TÄGLICH NEUE INFORMATIONEN -  Montag, 30. Dezember 2019 20:17  -  HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEn

 




 

Der große Marsch der Rückkehr und der "Engel der Geschichte" - Jamil Khader  -  03.04.2018  -  Seit Trumps Jerusalem-Erklärung haben Kommentatoren einen entscheidenden Wandel in der allgemeinen Stimmungslage der Palästinenser vom friedlichen zivilen Widerstand zu einer Rückkehr zum bewaffneten Kampf vorhergesagt. Das Massaker an 17 Palästinensern und mehr als 1.200 Verletzten durch israelische Scharfschützen und Drohnen beim Großen Marsch der Rückkehr in Gaza hat jedenfalls den gewaltfreien, unbewaffneten Widerstand wieder in das Zentrum des palästinensischen Kampfes für Freiheit und gegen die israelische Besatzung, Apartheidspolitik und sein siedlerkoloniales Projekt in Palästina gerückt.

Die Beteiligung am Großen Marsch der Rückkehr (nach Schätzungen 35.-40.000) übertraf bei weitem die Zahl der Menschen, die hinausgegangen waren, um gegen Trumps Politik bezüglich Jerusalem und der UNRWA zu protestieren.

Wie Walter Benjamins "Engel der Geschichte" schlug der Große Marsch der Rückkehr aus dem Nirgendwo mit Rache zurück und sprach lauter als das Geräusch der Kugeln und der Drohnen gegen das Unrecht, die militärische Blockade und Belagerung, die laufende Nakba und das Bestreben die palästinensischen Sache zu liquidieren.
 

Zurück zu den Themen der Hasbara: Gewalt und Terrorismus - In Reaktion auf die massive Beteiligung am Großen Marsch der Rückkehr haben die israelischen Politiker und Hasbara-Trolle rasch auf ihre abgedroschene Taschenformat-Propaganda zurückgegriffen. Sie dämonisierten den Marsch und die Demonstranten, indem sie ihn als "gewaltsame Unruhen" verunglimpften und mit Terrorismus in Verbindung brachten, speziell mit der Hamas, die sie als terroristische Organisation betrachten, die wild darauf versessen sei Israel zu vernichten.

In seinem Twitter-Krieg hat das israelische Militär den Marsch erst als "gewaltsame Unruhen" beschrieben, bei denen "17.000 Palästinenser an fünf Orten entlang des Sicherheitszauns zum Gazastreifen randalierten". Sie fügten hinzu, die Randalierer hätten "brennende Autoreifen gerollt & Brandbomben und Steine gegen den Sicherheitszaun & die IDF-Truppen geschleudert, die mit Mitteln zur Auflösung des Tumults reagierten und auf die Hauptanstifter schossen". Reporter, die vor Ort waren, bestreiten diese Berichte.

Andere Tweets dämonisierten den Marsch, da darauf Terrorismus folgte. Der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman selbst erklärte in unmißverständlichen Worten, die Hamas habe das Leben der Einwohner von Gaza in Gefahr gebracht. In der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates nannte zudem Danny Danon, der israelische Botschafter bei der UNO, diesen Marsch "eine gut-organisierte und gewalttätige Terrorversammlung", und beschuldigte die Hamas "Zivilisten zu benutzten, indem sie Kinder an den Grenzzaun zu Israel schickt und ihr Leben bewußt in Gefahr bringt". Laut CNN ging ein israelischer Funktionär so weit zu behaupten, dass unter den Todesopfern durch israelische scharfe Munition zwei "bekannte Terroristen" und Hamasmitglieder waren.

Die pro-zionistische amerikanische Propaganda-Maschine blieb nicht zurück bei der Verbindung des Marsches mit Terrorismus und dem Recyceln derselben Themen der israelischen Hasbara. Der US-Delegierte bei der Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrates beschuldigte seinerseits "böse Akteure, die Demonstrationen als Deckmantel benutzen, um zu Gewalt aufzuhetzen und unschuldige Leben in Gefahr zu bringen", nannte aber Hamas nicht namentlich. Jason Greenblatt, der US-Gesandte für die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern, twittere klar, die "Hamas animiere zu einem feindlichen Marsch an die israelische Grenze mit Gaza", und beschuldigte sie "zu Gewalt gegen Israel aufzustacheln".

Diese Behauptungen sollten die Grenze zwischen Zivilisten und Terroristen verwischen, um die kriminellen Tötungen zu rechtfertigen. Sie verheimlichen auch die sorgfältig geplante Natur des Massakers an diesen unbewaffneten Zivilisten. Das israelische Militär erklärte in der Tat in einem jetzt gelöschten Tweet, sie seien "vorbereitet und mit gezielter Verstärkung angekommen" und sie hätten "nichts unkontrolliert ausgeführt; alles war genau und vorbedacht, und wir wissen, wo jede Kugel landete". Nur das israelische Militär ist für diese Morde verantwortlich.
 

Freiheit und nicht interne Streitigkeiten - Natürlich stellen die Hasbara-Trolle und ihre amerikanischen Cheerleader die Tatsache, dass dieser Marsch nicht unter der Schirmherrschaft irgendeiner Fraktion oder Partei durchgeführt wurde, sondern spontan für und im Namen der Freiheit für alle Palästinenser entstand, absichtlich falsch dar. Erstens war der Marsch eine Idee verschiedener Organisationen der palästinensischen Zivilgesellschaft, und keine palästinensischen Fraktion, Organisation oder Gruppe kann diesen Marsch für sich reklamieren. Hamas ist nur auf den Zug aufgesprungen.

Zweitens sollte der Zeitpunkt des Marsches auf den 42. Jahrestag des Tages des Bodens fallen, einer gewaltlosen Kampagne des zivilen Ungehorsams, die Palästinenser in Israel organisiert hatten, um gegen die israelische Politik der Landenteignung zu protestieren. Außerdem sollte der Marsch mit einer sechswöchigen sit-in-Demonstration losgehen, im Gedenken an den 70. Jahrestag der laufenden Nakba, die mit der Enteignung von 750.000 Palästinensern von ihren Häusern und ihrem Land begann.

Als kollektive, gewaltlose Kampagne überraschte die Neuartigkeit des Großen Marsches der Rückkehr in der aktuellen politischen Szene eindeutig die Medienexperten, einschließlich palästinensischer Kommentatoren. Ibrahim Elmadhoun erklärte, dass der Marsch die zerstreuten   >>>

 

 

 

Kolonialismus 2.0 - In Gaza findet kein „Konflikt“, sondern kolonialistische Unterdrückung statt. - Nirit Sommerfeld - Realität und ihre Darstellung haben oft wenig miteinander zu tun. Vor allem aber ist die Darstellung von realen Ereignissen praktisch immer davon geprägt, wie wir über etwas berichten und was wir damit erzeugen wollen. Im sogenannten israelisch-palästinensischen ‚Konflikt’ lassen sich unendlich viele Beispiele dafür finden, wie durch die Wahl der Worte – bei anderen Medien die Wahl der Bilder, Schnitte, Farben, Typografie – Realitäten in den Köpfen geschaffen werden, die oft wenig mit den tatsächlichen Ereignissen zu tun haben. Jüngstes Beispiel dafür sind die Geschehnisse zu Ostern in Gaza. Am Ende bleibt die Frage: Wie können wir die Dinge so darstellen, dass alle sich gesehen fühlen, Leid verhindert wird und gerechte Lösungen ihren Weg finden können?

Israel/Palästina hat es zu Ostern mal wieder in unsere europäischen Medien geschafft: 17 Toten ist das geschuldet, denn – so weiß ein jeder Journalist: Jeder Tote belebt die Sendung. Der alltägliche Wahnsinn der Besatzung ist ohne Gewaltausbruch selten eine Meldung wert.

Seit dem letzten wochenlangen Gaza-Beschuss im Sommer 2014 gab es nicht mehr so viele Erschossene und Verletzte wie am vergangenen Freitag. Während in großen deutschsprachigen Medien von „Ausschreitungen“, „Gewalttaten auf beiden Seiten“ und „tödlichen Zusammenstößen“ die Rede ist und israelische Mainstream-Medien unisono über die „Provokation der Hamas“ und eine „groß angelegte terroristische Aktion“ berichten, spricht der palästinensische UN-Botschafter Riyad Mansour sowie kritische israelische Kommentatoren wie Gideon Levy in Haaretz und Neve Gordon in Al Jazeera von einem Massaker.   >>>


 

 

 

Palestine Update Nr. 127 – Spezialausgabe, 30. März - Land-Tag in Palästina 2018 - Ranjan Solomon  -  Gebündelter Akt darüber, wie der Land-Tag die palästinensische Regierung vereint - Palestine Updates bringt den LeserInnen ausgewählte Informationen über den Land-Tag, seine Geschichte, seine politischen Vorstellungen als Sternfahrt und -datum, sein Potential für die Vereinigung der Palästinenser in ihrem Kampf um Freiheit und Befreiung von der Okkupation. Wir hoffen, diese Information wird nicht nur einfach nützlich sein, sondern auch so vorgestellt, dass sie uns enger an die palästinensische Hoffnung auf ein Ende der Okkupation bindet. Das Rückkehrrecht ist ein Prinzip im internationalen Recht, das das Völkerrecht der freiwilligen Rückkehr oder Wieder-Rückkehr in das Land ihres Ursprungs oder ihrer Staatsbürgerschaft garantiert.

Ein massiver Zusammenschluss der wichtigen palästinensischen Parteien einschließlich der Nationalen und Islamischen Kräfte hat sich in Massenprotesten gegen die israelische Okkupation am 30. März gefunden, um den Land-Tag zu feiern. Dieser liegt unmittelbar vor dem 70. Erinnerungstag an die palästinensische Nakba. Proteste an israelischen Checkpoints im besetzten Land zeigen den Zorn über die rassistischen und diskriminierenden Praktiken der Okkupation, sowie ihren Ärger darüber, was als der „Deal des Jahrhunderts“ bekannt geworden ist.  

Der Land-Tag ist von besonderer Signifikanz für die Palästinenser, ist es doch zum ersten Mal seit 1948, dass die Palästinenser in Israel eine kollektive Antwort auf die Politik Israels organisieren. Er wird nicht nur von Palästinensern innerhalb des historischen Palästinas wahrgenommen, sondern auch von Palästinensern weltweit. Der 30. März ist seit 1976 ein Tag des Patriotismus und des Widerstands von Palästinensern weltweit. 2018 verspricht, ein Rekordbrecher zu werden.

Der Politikanalytiker Ibrahim Habib warnt: „Israels Angst vor diesem Marsch wird es zwingen zu eskalieren, und das darf uns nicht stoppen weiterzugehen, selbst wenn sie Drohnen verwenden, um Tränengas-Bomben auf die Protestierer abzufeuern – wie sie uns bereits zu tun gewarnt haben. Wir müssen diesen Marsch zu einem Erfolg machen, denn wenn er einer wird, wird das ein neues Stadium für den palästinensischen Widerstand sein.“ 

Was Grundsatz ist, ist die Übereinkunft aller politischen Richtungen, unter der schützenden Hand von Palästina und den Vereinten Nationen zu agieren, was in sich selbst bereits eine bedeutende Leistung ist. Eine Fülle von Aktionen wird angepeilt. Gruppen in der Westbank planen, Olivenbäume auf Ländereien zu pflanzen, die ihnen durch die Okkupation weggenommen worden sind. Andere wollen Wandgemälde schaffen und Skulpturen, Ausstellungen veranstalten mit Produkten, die das palästinensische Erbe und sein Kunst-handwerk zeigen, und es wird digitale Kampagnen zu verschiedenen Ausdrucksweisen der sozialen Vernetzung geben.

Mahmoud Khaldi, ein 65jähriger Bauer im nördlichen Gaza spricht über seine Rolle beim „Großen Rückkehr-Marsch“ und drückt es am besten aus: „Ich liebe mein Land, ich kann es   nicht vergessen“, indem er sagt … „Mein Land ist meine Seele, und du kannst es nicht hinter dir lassen. Auch wenn sie es uns stehlen, werden wir es zurückholen“. Er betont, dass dieses ein „neuer Schritt“ sei, um unser Recht auf Rückkehr in unser Land, das Land unserer Väter und Großeltern zu sichern.“

Es ist nicht zu übersehen, dass Israel nicht zurückgeben will, was es gestohlen hat, und was es weiterhin stiehlt – nicht nur Land, auch die wichtigen Ressourcen und das kulturelle Erbe. Israel versucht, die Palästinenser auf ein Nicht-Volk zu reduzieren. Die Palästinenser treten diesem klar entgegen, indem sie eindeutig sagen: „Wir existieren, und wir werden widerstehen, bis die Freiheit heraufdämmert.           Quelle

 


 

Land-Tag am 30. März - Land-Tag – 30. März ist der jährliche Erinnerungstag der Palästinenser an die Vorkommnisse an diesem Datum 1976. Als Antwort auf die Ankündigung der israelischen Regierung zu einem Plan, tausende Dunam Land für Sicherheits- und Siedlungszwecke zu enteignen, wurden in arabischen Städten von Galiläa bis zur Negev ein Generalstreik und viele Märsche organisiert. Während der darauffolgenden Konfrontationen mit der israelischen Armee und Polizei wurden sechs unbewaffnete arabische Bürger getötet, etwa 100 verletzt und hunderte andere inhaftiert. 

 Land-Tag ist ein Schwerpunkt im Kampf um Land und die Beziehung der arabischen  Bürger zum israelischen Staatskörper. Er ist bezeichnend dafür, dass es seit 1948 das erste Mal war, dass Araber in Israel als palästinensisches nationales Kollektiv eine Antwort auf israelische Politik organisiert haben. Seither ist dieser Tag im palästinensischen nationalen politischen Kalender ein wichtiger Tag der Erinnerung und wird nicht nur von arabischen Bürgern von Israel wahrgenommen, sondern auch von den Palästinensern weltweit.

Die Araber in Palästina waren ein überwiegend landwirtschaftlich orientiertes Volk; 75 % verdienten ihren Lebensunterhalt vor der Gründung des israelischen Staates aus ihrer Landwirtschaft. Nach dem palästinensischen Exodus und dem Ergebnis des arabisch-israelischen Krieges 1948 spielte das Land weiterhin eine wichtige Rolle im Leben von 156.000 palästinensischen Arabern, die innerhalb des Territoriums verblieben waren, das zum Staat Israel wurde, und dienten als Quelle für kommunale Identität, Ehre und Zweck. Die israelische Regierung nahm 1950 das „Gesetz der Rückkehr“ auf, um die jüdische Einwanderung nach Israel zu erleichtern und die Einbürgerung jüdischer Flüchtlinge. Israels „Absentee’s Property Law“ (Gesetz über das Eigentum Nicht-Anwesender“) vom März 1950 übergab die Eigentumsrechte von abwesenden Besitzern an einen von der Regierung bestellten Vermögensverwalter für Absentee Property. Die Ländereien von arabischen Staatsbürgern von Israel, die „präsent sind innerhalb des Staates, jedoch klassifiziert im Gesetz als Abwesende“ pflegten konfisziert zu werden.   Die Anzahl der „präsenten Abwesenden“ oder intern verschobenen Palästinenser unter den 1,2 Millionen arabischen Bürgern von Israel wird geschätzt (2001) auf 200.000 oder einigen 20 % der gesamten palästinensisch-arabischen Bevölkerung in Israel. Die Regierung von Israel hat ihre Absicht erklärt, Territorien in Galiläa für amtliche Verwendung zu enteignen; davon betroffen sind einige 20.000 Dunam Land zwischen den arabischen Dörfern.   

David McDowall identifiziert die Wiederaufnahme der Landnahme in Galiläa und die Beschleunigung der Landenteignungen in der Westbank in den Mitte 70erjahren als den direkten Katalysator sowohl für die Land-Tag-Demonstration und ähnliche Demonstrationen, die gleichzeitig in der Westbank stattfinden. Er schreibt: „Nichts dient sosehr dazu, die beiden palästinensischen Gesellschaften politisch zusammen zu bringen als die Landfrage“.

Während der Ereignisse am Land-Tag entwickelte sich ein neues Gefühl für Nationalstolz zugleich mit dem Ärger gegenüber dem Staat und der Polizei - und der Trauer wegen der toten Protestierer unter der arabischen Gesellschaft in Israel. Der Land-Tag ergab auch, dass die Araber in den Augen der israelischen Politik eine größere Präsenz gewannen, weil sie dadurch nicht mehr länger ignoriert werden konnten, Die arabische Zivilgesellschaft in Israel begann, sich mehr zu koordinieren und Proteste gegen die Politik der Regierung wurden häufiger mit dem Schwerpunkt auf drei Hauptthemen: Land- und Planungspolitik, sozial-ökonomische Bedingungen, und nationale Rechte der Palästinenser gesetzt.

Für die Palästinenser wurde der Land-Tag inzwischen zu einem Tag der Erinnerung und des Tributs an jene, die im Kampf um das Festhalten am Land und an ihrer Identität gefallen waren. Und oft diente er als Tag für den Ausdruck der politischen Unzufriedenheit für arabische Bürger von Israel, besonders im Umfeld von gleichen Land- und Bürgerrechten; 1988 erklärten sie, dass der Land-Tag dienen sollte als „ein palästinensisch-israelischer ziviler Nationaltag der Erinnerung und ein Tag der Identifikation mit Palästinensern der Westbank und von Gaza, herausgehoben durch jährliche Demonstrationen und Generalstreiks.“ Nicht nur diente der Land-Tag dem Schmieden einer politischen Solidarität unter den arabischen Bürgern von Israel, sondern arbeitete auch an der Zementierung der Akzeptanz der „1948-Araber“ in die größere Welt Palästinas und in das Herz des Mainstream-Palästinenser als Nation“.  Quelle
 

 

 

Menschen in Gaza starten 46-tägigen Protest am Land-Tag - Das Rückkehrrecht der Palästinenser war ein Eckstein ihrer Forderungen für jede Beilegung des gegenwärtigen Israel-palästinensischen Konflikts. Die Palästinenser fordern, dass ungefähr 5 Millionen ihrer Landsleute das Recht zur Rückkehr zu ihrem Land und ihren Wohnstätten in Israel zuerkannt werde, welche sie oder ihre Sippe verloren haben.

 Palästinenser im Gazastreifen planen einen sechswöchigen Zeltstadtprotest nahe der israelischen Grenze, beginnend mit 30. März mit der Forderung, dass palästinensischen Flüchtlingen die Heimkehr zu ihren Wohnhäusern in Israel erlaubt werde. Eine solche Demonstration, Familien entlang der Grenzlinie im Freien kampieren zu sehen, könnte ein Dilemma für das israelische Militär darstellen, das eine „no-go“-Zone für Palästinenser

auf dem Land erzwingen soll, das direkt an den israelischen Grenzzaun anschließt.  Palästinensische Protestierer entlang der Gaza-Grenze werden häufig konfrontiert mit israelischen Soldaten, die bewaffnet sind mit scharfer Munition, mit Tränengas- und Gummigeschoßen. Ahmed Abu Ayesh, Sprecher des Koordinationskomitees, sagte, es gäbe Pläne, dass hunderte oder tausende Leute, auch ganze Familien, in Zelten leben würden, die am „nächstliegenden sicheren Ort an der Grenze“ errichtet werden. Man würde, sagte Abu Ayesh, „die Vereinten Nationen von der Veranstaltung informieren.“  Eine vom Organisationskomitee veröffentlichte Stellungnahme drängte die in Gaza lebenden Palästinenser, „teilzunehmen an diesem nationalen Projekt, das friedlichen Widerstand als einen neuen Weg zur Gewinnung unsere Rechte, vor allem des Rechts auf Rückkehr der Flüchtlinge zu ihrem Ort, der jetzt Israel ist, enthält“.

 

 

Rückkehrrecht - Die Palästinenser fordern, dass ungefähr fünf Millionen ihrer Landsleute das Rückkehrrecht in ihr Land und ihre Wohnhäuser in Israel erhalten sollen, das sie oder ihre Sippe verloren haben.

Das Rückkehrrecht der Palästinenser war ein Eckstein ihrer Forderungen für jedwede Beilegung des laufenden israelisch-palästinensischen Konflikts. Die Palästinenser fordern, dass um die 5 Millionen ihrer Landsleute das Recht auf Rückkehr zu ihrem Land und Haus in Israel erhalten müssen, das ihnen oder ihre Sippe weggenommen wurde. Israel schließt das aus in der Angst, dass eine Rückkehr der Palästinenser die jüdische Mehrheit zunichtemachen würde, und argumentiert, die Flüchtlinge könnten sich in einem zukünftigen Staat Palästina in der Westbank und im Gazastreifen ansiedeln, Ländern, die Israel im Krieg von 1967 okkupiert hatte. Eines der Rechte, das in der Universal Declaration of Human Rights (UDHR – Universelle Menschenrechtsdeklaration) festgemacht ist, ist das Rückkehrrecht. Artikel 13(b) des UDHR lautet: „Jedermann hat das Recht, jedes Land zu verlassen, einschließlich sein eigenes, und in sein Land zurückzukehren“.   Quelle der beiden obigen Artikel

 

 

Hanan Ashrawi verurteilt Israels ungesetzlich drakonische Maßnahmen - „Bei jedem Hindernis und jeder von Israel aufgebauten Sperre werden wir beharren und Hoffnung behalten angesichts von Zerstörung und Verzweiflung“.

Hanan Ashrawi, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees sagte in einer Stellungnahme am Tage der 42. Wiederkehr des Land-Tages, dass „42 Jahre später die Palästinenser im ganzen historischen Palästina Zerstörung, Vertreibung und Entmenschlichung in den Händen der rechten und extremistischen israelischen Regierung zu erleiden haben. Aufgrund der unerhörten Gewaltakte, vor allem durch die ständig fortschreitende Annexion von Land und die Ausdehnung des illegalen Siedlungsunternehmens, der militärischen Checkpoints und der Apartheidmauer auf dem besetzten palästinensischen Territorium handelt Israel straflos und verlängert ständig die militärische Okkupation. Es verursacht auch schweres Leid für seine palästinensischen Staatsbürger durch diskriminierende und ungerechte Gesetze, Vorschläge und Maßnahmen, und indem es ihnen ihre fundamentalen Grundrechte als Bürger von Israel verweigert“. Ashrawi kam zum Schluss: „Indem wir diesen Nationalfeiertag begehen und unserer ermordeten Brüder und Schwestern gedenken, zahlen wir auch unseren Tribut an das palästinensische Volk überall für seinen Mut und seine Beständigkeit angesichts des israelischen Rassismus, seiner Kolonisierung und Gewalt. Mit jedem Hindernis und jeder Sperre, die uns Israel vor die Nase stellt, beharren wir und halten fest an unserer Hoffnung angesichts von Zerstörung und Verzweiflung“. Sie bestätigte wieder die Verpflichtung der PLO, „gewaltlosen Aktivismus und politische, legale und diplomatische Bemühungen populär zu machen…“  Den ganzen Text lesen >>>

 

 

Warum ist Israel besorgt? – Was ist heuer anders? - Israel traumatisiert und unterdrückt das Volk von Gaza. Ein Volk, das unbarmherzig unterdrückt wird, wird sich erheben und rebellieren. Israel fürchtet den Bumerang auf seine eigenen Aktionen.

Zusätzlich zu den Geschehnissen entlang der Grenze Gaza-Israel sind Beobachter und amtliche Personen über eine Anzahl von Faktoren besorgt hinsichtlich des Gewaltpotentials. Vermutungen nach hat die Hamas einige 100.000 Personen für die Demonstration am Freitag aufgebracht. Während die Protestaktion gewaltlos vorgesehen war, hat sich Israel auf Gewalt-ausbrüche vorbereitet. Detonationen von Explosionen entlang der Grenze und der Grenzübertritt von drei bewaffneten Palästinensern nach Israel vom Morgen des Dienstags an haben die ständigen unterschwelligen Spannungen einen Ausbruch wahrscheinlicher gemacht. …

(Die Übersetzung dieser Zeilen vom 30. März wurde am 4.April angefertigt. Inzwischen wurde auch im ORF an den Ostertagen über die Ereignisse berichtet, die hier noch als Befürchtungen für die Zukunft vorgelegen haben)

Der militärische Arm der Hamas führte eine Truppenübung größeren Ausmaßes am Sonntag vorher im ganzen Gazastreifen durch, bei dem Israels „Iron Dome“-Raketen-Verteidigungssystem mit Maschinengewehren sekkiert worden war. Außerdem: der Zusammenbruch der Versöhnungsbemühungen zwischen Hamas und der rivalisierenden Fatah-Partei bedeutet, dass für die humanitäre Krise in Gaza kein Ende herausschaut.

Mittlerweile vermehrt die Anzahl signifikanter Daten die Möglichkeit von mehr Protesten: die Passahferien, die Ankündigung Amerikas, seine Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, der

Palästinensische Gefangenentag und Israels 70. Unabhängigkeitstag. Es geht nicht nur um Gaza. In der Westbank und in Jerusalem wurden ein israelischer Zivilist und zwei Soldaten von palästinensischen Angreifern im März innerhalb von drei Tagen ermordet.   Mehr >>>          Übers: Gerhilde Merz  

 

 

 



Aufruf zur Gerechtigkeit für die Ermordeten
- Palästinensische Mission - 03.04.2018 - Die Zahl der Todesopfer steigt weiter, nachdem der friedliche und gewaltfreie Marsch im Gaza-Streifen am vergangenen Wochenende von Israel mit tödlicher Gewalt beantwortet wurde. Faris al-Raqib (17. Todesopfer) und ein weiterer Palästinenser (N.N.) erlagen nun ihren schweren Verletzungen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 18.  (...)

Dr. Hanan Ashrawi, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees verurteilte das Massaker von Israel am vergangenen Freitag und fordert die internationale Gemeinschaft auf, aktiv zu werden: "Die internationale Gemeinschaft und alle Menschen mit einem Gewissen sind aufgerufen, das palästinensische Volk zu schützen und weiteres Blutvergießen zu beenden und den Verlust von unschuldigen Leben zu stoppen. Es ist an der Zeit, dass das internationale System Strafmaßnahmen und Sanktionen gegen Israel aufgrund der Besatzung endlich ergreift. Darüber hinaus ist der Internationale Strafgerichtshof aufgefordert, seine Untersuchung zu beschleunigen und in diesem Zusammenhang konkrete Schritte zu unternehmen, " so Ashrawi.

Premierminister Dr. Rami Hamdallah macht Israel für die ermordeten Palästinenser verantwortlich und  >>>
 

 

 

 

 
Gaza Screams for Life
-  Rawan Yaghi - 4. 2018 -  The five veiled women were gesturing, confidently, at other women to get closer. They wanted more voices to join in. My friend and I had already made it past the designated protest line and were next to the journalists and the ambulances standing by. We got closer still. Rhythmically, the women chanted “Going Back,” a cult song by the Palestinian activist poet Abu Arab, drawing demonstrators into their small concert. They ululated and then sang some more.

A couple of children were jumping up and down, screaming out the few lyrics they knew: “I will return to my country. To the green land, I will return.” The crowd, a few hundred strong, armed with nothing but cellphones, clapped along. People stood on a farmer’s land, on the edge of Al-Zaytun, an eastern area of Gaza City, looking out onto the green fields beyond the Israeli snipers’ helmets and sand barriers.

A group of clowns with white face paint and red noses squeaked noisily in the rising and falling tones of Gaza’s Arabic dialect and hopped around. One of them grabbed a mic in front of a TV camera and started imitating news correspondents, quacking unintelligibly but as determined as if he were saying real words.  >>>

 

Dokumentation -  30. 3. 2018 - Tag des Bodens - Tag des Blutes in Gaza  >>>
 


Saudischer Kronprinz: Israelis haben ein Recht auf ein Heimatland
- 02.04.2018 - In einem Interview mit dem Atlantic sagte Mohammed bin Salman: "Palästinenser und Israelis haben ein Recht auf ihr eigenes Land".

Der Kronprinz und de facto-Führer Saudi Arabiens sagte, Israel habe ein "Recht" auf ein Heimatland, ein bemerkenswerter Wandel in der Position des Königreichs, wie Chefredakteur Jeffrey Goldberg am Montag im Atlantic darlegte.

Saudi Arabien und Israel haben noch keine offiziellen diplomatischen Beziehungen, aber hinter der Szene haben sich ihre Beziehungen rasch verbessert.

Beide Länder sehen den Iran als ihre größte äußere Bedrohung und die Vereinigten Staaten als ihren Hauptverbündeten. Israels Konflikt mit den Palästinensern hat sich lange als Hindernis für eine volle Annäherung erwiesen, da Riad ihr Recht auf Souveränität unterstützt hatte.

Aber jetzt schien bin Salman eine gleiche Berechtigung (beider) in ihren Ansprüchen auf Land zu sehen.

Der Kronprinz war von Jeffrey Goldberg gefragt worden, ob das "jüdische Volk ein Recht auf einen Nationalstaat auf wenigstens einem Teil des Landes ihrer Verfahren" habe.

"Ich bin der Meinung, dass jedes Volk überall das Recht hat in seiner friedlichen Nation zu leben", sagte der Prinz, der sich auf einer drei-wöchigen Tour durch die USA befindet.

"Ich denke, die Palästinenser und die Israelis haben ein Recht auf ihr eigenes Land", fügte er hinzu.

"Aber wir müssen ein Friedensabkommen haben, um die Stabilität von jedem der beiden sicherzustellen, und um normale Beziehungen zu haben."

Seit 2002 war Saudi Arabien der Hauptunterstützer der Arabischen Friedensinitiative mit der Vision einer Zwei-Staaten-Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Aber bis jetzt ist kein hoher saudischer Amtsträger bekannt, der akzeptiert hätte, dass Israel ein "Recht" auf irgendein Land hat, abgesehen von der praktischen Notwendigkeit eines dauerhaften Abkommens.

Wenn der Kronprinz wie erwartet auf seinen 80-jährigen Vater, König Salman, folgt und den saudischen Thron besteigt, wird er auch der Wächter der größten islamischen Heiligtümer sein.

Er sagte aber zu Goldberg, er habe keine "religiösen Einwände" gegen ein Leben der Israelis neben den Palästinensern, solange das größte islamische Heiligtum in Jerualem, die Al Aqsa Moschee, geschützt ist.

"Wir sind in religiöser Hinsicht besorgt über das Schicksal der heiligen Moschee in Jerusalem und über die Rechte des palästinensischen Volkes", sagte er. "Das ist es, was wir haben. Wir haben keine Einwände gegen irgend ein anderes Volk."

Goldberg fragte bin Salman auch zum saudischen Krieg im Jemen und die frühere Beteiligung des Königtums an der Finanzierung wahabitischer Gruppen, einer fundamentalistischen Form des sunnitischen Islam.

Bin Salman sagte, er wisse nicht, was Wahabibmus sei – weil er nicht definiert werden könne – und sagte Goldberg, die Kampagne im Jemen sei für die Saudis eine Sicherheitsfrage.  Quelle           Übersetzung: K. Nebauer

 

 

Von: Karin Nebauer - An: hoererservice@dradio.de - Sehr geehrte Redation, in den dlf-Nachrichten wurde heute berichtet, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hätte den Israelis das Recht auf ein eigenes Land zugestanden. Tatsächlich hat bin Salman aber in dem Interview, das er dem Atlantic/Jeffrey Goldberg gewährt hat, gesagt: "Palästinenser und Israelis haben ein Recht auf ihr eigenes Land." "Aber wir müssen ein Friedensabkommen haben, um die Stabilität von jedem der beiden (Länder) sicherzustellen, und um normale Beziehungen zu haben." Außerdem sagte er zu Goldberg, er habe keine "religiösen Einwände" gegen das Leben der Israelis neben den Palästinensern, solange das größte islamische Heiligtum in Jerusalem, die Al Aqsa-Moschee, geschützt sei. "Wir sind in religiöser Hinsicht besorgt über das Schicksal der heiligen Moschee in Jerusalem und die Rechte des palästinensischen Volkes." "Das ist es, was wir haben. Wir haben keine Einwände gegen irgend ein anderes Volk."-...

Das klingt doch anders als die Nachricht, dass (nur) die Israelis ein Recht auf ihr eigenes Land hätten. Ich finde Ihre Berichterstattung wirklich bedauerlich.  Karin Nebauer
 


frühere texte UND TAGE finden sie im chronologischen Archiv >>>

 

 

 

 

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Israels Flüchtlingspolitik- Netanyahu annulliert Flüchtlingsübereinkunft mit UNHCR endgültig  >>>

 

Umsiedlung afrikanischer Einwanderer- Kehrtwende noch am selben Tag- Netanjahu kassiert Flüchtlingsabkommen wieder ein  >>>

 

Israel verkündet Umsiedelung von Flüchtlingen nach Deutschland - Bundesregierung reagiert überrascht  >>>

 

Israels Flüchtlingspolitik- Bundesregierung war über Netanyahus Pläne nicht informiert  >>>



As soldiers, we too were told to open fire at protesters in Gaza
I was on the border with Gaza six years ago. The same marchers, the same protest. Even the orders to open fire at crowds of people remained the same.  >>>



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‘NY Times’ continues to whitewash Israel’s crimes on the Gaza border   >>>

 

‘We will not wait 70 years more’: scenes from Gaza’s March of Return  >>>

 

‘Ashamed to be Israeli’, prominent host says after Gaza killings  >>>


 

Israel Massacres Unarmed Gaza Protesters, Shooting 773 with Live Ammunition   >>>


 

‘Ashamed to be Israeli’, host says after Gaza deaths  >>>


 
 

Israel-Gaza violence: Christians and Muslims attend vigil  >>>


 

New York Times sides with Israel as it kills Gaza marchers  >>>

 

Zahl der Christen in Israel nimmt nicht weiter ab >>>

 
 

Video - Netanyahu: There will be no Palestinian state  >>>


 

Videeo - State of Palestine: Seven killed, hundreds wounded in protest close to Gaza-Israel border  >>>


 

Video - Israeli army kills 17 Palestinians in Gaza protests | Al Jazeera English  >>>

 

Israel: „Uno hat sich in Außenministerium einer Terrororganisation verwandelt“  >>>

 

 

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Video - 'Israel is simply defending itself from onslaught' - Netanyahu's spokesman on Gaza border clashes >>>

 

Killing nonviolent Palestinian protesters turns into a PR debacle for Israel    >>>



Euro-Med documents Israel’s killing of a young man on Gaza border  >>>

 

What the Hell Is Happening in Gaza?  >>>

 

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Gaza.. 12 Years of Blockade  >>>

 

 

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