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Dienstag, 30. August 2016 - 18:23  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

Die Lobby schlägt zu
Rabbi Abraham Cooper vom Simon-Wiesenthal Zentrum in Los Angeles ruft den Bremer Senat auf, gegen die „Antisemiten“ vorzugehen
Arn Strohmeyer

Da werden sich die Bremer Aktivisten, die sich für die Rechte der Palästinenser und für die Einhaltung von Völker- und Menschenrechte durch Israel einsetzen, bei der morgendlichen Zeitungslektüre die Augen gerieben haben: Da darf im Bremer Weser-Kurier der stellvertretende Leiter des Simon-Wiesenthal-Zentrums in Los Angeles, Rabbi Abraham Cooper, in einem Gast-Kommentar die Bremer Stadt-Regierung (Senat) auffordern, endlich gegen die „Antisemiten“ vorzugehen. Und nicht nur das, sie werden indirekt auch gleich in die Nazi-Ecke gestellt: Denn die BDS-Bewegung (Boykott, Sanktionen, De-Investment) wird da direkt mit den Protokollen der Weisen von Zion und Adolf Hitler in Verbindung gebracht.

Dann folgt noch eine üble Unterstellung und Diffamierung: „Die Feinde Israels haben nach 1967 entdeckt, dass sie ihre Propaganda gegen Israel in Europa nicht als Kriegs-, sondern als Friedensbotschaft besser verkaufen können. So ist BDS ein Kampfmittel gegen Israel, es bedient judenfeindliche Tendenzen und schürt den Antisemitismus neu. Die Deutschen dürfen nicht auf die täuschende Friedensbotschaft reinfallen und sich gegen Israel manipulieren lassen.“


Dann beschwört Cooper in rührender Weise die Werte der Thora: Feindes- und Nächstenliebe. Da kann man doch nur einwenden: Wenn der Staat Israel diese sehr humanen Gebote gegenüber den Palästinensern anwenden würde, dann gäbe es den ganzen Konflikt zwischen dem israelischen Siedlerstaat  und den kolonisierten, vertriebenen und gedemütigten Palästinensern gar nicht. Was haben Landraub, Mauerbau, die Wegsperrung von Millionen Menschen , nächtliche Razzien mit willkürlichen Festnahmen (sogar von Kindern), die Zerstörung von Häusern, Olivenhainen und Brunnen mit den von Cooper propagierten Werten der Nächsten- und Feindesliebe zu tun?


Interessant und aufschlussreich ist, dass der in Los Angeles lebende Rabbi Cooper die Bremer  >>>


 


Der verleumderische Text des Rabbi Cooper


Den Text zum vergrößern anklicken
.

 


 

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Palästinenser wollen Getreide-Importe aus Russland vervierfachen -  Palästina ist an einer Steigerung russischer Getreidelieferungen praktisch um das Vierfache interessiert, wie der Co-Vorsitzende der russisch-palästinensischen Kommission für Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft sowie Arbeitsminister Russlands, Maxim Topilin, mitteilte.„Es wird das gegenseitige Interesse an einer Zusammenarbeit in den Sphären Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Kultur und Landwirtschaft hervorgehoben. Die palästinensische Seite hat sich für eine Erhöhung der Getreidelieferungen von 70.000 bis auf 250.000-300.000 Tonnen ausgesprochen“, zitiert der Pressedienst des Ministeriums am Montag  Russland könnte in diesem Jahr EU-Ausfuhr überholen Der Minister habe eine Sitzung des russischen Teils der bilateralen Regierungskommission geleitet >>>

Theater im Lehnschulzenhof - Drama um Nahost-Konflikt auf Bühne in Viesen - Das Publikum war geschockt. Es befand sich gedanklich weit weg von der Viesenener Lehnschulzenhofbühne im Gazastreifen in einem von Granatwerfern zerschossenen Haus. „Ich werde nicht hassen“ lautet der Titel des Buches, das Izzeldin Abuelaish über sein bewegtes Leben geschrieben hat. Schauspieler David Kosel schlüpfte in diese eindrucksvolle Rolle.

Viesen. „Es ist Zeit, dass wir uns hinsetzen und endlich miteinander reden“, lautete der letzte Satz des Schauspielers David Kosel in dem Einpersonenstück „Ich werde nicht hassen“ nach dem gleichnamigen Buch von Izzeldin Abuelaish (Regie: Fanny Staffa). Das Bühnenlicht in der Theaterscheune der Lehnschulzenhofbühne in Viesen war längst erloschen. Doch noch immer saßen die Zuschauer schweigend, fast wie erstarrt auf ihren Plätzen und wagten kaum zu atmen. Keiner klatschte. Es war einfach unfassbar, was sie in der vergangenen Stunde gehört, ja was ihnen David Kosel dank seiner unglaublichen schauspielerischen Leistung unmittelbar erlebbar gemacht hatte.

Das Publikum war geschockt. Es befand sich weit weg von Viesen im Gazastreifen in einem von Granatwerfern zerschossenen Haus. Eben hatten sie noch zusammen mit einem jungen Mädchen und seinen sieben Geschwistern sowie seinem Vater, Dr. Izzeldin Abuelaish, gefeiert, weil das Mädchen nun eine Frau geworden war. Das macht man so in Palästina, wenn ein Mädchen seine erste Periode bekommt. Und im selben Moment lagen drei Töchter und eine Nichte des Arztes zerfetzt vor ihm in Strömen von Blut, ihre Köpfe vom Rumpf abgerissen, ihre Gliedmaßen im gesamten Wohnzimmer verteilt, Hosenbeine und Pulloverärmel noch dran.


Dabei galt das Haus der Familie als sicher. Der Arzt Izzeldin Abuelaish arbeitete als Gynäkologe und Geburtshelfer >>>

Armed men reportedly assault Fatah elections coordinator in Gaza - Ramadan Baraka, an elections coordinator for the Fatah movement in Gaza -  Unidentified armed men reportedly assaulted an elections coordinator for the Fatah movement Monday afternoon in Bani Suheila, a Palestinian town in the southern Gaza Strip district of Khan Yunis.

Members of Ramadan Baraka’s family told Ma’an that masked armed men assaulted Baraka and took him to an unknown location and interrogated him on information regarding the elections.

The men then left Baraka near the city Khan Yunis, badly bruised on different parts of his body. He was taken to the European hospital for medical care.

The assault marked the latest incident since the Palestinian Authority-controlled cabinet in the West Bank -- which is dominated by the Fatah party -- announced in June its decision to hold municipal elections on Oct. 8. >>>

Israel’s war on open discourse: State censorship now reaches into international news sources and social media - David Palumbo-Liu--Since the beginning of this year, Israel’s attempts to control what people can read and write within the country and in occupied Palestinian territories have increased, reaching into new areas in ways that are of concern. >>>

Many Clinton Foundation donors oppose BDS – and so does Clinton US Politics  - Philip Weiss -  The news that several donors to the Clinton Foundation gained VIP access to Hillary Clinton when she was Secretary of State has raised the question of what these donors got for their money beyond facetime. And one way in which Clinton has evidently been responsive is the Israel issue. Several Foundation donors are strong supporters of Israel and opponents of the Boycott, Divestment and Sanctions campaign (BDS)

As a presidential candidate, Clinton has been a one-woman campaigner against BDS. She has issued
 several denunciations of that human rights campaign over the last year, and she injected anti-BDS language into the Democratic Party platform. Of course, Clinton has long supported Israel, before and after her State Department stint, and she has long had pro-Israel donors. But the anti-BDS list of Foundation donors suggests the new lineaments of the Israel lobby in the age of Clinton, as a right-center-liberal lobby. The State Department under John Kerry has actually made a specific point of not opposing boycott of Israeli settlements. >>>

 


Hillary Clinton must be indicted - Dr. Ludwig Watzal - The Democratic candidate for the US Presidency, Hillary Clinton, is scandal-ridden. The life of the Clintons is a mere scandal starting way back with „Whitewater„. To call her „crooked Hillary“ seems an understatement, viewing only her four years as Secretary of State. Her judgment and her trustworthiness are nil. Never before has there been in the recent history of the United States a greater conflict of interest of private personal gains (Clinton Foundation) and state power (Secretary of State Clinton). >>>

Water shortages hit West Bank Palestinians, provoking war of words - Sabreen Taha - At the peak of a searing summer, Palestinians living in parts of the Israeli-occupied West Bank are suffering from severe water shortages, prompting a war of words between Palestinian and Israeli officials over who is responsible. The Palestinians say Israel is preventing them from accessing adequate water at an affordable price, and point out that nearby Israeli settlements have plentiful water supplies. Israel says the Palestinians have been allocated double the amount they were due under an interim 1995 agreement, and have refused to discuss solutions to the current problem >>>

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