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Archiv - Aktuelle Link- und Denktipps -
 - Seite 100
 


1.10.2010
 

 

Portrait "Ärzte für Menschenrechte" - "Das geht auf unser Konto" - Die israelischen "Ärzte für Menschenrechte" werden mit dem alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Seit 23 Jahren engagiert sich die Organisation um Ruchama Marton. - Susanne Knaul - Die israelischen "Ärzte für Menschenrechte" haben eine umfangreiche Agenda. Die medizinische Versorgung der Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland parallel zum grundsätzlichen Kampf gegen die Besatzung bilden dabei nur den Anfang. Der nichtstaatlichen Organisation geht es zudem um den Kampf gegen Frauenhandel und für die Rechte der Beduinen und der politischen Häftlinge, um die afrikanischen Flüchtlinge und um die ausländischen Arbeitnehmer. >>>

Alternative Nobelpreise für "Wandel von unten" - Preise für bewundernswerten Einsatz: Die Alternativen Nobelpreise gehen in diesem Jahr an Umweltschützer in Nigeria und Brasilien, Dorfgemeinschaften in Nepal und die Organisation "Mediziner für Menschenrechte" in Israel. Die Stockholmer Stiftung "Right Livelihood Award" ("Preis für richtiges Leben") begründete ihre Entscheidung am Donnerstag damit, dass die Ausgezeichneten in vorbildlicher Weise für einen "Wandel von unten" eingetreten seien. >>>

Homepage -  Physicians for Human Rights-Israel is proud to be the winner of the 2010 Alternative Nobel Peace Prize >>>

"Marton Race": a film about Ruchama Marton, the founder and president of PHR-Israel

Marton Race from Right Livelihood Award on Vimeo.

The 2010 Right Livelihood Awards: True change starts at the grassroots level! - Jakob von Uexkull, Founder and Co-Chair of the Right Livelihood Awards, noted after the jury decision: “True change starts at the grassroots level: physicians who did not wait for politicians before acting to end unnecessary suffering in the Middle East; villagers who work themselves out of poverty; and environmental movements which unite the victims of ecological devastation. Combine this work on the ground with targeted advocacy, for example for the constitutional rights of indigenous people, and you understand why this year’s Right Livelihood Award Laureates yet again offer role models, whose work and commitment can be replicated throughout the world.” The 2010 Right Livelihood Awards go to four recipients who will share the € 200.000 cash award >>>


Die große Einsamkeit - Grenzen in Palästina und Israel - 03.02.2009 - Tsafrir Cohen - Ruchama beim Interview am Rande der verhinderten Demo in Ashkelon - Am 16. Januar 2009 wurde das Haus des Gynäkologen Dr. Az Ad-Din Abu Al-Eish direkt getroffen. Die Adresse: Salah-Ad-Din-Straße, an der Zemo-Kreuzung, Beit Lahiya, Gazastreifen. Sechs Familienmitglieder wurden sofort getötet, darunter drei seiner Töchter. Eine weitere Tochter und eine Nichte wurden verletzt, die eine schwer, die andere leichter. Auch zwei seiner Brüder wurden verletzt. Die israelische Organisation Ärzte für Menschenrechte, langjähriger Partner von medico international, wandte sich an die israelische Armee, um die Evakuierung der Verletzten zu koordinieren. Dr. Abu Al-Eish ist ein alter Partner und Freund der Ärzte für Menschenrechte und hat in israelischen und UN- Krankenhäusern gearbeitet. Die Armee reagierte prompt und evakuierte die Verletzten in israelische Krankenhäuser. Die Ärzte für Menschenrechte machten sich keine Illusionen: Die schnelle Evakuierung war lediglich eine Reaktion auf die Berichterstattung über den Fall im israelischen Fernsehen, in dem ansonsten kaum jene erschreckenden Bilder von toten Zivilisten und schreienden Kleinkindern, die um die Welt gingen, gezeigt wurden. Dr. Abu Al-Eish war nämlich zuvor täglich in den Hauptnachrichten des israelischen Kanals 10 zugeschaltet. Die Attacke auf seine Wohnung wurde deshalb fast live gezeigt. Ganz Israel schaute zu, als Dr. Abu Al-Eish mit aus Trauer und Schock verzerrtem Gesicht um seine toten Kinder weinte, schrie. >>>

PHR-Israel's Open Clinic

A Refuge - Myths and Facts

The video focuses on refugees from Eritrea and Sudan seeking asylum from Israel. Israel refrains from discussing their requests and does not grant them an official refugee statue. In addition, intolerance and racial attitudes towards the refugees have become prevalent. The video was produced for the International refugee day with the cooperation of a group of students from the school of social work at Ben Gurion University and the Anne Frank foundation, switzerland. Among the interviewed is Ran Cohen, Director of Migrants and Refugees Dept. at PHR-IL

PHR-Israel, Born In Gaza Part I - Al Jazeera Eng 10.5.10

This video report tells the story of the child Firas Mazloom, born in Gaza, who has two holes in his heart. His condition could have been fixed by routine surgery, but Israel's siege on the Gaza Strip has crippled the medical system there. The reportage shows Firas's parents struggle to take their son for life saving treatment in Israel and their hopeless efforts to overcome the impossible beurocratic barriers facing them. Just when they finally managed to push through the red tape to get their son out of Gaza, Firas died. On minute 15 of the video (Part II) an interview with Ran Yaron of PHR-IL, manager of the Occupied Palestinian territories department.

 
 

Ausblenden - Warum es keinen Frieden geben wird - Aus dem "Tagebuch eines Herrenmenschen" - Pierre Heumann: Zehn Gründe gegen den Frieden >>>

 
 

Dr. Edith Lutz aus Sötenich sitzt derzeit in einem Gefängnis in Israel fest. Lutz war mit acht weiteren jüdischen Aktivisten und dem Kapitän auf einem mit symbolischen Hilfsgütern beladenen Schiff von Zypern in Richtung Gaza gesegelt. - Dr. Edith Lutz aus Sötenich sitzt derzeit in einem Gefängnis in Israel fest. Das erklärte am Donnerstag Dr. Kate P. Katzenstein-Leiterer von der Föderation „European Jews for a Just Peace“ (EJJP, Europäische Juden für einen gerechten Frieden)  >>>

Message of support from Alexei Sayle - I would like to send a message of support to my fellow Jews For Justice signatories, it takes a lot of courage to challenge a military superpower in a tiny boat such as the Irene. A courage that the IDF never displays when it is shooting peace activists and keeping a land of one and a half million people on the verge of starvation. The collective punishment of Gaza degrades the state of Israel and eats away at any moral pretensions it may have left. Alexei Sayle -  Quelle

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Gandhis Weisheit oder "Wie allgemein bekannt, macht man Frieden mit Feinden" -  Uri Avnery - Während ich zwischen Fernsehkanälen surfe, komme ich zufällig in einem amerikanischen Sender (Fox - ist kaum zu glauben) zu einem Interview mit dem Enkel von Mahatma Gandhi. „Mein Großvater sagte uns, wir sollen den Feind lieben, selbst dann, wenn wir gegen ihn kämpfen“ sagte er, „er kämpfte entschlossen gegen die Briten, aber liebte sie.“ (Ich zitiere aus dem Gedächtnis.) Im ersten Augenblick hielt ich es für Unsinn, wie der fromme Wunsch von Weltverbesserern. Doch dann erinnerte ich mich plötzlich, dass ich in meiner Jugend genau so dachte, als ich mich im Alter von 15 der Irgun angeschlossen hatte. Ich liebte die Engländer (wie wir die Briten nannten), die englische Sprache und die englische Kultur. Und ich war bereit, mein Leben hier einzusetzen, um die Engländer >>>

 
 

Prof. Dr. Kenneth Lewan - 06. 09. 2010 - Leserbriefredaktion Der Süddeutschen Zeitung - Sehr geehrte Mitglieder der Redaktion, Zu „Starke Vorbehalte gegen Nahost Verhandlungen“ von Peter Münch (SZ vom 23. August). - Münch berichtet, daß die amerikanische Außenministerin, Frau Clinton, Verhandlungen ohne Vorbedingungen zwischen Israel und den Palästinensern fordert. Netanjahu sei der gleichen Meinung. Nur Amerika wird als Vermittler dabei sein. Frau Merkel lässt wissen, daß die Beteiligten einen Kompromiss anstreben sollten. Palästinensische Ministerpräsident Abbas fordert als Vorbedingung den sofortigen Stopp der Siedlungsaktivitäten und die Anerkennung der Grenzen von 1967. Wie sind diese Stellungnahmen im Lichte des Völkerrechts und der Moral zu beurteilen? Israel führte damals einen Angriffskrieg gegen Ägypten im Sinne von Artikel 2 der UNO Satzung. Es wurde selbst nicht angegriffen und von der Gegenseite lag kein Angriff vor. Darauf eroberte Israel im gleichen Abwasch den Rest von Palästina und die Golanhöhen in Syrien. (Die Zionisten hatten schon vor der Entstehung Israels mit Hilfe der englischen Armee 80% von Palästina erobert).

 
 

Pressemitteilung - Internationale Liga für Menschenrechte: Protest gegen Einreiseverbot nach Israel für Friedensnobelpreisträgerin M.Maguire - Liga protestiert gegen Einreiseverbot nach Israel - Am 28.09.2010 wurde der Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire aus Irland am Flughafen Ben Gurion die Einreise nach Israel verweigert. Sie ist Trägerin des Friedensnobelpreises sowie der Carl-von-Ossietzky-Medaille (1976), die von der Internationalen Liga für Menschenrechte verliehen wird. Mairead Maguire setzt sich gegen das Einreiseverbot rechtlich zur Wehr und wird bis zur richterlichen Entscheidung, die voraussichtlich am 1.10. stattfinden wird, festgehalten. Die Internationale Liga für Menschenrechte protestiert gegen die Weigerung der israelischen Behörden, Mairead Maguire einreisen zu lassen und fordert die israelische Regierung auf, ihr die Einreise unverzüglich zu ermöglichen! Mairead Maguire wollte an einer Delegation der “Nobel Women’s Initiative” teilnehmen, die in Israel und dem Besetzten Palästinensischen Gebiet Frauen besucht, die sich für den Frieden engagieren. Die israelischen Behörden gaben als Grund für die Einreiseverweigerung an, dass Frau Maguire im Juni auf dem irischen Schiff MS Rachel Corrie war, das die völker- und menschenrechtswidrige Blockade des Gazastreifens durchbrechen und Hilfsgüter dorthin bringen wollte. Die MS Rachel Corrie war das letzte Schiff der Gaza Freedom Flotilla. Neun Menschen wurden eine Woche vor der illegalen Aufbringung dieses Schiffes in internationalen Gewässern getötet, als die israelische Marine das Schiff Mavi Marmara stoppte. Mairead Maguire unterstützt seit Jahrzehnten weltweit gewaltfreie Friedensinitiativen. Den Friedensnobelpreis und die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Liga erhielt sie 1976 (gemeinsam mit Betty Williams und Ciaran McKeown) wegen ihres außerordentlichen Engage­ments für die Beendigung der Gewalt in Nordirland. Tatsächlich hat es den Eindruck, dass Mairead Maguires Einsatz für den Frieden als Bedrohung für die nationale Sicherheit Israels angesehen wird. Das ist eine äußerst gefährliche Entwicklung für alle Menschen in Israel und Palästina und für den Schutz der Menschenrechte dort. Hier zeigen sich die Folgen einer “Sicherheits”-Vorstellung, die die Wahrung der Menschenrechte für überflüssig und störend hält und die sich immer mehr zu radikalisieren droht. Dieser zerstörerischen Entwicklung müssen Gesellschaften und Staaten weltweit Einhalt gebieten – in erster Linie zum Schutz der palästinensischen Bevölkerung, aber auch, um die israelische Bevölkerung vor den Folgen der verheerenden Politik ihrer eigenen Regierung zu bewahren.

 

 

»Folter und Hinrichtungen« - UN-Menschenrechtsrat verurteilt Israel wegen Angriffs auf Gaza-Hilfsflotte - Karin Leukefeld - Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat am Mittwoch mit klarer Mehrheit den Bericht einer Untersuchungskommission über den tödlichen Angriff des israelischen Militärs auf die Gaza-Hilfsschiffe am 31. Mai angenommen. Das Dokument wirft Israel »Folter und Hinrichtungen« von Passagieren des Leitschiffs Mavi Marmara vor. Man habe »eindeutige Beweise« gefunden, daß Israel bei der Aktion das humanitäre und das Völkerrecht verletzt habe, heißt es darin. >>>

 
 

Riz Khan - 'Either peace or settlements'

What concessions need to be made for direct talks between the Israelis and Palestinians to move forward?

 
 

Something new is happening in Palestine - David Shulman - I saw and heard things today that are relatively rare in my experience. I saw conflict erupt in the village between those who wanted to throw stones at the Israeli soldiers and generate more violence, as in the past, and the no less passionate people who intervened fiercely to prevent this from happening. I heard tough words of peace and hope. I saw the most dignified and brave demonstration I’ve ever seen. I also saw the army react with its usual foolishness, which I’ll describe, and I saw the soldiers hold back when they could easily have started shooting. It wasn’t an easy day by any means, but it was good.

 
 

UN: Israel Executed Flotilla Activists

UN Fact-Finding Mission Says Israelis "Executed" US Citizen Furkan Dogan -  Gareth Porter - The report of the fact-finding mission of the Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights (OHCHR) on the Israeli attack on the Gaza flotilla released last week shows conclusively, for the first time, that US citizen Furkan Dogan and five Turkish citizens were murdered execution-style by Israeli commandos. The report reveals that Dogan, the 19-year-old US citizen of Turkish descent, was filming with a small video camera on the top deck of the Mavi Marmara when he was shot twice in the head, once in the back and in the left leg and foot and that he was shot in the face at point blank range while lying on the ground. The report says Dogan had apparently been "lying on the deck in a conscious or semi-conscious, state for some time" before being shot in his face. >>>

 
 

Viva Palestina Convoy Activists Honor the Martyrs of Mavi Marmara - On their way to Gaza, Viva Palestina Activists Honor the Martyrs of Mavi Marmara - Two video report on the Viva Palestina Convoy to break the Siege on Gaza and deliver aid to the besieged Palestinians in the impoverished strip.



 


30.9.2010
 

 

Israelische Soldaten behandelten die Aktivisten grob beim Überfall auf das Boot - Jason Ditz - http://news.antiwar.com/2010/9/29/israelis-troops-treated-acrivists-harshly-in-jewish-Boat-raid - Obwohl die Übernahme eines kleinen jüdischen Schiffes mit Namen Irene (Frieden) mit humanitären Hilfsgütern – für Gaza bestimmt – es dahin brachten, dass das israelische Kommando tatsächlich keinen der Aktivisten töteten, beklagten sich einige, dass sie während des Überfalls sehr grob behandelt wurden. Einer der Passagiere, ein früherer israelischer Pilot, wurde von den Militärkräften mit Elektroschock behandelt, während er auf dem Boden saß, und der 63 Jahre alte Kapitän des Bootes wurde zu Boden geschlagen. Das israelische Militär behauptete gestern, der Überfall sei völlig friedlich verlaufen. Aber die an Bord des Schiffes waren, sagten, das sei nicht wahr. Reuven Moskowitz ein über 80-jähriger Holocaustüberlebender, der einer der neun Passagiere war, drückte seinen Schock über die israelischen Soldaten aus, dass sie „so die neun jüdischen Passagiere behandeln. Sie schlugen die Leute.“ Am 31.Mai überfielen israelische Soldaten ein türkisches Schiff, die Mavi Marmara und töteten neun der Aktivisten an Bord. Das Töten verursachte einen internationalen Aufschrei und veranlasste aus Protest weitere Bemühungen, Schiffe in den Gazastreifen zu senden. Dieses Schiff ist eines der vielen geplanten von Gruppen aus aller Welt.   (dt. Ellen Rohlfs)

«Einer der Soldaten war aussergewöhnlich brutal» - Interview: Monica Fahmy - Rami Elhanan ist einer der neun jüdischen Gaza-Aktivisten. Der Grafiker aus Jerusalem erklärt, warum er Waren nach Gaza bringen wollte, obwohl seine Tochter bei einem Selbstmordanschlag der Hamas getötet wurde. (...) Wie erlebten Sie den Einsatz der israelischen Marine am Dienstag? - Die mächtige israelische Marine hat eine kleine Jacht mit neun Aktivisten aufgebracht. Da waren zwei Kriegsschiffe, dutzende Schnellboote. Die Soldaten waren bewaffnet. Sie haben uns geentert, wir haben keinen Widerstand geleistet. Sie haben gewusst, dass Sie mit Ihrer Aktion provozieren. Es war auch von Anfang an klar, dass von uns keine Gefahr ausgeht. Auf dem Schiff befanden sich fünf Israeli und vier ausländische Juden. Um neun Aktivisten abzufangen, braucht es keinen Militärapparat. Eigentlich ist es schade, dass die israelische Armee die Chance verpasst hat, ihr Image zu verbessern. Sie hätten uns zum Beispiel mit Blumen empfangen können. Stattdessen soll es angeblich Schläge gegeben haben. Was haben Sie erlebt? Einer der Soldaten war tatsächlich aussergewöhnlich brutal und gemein. Er ging vor allem gegen Yonatan Shapira mit unverhältnismässiger Gewalt vor. Wir erfuhren später, dass er einer der Soldaten war, die im Mai auf der «Mavi Marmara» im Einsatz standen. Die anderen Soldaten jedoch waren relativ höflich. Der Ausbruch ihres Kollegen hat sie peinlich berührt, das konnte man sehen. >>>

«Ich wurde mit einer Taserwaffe niedergestreckt» - Monica Fahmy. - Acht der neun jüdischen Gaza-Aktivisten sind wieder auf freiem Fuss und erzählen von Übergriffen: Die israelische Armee habe einige von ihnen geschlagen. Damit widersprechen sie der offiziellen Version der Vorgänge. >>>

Words from Lillian Rosengarten, U.S peace activist and passenger aboard the Irene, the Jewish boat to Gaza. - Yosh, I have not been able to contact you until now for I just returned home. I chose deportation although I was very conflicted leaving Edith there. I felt assured when I spoke to the vice consul from the American Embassy in Tel Aviv who had brought 2 human rights lawyers one of whom was going to meet with Edith. I was extremely happy to hear that Reuven, Rami, Yonatan and Itamar were allowed to go home. Such wonderful people, now cherished friends. Glynn and Vish were also deported along with myself. >>>

Glyn arrives home - (...) His family are greatly relieved to have him home, his partner Vanessa said “I feel very proud of Glyn and all the crew and passengers. I’m thrilled to bits that it came off and that he’s home. It’s been wonderful to have such support from everyone in getting them home safely. It was really important to me to be involved in the send off from Cyprus, and to get to know the passengers and crew I’ve just got huge admiration for everyone involved.” >>>

Dr Edith Lutz - We have just heard from the legal team in Israel that they have been allowed in to visit Edith, accompanied by two members of the German consulate. Edith will be held until Sunday at Givon Deportment Center in Ramla, when she will go before a judge, and will be offered the option of deportation to Germany. Our . >>>

We have spoken with Yonatan and Itamar Shapira – two of the Israeli crew! - We can share the great news that tonight the London media team spoke at length with two of the crew of the Irene, Yonatan and Itamar Shapira who are safe and well and with their family in Israel. >>>

Weitere Meldungen >>>
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Demonstrationen für Gleichberechtigung in Jerusalem - In einer Demonstration im ultra-orthodoxen jüdischen Viertel Mea Shearim in Jerusalem protestierten am Dienstag 40 Männer und Frauen gegen die strikte öffentliche Geschlechtertrennung. Zuvor hatte der Oberste Zivilgerichtshof Israels entschieden, dass die Geschlechtertrennung in den Straßen des Viertels illegal sei. Dieser Gerichtsentscheid führte zur Entfernung der Absperrungen, die die Hauptstraßen in eine Seite für Männer und eine für Frauen geteilt hatte. Rachel Azaria, Mitglied des Jerusalemer Stadtrats, war eine der Initiatoren der Demonstration und einer Petition gegen die Absperrungen. "Jegliche Trennung des öffentlichen Raums in Israel ist illegal", erklärt sie. "Die Polizei, die nur zwei Straßen von Mea Shearim entfernt ihren Sitz hat, kann nicht einfach ein bestimmtes Areal als 'extraterritorial' bezeichnen." >>>

 
 

Ein „preußischer Dounanier“? - Abraham Melzer - Schon lange hat man den Spaß und Hassprediger nicht mehr mit so viel Schaum vor dem Mund gesehen. Am 27.09.2010 um genau 21.51 stellte er in seinem Blog einen hämischen Beitrag über das Jüdische Boot ein, das zu dieser Zeit noch auf seinem Weg nach Gaza war, der in seiner Niveaulosigkeit kaum noch zu unterbieten, geschweige denn zu überbieten ist. Er macht sich lustig über die „Medikamente und den Müll“, den die deutsche Jüdin, das schreibt er gleich so „deutsche Jüdin“, Edith Lutz, in ihrem Haus in der Eifel gesammelt und nun nach Gaza mit nimmt. Unabhängig davon, dass im Judentum eine konvertierte Person als gleichberechtigter Jude gilt, genauso gleichberechtigt wie der, wer weiß von wem, kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges, beschnittenen jüdischen Spaßmacher und Hofclown, ist dieser Volljude genauso auf Edith Lutz, Reuven Moskowitz und alle anderen tapferen Juden, die mit auf dem Boot sind, reingefallen, wie seinerzeit die preußischen Zöllner auf Heinrich Heine reingefallen sind, die in seinen Hemden, Hosen und Schnupftüchern kramten, auf der Suche nach verbotenen Büchern, und dabei hatte er „die Konterbande, die mit mir reist“ im Kopfe stecken. >>>

 
 

Jerusalem police automatically accepted the testimony of a settlement guard who killed Palestinian Samer Sarhan. The head of the police, Aharon Franco declared that the guard was blocked and attacked by Palestinians. However Israel's Channel 2 released video that shows the settlement guard wasn't at all blocked, highlighting this among other contradictions in his story.

 
 
 
 

Israel's reasoning against peace - - Those who spent their service in the West Bank and Gaza Strip quickly learn how to apply and refine new technologies for surveillance, crowd control and urban warfare that find ready markets overseas. In 2006 Israel’s defence exports reached $3.4bn, making the country the fourth largest arms dealer in the world. >>>

 
 

Avigdor Lieberman takes settlement policy to its logical conclusion - Jesse Bacon - The only Democracy - Lost in the debate over the settlement phase is its real purpose, to claim Palestinian land for Israel. Even its hardcore defenders like Avigdor Lieberman, know there will come a time when that has reached its end, when all available Palestinian land has been taken, and all Palestinians capable of being forced to leave will have done so. What to do then?

 
 

Stopping the Crazy - Joharah Baker -  What does that say about Israel? Like the United States, which has driven its country and citizens into crazy wars in foreign lands because of the questionable agendas of those who rule, Israel is much the same. The government, whether right or left, has systematically and continually supported settlement growth, even during the years after Oslo when settlements were not to progress an inch. Decisions back then were not made by Likud-nik Bibi Netanyahu or by the even more extreme Israel Beytanu Avigdor Lieberman. On the contrary, settlements thrived in the early nineties under the watchful eye of the perceived Labor dove, the late Yitzhak Rabin.

 


29.9.2010
 

 

Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

Israel hält deutsche Gaza-Aktivistin weiter fest >>>

Während inzwischen alle israelischen Passagiere der "Irene" nach Angaben des London Press Office von Jewish Boat to Gaza freigelassen wurden  (http://jewishboattogaza.org/?p=365), wird den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten der Zutritt zu den Angehörigen der anderen Staaten verweigert. Sie sind bei der israelischen Einwanderungspolizei (OZ) in Holon untergebracht.
Informationen unter 
http://jewishboattogaza.org/?p=360  Wichtig wäre es, wenn Menschen beim Auswärtigen Amt und/oder der Deutschen Botschaft in Tel Aviv anriefen, um ihre Besorgnis darüber zum Ausruck zu bringen.
Telefonnummern:  AA: 030/18-17-0  (24 Stunden); Dt.Botschaft: 00972-3-693 13 13, oder: 693 13 12. Herzliche Grüße, Martin Forberg

Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port - The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza’s population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza. The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board. Last contact with the boat’s captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza’s shore. Since then all phones went dead. The occupied Gaza Strip’s territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore. Israeli attorney Smadar Ben Natan who is representing the passengers has asked to see her clients immediately. >>>     Collage Erhard Arendt - mehr und vergrößern >>>

Jüdisches Gaza-Boot - Georg Meggle - Was bedeutet diese Provokation? Mit dem Einsatz tödlicher Gewalt gegen die Gaza-Freiheits-Flotte (31. Mai 2010) setzte Israel auf Abschreckung. Wer auch immer weiterhin versucht, Israels Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, sollte mit ähnlichen Extremreaktionen rechnen müssen (Militärische Macht oder Internationales Recht?). Doch diese Rechnung geht nicht auf. Weitere Schiffe sind nach Gaza unterwegs. Einem davon, dem Boot Irene (Frieden), das am 26. September unter britischer Flagge von Nordzypern aus Segel gesetzt hat, kommt dabei besondere Bedeutung zu. Denn diese Aktion zielt auf das Herz Israels. Die Aktion ist eine jüdische >>>

Henning Mankell: Bald steuert eine größere und stärkere Armada nach Gaza - Israels Weigerung den Baustopp im Westjordanland zu verlängern, wird die Kluft zwischen Israelis und Palästinensern vertiefen und zu noch mehr Gewalt führen. Der Widerstand wird aber nicht schwächer werden. Ich weiß, dass eine neue, bedeutend größere Armada im Entstehen ist, schreibt Henning Mankell in einem Debattartikel . >>>

Israels Marine hat das jüdische Gaza-Boot gestürmt - Mehr als 30 km vor der Küste wurde das Schiff mit jüdischen Aktivisten abgefangen, um es nun in den Hafen Ashdod zu bringen und so die Blockade aufrechtzuhalten >>>

Gush Shalom press release 28.09.2010
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Peace Activists Demonstrating at Ashdod Port to Protest Capture of Ship - Dozens of peace activists gathered on the beach near Ashdod port, to which the Jewish Peace Ship is being towed by the Israeli Navy, to protest the capture of the ship and the continued blockade of Gaza, which has turned it into a huge prison with no entry or exit. The activists held signs with the captions: "Medicines – A Security Risk?", "Let Gaza Live," The blockade and the construction on settlements destroy us all," "Jews and Arabs refuse to be enemies." Later the demonstrators moved to the gates of Ashdod Port where they currently remain. The government does not miss any opportunity to present to the world the ugly, aggressive and brutal face of Israel. Israel's security would not have been damaged in the least – quite the contrary – if the peace activists on the ship had been allowed to reach Gaza as the respected guests of its Palestinian residents. The sailors who are now shackled and led to detention for their support for peace, save a small measure of the dignity of the State of Israel and of Judaism, whose name Binyamin Netanyahu bears in vain. Phone numbers for contact at Ashdod Port >>>

Presseerklärung - 28 September, 2010 13.45 - Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port - The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza's population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza. The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board. Last contact with the boat's captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza's shore. Since then all phones went dead. The occupied Gaza Strip's territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore. Israeli attorney Smadar Ben Natan who is >>>

Nachfolgend die deutsche Übersetzung eines Musterbriefes, den die britischen OrganisatorInnen aufgesetzt haben und der dort (in Großbritannien) möglichst rasch an Abgeordnete und Foreign Office gehen sollte http://jewishboattogaza.org/?page_id=159 - bei uns also ebenfalls an Abgeordnete, Auswärtiges Amt und Bundesregierung. Ich habe in der gebotenen Eile den Brief so formuliert, dass er sich sich für beide AdressatInnen eignet. Dieser Text ist nochmal im Anhang. Dort auch mailadressen von Bundeskanzleramt, Aussenministerium, Bundestagsabgeordneten, die im Ausswärtigen und im Menschenrechtsausschuss sind (nicht unbedingt vollständig) und noch einigen anderen, die in Frage kommen würden. Bitte gerne viele Mails schreiben und auch gesammelt mit "Sehr geehrte Damen und Herren" an alle in einem Schwung - da kommt die Botschaft auch an. Vielen Dank und herzliche Grüße, Martin Forberg

Sehr geehrte Damen und Herren/sehr geehrte Frau../Sehr geehrter Herr.., Ich schreibe Ihnen, um Sie zu bitten, alles erdenklich Mögliche zu tun, um den neun Passagieren und der Crew auf dem Jüdischen Boot für Gaza, der “Irene” , beizustehen. Wie Sie sicher wissen, wurde das Boot heute Vormittag von der israelischen Marine aufgebracht, als es sich Gaza näherte, und sich zugleich auf hoher See befand. Dieses kleine Boot segelte unter britischer Flagge und transportierte Ladung, die als symbolische Hilfe für die eingeschlossenen Menschen des Gazastreifens gedacht ist – Kinderspielzeug, Textbücher, Musikinstrumente, Netze für Fischer in Gaza. Fast alle Menschen an Bord sind jüdisch. Es ist eine deutsche Staatsbürgerin darunter, zwei sind britisch, ein Mensch US-amerikanisch und die >>>

Videos die den Überfall auf die "Irene" zeigen.

Jewish Gaza-bound activists: IDF used excessive force in naval raid - Activists aboard Gaza-bound ship 'Irene' counter IDF version that the vessel was taken over in a peaceful manner. - Yanir Yagna - Israel Defense Forces soldiers used excessive force while taking over a Gaza-bound aid ship organized by Jewish and Israeli activists, the boat's passengers said Tuesday, countering the military's official version claiming that the takeover had been uneventful. - Earlier Tuesday the IDF reported that Israeli naval commandos peacefully boarded the Jewish aid boat attempting to break a naval blockade on Gaza, saying "IDF naval forces recently boarded the yacht 'Irene', and it is currently being led to the Ashdod seaport along with its passengers." >>>

Voyage organised by European Jewish groups to condemn "collective punishment against 1.5 million Palestinians". - An aid ship carrying eight Jewish activists from Europe, Israel, and the US was apprehended by the Israeli navy just miles off the coast of Gaza after being warned by a warship. Navy commandos boarded the Irene, and then the passengers were led off the boat. >>>

Israeli navy diverts Gaza-bound yacht Naval personnel board boat carrying 10 Jewish activists who were trying to break sea blockade - Harriet Sherwood - The Israeli navy today boarded a yacht carrying 10 Jewish activists who were attempting to break the sea blockade around Gaza, forcibly diverting the vessel to the nearby port of Ashdod. >>>

Jewish Boat to Gaza Intercepted by Israel - Robert Mackey - thelede.blogs.nytimes.com - Last contact with the boat’s captain, Glyn Secker, was at 0937 G.M.T., when their path had been cut off by a destroyer. (...) Since then all phones went dead. >>>

Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

 
 

UN panel: Israel suppressing footage of Gaza flotilla raid - Member of the UN Human Rights Council's fact-finding mission says Israel is trying maintain a monopoly over its version of the deadly May 31 events aboard the Turkish aid ship Mavi Marmara. An expert panel investigating Israel's boarding of a Gaza-bound aid flotilla four months ago said Tuesday that Israel is suppressing footage of the incident it seized from the passengers. The commandos are briefed on the deck of a naval ship before boarding the flotilla. The three independent, UN-appointed experts said Israeli soldiers confiscated photos and video material from more than two dozen journalists and others aboard the flotilla during the raid, which killed nine pro-Palestinian activists. >>>

The Gaza flotilla video wars

UN Fact-Finding Mission Says Israelis `Executed` US Citizen Furkan Dogan - Gareth Porter -  The report states that Dogan, the 19-year-old US citizen of Turkish descent, was filming with a small video camera on the top deck of the Mavi Marmara when he was shot twice in the head, once in the back and in the left leg and foot and that he was shot in the face at point blank range while lying on the ground. >>>

Human Rights Council - Fifteenth session - Agenda item 7 - Human Rights situation in Palestine and other - Occupied Arab territories (pdf Datei - 56 Seiten) - Report of the international fact-finding mission to investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance >>>

 
 

Israel setzt Siedlungsbau in Westbank fort - Trotz aller diplomatischen Bemühungen kein Ende der Landnahme auf palästinensischem Boden. Artikel und Kommentare >>>

 
 

Rede des Präsidenten Mahmoud Abbas vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York am vergangenen Samstag (25.09.) - Präsident Mahmoud Abbas forderte Israel auf, seinen Verpflichtungen und Abkommen nachzukommen. Verhandlungen seien nur glaubwürdig, wenn Israel entscheidende Schritte wie die Beendigung des Siedlungsbaus unternehmen würde. Auch die internationale Gemeinschaft müsse ihre Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit ziehen, damit der Konflikt endgültig gelöst werden könne. Das palästinensische Volk habe den tiefen Wunsch, einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen. Aus diesem Wunsch heraus wurden Verhandlungen über einen endgültigen Status aufgenommen. Er werde sich „alle Mühe“ geben, um innerhalb eines Jahres ein Friedensabkommen zu erreichen. Die vollständige Rede des Präsidenten in englischer Sprache erhalten Sie als pdf-Datei hier Quelle

The Palestinian leader has come to Paris to relay a simple message - peace talks and building settlements are not compatible. It is time for Israel to make a choice. And he finds a sympathetic audience in President Sarkozy. Al Jazeera's Jacky Rowland reports from Paris.

Sarkozy condemns Israeli decision

 
 
 
 

"I am sure this occupation will end" - Jody McIntyre - Since 2005, residents of the occupied West Bank village of Beit Ommar have launched nonviolent demonstrations in protest against the increasing theft of their land at the hands of the five surrounding Israeli settlements, and to call for an end to the Israeli occupation of all Palestinian lands. Despite the brutal response of the Israeli forces, resulting in the death, injury and detention of scores of teenagers from the town, the people of Beit Ommar remain steadfast in their resistance. Jody McIntyre interviews Beit Ommar Popular Committee secretary Ahmed Abu Hashem for The Electronic Intifada. >>>

 
 

Gideon Levy, Fatima Mohammadi on the Gaza siege and Jewish Boat to Gaza  >>>>

Settlement Construction Begins Again, Israel Blocks Jewish Activists to Gaza

AMY GOODMAN: We turn now to the latest in Israel and the Occupied Territories. Israeli commandos have boarded and seized a Gaza-bound aid ship of Jewish activists just miles off the Gaza coast. The activists were attempting to deliver a symbolic load of medicine, a water-purifying kit and oth»er humanitarian aid to the Gaza Strip. The “Jewish Boat to Gaza” was the latest attempt to break the blockade since Israel’s deadly attack on an aid flotilla in May. The aid efforts for Gaza come just days after a high-level UN probe recommended the prosecution of Israeli officials for the May 31st attack on the flotilla. >>>

 
 

Dozens of Arab families may be evicted from East Jerusalem neighborhood under court ruling - Nir Hasson -  Palestinians argued that the property on which Jews settled in the 19th century had not been sold to them but leased and that the ownership remained Palestinian. Evidence that payments for the lease were made were rejected by the court as constituting evidence that the Jews did not buy the property. >>>

 
 

The police accepted the settlers version, now there's doubt, 26/9/10

 

George Galloway interviews Daoud Abdullah - Israel accused of war crimes by the UN



 


28.9.2010
 

 

Gibt es einen "neuen" Antisemitismus? - Eine Begegnung mit dem britisch-jüdischen Philosoph Brian Klug - Arn Strohmeyer - "Alter" und "neuer" Antisemitismus, Antizionismus und Kritik an Israel welche(r) Zeitgenosse/in kann zwischen diesen Begriffen klare Grenzen ziehen und sie eindeutig definieren? Arn Strohmeyer hatte Gelegenheit, ein Gespräch mit dem britisch-jüdischen Philosophen Dr. Brian Klug von der Universität Oxford zu führen. Er hat in vielen Büchern und Aufsätzen zu diesem Thema Stellung genommen. Die Schwierigkeit des Problems macht Klug mit der Entwicklung eines einfachen Szenarios deutlich: Ein Rabbi wird in London von der Fahrerin aus einem Bus geworfen, weil er dort ziemlich laut hebräische Lieder gesungen hatte. Nun kann die Fahrerin des Busses für den Rauswurf fünf Gründe haben: 1. weil der Rabbi ganz allgemein gegen die Verhaltensregeln in einem Bus verstoßen hat; 2. weil er für die anderen Fahrgäste des Busses durch seinen Gesang zum Ärgernis geworden war; 3. weil die Fahrerin, die nichts über Juden und Judentum weiß, den Rabbi für einen fremden Ausländer (vielleicht einen Asylsuchenden) gehalten hat, der ihr unheimlich ist; 4. weil die Fahrerin ihn irrtümlich als einen Muslim eingeschätzt hat und 5. weil sie Vorurteile gegen Juden hat, sogar antisemitisch eingestellt ist, ihn als Juden erkannt und rausgeworfen hat, eben weil er Jude ist. Eine ältere Dame (eine Jüdin), die auch in dem Bus mitfährt und die Szene des Rauswurfs beobachtet hat, ist empört, denn sie ist der Meinung, dass alle fünf Motive der Busfahrerein für den Rauswurf eindeutig antisemitisch sind. Für sie ist der Fall also völlig klar. Brian Klug hält dagegen: Nein, nur der fünfte Grund für den Rauswurf ist antisemitisch, die anderen sind es nicht. Die Identifizierung der alten Dame mit dem Rabbi ist verständlich, führt aber im Hinblick auf ein antisemitisches Motiv in allen Fällen in die Irre. Man kann dieses Szenario  - so Klug - teilweise auf die Politik übertragen. Kritik an Israel ist dann erlaubt, wenn dieser Staat gegen die Regeln internationalen Verhaltens (etwa des Völkerrechts, UNO-Resolutionen, Menschenrechtscharta usw.) verstößt, wenn es also in der internationalen Politik für Unruhe und Ärger sorgt. Auch wenn die Angst vor Israel und seiner Politik von einer Xenophobie herrührt, wäre die Kritik nicht antisemitisch. Sie wird es erst dann, wenn sie Israel als Staat und seine Handlungen als typisch "jüdisch" beschreiben, also von angeblichen "jüdischen" Wesensmerkmalen ableiten würde. An diesem Punkt ging Klug auf das Phänomen des sogenannten "neuen" Antisemitismus ein. Vereinfacht gesagt: Der "alte" Antisemitismus beruht auf rassischen Kriterien; er unterstellt den Juden als Juden bestimmte negative Eigenschaften. Der "neue" Antisemitismus geht darüber hinaus und hält auch jede Kritik an Israel oder seiner Politik für "antisemitisch". Viele Verteidiger Israels argumentieren also:  Die "neuen" Antisemiten übertragen ihre Kritik an den jüdischen Individuen ("den" Juden) auf den Staat Israel >>>        

Texte von Arn Strohmeyer >>>              Collage E. Arendt - vergrößern und mehr >>>

 
 

Presseerklärung - 28 September, 2010 13.45 - Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces and taken toward Ashdod port - The Irene, a boat carrying nine passengers and aid for Gaza's population has been taken over by the Israeli navy and denied access to Gaza. The boat is flying a British flag and its passengers include citizens of the US, the UK, Germany and Israel. Two journalists are also on board. Last contact with the boat's captain, Glyn Secker, was at 0937 GMT, when their path had been cut off by a Destroyer. Recent reports from other news sources indicated that the boat has been surrounded and boarded. At this point they were less than 20 miles from Gaza's shore. Since then all phones went dead. The occupied Gaza Strip's territorial waters end 12 nautical miles from shore, but the Israeli blockade is enforced at 20 miles from shore. Israeli attorney Smadar Ben Natan who is representing the passengers has asked to see her clients immediately. Local group Physicians for Human Rights-Israel has asked for permission to send an independent doctor to visit the passengers immediately, after hearing from organizers that at least one passenger suffers from serious chronic health problems and is in need of medical care. Speaking from London, a member of the organizing group, Richard Kuper of Jews for Justice for Palestinians, has condemned the Israeli army's apparent action and said that this boat and its fate are a symbol of the chances for peace in the region. The way it is being treated by Israeli authorities indicates that they have no real intentions of reaching peace, he said. He called for worldwide support for the boat and its message of protest against the siege of Gaza and the occupation.
Media Contact in London: Yosh, 00 44 7816 448307, 00 447921517741 - Lydia: 00 44 7904 934992 - Martine: 00 44 7903 010019 - media@jewishboattogaza.org
Media Contact in Germany: Kate P. Katzenstein-Leiterer 0049 30 24532031, kate.leiterer@gmx.de
European Jews for a Just Peace, Jews for Justice for Palestinians (UK), Juedische Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost (Germany), American Jews for a Just Peace (USA), Jewish Voice for Peace (USA), Jews Against the Occupation Sydney. Visit www.jewishboattogaza.org and join us on Facebook and Twitter

LATEST FROM THE BOAT: An Israeli destroyer is cutting off their path.   Another small boat is  also approaching. Several small boats and a frigate are stationary aboat a mile away from Irene. The army hailed them and said they can not go to Gaza, which is  restricted and Irene’s passengers will be legally liable, especially the Israelis. The frigate then moved closer while the small boat is now crossing their path too – it has machine guns front and back of it. They frigate is blocking their path and some of the smaller boats are now trailing them. Transmission ended at: 9.37 GMT

Irene is 27 miles from shore 12 miles from territorial waters – prepare for raid. mobile reception is back >>>        Mehr aktuelles >>>

Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

Jewish Activists Sail Toward Gaza - Robert Mackey New York Times - A small ship left the port of Famagusta in Cyprus on Sunday, bound for Gaza.Jewish activists from the United States, Britain, Germany and Israel, determined to break the Israeli naval blockade of Gaza, are sailing toward the Palestinian territory in a catamaran carrying humanitarian aid. If the 10 passengers and crew members manage to dodge the Israel Defense Forces, they should land in Gaza on Tuesday. >>>

Israel will jüdisches Schiff an Einreise in den Gazastreifen hindern - Israel will das jüdische Schiff mit Hilfsmitteln für den Gazastreifen unbedingt an der Einreise in das Palästinensergebiet hindern. >>>

Pressemitteilung -  Wolfgang Gehrcke - Freie Überfahrt für „Irene“ - „Das „Jüdische Boot nach Gaza“ ist ein Hoffnungszeichen für den Frieden im Nahen Osten. Was auf staatlicher Ebene immer unwahrscheinlicher wird, kann vielleicht auf der Ebene der Zivilgesellschaft erreicht werden. Hier arbeiten Jüdinnen und Juden, Bürgerinnen und Bürger Israels und Palästinenserinnen und Palästinenser zusammen für den Frieden“, so Wolfgang Gehrcke zur Überfahrt des unter britischer Flagge fahrenden Motorseglers „Irene“ von Zypern nach Gaza. Der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter: „Dass Überlebende des Holocaust auf diesem Boot mit dabei sind, widerlegt alles Gerede von Israel-feindlichen Absichten der Hilfskonvois. Die Fahrt des Bootes „Irene“ (Frieden) ist keine Aktion gegen Israel, sondern eine Aktion für den Frieden. Der Bericht der UN-Untersuchungskommission zu den israelischen Aktionen gegen die Gaza-Hilfsflottille im Mai 2010 hat der israelischen Regierung eine hohe Verantwortung für die Verletzten und Toten zugewiesen. Die israelische Regierung kann jetzt beweisen, dass sie daraus gelernt hat und eine freie Überfahrt für das „Jüdische Boot nach Gaza“ garantiert.“ >>>

»Das Gesicht des humanen Judentums zeigen« - Das »Jüdische Schiff« ist mit Hilfsgütern nach Gaza unterwegs. Zur Fracht gehört auch ein Karton mit Mundharmonikas. Gespräch mit Reuven Moskovitz - Interview: Sophia Deeg - Der 1928 in Rumänien geborene Israeli Reuven Moskovitz ist Überlebender der Judenvernichtung durch die deutschen Faschisten. Das Interview wurde vor dem Auslaufen geführt Am Sonntag ist das »Jüdische Schiff« von Zypern aus mit Hilfsgütern nach Gaza aufgebrochen – einer der vielen Mitreisenden sind Sie. Warum haben Sie sich dazu entschlossen? In Rumänien habe ich miterlebt, wie die einheimischen Faschisten damals mit den Nazis kollaborierten. Ich fand mich plötzlich in einem Getto wieder, ich habe buchstäblich meine Kindheit verloren. Schon früh wurde mir klar, daß ich mein Leben lang gegen Verfolgung, Unterdrückung und Diskriminierung kämpfen würde. Ich war 19 Jahre alt, als ich 1947 nach Israel auswanderte, ich lebte als zionistisch-sozialistischer Pionier dann in Galiläa in einem Kibbutz. Sehr bald wurde ich aber mit systematischen ethnischen Säuberungen konfrontiert, mit Massakern, Enteignung und Vertreibung unserer palästinensischen Nachbarn.  Wie war Ihre Reaktion darauf? - Viele von uns Einwanderern waren erschüttert und schlossen sich der damaligen Friedensbewegung um Martin Buber an. Es ging uns um die gegenseitige Anerkennung und die Gleichberechtigung der palästinensischen und jüdischen Bewohner des Landes. >>>

Jewish aid boat leaves Cyprus bound for Gaza


 

Palestinian International Campaign to end the siege on Gaza welcomes the launch of Jewish breaking siege ship “Irene" >>>
Jerusalem Post report IDF confirm firing on fishing vessel >>>
Message of support from Clare Short >>>
Travelog (in Hebrew) from Yonatan Shapirae >>>
Gush Shalom Press Release in Support of the Jewish Boat To Gaza >>>

Homepage mit aktuellen Meldungen "Jüdisches Schiff nach Gaza" (englisch) >>>
Die Fahrt der "Irene" können Sie hier verfolgen >>>
Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

 

"Wir können keine Rolle übernehmen, bei der wir uns überheben würden" - CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz zum deutschen Engagement im Nahen Osten - Ruprecht Polenz im Gespräch mit Jörg Degenhardt - Bei seinen jüngsten Gesprächen in Syrien sei immer wieder gesagt worden, "ihr Deutschen, ihr Europäer müsst eine größere Rolle spielen", sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag, Ruprecht Polenz. Er hält es für sinnvoll, Einfluss auf die Rahmenbedingungen im Nahen Osten zu nehmen, aber nicht Partei für ein bestimmtes Land zu ergreifen. >>>

 

 

Reisen Sie nach Israel, ins Gelobte Land?  Sie werden staunen! Ihnen werden die Augen übergehen, wenn Sie richtig hinschauen! -  Dieter Neuhaus - Aus Anlass des 60. Jahrestags der Staatsgründung Israels hatte das Staatliche Israelische Verkehrsbüro besonders intensiv für Reisen nach Israel geworben und tut es immer noch und immer wieder. Leider wird in der Werbung für diese Reisen manches unterschlagen, was einen Besuch in Israel in diesen Monaten wirklich einmalig macht. Und das möchten wir hier für Sie ergänzen: Sie können nicht nur „Ruinen vorchristlicher Stätten“ (so heißt es in einem Werbeprospekt) kennen lernen, sondern auch Ruinen von arabischen Dörfern, die gerade erst 60 Jahre alt sind. Von ihnen gibt es fast Hundert im ganzen Land. Wenn Ihr Nachfragen bei Ihrem Reiseleiter auf Unverständnis stößt („welche Dörfer soll Israel zerstört und deren Bewohner vertrieben haben?“), zeigen Sie ihm  Ihr mitgebrachtes Buch „Die ethnische Säuberung Palästinas“ des israelischen Autors Ilan Pappe, das die Namen der meisten zerstörten arabischen Ortschaften enthält. Auch wenn der Bau von Grenzmauern als Mittel der Politik aus der Mode gekommen ist (gerade Sie als Deutscher haben das Schicksal der Berliner Mauer noch in deutlicher Erinnerung): Israel hat eine 750 Kilometer lange und an manchen Stellen bis zu zehn Meter hohe Betonmauer um sich herum gebaut, die ihresgleichen in der Welt sucht. Versäumen Sie nicht, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. An etlichen Stellen können Sie sogar noch die Bauarbeiten verfolgen, denn die Mauer ist noch nicht ganz fertig. Das Besondere: auf 84 % ihrer Länge verläuft sie auf dem Grund und Boden der benachbarten Palästinenser. Dort hat Israel entgegen den Bestimmungen des Völkerrechts 120 Städte und Siedlungen nur für Juden gebaut. Israel >>>              Collage E. Arendt - vergrößern und mehr >>>

 

 

Fataler Besuch auf dem Tempelberg - Vor zehn Jahren wurde die zweite Intifada ausgelöst - Matthias Bertsch - Als der israelische Oppositionsführer Ariel Scharon am 28. September 2000 den Tempelberg in Jerusalem besuchte, machte er damit den Anspruch Israels auf das gesamte Stadtgebiet deutlich. Das führte letztendlich zu einem blutigen Konflikt: der zweiten Intifada. >>>

 
 

"Illegal existiert nicht in unserem Wortschatz" - Indra Kley - Ab heute wollen die jüdischen Siedler im Westjordanland wieder bauen – in vielen Orten haben sie das auch während des zehnmonatigen Moratoriums getan - Während die diplomatischen Bemühungen auf Hochtouren laufen, um ein vorzeitiges Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern zu verhindern, werden auf dem Boden Fakten geschaffen: Mehrere Tausend neue Wohnungen und Häuser können die Siedler im Westjordanland nach Ablauf des zehnmonatigen Baustopps ohne weitere Genehmigungen bauen. Von einem vollständigen "Einfrieren" der Bauaktivitäten konnte in den vergangenen Monaten ohnehin keine Rede sein. Nach Angaben der israelischen Organisation Peace Now wurde in den Siedlungen auch während des Moratoriums an rund 2.000 Wohnungen gebaut. Wie in Shilo: Das kleine Städtchen liegt auf einer Anhöhe, umringt von Weinbergen und Olivenhainen. In den Vorgärten stehen Dreiräder, Sandkästen, Klettergerüste, an den Balkonen wiegen blau-weiße Fahnen und Girlanden mit dem Davidsstern im Wind. 300 Familien leben in den schmucken Häuschen mit den rotgeziegelten Dächern. Ein friedlicher Ort – der den Frieden im Westjordanland empfindlich stört. Denn: Shilo ist eine von rund 120 jüdischen Siedlungen, die nach zehnmonatigem Baustopp ab heute weiter expandieren wollen. "Wir kommen mit voller Kraft zurück", kündigt Israel Medad, Sprecher der Siedlervereinigung und Bewohner Shilos, an >>>

 
 

Wo die Bagger Waffen sind - Ein typischer Tel Aviver käme kaum auf die Idee, sich jenseits der „Grünen Linie“, der Waffenstillstandsgrenze von 1967, niederzulassen. Dass die Siedler dort immer weiter bauen wollen, stößt im Kernland auf geringe Sympathien. Für eine Zwei-Staaten-Lösung, bei der logischerweise der größte Teil der Westbank an die Palästinenser fallen würde, gibt es eine satte israelische Mehrheit. Für die meisten Israelis sind die jüdischen Siedlungen in der Westbank weit weg. >>>

 
 

Aus der Anstalt:
Tapfer im Nirgendwo » Netanyahu hilft Abbas Kommentar vom unglaublichen Gerd Buurmann >>>
Der Blätterwald rauscht - Gerd Buurmann versucht die Welt missverstehen -|  Nirgendwo tapfer >>>
Mehr über Gerd Buurmann >>>

 
 

Ausschreitungen zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern in Hebron - Nachdem am Sonntag eine israelische Frau durch Schüsse leicht verwundet wurde, sind auch in der südpalästinensischen Stadt Hebron verstärkt Unruhen zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern ausgebrochen. >>>

 
 

A Demand for International Criminal Justice - Physicians for Human Rights, Badil, Public Committee against Torture, Addameer, Fidh, DCI, PCHR--For decades impunity has prevailed – and been allowed to prevail – in Israel and the occupied Palestinian territory (oPt). Despite significant evidence indicating the widespread perpetration of international crimes, not once has a senior military or government official been investigated and prosecuted in accordance with the obligations of international law. This pervasive impunity has resulted in systematic violations of international law, and the continuing suffering of civilian populations.

 
 

Education Ministry bans use of text book that offers Palestinian narrative - Or Kashti - Education Ministry summons principal of Sderot area high school after school was found to be using book that offers both the Israeli and Palestinian narratives of the Middle East conflict

 
 

Review: Norwegian doctors` "Eyes in Gaza" - Raymond Deane - EI - "Eyes in Gaza is a detailed and harrowing account by the Norwegian doctors Mads Gilbert and Erik Fosse of their experiences in al-Shifa Hospital during Israel`s deadly assault on Gaza in December 2008-January 2009"

 
 

Weekly protests: man shot with live ammunition - Brutal suppression of the Palestinian popular struggle continues: A Palestinian man was shot in the leg with live ammunition in Bil’in, while live rounds were also fired in Ni’lin and An-Nabi Saleh, where rubber-coated steel bullets were fired at children. In Beit Ummar a Palestinian man was beaten unconscious by Israeli forces yet only an innocent French peace activist was arrested for assault. Demonstrators marched around the Old City in Hebron >>>

 


27.9.2010
 

 

Ich bin sicher, diese Besatzung wird enden - Jody Mcintyre - Seit 2005 haben die Bewohner des besetzten Westbankdorfes Beit Ommar gewaltfreie Demos aus Protest gegen den zunehmenden Landraub durch die fünf sie umgebenden israelischen Siedlungen praktiziert und für ein Ende der israelischen Besatzung alles palästinensischen Landes aufgerufen. Trotz der brutalen Reaktionen der israelischen Kräfte, die Tod, Verletzungen und Verhaftung von vielen Teenagern aus dem Ort zur Folge hatten,  blieben die  Menschen aus Beit Ommar standhaft. Jody McIntyre interviewte den Sekretär des Beit Ommar Volkskomitees Ahmed Abu Hashem für die Electronic Intifada. JM. Bitte stellen Sie sich selbst vor. AAH: Ich bin der Sekretär von Beit Ommars Volkskomitee, aber ich empfinde mich als die geringste Person. Keiner von uns sieht sich  als wichtiger an als die anderen, weil wir einander beistehen. Viele haben versucht, uns zu trennen, die palästinensischen Behörde, aber auch Leute aus anderen Dörfern. Aber es ist ihnen nicht gelungen. JM: Wie hat die israelische Besatzung Sie persönlich betroffen? AH  Ich wurde das  erste Mal 1984 verhaftet und drei Monate in Verwaltungshaft gehalten ohne Anklage. Das nächste Mal war ich zusammen mit meinem  älteren Bruder zu Beginn der 1. Intifada 1988. Er war 14 Monate im Gefängnis, ich  3,5 Jahre. Ich wurde 1992 und 1994 noch einmal 14 Monate lang verhaftet. 1998 wurden mein jüngerer Bruder und ich für 6 Monate verhaftet. Und 2002 wurden wir beide noch einmal für 6 Monate verhaftet. Als ich das letzte Mal im Gefängnis war, wurde meine Mutter von einem israelischen Militärjeep überfahren, meine Schwägerin wurde erschossen – beide am selben Tag. Vor drei Monaten  >>>

 
 

Wir machen uns wieder schuldig - Leserbriefe - 25. September 2010 - Badischen Zeitung von: Evelyn Hecht-Galinski - Die sogenannten Friedensgespräche, die in diesem Artikel besprochen werden, zeigen mit klarer Direktheit, die Chuzpe und Verlogenheit der israelischen Netanjahu-Regierung. Da argumentiert man mit der empörenden Aussage, die Palästinenser sollten die jüdischen Siedlungen im Westjordanland akzeptieren, da Israel schließlich auch eine arabische Minderheit in Israel toleriere. Dieser infame Satz öffnet doch dem letzten Blauäugigen die Augen. Israel als Apartheidstaat tritt >>>

Texte von Evelyn Hecht-Galinski  >>>

 
 

„Ich will kein Feind sein“ - Interview mit Daoud Nasser - Der Palästinenser Daoud Nassar spricht im Interview über die Wut seiner Landsleute, seine Hoffnung auf Frieden im Heiligen Land und seine besondere Rolle als Christ im Streit zwischen Juden und Muslimen >>>

 

Ein Schiff mit jüdischen Aktivisten aus mehreren Ländern ist zu einer Fahrt in den Gazastreifen aufgebrochen. - Die Gruppe auf der „Irene“ will mit ihrer symbolischen Aktion ein Zeichen gegen die Blockade des Gazastreifens setzen >>>

'Jews for Justice' aid boat sets sail for Gaza - Organizer says goal of boat which left from Cyprus on Sunday is to show that not all Jews support Israeli policies toward Palestinians. -  Nir Hasson - A boat carrying Jewish activists from Israel, Germany, the U.S. and Britain set sail on Sunday for Gaza, hoping to breach Israel's blockade there and deliver aid. >>>

Presseerklärung - Ein Jüdisches Schiff nach Gaza verlässt den Hafen von Zypern - Ein Schiff, organisiert von jüdischen Gruppen weltweit und beladen mit Hilfsgütern für die Bevölkerung Gazas, hat den Hafen von Zypern heute am 26. September 2010 um 13.30 Uhr Ortszeit verlassen. Das Schiff mit dem Namen Irene (Frieden) segelt unter britischer Flagge und hat einschließlich der Crew 10 Personen an Bord. Unter ihnen befinden sich Juden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und Israel, sowie zwei britische Journalisten. Zum Zeitpunkt einer Krisensituation der Friedensgespräche fordern Juden und Israelis die Beendigung der Blockade und der Okkupation! Die Schiffsfracht besteht aus in Gaza dringend benötigten Hilfsgütern wie Kinderspielzeug, Schulbüchern, Fischernetzen für die Fischer von Gaza und Prothesen für die orthopädische Behandlung in dortigen Krankenhäusern. Diese Hilfe kann jedoch wegen der Größe des Boots nur symbolischen Charakter haben..  Die Fracht ist für das Gaza Community Mental Health Programme und seinen Leiter, den Psychiater Dr. Eyad Sarraj, bestimmt. Das Schiff wird versuchen, die Küste Gazas zu erreichen, um dort in einem symbolischen Akt der Gewaltfreiheit und Solidarität das Hilfsmaterial zu entladen. Es ruft zum Ende der Belagerung, zum freien Zugang von Gütern und für Bewegungsfreiheit der Menschen von und nach Gaza auf. Das Schiff wird Friedenswimpeln in den Farben des Regenbogens hissen. Sie tragen die auf Friedenstauben geschriebenen Namen zahlreicher Juden, die diese Aktion unterstützen, und symbolisieren damit die weitverbreitete Solidarität von Juden in aller Welt. 
In London erklärte heute Richard Kuper von der organisierenden Gruppe Jews for Justice for Palestinians (Juden für Gerechtigkeit für Palästinenser), das Jüdische Schiff nach Gaza sei ein symbolischer Akt des Protestes gegen die israelische Okkupation palästinensischen Territoriums und die Belagerung von Gaza. Es trage eine Botschaft der Solidarität mit Palästinensern und Israelis, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. „Nicht alle Juden unterstützen die Politik der israelischen Regierung“, sagte Kuper. „Wir rufen die Regierungen und Menschen in aller Welt auf, sich gegen Besatzung und Belagerung zu wenden und zu handeln“. Zur Frage drohender Abfangaktionen der israelischen Marine erklärte Kuper: „Dies ist eine gewaltfreie Aktion. Unser Ziel ist es, nach Gaza zu gelangen, aber unsere Aktivisten werden sich auf keine gewalttätige Konfrontation einlassen. Sie werden den Israelis keinerlei Vorwand bieten, sie - mit welcher Begründung oder welchem Vorwand auch immer - zu überfallen oder Gewalt gegen sie anzuwenden. Der 82jährige Passagier Reuven Moskovitz erklärte, dass es immer sein Lebensziel war Feinde zu Freunden zu machen. Er sagte:„Wir sind zwei Völker, aber wir haben eine Zukunft.“
Kontakt zu den Passagieren
(Satelliten-Telefon an Bord):  00 88.21.66.86.10.337
Medien-Kontakt in London (für Interviews mit den Organisatoren): Yosh 0044 7816448307
Medien-Kontakt in Israel: Miri 00972  549270796 
Medien-Kontakt in Deutschland: Kate P. Katzenstein-Leiterer: Tel.: *49 (0)30 24532031, mobil: *49 (0)162 9660472, e-mail: kate.leiterer@gmx.de

Passagiere und Besatzungsmitglieder für Interviews:
Reuven Moskovitz, Israel, ist Gründungsmitglied des jüdisch-arabischen Dorfes Neve Shalom (Oase des Friedens) und Holocaust-Überlebender. Er spricht deutsch, hebräisch und englisch.
Rami Elhanan, Israel, hat seine Tochter Smadar bei einem Selbstmordattentat 1997 verloren und wurde Gründungsmitglied der Organisation „Familienzirkel der Leidtragenden“, in dem Israelis und Palästinenser, die Angehörige während des Konflikts verloren haben, sich gemeinsam für den Frieden einsetzen. Er spricht hebräisch und englisch.
Lilian Rosengarten, USA, ist Friedensaktivistin and Psychoanalytikerin, aus Nazi-Deutschland geflohen. Sie spricht englisch und deutsch.
Glyn Secker, Großbritanien, ist Kapitän des Schiffs und Mitglied der Jews for Justice for Palestinians (Juden für Gerechtigkeit für Palästinenser). Er spricht englisch.
Yonatan Shapira, Israel, ist ehemaliger Pilot der israelischen Luftwaffe und nun Aktivist für die Combattants for Peace (Kämpfer für Frieden). Er spricht hebräisch und englisch.
Carole Angier, Großbrittanien, ist die Biographin des bekannten Autors und Holocaust-Überlebenden Avi Primor . Sie spricht englisch, französisch, italienisch und deutsch.
Dr. Edith Lutz, Deutschland, ist Krankenschwester, promovierte Judaistin und Friedensaktivistin. Sie war 2008 auf dem ersten Schiff nach Gaza und spricht deutsch und englisch.
Alison Prager, Großbritannien, ist Lehrerin und Friedensaktivistin. Sie spricht englisch.
Itamar Shapira, Israel, ist Yonatans Bruder und gehört zur Schiffsmannschaft. Er spricht hebräisch und englisch.
Eli Osherov,  Israeslischer Reporter von Israel Channel 10 News.
Unterstützer: Jüdische Organisationen und Einzelpersonen aus Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland, USA, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Belgien, Frankreich, Österreich, Australien und Israel.
Organisatoren und Sponsoren
: European Jews for a Just Peace, Jews for Justice for Palestinians (GB), Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost (Deutschland), American Jews for a Just Peace (USA), Jews against the Occupation (Australien).

Jewish boat to Gaza sets sail from Cyprus.

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Free Gaza - Dokumentation auf diesen Seiten>>>

 

Abbas will weiter verhandeln - Palästinensischer Präsident fordert Israel zum Siedlungsstopp auf. Gespräche sollen aber in jedem Fall fortgesetzt werden - Karin Leukefeld - Der amtierende Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat Israel aufgefordert, »alle Siedlungsaktivitäten« zu stoppen. Die Mauer müsse abgerissen, Blockaden und Absperrungen müssen beendet werden, sagte Abbas am Wochenende vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Die Besatzungsmacht Israel verletzte mit ihrer »expansionistischen Herrschaftsmentalität« die grundlegenden Rechte der Palästinenser. Israel zerstöre absichtlich die »religiöse, spirituelle und historische Identität Jerusalems« und halte Tausende Palästinenser gefangen. Doch weil die Palästinenser einen »tiefen Wunsch nach einem gerechten und dauerhaften Frieden« hätten, habe er sich entschieden, »Verhandlungen über einen endgültigen Status« beider Staaten zu führen. >>>

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann...>>>

Reaktion - Teil 7
Veit Schäfer
- Sehr geehrter Herr Stegemann, ich gehöre zu dem Verteiler von Frau Dr. Weber und konnte deshalb Ihre Stellungnahme zu deren Bericht aus Gaza lesen – und bin beschämt über MICH. Beschämt, dass ich nicht, wie Sie, so offenkundig und kompromisslos pro-israelische Partei ergreifen kann . Beschämt über mich, dass mir zu den vier getöteten Siedlern sofort wieder die 1200  getöteten Palästinenser des letzten mit maßloser militärischer Stärke geführten Angriffs auf das Freiluftgefängnis Gaza einfielen. Und die neun toten Türken des israelischen Angriffs auf das türkische Schiff…Und, es liegt schon länger zurück, die durch einen israelischen Luftangriff am Strand von Gaza ausgerottete palästinensische Familie. Beschämt über mich, dass mir zu der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten spontan einfiel, dass die Palästinenser israelischer Staatsangehörigkeit zu den Bürgern zweiter Klasse in Israel zu gehören scheinen und dass die demokratischen Institutionen Israels die Menschenrechte der Palästinenser anscheinend mit anderen Maßstäben beurteilen als die des eigenen Volkes. So fallen mir die Zehntausenden von widerrechtlich gefällten palästinensischen Olivenbäumen ein, u. v. a. m. Ich lasse es bei diesem Bekenntnis meiner Blindheiten. Nein, zu einer möchte ich mich noch bekennen: dass ich  den biblischen Grundsatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ für unmenschlich halte.
Freundliche Grüße Veit Schäfer, Karlsruhe

Weitere Reaktionen auf das Schreiben von Prof. W. Stegemann >>>

Wollen Sie gegen das Auftreten dieser Professoren protestieren?
Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN unter anderem mit Prof. Wolfgang und EckardStegemann >>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 

 

 

Israel has rebuffed a United Nations probe that says Israeli soldiers committed 'willful killing and torture', when they boarded an international aid flotilla bound for Gaza in May. The UN Human Rights Council described the military raid, in which nine Turkish activists died, as 'brutal and disproportionate'. Israel's calling it "biased, politicized and extremist". With Russia Today is Shane Dillon - who was arrested for being on board on another ship in the flotilla.

'Willful Killing': What awaits next Gaza Flotilla in November?

 

 

Down to the wire on settlements - President Obama utilized his appearance at the United Nations this week to make an impassioned call to Israelis, Palestinians and their allies to seize the opportunity to advance peace and end the Israeli-Palestinian conflict. The President specifically called on Israel to extend its freeze on settlement construction, due to expire on Sunday. Indeed, it is crucial that this freeze be extended if the fledgling peace process is to have any chance of success. If it is not, the Palestinians would find it nearly impossible to justify continued negotiations, with their public already skeptical of the process and having learned the danger of conducting a peace process alongside settlement expansion. >>>

 
 

A Demand for International Criminal Justice - Physicians for Human Rights, Badil, Public Committee against Torture, Addameer, Fidh, DCI, PCHR--For decades impunity has prevailed – and been allowed to prevail – in Israel and the occupied Palestinian territory (oPt). Despite significant evidence indicating the widespread perpetration of international crimes, not once has a senior military or government official been investigated and prosecuted in accordance with the obligations of international law. This pervasive impunity has resulted in systematic violations of international law, and the continuing suffering of civilian populations.

 


26.9.2010
 

 

Amos Gvirtz: Offener Brief an einen Polizisten - Das folgende wurde in dieser Woche von Amos Gvirtz geschrieben, Mitglied des Kibbuz Shefayim und  seit Jahrzehnten ein unermüdlicher Aktivist für Frieden und Gerechtigkeit. Eines der Krankheiten der menschlichen Gesellschaft ist das Verbrechen. Menschen, die die Erfahrung mit Diebstahl, Raub, Vergewaltigung oder Überfall gemacht haben, hoffen, dass die Polizei  kommt, um das Verbrechen zu verhindern, den Verbrecher festnehmen und ihn vor Gericht bringen. Eine Gesellschaft kann nicht funktionieren, wenn man die Ausbreitung des Verbrechens nicht blockiert. In einem korrekt geführten Staat ist es die Aufgabe der Polizei und der Polizisten, den Bürgern  im täglichen Leben das Gefühl der Sicherheit zu geben. In Israel gibt es eine ganze Gemeinschaft, die den größten Teil ihres Besitzes verloren hat und die unter  ständiger Bedrohung lebt, die wenigen Dinge, die sie noch hat, auch zu verlieren, ja sogar das Dach über dem Kopf . Sie haben nicht wie die meisten Israelis jemanden, an den sie sich wenden können, um sie  vor den kriminellen Akten, die ihr Leben gefährden,  zu schützen. Es sind keine Kriminellen oder Rechtsbrecher, die ihr Haus demolieren, ihre Ernte zerstören und den letzten Rest ihres Land rauben. Es sind die Regierungsvertreter, begleitet von der Polizei des Staates Israel, die das tun. Es ist die Regierung, die ihre Vertreter schickt, um diese Taten zu tun, nachdem sie Gesetze geschaffen haben, die all dies legal erscheinen lassen. Verbrechen – vom Gesetz  autorisiert. Deshalb ist es kein Wunder, dass nachdem ihnen all ihr Land gestohlen wurde, nachdem ihnen  >>>            

Ein Beduinendorf im Süden Israels 5 Mal zerstört – Menschenrechts­organisationen und soziale Aktivisten protestieren: Stoppt die JNF Kampagne im Negev! - Bis 1948 gab es kaum jüdische Siedlungen im Negev, der Wüstenregion im Süden Israels; Schätzungen über die beduinische Bevölkerung vor der Staatsgründung sprechen von 65'000 bis 110'000 Menschen. Nach dem Krieg waren nur noch wenige innerhalb der neuen Staatsgrenzen geblieben; zu Beginn der sechziger Jahre ist die Rede von 11'000. Einige wenige jüdische Siedlungen wurden auf Land gegründet, das der Jüdische National­fonds (JNF/KKL) von Beduinen abgekauft hatte. Sowohl die ottomanische wie die britische Regierung, als auch die Landexperten vom JNF, erkannten das beduinische Land­recht an, obschon allen klar war, daß die amtliche Registrierung nur wenige Landstücke umfaßte. >>>

LEIDER NICHT NUR EIN RÜCKBLICK

Ein erst 12 jähriges Beduinenmädchen - Gideon Levy, Haaretz, 8.3. 07 - Um 6 Uhr wacht das Hirtenmädchen auf, ißt ein paar Bissen und bereitet die Schafeherde  für die Weide vor und geht, begleitet von ihrer Großmutter und ihrer Cousine den Schafen voraus. Nur 2 Stunden von Tel Aviv entfernt >>>

Die nicht anerkannten Beduinen-Dörfer in der israelischen Negev-Wüste - Yassin ist dreieinhalb Jahre alt. Er ist der älteste Sohn von Sara und Iyad. Im Alter von sechs Monaten begann sein Asthmaleiden. Seine Asthmaanfälle sind stark und häufig – etwa vier Mal im Monat. Er benötigt ein elektrisches Atmungsgerät. Bekommt er nächtens einen Anfall, schaltet sein Vater den Generator ein, damit der Junge das Atmungsgerät nutzen kann. Geschieht dies am Morgen, kann ihn sein arbeitsloser Vater zu einer nahe gelegenen Tagesklinik bringen. Ist diese geschlossen, muss er ihn viel weiter fahren, in das jüdische Städtchen Arad. Der Preis für jeden Besuch beträgt 75 Schekel, etwa 15 Euro. Um in eine dieser beiden Kliniken zu kommen, müsste die Familie ein Auto haben. Da sie keines besitzen, laufen sie fünf Kilometer zu Fuß >>>

Die Kultur des Kollapses - Gideon Spiro - (...) Ich war nicht beeindruckt von der Empörung, die der Polizeiminister, der rassistische Yitzhak Aharonowitz (aus Liebermans Partei) und Generalmayor Yohanan Danino, der Chef der israelischen Polizei im südlichen Kommando, zum Ausdruck brachten, als sie die Örtlichkeit besuchten. Diese beiden sind keine kultivierten Leute. Weder Danino, der die Beduinen misshandelt, noch Minister Aharoronitz, der die arabischen Bürger mit dem rassistischen Schimpfwort „Arabushimi“ bezeichnet ( dies entspricht dem Terminus „Nigger“ der weißen Rassisten in den USA), noch die Regierung Israels, die ihnen die bürgerlichen Grundrechte verweigert. Wenn ein Mitglied des US-Kabinett heute solch einen Ausdruck verwendet, würde er sofort von seinem Amt entfernt. Aber in Israel kann ein Minister rassistische Ausdrücke benützen und bleibt in seinem Job und tut noch so, als sei er ein Mensch von Kultur. Falls tatsächlich Beduinen diese Verwüstung begangen haben sollten als Protest gegen das Regime, dann trägt Israels Polizei einen großen Teil der Verantwortung für die Wut, die sich unter den Beduinen breit gemacht hat.

Noch ein Dunam und noch ein Dunam! -  Uri Shani - Die zionistische Praxis in den letzten 130 Jahren zeichnet sich nicht durch Blitzkriege wie denjenigen des Jahres 1967 aus, in dem während 6 Tagen die Staatsfläche vervierfacht wurde. Auch der Krieg des Jahres 1948 ist nicht das Hauptcharakteristikum der zionistischen Praxis. Der zentrale zionistische Slogan heißt: Noch ein Dunam und noch ein Dunam! Geduldig werden noch 1000 qm gekauft oder erobert, und noch einer. So auch in diesem Sommer. Aber heute, nach 130 Jahren, gehen diese Dunam nicht mehr in die nationale Kasse, sondern in ganz persönliche Kassen. Letzten Sommer hat die Knesset ein Gesetz gebilligt, das große Teile des Landes privatisieren soll. Dagegen hat eine breite Opposition von ganz rechts, über rechts, Mitte, links und ganz links gekämpft, und doch war Bibis Koalition war stärker. Inzwischen wird die Enteignung der wichtigsten Ressource des Landes >>>

Israel: Beduinendorf niedergewalzt

 

Dokumentation - Die Vertreibung der Beduinen in der Negev Wüste >>>

 
 

Aus dem Geist der Menschlichkeit - UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht zur Gaza-Freiheits-Flotte vor. - pax christi unterstützt Forderung nach Strafverfolgung - Vier Monate nach dem gewaltsamen Aufbringen der Gaza-Freiheits-Flotte durch die israelische Armee hat die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsausschusses am 22. September 2010 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Die Kommission war eingesetzt worden, um die Vorgänge des 31. Mai 2010 zu klären. Das israelische Militär hatte seinerzeit in den frühen Morgenstunden sechs Schiffe der internationalen Gaza-Freiheits-Flotte abgefangen und dabei neun Passagiere getötet. Rund 50 weitere Passagiere und etliche israelische Soldaten wurden verletzt. Die Kommission hatte über 100 Zeugen vernommen. Zum Bedauern der Kommission hatte die israelische Regierung die Zusammenarbeit mit ihr verweigert. Der Bericht stellt ausdrücklich fest, dass keine Waffen durch die Passagiere an Bord der Schiffe gelangt waren. Mit diesem Befund wird nun klargestellt, dass die Selbstverpflichtung der Passagiere, keine Waffen an Bord >>>

Human Rights Council - Fifteenth session - Agenda item 7 - Human Rights situation in Palestine and other - Occupied Arab territories (pdf Datei - 56 Seiten) - Report of the international fact-finding mission to investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance >>>

Dokumentation - Free Gaza >>>

 
 

Nach der Ermordung von zwei Palästinensern am vergangenen Mittwoch im Ostjerusalemer Stadtteil Silwan blieben befürchtete Ausschreitungen bei zwei Freitagsdemonstrationen aus. - P. R. aus Silwan Israelisches Miltiär hatte in Silwan, Ostjerusalem die vollständige Kontrolle übernommen. Im Stadtteil Sheik Sharrah, wo israelische Siedler einige Familien aus ihren Häusern geworfen haben, fand wie immer eine friedliche Demonstration statt unter Beteilung vor allem iraelischen und internationaler Friedensaktivisten. In Al Masara/Bethlehen wurde die gewaltfreie Demonstration schon nach wenigen Minuten von den israelischen Soldaten mittels Soundbombs und Tränengas auseinander gesprengt. Der Protest richtete sich dieses Mal gegen den Landraub und gegen Produkte aus israelischen Siedlungen. Dazu wurden Kartons mit der Aufschrift von Siedlungsprodukten verbrannt. Bevor jedoch die Teilnehmer des Protestes den Stapel Kartons in Brand stecken konnten, wurde er vom Militär mit einem Brandsatz entzündet.

Aktuelle Fotos aus Silwan und vom Geschehen 25.09.2010 >>>

Dokumentation Silwan - Gebiet Al - Bustan - Ostjerusalem >>>

 
 

Ein eindeutiges Versprechen -  Adam Keller - Mit der Eröffnung dessen, was als direkte Verhandlungen mit den Palästinensern angekündigt wird, drückten sich  Binyamin Netanyahus Mitarbeiter  durch Ben Kaspit, einem ranghohern politischer Korrespondent von Maariv aus. Sie haben sicher einige interessante Dinge zu sagen, egal welche Glaubwürdigkeit man ihnen schenkt. „Die Wurzel des Problems ist nach israelischer Auffassung ein unerhörtes, eindeutiges Versprechen, das Obama Abu Mazen gegeben hat: ein palästinensischer Staat – lebensfähig, territorial zusammenhängend etc – soll spätestens innerhalb eines Jahres zu Stande kommen. Die Israelis haben von diesem Versprechen nur indirekt gehört, über Berichte der Nachrichtendienste und  waren entsetzt. Seitdem bemüht man sich ungeheuerlich, den Amerikanern zu zeigen, dass sie unrecht haben. Mit gleicher enormer Energie versucht man, den Amerikanern zu beweisen, wie töricht der Siedlungsbaustopp die Aussichten auf Verhandlungen schädigt. Jedes Mal wenn es scheint, dass die Amerikaner die Botschaft verstanden hätten und Israels Schritte akzeptieren (Letzte Woche war die letzte solche Gelegenheit) kommt Obama plötzlich und setzt alles auf den Kopf ( und behauptet wieder, dass der Baustopp andauern muss.) Es ist schwierig, dieses Verhalten zu ertragen, Aber es gibt keine andere Wahl, das ist eben das Verhalten der Amerikaner.“ ( Maariv 16.9.10) Tatsächlich, ziemlich eindeutige Dinge: einen lebensfähigen Staat mit territorialem Zusammenhang etc. soll bis spätesten  in einem Jahr  entstanden sein. Im September 2011 wird es möglich sein, den Artikel wieder zu lesen.  Dann wird es klar und eindeutig möglich sein, herauszufinden, welchen Wert explizite >>>

 
 

The third film in the series 'The Business of Occupation' looks at how the Israeli occupation impacts the workers of Nablus.

 
 

Nach Birthright : Hebron - 500 Siedler , 2.000 Soldaten und der gespanntesten Ort, den ich je gewesen bin - Rachel Marcuse Mondoweiss " Wir kommen in Hebron im belebten Geschäftsviertel Es fühlt sich an wie ein großer Platz , und es ist - Hebron ist die größte Stadt im Westjordanland mit einer Bevölkerung von 163.000 ; . etwa eine halbe Million Palästinenser leben in der Stadt und die Umgebung . Wir treffen uns "Ali ", der wie die anderen ISM Mitglieder , hat eine Code-Namen übernommen. Er nimmt uns in die Altstadt"

 
 

Clashes in Silwan

 
 

Sukkot Demolitions at Sheikh Jarrah - Nissim Mossek

 
 

Nabi Saleh Resists 22 09 2010

 
 

Kiryat Arba violates settlement freeze
Outside of Hebron, Philip Weiss films new construction in the settlement of Kiryat Arba.

 
 

Gaza-Bound Convoy Leaves UK
And Viva Palestina, the group led by George Galloway, has started a convoy to Gaza.  Egypt has announced it will ban Galloway from entering the country.

 
 

Bilin Weekly Demo 24-09-2010

 
 

Viva Palestina in Italy

 
 

 
 

 


25.9.2010
 

 

Human Rights Council - Fifteenth session - Agenda item 7 - Human Rights situation in Palestine and other - Occupied Arab territories (pdf Datei - 56 Seiten) - Report of the international fact-finding mission to investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance >>>

UN-Bericht wirft Israel Brutalität vor - (...) Auf 56 Seiten werfen die Experten Israel zum einen vor, dass der Angriff in internationalen Gewässern stattgefunden habe. Zum anderen hätten die Streitkräfte „ein nicht zu akzeptierendes Maß an Brutalität erkennen lassen“. >>>

Sturm auf Gaza-Flotte laut UN-Kommission "zu brutal" - Menschenrechtler sprechen von Folter und Tötungsvorsatz. - "Unglaubliche und unnötige Gewalt". -  Eine Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats geht mit Israel hart ins Gericht: Beim Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai, der international für Spannungen gesorgt hatte, hätten die israelischen Soldaten ein "nicht zu akzeptierendes Maß an Brutalität" gezeigt >>>

UN-Bericht geißelt Hilfsflotten-Kaperung als Rechtsbruch - Der UN-Menschenrechtsrat verurteilt Israels Sturm auf die Gaza-Hilfsflotte im Mai, bei dem neun Menschen starben - Der blutige Militäreinsatz gegen die Gaza-Hilfsflotte ist UN-Ermittlern zufolge ein Verstoß gegen internationale Regeln gewesen. Das Aufbringen des türkischen Schiffs Mavi Marmara Ende Mai, bei dem neun Gaza-Aktivisten getötet wurden, habe "auf hoher See klar gegen das Recht verstoßen" >>>

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotilla - Israel dismisses report of 'unnecessary and incredibly violent' attack as 'politicised and extremist' >>>          

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Ein Beduinendorf im Süden Israels 5 Mal zerstört – Menschenrechts­organisationen und soziale Aktivisten protestieren: Stoppt die JNF Kampagne im Negev! - Bis 1948 gab es kaum jüdische Siedlungen im Negev, der Wüstenregion im Süden Israels; Schätzungen über die beduinische Bevölkerung vor der Staatsgründung sprechen von 65'000 bis 110'000 Menschen. Nach dem Krieg waren nur noch wenige innerhalb der neuen Staatsgrenzen geblieben; zu Beginn der sechziger Jahre ist die Rede von 11'000.

Einige wenige jüdische Siedlungen wurden auf Land gegründet, das der Jüdische National­fonds (JNF/KKL) von Beduinen abgekauft hatte. Sowohl die ottomanische wie die britische Regierung, als auch die Landexperten vom JNF, erkannten das beduinische Land­recht an, obschon allen klar war, daß die amtliche Registrierung nur wenige Landstücke umfaßte.

Durch verschiedene Gesetze in den ersten Jahren nach Staatsgründung verloren die Beduinen fast gänzlich ihr Land. Seit Beginn der 70er Jahre begannen beduinische Bürger, ihr Land zurückzufordern, aber in den allermeisten Fällen wurde nichts erreicht. Es ist wichtig festzuhalten, daß es in all diesen Kämpfen und Auseinandersetzungen, die zu großer Pein führten und ein bitteres Gefühl der Diskriminierung erweckten, um nicht mehr als 6% oder 7% des Landes im Negev geht – der kleine Rest, den die Beduinen immer noch reklamieren.

Das beduinische Dorf Al-Arakib, wenige Kilometer nördlich von Be'er Sheva, war die Siedlungs­region von vielen Beduinen vor der israelischen Staatsgründung. Seine Wurzeln befinden sich im Friedhof in der Nähe; der beduinische Grund­besitz ist durch Gerichts­verhandlungen, Gerichtsakten, Kaufbriefe, Steuer­zahlungen und die lokale Tradition bezeugt. Anfang der 50 Jahre, kurz nach Gründung des Staates wurden die Beduinen auf­gefordert, die Region zu verlassen – mit dem Versprechen, daß sie nach kurzer Zeit wieder zurück­kommen könnten. Immer wieder wurde das jedoch auf die lange Bank geschoben.

Die Beduinen von Al-Arakib haben förmlich ihr Land zurückgefordert; das Land ist un­besiedelt – keine jüdische Siedlung wurde darauf errichtet. Vor etwa zehn Jahren, nach­dem sie 50 Jahre lang abgewartet hatten, kehrten sie zu ihrem Dorf zurück, denn sie fürchten, daß wenn sie ihr Land nicht selbst bebauten, es für immer verloren und unwiderruflich enteignet sein würde. Heute hat das Dorf ungefähr 300 Bewohner, ohne Wasser­leitung, ohne Stromanschluß oder sonstige Infrastruktur – als ein unter der 45 "nichtanerkannten" Dörfer im Negev.

Obschon vor Gericht die Besitzverhältnisse noch nicht entschieden sind, übertrug die staatliche Behörde das Land dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) zum Aufforsten. Ein einseitiges Aufforsten schafft Fakten. Hinter dem schönen Slogan, "Die Wüste zum Erblühen bringen", versteckt sich die Absicht, den ursprünglichen Einwohnern des Negevs ihr Land wegzunehmen und die Region, die von den Beduinen schon landwirtschaftlich bearbeitet wurde, unfruchtbar zu machen.  Die beduinische Landwirtschaft in Al-Arakib ist den lokalen Verhältnissen angemessen, wogegen zum Fall der JNF-Wälder der israelische Land­wirtschaftsminister im Parlament öffentlich zugab (am 3.3.2010), daß die Aufforstung zum Ziel hat, das Land zu beherrschen und daß die Bäume später vielleicht wieder ausgerissen würden. Genauso geschah es in nächster Nähe, um die Erweiterung der neugegründeten jüdischen Mittel­standssiedlung Giv'ot Bar zu ermöglichen.

Im Versuch, die Beduinen zu entmutigen, bespritzte der Staat die Felder aus Flugzeugen mit Chemikalien, und dazu auch noch das Dorf selber. Die giftigen Pestizide haben ökologischen und gesundheitlichen Schaden angerichtet, bis der Oberste Gerichtshof diese Praxis im Jahre 2003 untersagte. Seither versucht der Staat durch Pflügen und Aufforstung die Beduinen daran zu hindern, ihr Land zu kultivieren.

Dieser Konflikt erreichte nun seinen Höhepunkt mit der wiederholten kompletten Zerstörung des Dorfes Al-Arakib seit dem 27. Juli.  Bis heute, dem 15.9.2010, wurde das Dorf fünfmal dem Erdboden gleichgemacht. Hunderte von Kindern, Frauen und Männern blieben ohne Obdach in der brennenden Sonne des Negevs in der heißesten Zeit des israelischen Sommers. Menschenrechtsorganisationen und Presse sowie auch verschiedene israelische Intellektuelle haben protestiert, darunter berühmte Schriftsteller (Petition in Haaretz, 13.9.2010). Inzwischen wird berichtet, daß die US-Branche der JNF Gelder in die Gründung neuer jüdischer Siedlungen investiert – viele davon, wie Giv'ot Bar, auf Ländern, die Beduinen beanspruchen.

Bäume sind ein mächtiges Symbol, sowohl für Araber wie für Juden; sie sind Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Der Negev soll erblühen – aber im Interesse aller seiner Einwohner, ohne Diskriminierung und ohne Enteignung. Es ist kaum unvorstellbar, daß JNF-Spender wissen, daß die Bäume, die in ihrem Namen gepflanzt werden, dazu benutzt werden, um die ursprünglichen BewohnerInnen des Negevs, die Beduinen, zu enteignen.

Wir bitten Sie, gegen die Aufforstungsbestrebungen in Al-Arakib zu protestieren und vom JNF zu verlangen, sein Engagement in der Kampagne gegen die Beduinen zu stoppen, eine Kampagne, die die Beziehungen zwischen Arabern und Juden im Negev zum Eskalieren bringen wird.   

Was können Sie tun?

·  Schicken Sie Protestbriefe an die KKL in ihrem Land: (Liste: http://www.kkl.org.il/kkl/english/top_toolbar/kkl_offices/office_addresses/officesaddresses.x) und an die israelische Botschaft.

·  Unterschreiben Sie die Petitionen: Amnesty International hat eine Petition lanciert, die sich an die israelische Staatliche Landverwaltung richtet (http://www.amnesty.org/en/appeals-for-action/end-demolition-bedouin-homes-southern-israel); die Jewish Alliance for Change hat eine andere Petition initiiert, die sich an den israelischen Premierminister richtet (http://humanrights.change.org/petitions/view/end_the_destruction_of_bedouin_villages_in_israel)

·  Schicken Sie diesen Brief weiter!   Kontakt auf Deutsch: Gadi.Algazi@gmail.com

 
 

23.9.2010 -  Gedenken an den Getöteten in Silwan

Was in Silwan geschah >>>
Aktuelle Fotos aus Silwan und vom Geschehen - P.R. >>>

Israeli Forces Tear Gas Surrounded Mourners >>>
Dokumentation - Gewalt in Silwan >>>
Dokumentation - Jerusalem - Hauptstadt zweier Staaten >>>

 
 

Diana Buttu- Obama UN Speech on Mideast Talks "Filled with Empty Words

 
 

After Birthright: Hebron – 500 settlers, 2,000 soldiers and the tensest place I’ve ever been - by Rachel Marcuse Mondoweiss "We arrive in Hebron in the bustling commercial area. It feels like a big place and it is -- Hebron is the biggest city in the West Bank with a population of 163,000; about half a million Palestinians live in the city and the surrounding area. We meet "Ali," who, like the other ISM members, has taken a code name. He takes us to the Old City."

 
 

Following court petition, Israel will reduce prohibited mining in the West Bank - B`Tselem - Israel has never regulated the operation of the Israeli quarries in the West Bank. They are operated without environmental supervision, without a plan for allocation of resources for restoring the landscape when the mining is completed, and without allocating to Palestinians part of the enormous revenues. An examination conducted by the State Comptroller’s Office revealed that the royalties, which were to be transferred to the Civil Administration for the benefit of the Palestinian population, were paid into the state’s treasury.

 
 

Why Mitchell Said 'No': Hamas is Not Ready to be 'Engaged'  -  Ramzy Baroud - One key difference between Hamas and its rival, the Fatah movement in the West Bank, is that Hamas is accountable to a much more complex set of priorities and expectations. While Fatah is effortlessly co-opted, Hamas remains confined by ideological standards and the stringiest political space. Although, on one hand this represents Hamas’ greatest strength, on the other it shows just how truly arduous is its political undertaking. >>>

 


24.9.2010
 

 

Human Rights Council - Fifteenth session - Agenda item 7 - Human Rights situation in Palestine and other - Occupied Arab territories (pdf Datei - 56 Seiten) - Report of the international fact-finding mission to investigate violations of international law, including international humanitarian and human rights law, resulting from the Israeli attacks on the flotilla of ships carrying humanitarian assistance >>>

Unglaubliches Maß an Gewalt - Bericht des UN-Menschenrechtsrats zum israelischen Angriff auf die Gaza-Flottille - Karin Leukefeld - Das Urteil fiel klar aus: Der Angriff des israelischen Militärs auf die Gaza-Hilfsflottille am 31. Mai war »eindeutig rechtswidrig«. Israel habe sich »Kriegsverbrechen« schuldig gemacht, »absichtlich getötet, nicht hinnehmbare Brutalität und Folter« begangen, heißt es in dem am Donnerstag in Genf veröffentlichten Bericht der vom UN-Menschenrechtsrat >>>               Collage E. Arendt mehr >>>

Piratenlogik - UNO-Experten verurteilen Israel - Werner Pirker - Der Bericht einer internationalen Expertenkommission des UN-Menschenrechtsrats, demzufolge sich Israel bei der Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte schuldig gemacht habe, ist von israelischen Stellen wie gehabt als »einseitig« zurückgewiesen worden. Der Menschenrechtsrat sei voreingenommen, unterstrich das Außenministerium in Jerusalem seine Voreingenommenheit gegenüber Gremien der Vereinten Nationen. Als »demokratisches und gesetzestreues Land« könne Israel selbst Ermittlungen durchführen, ließ man wissen. Mit der größten Selbstverständlichkeit meint Tel Aviv sich herausnehmen zu können, seine Gesetzestreue gegenüber dem internationalen Recht nach eigenem Gutdünken zu bestimmen. In dem 56seitigen >>>

Pressemitteilung von Annette Groth und Inge Höger - Angriff auf Gaza-Hilfsflottille muss Konsequenzen haben - „Der jetzt veröffentlichte Bericht der Vereinten Nationen bestätigt unsere Version des israelischen Angriffs auf die Mavi Marmara am 31. Mai dieses Jahres“, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zur scharfen Verurteilung des brutalen Überfalls israelischer Soldaten auf die Gaza-Hilfsflotte durch den UN-Untersuchungsausschuss. Annette Groth hatte gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Inge Höger die Gaza-Hilfsflottille begleitet. „Er bestätigt auch die Rechtswidrigkeit der Seeblockade Gazas. Entscheidend ist nun, dass dem Bericht politische Konsequenzen folgen.“ Groth weiter: „Die Bundesregierung muss verstärkt von der israelischen Regierung die vollständige Aufhebung der Blockade fordern. Insbesondere die nach wie vor gravierenden Einschränkungen der Ein- und Ausreise für Personen sind nicht hinnehmbar. Wenn sich die wirtschaftliche Situation für die Menschen in Gaza nachhaltig verbessern soll, ist es unerlässlich, den Export von Gütern zuzulassen und die Beschränkungen bei Baumaterialien aufzuheben.“ Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, fügt hinzu: „Kommende Solidaritätsflotten und Delegationen nach Gaza dürfen nicht daran gehindert werden, ihr Ziel zu erreichen. Erneute Gewalttaten wie die vom Mai darf es nicht geben. Darüber hinaus kann es ohne eine israelische Bereitschaft zum Stopp der völkerrechtswidrigen Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten auch keine ernsthaften Friedensverhandlungen geben. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, sich gegenüber der israelischen Regierung für den Rückzug aus den besetzten Gebieten einzusetzen.“ F.d.R. Christian Posselt                   

Menschenrechte: Uno-Experten ächten Israels Angriff auf Hilfsflotte
Israel hat beim blutigen Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte schwere Verstöße gegen die Menschenrechte begangen. Zu diesem Urteil kommt eine Gruppe von Uno-Experten. Israel wies den bericht als "einseitig" zurück >>>

Erstürmung der Flottille "bricht Menschenrecht"- (...) Der Bericht wies auch die Behauptung Israels zurück, die Soldaten hätten in Selbstverteidigung gehandelt, da auch die Aktivisten, welche die Soldaten nicht daran hindern wollten das Schiff zu entern, "fatale Verletzungen aufweisen". >>>

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotillaIsrael dismisses report of 'unnecessary and incredibly violent' attack as 'politicised and extremist' >>>

UN panel accuses Israel of war crimes for 'unlawful' assault on Gaza flotilla

UN-Bericht geißelt Flotten-Kaperung als Rechtsbruch

 
 

Friedlicher Widerstand in der Westbank, 17. September 2010

Zusammenstellung und Übersetzung Martina Lauer - In zahlreichen Dörfern der Westbank wurden nach Abschluss des Fastenmonats Ramadan die wöchentlichen Proteste gegen die israelische Besetzung wieder verstärkt aufgenommen. Die israelische Armee geht mit Verhaftungen und ihrem Waffenarsenal vor allem gegen Reporter, Fotografen und Mitglieder der Internationalen Solidaritätsbewegung vor. Bil’ins bekanntester politischer Gefangener, Abdallah Abu Rahma, erhielt Unterstützung von der Internationalen Liga für Menschenrechte in Deutschland und der kanadischen Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes (CUPE); die Organisationen forderten seine sofortige Freilassung und die Unterstützung ihrer Regierungen und Parlamente für den gewaltlosen palästinensischen Widerstand. Die IDF setzt weiterhin das Ruger 10/22 Gewehr ein, um die friedliche Demonstrationen in der Westbank aufzulösen, obwohl der Einsatz dieser Waffe zur Kontrolle von Protesten seit 2001 von der IDF offiziell verboten wurde. Vergangenen Mittwoch legte die IDF bei Verhandlungen im Fall Abdallah Abu Rahmas einen Bericht über die Kosten für das gegen die Demonstranten eingesetzte Waffenarsenal vor, darunter die Rechnung von 1,3 Millionen Schekel für Rugerkugeln von August 2008 bis Dezember 2009, abgeschossen in Bil’in und Ni’lin. Als die Verteidigung darauf hinwies, dass der Einsatz des Gewehres als „nicht-tödliche“ Waffe vom Generalanwalt der IDF verboten wurde, sagte der militärische Experte der Anklage, dass ihm dies nicht bekannt sei.
http://www.bilin-village.org/english/articles/press-and-independent-media/Israeli-military-court-convicts-leader-of-the-Bilin-wall-protests
http://www.ilmr.de/2010/09/13/internat-liga-fur-menschenrechte-fordert-freilassung-von-abdalla-abu-rahma-appell-an-deutsche-politik/
http://www.bilin-village.org/english/articles/press-and-independent-media/IDF-still-using-banned-weapon-against-civilian-protestors

Al-Ma`sara: Erinnerung an Sabra und Shatila - Am Freitag versammelten sich Palästinenser, international und israelische Aktivisten vor der Schule im Zentrum des Dorfes Al Ma’sara bei Betlehem. Die wöchentlichen Proteste wenden sich gegen die illegal israelische Besatzung Palästinas und den Diebstahl von Dorfland durch den naugang zuhegelegenen Siedlungsblock Gush Etzion. Diese Woche wurde auch an das Massaker im Jahr 1982 an Palästinensern in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila bei Beirut im Libanon erinnert. Weit entfernt von der illegalen Siedlung und noch innerhalb des Dorfes wurde der Demonstrationszug von der IOF angehalten und ein Formular gezeigt, dass die Gegend zur “geschlossenen militärischen Zone” erklärte. Wer nicht in einer Minute verschwunden sei, werde festgenommen. Vor Ablauf der sechzig Sekunden begannen die Soldaten, Trämnengaskanister und Schockgranaten direkt in die Menge zu werfen. Die Demonstranten bestanden auf ihrem Recht auf freie Meinungsäusserung, sie wichen vor dem Beschuss zurück, gingen aber wieder, manchmal mit erhobenen Händen, manche Schritte weiter und einige Sprecher erinnerten an das Massaker von Sabra und Shatila. Nach zwanzig Minuten zogen sich die Soldaten überraschenderweise zurück und die Demonstranten feierten einen kleinen Erfolg. http://palsolidarity.org/2010/09/14612/

Bil’in: Unterstützt die politischen Gefangenen - Wie an jedem Freitag seit dem 22. Februar 2005 machte sich ein bunt gemischter Protestzug gegen die Annexionsmauer und die israelische Besetzung vom Zentrum des Dorfes in Richtung Mauer auf. Zirka 20 internationale Friedensaktivisten, acht Israelis von der Initiative „Anarchists Against the Wall“ und einige dutzend Einwohner Bil’ins trugen Gesichtsmasken und Fotos von politischen Aktivisten, die in ihren Gesellschaften den zivilen Widerstand gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen anführten: Mahatma Gandhi, Martin Luther King Jr., Nelson Mandela und aus Bil’in Abdallah und Adeeb Abu Rahma, die in den vergangenen Monaten inhaftiert und diesen Sommer wegen „Aufwiegelung“ und „Organisation von illegalen Protesten“ schuldig gesprochen wurden. In beiden Fällen wird das Strafmass noch verhandelt; trotz internationaler Proteste forderte die Anklage ein Strafmass, das eine abschreckende Wirkung auf die Aktivisten haben soll. Lebhaft singend und protestierend erreichten die Teilnehmer das Durchgangstor an der Mauer. Einige besonders mutige räumten den Stacheldrahtverhau aus dem Weg und hefteten Bilder von politischen Gefangenen aus der Westbank an den Trennzaun. Die übliche Reaktion der israelischen Soldaten blieb nicht lange aus und der Angriff >>>

Ni’lin: Israels Geburtstagsgeschenk Saeed Amireh berichtet: Mein Onkel wurde von einem Tränengaskanister am Bein verletzt, als er unsere Freitagsdemonstration fotografierte. Wie üblich begann die Demonstration um 12.30 nach dem Gebet [in Ni’lins Olivenhainen neben der Annexionsmauer]. Der Himmel war bevölkt, endlich war es einmal nicht so heiss wie in den vergangenen Wochen. Sehr viele Menschen kamen zur Demonstration gegen die Apartheidmauer und protestierten in Unterstützung unserer Gefangenen und gegen die Untaten des israelischen  Apartheidregimes. Mein Onkel nahm an der Demonstration teil, weil er sich dem Bürgerkomitee Ni’lin gegen die Mauer als Fotograf zur Verfügung gestellt hat. Er wollte die Vorgänge dokumentieren.
Als die Demonstranten das Tor erreichten, begannen die israelischen Soldaten mit dem Tränengasbeschuss. Es war nicht mehr möglich zu atmen oder etwas zu sehen. Dann  öffneten sie das Tor und rannten auf uns zu, um so viele Demonstranten wie möglich zu verhaften. Mein Onkel rannte wie alle andern. Er wurde in der Vergangenheit zweimal verhaftet und musste 1000 Schekel für seine Freilassung bezahlen. Er wollte nicht wieder verhaftet werden.
Aber die israelische Armee will nicht, dass  ihre kriminelles Vorgehen gegen uns dokumentiert wird. Also versuchten sie, meinen Onkel Hamoudh mit seiner Kamera einzufangen. Wegen der dichten Tränengasschwaden konnte er weder atmen noch sehen, wo er lief, und stolperte über einen Stein, als ein Soldat einen Tränengaskanister auf ihn abschoss. Er fiel und verletzte sich am Bein.
Ein anderer Mann wurde angeschossen, fiel und brach sich das Bein. Beide sind immer noch im Krankenhaus. Ich hoffe, dass sie bald entlassen werden.
Heute [am 17. September] ist mein Geburtstag. Aber dies ist keine Zeit zum Feiern. Ich hoffe, dass ich meinen Geburtstag bald in Freiheit und Gerechtigkeit feiern kann, ohne dass jemand angeschossen wird.
Saeed Amireh ist ein Sohn von Ibrahim Amireh, der im Juli  zusammen mit Hassan Mousa und Zaydoon Srour vom Bürgerkomitee Nil’in zu elf Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe von 9000 Shekel (1800 Euro) verurteilt wurde. 
http://supportibrahim.com/2010/09/17/israels-gift-for-my-birthday/


Beit Ummar: Journalisten im Visier der IDF - Zum ersten Mal seit der Pause während des Fastenmonats Ramadan demonstrierten die Einwohner von Beit Ummar zusammen mit internationalen und israelischen Aktivisten gegen die Apartheidmauer und die israelische Siedlungskolonie Karmei Tsur, die in den 80er Jahren auf dem Dorfland gebaut wurde. Die Demonstration am Samstag hatte eine besondere Dringlichkeit für die Teilnehmer: Sie forderten die sofortige Freilassung des 17-jährigen Yousef Abu Maria, der seit vier Monaten im Gefängnis festgehalten wird und schwer erkrankte. Einige Teilnehmer trugen „Ich bin Yousef Abu Maria“- Plakate in mehreren Sprachen.
Weit vor der Mauer, die sie von ihrem Land trennt, wurden die Demonstranten von einer Gruppe der israelischen Besatzungsarmee (IOF)abgefangen und angegriffen. Younes Arrar, ein palästinensischer Friedensaktivist, wurde besonders brutal angegriffen, im Würgegriff weggeschleppt und zwanzig Minuten festgehalten, mit seinem Arm rückwärts nach oben gezerrt. Ein Aktivist aus Irland wurde kopfüber auf den Boden geworfen und von einem Soldaten angeschrien: ”Hast Du jetzt Angst?”
Drei Palästinenser wurden festgenommen, darunter ein Journalist, und zwei Internationale. Im Verlauf der eineinhalbstündigen Demonstration brachten Soldaten den Journalisten vor die Demonstranten und boten seine Freilassung an, wenn er und alle weiteren Berichterstatter das Dorf unverzüglich verlassen würden. Dies wurde von allen Seiten abgelehnt und der Journalist wieder  weggeführt. Später wurde ein  palästinensischer Junge von einem Tränengaskanister im Rücken getroffen, als Soldaten ein Militärfahrzeug durch eines der Tore fuhren, um die Demonstranten mit gezielten Tränengassalven durch die Dorffelder zu jagen.
Die verhafteten Demonstranten wurden zu einer nahegelegenen Polizeistation gebracht und am Abend freigelassen, bis auf den Vertreter der Internationalen Solidaritätsbewegung, der sich auch nach zwei Tagen noch in Haft befand.

http://www.awalls.org/arrests_violence_and_one_small_victory_weekend_demonstrations_during_yom_kippur_in_the_west_bank
http://palsolidarity.org/2010/09/14612/

An Nabi Saleh: Jagd auf junge Demonstranten - Über 50 Palästinenser und 20 internationale und israelische Aktivisten versammelten sich  nach dem Mittagsgebet am Freitag im kleinen Dorf An-Nabi Saleh zu einem gewaltlosen Protest gegen die israelische Mauer und illegalen Siedlungen auf palästinensischem Land. Wie immer nahmen viele Kinder daran teil und wie immer waren sie es, die am meisten unter der Gewaltanwendung durch die israelischen Armee litten.
Der Demonstrationszug machte sich auf den Weg zu einer Quelle, die dem Dorf durch die Bewohner der naheliegenden Siedlung Halamish ( Neve Zuf) gestohlen wurde. Der Zugang wurde von Militärjeeps und bewaffneten Soldaten blockiert. Trotz dieses Hindernisses erreichten die Demonstranten  die Strasse zur Quelle; die meisten kamen allerdings nicht viel weiter; einige Frauen und Kinder wagten sich ein Stück weiter, und als sie von Soldaten gestoppt wurden, setzten sie sich auf die Strasse und sangen und riefen. Die Gruppe hinter ihnen folgte ihrem Beispiel. Später kamen beide Gruppen in einem friedlichen Sit-in zusammen, bis sie mit Gewalt von der Strasse vertrieben wurden.
Als auf dem Rückweg  einige der Kinder Steine auf die Sperre der IOF warfen, drangen Militärjeeps und Soldaten ins Dorfzentrum ein im Versuch, die minderjährigen Demonstranten zu verhaften, weshalb eine wachsende Zahl von Dorfbewohnern und Internationalen ausschwärmten, um die Kinder  zu “enthaften”. Dabei wurde ein internationaler Aktivist festgenommen und in die Siedlung Halamish gebracht, wo er sechs Stunden lang in einem dunklen Raum mit hinter dem Rücken  gefesselten Händen  festgehalten und dann ohne Erklärung freigelassen wurde.
Zuerst wurden nur einige Schmettergranaten und Tränengaskanister  abgefeuert, in Anwesenheit eine BBC Kamerateams noch nicht direkt in die Menge. Später zielten die Soldaten Tränengasprojektile direkt auf die Demonstranten, und zahlreiche  Kinder erlitten Schnittwunden und Prellungen; Teilnehmer  und nichtbeteiligte Dorfbewohner litten gleichermassen durch intensive Gasinhalation. Als die IOF am Abend endlich das Dorf verliess, hatte sich die Zahl der Teilnehmer  verdoppelt.
Seit Januar 2010 verbringen friedliche Demonstranten ihre Freitage im Versuch, eine Quelle auf ihrem Land  zu erreichen, die zusammen mit der Hälfte der Felder des Dorfes durch israelische Siedler  konfisziert wurde. http://palsolidarity.org/2010/09/14612/

Nabi Saleh Resists 22 09 2010

Hebron: Freier Zugang zur Shuhadastrasse gefordert - Am Samstag begannen die Proteste gegen die illegalen Siedlungen in Hebron und die Schliessung der Shuhadastrasse,  einer zentralen Strasse im Zentrum des historischen Stadtkerns, nach einer mehrwöchigen Pause während des Fastenmonats Ramadan. Viele Teilnehmer trugen Plakate und Schilder mit Illustrationen der extremen Schwierigkeiten für Palästinenser  durch die Präsenz der israelischen Siedler in Hebron. Sie erinnerten auch an das Massaker an palästinensischen Flüchtlingen in Sabra und Shatila 1982 im Libanon. Zweimal versuchten die Aktivisten, in die Shuhadastrasse zu gelangen, wurden aber von israelischen Soldaten abgeblockt.  http://palsolidarity.org/2010/09/14612/

Dokumentation - Hebron - Palästinenser und die Siedler >>>
Dokumentaion - Siedlungen - Siedler in Palästina - Landraub >>>
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Hebron: town listing in a snapshot - palestineremembered.com >>>

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann.. Teil 6 der Proteste >>>

Am 02.09.2010 18:06, schrieb Guntram Ehrlenspiel: Sehr geehrter Herr Stegemann, wirklich primitiv, Ihre Antwort. Und, was schlimmer ist, sie ist arrogant. Arroganz der ach so "aufgeklärten" Westler gegenüber den "primitiven" Moslems scheint mir übrigens der eigentliche Grund der ewigen Spannungen zu sein: Die Arroganz der Mächtigen erzeugt den Hass, der die Gewalt produziert, die wiederum zur Rechtfertigung der Herrschaftsausübung dient.  Mit freundlichen Grüßen Dr. Guntram Ehrlenspiel

Dr. Gabriele Weber schrieb: Schämen Sie sich, Herr Professor Stegemann. Auf einen weiteren Diskurs mit Ihnen verzichte ich künftig. Die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach nicht verstehen wollen, hatte ich zwar schon früher, doch ist dies die richtige  Gelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass mir meine Energie für eine weitere Diskussion mit Ihnen zu schade ist. Hoffentlich senden Ihnen viele von "Meinesgleichen" eine Antwort auf dieses unwürdige Pamphlet. Nett, dass ich es an meine "Alle" verschicken soll. Da könnte - angesichts der Größe meines Verteilers  - eine Lawine auf Sie zurollen. Viel Spaß dabei. Mir war diese Mail die einzige an der ich wirklich "Vergnügen" beim Verschicken habe.  Alle anderen beelenden mich eher. GW

Weitere Reaktionen auf das Schreiben von Prof. W. Stegemann >>>

Wollen Sie gegen das Auftreten dieser Professoren protestieren?
Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN unter anderem mit Prof. Wolfgang und EckardStegemann >>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 

Zwei Völker streiten um ein Stück Land - Am kommenden Sonntag läuft Israels Moratorium im Siedlungsbau ab. Das gefährdet den Dialog mit den Palästinensern. - (...) Israel Medad ist kein Arzt. Trotzdem wagt der Siedler eine medizinische Prognose: „Ab Sonntag wird unserem Verteidigungsminister Ehud Barak die Hand schmerzen.“ Dann, so hofft die Siedlerbewegung, für die Medad spricht, wird Barak unzählige Baugenehmigungen unterschreiben. Zehn Monate lagen die Baustellen in den israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland brach. Jetzt sollen die Bagger wieder an die Arbeit: „Wir haben das Moratorium genützt, um Pläne auszuarbeiten und alles vorzubereiten, damit endlich losgehen kann“, sagt Medad und zeigt auf ein Schild, das für das nächste Bauprojekt in der Siedlung Schilo wirbt >>>

 
 

The Jewish democratic state - Op-ed: Israel must make a choice, as it cannot be both truly Jewish and democratic - Yoel Meltzer - Roughly 60 years after the establishment of the modern State of Israel, by far the most ubiquitous term employed today to describe the political and social nature of the country is that Israel is a Jewish democratic state. Be it in the media or on the lips of politicians, the use of the term has become so widespread that most people in Israel simply accept it as a given truth without so much as a passing thought. Nonetheless, despite the extensive usage of the phrase, it should be clear to anyone with a discerning eye that the term resonates with cognitive dissonance. >>>

 
 

A Palestinian has been killed after a Jewish settlement guard opened fire at a group of men in an Arab neighbourhood of East Jerusalem. The incident occurred after clashes broke out between Jewish settlers and a number of local Palestinians in the Silwan neighbourhood, Al Jazeera's Dan Nolan reports from Jerusalem.

 

 

Contesting Past and Present at Silwan - Joel Beinin  - Some Israeli archaeologists accept Elad’s claims that its excavations are “scientific” and unrelated to its settlement project. Other renowned Israeli archaeologists contest Elad’s version of Silwan’s biblical history. According to Benjamin Kedar, chairman of the board of the Israel Antiquities Authority, Elad is “an organization with a declared ideological agenda, which presents the history of the City of David in a biased way.” To date, no conclusive archaeological evidence affirming the presence of King David or King Solomon or of a Jewish temple on the scale described in the Bible has been found in Silwan or elsewhere

 

 

Following court petition, Israel will reduce prohibited mining in the West Bank - B`Tselem - Israel has never regulated the operation of the Israeli quarries in the West Bank. They are operated without environmental supervision, without a plan for allocation of resources for restoring the landscape when the mining is completed, and without allocating to Palestinians part of the enormous revenues. An examination conducted by the State Comptroller’s Office revealed that the royalties, which were to be transferred to the Civil Administration for the benefit of the Palestinian population, were paid into the state’s treasury.

 

 

Israel`s unreasonable demand : Asking Palestinians to recognise Israel as a Jewish state is like urging the IRA to see Northern Ireland as a Protestant entity - Omar Rahman - The Guardian - Recognising Israel`s right to exist in peace and security was an existential question, and a necessary preamble to real and sustained peace between Israel and its neighbours. In so doing, the Palestinians had accepted the partition of their historic land and the two-state solution. Recognising Israel as a "Jewish" state, however, is a question of national character, and is not relevant to the Palestinians living as a foreign nation outside Israel. This is a domestic issue and it is up to the citizens of every country to decide the identity and character of their own state.

 

 

 
 

The Big Story: "Boycott Israel?"

 
 

 


23.9.2010
 

 

Israelischer Siedlungsbau in Echtzeit - Kian Ramezani - Eine neue iPhone-App dokumentiert den Siedlungsbau in der Westbank. Der Öffentlichkeit soll vor Augen geführt werden, welche Gefahr Israel daraus erwächst. - Die israelische Siedlungspolitik ist seit jeher ein Hauptstreitpunkt im Nahostkonflikt. Aktuell drohen die Friedensverhandlungen gar an diesem Punkt zu scheitern, bevor sie überhaupt richtig begonnen haben. Die Palästinenser haben angekündigt, die Gespräche sofort abzubrechen, sollte Israel den aktuellen Siedlungstopp nicht verlängern. Doch wie die Bautätigkeit in einem über 5000 Quadratkilometer grossen Gebiet dokumentieren? Die israelische Friedensorganisation «Peace Now» versucht genau dies seit vielen Jahren mit Umfragen, Luftaufnahmen und statistischen Erhebungen. Man geht mit der Zeit und stellt diese Daten neuerdings in Echtzeit über eine iPhone-App zur Verfügung. >>>

Hier ein inzwischen wieder gängige link zu arij für den Download für alle Google Earth Benutzer. damit werden alle Siedlungen, Mauern, Checkpoints usw. auf google earth sichtbar.. P. R.     40 Years Of Israeli Occupation >>>

HEBRON - GESTERN, HEUTE und auch MORGEN?
Die sprachlose Stadt
- Ulrike Putz - Eine kleine Minderheit hat Hebron fest im Griff: Weil im Westjordanland radikale Israelis siedeln, müssen Palästinenser weichen. Die Stadt ist Sinnbild des verfahrenen Nahost-Konflikts, den auch die laufenden Friedensgespräche kaum lösen dürften. (..) Das Hebron, wie es die von israelischen Friedensgruppen zusammengetragenen Fotos aus den neunziger Jahren zeigen, gibt es so nicht mehr. Das Zentrum der zweitgrößten Stadt im Westjordanland liegt heute wie ausgestorben da. Denn mitten im Zentrum Hebrons steht eine jüdische Siedlung. 90 Familien haben sich hier niedergelassen: ideologisch motivierte Rechtsaußen, die Hebron für die Juden "zurückerobern" wollen. >>>

Der sehr bekannt und beliebte israelische Moderator Haim Yavin, ein wirklicher "Mister Konsens", beschreibt die Siedler  mit Worten eines prominenten Kritikers "als fanatische, verrückte, rassistische, widerliche und gewalttätige Sekte". Quelle        
Collage Erhard Arendt mehr und vergrößern >>>>

Dokumentation - Hebron - Palästinenser und die Siedler >>>
Dokumentaion - Siedlungen - Siedler in Palästina - Landraub >>>
Videos - Hebron und die Siedler >>>
Hebron: town listing in a snapshot - palestineremembered.com >>>

 
 

Heute morgen haben Siedler im Ostjerusalemer Stadtteil Silwan, bekannt durch die häufigen Zerstörungen palästinensischer Häuser oder deren Besetzung durch jüdische Siedler, zwei junge Palästinenser erschossen. - Korrespondent vor Ort P. R.- Gewaltige Auseinandersetzungen fanden seit gestern und in der vergangenen Nacht statt. Nach der Ermordung der jungen Leute hatte das israelische Militär eine Ausgangssperre für den arabischen Stadtteil unterhalb des Tempelberges verhängt. Die aufgeheizte Atmosphäre verstärkte sich heute mittag dann, als sich der Trauerzug Richtung Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg und zur Beerdigung in Bewegung setzte. Als der Trauerzug mit den wütenden und aufgebrachten Menschen auf der am Tempelberg vorbei führenden Straße ankam, wurden die  vorbei fahrenden israelischen Busse angegriffen und die Fenster zerstört. Ein Polizeifahrzeug ging in Flammen auf. Ein massives Polizei- und Militäraufgebot  begleitete die gespenstische Szene. Agressive Siedlerfrauen aus Silwan griffen ihre eigene israelische Polizei verbal heftig an, weil sie deren Aufforderung, das abgesperrte Gebiet nicht zu  betreten, nicht Folge leisten wollten. Nach der Beerdigung kehrte meinen Beobachtungen nach vorläufige Ruhe ein. Jetzt bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in Silwan weiter entwickeltt >>>

Aktuelle Fotos aus Silwan und vom Geschehen - P.R. >>>

Toter bei Krawallen in Ostjerusalem - Ein israelische Wachmann hat im arabischen Ostteil Jerusalems einen Palästinenser getötet. Laut Polizei hatte der Mann zuvor mit Steinen geworfen, die palästinensische Seite bestreitet das. >>>

Krawalle in Ostjerusalem - ein Toter - Nach den Todesschüssen kam es im Stadtteil Silwan südlich der historischen Altstadt Jerusalems zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Dutzenden Palästinensern und israelischen Polizisten. >>>

East Jerusalem clash turns deadly - One Palestinian killed and five others wounded in clash with Jewish settlers in Silwan neighbourhood. >>>

Settlers Open Fire at Funeral Procession, Police Cars Burning - Around 2 PM settlers were firing live ammunition from the settlements at the funeral procession of one of the martyrs killed this morning by the private settler security guards here in Silwan. >>>

2 confirmed dead in Silwan shooting - Officials in Israel confirmed reports Wednesday that two Palestinians were killed after an Israeli settler guard opened fire in a flashpoint neighborhood of occupied East Jerusalem. Officials at the Abu Kabeir forensic center said their teams received two corpses, but they have yet to identify the second Palestinian killed in the shooting in Silwan >>>

Israeli Forces Tear Gas Surrounded Mourners >>>
Dokumentation - Gewalt in Silwan >>>
Dokumentation - Jerusalem - Hauptstadt zweier Staaten >>>

 

 
 

Israel will angeblich Top-Spion gegen Baustopp tauschen - Schlesinger - So lautet die Überschrift eines aktuellen Beitrags des SPIEGEL Online, der offenbar nach dem Motto verfasst wurde: Ein bisschen Nahost, ein bisschen Krieg & Frieden und ein “Top-Spion”, und schon hat man einen Artikel, der bestimmt gerne gelesen wird. “Offenbar” denkt Israels Regierungschef Netanjahu daran, den Siedlungsstopp in den besetzten Gebieten fortzuführen, unkt Spiegel-Reporterin Ulrike Putz aus Beirut – Beirut! Die Information kann nur authentisch sein -, wenn er dafür den israelischen “Top-Spion” Jonathan Pollard freibekommen kann. An dieser These stimmt vermutlich gar nichts. Pollard, der in den Achtzigern eine kleine >>>

 

 

 Anatomie einer Kampagne - Sabine Pamperrien - Ende September wird der Antisemitismusforscher Wolfgang Benz in den Ruhestand verabschiedet. Obwohl seine Verdienste unter Fachleuten unumstritten sind, muss der langjährige Leiter des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin (ZfA) um seine Reputation bangen. Seit er Ende 2008 eine Tagung mit dem provokativen Thema „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“ organisierte, sind er und sein Institut Ziel einer Kampagne, die an Rufmord grenzt. Die Kampagne zeigt exemplarisch, wie das Internet instrumentalisiert werden kann, um seriöse Wissenschaft zu diskreditieren. Bei der Tagung wurden auch pseudo-wissenschaftliche Netzwerke vermeintlicher Islamexperten im Internet wegen rassistischer Tendenzen kritisiert. Das Internet schlägt seither zurück. Dabei bot besonders das renommierte Autorenblog Die Achse des Guten den Kritikern der Tagung ein Podium -und ein Sprungbrett in die klassischen Medien. Achsen-Autor Henryk Broder gehörte zu den auf der Tagung Gescholtenen. Er konterte in der ihm eigenen Art. Begleitet wurden Broders Attacken in den Blogs des ehemaligen Benz-Promovenden Benjamin Weinthal sowie des bis dato in der Fachwelt völlig unbekannten Politikwissenschaftlers Clemens Heni und des politikwissenschaftlich forschenden Berufsschullehrers Matthias Küntzel. Die drei belagern mit ihren Recherchen seit Monaten die zuständigen Redaktionen großer Zeitungen. Auch Email-Rundbriefe an prominente Verteiler zählen zum kampagnentauglichen Repertoire der vermeintlichen Aufklärer. >>>

 
 

Avi Primor: Für mich ist Ismail Khatib ein Held - Erstmals geht der Hessische Friedenspreis nach Palästina. Preisträger Ismail Khatib erinnerte in Wiesbaden an seinen toten Sohn: Dessen Spenderorgane schenkten fünf Kindern im Feindesland Israel das Leben.  In einer bewegenden Feier ist der Palästinenser Ismail Khatib mit dem Hessischen Friedenspreis 2010 geehrt worden. >>>

 
 

BDS: Boycotting Apartheid - Eric Walberg - In July, in Rachel Corrie’s hometown of Olympia, Washington state, the popular Food Co-op announced that no Israeli products would be sold at its two grocery stores. Archbishop Desmond Tutu, a principal endorser of this new Israel Divestment Campaign, issued a statement endorsing the boycott. “The Olympia Food Co-op has joined a growing worldwide movement on the part of citizens and the private sector to support by non-violent tangible acts the Palestinian struggle for justice and self-determination.” >>>

 
 

The frustrations and despair of two import-export agents battling to get their clients' goods in and out of Nablus.

Witness - Nablus Restricted

 
 

Jonathan Cook: Israel makes meeting another Arab a crime - A vague security offence of "contact with a foreign agent" is being used by Israel’s secret police, the Shin Bet, to lock up Arab political activists in Israel without evidence that a crime has been committed, human rights lawyers alleged this week.

 
 

 
 

A former Israeli Minister: "THE HOLOCAUST: We always use it .. against the German".flv
http://www.youtube.com/watch?v=vftFGivWQhI

 
 

 


22.9.2010
 

 

Golan-Höhen Streitpunkt in Nahost - USA wollen Syrien in die regionalen Friedensverhandlungen einbinden - Karin Leukefeld - Um einen »umfassenden Friedensprozess« im Nahen Osten in Gang zu bringen, traf der US-Sonderbeauftragte George Mitchell jetzt in Damaskus mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und Außenminister Walid Mouallem zusammen. Ziel der US-amerikanischen Politik in der Region sei nicht nur, die israelisch-palästinensischen Gespräche wieder in Gang zu bringen, sagte Mitchell, auch Israel, Syrien und Libanon wolle man an den Verhandlungstisch bringen. Washington strebe die »vollständige Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und seinen Nachbarn« an. >>>

 

Der Siedlungsbau, der Raub palästinensischen Landes geht weiter. - Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel www.palaestina-heute.de - Die Organisation APN Americans for Peace Now  (http://www.peacenow.org/)  hat soeben eine interaktive Karte ins Netz gestellt, auf der sich jeder auf seinem heimischen Bildschirm eine Vorstellung davon machen kann, welche Ausmaße diese Zerstückelung von Rest-Palästina hat. Jede bekannte Siedlung ist "anklickbar", so dass man Informationen über deren Geschichte, deren Ausbreitung etc. lesen kann. Unten die Nachricht, die wir soeben darüber erhielten

Und wer an der Entschlossenheit "radikaler" Siedler zweifelt, jeden Fußbreit ihres verheißenen Gottesgeschenks zu verteidigen und viele weitere Fußbreit dazuzugewinnen, der schaue sich diese Videos an (jeweils rund 10 Minuten), die seit Juli 2007 bei youtube zu finden sind unter der Überschrift 

Radikale Zionisten im heiligen Land

http://www.youtube.com/watch?v=or76psJIKnw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=foCwqcZEe_w&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=bIIp3mrh0kE&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=dH04skedBtQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=gGCFpAiFtes&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=lQE1BN-KzI4&feature=related .

Dort finden sich auch Links auf viele weitere Videos über die Siedler und ihre Aktivitäten.

 

Untersuchung zur Gaza-Offensive mangelhaft Uno-Bericht veröffentlicht – möglicher Gang an den StrafgerichtshofEin Uno-Ausschuss hat Israel und die Hamas wegen nachlässiger Untersuchungen im Falle mutmasslicher Kriegsverbrechen während der Gaza-Offensive vor knapp zwei Jahren kritisiert. (sda) Israel und die Hamas haben Uno-Vorwürfe wegen Kriegsverbrechen während der Gaza-Offensive nur ungenügend untersucht. Zu diesem Schluss kommen Uno-Experten im Nachgang zum Goldstone-Bericht. >>>

 

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann.. - Teil 6 der Proteste >>>

Die christlichen Brüder ohne Löwenherz - Prof. Wolfgang Stegemann und Prof. Ekkehard Stegemann - Erhard Arendt - Hans-D. Ziran beschäftigte sich auf seinen Seiten – mit dem Schreiben des Prof. Wolfgang Stegemann an Frau Dr. Gabriele Weber. War das Schreiben von Prof. W. Stegemann schon eine eindeutige Demonstration „christlicher“ Menschenverachtung setzt sein Bruder Prof. Ekkhard Stegemann von der Uni. Basel dem ganzen die noch die „christliche“ Dornenkrone auf. Er kommentiert den Text von Herrn Ziran und die Texte von Frau Dr. Weber.  >>>

Weitere Reaktionen auf das Schreiben von Prof. W. Stegemann:

Siegfried Ullmann: Sehr geehrter Herr Prof. Stegemann, ich habe Ihr an Frau Dr. Weber gerichtetes außerordentlich gehässiges Pamphlet gelesen. Da versuchen Sie wohl, den Herrn Broder noch zu übertrumpfen. Als Broder noch nicht von den israelischen Rechtsradikalen abgeworben wurde, hatte er ein gutes Buch geschrieben: „Die Irren von Zion“. Darin hätten Sie sich auch ein paar Seiten verdient. Was Sie vertreten, können keine westlichen Werte sein und schon gar keine christlichen. Andernfalls würden Sie die jüdischen Friedensaktivisten innerhalb und außerhalb Israels, die wirklich humanitäre westliche Werte vertreten, unterstützen. Allem Anschein nach fühlen Sie sich hingegen der ehemaligen israelischen Soldatin verbunden, die vor Gefangenen und gefesselten Palästinensern, der Augen verbunden wurden, posierte und dazu schrieb: „In einem Krieg gibt es keine Gesetze. Ich hasse Araber und wünsche Ihnen nur Schlechtes.“ >>>

02.09.2010 12:07, schrieb Ellen Rohlfs: Herr Prof Stegemann, das übliche "sehr geehrte" ist mir nach diesem Ihrem Brief in der Kehle stecken geblieben. Einen so zynischen Brief habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und Sie können so schreiben, weil Sie absolut keine Ahnung haben, worüber Sie schreiben. Denn wenn Sie ( wie ich) Palästina von Frühjahr 1967 kennen würden und es  heute sehen würden, dann würden sie nicht so schreiben.( Ich war mehr als 20 Mal drüben in Israel und in den besetzten pal. Gebieten, auch im Gazastreifen, weil ich auf beiden Seiten Freunde habe) Die Zionisten - ich sage nicht die Juden - auch wenn das oft identisch ist - haben das Land kaput gemacht. Auf fast jedem Hügel steht eine riesige Betonfestung nur für jüd. Siedler, die jede Menge Wasser auch für Swimmingpools haben. Die Palästinenser erhalten - wenn überhaupt 20% ihres eigenen Wassers zu überhöhten Preisen. Es gibt zweierlei Straßensysteme und zweierlei Rechtssysteme >>>
 

Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN unter anderem mit Prof. Wolfgang und EckardStegemann >>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 

Offener Brief an den belgischen Justizminister Stefaan De Clerck - Um das neue Schuljahr einzuläuten - Luk Vervaet - In vier Ausgaben vom März bis zum Juni dieses Jahres berichtete die NRhZ über das Berufsverbot gegen den belgischen Gefängnislehrer Luk Vervaet, der durch sein Engagement für Palästina, seinen Kampf gegen die migrantenfeindliche Hetze von Vlaams Belang und seine Versuche, die Zustände in den überbelegten seit 2006 in vermehrtem Maß mit Hochsicherheitstrakten ausgestatteten Gefängnissen zu verbessern, bekannt geworden war. Der belgische Staatsrat gab Vervaet in dieser monatelangen Auseinandersetzung mit der Staatssicherheit zwar Recht. Bis heute darf er aber seinen Unterricht in Gefängnissen nicht fortsetzen. So schrieb er nun einen Offenen Brief an Justizminister De Clerck, dessen Text wir hier veröffentlichen. >>>

 
 

Sacha Stawski ("Chefredakteur" Vorsitzender von Honestly Concerned + Vors. von I like Israel präsentiert sein fehlendes Niveau - Auf dieser Ebene arbeitet die Mailingliste Honestly Concerned die angeblichen Freunde Israels. - vermutlich haben die Stegemanns Brüder sie auch abboniert - In   Ausgabe der Mailingliste vom 21.9.2010:  präsentiert er nachfolgende e-mail:

FROM: G.P.
Wiedergutmachung
Diesen netten Brief habe ich an Paech gesendet--leider noch keinen Vollzug.....

Nachdem Ihre Teilnahme an der verbrecherischen Provokation gegen den Staat Israel mit 9 Toten und zahlreichen Verletzten bekannt wurde,hatte ich Sie gebeten,zur Wiedergutmachung Selbstmord zu begehen.Bedauerlicherweise sind Sie dem nicht nachgekommen,so dass ich Sie ein weiteres Mal auffordere,nun endlich darüber nachzudenken,oder sich zumindest bei der israelischen Regierung für Ihre Kollaboration mit faschistischen ,nationalistischen und islamistischen Verbrechern zu entschuldigen.

 

 

Von der neuen Rechten und merkwürdigen Bündnissen - Antiislam-Ismus als Kristallisationspunkt - Sabine Schiffer und Sebastian Hornung - In Deutschland etabliert sich in den letzten Jahren eine neue Form des politischen Aktivismus, auf dessen Popularitätswelle nun ein Thilo Sarrazin reiten kann. Die agierenden Gruppen nennen sich „Bürger für Sendling“, „Pro Köln“ oder „Bürgerbewegung Pax Europa“. Sie kommen in ihrem Selbstverständnis aus der Mitte der Gesellschaft und sie vereint ein Thema: die sogenannte „Islamkritik“. In ihren Selbstbeschreibungen legen sie wie beispielsweise Pax Europa „Wert darauf, sich klar von Rechtsextremisten und Ausländerfeinden abzugrenzen“(1) und beeilen sich auf ihren eigenen Veranstaltungen Menschen, die sich über ihr Aussehen als „rechts“ einordnen lassen, mit „Nazis Raus!“-Rufen abzudrängen, wie jüngst beim Pro NRW Parteitag.(2) Auch Ralph Giordano ist mit seinen Versuchen, sich und seine Parolen von Rechts abzugrenzen bisher vor allem gescheitert – weil die ideologische Nähe hier Tribut fordert. (...) Die Szene, der man auch Henryk Broder zurechnen kann sowie Bernd Zeller, der regelmäßig Themensetzungen von PI auf die Achse des Guten übernimmt, wie man an dem Erscheinen auf achgut.com nach den ersten mit Zeitstempeln versehenen Kommentaren zum Text bei PI ersehen kann,(13) führt insgesamt die kritische Theorie der Frankfurter Schule ad absurdum: Von Unterdrückungsmechanismen durch Herrschaftsstrukturen wird Deutschland und die „zivilisierte“ (also globalisierte) Welt quasi freigesprochen, indem diese Problematik dem Islam als Entität zugeschrieben wird.(14) Die Vernunft habe man also auf seiner Seite und wer es anders sieht, sei eben nicht vernünftig – dies entspricht dem Trick, der aus Des Kaisers Neue Kleider bekannt sein dürfte. >>>

 
 

Palestinian Civil Society Urges the EU to Base its Relations with the Palestinian Authority on Respect for Human Rights - (pdf) - As Palestinian civil society organisations concerned with the promotion and protection of human rights in the Occupied Palestinian Territory (OPT), we are deeply concerned with the deteriorating human rights situation on the ground. In light of the EU’s upcoming negotiations with the Palestinian Authority (PA) relating to the adoption of a new Action Plan, we would like to highlight some of these concerns. Two of the main factors that have contributed to the deterioration of the human rights situation are (1) the political fragmentation between the Gaza Strip and the West Bank and (2) the ongoing Israeli occupation. Most human rights violations committed by the Palestinian authorities in the West Bank and the Gaza Strip are a direct result of political tensions between the Hamas de facto-government in Gaza and the Fatah-led PA in the West Bank. The vast majority of human rights violations perpetrated by the PA are directed against Palestinians in alleged affiliation with Hamas; in the Gaza Strip individuals affiliated with Fatah are the primary targets of violations. As this paper attempts to illustrate, the PA has adopted of a pattern of oppressive policies to stifle political dissent and to generate a sense of intimidation within Palestinian society, turning the latter into what resembles a “police state“ void of democratic values and the rule of law. The EU’s refusal to engage in any dialogue with the Hamas de facto government in the Gaza Strip is perpetuating the political split between the West Bank and Gaza, which has serious and potentially long term implications for both the human rights situation on the ground as well as the realisation of a sovereign and independent Palestinian State. While the EU-PA Association Agreement does not cover >>>

 
 

Netanyahu's 'catastrophic success' - The ongoing colonisation of the West Bank may have unintended and unwanted consequences for Israel. - Robert Grenier - The George W. Bush administration had a phrase for it: "Catastrophic success." As part of the planning process before the US invasion of Iraq in 2003, a comprehensive list of potentially disastrous unintended consequences of a successful military campaign was drawn up. Though initially there was considerable relief when none of the developments on the list came to pass, it eventually became apparent that the list - which failed to anticipate a string of supremely unwise post-invasion decisions - was far too short. Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, may soon be wishing he had drawn up such a list >>>

 
 
 
 

A soap factory and an olive oil business in Nablus deal with the harsh realities of the Israeli occupation and its impact on the economy.

 
 
 
 

Hamas: We told U.S. in the past that we would accept Palestinian state along 1967 borders - Haaretz - In semi-annual report cited by Israel Radio, the militant group also says it asked the U.S. to engage in dialogue and to lift veto on reconciliation efforts with Fatah.

 
 

Truths and half truths regarding the `easing` of Gaza closure - Gisha publishes a summary of the Israeli Foreign Affairs report - and places it in context

 
 

Voice of Israel: Hamas Accepts Palestinian State Within 1967 Borders - September 21st, 2010 The next time you read Ethan Bronner and he mentions the world “Hamas” with the required accompaniment, “which seeks the destruction of Israel” or some such nonsense, remember this report from Haaretz: The Hamas militant group announced Monday that it had previously told the United States it would accept the establishment of a Palestinian state along the 1967 borders, according to Israel Radio. Citing the organization’s semi-annual report, Israel Radio said that Hamas had also asked the U.S. administration to open dialogue. The militant group said in its report that it had passed that message along via American academics and politicians visiting the Gaza Strip.

 

 

Committee following up on "Goldstone Report" says investigations by Israel and de facto Gaza authorities inadequate - The UN Committee of Independent Experts monitoring and assessing investigations into serious violations of International Humanitarian and Human Rights Laws during the Gaza conflict (December 2008 to January 2009) issued Tuesday its report* on the efforts undertaken by the state of Israel and the Palestinian side. "The parties responded, albeit in a different manner, to the call of the General Assembly and the Human Rights Council to meet their obligations to investigate allegations of crimes detailed in the Fact-Finding Mission report," said the Committee's chair, Christian Tomuschat. "The investigations, however, remain incomplete in some cases or fall significantly short of >>>>

 

 

The Wall - it is apartheid By Alrowwad

 
 

Omar Barghouti at Sabeel: We are delegitimizing oppression, injustice, occupation, and apartheid

 
 

Convoi Viva Palestina 5 Arrive à LYON (France) 20 Septembre 2010

 
 

Existence is Resistance Interview on WBAI (2 parts)

Members of Existence is Resistance were interviewed by Mark Dunlea of City Watch on WBAI 99.5 FM. They discussed their recent Bus Stop Hip Hop Tour in the West Bank as well as the Seige Busters' Ball, a fundraiser for the US Boat to Gaza happening in Brooklyn.



 
 

Gaza Holds Photography Exhibition

 

 


21.9.2010
 

 

Leben im Zeltdorf - Karin Leukefeld - Gazastreifen: Im Flüchtlingslager Beit Lahiya teilen sich 82000 Menschen einen Quadratkilometer Land. Fotos von Lefteris Pitarakis (...) Der Gazastreifen ist das am dichtesten besiedelte Stück Erde weltweit. (...) Besonders schwierig ist das Leben in den acht Flüchtlingslagern des Gebiets. Hier teilen sich durchschnittlich 82000 Menschen die Fläche von tausend mal tausend Metern. Die Infrastruktur ist unterentwickelt, Strom und Wasser sind knapp, die Versorgungslage ist kompliziert. Eines dieser Camps ist Beit Lahiya im Norden, das zum nach der Bezirkshauptstadt benannten Lager Jabalia gehört.>>>

Palästina: Die Letzten waren die Ersten - Erfan Abu Khousa ist 47 Jahre alt und lebt in Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen. Einen ganzen Tag lang sind wir in dem palästinensischen Gebiet unterwegs, das in unmittelbarer Nähe zum Checkpoint Eretz liegt. Hier ist Israel ganz nah und trotzdem fast unsichtbar. Es zeigt sich nur durch eine Befestigungsanlage, die aus einer hohen Mauer, Zäunen und Aussichtstürmen besteht, von denen aus die Felder der Bauern überwacht werden. Die Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft: Zucchinifelder und Zitrusplantagen >>>

 
 

Ausschreitungen in dem palästinensischen Ort Bil’in - Am Montagmorgen sind in dem Ort Bil’in, westlich von Ramallah, gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Bewohnern des Dorfes und israelischen Soldaten ausgebrochen. Dies geschah infolge der Erstürmung durch die Armee, in dem Versuch mehrere palästinensische Jugendliche in Gewahrsam zu nehmen. >>>

 
 

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. -  Presseerklärung 20. September 2010 - In diesen Wochen soll das Strafmaß für Abdallah Abu-Rahmah verkündet werden: Wenn der Anklage stattgegeben wird, könnte Abu-Rahmah zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt werden. Warum? Weil Herr Abdallah Abu-Rahmah zusammen mit den Einwohnern der palästinensischen Ortschaft Bil'in in der Westbank (Westjordanland) das Popular Committee gründete? Weil die Dorfbewohner seit mehr als fünf Jahren jeden Freitag mittag friedlich gegen den Bau der Sperranlage demonstrieren, die mitten durch ihre Felder geht, dadurch 60 % ihrer Ländereien beschlagnahmt hat und sie somit ihrer Existenzgrundlage beraubt? Da Herr Abu-Rahmah einer der Initiatoren dieser Bewegung des gewaltfreien Widerstands ist, und auch andere Menschen in den übrigen palästinensischen Ortschaften in Israel und aus der ganzen Welt zum friedlichen Widerstand gegen die israelische Besatzung ermutigt, wurde er am 10. Dezember 2009, am Tag der Menschenrechte, vom israelischen Militär um zwei Uhr nachts aus seinem Bett geholt und abgeführt. Ihm wurde vorgeworfen: Anstiftung zur Gewalt durch Steine werfen und unerlaubter Waffenbesitz. Waffen, das heißt in diesem Fall: seine Sammlung von gebrauchten Gaspatronen und Gummigeschossen, Hülsen von Granaten und Munition, die Abdallah Abu-Rahmah in seiner Wohnung nach den Aktionen aufbewahrt hatte. Nicht die Spuren des gewaltlosen Widerstandes, sondern die Spuren der brutalen Gewalt der israelischen Armee wurden dort gefunden. Am 24. August 2010 wurde Abdallah Abu-Rahmah vom Militärgericht für schuldig befunden, zu illegalen Demonstrationen angestiftet und sie organisiert zu haben. Die Anklagepunkte des unerlaubten Waffenbesitzes, die die Spuren der israelischen Gewalt bezeugten, wie auch die Anstiftung zur Gewalt durch Steinewerfen, wurden zurückgenommen. 10 Jahre Freiheitsentzug sieht das Militärgesetz als die höchste Strafe vor für den „Versuch, verbal oder auf andere Weise, die >>>

Dokumentation - Freiheit für den Sprecher des Bil’in-Komitees Abdallah Abu Rahmah!  >>>

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann...  - 5. Teil der Proteste >>>

Sehr geehrter Herr Stegemann,
(Frau Weber weiss offensichtlich, dass Sie Professor sind – dem Niveau ihres Schreibens lässt sich das nicht entnehmen!)
Es ist wirklich unglaublich, dass so eine unanständige Mail von einem „Intellektuellen“ Deutschen kommt – mit dem ion solchen rechten Kreisen üblichen Unterton: „Wer gegen Israel ist gegen Juden – somit anti-Semit. Und damit eigentlich Nazi...“
Mit „westlichen Werten“ hat ihre Haltung auch nicht viel zu tun... nicht lange ist’s her da wurden nicht 4 (sich illegal aufhaltende) Zivilisten brutal erschossen, sondern 1,400 Zivilisten „brutalo“ erschossen, verbrannt, zerbombt. Und bis zum heutigen Tage dürfen die Überlebenden ihre von Israelis kaputt geschossenen Häuser nicht wieder aufbauen, muss die Kläranlage unrepariert bleiben, schneidet Israel den Strom täglich ab. Und jetzt zahlen wir, Sie und ich, mit unseren Steuergeldern dass Benzin für das Kraftwerk in Gaza und die Sanierung der Abwasserkläranlage – die Israel zerstört hat! Das israelische Verhalten ist so unglaublich weit Weg von meinen westlichen Werten – wie es eben nur ein menschenverachtendes Verhalten sein kann.
Was Hamas anbelangt – und ihre Terrorherrschaft im Gaza: nun – Sie wissen sicherlich, dass Israel vor Jahren Scheich Yassin unterstützt hat – um eine Gegenkraft zu Arafats allmächtiger Fatah zu schaffen... Nun hat sich das Kind gegen die Eltern gewendet. Dennoch: nützlich ist Hamas allemal: divide et impera! Wenn es Hamas nicht gäbe – Israel müsste sie erfinden!   MfG. E.K.

 Die Evangelische Akademie Tutzung ist dabei, mit dem Krieger Michael Wolffsohn, dem widerlichen Arno Hamburger und dem pöbelnden Professor Stegemann als Referenten ihren guten Ruf zu verspielen. Thomas Immanuel Steinberg

Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN mit Prof. Wolfgang und EckardStegemann>>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

Mehr und weitere Kommentare >>>

 

Mehrere amerikanische Künstler unterstützen Boykott israelischer Siedlungen - Bis zu 150 US-amerikanische Schauspieler, Drehbuchschreiber und Regisseure haben in einem offenen Brief die Entscheidung israelischer Künstler, nicht in der Siedlung Ariel auftreten zu werden, unterstützt. >>>

 
 

Ibrahimi-Moschee für muslimische Gläubige gesperrt - Anlässlich des jüdischen Feiertags Yom Kippur am Samstag haben israelische Behörden die Ibrahimi-Moschee in Hebron für muslimische Gläubige gesperrt. In dem Gebäude soll der Überlieferung nach Abraham begraben liegen, der sowohl von Juden als auch von Muslimen als Stammvater gesehen wird. >>>

 
 

While direct negotiations between Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Palestinian President Mahmoud Abbas are presently underway, one issue doesn't seem any closer to being resolved: Palestinian refugees and the right of return. The AIC spoke with Naji Odah, Director of the Phoenix Center in the Dheisheh refugee camp near Bethlehem, about the present living conditions for Palestinian refugees and their hopes for the future.

Refugees and "Peace Talks"

 
 

Contesting Past and Present at Silwan - On September 1, Elad -- a Hebrew acronym for "To the City of David" -- convened its eleventh annual archaeological conference at the "City of David National Park" in the Wadi Hilwa neighborhood of Silwan. Silwan, home to about 45,000 people, is one of 28 Palestinian villages incorporated into East Jerusalem and annexed by Israel after the June 1967 war. It lies in a valley situated a short walk beyond the Dung Gate of Jerusalem's Old City. >>>

 
 

Akiva Eldar: Freeze Lieberman - The demand to suspend settlement building is no excuse [to torpedo direct talks] - it's as legitimate a position as the Palestinians can have. Why should they relinquish a condition that has the support of the entire world, with the sole exception of Israel? >>>

 
 
 
 

How dozens of Israeli Arab `espionage` arrests ended in minor convictions - Jack Khoury -  Attorney describes legal clause on contact with agents as `a trap` that turns any interaction with an Arab from an enemy state into a criminal offense

 
 

`Israel`s situation in Europe extremely dire` - Boaz Fyler - Ynet - Cancellation of settlement heads` delegation to Holland indicates of broader process taking place in Europe, warns EU expert. `Israel not considered legitimate as long as it is an occupier`

 
 

Israeli FM wants to exclude Palestinians - Ma`an News Agency - “Speaking ahead of the weekly cabinet meeting, Lieberman proposed a shift in the principle of peace talks, which he said ‘must not be land for peace, but an exchange of land and people,’ AP said. The border should be redrawn, Lieberman explained, so Israel`s Arab citizens, who make up 20 percent of the country`s population, would be on the Palestinian side, while Jewish settlements would be incorporated into Israel”

 
 

Holland cancels Israeli delegation's tour - The Netherlands has cancelled a tour by an Israeli delegation to the country after it discovered participant list includes Jewish settlers living in the West Bank. The Dutch Foreign Ministry decided on Sunday to cancel the tour after it found out that regional council heads from the Judea and Samaria regions — including the West Bank settlements Efrat and Kiryat Arba — were due to fly to the Netherlands next month to study public policy and local governance. >>>

 
 

Ken O'Keefe at PDX: "BBC: Masters of Propaganda"

 
 

Viva Palestina 5 Convoy on the "Place de la Bastille" in Paris | 19/09/2010

 
 

Campagne BDS à la braderie de Lille

 


19.9.2010
 

 

16 - 18.9.1982 - Das Massaker in Sabra und Shatila

Als wir von dem Massaker erfuhren - Dr. Viktoria Waltz - (...) Ich selbst habe ein besonders erschütterndes Erlebnis in Erinnerung. Es gab eine Konferenz in Bonn, organisiert von der palästinensischen Vertretung, auf der Arafats Bruder, Arzt im Palästinensischen Halbmond in Libanon, Bilder von den grausamen Vorfällen mitbrachte und direkt und erschütternd berichtete. Aber er sprach auch von der heroischen Selbsthilfe und Überlebensfähigkeit, von den Frauen, die Brot buken, Wasser beschafften, Blut spendeten und die uns als die wahren Heldinnen erschienen. Das machte alles wieder erträglicher, politischer. Aber dann hat ein japanischer Journalist berichtet, der zufällig direkt und sofort nach dem Angriff auf die Lager dort fotografiert hatte. Wir sahen Details vom gerade noch stattgefundenen Leben, von Spielzeug, Wohnungsresten, Körpern - bleibend war die Grausamkeit des Geschehens gezeichnet. Ich kann mich jetzt so gut daran erinnern, weil ich bei den Bildern aus Jenin, die ich im April in Jerusalem gesehen habe - in den Berichten arabischer Sender -, sofort daran gedacht habe, weil ich Situationen wiedererkannte. Und ich glaube nicht, dass die UN Recht haben, wenn sie Israels Information akzeptieren, dass es nur wenige Tote gab, und die eben von keinem Massaker sprechen >>>

Remembering Sabra and Shatila: On massacres, atrocities and holocausts - Sonja Karkar - The Massacre - It happened twenty-eight years ago – 16 September 1982. A massacre so awful that people who know about it cannot forget it. The photos are gruesome reminders – charred, decapitated, indecently violated corpses, the smell of rotting flesh, still as foul to those who remember it as when they were recoiling from it all those years ago. For the victims and the handful of survivors, it was a 36-hour holocaust without mercy. It was deliberate, it was planned and it was overseen. But to this day, the killers have gone unpunished >>>

Return to Shatila -  William A. Cook - Twenty eight years ago, a scene of unspeakable horror rocked the rubble strewn alleys of Sabra and Shatila refugee camps in Beirut as vengeance vied with naked lust in a massive display of human malice illuminated for the IDF overseers of this massacre with flares that provided “an unobstructed and panoramic view” for Israeli Defense Minister, Ariel Sharon and his Chief of Staff, Rafael Eitan, as they watched from the seven story Kuwaiti embassy providing logistical support for their Phalangist allies as they “massacred for 36 to 48 hours” the hapless Palestinians imprisoned in the camps. “We were breathing death, inhaling the very putrescence of the bloated corpses around us. Jenkins immediately realized that the Israeli defence minister would have to bear some responsibility for this horror. “Sharon!’ he shouted. ‘That fucker Sharon! This is Deir Yassin all over again.’” (Fisk, Pity the Nation, 360). >>>

Fotoreportage von Detlef Lampe - - Shatila im Januar 2007 >>>

Fotos aus Sabra und Schatila im Jahre 2003 >>>

Sabra und Schatila - ein Verbrechen, das nicht vergessen werden darf >>>

Massaker von Sabra und Schatila – Wikipedia >>>

Dokumentation des Palästina Portals >>>

Ending from the film Waltz with Bashir. Apologies for the sloppy editing.

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AUDIO - WDR 5 - Das philosophische Radio über Weltgerechtigkeit und die Verantwortung des Einzel (Sendung vom 17.09.10) . Über Weltgerechtigkeit und die Verantwortung des Einzelnen - Zu Gast: Die alternativen Nobelpreisträger Monika Hauser, Felicia Langer und Hermann Scheer - Wir wohnen in einer ungerechten Welt. Die westliche Hemisphäre lebt auf Kosten anderer Länder in relativem Luxus. Die Welt verbraucht in großem Stil die Ressourcen der folgenden Generationen. In der Sendung diskutieren drei alternative Nobelpreisträger - Gäste: Monika Hauser, Felicia Langer und Hermann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises - Moderation: Jürgen Wiebicke © WDR 2010 - Zur Audiodatei >>>

 

 

Wo ist die Scheinheiligkeit hingegangen? - Amira Hass - In den späten 70ern oder den frühen 80er Jahren sprach Asa Kasher bei einer Konferenz über den Unterschied von Labor-Regierungen und Likud-Regierungen. Die Labor-Regierungen wären scheinheilig; und da gäbe es etwas Positives über Scheinheiligkeit, sagte Kasher. Der Scheinheilige wüsste wenigstens, dass es ein  verpflichtendes Wertesystem  gebe, und dass er nicht danach  handle. Eine Folge davon sei, er verberge seine Handlungen. Nach Kashers Kommentaren  verstand man, dass die Labor-Regierungen  wussten, dass die Herrschaft über ein anderes Volk gegen dessen Willen, unzulässig ist. Der Likud, so sagte Kasher zu jener Zeit – wenn man das sich nach 30 Jahren  noch erinnern kann, hat sich überhaupt nicht an solche Werte gebunden gefühlt. Das Unzulässige wurde legitim. Nach diesem Maßstab ist Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ein Laborite geworden, der nun das Spiel des Scheinheiligen spielt, wogegen der Außenminister Avigdor Lieberman – nach der Definition von Kasher -  die 2010-Version eines Likudnik geworden ist. Lieberman it einer, der gerade herausredet, während sein Ministerpräsidenten verschleiert und verdunkelt, um es für die amerikanischen Verbündeten leicht zu machen, einen Fortschritt >>>

 
 

Sagt nicht, ihr hättet nichts gewusst - Amos Gvirtz - Nach palästinensischen und israelischen Menschenrechtsorganisationen stehen jährlich mehr als 700 Kinder wegen Anklage vor israelischen Militärgerichten. Nach einem Überblick, der 2009 zusammen gestellt wurde, behaupten 69% der Kinder, sie seien während des Verhörs geschlagen worden, 14% wurden in Einzelhaft gehalten, 32 % wurden gezwungen, legale Eingeständnisse – auf hebräisch geschrieben – zu unterschreiben, obwohl sie die Sprache nicht verstehen; 69 % behaupten, sie seien während des Verhörs bedroht worden und 12 % fügten hinzu, sie seien auch sexuell bedroht worden, einschließlich Vergewaltigung. amosg@shefayim.org.il (dt. Ellen Rohlfs)

 
 

Hochmut kommt vor dem Fall - Uri Avnery - IN DER Hauptdurchgangsstraße unter meinem Fenster war absolute Stille. Nicht ein einziges Fahrzeug fuhr dort. Wir waren mit einem unserer Freunde in ein Gespräch vertieft, als etwas Unglaubliches geschah. Die Alarmsirenen fingen zu heulen an Innerhalb von Minuten begannen Autos wie wahnsinnig durch die Straße zu rasen, Männer in Reserveuniformen  und mit Rucksäcken verließen in Eile die Häuser. Das Radio, das an diesem Tag  gewöhnlich still ist, erwachte plötzlich zum Leben. Ein Krieg war ausgebrochen. Die Ägypter und die Syrer hatten angefangen, Israel anzugreifen. Das geschah  an Yom Kippur  - dem bei weitem höchsten Feiertag im Judentum – (nach dem hebräischen Kalender) heute vor 37 Jahren. SEIT DEM erinnern wir uns an Yom Kippur  an diesen schicksalhaften Tag . Es ist unmöglich, nicht daran zu denken.  Es war ein Wendepunkt in unserm Leben und in der Geschichte Israels, ein prägendes Ereignis für den ganzen semitischen  Raum. Heute, wie seitdem an jedem  Yom Kippur, regt die Stille auf den Straßen an, daran zu denken. Als Zeuge habe ich das Bedürfnis, darüber Zeugnis abzulegen, Wie hat sich  der Krieg auf uns ausgewirkt? Das erste, was über ihn gesagt werden muss, ist, dass es ein überflüssiger Krieg war. Das ist natürlich nichts Außergewöhnliches. Abgesehen von ein paar Ausnahmen, wie der 2. Weltkrieg (und vielleicht unser Krieg 1948), war jeder Krieg „überflüssig“. Der 1. Weltkrieg, diese Orgie von Tod und Zerstörung, war vollkommen überflüssig. Bis heute versuchen >>>

 
 

Auch heuer hat das Internationale Caritas-Friedenslager für bedürftige Kinder aus dem ganzen Nahen Osten wieder in bewährter Weise stattgefunden, und zwar in Alexandria in Ägypten.  - Stefan Maier (pps) - Leiter der Auslandshilfe der Caritas Salzburg und Nahost-Koordinator der Caritas Österreich  - Diese Aktion, die von der Caritas Salzburg initiiert worden war und inzwischen regelmäßig von mehreren anderen Organisationen aus dem internationalen Netzwerk der Caritas unterstützt wird, feierte heuer sogar ein ganz besonderes Jubiläum: es war das mittlerweile schon 10. Lager seit 1999 (da 2003 und 2007 aus verschiedenen Gründen kein Lager durchgeführt werden konnten). Fast 100 Kinder aus acht verschiedenen Nationen, die 10 verschiedenen religiösen Konfessionen angehörten, haben drei erlebnisreiche Wochen friedlich miteinander verbracht und somit ein deutliches Zeichen gesetzt, dass Frieden im Nahen Osten und religiöse Koexistenz möglich sind. Ich lade Sie herzlich ein durch die angehängte PowerPoint-Präsentation ein wenig in dieses im Nahen Osten einzigartige Projekt einzutauchen und etwas von der Atmosphäre mitzubekommen, die dort herrschte. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ansehen der Bilder und lade Sie herzlich ein, die Präsentation nach Möglichkeit an interessierte Freunde, Verwandte oder Bekannte weiterzuleiten. >>>

 
 

Tanzclub im Westjordanland - Beat über Bethlehem -  Nur einen einzigen Tanzklub gibt es im Westjordanland: das "Cosmos" in Bethlehem. Umso heftiger wird dort jeden Donnerstag gefeiert und getrunken - sehr zum Ärger der streng religiösen Nachbarn. - Claas Relotius, Bethlehem - Hastig drückt Farid seine Zigarette aus. Lady Gaga! Pünktlich zur Gebetszeit! Die Augen des jungen Palästinensers sind glasig, sein T-Shirt tropft vor Schweiß und Bier, doch der 25-Jährige strahlt übers ganze Gesicht. Gerade wummert >>>

 
 

Illegal settlements on Palestinian land are one of the biggest stumbling blocks for these talks. The Palestinians have warned that they will walk out of talks if a freeze on settlement construction, which is set to expire at the end of the month, is not extended. Danni Dayan, Chairman of the Settlers Council in Jerusalem, and Jamal Jumaa, a Palestinian activist in Ramallah, debate the issues facing their leaders.

Debating the direct talks

 
 

Palestinian Women Smuggled into Israel Again - For the second time in the past several months, a group of about 15 Israeli women successfully smuggled about 15 Palestinian women and 5 children from the West Bank into Israel in defiance of Israeli law. The Israeli women met the Palestinian women at their homes in the West Bank, and drove them through the checkpoints into Israel, evading Israeli security. They gathered in Jaffa for a day of swimming, shopping, dining, and general merriment before returning to their homes in the West Bank. Organizers explained that the trip was an act of civil disobedience intended to spark debate about Israel’s system of segregation, which denies Palestinians in the West Bank access to most of historic Palestine. Palestinians over 16 years of age living in the West >>>

Gegen inhumane Checkpoints: Zivilcourage israelischer Frauen - Schlesinger - Liebe Freunde, am Freitag, den 6. August, veroeffentlichten 12 israelische Frauen folgendes Inserat in der Zeitung Haaretz ueber ihre Aktion in Zivilem Ungehorsam. Bitte verbreiten. - Von Roni Hammermann (Machsomwatch) - Am Freitag den 23.Juli 2010 machte ein Dutzend jüdischer Frauen, ein Dutzend palästinensischer Frauen, ein Baby und drei palästinensische Kinder in sechs privaten PKWs einen Ausflug von der Westbank. >>>

 
 

 


18.9.2010
 

 

Jerusalem oder Gaza – wo ist es schlimmer für einen Palästinenser? - Amira Hass - ( Dies schließt  das Abgeschnittensein von Wasserquellen und von Kulturellem, Sozialem und von Familienbanden jener Bewohner  ein, die  noch Verbindungen mit ihrem Volk haben.) Oder den Zynismus, mit dem die Entscheidungsträger fortfahren, die Bevölkerung von Ost-Jerusalem zu  Sozialempfängern und Slumbewohnern zu machen und dann stolz darauf zu sein scheinen, ihnen Sozialhilfe zu gewähren. Ein Besuch im Vorort von Isawiyah entschied das Problem. Haufen von Zement, nicht eingesammelter Müll, Straßen die immer enger werden, weil  an die Gebäude  angebaut wird – die Bewohner werden dazu gezwungen, da sie keine Baugenehmigungen erhalten, und unbebaute Grundstücke enteignet werden. All dies liegt in Sichtweite des Campus der Hebräischen Universität und des French Hill, die so grün sind, reichlich Platz haben und so zivilisiert aussehen. - Unsichere Orte - Und jetzt ein Bericht von der Association for Civil Rights (Gesellschaft für Bürgerrechte),, der meine Entschlossenheit bestärkte: der Bericht  stand unter dem Titel „Unsichere Orte“. Das Versäumnis der israelischen Behörden, zwischen den Siedlungen in Ost-Jerusalem die Menschenrechte zu schützen“ gründet sich auf Zeugenaussagen, Medienberichte und offizielle Dokumente. Es verdeutlicht den Verlust von persönlicher und kollektiver Sicherheit in Jerusalems palästinensischen Stadtteilen, wo sich mittendrin feindselige Gruppen während der letzten 30 Jahre angesiedelt haben – Siedler, die von Millionären, religiösen und archäologischen Gesellschaften angesiedelt wurden. Etwa 2000 solcher Leute leben in  befestigten, gut bewachten Komplexen mitten in palästinensischen Stadtteilen wie Silwan, Sheik Jarrah und im >>>

Einige weitere Zionistische Zitate zur Ergänzung und Erleuchtung...

 MK Effie Eitam, mit der Rede: „Eines Tages werden wir euch aus diesem Haus werfen und aus dem „National Home“ des jüdischen Volkes.“

Israelischer Minister fordert teilweise Zerstörung des Gazastreifens - Der israelische Innenminister Meir Sheetrit rief am Samstag zur vollständigen Auslöschung einiger Stadtviertel im Gazastreifen auf. “Sabotageaktionen“ sollten mit der Zerstörung ganzer Stadtviertel im Gazastreifen beantwortet werden." Dann, so Shetrit, würden die Bewohner des Gazastreifens verstehen, wie ernst die israelische Bedrohung sei.

Einige Wochen zuvor bezeichnete der israelische Rabbiner David Batsri Araber als „Esel“, die vom Allmächtigen in menschlicher Gestalt geschaffen wurden, um zu arbeiten und bestimmte Aufgaben auszuführen.           


Mehr Zitate >>>   |   Dokumentation - Zionismus - Antizionismus >>>          
Collage E. Arendt - vergrößern >>>

 
 

Über die Situation von Jerusalem -  Stellungnahme von Pax Christi International für die 5. Session des Rates für Menschenrechte, 13. September bis 1. Oktober 2010 - Pax Christi, internationmale katholische Friedensbewegung mit mehr als 100 aktiven Mitglied-Organisationen weltweit fordert den Menschenrechtsrat auf, die zahlreichen und schrecklichen Verletzungen der Menschenrechte in Jerusalem wahrzunehmen. Neuerdings haben die politischen Spannungen zugenommen. Auf den zunehmenden internationalen Druck auf Israel,  von seiner Politik, den permanenten Status der Stadt zu verändern und das internationale Gesetz zu verletzen, Abstand zu nehmen, reagierte Israel mit Trotz, und neuerlich erlebte die Stadt eine neue Welle von Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen Gesetzes. Jerusalem, die Hauptstadt zweier Völker und dreier Religionen ist einer der Schlüssel zu einem gerechten und nachhaltigen Frieden. Entsprechend seinem speziellen Status betreffen Verletzungen der Stadt nicht nur seine Bürger sondern auch die globale Gemeinschaft als Ganzes.  Spezieller Status In der Resolution 181 von 1947 der UN-Generalversammlung entschied die Internationale Gemeinschaft, dass Jerusalem einen Sonderstatus haben solle, und der ganze Bereich von Groß-Jerusalem würde als „corpus separatum“ unter Treuhänderschaft der UNO stehen. Nach dem Krieg von 1948 wurde Jerusalem jedoch geteilt in einen westlichen Teil unter israelischer und einen östlichen Teil unter jordanischer Herrschaft. Im Krieg von 1967 besetzte Israel den arabischen östlichen Teil von Jerusalem zusammen mit dem Rest der Westseite des Jordantales. Israel forderte Jerusalem als vereinigte Hauptstadt von Israel und annektierte die Stadt entgegen internationalem Recht. Die Internationale Gemeinschaft und Pax Christi International anerkennen die Annexion von Jerusalem nicht. >>>

 
 

Die Landrechte der Minorität der Beduinen in Israel -  Geschriebene Stellungnahme von Pax Christi International Zur 15. Session des Un-Rates für Menschenrechte 13. September bis 1. Oktober 2010 Agenda Nr. 3 - 1. Einleitung - Pax Christi International möchte die Aufmerksamkeit des Rates für Menschenrechte auf die grobe und systematische Verletzung der Landrechte der Beduinen-Minderheit im Staate Israel lenken;  diese sind  durch  internationales Recht garantiert . Seit bereits dutzenden Jahren schließt die staatliche Planung in Israel die Beduinen in der Politik für Entwicklung und Verwirklichung von Landzuteilung, Zonenbildung und Konstruktion im Negev systematisch aus.  Obwohl die Beduinendörfer im Negev ihre Existenz vor dem ersten Masterplan Israels in den späten 1960erjahren nachweisen, wurden diese Dörfer in ihren ursprünglichen Plänen systematisch ausgeschlossen. Alle Gebäude dieser Gemeinden werden deshalb gemäß Israels Planungs- und Baugesetz als illegal bezeichnet,  und geben damit den israelischen Behörden eine legale Entschuldigung dafür, dass sie diese Dörfer nicht in das nationale Elektrizitäts- und Wassernetz einfügen, oder zumindest für eine elementare Infrastruktur aufkommen. Als Ergebnis davon sind  annähernd 160.000 Beduinen im Negev gezwungen, in nicht anerkannten Dörfern unter verheerenden >>>

 
 

Arabisches Dilemma führt zum Druck auf Israel -  Forderung nach massenvernichtungswaffenfreier Zone im Nahen Osten inklusive NPT-Beitritt Jerusalems- Die IAEO geht seit dem Abgang von Generaldirektor Mohamed ElBaradei gröber mit dem Iran um und umgekehrt, gleichzeitig steigt der Druck in der IAEO auf Israel, seine nuklearen Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. So wird das jedenfalls im Nahen Osten gesehen, wo Volkes Stimme kritisiert, dass Israel als mutmaßlicher potenter Atomwaffenstaat unhinterfragt bleibt >>>

 
 

Jagd auf Walter Herrmann und die „Kölner Klagemauer“ - Hans Fricke - Dieses Thema, das ich persönlich leider absolut bezeichnend für unsere Gesellschaft nennen muss, habe ich schon lange verfolgt – und zwar mit beständig wachsender Besorgnis. Natürlich standen und stehen in deren Mittelpunkt der mutige Mann und sein in der Tat bemerkenswertes Projekt. Doch im Laufe der Zeit und mit Zunahme der Belege dafür, dass wieder ein gefährlicher Zeitgeist in Deutschland sein Unwesen treibt, der nur in ein neu anmutendes Gewand gekleidet und mit einem anderen Etikett behängt wurde, entwickelt sich daraus mehr und mehr eine globale Sorge. (...) Auch sonst bietet die Seite sehr viel Informatives … einschließlich zahlreicher Fotos und verschiedener Beweisführungen für die Gesinnung und Vorgehensweise der „Kritiker“ von Walter Herrmann, die man unzweifelhaft ausnahmslos zu der „bundesdeutschen Israel-Lobby“ rund um „Honestly Concerned“ und ähnlicher Gruppen/Institutionen rechnen muss. Was diese pseudodemokratischen, von einer fast schon exemplarisch zu nennenden Doppelmoral und abstoßender Scheinheiligkeit inspirierten Herrschaften so alles veranstalten >>>

Das Palästina Portal präsentiert:  DIE KÖLNER KLAGEMAUER IM INTERNET >>>

 
 

Gaza-Klärwerk kann endlich repariert werden - Doris Lowack - Am heutigen Montag haben die ersten sechs Lastwagenladungen mit Baumaterialien für die seit Langem geplante Rehabilitierung des Klärwerks in Gaza-Mitte den israelischen Grenzübergang Kerem Shalom passiert. Damit steht die Umsetzung dieses auch international unterstützten Vorhabens, welches die Lebensbedingungen der Menschen in Gaza entscheidend verbessern wird, unmittelbar bevor. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel sagte dazu: *Ich freue mich,  dass nach intensiven Abstimmungen mit der israelischen Seite im Rahmen meiner Reise in die Region dieses wichtige Vorhaben nun endlich in Angriff genommen werden kann. Der heutige Tag markiert einen gelungenen Start. Ich hoffe, dass die Einfuhr der Baumaterialien auch weiterhin reibungslos erfolgen wird und die Umsetzung des Projekts in den kommenden Monaten zügig erfolgt.* Die Abwassersituation im Gazastreifen, einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt, ist besorgniserregend: ein großer Teil des Abwasseraufkommens wird mangels Reinigungskapazitäten in das Mittelmeer eingeleitet oder versickert ungeklärt im Boden. Mit der geplanten Rehabilitierung der alten Kläranlage in Gaza Mitte, für die die Bundesregierung bereits Ende der 90iger Jahre Mittel bereitgestellt hat, wird die Gesundheits- und Umweltsituation im Gazastreifen entscheidend verbessert. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, die von der internationalen Gemeinschaft anerkannt ist, durchgeführt.

 

Die christliche Gedanken eines Prof. Stegemann...  - 4. Teil der Proteste >>>

Am 02.09.2010 12:24, schrieb Prof. Kurt-Wilhelm Stahl:

Sehr geehrter Herr Professor Stegemann,
 
Dass Sie Professor der Theologie sind, der über Jesus Christus als Hoffnung der Armen publiziert, hätte ich auf Grund der beleidigenden Häme in Ihrer Antwort nun wirklich nicht gedacht. Ich hoffe Wikipedia hat mir die richtige Auskunft zu Ihrer Person gegeben. Ihre Antwort ist der eines Christusverehrers unwürdig.
 
Als Sie geboren wurden, war der der 2. Weltkrieg und das grausame Massaker an den Juden bereits beendet. Ich habe noch Erinnerungen an diese Zeit. Ich habe von Zeitzeugen gehört, wie es damals war, als  “Arier” einen jüdischen Ehepartner zu haben. Sie können und wollen sich offenbar nicht vorstellen, was in einer Mutter von drei Kindern vorgeht, die ihnen GAZA zeigt , die Heimat des arabischen Vaters ihrer Kinder, in dem Zustand in dem die Gettoblockade und die Gettobombardierung der Täternachkommen der Opfer von über 60 Jahren GAZA gebracht hat.
 
Es ist das ein Phänomen, das mir schon bei anderen christlichen Theologen begegnet ist, die in einer christlichen Kollektivschuld gegenüber den Juden versteinert sind, deren Wurzeln mit der Gottesmordanklage im Christentum weit über Luther hinaus fast 2.000 Jahre weit zurückgehen. Dagegen ist die Kollektivschuld der Deutschen Nation wesentlich jünger. Kollektivschuld ist nicht nur heilsam, sie hat auch Nebenwirkungen, die wir Mediziner von Arzneimitteln nur allzu gut kennen. Die gravierende nebenwirklung der Kollektivschuld ist, dass gegenüber dem, was sich tagtäglich seit Jahrzehnten für jeden, der es sehen will, im Mittleren Osten abspielt, “betriebsblind” macht.
 
Die israelische, die amerikanische und allen Regierungen, die in ihrem Schlepptau stehen, sind es, welche die Glaubensfundamentalisten, gleich welcher  
mehr und weitere Kommentare >>>

Sehr lesens- und bedenkenswert sind auch die Kommentare des Bruders vom Prof. Stegemann - Prof. Eckard Stegemann >>>

Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm - CHRISTEN UND JUDEN - OFFENE FRAGEN mit Prof. Wolfgang und EckardStegemann>>>       
Tagungsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 
 

Steps away from the Mediterranean, Gaza markets are suffering from a fish shortage. Unable to repair a destroyed sewage system that seeps into the sea, waters are polluted but fishermen venturing out into deeper cleaner waters are frequently detained, injured or killed by Israeli ships enforcing a sea blockade. Some entrepreneurs have started local fish farms to make up for the fish inaccessible by sea. Ibrahim Qannan shows what the farms look like, and the challenges they face.

Fish farming besdie the Gaza sea - Hay Baladna

 
 

While direct negotiations between Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and Palestinian President Mahmoud Abbas are presently underway, one issue doesn't seem any closer to being resolved: Palestinian refugees and the right of return. The AIC spoke with Naji Odah, Director of the Phoenix Center in the Dheisheh refugee camp near Bethlehem, about the present living conditions for Palestinian refugees and their hopes for the future. For more information, visit http://alternativenews.org

 
 

Barghouthi: Israel insists on killing chances for peace - Israel insists on "killing chances for peace" and "assassinating the peace process" with settlements and the wall, Palestinian National Initiative leader Mustafa Barghouthi said Sunday. The PNI leader said Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman's comments that Palestinians were using a call to extend a moratorium on illegal West Bank settlement building to undermine peace talks were "another confirmation that Israel uses negotiations to cover its expansionist policies and not for peace." >>>

 
 

We speak with Johan Galtung, known as a founder of the field of peace and conflict studies, he's spent the past half-century pursuing nonviolent conflict resolution in international relations. Galtung discusses the wars in Iraq and Afghanistan, the Mideast talks, why President Obama is losing his base and much more.

Johan Galtung - Peace and Conflict

 
 

Some killing more 'moral' than other - - Two IDF brigades comprise solely of settlers. The Nagmar unit is on full-time call to the IDF and is part of the Israeli army's regional defence. The Nahal brigades are also served primarily by settlers. This is where the status of the settlers gets blurred. "Clearly the women and children who don't serve are civilians," Shawan Jabarin from the Palestinian human rights organisation Al-Haq in Ramallah tells IPS. "But armed settlers, and settlers serving in the IDF are armed combatants and fall under the category of armed militias. Armed settlers do not fall under the category of protected persons under the Fourth Geneva Convention," adds Jabarin.

 
 

For Palestinians, settler abuse is only the beginning of the ordeal - Avi Issacharoff - "... it is clear that even when the police are in a position to help, they raise no small amount of obstacles for Palestinian complainants." id

 
 

 
 

Electric wheelchairs provide hope to Gazans.

 
 

 

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