TÄGLICH NEU  -  LINKS    Termine    facebook     Samstag, 24. Oktober 2020 - 15:23    HELFEN     BDS     ARCHIV    Themen

 



Nahost-Konflikt - "Der Gazastreifen ist ein Freiluftgefängnis" - Der Nahost-Experte Michael Lüders wertet den Protest der Palästinenser im Gazastreifen als Ausdruck von Verzweiflung.
Wenn man mit 16 Jahren schon wisse, dass man keine Zukunft habe, sei es unter Umständen auch eine Option, sich erschießen zu lassen, sagte Lüders im Dlf. Die Zeichen stünden auf Sturm. - Michael Lüders im Gespräch mit Dirk Müller

Dirk Müller: Welche Rolle spielt dabei die regierende radikalislamische Hamas? Das ist unser Thema mit dem Politikwissenschaftler und Nahost-Experten Michael Lüders. Guten Tag!

Michael Lüders: Schönen guten Tag, hallo!

Müller: Herr Lüders, gehört bei der Hamas Gewalt zur Staatsräson?

Lüders: Es gibt natürlich gewalttätige Elemente innerhalb der Hamas, das ist gar keine Frage. Es gibt aber auch einen pragmatischen Flügel innerhalb der Hamas, der auf Verhandlungen setzt mit Israel. In der Vergangenheit hat die Hamas ihre Karte auch abgewandelt und hat sich direkt wie auch indirekt ausgesprochen für einen palästinensischen Staat an der Seite Israels, also in den von Israel 1967 eroberten Gebieten möchte man einen palästinensischen Staat errichten. Man könnte, wenn man wollte, wahrscheinlich mit der Hamas eine politische Lösung finden, aber das setzt natürlich voraus, dass es auch auf israelischer Seite die Bereitschaft gibt, einen territorialen Kompromiss mit den Palästinensern zu finden und die Gründung eines palästinensischen Staates zuzulassen.

Müller: Wer hat die Proteste jetzt gesteuert?

Lüders: Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich eine ultimative Steuerung gab. Ich denke, dass hier zwei Züge parallel gefahren sind. Auf der einen Seite das Engagement der Zivilgesellschaft, denn es gibt viele Palästinenser im Gazastreifen, die natürlich die Verhältnisse für unerträglich halten. Andererseits hat natürlich auch die Hamas dann erkannt, dass diese Proteste politisch zu nutzen wären. Wir müssen mal einen kurzen Blick auf den Gazastreifen werfen. Das ist ein Gebiet von der Größe Bremens, und es leben  >>>

 

 



Proteste in Gaza: Alles von der Hamas gesteuert?
- 15. Mai 2018 – Thomas Pany - Bei 60 durch Schüsse der israelischen Armee getöteten Palästinensern im Gazastreifen steht mittlerweile die Bilanz des gestrigen Tages, wie sie Ha'aretz übermittelt. 2.700 palästinensische Demonstranten am Grenzzaun zwischen Gaza und Israel wurden verletzt, mindestens 1.350 durch Schüsse, berichtet die New York Times.

Im Guardian wird von einer ähnlichen Zahl von Opfern (1.360) durch Schüsse mit scharfer Munition berichtet, mit dem Zusatz, dass die meisten in den unteren Gliedmaßen getroffen wurden. Weitere 400 seien durch Splitter verletzt worden und 980 durch das Einatmen von Tränengas. Insgesamt hätten 1.800 Personen Hilfe im Krankenhaus gesucht.

Eindeutige Bilanz
- Sämtliche Zahlenangaben gehen letztlich auf Auskünfte der Gesundheitsbehörde im Gazastreifen zurück. Da dies unter der Hamas-Verwaltung steht, gibt es laut New York Times beim Sprecher der israelischen Armee, Colonel Jonathan Conricus, Zweifel an den Zahlen. Viele, die als Verletzte registriert wurden, hätten lediglich Tränengas eingeatmet.

Es gibt noch eine weitere Zahl: 101 Palästinenser seit Beginn der "Gaza-Proteste" am 30. März getötet worden und "gut über 10.000 wurden verwundet, manche kritisch", berichtet die Publikation +972, deren Autorenbeiträge sich deutlich von anderen Veröffentlichungen unterscheiden. Der Kurs hebt sich deutlich vom Kurs der Regierung Netanjahu ab. Dass bei +972 auch Positionen der Palästinenser und von NGOs stärker als bei der parteipolitischen Opposition im Parlament aufgenommen werden, fällt nun auch stärker ins Auge als noch vor einiger Zeit.

Der Zusatz, den die Autorin Mairav Zonszein den genannten 101 Todesopfern und 10.000 Verletzten unter den Palästinensern hinzufügt, lautet, "dass von keinem einzigem verletzten Israeli" die Rede sei, von "keiner Rakete, die nach Israel abgefeuert wurde, obwohl Israel in den letzten Wochen mehrmals Ziele im Gazastreifen angegriffen habe".  >>>
 


 

 

Videos der ARD
 


 

UN-Sicherheitsrat zur Nahost-Krise, Einschätzungen von H, Roth aus New York


 

 



Palästinensischer Botschafter zu Gewalt in Gaza - "Widerstand gegen Besatzung ist legitim"
- Der palästinensische Diplomat Salah Abdel-Shafi hat das Vorgehen der israelischen Soldaten bei den Ausschreitungen an der Grenze zum Gazastreifen als unverhältnismäßig kritisiert. Für die Soldaten habe keine Lebensgefahr bestanden, sagte Abdel-Shafi im Dlf. Die Palästinenser hätten das Recht zu demonstrieren. - Salah Abdel-Shafi im Gespräch mit Tobias Armbrüster

Tobias Armbrüster: Am Telefon ist jetzt Salah Abdel-Shafi. Er war palästinensischer Botschafter in Berlin und leitet jetzt die Vertretungen Palästinas in Wien und in Slowenien. Schönen guten Morgen, Herr Abdel-Shafi!

Salah Abdel-Shafi: Guten Morgen!

Armbrüster: Wollen die Palästinenser noch Frieden mit Israel?

Abdel-Shafi: Wir wollen seit langem Frieden, denn Palästinenser wollen am meisten Frieden, damit wir endlich in unserem eigenen Staat in Freiheit und Würde leben können.

Armbrüster: Warum dann diese Gewalt an der Grenze zu Israel?

Abdel-Shafi: Gewalt, weil Gaza das größte Gefängnis der Welt ist, wo zwei Millionen Menschen eingeschlossen sind, wo Israel alles kontrolliert. Übrigens hat die UNO in einem Bericht gesagt, in zwei Jahren, in 2020, wird der Gazastreifen unbewohnbar sein. Und deswegen protestieren die Menschen für die Freiheit, aber auch für Menschenrechte, und dass sie ein normales Leben führen können.

"Deswegen spricht man von Kriegsverbrechen"  >>>

 

 

 

 

Schwarzer Montag in Gaza - Am 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels gab es in Gaza so viele Tote und Verletzte wie seit dem Krieg 2014 nicht mehr. Riad Othman hat die Protestcamps in Gaza besucht und mit den SanitäterInnen gesprochen.

medico-Partner versorgen Verletzte in Gaza: Unterstützen Sie die solidarische Nothilfe

Die Mitarbeiter*innen von Physicians for Human Rights Israel (PHR-IR) organisieren mit Unterstützung von medico aktuell Nothilfe. Sie beschaffen medizinische Ausstattung, Medikamente und Bedarfsmaterialien und bringen sie mit einer fachärztlichen Delegation nach Gaza. Die Teilnehmenden der Delegation verteilen sich dort auf unterschiedlichen Krankenstationen, um bei der Versorgung der Verletzten zu unterstützen und übergeben Material an die Krankenhäuser.

Solidarische Hilfe wird dringend benötigt, denn es bestehen aktuell enorme Versorgungslücken in den Krankenstationen in Gaza. Bitte helfen Sie mit einer Spende unter dem Stichwort Israel/Palästina den medico-Partnern vor Ort.

 

Jetzt spenden!

 

Weitere medico-Partner unterstützen bei Versorgung der Verletzen und leisten Rechtsbeistand. Riad Othman schreibt über die aktuelle Situation vor Ort, den „Schwarzen Montag“ und die Arbeit der Partnerorganisationen:

Vor wenigen Tagen sprachen mein Kollege Dieter Müller und ich in Gaza mit jungen Leuten, die sich bei unserer Partnerorganisation Palestinian Medical Relief Society (PMRS) als freiwillige Ersthelfer engagieren. Bei den Protesten evakuieren sie Verwundete aus der Gefahrenzone und tragen dazu bei, die medizinische Erstversorgung sicher zu stellen.

Mahmoud Al-Da’ur ist Ingenieur. Das vernichtende Bombardement des Gazastreifens 2008/2009 brachte ihn dazu, sich als freiwilliger Ersthelfer zu engagieren. Damals war er Anfang 20. Seither ist er immer wieder für die PMRS im Einsatz.   >>>




 

 

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VIDEO - "Politische Lösung dringend notwendig“
- Khouloud Daibes - Die palästinensische Botschafterin in Deutschland, Chouloud Daibes, hat eine politische Lösung im Nahost-Konflikt angemahnt. Die USA hätten sich als ehrlicher Vermittler diskreditiert. Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem sei eine eklatante …   >>>

 


 

 

 

 


Streik lähmt Ost-Jerusalem - Palästinenser-Baby erstickt an Tränengas
- Nach dem Blutvergießen in Gaza beginnen in Palästina drei Tage der Trauer: Die Toten werden begraben, Geschäfte und Schulen bleiben geschlossen. In die Trauer um ein neues Todesopfer mischt sich die Sorge vor weiteren Ausschreitungen.

Die blutigen Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der israelischen Armee haben auch ein erst acht Monate altes Baby das Leben gekostet: Das Mädchen starb nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Gazastreifen, nachdem es östlich von Gaza Tränengas eingeatmet hatte.  >>>

 

Quelle facebook

 

 

 

GÖAB-Newsletter Nr. 33/2018 - 15.05.2018 - Al Nakba – 70 Jahre Vertreibung - Am heutigen Tag, den 15.5.2018, gedenkt das Palästinensische Volk der Vertreibung von rund 750.000 Palästinenserinnen und Palästinensern aus ihrer Heimat durch die israelische Armee und verschieden zionistische Milizen. Dieser Tag ging in die Erinnerung als „Al Nakba“ (die Katastrophe) ein. Diese Geschehnisse waren eine unmittelbare Folge der Gründung des Staates Israel am 14.5.1948, einen Tag nachdem das britische Völkerbundmandat zu Ende gegangen ist. Die Vertreibung von rund zwei Drittel der angestammten palästinensischen Bevölkerung ging Hand in Hand mit der entschädigungslosen Enteignung der Vertrieben sowie auch mit der Zerstörung von weit mehr als 400 palästinensischen Städten und Dörfern. Der 1948 begonnene völkerrechtswidrige Prozess der Vertreibung und Enteignung ist bis heute nicht zum Stillstand gekommen. Es ist daher durchaus berechtigt, „Al Nakba“ nicht als einmaliges Ereignis sondern als seit 70 Jahren anhaltende Entwicklung zu betrachten. Insofern gedenkt das Palästinensische Volk in diesen Tagen nicht eines einmaligen historischen Ereignisses, sondern klagt eine jahrzehntelange gewaltsame und völkerrechtswidrige Besatzungs- und Vertreibungspolitik durch Israel an.

Unsere Gesellschaft hat gemeinsam mit anderen Organisationen vor wenigen Tagen eine Veranstaltung durchgeführt, bei der unter anderem auch eine ausgezeichnete Ansprache des bekannten palästinensischen Politikers Dr. Mustafa Barghouthi gezeigt wurde. Diese ist auf You Tube unter https://www.youtube.com/watch?v=MElGvUtb-hU&feature=youtu.be abzurufen.

Aus aktuellen Gründen übermittle ich in der Beilage auch eine Erklärung des palästinensischen Botschafters in Österreich Salah Abdel Shafi und der Steirischen Friedenplattform zu den Vorkommnissen um die absolut inakzeptable und von der überwiegenden Mehrheit der internationalen Staatengemeinschaft abgelehnte Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA und der Übersiedlung der US-Botschaft aus Tel Aviv nach Jerusalem. Beide Stellungnehmen befassen sich auch mit der absolut unverständlichen Tatsache, dass bei einem Festakt zu diesem Anlass neben Vertretern Rumäniens, der Tschechischen Republik und Ungarns auch der österreichische Botschafter vertreten war. Da ein derartiger Schritt nur auf direkte Anweisung der österreichischen Bundesregierung möglich ist, richtet sich unser scharfer Protest auch direkt an diese. Österreich hat damit nicht nur gegen eine dringende Empfehlung seitens der Europäischen Union verstoßen, sondern überfallsartig eine radikale Änderung in der österreichischen Nahostpolitik vollzogen. Dagegen haben sich bereits zahlreiche Organisationen und Persönlichkeiten ausgesprochen, das wird sicherlich auch noch Gegenstand äußerst kritischer Diskussionen in Österreich sein. In diesem Zusammenhang möchte ich abschließend auf die Parlamentarische Bürgerinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina durch die Österreichische Bundesregierung hinweisen, welche Gegenstand unseres gestrigen Newsletters war.

Ein neutraler Staat wie Österreich kann und darf nicht ohne schärfsten Widerspruch eine völkerrechtswidrige und absolut menschenverachtende Politik, wie sie Israel mit massiver Unterstützung seitens der USA betreibt, hinnehmen! Fritz Edlinger


P.S. Ein ausführlicher Bericht über die erwähnte Veranstaltung ist bereits auf der Facebookseite der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen zu sehen. In wenigen Tagen werden wir eine noch ausführlicheren Bericht auf unsere Website www.saar.at  stellen.

 


 

Info-Material zum Gaza-Konflikt - Aus Solidarität mit den unterdrückten Palästinenser*innen in Gaza, die mit ihrem „Langen Marsch für die Rückkehr“ seit dem 30. März gegen die israelische Besatzung und die 11-jährige Blockade des Gaza-Streifens durch Israel demonstrieren und heute bereits 52 von israelischen Besatzungssoldaten erschossene Opfer und 7000 Verletzte zu beklagen haben, hat die „Landesarbeitsgemeinschaft Gerechter Frieden in Nahost“ aus Niedersachsen Informationsflyer zu dieser Aktion erstellt:

 „Wer schweigt, macht sich mitschuldig!“ ,

 

 

Die Nakba - Al Nakba - Die ethnische Säuberung Palästinas - Texte Fotos Videos Collagen zur Nakba  >>>
 


Norman Finkelstein zum Nahostkonflikt: "Ich denke, Gandhis Taktik könnte funktionieren"
- Im Interview mit Kontext TV erläutert der US-Politologe Norman Finkelstein den Verlauf des Israel-Palästina-Konflikts, erklärt, warum es trotz der völkerrechtlichen Bestimmungen seit über vierzig Jahren keinen Palästinenserstaat gibt und führt aus, dass die Taktik Gandhis im Nahostkonflikt funktionieren könnte. „Ich glaube, das würde sie sehr unter Druck setzen“. Heute sei viel mehr über den Konflikt bekannt. Zu oft hätten israelische Regierungen militärische Gewalt über Diplomatie gestellt und die Zweistaatenlösung blockiert, während sie sich immer mehr palästinensische Gebiete einverleibten. Zudem sei Israel durch zahlreiche Menschenrechtsverletzungen anfälliger für äußeren Druck geworden. Auch wenn Finkelstein die Boykott-Strategie der BDS-Bewegung teilt, kritisiert er ihre politische Unaufrichtigkeit. Er mahnt, an der völkerrechtlichen Zweistaatenlösung festzuhalten. Das Interview mit Norman Finkelstein hat Kontext TV vor den Protesten in Gaza aufgezeichnet.  >>>

 



 


Nicht in unserem Namen! 
- 14. Mai 2018 - Erklärung des AKL-Länderrats zum Beschluss der Fraktion DIE LINKE zu „70 Jahre Staat Israel“ vom 25.4.2018 - 1.) Obwohl der Beschluss der Fraktion der Partei Die LINKE im deutschen Bundestag zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels mehrheitlich verabschiedet wurde, enthält er nicht ein Wort zu den Geschehnissen in Gaza seit dem 30.März 2018. Tausende Palästinenser*innen wurden durch das israelische Militär verwundet. Gegenwärtig beläuft sich die Zahl auf über 7.000 – und täglich kommen Hunderte dazu! Die Zahl der Toten liegt schon bei 52. All das von gut verschanzten Scharfschützen, die aus sicherem Abstand und in aller Ruhe Ziel nehmen und abdrücken.

Die meisten Schüsse gehen in schwer zu treffende Körperregionen wie die Knie schwer zu treffende Körperregionen wie die Knie. Internationale Ärzte, Amnesty international und israelische Zeitungen berichten darüber, dass Israel explosive Munition verwendet, die die Knie sozusagen ‚pulverisiert‘. Die Barbarei ist kaum zu beschreiben. Es handelt sich offenkundig um Kriegsverbrechen – um schwere Verstöße gegen die Genfer Konvention – der Antrag schweigt sich dazu in unverantwortlicher Weise völlig aus.

2.) Der Antrag der Fraktion beginnt mit folgendem Satz: „Die Gründung des Staats Israels vor 70 Jahren ist eine herausragende und bleibende Leistung, die für uns ein Grund zum Feiern ist“. Weiter heißt u.a. „Israel blickt heute mit Stolz auf 70 Jahre Demokratie mit einer lebendigen und pluralistischen Zivilgesellschaft und einer immensen Vielfalt in den Formen des Zusammenlebens“. Im gesamten Antrag wird nicht ein einziges Mal auf die Nakba – die Katastrophe – für die Palästinenser*innen hingewiesen, die mit der Staatsgründung Israels verbunden war. Es wurden zwischen 700.000 und 800.000 Palästinenser*innen von Israel vertrieben. Der Text benennt die jahrzehntelangen systematischen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen Israels, die durch zahlreiche UN-Resolutionen verurteilt worden sind, nicht.   >>>
 




 

Wer ist wessen Vasall? - Uri Avnery - 12. Mai 2018 - „WENN DU die Politik einer Nation verstehen willst, sieh dir die Landkarte an!“, soll Napoleon gesagt haben. Ein guter Rat.

Wenn du in diesen Tagen in Israel lebst, bekommst du den Eindruck, dass der riesige Staat Israel seinem amerikanischen Vasallen sagt, was er tun soll. Präsident Donald Trump hört zu und fügt sich. Bibi der Große sagt ihm, er soll ohne jeden vernünftigen Grund den Atomvertrag mit dem Iran zerreißen und er gehorcht. Er kann nicht anders, der Arme.

Aber dann wirfst du einen Blick auf die Karte und entdeckst zu deiner großen Verwunderung, dass die USA ein riesiges Land sind, während Israel nur ein so kleiner Fleck ist, dass sein Name außerhalb seiner Grenzen ins Meer geschrieben werden muss.
Was ist da also los? Die Geografie ist natürlich nicht der einzige Umstand. Israel hat einige Millionen treuer Anhänger, die amerikanische Staatsbürger sind und viel Geld haben. Aber trotz allem.

Kann es sein, dass wir da etwas falsch verstehen? Dass Trump nicht der Vasall Netanjahus ist, sondern umgekehrt? Dass Trump diktiert und Bibi trotz all seinem Getöse gehorcht?

DAS WÄRE nicht das erste Mal. In der Antike taten die Führer des jüdischen Gemeinwesens in Palästina ihr Möglichstes, um dem Kaiser in Rom gefällig zu sein. Zum Beispiel Nero, dem Mann dem es gefiel, seine eigene Stadt und die Welt in Brand zu stecken, während er auf der Geige fidelte oder sich anders vergnügte. Donald Trump ist der Nero der Gegenwart, der Kaiser des Neuen Roms.

Trumps Hauptziel im Leben ist es, aus dem Atomvertrag mit dem Iran auszusteigen, „der schlechtesten Abmachung, die es je gab“. Warum? Ich habe genau zugehört und ich konnte keinen anderen Grund heraushören, als dass die Abmachung von seinem ihm verhassten Vorgänger Barack Obama geschlossen wurde. Welchen anderen Grund gab es, die Abmachung aufzukündigen? Ich habe von keinem anderen Grund gehört. Die Abmachung hielt den Iran davon ab, mit dem Bau von Nuklearwaffen weiterzukommen. Alle Experten ohne Ausnahme (sogar die israelischen) bestätigen, dass der Iran sich genau an die Vereinbarung gehalten hat.

Tatsächlich hat die ganze Welt außerhalb der USA (und natürlich Israels) beschlossen, das Abkommen beizubehalten. Die drei nicht ganz unbedeutenden Mächte Deutschland, Frankreich und Britannien sind der Meinung, die Abmachung müsse aufrechterhalten werden. Ebenso Russland und China, die ja auch nicht gerade kleine Länder sind. Alle außer Israel. Ah, Israel.

DIE MEISTEN Leute in Israel glauben jetzt, dass Bibi der Große, Benjamin Netanjahu, tatsächlich Trump an der Leine hätte. Bibi hätte einen so magischen Griff auf Trump, dass der amerikanische Präsident Israels Führung folgen müsse. Bibi ist vom Iran besessen. Am Morgen wacht er mit dem Iran auf und am Abend geht er mit ihm schlafen. Niemand fragt anscheinend: Warum, um Himmels Willen?

Wir kommen auf Napoleons Landkarte zurück: Es scheint keinen Interessenkonflikt zwischen den Ländern Iran und Israel zu geben. Sie haben keine gemeinsame Grenze. Keines von ihnen hat Gebiete, die das andere begehrt. Keines von beiden besitzt Bodenschätze, die das andere sich gerne aneignen würde. Beweis: vor nicht allzu langer Zeit, also schon während meiner Lebenszeit, war der Iran Israels engster Verbündeter (natürlich außer unserm amerikanischen Vasallen). Der Iran wurde vom Schah regiert, dem Schah in seiner schönen Uniform und mit seiner schönen Frau (bitte verzeiht mir noch einmal, liebe Feministinnen).

Israel und der Iran konnten miteinander Pferde stehlen, wie man so sagt. Die Iraner trugen dazu bei, dass wir Agenten in das Kurdengebiet des Irak einschleusen konnten, um dem irakischen Diktator Saddam Hussein Schwierigkeiten zu machen. Später unterstützen wir den Iran in seinem Krieg gegen den Irak, den derselbe Hussein angezettelt hatte. Einer der größten Skandale seiner Zeit war die sogenannte Iran-Contra-Affäre: Israel transferierte amerikanische Waffen in den Iran. (Der Iran bezahlte sie und die Amerikaner setzten das Geld für die illegale Finanzierung des "Contra"-Krieges gegen die linke Regierung in Nikaragua ein. Mein Freund, der Journalist Amiram Nir, wurde zum Sicherheitsberater der israelischen Regierung und er persönlich lieferte die Waffen nach Teheran. (Sein Ansprechpartner Oliver North in den USA wurde gerade zum Chef der mächtigen American Rifle Association ernannt.)

Schluss mit den unterhaltsamen Anekdoten! Zwischen den beiden Nationen gibt es also keine grundlegende Gegnerschaft, die  >>>
 


Ronen Bergmann: Der Schattenkrieg
- Welche Rolle spielt die Politik der "gezielten Tötung" in Israels Sicherheitspolitik?

Ronen Bergman, Investigativ-Reporter der israelischen Tageszeitung Yedioth Ahronoth, gibt eine erschreckende Antwort. Er hebt in seinem Buch die folgenschwere, ja verheerende Bedeutung dieser nicht nur vom israelischen Auslandsgeheimdienst durchgeführten Morde hervor - sowohl für Politik und politische Kultur des jüdischen Staates als auch für die Geschichte des israelisch-arabischen Konflikts beziehungsweise für Israels Kampf gegen die Palästinenser.

Auf der Basis zahlreicher Interviews und tausender zum Teil geheimer Dokumente will Bergman eine kritische Geschichte der israelischen Geheimdienste erzählen. Das gelingt ihm jedoch nur bedingt.

Seine Darstellung bleibt nämlich dem Israel-spezifischen, sicherheitspolitisch-orientierten, die Tötungspraxis rechtfertigenden Diskurs verhaftet, auch wenn hie und da auf seine Problematik hingewiesen wird. Bergmann zitiert dazu auch eingangs das babylonisch-talmudische Prinzip der Selbstverteidigung: "Wenn jemand kommt, dich zu töten, steh auf und töte ihn zuerst." Damit untermauert er gewissermaßen die moralische Rechtfertigung für die umstrittene Praxis der Tötung ohne Gerichtsverfahren. >>>
 


Historikerstreit - Wie es sich zugetragen hat
  - 14. Mai 2018 - In den Achtzigern begann eine Gruppe Historiker, sich kritisch mit der Staatsgründung und der Geschichte Israels zu beschäftigen. Bis heute wird über ihre Thesen gestritten. -  Alexandra Föderl-Schmid

Den Begriff hat Benny Morris geprägt. In einem 1988 in der amerikanisch-jüdischen Zeitschrift Tikkun erschienen Artikel schrieb er erstmals von den "neuen Historikern" und der "neuen Geschichtsschreibung", die den Blick auf Israel verändern würden. Die bis dahin vorherrschende Darstellung der "alten Historiker" sei die klassische zionistische Sichtweise gewesen. Die Umstände der Staatsgründung am 14. Mai 1948, die sich zum nunmehr 70. Mal jährte, und die Zeit davor und danach sind bis in die Achtzigerjahre als eine Art Heldengeschichte wiedergegeben worden, bei der das palästinensische Flüchtlingsproblem ausgeblendet worden ist. Die von Morris als solche titulierten neuen Historiker wurden später auch Postzionisten oder Revisionisten genannt, deren Arbeiten die Historiografie bis heute beeinflussen.

In ihren Publikationen wurden bisherige Darstellungen kritisiert oder widerlegt. So wurde stets die These vom Kampf des kleinen jüdischen David gegen den übermächtigen arabischen Goliath vertreten. Nach Darstellung dieser Historiker war Israel hinsichtlich der verfügbaren Kräfte wie auch im Hinblick auf die Bewaffnung den Arabern jedoch überlegen. Erschüttert wurde auch die Behauptung, dass die Araber einen abgestimmten Plan zur Vernichtung Israels verfolgt hätten.  >>>
 


Rosenmontag im Mai
- Abraham Melzer - 14.Mai 2018 - Einen Tag mit der Kippa herumlaufen, als Zeichen der Solidarität mit Israel. Einen Tag Jude sein, als Buße für den Holocaust. Eigentlich eine ausgezeichnete Idee, wenn sie nicht so verlogen und heuchlerisch wäre.

Geht es Uwe Becker und allen, die bei diesem Zirkus mitmachen um Solidarität oder um die Beruhigung ihres Gewissens? Solidarisieren sie sich mit Juden oder versuchen sie ihre dunkle Vergangenheit zu beruhigen, indem sie für einen Tag den Juden spielen und den philosemitischen Rosenmontag inszenieren? All diese Kippa Träger kommen mir vor wie Jecken mit Cowboyhut, die für einen Tag sich wie im Wilden Westen fühlen und am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Eigentlich müssten sie alle mit Büßerhemd rumlaufen und einen gelben Judenstern auf der Brust, statt mit einer Kippa auf dem Kopf, die nur ein religiöses Symbol ist und weder Israel noch das Judentum repräsentiert. Nur Schmocks wie Uwe Becker können auf eine solche aberwitzige Idee kommen, dass Kippatragen Solidarität mit Israel bedeutet.

Was für eine Rosenmontag Stimmung, wenn auch noch das Hessische Parlament in den Räumen der jüdischen Gemeinde tagt, alle Mitglieder des Parlaments Kippa tragen, nur die Juden nicht. In Hessen leben an die 10 000 Juden und hunderttausende Moslems. Warum tagt das Parlament nicht auch in einer Moschee oder einem islamischen Gemeindezentrum? Weil die Moslems keinen Holocaust erlebt haben und weil diese billigen und peinlichen Inszenierungen doch nur wegen des Holocaust und des schlechten Gewissens von Politikern wie Uwe Becker gemacht werden.

Das Kippatragen hat nichts mit Israel und nichts mit einer Solidarität mit Israel oder den Juden zu tun, sondern mit dem Wunsch durch eine spektakuläre, wenn auch peinliche, Aktion Schluss zu machen mit dem schlechten Gewissen. Vor Jahren sagte mir einmal ein Passant auf der Zeil, als wir dort eine Mahnwache für Palästina abhielten, er könne gar kein Antisemit sein, weil er ja Kishon lese und sich dabei auch noch amüsiere. Gemäß dieser Logik handelt auch Uwe Becker, der glaubhaft verkünden möchte, dass er kein Antisemit sei, da er ja einen Tag lang mit einer Kippa in Frankfurt herumläuft. Wer also das tut, kann ja kein Antisemit sein, höchstens ein Philosemit, der ein schlechtes Gewissen hat, weil er ja weiß, dass er kein Philosemit ist, sondern ein Antisemit. Philosemitismus und Antisemitismus sind die zwei Seiten derselben Medaille.

Jetzt laufen in Frankfurt und in anderen Städten tausende von Jecken mit einer Kippa auf dem Kopf, fühlen sich für einen Tag als Juden und werden morgen schon vergessen, dass sie für einen Tag Juden waren. Damit es aber nachhaltig bleibt, müsste man sie alle beschneiden…

An dieser absurden Aktion nehmen viele Organisationen und sogar beide großen christlichen Kirchen teil. Nur die jüdische Gemeinde war diesmal klug genug sich diese Peinlichkeit zu ersparen. Der Vorsitzende der Gemeinde in Frankfurt, Prof. Latasch sagte, dass die meisten Mitglieder des Präsidiums keine gläubigen Juden sind und es deshalb ablehnen mit Kippa herumzulaufen, die sie aus Achtung vor der Religion selbstverständlich in der Synagoge tragen. Uwe Becker und andere haben keine Achtung vor der jüdischen Religion und verbünden sich mit den national-religiösen Hooligans in Israel, die es lieben mit einer gestrickten Kippa herumzulaufen, um zu provozieren.

Ich wäre bereit Uwe Becker abzunehmen, dass er es ernst und aufrichtig meint, wenn er auch bereit wäre sich beschneiden zu lassen und sich dadurch für immer als Juden zu fühlen. Aber selbst das wäre sinn- und zwecklos, weil Judentum nicht bedeutet beschnitten zu sein und auch nicht den gleichen Glauben zu haben oder der gleichen Rasse anzugehören, sondern an erster Stelle eine Schicksalsgemeinschaft. Und mehr als Blut und Glaube ist es das, was Juden aus Russland, Deutschland, Frankreich und Nordafrika bis zum Jemen verbindet. Und wer das nicht weiß und das auch nicht nachempfinden kann, soll bitte aus dem Judentum keinen Karneval mit eigenem Rosenmontag bzw. Kippamontag machen.
 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

 

USA wollen Palästina kein Gehör schenken
Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat den Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrates vor der Rede des palästinensischen UN-Botschafters Riyad Mansour verlassen, melden amerikanische Medien. >>>

 


Palästinenser ziehen Botschafter aus Österreich ab
Auch Tschechien, Rumänien und Ungarn betroffen – Protest gegen Teilnahme von Diplomaten an US-Botschaftseröffnung in Jerusalem  >>>
 

 

Internationale Kritik an Israel wächst   >>>


 

Guatemala eröffnet Botschaft in Jerusalem   >>>


 

Eine unabhängige Untersuchung der gewaltsamen Vorfälle an der Gaza-Grenze wird es jedenfalls nicht geben. Denn die USA lehnen dies ab.   >>>
 

 

US-Botschaft in Jerusalem- Palästinenser berufen Vertreter aus USA ab  >>>


 

Türkei ruft in Streit um Jerusalem Botschafter aus USA heim  >>>

 


Gewalt im Gazastreifen- Israel weist türkischen Konsul aus  >>>
 

 

 Belgien bestellt Israels Botschafterin ein
Nach dem Tod von rund 60 Palästinensern bei den gewaltsamen Protesten an Israels Gaza-Grenze hat Belgien die israelische Botschafterin einbestellt. Das Treffen mit Simona Frankel solle am Mittwoch im Außenministerium in Brüssel stattfinden, teilte das israelische Außenministerium in Jerusalem mit.  Die Botschafterin hatte mit einem Zitat in einem Radiointerview in Belgien Kritik ausgelöst: "Ich bedaure sehr jeden einzelnen Menschen, der gestorben ist, auch wenn es Terroristen sind, 55 Terroristen, die nahe an die Grenze kommen, um auf israelisches Territorium einzudringen." Der belgische Außenminister Didier Reynders sagte dazu: (...)  "Man bekommt viel zu hören, aber irgendwann ist eine Grenze erreicht."  >>>

 

Palestinians Mark Nakba Day following Israeli Bloodshed in Gaza  >>>

 

Lessons from my Palestinian mother about resistance  >>>

 

16. 5. 2018

 

Gewalt im Gazastreifen- Türkei verweist Israels Botschafter des Landes  >>>
 



Gazastreifen Palästinensisches Baby erstickt an israelischem Tränengas
Die Zahl der bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im Gazastreifen an der Grenze zu Israel getöteten Palästinenser ist auf 59 gestiegen.

Ein acht Monate altes Mädchen sei erstickt, nachdem es von israelischen Soldaten eingesetztes Tränengas eingeatmet habe, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza in der Nacht zum Dienstag mit.
Die Zahl der am Montag bei Massenprotesten verletzten Palästinenser belaufe sich auf 2771 >>>

 


Dutzende Tote im Gazastreifen- Macron verurteilt israelische Gewalt gegen Demonstranten  >>>

 

Gewalt im Gazastreifen- Türkei und Südafrika rufen Botschafter aus Israel zurück  >>>
 

 

52 Tote bei Gaza-Protesten- Erdogan spricht von "Völkermord" und zieht Botschafter ab  >>>


 

Nahost-Expertin warnt vor Ausweitung der Spannungen
US-Präsident Donald Trump verschärft mit der Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem den Nahost-Konflikt. Das erklärt Dr. Margret Johannsen im NP-Interview.  >>>


 

Fifty-five Palestinians killed and thousands injured in Gaza   >>>

 


Nahostkonflikt: Vom Frieden weiter weg, denn je
Kommentar von Thomas Ludwig  >>>


 

Palestinian medics, journalists, among dead and injured in Gaza  >>>


 

Nahost - Viele Tote und Verletzte in Gaza - Politik >>>

 


Jewish settlers set fire to Dawabsheh family home for a second time  >>>


 

14. 5. 2018
 

 

Gazastreifen- Palästinenser melden 52 Tote, rund 2400 Verletzte  >>>

 

Gewalt im Gazastreifen- Türkei macht USA für "Massaker" verantwortlich  >>>

 

Gazastreifen- Israelische Luftwaffe fliegt Angriff auf Hamas  >>>

 

Gazastreifen- Palästinenser melden 41 Tote, mehr als 1700 Verletzte  >>>

 

MOH- “Army Kills 41 Palestinians In Gaza"  >>>

 

Zur US-Botschaftsverlegung nach Jerusalem und 70 Jahre andauernden Nakba - Palästinensische Mission  >>>

 


Israeli Drones Fire Firebombs At Protest Tents In Gaza, Army Jams Networks

Several Israeli military drones fired, Monday, dozens of firebombs at the Palestinians and the Great Return March tents, while the military started disrupting and jamming communications networks in the Gaza Strip.
Eyewitnesses said the Israeli drones fired dozens of firebombs at the tents and the residents across the border area, in the northern and eastern parts of the coastal region.
The attack burnt several tents, and property, before dozens of young men and firefighters rushed to extinguish the fire.  >>>

 

 

Israel amassing its forces ahead of Nakba protests  >>>

 

Elor Azarya returns home to a hero’s welcome after 9-month prison term for killing Palestinian

“I’m glad it’s over”, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu said, as Elor Azarya, the soldier-medic who shot the incapacitated Palestinian suspect Abdel Fatah Al Sharif, returned home from his prison term served for ‘manslaughter’, after merely 9 months  >>>

Der ermordete hat lebenslänglich


 

 

Trumps Sicherheitsberater- Bolton bestreitet Wunsch nach Machtwechsel in Iran  >>>

 

Jordan Condemns Fanatical Raids on Al Aqsa Mosque (VIDEO)  >>>

 

Israeli Soldiers Abduct Seventeen Palestinians In The West Bank  >>>

 

Palestinian Child Dies From Wounds suffered Friday  >>>

 

Israel's Eurovision win will bring a showdown with BDS  >>>

 

13. 5. 2018

 


Israel schließt  Übergang zum Gazastreifen >>>

 

Reaktionen auf ESC-Sieg- Israels Verteidigungsminister stichelt gegen Iran und Syrien  >>>

 

 USA und Jerusalem Trumps Botschaft mit der Botschaft
Donald Trump macht Ernst: Inmitten einer aufgeheizten Stimmung zieht die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Was bedeutet der Schritt?  >>>

 

PA foreign ministry condemns blocking of EU statement against US embassy move  >>>

 

Army Abducts Three Palestinians In Jerusalem, One In Jenin  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (03 – 09 May 2018)  >>>
 


Reportage de Canal+ sur Gaza (Vidéo)  >>>

 

Mères et enfants embarqués dans toute la Cisjordanie. Le directeur de Human Rights Watch expulsé  >>>

 

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12. 5. 2018


Vor Neueröffnung der US-Botschaft- Bis Dienstag- Auswärtiges Amt spricht Sicherheitswarnung für Israel aus  >>>

 


David Friedman
Verhasst, unerfahren, skandalös: Ein Hardliner wird zum US-Botschafter in Israel
Die Lage im Nahen Osten droht zu eskalieren, da wird ausgerechnet ein Provokateur zum US-Botschafter in Israel: David Friedman steht dem ultrarechten Flügel der israelischen Regierung nah, ist bei den Palästinensern verhasst und verfügt über keinerlei politische Erfahrung. >>>

 

Iran wirft Israel falsche Vorwände für Luftangriffe in Syrien vor  >>>

 

USA wollen Dollargeschäfte mit Iran verbieten  >>>

 

USA wollen Dollargeschäfte mit Iran verbieten  >>>

 

Unruhen im Grenzgebiet- Ein Toter bei Massenprotesten im Gaza-Streifen  >>>

 

Trump gegen Europa
Der Westen existiert nicht mehr
Donald Trumps Iran-Entscheidung zerstört das transatlantische Bündnis. Europa muss sich wehren. Ein Kommentar von Klaus Brinkbäumer

Der Ruhm Donald Trumps gründet auf amerikanischen Heldengeschichten. Trump erzählt, dass ihn Frauen wie Carla Bruni begehrt hätten, was Frauen wie Carla Bruni wuchtig dementieren. Trump vermeldet unermesslichen Reichtum, doch wahr ist, dass Trump sich mit seinen Casinos derart ruiniert hatte, dass er 1990 netto 295 Millionen Dollar Schulden hatte; Banken und Papa retteten ihn. Die größte Heldengeschichte handelt von Trumps Verhandlungsgeschick, doch auch diese Erzählung ist Quatsch, da Trump die Kunst des Deals niemals beherrschte.  >>>

 

Nach US-Ausstieg aus Abkommen mit Iran- Chefinspekteur der Internationalen Atomenergiebehörde tritt überraschend zurück >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (03 – 09 May 2018)  >>>

 

Report- Ongoing Nakba Must End — Time Has Come for the International Community to Act  >>>

 

Sheikh Sabri Banned From Entering West Bank For Four Months  >>>

 

Isreli Soldiers Invade Homes In Jenin  >>>

 

Army Injures 61 Palestinians In Nablus
Israeli soldiers injured, on Friday at dawn, 61 Palestinians, including two with live fire, in the northern West Bank city of Nablus. Medical sources said the soldiers shot two young men with live fire, fourteen with rubber-coated steel bullets and caused 45 others to suffer the effects of teargas inhalation   >>>

 

11. 5. 2018


 Gekündigtes Iran-Abkommen Merkel erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump  >>>

 

 Streit über Iran-Abkommen Maas sieht Bruch im Verhältnis zu den USA  >>>

 

 Richard Grenell verteidigt umstrittenen Tweet US-Botschafter in Deutschland will weiter "Klartext" reden
Richard Grenell verteidigt umstrittenen Tweet: US-Botschafter in Deutschland will weiter "Klartext" reden

Deutsche Unternehmen sollten Geschäfte mit dem Iran sofort unterbinden. Das hatte der neue deutsche US-Botschafter gefordert - und viel Kritik geerntet. Nun hat er seine Aussage verteidigt  >>>

 

Hunderte Millionen an Revolutionsgarde geflossen- US-Finanzministerium sanktioniert iranische Dollarschmuggler  >>>


 

By wrecking Iran deal, Trump politicized Israel  >>>

 

Mahmoud Abbas seals his intellectually impoverished legacy  >>>

 

Bedouins outside of Jerusalem wrestle with uncertain future  >>>

 

Jews Say No! publishes ‘Moving Forward’ to highlight Jewish National Fund role in the Nakba  >>>

 

Israeli cemeteries in the West Bank send a message– Settlers are never leaving  >>>

 

Israel ‘returns love’ to Trump by naming a square after him in Jerusalem  >>>


11. 5. 2018

 

Merkel- In Nahost geht es "um Krieg und Frieden" - Israels feuert 70 Raketen auf iranische Stellungen in Syrien   >>>

 

Syrien- Israels Verteidigungsminister bestätigt Beschuss iranischer Stellungen   >>>
 


Attacke auf Golanhöhen- Israel greift iranische Militärziele in Syrien an   >>>

 

Merkel zur Lage in Nahost- "Es geht wahrlich um Krieg und Frieden"  >>>

 

Antrittsbesuch in Moskau- Maas und Lawrow bekennen sich zu Iran-Abkommen  >>>

 

Sanktionen gegen Iran- "Für die EU ist das ein Super-GAU"  >>>

 

Martin Schulz über Donald Trump- "Dieser Mann ist irrational"  >>>

 

Netanyahu bei Putin - Strategisches Speed-Dating in Moskau  >>>

 

By wrecking Iran deal, Trump politicized Israel >>>

 

Palästina will Ostjerusalem verwalten
Die Führung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) will Ostjerusalem als Hauptstadt von Palästina wieder regieren. Dies erklärte Mitglied des PLO-Exekutivausschusses Ahmed Majdalani am Dienstag in einem Interview.  >>>

 

Israel to spend $16.6 million on excavations under Al-Aqsa Mosque  >>>

 

Abbas- we seek negotiations based on two-state solution  >>>

 

9. 5. 2018

 

+++ Iran-Krise im Newsticker +++

 

Neuer Atomkonflikt- Trump droht Iran mit "sehr ernsten Konsequenzen"  >>>

 

Deutsche Kritik an US-Botschafter Grenell- "Partnerschaft und Kasernenhof-Ton schließen sich aus"  >>>

 

Internationale Atom-Behörde widerspricht Trump- Iran hat Atom-Deal stets eingehalten >>>

 

Nach US-Ausstieg aus Atomabkommen- Europa schuld am Scheitern des Iran-Deals- US-Senator erhebt schwere Vorwürfe  >>>


 

Merkel stellt klar- Wir bleiben dem Atom-Abkommen verpflichtet  >>>

 


Iran-Anweisung an deutsche Firmen
Scharfe Kritik an neuem US-Botschafter in Berlin
Sein Tweet kam wie ein Befehl daher  >>>



US-Ausstieg aus Iran-Abkommen
Europas Stunde

Kommentar - Jetzt kommt es auf Europa an. US-Präsident Donald Trump hat sich gegen das Atomabkommen mit Iran entschieden, und das mit maximaler Härte. Nichts wird aufgeschoben, nichts abgeschwächt, die Marschrichtung lautet: größtmögliche Konfrontation. Nun wird klar, was für Europa auf dem Spiel steht: Ungeheuerliches. Da geht es nicht mehr nur darum, zu verhindern, dass Iran Atommacht wird. Es droht eine Welt unkontrollierter nuklearer Aufrüstung aller gegen alle. >>>
 

 

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