DAS PALÄSTINA PORTAL

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Medienbericht - USA wollen offenbar Millionen Palästinensern Flüchtlingsstatus entziehen - Nach der umstrittenen Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt gehen die USA einen weiteren zentralen Streitpunkt zwischen Israel und den Palästinensern an: die palästinensischen Flüchtlinge.

"Das Mandat des (Palästinenserhilfswerkes der UN) UNRWA hat die Flüchtlingskrise verstetigt und verschärft und muss geändert werden, damit das palästinensische Volk sein volles Potenzial entfalten kann", sagte ein Vertreter der US-Regierung am Montag.

Nach einem Bericht des US-Magazins "Foreign Policy" hat der Nahost-Gesandte Jared Kushner Jordanien aufgefordert, den dort registrierten mehr als zwei Millionen Palästinensern den Flüchtlingsstatus zu entziehen. Damit müsse UNRWA dort nicht mehr tätig werden.


Palästinenser empört
- Vertreter der Palästinenser reagierten empört. "Die USA haben keine Rechtshoheit, UNRWA aufzulösen oder palästinensischen Flüchtlingen ihren Status abzuerkennen", sagte die Politikerin Hanan Aschrawi. Kushner wolle offenbar die Verantwortung für die Flüchtlinge an die Staaten abschieben, in denen sie lebten - "um jegliche Chance, das Recht auf Rückkehr umzusetzen, zu beseitigen".

Als Folge des Unabhängigkeitskrieges 1948 und des Sechstagekrieges 1967 gibt es nach Angaben von UNRWA in den Palästinensergebieten sowie in Israels Nachbarländern mehr als fünf Millionen registrierte Flüchtlinge und deren Nachkommen. Sie sollen nach dem Willen Israels kein Recht auf Rückkehr nach Israel erhalten. Die Palästinenser beharren offiziell auf einem Rückkehrrecht nach Israel, was die Juden dort absehbar zur Minderheit machen würde.  >>>

 

 



"Friedensplaner" Kushner will Palästinenser-Hilfswerk an die Substanz gehen - 06. August 2018 – Thomas Pany - Die UNRWA sei "zu korrupt". Palästinenser-Vertreter fürchten, dass damit das Thema der Flüchtlingsrückkehr abgeschafft wird

Der große Friedensplan im Nahen Osten ist das große Geheimnis der Trump-Regierung. Zwar tauchen immer wieder mal sogenannte Leaks in Medienberichten auf, die wurden jedoch alsbald dementiert. Nichts ist spruchreif, was mit dem Plan zu tun hat.

Feststeht, dass Trumps Schwiegersohn Jared Kushner federführend für das Projekt verantwortlich ist, und erwartet wird allgemein, dass Israel durch den Plan begünstigt wird. Der Annahme würden US-Vertreter aber mit wahrscheinlich Bestimmtheit entgegentreten.

Dass kürzlich der saudische-arabische König Salman deutliche "Garantien für die Palästinenser" geäußert hat, ist Indiz dafür, dass die Annäherung der Positionen der USA, Israels und Saudi-Arabiens von Wahrnehmungen oder Sorgen begleitet wird, dass das Konzept für einen großen Nahostfriedenplan eine ziemliche Schlagseite haben könnte.

Einseitigkeit - Die Annahme, dass die USA und Israel durch die Unterstützung vor allem Saudi-Arabiens, aber auch anderer Golfstaaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, neue Realitäten zum Nachteil der Palästinenser schaffen könnten, sorgte im Zusammenhang mit der US-Erklärung von Jerusalem als Hauptstadt Israels für Beunruhigung in Kreisen, die den Palästinensern nahestehen. Dass der Akt von Einseitigkeit geprägt war, fiel allerdings einer größeren Öffentlichkeit auf.

Die amerikanische Publikation Foreign Policy veröffentlichte zum Wochenende Ausschnitte aus E-Mails von Jared Kushner, welche die Schlagseite der US-Administration zuungunsten von Palästinenservertretungen bestätigen.  >>>

 

 


USA wollen Palästinensern Flüchtlingsstatus nehmen - Einem Bericht zufolge hat ein US-Vertreter Jordanien aufgefordert, mehr als zwei Millionen Palästinensern den Flüchtlingsstatus zu entziehen. - 6.08.2018 - Tel Aviv. Nach der umstrittenen Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt gehen die USA einen weiteren zentralen Streitpunkt zwischen Israel und den Palästinensern an: die palästinensischen Flüchtlinge. „Das Mandat des (Palästinenserhilfswerkes der UN) UNRWA hat die Flüchtlingskrise verstetigt und verschärft und muss geändert werden, damit das palästinensische Volk sein volles Potenzial entfalten kann“, sagte ein Vertreter der US-Regierung am Montag.  >>>
 


 

Israels Politik in Gaza ist genozidal  - Haidar Eid - 3.08.2018 - Die Konvention über Völkermord von 1948 stellt eindeutig klar, dass ein Beispiel für Völkermord "die vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen mit dem Ziel der physischen Zerstörung eines ganzen Volkes oder eines seinerTeile", ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies schnell geschieht oder in Zeitlupentempo. Und genau das hat Israel seit der Verhängung der Blockade und den folgenden Massakern mit Gaza gemacht hat, mit mehr als 4000 Toten in drei aufeinanderfolgenden genozidalen Kriegen.

Palästinenser in Gaza leben unter einer andauernden, illegalen, lähmenden israelischen Belagerung, die alle Lebensbereiche zerstört hat, und die den früheren UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte Richard Falk dazu veranlaßt hat, sie als "Vorspiel zu einem Genozid" zu beschreiben. 2009 befand die UN-Fact Finding Mission zum Gazakonflikt, dass Israel schuldig ist, "Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit" begangen zu haben, wie das auch größere internationale Menschenrechts-Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch fanden.

Der Goldstone-Report kommt zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass Israels Krieg gegen Gaza "geplant war, um eine zivile Bevölkerung zu bestrafen, zu demütigen und zu terrorisieren, seine lokale wirtschaftliche Kapazität zu arbeiten und sich selbst zu versorgen, zu schwächen und ihr ein ständig wachsendes Gefühl der Abhängigkeit und Vulnerabilität aufzuzwingen".

Das gleiche Szenario wurde 2012 wiederholt, und ein noch schlimmeres 2014, nur weil Israel erlebt, dass es weiterhin mit voller Straflosigkeit Kriegsverbrechen verüben kann. Und letzte Woche hat Israel beschlossen, die Blockade durch die Schließung des einzigen Grenzübergangs für Handel zu verschärfen und sogar seine Angriffe auf friedliche Demonstranten zu steigern, die die Umsetzung der UN-Resolutionen und ein Ende der tödlichen, hermetischen Belagerung forderten. Bei ihrem Besuch in Gaza beschreibt Professor Sara Roy, eine Expertin für Gaza, den Gazastreifen als "zerrissen, zerschrammt, das Leben seiner Menschen zerstört. Gaza geht unter der Last der ständigen Zerstörung zugrunde, es ist nicht in der Lage normal zu funktionieren"... Professor Roy kommt zu dem Schluss, dass "der Niedergang und die Behinderung der Wirtschaft und der Gesellschaft von Gaza beabsichtigt war, das Ergebnis der Staatspolitik (Israels) – bewußt geplant, durchgeführt und aufgezwungen... Und so wie Gazas Zusammenbruch absichtlich organisiert worden ist, so verhindern auch die Behinderungen seine Erholung." Zusätzlich zu den täglichen Angriffen und Luftschlägen Israels leiden die Gazaner auch noch durch die Kontaminaton von Wasser, Luft und Boden, seit das Abwassersystem wegen der Stromkürzungen infolge Treibstoffmangels für die größeren Generatoren nicht mehr arbeiten kann. Krankheiten infolge von Verletzungen durch international verbotene Butterfly-Munition und andere illegale israelische Waffen können ebenso wie die infolge der Kontamination des Wassers wegen der Blockade nicht behandelt werden. Zusätzlich zum Verbot von Baumaterial verhindert Israel den Import von Glühbirnen, Kerzen, Streichhölzern, Büchern, Kühlschränken, Schuhen, Kleidung, Matratzen, Leintüchern, Bettdecken, Tee, Kaffee, Würsten, Mehl, Kühen, Pasta, Zigaretten, Brennstoff, Bleistiften, Kugelschreibern, Papier etc. In Gaza fragen sich die Menschen, ob die derzeitige israelische Regierng, die faschistischste in der Geschichte des Landes, nicht auch noch über ein Verbot von Sauerstoff diskutieren könnte! Dazu kommen die Strafmaßnahmen durch die PA und die drastischen von der UNRWA übernommenen Einschnitte, ganz zu schweigen von der ständigen Schließung des Grenzübergangs von Rafah, dem einzigen Tor  (exit) in die Welt draußen, was zu einer der höchsten Arbeitslosenraten und Armut auf der Erde führt.

Die Gazaner sind jetzt in der Tat zu der Schlußfolgerung gekommen, dass Israel beabsichtigt den Gazastreifen zu zerstören, weil staatliche Organe und Führer lieber reden und absolut nichts tun. Die unverfrorene Weigerung Israels mit der Entscheidung der internationalen Gemeinschaft den Gazastreifen wieder aufzubauen zu kooperieren, wofür in Sharm El-Sheikh mehrere Milliarden Dollar zugesagt wurden, sollte nicht hingenommen werden. Israels Angriffe haben viele öffentliche Gebäude  >>>
 


Nationalitätengesetz :  Israels Justizministerin warnt vor „Krieg der Autoritäten“ - 6. 8. 2018 - Die iraelische Justizministerin Ajelet Schaked unterstützt das Nationalitätengesetz.

In drei Petitionen wird das Oberste Gericht in Israel dazu aufgefordert, das Nationalitätengesetz zu kippen. Die Justizministerin Schaked warnt davor. Das Gesetz enthalte ohnehin „nichts Revolutionäres“.

Israels Justizministerin Ajelet Schaked warnt das oberste Gericht des Landes vor einem Stopp für das umstrittene Nationalitätengesetz. „Ein solcher Schritt wäre ein Erdbeben, ein Krieg zwischen den Autoritäten“, sagte sie laut Bericht der Zeitung „Haaretz“ in einem Interview mit dem Armeeradio.

Den Richtern des obersten Gerichts komme es zu, Gesetze in Übereinstimmung mit den Grundgesetzen auszulegen. Deren Definition und Festlegung sei aber Aufgabe des Parlaments als verfassungsgebender Versammlung. - Die Frage, ob das oberste Gericht Grundgesetze kippen kann, gilt laut „Haaretz“ als ungeklärt.

Das Gericht habe über die Jahre den demokratischen Werten ein großes Gewicht zukommen lassen; in manchen Fällen auf Kosten der nationalen Werte, so Schaked weiter. Das Nationalitätengesetz enthalte „nichts Revolutionäres“, sondern die Werte, auf denen der Staat Israel gegründet sei und über die Konsens bestehe. >>>

 


Schlomo Sand - Warum die plötzliche Aufregung über Rassismus - 06. August 2018 - Die Lösung, die nunmehr am Horizont sichtbar wird, läuft darauf hinaus, das in den besetzten Gebieten schon seit fünfzig Jahren eingeführte Apartheidsregime auszuweiten und auf den gesamten Staat Israel anzuwenden.

Ich verfolge die Reaktionen der Öffentlichkeit auf das neue Nationalstaat-Gesetz und habe das Gefühl als würde ich etwas übersehen. Ich versuche, zu verstehen, aber es will mir nicht so recht gelingen. Der Aufschrei von Journalisten, Essayisten, Juristen und Persönlichkeiten aus dem Literaturleben, dass dies ein rassistisches Gesetz sei, das den Geist des traditionellen Zionismus verletzt, scheint ehrlich und echt zu sein. Aber nachdem die Regelung beseitigt war, durch die die Einrichtung getrennter Kommunen nur für Juden ausdrücklich verfassungsrechtliche Legitimität erhalten sollte, scheint es mir, dass keines der anderen Elemente des Gesetzes, einschließlich des Geruchs nach Arroganz, der durch die Wortwahl hervorgerufen wird, in signifikanter Weise vom überlieferten Mainstream-Zionismus abweicht.

Hat sich irgendeiner der Leute, die gegen das Gesetz protestieren, gefragt, ob das zionistische Unternehmen ohne eine ethnozentrische Politik, die bei Journalisten und der Allgemeinheit als Rassismus bekannt ist, überhaupt durchführbar gewesen wäre? Anders ausgedrückt, hätten die führenden zionistischen Persönlichkeiten nicht vom frühen 20. Jahrhundert an dafür gesorgt, dass die Siedlungen rein jüdisch waren, und hätten sie nicht versucht sicherzustellen, dass die einheimische arabische Bevölkerung an den Plänen, „die Wüste zum Blühen zu bringen“ nicht beteilige wurde, hätte dann die Infrastruktur zum Aufbau einer ausschließlich jüdischen Gesellschaft jemals entstehen können?

Im Jahr 1917, als Lord Balfour seinen berühmten Brief an Lord Rothschild sandte, lebten 700.000 Araber und nicht einmal 70.000 Juden in Palästina, und etwa die Hälfte der Juden waren ultra-orthodoxe Anti-Zionisten. Eine aufgeschlossene nationale Politik, die eine Integration der einheimischen Bevölkerung in das Projekt der „Wiedergewinnung des Landes“ angestrebt hätte, hätte das zionistische Projekt schon in den Kinderschuhen ermordet. Deshalb, und vielleicht nicht zufällig, war Arthur Ruppin, jener talentierte Vater der jüdischen Besiedlung, jener feinsinnige Intellektuelle, der zeitweise der Brit-Shalom-Bewegung angehörte, ein offen rassistischer Denker.

Selbst die linksgerichtete Hashomer-Hatzair-Bewegung, die an dem Slogan von der „Bruderschaft der Nationen“ festhielt und ziemlich lange die Idee eines binationalen Staates befürwortete (natürlich unter der Bedingung einer jüdischen Mehrheit), wäre nicht bereit gewesen, Einheimische in ihre Kibbutzim aufzunehmen. Ihre Mitglieder wussten, ebenso wie die übrige zionistische Linke, sehr genau, wie sie sich zu verhalten hatten, und wir müssen zugeben, dass sie recht   >>>


 


Quelle Facebook - um die Bilder zu vergrößern auf das Bild oben klicken
 

6. 8. 2018

 Ein Bild von Sliman Mansour, " eine Familie ohne Schatten "
2018, Holzkohle und Acryl auf Leinwand, 115 x 140 Cm
Teil der Ausstellung "# Jerusalem 51 Jahre #Beruf "



 

Sliman Mansour | The Palestine Poster Project Archives  >>>
 


„Als Sohn dieses Landes bin ich hier nichts mehr wert“ -  Gil Yaron  - In Tel Aviv machen die Drusen mobil. Zu Tausenden demonstrieren Angehörige der arabischen Minderheit gegen ein neues Gesetz, das das Land als jüdischen Nationalstaat definiert. Die Israel eng verbundenen Drusen sehen sich ins Abseits geschoben.

Drusen gelten als besonders loyal zu Israel, bekleiden Spitzenposten in der Armee. Durch das neue Nationalstaatengesetz fühlen sie sich als Bürger zweiter Klasse. Nun protestieren sie – als Speerspitze einer breiten Demokratie-Bewegung.

Maja Aschkenasi ist eigentlich keine politische Aktivistin. Aber am Samstag setzte sich die 46 Jahre alte Archivarin in ihr Auto und fuhr zwei Stunden lang nach Tel Aviv, um zu demonstrieren. „Was in Israel geschieht, macht mir Angst. Mein Vater hat den Holocaust überlebt. Und der begann damit, dass man kleine Gruppen ausgrenzte. Das darf bei uns nicht passieren. Keiner darf mehr stillhalten“, sagt die Mutter von zwei Kindern.

Aschkenasi ist nicht allein. In Israel gärt es. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen demonstrierten mehr als 100.000 Menschen, Ende Juli hatte die homosexuelle Gemeinschaft Proteste organisiert. Am Samstagabend strömten nun viele Tausend Menschen zur Demo am Rabin-Platz in Tel Aviv, die einen breiten Querschnitt der Bevölkerung repräsentierten.

In Sprechchören riefen sie „Gleichheit! Gleichheit!“ Mit dabei waren Bürgermeister, Fernsehstars, Ex-Generalstabchefs und vier ehemalige Chefs des Inlandgeheimdienstes und des Auslandsgeheimdienstes Mossad. Fast schien es, als demonstriere Israel gegen sich selbst.  >>>

 


Die Palästinensisch christliche Allianz für Frieden verurteilt Israels letztes Apartheid Jüdisch National Staats-Gesetz
- Richard Falk, PCAP – Palestinian Christian Alliance for Peace -  26.7.18

Israel hat sich immer selbst als der Staat des jüdischen Volkes verstanden und seine kürzliche Adoption des jüdisch nationalistischen-Staatsgesetzes ist einfach eine Erklärung an die Welt über seine historische Verpflichtung, ideologisch und programmatisch gegenüber der jüdischen Vormacht. Viele Kritiker von Israels 51jähriger Besatzung von palästinensischem Ost-Jerusalem, der Westbank, des Gazastreifens und der syrischen Golanhöhen haben zu Israels Besatzung dieser Gebiete als eines Apartheids-Systems beigetragen. Doch einige dieser Kritiker, wie Präsident Jimmy Carter, wiesen die Anwendung des selben Ausdrucks zurück, um Israels Beziehungen zu den 20% palästinensischer arabischer Minderheit zu beschreiben, die Israels Bürgerschaft innerhalb Israels Grenzen von 1948/49 halten. Nach dem Durchlauf des neuen israelischen Gesetzes, müssen solche Kritiker ihre Augen für die historische Realität von Israel seit seiner Errichtung im Jahr 1948 öffnen, und den tiefen Rassismus erkennen, dem sein Staat und seine Gesellschaft unterworfen ist.

Die Enteignung Palästinas und die ethnische Säuberung Palästinas in den frühen Jahren von Israels Existenz waren traumatisch das Recht (1950) über den Besitz Abwesender. Dies hatte Armut und Ghettoisierung der palästinensischen Bürger von Israel zur Folge. Mehr als 60 Gesetze hatten dies direkt oder indirekt zur Folge und versicherten, dass sie in jeder Hinsicht weit hinter den Israelischen Juden blieben, einschließlich ihres Zugangs zum Rechtssystems, zu den Privilegien der Bürger, dem Einkommen, Arbeitsplätze, der Verteilung an Ressourcen, sozialer Hilfe, Zugang zu Land, zu Bildung und Gesundheit und politischer Teilnahme. Die israelische B B Besatzung 1967 von Ostjerusalem, der Ost-Jerusalem, Gaza und den Golanhöhen und die extreme Form von Apartheid, wie sie dort praktiziert wurde, sind eine Erweiterung der Siedlerpraxis, die Israel geschaffen hat.

Was neu ist, ist, dass Israel sich jetzt durch die Vorherrschaft über den Rassismus des rechten Flügels ermutigt fühlt, über die Xenophobie und über den Islamismus, besonders in den der US und der westlichen Gesellschaften im Allgemeinen. Man hat nicht länger das Gefühl, man müsse den eigenen Rassismus verbergen. Das Liebesfest der Extremisten des rechten Flügels bei der jährlichen Konferenz der Vereinten Christen für Israel in Washington,DC ist emblematisch bei der Annäherung des Zionismus mit antidemokratischen Kräften im Westen. Dankbar sprechen sich andere im Westen eindeutiger gegen Rassismus und Diskriminierung in all seinen Formen aus. Und die Solidaritätsbewegung mit den Palästinensern wächst weltweit, einschließlich den US und Europa.

Wir rufen alle Menschen mit Gewissen auf, die israelische Apartheid unverfroren zu verurteilen und auf den Ruf für Boykott, Divestment und Sanktionen (BDS) in Solidarität mit den Palästinensern den gewaltfreien Kampf für Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit zu kämpfen, besonders als eine im Glauben gegründete Gruppe rufen wir andere Leute im Glauben auf, einschließlich unserer evangelischen Brüdern und Schwestern, um Israels intensivierende Apartheid heraus zu fordern. Für christliche Gruppen, dass sie still bleiben mögen über die Auswirkung von Israels jüdischem National-Staat-Gesetz und allen anderen israelischen Menschenrechtsverletzungen, die im Widerspruch zu biblischen Aufträgen, Recht zu tun, stehen.          Quelle    (dt. Ellen Rohlfs)
 


Nationalitätsgesetz in Israel  - Protest gegen eine Spaltung der Gesellschaft - 04.08.2018 - In Israel sorgt das kürzlich verabschiedete Nationalitätsgesetz weiter für Protest. Zehntausende demonstrierten in Tel Aviv gegen die Festlegung auf Israel als jüdischen Nationalstaat. Dies sei diskriminierend.

Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv gegen das Nationalitätsgesetz protestiert. Das im Juli verabschiedete Gesetz verankert Israels Status als jüdischen Nationalstaat. Minderheiten, aber auch jüdische Israelis sehen dies als eine Diskriminierung an.

Teilnehmer schwenkten auf dem zentralen Rabin-Platz israelische Fahnen und die fünffarbige Flagge der Drusen. Sie hielten Schilder hoch, auf denen in Hebräisch, Englisch und Arabisch Sprüche standen wie "Wir alle sind Brüder. Wir alle sind gleich" oder "Gerechtigkeit für alle".

Der frühere Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Tamir Pardo, bezeichnete die Verabschiedung des Gesetzes als "Ungerechtigkeit gegenüber 20 Prozent der israelischen Bevölkerung."

Das Gesetz legt unter anderem fest, dass der Bau jüdischer Gemeinden in Israel besonders gefördert werden soll. Hebräisch wird zur offiziellen Landessprache erklärt, während Arabisch, das bisher zweite Amtssprache war, nur noch einen "Sonderstatus" erhält. Tausende Israelis protestierten in Tel Aviv bereits bei der "größten Arabischstunde der Welt" gegen die Herabstufung des Status' der arabischen Sprache.  >>>

 


frühere  TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

   

 

 

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5. 8. 2018



"Bürger zweiter Klasse" – Protest gegen Israels Nationalitätsgesetz
Das im Juli verabschiedete Nationalitätsgesetz bekräftigt Israels Status als jüdischer Nationalstaat – doch was ist mit Bürgern anderer Glaubensrichtungen? Minderheiten, aber auch viele jüdische Israelis empfinden den Inhalt als diskriminierend. Am Samstag demonstrierten in Tel Aviv Zehntausende gegen das Gesetz, das Forum der drusischen Armeeoffiziere hatte zu dem Protest aufgerufen.

Tamir Pardo, früherer Chef des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, bezeichnete die Verabschiedung des Gesetzes als "Ungerechtigkeit gegenüber 20 Prozent der israelischen Bevölkerung. (...) Es geht nicht darum, welche Partei man wählt. Das ist eine Frage der Werte", zitierte ihn die "Times of Israel". >>>

 

 

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4. 8. 2018

 

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??? Die evangelische Wochenzeitung "Die Kirche" hat eine Karikatur zum umstrittenen Nationalstaatgesetz in Israel veröffentlicht. Der Berliner Landesbischof Markus Dröge nennt diese "vollkommen inakzeptabel". ???  >>>

 

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2. 8. 2018

 

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