oben

#########

Montag, 27. Februar 201714:25  -     LINKS      facebook      ARCHIV     THEMEN

 

 

 

Die Beziehungen zwischen den USA und Israel: Wedelt der Schwanz mit dem Hund? - Nur wenige Länder pflegen eine solch enge Partnerschaft wie Israel und die USA. Die Ursachen für diese besondere Beziehung sind vielfältig.

Nur wenige Länder pflegen eine so enge Beziehung wie Israel und die USA. Israel ist weltweit der größte Empfänger von Finanzhilfen aus den USA – etwa 121 Milliarden US-Dollar seit 1948 –, gleichzeitig stammen rund 95 Prozent der von Israel importierten Waffen aus den Vereinigten Staaten.[2] Die US-amerikanische Regierung und der Kongress halten ihre schützende Hand über Israel und verhindern jegliche Opposition, die sich aktiv gegen die 50 Jahre andauernde Besatzung der Westbank, von Ost-Jerusalem und Gaza (zusammen mit den Golan-Höhen) wendet. Die USA haben im UN-Sicherheitsrat (bislang) 42 Mal ihr Veto gegen Resolutionen eingelegt, die das israelische Vorgehen kritisierten, was mehr als der Hälfte aller von den USA eingelegten Vetos entspricht. Manche würden sogar anführen, de facto sei Israel der 51. Bundesstaat der USA (ein Status, den Israel nicht wollen würde, so die Fortsetzung des Scherzes, weil es dann nur noch zwei SenatorInnen hätte). In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung im Jahr 2015 merkte Premierminister Benjamin Netanjahu (von der Likud-Partei) dazu an: „Eines vergessen wir in Israel nie. Wir vergessen niemals, dass der wichtigste Partner Israels stets die Vereinigten Staaten von Amerika gewesen sind und es auch immer sein werden. Das Bündnis zwischen Israel und den USA ist unzerstörbar.“

Das Vertrauen Israels in die Schutzmacht USA geht auf einen Grundsatz seiner nationalen Sicherheitsdoktrin aus dem letzten Jahrhundert zurück: Da Israel starke antikoloniale Gefühle bei seinen NachbarInnen hervorruft und deshalb umfassender militärischer Stärke zur Sicherung der eigenen Existenz bedarf, hat es stets besondere Beziehungen zu einer Supermacht gepflegt; seit 1967 sind dies die Vereinigten Staaten. Das war jedoch nicht immer so. Die USA waren zunächst dem Zionismus gegenüber überaus kritisch eingestellt. Im Jahr 1919 sandte US-Präsident Woodrow Wilson, der nach dem Ersten Weltkrieg für eine Verbreitung des Konzepts des Selbstbestimmungsrechts der Völker gesorgt hatte, die King-Crane-Kommission nach Palästina, um festzustellen, welches politische System die Bevölkerung dieses Landes anstrebt. Nach ihrer Rückkehr berichtete diese, dass sich 90 Prozent der Menschen in Palästina eine palästinensisch-arabische Regierung wünschten. Dennoch nahmen Kongress >>>

Trump ante Portas? -  Abi Melzer - Ich schreibe diese Zeilen mit dem Wunsch, dass sie sich als dumm, lächerlich, absurd und voreilig erweisen. Ich hoffe, in vier Jahren vom Gegenteil überzeugt worden zu sein. Aber zur Zeit, heute und morgen, habe ich Angst vor der Zukunft und Angst vor dem, was uns Trump noch alles bescheren wird.

Eigentlich ist es weniger Angst vor Trump, weil ich diesem tatsächlich nicht zumute, dass er in der Lage ist, ein Land zu regieren und Politik zu gestalten. Angst habe ich vor seinem diabolischen Berater Stephen Bannon, der mir wie ein Teufel vorkommt, der das Schlechte will und Schlechtes tatsächlich schafft. Er ist der amerikanische Rasputin, der den Präsidenten beeinflusst und dirigiert.

Bannon macht, war er sagt und er sagt, was er will: Er will die amerikanische Demokratie, das herrschende System, zerstören und eine Herrschaft der Populisten errichten. Er sagte bei seinem einzigen Auftritt vor wenigen Tagen, dass keiner davon ausgehen sollte, dass man gesiegt hat, da der Kampf jetzt erst beginnt. Er will Amerika umkrempeln und in eine Ein-Parteien-Diktatur verwandeln, oder in die Herrschaft eines einzigen Mannes und möglicherweise seiner Dynastie.

Manche werden sagen, dass ich spinne, aber diejenigen, die vor Hitler gewarnt haben, waren auch keine Spinner und wie einst vor Hitlers Machtübernahme, hat auch in Deutschland kaum einer Hitler ernst genommen. Als man anfing ihn ernst zu nehmen, war es zu spät. Und so wie Hitler innerhalb von wenigen Wochen alles verändert hat, so macht es Trump heute auch, und so wie Hitler verkündet hat, dass die „Juden unser Unglück sind“, so konzentriert sich Trump auf Moslems und auf die Presse und macht sie prophylaktisch schon jetzt für den Niedergang Amerikas verantwortlich, den er jetzt mit seinen Dekreten einleitet.

Vor 1933 hat niemand geglaubt, dass Hitler siegen könnte, wie auch in diesen Tagen keiner geglaubt hat, dass Trump siegen könnte, und erst Recht hat keiner geglaubt, dass Hitler Deutschland in die Diktatur und in den Krieg führt. Manche >>>

Französische Parlamentarier fordern Staatsanerkennung für Palästina - Überparteiliche Initiative richtete Schreiben an Präsident Hollande -  In Frankreich haben 154 Parlamentarier Staatschef Francois Hollande zur Anerkennung des "Staates Palästina" aufgefordert. In einem Schreiben an den Präsidenten, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag vorlag, heißt es, Frankreich müsse "jetzt im Namen des unabdingbaren Rechts auf Selbstbestimmung feierlich bekräftigen", dass die Palästinenser Anspruch auf einen eigenen Staat hätten.

Es gehe um das "Völkerrecht" und um Israels Sicherheit sowie darum, aus der Sackgasse des Nahostkonflikts herauszukommen. >>>

Former Israeli Defense Chiefs Decry 'Lie' That Israel Lost 2014 Gaza War - Moshe Ya'alon and Benny Gantz are defending themselves a few days before the state comptroller releases a report on 2014's Operation Protective Edge. - Gili Cohen
Israel’s defense minister and military chief during the 2014 Gaza war have defended themselves against criticism they expect to receive Tuesday when the state comptroller releases a report on Israel’s performance during the seven-week conflict.

“Those who conducted politics in the [security] cabinet at the time, during the war, in an unprecedented manner, will continue to do so this week,” the defense minister at the time, Moshe Ya’alon, wrote on Facebook on Saturday.

“They will tell you they didn’t know, they weren’t told, they didn’t receive reports. And the biggest lie of all? That we weren’t prepared and lost. It’s nonsense. There are those who leak and those who fight.”

The Israel Defense Forces' chief of staff during the war, Benny Gantz, has said he does not “accept what’s written” in the report. >>>

Herzog’s Flawed Plan - Mitchell Plitnick - This sort of thinking is the inevitable result of the unequal relationship between an occupying power that is a stable, economically healthy, regional superpower and a dispossessed and occupied people. The decision is entirely Israel’s, and it is based entirely on Israel’s concerns, not on any notion that Palestinians have inalienable rights and are entitled to the same freedoms as everyone else.>>>

Quelle facebook - um das Video zu sehen, auf das Bild klicken.

Israeli High Court Allows Demolition Of Al-Qanbar Family Home In Jerusalem - The Israeli High Court authorized, Thursday, the demolition of the family home of Fadi Ahmad al-Qanbar, who was killed six weeks ago, after ramming and killing four Israeli soldiers in Jerusalem. The court said that the demolition was an “acceptable punishment,” and alleged that al-Qanbar family “knew about his intentions before he carried out the attack.” Fadi al-Qanbar, 20, was a former political prisoner from Jabal al- Mokabber, in occupied Jerusalem; he was killed on January 08, 2017, after ramming Israeli soldiers with his truck, killing four, and wounding two others." >>>

Why I oppose Netanyahu  - David Rothfield - Many progressive Jews, in Israel and the diaspora, once hoped for an Israel that would live in peace with its Palestinian neighbours on a basis of mutual recognition and respect. Netanyahu has put paid to those hopes. His dream is different. He wants a strong Jewish Israel ruling the lands of biblical Israel where a Palestinian presence will be tolerated with certain conditions. With agility and resilience, he has pursued that vision for 20 years with great success. Shockingly, he may now have an ally in the White House. It seems Prime Minister Turnbull was unwilling to raise these issues while Netanyahu was here. As a Jewish member of the Greens, I appreciate the strong statements of our Greens MPs Scott Ludlam and Lee Rhiannon criticising Netanyahu and the human rights violations his government is committing >>>

Palestinians, Israel soldiers clash in West Bank`s Hebron - Hundreds of Palestinian protesters clashed with Israeli soldiers Friday in the powderkeg West Bank city of Hebron on the anniversary of a 1994 massacre carried out by a far-right Jewish settler. Soldiers fired tear gas and sound grenades to disperse the crowd as cannons doused them with stinking water, an AFP correspondent said. There was no report of injuries. Jewish settlers, of whom 500 are entrenched in the centre of the city of around 200,000 Palestinians, hurled stones at the protesters who also pelted soldiers with stones >>>

63 wells destroyed, 5310 trees, 150 doors: a chronicle of the occupation in Hebron district - Abdulhadi Hantash - The writer of this 2016 report is a field consultant to the Palestinian Prime Minister for Wall and Settlement Affairs, and he chairs the non-profit organization, Land Defense Committee for the Hebron District in the West Bank, where he has worked as a land surveyor/cartographer for more than 30 years >>>

Israeli forces deliver 30 demolition orders in Hebron-area village - Ma`an News Agency - "Israeli forces delivered 30 demolition orders to several structures in the village of Yatta in the southern occupied West Bank district of Hebron on Thursday.Popular and national committee coordinator in the southern West Bank Ratib al-Jbour told Ma’an that Israeli forces had placed the demolition orders on lands near the structures, which included a school, tents, water wells, barracks, homes, and stockyards. He said Israeli forces also took pictures of the structures. Al-Jbour added that Israeli forces gave the owners of the structures three days to challenge the demolition orders, but said that three days was not enough for the residents to prevent the demolitions." >>>

26. 2. 2017

Für ein Museum in Palästina - Ein großes solidarisches Projekt möchte der französische Künstler Ernest Pignon Ernest mit seinem Spendenaufruf starten: Künstler sollen Bilder für ein zukünftiges Nationalmuseum der Palästinenser bereitstellen. Die ersten gespendeten Werke sind nun im Institut du Monde Arabe Paris zu sehen. - Kathrin Hondl

Bild links - Ernest Pignon Ernest - Ein Bild mit Mahmoud Darwish

Die Ausstellung beginnt mit einem gestreiften Band in allen Farben des Regenbogens, das immer wieder neue, psychedelisch poppig wirkende Formen bildet. Die bunte Siebdruck-Arbeit des argentinischen Op-Art-Künstlers Julio Le Parc hat einen vielsagenden Titel: "La longue marche du peuple palestinien", "Der lange Weg des palästinensischen Volkes". Auf diesem langen Weg soll nun also auch ein palästinensisches Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst entstehen. Einer der Gründungsväter ist Jack Lang, ehemaliger französischer Kulturminister und heute Präsident des Institut du Monde Arabe in Paris:

"Wir wollen Palästina über Kunst, Kultur, Wissen und Wissenschaft unterstützen. Die Palästinenser sind ein unterdrücktes Volk. Dieses Museum des palästinensischen Widerstands soll eines Tages in Jerusalem eröffnen, wenn der palästinensische Staat gegründet und anerkannt sein wird." >>>

Saeb Erekat: „Wir bleiben bei der Zwei-Staaten-Lösung“ - Saeb Erekat ist Chefunterhändler der Palästinenser und Generalsekretär der PLO. Im Interview mit FOCUS Online erklärt er, welche Ziele die Palästinenser verfolgen, welche Hoffnung sie unter Trump haben, und wie er sich die Zukunft mit dem neuen Hamas-Chef in Gaza vorstellt.

FOCUS Online: US-Präsident Donald Trump hält nicht länger an der Zwei-Staaten-Lösung fest. Sein Standpunkt: Ihm gefällt die Lösung, die den beiden Konfliktparteien gefallen. Welche realistischen Lösungen gefallen denn den Palästinensern?

Saeb Erekat: Es geht nicht darum, was realistisch ist oder nicht, sondern darum, das zu bekommen, was uns zusteht. 1988 haben wir dem schmerzenden Kompromiss zugestimmt und Israel auf 78 Prozent unseres historischen Heimatlandes anerkannt. Die Welt sagte uns damals, dass wir einen souveränen Staat auf den verbleibenden 22 Prozent werden errichten können, also auf dem seit 1967 besetzten Gebiet von Palästina, mit Gaza, dem Westjordanland und Ostjerusalem. Wir sind nicht bereit für weitere Kompromisse, aber zu ernsthaften Verhandlungen, um internationales Recht und die UN-Resolutionen umzusetzen >>>

Human Rights Watch: Israel signalisiert Niedergang demokratischer Werte - Israels Außenministerium hat der NGO ein Arbeitsvisum verwehrt. Warum Israel damit in einer Reihe mit Kuba und Nord-Korea steht, erklärt der betroffene Regionalleiter Omar Shakir im DW-Interview selbst.

Es ist ein Zeichen für ein härteres Vorgehen der israelischen Regierung gegen Nicht-Regierungsorganisationen: Der Regionalleiter von Human Rights Watch (HRW) bekommt kein Arbeitsvisum. Das israelische Außenministerium erklärte zur Begründung, die Menschenrechtsorganisation verfolge eine eindeutig anti-israelische Agenda. Wir erreichten Omar Shakir, den betroffenen HRW-Mitarbeiter, für das Interview in New York.

DW: Omar Shakir, der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nahshon, hat die Frage gestellt: "Warum sollte Israel Leuten ein Arbeitsvisum geben, deren einzige Absicht es ist, uns zu beschmutzen und anzugreifen?" Wie beantworten Sie die?

Omar Shakir: Weil die Bereitschaft eines Landes, eine ernsthafte Untersuchung der Menschenrechtslage zuzulassen, ein Gradmesser dafür ist, wie ernst es das Land mit demokratischen Werten meint. Israel ist nicht das erste Land, das mit unseren gut recherchierten Berichten nicht einverstanden ist. Aber wir hatten Jahrzehnte lang Zugang zu Israel, obwohl die Regierungen nicht immer einverstanden mit unseren Ergebnissen waren. Diese Entscheidung stellt also die Abkehr von einer langen professionellen Beziehung mit israelischen Behörden dar. Und das ist ein Schock.

Worauf bezieht sich Nahshon denn, wenn er sagt, HRW sei eine "anti-israelische Organisation"?

Es ist offensichtlich, dass Nahshan in seinem Statement versäumt, zwischen gerechtfertigter Kritik und feindlicher Propaganda zu unterscheiden. >>>

15 US-Kirchen für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit in Israel und Palästina -  15. Februar 2017 - Christliche Kirchen in den USA, Agenturen und Organisationen bitten den Kongress und die Regierung inständig, tatkräftig zu werden, damit  die Aussichten auf Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit in Israel und Palästina  endlich wahr werden  und  bitte von allen Aktionen Abstandnehmen, die  diese Aussichten schädigen.

2017  markiert ein Jahr, in dem  Israel die Westbank  und Gaza seit 50 Jahren  besetzt hält und es sind 24 Jahre nach den Oslo-Abkommen. Während  der,  letzten   50 Jahre, besonders seit dem Unterzeichnen der Oslo-Abkommen 1993 hat es einen bedeutenden Wandel vor Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten gegeben:   und  eine negative Auswirkung. Verletzungen der Menschenrechte und des internationalen Rechts gingen weiter ohne Konsequenzen.


Ein Beispiel ist der zunehmende  und andauernde Siedlungsbau und seine Erweiterung, lange von den republikanischen und  demokratischen Regierungen   verurteilt als Verletzung von  Israels Verpflichtungen als  Besatzungsmacht nach der Vierten Genfer Konvention. Siedlungs-Erweiterung  nimmt mit Gewalt  Besitz- und Ressourcen- von Palästinensern  – einige haben ihr  Land seit Generationen in Besitz.     Siedlungen kontrollieren nun 42% der Westbank und  der  Gebiete, die  von der internationalen Gemeinschaft und dem Internationalen Gesetz ein von Israel besetztes Palästinenserland ist.
     Seit 1993 wächst die Zahl der israelischen Siedlern in der Westbank (nicht einschließlich Ost-Jerusalem) von 110 900 auf 400 000 und die Anzahl der isr. Siedlern in Jerusalem von 146 800 auf über 300 000.


    Mehr als 15 000 palästinensische Wohnungen sind  seit dem Unterzeichnen in Oslo zerstört worden.  Die israelischen Behörden weigern sich, den Palästinensern eine Baugenehmigung auf ihrem eigenen Land zu geben. Diesen Wandel haben  Analytiker, Wissenschaftler, Diplomaten erkannt. Sie sagen, dass das Fenster der Gelegenheit für eine lebensfähige Zweistaaten-Lösung  nun verschlossen ist.

Das Prinzip der Gleichheit ist  eine Grundlage für wahre  Demokratien und nach dem Internationalen Recht. Es ist für beide, für Palästinenser und Israelis eine nachhaltige Zukunft nötig. Ohne Rücksicht auf die zugrunde liegenden politischen Regierungs-Strukturen, müssen alle Menschen in der Region gleiche >>>

Palestine Updates Nr.21 - 15 christliche Kirchen und Organisationen fordern Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit in Israel und Palästina - Ranjan Solomon

Stellungnahme der unterzeichnenden Kirchen und Organisationen
- Die „Christliche Kirche“ (Jünger Christi), die Vereinigten Christlichen Kirchen  und die „Global Ministries“ sind unter den 15 christlichen Organisationen in USA, die an alle Kongressmitglieder und die Trump Administration am 19. Februar eine Stellungnahme sandten, in der sie von der Politik der USA Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit zwischen Israelis und Palästinensern forderten.


In dem Papier ist angeführt: „2017 erinnert an 50 Jahre seit der Besetzung der Westbank und des Gazastreifens und 24 Jahre seit der Unterzeichnung des Abkommens von Oslo. Während der 50 Jahre, aber besonders seit dem Abkommen von Oslo 1993 haben sich am Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten  signifikante Veränderungen zugetragen, die negative Auswirkungen auf das Bemühen um Frieden mit Gerechtigkeit haben.


Wir führen unter diesen Veränderungen an: die weiten Landstriche in der Westbank, die jetzt von israelischen Siedlungen kontrolliert werden, die zunehmende Anzahl von Siedlern und die Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser. Ausgesagt wird in diesem Papier: „Diese Veränderungen haben u.a. Analytiker, Gelehrte, Diplomaten und Politiker veranlasst zu befürchten, dass das Fenster für eine Gelegenheit zu einer lebbaren Zweistaatenlösung sich schließt, oder sich schon geschlossen hat. Da dies neu zu überprüfen ist, braucht es immer noch eine Gleichheit der Rechte.“


Dr. Peter Makari, Sekretär der Global Ministries im Mittleren Osten und in Europa für die United Church of Christ und Christian Church sagte: „Israel/Palästina ist ein Problem von hoher Priorität und Dringlichkeit, das um ehrliches und energisches Engagement bittet. Es gibt für unseren Kongress und unsere Administration viel, das getan werden kann, um mit oder für die Menschen dort Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit zu bringen, ebenso, wie es  signifikante Wege gibt, um diese Bemühungen zu untergraben. Indem dieses Papier an unsere gewählten Vertreter gesandt wird, hoffen wir, dass Mitglieder des Kongresses und der neuen Administration unsere Stimmen und Sorgen hören, indem sie dieses Problem aufnehmen, das dringend ist für Israelis und Palästinenser, und das seine Auswirkungen hat auf die nationale Sicherheit in unserem Land. Wir freuen uns auch auf Follow-up-Gespräche mit ihnen.


Die unterzeichnenden Organisationen fordern US-Politikmacher auf, „zu ihrer Verpflichtung zur Sicherstellung grundlegender Menschenrechte zu stehen“, wobei besonders hingewiesen wird, „israelische und palästinensische Führer zu veranlassen, die Werte von Frieden, Gerechtigkeit und gleichen Rechten für alle Völker hochzuhalten; beide Parteien werden angehalten, Aktionen zu unterlassen, die zu Gewalt führen und solche zu ermutigen, die Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung enthalten.“ >>>

Deutsche Banken kündigen Konten jüdischer BDS-Unterstützer - Rebecca Hillauer - "Boycott Israel Now" steht am 09.08.2014 in Berlin bei einer Demonstration gegen den Krieg in Gaza auf dem Papier einer Frau, welche Free gaza auf den Armen stehen hat. Mehrere hundert Menschen, darunter Palästinenser und Menschen Jüdischer Herkunft haben gemeinsam in einer Demo vom Axel Springer Gebäude zum Potsdamer Platz gegen den Konflikt in Gaza demonstriert.

Boykott, Deinvestitionen, Sanktionen: Eine internationale Bewegung will mit dieser Strategie ein Ende der Besatzungspolitik Israels erreichen – und provoziert damit wiederum Gegenmaßnahmen. In Deutschland wurden einigen Unterstützern die Bankkonten geschlossen.

Iris Hefets: "Von der Kündigung habe ich per Einschreiben erfahren von der Bank. Und es gab erstmal keine Begründung, sie haben sich auf die AGB berufen. Und dann kam dieser Artikel, dann war es klar."

Erzählt Iris Hefets, Vorsitzende der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost. Der Artikel, auf den sie sich beruft, erschien am 16. November in der englischsprachigen "Jerusalem Post". Korrespondent Benjamin Weinthal zitiert darin Vertreter von großen jüdischen Verbänden in Deutschland. >>>

 

Sammlung - Benjamin Weinthal - Deutschland Korrespondent der "Jerusalem Post" -  ein "Journalist" sui generis >>>

Israel’s dependence on Jewish lobby’s pressure will cause hostility to U.S. Jews, Nathan Glazer warned in 1976 - Philip Weiss - Israel is becoming more and more isolated in the world, so it depends on one friend, the United States. But supporting Israel is not in America’s interests. In fact, Israel is a strategic liability for the U.S. That makes American Jewish influence the ultimate pillar of Israel’s survival. And that pressure comes at a considerable cost: American Jews will inevitably be exposed to hostility from non-Jews. Therefore, American Jews must press Israel for a declaration in exchange for wielding our influence: Israel will return to the 1967 lines in return for Arab recognition.

That’s a blunt and realistic assessment of the role, and risks, of the Israel lobby, right? And here is the amazing thing about the argument: the eminent Jewish scholar Nathan Glazer made it more than 40 years ago. The Harvard sociologist most famous for co-authorship of Beyond the Melting Pot, Glazer stated these ideas in very much those words in an essay in a dissident Jewish publication in 1976. >>>

facebook - um die Bilder zu vergrößern und die Texte zu lesen, auf das Bild klicken

The unknown history of the Palestinian school funded by an Iraqi Jew - Ellis Kadoorie hoped that by establishing an agricultural school in Tulkarm, he would be helping to educate and improve the conditions of Palestinians and Jews alike. Little did he know it would become a microcosm of the Israeli-Palestinian conflict. - Tamar Novick and Arie M. Dubnov

The Kadoorie Agricultural School holds a special place in Israeli national memory; a second home for figures like the poet of the 1948 war, Haim Gouri, the future generals Yigal Allon and Yitzhak Rabin, and many of the Palmach generation, the school is seen as the spiritual soil from which sprouted the mythological Sabra. “Kadoorie was more than just a educational institution,” wrote Allon in his memoir; it was an “educational and life-forging structure,” which molded the character of its students. With the passing years, many students became leading commanders of the Israeli Defense Forces in its first years, and their manners, clothes, speech acts, and celebrated “straightforwardness” supplied the associations and images through which the ideal of the “1948 generation” was constructed. >>>

Hundreds march in Hebron: `Open segregated Shuhada Street` - Haggai Matar - Israeli soldiers fire volleys of tear gas to break up the protest, prevent the march from reaching the street Israel has forbidden Palestinians but not Jews from walking or driving down >>>

Palestinians, Israel soldiers clash in West Bank`s Hebron - Hundreds of Palestinian protesters clashed with Israeli soldiers Friday in the powderkeg West Bank city of Hebron on the anniversary of a 1994 massacre carried out by a far-right Jewish settler. Soldiers fired tear gas and sound grenades to disperse the crowd as cannons doused them with stinking water, an AFP correspondent said. There was no report of injuries. Jewish settlers, of whom 500 are entrenched in the centre of the city of around 200,000 Palestinians, hurled stones at the protesters who also pelted soldiers with stones. >>>


Mehr + andere Tage im Archiv >>>
 

 
 

 

 

Aktuelle  Kurznachrichten

Netanyahu Suggests Bringing International Forces into Gaza

Tekoua’ High School Raided by Israeli Forces, Students and Teachers Assaulted (VIDEO)

Israeli Soldiers Open Fire On Homes In Southern Gaza

After Appeal by Leading Writers, Major US Literary Festival Will Proceed without Israeli Government Sponsorship

ADL demands Trump advisor disavow ‘anti-Semitic hate groups’

Losing the will to fight Israel Apartheid Week

153 French lawmakers call on Hollande to officially recognize Palestinian state

Palestinians pay respects to victims of Ibrahimi Mosque massacre

Palestinian minister warns of 'Israeli attempts to destroy Al-Aqsa Mosque'

Palestinians celebrate victory of Bethlehem singer in Arab Idol contest

26. 2. 2017

US-Vizepräsident Mike Pence vertauscht die Staatsflagge von Israel mit der von Nicaragua

Der US-Vizepräsident Mike Pence wollte Israel mit einem Tweet unterstützen. Der Kommentar lautete: „Unsere Unterstützung für das jüdische Volk endet nicht an der Grenze unseres Landes. Unter Donald Trump wird die Welt erfahren, dass die USA auf Israels Seite stehen.“ Dem Politiker lief aber in peinlicher Fehler unter: Statt der Flagge von Israel postete Mike Pence die von Nicaragua.

'Dress up as Elor - win a family vacation'

Activist for Elor Azariya calls on parents to send pictures of their children dressed as Azariya on Purim in order to participate in raffle.

Palestinian Americans find Trump’s stance on Israel/Palestine, Friedman appointment ‘severely distressing’

» Reports of Shooting on President Abbas’ Beirut Motorcade Denied by Palestinian Security

Khan Al-Ahmar: 'Thousands of Families Live in Fear of Demolitions at Any Moment'

Israeli army attacks 8th annual 'Open Shuhada Street' protest, injures nonviolent protestors

Israel bars Human Rights Watch director from entering country, calls org 'Palestinian propaganda'

Three Tunnel Workers Killed, Five Injured In Gaza

After appeal from writers, PEN literature festival passes on Israel sponsorship

Israeli Navy Opens Fire On Gaza Fishing Boats

25. 2. 2017

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the oPt (16 – 22 February 2017)

Did Israel take Norwegian cadets to occupied Hebron?

Official UNRWA Statement on Gaza Neutrality Issue

Two Palestinians Injured In Kufur Qaddoum

Israeli Soldiers Invade Several Stores Near Jenin

Israeli Navy Opens Fire On Gaza Fishing Boats

Hundreds march in Hebron- 'Open Shuhada Street'

Israeli Soldier Injured During Raid on Joseph’s Tomb

Flags, Spirits High as Week of Action in Hebron Comes to Climax

16-year-old Palestinian shot by Israeli forces in central Gaza Strip

Palestinian Lands in Salfit Razed for Settlement Expansion

U.S. anti-Semitism rises, the Israeli Right remains silent

Israeli forces suppress weekly marches in Kafr Qaddum, Bilin, and Nilin

Israeli forces suppress march in Hebron's Old City demanding reopening of Shuhada Street

3 Palestinian policemen injured after being ran over by illegal car

Palestinian child injured after remnant of Israeli military device explodes in Hebron

Israel transfers 2 East Jerusalem Palestinians to administrative detention

Reports- Israeli Supreme Court rules in favor of punitive demolition of slain Palestinian's home

Signs calling for ‘one democratic state’ solution put up across Jerusalem-area town

Gaza police destroys 1 ton of unexploded ordnance

Israeli forces deliver 30 demolition orders in Hebron-area village

Palestinian Lands in Salfit Razed for Settlement Expansion

Israeli warplanes shoot down Hamas drone- army

How Booking.com is aiding Israel’s war crimes

24. 2. 2017

Donald Trump`s abandonment of the two-state solution descended into dark comedy very quickly

Israeli Soldiers Destroy UNICEF Drinking Water Pipeline

» Israeli High Court Allows Demolition Of Al-Qanbar Family Home In Jerusalem

Die Sippenhaftung, oft auch Sippenhaft genannt, obwohl es sich nicht notwendigerweise um eine Haft handelt, ist eine Form der Kollektivhaftung. Sie bezeichnet das Einstehenmüssen der Familienmitglieder für Taten ihrer Angehörigen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Sippenhaft als Terrormaßnahme gegen politische Gegner und deren Familien angewandt. Bis heute besteht sie in Nordkorea und wird in Russland und Tschetschenien angewendet. - Quelle Wikipedia - Israel wurde vergessen.

Rechtsruck am Obersten Gericht in Israel

Reports- Israeli Supreme Court rules in favor of punitive demolition of slain Palestinian's home

Israel closes Jerusalem-area Palestinian boys school for ‘incitement’

Palestinian lawyer signs plea bargain as NGO slams Israeli 'persecution of rights defenders'

UN officials visit Bedouin village slated for demolition, call situation 'unacceptable'

Israeli forces deliver 30 demolition orders in Hebron-area village

Israeli forces shoot at fishermen, enter Gaza border area

23. 2. 2017

Amnesty alarmed by health condition of hunger-striking prisoner Muhammad al-Qiq

Palestinian Child With Epilepsy And Leukemia Sentenced To 90 Days In Israeli Prison

Israeli Naval Forces Continue to Chase Palestinian Fishermen in Gaza Sea; 5 fishermen arrested, including a boy, 1 fisherman wounded and fishing boat confiscated

After 15 Years In Prison, Palestinian Detainee Rearrested Just Before His Scheduled Release

Army Abducts A Palestinian And His Sister Near Bethlehem

American anti-Semitism rises, and the Israeli Right remains silent

Longest-serving Palestinian prisoner resentenced to life in prison plus 18 years

The Trump-Netanyahu circus- Now, no one can save Israel from itself

PA court sentences 3 Palestinians to prison for trading Israeli settlement products

EU missions condemn Israeli demolitions of Palestinian structures in Area C

Israel orders Palestinians in Nablus-area village to evacuate homes for military drills

22. 2. 2017

Hamas and Hezbollah no longer terror organizations, says Lieberman

Israel creates fake Jewish tombs around al-Aqsa Mosque

102 Israeli settlers storm al-Aqsa under police protection

How the Israel lobby is using Owen Jones

BDS activists score a first victory in Ecuador

PCHR- “Military Courts Issue 7 Death Sentences in Gaza in One Day”

Israeli Soldiers Destroy An Internationally-Funded Drinking Water Pipeline

Israel imposes heightened security measures in Ramallah district

Army Abducts A Palestinian And His Sister Near Bethlehem

Prominent Australians write open letter opposing Benjamin Netanyahu`s visit

Israeli Navy Abducts Five Fishers From The Same Family In Gaza
 

Gazan fisherman in critical condition after being shot in back by Israeli forces

Including Three Siblings, Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Jerusalem

Film about Israeli imprisonment of Palestinians wins top award in Berlin

Event involving Israeli Ambassador to Ireland cancelled following BDS protests

Israel approves bill obligating businesses to publicly state refusal to serve illegal settlements

Israeli minister moves to revoke citizenship of Palestinian charged with murder

Israeli forces assault, detain Palestinian man hours after being released from PA prison

Israeli forces detain 20 Palestinians in overnight raids

Israeli authorities move to demolish entire Bedouin community

Knesset Enacts Law That Would Force Labeling of Israeli Businesses That Refuse Service to Settlements

21. 2. 2017

Israeli court sentences Palestinian boy with leukemia to 3 months in prison

Israelischer Soldat Azaria zu (nur) 18 Monaten Gefängnis verurteilt

Der israelische Soldat Elor Azaria muss wegen Totschlags eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Azaria hatte im Dienst einen am Boden liegenden palästinensischen Angreifer erschossen. Der Fall hatte auch international für Aufsehen gesorgt, weil Videoaufnahmen zeigen, dass der Palästinenser offensichtlich bewusstlos ist. Ein israelisches Militärgericht hat das Strafmaß für Elor Azaria verkündet: Der 21-jährige Soldat muss für 18 Monate ins Gefängnis. Die Anklage hatte die Höchststrafe von 20 Jahren gefordert.


Er erschoss einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Angreifer. Dafür ist ein israelischer Soldat nun zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 21-Jährige zeigte sich erleichtert über das Strafmaß.

ARCHIV  >>>

 

Kontakt  |  Impressum  | Haftungsausschluss  |  Arendt Art  |  Nach oben  |  facebook | Das Palästina Portal gibt es seit dem 10.4.2002

 

Weiter