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Ein Aufruf zu handeln aus Gaza: Pflastert Eure Stadt mit Fotos von Helden des Großen Rückkehrmarschs
- offener Brief  -  25.06.2018 -

Palästinensische Organisationen in Gaza rufen alle Menschen mit Gewissen auf der ganzen Welt auf Poster von gefallenen Helden vom Großen Rückkehrmrasch zu machen und damit eure Städte und Ortschaften zu pflastern, vor allem gegenüber israelischen und amerikanischen Botschaften. Das ist eine Aktion, die der Aufwerksamkeit unserer Sache sehr dienlich sein wird.

PDF files von den gefallenen Demonstranten können hier gefunden werden >>>

Bitte sendet Bilder oder Videos von eurer Aktion mit einer Unterstützungserklärung für das Rückkehrrecht und den Großen Rückkehrmarsch an:greatmarchsolidarity@gmail.com .

Nach der Medienberichterstattung von den Massakern, die Israel am ersten Tag unseres Marsches an uns verübt hat, gab es immer weniger Berichterstattung über uns in den Medien. Dabei sind jeden Tag mehr Menschen von uns getötet worden. Auch isr Gaza ist Tag und Nacht bombardiert worden. Seit dem Start des Großen Rückkehrmarschs sind mehr als 135 unbewaffnete Demonstranten von den Besatzungstruppen erschossen und mehr als 14.000 verletzt worden, einschließlich Kinder, medizinisches Personal, Journalisten und Behinderte. Gazas Gesundheitssystem ist an den Rand des Kollapses gebracht worden, die Krankenhäuser kämpfen mit dem Zustrom ernsthafter und lebensbedrohlicher Verletzungen fertig zu werden.

Helft die Freiheit der Palästinenser und ihr Rückkehrrecht wieder ins Blickfeld zu stellen!


Unterzeichnet:

Lenkungsgruppe des Großen Rückkehrmarsches
Der allgemeine palästinensische Gewerkschaftsverband (PGFTU)
Vereinigung der Universitätsslehrkräfte in Palästina
Kampagne der palästinensischen Studenten für den akademischen Boykott der Israel Al-Aqsa-Universität
Die Gruppe Ein Demokratischer Staat
Stimmen Gegen die Israelische Apartheid
Quelle     Übersetzung: K. Nebauer
 



Luftschlag gegen Gaza-Streifen: Israel kämpft gegen Brandballons -  26.06.2018 - Die israelische Armee hat Luftanschläge gegen Objekte im nördlichen Gaza-Streifen versetzt, die die Palästinenser beim Start von Luftballons mit brennbaren Substanzen benutzt haben. Dies geht aus einer Twitter-Mitteilung des Pressedienstes der Verteidigungskräfte Israels hervor.

„Ein Flugzeug der israelischen Verteidigungskräfte hat ein Fahrzeug getroffen, das von einer Gruppe von Palästinensern benutzt wurde, die Brandballons aus dem nördlichen Gaza-Streifen in israelisches Gebiet starteten", heißt es in der Mitteilung. Zudem sei Beobachtungsposten angegriffen worden, von dem aus die Ballons gestartet worden seien.

Selbstgebastelte palästinensische Luftfahrzeuge hatten in den letzten Monaten Israel einen millionenschweren Schaden zugefügt: Durch den Einsatz von Ballons und Drachen wurden weiträumige Wald- und Feldflächen in Brand gesteckt.  >>>

 


Israel knüpft Gaza-Lage an Freilassung von Israelis - Menschenrechtsorganisationen warnen, die Lebensumstände der rund zwei Millionen Einwohner im Gazastreifen seien unerträglich.

Israel knüpft eine Verbesserung der humanitären Lage im Gazastreifen an die Freilassung zweier dort festgehaltener Israelis sowie die Rückführung der Leichen zweier Soldaten. Dies teilte das israelische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.  >>>

 


Auch der Lippenstift kämpfte - Nachruf auf eine tapfere Frau: Felicia Langer - jüdische Anwältin der Palästinenser -  Hans-Dieter Schütt -  27.06.2018

Felicia Langer studierte gemeinsam mit dem erzmilitanten Ariel Sharon, schlug aber einen anderen Lebensweg als der spätere israelische Ministerpräsident ein. Sie wurde eine Friedensbewegte, eine Bürgerrechtlerin. Sie stand im Krieg – den sie bekämpfte.


Bild links - Fe
licia Langer am israelischen Gerichtshof 1979

Innerhalb eines Charakters ist der Wille frei. Sagte der von den Nazis ermordete Dichter Erich Mühsam. Es ist jene Freiheit, die nachträgliche Rechtfertigungen politischen Versagens frühzeitig verhindert. Es gibt ja immer Entschuldigungen: die weltpolitische Lage; das System (es ist immer das System!); und, weil schließlich jeder Mensch durchkommen will, sind da vor allem die Anpassungszwänge. Zwänge, gewiss verständlich, aber sie sollten niemals ohne den Verweis auf die Veranlagung des Einzelnen zur Willfährigkeit angeführt werden. Innerhalb eines Charakters sei der Wille frei? Kein Satz fürs Nachher, sondern immer für das, was jetzt ist. Mut im Nachhinein ist oft nur Beginn neuer Anpassung. (...)

Diese zierlich Robuste, diese zäh Zarte, die übrigens mit dem einstigen erzmilitanten Ministerpräsidenten Ariel Sharon gemeinsam studierte: Sie war keine Kämpferin der trojanischen Pferde, sie stürmte offen. Stets wirkte sie, als habe sie sich selbst jede Genehmigung zur Ruhe entzogen, und dies ein für allemal. Eine Friedensbewegte, eine Bürgerrechtlerin - mit dem Stoizismus des Wassertropfens, der ohne Unterlass nur immer die eine Stelle bearbeitet. Sie sprach regierungskritischen Israelis Mut zu, sie wehrte sich aber auch gegen jene taktische Instrumentalisierung deutscher Schuld, einzig betrieben, um Kritik an Israels Palästinenser-Politik zu entschärfen. Wer sich zu ihr bekannte, hatte schon Stellung bezogen: Es gibt in manchen Situationen nur ein Entweder-oder, kein Sowohl-als-auch. Diese Frau stand im Krieg - den sie bekämpfte.  >>>

 

Eine Seite zum Tode von Felicia Langer   >>>
 


VIDEO - FOXTROT Trailer >>>

Bildergebnis für Samuel Maoz Foxtrot

 

Samuel Maoz: "Ich werde in Israel als Verräter beschimpft" - Sein Film "Foxtrot" machte Schlagzeilen: positive auf Filmfestivals wie Venedig, negative in Israel. Im DW-Interview spricht der Regisseur Samuel Maoz über israelische Traumata, den Holocaust und Drohungen im Netz. (...)

Was ist mit der nächsten Generation? Die Scharfschützen an der Grenze zu Gaza - an der in den letzten Wochen mehr als 130 Palästinenser erschossen wurden - sind ungefähr in dem Alter, in dem sie damals waren, als sie in den Libanon geschickt wurden.

Die Soldaten selbst sind in gewisser Hinsicht selbst Opfer. Das sind Kinder. In der Armee kriegen sie eine Gehirnwäsche. Ich verurteile nie die Soldaten selbst. Sie sind nur diejenigen, die das alles ausführen. Es ist einfach, einem Kind eine Waffe zu geben. Aber es ist nicht der Mörder, du bist es. Diese Kinder werden auch noch leiden. Vielleicht nicht heute, aber in zehn Jahren. Dann werden sie verstehen, was sie getan haben. Unsere Gesellschaft produziert eine traumatisierte Generation nach der nächsten.

Wie kann dieser Teufelskreis durchbrochen werden?

Die Aussage des Films ist vielleicht, dass man seinem Schicksal nicht entkommen kann. Aber nicht, weil es eine göttliche Vorsehung gibt, sondern weil der traumatisierte israelische Mann das Kollektiv prägt. Der kleine Schritt, den es bedürfte, um uns aus dieser immer wiederkehrenden Schrittfolge des "Foxtrot" zu befreien, muss von einem mutigen Menschen ausgehen. Wir hatten mal einen solchen Mann: Yitzhak Rabin. Aber er wurde ermordet und mit ihm der Traum. In einem Interview kurz vor seinem Tod sagte ihm ein Journalist, die Mehrheit der Israelis wolle seinen Friedensplan nicht. Darauf antwortete er: "Dann liegt die Mehrheit falsch." Manchmal braucht es einen Hirten, der versteht, dass die Schafe - das Volk - nicht immer richtig liegen.

Norwegen 1994 Friedensnobelpreis - Arafat & Peres & Rabin (picture-alliance/dpa/Israeli Government Press Office)
Palästinenserführer Yasser Arafat, Israels Außenminister Simon Peres & Yitzhak Rabin erhielten 1994 den Friedensnobelpreis

Die israelische Kulturministerin, Miri Regev, kritisierte den Film harsch. Er würde den "guten Namen der IDF (Israel Defense Forces) beschmutzen", weil in einer Szene gezeigt wird, wie junge israelische Soldaten Palästinenser an einem Checkpoint in ihrem Auto töten und die Spuren des Verbrechens kaschieren.

Sie hat den Film schon angegriffen bevor er überhaupt herausgekommen war. Sie hatte ihn nicht einmal gesehen! Es handelt sich nicht um einen Dokumentarfilm und daher muss er keine objektive Wahrheit zeigen. Die Wahrheit in meinem Film ist dramatischer und künstlerischer Natur. Aber die Tatsache, dass ich es gewagt habe, diese Armee, unseren rettenden Engel, zu kritisieren, die uns aus unserem vergangenen Trauma befreit hat, macht mich für einen Großteil der israelischen Gesellschaft zu einem Verräter. >>>

 


Diskussions- und Forschungsfreiheit als effektives Instrument gegen Rassismus - Palästinakomitee Stuttgart - Bericht über zwei Veranstaltung mit dem israelischen Historiker Professor Ilan Pappé an baden-württembergischen Universitäten, die Debatte darüber und skandalöse Versuche die Veranstaltungen zu verhindern.

Eine knappe Woche vor den Terminen kontaktierte das israelische Generalkonsulat für die südlichen Bundesländer in München die Rektorate beider Universitäten und forderte die Absage

Professor Ilan Pappé ist wahrscheinlich der bekannteste unter den „neuen israelischen Historikern“, einer Gruppe von Wissenschaftlern, die der offiziellen israelischen Darstellung der Gründung und Geschichte des Staates Israel grundsätzlich widersprechen. Er lehrte an der Universität Haifa, als er seine Arbeit über die „Ethnische Säuberung Palästinas“ (erschienen im Jahr 2006) veröffentlichte. Darin legt er auf der Grundlage seiner Recherche in israelischen Militärarchiven die Nachweise dafür vor, dass die zionistische Führung die Vertreibung der PalästinenserInnen im Jahr 1948 durch Milizen systematisch geplant hatte. Anfeindungen und massive Morddrohungen zwangen Ilan Pappé daraufhin, Israel zu verlassen. Heute ist er Leiter des Instituts für Palästinensische Studien an der Universität Exeter, England, (The European Centre for Palestine Studies) einem Mitglied der Russell-Group, dem Verband forschungsintensiver englischer Universitäten. Die University of Exeter lag in den nationalen Rankings der vergangenen Jahre regelmäßig unter den besten zehn Prozent.

Die israelische Regierung versuchte auch jetzt, die beiden Veranstaltungen mit Professor Ilan Pappé an der Universität Stuttgart-Hohenheim am Donnerstag, 14. Juli 2018, und an der Universität Tübingen am Freitag, 15. Juli 2018, zu verhindern. Eine knappe Woche vor den Terminen kontaktierte das israelische Generalkonsulat für die südlichen Bundesländer in München die Rektorate beider Universitäten und forderte die Absage. Ilan Pappés Position als radikalem Kritiker des Staates Israel widerspreche den Werten der Bundesrepublik, so die Argumentation. Die akademischen Träger der Veranstaltungen, die Ökumenische Hochschulgemeinde Hohenheim und die Forschungsgruppe Vorderer Orient und Vergleichende Politikwissenschaft um Professor Oliver Schlumberger am Politikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen, wiesen die Vorwürfe jedoch entschieden zurück.

Ilan Pappés Vater war 1933, nach der Machtergreifung, vom national­sozialistischen Regime aus seiner Stellung als Dozent an der Universität Leipzig geworfen worden

Beide Institutionen unterstrichen die Bedeutung der wissenschaftlichen Arbeit von Professor Pappé.  >>>

 

26. 6. 2018


 

Sie haben recht.  - Wenn die Palästinenser in Gaza nicht schießen, hört man nicht auf sie. Sie sind die letzten Kämpfer gegen die israelische Besetzung. Während die besetzte Westbank sich so verhält, als habe sie aufgegeben, gibt Gaza nicht auf. - Gideon Levy - 1. 6. 2018

Schlicht und einfach heißt das: Sie haben recht. Es bleibt ihnen keine andere Wahl als um ihre Freiheit mit ihren Körpern, ihrem Eigentum, ihren Waffen und ihrem Blut zu kämpfen. Sie haben keine Wahl, außer Qassam und Granatwerfer. Es gibt keinen anderen offenen Weg, außer Gewaltanwendung oder Kapitulation. Sie haben keine Möglichkeit ohne Gewaltanwendung den Zaun, der sie einsperrt, zu durchbrechen, und ihre Gewalt ist primitiv und jämmerlich, fast rührend.
Ein Volk, welches mit Drachen, Stollen, Spiegel, Autoreifen, Scheren, brennbaren Gegenständen, Mörsergranaten und Qassam-Raketen gegen eine der höchst entwickelten Kriegsmaschinerien der Welt um seine Freiheit kämpft, ist ein Volk ohne Hoffnung. Aber die einzige Möglichkeit, dass es seine Situation verändern kann, ist der mit diesen armseligen Waffen.

Wenn sie still sind, interessieren sich Israel und der Rest der Welt nicht um ihr Schicksal. Nur durch die Qassam können sie Aufmerksamkeit für ihre desaströse Lage erzielen. Wann hören wir etwas über Gaza in Israel? Nur wenn Gaza schießt. Daher bleibt ihnen keine andere Wahl als zu schießen. Das rechtfertigt ihr Schießen, selbst wenn es kriminell unschuldige Zivilisten verletzt, den Bewohnern im Süden Angst und Schrecken einflößt und für Israel unerträglich ist.

Sie haben keine Präzisionswaffen und daher ist es auch unmöglich, ihnen wegen des Verletzens von Zivilisten Vorwürfe zu machen: die meisten ihrer Granaten fallen ins freie Gelände, obwohl das nicht ihre Absicht ist. Es ist schwer, sie deshalb zu tadeln, weil sie einen leeren Kindergarten getroffen haben: sie würden ganz sicher Präzisionswaffen vorziehen um militärische Ziele zu treffen, solche wie sie die Israelis besitzen, welche übrigens viel mehr Kinder verletzen.

Es ist klar, dass ihre Gewaltanwendung grausam ist, wie jedwede Gewaltanwendung. Aber welche Wahl haben sie denn? Jeder zögernde Versuch, einen anderen Weg einzuschlagen - ein Waffenstillstand, eine Änderung in der politischen Führung oder ihrer politischen Position - trifft sofort und automatisch auf israelische Zurückweisung und Ablehnung. Israel glaubt ihnen nur, wenn sie schießen. Schließlich gibt es eine klare Kontrollgruppe: die Westbank. Da gibt es weder Hamas und keine Qassam, da gibt es kaum Terrorspuren und was hat das dem Mahmoud Abbas und seinen Leuten geholfen?

Sie haben recht, denn schließlich, nach all den Ablenkungsmanövern und Täuschungen und Lügen der israelischen Propaganda kann nichts die Tatsache verbergen, dass sie für den Rest ihres Lebens in einen großen Käfig gesperrt wurden. Eine unfassbare Belagerung, 11 Jahre ohne Unterbrechung, was das größte Kriegsverbrechen auf dieser Arena darstellt. Keine Propaganda kann ihre Identität, ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft verbergen. Die meisten von ihnen leben im Gaza-Streifen, weil Israel sie zu Flüchtlingen machte. Israel hat ihre Vorfahren aus ihren Dörfern und ihrem Land vertrieben. Andere flohen aus Angst vor Israel und später wurde ihnen die Rückkehr nicht erlaubt - ein Verbrechen nicht weniger schlimm als die Vertreibung.

Alle ihre Dörfer wurden zerstört. 20 Jahre lebten sie unter ägyptischer Herrschaft und weitere 50 Jahre unter israelischer Besetzung, die nie aufhörte, sie auf grausame Weise zu behandeln. Als Israel sich aus eigenem Interesse aus Gaza zurückzog, wurde ihnen eine Belagerung auferlegt was den Zustand noch verschlimmerte. Nicht einen einzigen Tag in ihrem Leben waren sie frei. Noch gibt es nicht einen einzigen Hoffnungsfunken, dass sie es eines Tages sein werden. Auch nicht ihre Kinder. Sie leben in einem der dichtest besiedelten Landstücke auf der ganzen Welt, von dem die UNO sagt, dass es in eineinhalb Jahren nicht mehr für das Bewohnen von Menschen geeignet sein wird. Ist das nicht genug, verdienen sie nicht dafür Unterstützung?

Sie sind die letzten Kämpfer gegen die israelische Besetzung. Während sich der Großteil der besetzten Westbank so verhält als ob er aufgegeben hätte, gibt Gaza nicht auf. Sie waren immer entschlossener und waghalsiger als ihre Brüder in der Westbank, vielleicht weil ihr Leid grösser ist. Es gibt keinen einzigen Israeli, keine einzige Israelin, die sich vorstellen können, in Gaza zu leben. Was es heißt, in dieser Realität aufzuwachsen. Alles wurde darüber bereits gesagt, und niemand regt sich darüber auf. Sie haben eine harte undemokratische Regierung aber Israel kann die Schuld nicht auf Hamas schieben. In der Westbank gibt es eine weitaus gemässigtere Regierung aber Israel tut nichts, um die Besetzung dort zu beenden.

In den letzten Wochen haben sie 118 Menschen begraben, in Relation zur Anzahl der Bevölkerung ist das so wie 500 Tote bei uns. Und sie werden niemals aufhören zu kämpfen. Und sie haben auch recht.    Quelle

 

(Da ich jede Form der Gewalt ablehne, weise ich darauf hin, dass hier Gideon Levy seine Meinung darstellt. E. Arendt)
 


Trump und Netanjahu haben nicht aus der Geschichte gelernt - sie wiederholen sie - 25. Juni 2018 - Netanyahu und Trump glauben, dass Israel das Westjordanland für immer besetzen kann. Der "Deal des Jahrhunderts", den die USA vorlegen wollen, basiert auf der Annahme, dass die Palästinenser weder den Willen noch die Kraft haben, Widerstand zu leisten. - Menachem Klein

Ein neues Exposé im New Yorker wirft Licht auf die Formulierung der Nahost-Politik der Obama- und Trump-Administration und enthüllt, wie Netanyahu die israelische Geheimdienst-Information über die politischen Pläne des scheidenden Weißen Hauses an die neue Trump-Administration weitergab. Der Artikel von Adam Entous beschreibt auch die engen Beziehungen zwischen Netanyahu und Trump und die Art und Weise, in der sie sich zusammengetan haben, um den Iran zu bekämpfen, wobei auch Israels Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien entstanden sind.

Entous bringt den Leser sowohl mit der Politik im Weißen Haus als auch mit der Residenz des Premierministers in Jerusalem in Kontakt. So sieht internationale Diplomatie ungeschminkt und ohne PR-Manipulationen aus. weiter im englischen Text >>>
 

 

Eine Seite zum Tode von Felicia Langer   >>>
 


Eine Gesetzgeberin im Gefängnis (ohne eigene Schuld)  ist eine politische Gefangene
- Gideon Levy

In einer Demokratie wäre die palästinensische Gesetzgeberin Khalida Jarrar frei. Die anhaltende Haft des palästinensischen Mitglieds des Parlaments Khalida Jarrar kann nicht länger eine beunruhigende Ausnahme in Israels demokratischer Landschaft sein, noch kann die unglaubliche öffentliche Apathie und fast die totale Abwesenheit der Medien-Berichterstattung über ihre Not, nicht verstanden werden, als ein gewöhnliches Nicht Interesse darüber, was .Israel Palästinensern antut. Die übliche Unterdrückung und Verweigerung kann auch nicht erklärt werden.

Jarrars Haft definiert nicht nur, was in Israels dunklen Hinterhof geschehen ist, es ist Teil der funkelnden Darstellung wie Jarrar die Demokratie definiert und die Herrschaft des Gesetzes in Israel.

Ihre Gefangenschaft ist ein untrennbarer Teil des israelischen Regimes und es ist das Antlitz der israelischen Demokratie nicht weniger als die freien Wahlen für einige seiner Untertanen oder die stolzen Paraden, die sich durch die Straßen schlängeln

Für Jarar ist das israelische Regime nicht weniger als das Grundgesetz für menschliche Würde und Freiheit. Für Jarrar ist israelische Demokratie ohne Make-up und Tadel.

Der Mangel an Interesse an ihrem Schicksal ist auch charakteristisch für das Regime. Die Gesetzgeberin ohne ihre eigene Schuld im Gefängnis ist auf jeden Fall eine politische Gefangene in einer Demokratie. Sie ist eine politische Gefangene vom Regime definiert

Es kann aber keine politische Gefangene in einer Demokratie geben, noch eine Verhaftung ohne Prozess in einem Gesetzesstaat. Deshalb ist Jaras Gefangenschaft nicht nur ein schwarzer Fleck im israelischen Regime. Es ist ein untrennbarer Teil davon.

Ein palästinensischer Gesetzgeber ist wegen Nichts Monate- und jahrelang im Gefängnis und keiner in Israel kümmert sich um ihr Schicksal. Nur eine sehr kleine Protestbemerkung.

Ihre israelischen Counterparts in der Knesset sagten nichts, nicht einmal jene der heuchlerischen zionistischen Linken. Keine juristische Gruppe nicht einmal das aufgeklärte Oberste Gericht machte sich die Mühe, sie frei zu bekommen.

Es gibt nichts über die Trivialitäten, dass der Shin Bet-Sicherheitsdienst sich mit ihr befasst oder erklärt, dass sie unschuldig ist bis ihre Schuld bewiesen ist.

Da gibt es nichts, um immer wieder über ihre Parlamentarische Immunität zu schreiben wenn diese nicht als irrtümlich betrachtet wird --- wie kann eine Palästinenserin Immunität haben? Sollen wir Wörter verschwenden, um ihren Mut zu beschreiben? Obgleich sie vielleicht die tapferste Frau ist, die unter israelischer Kontrolle lebt.

All dies fällt auf taube Ohren. Es gibt keine Anklage und keine Schuldspruch, nur einen Freiheitskämpfer im Gefängnis. Der Shin Bet ist der Untersuchungsbeamte, der Ankläger und der Richter. Alle drei Positionen in einer Hand im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in einem Staat, der sich selbst als Demokratie bezeichnet, ja die einzige im Nahen Osten. Die meisten Israelis sind davon überzeugt, dass dies der Fall ist und die Welt akzeptiert dies.

Jarrar könnte den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen; da gibt es kein rechtliches Hindernis dafür, da alle pathetischen Argumente schon benützt wurden, um ihre andauernde Haft zu rechtfertigen, die als gültig und unbegrenzt erachtet wird. Falls sie heute gefährlich ist, dann ist sie immer gefährlich: politische Gefangene, Haft ohne Gerichtsprozess und grenzenlose Gefangenschaft wird als Tyrannei definiert.

Natürlich ist Jarrar kein Ausnahmefall; sie ist sogar nicht das einzige palästinensische Parlamentsmitglied in einem Israelischen Gefängnis. Deshalb muss die angeberische Rede über Israels Demokratie muss gestoppt werden. Mit Jarar im Gefängnis ist Israel höchstens eine halbe Demokratie.

Deshalb sollte der Widerstand nicht länger allein gegen die Besatzung sein. Stattdessen sollte der Widerstand gegen das Regime in Israel sein Sie ist gegen das Regime unter dessen Stiefeln sie lebt.

Viele der palästinensischen Widerstand-Organisationen die immer allein wegen ihrer Mittel als „Terror-Organisation“ definiert werden, nicht wegen ihrer Ziele, sind Gegner des Regimes, unter dem sie zu leben gezwungen sind. Ihre Ziele sind ähnlich denen, die der Tyrannei widerstehen – von der Sowjet-Union bis Südafrika bis Argentinien.

Es ist eine Handvoll Israelis, die Jarrar unterstützen wollen. Sie drücken nicht nur menschliche Solidarität oder Opposition zur Besatzung - sie sind Gegner des Regimes.

All jene, die ihre andauernde Verhaftung unterstützen, jeder der zu ihrem Verbleib im Gefängnis schweigt, machen ihre Haft möglich. Sie sagen : vergesst die Demokratie. Das sind wir nicht. Gewöhnt Euch dran.    Quelle       ( dt. Ellen Rohlfs)
 


Palästina nicht vergessen! - Interview mit Herrn Fritz Edlinger zur Israel-Palästina-Problematik.
-  25. Juni 2018 - Angesichts der vielen anderen Konflikte auf der Welt und der Probleme, mit denen Europa zur Zeit behaftet ist, könnte der nicht enden wollende Israel-Palästina-Konflikt leicht in Vergessenheit geraten.

Vor einigen Tagen bot sich mir die Gelegenheit, einem Vortrag des Historikers und Buchautors Fritz Edlinger zur Israel-Palästina-Problematik beizuwohnen, die ich daher gerne wahrgenommen habe. Die Ausführungen von Herrn Edlinger, der zudem Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen ist, haben mich tief berührt.

Der Vortrag mit seinen vielen historischen Daten und Zusammenhängen hat mir vor Augen geführt, dass ohne die Kenntnis der bewegten Geschichte Palästinas die heutige Situation in dieser Region nicht verstanden werden kann.

Herrn Edlinger beschäftigte sich in seinem Vortrag vor allem mit dem UN-Teilungsplan für Palästina vom 29. November 1947 in der UN Resolution 181 https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Teilungsplan_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina, und was daraus geworden ist.

Sein Fazit, dass die Zweistaaten-Lösung wahrscheinlich auf ein "israelisches Apartheid-System hinauslaufen“ könnte, hat mich am Ende seines Vortrages rat- und hoffnungslos zurückgelassen.

Es freut mich sehr, dass Herrn Edlinger bereit war, für die aprioripost -Leserinnen und Leser auch nochmals in diesem Interview seine Sicht der vertrackten Lage in Palästina zu erläutern.

K.S. - Herr Edlinger, wenn man Ihren Namen googelt, dann fallen als erstes Ihre Bücher auf wie:

Syrien: Ein Land im Krieg. Hintergründe, Analysen, Berichte
oder Libyen: Geschichte - Landschaft - Gesellschaft – Politik
oder Palästina - Hundert Jahre leere Versprechen: Geschichte eines Weltkonflikts

um nur einige Bücher der langen Liste zu nennen.

"Palästina - Hundert Jahre leere Versprechen" lautete auch der Titel Ihres Vortrags. Was müsste aus Ihrer umfassenden Kenntnis der Situation in Israel und Palästina von welchen Akteuren auf den Weg gebracht werden, um eine friedliche und für beide Seiten erträgliche Lösung herbeizuführen?

F.E.
- Diese Frage spricht die gesamte Problematik des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der unter den bedeutenden ungelösten Weltkonflikten sicherlich der längste ist, an. Die Wurzeln des Konfliktes reichen in das Ende des 19. Jahrhunderts (Zionistischer Weltkongress 1897), zumindest aber in die Jahre 1947 (Teilungsresolution der UNO) bzw. 1948 (Gründung des Staates Israel als jüdischer Staat und Vertreibung von 750.000 PalästinenserInnen aus ihrer Heimat) zurück. Eine relativ kurze Antwort auf Ihre Frage ist daher kaum möglich. Ich will es dennoch versuchen:

Zunächst geht es aus meiner Sicht einmal um die unterschiedlichen Narrative der historischen Ereignisse. Von israelischer Seite wird de facto bis heute die palästinensische Interpretation der Ereignisse, dass es nämlich im Zuge der Gründung Israels zu gravierenden Ungerechtigkeiten, um es sehr sanft zu formulieren, gekommen ist, massiv abgelehnt. Zuletzt hat das israelische Parlament sogar die Nennung des Ausdruckes „Al Nakba“ unter Strafe gestellt. Die Vertreibung von fast 60% der einheimischen palästinensischen Bevölkerung, die systematische Verhinderung ihrer Rückkehr sowie die weitgehende Zerstörung ihrer Städte und Dörfer wird von den Palästinensern – völlig zurecht – als Kriegsverbrechen (diese Ereignisse werden von den Arabern als „Al Nakba“ - die  >>>
 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

 

One Democratic State: an ongoing debate >>>



Israel fears exposure of its dirty tactics against BDS  >>>

 

Lieberman says Gaza Can Have Cyprus Seaport if Israeli Prisoners Released  >>>

 

US freezes aid funds to West Bank and Gaza  >>>

 

Fatah responds to Dweik's statement on president's position >>>

 

Boycotting these Israeli companies won't get you on any blacklists  >>>

 

Israeli bulldozers raze lands along the eastern borders of Gaza Strip  >>>

 

What it means to survive in Gaza  >>>

 

Vatikan/UNO: Appell zur Lösung des Nahost-Konfliktes
Um den Kindern in den palästinensischen Flüchtingscamps zu helfen, hat Papst Franziskus 100.000 US-Dollar an das Nahost-Hilfswerk der Vereinten Nationen (UNRWA) gespendet. Der Vatikanvertreter bei den Vereinten Nationen in New York bekräftigte zugleich das Eintreten des Heiligen Stuhles für eine Zwei-Staaten-Lösung.  >>>

 

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Washington Trumps Regierung zieht sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück
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USA ziehen sich aus Uno-Menschenrechtsrat zurück
Vereinte Nationen: USA ziehen sich aus Uno-Menschenrechtsrat zurück
Die US-Regierung von Donald Trump hat den Uno-Menschenrechtsrat für seine "israelfeindliche Haltung" kritisiert - und den Rückzug aus dem Gremium angekündigt.  >>>

 

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