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Bürgermeister von Jerusalem gelobt, UNRWA aus der Stadt zu rauszuwerfen
- Allison Deger - 03.09.2018 - Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, versprach heute die für die Flüchtlingsdienste zuständige UN-Agentur UNRWA aus der Stadt zu werfen und sagte, diese Maßnahme würde die israelische "Souveränität und Einheit von Jerusalem fördern". Auch rief er dazu auf "die Israelisierung" von Ost-Jerusalem "auszuweiten".

Barkats Versprechen, den Betrieb des UN-Hilfswerks, der UNRWA, zu schließen wurde auf einer vom israelischen Chadashot (Nachrichten-) TVnetwork organisierten Konferenz gemacht, wie Times of Israel berichtete. In seiner Rede beschuldigte Barkat die UNRWA Schulen zu betreiben, die durch ihr Bildungssystem "Hetze" gegen Israel fördern.

"Wir werden ihre Schulen schließen und den Schülern Hoffnung und (die Möglichkeit der) Einschreibung an städtischen Schulen geben, wir werden der Hetze ein Ende bereiten, und wir werden ihre gescheiterten sozialen Dienstleistungen durch unseren Plan ersetzen", sagte er. "Es ist Zeit, sie nicht mehr als Flüchtlinge zu behandeln, sondern sie als Einwohner (residents) zu sehen und sie zu rehabilitieren", fügte er hinzu.

Die Ankündigung kommt zu einer sich abzeichnenden Krise für palästinensische Flüchtlinge hinzu und erfolgte genau drei Tage, nachdem die Trump-Administration sagte, sie würde ihre Beiträge zur UNRWA auf Dauer einstellen. Die USA waren die größten Einzelgeber der UNRWA, sie trugen etwas 1/3 des Budgets von 2017 von 1,1 Mrd. Dollar bei. Axios berichtete, dass an der Bendigung aller US-Beitragszahlungen zur UNRWA etwa 2 Wochen gearbeitet worden war, auf eine private Bitte der Regierung von Netanyahu an die Trump-Administration hin, die von Israels Sicherheitsestablishment nicht bekannt gegeben worden war.

Chris Guness, ein Sprecher der UNRWA, sagte: "Die UNRWA hat keine Mitteilung über diesen angeblichen Plan erhalten, die Schulen und andere wichtige Dienstleistungen in der Stadt werden weiter betrieben." In Jerusalem betreibt die UNRWA 10 Einrichtungen einschließlich eines Gesundheitszentrums in der Altstadt sowie eine Geschäftsstelle zur Beaufsichtigung ihrer Programme in der Westbank sowie von Schulen und einem Gesundheitszentrum in einem UN-Flüchtlingslager.

Eine hochrangige Beamtin der PLO, Hanan Ashrwai, sagte, zu drohen die Arbeit der UNRWA in Jerusalem zu beenden, sei "arrogant und unfassbar". "Israel hat die Schaffung des palästinensischen Flüchtlingsproblems zu verantworten und hat kein Recht, das Mandat, die Pflichten und Zuständigkeiten der UNRWA, so wie sie von den Vereinten Nationen festgelegt wurden, zu ändern", sagte Ashrawi und warf Israel und der USA vor, auf die UNO abzuzielen, als einen Weg die palästinensischen Flüchtlinge als zentrales Thema in den Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern herauszunehmen. "Diese Maßnahmen sind Teil des Plans der US-Administration alle Kernaspekte des permanenten Status, zu denen das besetzte Jerusalem, die palästinensischen Flüchtlinge, das Rückkehrrecht, die Zwei-Staaten-Lösung, die Grenze von 1967und die Legalität der Siedlungen gehören, auszuräumen und damit die Chancen für einen Frieden zunichte zu machen", sagte sie.

Druck der USA zur 'Reduzierung' der Zahl der palästinensischen Flüchtlinge
- Letzten Mittwoch deutete die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in Washington D.C. an, dass die Trump-Administration alle ihre Beiträge zur UNRWA bald abziehen würde. Auf einem Gipfeltreffen der Stiftung zur Verteidigung von Demokratien sagte Haley, sie sei gegen die Schließung der UNRWA gewesen, wollte aber größere Veränderungen für die Organisation sehen, um die Weiterführung der Unterstützung durch die USA sicherzustellen, und zwar durch die Reduzierung der bei der UNRWA registierten palästinensischen Flüchtlinge.  "Wenn das geht und sicher stellt, dass sie nicht diese Lehren in den Schulbüchern machen, wenn sie tatsächlich die Zahl der Flüchtlinge genau auflisten", sagte Haley, "werden wir wieder eine Partnerschaft mit ihnen überlegen (look back). Aber ansonsten werdet ihr eine Organisation gestalten, die zu Schwachstellen in einer anderen Organisation führt, und die das Problem nicht löst."

Die UNRWA wurde 1950 von der UN-Generalversammlung gegründet. Derzeit erbingt sie Dienstleistungen für etwa 5,3 Millionen palästinensische Flüchtlinge einschließlich 1,5 Millionen in 58 Flüchtlingslagern in den besetzten palästinensischen Gebieten, in Jordanien, Libanon und Syrien verstreut sind. Bei der UNRWA registrierte Palästinenser können ihre Dienstleistungen und humanitäre Hilfe erhalten, aber keine spezielle Bezeichnung oder einen politischen Status als Flüchtlinge im herkömmlichen Sinn.

Chris Gunnes sagte letzte Woche gegenüber Mondoweiss, dass ihre Statuten die UNRWA sowie die USA und Israel daran hindern, die Definition, wer ein palästinensischer Flüchtling ist, zu ändern. "Unser Mandat kann von keinem einzelnen Staat einseitig geändert werden", sagte er und fügte später hinzu: "Sie müssten die Genehmigung der Generalversammlung suchen." Er sagte, die UNRWA hätte keine andere Wahl als "kräftig Gelder zu beschaffen".   Quelle     Übersetzung: K. Nebauer


 

 




 

 

Einstellung der US-Hilfen für Palästinenserhilfswerk UNRWA - Der Versuch, ein Problem wegzudefinieren - Wenn die USA kein Geld mehr für das Palästinenserhilfswerk geben, geht es nur vordergründig um die mangelnde Effizienz einer UN-Organisation. Der Angriff auf die UNRWA dient einem größeren Plan, meint Peter Philipp in seinem Kommentar.

Was für ein "patenter" Ansatz: Ein Problem, das man nicht lösen kann oder nicht lösen will, beseitigt man durch seine Neu-Definition. Den jüngsten Schritt in diese Richtung versucht die Trump-Administration in der Frage des Problems zwischen Israel und den Palästinensern zu unternehmen: An diesem Kern des Nahostkonflikts haben sich schon sämtliche Vorgänger Donald Trumps versucht. Mit unterschiedlichem Geschick, aber durchweg alle erfolglos. Und nun dies: Im Weißen Haus versucht man, das Palästinenserproblem einfach wegzudefinieren. Wo kein Problem, da gibt es nach dieser Logik nämlich auch keinen Grund zum Konflikt.

Das "Problem" waren bisher die palästinensischen Flüchtlinge. Besonders jene knapp fünf Millionen, die als anerkannte Flüchtlinge im Nahen Osten selbst leben: im Gazastreifen, auf dem Westufer des Jordan, aber auch in Jordanien, Syrien und im Libanon. Ein beträchtlicher Teil von ihnen lebt bis heute in Flüchtlingslagern - zum Teil seit der Gründung Israels 1948, zum Teil seit dem Sechstagekrieg von 1967 und zum Teil seit anderen Ereignissen, die sie zur Flucht zwangen.

Eine UN-Organisation hält den Nahost-Konflikt am Leben?

Seit Dezember 1949 kümmert sich die UNRWA (United Nations Relief and Works Agency) um diese Menschen. Das älteste UN-Hilfswerk wird vor allem durch freiwillige Zahlungen der Mitgliedsstaaten und Spenden finanziert. Seine Tage könnten nun aber gezählt sein. Denn Washington, das als größter Mittelgeber bisher mehr als ein Viertel des Jahres-Etats von rund 1,2 Milliarden US-Dollar aufbrachte, tritt unter Donald Trump nun mächtig auf die Bremse. Nachdem im vergangenen Januar bereits massiv gekürzt worden war, wollen die USA nun überhaupt nichts mehr zahlen.

Das Argument: Die UNRWA halte das Flüchtlingsproblem künstlich am Leben, vergeude die Hilfsgelder und verhindere damit eine Lösung des Gesamtkonflikts. Unausgesprochen bleibt dabei das eigentliche Motiv: Wenn nämlich die UNRWA erst einmal in die Knie gezwungen und die Zahl der anerkannten Flüchtlinge drastisch reduziert ist, werden erheblich weniger Palästinenser als bisher das Recht auf Rückkehr in ihre alte Heimat beanspruchen können. Und Israel kann sich dann dort mit seinen Siedlungen weiter festsetzen.

Erleichterung über Zahlungsstopp an das Palästinenserhilfswerk bei Israels Ministerpräsident: Benjamin Netanjahu hat die USA für ihre Entscheidung gelobt, die Zahlungen an das UNRWA einzustellen. "Diese Entscheidung ist wichtig und wir begrüßen sie", so Netanjahu. Die USA würden "endlich damit beginnen, das Problem zu lösen". Das Geld müsse genutzt werden, um die Flüchtlinge "wirklich in die Gesellschaft zu integrieren".

Trumps Schwiegersohn, Jared Kushner, der als wichtiger Berater im Weißen Haus agiert, hat dies schon vor Monaten am Beispiel Jordaniens vorgerechnet: Wenn Amman den in Jordanien lebenden palästinensischen Flüchtlingen den Flüchtlingsstatus aberkenne und sie zu jordanischen Bürgern mache, dann sei ein wichtiger Teil des Problems gelöst. Das Königshaus ging nicht darauf ein, weil dies unabsehbare Folgen für Jordanien selbst hätte, denn die Zahl Menschen mit palästinensischen Wurzeln könnte dann die Bevölkerungsmehrheit stellen. Ihr Anteil liegt irgendwo zwischen 40 und 60 Prozent - den genauen Wert kennt niemand. >>>

 

 

VIDEO - Palästina nach USA-Zahlungsstop >>>



 

Am Freitag hat die USA ihre Zahlungen für das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge eingestellt. Ohne die USA hat das Hilfswerk Schwierigkeiten, etwa seine Schulen weiter zu betreiben, berichtet Nicola Albrecht aus Gaza.


 

 

What’s so special about UNRWA? Less, and more, than you would think. - Marilyn Garson 9. 2018 - I worked for UNRWA from June 2013 through September 2015, as the business and livelihoods consultant to the office of its Gaza director. UNRWA could be hair-tearingly frustrating, and it seemed to me that Palestinians did not simply love the place either. It is no one’s ideal.

Still, I advocate for UNRWA because it is vital, and because it is vastly preferable to the alternatives at hand.

Palestinians need (and have a right to receive) assistance to get by behind an illegal blockade that has choked their economy, endangered their lives with violence, and deprived them of their most basic rights – but why should it be UNRWA, the UN’s most elderly agency? Why not a few fast-moving, lean, contracting companies, or a hundred NGO programs?

UNRWA serves 5.3 million Palestine refugees in Gaza (by far its largest field of operations), the West Bank, Syria, Lebanon and Jordan. Education is its largest undertaking. It also provides physical and mental health services; construction and rubbish collection in refugee camps; relief food supplies, emergency services, and more. None of these functions is mysterious. They are necessary because each host imposes different limitations upon the lives of refugees.

UNRWA is the only UN agency to directly provide such services.  >>>

 


Ein Staatenbündnis für den Frieden in Nahost  - Kersten Knipp - 3. 9. 2018  - Die USA haben eine Debatte um eine Konföderation zwischen dem Westjordanland und Jordanien angestoßen. Vor Ort wird der Vorschlag zurückhaltend aufgenommen: zu groß sind die Unwägbarkeiten, die sich mit ihm verbinden.

Jumana Ghneimat ließ an der Haltung ihres Landes keinen Zweifel: Nein, eine Koalition mit dem Westjordanland werde es nicht geben. "Eine solche Idee zu diskutieren, ist unmöglich", sagte die jordanische Regierungssprecherin. Sie reagierte damit auf den von den USA ersonnenen und von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erwähnten Plan einer Konföderation zwischen Jordanien und dem Westjordanland.

Kurz zuvor hatte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas laut israelischen Medienberichten erklärt, als Teil ihres Friedensplans hätten Jared Kushner, Trumps Sonderbeauftragter für den Nahen Osten sowie Jason Greenblatt, Trumps Leiter für Internationale Verhandlungen, ihm eine solche Konföderation vorgeschlagen. Er habe einem solchen Plan grundsätzlich zugestimmt, erklärte Abbas. Allerdings habe er Einschränkungen gemacht: "Ich habe gesagt, ich möchte eine dreiteilige Konföderation mit Jordanien und mit Israel. Ich habe sie gefragt, ob Israel einem solchen Plan zustimmen würde", so Abbas weiter.

Eine alte Idee
- Die Idee einer Konföderation ist nicht neu. Bereits in den frühen 1980er Jahren tauchte sie in der Debatte rund um den Nahostkonflikt auf. Damals eruierten der damalige Palästinenserführer Jassir Arafat und der damalige jordanische König die Chancen eines solchen Zusammenschlusses. Beide sahen Vorteile: Jassir Arafat suchte nach einem neuen Stützpunkt für die "Palästinensische Befreiungsorganisation" (PLO), nachdem diese zuvor von der israelischen Armee aus dem Libanon vertrieben worden war und ein neues Hauptquartier brauchte. Dieses hatte die PLO bis zum Jahr 1970 bereits in Jordanien gehabt, war dann aber nach blutigen Auseinandersetzungen im so genannten "Schwarzen September" des Landes verwiesen worden.

Dennoch hatte auch König Hussein damals Interesse an dem Plan: Mit ihm, hoffte er, ließe sich der Einfluss seines Landes in der Westbank vergrößern. Die Region westlich des Jordans gehörte bis zum Sechs-Tage-Krieg von 1967 zu Jordanien. Danach wurde sie von Israel besetzt, ebenso wie der Ostteil von Jerusalem.

Letztlich konnten sich beide zu dem Schritt aber nicht entschließen - aus Gründen, die weitestgehend noch heute aktuell sind. Die Regierung in Amman fürchtete - und fürchtet - einen weiteren Einfluss der Palästinenser in Jordanien. In dem gut 9,5 Millionen Einwohner starken Land leben rund 1,8 Millionen palästinensische Flüchtlinge und deren Nachfahren. Eine Konföderation mit der Westbank und ihren rund 2,7 Millionen Bürgern würde diesen Einfluss erheblich vergrößern.

Für Präsident Abbas wiederum besteht das Hauptproblem darin, dass der Gazastreifenin dem nun wieder aufgegriffenen Plan nicht Bestandteil der Konföderation sein soll. Er soll  >>>

 


Die Geschichte einer verhinderten Einreise nach Israel,
aufgezeichnet von Marius Stark (Pax Christi) - Eine junge Frau (Jahrgang 1993) aus Deutschland wendet sich im Sommer 2017 an den Internationalen Jugend Gemeinschaftsdienst (IJGD) in Berlin mit dem Ziel, an einem von dieser Organisation angebotenen„Internationalen Jugendfreiwiligendienst“ (IJFD) im Ausland teilzunehmen. Auf Empfehlung dieser Organisation reist sie am 3. September 2017 mit einem Touristen-Visum über den Airport Ben Gurion nach Israel ein, um als Freiwillige auf dem Weinberg der Familie Nassar (Tent of Nations), in der Nähe von Bethlehem, zu arbeiten.

Wegen des Ablaufes des Visums reist sie am 2. Dezember 2017 nach Deutschland zurück mit dem Ziel der sofortigen Rückkehr, um ihren auf ein Jahr geplanten Einsatz fortzusetzen.

Die zunächst verabredete Rückkehr am 12. Dezember 2017 verschiebt die junge Frau auf Anraten der Familie Nassar, da wegen der aktuellen Unruhen nach der erfolgten „Anerkennung“ von Jerusalem als israelische Hauptstadt durch die USA in der Region gewalttätige Unruhen ausgebrochen waren.

Am 2. Januar 2018 wollte sie nun erneut einreisen. Sie landet gegen 12 Uhr am Flughafen in Tel Aviv. Am Schalter, an dem die Pässe geprüft und das Visum erstellt werden, wollte man wissen, warum sie erneut einreise, obwohl sie doch bereits vor kurzem für drei Monate im Land war. Sie begründete ihre Einreise mit dem „Besuch von Freunden“. Sie hat nicht gesagt, dass sie (wieder) auf dem Weinberg arbeiten möchte.

Sie wurde danach in ein Wartezimmer gebeten und nach einer gewissen Zeit von einem (mittelalten) Mann in englischer Sprache „verhört“. Zu Beginn wurden ihre Fingerabdrücke genommen und ein Foto gemacht. Ihr wurde nur wenig Möglichkeit gegeben, selbst etwas zu sagen, während ihr „Gesprächspartner“„ununterbrochen“ geredet hatte. Er hat dabei Behauptungen aufgestellt wie:

- „Sie sind eine politische Aktivistin“;
- „Sie haben an Demonstrationen gegen Israel teilgenommen“;
- „wir haben Fotos als Beweise von Ihrer Teilnahme an Demonstrationen”;
- „Sie gehören zur BDS-Bewegung“ - und mit Verweis auf den Reisepass, den man ihr abgenommen hatte:
- „Sie glauben wohl, dass Sie sich als Deutsche alles erlauben können?“;

Das „Gespräch“ endete nach etwa 20 Minuten mit der Feststellung: „Sie sind wahrscheinlich eine Terroristin“.

Die junge Frau erklärte mir gegenüber glaubhaft, dass sie noch nie an irgendeiner Aktion (Demonstration oder ähnlichem) im Zusammenhang mit dem Thema Israel oder Palästina teilgenommen habe. Was BDS bedeutet, hat sie erst durch mich erfahren. Überhaupt sei das Ziel ihres freiwilligen Auslandseinsatzes eher „ein Zufall“ gewesen. Sie hatte den Eindruck, dass alles, was ihr in dem Gespräch vorgeworfen wurde, erfunden war .

Auf dem „Zettel“, den sie am Ende des „Verhörs“ bekommen hat, steht als Ablehnungsgrund für die Einreise „illegale Einwanderung“.

Nach diesem „Gespräch“ wurde sie mit anderen „Festgehaltenen“ in ein gepanzertes Fahrzeug gebracht und in ein etwa 10 Minuten entferntes Gebäude (auf dem Flughafengelände) gebracht, das ihr wie ein Gefängnis vorkam.

Dort wurde sie in eine mit etwa neun weiblichen Personen belegte Zelle gebracht. Sie hatte den Eindruck, dass es überwiegend Frauen aus Ost-Europa waren. Ihr Handgepäck (sie hatte wegen der nur kurzen Ausreise ihr Gepäck auf dem Weinberg gelassen) wurde ihr abgenommen. Sie bekam eine Zahnbürste und Zahnpasta und etwas zu essen. Für die Betreuung der festgehaltenen Frauen waren ausschließlich (junge) Männer zuständig.

Das am späten Nachmittag erfolgte Angebot zu telefonieren, hat sie nicht genutzt: sie befürchtete, dann die „Kontrolle“ über sich zu verlieren.

In den folgenden Stunden und Tagen hat sie immer wieder gefragt, wie lange sie hier festgehalten würde. Sie hat auf diese Frage nie eine konkrete Antwort erhalten.

Alle paar Stunden wurden Frauen aus der Zelle abgeholt bzw. zugeführt. Eine Verständigung mit den anderen Frauen war wegen Sprachschwierigkeiten nur schwer und sehr unzureichend möglich. Sie hatte aber den Eindruck, dass die meisten wegen vermuteter „illegaler Einwanderung“ festgehalten und dann zurückgeschickt wurden. Erst am Abend des 2. Tages hat ihr einer

der Wachleute beim „Hofgang“ (hinter vorgehaltener Hand) angedeutet, dass sie am nächsten Tag zurück fliegen könne.
Gegen 13 Uhr am dritten Tag (nachdem man sie etwa 48 Stunden festgehalten hatte) wurde die junge Frau auf das Rollfeld gebracht und den Flugbegleitern mit den Worten übergeben: „Bitte händigen Sie dieser Frau ihren Reisepass erst nach der Landung aus!“ Erst die Flugbegleiter teilten ihr mit, dass dieser Flug nach Berlin, ihrem gewünschten Ziel, ging.

Zu Hause erfuhr sie, dass ihre Eltern erst in der Zeit, als sie bereits auf dem Rückflug war, vom IJGD über ihre Rückreise informiert wurden. Der IJGD war zu dieser Zeit durch das AA informiert worden.

Die junge Frau hat nach eigenen Angaben einige Wochen gebraucht, das Erlebte zu verarbeiten. Es ging ihr eine ganze Zeit „sehr schlecht“

Für mich, Marius Stark, stellen sich verschiedene Fragen:

- Was sagt die Bundesregierung zu einem solchen Umgang mit Freiwilligen?
- Welche Möglichkeit der direkten und der indirekten Einflussnahme hat die deutsche Botschaft?
- Welche Konsequenzen zieht der Internationale Jugend Gemeinschaftsdienst aus diesem Vorgang?
 


Das israelische Komitee gegen Hauszerstörungen (ICAHD) plant einen Arbeitseinsatz mit Bildungsreise vom 21.-31. Oktober.
Es haben sich schon 20 Aktivisten aus England, Finnland, Deutschland und den USA angemeldet, es können aber auch bis zu 25 werden. Dies ist die letzte Chance der Anmeldung: https://icahd.de/aktivitaten/wiederaufbaucamps
Falls Sie das projekt unterstützen möchten (wir benötigen noch ca. 2000 USD) können Sie für unsere Lehmziegelkampagne spenden: https://icahd.de/2494-2/      Claus Walischewski (ICAHD Deutschland)

2018 Olive Picking, Building and Study Camp

1. Bau eines Gemeinschaftszentrums im Jordantal für 15 Dörfer, die von Vertreibung bedroht sind (3 Tage)

2. Olivenernte mit Rabbi Arik Aschermann (Gründer der Menschenrechtsorganisation Torat Tzedek, früher ‘Rabbis for Human Rights’) (3 Tage)

3. Vier Tage Bethlehem. Ausflüge nach Jerusalem, Hebron, den Negev, Jaffa und Tel Aviv, um palästinensische und israelische Aktivisten/Organisationen kennen zu lernen.

Die Sprache während der Tour ist englisch!
 

4. 9. 2018



Eine kritische Aufarbeitung dieser Ausstellung veröffentlicht der Autor Arn Strohmeyer (Mitte September) als Buch unter dem Titel:

 "Ein klassisches Beispiel für Geschichtsfälschung.
"1948. Die Ausstellung zur Staatsgründung Israels"
ist eine Flucht in Mythen
Eine Gegendokumentation
 

Weglassen, vertuschen und manipulieren
„1948. Die Ausstellung zur Staatsgründung Israels“ ist ein klassischer Fall von Geschichtsfälschung

Arn Strohmeyer

Der israelische Historiker Ilan Pappe schreibt über die offizielle Geschichtsschreibung des Staates Israel, die die Zeit um 1948 behandelt, sie sei geprägt von „einer tief sitzenden Angst vor einer Debatte über die Ereignisse von 1948, da Israels ‚Behandlung‘ der Palästinenser in jener Zeit zwangsläufig beunruhigende Fragen nach der moralischen Legitimität des gesamten zionistischen Projekts aufwerfen würde. Für Israelis ist es daher von entscheidender Bedeutung, einen starken Verleumdungsmechanismus aufrechtzuerhalten, der ihnen nicht nur hilft, die von den Palästinensern in den Friedensverhandlungen gestellten Forderungen abzuwehren, sondern auch – und vor allem – jede eingehende Debatte über den Charakter und die moralischen Grundlagen des Zionismus zu vereiteln.

Die Palästinenser als Opfer israelischer Taten anzuerkennen ist für Israelis in mindestens zweierlei Hinsicht zutiefst beunruhigend. Da eine solche Anerkennung bedeutet, sich dem historischen Unrecht zu stellen, das Israel mit der ethnischen Säuberung Palästinas 1948 begangen hat, stellt sie die Gründungsmythen des Staates Israel in Frage und wirft eine Fülle ethischer Fragen auf, die unausweichliche Folgen für die Zukunft des Staates haben.


Die Palästinenser als Opfer anzuerkennen, ist mit tief verwurzelten Ängsten verknüpft, da es von den Israelis verlangt, ihre Wahrnehmung der ‚Vorgänge‘ von 1948 in Frage zu stellen. Aus Sicht der meisten Israelis - und nach der Darstellung, die die israelische Mainstream- und Populärgeschichtsschreibung immer wieder verbreitet – konnte Israel sich 1948 als unabhängiger Nationalstaat auf einem Teil des Mandatsgebietes Palästina etablieren, weil es den frühen Zionisten gelungen war, ‚ein leeres Land zu besiedeln‘ und ‚die Wüste erblühen zu lassen‘.(…)


Was die Palästinenser verlangen und was für viele von ihnen eine conditio sine qua non wurde, ist, dass man sie als Opfer eines fortdauernden Unrechts anerkennt, das Israel bewusst an ihnen begangen hat. Das zu akzeptieren würde natürlich für israelische Juden ihren eigenen Opferstatus beschädigen. Es hätte politische Auswirkungen auf internationaler Ebene, würde aber auch – was vielleicht weitaus entscheidender wäre – moralische und existenzielle Auswirkungen auf die Psyche israelischer Juden zeitigen: Sie müssten sich eingestehen, dass sie zum Spiegelbild ihres schlimmsten Alptraums geworden sind.“ 


Das ist eine äußerst scharfe Kritik an der zionistischen Geschichtsschreibung. Aber sie bringt das Problem auf den Kern: Weil das Unrecht, das die Zionisten den Palästinensern zugefügt haben, so ungeheuer groß ist, müssen sie ihre eigene Geschichte verdrängen und sich in politisch bewusst geschaffene Mythen flüchten. Die Wahrheit würde das ganze zionistische Projekt in Frage stellen, wie  >>>

 

 

Die Herren Scheinheilig von der israelischen Hasbaraabteilung: DEIN – Demokratie und Information e.V. wird aktiv bei Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsverzerrung. - Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels. - Kann man so hinnehmen wie vieles andere auch. Muss man aber nicht. 2018 feiert Israel seinen 70. Unabhängigkeitstag. Anlass genug, die geschichtliche Wahrheit zurückzuholen. Mit einer fundierten, bundesweit geplanten Ausstellung unter dem Titel 1948. Die Ausstellung zeigt mit historischer Gründlichkeit, was im Mainstream untergeht: wie Israel wirklich entstand. Und entlarvt eine der absurdesten Propaganda-Kampagnen der Neuzeit.  >>>

 

"Die Ausstellung zeigt:

?wie vor 100 Jahren aus Sumpf und Wüste fruchtbares Land wurde?

?welche fanatischen Gegner zu Hass und Zerstörung aufriefen?

?warum der Zionismus entstand?

?wie der junge Staat Israel sich gegen den Angriff der arabischen Staaten wehrte?

?wie die Zeit der Staatsgründung bis heute nachwirkt?

? und noch mehr.?   Quelle


Der Audio Guide zur Ausstellung 1948
verschafft Besuchern inhaltliche Orientierung, indem er einen kurzen Überblick zu jeder Tafeln liefert.  -  hier zu hören  >>>

 

Der Beirat zur Ausstellung 1948 unter anderem:
Alexander Feuerherdt, Publizist und Lektor
Gerd Buurmann, Autor, Schauspieler, Regisseur, Blogger "Tapfer im Nirgendwo"
Henryk M. Broder
Dipl.sc.pol. Leo Sucharewicz, Politologe
​Michaela Engelmeier, Mitglied im SPD-Bundesvorstand, Vizepräsidentin beim Landessportbund NRW
Nathan Gelbart, Rechtsanwalt
Ulrich Sahm, Nahost Korrespondent
Volker Beck

 

Eine kritische Aufarbeitung dieser Ausstellung veröffentlicht der Autor Arn Strohmeyer als Buch unter dem Titel:

 "Ein klassisches Beispiel für Geschichtsfälschung.
"1948. Die Ausstellung zur Staatsgründung Israels"
ist eine Flucht in Mythen
Eine Gegendokumentation


Diese Gegendokumentation kommt Mitte September,  im Gabriele Schäfer Verlag Herne heraus.

 


Frühere  Tage finden sie im chronologischen Archiv >>>
 

 

 

 

 

 

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