DAS PALÄSTINA PORTAL

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Trumps Versprechen für Frieden in Nahost - 09.09.2018 - US-Präsident Donald Trump will schaffen, woran zahlreiche seiner Vorgänger gescheitert sind: Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Bereits kurz nach seiner Wahl Ende 2016 versprach er den «ultimativen Deal».

Nach Medienberichten steht die Vorstellung des Friedensplans kurz bevor, möglicherweise gar bei Trumps Rede bei den Vereinten Nationen am 25. September in New York. Verlässliche Details sind allerdings keine bekannt.

Doch klar ist: 25 Jahre nach Unterzeichnung des ersten Friedensvertrags zwischen Israelis und Palästinensern gibt es immer noch keinen unabhängigen Staat Palästina - und keinen Frieden. Und die Stimmung zwischen Palästinensern und den USA ist vergiftet.

Israel hat 1967 während des Sechstagekrieges unter anderem Ost-Jerusalem, das Westjordanland und den Gazastreifen erobert. Die Palästinenser wollen diese Gebiete für einen eigenen Staat Palästina mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. Im Westjordanland und Ost-Jerusalem leben heute jedoch schon mehr als 600 000 israelische Siedler. Die internationale Gemeinschaft ist ganz überwiegend der Ansicht, zwei Staaten seien die einzige Lösung des Konfliktes.

Trump hat die Palästinenser allerdings massiv vor den Kopf gestoßen, als er im Dezember 2017 Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannte. Damit disqualifizierte sich die US-Regierung für die Palästinenser als neutraler Vermittler in dem Konflikt. Sie boykottieren die US-Regierung seither. Im Mai wurde die US-Botschaft nach Jerusalem verlegt.

Ein weiterer Affront war der Stopp der US-Hilfen für das Palästinenserhilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) Ende August. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hatte zuvor die «endlose Zahl von Flüchtlingen» kritisiert, die Unterstützung erhalte. «Aber noch wichtiger, die Palästinenser fahren damit fort, Amerika schlechtzumachen.»

Womöglich hofft Trump darauf, dass seine Standard-Taktik im Nahost-Konflikt zum Durchbruch führt: Lange Druck auf einen Verhandlungspartner aufbauen - um dann aus einer Position der Stärke heraus zu versuchen, eine aus Sicht der Regierung in Washington positive Lösung zu erzielen. So geht Trump nicht nur im Konflikt mit dem Iran vor, so verfährt er auch im Handelsstreit mit der EU, mit China und mit Kanada. Der Beweis dafür, dass diese Taktik erfolgreich ist, steht bislang aus. Keiner dieser Konflikte ist abschließend gelöst worden. Zugleich träumt Trump vom großen außenpolitischen Erfolg, der ihm bisher nicht vergönnt ist.

Auch Chalil Schikaki vom Palästinensischen Zentrum für Politik und Meinungsforschung in Ramallah sagt, für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch bräuchten die Palästinenser statt Drucks eine Geste guten Willens. Dies könne etwa die Zusage für Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Staates Palästina sein. Darüber hinaus müsse Teil eines Friedensplanes ein unabhängiger Staat Palästina in den Grenzen vor 1967 sein. Außerdem dürfe das «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen nicht ausgeschlossen werden.  >>>

 




Amputierte in Gaza - Sie brauchen unsere Hilfe

 PALMED, eine französische Hilfsorganisation, sammelt Geld für 72 Palästinenser in Gaza, die seit dem vergangenen 30. März 2018 amputiert wurden.


Verbreiten Sie die Information! Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Israelische Sniper und ihre explosiven Kugeln haben seit dem
30. März 72 Palästinenser,- meist Jugendliche-, in Gaza verstümmelt! Sie müssen amputiert werden, meist am Bein.
Ihre Not ist groß! Da sie Prothesen brauchen und oftmals kein Geld dafür haben, müssen sie Beruf oder Studium aufgeben.
In dieser schwierigen Situation hat PALMED, eine europäische Ärzteorganisation, beschlossen, die Betroffenen zu unterstützen.
Wir haben eine Liste und Kontakt zu 72 Opfern, von denen der Jüngste11 Jahre alt ist.
Hiermit können wir zeigen, dass die Welt sie nicht vergisst.

Schecks oder Überweisungen, wenn Sie im Ausland leben, können an CAPJPO-Europalestine, Boite 37, 16bis rue d’Odessa, 75014 PARIS , mit dem Vermerk „Mutilés Gaza“ überwiesen werden.
Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden!    Quelle
 


Anzeige von dieser Woche  -  Letztlich werden sogar die größten Gegner Uri Avnerys in seine Fußstapfen treten. Einfach – es gibt keine andere realisierbare Option. - 25.08.2018 - Gush Shalom, Tel Aviv -

Meine fünfzig Jahre mit Uri Avnery - Adam Keller - Wie soll man mit ein paar Worten 50 Jahre politischer Partnerschaft zusammenfassen, die auch eine intensive Freundschaft war, mit der Person, die, wie ich glaube, den größten Einfluss auf mich hatte? Der Startpunkt: Sommer 1969. Als 14-Jähriger aus Tel Aviv, im Sommer zwischen Grund- und weiterführender Schule, sah ich eine Annonce in der HaOlam HaZeh-Zeitung, die Volontäre für die Wahlzentrale der “HaOlam Hazeh – Koah Hadash” (“New Force”)-Partei suchte. Ich ging hin. In einem kleinen Kellerbüro in der Glickson Street fand ich drei Teenager, die Propagandaflyer in Umschläge steckten. Bis zu diesem Tag erinnert mich der Geruch von frischem Druck an diesen Augenblick. Zwei Stunden später hörten wir ein Geräusch außerhalb. Uri Avnery, Mitglied der Knesset, der Mann, dessen Artikel uns in erster Linie in dieses Büro brachte, trat ein. Er kam von einer Wahlkampfveranstaltung in Rishon LeZion zurück. Er wechselte ein paar Worte mit den Volontären, dankte uns für unsere Hilfe und ging mit seinen Helfern in einen Tagungsraum. Zu diesem Zeitpunkt waren es nicht Uri Avnerys Einstellung zu dem palästinensischen Thema, die mich motiviert hatte, Volontär für die Kampagne zu werden.  Ich hatte mir noch keine endgültige eigene Meinung in der Angelegenheit gebildet. Erst zwei Jahre zuvor, im Juni 1967, hatte ich mit vielen anderen zusammen die Tatsache gefeiert, dass Israel um „neue Gebiete“ erweitert worden war. Ich hätte mir  da nicht vorstellen können, dass ich die meiste Zeit meines Lebens dem Versuch widmen würde, Israel aus diesen Gebieten wieder herauszubekommen. Uri Avnerys Partei zog mich vor allem an, weil es eine junge, frische politische Partei war, die die alten verrotteten Establishment-Parteien bekämpfte, und weil sie gegen religiösen Zwang war und die Trennung von Staat und Religion, öffentliche Verkehrsmittel am Schabbat und die standesamtliche Hochzeit befürwortete. Einige Wochen danach begann ich als Volontär. Ich hinterließ einen Zettel auf Uris Schreibtisch mit ein paar Fragen:
Können wir wirklich mit den Arabern Frieden machen?

Sollten wir alle von Israel besetzten Gebiete zurückgeben oder nur einige?

Und was wird mit den Siedlern geschehen?

(Die Siedlerbevölkerung war zu der Zeit nur ein kleiner Teil von dem, was sie heute ist).

Eine Woche später erhielt ich einen Brief per E-Mail, drei Seiten mit detaillierten Antworten auf jede meiner 10 Fragen. Ich habe diesen Brief immer noch und zweifele nicht daran, dass Uri ihn persönlich geschrieben hat – sein Schreibstil kommt bei jedem Wort zum Vorschein. Er nahm sich Zeit und Energie inmitten einer laufenden politischen Kampagne, um auf die Fragen eines Vierzehnjährigen zu antworten. Ich meine, es erwies sich als eine lohnende Investition.

Der Endpunkt: Freitag, 3. August 2018. Als jahrelanger politischer Partner von Uri Avnery, erhalte ich, im Alter von 63 Jahren, seine wöchentliche Kolumne, wie jeden Freitag. In diesem Artikel schrieb er über das Jüdische-Nationalstaat-Gesetz und Israels nationale Identität und ob es jüdisch oder israelisch sei (natürlich befürwortete er strikt eine israelische Identität). So wie viele Male zuvor, schrieb ich ihm ein Mail, indem ich den Inhalt des Artikels kommentierte und einige grundlegende Einwände erhob. Er schlug vor, diese bei unserer nächsten Begegnung zu diskutieren. Ich fragte ihn nach seiner Meinung zu dem Protest gegen das Nationalstaat-Gesetz, der am folgenden Tag von der Gemeinschaft der Drusen anberaumt war. Er sagte, er sei überzeugt, dass die Demonstration nicht auf der exklusiven Stellung der Drusen in der israelischen Gesellschaft fokussieren würde oder auf das einzigartige Bündel von Rechten, die sie erhalten, wenn sie beim Militär dienen, sondern dass es den fundamentalen Grundsatz der Gleichheit für alle Bürger beträfe. Das Letzte, was ich jemals von ihm hören werde, war eine online-Nachricht auf meinem Computer: „Ich werde morgen zum Drusenprotest gehen.“ Ich vermute, er las, was ich ihm geschrieben hatte, ging an dem Abend ins Bett und wachte am nächsten Tag mit der Absicht auf, an dem Protest teilzunehmen.  Am Abend, als ich inmitten der großen Masse stand, die sich auf dem Rabin Square versammelt hatte, vermutete ich, er stünde irgendwo dazwischen. Ich rief ihn zweimal auf dem Handy an, erhielt keine Antwort und schob es auf schlechten Empfang (was bei Massendemonstrationen oft vorkommt, wenn viele Menschen ihre Handys zu gleicher Zeit benutzen). Im Nachhinein weiß ich, dass er zu dem Zeitpunkt bereits in der Notaufnahme des Ichilov Hospitals lag und nie wieder sein Bewusstsein erlangen würde. Die Aktivisten, die planten, ihn zu der Demonstration mitzunehmen, fanden ihn auf dem Boden seines Apartments liegend.

Was füllte die 50 Jahre zwischen dem Anfangs- und Endpunkt? Die HaOlam Hazeh – Koah Hadash Partei, die in Frieden und Gleichheit für Israel fusionierten, als Shelli in Hebräisch; der Rat für den Israelisch-Palästinensischen Frieden, der mit der PLO Treffen abhält und eine Fraktion von Shelli wurde, die Progressive Liste für Frieden, der wir uns anschlossen, nachdem Shelli auseinanderbrach; und dann Gush Shalom. So viele Treffen, Märsche, Proteste und Gespräche. So viele Erinnerungen. Wir standen Seite an Seite, hielten Poster bei einem Protest gegen die Schließung von Raymonda Tawils Nachrichtenagentur in Ostjerusalem (in den Händen). >>>

 


Richtig- und Gegendarstellung der Falschaussagen über die Jüdische Stimme
- 5. September 2018  - An den Zentralrat der Juden in Deutschland - Jüdische Allgemeine - Postfach 04 03 69 - D – 10062 Berlin -

Betr.: Artikel „Keren Hayesod kündigt Konto“ in der Ausgabe der JA vom 23. Aug. d. J. -

Hier: Richtig- und Gegendarstellung der Falschaussagen über die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren, in oben genanntem Artikel, dessen Autor nicht angegeben ist, lesen wir:

„Die Bank für Sozialwirtschaft sei ‚die einzige Bank in Deutschland, die dem Verein JS ein Konto bereitstellt‘ (ohne Quellenangabe, JS). Andere Geldinstitute hätten sich klar gegen Geschäftsbeziehungen zu BDS-nahen Organisationen entschieden“.

Hierbei handelt es sich um eine Aussage falscher Tatsachen, die geeignet sind den guten Ruf der JS zu schädigen. Richtig ist, dass die Jüdische Stimme selbstverständlich zwei Konten bei zwei Banken führt und sich um weitere Konten bei weiteren Banken nie bemüht hat.

Wir fordern Sie auf, diese Richtig– und Gegendarstellung in der nächsten Ausgabe Ihres Blatts zu veröffentlichen.

Überdies teilen wir zu Ihrer Information mit, dass die JS zu keinem Zeitpunkt vorgegeben oder beansprucht hat, „die Meinung der Jüdischen Gemeinde in Deutschland“ wiederzugeben.

Vielmehr gründete sie sich im Jahre 2003, um Juden und Jüdinnen in Deutschland eine Plattform zu bieten, sich kritisch zur Besatzungs- und Diskriminierungspolitik der Regierungen Israels sowie ihrer Unterstützung durch die Bundesregierung zu äußern und sich von jener – nicht zuletzt, weil sie völkerrechtswidrig ist – zu distanzieren.

Abgesehen von ihrer Unterstützung der weltweiten gewaltfreien BDS-Bewegung steht die JS, angesichts der Tatsache, dass die Ministerpräsidenten Israels vorgeben „im Namen aller Juden der Welt“ zu handeln, mit vielen anderen jüdischen Organisationen auf allen Kontinenten in der Tradition der in den USA ins Leben gerufenen Bewegung „Not in My Name – Jewish Voice for a Just Peace!“.         


Mit besten Grüßen  Vorstand der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V.  Quelle
 


Hetzjagd hat es nicht gegeben
-
Abraham Melzer - Auch der rechtsradikale Welt-Mitarbeiter und Berufszionist Henryk M. Broder ist der Meinung, dass in Chemnitz alles „normal“ war und niemand gehetzt und verfolgt wurde. Immerhin ist die Szene, die man in den Nachrichten sehen konnte nur 20 Sekunden lang und das reicht Broder offensichtlich zu behaupten, es gab keine Hetzjagd. Er beruft sich, wie im Folgenden zu lesen ist, auf den Politologen Werner Patzelt, der offensichtlich auch nur diese 20 Sekunden gesehen hat:

nun bin ich über einen beitrag des politologen Werner Patzelt gestolpert, der eine vielzahl von berichten über chemnitz ausgewertet hat. sein resümee: „Jene ‚Hetzjagden‘, bei denen sich – so der anfangs letzter Woche allenthalben verbreitete Eindruck – sehr viele von denen, die in Chemnitz demonstrierten, auch noch ans Fangen und Verprügeln von Migranten machen wollten, hat es so nicht gegeben.“ 

Was beide nicht gesehen haben sind die unzähligen Sekunden und Minuten, die nicht gefilmt wurden, für die es aber Zeugen und sogar Opfer gibt. Das zählt aber nicht für Leute mit rechter Gesinnung und Naziideologie im Kopf. Broder sagt ja von sich selbst, dass er „reaktionär“ sei. Wenn ich auch sonst nie seiner Meinung bin, so muss ich ihm hier Recht geben. Er ist in jeder Beziehung reaktionär. Sein nationalistischer Zionismus ist reaktionär und seine Nähe zu Pegida und der AfD ist mehr als reaktionär, sie ist widerlich.

Aber jeder blamiert sich so gut er kann und wenn diese nationalistische und reaktionäre Haltung ihres Mitarbeiters die Welt nicht stört, dann wahrscheinlich auch deshalb, weil die Welt von Gesinnungsgenossen gelesen wird, die sich offensichtlich auch nicht daran stören.

Birk Meinhardt schrieb in CICERO : „Früher schrieb sich Broder die Finger wund über latenten und versteckten Antisemitismus, worauf viele dachten „Jude, nervender, lass uns in Ruhe.“ Broder war ja jahrelang der Hofjude des deutschen Journalismus und bekam dafür auch Preise, wie zum Beispiel den Börne Preis, bei dessen Verleihung in Frankfurt Ludwig Börne sich wahrscheinlich zig Mal im Grabe umdrehte. In der Spiegelredaktion, wo Broder ein Zeitlang gearbeitet hat, wurde er „Hofjude“ genannt und wenn es um heikele jüdische Themen ging, da hieß es: „Das soll der Broder machen.“

 Nicht nur Maaßen, der diese absurde Behauptung aufgestellt hat, ohne sie beweisen zu können und nicht nur Horst Seehofer, sein Chef, müssen gehen, auch zynische und hämische Journalisten wie Broder, die in die allgemeine Hetze noch Öl gießen und das Feuer anfachen.

Nun wurde zum Glück für Broder und seine Arbeitgeber auch ein jüdisches Restaurant angegriffen und Parolen wie „Hau ab aus Deutschland, du Judensau“ wurden skandiert. Dass es massive fremdenfeindliche Angriffe gegeben hat steht ohne Zweifel, und dazu gehört auch der Angriff auf ein jüdisches Restaurant. Man sollte es jetzt aber nicht wichtiger nehmen, als es in Wirklichkeit ist und darin einen weiteren Beweis für den steigenden Antisemitismus in Deutschland sehen. Hätte es auf dem Weg des rechtsradikalen Mobs ein türkisches oder arabisches Restaurant gegeben, dann hätte man es bestimmt auch attackiert.

Schon kippt die Stimmung um und alles dreht sich plötzlich nur noch um Antisemitismus. Netanjahu frohlockt, denn das wird ihm wieder ein Dutzend Juden nach Israel bringen. Broder wird wieder behaupten der Antisemitismus liegt den Deutschen in den Genen und wird allen Juden empfehlen nach Israel auszuwandern, damit er hier weiter den jüdischen Hofclown mit Sonderrechten spielen kann, der die Gegner schon am frühen Morgen fertig macht, noch bevor er seinem Hund Gassi führt. Der Ästhetik Professor Bazon Brock bekannte einmal: „Ich möchte auch gern ein Jude wie Broder sein, weil ich dann auch sagen könnte, was ich denke.“ Er könnte dann offen und ohne Repressionen zu befürchten sagen: „Ich denke Broder ist ein Nazi.“

Broder und seine zionistischen Groupies erklären sich selbst gerne zu Opfern. Das haben sie wahrscheinlich mit der zionistischen Muttermilch gesogen, die die Juden und Israel bis heute noch gern als Opfer stigmatisiert. Tatsächlich sind aber Juden und Israelis heute mehr Täter als Opfer und Broder meint sogar, dass es Spaß macht Täter zu sein.

Der ewig klagende Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat sofort seine Stimme erhoben, nachdem er tagelang zum Geschehen in Chemnitz schwieg. Dass ein deutscher nichtjüdischer Bürger ermordet wurde war ihm nicht wichtig genug. Erst als ein jüdisches Restaurant einen Kratzer bekommen hat, erinnerte er sich. „Angriffe rechter Gruppen auf jüdisches Leben in Deutschland wecken schlimmste Erinnerungen. Jede antisemitische Tat sei ein Angriff auf uns alle.“

Merkel aber wird weiter schweigen und hoffen, wie es ihre Art ist, dass sich alles von selbst erledigt und der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung dafür sorgen wird, dass es nie wieder passiert, zumindest in Chemnitz. In Chemnitz haben am 1. September zum Beispiel mehrere Rechtsradikale eine Gruppe sozialdemokratischer Demonstranten gehetzt und geschlagen. Drei Zeugen berichteten der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), sie seien nach einer friedlichen Demonstration unter dem Motto „Herz statt Hetze“ von 15 bis 20 Männern angegriffen worden.

Nach den viel kritisierten Aussagen von Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zu den Übergriffen hat die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles dessen Eignung für sein Amt in Frage gestellt, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer forderte seinen Rücktritt. Maaßen hatte bezweifelt, dass bestimmte Video-Aufnahmen aus Chemnitz echt sind. Er trat damit eine heftige Debatte über rassistische Übergriffe in der Stadt los. Berichte über „rechtsextremistische Hetzjagden“ in der sächsischen Stadt sehe er mit „Skepsis“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Maaßen widersprach damit auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Regierungssprecher Steffen Seibert – beide hatten von „Hetzjagden“ in Chemnitz gesprochen. Nur Henryk M. Broder steht noch hinter Maaßen und verteidigt seine Fake-Aussage. Wollen beide die rechtsradikale Szene in Chemnitz und darüber hinaus verteidigen, verniedlichen oder gar ignorieren?

Nach Informationen der F.A.S. haben sich das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesinnenministerium miteinander abgesprochen, bevor Maaßen die umstrittenen Äußerungen tätigte. Es gab wohl eine Abstimmung, und zwar, bevor das Interview von Maaßen autorisiert wurde, mit dem Innenministerium. Das Ministerium selbst teilte mit, von einer Absprache wisse es nichts. Innenminister Horst Seehofer habe keine „Anweisungen“ oder „Wünsche“ an den Präsidenten des Verfassungsschutzes gerichtet.

Das mag glauben wer will. Die Polizeigewerkschaften verlangten von der Politik mehr Zurückhaltung und warnten vor falschen Interpretationen. „Es hat keine Hetzjagd per Definition gegeben, also dass da bewaffnete Menschen ihre Opfer durch die Straßen jagen, aber es war keineswegs eine friedliche Veranstaltung“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow.

Es habe Körperverletzungen, Beleidigungen und Hitlergrüße gegeben, so wie in den 20er Jahren in Berlin. Wenn das nicht Hetzjagd ist, was ist denn „Hetzjagd“? Müssen erst Tote in den Straßen liegen und müssen wir abwarten bis die AfD die Macht übernimmt. In Sachsen ist sie sowieso schon nahe dran.

Wann werden denn die Bürger aufwachen und aufstehen und sagen: Nein, das wollen wir nicht. Stattdessen werden unsinnige und sinnlose Debatten über Antisemitismus und Fremdenhass öffentlich und bei Stammtischen geführt. Wir sollten endlich aufstehen und sagen was wir wollen und nicht immer jammern über das, was wir nicht wollen. Was wir nicht wollen gehört auf den Müllhaufen der Geschichte und für das was wir wollen, müssen wir kämpfen. Zum Beispiel für Meinungsfreiheit für alle, für Gleichheit und gleiche Chancen für alle, für ein geeintes, unabhängiges und Menschenrechte schützendes Europa, in dem endlich Massenmörder wie Putin, Erdogan und Netanjahu geächtet und verachtet werden.

Achten, ehren und bewundern sollten wir die Mutigen, die keine Angst haben die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie ein ganzes, verblendetes Volk, gegen sich aufbringen, wie zum Beispiel der große israelische Theaterschauspieler Iti Tiran, der aus Protest Israel verlässt und ausgerechnet nach Deutschland kommt. Er meint, dass der Zionismus rassistisch ist und die israelische Linke die BDS-Bewegung unterstützen müsste. Solche Leute sollten Vorbild sein.

Manche meinen die AfD müsse beobachtet werden. Das wäre sicherlich nicht verkehrt. Aber genauso müsste auch ein Henryk M. Broder beobachtet werden, der seit Jahren diese braune Suppe mit seinen Kommentaren würzt. Und wenn der Verfassungsschutz das nicht tut, dann müssen wir es tun.

Opportunisten und Radfahrer wie Broder sollten wir in die Schublade „Clown“ verlegen. Es lohnt sich nicht mehr sich mit ihnen zu beschäftigen. Sie wiederholen seit Jahren denselben ideologischen Mist wie ein Mantra und wenn ich eine Zeitlang glaubte, dass sie nicht daran glauben, so bin ich heute überzeugt, dass Broder sehr wohl glaubt, was er sagt und sagt was er glaubt.

Die Hunde mögen bellen, unsere Karawane der Vernunft und Toleranz geht weiter.

 


 


Selbst Pegida distanzierte sich vom Rassisten Akif Pirincci, Henryk M. Broder distanzierte sich nicht.



Noch heute findet man die Texte von Akif Pirincci auf der "Achse des Guten"  >>>
 

Das war die Krönung seiner rassistischen Texte - Akif Pirincci - 25.03.2013 - Das Schlachten hat begonnen >>>


Seinetwegen haben sich ja sogar einige Mitarbeiter, Miteigentümer von der "Achse des Guten" getrennt  >>>


Man sollte auch noch erwähnen, dass selbst bei einem Auftritt von Akif Pirincci  bei "Pegida" es denen zu viel war und er vom Rednerpult geholt wurde: "KZs leider außer Betrieb": Diese Hetz-Rede wurde Pegida-Anhängern zu viel - Akif Pirinçci - 20.10.2015 - Vor etwa 20.000 Pegida-Anhängern trat der deutsch-türkische Autor Akif Pirinçci am Montagabend in Dresden als Hauptredner auf. Als er bedauerte, dass die KZs nicht mehr im Betrieb seien, bekam er sogar noch Applaus. Doch seine Hetze ging noch weiter – schließlich hatten sogar die Pegida-Anhänger genug. Selbst die Pegida-Anhänger konnten es irgendwann nicht mehr ertragen. Mit einer rechtspopulistischen Hass-Rede hat der deutsch-türkische Schriftsteller Akif Pirinçci am Montagabend für einen Eklat auf der Pegida-Kundgebung in Dresden gesorgt. Pegida-Gründer Lutz Bachmann brach die Rede seines Hauptredners schließlich ab, als die Menge lautstark „Aufhören, Aufhören“ skandierte. >>>


Das ganze mit Reaktionen einiger "Achse des Guten" Mitglieders und der "großen Medien" >>>


„Feliks“ ist enttarnt – Wie das Wikipedia-Monopol zur Desinformation genutzt wird. - Dirk Pohlmann - Wikipedia hat sich selbst zum Ziel gesetzt, eine „freie und hochwertige Enzyklopädie zu schaffen und damit lexikalisches Wissen zu verbreiten.“ Mittlerweile belegt das Online-Lexikon auf der Rangliste der meistbesuchten Webseiten Platz 5. Es ist also weltweit eine der wichtigsten Informationsquellen im Internet.

Dem eigenen Anspruch kann Wikipedia aber trotz seiner Popularität nicht genügen. Obwohl unter Autoren und Benutzern die Kritik an der Einseitigkeit wichtiger Artikel zu politisch relevanten Themen zunimmt, wurden die Problemfälle bisher als unvermeidliche Folge der Offenheit der Wikipedia interpretiert, die ja gleichzeitig ihr Erfolgsgeheimnis sei. Wenn jeder mitmachen könne, gäbe es eben manchmal Probleme.

Aber nicht der freie Zugang ist die Ursache der Einseitigkeit, sondern die in Wirklichkeit sehr hierarchische Struktur des Online-Lexikons. Sie hat die feindliche Übernahme des in der Öffentlichkeit als Musterbeispiel für ein offenes, demokratisches Zusammenarbeiten geltenden Projekts durch eine Gruppe ermöglicht, die wikipedia-intern als „Politbüro“ bezeichnet wird, und die wir die „Junta“ nennen. Sie herrscht mit „Vandalismusmeldungen“ in Wikipedia und bestraft Unbotmäßigkeiten ihr gegenüber, Einträge, die ihrer Ansicht zuwiderlaufen und sogar die Nennung unserer Youtube-Sendung „Geschichten aus Wikihausen“ mit Sperren, teilweise sofort auf Lebenszeit. Die Gruppe hat ihre eigenen Administratoren, also Wikipedia-Schiedsrichter und ist damit Täter, Ankläger, Verteidiger, Staatsanwalt und Richter in Personalunion. Das sind groteske Verhältnisse, die nicht dem sorgsam gepflegten öffentlichen Image entsprechen.

Wikipedia gehört nach eigenen Angaben sowohl zu den Massenmedien als auch zu den Sozialen Medien. Mittlerweile hat die Wikipedia eine marktbeherrschende Stellung und ist de facto Monopolist bei den Lexika. Der Brockhaus existiert nicht mehr, die Encyclopedia Britannica gibt es seit 2012 nur noch online, das Geschäftsmodell des gedruckten Lexikons ist obsolet. Wikipedia herrscht absolut.

Macht, insbesondere die Macht eines Monopols, verträgt sich nicht mit Demokratie. Aus verfassungsrechtlicher Sicht ist die Monopolstellung eines Mediums der GAU (größte anzunehmende Unfall). Das Bundesverfassungsgericht hat in mehreren Urteilen zur Meinungsfreiheit und zum Mediensystem dargelegt, dass dieser Zustand vom Gesetzgeber aktiv verhindert werden muss, dass ein Monopol dem Sinn der Medien zuwiderläuft, nämlich eine pluralistische, ausgewogene und staatsferne Berichterstattung zu garantieren. Das  >>>

 


Dokumentation  - die Manipulation von Wikipedia  >>>
 


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

 

 

 



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