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Ihre Unabhängigkeit ist unsere Nakba - Palestinian BDS National Committee - 20.04.2018 - Heute, da Israel das feiert, was es seinen Unabhängigkeitstag nennt, werden wir, die einheimischen Palästinenser, die die ethnische Säuberung von 1948/49 überlebt haben und gezwungen wurden als Bürger zweiter Klasse in Israel oder unter seiner Militärherrschaft einschließlich in Ost-Jerusalem zu leben, Märsche und Mahnwachen abhalten, um auf das aufmerksam zu machen, was für sie die palästinensische Nakba oder Katastrophe ist.

Das palästinensische Nationalkomitee für Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen (BNC), die größte Koalition in der palästinensischen Zivilgesellschaft, gibt folgende Erklärung heraus:

Ihre Unabhängigkeit ist unsere Nakba. Dass vor 70 Jahren zwischen 750.000 und einer Million einheimischer Palästinenser ethnisch gesäubert und zu Flüchtlingen gemacht wurden, um einen Staat mit jüdischer Mehrheit in Palästina zu errichten, ist kein Grund zum Feiern.

Die Nakba ist kein Verbrechen der Vergangenheit, sie geht weiter. Siebzig Jahre später fährt Israel fort palästinensische Häuser zu zerstören, unser Land zu stehlen, um illegale Siedlungen ausschließlich für Juden zu bauen, Palästinenser aus Jerusalem durch Widerruf unseres Residenzrechts zu vertreiben und palästinensischen Flüchtlingen, wie es viele von uns sind, unser international anerkanntes Recht auf Rückkehr in unsere Heimat zu verweigern.

Israel versucht unsere Trauer und unsere Weigerung die fortdauernde Nakba zu akzeptieren, zu kriminalisieren, indem es Palästinensern, die diesen Tag als einen Tag der Trauer begehen, gesetzliche Aktionen (nach dem Nakba-Gesetz von 2011, Ü.) androht. Aber wir bestehen auf dem Gedenken und leisten Widerstand gegen dieses Jahrzehnte alte System des Unrechts.

Wir gedenken, indem wir unser Recht auf Rückkehr nach Hause und auf ein Leben in Freiheit und Würde geltend machen. Tausende Palästinenser in Gaza nehmen weiterhin am Großen Rückkehrmarsch teil und sind mit der israelischen Militärpolitik des Schießens, um zu töten und zu verstümmeln, konfrontiert.

Bis Israel aufhört unsere grundlegenden Menschenrechte zu verletzen, appellieren wir an Menschen mit Gewissen und Gemeinschaften auf der ganzen Welt, unsere Bemühungen zur Beendigung der israelischen Verbrechen durch Aufbau und die Ausweitung friedlicher BDS-Kampagnen zu unterstützen.

Zu den effektivsten Formen von Solidarität mit unseren Massenmobilisierungen gehört es Regierungen und Institutionen dringend zu ersuchen jeden Handel mit Unternehmen und Investitionen in Unternehmen zu verbieten, die an rechtswidrigen israelischen Siedlungen und anderen Verletzungen der palästinensischen Menschenrechte beteiligt sind. Es sollte auch ein umfassendes Militärembargo gegen Israel geben einschießlich eines Verbots der Zusammenarbeit oder Beteiligung an militärischer Forschung mit Israel.           Quelle      Übersetzung: K. Nebauer
 

 


 

Israelische Siedler greifen palästinensische Familien an und versuchen Häuser in Hebron zu übernehmen - 21. April 2018 - Eine Gruppe israelischer Siedler griff eine palästinensische Familie an und versuchte am Samstag im Süden der besetzten Westbank  Hebron zwei Häuser zu übernehmen.

Der lokale Aktivist Aref Jaber erzählte Ma'an, dass eine Gruppe israelischer Siedler zwei Häuser in der Altstadt "angegriffen" und versucht habe, sie zu übernehmen. Sie forderten, dass die Familien ihre Häuser verlassen würden.

Die Häuser gehörten den Familien Jaber und Kfeseheh.

Jaber fügte hinzu, dass dieselbe Gruppe von Siedlern zuvor ein Haus der Familie al-Zaatari in der Nähe der Ibrahimi-Moschee in der Altstadt übernommen hatte.

"Diese ständigen Drohungen israelischer Siedler sollen palästinensische Familien in Angst und Schrecken versetzen, um sie zu zwingen, ihre Häuser zu verlassen."

Die Altstadt befindet sich im Zentrum von Hebron - einer der größten Städte im besetzten Westjordanland - und wurde nach dem Massaker in der Ibrahimi-Moschee in palästinensische und israelisch kontrollierte Gebiete geteilt, die als H1 und H2 bekannt sind . Nach einem Bericht der NGO BADIL aus dem Jahr 2016 leben in der Altstadt von Hebron etwa 6500 Palästinenser und 800 notorisch aggressive israelische Siedler .

Palästinensische Bewohner der Altstadt sind täglich mit einer großen israelischen Militärpräsenz konfrontiert, mit mindestens 32 permanente und temporäre Checkpoints an den Eingängen vieler Straßen. Außerdem dürfen Palästinenser nicht in der al-Shuhada-Straße fahren, ihre Häuser und Geschäfte auf der Straße sind verschweißt, und in einigen Gegenden der Altstadt ist es verboten, auf bestimmten Straßen zu gehen.

Inzwischen bewegen sich israelische Siedler frei auf der Straße, fahren Autos und tragen Maschinengewehre.  >>>
 


 

 

Sein neues Buch

Israel zu schützen ist Politik - Ramzy Baroud - 9.04.2018 - Der Begriff "Voreingenommenheit der Medien" wird der Beziehung der westlichen Unternehmensmedien mit Israel und Palästina nicht gerecht. Die Beziehung ist in der Tat viel tiefer als bloß parteilich. Es ist auch nicht Ignoranz. Es ist eine kalkulierte und langfristige Kampagne mit dem Ziel Israel zu schützen und die Palästinenser zu dämonisieren.

Die derzeitige skandalöse Berichterstattung über die Volksproteste in Gaza zeigt, dass die Haltung der Medien darauf abzielt die Wahrheit über Palästina um jeden Preis und mit allen Mitteln zu unterdrücken.

Politische Symbiose, kulturelle Ähnlichkeit, Hollywood, der überragende Einfluß von pro-Israel- und zionistischen Gruppen innerhalb der politischen Kreise und Medien sind einige Erklärungen, die viele von uns dafür angeboten haben, warum Israel oft mit wohlwollenden Augen angeschaut wird, während Palästinenser und Araber verurteilt werden. Aber solche Erklärungen sollten kaum genügen. Heute gibt es zahlreiche Medienkanäle, die versuchen etwas von diesem Mißverhältnis auszugleichen, die meisten von ihnen kommen aus dem Nahen Osten, aber auch aus anderen Teilen der Welt. Palästinensische und arabische Journalisten, Intellektuelle und Repräsentanten der Kultur sind weltweit präsenter als je zuvor und besser in der Lage dem pro-israelischen Mediendiskurs entgegenzutreten und ihn sogar herauszufordern.

Dennoch sind sie für die westlichen Medien unsichtbar; der israelische Sprecher, der weiterhin das Zentrum besetzt, spricht, schreit, theoretisiert und dämonisiert, wie es ihm gefällt. Es ist folglich nicht Ignoranz der Medien, sondern Politik. Schon vor dem 30. März, an dem dutzende Palästinenser in Gaza getötet und tausende verwundet wurden, hätten z.B. US- und britische Medien zumindest fragen sollen, weshalb hunderten israelischen Scharfschützen und Armeepanzern befohlen wurde an der Grenze zu Gaza bereit zu stehen, um palästinensischen Demonstranten gegenüberzutreten. Stattdessen haben sie von "Zusammenstößen" zwischen jungen Gazanern und den Scharfschützen berichtet, als seien das gleich starke Kräfte in einem gleichen Kampf.

Westliche Medien sind nicht blind. Wenn normale Menschen zunehmend die Wahrheit hinsichtlich der Situation in Palästina sehen können, dann können erfahrene westliche Journalisten nicht möglicherweise blind für die Wahrheit sein. Sie wissen, entscheiden sich aber zu schweigen. Die Devise, dass die offizielle israelische Propaganda oder 'Hasbara' zu clever ist, genügt nicht mehr. Sie stimmt in der Tat kaum. Wo ist in der Art, wie die israelische Armee die Tötung unbewaffneter Palästinenser in Gaza erklärt hat, ihr Einfallsreichtum?

"Gestern sahen wir 30.000 Menschen", twitterte die israelische Armee am 31. März. "Wir kamen vorbereitet und mit präziser Verstärkung hin. Nichts wurde unkontrolliert ausgeführt; alles war genau und bemessen, und wir wissen, wo jede Kugel landete." Als wäre es nicht schon schlimm genug, folgte der ultranationalistische israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman dieser Selbstbeschuldigung mit der Erklärung, es gebe "keine unschuldigen Menschen in Gaza"; damit legitimierte er  das Zielen auf jeden Gazaner innerhalb des belagerten Streifens.

Unfaire Medienberichterstattung ist nicht von der simplen Vorstellung "cleveres Israel, unbedarfte Araber" angetrieben. Westliche Medien sind aktiv damit befasst Israel zu schützen und sein schwindendes Image zu stärken und das Image von Israels Feinden sorgfältig zu zerstören.

Nehmen Sie zum Beispiel die haltlose Propaganda, dass Yasser Murtaja, der Gaza-Journalist, der von eimen israelischen Scharfschützen kaltblütig ermordet wurde, während er über die Proteste des Großen Rückkehrmarsches an der Grenze berichtete, ein Mitglied der Hamas gewesen sei. Erst: 'Ungenannte Funktionäre' in Israel behaupteten, Yasser sei ein 'Mitglied des Sicherheitsapparates der Hamas'. Dann kam Lieberman mit mehr (fabrizierten) Details, Yasser habe seit 2011 auf der Lohnliste der Hamas gestanden und 'einen Rang ähnlich eines Kapitäns innegehabt'. Viele Journalisten übernahmen diese Erklärung und führten sie weiter, indem sie alle Nachrichten über Yassers Tod ständig mit Hamas assoziierten. Dann kam heraus, dass Yassers start-up Mediengesellschaft in Gaza laut dem US-Außenministerium sogar eine kleine Unterstützung von USAID erhalten hatte, die Yassers Gesellschaft einer gründlichen Sicherheitsprüfung unterzogen hatte. Mehr noch: ein Bericht der International Federation of Journalists stellte fest, dass Yasser 2015 sogar von der Gazaner Polizei festgenommen und geprügelt worden ist, und dass der israelische Verteidigungsmnister einen Bericht plant.  

Wenn man davon ausgeht, ist der israelische Medienapparat ebenso unberechenbar und kontraproduktiv wie der von Nordkorea; aber das ist kaum das von den westlichen Medien übermittelte Image, denn sie beharren darauf, Israel auf einen moralischen Sockel zu stellen und die Palästinenser ungeachtet der Umstände falsch darzustellen. Aber es gibt bei der Herangehensweise der westlichen Medien an Palästina und Israel mehr als Israel zu schützen und hochzuheben und die Palästinenser zu dämonisieren. Oftmals arbeiten die Medien, um von den Problemen insgesamt abzulenken, wie es heute in England der Fall ist, wo das Image Israels rapide schlechter wird. Um die Diskussion über Palästina, die israelische Besatzung und die bedingungslose Unterstützung Israels durch die britische Regierung zu unterbrechen, heizten die britischen Mainstream-Medien gegen Jeremy Corbyn ein, den populären Führer der Labour-Partei.

Beschuldigungen wegen Antisemitismus verfolgen die Partei seit der Wahl von Corbyn 2015. Aber Corbyn ist kein Rassist; im Gegenteil, er stand immer gegen Rassismus und für die arbeitende Klasse und benachteiligte Gruppen. Seine überzeugende Haltung pro Palästina droht vor allem einen Paradigmenwechsel zu Palästina und Israel in der erneuerten und Energie geladenen Partei zu erzwingen.

Traurigerweise fehlt meistens eine Gegenstrategie von Corbyn. Anstatt eine Erklärung abzugeben, in der er alle Formen von Rassismus verurteilt, und weiterzugehen, um sich mit den drängenden Problemen, einschließlich dem Palästinas, auseinanderzusetzen, erlaubt er seinen Kritikern die Art der Diskussion zu bestimmen, wenn nicht den gesamten Diskurs. Er ist jetzt in einer ewigen Diskussion gefangen, während die Labour Partei regelmäßig ihre eigenen Mitglieder wegen angeblichem Antisemitismus säubert. Wenn man bedenkt, dass Israel und seine Verbündeten in den Medien und anderswo Kritik an Israel und seiner zionistischen Ideologie einerseits und an Juden und dem Judentum andererseits miteinander verquickt, kann Corbyn diese Schlacht nicht gewinnen.

Auch Israels Freunde sind nicht begierig darauf zu gewinnen. Sie möchten nur eine nutzlose Debatte verlängern, sodass die britische Gesellschaft in Ablenkungen verwickelt bleibt und Israel jede Rechenschaft für seine Aktionen erspart. Wenn die britischen Medien wirklich bereit wären, offen gegen Rassismus aufzutreten und Rassisten zu isolieren, weshalb gibt es dann so wenig Diskussion über die rassistische Politik Israels gegen die Palästinenser? Die Drehungen und Wendungen der Medien werden Israel weiterhin den nötigen Spielraum geben, um seine Gewaltpolitik gegen die Palästinenser ohne jede moralische Verantwortung weiter durchzuführen. Sie werden Israel gegenüber loyal bleiben und einen Puffer zwischen der Wahrheit und ihrem Publikum schaffen. Es ist unsere Pflicht, diese unheilvolle Beziehung offen zu legen und Mainstreammedien für die Vertuschung der Verbrechen Israels und ebenso Israel, an erster Stelle, für diese Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen.          Quelle  Übersetzung: K. Nebauer
 


Palästinensischer Wissenschaftler in Kuala Lumpur ermordet
-  22. 4. 2018 - Nach der Ermordung eines palästinensischen Wissenschaftlers nehmen die Spannungen in Palästina zu. Fadi al-Batsch wurde am Samstag in Kuala Lumpur auf dem Weg zu einer Moschee von zwei Männern auf einem Motorrad erschossen, wie die örtliche Polizei mitteilte.

Israels Geheimdienstminister Israel Katz sagte dazu am Sonntag: "Ich schlage Ismail Hanjia, der schon mit Anschlägen auf Israelis im Ausland gedroht hat, vor, weniger zu reden und sich mehr in Acht zu nehmen." Israel würde in einem solchen Fall die Politik der gezielten Tötungen militanter Palästinenser im Gazastreifen wieder aufnehmen, drohte Katz. Ranghohe Hamas-Mitglieder in Gaza, darunter auch Hanija, müssten dann damit rechnen, zu Schaden zu kommen.

Nach Angaben von Ahmad Zahid Hamidi, stellvertretender Premierminister von Malaysia,  >>>
 


Straßenkampf in Bet El - Eindrücke von den Protesten der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten
- Freya Fraszcak - Bet El ist eine von rund 200 israelischen Siedlungen in den palästinensischen Autonomiegebieten und gilt wegen des dortigen Militärstützpunktes, in dem sich auch die israelische Zivilverwaltung für den Raum Ramallah/Al-Bira befindet, als eine der strategisch wichtigsten israelischen Kolonien im Westjordanland. Hier in »Bethel«, dem »Hause Gottes«, stehen sich fast täglich die israelische Armee und das aufständische palästinensische Volk gegenüber. Die Palästinenser fordern ihr 1977 für die Errichtung der Siedlung beschlagnahmtes Land zurück. Israel beansprucht dagegen den 3.800 Jahre alten und schon in der Bibel erwähnten Ort mit seinen aktuell 6.000 Einwohnern als Teil des »Gelobten Landes«.

Seit Beginn der jüngsten Protestwelle aus Anlass des 70. Jahrestages der »Nakba«, der Vertreibung Hunderttausender Palästinenser im Zuge der Staatsgründung Israels 1948, demonstrieren auch in Bet El Tausende Menschen jede Woche gegen die Besatzung. Am vergangenen Freitag fielen die   >>>
 


Der Mann mit der Kippa - Nicht jede Wut auf Juden ist rassistisch konnotiert.
- Rolf Verleger  - In Berlin drohte ein arabischstämmiger Mann einem anderen Mann — zufällig einem israelischen Staatsbürger, zufällig gar keinem Jude, sondern einem Palästinenser, zufällig mit guten Verbindungen zur deutschen Presse — der mit einer Kippa auf dem Kopf durch das gepflegte Berliner Viertel Prenzlauer Berg schritt, auf offener Straße wegen der Kippa Prügel an. Die Presse gibt ihrer Empörung über den Vorfall breiten Raum, Kanzlerin Merkel und Außenminister Maas versichern ihre unverbrüchliche Solidarität mit Israel. Etwas Differenzierung zwischen der religiösen und politischen Symbolik der Kippa tut dringend not. (...)

Nun drohte ein arabischstämmiger Mann einem Mann – zufällig einem israelischen Staatsbürger, zufällig gar keinem Jude, sondern einem Palästinenser, zufällig mit guten Verbindungen zur deutschen Presse – der mit einer Kippa auf dem Kopf durch das gepflegte Berliner Viertel Prenzlauer Berg schritt, auf offener Straße wegen der Kippa Prügel an. (...)

Die Kippa – so lesen wir – sei die Kopfbedeckung, mit der fromme Juden auf die Straße gehen (so zum Beispiel Matthias Drobinski in der Süddeutschen Zeitung vom 20.4.2018, S.4). Ach ja? Die jüdisch-orthodoxe Tradition in Europa untersagte es jüdischen Männern, nur mit der Kippa auf die Straße zu gehen.

Die Kippa (eigentlich die „Jarmulke“, auf jiddisch) trug man im Haus. Außerhalb des Hauses war sie nicht genug: Man setzte dazu noch einen Hut auf. Das hatte nichts mit Nicht-als-Jude-auffallen zu tun, denn natürlich ist ein orthodoxer Jude mit Bart und Pejes (Schläfenlocken) stets als solcher zu erkennen. Vielmehr geht es darum, dieses traditionelle Gebot der Kopfbedeckung als Zeichen der Ehrfurcht vor einem Höheren ordentlich zu erfüllen, nicht nur mit so einem luftigen Käppchen. Mein orthodoxer Bruder und seine Familie in Israel gehen niemals nur mit der Kippa auf die Straße.  >>>
 

Quelle Facebook - um das Bild zu vergrößern auf das Bild oben klicken

 

22. 4. 2018

Am 16. 4. 2018 verabschiedete der Stadtrat von Durham eine Resolution, die den Polizeiaustausch mit Israel verbietet.

Das ist riesig! Der polizeiliche Austausch zwischen den USA und Israel fördert die "schlimmsten Praktiken" der militarisierten Polizei und verstärkt den Missbrauch der Bürgerrechte von Farbigen in beiden Ländern.

In Durham wird diese Praxis dank der unglaublichen Arbeit einer breiten Koalition von Rassengerechtigkeit und palästinensischen Solidaritätsaktivisten in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Durham, NC ist die erste US-Stadt, die diesen Schritt macht - und wenn wir zeigen können, dass es eine große öffentliche Unterstützung für ihre Entscheidung gibt, können wir ihr helfen, ein Präzedenzfall zu werden, dem viele Städte folgen:

KLICKEN SIE HIER, UM SICHERZUSTELLEN, DASS DER STADTRAT WEISS, DASS WIR HINTER IHNEN STEHEN.

Wenn es eine Lektion gibt, die wir immer wieder gelernt haben, dann ist es diese: Der härteste Teil des Kampfes ist die Verteidigung gegen den Rückschlag. Die Opposition wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um diese fortschrittliche, vorausschauende und visionäre Entscheidung zu verhindern.

Und Sie wissen, dass falsche Anschuldigungen des Antisemitismus dort die Nummer 1 sein werden, die den Stadtrat dazu zwingt, sich von ihrem kühnen Standpunkt abzuwenden.

Wir haben es schon mal gesehen. Erst vor wenigen Monaten hat der Stadtrat von New Orleans - ebenfalls einstimmig - einen Beschluss gefasst, der die BDS-Bewegung unterstützt. Innerhalb weniger Tage mobilisierten die ADL und andere jüdische Einrichtungen der alten Garde eine solche Gegenreaktion, dass die Resolution aufgehoben wurde.

Wir müssen der abweisenden, verletzenden Botschaft der Opposition die Wahrheit entgegensetzen: Es geht hier wirklich um Sicherheit für alle - und dem Stadtrat von Durham und allen, die zusehen, wie sie große öffentliche Unterstützung erhalten:

 KLICKEN SIE HIER, UM SICHERZUSTELLEN, DASS DER STADTRAT WEISS, DASS WIR HINTER IHNEN STEHEN.

Seit Jahrzehnten hat Israel den Palästinensern das Leben zur Hölle gemacht - so wie sie es gerade mit den Protesten im Gazastreifen tun - und ist damit davongekommen. Aber das beginnt sich zu ändern. Senatoren und Kongressmitglieder verurteilen zum ersten Mal die Protestmorde in Gaza, und auch die lokalen Entscheidungsträger brechen die Beziehungen. Je mehr wir diese Schritte vorwärts feiern, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere folgen werden.

Lass es uns tun! - Ari Wohlfeiler Stellvertretender Direktor -   Jewish Voice for Peace
 


Quelle facebook  >>>
 



Preisverleihung in Israel - Nicht mit Natalie Portman
- Die Auszeichnung mit dem israelischen Genesis-Preis hatte sie zunächst "zutiefst berührt". Nun hat Natalie Portman die Preisverleihung abgesagt - "aus politischen Gründen".

Im Juni sollte Natalie Portman der Genesis-Preis, mit dem sie 2017 ausgezeichnet wurde, feierlich übergeben werden. Doch die Schauspielerin hat ihre Reise nach Jerusalem abgesagt - aus "politischen Gründen", wie die veranstaltende Genesis-Stiftung das Management Portmans zitiert.
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"Die jüngsten Ereignisse in Israel hat sie als extrem bedauerlich empfunden", teilte Portmans Management mit. "Sie fühlt sich nicht wohl dabei, an einer öffentlichen Veranstaltung in Israel teilzunehmen." Portman könne dies nicht mit gutem Gewissen tun.

Israels Kulturministerin Miri Regev kritisierte die Entscheidung Portmans scharf. Sie warf der Schauspielerin laut einem Bericht der "Jerusalem Post" vor, dem Druck der BDS-Bewegung nachgegeben zu haben. Die Bewegung setzt sich für einen Boykott Israels ein. >>>

 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

Palästinensischer Wissenschaftler in Kuala Lumpur ermordet  >>>


Nach Mord an Raketeningenieur: Israel und Hamas bedrohen sich  >>>

 

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Union und Grüne streiten um Israel-Antrag  >>>

 

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Portman-Kritik trifft Nerv in Israel  >>>


Ein unerhörter Vorfall erzählt viel über Israel
Natalie Portman, ihre Israel-Kritik und die Reaktion der israelischen Politiker und Gesellschaft.  >>>

 

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Israeli targeting of skilful Arab, Palestinian scholars 
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Mossad blamed for Palestinian scholar's murder in Malaysia | Al Jazeera English  >>>

 

 
Caucasian duo behind murder of Palestinian, says Zahid 



 

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Israel bittet Ägypten, Dr. Fadi al-Batshs Leichnam nicht nach Gaza zurückkehren zu lassen
 
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22. 4. 2018
 

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Five Questions For- Rachel Corrie’s Parents  >>>

 

21. 4. 2018


Dutzende durch Schüsse verletzt
Vier Palästinenser sterben bei Protesten
Vier Tote, Hunderte Verletzte: Das ist die vorläufige Tagesbilanz der andauernden Unruhen im Gazastreifen. Flugblätter hatten die Demonstranten zuvor gewarnt, sich der israelischen Grenze zu nähern. Doch ein Ende der Proteste ist nicht in Sicht.



Bei erneuten Zusammenstößen mit israelischen Soldaten sind im Gazastreifen vier Palästinenser getötet worden. Sie seien an der Grenze zu Israel durch Schüsse tödlich verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit. Einer der Toten sei erst 15 Jahre alt gewesen, ein weiterer behindert. 445 weitere Palästinenser seien verletzt worden, davon 125 durch Schüsse. (...) Bei Massenprotesten an der Gaza-Grenze sind seit Ende März nunmehr 39 Palästinenser getötet  >>>

 

Vier Tote bei Unruhen an Gaza-Grenze
Einer der Toten sei erst 15 Jahre alt gewesen, ein weiterer behindert. 445 weitere Palästinenser seien verletzt worden, davon 125 durch Schüsse   >>>

 

Israeli soldiers open fire on Gaza protesters fourth week in a row  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (12 – 18 April 2018)  >>>
 


Preisverleihung in Israel
Nicht mit Natalie Portman
Die Auszeichnung mit dem israelischen Genesis-Preis hatte sie zunächst "zutiefst berührt". Nun hat Natalie Portman die Preisverleihung abgesagt - "aus politischen Gründen".  >>>

 

Israeli Colonists Cut 100 Olive Trees Near Nablus    >>>

 

20. 4. 2018

 

Palästinenser gedenken der „Nakba“  >>>



Their Independence is our Nakba   >>>
 


Palestinian BDS National Committee on April 19, 2018  >>>

 

Nahost gehört zu den diplomatischen Prioritäten des Vatikan  >>>

 

UN Calls on Israel to End Expulsions from Jerusalem  >>>

 

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Hospital in Ramallah Amputates Leg of Injured Gaza Child  >>>

 

Health Ministry- “Army Killed 33 Palestinians, Injured 4297, Since March 30th"  >>>

 

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Attempts to 'bypass' High Court will create 'tyranny of the majority'  >>>

 

19. 4. 2018

 

Settlers Seize Three Palestinian-owned Apartments in Jerusalem   >>>   

 

 Petr Bystron (AfD) fragt Bundesregierung: Was ist die Hauptstadt Israels?    >>>

 

Israeli threats fail to end detainees’ boycott of military courts  Israeli threats fail to end detainees' boycott of military courts | The Electronic Intifada


 

Durham 1st US City to Ban Police Training with Israeli Army  >>>


 

Time to take a stand on killings in Gaza  >>>

 


The EU builds schools for Palestinian children. Israel destroys them.  >>>



 

PA hypocrisy is exposed on Palestinian Prisoners’ Day  >>>

 


Palestinian ex-prisoner: You sit there wishing you would die >>>


 

GIZ-Mitarbeiter wegen Israel-Hetze gefeuert   >>>

 


Kairo will Ruhe in Gaza  >>>

 


Hamas zu indirekten Gesprächen mit Israel über Gefangenenaustausch bereit  >>>

 


Palestinian Students, Journalists Attacked by Israeli Soldiers and Settlers  >>>
 

 

Palestinian Journalists Denounce Repression of Israel  >>>


 

For still-stateless Palestinians, cultural life serves as a building block  >>>


 

Israeli PM issues veiled warning to Iran  >>>


 

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Lebanon will pay for Iran ties in next Israel war: Lieberman  >>>

 

19. 4. 2017

 

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Mahatma Gandhi on ! - Palestine written in 1938  The Jews In Palestine  >>>

 

 

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