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Siedler heißen Elor Azaria am Tatort willkommen
- Azaria wurde des Totschlags für schuldig befunden und erhielt eine 18-monatige Haftstrafe für die Ermordung von Al-Sharif im März 2016. - 4.  7. 2018 

 Israelische Soldaten und Siedler applaudierten und jubelten gestern, als der Soldat Elor Azaria den Ort, an dem er einen unbeweglichen palästinensischen Mann erschoss und tötete, der vor zwei Jahren in Hebron auf dem Boden lag und verletzt wurde, erneut aufsuchte.

Der Politiker und extremistische Siedler Baruch Marzel war einer derjenigen, die Azaria in der Tel Rumeida Straße willkommen hießen, wo Azaria den 21-jährigen Palästinenser Abdel Fattah Al-Sharif erschossen hat. Der Vorfall wurde von der israelischen Menschenrechts-NGO B'Tselem aufgenommen und veröffentlicht.

Azaria wurde des Totschlags für schuldig befunden und erhielt eine 18-monatige Haftstrafe für die Ermordung von Al-Sharif im März 2016. Weniger als einen Monat nach seiner Verurteilung reduzierte der israelische Stabschef Gadi Eisenkot die Strafe auf 14 Monate.

In seiner Verurteilung erhielt er ein milderes Urteil als ein palästinensisches Kind, das für schuldig befunden worden war, Steine geworfen zu haben.      Quelle    Übersetzt mit DeepL

 

 

Israel seeks to muzzle witnesses of its crimes - Tamara Nassar Rights - 4 July 2018 - Israel is trying to silence people who witness its atrocities.

The Knesset, Israel’s parliament, is considering a bill that would criminalize filming or recording Israeli soldiers and publishing the content.

The law calls for a five-year prison sentence for those who film “to harm the morale of Israel’s soldiers or its inhabitants,” and a 10-year prison sentence for those who film to “harm the security of the state.”

The group Reporters Without Borders questioned the basis on which Israeli morale or national security would be determined.

“In a country in which much of the political class already accuses the media and NGOs [nongovernmental organizations] of anti-patriotism or treason, isn’t there a danger that such a provision would prevent the dissemination of video footage simply because it wasn’t very flattering?” Reporters Without Borders stated.

“We urge parliamentarians not to pass this bill, which would result in journalists settling for content provided by the Israeli army and for propaganda videos to avoid going to prison.”

Israeli army medic Elor Azarya was caught on video shooting an incapacitated Palestinian, Abd al-Fattah Yusri al-Sharif, in the occupied West Bank city of Hebron during 2016.

Azarya was released from prison in May this year after serving nine months for the point-blank execution.

On Tuesday, Azarya returned to the site of the shooting to a hero’s welcome from Israelis living in a nearby settlement.

Azarya was greeted by the cheering, “Elor Azarya, I wanted you to know how many people love you in Hebron,” according to Israeli newspaper Haaretz.  >>>

 

 

DAS IST ISRAEL
VIDEO - Eine Mörder kehrt an seinen Tatort zurück und wird als Held gefeiert.
 


 

Dokumentation - Exekution eines verwundeten Palästinensers. Elor Azaria, der Mörder von Abd al-Fatah al-Sharif  >>>
 


Ein junger Palästinenser, der am Dienstag während der Proteste entlang der Grenze am Gazastreifen als Protestsymbol eine türkische Flagge schwenkte, ist von israelischen Soldaten grundlos niedergeschossen worden, wie Anadolu-Korrespondenten von der Szene berichteten.

Trotz seiner Verletzung hielt der Palästinenser die türkische Flagge fest in seiner Hand – so lange bis die Sanitäter erste Hilfe leisten konnten. Der Mann soll einen Schuss in den Fuß abbekommen haben – Lebensgefahr bestehe keine.

Während der Proteste im Gazastreifen haben viele junge Palästinenser immer wieder türkische Fahnen geschwenkt und mit Bildern von Präsident Recep Tayyip Erdoğan demonstriert – den viele im Nahen Osten als Eiferer für die Befreiung und Unabhängigkeit Palästinas verehren.

Die Aggression Israels gegen zivile Demonstranten ereignete sich zeitgleich zu den wieder aufbrausenden Protesten im Gazastreifen. Hunderte sollen sich dafür versammelt haben. Die Proteste dauern nun  >>>


 


 

'Das ist Apartheid, es gibt kein besseres Wort dafür': Aufrufe zum Boykott mehren sich unter Mainstream-Israelis  - Allison Deger - 3. 7.2018  - Ein prominenter israelischer Wissenschaftler und eine Übersetzerin haben gemeinsam einen Leitartikel für den Guardian von letzter Woche geschrieben, in dem sie die internationale Gemeinschaft aufrufen für die Palästinenser zu intervenieren, bevor die Zeit dafür ausläuft. Die beiden, der Vizepräsident der israelischen Akademie für Natur- und Geisteswissenschaften David Harel, und die Übersetzerin Ilana Hammerman haben eine Anziehungskraft nicht nur aufgrund dessen, was sie schreiben, sondern was sie sind: sie sind keine am Rand stehenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, sie sind keine Boykott- bzw. BDS-Aktivisten, und sie sind keine anti-Zionisten. Sie sind etablierte Experten mit einem Mainstream-Werdegang und renommiert in Kunst- und Wissenschafts-Kreisen. Und sie fürchten: "Der Staat Israel steht vor einer katastrophalen Situation, die alarmierend bald zu einem extensiven Blutvergießen führen kann."

 Aus ihrem Leitartikel: "Wir vertreten eine Gruppe intellektueller und kulturschaffender Persönlichkeiten aus der Mitte der israelischen Gesellschaft, von denen einige auf ihrem Gebiet weltbekannt sind. Wir sind patriotische israelische Bürger, die ihr Land lieben und unermüdlich ihren Beitrag zur israelischen Wissenschaft und Kultur leisten, auch weltweit. Wir beabsichtigen hierzubleiben und weiterhin unseren Beitrag zu leisten, aber wir sind über die Situation entsetzt und fürchten zutiefst um unser Leben und das unserer Nachkommen und für das Leben von 13 Millionen Juden und Araber, die hier leben und kein anderes Heimatland haben."

Sogar die palästinensische Regierung hat die Geschichte aufgegriffen und den Leitartikel auf die Facebookseite der PLO mit diesem Auszug, der den Artikel abschließt, gepostet: "... wenn in diesem Teil der Welt nicht sehr bald Frieden geschaffen wird, einem Gebiet, das zu einer Zeitbombe von nationalen und religiösen Spannungen geworden ist, wird es keine Zukunft und kein Leben für uns oder die Palästinenser geben."

Harel und Hammerman behaupten, dass die Missstände (abuses) der Besatzung aufgrund (von Entscheidungen) israelischer Gerichte mehr oder weniger legal sind. Die Zeit Israel zu retten ist für die Israelis vorbei. Sie erklären im Guardian, dass es die internationale Gemeinschaft ist, die zugunsten der Palästinenser eingreifen muss, um die Zukunft sowohl für die Israelis als auch die Palästinenser zu sichern.

In einem späteren Interview mit dem Green Planet Monitor geht Harel näher auf das ein, was er und Hammerman mit einer internationalen Intervention meinten, und sie haben sich ganz klar ausgedrückt: "Das ist Apartheid, es gibt kein besseres Wort dafür", sagte Harel. Er wünscht Boykott. Er wünscht strategische und begrenzte Kampagnen. Mit Blick auf die jüngste Absage eines freundlichen Fußballspiels zwischen Argentinien und Israel sagte Harel dem Monitor: "Die Wirkung der Absage, die relativ kleine Angelegenheit eines Fußballspiels, war nicht zu glauben."

Harel argumentiert, dass, wenn die Israelis dazu gebracht werden können eine gewisse Bestrafung zu spüren, können sie verstehen, dass die Besatzung ein Problem ist, und eines, das sie teuer zu stehen kommen wird. Bereits jetzt, sagt er, gebe es nichts (mehr) in der derzeitigen Trump-Netanyahu-Landschaft, das anzeigt, dass Israel seinen Kurs ändern muss. Er führte aus, dass "sorgfältiger Druck" (careful pressure) israelische Bürger und die Regierung dazu bringen wird, die Angelegenheit "neu zu überdenken".

"Ich habe immer gesagt, (allerdings) nur halb im Scherz, dass, wenn die USA ihre finanzielle Unterstützung für Israel um sagen wir 30 (%) kürzen würde, das würde etwas bewirken, es würde die Bürger in Israel dazu bringen zu denken: 'Hey, was ist hier los? Machen wir etwas falsch?'...

Denn gerade jetzt, wo alles gut geht, wir haben Fußballspiele, Fernsehen, Backwettbewerbe, und unsere Kultur und Wissenschaften geben der Wirtschaft Schwung, und die Amerikaner geben uns das Geld, das wir brauchen, wir haben eine große, starke Armee, weshalb soll dann ein durchschnittlicher Israeli  spüren, dass hier etwas falsch läuft?

Die meisten Israel wissen gar nicht, was in der Westbank geschieht."

Während der Plan nach etwas ganz Schrecklichem klingt wie der BDS-Bewegung, sieht Harel seinen Aufruf als allein stehend. Aber abgesehen vom Ansehen dessen, der diesen Aufruf macht – eine Mainstream-Persönlichkeit in diesem Fall - , ist es nicht ganz klar, wie sich Harels Aktivismus von dem führenden palästinensischen Kritiker und Boykottaktivisten Omar Barghouti unterscheidet.

Als er ganz offen zur Aufgabe der Zwei-Staaten-Lösung und die Unterstützung eines einzigen demokratischen Staates für Israelis und Palästinenser, die von der Linken am häufigsten zitierte Lösung gefragt wurde, die aber von den Fraktionen der Mitte verspottet oder ignoriert wird, wärmte sich Harel für diese Idee. Gleichzeitig warnte er, dass die Israelis dagegen sind in einer Art bi-nationalem Staat zu leben, aber die Idee (Meinung) ist ein "Ich bin nicht total dagegen", sagte er.

"Meine Antwort ist, wenn dies eine machbare Lösung ist und man eine israelische Regierung und eine palästinensische Führerschicht findet, die einer solchen Lösung zustimmt, schön. Ich bin bereit in Kanada mit englisch und französisch sprechenden Menschen zusammen zu leben. Es ist natürlich nicht dasselbe, aber wenn es eine utopische Möglichkeit für dieses ganze Gebiet gibt, einschließlich der Westbank, Gaza und den Golan Höhen, in einem Land zu sein, einem Staat, eine Regierung und all die Menschen, die da leben, gleichberechtigte Bürger sind, mit den gleichen Stimmrechten, finde ich das okay."              Quelle        Übersetzung: K. Nebauer

(Anmerkung: vergisst Harel, dass die Golan Höhen seit 1967 von Israel besetzt, aber syrisches Gebiet sind?)
 


EU-Investitionsplan für Drittländer fördert wirtschaftliche Entwicklung in Palästina - 04. 07.2018 - Die EU hat heute (Dienstag) in Palästina den EU-Investitionsplan für Drittländer gestartet und stellt erste 23,5 Mio. Euro für Investitionen zur Stärkung der Wirtschaft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bereit, so die EU-Kommission in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung im Westjordanland und im Gazastreifen ist ein Schlüsselfaktor, um Stabilität und Perspektiven für die palästinensische Bevölkerung zu schaffen. Der EU-Investitionsplan für Drittländer wurde im September 2017 lanciert, um die Investitionen in den Partnerländern der EU in Afrika und in der Europäischen Nachbarschaft anzukurbeln.

In Palästina bremsen Herausforderungen wie Einschränkungen des Waren- und Personenverkehrs, eine wachsende Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, hohe Arbeitslosigkeit, politische Instabilität und ein steigender Energiebedarf die wirtschaftliche Entwicklung und schrecken ausländische Investoren ab.

Über den EU-Investitionsplan für Drittländer sollen ein effizienter Energieverbrauch sowie eine erschwingliche und zuverlässige Energieerzeugung in Palästina gewährleistet werden. Außerdem sollen kleinste, kleine und mittlere Unternehmen mit Beratungsleistungen und einem verbesserten Angebot an Finanzdienstleistungen unterstützt werden.

Die Entscheidung wurde heute auf einer EIP-Einführungsveranstaltung in Ramallah bekannt gegeben.  >>>

 


Saudi-Arabien hat Israel verurteilt - Heftige Kritik an Haltung Israels gegen Palästinenser. - 03.07.2018 - Der Botschafter Saudi-Arabiens bei den Vereinten Nationen, Abdulaziz al-Vasil hat in seiner Rede vor der UN-Menschenrechtskommission gesagt, Israel habe unverhältnismäßige Gewalt gegen Zivilisten im West-Jordanland und in Gaza angewendet. Der Botschafter Saudi-Arabiens kritisierte die Politik der Massenbestrafung der Zivilisten in Gaza.

Die Blockade in Gaza sei rechtswidrig und ohne Moral. Die Politiken Israels führten zu sozialen, wirtschaftlichen und humanitären Krisen in der Region. Die Lösung der Palästina-Frage   >>>

 


Interview mit dem palästinensischen Menschenrechtler Mahmud Abu Rahma - Druck auf alle Beteiligten ausüben - Die Proteste am Gaza-Grenzzaun halten seit Wochen an und nur wenig deutet auf eine Entspannung der Lage hin. Über die politischen Perspektiven für Gaza sprach Inge Günther mit Mahmud Abu Rahma, Koordinator für internationale Beziehungen der Menschenrechtsorganisation "Al Mezan".

Was sollte vorrangig getan werden, um die Lage in Gaza zu entspannen?
- Mahmud Abu Rahma: Eine Forderung der Demonstranten lautet, die Abriegelung und Belagerung des Gazastreifens zu beenden. Es gibt keinen Beleg, dass sie zu Israels Sicherheit beiträgt. Israel hatte doch immer das Recht, die Güter zu durchleuchten und jede Person zu kontrollieren, die rein- und rauskommt. Die Blockade hat Gaza in eine gefährliche Situation manövriert. 69 Prozent der Bevölkerung dort sind im Alter unter 29 Jahren. Sie sind in drei Kriegen, Elend und Armut groß geworden. 60 Prozent von ihnen sind arbeitslos. Es hat schon eine Menge Initiativen gegeben, mittels humanitärer Hilfe die Situation zu verbessern. Aber sie sind allesamt gescheitert, weil die Abriegelungspolitik keine effektiven Maßnahmen ermöglicht. Sie ist sogar kontraproduktiv, weil sie die Leute extremistischer macht.

Die meisten der Jungen waren niemals außerhalb Gazas…
- Abu Rahma: Ja, sie sagen, wir existieren, aber wir haben kein Leben, keine Perspektiven, keine Hoffnung. Was aus ihnen wird, dürfte weder der palästinensischen Gesellschaft gut bekommen, noch sonst jemandem in der Region.

Die Abriegelung soll ja eigentlich die Hamas bestrafen.
- Abu Rahma: Aber das Hauptziel dieser Politik ist, Gaza von der Westbank zu trennen, die palästinensische Gesellschaft zu fragmentieren und keinen palästinensischen Staat zu erlauben.

Welche Auswirkungen hat sie für die Bevölkerung?
- Mehr als hundert Palästinenser sind bei den seit Wochen andauernden Protesten am Gaza-Grenzzaun ums Leben gekommen, erschossen von israelischen Scharfschützen. Das Drama hat der Misere in Gaza wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Aber auch das Risiko einer militärischen Eskalation ist gestiegen. Israel hat mehrfach Hamas-Stellungen bombardiert, nachdem Flugdrachen aus Gaza, behängt mit Brandsätzen, israelische Felder entzündeten. Zuletzt wurden auch zunehmend Mörsergranaten und Raketen aus Gaza abgefeuert, auf die die Armee mit schwerem Beschuss reagierte.

Abu Rahma: Zum Beispiel, dass Herz- und Krebs-Patienten, für die es keine Therapie in Gaza gibt, nicht ausreisen können. Dabei gibt es eine Autostunde entfernt palästinensische Krankenhäuser im Westjordanland. Jeden Monat haben wir etwa 2.000 solcher Patienten, etwa der Hälfte wird ein Zugang zur medizinischen Behandlung verwehrt. Letztes Jahr sind mehr als 50 Patienten während der Wartezeit auf eine Ausreiseerlaubnis in Gaza gestorben. Das erzeugt eine Menge Zorn und Frustration in den betroffenen Familien, unter Nachbarn und allen, die die Fälle kennen.  >>>

 


Operation Gebrochenes Herz - 4. Juli 2018 - Israelische Soldaten lassen sich von leichtbekleideten Frauen ködern und laden unwissend Spionagesoftware auf ihre Handys. Das Militär ist empört - und macht einen klaren Verdächtigen aus. - Alexandra Föderl-Schmid

Freizügig gekleidete junge Damen versprechen Verabredungen, Handy-Apps zur Fußball-WM verheißen Ablenkung. Etwa hundert israelische Soldaten ließen sich dazu verführen, Glancelove, Wink Chat und Golden Cup auf ihre Mobiltelefone zu laden. Sie waren zuvor über Facebook und Whatsapp kontaktiert worden. In bestem Hebräisch und versehen mit Slangbegriffen, wie sie junge Israelis benutzen, verwickelten Mädchen mit israelisch klingenden Namen die Soldaten in Flirts und forderten sie dann auf, die Apps auf ihren Telefonen zu nutzen.

Wer den Aufforderungen Folge leistete, tappte damit in eine Honigfalle, wie so etwas im Spionagejargon genannt wird. Denn hinter den Verlockungen verbargen sich nicht etwa Informationen über die Fußballspiele in Russland oder junge Frauen oder Männer, die ein Herz für einsame Rekruten hatten - sondern es handelte sich um Spionagesoftware. (...)
Armeeangehörige wurden misstrauisch und informierten den Militärgeheimdienst

Hinter all dem stecke die radikalislamistische Organisation Hamas, sind sich Geheimdienstmitarbeiter sicher. Warum? Darauf gaben sie keine klaren Antworten, sondern nur die Versicherung, dass die Erkenntnisse "eindeutig" seien >>>

 


 

Deutsch-Palästinensisches Ärzteforum-PalMed Deutschland e.V.
11. Jahreskongress, 22-24. Juni 2018 in Frankfurt

Der 11. Jahreskongress des Deutsch-Palästinensischen Ärzteforums -PalMed Deutschland- wurde in diesem Jahr vom 22. bis zum 24.06.2018 in der hessischen Metropole Frankfurt ausgetragen. Es ist bereits die zweite PalMed-Tagung, die in der Weltstadt Frankfurt stattfand. Der "Come Together" Abend am Freitag, den 22.06.2018, fand in einer gesellschaftlich-familiären Atmosphäre statt. Dabei wurden verschiedene Leckereien und kulinarische Genüsse aus dem Orient angeboten. Das Hauptprogramm der Tagung begann am darauffolgenden Tag, mit Einleitung durch den Moderator Herrn Dr. Izzaddin Mohd, leitender Oberarzt, Abteilung für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Westpfalz Klinikum, Ruthweiler.

Der Schwerpunkt der Tagung war in diesem Jahr die Onkologie. PalMed konnte, wie in jedem Jahr, eine Reihe von renommierten und hochrangigen Experten aus Deutschland und aus dem Ausland für den Kongress gewinnen. Nach der einleitenden Begrüßung erläuterte Dr. Izzaddin den organisatorischen Ablauf der Tagung.


Anschließend richtete der Vorstandsvorsitzende von PalMed Deutschland, Dr. Ashraf Dada, sein Grußwort an die Teilnehmer der Tagung. Den Mitgliedern für ihre langjährige Unterstützung dankend, legte er die Erfolge der letzten Jahre von PalMed dar. Dr. Dada ging auf die vielen Toten und Verletzten in Gaza ein und mahnte die Missstände und die dramatischen Folgen der Belagerung, Besatzung und der Aggressionen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung an. PalMed entsandte während des letzten Jahres mehrere Ärzteteams ins Krisengebiet um dort medizinische Hilfe und Unterstützung zu leisten.


Des Weiteren laufen die Planungen für die Behandlung zahlreicher pädiatrischer Kriegsverletzter derzeit auf Hochtouren. Der Vorstandvorsitzende dankte an dieser Stelle den deutschen Institutionen und Krankenhäusern, die sich stets konstruktiv und kooperativ bei der Behandlung der verletzten Kinder zeigen.


PalMed Deutschland verwiklichte zudem ein großes Projekt in der Westbank und in Gaza. Im Rahmen dieses Projektes wurden etwa 200 Traumahelfer im Westjordanland und weitere 200 Traumahelfer in Gazastreifen durch Herrn Prof. Thomas Loew und Frau Beate Leinberger aus dem Universitätsklinikum Regensburg ausgebildet.


Abschließend wies Dr. Dada auf die zunehmende internationale Bedeutung von PalMed Deutschland hin. PalMed Deutschland entwickelte sich in den letzten Jahren zu der größten palästinensischen medizinischen Vereinigung in Europa. Er versicherte den Mitgliedern und den anwesenden Gästen sowohl die unverminderte Fortführung der erfolgreichen Arbeit von PalMed Deutschlands als auch dessen weiteren Ausbau. Dabei seien die Ziele u.a. die Optimierung des Gesundheitssektors sowie die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur zur Verminderung des Leidens der Menschen in Palästina.  >>>

 


Ere bekam eine Bewährungs"strafe" von 8 Monate

Quelle    Quelle facebook
 


‘This is apartheid, there is no better word for it’: Calls for boycott growing among mainstream Israelis - Allison Deger - 3. 7. 2018 - A prominent Israeli scientist and a translator penned a joint op-ed for the Guardian last week calling on the international community to intervene on behalf of Palestinians, before time runs out. The pair, vice-president of the Israel Academy of Sciences and Humanities David Harel and writer and translator Ilana Hammerman, gained traction not only because of what they wrote, but who they are: They are not marginal public figures, they are not boycott or BDS activists, and they are not anti-Zionists. They are established and mainstream career professionals renowned in arts and science circles. And they fear, “The state of Israel is facing a catastrophic situation, which could, alarmingly soon, lead to extensive bloodshed.”

“We represent a group of intellectuals and cultural figures central to Israeli society, several of whom are world renowned in their fields. We are patriotic Israeli citizens who love our country and who contribute tirelessly to Israeli science and culture, and to that of the world at large. We fully intend to stay here and continue to contribute, but we are horrified by the situation and fear deeply for our lives and those of our offspring, and for the lives of the 13 million Jews and Arabs who live here and who have no other homeland.”

The Palestinian government even picked up the story, posting the op-ed to the PLO’s Facebook page along with this excerpt, a line that closes the article: “… if peace is not established in this part of the world very soon, an area that has become a timebomb of national and religious tensions, there will be no future and no life for us or the Palestinians.”  >>>

 


What happens when you say ‘Nakba’ in Hebrew – an interview with Eitan Bronstein Aparicio - Jonathan Ofir  - 3. 7. 2018 - The Arabic term “Nakba”, meaning “catastrophe”, is a description of the major wave of ethnic cleansing that was inflicted upon Palestinians in 1948, which has also continued in various modes since (a process also known as the “ongoing Nakba”).

To speak about this in Palestinian society, in Arabic, is to address a definitive part of one’s national Palestinian history. But to speak about it in Hebrew-speaking-Jewish Israel, in Hebrew, is an act of defiance – defiance of an institutionalized denial and even outlawing of Nakba commemoration by the state. The Nakba is supposed to remain an exclusively “Palestinian narrative”, and eventually to be erased together with all else Palestinian, in favor of Israeli “independence”.

Eitan Bronstein Aparicio, together with his wife and working partner Eléonore Marza Bronstein, has recently authored a book in Hebrew, literally titled Nakba in Hebrew – A Political Journey summarizing the transformation of the Nakba discourse in Israel since 2001, when Eitan had established Zochrot, an organization dedicated to Nakba commemoration (he later moved on to De-Colonizer – research and art laboratory for social change, in which the couple both work today, in similar territory).

The book itself is an incredibly moving, as well as informative account. As it is not yet published in any other language than Hebrew, this is not the place for me to do an English book review (I have done one in Hebrew). Nonetheless, the book has managed to penetrate into the Israeli political reality recently, challenging the state, which has attempted to shut down discussion about it through legislation. This is the story that has become a real-life drama, which I thus spoke with Eitan about.  >>>

 


Das ist ein Held
 


 

4. 7. 2018


 

 

"Ein Wendepunkt in der Geschichte Palästinas": Interview mit Jamal Juma - Teil 1 - Ida Audeh - 29.06.2018 - Interview von Ida Audeh, eine Palästinenserin in Colorado, mit Jamal Juma, dem Koordinator der Kampagne Palestinian Grassroots Anti-Apartheid Wall über den Volkswiderstand in Gaza, die Politik der Trump-Administration bezüglich der palästinsischen Sache und die palästinensischen Optionen für einen neuen Kurs.

Ida Audeh: [...] Beschreibe Israels derzeitiges Kontrollsystem der besetzten Gebiete, zu dem die Mauer gehört.
- Jamal Juma: Es ist eindeutig, dass die Mauer zur Isolierung und Belagerung der Palästinenser konzipiert wurde. Das Projekt Palästinenser mit der Mauer zu belagern ist vervollständigt worden. Sie riegelte alle dynamischen Gebiete ab, deren Isolierung in verschiedene Bereiche Israel für notwendig hielt. 80% der Mauer liegen innerhalb der Westbank. Der zweite Teil der Belagerung ist die Stärkung der Siedlungen. Jede Siedlung hat, was Israel eine Pufferzone nennt – einen Sicherheitsapparat aus Stacheldraht und Straßen, die Palästinenser nicht benützen dürfen. Das erlaubt ihnen, zusammen mit alternativen (Bypass-) Straßen (die wir Apartheidstraßen nennen), das Territorium zu kontrollieren. Heute gibt es zwei Straßennetze: eines für israelische Siedler, etwa 1.400 km lang, dessen Zweck es ist, alle Siedlungen miteinander und mit Israel in einer Art Netz zu verbinden. Und das ist vollständig. Dieses Netz ist das Dominante in der Westbank und dazu gehören die größeren Straßen. Das andere Netz, die alternativen Straßen, dient der Nutzung durch die Palästinenser; diese Straßen werden sich über 48 geplante Tunnels und Brücken kreuzen, von denen einige bereits geschaffen wurden. Die zwei Straßensysteme sind getrennt. Es ist die Basis des rassistischen Diskrimierungssystems, von dem wir sprechen: es isoliert Palästinenser und sperrt sie in begrenzte Räume ein, kontrolliert ihre Ressourcen durch die Siedlungen, das Straßennetz, die militärischen Einrichtungen und die Mauer, die etwa 62% der Westbank einnimmt. >>>


 

 



"Ein Wendepunkt in der Geschichte Palästinas": Interview mit Jamal Juma - Teil 2 - I.A.: Wie ist die palästinensische Antwort auf diesen Plan? - J.J.: Auf politischer Ebene ist die PA in einer Krise. Sie hatte ihr Vertrauen in die USA gesetzt, aber jetzt ist es ganz eindeutig, dass die USA entschlossen ist die palästinensische Sache zu liquidieren. Die einzige reale Option, die der PA geblieben ist, ihr Schicksal mit dem des palästinensischen Volkes und auf freie Menschen in der ganzen Welt, internationale Solidarität und Bewegungen, die uns unterstützen, zu verbinden. Das palästinensische Volk muss eine Entscheidung treffen, und die PA ebenfalls.

Auf der Ebene des Volkes sehen wir ernsthafte Aktivitäten bei der Suche nach einer Alternative zum status quo, wobei die größte und wichtigste zur Zeit in Gaza mit dem Großen Rückkehrmarsch stattfindet. Diese Aktionen sind aus verschiedenen Gründen wichtig. Sie haben die Stereotypen über Gaza als Abschußrampe für Raketen, einem Ort des Terrorismus, den die Hamas gekapert hat, verändert. Tatsächlich repräsentieren die Demonstrationen in Gaza seit dem 30. März eine weit gestreute Bewegung, einen massiven Volkswiderstand. So wie die erste Intifada aus Jabalia in Gaza kam, haben wir heute die Anfänge einer Massenbewegung des zivilen Ungehorsams. Gaza hat eine Bevölkerung, die Widerstand leistet, und Hamas kontrolliert diesen Widerstand nicht. Der Diskurs, den wir üblicherweise hören, dass die Hamas Menschen in ihren Tod führt, sollte als rassistisch und entmenschlichend erkannt werden. Menschen sind keine Roboter. Gazaner jeden Alters, (jeder) familiären  und wirtschaftlichen Situation sowie Bildungsniveaus nehmen an diesen Demonstrationen teil, um ihre Sache der Welt sichtbar zu machen. Diese Menschen sagen, dass die Blockade des Gazastreifens nicht andauern kann. Wir sind menschliche Wesen, wir haben Rechte, und eines dieser Recht ist es wie menschliche Wesen zu leben. Gaza ist nicht mehr unbewohnbar. Gaza ist zu einem Gefängnis und einer Hölle geworden. Sogar die UNO anerkennt das. [...]  Der Große Marsch hat den Fokus wieder auf das Thema Flüchtlinge gerichtet und es direkt auf den Tisch gebracht, trotz aller Anstrengungen es zu ignorieren und zu beseitigen. Mehr als 70% der Bevölkerung Gazas sind Flüchtlinge, und sie fordern das Recht auf Rückkehr in ihre ursprünglichen Heimatorte.


Aus diesem Grund sind die Demonstrationen sehr wichtig für die Festlegung des weiteren Verlaufs der palästinensischen Frage und die Erneuerung der Rolle des Volkswiderstands an vorderster Front. Sie haben möglicherweise auch ein andere große Katastrophe verhindert. Ich denke, Israel war dabei die  Umsetzung der Vorschläge der Trump-Administration vorzubereiten; das Szenario, das die Israelis geplant hatten, war Gaza in eine militärische Konfrontation hineinzuziehen, die ein noch intensiveres Bombardement als in der Vergangenheit rechtfertigen würde.   >>>

 


frühere  TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

 

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Die Skandale der Sara Netanjahu
Schrei-Anfälle, schlecht behandelte Angestellte, Luxus auf Staatskosten: Seit Jahren gibt es Vorwürfe gegen die Frau des israelischen Premiers – nun wird sie angeklagt   >>>

 

Israeli Colonizers Start The Construction Of New Outpost Near Salfit  >>>

 

Israeli Colonizers Write Racist Graffiti, Puncture Tires, Near Nablus  >>>

 

Hollywood stars back BDS   >>>

 

Supporter of Palestinian rights wins huge upset in New York election >>>

 

U.S. quietly freezes aid to Palestinians under Taylor Force Act, reports Israeli news  >>>

 

The indefinite detention of Khalida Jarrar is more rule than exception  >>>

 

Updated- Israeli Soldiers Abduct Twenty Palestinians In The West Bank  >>>

 

Israeli forces shell eastern Rafah, killing 1 Palestinian, critically injuring another  >>>

 

28. 6. 2018

 

Hafen für Gaza - Israel ist bereit, Hilfsgüter in den Gazastreifen zu lassen - wenn sie zuvor in einem Hafen auf Zypern kontrolliert wurden  >>>

 

Besuch von Dr. Abueleish in Deutschland
Der palästinensische Arzt Dr. Izzeldin Abuelaish, der sich derzeit in Bundesrepublik auf hält, traf in dieser Woche mit Botschafterin Dr. Daibes in Berlin zusammen  >>>

 


Prinz William schaut mal kurz rein
Die erste offizielle Visite eines Mitglieds des britischen Königshauses in Israel ist kein Liebesbesuch. Er gibt sich freundlich, hoheitlich und ein bisschen pandabärig.  >>>

 

 

Abbas receives Prince William, confirms Palestinian commitment to peace  >>>

 

Palestinian President Tells Prince William- Palestinians Serious About Peace With Israel  >>>

 

As Gaza Return March protests dwindle, threat of war between Israel and Hamas looms  >>>

 

Succès des petits chanteurs d'Hébron et de Béthléem à la Philarmonie de Paris  >>>

 

Tortured Detainee Suffers Complications  >>>

 

Israeli Army Fires Missiles At Car, Observation Tower, In Gaza  >>>

 

PA Spokesman- Deal of the Century Turned to Deal of Gaza, to Divide Palestinians  >>>

 

Colonialist Settlers Install Outpost On Palestinian Lands In Hebron  >>>

 

27. 6. 2018

 

One Democratic State: an ongoing debate >>>



Israel fears exposure of its dirty tactics against BDS  >>>

 

Lieberman says Gaza Can Have Cyprus Seaport if Israeli Prisoners Released  >>>

 

US freezes aid funds to West Bank and Gaza  >>>

 

Fatah responds to Dweik's statement on president's position >>>

 

Boycotting these Israeli companies won't get you on any blacklists  >>>

 

Israeli bulldozers raze lands along the eastern borders of Gaza Strip  >>>

 

What it means to survive in Gaza  >>>

 

Vatikan/UNO: Appell zur Lösung des Nahost-Konfliktes
Um den Kindern in den palästinensischen Flüchtingscamps zu helfen, hat Papst Franziskus 100.000 US-Dollar an das Nahost-Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) gespendet. Der Vatikanvertreter bei den Vereinten Nationen in New York bekräftigte zugleich das Eintreten des Heiligen Stuhles für eine Zwei-Staaten-Lösung.  >>>

 

Israeli left leader says intermarriage by U.S. Jews is 'actual plague' and he vows to find 'a solution'  >>>

 

The school at Khan al-Ahmar >>>

 

PA Spokesman- Deal of the Century Turned to Deal of Gaza, to Divide Palestinians >>>

 

In video- Hundreds of Israeli settlers raid Joseph's Tomb, 1 Palestinian injured  >>>

 

26. 6. 2018

 

Syrien: Israel bombardiert offenbar Flughafen von Damaskus  >>>

 

Gaza protests are where we say 'NO' to Trump's decision to move embassy -- demonstrator explains  >>>

 

 

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