TÄGLICH NEU  -  LINKS    Termine    facebook     Montag, 30. Dezember 2019 - 20:17    HELFEN     BDS     ARCHIV    Themen

 


 

Der palästinensisch Künstler: Mohammed Alhaj - "warten"
2018 - 100 * 100 cm


 


US-Kongress will Israel schnell mit mehr Präzisionsmunition ausstatten
- 11. Mai 2018 – Florian Rötzer - Nach den zahlreichen Angriffen geht Israel die Munition aus, im Kongress steht die Verabschiedung eines Gesetzes an, das eine jährliche Unterstützung der israelischen Streitkräfte mit Waffen in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar vorsieht

Israel hat auch beim letzten Angriff auf angeblich iranische Ziele, die in Verbindung mit in Syrien stationierten Quds-Brigaden stehen sollen, wieder Dutzende von sogenannten Luft-Boden-Präzisionsraketen verschossen, dazu einige Boden-Boden-Raketen. Offenbar geht den israelischen Streitkräften die Präzisionsmunition allmählich aus. Sie ermöglicht es der israelischen Luftwaffe aus größerer Entfernung und in sicherer Höhe Ziele anzugreifen, was die Gefährdung der Flugzeuge durch die gegnerische Luftabwehr senkt.

Dass Israel dringend Nachschub benötigt, auch angesichts der Eskalation mit dem Iran, lässt sich daraus ableiten, dass der Auswärtige Ausschuss des Repräsentantenhauses am Mittwoch eine Gesetzesvorlage zur Unterstützung Israels vor allem mit Präzisionsraketen wie Joint Direct Attack Munition (JDAM), Kampfflugzeugen wie F-35 und Raketenabwehrsystemen wie Iron Dome mit allen Stimmen der republikanischen und demokratischen Abgeordneten annahm. Der US-Israel Security Assistance Authorization Act of 2018, der das von Obama erlassene US-Israel Memorandum of Understanding von 2016, das ab 2018 gelten sollte, fortsetzt, wurde allerdings von 10 Jahren auf 5 Jahre verkürzt.  >>>
 


Israels Armee bombardiert Tunnel im Gazastreifen
-   Israel hat eigenen Angaben zufolge den neunten Tunnel seit Oktober im Gazastreifen zerstört. Außerdem wurde der einzige Warenübergang in den Gazastreifen geschlossen. Etwa 1,2 der zwei Millionen Menschen im Gazastreifen sind auf Hilfslieferungen angewiesen. - Alexandra Föderl-Schmid

Die israelischen Streitkräfte haben am Samstagabend den Gazastreifen bombardiert. Nach Angaben ihres Sprechers Jonathan Conricus war das Ziel ein Tunnel bei Beit Hanun in der Nähe des nördlichen Grenzübergangs Erez. Es sei der neunte Tunnel seit vergangenem Oktober gewesen, den man entdeckt und zerstört habe.  >>>
 


Jerusalem: Trump tritt Völkerrecht mit Füßen
- 12-05-18 - pax christi zum Umzug der US-amerikanischen Botschaft nach Jerusalem  - Die pax christi-Kommission Nahost verurteilt den für den 14 Mai 2018 angekündigten Umzug der US-amerikanischen Botschaft und die damit verbundene Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die USA auf das Schärfste. Die US-amerikanische Regierung verletzt mit diesen Entscheidungen internationales Recht und legitimiert anhaltende Völkerrechtsverletzungen durch Israel, das Ostjerusalem 1980 völkerrechtswidrig annektiert hat. Präsident Trump setzt ein gefährliches Beispiel für die Zukunft: Wer völkerrechtswidrig Fakten schafft, wird irgendwann dafür belohnt.

Die deutsche Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich erklärt, sich weiter für eine Lösung des Nahostkonflikts auf Basis einer Zweistaatenlösung einzusetzen sowie die Überzeugung geäußert, dass der Status von Jerusalem genauso wie andere abschließende Statusthemen erst im Zuge von Verhandlungen geklärt werden müssen, um dauerhaft akzeptiert und haltbar zu sein.

Diesen Aussagen müssen nun Taten folgen. Es ist zwar begrüßenswert, dass Bundeskanzlerin Merkel die Ankündigungen der USA im Dezember 2017 kritisierte. Weitere Schritte müssen dem jedoch nun folgen; zum Beispiel sollte die deutsche Regierung im Gegenzug Palästina als Staat anerkennen, um die palästinensische Verhandlungsposition zu stärken. Weiterhin sollten jegliche Rüstungsexporte nach Israel sofort gestoppt werden, bis ein belastbares Friedensabkommen zwischen den   >>>
 


Nahost-Experte fordert Europäische Initiative - "Kündigung des Atom-Deals war eine Kriegserklärung der USA"
- wer verhindert jetzt die Eskalation? - 11.05.2018 - Die Lage im Nahen Osten ist hoch explosiv. Israel und der Iran liefern sich einen militärischen Schlagabtausch. Donald Trump hat mit seinem Ausstieg aus dem iranischen Atomabkommen hoch gepokert – der Einsatz ist immens. Deshalb wollen die Europäer an dem Deal festhalten. Wie die Chancen für eine europäische Initiative stehen, sagt Nahost-Experte Abdel El-Husseini im Gespräch mit FOCUS Online.


Die Idee der Europäer, am Abkommen festhalten zu wollen, hält El-Husseini für richtig. Ihm fehlt allerdings der Glaube, dass dieses Vorhaben auch umzusetzen ist: „Die Rettung des Abkommens wird sehr schwierig“, so El-Husseini. Europa steht vor einer großen Frage: Der Entscheidung zwischen den USA und dem Iran.

El-Husseini hält es für unrealistisch, dass Europa von der amerikanischen Linie abweicht, auch weil Europa immer noch auf die „Schutzmacht USA“ angewiesen ist. „Die Europäer werden im Endeffekt Trump folgen, Europa ist angesichts der Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten nicht in der Lage, das Abkommen fortzusetzen.“ >>>
 


 

AUDIO - Der zionistische Traum - Ende einer Illusion - WDR 3 Kulturfeature | 12.05.2018 | 50:29 Min. - WDR 3 Kulturfeature: Israel feiert den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung am 14.5.1948. Den Nachkommen von circa 700.000 vertriebenen Palästinensern gilt das Datum als "Tag der Katastrophe". - Von Ruth Fruchtman  >>>

 

Ruth Fruchtman - Vita >>>
 

 

Video: In Memoriam Yaser Murtaja – der Journalist, den Israel in Gaza erschoss -  11.05.2018 – Vor fünf Wochen, am Freitag den 06.04.2018, erschoss ein israelischer Scharfschütze über den Grenzzaun von Gaza hinweg den palästinensischen Journalisten Yaser Murtaja. Und dies, obwohl Murtaja, der die Proteste zum Großen Rückkehrmarsch filmte, eine Schutzweste mit der Aufschrift „PRESSE“ trug und insofern eindeutig als Journalist erkennbar war.

Murtaja und sein Partner Rushdi Sarraj, mit dem er Jahre zuvor in Gaza die Ain Media Agentur gegründet hatte, filmten die Proteste am Grenzzaun für eine Dokumentation über den „Großen Rückkehrmarsch“. Die ersten Dreharbeiten fanden am 30. März, dem Auftakt der Proteste, statt.

Eine Woche später fand Yaser Murtaja bei erneuten Dreharbeiten am Grenzzaun von Gaza den Tod, als er während des Filmens von israelischer Seite aus ohne Grund und Rechtfertigung niedergeschossen wurde. Er starb im Krankenhaus noch in derselben Nacht.  >>>


 


Toter Journalist in Gaza - Wo bleibt der Aufschrei?
- Die israelische Armee hat bei den Protesten im Gazastreifen einen palästinensischen Journalisten erschossen. In Deutschland regt sich kaum ein Kollege darüber auf. - Kommentar von Christoph Sydow - Ein Journalist ist tot, weil er seinen Job gemacht hat. Yaser Murtaja filmte am vergangenen Freitag die antiisraelischen Proteste im Gazastreifen. Er trug eine Schutzweste, die ihn mit der deutlich sichtbaren Aufschrift "PRESS" klar als Reporter kennzeichnete. Er stand mehr als hundert Meter vom Grenzzaun entfernt, der Israel vom Gazastreifen trennt. Trotzdem nahm ihn mutmaßlich ein Scharfschütze der israelischen Armee unter Beschuss. Die Kugel traf Murtaja seitlich an einer ungeschützten Stelle. Kurz darauf verstarb er.  >>>
 

zionism_einstein_de600Brief von Albert Einstein, Hannah Arendt und vielen anderen nicht “die neuste Manifestation des Faschismus zu unterstützen” -  August 12th, 2016 - Melchior-Christoph von Brincken - Der Einstein/Ahrendt Brief ist insofern relevant, als dass der Faschist Menachim Begin President Israels wurde und diese faschistische Strömung des Zionismus (“Zionisten Revisionisten”), die von 1934-1936 von Mussolini militärisch ausgebildet wurden nicht nur den Genozid verübten – d.h. Massenmorde und Massenvertreibungen – der zur Staatsgründung Israels führte, sondern auch heute wieder den Präsidenten stellen.

BRIEF VON ALBERT EINSTEIN und HANNAH ARENDT und vielen Anderen „nicht die neuste Manifestation des Faschismus zu unterstützen. „  >>>
 


Libanon hat gewählt - Der Wahlsieg der Hisbollah ist eine Ohrfeige für den Westen.
-  Jochen Mitschka - Am 6. Mai fanden im Libanon Wahlen statt, die über die Grenzen des Landes hinaus von Bedeutung sind. Sie zeigen auf, wie die Bevölkerung auf die Einflüsse von Saudi-Arabien, Israel, den USA einerseits und vom Iran andererseits reagieren. Das Ergebnis dürfte einige Analysten überraschen. Nun wird spekuliert, welchen Einfluss das auf den erwarteten Krieg gegen den Iran haben wird. (...)

Nun hat diese Hisbollah am 06. Mai 2018 im Libanon die ersten Wahlen seit vielen Jahren mit absoluter Mehrheit gewonnen. Die Menschen haben gesehen, wie die Organisation Israel davon abgehalten hat, die Wasserquellen zu besetzen und zu annektieren und die angreifenden Bodentruppen Israels trotz massiver Luftunterstützung zwang, sich wieder aus dem Libanon zurückzuziehen. Sie hatten gesehen, wie die Hisbollah die ISIS aus dem Grenzgebiet zu Syrien vertrieb und verhinderte, dass die Terroristen in den Libanon vordrangen. Und sie beobachteten, wie erfolgreich und opferbereit die Kämpfer allen religiösen Gruppen in Syrien halfen, die Terrorherrschaft zu überwinden.

Und noch eine andere Partei hatte Grund zu feiern, jene, die sich das säkulare Staatssystem Syriens als Vorbild nahm und den dortigen Präsidenten Assad unterstützt.

„Für eine Überraschung sorgte die Marada-Bewegung von Suleiman Frangieh Junior, die mit ihren Verbündeten bis zu neun Abgeordnete im neuen Parlament haben könnte. Die Partei gilt als säkular und steht im Konflikt in Syrien hinter der Regierung von Präsident Baschar al-Assad.“ (5)

Durch diese Wahl wurde der Libanon ein Teil der Achse des Widerstands oder, wie Saudi-Arabien sagte, ein Hisbollah-Land und damit eine „Kolonie des Iran“. Und hier erkennt man deutlich, warum die Golfdiktaturen, Israel und die USA den Iran als eine so große Gefahr ansehen. Nicht weil sie glauben, dass er ernsthaft andere Länder angreifen oder „vernichten“ wolle. Sondern weil der Iran sich als selbständiges Land behauptet hat, und weil dies zeigt, dass ein Kampf gegen Aggressoren, egal wie mächtig sei sein mögen, erfolgreich sein kann.

Im Libanon erkannten die Menschen, dass für die nationale Unabhängigkeit, für ihre Freiheit und Selbstbestimmung die Hisbollah wichtiger war als Milliarden-Dollar-Versprechungen aus Saudi-Arabien.  >>>
 



 



Von wegen Antisemitismus - Der Vorwurf des Antisemitismus wird zur Herrschaftssicherung missbraucht.
- Annette Groth - 8. 5. 2018 - Der angeblich zunehmende Antisemitismus soll nach dem Willen der Bundesregierung und aller im Bundestag vertretenen Parteien effektiv bekämpft werden. Dass der im Januar beschlossene Antisemitismusantrag aber auch einige Paragraphen enthält, die äußerst kritikwürdig sind, ist in der Öffentlichkeit bislang kaum diskutiert worden. Unter dem Begriff „importierter Antisemitismus“ wird Islamophobie geschürt, wird eine härtere „bayerische Linie“ gegen Flüchtlinge begründet. Kritik an der Politik Israels soll delegitimiert werden, und auch das Versammlungsrecht und die Meinungsfreiheit in Deutschland stehen auf dem Prüfstand.

Mögliche ausländerrechtliche Konsequenzen - Der Antrag mit dem Titel „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“, der vom Bundestag am 18. Januar 2018 verabschiedet wurde, hat für AusländerInnen unter Umständen ausländerrechtliche Konsequenzen. So fordert der Deutsche Bundestag die Bundesregierung auf:

6. „gegenüber den Ländern darauf hinzuwirken, dass die Möglichkeiten des § 54 Absatz 1 Nr. 5 des Aufenthaltsgesetzes konsequent gegenüber Ausländern/Ausländerinnen angewandt werden, die zu antisemitischem Hass aufrufen. Es ist der Wille des Deutschen Bundestages, dem Aufruf zum Hass gegen Teile der Bevölkerung und der Gefährdung des friedlichen Zusammenlebens durch geistige Brandstifter frühzeitig durch die Einstufung dieser Verhaltensweise als besonders schwerwiegendes Ausweisungsinteresse entgegenzutreten“; (1)

In diesem Zusammenhang erhält auch der folgende Passus im einleitenden Feststellungsteil des Antrags besondere Bedeutung: „Der größte Teil antisemitischer Delikte ist weiterhin rechtsextrem motiviert, antisemitische Einstellungen im Rechtsextremismus sind seit Jahrzehnten stark ausgeprägt, neu tritt durch Zuwanderung ein verstärkter Antisemitismus aus den Ländern Nordafrikas, dem Nahen und Mittleren Osten hinzu, in denen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit einen besonderen Nährboden haben.“(2)

Damit wird MigrantInnen aus bestimmten Staaten Antisemitismus und eine Israelfeindlichkeit unterstellt, das heißt, sie werden unter Generalverdacht gestellt.

Gefährlich ist auch die Vermischung von Antisemitismus und der Kritik an der Politik des Staates Israel  >>>

 

 

18.01.2018 - Sitzung des Deutschen Bundestages
TOP 9 Antisemitismus

Antrag - Antisemitismus entschlossen bekämpfen, PDF  >>>

Beratung des Antrags der Fraktionen CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - Antisemitismus entschlossen bekämpfen. >>>

 Die Reden von Oppermann, Dobrindt, Göring-Eckardt, Pau, Dr. Stefan, von Storch, Griese, Kauder >>>



 

»Es deutet sich ein Ressentiment an« - CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und AfD haben im Bundestag eine Antisemitismus-Resolution beschlossen. Ein Gespräch mit Moshe Zuckermann - Interview: Susann Witt-Stahl   >>>
 


Hamas and Fatah: Why the two groups are failing
- Palestinian factions need to reinvent themselves and find successful strategies to give the public hope, analysts say. - Jonathan Cook - The Palestinian national movement, which has led the decades-long struggle against Israel's takeover of Palestine, has reached the lowest ebb in its history, according to analysts.

But as Palestinians mark this week the 70th anniversary of the Nakba, the "Catastrophe" that followed the dispossession of their homeland and the creation of Israel in its place, there are signs of possible change.

For more than a quarter of a century, the Palestinian movement has been split into two increasingly irreconcilable ideological factions, Fatah and Hamas - now reflected in a profound geographical division between their respective strongholds of the occupied West Bank and Gaza.

Both camps have not only failed to bring about any significant achievements, say analysts, but illegal Jewish settlements have steadily spread across the West Bank and a 12-year blockade, bolstered by Israeli military attacks, has choked Gaza into a humanitarian disaster.

There is no tangible regional or international support for the Palestinian cause, and the Trump administration barely bothers to conceal its role now as a cheerleader for Israel.  >>>
 

12. 5. 2018



 


Deutschland, Israel und der Antisemitismus:
Eine Diskussion in Absurdistan – Israelis mahnen Realitätsbewusstsein an

Arn Strohmeyer


Bundesregierung und die Regierungsparteien haben zum 70. Geburtstag Israels eine Resolution verabschiedet, die die üblichen Formeln abspult: Lob für die Aufbauarbeit des Staates und seine Demokratie, Erinnerung an den Holocaust, Schuldbekenntnis und die Beschwörung der deutschen Verantwortung für die Existenz und Sicherheit Israels. Kritik an der Landraubpolitik, der rechtwidrigen Besatzung und der Unterdrückung von Millionen Palästinensern kommen in dem Text nicht vor. Und natürlich ist in solchen Texten – ob direkt oder indirekt ausgesprochen – immer die rituelle Formel vermerkt, dass Kritik an der israelischen Politik „israelbezogener Antisemitismus“ sei. Erstarrte Dogmen also, die seit Jahrzehnten heruntergeleiert werden und kaum einen Bezug zur Realität haben.


Wie absurd die offizielle deutsche Position ist, die auch von den Freunden und Anhängern Israels geteilt und mitgetragen wird, bestätigen inzwischen auch israelische Juden. Da meldete sich jetzt der junge Israeli Yossi Bartal mit Artikeln und in Interviews zu Wort, der im angeblich so „antisemitischen“ Stadtteil Berlin Neukölln lebt, und trifft ein paar Feststellungen, die so gar nicht zu den von Politik und Medien verbreiteten Klagen über zunehmenden Antisemitismus passen.


Yossi Bartal konstatiert: Es mag einzelne unschöne Vorfälle gegeben haben, aber im Großen und Ganzen lebe man – Israelis, Palästinenser, Syrer und andere Immigranten – in Neukölln recht friedlich zusammen. Und gerade Israelis liebten diesen Stadtteil wegen seiner ethnischen Vielfalt sehr und würden nie in einen „eher homogenen Bezirk der Stadt“ ziehen. Natürlich gebe es auch Antisemitismus, aber die meisten in Neukölln lebenden Israelis würden bestreiten, dass der Antisemitismus ihr Leben hier bestimme oder sie in Angst versetze. Die wohlgemeinten Warnungen vor der Bedrohung jüdischen Lebens sähen sehr viele Israelis nicht nur als überdramatisierte Darstellung an, sondern auch als Verneinung oder Ablehnung ihres Aufenthaltsrechts in Berlin. Denn die Botschaft laute dann: „In der Diaspora habt ihr kein Existenzrecht. Nur in Israel seid ihr sicher! Da gehört ihr hin!“


Ganz entschieden wehrt sich Yossi Bartal gegen Bestrebungen, Kritik an der israelischen Politik mit Antisemitismus gleichzusetzen. Denn sehr viele Israelis seien gerade aus Protest gegen diese Politik nach Berlin gezogen und nun müssten sie sich von den selbsternannten Beschützern Israels hier anhören, „Antisemiten“ zu sein.


Zwei prominente Israelis setzten zur selben Zeit der absurden deutschen Debatte noch eins drauf: der frühere israelische Botschafter in Deutschland Shimon Stein und der renommierte israelische Historiker Moshe Zimmermann. In einem Artikel für DIE ZEIT bezeichnen sie – mit Blick auf die Bundestagsresolution – das deutsche Ritual, sich auch in Fragen der Außenpolitik ständig auf den Holocaust zu beziehen, als immer wieder „problematisch“. Und sie fragen: „Was hat die Beziehung zu Israel mit dem (auch im Bundestagsbeschluss behandelten) Antisemitismus zu tun? Sie konstatieren: „Die neue Kategorie ‚israelbezogener Antisemitismus‘ sorgt für Verwirrung, weil quasi automatisch jede Diskussion um die Politik Israels mit Antisemitismus verzahnt wird.“ Und wieder stellen sie die Frage: „Was hat das eine mit dem anderen zu tun?“


Stein und Zimmermann mahnen, deutsche Verantwortung gegenüber Israel dürfe nicht nur kritiklos und lobhudelnd hinter der israelischen Politik stehen, sondern müsse auch auf die Gefahren und die Gefährdung hinweisen, denen die israelische Demokratie durch die fundamentalistische Politik der derzeit dort Regierenden ausgesetzt sei. Zur deutschen Verantwortung gegenüber Israel gehöre es so gesehen, die „europäischen Werte“ Liberalismus und Toleranz von Israels Politikern einzufordern, denn die eigentliche und wesentliche Frage betreffe heute die Existenz der Demokratie in Israel. Aus dieser massiven Kritik an der deutschen Israel-Politik folgt für die beiden Autoren eine weitere Forderung an die deutsche Seite: Sie soll nicht nur mit kleinlauten Lippenbekenntnissen die Siedlungspolitik kritisieren, sondern entschlossen und mutig gegen sie vorgehen. Denn die Palästinenser hätten genauso, ein Recht auf nationale Selbstbestimmung und damit auf ihren Staat, dessen Schaffung nicht zuletzt deshalb so wichtig sei, weil Israel nur so vor der Selbstzerstörung bewahrt werden könne.


Dieser Text der beiden Israelis und auch die Aussagen von Yossi Bartal enthalten gleich ein ganzes Bündel von Ohrfeigen für die deutsche Israel-Politik und die Antisemitismus-Diskussion in diesem Land. Stein und Zimmermann fordern nicht mehr und nicht weniger als einen radikalen Kurswechsel. Aber die Bundestagsresolution der Regierungsparteien und Äußerungen des neuen Außenministers Heiko Maas machen keinerlei Hoffnung, dass sich etwas ändern könnte. Schuldbekenntnis und Geschichtsklitterung werden weiterhin den Blick auf die Realität trüben und den Deutschen ein ideales Bild des Staates Israel vortäuschen.    11.05.2018


 




Antisemitismus-Debatte - Der Mythos vom No-go-Neukölln
 - Yossi Bartal  (...) Israelis wohnen Tür an Tür mit palästinensischen und türkischen Familien, lernen in Sprachschulen gemeinsam mit Syrern, engagieren sich bei der Flüchtlingshilfe, tanzen bei Partys zu orientalischen Beats gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Nahen Osten. >>>




Mehr Kritik wagen - Über Israels Existenzrecht hinaus: Der deutschen Außenpolitik muss es um die Demokratie des Landes unter Netanjahu gehen.
-  Gastbeitrag von Shimon Stein und Moshe Zimmermann   >>>


 

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Der US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran gefährdet uns alle
- Kommt es nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen nun zur Eskalation zwischen dem Iran und Israel? US-Präsident Trump unterstützt zwar Netanjahus Position, dass Israel nur mit Gewalt im Nahen Osten überleben kann. Doch nur ein konsequentes Streben nach Frieden mit den Nachbarstaaten kann Israels Sicherheit gewährleisten - Dov Khenin

Die Menschen in Israel und im ganzen Nahen und Mittleren Osten wachten heute Morgen in einer angespannten Situation auf, nachdem iranische Streitkräfte von Syrien aus israelische Militärposten angriffen und Israel am Morgen mit weiteren Militärschlägen auf iranische Stellungen in Syrien antwortete. Eine Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel scheint unausweichlich.

Wird das Abkommen mit dem Iran nach dem US-Ausstieg noch Wirkung zeigen?
- Es ist wichtig zu verstehen: Obwohl die meisten Mitglieder der internationalen Gemeinschaft das Atomabkommen mit dem Iran unterstützen und es fortsetzen wollen, droht die Gefahr, dass das Abkommen durch den amerikanischen Ausstieg zusammenbrechen wird. Der Grund dafür ist, dass die Wiedereinführung der US-Sanktionen gegen Unternehmen, die mit dem Iran Geschäfte machen, sie vor die Wahl zwischen dem US-Markt und dem iranischen Markt stellen wird. Die meisten von ihnen werden den wichtigeren großen amerikanischen Markt wählen und in Folge dessen wird die dem Abkommen zugrundeliegende Struktur, nämlich die Aufhebung der Sanktionen als Gegenleistung für iranische Konzessionen in Bezug auf sein Atomprogramm, zusammenbrechen.

Netanjahu und Trump setzen darauf, dass in einem solchen Fall das iranische Regime zusammenbrechen wird. Die meisten Experten sehen dies anders. Iran hat es schon geschafft, sehr umfangreiche und scharfe Sanktionen über viele Jahre hinweg durchzustehen. Und wie wir wissen, stärkt eine Dynamik militärischer Konfrontation gerade Extremisten. Angesichts der äußeren Bedrohung wird auch das iranische Regime in der Lage sein, die Unterstützung des Volkes zu mobilisieren, die es so dringend benötigt.

Der Ausstieg aus dem Atomabkommen wird nicht zum Verschwinden des iranischen Atomprogramms führen, sondern zu dessen Erneuerung und Beschleunigung.

Der Ausstieg aus dem Atomabkommen gefährdet unser aller Sicherheit
- Somit bedeutet Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen vor allem, dass Israel und der Iran auf direkten Kollisionskurs gebracht werden. Ein solcher totaler Krieg wäre schrecklich und gefährlich. Wir werden alle dafür sehr teuer bezahlen. Das ist auch der Grund, warum auch die meisten Leute im Sicherheitsestablishment, sowohl in Israel als auch in den USA, dagegen sind, das Atomabkommen aufzuheben.  Der Ausstieg aus dem Atomabkommen gefährdet die Sicherheit von uns allen.  >>>

 


 



Noch sprechen sie nicht von Krieg - Nervös, aber bestimmt: In Israel stellen sich Regierung und Bevölkerung auf eine militärische Konfrontation mit dem Iran ein. Netanjahus Kalkül zielt dabei auf die USA. - Richard C. Schneider - 11. Mai 2018 - Israel: Ein israelischer Soldat auf einem alten israelischen Außenposten auf den Golanhöhen, der heute für Besucher freigegeben ist

Tel Aviv scheint ruhig und entspannt in diesen Tagen, die Menschen sind solche Situationen ja gewöhnt. Doch spricht man mit den Leuten auf den Straßen und in den Cafés, wird klar, dass sie doch nervös sind. Eine Frau, die mit ihrem Mann einige Tage in den Urlaub nach Europa fliegen wollte, erzählt, sie habe die Reise abgesagt. Sie wolle ihre zwei Kinder – beide Teenager – jetzt nicht alleine lassen. Eine andere atmet durch, ihr Sohn, derzeit Soldat, bekam seinen Wochenendurlaub genehmigt. Die Mutter wäscht seine Uniformen und betet, dass er in der kommenden Woche nicht an die syrische Grenze verlegt wird.

Wer es bisher nicht glauben wollte, wird es spätestens in dieser Woche begriffen haben: Der Iran und Israel befinden sich in einer direkten Konfrontation.  >>>
 


 


 




Ich mache mir Sorgen, dass es im Nahen Osten bald einen neuen Krieg gibt. - Sahra Wagenknecht - 9. 5. 2018 - Selbst der ehemalige US-Präsident Obama hat es als einen „ernsten Fehler“ von Donald Trump bezeichnet, das Atomabkommen mit dem Iran zu kündigen, „ohne dass es einen iranischen Verstoß gegen den Deal gibt.“ Dieser Meinung kann ich mich nur abschließen. Der Iran sei der „führende Terror-Unterstützer im Nahen Osten,“ so Trump. Wirklich? Vielleicht sollten er und seine Verbündeten mal in den Spiegel schauen. Ohne die von den USA im Bündnis u.a. mit Saudi Arabien betriebene Regime-Change Politik hätte es nie derartige Probleme mit dem IS und anderen islamistischen Terrorbanden gegeben. Ich erwarte von Kanzlerin Merkel, dass sie sich für den Erhalt des Atomabkommens stark macht und aus der Eskalations- und Aufrüstungsspirale aussteigt. Es ist höchste Zeit für eine eigenständige europäische Außenpolitik, die auf Diplomatie und Entspannung setzt statt immer wieder Öl ins Feuer zu gießen.    >>>
 


„Die Berichterstattung wurde faktisch zur Kriegsberichterstattung“
- NachDenkSeiten - „Die Berichterstattung wurde faktisch zur Kriegsberichterstattung“ - 8. Mai 2018  - pdf - „Journalisten sollten an und für sich kein Interesse daran haben, irgendeine Seite zu dämonisieren bzw. zu entmenschlichen“, sagt Aktham Suliman im Interview mit den NachDenkSeiten.

 Der syrische Journalist warnt davor, dass Medienvertreter sich in Kriegen bewusst oder unbewusst selbst einer Konfliktpartei zurechnen. Dann, so der ehemalige Deutschlandkorrespondent für den arabischen TV-Sender Al Jazeera, müsste man den Begriff „Schreibtischtäter“ mit „neuen Inhalten füllen“. Ein Interview über die Berichterstattung zu Syrien, Erzählungen in den Medien, die nicht in Einklang zu bringen sind und den Gebrauch des gesunden Menschenverstandes, wenn es darum geht, die journalistische Berichterstattung einzuordnen. Ein Interview von Marcus Klöckner.

Herr Suliman, kann es sein, dass Medien klare Feindbilder lieben?
- Nein. Und das kann ich sowohl als Journalist als auch als Medienwissenschaftler sagen. Journalistisch gibt es immer genug innen- und außenpolitische Themen, die jenseits von einem Freund-Feind-Schema zu beackern sind. Ich kenne hingegen aber Politikkreise, Militärbündnisse und Interessengruppen, die solche Bilder brauchen und sich nach dem Ende des Kalten Krieges eigentlich in den vorgezogenen Ruhestand hätten begeben müssen, wenn nicht neue Konflikte, Feinde und Gefahren hergezaubert worden wären.

„Die Berichterstattung wurde faktisch zur Kriegsberichterstattung“
- Aber in der Berichterstattung der Medien sind dennoch immer wieder Feindbilder zu erkennen.

Und zwar ganz ohne Eigenbedarf. Das Traurige ist, dass sich viele Medien für Ziele anspornen lassen, die gar nicht die ihren hätten sein dürfen. Soldaten brauchen einen entmenschlichten Feind, um diesen töten zu können, was sonst gegen den Arterhaltungstrieb wäre. Journalisten sollten an und für sich kein Interesse daran haben, irgendeine Seite zu dämonisieren bzw. entmenschlichen. Es sei denn, man rechnet sich  bewusst oder weniger bewusst einer Konfliktpartei zu und begibt sich folglich in den Dienst von deren Vertretern, ob Politikern, Militärs oder sonstigen Akteuren, anstatt diese zu
kontrollieren. In diesem Fall sollte man den Begriff „Schreibtischtäter“ mit neuen Inhalten füllen, etwa im Sinne von „Bildschirmtätern“. Schließlich werden inzwischen Bilder und Video-Aufnahmen immer häufiger angeführt, um Kriege und Militärangriffe zu rechtfertigen, wie neulich bei dem Raketenangriff auf Syrien >>>

 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

 


Israel schließt  Übergang zum Gazastreifen >>>

 

Reaktionen auf ESC-Sieg- Israels Verteidigungsminister stichelt gegen Iran und Syrien  >>>

 

 USA und Jerusalem Trumps Botschaft mit der Botschaft
Donald Trump macht Ernst: Inmitten einer aufgeheizten Stimmung zieht die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Was bedeutet der Schritt?  >>>

 

PA foreign ministry condemns blocking of EU statement against US embassy move  >>>

 

Army Abducts Three Palestinians In Jerusalem, One In Jenin  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (03 – 09 May 2018)  >>>
 


Reportage de Canal+ sur Gaza (Vidéo)  >>>

 

Mères et enfants embarqués dans toute la Cisjordanie. Le directeur de Human Rights Watch expulsé  >>>

 

Israel amassing its forces ahead of Nakba protests  >>>

 

12. 5. 2018


Vor Neueröffnung der US-Botschaft- Bis Dienstag- Auswärtiges Amt spricht Sicherheitswarnung für Israel aus  >>>

 


David Friedman
Verhasst, unerfahren, skandalös: Ein Hardliner wird zum US-Botschafter in Israel
Die Lage im Nahen Osten droht zu eskalieren, da wird ausgerechnet ein Provokateur zum US-Botschafter in Israel: David Friedman steht dem ultrarechten Flügel der israelischen Regierung nah, ist bei den Palästinensern verhasst und verfügt über keinerlei politische Erfahrung. >>>

 

Iran wirft Israel falsche Vorwände für Luftangriffe in Syrien vor  >>>

 

USA wollen Dollargeschäfte mit Iran verbieten  >>>

 

USA wollen Dollargeschäfte mit Iran verbieten  >>>

 

Unruhen im Grenzgebiet- Ein Toter bei Massenprotesten im Gaza-Streifen  >>>

 

Trump gegen Europa
Der Westen existiert nicht mehr
Donald Trumps Iran-Entscheidung zerstört das transatlantische Bündnis. Europa muss sich wehren. Ein Kommentar von Klaus Brinkbäumer

Der Ruhm Donald Trumps gründet auf amerikanischen Heldengeschichten. Trump erzählt, dass ihn Frauen wie Carla Bruni begehrt hätten, was Frauen wie Carla Bruni wuchtig dementieren. Trump vermeldet unermesslichen Reichtum, doch wahr ist, dass Trump sich mit seinen Casinos derart ruiniert hatte, dass er 1990 netto 295 Millionen Dollar Schulden hatte; Banken und Papa retteten ihn. Die größte Heldengeschichte handelt von Trumps Verhandlungsgeschick, doch auch diese Erzählung ist Quatsch, da Trump die Kunst des Deals niemals beherrschte.  >>>

 

Nach US-Ausstieg aus Abkommen mit Iran- Chefinspekteur der Internationalen Atomenergiebehörde tritt überraschend zurück >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (03 – 09 May 2018)  >>>

 

Report- Ongoing Nakba Must End — Time Has Come for the International Community to Act  >>>

 

Sheikh Sabri Banned From Entering West Bank For Four Months  >>>

 

Isreli Soldiers Invade Homes In Jenin  >>>

 

Army Injures 61 Palestinians In Nablus
Israeli soldiers injured, on Friday at dawn, 61 Palestinians, including two with live fire, in the northern West Bank city of Nablus. Medical sources said the soldiers shot two young men with live fire, fourteen with rubber-coated steel bullets and caused 45 others to suffer the effects of teargas inhalation   >>>

 

11. 5. 2018


 Gekündigtes Iran-Abkommen Merkel erhebt schwere Vorwürfe gegen Trump  >>>

 

 Streit über Iran-Abkommen Maas sieht Bruch im Verhältnis zu den USA  >>>

 

 Richard Grenell verteidigt umstrittenen Tweet US-Botschafter in Deutschland will weiter "Klartext" reden
Richard Grenell verteidigt umstrittenen Tweet: US-Botschafter in Deutschland will weiter "Klartext" reden

Deutsche Unternehmen sollten Geschäfte mit dem Iran sofort unterbinden. Das hatte der neue deutsche US-Botschafter gefordert - und viel Kritik geerntet. Nun hat er seine Aussage verteidigt  >>>

 

Hunderte Millionen an Revolutionsgarde geflossen- US-Finanzministerium sanktioniert iranische Dollarschmuggler  >>>


 

By wrecking Iran deal, Trump politicized Israel  >>>

 

Mahmoud Abbas seals his intellectually impoverished legacy  >>>

 

Bedouins outside of Jerusalem wrestle with uncertain future  >>>

 

Jews Say No! publishes ‘Moving Forward’ to highlight Jewish National Fund role in the Nakba  >>>

 

Israeli cemeteries in the West Bank send a message– Settlers are never leaving  >>>

 

Israel ‘returns love’ to Trump by naming a square after him in Jerusalem  >>>


11. 5. 2018

 

Merkel- In Nahost geht es "um Krieg und Frieden" - Israels feuert 70 Raketen auf iranische Stellungen in Syrien   >>>

 

Syrien- Israels Verteidigungsminister bestätigt Beschuss iranischer Stellungen   >>>
 


Attacke auf Golanhöhen- Israel greift iranische Militärziele in Syrien an   >>>

 

Merkel zur Lage in Nahost- "Es geht wahrlich um Krieg und Frieden"  >>>

 

Antrittsbesuch in Moskau- Maas und Lawrow bekennen sich zu Iran-Abkommen  >>>

 

Sanktionen gegen Iran- "Für die EU ist das ein Super-GAU"  >>>

 

Martin Schulz über Donald Trump- "Dieser Mann ist irrational"  >>>

 

Netanyahu bei Putin - Strategisches Speed-Dating in Moskau  >>>

 

By wrecking Iran deal, Trump politicized Israel >>>

 

Palästina will Ostjerusalem verwalten
Die Führung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) will Ostjerusalem als Hauptstadt von Palästina wieder regieren. Dies erklärte Mitglied des PLO-Exekutivausschusses Ahmed Majdalani am Dienstag in einem Interview.  >>>

 

Israel to spend $16.6 million on excavations under Al-Aqsa Mosque  >>>

 

Abbas- we seek negotiations based on two-state solution  >>>

 

9. 5. 2018

 

+++ Iran-Krise im Newsticker +++

 

Neuer Atomkonflikt- Trump droht Iran mit "sehr ernsten Konsequenzen"  >>>

 

Deutsche Kritik an US-Botschafter Grenell- "Partnerschaft und Kasernenhof-Ton schließen sich aus"  >>>

 

Internationale Atom-Behörde widerspricht Trump- Iran hat Atom-Deal stets eingehalten >>>

 

Nach US-Ausstieg aus Atomabkommen- Europa schuld am Scheitern des Iran-Deals- US-Senator erhebt schwere Vorwürfe  >>>


 

Merkel stellt klar- Wir bleiben dem Atom-Abkommen verpflichtet  >>>

 


Iran-Anweisung an deutsche Firmen
Scharfe Kritik an neuem US-Botschafter in Berlin
Sein Tweet kam wie ein Befehl daher  >>>



US-Ausstieg aus Iran-Abkommen
Europas Stunde

Kommentar - Jetzt kommt es auf Europa an. US-Präsident Donald Trump hat sich gegen das Atomabkommen mit Iran entschieden, und das mit maximaler Härte. Nichts wird aufgeschoben, nichts abgeschwächt, die Marschrichtung lautet: größtmögliche Konfrontation. Nun wird klar, was für Europa auf dem Spiel steht: Ungeheuerliches. Da geht es nicht mehr nur darum, zu verhindern, dass Iran Atommacht wird. Es droht eine Welt unkontrollierter nuklearer Aufrüstung aller gegen alle. >>>
 

 

Sorge um Iran-Geschäfte- Deutsche Wirtschaft fordert Beistand von der Regierung  >>>

 


Iran-Abkommen: "Trumps Leichtfertigkeit macht mich sprachlos"

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn war an den Verhandlungen zum Iran-Deal seit dem ersten Tag beteiligt. Nach Trumps Ankündigung warnt er vor einem Wettrüsten in Nahost - und dramatischen Konsequenzen für Europa   a>>>
 

 

Atom-Deal- Trump verkündet Ausstieg aus Iran-Abkommen  >>>

 

Atom-Abkommen mit Iran aufgekündigt- Trumps harter Kurs gegen den Iran ist eine Ohrfeige für Merkel und Macron  >>>


Schwere Explosionen nach israelischem Angriff nahe Damaskus
Das Bürgerkriegsland Syrien kommt nicht zur Ruhe. Nach mutmaßlichen Giftgas-Angriffen seitens des Assad-Regimes ist die Lage eskaliert. Der Westen startet Militärschläge gegen Syrien - Moskau droht mit "Konsequenzen". Alle Informationen zum Syrien-Krieg im News-Ticker von FOCUS Online.  >>>
 

 


Trumps Iran-Entscheidung - Einfach brandgefährlich

Mit seiner Hochrisiko-Politik gegenüber Iran bringt der US-Präsident den Nahen Osten an den Rand eines großen Krieges. Ein Kommentar von Roland Nelles  >>>
 

 

Syrien- Israel meldet "ungewöhnliche Aktivitäten" iranischer Streitkräfte  >>>

 

"Regieren uns die USA"
US-Forderung - Deutsche Firmen sollen sich "sofort" aus Iran zurückziehen  >>>

 

 

„Wenn Assad die Iraner weiterhin von Syrien aus operieren lässt, sollte er wissen, dass er sein eigenes Todesurteil unterzeichnet hat und dass es sein Ende sein wird.

Wir werden sein Regime stürzen“, sagte Yuval Steinitz, der Minister für nationale Infrastruktur, Energie und Wasserressourcen, der Website von Yediot Ahronot.

„Assad kann nicht ruhig in seinem Palast sitzen und sein Regime aufrechterhalten, während er Syrien zu einer Basis für Angriffe gegen den Staat Israel machen lässt. Es ist sehr einfach“, sagte Steinitz, der Mitglied des israelischen Sicherheitskabinetts ist.

Israel hat vor einigen Tagen in einer verdeckten Operation einen Angriff gegen eine iranische Basis in Syrien geflogen – ohne allerdings offiziell zuzugeben, dass Israel hinter dem Angriff stand. In der Vergangenheit hat Israel übert hundert Luftangriffe gegen Ziele in Syrien geflogen.  >>>
 

 

Israel Orders Human Rights Watch Official Deported  >>>

 

PLO Official Calls for Demonstrations against US Embassy Relocation  >>>

 

Red Cross Calls on Israel to Respect Gaza Medical Crews  >>>

 

8. 5. 2018



Kopfschuss auf Palästinenser- Soldat Elor Azaria vorzeitig aus Haft entlassen   >>>

 

Israel bereitet sich auf einen Krieg vor
Premier Benjamin Netanjahu wirft dem Iran Angriffspläne vor: Das Land versuche, seine Kriegsmaschinerie auf syrisches Gebiet zu verlegen, um Israel anzugreifen.  >>>

 

Atomabkommen- Trump will Iran-Entscheidung morgen bekanntgeben  >>>

 

Britischer Außenminister- Johnson hält Trump für nobelpreiswürdig  >>>

 

Nine Palestinians killed in Gaza over the weekend  >>>

 

Israeli forces open fire at Gazan youths near border, killing  2  >>>

 

Health Ministry Allocates $3 Million for Gaza Medical Convoy  >>>

 

PLO- US Embassy Move in Violation of International Commitments  >>>

 

Families Demolish Own Homes To Avoid High Fines In Jerusalem  >>>

 

7. 5. 2018

 

Israel: Soldaten erschießen zwei Palästinenser an Grenze zu Gaza-Streifen  >>>

 

Israel to roll out plan to legalize all West Bank outposts    >>>

 

Israeli Air Force Fires A Missile Into Northern Gaza  >>>

 

Lieberman- Relocation of US Embassy Will Come at a Price  >>>

 

80 Künstler aus aller Welt, weigern sich an einer franz.-israelischen Kulturinitiative teilzunehmen.  >>>

 

Former Israeli Military Prosecutor Lives in Home Built on Palestinian Land  >>>

 

Ashrawi Reiterates PA’s Commitment to Democracy  >>>

 

Gaza Patient Dies after Israel Refuses to Allow Him Treatment  >>>

 

Palestinian refugees are demanding to be heard. Will we listen  >>>

 

6. 5. 2018

 

Video - Mehr als 1000 Verletzte bei Protesten an der Grenze zu Israel
Die Ausschreitungen dauern seit Ende März an. Seitdem wurden nach palästinensischen Angaben mindestens 43 Palästinenser getötet.  >>>

 

On 6th Friday of protests in Gaza, over 40 Palestinians injured by Israeli forces  >>>

 

Updated – Health Ministry- “Army Injures 1143 Palestinians, Including 83 With Live Fire In Gaza"  >>>

 

Palestinian teenager succumbs to wounds in Gaza, 2 others injured  >>>

 

Israeli forces kill 3 Palestinians in separate incidents along Gaza borderApril 30, 2018  >>>

 

Israeli army opens fire on Gaza protesters sixth week in a row  >>>

 

Video- Médecins Sans Frontières clinic overwhelmed by Palestinians wounded during March of Return  >>>

 

Philadelphia Jewish groups try to stop publication of article critical of Israel, insist on BDS training for Inquirer editors  >>>

 

Colonial Settlers Install Caravans in Jordan Valley  >>>

 

Israeli Soldiers Issue Orders Halting Construction Of A Home Near Bethlehem  >>>

 

Israeli Soldiers Fracture Arm Of Palestinian Woman Prior To Abducting Her Son  >>>

 

Army Injures Several Palestinians, Including A Medic, In Al-Biereh  >>>

 

Army Abducts Five Palestinians In The West Bank  >>>

 

Soldiers Abduct Palestinian Woman Minutes After Her Release From Prison  >>>

 

Israeli Soldiers Injure A Child, Abduct A Woman, In Jerusalem   >>>

 

Teenage son of prominent Bil’in activist arrested while buying pizza, sentenced to 19 months in Israeli prison  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (26 April – 02 May 2018)  >>>

 

5. 5. 2018

 

Antisemitische Rede- Kuwait blockiert Uno-Stellungnahme zu Abbas  >>>

 

Die israelischen Besatzungstruppen haben am sechsten aufeinander folgenden Freitag der Massen Proteste entlang der östlichen Grenze des Gazastreifens unter dem Great March of Return Banner mehr als 1,100 Demonstranten verletzt.  >>>

 

Israeli army opens fire on Gaza protesters sixth week in a row  >>>

 

 

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