TÄGLICH NEUE INFORMATIONEN -  Montag, 30. Dezember 2019 20:17  -  HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEn

 

 

 

Schluss mit Käfighaltung! - Das Töten von Palästinensern wird in Israel leichter akzeptiert als das Töten von Moskitos. - Hans-Jürgen Bandelt - Die israelische Regierung spricht von den Palästinensern als Raubtieren oder anderen Tieren, die man zurückdrängen oder töten muss. Zusammengepfercht sind sie in einer Art Großkäfigen, abgeschirmt zu Lande, zu Wasser und in der Luft durch die israelische Militärmacht. Am Karfreitag wurden beim „Marsch für Rückkehr“ an der Gazagrenze 18 Palästinenser gezielt von Scharfschützen getötet und 1.416 verletzt. Die israelische Regierung hielt das für gut und nötig. Die meisten Medien hierzulande sprechen von einem Konflikt. Demokraten und Friedenskämpfer nennen es ein Massaker.

Israels Premierminister Netanjahu kündigte 2016 die Vollendung der totalen Ummauerung beziehungsweise Umzäunung der besetzten palästinensischen Gebiete an – mit der Begründung: „In unserer Nachbarschaft müssen wir uns vor wilden Raubtieren schützen“ (1). Solange diese in eine Art Käfig eingesperrt sind, also in Freiluftgefängnissen wie Gaza und Teilen Westjordanlands oder in israelischen Gefängnissen vegetieren, kann die Regierung zur Tagesordnung übergehen und die Eingesperrten, ausgeliefert dem israelischen Militär, nach Belieben drangsalieren. „Auch andere israelische Minister wie Ajelet Schaked, Moshe Jaalon, Eli Ben-Dahan und Naftali Bennett haben PalästinenserInnen mit Tieren verglichen und deren Tötung entweder gerechtfertigt oder gar befürwortet“ (2). In Deutschland würden dergleichen Äußerungen solcher Politiker den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen.

Das Leben dieser als wilde Raubtiere bezeichneten Menschen gilt in Israel wenig. Wie wenig, das kann jeder mit dem Dreisatz   >>>

 

 

 

 

Die nackten Fakten über die Gaza-Demonstranten sind korrekt, aber der Rest der Geschichte fehlt - Saree Makdisi - 06.04.2018 - Die Berichterstattung über das israelische Massaker an palästinensischen Demonstranten am ersten Wochenende der mehrwöchigen Demonstrationen in Gaza bot lehrbuchmäßige Beispiele, wie Syntax und Wortwahl die Darstellungen des palästinensisch-israelischen Konflikts gestalten und sogar verdrehen. Auch wenn die Fakten zutreffend angegeben werden, kann die Art, in der Sätze konstruiert sind und das Ausmaß, in dem Details in einen Zusammenhang gesetzt werden, Leser geschickt irreführen.

[...] "15 Tote bei Gaza-Demonstrationen", liest man auf der ersten Seite dieser Zeitung, und die New York Times beginnt mit einer ähnlichen Formulierung: "Konfrontationen an Gaza-Grenzzaun hinterlassen 15 Tote".

[...] Diese Palästinenser sind nicht einfach tot umgefallen, sie wurden erschossen, absichtlich. [...] "Israelische Truppen töten 15 Palästinenser bei Gaza-Demonstration", würde z.B. eine andere Geschichte erzählen, eine andere Reaktion der Leser fordern.

Genauso ist es mit den Begriffen "Zusammenstöße" und "Konfrontationen" in der Beschreibung dessen, was geschehen ist. Am Tag darauf begann die Los Angeles Times mit "Ein Tag der Zusammenstöße zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern hinterließ 16 tote Palästinenser". Das Passiv verschleiert die Mitteilung  und das Wort "Zusammenstoß" suggeriert eine annähernde Parität zwischen den Aktionen auf beiden Seiten, einen Austausch gleicher Schläge. Aber es gab keine Gleichheit zwischen einer überwältigend gewaltlosen Menge von 30.000 Demonstranten und schwer bewaffneten Soldaten in befestigten Stellungen, nicht zu reden von Scharfschützen der Armee, die ihre Ziele aus einer bequemen Entfernung abknallten.

Zudem "prallt" eine Besatzungsarmee nicht mit einem besetzten Volk "zusammen". Die einen versuchen niederzuwerfen, die anderen versuchen Widerstand zu leisten oder zumindest standhaft zu bleiben.

Weitere wesentliche Umstände werden entweder weggelassen oder in der Berichterstattung verschleiert. Es gibt eine Fülle von Referenzen auf die "Grenze" zwischen Israel und Gaza, was suggeriert, das, was geschehen ist, hätte an der Grenze zwischen zwei Staaten stattgefunden. Aber Israel weigert sich seine Grenzen zu erklären, und Gaza ist kein Staat, sondern ein besetztes Territorium. Die Soldaten, die den international anerkannten Anspruch der Palästinenser auf ihre Rechte mit Gewalt unterdrücken, schützen nicht ein souveränes Territorium. In einem Video auf einer israelischen Nachrichtenseite ging Eli Hazan, der Leiter der Außenbeziehungen der Likudpartei von Premierminister Benjamin Netanyahu, so weit, in Mißachtung des internationalen Rechts zu erklären: "Alle 30.000 [Demonstranten] sind legitime (Angriffs-)Ziele."

[...] In The Times heißt es korrekt, die Gazaproteste markierten 70 Jahre Nakba,  der katastrophalen Enteignung der Palästinenser während der Errichtung des Staates Israel 1948. "Eine Mehrheit der Gazaner", sagt man uns, "sind Nachkommen aus dem Krieg von 1948." Die Demonstrationen " fordern das Recht der palästinensischen Flüchtlinge in ihre Häuser im jetzigen Israel zurückzukehren."

"Ich bin aus Majdal", sagt ein Demonstrant dem Reporter der Times. "Ich bin aus Jaffa", sagt ein anderer. "Ich werde keine Lösung akzeptieren, die mir nicht mein Rückkehrrecht in die Heimatstadt meines Vaters garantiert."

Die Zitate sind bewegend, aber sie haben die – versäumte – Gelegenheit geboten zu erläutern, worüber die beiden [...] sprechen. Menschen wie sie, aus Majdal und Jaffa, sind nicht durch Zufall Flüchtlinge geworden; sie wurden aus ihren Häusern vertrieben von den Gründern Israels, die einen Staat mit jüdischer Mehrheit gründen wollten, in dem – per Definition – Muslime und Christen problematisch wären.

Palästinenser als solche dürfen nicht in ihre Heimatorte, Städte und Dörfer zurückkehren aus dem einfachen Grund: Sie sind keine Juden; ihre Häuser und ihr Land hat ein Staat inne, der auf seiner jüdischen Identität beharrt zu lasten von allen und von jedem Recht, das im Weg steht. Die Armee, die letztes Wochenende auf sie geschossen hat – und wohl an diesem Wochenende dasselbe tun wird, wenn die Gaza-Demonstrationen weitergehen -, setzte, mit anderen Worten, ein noch unvollendetes Projekt der ethnischen Säuberung durch.

Der palästinensische Wissenschaftler Edward Said hat einmal darauf hingewiesen, dass Fakten nicht für sich selbst sprechen; sie brauchen ein Narrativ, das sie integriert und unterstützt. Was in der Berichterstattung fast aller Mainstream-Medien gefehlt hat, waren wie üblich nicht die Fakten selbst, sondern vielmehr das palästinensischen Narrativ eines erzwungenen Exils und des Kampfes um Rückkehr, das diese Fakten verständlich, politisch aussagekräftig und emotional berührend macht.

Palästinenser sind nicht bloß ein bunt gemischter Haufen von Flüchtlingen; sie sind Menschen, die mit Absicht von einer Besatzungsarmee von ihrer Heimat ferngehalten werden. Die Wiederherstellung oder auch nur die Anerkennung ihres Narrativs würde es uns möglich machen, sie als echte Menschen zu verstehen, [...] beseelt von Gedanken, Gefühlen, Zuneigung, Zuwendung, Sorgen, Wünschen, Rechten – und dem Willen frei zu sein.        Quelle       Übersetzung: K. Nebauer

 

 

 

 

 

 




Presseerklärung  - Frankfurt/M - Extralegale Hinrichtungen durch israelische Truppen– kein Thema für die deutsche Regierung? - Mit Betroffenheit haben die Sprecher von KoPI, dem Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden, die Erschießung von 17 wehrlosen palästinensischen Jugendlichen und die Verletzung von über 1400 weiteren Demonstrationsteilnehmer*innen am vergangenen Karfreitag aufgenommen. Der Protest von zehntausenden Bewohnern der völkerrechtswidrig belagerten Enklave Gaza am „Tag den Bodens“ wurde durch die israelische Armee ein weiteres Mal mit tödlicher Gewalt beantwortet. Die Forderung des UN-Generalsekretärs António Guterres nach einer unabhängigen Untersuchung der Geschehnisse durch ein internationales Gremium wird durch die israelische Regierung abgelehnt!

Die deutsche Bundesregierung, Lieferant bedeutender Rüstungsgüter an die Besatzungsmacht Israel, sieht sich nicht zu einer klaren Stellungnahme gegen diese massiven Menschenrechtsverletzung veranlasst. In vielen Orten, so z.B. in Frankfurt/M und in München, sind die politischen Parteien mehrheitlich damit beschäftigt, Kritiker der israelischen Besatzungspolitik mit Raumverboten mundtot zu machen; die zivilgesellschaftliche, gewaltfreie Widerstandskampagne, die palästinensische Nichtregierungsorganisationen unter dem Motto „Boykott, Desinvestititionen und Sanktionen“ nach dem Vorbild des südafrikanischen Kampfs gegen die damalige Apartheid auf den Weg gebracht haben, wird als antisemitisch verleumdet und damit Informationsarbeit über das Unrecht der Besatzungspolitik massiv behindert.

Nach unserer Überzeugung muß die Lehre aus den Verbrechen des deutschen Nazi-Regimes nicht nur die entschiedene Bekämpfung des Antisemitismus, sondern jeder Form ethnisch begründeter Diskriminierung und Unterdrückung sein. KoPI tritt für ein gleichberechtigtes, demokratisches Zusammenleben von Juden und Palästinensern auf dem gesamten Territorium des historischen Palästina ein, sei es in einem gemeinsamen Staat oder in zwei Staaten auf Grundlage des UN-Teilungsplans von 1948. Ebenso wie Juden weltweit das Recht auf Zuwanderung nach Israel in Anspruch nehmen, muß auch den Palästinensern das Recht auf Rückkehr eingeräumt werden - entsprechend den UN- Beschlüssen, denen auch Israel 1948 zugestimmt hatte.

Dr. Rüdeger Baron (Nürnberger Evangelisches Friedensforum)
Matthias Jochheim (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs IPPNW) George Rashmawi (Palästinensische Gemeinde Deutschland)
Gisela Siebourg (Deutsch-Palästinensische Gesellschaft)
Marius Stark (Pax Christi)
Claus Walischewski (Israeli Committee Against House Demolitions ICAHD)

 

 


 



Interview zur Lage im Gazastreifen -  Warum die Proteste wieder in Gewalt ausarten
- Zum zweiten Mal in Folge eskaliert der Protest im Gazastreifen. Wieder fallen Schüsse, gibt es Tote. Die Frustration hat sich lange aufgestaut, sagt Nahost-Experte Marc Frings.

heute.de: Das zweite Mal in Folge gibt es Unruhen. Warum?
- Marc Frings: Der "Marsch der Rückkehr" am vergangenen Freitag war ein von langer Hand geplanter Protest zum "Tag des Bodens" - eine gewaltfreie Initiative der Zivilgesellschaft in Gaza. Die Hamas ist im letzten Moment auf den rollenden Zug aufgesprungen und hat sich aktiv in die Vorbereitung eingebracht. Das besondere Momentum - eine friedliche Bewegung, die gegen Missstände demonstriert - ist so verloren gegangen. Mit Hamas als Partner lässt sich dieser Gedanke nicht aufrechterhalten. Die Fortsetzung der Proteste muss man im Kontext der Ereignisse der letzten Woche sehen. Ohne die letzte Eskalation wäre es sicherlich nicht noch einmal zu solch groß angelegten Protesten gekommen.

heute.de: Wird es jetzt so weitergehen?
- Frings: Aufgrund der israelischen Reaktionen des vergangenen Protestwochenendes, bei dem fast 20 Palästinenser getötet wurden, nimmt die Solidarität auch über Gaza hinaus zu. Jetzt erleben wir auch Demonstrationen im Westjordanland. Ich rechne mit einer volatilen Situation, die mindestens bis zum 15. Mai anhalten wird, wenn die Palästinenser zum 70. Mal der "Nakba" gedenken, der Flucht und Vertreibung aus dem ehemaligen britischen Mandatsgebiet. In diesem Jahr fällt dies mit dem Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem zusammen.

heute.de: Ist das eine Zuspitzung oder nur eine vorübergehende Erscheinung?
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Quelle - Haitham Khatib  - facebook



Palestinian journalist dies after being shot by Israeli forces
- A Palestinian journalist shot by Israeli forces during a mass demonstration along the Gaza border has died of his wounds. Yaser Murtaja, a photographer with the Gaza-based Ain Media agency, was shot in the stomach in Khuza'a in the south of the Gaza Strip on Friday, according to the Palestinian health ministry.

Murtaja, 30, was hit despite wearing a blue flak jacket marked with the word "press", indicating he was a journalist.

Hosam Salem, a photographer at the scene of the incident, told Al Jazeera on Friday that he witnessed Murtaja drop to the ground after being shot by Israeli forces. "Yaser was filming with his camera next to me when we heard the sound of gunfire," Salem said. "He just fell on the ground and said, 'I've been shot, I've been shot.'"

The Palestinian Journalists Syndicate said seven other reporters were injured in Friday's protest, in what they described as "deliberate crimes committed by the Israeli army".  The union posted photos of journalist Khalil Abu Athira, who was shot during his coverage of Gaza's protest on Friday. It also called for mass participation in the funeral of Murtaja, and for a protest to be held at 12pm (09:00 GMT) at the Manara Square in the occupied West Bank city of Ramallah. They also called for the United Nations to protect journalists and to implement UN Resolution 2222 into concrete steps.

In a statement, the Israeli army said that it "does not intend to shoot at journalists, and the circumstances in which journalists were allegedly injured by [the Israeli army] gunfire are unknown and are being investigated".

March of Return rallies
- In addition to Murtaja's death, the health ministry announced on Saturday the killing of another man, 20-year-old Hamza Abdel Aal, bringing the number of those killed during Friday's protests to nine.

A total of 31 Palestinians have now been shot dead since the start of the protests on March 30, when tens of thousands took to the border area with Israel, demanding the right of return for Palestinian refugees. Live ammunition, rubber-coated steel bullet and tear gas fired at the rallies by Israeli soldiers, wounded at least 1,400 thus far. The Palestinian health ministry reported that on Friday 491 people were injured by live ammunition after Israeli forces fired on protesters who had gathered near the Israeli border in the besieged Gaza Strip.  >>>

 

 

 

 


Der große Marsch - Nach dem Vorbild Gandhis begeben sich zehntausende Palästinenser auf den „Großen Rückkehr-Marsch“.
- Nirit Sommerfeld - Viele Palästinenser folgten am Freitag, den 6. April 2018, zum zweiten Mal dem Ruf zahlreicher Bürgerrechtsbewegungen und Organisationen, sich dem „Großen Rückkehr-Marsch“ anzuschließen, der sich über die nächsten Wochen bis zum „Nakba-Tag“, dem 15. Mai 2018 erstrecken soll. An diesem Datum feiert Israel den 70. Jahrestag seines Bestehens, während es für die Palästinenser den Beginn ihrer Katastrophe (arabisch „Nakba") markiert. Seit dem Beschluss der UNO im November 1947, Palästina in einen jüdischen Teil und einen Teil für die angestammte palästinensische Bevölkerung zu teilen, bemühten sich jüdische Untergrundorganisationen wie Palmach, Haganah, Etzel und andere, so viel Land wie nur irgend möglich zu erobern und von Palästinensern zu „befreien“. Bereits vor der Ausrufung des Staates waren Tausende aus ihren Dörfern vertrieben; nach dem 1948/49er Krieg hatten etwa 750.000 Palästinenser aus über 430 Dörfern ihre Heimat und ihren Besitz verloren. Sie und ihre Nachkommen gelten nach UNO-Resolutionen als Flüchtlinge mit Rückkehrrecht in ihre Heimat.   >>>

 

 

 

 

Die Demo findet in Berlin statt

 


 

 

Palestine Update Nr. 128 – Der Gaza Rückmarsch hat begonnen – 1 .4.18 - Meinung - Ranjan Solomon - Der Gaza-Rückmarsch hat begonnen – Die Flüchtlinge werden nicht aufhören, bis ihre Stimmen gehört sind - Israel hat getan, was die Welt allmählich von seiner Armee und politischen Führung zu erwarten begann: einen friedlichen Protest mit bösartiger Gewalt unterdrücken. Israels schlimme Antwort auf den friedlichen Rückkehr-Marsch der Gazaner folgte dem üblichen Muster des israelischen Militärs. Das israelische Militär machte seine Übergriffe glaubhaft, indem es Ängste schürte, dass die Hamas Akte der Gewalt verüben könnte. So setzte Israel Scharfschützen ein, um auf die Unschuldigen zu schießen, obwohl keine Provokation erfolgt war.

 Israel verfällt in Panik auf die Forderung der palästinensischen Flüchtlinge hin, das Recht auf die Rückkehr in ihre Wohnstätten von vor 1948 zu erhalten. Die Gazaner, die fast in Steinwurf-Entfernung von ihren früheren Dörfern leben, verstehen das bestens und wissen, wie real und lebenswichtig und legitim ihre Ansprüche sind.

Papst Franziskus bezeichnet Israels Aktionen als „die schwärenden Wunden aus dem immer-währenden Konflikt, der auch die Wehrlosen nicht verschont“. Israel hat sich eindeutig den Zorn der ganzen zivilisierten Welt zugezogen, deren Führer quer über die Kontinente ihre Unterstützung für dringende Gespräche erteilen, um damit zu einem tatsächlichen Frieden in Gerechtigkeit zu kommen – ohne Kompromisse, die für die Palästinenser wieder zu Enttäuschungen führten. Der UNO-Sicherheitsrat sprach sich sehr negativ aus über Israels Aktionen, kam aber aufgrund des Vetos der nicht zu einer Resolution. Im Sicherheitsrat wurde angemerkt, dass „die Entwicklungen in Gaza heute wieder schmerzlich erinnern an die Konsequenzen des misslungenen Friedens zwischen Israel und Palästina, und es ist daher notwendig, unsere Bemühungen zur Unterstützung einer friedlichen Lösung des Konflikts voran zu treiben“.

Adalah, Das „Juridische Zentrum für die Rechte der arabischen Minderheit“, verurteilte Israels militärischen Einsatz von Scharfschützen gegen zivile Protestierer und setzte hinzu: „Todbringendes Gewehrfeuer auf unbewaffnete Zivilisten stellt eine brutale Verletzung der internationalen rechtlichen Verpflichtung zur Unterscheidung zwischen Zivilisten und Soldaten im Dienst dar … Israel ist verpflichtet, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht zu agieren“. 

Aber selbst nach dieser schrecklichen Aktion erhebt Netanyahu den Anspruch, dass Israel die moralischste Armee im Mittleren Osten sei. Sollte das ein Witz sein, um sich an den 1. April als Narrentag zu erinnern? Zunehmend zeigen die Zitate Israel als einen Schurkenstaat. Der brutale Angriff auf friedliche Protestierende stellt es als fanatischen Rassistenstaat vor, dessen Armee und ihre Generäle wie auch die politische Klasse, die für diese barbarischen Entscheidungen Verantwortung tragen, Terroristen sind. Nichts anderes! Israel hat bereits die Option einer unabhängigen Untersuchung zurückgewiesen. Wenn seine Aktionen moralisch wären – mit einem Anstrich von Phantasie – warum würde es eine unabhängige Untersuchung scheuen? Mit einem „Schrank voller Skelette“ (Sprichwort: Sceleton in the Cupboard)  muss Israel seine böswilligen Vorhaben und Verbrechen verstecken.

Inzwischen haben die Palästinenser ein Recht, der israelischen Okkupation zu widerstehen mit Mitteln, die sie wählen. Widerstand durch Palästinenser schwächt Israel. Und er erschreckt seine Alliierten, denn palästinensischer Widerstand hat den ganzen Mittleren Osten zu Revolten und Protesten inspiriert, die die Möglichkeit für eine weitere, progressive und sogar revolutionäre Veränderung offen halten.

 

 

 

„Wehrlos“ getötet im Heiligen Land – Spruch des Papstes - In seiner Osteransprache forderte Papst Franziskus Frieden im Heiligen Land - zwei Tage, nachdem 15 Palästinenser an der Grenze von Israel und Gaza getötet worden waren. Er sagte, „Der Konflikt dort verschont die Wehrlosen nicht“. Er sprach diese Worte vom zentralen Balkon der St.Peter-Basilika aus, wo zehntausende Menschen auf dem mit Blumen

geschmückten Petersplatz nach der von ihm zelebrierten Messe aufmerksam zuhörten. Franziskus hat sich offensichtlich direkt auf das Ereignis in Gaza bezogen, als er sagte: „Die Wunden des laufenden Konflikts verschonen die Wehrlosen nicht“.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres, die EU-Außenpolitik-Leiterin Federica Mogherini und andere Führungspersönlichkeiten haben eine unabhängige Untersuchung für das Blutvergießen gefordert. Israels Verteidigungsminister hat die Forderungen nach einer Untersuchung der Tötungen durch das Militär während einer palästinensischen Demonstration zurückgewiesen, die an der Grenze von Israel und Gaza zu Gewalt führte.    Quelle



 

 

Die Welt verurteilt Israels Attacken auf Palästinenser - Über das Osterwochenende verurteilte eine wachsende Anzahl von Führungspersönlichkeiten die israelischen Angriffe im Gazastreifen, bei denen 15 Palästinenser während der friedlichen Proteste am Vortag Märtyrer wurden. Das deutsche Außenministerium äußerte seine tiefe Betroffenheit über die Spannungen zwischen Palästinensern und den israelischen Sicherheitskräften. Der Zusammenstoß machte deutlich, dass es „absolut notwendig“ ist, „Verhandlungen aufzunehmen“ zwischen den Palästinensern und Israelis und betonte in seiner Stellungnahme: „Nur auf diese Weise kann es eine Lösung geben, die allen Menschen zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan das Recht auf ein würdiges Leben und die Selbstbestimmung gibt.“

Im UK drückte der Staatssekretär für den Mittleren Osten und Nordafrika ähnliche Besorgnis aus. „Zutiefst betroffen und traurig über die Ereignisse in Gaza fordert UK nach ruhiger, nachhaltender, erneuerter und dringender Verpflichtung zu politischen Prozessen, um Lösungen zu bringen, die mit Gewalt nicht zu erreichen sind.“ In den Chor der Betroffenen gliedert sich auch der italienische Außenminister Angelo Alfano ein, der beide Parteien bedrängt, eine dringende Lösung zu finden, die die Spannungen erleichtert und Israelis und Palästinensern ein Leben in Frieden und Sicherheit zu ermöglichen. Im Irak sagt ein Sprecher des Außenministeriums, dass sein Land auf der Seite der Palästinenser stehe und bestätigte Bagdads feste Unterstützung für die Sache der Palästinenser und verklagte die Verwendung von tödlichen Kugeln gegen friedliche Protestierende im Gazastreifen als eine offene Verletzung des Völkerrechts.

„Ich verurteile total die unnötige und unverhältnismäßige Gewalt Israels gegenüber den unbewaffneten palästinensischen Zivilisten, die protestieren, um aufmerksam zu machen auf die harte Situation, in der sie sich befinden“ war die Botschaft von Bakir Izetbegovic, dem bosnischen Mitglied der dreigeteilten Präsidentschaft von Bosnien-Herzegowina. Izetbegovic forderte die UNO, die EU und die internationale Gemeinschaft auf, die israelische Gewalt gegen die Palästinenser zu beenden.

Auch die Moslem-Bruderschaft verurteilte die Angriffe und die Anwendung von „tödlicher Gewalt“ gegen die Gazaner. „Der Große Rückkehr-Marsch ist ein revolutionäres Referendum gegen die Projekte, die palästinensische Sache zu liquidieren und ein Todeszeugnis für den

‚Deal of Century‘“ sagte Talaat Fahmi, der Sprecher der Gruppe. Fahmi sagte, die Palästinenser verteidigten die heiligen Länder, während die internationale Gemeinschaft still sei angesichts der israelischen Gewalt.

Zusätzlich zu den ermordeten Gazanern wurden hunderte andere verwundet, als die israelischen Streitkräfte das Feuer auf die Protestierenden eröffneten, die den „Land-Tag“ in Erinnerung an den Tod von sechs arabisch-israelischen Staatsbürgern begingen, die 1976 während der Demonstrationen im Zusammenhang mit den Landkonfiszierungen im nördlichen Israel von israelischen Streitkräften getötet worden waren. Die jetzigen Demonstrationen sind der Anfang eines sechs Wochen dauernden Protests, der seinen Höhepunkt am 15. Mai finden wird, dem Tag, den die Palästinenser Nakba – die Katastrophe – nennen, Israel aber als Unabhängigkeitstag feiert.

Die Demonstrierenden fordern, dass palästinensische Flüchtlinge das Recht zur Rückkehr zu den Städten und Dörfern erhalten sollen, aus denen ihre Familien geflohen waren oder vertrieben wurden, als Israel 1948 gegründet wurde.  Quelle

 



 

Menschenrechtsgruppen halten den Daumen auf israelische Verbrechen in Gaza - Adalah, das Rechtszentrum für die Rechte der arabischen Minorität gab seine Stellungnahme am Freitag heraus, in der es Israel für den Einsatz von militärischen Scharfschützen gegen zivile Protestierer verurteilte.

Der israelische Militäreinsatz von 100 Scharfschützen gegen unbewaffnete palästinensische zivile Protestierende im Gazastreifen ist illegal, sagte die Stellungnahme, und lautete weiter: „Tödliches Gewehrfeuer auf unbewaffnete Zivilisten stellt eine brutale Verletzung der internationalen gesetzlichen Verpflichtung zur Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kämpfern der Armee dar … Israel ist verpflichtet, gemäß dem Völkerrecht zu handeln“. Adalah fügte hinzu, dass es aufrufen werde zu einer Untersuchung jener, die verantwortlich sind für die Toten in Gaza, und „dass es fordern wird, dass jene, die als verantwortlich für den Mord erkannt werden, vor Gericht gestellt werden.“ 

Nach Angabe der Gruppe sandten Adalah und das in Gaza beheimatete Al-Mezan-Center für Menschenrechte am Donnerstag vor dem Tag, an dem 16 Palästinenser entlang der Grenze zu Gaza totgeschossen werden würden, einen Brief an den israelischen Generalankläger Avichai Mandelblit und an den israelischen Militär-Generalanwalt, in dem sie „forderten, den Einsatz von Scharfschützen gegen Protestierende oder für die Zerstreuung der Menge zu verhindern, und so klar und direkt der israelischen Streitmacht anzuordnen, keinerlei todbringende Munition jeglicher Art – einschließlich Scharfschützen-Einsatz – zu benutzen.“ Die Gruppen sandten  auch einen zweiten Brief, in dem sie das israelische Militär aufforderten, „alle Postierungen der sozialen Medien wegzuräumen, die den TeilnehmerInnen am heutigen Gaza-Marsch androhen würden, militärische Ziele darzustellen, und auch alle sozialen Medienposten wegzuräumen, die die Zivilbevölkerung in Gaza bedrohen.“ Quelle

 

 


 

Sicherheitsrat verurteilt den Mord von Zivilisten an der Israel-Gaza-Grenze - Die Mitglieder des Sicherheitsrates verurteilten bei einem spontanen Not-Treffen heute nachts das Töten von Zivilisten in Gaza während eines friedlichen Protests, der in Gewalt ausgeufert war. Der UNO-Vizegeneralsekretär für politische Angelegenheiten benachrichtigte den Rat von der Situation und sagte, dass „das, was am frühen Morgen dieses Tages als Demonstration begonnen hat, an verschiedenen Stellen quer durch Gaza zu mehr als 15 Toten und 1000 verwundeten Zivilisten geführt hat; viele der Verletzungen kamen laut Berichten von scharfer Munition, die vom israelischen Sicherheitsdienst abgefeuert wurde.

„Die heutigen Entwicklungen in Gaza erinnern uns schmerzlich an die Konsequenzen des fehlenden Friedens zwischen Israel und Palästina und die Notwendigkeit, unsere Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts zu vergrößern“, sagte er und forderte die Palästinenser, Israelis und die internationale Gemeinschaft dringend auf, konkrete Maßnahmen durchzuführen, um den derzeitigen Kurs des Konflikts umzudrehen und als Ziel einen gerechten und dauerhaften Frieden auf der Basis der Zweistaatenlösung anzupeilen. 

Am Samstag trugen die Vereinigten Staaten den Entwurf für eine Stellungnahme des UNO-Sicherheitsrates zusammen, in dem „überlegendes Handeln verlangt und eine Untersuchung der Zusammenstöße an der Grenze Israel/Gaza gefordert wurde“, sagen die Diplomaten. Kuwait, das im Rat die arabischen Länder vertritt, überbrachte die vorgeschlagene Stellungnahme, die eine „unabhängige und transparente Untersuchung“ der Gewaltakte forderte. Im Entwurf der Stellungnahme des Rates wird auch „schwere  Betroffenheit über die Situation an der Grenze“ ausgedrückt. Und noch einmal wurde „das Recht auf friedlichen Protest“ bekräftigt – und die Trauer über den Verlust von unschuldigen palästinensischen Leben zum Ausdruck gebracht“.        Quelle          Schauen Sie auch an  >>>

 


 

Protestierende in Gaza stießen auf tödliche Gewalt - Tausende Gazaner marschierten zu ihrer Grenze mit Israel und forderten die Beendigung der mehr als 10 Jahre dauernden Blockade. Israelische Soldaten verwendeten scharfe Munition und Tränengas gegen die friedlich Protestierenden und töteten mindestens 15; mehr als 1000 wurden verletzt.


 

VIDEO  - Quelle facebook

Übers.: Gerhilde Merz
 

Dokumentation -  30. 3. 2018 - Tag des Bodens - Tag des Blutes in Gaza  >>>
 


Kolonialisierung Palästinas Israels Ausbeutung Palästinensischer Rohstoffe
ARTE HD DOKU - 24. 10. 2015  >>>
 


 


VIDEO - Abdallah Frangi: Wem gehört Palästina?
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Eine Diskussion mit Abdallah Frangi über die Situation in Palästina und seine Erfahrungen als Gouverneur in Gaza. Für einen PLO-Vertreter war es ungewöhnlich: die Bremer Medien (Weser Kurier und Radio Bremen Regional-TV) veröffentlichten überaus freundliche Interviews, und der Bürgermeister der Stadt empfing Abdallah Frangi im Rathaus zu einem einstündigen Gespräch. Im voll besetzten Saal im Überseemuseum Bremen gab es am Abend dann viele Umarmungen und viel Wiedersehensfreude seitens der palästinensischen Community. Frangi berichtete über die Situation in Palästina, seine Erfahrungen als Gouverneur in Gaza und stellte sich einer engagierten Diskussion. >>>


Uri Avnery's Column - A Song is Born  - A FRIEND from overseas sent me the recording of a song. An Arab song, with a soft Arab melody, sung by an Arab girls' choir, accompanied by a flute.

It goes like this: Ahed / You are the promise and the glory / Standing as high as an olive tree / From the cradle to the present / Your honor will not be violated / Palestine has been planted in us / As a dock for every ship / We are the land and you are the water /

You are covered with blond hair / You are as pure as Jerusalem / You taught our generation how the forgotten people should revolt / They thought the Palestinians are afraid of them because they are wearing armor and holding a weapon? / Palestine has been planted in us / As a dock for every ship / Our nation must be united and resist for the freedom of Palestine and the prisoners /

Your blue eyes are a lighthouse / For a country that has every religion / You united the people far away and close / You ignited the spark in all our hearts / Your head is raised up high encouraging us / You ignited the light in our darkness /

Despite the softness of your hands / Your hands have shaken the world / Your hands returned the slap to the occupier / And returned esteem to the nation / Palestine has been planted in us / As a dock for every ship / We are the land and you are the water.

IF I were an adherent of the occupation, this song would frighten me very much.

Because the force of songs is much stronger than the force of weapons. A gun wears out, but a song lasts forever.

In the early days of the Israeli army, there was a slogan hanging in our mess: "An army that is singing is an army of victory!"  >>>

 

Tania Maria Sakkal - Ahed, you are the promise and the glory
(ENGLISH SUBTITLES)   >>>


 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

 

Facebook Admins Shut Down several Pro – Palestine pages   >>>

 

Gaza- Reporter ohne Grenzen kritisiert Israels Armee   >>>

 

UN rights experts condemn Israel’s response to Palestinian protests in Gaza  >>>

 

Two children, journalist, among Israel's latest Gaza victims  >>>

 

Als Reaktion auf das jüngste Massaker Israels in Gaza: Sofortiges Waffenembargo!  >>>

 

Gaza: give us back our land we give you back the ozon    >>>

 

Army to Shoot Palestinians within 300 Meters of Gaza Fence  >>>

 

Why are Palestinians protesting near the Israeli-Gaza border?  >>>

 

Thousands demand the right to return as smoke envelops Gaza on a new 'bloody Friday'  >>>

 

Israeli forces kill Palestinian protester in Gaza with missile fired from armed drone   >>>

 

'I came today to tell the Israeli sniper we are not afraid of him': the Great March of Return continues in Gaza   >>>

 


Death of Gaza photographer gives lie to Israeli army assertion  >>>



EU calls for 'utmost restraint' after violence along Israel-Gaza border  >>>



Israel has killed Palestinian child every 3 days since 2000  >>>



»Es ist, als ob wir gar nicht existierten«  >>>



Israel threatens military action in Gaza  >>>



UK Labour leader slams Israel's killing of over 30 Palestinians  >>>

 

Why Israel Kills  >>>



NGO wirft israelischer Armee gezielten Beschuss von Journalisten vor  >>>



Palestinian journalist fatally shot by Israeli forces, RSF calls for investigation  >>>



Israel to investigate killing of Palestinian journalist  >>>



Video
Hundreds attend funeral of Palestinian journalist wounded by Israeli fire  >>>
Chronic Gaza Riots: Week of Violent Rallies on Israeli Border (PHOTOS, VIDEOS)  >>> 



Gazans bury their loved ones killed by Israeli fire  >>>



Gaza protest bring back memories of early Palestinian resistance  >>>



In Wake of Gaza Massacre, Israeli Leaders Should Be Prosecuted for War Crimes  >>>



Gaza death toll mounts  >>>

 

With the Great Return March, Palestinians Are Demanding a Life of Dignity  >>>

 


Gaza: Journalist 29th Palestinian Killed by Israeli Troops  >>>



The UN condemns Israel’s ‘excessive force’ against Gaza protesters  >>>



Irish students, teachers vote for solidarity with Palestine  >>>



Palestine's 70 years of woe >>>



Gaza cameraman who worked with Ai Weiwei shot dead by Israeli military  >>>



'We won’t give up': Anger and grief over Israeli killing of Gazan video journalist  >>>



YouTube hat Abby Martins Interview mit Max Blumenthal in 28 Ländern blockiert!.


YouTube bans 28 countries from watching a video exposing Israel’s violence against protesters >>>

YouTube Has Blocked Abby Martin’s interview with Max Blumenthal in 28 countries!  >>>

Das Video:
Abby Martin interviews journalist and author Max Blumenthal on the current situation in Palestine
>>>

YouTube Censors Empire Files' Abby Martin on Israeli Militarism >>>


The UN condemns Israel’s ‘excessive force’ against Gaza protesters  >>>
 


Pro-Palestine students want Swarthmore to ban Sabra Hummus  >>>

 

Israeli Settlers and Soldiers Take Over Al-Aqsa Mosque Compound   >>>

 

Young Jews protest Reform leadership's silence over Passover massacre  >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (29 March – 04 April 2018)  >>>

 

Mehrere Tote bei Gaza-Protesten
Bei Zusammenstößen mit israelischen Soldaten sind neun Palästinenser gestorben, (es sind nun wohl insgesamt über 30 tote)  berichten Behörden aus dem Gazastreifen. Israel hat nun Reifenlieferungen in das Gebiet gestoppt, um das Legen von Bränden zu erschweren. >>>

 

Erneut Tote bei "Marsch der Rückkehr" in Gaza   >>>

 

Two children among 7 killed by Israel in Gaza  >>>

 

Army to Shoot Palestinians within 300 Meters of Gaza Fence  >>>

 

Brutality is Israel's only answer to Gaza's civil disobedience  >>>

 

Israeli snipers open fire on Gaza protests second week in a row  >>>

 

IDF to Palestinian women- Your place is at home >>>

 

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7. 4. 2018

 

Netanjahu will Flüchtlinge deportieren - Aktivistin- "Das ist nicht der jüdische Weg" >>>

 

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UN official says he is following with concern developments in Gaza  >>>

 

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‘There is nothing cheaper in Israel than Palestinian blood’  >>> 



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Eine besondere Beziehung, geboren in der Hölle  >>>



US, UK squashing any action against Israeli crimes: Pundit  >>>



Facebook shuts down page of Gaza based press agency  >>>



B’Tselem report details isolation policies detrimental to detained Palestinian children  >>>



Israeli navy opens fire at Gaza fishermen, wounding 3  >>>



Occupation forces arrest three Jerusalemites from the village of Esawyeh  >>>



Two more Gaza protesters killed by Israeli forces near border fence  >>>



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Recognition of Palestine still on parliament's agenda >>>



Gaza protests: Israeli soldiers urged to refuse to shoot  >>>
 


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Undercover Soldiers Attacks Two Young Men, Abduct Two, In Jerusalem  >>>



22% of Palestinians detained by Israel in 2017 were children  >>>



Japan condemns Israeli killing of Palestinians says violence cannot be justified  >>>



Israel calls in Air Force to target ONE ‘armed terrorist’ on Gaza border  >>>



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Hollywood executives back Netflix over anti-Israel ‘Fauda’ boycott  >>>



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Elliott Broidy: A history of bribery and pro-Israel advocacy  >>>



Tensions persist over Lebanon-Israel border dispute >>>


AIPU chief calls for "fair protection" of Palestinians to establish state  >>>



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Partition of Syria: US and Israel eye Golan Heights oil  >>>
 


An open letter to the EU Commission : Stop funding the Israeli Occupation  >>>



Kuba verurteilt Aggression der israelischen Armee gegen die Bevölkerung Palästinas  >>>



Palestine: The WFTU strongly denounces the massacre of the people of Palestine by the Israeli army  >>>


5. 4. 2018

 

Death toll in Gaza reaches 20 as 1 man succumbs to wounds, 1 killed by drone fire  >>>

 

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Only grassroots pressure will end Israel’s impunity for a massacre  >>>

 

Israeli settlers spray racist graffiti, puncture tires in Qalqiliya-area town  >>>

 

Everyone was united under one motto: We have a right to return to our historic homeland   >>>

 

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Israeli Soldiers Issue Illegal Annexation Orders Of Palestinian Land Near Hebron  >>>

 

Soldiers Close A Palestinian School For Girls Near Nablus  >>>

 

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A Palestinian teen puts his hand in his pocket. His punishment: A bullet in the face  >>>
 


NPR verdreht die Tötung von 17 Palästinensern durch israelische Armee  >>>



S. Africa calls for independent inquiry into killing of Palestinians  >>>


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Methodists accuse Israel of 'crimes against humanity' at Gaza protests  >>>

 

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Palestine: Gazans’ wounds bear witness to their living conditions  >>>



Why Israeli soldiers must refuse to fire at unarmed Palestinian protesters  >>>



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4. 4. 2018

 

So kommentiert Deutschland: Saudiarabischer Kronprinz zu Israel
"Dass Salman sich während einer dreiwöchigen USA-Reise erklärte, spricht Bände"  >>>

 

Erneut Palästinenser bei Zusammenstößen an Gaza-Grenze getötet   >>>

 

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