The video focuses
on refugees from Eritrea and Sudan seeking asylum
from Israel. Israel refrains from discussing
their requests and does not grant them an official
refugee statue. In addition, intolerance and
racial attitudes towards the refugees have become
prevalent. The video was produced for the International
refugee day with the cooperation of a group
of students from the school of social work at
Ben Gurion University and the Anne Frank foundation,
switzerland. Among the interviewed is Ran Cohen,
Director of Migrants and Refugees Dept. at PHR-IL
This video report
tells the story of the child Firas Mazloom,
born in Gaza, who has two holes in his heart.
His condition could have been fixed by routine
surgery, but Israel's siege on the Gaza Strip
has crippled the medical system there. The reportage
shows Firas's parents struggle to take their
son for life saving treatment in Israel and
their hopeless efforts to overcome the impossible
beurocratic barriers facing them. Just when
they finally managed to push through the red
tape to get their son out of Gaza, Firas died.
On minute 15 of the video (Part II) an interview
with Ran Yaron of PHR-IL, manager of the Occupied
Palestinian territories department.
Prof. Dr. Kenneth Lewan - 06. 09. 2010 - Leserbriefredaktion
Der Süddeutschen Zeitung - Sehr geehrte Mitglieder
der Redaktion, Zu
„Starke Vorbehalte gegen Nahost Verhandlungen“ von
Peter Münch (SZ vom 23.
August). - Münch berichtet, daß die amerikanische
Außenministerin, Frau Clinton, Verhandlungen ohne
Vorbedingungen zwischen Israel und den Palästinensern
fordert. Netanjahu sei der gleichen Meinung. Nur
Amerika wird als Vermittler dabei sein. Frau Merkel
lässt wissen, daß die Beteiligten einen Kompromiss
anstreben sollten. Palästinensische Ministerpräsident
Abbas fordert als Vorbedingung den sofortigen Stopp
der Siedlungsaktivitäten und die Anerkennung der
Grenzen von 1967. Wie sind diese Stellungnahmen
im Lichte des Völkerrechts und der Moral zu beurteilen?
Israel führte damals einen Angriffskrieg gegen Ägypten
im Sinne von Artikel 2 der UNO Satzung. Es wurde
selbst nicht angegriffen und von der Gegenseite
lag kein Angriff vor. Darauf eroberte Israel im
gleichen Abwasch den Rest von Palästina und die
Golanhöhen in Syrien. (Die Zionisten hatten schon
vor der Entstehung Israels mit Hilfe der englischen
Armee 80% von Palästina erobert).
Pressemitteilung -
Internationale Liga für
Menschenrechte: Protest gegen Einreiseverbot nach
Israel für Friedensnobelpreisträgerin M.Maguire
- Liga protestiert gegen Einreiseverbot nach
Israel - Am 28.09.2010 wurde der Friedensnobelpreisträgerin
Mairead Maguire aus Irland am Flughafen Ben Gurion
die Einreise nach Israel verweigert. Sie ist Trägerin
des Friedensnobelpreises sowie der Carl-von-Ossietzky-Medaille
(1976), die von der Internationalen Liga für Menschenrechte
verliehen wird. Mairead Maguire setzt sich gegen
das Einreiseverbot rechtlich zur Wehr und wird bis
zur richterlichen Entscheidung, die voraussichtlich
am 1.10. stattfinden wird, festgehalten. Die Internationale
Liga für Menschenrechte protestiert gegen die Weigerung
der israelischen Behörden, Mairead Maguire einreisen
zu lassen und fordert die israelische Regierung
auf, ihr die Einreise unverzüglich zu ermöglichen!
Mairead Maguire wollte an einer Delegation der “Nobel
Women’s Initiative” teilnehmen, die in Israel und
dem Besetzten Palästinensischen Gebiet Frauen besucht,
die sich für den Frieden engagieren. Die israelischen
Behörden gaben als Grund für die Einreiseverweigerung
an, dass Frau Maguire im Juni auf dem irischen Schiff
MS Rachel Corrie war, das die völker- und menschenrechtswidrige
Blockade des Gazastreifens durchbrechen und Hilfsgüter
dorthin bringen wollte. Die MS Rachel Corrie war
das letzte Schiff der Gaza Freedom Flotilla. Neun
Menschen wurden eine Woche vor der illegalen Aufbringung
dieses Schiffes in internationalen Gewässern getötet,
als die israelische Marine das Schiff Mavi Marmara
stoppte. Mairead Maguire unterstützt seit Jahrzehnten
weltweit gewaltfreie Friedensinitiativen. Den Friedensnobelpreis
und die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Liga erhielt
sie 1976 (gemeinsam mit Betty Williams und Ciaran
McKeown) wegen ihres außerordentlichen Engagements
für die Beendigung der Gewalt in Nordirland. Tatsächlich
hat es den Eindruck, dass Mairead Maguires Einsatz
für den Frieden als Bedrohung für die nationale
Sicherheit Israels angesehen wird. Das ist eine
äußerst gefährliche Entwicklung für alle Menschen
in Israel und Palästina und für den Schutz der Menschenrechte
dort. Hier zeigen sich die Folgen einer “Sicherheits”-Vorstellung,
die die Wahrung der Menschenrechte für überflüssig
und störend hält und die sich immer mehr zu radikalisieren
droht. Dieser zerstörerischen Entwicklung müssen
Gesellschaften und Staaten weltweit Einhalt gebieten
– in erster Linie zum Schutz der palästinensischen
Bevölkerung, aber auch, um die israelische Bevölkerung
vor den Folgen der verheerenden Politik ihrer eigenen
Regierung zu bewahren.
Israelische Soldaten behandelten die Aktivisten
grob beim Überfall auf das Boot - Jason Ditz - http://news.antiwar.com/2010/9/29/israelis-troops-treated-acrivists-harshly-in-jewish-Boat-raid
- Obwohl die Übernahme eines kleinen jüdischen Schiffes
mit Namen Irene (Frieden) mit humanitären Hilfsgütern
– für Gaza bestimmt – es dahin brachten, dass das
israelische Kommando tatsächlich keinen der Aktivisten
töteten, beklagten sich einige, dass sie während
des Überfalls sehr grob behandelt wurden. Einer
der Passagiere, ein früherer israelischer Pilot,
wurde von den Militärkräften mit Elektroschock behandelt,
während er auf dem Boden saß, und der 63 Jahre alte
Kapitän des Bootes wurde zu Boden geschlagen. Das
israelische Militär behauptete gestern, der Überfall
sei völlig friedlich verlaufen. Aber die an Bord
des Schiffes waren, sagten, das sei nicht wahr.
Reuven Moskowitz ein über 80-jähriger Holocaustüberlebender,
der einer der neun Passagiere war, drückte seinen
Schock über die israelischen Soldaten aus, dass
sie „so die neun jüdischen Passagiere behandeln.
Sie schlugen die Leute.“ Am 31.Mai überfielen israelische
Soldaten ein türkisches Schiff, die Mavi Marmara
und töteten neun der Aktivisten an Bord. Das Töten
verursachte einen internationalen Aufschrei und
veranlasste aus Protest weitere Bemühungen, Schiffe
in den Gazastreifen zu senden. Dieses Schiff ist
eines der vielen geplanten von Gruppen aus aller
Welt. (dt. Ellen Rohlfs)
Jerusalem police automatically
accepted the testimony of a settlement guard who
killed Palestinian Samer Sarhan. The head of the
police, Aharon Franco declared that the guard was
blocked and attacked by Palestinians. However Israel's
Channel 2 released video that shows the settlement
guard wasn't at all blocked, highlighting this among
other contradictions in his story.
Während inzwischen alle israelischen Passagiere
der "Irene" nach Angaben des London Press Office
von Jewish Boat to Gaza freigelassen wurden
(http://jewishboattogaza.org/?p=365),
wird den Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten der
Zutritt zu den Angehörigen der anderen Staaten verweigert.
Sie sind bei der israelischen Einwanderungspolizei
(OZ) in Holon untergebracht.
Informationen unter http://jewishboattogaza.org/?p=360
Wichtig wäre es, wenn Menschen beim Auswärtigen
Amt und/oder der Deutschen Botschaft in Tel Aviv
anriefen, um ihre Besorgnis darüber zum Ausruck
zu bringen.
Telefonnummern: AA: 030/18-17-0 (24
Stunden); Dt.Botschaft: 00972-3-693 13 13, oder:
693 13 12. Herzliche Grüße, Martin Forberg
Israels Marine hat das
jüdische Gaza-Boot gestürmt
- Mehr als 30 km vor der Küste wurde das Schiff
mit jüdischen Aktivisten abgefangen, um es nun in
den Hafen Ashdod zu bringen und so die Blockade
aufrechtzuhalten >>>
Gush Shalom press release 28.09.2010 -
Peace Activists Demonstrating
at Ashdod Port to Protest Capture of Ship
- Dozens of peace activists gathered on the
beach near Ashdod port, to which the Jewish Peace
Ship is being towed by the Israeli Navy, to protest
the capture of the ship and the continued blockade
of Gaza, which has turned it into a huge prison
with no entry or exit. The activists held signs
with the captions: "Medicines – A Security Risk?",
"Let Gaza Live," The blockade and the construction
on settlements destroy us all," "Jews and Arabs
refuse to be enemies." Later the demonstrators moved
to the gates of Ashdod Port where they currently
remain. The government does not miss any opportunity
to present to the world the ugly, aggressive and
brutal face of Israel. Israel's security would not
have been damaged in the least – quite the contrary
– if the peace activists on the ship had been allowed
to reach Gaza as the respected guests of its Palestinian
residents. The sailors who are now shackled and
led to detention for their support for peace, save
a small measure of the dignity of the State of Israel
and of Judaism, whose name Binyamin Netanyahu bears
in vain.
Phone numbers for contact at Ashdod Port >>>
Nachfolgend
die
deutsche Übersetzung eines Musterbriefes,
den die britischen OrganisatorInnen aufgesetzt
haben und der dort (in Großbritannien) möglichst
rasch an Abgeordnete und Foreign Office
gehen sollte
http://jewishboattogaza.org/?page_id=159
- bei uns also ebenfalls an Abgeordnete,
Auswärtiges Amt und Bundesregierung.
Ich habe in der gebotenen
Eile den Brief so formuliert, dass er sich
sich für beide AdressatInnen eignet. Dieser
Text ist nochmal im Anhang. Dort auch mailadressen
von Bundeskanzleramt, Aussenministerium,
Bundestagsabgeordneten, die im Ausswärtigen
und im Menschenrechtsausschuss sind (nicht
unbedingt vollständig)
und noch einigen
anderen, die in Frage kommen würden. Bitte
gerne viele Mails schreiben und auch gesammelt
mit "Sehr geehrte Damen und Herren" an alle
in einem Schwung - da kommt die Botschaft
auch an. Vielen Dank und herzliche Grüße,
Martin Forberg
Rede des Präsidenten Mahmoud Abbas vor der Generalversammlung
der Vereinten Nationen in New York am vergangenen
Samstag
(25.09.) -
Präsident
Mahmoud Abbas forderte Israel auf, seinen Verpflichtungen
und Abkommen nachzukommen. Verhandlungen seien nur
glaubwürdig, wenn Israel entscheidende Schritte
wie die Beendigung des Siedlungsbaus unternehmen
würde. Auch die internationale Gemeinschaft müsse
ihre Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit ziehen,
damit der Konflikt endgültig gelöst werden könne.
Das palästinensische Volk habe den tiefen Wunsch,
einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen.
Aus diesem Wunsch heraus wurden Verhandlungen über
einen endgültigen Status aufgenommen. Er werde sich
„alle Mühe“ geben, um innerhalb eines Jahres ein
Friedensabkommen zu erreichen.
Die vollständige Rede des Präsidenten in englischer
Sprache erhalten Sie als pdf-Datei hier.
Quelle
The Palestinian
leader has come to Paris to relay a simple message
- peace talks and building settlements are not compatible.
It is time for Israel to make a choice. And he finds
a sympathetic audience in President Sarkozy. Al
Jazeera's Jacky Rowland reports from Paris.
Presseerklärung
- 28 September, 2010 13.45 -
Jewish Boat to Gaza boarded by Israeli forces
and taken toward Ashdod port
-
The Irene, a boat carrying nine passengers
and aid for Gaza's population has been taken
over by the Israeli navy and denied access
to Gaza. The boat is flying a British flag
and its passengers include citizens of the
US, the UK, Germany and Israel. Two journalists
are also on board. Last contact with the
boat's captain, Glyn Secker, was at 0937
GMT, when their path had been cut off by
a Destroyer. Recent reports from other news
sources indicated that the boat has been
surrounded and boarded. At this point they
were less than 20 miles from Gaza's shore.
Since then all phones went dead. The occupied
Gaza Strip's territorial waters end 12 nautical
miles from shore, but the Israeli blockade
is enforced at 20 miles from shore. Israeli
attorney Smadar Ben Natan who is representing
the passengers has asked to see her clients
immediately. Local group Physicians for
Human Rights-Israel has asked for permission
to send an independent doctor to visit the
passengers immediately, after hearing from
organizers that at least one passenger suffers
from serious chronic health problems and
is in need of medical care. Speaking from
London, a member of the organizing group,
Richard Kuper of Jews for Justice for Palestinians,
has condemned the Israeli army's apparent
action and said that this boat and its fate
are a symbol of the chances for peace in
the region. The way it is being treated
by Israeli authorities indicates that they
have no real intentions of reaching peace,
he said. He called for worldwide support
for the boat and its message of protest
against the siege of Gaza and the occupation.
Media Contact in London: Yosh, 00 44 7816
448307, 00 447921517741 - Lydia: 00 44 7904
934992 - Martine: 00 44 7903 010019 - media@jewishboattogaza.org
Media Contact in Germany: Kate P. Katzenstein-Leiterer
0049 30 24532031, kate.leiterer@gmx.de
European Jews for a Just Peace, Jews for
Justice for Palestinians (UK), Juedische
Stimme fuer einen gerechten Frieden in Nahost
(Germany), American Jews for a Just Peace
(USA), Jewish Voice for Peace (USA), Jews
Against the Occupation Sydney. Visit www.jewishboattogaza.org
and join us on Facebook and Twitter
LATEST FROM
THE BOAT: An Israeli
destroyer is cutting off their path.
Another small boat is also approaching.
Several small boats and a frigate are stationary
aboat a mile away from Irene. The army hailed
them and said they can not go to Gaza, which
is restricted and Irene’s passengers
will be legally liable, especially the Israelis.
The frigate then moved closer while the
small boat is now crossing their path too
– it has machine guns front and back of
it. They frigate is blocking their path
and some of the smaller boats are now trailing
them. Transmission
ended at: 9.37 GMT
"Illegal existiert nicht
in unserem Wortschatz"
- Indra Kley - Ab heute wollen
die jüdischen Siedler im Westjordanland wieder bauen
– in vielen Orten haben sie das auch während des
zehnmonatigen Moratoriums getan - Während die diplomatischen
Bemühungen auf Hochtouren laufen, um ein vorzeitiges
Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen Israelis
und Palästinensern zu verhindern, werden auf dem
Boden Fakten geschaffen: Mehrere Tausend neue Wohnungen
und Häuser können die Siedler im Westjordanland
nach Ablauf des zehnmonatigen Baustopps ohne weitere
Genehmigungen bauen. Von einem vollständigen "Einfrieren"
der Bauaktivitäten konnte in den vergangenen Monaten
ohnehin keine Rede sein. Nach Angaben der israelischen
Organisation Peace Now wurde in den Siedlungen auch
während des Moratoriums an rund 2.000 Wohnungen
gebaut. Wie in Shilo: Das kleine Städtchen liegt
auf einer Anhöhe, umringt von Weinbergen und Olivenhainen.
In den Vorgärten stehen Dreiräder, Sandkästen, Klettergerüste,
an den Balkonen wiegen blau-weiße Fahnen und Girlanden
mit dem Davidsstern im Wind. 300 Familien leben
in den schmucken Häuschen mit den rotgeziegelten
Dächern. Ein friedlicher Ort – der den Frieden im
Westjordanland empfindlich stört. Denn: Shilo ist
eine von rund 120 jüdischen Siedlungen, die nach
zehnmonatigem Baustopp ab heute weiter expandieren
wollen. "Wir kommen mit voller Kraft zurück", kündigt
Israel Medad, Sprecher der Siedlervereinigung und
Bewohner Shilos, an >>>
Presseerklärung - Ein Jüdisches Schiff nach Gaza
verlässt den Hafen vonZypern -
Ein Schiff, organisiert von jüdischen Gruppen weltweit
und beladen mit Hilfsgütern für die Bevölkerung
Gazas, hat den Hafen von Zypern heute am 26. September
2010 um 13.30 Uhr Ortszeit verlassen.
Das Schiff mit dem Namen Irene (Frieden) segelt
unter britischer Flagge und hat einschließlich der
Crew 10 Personen an Bord. Unter ihnen befinden sich
Juden aus den USA, Großbritannien, Deutschland und
Israel, sowie zwei britische Journalisten.
Zum Zeitpunkt einer
Krisensituation der Friedensgespräche fordern Juden
und Israelis die Beendigung der Blockade und der
Okkupation!
Die Schiffsfracht besteht aus in Gaza dringend benötigten
Hilfsgütern wie Kinderspielzeug, Schulbüchern, Fischernetzen
für die Fischer von Gaza und Prothesen für die orthopädische
Behandlung in dortigen Krankenhäusern. Diese Hilfe
kann jedoch wegen der Größe des Boots nur symbolischen
Charakter haben.. Die Fracht ist für das Gaza
Community Mental Health Programme und seinen Leiter,
den Psychiater Dr. Eyad Sarraj, bestimmt. Das Schiff
wird versuchen, die Küste Gazas zu erreichen, um
dort in einem symbolischen Akt der Gewaltfreiheit
und Solidarität das Hilfsmaterial zu entladen. Es
ruft zum Ende der Belagerung, zum freien Zugang
von Gütern und für Bewegungsfreiheit der Menschen
von und nach Gaza auf. Das Schiff wird Friedenswimpeln
in den Farben des Regenbogens hissen. Sie tragen
die auf Friedenstauben geschriebenen Namen zahlreicher
Juden, die diese Aktion unterstützen, und symbolisieren
damit die weitverbreitete Solidarität von Juden
in aller Welt. In London erklärte
heute Richard Kuper von der organisierenden Gruppe
Jews for Justice for Palestinians (Juden für Gerechtigkeit
für Palästinenser), das Jüdische Schiff nach Gaza
sei ein symbolischer Akt des Protestes gegen die
israelische Okkupation palästinensischen Territoriums
und die Belagerung von Gaza. Es trage eine Botschaft
der Solidarität mit Palästinensern und Israelis,
die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen.
„Nicht alle Juden unterstützen die Politik der israelischen
Regierung“, sagte Kuper. „Wir rufen die Regierungen
und Menschen in aller Welt auf, sich gegen Besatzung
und Belagerung zu wenden und zu handeln“. Zur Frage
drohender Abfangaktionen der israelischen Marine
erklärte Kuper: „Dies ist eine gewaltfreie Aktion.
Unser Ziel ist es, nach Gaza zu gelangen, aber unsere
Aktivisten werden sich auf keine gewalttätige Konfrontation
einlassen. Sie werden den Israelis keinerlei Vorwand
bieten, sie - mit welcher Begründung oder welchem
Vorwand auch immer - zu überfallen oder Gewalt gegen
sie anzuwenden. Der 82jährige Passagier Reuven Moskovitz
erklärte, dass es immer sein Lebensziel war Feinde
zu Freunden zu machen. Er sagte:„Wir sind zwei Völker,
aber wir haben eine Zukunft.“
Kontakt zu den Passagieren
(Satelliten-Telefon an Bord): 00 88.21.66.86.10.337
Medien-Kontakt in London
(für Interviews mit den Organisatoren): Yosh 0044
7816448307
Medien-Kontakt in Israel:
Miri 00972 549270796
Medien-Kontakt in Deutschland:
Kate P. Katzenstein-Leiterer:
Tel.: *49 (0)30 24532031, mobil: *49 (0)162 9660472,
e-mail:
kate.leiterer@gmx.de
Passagiere und Besatzungsmitglieder für Interviews:
Reuven Moskovitz,
Israel, ist Gründungsmitglied des jüdisch-arabischen
Dorfes Neve Shalom (Oase des Friedens) und Holocaust-Überlebender.
Er spricht deutsch, hebräisch und englisch.
Rami Elhanan,
Israel, hat seine Tochter Smadar bei einem Selbstmordattentat
1997 verloren und wurde Gründungsmitglied der Organisation
„Familienzirkel der Leidtragenden“, in dem Israelis
und Palästinenser, die Angehörige während des Konflikts
verloren haben, sich gemeinsam für den Frieden einsetzen.
Er spricht hebräisch und englisch.
Lilian Rosengarten,
USA, ist Friedensaktivistin and Psychoanalytikerin,
aus Nazi-Deutschland geflohen. Sie spricht englisch
und deutsch.
Glyn Secker,
Großbritanien, ist Kapitän des Schiffs und Mitglied
der Jews for Justice for Palestinians (Juden für
Gerechtigkeit für Palästinenser). Er spricht englisch.
Yonatan Shapira,
Israel, ist ehemaliger Pilot der israelischen Luftwaffe
und nun Aktivist für die Combattants for Peace (Kämpfer
für Frieden). Er spricht hebräisch und englisch.
Carole Angier,
Großbrittanien, ist die Biographin des bekannten
Autors und Holocaust-Überlebenden Avi Primor . Sie
spricht englisch, französisch, italienisch und deutsch.
Dr. Edith Lutz,
Deutschland, ist Krankenschwester, promovierte Judaistin
und Friedensaktivistin. Sie war 2008 auf dem ersten
Schiff nach Gaza und spricht deutsch und englisch.
Alison Prager,
Großbritannien, ist Lehrerin und Friedensaktivistin.
Sie spricht englisch.
Itamar Shapira,
Israel, ist Yonatans Bruder und gehört zur Schiffsmannschaft.
Er spricht hebräisch und englisch.
Eli Osherov, Israeslischer
Reporter von Israel Channel 10 News.
Unterstützer:
Jüdische Organisationen und Einzelpersonen aus Großbritannien,
den Niederlanden, Deutschland, USA, der Schweiz,
Dänemark, Schweden, Belgien, Frankreich, Österreich,
Australien und Israel.
Organisatoren und Sponsoren:
European Jews for a Just Peace, Jews for Justice
for Palestinians (GB), Jüdische Stimme für einen
gerechten Frieden in Nahost (Deutschland), American
Jews for a Just Peace (USA), Jews against the Occupation
(Australien).
Reaktion - Teil
7
Veit Schäfer -
Sehr geehrter Herr Stegemann, ich gehöre
zu dem Verteiler von Frau Dr. Weber und
konnte deshalb Ihre Stellungnahme zu deren
Bericht aus Gaza lesen – und bin beschämt
über MICH. Beschämt, dass ich nicht, wie
Sie, so offenkundig und kompromisslos pro-israelische
Partei ergreifen kann . Beschämt über mich,
dass mir zu den vier getöteten Siedlern
sofort wieder die 1200 getöteten Palästinenser
des letzten mit maßloser militärischer Stärke
geführten Angriffs auf das Freiluftgefängnis
Gaza einfielen. Und die neun toten Türken
des israelischen Angriffs auf das türkische
Schiff…Und, es liegt schon länger zurück,
die durch einen israelischen Luftangriff
am Strand von Gaza ausgerottete palästinensische
Familie. Beschämt über mich, dass mir zu
der einzigen funktionierenden Demokratie
im Nahen Osten spontan einfiel, dass die
Palästinenser israelischer Staatsangehörigkeit
zu den Bürgern zweiter Klasse in Israel
zu gehören scheinen und dass die demokratischen
Institutionen Israels die Menschenrechte
der Palästinenser anscheinend mit anderen
Maßstäben beurteilen als die des eigenen
Volkes. So fallen mir die Zehntausenden
von widerrechtlich gefällten palästinensischen
Olivenbäumen ein, u. v. a. m. Ich lasse
es bei diesem Bekenntnis meiner Blindheiten.
Nein, zu einer möchte ich mich noch bekennen:
dass ich den biblischen Grundsatz
„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ für unmenschlich
halte.
Freundliche Grüße Veit Schäfer, Karlsruhe
Israel has rebuffed
a United Nations probe that says Israeli soldiers
committed 'willful killing and torture', when they
boarded an international aid flotilla bound for
Gaza in May. The UN Human Rights Council described
the military raid, in which nine Turkish activists
died, as 'brutal and disproportionate'. Israel's
calling it "biased, politicized and extremist".
With Russia Today is Shane Dillon - who was arrested
for being on board on another ship in the flotilla.
Nach der Ermordung von zwei Palästinensern am
vergangenen Mittwoch im Ostjerusalemer Stadtteil
Silwan blieben befürchtete Ausschreitungen bei
zwei Freitagsdemonstrationen aus.
- P. R. aus Silwan Israelisches Miltiär hatte
in Silwan, Ostjerusalem die vollständige Kontrolle
übernommen. Im Stadtteil Sheik Sharrah, wo israelische
Siedler einige Familien aus ihren Häusern geworfen
haben, fand wie immer eine friedliche Demonstration
statt unter Beteilung vor allem iraelischen
und internationaler Friedensaktivisten. In Al
Masara/Bethlehen wurde die gewaltfreie Demonstration
schon nach wenigen Minuten von den israelischen
Soldaten mittels Soundbombs und Tränengas auseinander
gesprengt. Der Protest richtete sich dieses
Mal gegen den Landraub und gegen Produkte aus
israelischen Siedlungen. Dazu wurden Kartons
mit der Aufschrift von Siedlungsprodukten verbrannt.
Bevor jedoch die Teilnehmer des Protestes den
Stapel Kartons in Brand stecken konnten, wurde
er vom Militär mit einem Brandsatz entzündet.
Aktuelle Fotos aus Silwan
und vom Geschehen 25.09.2010 >>>
Gaza-Bound Convoy Leaves UK And Viva Palestina, the group led by George
Galloway, has started a convoy to Gaza. Egypt
has announced it will ban Galloway from entering
the country.
Ein
Beduinendorf
im Süden Israels 5 Mal zerstört – Menschenrechtsorganisationen
und soziale Aktivisten protestieren: Stoppt
die JNF Kampagne im Negev!
- Bis 1948 gab
es kaum jüdische Siedlungen im Negev, der
Wüstenregion im Süden Israels; Schätzungen
über die beduinische Bevölkerung vor der
Staatsgründung sprechen von 65'000 bis 110'000
Menschen. Nach dem Krieg waren nur noch
wenige innerhalb der neuen Staatsgrenzen
geblieben; zu Beginn der sechziger Jahre
ist die Rede von 11'000.
Einige wenige
jüdische Siedlungen wurden auf Land gegründet,
das der Jüdische Nationalfonds (JNF/KKL)
von Beduinen abgekauft hatte. Sowohl die
ottomanische wie die britische Regierung,
als auch die Landexperten vom JNF, erkannten
das beduinische Landrecht an, obschon allen
klar war, daß die amtliche Registrierung
nur wenige Landstücke umfaßte.
Durch verschiedene
Gesetze in den ersten Jahren nach Staatsgründung
verloren die Beduinen fast gänzlich ihr
Land. Seit Beginn der 70er Jahre begannen
beduinische Bürger, ihr Land zurückzufordern,
aber in den allermeisten Fällen wurde nichts
erreicht. Es ist wichtig festzuhalten, daß
es in all diesen Kämpfen und Auseinandersetzungen,
die zu großer Pein führten und ein bitteres
Gefühl der Diskriminierung erweckten, um
nicht mehr als 6% oder 7% des Landes im
Negev geht – der kleine Rest, den die Beduinen
immer noch reklamieren.
Das beduinische
Dorf Al-Arakib, wenige Kilometer nördlich
von Be'er Sheva, war die Siedlungsregion
von vielen Beduinen vor der israelischen
Staatsgründung. Seine Wurzeln befinden sich
im Friedhof in der Nähe; der beduinische
Grundbesitz ist durch Gerichtsverhandlungen,
Gerichtsakten, Kaufbriefe, Steuerzahlungen
und die lokale Tradition bezeugt. Anfang
der 50 Jahre, kurz nach Gründung des Staates
wurden die Beduinen aufgefordert, die Region
zu verlassen – mit dem Versprechen, daß
sie nach kurzer Zeit wieder zurückkommen
könnten. Immer wieder wurde das jedoch auf
die lange Bank geschoben.
Die Beduinen
von Al-Arakib haben förmlich ihr Land zurückgefordert;
das Land ist unbesiedelt – keine jüdische
Siedlung wurde darauf errichtet. Vor etwa
zehn Jahren, nachdem sie 50 Jahre lang
abgewartet hatten, kehrten sie zu ihrem
Dorf zurück, denn sie fürchten, daß wenn
sie ihr Land nicht selbst bebauten, es für
immer verloren und unwiderruflich enteignet
sein würde. Heute hat das Dorf ungefähr
300 Bewohner, ohne Wasserleitung, ohne
Stromanschluß oder sonstige Infrastruktur
– als ein unter der 45 "nichtanerkannten"
Dörfer im Negev.
Obschon vor
Gericht die Besitzverhältnisse noch nicht
entschieden sind, übertrug die staatliche
Behörde das Land dem Jüdischen Nationalfonds
(JNF) zum Aufforsten. Ein einseitiges Aufforsten
schafft Fakten. Hinter dem schönen Slogan,
"Die Wüste zum Erblühen bringen", versteckt
sich die Absicht, den ursprünglichen Einwohnern
des Negevs ihr Land wegzunehmen und die
Region, die von den Beduinen schon landwirtschaftlich
bearbeitet wurde, unfruchtbar zu machen.
Die beduinische Landwirtschaft in Al-Arakib
ist den lokalen Verhältnissen angemessen,
wogegen zum Fall der JNF-Wälder der israelische
Landwirtschaftsminister im Parlament öffentlich
zugab (am 3.3.2010), daß die Aufforstung
zum Ziel hat, das Land zu beherrschen und
daß die Bäume später vielleicht wieder ausgerissen
würden. Genauso geschah es in nächster Nähe,
um die Erweiterung der neugegründeten jüdischen
Mittelstandssiedlung Giv'ot Bar zu ermöglichen.
Im Versuch,
die Beduinen zu entmutigen, bespritzte der
Staat die Felder aus Flugzeugen mit Chemikalien,
und dazu auch noch das Dorf selber. Die
giftigen Pestizide haben ökologischen und
gesundheitlichen Schaden angerichtet, bis
der Oberste Gerichtshof diese Praxis im
Jahre 2003 untersagte. Seither versucht
der Staat durch Pflügen und Aufforstung
die Beduinen daran zu hindern, ihr Land
zu kultivieren.
Dieser Konflikt erreichte
nun seinen Höhepunkt mit der wiederholten
kompletten Zerstörung des Dorfes Al-Arakib
seit dem 27. Juli. Bis heute, dem
15.9.2010, wurde das Dorf fünfmal dem Erdboden
gleichgemacht. Hunderte von Kindern, Frauen
und Männern blieben ohne Obdach in der brennenden
Sonne des Negevs in der heißesten Zeit des
israelischen Sommers. Menschenrechtsorganisationen
und Presse sowie auch verschiedene israelische
Intellektuelle haben protestiert, darunter
berühmte Schriftsteller (Petition in
Haaretz, 13.9.2010). Inzwischen wird
berichtet, daß die US-Branche der JNF Gelder
in die Gründung neuer jüdischer Siedlungen
investiert – viele davon, wie Giv'ot Bar,
auf Ländern, die Beduinen beanspruchen.
Bäume sind
ein mächtiges Symbol, sowohl für Araber
wie für Juden; sie sind Symbol für Leben
und Fruchtbarkeit. Der Negev soll erblühen
– aber im Interesse aller seiner
Einwohner, ohne Diskriminierung und ohne
Enteignung. Es ist kaum unvorstellbar, daß
JNF-Spender wissen, daß die Bäume, die in
ihrem Namen gepflanzt werden, dazu benutzt
werden, um die ursprünglichen BewohnerInnen
des Negevs, die Beduinen, zu enteignen.
Wir bitten
Sie, gegen die Aufforstungsbestrebungen
in Al-Arakib zu protestieren und vom JNF
zu verlangen, sein Engagement in der Kampagne
gegen die Beduinen zu stoppen, eine Kampagne,
die die Beziehungen zwischen Arabern und
Juden im Negev zum Eskalieren bringen wird.
Pressemitteilung
von Annette Groth und Inge Höger - Angriff auf Gaza-Hilfsflottille
muss Konsequenzen haben
- „Der jetzt veröffentlichte Bericht der Vereinten
Nationen bestätigt unsere Version des israelischen
Angriffs auf die Mavi Marmara am 31. Mai dieses
Jahres“, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische
Sprecherin der Fraktion DIE LINKE zur scharfen Verurteilung
des brutalen Überfalls israelischer Soldaten auf
die Gaza-Hilfsflotte durch den UN-Untersuchungsausschuss.
Annette Groth hatte gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin
Inge Höger die Gaza-Hilfsflottille begleitet. „Er
bestätigt auch die Rechtswidrigkeit der Seeblockade
Gazas. Entscheidend ist nun, dass dem Bericht politische
Konsequenzen folgen.“ Groth weiter: „Die Bundesregierung
muss verstärkt von der israelischen Regierung die
vollständige Aufhebung der Blockade fordern. Insbesondere
die nach wie vor gravierenden Einschränkungen der
Ein- und Ausreise für Personen sind nicht hinnehmbar.
Wenn sich die wirtschaftliche Situation für die
Menschen in Gaza nachhaltig verbessern soll, ist
es unerlässlich, den Export von Gütern zuzulassen
und die Beschränkungen bei Baumaterialien aufzuheben.“
Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der
Fraktion DIE LINKE, fügt hinzu: „Kommende Solidaritätsflotten
und Delegationen nach Gaza dürfen nicht daran gehindert
werden, ihr Ziel zu erreichen. Erneute Gewalttaten
wie die vom Mai darf es nicht geben. Darüber hinaus
kann es ohne eine israelische Bereitschaft zum Stopp
der völkerrechtswidrigen Siedlungstätigkeit in den
besetzten Gebieten auch keine ernsthaften Friedensverhandlungen
geben. Daher fordern wir die Bundesregierung auf,
sich gegenüber der israelischen Regierung für den
Rückzug aus den besetzten Gebieten einzusetzen.“
F.d.R. Christian Posselt
Zusammenstellung und Übersetzung
Martina Lauer - In zahlreichen Dörfern der Westbank
wurden nach Abschluss des Fastenmonats Ramadan die
wöchentlichen Proteste gegen die israelische Besetzung
wieder verstärkt aufgenommen. Die israelische Armee
geht mit Verhaftungen und ihrem Waffenarsenal vor
allem gegen Reporter, Fotografen und Mitglieder
der Internationalen Solidaritätsbewegung vor. Bil’ins
bekanntester politischer Gefangener, Abdallah Abu
Rahma, erhielt Unterstützung von der Internationalen
Liga für Menschenrechte in Deutschland und der kanadischen
Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes (CUPE); die
Organisationen forderten seine sofortige Freilassung
und die Unterstützung ihrer Regierungen und Parlamente
für den gewaltlosen palästinensischen Widerstand.
Die IDF setzt weiterhin
das Ruger 10/22 Gewehr ein, um die friedliche Demonstrationen
in der Westbank aufzulösen, obwohl der Einsatz dieser
Waffe zur Kontrolle von Protesten seit 2001 von
der IDF offiziell verboten wurde. Vergangenen Mittwoch
legte die IDF bei Verhandlungen im Fall Abdallah
Abu Rahmas einen Bericht über die Kosten für das
gegen die Demonstranten eingesetzte Waffenarsenal
vor, darunter die Rechnung von 1,3 Millionen Schekel
für Rugerkugeln von August 2008 bis Dezember 2009,
abgeschossen in Bil’in und Ni’lin. Als die Verteidigung
darauf hinwies, dass der Einsatz des Gewehres als
„nicht-tödliche“ Waffe vom Generalanwalt der IDF
verboten wurde, sagte der militärische Experte der
Anklage, dass ihm dies nicht bekannt sei.
http://www.bilin-village.org/english/articles/press-and-independent-media/Israeli-military-court-convicts-leader-of-the-Bilin-wall-protests
http://www.ilmr.de/2010/09/13/internat-liga-fur-menschenrechte-fordert-freilassung-von-abdalla-abu-rahma-appell-an-deutsche-politik/
http://www.bilin-village.org/english/articles/press-and-independent-media/IDF-still-using-banned-weapon-against-civilian-protestors
Al-Ma`sara: Erinnerung an Sabra und Shatila
-
Am Freitag versammelten sich Palästinenser, international
und israelische Aktivisten vor der Schule im Zentrum
des Dorfes Al Ma’sara bei Betlehem. Die wöchentlichen
Proteste wenden sich gegen die illegal israelische
Besatzung Palästinas und den Diebstahl von Dorfland
durch den naugang zuhegelegenen Siedlungsblock Gush
Etzion. Diese Woche wurde auch an das Massaker im
Jahr 1982 an Palästinensern in den Flüchtlingslagern
Sabra und Shatila bei Beirut im Libanon erinnert.
Weit entfernt von der illegalen Siedlung und noch
innerhalb des Dorfes wurde der Demonstrationszug
von der IOF angehalten und ein Formular gezeigt,
dass die Gegend zur “geschlossenen militärischen
Zone” erklärte. Wer nicht in einer Minute verschwunden
sei, werde festgenommen. Vor Ablauf der sechzig
Sekunden begannen die Soldaten, Trämnengaskanister
und Schockgranaten direkt in die Menge zu werfen.
Die Demonstranten bestanden auf ihrem Recht auf
freie Meinungsäusserung, sie wichen vor dem Beschuss
zurück, gingen aber wieder, manchmal mit erhobenen
Händen, manche Schritte weiter und einige Sprecher
erinnerten an das Massaker von Sabra und Shatila.
Nach zwanzig Minuten zogen sich die Soldaten überraschenderweise
zurück und die Demonstranten feierten einen kleinen
Erfolg.
:
Mein Onkel wurde von einem Tränengaskanister am
Bein verletzt, als er unsere Freitagsdemonstration
fotografierte. Wie üblich begann die Demonstration
um 12.30 nach dem Gebet [in Ni’lins Olivenhainen
neben der Annexionsmauer]. Der Himmel war bevölkt,
endlich war es einmal nicht so heiss wie in den
vergangenen Wochen. Sehr viele Menschen kamen zur
Demonstration gegen die Apartheidmauer und protestierten
in Unterstützung unserer Gefangenen und gegen die
Untaten des israelischen Apartheidregimes.
Mein Onkel nahm an der Demonstration teil, weil
er sich dem Bürgerkomitee Ni’lin gegen die Mauer
als Fotograf zur Verfügung gestellt hat. Er wollte
die Vorgänge dokumentieren.
Als die Demonstranten das Tor erreichten, begannen
die israelischen Soldaten mit dem Tränengasbeschuss.
Es war nicht mehr möglich zu atmen oder etwas zu
sehen. Dann öffneten sie das Tor und rannten
auf uns zu, um so viele Demonstranten wie möglich
zu verhaften. Mein Onkel rannte wie alle andern.
Er wurde in der Vergangenheit zweimal verhaftet
und musste 1000 Schekel für seine Freilassung bezahlen.
Er wollte nicht wieder verhaftet werden.
Aber die israelische Armee will nicht, dass
ihre kriminelles Vorgehen gegen uns dokumentiert
wird. Also versuchten sie, meinen Onkel Hamoudh
mit seiner Kamera einzufangen. Wegen der dichten
Tränengasschwaden konnte er weder atmen noch sehen,
wo er lief, und stolperte über einen Stein, als
ein Soldat einen Tränengaskanister auf ihn abschoss.
Er fiel und verletzte sich am Bein.
Ein anderer Mann wurde angeschossen, fiel und brach
sich das Bein. Beide sind immer noch im Krankenhaus.
Ich hoffe, dass sie bald entlassen werden.
Heute [am 17. September] ist mein Geburtstag. Aber
dies ist keine Zeit zum Feiern. Ich hoffe, dass
ich meinen Geburtstag bald in Freiheit und Gerechtigkeit
feiern kann, ohne dass jemand angeschossen wird.
Saeed Amireh ist ein Sohn von Ibrahim Amireh, der
im Juli zusammen mit Hassan Mousa und Zaydoon
Srour vom Bürgerkomitee Nil’in zu elf Monaten Gefängnis
und einer Geldstrafe von 9000 Shekel (1800 Euro)
verurteilt wurde.
http://supportibrahim.com/2010/09/17/israels-gift-for-my-birthday/
Beit
Ummar: Journalisten im Visier der IDF - Zum ersten Mal seit
der Pause während des Fastenmonats Ramadan demonstrierten
die Einwohner von Beit Ummar zusammen mit internationalen
und israelischen Aktivisten gegen die Apartheidmauer
und die israelische Siedlungskolonie Karmei Tsur,
die in den 80er Jahren auf dem Dorfland gebaut wurde.
Die Demonstration am Samstag hatte eine besondere
Dringlichkeit für die Teilnehmer: Sie forderten
die sofortige Freilassung des 17-jährigen Yousef
Abu Maria, der seit vier Monaten im Gefängnis festgehalten
wird und schwer erkrankte. Einige Teilnehmer trugen
„Ich bin Yousef Abu Maria“- Plakate in mehreren
Sprachen.
Weit vor der Mauer, die sie von ihrem Land trennt,
wurden die Demonstranten von einer Gruppe der israelischen
Besatzungsarmee (IOF)abgefangen und angegriffen.
Younes Arrar, ein palästinensischer Friedensaktivist,
wurde besonders brutal angegriffen, im Würgegriff
weggeschleppt und zwanzig Minuten festgehalten,
mit seinem Arm rückwärts nach oben gezerrt. Ein
Aktivist aus Irland wurde kopfüber auf den Boden
geworfen und von einem Soldaten angeschrien: ”Hast
Du jetzt Angst?”
Drei Palästinenser wurden festgenommen, darunter
ein Journalist, und zwei Internationale. Im Verlauf
der eineinhalbstündigen Demonstration brachten Soldaten
den Journalisten vor die Demonstranten und boten
seine Freilassung an, wenn er und alle weiteren
Berichterstatter das Dorf unverzüglich verlassen
würden. Dies wurde von allen Seiten abgelehnt und
der Journalist wieder weggeführt. Später wurde
ein palästinensischer Junge von einem Tränengaskanister
im Rücken getroffen, als Soldaten ein Militärfahrzeug
durch eines der Tore fuhren, um die Demonstranten
mit gezielten Tränengassalven durch die Dorffelder
zu jagen.
Die verhafteten Demonstranten wurden zu einer nahegelegenen
Polizeistation gebracht und am Abend freigelassen,
bis auf den Vertreter der Internationalen Solidaritätsbewegung,
der sich auch nach zwei Tagen noch in Haft befand.
http://www.awalls.org/arrests_violence_and_one_small_victory_weekend_demonstrations_during_yom_kippur_in_the_west_bank
http://palsolidarity.org/2010/09/14612/
An Nabi Saleh: Jagd auf
junge Demonstranten -
Über 50 Palästinenser und 20 internationale und
israelische Aktivisten versammelten sich nach
dem Mittagsgebet am Freitag im kleinen Dorf An-Nabi
Saleh zu einem gewaltlosen Protest gegen die israelische
Mauer und illegalen Siedlungen auf palästinensischem
Land. Wie immer nahmen viele Kinder daran teil und
wie immer waren sie es, die am meisten unter der
Gewaltanwendung durch die israelischen Armee litten.
Der Demonstrationszug machte sich auf den Weg zu
einer Quelle, die dem Dorf durch die Bewohner der
naheliegenden Siedlung Halamish ( Neve Zuf) gestohlen
wurde. Der Zugang wurde von Militärjeeps und bewaffneten
Soldaten blockiert. Trotz dieses Hindernisses erreichten
die Demonstranten die Strasse zur Quelle;
die meisten kamen allerdings nicht viel weiter;
einige Frauen und Kinder wagten sich ein Stück weiter,
und als sie von Soldaten gestoppt wurden, setzten
sie sich auf die Strasse und sangen und riefen.
Die Gruppe hinter ihnen folgte ihrem Beispiel. Später
kamen beide Gruppen in einem friedlichen Sit-in
zusammen, bis sie mit Gewalt von der Strasse vertrieben
wurden.
Als auf dem Rückweg einige der Kinder Steine
auf die Sperre der IOF warfen, drangen Militärjeeps
und Soldaten ins Dorfzentrum ein im Versuch, die
minderjährigen Demonstranten zu verhaften, weshalb
eine wachsende Zahl von Dorfbewohnern und Internationalen
ausschwärmten, um die Kinder zu “enthaften”.
Dabei wurde ein internationaler Aktivist festgenommen
und in die Siedlung Halamish gebracht, wo er sechs
Stunden lang in einem dunklen Raum mit hinter dem
Rücken gefesselten Händen festgehalten
und dann ohne Erklärung freigelassen wurde.
Zuerst wurden nur einige Schmettergranaten und Tränengaskanister
abgefeuert, in Anwesenheit eine BBC Kamerateams
noch nicht direkt in die Menge. Später zielten die
Soldaten Tränengasprojektile direkt auf die Demonstranten,
und zahlreiche Kinder erlitten Schnittwunden
und Prellungen; Teilnehmer und nichtbeteiligte
Dorfbewohner litten gleichermassen durch intensive
Gasinhalation. Als die IOF am Abend endlich das
Dorf verliess, hatte sich die Zahl der Teilnehmer
verdoppelt.
Seit Januar 2010 verbringen friedliche Demonstranten
ihre Freitage im Versuch, eine Quelle auf ihrem
Land zu erreichen, die zusammen mit der Hälfte
der Felder des Dorfes durch israelische Siedler
konfisziert wurde.
http://palsolidarity.org/2010/09/14612/
Am 02.09.2010 18:06, schrieb
Guntram Ehrlenspiel: Sehr
geehrter Herr Stegemann, wirklich primitiv, Ihre
Antwort. Und, was schlimmer ist, sie ist arrogant.
Arroganz der ach so "aufgeklärten" Westler gegenüber
den "primitiven" Moslems scheint mir übrigens der
eigentliche Grund der ewigen Spannungen zu sein:
Die Arroganz der Mächtigen erzeugt den Hass, der
die Gewalt produziert, die wiederum zur Rechtfertigung
der Herrschaftsausübung dient. Mit freundlichen
Grüßen Dr. Guntram Ehrlenspiel
Dr. Gabriele Weber schrieb:
Schämen Sie sich, Herr Professor Stegemann. Auf
einen weiteren Diskurs mit Ihnen verzichte ich künftig.
Die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach
nicht verstehen wollen, hatte ich zwar schon früher,
doch ist dies die richtige Gelegenheit, Ihnen
mitzuteilen, dass mir meine Energie für eine weitere
Diskussion mit Ihnen zu schade ist. Hoffentlich
senden Ihnen viele von "Meinesgleichen" eine Antwort
auf dieses unwürdige Pamphlet. Nett, dass ich es
an meine "Alle" verschicken soll. Da könnte - angesichts
der Größe meines Verteilers - eine Lawine
auf Sie zurollen. Viel Spaß dabei. Mir war diese
Mail die einzige an der ich wirklich "Vergnügen"
beim Verschicken habe. Alle anderen beelenden
mich eher. GW
A Palestinian has been
killed after a Jewish settlement guard opened fire
at a group of men in an Arab neighbourhood of East
Jerusalem. The incident occurred after clashes broke
out between Jewish settlers and a number of local
Palestinians in the Silwan neighbourhood, Al Jazeera's
Dan Nolan reports from Jerusalem.
Hier ein inzwischen
wieder gängige link zu arij für den Download
für alle Google Earth Benutzer. damit werden
alle Siedlungen, Mauern, Checkpoints usw. auf
google earth sichtbar.. P. R.
40 Years Of Israeli Occupation
>>>
Der sehr bekannt
und beliebte israelische Moderator Haim Yavin, ein
wirklicher "Mister Konsens", beschreibt die Siedler
mit Worten eines prominenten Kritikers "als fanatische,
verrückte, rassistische, widerliche und gewalttätige
Sekte".
Quelle
Collage Erhard Arendt mehr und vergrößern >>>>
Der Siedlungsbau, der
Raub palästinensischen Landes geht weiter.
-
Renate Dörfel-Kelletat und Frank Dörfel
www.palaestina-heute.de
-
Die Organisation
APN Americans for Peace Now
(http://www.peacenow.org/) hat soeben
eine interaktive Karte
ins Netz gestellt, auf der sich jeder auf seinem
heimischen Bildschirm eine Vorstellung davon machen
kann, welche Ausmaße diese Zerstückelung von Rest-Palästina
hat. Jede bekannte Siedlung ist "anklickbar", so
dass man Informationen über deren Geschichte, deren
Ausbreitung etc. lesen kann. Unten die Nachricht,
die wir soeben darüber erhielten
Und wer an der Entschlossenheit "radikaler" Siedler
zweifelt, jeden Fußbreit ihres verheißenen Gottesgeschenks
zu verteidigen und viele weitere Fußbreit dazuzugewinnen,
der schaue sich diese Videos an (jeweils rund 10
Minuten), die seit Juli 2007 bei youtube zu finden
sind unter der Überschrift
Sacha Stawski ("Chefredakteur" Vorsitzender von
Honestly Concerned + Vors. von I like Israel präsentiert
sein fehlendes Niveau
- Auf dieser Ebene arbeitet die Mailingliste Honestly
Concerned die angeblichen Freunde Israels. - vermutlich
haben die Stegemanns Brüder sie auch abboniert -
In Ausgabe der Mailingliste vom 21.9.2010:
präsentiert
er nachfolgende e-mail:
FROM: G.P.
Wiedergutmachung
Diesen netten Brief habe ich an Paech gesendet--leider
noch keinen Vollzug.....
Nachdem Ihre Teilnahme an der
verbrecherischen Provokation
gegen den Staat Israel mit 9
Toten und zahlreichen Verletzten
bekannt wurde,hatte
ich Sie gebeten,zur Wiedergutmachung
Selbstmord zu begehen.Bedauerlicherweise
sind Sie dem nicht nachgekommen,so
dass ich Sie ein weiteres Mal
auffordere,nun endlich darüber
nachzudenken,oder
sich zumindest bei der israelischen
Regierung für Ihre Kollaboration
mit faschistischen ,nationalistischen
und islamistischen Verbrechern
zu entschuldigen.
Members of Existence is Resistance were interviewed
by Mark Dunlea of City Watch on WBAI 99.5 FM. They
discussed their recent Bus Stop Hip Hop Tour in
the West Bank as well as the Seige Busters' Ball,
a fundraiser for the US Boat to Gaza happening in
Brooklyn.
Sehr geehrter Herr Stegemann,
(Frau Weber weiss offensichtlich, dass Sie
Professor sind – dem Niveau ihres Schreibens
lässt sich das nicht entnehmen!)
Es ist wirklich unglaublich, dass so eine
unanständige Mail von einem „Intellektuellen“
Deutschen kommt – mit dem ion solchen rechten
Kreisen üblichen Unterton: „Wer gegen Israel
ist gegen Juden – somit anti-Semit. Und
damit eigentlich Nazi...“
Mit „westlichen Werten“ hat ihre Haltung
auch nicht viel zu tun... nicht lange ist’s
her da wurden nicht 4 (sich illegal aufhaltende)
Zivilisten brutal erschossen, sondern 1,400
Zivilisten „brutalo“ erschossen, verbrannt,
zerbombt. Und bis zum heutigen Tage dürfen
die Überlebenden ihre von Israelis kaputt
geschossenen Häuser nicht wieder aufbauen,
muss die Kläranlage unrepariert bleiben,
schneidet Israel den Strom täglich ab. Und
jetzt zahlen wir, Sie und ich, mit unseren
Steuergeldern dass Benzin für das Kraftwerk
in Gaza und die Sanierung der Abwasserkläranlage
– die Israel zerstört hat! Das israelische
Verhalten ist so unglaublich weit Weg von
meinen westlichen Werten – wie es eben nur
ein menschenverachtendes Verhalten sein
kann.
Was Hamas anbelangt – und ihre Terrorherrschaft
im Gaza: nun – Sie wissen sicherlich, dass
Israel vor Jahren Scheich Yassin unterstützt
hat – um eine Gegenkraft
zu Arafats allmächtiger Fatah zu schaffen...
Nun hat sich das Kind gegen die Eltern gewendet.
Dennoch: nützlich ist Hamas allemal:
divide et impera! Wenn es Hamas
nicht gäbe – Israel müsste sie erfinden!
MfG.
E.K.
Die
Evangelische Akademie Tutzung ist dabei,
mit dem Krieger Michael Wolffsohn, dem
widerlichen
Arno Hamburger und dem
pöbelnden Professor
Stegemann
als Referenten
ihren guten Ruf zu verspielen. Thomas Immanuel
Steinberg
While direct negotiations
between Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu
and Palestinian President Mahmoud Abbas are presently
underway, one issue doesn't seem any closer to being
resolved: Palestinian refugees and the right of
return. The AIC spoke with Naji Odah, Director of
the Phoenix Center in the Dheisheh refugee camp
near Bethlehem, about the present living conditions
for Palestinian refugees and their hopes for the
future.
Sagt nicht, ihr hättet
nichts gewusst
- Amos
Gvirtz - Nach palästinensischen und israelischen
Menschenrechtsorganisationen stehen jährlich mehr
als 700 Kinder wegen Anklage vor israelischen Militärgerichten.
Nach einem Überblick, der 2009 zusammen gestellt
wurde, behaupten 69% der Kinder, sie seien während
des Verhörs geschlagen worden, 14% wurden in Einzelhaft
gehalten, 32 % wurden gezwungen, legale Eingeständnisse
– auf hebräisch geschrieben – zu unterschreiben,
obwohl sie die Sprache nicht verstehen; 69 % behaupten,
sie seien während des Verhörs bedroht worden und
12 % fügten hinzu, sie seien auch sexuell bedroht
worden, einschließlich Vergewaltigung.
amosg@shefayim.org.il
(dt. Ellen Rohlfs)
Illegal settlements
on Palestinian land are one of the biggest stumbling
blocks for these talks. The Palestinians have warned
that they will walk out of talks if a freeze on
settlement construction, which is set to expire
at the end of the month, is not extended. Danni
Dayan, Chairman of the Settlers Council in Jerusalem,
and Jamal Jumaa, a Palestinian activist in Ramallah,
debate the issues facing their leaders.
Gaza-Klärwerk kann endlich
repariert werden - Doris
Lowack - Am heutigen Montag haben die ersten sechs
Lastwagenladungen mit Baumaterialien für die seit
Langem geplante Rehabilitierung des Klärwerks in
Gaza-Mitte den israelischen Grenzübergang Kerem
Shalom passiert. Damit steht die Umsetzung dieses
auch international unterstützten Vorhabens, welches
die Lebensbedingungen der Menschen in Gaza entscheidend
verbessern wird, unmittelbar bevor. Bundesentwicklungsminister
Dirk Niebel sagte dazu: *Ich freue mich, dass
nach intensiven Abstimmungen mit der israelischen
Seite im Rahmen meiner Reise in die Region dieses
wichtige Vorhaben nun endlich in Angriff genommen
werden kann. Der heutige Tag markiert einen gelungenen
Start. Ich hoffe, dass die Einfuhr der Baumaterialien
auch weiterhin reibungslos erfolgen wird und die
Umsetzung des Projekts in den kommenden Monaten
zügig erfolgt.* Die Abwassersituation im Gazastreifen,
einem der am dichtesten besiedelten Gebiete der
Welt, ist besorgniserregend: ein großer Teil des
Abwasseraufkommens wird mangels Reinigungskapazitäten
in das Mittelmeer eingeleitet oder versickert ungeklärt
im Boden. Mit der geplanten Rehabilitierung der
alten Kläranlage in Gaza Mitte, für die die Bundesregierung
bereits Ende der 90iger Jahre Mittel bereitgestellt
hat, wird die Gesundheits- und Umweltsituation im
Gazastreifen entscheidend verbessert. Das Projekt
wird in Zusammenarbeit mit der Palästinensischen
Autonomiebehörde, die von der internationalen Gemeinschaft
anerkannt ist, durchgeführt.
Steps away from the
Mediterranean, Gaza markets are suffering from a
fish shortage. Unable to repair a destroyed sewage
system that seeps into the sea, waters are polluted
but fishermen venturing out into deeper cleaner
waters are frequently detained, injured or killed
by Israeli ships enforcing a sea blockade. Some
entrepreneurs have started local fish farms to make
up for the fish inaccessible by sea. Ibrahim Qannan
shows what the farms look like, and the challenges
they face.
While direct negotiations
between Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu
and Palestinian President Mahmoud Abbas are presently
underway, one issue doesn't seem any closer to being
resolved: Palestinian refugees and the right of
return. The AIC spoke with Naji Odah, Director of
the Phoenix Center in the Dheisheh refugee camp
near Bethlehem, about the present living conditions
for Palestinian refugees and their hopes for the
future. For more information, visit
http://alternativenews.org
We speak with Johan
Galtung, known as a founder of the field of peace
and conflict studies, he's spent the past half-century
pursuing nonviolent conflict resolution in international
relations. Galtung discusses the wars in Iraq and
Afghanistan, the Mideast talks, why President Obama
is losing his base and much more.