fortgesetzt wird, desto mehr präsentieren manche Entscheidungsträger in Israel die Angelegenheit der palästinensischen Gebiete, speziell in Bezug auf die Westbank, als interne israelische. Dementsprechend macht Israel, was es will, während von der internationale Gemeinschaft erwartet wird, die Rechnung zu bezahlen. Diese Situation ist nicht haltbar und ist anfällig  >>>

 
 

Zermürbung mit System - Elisabeth Zoll - Ist Jerusalem die ungeteilte Stadt der Juden? Teile der israelischen Regierung behaupten das. Eine Nichtregierungsorganisation hält dagegen. Sie wendet sich gegen den Abriss palästinensischer Häuser. Jeff Halpers Arm zeigt die Scheidelinie: "Achten Sie auf die Farben!" Über einem Hügel auf der linken Seite des Stadtpanoramas stehen zwischen den Häusern grüne Bäume. Dann ein harter Schnitt. Rechts: Staubgraues Land. Jeff Halper sagt: "Das ist Ostjerusalem. Dort wohnen die Palästinenser." Die Trennung zwischen West- und Ostjerusalem lässt sich mit bloßem Auge erkennen. >>>

 


Global BDS Movement
9. Juli 2011: Aufruf zur sofortigen Verhängung eines umfassenden militärischen Embargos gegen Israel! - Besetztes Palästina – Während der Arabische Frühling für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit die Kollaboration der Regierungen der Welt mit den autokratischen und unterdrückerischen arabischen Regimen aufgedeckt hat, setzen viele Staaten und Firmen ihren business-as-usual Waffenhandel und ihre militärische Kooperation mit Israel ungebrochen fort. Die Zusammenarbeit mit Israel wird aufrecht erhalten – trotz der von Israel systematisch eingesetzten massiven und tödlichen Gewalt gegen Palästinenser und andere arabische Zivilisten, einschließlich Schulkindern und friedlichen Aktivisten, trotz der zunehmend brutalen Kolonialisierungspolitik gegen die palästinensische Bevölkerung und trotz der fortgesetzten eklatanten Verstöße gegen internationales Recht. >>>
 

Parlament muss U-Boot Subvention stoppen - pax christi fordert Bundesregierung zu politischer Konfliktlösung statt Waffenhilfe auf  - "Jetzt ist das Parlament gefragt. Der Deutsche Bundestag kann und muss die deutsche Subventionierung eines weiteres U-Bootes für Israel verhindern. Mit der Ablehnung des "Einzelplan 60" im Haushaltsentwurf für 2012 können alle Fraktionen beweisen, ob parlamentarische Kontrolle den deutschen Rüstungsexport stoppen kann." erklärt pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann heute in Berlin.
"Mit dieser U-Boot Lieferung an Israel setzt die Bundesregierung weiter auf Aufrüstung und heizt damit den Konfliktherd Naher Osten an. Israel will Besatzungsmacht bleiben und zeigt sich immer uneinsichtiger an einer politischen Konfliktregelung mitzuwirken. Die israelische Regierung setzt auf militärische Dominanz. Statt sich für eine Lösung einzusetzen, die beiden Völkern Perspektive bietet, leistet die Bundesregierung Waffenhilfe. Die Atommacht Israel kann dieses U-Boot mit atomaren Raketen bestücken und damit die Rüstungsspirale in der Region weiter treiben." kommentiert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler.
Spiegel-Online berichtet heute über die Pläne der Bundesregierung, ein weiteres U-Boot für Israel mit 135 Millionen  Euro zu subventionieren. Dort heißt es, im Entwurf des Bundeshaults 2012 werde die Ausgabe als "Beitrag zur Beschaffung von Verteidigungssystemen für Israel" im Einzelplan 60 ("Allgemeine Bewilligungen") aufgeführt.
Information: Christine Hoffmann ist ebenfalls eine von drei Sprechern der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel". Mehr zur Kampagne finden Sie im Internet unter www.aufschrei-waffenhandel.de - Ansprechpartner für die Presse bei pax christi: Generalsekretärin Christine Hoffmann - www.paxchristi.de
 

 

Wir haben den Nerv der Zeit getroffen“ - Interview zum Kairos Palästina Dokument -  Lukas von Nordheim, gegenwärtig tätig bei der Friedrich-Ebert Stiftung in Ostjerusalem, sprach mit Rifat Odeh Kassis, dem Koordinator und Sprecher von „Kairos Palestine“ über das Dokument. Der aus der Nähe von Bethlehem stammende Kassis leitet unter anderem die NGO „Defence for Children International“, die sich für Kinderrechte weltweit einsetzt. - Herr Rifat Kassis, was sind die drei wichtigsten Aspekte des Dokuments „Kairos Palästina – Ein Moment der Wahrheit: Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus dem Herzen des palästinensischen Leidens“, das christliche Palästinenser unter Ihrer Leitung im Dezember 2009 veröffentlicht haben? - Rifat Odeh Kassis: Die drei wichtigsten Unterschiede von Kairos zu anderen Dokumenten sind: Es ist auf Arabisch geschrieben, es richtet sich an unser Volk, und es ist kein diplomatisches Dokument. >>>

 
 

Deutsche Finanzhilfe für U-Boot-Kauf - Israels sechster "Delfin" - Noch steht der Segen des Bundestags für eine erneute Finanzhilfe für Israels U-Boot-Flotte aus. Militärexperten befürchten, dass Israel die Boote nuklearwaffenfähig macht. - Die Bundesregierung will Israel beim Kauf eines sechsten Dolphin-U-Bootes unterstützen. Das sei laut Spiegel beim ersten Israel-Besuch von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) vergangene Woche bekannt geworden. Im Haushaltsentwurf für 2012 sind 135 Millionen Euro eingestellt, mit denen in den nächsten vier Jahren der Kauf von "Verteidigungsgütern" durch Tel Aviv bezuschusst werden soll. >>>

 

»Gaza, wir kommen!« - Französische »Dignité« hat am Samstag griechischen Hafen verlassen - Karin Leukefeld - Gaza, wir kommen!« Mit dieser Botschaft ist das französische Boot »Dignité/Karam« (Würde) seit Samstag morgen auf dem Weg in den von Israel belagerten Gazastreifen. Das Schiff ist Teil der Free-Gaza-II-Flotte »Mensch bleiben« >>>

Gaza-bound ship carrying pro-Palestinian activists sets sail from Greece - Ten activists head to Gaza aboard the French Dignite-Al Karama ship, regarding themselves as representatives of the entire abortive flotilla. - Amira Hass - SOMEWHERE IN THE EAST MEDITERRANEAN – On Saturday evening a Gaza-bound boat left Greek territorial waters. Its 10 participants regard themselves as representatives of the entire abortive flotilla to Gaza, and are determined to exhaust all possibilities in order to reach their destination, or at least carry out the symbolic act of protesting the blockade. They are well aware of the Lilliputian dimensions of their venture, compared with the massive impact organizers had initially planned to have with the 10-odd vessel flotilla. >>>
 

Aktuelles + Dokumentation: - Gaza Freedom Flotilla 2 -  2011 >>>
Dokumentation "Willkommen in Palästina" am 8.7.2011 >>>

 

Leserbrief zu: Eine Herzensangelegenheit >>>

Sehr geehrte Damen und Herren der Leserbrief-Redaktion. Über Ihren o.a. Artikel habe ich mich gefreut. Zeigt er doch, wie in der politisch fast hoffnungslosen und asymmetrischen Machtsituation in Israel / Palästina es einzelnen Menschen gelingen kann, eine Atempause des Friedens zu schaffen. Nur eine Bemerkung Ihres Artikel-Schreibers möchte ich korrigieren: Israel ist nicht nur in den Augen der Palästinenser eine Besatzungsmacht. Ich darf auf die UNO-Resolutionen Nr.242 (1967) und 338 (1973) sowie auf den Expertenbericht des UNO-Menschenrechtsrates von 2007 hinweisen, in denen klar von der Besetzung der palästinensischen Gebiete durch Israel gesprochen wird. Hier sei auch der Aufruf des Ökumenischen Rates der Kirchen(ÖRK) von 2001 zu beachten, in dem zur Beendigung der rechtswidrigen Besetzung Palästinas aufgerufen wird. In der Hoffnung, dass Sie das den Lesern des Südkuriers nahebringen können, verbleibe ich mit freundlichen Grüssen. W.Behr  13.7.2011

 

 

Israelis cannot make the Gaza reality disappear - I admit I overestimated the strength of Greece’s democracy. Or let me put it this way: I didn’t see how thin the varnish of what we call Israeli democracy really is. - Henning Mankell - I will try to summarize this year's Gaza flotilla. Everyone knows that the goal this time was to return with more unarmed ships and a more representative selection of people and organizations. Last but not least, we would return with more MPs. We succeeded in organizing this. But suddenly this peaceful protest against the illegal Israeli blockade turned into a Greek tragedy, as if a modern-day Euripides had conceived it. Obviously we had predicted that the Israeli army might use a tactic that prevented the flotilla from leaving foreign ports. We assumed that Israel, as always, would claim that it could do whatever it wanted. And it can, as long as it is protected and financed by the United States. >>>

 

 

Trial Updates - Rachel Corrie’s parents say Israel withholding evidence in wrongful-death suit - At the conclusion of a 16-month-long trial concerning the 2003 death of their daughter, the parents of American activist Rachel Corrie accused Israel’s military of failing to turn over key surveillance video taken at the Gaza Strip field where Corrie was run over by an Israeli military bulldozer. At a news conference Monday in Jerusalem, the Corrie family >>>

 

 

Ending Gaza's Isolation: Siege Must Be Broken - Movement to break the siege is notable for its effectiveness. (US Boat to Gaza) - Steve Fake - The Israeli closure imposed upon the Gaza Strip is approaching its fifth year, 'choking off any real possibility of economic development,' in the words of the International Committee of the Red Cross (ICRC). Contrary to attempts to whitewash the humanitarian situation in the Gaza Strip, the blockade has created rampant unemployment, poverty, and unparalleled degradation of the medical system. The stated rationale for the Israeli siege is to prevent the importation of goods that would provide support for the ruling Hamas party. The reality has prompted the ICRC, not known for overstatement, to call it “collective punishment” - a war crime under the Fourth Geneva Convention. The recent halting and partial opening of the Rafah Crossing, while welcome, only applies to the (still restricted) movement of people, rather than supplies, and will not ease the humanitarian situation.  >>>

 

 

Israeli Soldiers Running Away

 
 

Luxury villas to replace ancient Arab village near Jerusalem

 
 

The song they don't want you to hear -- don't let the BBC censor Palestine!

 


17.7.2011
 

 

Dinge, die man sagen kann – Dinge, die man nicht sagen kann - Faschismus an der Spitze

Ran HaCohen - Das Anti-Boykottgesetz wurde Montagabend verabschiedet. Viel ist gesagt worden, was die amerikanische Regierung – die immer blind für die Realitäten des Nahen Ostens ist -  als „interne Angelegenheit“ bezeichnet. Lassen Sie mich gerade hinzufügen: meine Leser mögen sich daran erinnern, dass es von jetzt an Dinge gibt, die mir nicht zu sagen erlaubt sind. Z. B. drückte ich mehrfach in der Vergangenheit meine Unterstützung für den Boykott der Siedlungsprodukte aus. Ich darf es nicht mehr. Ich sage nicht, dass ich vorher immer sagen konnte, was ich wollte. Für kritische Schreiber, die in Israel leben, war Selbstzensur unvermeidlich. Aber jetzt hat man eine offizielle Bestätigung vom israelischen Parlament bekommen: Israelis dürfen nicht mehr offen ihre Meinung aussprechen. Die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ schließt sich offen den „Demokratien“ rund herum an – wenn auch einige dieser „Demokratien“ versuchen, Demokratien zu werden.. Wir bleiben zurück. Oder besser: wir bewegen uns rückwärts. Sehr schnell. Das Gesetz könnte vom Obersten Gerichtshof Israels abgelehnt werden, aber dies  wird die faschistische Koalition nur anspornen, das Gericht in Schranken zu halten, wie es das schon seit Jahren tat. Unterdessen entfernte Gush Shalom, das vor Jahren den Boykott der Siedlungswaren initiierte, die Liste mit den Produkten von seiner Website. „Wir können es uns nicht leisten, weiterhin die Liste zu veröffentlichen“, sagen sie.  Die viel vorherrschendere Peace Now-Bewegung andrerseits, die niemals vorher den Boykott unterstützt hat (zu „kontrovers“) erkennt jetzt die  Ausschreitung der Linken und versucht, daraus Kapital zu schlagen. >>>
 

Empathie gegenüber der palästinensischen Seite erzeugt nur Hass und Misstrauen

 Gideon Levy - Der Marsch am 15. Juli von der Solidaritätsbewegung für palästinensische Unabhängigkeit geplant, wird sicherlich eine hässliche Welle von Drohungen gegen Juden bewegen, die es wagen, vom Konsens abzuweichen: jene, die ihre Verbindung mit dem palästinensischen Wunsch ausdrücken, die Besatzung zu beenden und einen unabhängigen Staat zu errichten. Im Israel von 2011 wird jede Bekundung elementarer menschlicher Empathie gegenüber der palästinensischen Seite, jedes Bekennen von Verständnis für ihre Hoffnungen und Prioritäten einen Schwall von Hass und Misstrauen entgegenschlagen und wachsende Belagerungsmentalität. Wie wir so weit gekommen sind, ist eine (große) Frage, aber da wir schon mal hier sind, sollten wir uns an einen anderen Marsch erinnern >>>

 

 

Unterstützt Israel eine Lieferung von deutschen Panzern an Saudi-Arabien, wie es das Kanzleramt bekundet? Einige Abgeordnete der Union glauben das nicht. Sie fühlten sich „nicht sauber informiert“ (...) Israel steht dem Geschäft wohl skeptisch gegenüber - In einem Gespräch mit dem stellvertretenden israelischen Außenminister Danny Ayalon gewann Wellmann vielmehr den Eindruck, Israel stehe dem Geschäft zwar nicht ablehnend, aber skeptisch gegenüber. Der ehemalige israelische Botschafter in Berlin, Schimon Stein, warnte Deutschland davor, das Panzergeschäft mit israelischen Sicherheitsinteressen zu rechtfertigen. „Israel soll kein Alibi sein“, sagte Stein, „weder für noch gegen“ das Panzergeschäft. >>>

 

 

Pressemitteilung der internationalen Free-Gaza-Bewegung - Das französische Schiff Dignité der Freedom-Fottille 2 verlässt Griechenland - Gaza, wir kommen! - freegaza.org, 16.07.2011

Das französische Schiff "Dignité/Karama" hat die griechische Insel Kastellorizo am Samstag, 16.07.2011 gegen 8.30 Uhr verlassen und fährt Richtung Süden. Die zehn Passagiere an Bord betrachten sich als Repräsentanten der Freedom-Flottille 2 unter dem Motto "Menschlich bleiben". Der Rest der Flottille ist in verschiedenen griechischen Häfen mit bürokratischen Behinderungen, Sabotage, plötzlichen Restriktionen und den Entzug der Flaggen festgehalten worden.

Die Dignité, die unter französischer Flagge fährt, hatte Korsika am 25. Juni verlassen und war in den letzten Wochen in griechischen Gewässern. Nun hat es diese verlassen und wird bislang nicht von der griechischen Küstenwache oder Marine verfolgt. Unter den Delegierten an Bord ist Jacqueline Le Corre, Mitglied der französischen kommunistischen Partei, Jean Claude Lefort, ehemaliges Mitglied, des Europäischen Parlaments, und weitere Repräsentanten der kanadischen, französischen, griechischen und schwedischen Initiativen im Rahmen der Freedom-Flottille 2. An Bord der Dignité sind außerdem die renommierte israelische Journalistin Amira Hass, die für Haaretz berichtet, und eine Team des Fernsehsenders Al-Jazeera (siehe unten für die vollständige Liste der Passagiere).

Kastellorizo, weit im Osten des griechischen Archipels, ist nur wenige Meilen vom türkischen Festland entfernt. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung von Kastellorizo flüchtete während des zweiten Weltkrieges nach Gaza, wo sie jahrelang blieben. Der derzeitge Bürgermeister der Insel, Paul Panigiris, wurde in Gaza geboren, und hat wie viele andere Menschen von Kastellorizo starkes Mitgefühl für die Menschen, die sie einst aufnahmen und die jetzt unter Belagerung sind.

Die Aktion der Dignité ist keine Mini-Version der Freedom-Flottille 2, sondern die erste Welle, der weitere folgen. Es ist eine Signal an die israelische Regierung, an die internationale Gemeinschaft und an die belagerten Menschen in Gaza: Die internationale Free-Gaza-Bewegung und die Koalition der Freedom-Flottille 2 geben nicht auf, bis die unmenschliche und rechtswidrige Blockade von Gaza aufgehoben ist.

Gaza, wir kommen!

http://www.freegaza.org  - http://www.witnessgaza.com  - http://www.freedomflotilla.eu kontakt@freegaza.de Web: http://www.freegaza.de

Passagiere der Dignité:

  • Stéphan Corriveau, Koordinator des kanadischen Schiffs nach Gaza

  • Dror Feiler, Sprecher der Initiative Schiff nach Gaza, Schweden, Präsident der European Jews for a Just Peace, Künstler, Musiker, Komponist

  • Jérôme Gleizes, Frankreich, Europe Ecologie Les Verts

  • Jacqueline Le Corre, Frankreich, Médecin-Collectif 14 de soutien au peuple palestinien, Mitglied der französischen kommunistischen Partei

  • Jean Claude Lefort, ehemaliges Mitglied des europäischen Parlaments, französische kommunistische Partei, PCF

  • Claude Léostic, Sprecher der Initiative Ein französisches Boot nach Gaza

  • Yamin Makri, Frankreich, Collectif 69 de soutien au peuple palestinien

  • Omeyya Naoufel Seddik, Tunesien, Fédération des Tunisiens pour une citoyenneté des deux rives (FTCR), und Ligue tunisienne des Droits de l'Homme (LTDH), Phd in Political Science

  • Thomas Sommer-Houdeville, Sprecher der Inititaive Ein französisches Boot nach Gaza, Forscher, Politikwissenschaften, Mittlerer Osten Studien, am Institut francais du proche Orient

  • Vangelis Pissias, Sprecher der Initiative Schiff nach Gaza, Griechenland, Professor an der technischen Universität von Athen

  • Amira Hass, israelische Journalistin, Haaretz

  • Ayyache Derradji, Journalist von Al Jazeera

  • Stéphane Guida, Kameramann von Al Jazeera

  • Zacharia Stylianakis, Kapitän

  • Hilaire Folacci, Seemann

  • Yannick Voisin, Seeman

  • Jo Leguen, Navigator

 

Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert Stiftung - pdf - Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010 - Oliver Decker, Marliese Weißmann, Johannes Kiess, Elmar Brähler ....(Demnach liegt Gesamtanteil der Bevölkerung mit antisemitischen Einstellungen in Westdeutschland bei 9%, bei den Anhängern der LINKEN sind es 2,9%, bei der SPD 8,1% und bei der CDU 11,7% (Seite 82-85) >>>

 

 

Audio und Text - Gemeinsame Stimme - Protestmarsch von Israelis und Palästinensern - Fredy Gareis - Die Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern stagnieren. Die Palästinenser wollen vor die UN ziehen, um dort für die Anerkennung als Staat zu kämpfen. Auch auf der unbürokratischen Ebene regt sich Protest. Juden und Araber demonstrieren gemeinsam. Der junge Mann mit der grünen Kippa auf dem Kopf hat schon einige Demonstrationen organisiert, doch keine war so groß wie diese hier. Mehr als tausend Menschen haben sich am Jaffa Gate, einem der Zugangstore zur Jerusalemer Altstadt am gestrigen Freitag eingefunden. >>>

 

 

 
 

 
 

 
 

Gaza rejects Greek offer to deliver humanitarian aid as it stops the freedom flotilla - the Free Gaza Movement - The following letter was delivered to the Greek Government on July 12, 2011 making it clear that the people of Gaza seek freedom and respect for their human rights, including their right to lead a dignified life, not charity. Seemingly deaf to their call, yesterday a spokesman for the Greek Ministry of Foreign Affairs, Mr. Delavekouras, repeated the Greek Government's "generous offer" to deliver limited humanitarian aid to the people of Gaza - instead of helping them gain the freedom that is rightfully theirs. We, members of Palestinian civil society in Gaza, have been watching the actions your government has taken to block Freedom Flotilla 2 from setting >>>

 
 

Somthing your Zionist media wont tell you..

 
 

Naeim Giladi - 11-07-94 Original air date

 
 

 


16.7.2011
 

 

DIE ZUKUNFT – tatsächlich die Gegenwart – der israelischen Demokratie ist in Zweifel gehüllt.. - Uri Avnery - (...) Ich habe immer warnend darauf hingewiesen, dass unsere Demokratie sehr dünne und zarte Wurzeln hat und eine sorgfältige Pflege braucht. Wo kamen die Juden denn her, die Israel gründeten und hier aufwuchsen. Aus der Diktatur des britischen Hochkommissars, des russischen Zaren, der Diktatur des Proletariats, des Königs von Marokko, aus Pilsudskys Polen und ähnlichen Regimen. Diejenigen von uns, die aus demokratischen Ländern wie der Weimarer Republik oder den USA kamen, waren eine winzige Minderheit. (...) Einige behaupten, dass mit der Besetzung der palästinensischen Gebiete, die seit 1967 unter harschem Militärregime ohne die geringste Spur von Demokratie und Menschenrechten lebten, diese Situation schon zu einem Ende kam.  >>>


„Das Boykott-Gesetz verwandelt die Diktatur der Siedler in die Grundlage des israelischen Gesetzes.“ - „Uri Avnery, wird das Boykott-Verbotsgesetz Sie dazu bringen, nicht mehr zum Boykott der Siedlungen aufzurufen?“ - Uri Avnery, einer von Israels prominentesten linken Aktivisten und der Gründer der Gush Shalom Friedensbewegung, ist einer der lautstärksten Kritiker des sog. „Boykott-Gesetzes“. Dieses Gesetz, das die Unterstützung der Regierung hat, würde verschiedene Sanktionen auf  jede Person oder Organisation legen, die öffentlich zu einem wirtschaftlichen, kulturellen und akademischen Boykott Israels im allgemeinen oder der Siedlungen im Besonderen aufruft. Es war  für diesen Abend  die letzte Billigung in der Knesset angesetzt, obwohl durch ein last-minute Problem die Abstimmung hätte aufgeschoben werden können. Uri Avnery, wird das Boykott-Gesetz Sie dazubringen, nicht mehr zum Boykott von Waren aus Siedlungen aufzurufen? „Das Boykottgesetz ist ein raffiniertes Gesetz. Es legt nicht kriminelle Sanktionen auf jemanden, der zum Boykott der Siedlungen aufruft. Wenn es dies täte, hätten wir nicht das geringste Problem; wir würden ins Gefängnis gehen. Stattdessen verurteilt das Gesetz jeden, der zum Boykott aufruft, zu einer Geldstrafe von Millionen Schekel als Kompensation für die Siedler.  >>>
 

Boykottgesetz in Israel heftig umstritten (SB) - Wirft man die Frage auf, wie die ungebremste Verschiebung von Politik und Gesellschaft ins rechte Lager in Israel selbst wahrgenommen und bewertet wird, erhält man angesichts der aktuellen Kontroverse um das jüngst verabschiedete Boykottgesetz einen aufschlußreichen Einblick. Bedenken, daß mit diesem Schritt eine weitreichende Demontage ohnehin fragiler demokratischer Grundprinzipien betrieben werde, reichten bis hinein ins Kabinett und konservative säkulare Kreise. Daher muß man davon ausgehen, daß diese Entwicklung nicht nur sehenden Auges, sondern mit Einverständnis weiter Teile der Mehrheitsbevölkerung vorangetrieben wird, was wiederum auch im Zusammenhang der Einschätzung aus deutscher Sicht zu denken geben sollte.   >>>


Gush Shalom klagt vor dem Obersten Gerichtshof gegen das Boykottgesetz - Pressemitteilung und Aufruf von Gush Shalom, Juli 2011 - Der Schattenblick erläutert: Trotz umfangreicher Kritik, angefangen von israelischen Menschenrechtsorganisationen bis hin zur israelischen Rechten, verabschiedete die Knesset am Montag das sogenannte Boykottgesetz. Eingebracht worden war es von der regierenden Likud-Partei, Ministerpräsident Netanjahu und einige Mitglieder seiner Regierung blieben der Abstimmung allerdings fern. Diesem Gesetz zufolge müssen sowohl Israelis als auch in Ostjerusalem lebende Araber mit einer Schadenersatzklage unter anderem dann rechnen, wenn sie zum Boykott von Waren aufrufen, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland produziert wurden. Wieweit dieses Gesetz die wohl beabsichtigte Abschreckung nach sich ziehen wird, läßt sich noch nicht absehen. Die unmittelbare Reaktion einiger israelischer Menschenrechtsorganisationen war die Inangriffnahme einer Klage vor dem Obersten Israelischen Gerichtshof. "Peace Now", eine Organisation, die bislang Boykottaufrufen gegen Waren aus den Siedlungen skeptisch gegenübergestanden hatte, nahm dieses Gesetz gar zum Anlaß, sich diesen als Zeichen des Protestes nun ganz offen anzuschließen. >>>


The boycott law is not only anti-Jewish, it is anti-Zionist - Yossi Sarid >>>
 

Israel's crackdown grows with boycott bill - Neve Gordon - Political change is slow. One doesn't go to sleep in a democracy and wake up in a fascist regime. The citizens of Egypt and Tunisia can attest to the fact that the opposite is also true: dictatorship does not become democracy overnight. Any political change of such magnitude is the result of a lot of hard work and is always incremental, indicating that there really is no single historical event that one can claim as the moment of conversion. There are, however, significant events that serve as historical milestones. >>>


Dokumentation: Neues Gesetz - Israel untersagt Boykottaufrufe gegen Waren aus den Siedlungen >>>

Dokumentation: BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen
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Gegenstimme: Ein Staat für Palästina – Was für ein Staat? - Christa Ortmann - Anfang Februar dieses Jahres kündigte die palästinensische Führung überraschend an, im kommenden September vor der UNO die Anerkennung Palästinas als selbständigen Staat und Mitglied der Staatengemeinschaft beantragen zu wollen. Am 4. April kam ebenso überraschend in Kairo das Versöhnungsabkommen von Hamas und Fatah unter ägyptischer Vermittlung zustande, eine wichtige Grundlage für diesen Antrag. Seither scheiden sich die Geister bzw. Regierungen an der Frage, ob und wie dieses Vorhaben zu unterstützen sei. Die USA und Deutschland bemängeln vor allem seine „Einseitigkeit“. Obama mahnte vor dem Kongress und dem American Israel Publik Affairs Committee (AIPAC) in zwei Grundsatzreden am 19. und 22. Mai einen palästinensischen Staat „auf der Grundlage“ der sog. Waffenstillstandslinie von 1967 an, bestätigte gleichzeitig Israels Recht auf einen „jüdischen Staat“ und forderte beide Seiten zu Verhandlungen auf. -Zwei Tage später lehnte Netanjahu in einer viel bejubelten Rede vor dem Kongress einen solchen Staat Palästina ab, beharrte auf Jerusalem als ungeteilter Hauptstadt Israels, reklamierte dauerhafte militärische Präsenz im Jordantal, verweigerte die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge und ist nur dann bereit, mit der Führung in Ramallah zu verhandeln, wenn das Versöhnungsabkommen mit der Hamas widerrufen wird. Mehr als 130 von 192 in der UNO vertretenen  >>>

 


Abgeschlagene Friedensmühe - Israels Grenzen (SB) - Interview mit Martin Forberg - Der Berliner Journalist Martin Forberg ist Vorstandsmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte. Er war im Rahmen des Projekts "Welcome to Palestine" nach Tel Aviv gereist, wo er wie 120 weitere Teilnehmer am Wochenende in einem israelischen Abschiebegefängnis festgehalten wurde. Sonntagnacht wurde er nach Deutschland ausgeflogen. Nach seiner Rückkehr hatte der Schattenblick Gelegenheit, ein Telefoninterview mit ihm zu führen. - Schattenblick: Wir haben den Eindruck, daß Regierung und Behörden Israels gegen das Projekt "Welcome to Palestine" schon im Vorfeld eine sehr offensive und weitreichende Strategie in Stellung gebracht und innovativ umgesetzt haben. Würden Sie diese Einschätzung teilen? Martin Forberg: Im Rahmen der Aktion "Willkommen in Palästina" ist es etwa 80 oder 90 Aktivistinnen und Aktivisten gelungen, in die palästinensischen Gebiete zu gelangen, wo das Projekt bis zum 18. Juli weitergehen soll. >>>
Foto - ©  Doris Ghannam

 

Bewegungen der Zivilgesellschaft gegen korrupte Politik - Lawrence Davidson - Der US-Historiker Professor Lawrence Davidson weist nach, dass die Blockade des Gaza-Streifens durch Israel und die Behinderung der Hilfsflotte für Gaza vom Völkerrecht nicht gedeckt sind. Im Kampf gegen die Unterdrückungspolitik Israels gibt es zwei Konfliktparteien: die Regierungen und die Zivilgesellschaft. Das jüngste Beispiel dieses Konflikts hat sich um das halbe Dutzend kleiner Schiffe entwickelt, die in griechischen Häfen festgehalten werden. Diese Schiffe, die humanitäre Hilfsgüter für die eineinhalb Millionen Menschen im Gaza-Streifen (s. http://de.wikipedia.org/wiki/Gazastreifen ) geladen haben, sind Instrumente einer Kampagne der Zivilgesellschaft gegen die Barbarei des Staates Israel. Die Kräfte, die sie zurückhalten, sind Instrumente von Regierungen, die von speziellen Interessen beeinflusst und durch politische Bestechung korrumpiert sind. >>>

 
 

Pressemitteilung : Europäische Juden für einen gerechten Frieden verurteilen die Aktionen Israels und ihrer Kollaborateure gegen Friedensaktivisten. - Die „Europäischen Juden für einen gerechten Frieden“ ( EJJP) gratulieren den Menschenrechts-Aktivisten der Free Gaza-Flotte für ihr tapferes Standhalten der Sabotageakte, des illegalen Enterns, der Übernahme ihrer Boote und die persönliche Diffamierung. Ihre Bemühungen, eine öffentliche Rettungsleine zum gefangenen Volk im Gazastreifen zu werfen, mag in einigen Punkten ihr Ziel nicht erreicht haben. Doch ist es den Aktivisten gelungen, die Tatsache aufzudecken, dass Israel seine illegale Blockade über der Bevölkerung des Gazastreifens aufrecht erhält, deren Menschenrechte verwirkt sind, während zu viele Regierungen sich darum drängeln, mit Israels anhaltenden Verwüstungen gleiche Sache zu machen, und indem sie dies tun, eine Politik der Beschwichtigung betreiben.
EJJP gratuliert weiter all jenen Aktivisten, die zum Ben-Gurion-Flughafen flogen (oder fliegen wollten ), um die besetzten Gebiete Palästinas zu besuchen. Die ganze Macht der israelischen Polizei, Regierung, Medien und der Öffentlichkeit wurde gegen Leute mobilisiert, deren einziges „Verbrechen“ es war, ehrlich den Zweck ihrer Mission auszusprechen. Wir machen auch auf die feige Komplizenschaft der kommerziellen Luftfahrgesellschaften aufmerksam, die Leute daran hinderten, ihr Ziel zu erreichen. Mit der Verweigerung des Rechtes der Palästinenser in ihren Häusern offen Gäste zu empfangen und diese Gäste zu dämonisieren, stellt sich Israel selbst in seiner Haltung als gefühllos und rassistisch gegenüber denen dar, über die es herrscht. Die Auswirkung der Kriminalisierung von Touristen in dieser Weise, zeigt, wie weit Israel vom demokratischem Verhalten entfernt ist und wie die Besatzung jede moralische Richtung, der sich Israel einst verpflichtete, verloren hat. (dt. Ellen Rohlfs)

 
 

Wie ähnlich sich Israel und Südafrika schon bei ihrer Gründung waren - Ronnie Kasrils - Weil Palästinenser ununterbrochen tausend Jahre im Heiligen Land lebten, hatte Verwoerd mit seinem Vergleich Recht. Beide, der Apartheidsstaat Südafrika und das zionistische Israel waren koloniale Siedlerstaaten, die auf der Grundlage der Enteignung des Landes und des Geburtsrechtes der einheimischen Bevölkerung geschaffen wurden. Dies ist - ohne dass man sich schämte - in Israels Fall seit der Zeit Herzls über Jabotinsky, Ben Gurion, Menachem Begin, Moshe Dayan bis Sharon dokumentiert worden.  >>>

 

 

Schulranzen für Palästinas Kinder - Wie die Jahre davor wollen wir auch in diesem Jahr unter dem Motto "Schulranzen für die Kinder in Palästina" eine Spendenaktion starten.

Mit 30,- Euro können Sie dazu beitragen, einem Kind in Palästina einen Schulranzen plus "Inhalt" zu schenken. Es ist auch möglich, mehrere Schulranzen zu spenden.

Mit dieser Aktion wollen wir möglichst vielen Kindern in Gaza und auf der "Westbank" eine kleine Freude machen. Danke für Ihre Unterstützung und Engagement. Fuad Hamdan

Bankverbindung: Dritte Welt Zentrum - Stichwort Schulranzen für Palästina
Bank für Sozialwirtschaft - Konto: 8831200 - BLZ: 70020500

 


Künstler schafft Einreisestempel für Palästina - Der Einreisestempel eines Staates im Reisepass ist Symbol für den Staat und gleichzeitig eine Erinnerung des Touristen an seinen Besuch im fremden Land. Doch für Palästina gibt es keinen Einreisestempel und auch keine Erinnerung im Reisepass. Dies wurde dem palästinensischen Künstler Khaled Jarrar bewusst und er gestaltete einen Einreisestempel für Palästina, den Touristen bei ihrem Besuch in Ramallah erhielten. In der kommenden Woche wird Jarrar jetzt auch in Berlin seine Kunstaktion vorstellen >>>

 

Interview mit Nasr Hamid Abu Zaid - Vielfältige Lesarten des Korans - Der ägyptische Korangelehrte Nasr Hamid Abu Zaid war einer der führenden liberalen Theologen im heutigen Islam. In seinem letzten Interview mit Yoginder Sikand sprach er über seine Arbeit und reflektiert über seine Bemühungen, eine humanistische Interpretation des Korans zu fördern. Wie gehen Sie bei Ihrer Arbeit mit den Aspekten der islamischen Tradition um, von denen Sie denken, dass sie heutigen Vorstellungen von Frauen- und Kinderrechten zuwiderlaufen? Nasr Hamid Abu Zaid: Jede Tradition hat sowohl negative als auch positive Aspekte. Die positiven Aspekte müssen weiter entwickelt werden, während die negativen besonders intensiv zu diskutieren sind, um festzustellen, ob es sich dabei wirklich um essentielle Elemente des Glaubens handelt oder um von Menschen nachträglich hinzugefügte. >>>

 

 

Where are the Palestinians? - Mairav Zonszein - Over the last few weeks, media in this region was filled with images of people from all over the Western world holding up Palestinian flags and chanting “Free Palestine.” We’ve heard from the likes of Americans, like prize-winning author Alice Walker and former CIA official Ray McGovern (both passengers on the US boat to Gaza) about the importance of standing up for Palestinians in Gaza; we’ve heard about hunger strikes by Spanish and American citizens stuck in Greece after their boats were not allowed to sail; and we’ve seen videos of activists landing in Ben Gurion airport, declaring their intention to visit the occupied West Bank, being accosted by an Israeli mob and then detained and deported, all while chanting “Free Palestine.” >>>

 
 

Thousands of Israelis and Arabs march in Jerusalem to support Palestinian independence - Several MKs participate in the 'March for Independence,' the first such Jewish-Arab event in 20 years. - Nir Hasson - Approximately 2,000 Palestinians and Israelis took part in the "March for Independence" Friday, calling for the recognition of a Palestinian state. Although the organizers of the march issued a statement saying the march was carried out peacefully, police had to intervene and separate right-wing and left-wing activists. >>>

 

 

The other Jerusalem march - The Friday march is meant to be a joint demonstration by the peace-seekers of both Israeli and Palestinian nations. - Haaretz Editorial - On Jerusalem Day last month, tens of thousands of youngsters active in the religious Zionist movement marched from the city's Sheikh Jarrah neighborhood to the Western Wall Plaza in what is known as the Flag Parade. Some turned the march into a frightening demonstration of nationalism, racism and violence. Today, this route will be followed in reverse by another march that is the opposite of the rightists' march. Instead of calling for death (to the Arabs ), it will raise a joint cry for life - for an end to the occupation and recognition of Palestinian independence. >>>

 

 

Opinion: Co-Resistance vs. Co-Existence - Maath Musleh - For decades, many powers worked on portraying the Palestinian-Israeli conflict as a problem of co-existence. Millions have been pumped into co-existence projects, projects that have just reinforced relations between the oppressor and the oppressed. If any had had a little time to read history, they would know that Palestine was actually the land of co-existence for hundreds of years. It’s the land that hosted the Armenians when they were massacred by the Turks. It’s the land that embraced the Jews who were oppressed in Europe. And the co-resistance that takes place daily here is a clear example that there isn’t any co-existence problem. The real problem is Zionism. >>>

 

 

Israeli propaganda festival finds few fans in Milan Stephanie Westbrook - The Electronic Intifada Milan 14 July 2011 -  Palestine solidarity activists in Milan protest an Israeli propaganda festival. ( Caterina Mari ) For ten days in June, Milan was the site of a promotional event aimed at presenting “the other side of Israel,” in the words of the Israeli Ambassador to Italy Gideon Meir. Known as “Unexpected Israel,” the event was sponsored by both the Italian and Israeli governments, along with local city and provincial authorities. When details of the event were first announced in December 2010, it was projected to cost 2.5 million euros ($3.6 million US) and to include a 900-square-meter plexiglass pavilion featuring Israeli technological and cultural wonders in Piazza Duomo, Milan’s >>>

 
 

Israeli occupation night raid on Nabi Saleh Village - 13 /7/ 2011

 
 

B'Tselem Video "?No Minor Matter" - Palestinian minors' rights must be protected

 
 

14 July '11: Video: Soldiers stand by as settlers attack 'Asira al-Qibliya | B'Tselem

 

 

 


15.7.2011
 

 

„Ein infernalisches High-Tech-Massaker“ -  Norman Finkelstein beleuchtet in seinem neuen Buch die Hintergründe des Gaza-Krieges 2008/09 -  Arn Strohmeyer - Eine „infernalisches High-Tech-Massaker“ und einen „Rückfall in die Barbarei“ nennt Norman Finkelstein in seinem neuen Buch „Israels Invasion in Gaza“ den Überfall auf das dicht besiedelte  palästinensische Gebiet unter Hamas-Kontrolle. Die „Wertegemeinschaft“ der westlichen Staaten und auch die meisten führenden Intellektuellen (ganz besonders die Israels!) sahen dem Morden schweigend zu und fanden sogar rechtfertigende Worte, weil Israel ja schließlich von den Raketen der Hamas bedroht worden sei. Die Zahlen sind bekannt, aber Finkelstein nennt sie noch einmal für alle, die es nicht wissen oder nicht wissen wollen: In den fast zehn Jahren von 2001 bis zum Beginn des Krieges im Dezember 2008 sind nicht einmal zwanzig Tote auf israelischer Seite durch Qasam-Raketen zu beklagen gewesen, auf palästinensischer Seite in Gaza haben die immer wieder stattfindenden militärischen Überfälle und Liquidierungsaktionen Israels Hunderte von Menschenleben gefordert. Im Krieg kamen dann noch 1400 Tote hinzu. Wie viele Menschen ihr Leben inzwischen aufgrund der israelischen Abriegelungs- und Blockadepolitik wegen schlechter Versorgung und fehlender Medikamente verloren haben, lässt sich gar nicht ermitteln. Und wer kennt die Zahl der Krüppel und Traumatisierten? Der Beschuss mit den selbst gebastelten Qassam-Raketen, der ja mehr ein symbolischer Akt des verzweifelten Sich-Wehrens in einer hoffnungslosen Belagerungssituation ist (sollten die eingeschlossenen und auf „Diät“ gesetzten und zum Elend verurteilten Palästinenser Dankesbriefe und Blumensträuße nach Israel schicken?) >>>

Texte von Arn Strohmeyer >>>

Auch: 'Gegossenes Blei'Norman Finkelstein über die Auswirkungen des Gaza-Krieges - Rudolf Walther >>>

 
 

Die UN muss einen Palästinenserstaat unterstützen - Eine Frage der Souveränität - Lev Grinberg - Bevor der israelische Premier Benjamin Netanjahu Ende Mai seine Rede vor dem Kongress in Washington hielt, war ich mir nicht sicher, ob ich die palästinensische Idee, per UN-Resolution im September die Anerkennung eines eigenen Staates zu erwirken, unterstützen sollte. Genau wie Obama dachte ich, dass dies nicht zu der Gründung eines palästinensischen Staats führen würde, weil Israel so eine Resolution ohnehin ablehnen dürfte. Doch Israels unilaterale Haltung und seine fehlende Bereitschaft, die besetzten Gebiete zu räumen, haben eine solche UN-Resolution notwendig gemacht. Netanjahu argumentiert, dass Israel im Westjordanland keine Besatzungsmacht sei und dass ihm "Judäa und Samaria" aufgrund der historischen Verbindung der jüdischen Nation zu diesen Gebieten zustehen würden. >>>

 
 

Wo sind die Schiffe? - Die Schiffe der zweiten Gaza-Freiheitsflottille werden nach wie vor in Griechenland, vor allem in Häfen auf der Insel Kreta, festgehalten. Ann Wright von der nordamerikanischen Kampagne »US Boat to Gaza«, die mit der »Audacity of Hope« Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gazastreifen bringen wollte, hat am vergangenen Wochenende eine Übersicht erarbeitet. >>>
 

Gaza-Aktivisten sauer auf Athen - Anke Stefan - Demonstration für die Aufhebung des Auslaufverbots und des israelischen Embargos gegen Gaza - Die Anhänger der Gaza-Flotte sind hartnäckig. Dienstagabend demonstrierten sie in Athen für ihr Anliegen. - Mehrere hundert Demonstranten zogen durch die Athener Innenstadt vor das Parlament, um auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen: die Aufhebung des Auslaufverbotes für die Freedom-Flottille und vor allem des Embargos Israels gegenüber dem Gaza-Streifen. Zu der Demonstration aufgerufen hatten die griechischen Mitorganisatoren der Freedom-Flottille, verschiedene griechische Parteien der außerparlamentarischen Linken sowie Gewerkschaftsorganisationen. Obwohl immer noch zehn der zwölf Schiffe von der griechischen Regierung festgehalten würden >>>


Zwei “Willkommen in Palästina”-Aktivistinnen dürfen bleiben, über hundert ausgewiesen - Petah Tikva – PNN – Ein israelisches Gericht in Petah Tikva urteilte nach Anhörungen am Mittwoch und Donnerstag, dass zwei australische Aktivistinnen, deren Deportation vorgesehen war, doch bleiben dürfen – aber nur, wenn sie zusagen, an keinen Demonstrationen teilzunehmen, berichtet ein Sprecher von “Willkommen in Palästina”. Die zwei Aktivistinnen – Sylvia Hale, eine frühere australische Regionalpolitikerin und Mitglied der Green Party und Vivienne Porzsolt, Mitglied von “Jews against the occupation”, beide 69, kamen am Dienstag aus Athen nach Israel. >>>


Zwei kamen durch - Willkommen in Palästina« für Australierinnen - Zwei Australierinnen, die vor einer Woche im Rahmen der Aktion »Willkommen in Palästina« auf dem Flughafen Tel Aviv angekommen waren, dürfen nicht abgeschoben werden. >>>

Aktuelles + Dokumentation: - Gaza Freedom Flotilla 2 -  2011

Dokumentation "Willkommen in Palästina" am 8.7.2011

Challenging Israel's illegal blockade of Gaza

 
 

Das Zelt der Völker - Ein Ort der Begegnung in Palästina - Bethlehem - PNN - "Wir weigern uns, Feinde zu sein". Diese Lettern leuchten in drei Sprachen - deutsch, englisch, arabisch - auf dem Stein vor dem Tor von Dahers Weinberg. Daoud Nassar, der Gründer des Friedensprojekts "Zelt der Völker", hat einen Ort der Begegnung zwischen jungen Einheimischen und internationalen Jugendlichen südwestlich von Bethlehem geschaffen. Das neun Kilometer von Bethlehem gelegene 42 Hektar Grundstück ist umringt von fünf israelischen Siedlungen. Der Ort ist seit 1991 - als Israel einen Teil des Landes zu israelischem Staatsland erklärte - von Enteignung bedroht. 1916 kaufte Daher Nassar Land. Seither haben viele Generationen dort gelebt und gearbeitet. Daoud Nassar, Dahers Enkel, besitzt Dokumente, seit den Besatzungszeiten der Osmanen, Briten, Jordanier sowie der Israelischen Regierung, mit denen er nachweisen kann, dass sich das Grundstück seit dem Erwerb 1916 im Besitz  >>>

 
 

Dokumente zum Bericht von Report München - Report München vom 11.7.2011 versucht am Tag der Vorstellung des Programmentwurfs der LINKEN die Partei als zerrissenen Haufen darzustellen.Dabei bedienen sie sich alter Vorwürfe, Unterstellungen und Lügen, die sie unter dem Titel „Feindbild Israel - Die Linke und der Streit um den jüdischen Staat“ aufwärmen. In dem Bericht wird gezielt der Eindruck erweckt, es gäbe in der LINKEN antisemitische Positionen und die Partei stünde deshalb kurz vor der Spaltung. Der Beitrag wird folgendermaßen eingeleitet:
„Bei uns gibt es eine Partei aber im Bundestag, die für sich in Anspruch nimmt, demokratisch zu sein, die aber dennoch immer wieder Diskussionen über das sogenannte Existenzrecht Israels führt. Jetzt ist der Streit voll ausgebrochen zwischen Israelgegnern, und denjenigen, für die ein jüdischer Staat eine Selbstverständlichkeit ist.“
Der Beitrag endet entsprechend: „Bis jetzt ist völlig offen, wie die Linke mit den radikalen Israel-Kritikern umgehen wird, manche fürchten sogar eine Spaltung der Partei.“
Der Beitrag ist ein Beispiel für Kampagnenjournalismus gegen DIE LINKE. Albrecht Müller hat auf den Nachdenkseiten eine gute Analyse (LINK: http://www.nachdenkseiten.de/?p=9849) zu dieser Kampagne geschrieben.
Im wesentlichen wiederholt Report München alte, widerlegte Vorwürfe. Der einzig neue Beleg ist ein Beschluss der Münchener Mitgliederversammlung der LINKEN, die Beteiligung ihres Mitglieds Elfi Padovan an der diesjährigen Gaza-Flottille zu unterstützen. Angeblich „angetrieben von der Bundestagsabgeordneten Nicole Gohlke.“ Allerdings wurde der Antrag von fünfzehn Mitgliedern eingebracht und mit sehr großer Mehrheit beschlossen. Nicole Gohlke war an dem Antrag nicht beteiligt gewesen.
Report München bemüht sich im folgenden, die Entscheidung als Verstoß gegen Parteibeschlüsse darzustellen >>>

 
 

Israelische Juraprofessoren protestieren gegen das Anti-Boykott-Gesetz  - PNN - Tel Aviv - Zweiunddreißig israelische Akademiker haben eine Petition gegen das kürzlich verabschiedete Anti-Boykott-Gesetz unterzeichnet. Das Gesetz wurde am Montag verabschiedet. Jeder, der sich durch einen Boykottaufruf bedroht fühlt, darf gegen die Person oder Organisation, die zum Boykott aufrief, klagen. >>>


Gush Shalom protestiert gegen das Boykott-Gesetz  - Tel Aviv – PNN – Während das israelische Parlament mit der Verabschiedung des 'Boykott-Gesetzes' fortfährt, hat die israelische Friedeninitiative Gusch Shalom es vor dem Obersten Gerichtshof angefochten. In einer Pressemeldung von dieser Woche gibt Gush Shalom an, das neue Gesetz verletze grundlegende demokratische Prinzipien. Die Petition an den Obersten Gerichtshof stellt fest, Legislatur wie das Boykott-Gesetz ziele darauf ab, “jede Kritik an Regierungsmaßnahmen im Allgemeinen und im Bezug auf die besetzten Gebiete im Speziellen zum Schweigen zu bringen >>>


Erekat: Boykott-Gesetz sendet eindeutige Botschaft  - Ramallah - PNN - In einer Presseerklärung des Verhandlungsoffice verurteilte Dr. Saeb Erekat, der Chef der palästinensischen Verhandlungsgruppe, ein neues vom Israelischen Parlament vorgestelltes Gesetz, das alle Initiativen des Boykotts gegenüber Israel >>>


Netanyahu opposes parliamentary investigations of Israeli human rights organizations - After supporting the controversial boycott law, PM announces he will vote against the initiative for a parliamentary inquiry into funding sources of Israeli human rights organizations. >>>


Everything you (never) wanted to know about Israel’s anti-boycott law :A reader’s guide to democracy’s dark hour - Noam Sheizaf - +972 Magazine - Basically, the anti-boycott law allows all those who feel they have been harmed by a boycott, whether against Israel or an Israeli institution or territory (i.e. the settlements in the West Bank) to sue the person or organization who publicly called for it, for compensation. This definition is very broad—even a simple call not to visit a place falls under it—and most important, the prosecutor plaintiff doesn’t even have to prove damages


Knesset study: No democracy has similar anti-boycott laws - Joseph Dana - Some claim that the Israeli anti-boycott bill is similar to anti-boycott measures in other democratic countries. A Knesset fact finding commission found that there are similar anti-boycott measures in countries like Venezuela and Eritrea but could not find anything similar in another democracy. Late yesterday evening after a marathon discussion which bordered on a filibuster, the Israeli Knesset passed the anti-Boycott bill through its final reading. The landmark bill criminalizes support of boycotts against Israel and its occupation, exposing individuals and organizations that support such boycotts to endless lawsuits and heavy fines. The anti-boycott bill is latest in a wave of pernicious legislation being debated in the Knesset which >>>

 
 

Studie: Medien in den Besetzten Gebieten - Ramallah - Near East Consulting für PNN - Am Dienstag hat Near East Consulting eine neue Erfassung palästinensischer Medieneinrichtungen veröffentlicht: Es gibt 192 funktionierende Medieneinrichtungen in den Besetzten Gebieten. Unter den 184, die sich an unserer Umfrage beteiligten, sind 27 Fernseh- und 66 Radiosender. 145 befinden sich im Westjordanland sowie in Ost-Jerusalem, 39 im Gazastreifen. Die meisten palästinensischen Fernseh- und Radiostationen strahlen nur in dem Bezirk aus, in dem sie ansässig sind. Nur jeweils 19% geben an, in den gesamten palästinensischen Gebieten auszustrahlen. Mehr als drei Viertel (80%) geben an, dass sie sich hauptsächlich aus privaten Quellen durch Werbung finanzieren. Nur 4% bekommen Unterstützung der Regierung, 16% werden durch lokale und internationale Nichtregierungsorganisationen finanziert. Mehr als die Hälfte aller >>>


MADA Report: Journalist attackiert - PNN - Ramallah - Das "Palestinian Center for Development and Media Freedoms" (MADA) sagte diese Woche, dass einige Angriffe auf Journalisten in der Westbank und im Gazastreifen in dieser Woche erfolgten. Laut MADA erlitt Hazem Bader, Fotograf im Auftrag der Associated Press, Verbrennungen an Beinen und Armen nachdem ein israelischer Soldat eine Granate vor seine Füße warf. >>>

 
 

Arabische Popstars beim Festival in Jerusalem - PNN - Ostjerusalem - Tausende von Anhängern werden zum Festival in Jerusalem 2011 erwartet. Auftritte von Rachid Taha aus Algerien und Ilham Madfai aus Irak stehen neben Vorführungen aus Europa auf dem Programm. >>>

 
 

Meretz party marks settlement goods at Israeli supermarkets - Faction initiates sticker-placing campaign in response to boycott law. -  Jonathan Lis - The New Movement-Meretz's operations headquarters and youth division made their way through supermarkets across Israel Wednesday, marking products manufactured in the settlements >>>

 
 

'Palestine peace punched in face by Israel anti-boycott law

 

 

How Greece abandoned Palestine - David Cronin, - When Andreas Papandreou died in 1996, The New York Times noted that he often left Western governments “befuddled or exasperated” as he took positions “diametrically opposed to theirs.” Citing examples of his “maverick” behavior, the paper’s obituary referred to how the Greek prime minister granted diplomatic status to the Palestine Liberation Organization in 1981, the year he first took office (“Andreas Papandreou, Greek leftist who admired and annoyed US dies at 77,” 24 June 1996). Like most political leaders, Papandreou  >>>

 

 

An Interview with Omar Barghouti - 9.7.2011

 
 

 
 

 
 

 B'Tselem Video "?No Minor Matter" - Palestinian minors' rights must be protected

 
 

Alternative Information Center holds its first ever Culture is Resistance! Week

 


14.7.2011
 

 

Olivia Zemor in Frankreich freigesprochen - Gertrud Nehls - Am 8. Juli 2011 wurde das Urteil in dem Prozess gegen Olivia Zemor von CAPJO Europalestine veröffentlicht. Frau Zemor war von der französischen Regierung und proisraelischen Initiativen wegen Diskriminierung und Hetze gegen die  israelische Nation verklagt worden, weil sie in einem Video die BDS Kampagne vorgestellt hatte. Internationale Beobachter messen diesem Prozess einen hohen Wert zu: auch andere Länder , wie zum Beispiel Birma werden vom französischen Staat boykottiert.  Wer sich aber für einen Boykott israelischer Waren eingesetzt hat,  wurde von der französischen Regierung  verklagt. Die 17. Strafkammer hat Olivia Zemor freigesprochen! Mit dem Urteil hat sich die Staatsanwaltschaft, unabhängig und mutig gegenüber der offiziellen Regierungspolitik, für freie Meinungsäußerung der Bürger entschieden!

Bycott d'Israel : des militants pro-palestiniens devant les tribunaux

Olivia Zemor et le Betar

Olivia Zemor et le représentant de "Droits devant !!!" pont de l'Alma 15 04

Olivia Zemor pont de l'Alma 15 /04/2010 ...2

 
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank und Gaza, 8. Juli 2011

Nabi Saleh: Zutritt verweigert - Am Samstag organisierte das kleine Westbankdorf Nabi Saleh einen friedlichen Protest gegen den Diebstahl von Dorfland durch die Siedler der nahegelegenen israelischen Kolonie Halamish. Zum ersten Mal seit vielen Monaten konnten die Dorfbewohner die Siedlerschnellstrasse erreichen, die ihr Land durchschneidet. Die Bewohner hatten ein Modellschiff auf Rädern, die „Popular Resistance Flotilla“, gebaut, das- nach dem Vorbild der Free-Gaza Flotilla 2- den Protest des Dorfes gegen Israels Verletzung von internationalem Recht symbolisierte. Das Bürgerkomitee Nabi Saleh erinnerte an diesem Wochenende an zwei politische Gefangene aus Nabi Saleh, Ahlam Tamimi und Nizar Tamimi, die zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt wurden und durch einen Hungerstreik gegen ihre Haftbedingungen protestieren. Es verurteilte die Kollaboration europäischer Regierungen mit Israel in der Behinderung und Blockade von Menschenrechtsaktionen gegen die Belagerung Gazas und die militärische Besetzung Palästinas.>>>

Military Forces Attack Nabi Saleh demo - 09.07.2011


 

Israelische Soldaten greifen gewaltfreie Proteste in vier Westbankdörfern an - Am Freitag, den 8. Juli, feuerten israelische Soldaten Tränengas und Blendschockgranaten auf Demonstranten in mehreren Westbankörfern, die aus Anlass der „Welcome to Palestine“ Kampagne und in Solidarität mit der in Griechenland festgehaltenen Free-Gaza Glotille 2 demonstrierten. Proteste wurden in den Dörfern Nabi Saleh, Bil’in und Ni’lin in der zentralen Westbank und in Al Ma’ssara im Süden organisiert, berichtete IMEMC am 9. Juli 2011. In Bil’in halfen internationale und israelische Protestteilnehmer beim Anpflanzen von Bäumen auf dem Dorfland, das Bil’ins Bauern Ende Juni 2011 zurückgegeben wurde. In Erfüllung einer Entscheidung des Obersten Israelischen Gerichtes aus dem Jahr 2006 musste die israelische Armee die Route der Mauer bei Bil’in ändern und dem Dorf die Hälfte des annektierten Dorflandes zurückgegeben. Die Konstruktion des neuen Mauerabschnittes begann erst im Februar 2010, nach jahrelangen wöchentlichen Protesten des Dorfes, die von der israelischen Armee mit dem massive Einsatz von Tränengas, Blendschockgranaten und anderen gefährlichen „Mengenkontrollmitteln“ bekämpft wurden. >>>
 

Israels Mauer: 13 Prozent der Westbank abgetrennt - Nach einer Studie des Applied Research Institute in Jerusalem [ARIJ] wird die israelische Trennmauer 773 Quadratkilometer der palästinensischen Westbank annektieren, berichtete Ma’an am 11. Juli 2011. Nur 6,5 % der Mauer wird entlang der Waffenstillstandslinie vor dem Sechs-Tage Krieg 1967 errichtet, die nach internationalem Konsensus als Grundlage für einen unabhängigen palästinensischen Staat gilt. Die israelische Mauer trennt die palästinensische Bevölkerung von 13% der Westbank; 473 Kilometer der geplanten Route wurden errichtet, 54 Kilometer sind im Bau und weitere 247 Kilometer in der Planung, berichtete ARIJ in der Studie, die aus Anlass des vor sieben Jahren ergangenen Urteils des Internationalen Gerichtshofes zur israelischen Westbankmauer veröffentlicht wurde. In diesem konfiszierten Gebiet sind 348 km² agrarisches Land, 250 km² Wald und 25 km² von Palästinensern bewohntes Land. Israelische Siedlungen und Militärbasen nehmen 110 km² ein. In den 13% der Westbank, die von der israelischen Mauer annektiert wurden, leben über 80% der jüdischen Israelis in 107 Siedlungskolonien, insgesamt 582 000 Menschen. http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=404019


Husan: Armeerazzien und Verhaftungen
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Im Dorf Husan bei Betlehem nahmen israelische Truppen zwei Teenager während einer Razzia auf das Dorf fest, berichtete Ma’an am 12. Juli 2011. Nach offiziellen Zahlen der israelischen Regierung wurden seit Juni 2011 30 Teenager in Husan in nächtlichen Armeerazzien festgenommen und anschliessend in israelischen Gefängnissen verhört. Der Anwalt eines israelischen Ministeriums sprach mit den Jugendlichen, die berichteten, dass sie bei den Verhören zum Teil mit Gewehrkolben und Schlagstöcken geschlagen wurden und Geständnisse unterschreiben mussten, die sie nicht verstanden. Auf den Hügeln um das Dorf Husan steht Betar Illit, eine Siedlung für jüdische Israelis, und die geplante Route der israelischen Trennmauer wird das Dorf umschliessen. http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=404208

 
Beit Hanoun protestiert seit drei Jahren gegen Israels Tötungszone - An diesem heissen Julitag hatte sich eine Gruppe von unerschrockenen Frauen, Männern und Kindern wie in den vergangenen Wochen eingefunden, um gegen Israels „Pufferzone“ an der Grenze des Gazastreifens zu protestieren, berichtete Eva Bartlett am 8. Juli 2011. Vor einem Jahrzehnt konnten palästinensische Bauern die Felder bis auf 50 Meter entlang der Grenze bearbeiten, ohne beschossen zu werden Über die Jahre wurde die „No-go Zone“ erst auf 150 Meter, dann 300 Meter ausgeweitet und die Bauern von Feldern, Baumplantagen und Weiden abgeschnitten. Über 30% der landwirtschaftlichen Fläche in Gaza liegen in der Pufferzone, dem fruchtbarsten Land des Streifens, in dem Oliven-, Obst- und Nussbäume wuchsen und Weizen, Roggen und andere Produkte angepflanzt wurden. >>>

 

Presseerklärung der Kooperation für den Frieden - Bundesregierung muss eigene Zeichen setzen, damit Internationales Recht als Lösungsweg im Nahostkonflikt nicht länger blockiert wird - Bonn / Berlin 13.07.2011 - Aus Anlass der Reise des Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière nach Israel drängt die Kooperation für den Frieden die Bundesregierung dazu, die konkreten Empfehlungen der EU-Vertretungsbüros zur Grundlage ihres Handelns zu machen. Laut den Empfehlungen der EU-Vertretungsbüros vom Dezember 2010 soll Ostjerusalem als zukünftige Hauptstadt der PalästinenserInnen betrachtet werden. EU-PolitikerInnen und Beamte sollen keine israelischen PolitikerInnen mehr im besetzten Ostjerusalem treffen. Sie sollen israelischen Schutz für den Besuch Ostjerusalems ablehnen, nicht in israelischen Hotels übernachten und keine israelischen Transportunternehmen in Anspruch nehmen. Von SiedlerInnen betriebene archäologische Ausgrabungsstätten sollen nicht besucht werden. Außerdem soll sichergestellt werden, dass Waren aus Siedlungen in Ostjerusalem nicht unter dem EU-Assoziationsabkommen mit Israel in die EU eingeführt werden. Geprüft werden soll, so der Bericht, inwieweit gewalttätige SiedlerÍnnen vom Zugang in die EU ausgeschlossen werden können. Diese Empfehlungen sind streng am Internationalen Recht orientiert. Nachdem Ministerpräsident >>>

 
 

Die »Gernika« ist frei - Gaza-Flottille: Spanische Aktivisten beenden Protestaktionen in Athen - André Scheer - Mit einem Erfolg haben die spanischen Aktivisten der Kampagne »Rumbo a Gaza« (Kurs auf Gaza) am Mittwoch die Besetzung der Botschaft ihres Landes in Athen und ihren am Montag begonnenen Hungerstreik beendet. Mit den Aktionen hatten sie gegen die Blockade ihres Schiffs durch die griechischen Behörden protestiert. Die »Gernika« wollte eigentlich an der zweiten »Freiheitsflottille« teilnehmen, mit der Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gazastreifen transportiert werden sollten. Über Wochen wurde sie jedoch in einem Hafen der griechischen Insel Kreta festgehalten. Am Mittwoch morgen erteilten die Behörden der Besatzung nun die Erlaubnis, in See zu stechen. Begründet wurde dies damit, daß bei einer erneuten Inspektion am Vorabend die zuvor bemängelten Probleme nicht mehr festgestellt worden seien. Manolo García >>>

 
 

Wird dieses Mädchen jemals wieder vergeben können

 
 

Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel, KoPI - Email: 8juli2011@kopi-online.de Web: www.kopi-online.de/8juli2011/  - Pressemitteilung, 13.07.2011

UPDATE: Israelischer Gerichtsbeschluss: Zwei Aktivisten von "Willkommen in Palästina" dürfen in Israel bleiben und nach Palästina reisen - Das ehemalige australische Parlamentsmitglied Sylvia Hale und Vivienne Porzsolt reisten am vergangen Freitag im Rahmen der Kampagne "Willkommen in Palästina" nach Tel Aviv, um in die Westbank weiterzureisen.

Nachdem sie daran gehindert und inhaftiert wurden, entschied das israelische Distrikt Gericht in Petach heute, dass sie bleiben und in die Westbank reisen dürfen. (http://972mag.com/two-air-flotilla-allowed-to-remain-in-israel/)

Dies ist ein Präzedenzfall angesichts dessen, dass sie offen erklärt hatten, in die Westbank reisen zu wollen. Lesen Sie dazu auch unten die Pressemitteilung der internationalen Kampagne "Willkommen in Palästina" vom heutigen Vormittag (vor dem Gerichtsbeschluss).  Kontakt: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, (030) 88 007761, (0179) 9878414.

 

Pressemitteilung der internationalen Kampagne "Willkommen in Palästina", 13.07.2011 - Beispiellose Gerichtsentscheidung stellt fest, dass das israelische Innenministerium "seine Befugnisse überschritten hat, indem es die Durchreise nach Palästina verhindert hat" Sylvia Hale und Vivienne Porzsolt sind unverzüglich freizulassen

Sylvia Hale, ein 69-jähriges ehemaliges Mitglied des australischen Parlaments und ehemaliges Ratsmitglied von Marrickville, wurde freigelassen. Sie war gestern durch das Innenministerium verhaftet und inhaftiert worden, weil sie angegeben hatte, dass sie beabsichtigt, nach Palästina zu reisen. Gemeinsam mit Hale wurde Vivienne Porzsolt, die 69-jährige neuseeländische Sprecherin der Juden gegen Besatzung in Australien, freigelassen. Alison Barnes, Sylvias Tochter, sagte, dass sie es nicht erwarten kann, mit ihrer Mutter zu sprechen: "Ich bin überwältigt, so begeistert und aufgeregt."

Omer Shatz, der Anwalt der beiden Frauen, erklärte, dass die Anordnung der Freilassung eine Grundsatzentscheidung und Präzedenzfall ist und dass dies die Vorhaben nach Palästina zu reisen vereinfachen wird. Das Gericht akzeptierte die Position, dass das Innenministerium seine Befugnisse überschritten hat, indem es die Durchreise nach Palästina verhinderte. Das Innenministerium habe keine Befugnisse, Internationalen den Zutritt nach Palästina zu verwehren, und die Internationalen dürften nicht gezwungen werden, über ihre Absicht, in die Westbank zu reisen, zu lügen. Herr Shatz erklärte, dass "dies das erste Mal ist, dass die Anfechtung einer Abschiebung vor Gericht gebracht und gewonnen wurde. Es ist eine Grundsatzentscheidung und zwar ein Präzedenzfall für die Zukunft."

Morgen Vormittag um 9 Uhr wird Angelica Seyfrid aus Deutschland, eine andere inhaftierte Teilnehmerin von "Willkommen in Palästina", vor Gericht gehen, um ihre Abschiebung anzufechten. In Anbetracht der klaren heutigen Entscheidung erwartet Herr Shatz, der ebenfalls Frau Seyfrid vertritt, eine weitere Anordnung der Freilassung.

Pressekontakte:
Palästina: Fadi Kattan, press.welcometopalestine2@gmail.com, +970 (0) 595 754 100
Frankreich:  Nicolas Shahshahani, bienvenuepalestine@orange.fr, +33(0)1 42 94 39 94 and +33(0)673 38 24 84
Deutschland: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, +49(0)88 007761,+49(0)1799878414
Großbritannien: Sofiah MacLeod, secretary@scottishpsc.org.uk, +44(0)7931 200 36100,+44(0)131 620 0052
USA: Karin Pally, myizzy@gmail.com or kpally@earthlink.net, +1 310-399-1921
Internationale Medienkoordination: Elsa Rassbach, elsarassbach@gmail.com, +49 (0) 30 326 01540 or +49 (0) 170 738 1450, Skype: elsarassbach
Anwaltskanzlei: Shatz & Cohen
Iftah Cohen & Omer Shatz Tel +972 (0)3 5186642

Bitte halten Sie sich auf dem Laufenden durch unsere Webseiten:
-
http://palestinianspring.palestinejn.org
- http://welcometopalestinenews.blogspot.com/
- http://ahlanfefalasteen.blogspot.com/
- http://bienvenueenpalestinepresse.blogspot.com/
- http://www.kopi-online.de
http://www.jungewelt.de/2011/07-14/006.php


Hier schon einmal vorab die Passagen der Pressemitteilung 6 von "Welcome to Palestine" , die sich auf unsere Freundin Angelica beziehen.
Pressemitteilung 6 - "Morgen früh um neun Uhr wird Angelica Seyfrid aus Berlin/Deutschland die Abschiebungsverfügung anfechten. Frau Seyfrid, eine Künstlerin und Übersetzerin, hat mehrere Wochen daran gearbeitet, Geld  für die Reisekosten aufzubringen, damit sich  Arbeitslose und Studenten in Deutschland sich an der Initiative „Willkommen in Palästina“ beteiligen können. Am 8. Juli ist Frau Seyfrid mit Mitgliedern der deutschen, österreichischen, französischen und belgischen Delegationen von „Willkommen in Palästina“ nach Tel Aviv geflogen. Alle wurden sofort festgenommen, als sie am Flughafen Ben Gurion ankamen, und die meisten wurden ohne die Möglichkeit, einen Rechtsbeistand zu kontaktieren, ausgewiesen. Die Mitglieder der deutschen und österreichischen Delegationen wurden am Sonntag, dem 10. Juli und a Montag, dem 11. Juli mit durch die Lufthansa bzw. österreichische Fluggesellschaften ausgeflogen. Nach Aussage der deutschen Botschaft in Tel Aviv verhinderten die israelischen Behörden, den Zugang von Rechtsanwälten, die die inhaftierten Deutschen vertreten wollten.
„Israel hat Noam Chomsky die Einreise verweigert, weil er mit Studenten aus Nablus sprechen wollte“, sagt Rechtsanwalt Omer Shatz. „Israel hat die Einreise von Ivan Prado, dem berühmten Clown, verweigert, nur weil er die Kinder von Ramallah glücklich machen wollte. Israel hat jedem die Einreise verweigert, der Palästina besuchen wollte. Es ist ein Regime, das
es Menschen nicht erlaubt, Millionen von Palästinensern zu besuchen, die seit 44 Jahren unter einer niederdrückenden Besatzung leben.
"Unsere Gedanken sind jetzt ganz bei Angelica, und wir unterstützen es voll und ganz, dass sie sich weigert, die illegalen israelischen Ausweisungsanordnungen zu akzeptieren“,  sagt Elsa Rassbach, eine US-Bürgerin, die in Berlin lebt. Sie ist Mitglied von CODEPINK und auch bei der deutschen Sektion von War Resistors International organisiert. Elsa Rassbach hat mitgeholfen, die deutsche Deelegation zu organisieren und koordiniert von Berlin aus die internationalen Medienkampagne für die Initiative. Zusammen mit französischen und britischen Delegationen von „Willkommen in Palästina“ besuchte Frau Rassbach Palästina während einer Solidaritätskampagne zu Weihnachten des vergangenen Jahres. Damals wurde allerdings der französischen Aktivistin Olivia Zémor die Einreise verweigert, was zu deren Ausweisung führte.
 

Pressemitteilung der internationalen Kampagne "Willkommen in Palästina", 13.07.2011 - Beispiellose Gerichtsentscheidung stellt fest, dass das israelische Innenministerium "seine Befugnisse überschritten hat, indem es die Durchreise nach Palästina verhindert hat" – Sylvia Hale und Vivienne Porzsolt sind unverzüglich freizulassen

Sylvia Hale, ein 69-jähriges ehemaliges Mitglied des australischen Parlaments und ehemaliges Ratsmitglied von Marrickville, wurde freigelassen. Sie war gestern durch das Innenministerium verhaftet und inhaftiert worden, weil sie angegeben hatte, dass sie beabsichtigt, nach Palästina zu reisen. Gemeinsam mit Hale wurde Vivienne Porzsolt, die 69-jährige neuseeländische Sprecherin der Juden gegen Besatzung in Australien, freigelassen. Alison Barnes, Sylvias Tochter, sagte, dass sie es nicht erwarten kann, mit ihrer Mutter zu sprechen: "Ich bin überwältigt, so begeistert und aufgeregt."

Omer Shatz, der Anwalt der beiden Frauen, erklärte, dass die Anordnung der Freilassung eine Grundsatzentscheidung und Präzedenzfall ist und dass dies die Vorhaben nach Palästina zu reisen vereinfachen wird. Das Gericht akzeptierte die Position, dass das Innenministerium seine Befugnisse überschritten hat, indem es die Durchreise nach Palästina verhinderte. Das Innenministerium habe keine Befugnisse, Internationalen den Zutritt nach Palästina zu verwehren, und die Internationalen dürften nicht gezwungen werden, über ihre Absicht, in die Westbank zu reisen, zu lügen. Herr Shatz erklärte, dass "dies das erste Mal ist, dass die Anfechtung einer Abschiebung vor Gericht gebracht und gewonnen wurde. Es ist eine Grundsatzentscheidung und zwar ein Präzedenzfall für die Zukunft."

Morgen Vormittag um 9 Uhr wird Angelica Seyfrid aus Deutschland, eine andere inhaftierte Teilnehmerin von "Willkommen in Palästina", vor Gericht gehen, um ihre Abschiebung anzufechten. In Anbetracht der klaren heutigen Entscheidung erwartet Herr Shatz, der ebenfalls Frau Seyfrid vertritt, eine weitere Anordnung der Freilassung.

Pressekontakte:
Palästina: Fadi Kattan, press.welcometopalestine2@gmail.com, +970 (0) 595 754 100
Frankreich: Nicolas Shahshahani, bienvenuepalestine@orange.fr, +33(0)1 42 94 39 94 and +33(0)673 38 24 84
Deutschland: Sophia Deeg, sophia_deeg@yahoo.de, +49(0)88 007761,+49(0)1799878414
Großbritannien: Sofiah MacLeod, secretary@scottishpsc.org.uk, +44(0)7931 200 36100,+44(0)131 620 0052
USA: Karin Pally, myizzy@gmail.com or kpally@earthlink.net, +1 310-399-1921
Internationale Medienkoordination: Elsa Rassbach, elsarassbach@gmail.com, +49 (0) 30 326 01540 or +49 (0) 170 738 1450, Skype: elsarassbach
Anwaltskanzlei: Shatz & Cohen – Iftah Cohen & Omer Shatz – Tel +972 (0)3 5186642

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Press Release: Unprecedented court ruling states that Israeli Ministry of Interior has “overstepped its authority by preventing passage to Palestine” – Sylvia Hale and Vivienne Porzsolt to be released imminently - Sylvia Hale, a 69 year old former Australian parliament member and former councillor of Marrickville, was releasedafter having been arrested and detained by the Ministry of Interior yesterday for stating her intent to travel to Palestine. Along with Hale, Vivienne Porzsolt, a 69 year old New Zealand spokesperson for Jews Against Occupation in Australia, was also ordered released. Alison Barnes, Sylvia's daughter, said she cannot wait to speak with her mother: "I am overwhelmed, so thrilled and excited." >>>

Aktuelles + Dokumentation: - Gaza Freedom Flotilla 2 -  2011

Dokumentation "Willkommen in Palästina" am 8.7.2011

 
 

Keine humanitäre Krise im Gazastreifen? (SB) - Gaza-Flottille kratzt an ideologischer Suprematie - Die israelische Regierung behauptet, von einer humanitären Krise im Gazastreifen könne keine Rede sein, da dieser auf regulären Wegen in ausreichendem Maße beliefert werde. Dazu nahm in der vergangenen Woche der Sprecher des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Chris Gunness, in einem Fernsehinterview Stellung. Die UNRWA ist die wichtigste Hilfsorganisation in Gaza. Auf die Frage, ob er die Free-Gaza-Flotilla für eine "Provokation" halte, beschrieb er die Notlage in Gaza als verzweifelt: "Gäbe es keine humanitäre Krise, gäbe es keine Krise in nahezu allen Aspekten des Lebens in Gaza, bedürfte es keiner Flottille. Existierte keine Blockade, bedürfte es der Flottille nicht. 95 Prozent des gesamten Wassers sind für den menschlichen Genuß nicht geeignet, 40 Prozent aller Krankheiten sind auf dieses Wasser zurückzuführen ... 45,2 Prozent der Arbeitskräfte sind ohne Beschäftigung, 80 Prozent von Hilfe abhängig, seit Beginn der Blockade hat sich die Zahl in absoluter Armut lebender Menschen verdreifacht. Werden wir diese Blockade los, bedarf es keiner Flottille mehr." [1] Im Vorfeld der diesjährigen Gaza-Flottille hat die >>>

 
 

Der arabische Frühling birgt auch Risiken  - Es geht um die "Bedrohungsanalyse aus israelischer Sicht" - Deutschland will die militärische Kooperation mit Israel ausbauen. Beim Besuch von Verteidigungsminister de Maizière in Israel stehen Rüstungsfragen oben auf der Agenda. Auch der umstrittene Panzerdeal mit Saudi-Arabien? Die militärische Zusammenarbeit bildet den Schwerpunkt der dreitägigen Reise von Verteidigungsminister Thomas de Maizière nach Israel. "Wir werden die Rüstungskooperation weiter vorantreiben" >>>

Waffenhändler unterwegs - Arnold Schölzel - Der Panzerdeal mit Saudi-Arabien war nur eine Zwischenstation, der deutsche Handel mit Rüstungsgütern wird von der Bundesregierung erneut kräftig gefördert. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte zum Auftakt eines zweitägigen Besuchs in Israel am Dienstag: »Wir werden die Rüstungskooperation weiter vorantreiben.« Am Mittwoch berichtete die Nachrichtenagentur dapd zum Ergebnis des Aufenthalts von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Luanda: »Deutschland will Angola aufrüsten«. >>>

 

 

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