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2012 Hungerstreik von Khaled Adnan
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2012 -  Häftlinge im Hungerstreik
2012 - Gefangene im Hungerstreik 1
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Ab 17.4.2012 - 14.5.2012 -  Palästinensische  Häftlinge im Hungerstreik 2

Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 1  |   Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 2

17.5.2012
 

Mehrere Häftlinge setzen Hungerstreik fort - PNN - Wie am Donnerstag bekannt geworden ist, befinden sich vier palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen weiterhin im Hungerstreik. In einem, am Montag zwischen der Israelischen Gefängnisaufsicht (IPS) und Vertretern der Häftlinge geschlossenen Abkommen hatte die israelischen Behörden eine Entgegenkommen in den Fragen der Isolationshaft, Familienbesuchen und allgemeinen Haftbedingungen zugesichert. Informationen der palästinensichen NGO Al-Damir (arab.: Gewissen) zufolge, befinden sich gegenwärtig drei Häftling im Gefängnis in Ramle und einer in al-Jalameh im Hungerstreik. >>>



Addameer skeptisch über Vereinbarung zur Beendigug des Hungerstreiks
- Institut für Palästinakunde - Nachdem die Medien vor zwei Tagen das Ende des Hungerstreiks in Israels Gefängnissen verkündeten, veröffentlichte die Gefangenen-Hilfsorganisation Addameer nun Details der Vereinbarung zwischen dem Gefangenen-Komitee und der israelischen Gefängnis-Administration -Die Vereinbarung umfasst demnach fünf Punkte:

1. Die Hungerstreikenden verpflichten sich den Streik nach der Unterzeichnung der Vereinbarung abzubrechen
2. Die Gefängnis-Administration verzichtet auf die Verhängung von Langzeit-Isolationshaft aus 'Sicherheitsgründen' und beendet die Langzeit-Isolationshaft der 19 darin befindlien Gefangenen binnen 72 Stunden
3. Innerhalb eines Monats wird Verwandten ersten Grades gestattet ihre gefangenen Angehörigen zu besuchen, gleich ob diese aus Gaza oder der Westbank stammen 
Bitte lesen Sie hier weiter. -

 

Palestinian Prisoners Still on Hunger Strike - On Thursday, 17th May, a report issued by Palestinian Prisoners’ society revealed that three Palestinians still continue with their hunger strike since 17th April, despite the signed agreement between the Israeli prisons’ administration and Palestinian prisoners. The striking-prisoners are: Mahmoud Sarsak, Akram al-Rekhawi and Mohammad Abdul Aziz, who are now in the hospital of al-Ramlah Israeli prison. Israeli authorities had made a deal with Mahmoud Sarsak, a Palestinian detainee who is on his 61 days of Hunger Strike that he would be released on 1 July, yet Israel subsequently broke the deal, so he never broke the hunger strike. Ergänzende Links: Details emerge of Israeli concessions that ended historic Palestinian mass hunger strike >>>

 

Israel has to change the way it views Palestinian prisoners - Haaretz - Editorial - Palestinian society, like every society waging a struggle for national liberation, feels a special responsibility toward those of its sons and daughters who have sacrificed their lives or their freedom for the collective. Palestinians consider the people we call "terrorists" or "murderers" as "freedom fighters" and "national heroes." In many cases, as in South Africa and Northern Ireland, it was prisoner leaders who effected reconciliation. >>>

 

Strike deal `does not end administrative detention` - Ma`an News Agency - Prisoners rights group Addameer said after the hunger strike deal it is "concerned that these provisions of the agreement will not explicitly solve Israel’s lenient and problematic application of administrative detention, which as it stands is in stark violation of international law. >>>


Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 2 >>>
Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 1 >>>

 

15.5.2012

Hungerstreikende Palästinenser essen wieder

 

Einigung mit Israel 1600 Palästinenser beenden Hungerstreik in Haft - Raniah Salloum und Christoph Sydow - Die Palästinenser steuern um und setzen auf gewaltlosen Widerstand. Mit Erfolg: Im größten Hungerstreik des Nahost-Konflikts haben 1600 Häftlinge ihre Forderungen gegenüber Israel weitestgehend durchgesetzt. Die israelische Regierung stellt das vor neue Herausforderungen. Hamburg - Manche von ihnen hatten seit elf Wochen nichts mehr gegessen. Nun wollen 1600 palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen ihren Hungerstreik beenden. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter der Gefangenen und der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet am Montagabend in einem Gefängnis in Aschkelon unterzeichnet. Ägypten hatte bei den Verhandlungen vermittelt.Es war der größte Hungerstreik in der Geschichte des Nahost-Konflikts. Am 27. Februar fingen die Häftlinge Bilal Diab und Thaer Halahla an, das Essen zu verweigern. Bis vergangene Woche hatte sich jeder dritte palästinensische Gefangene in israelischer Haft ihnen angeschlossen. >>>


 

May 17th: 24 hours of hunger in solidarity with Palestinian prisoners in Israeli jailsMehr als tausend Häftlinge beendeten Hungerstreik - Einigung über Erleichterung der Haftbedingungen der Palästinenser im Gefängnis von Ashkelon - Nach einer Einigung mit den israelischen Behörden über eine Erleichterung ihrer Haftbedingungen haben am Montag mehr als tausend palästinensische Häftlinge ihren Hungerstreik beendet. Alle Beteiligten hätten eine mit Israel ausgehandelte Vereinbarung zur Erleichterung der Haftbedingungen im Gefängnis von Ashkelon unterzeichnet, sagte der Präsident des Clubs der palästinensischen Häftlinge, Kaddura Fares >>>

 

Übereinkunft: Palästinensische Häftlinge beenden Hungerstreik - PNN - Der derzeitige Hungerstreik von bis zu 2.000 palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen hat ein Ende gefunden. Nach offiziellen Angaben haben palästinensische Gefangenenvertreter aller politischen Parteien im Gefängnis von Ashkelon am heutigen Montag eine Vereinbarung darüber mit der israelischen Gefängnisbehörde unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht Konzessionen von israelischer Seite in Bezug auf Schlüsselforderungen der hungerstreikenden Häftlinge vor. Diese Berichte bestätigte Qaddura Fares, Vorsitzender der Palestinian Prisoner Society, in einer Stellungnahme als auch der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet. >>>


 

Israel ändert umstrittene Haftbedingungen - Der palästinensische Häftlingsminister hatte dem palästinensischen Rundfunk zuvor gesagt, Israel habe sich zu einem weiteren Kompromiss bereiterklärt. Man wolle die umstrittene Verwaltungshaft zwar weiter gegen Palästinenser verhängen, diese jedoch nur noch in Ausnahmefällen nach sechs Monaten verlängern. >>>

 


Palästinensische Gefangene beenden Hungerstreik - Fast einen Monat lang haben Tausende Häftlinge nichts gegessen, weil sie etwa die Abschaffung der Einzelhaft forderten. Nun will Israel die Haftbedingungen verbessern. >>>

 

Israel und palästinensische Gefangene aller Fraktionen haben heute in Anwesenheit ägyptischer Unterhändler eine Vereinbarung getroffen, die ein Ende des Hungerstreiks möglich machen soll. Nähere Einzelheiten sollen bei einer Pressekonferenz in einigen Stunden bekanntgegeben werden. Die israelische Gefängnisverwaltung hat diese Information bestätigt.
http://www.palestinalibre.org/articulo.php?a=38853

 

Israel warned of volatile situation as Palestinian hunger strikers near death - Harriet Sherwood - Demonstrations in the West Bank and Gaza in support of about 2,000 Palestinian prisoners on hunger strike are escalating amid efforts by Egyptian mediators to broker a deal to avoid protests spiralling out of control if a detainee dies. Two prisoners, who have refused food for 77 days, are thought to be close to death with another six in a critical condition, say Palestinian groups. The Israeli prison service (IPS) says no one's life is at risk. >>>


 

Palestinian prisoners end hunger strike as agreement reached with Israeli officials - Sources within the Palestinian Prisoners Club claim that agreement regulates administrative detainees, solitary confinement policy, and visits from family members residing in Gaza. >>>

 


Palästinensische Gefangene aller Fraktionen, die sich im Hungerstreik befinden, haben heute mit der Gefängnisbehörde ein Abkommen unterzeichnet
, das folgende Verbesserungen bringen soll: Israel hat zugestimmt, entweder Anklagen gegen die Gefangenen in Administrativhaft vorzulegen oder sie nach Beendigung der Haft freizulassen; alle Gefangenen, die sich in Einzelhaft befinden, sollen in den nächsten 72 Stunden aus den Isolationszellen heraus geholt werden; das Besuchsverbot für Angehörige von Gefangenen aus dem Gazastreifen soll aufgehoben werden; das sogen. "Shalit-Gesetz" soll aufgehoben werden (es sieht Einschränkungen bei Angehörigenbesuchen und beim Zugang zu Unterricjhtsmaterial vor); die Gefangenen müssen ihren Hungerstreik innerhalb von 72 Stunden beenden.

Hunger-striking detainees sign deal with prison authority
- Hamas official says Israel to charge administrative detainees or release them at term-end, release prisoners from isolation cells, allow Gaza family visits, revoke Shalit law. >>>

 



Palestinians end Israel prison hunger strike - Palestinian prisoners in Israeli jails have agreed on an Egyptian-brokered deal aimed at ending a mass hunger strike that challenged Israel's policy of detention without trial and raised fears of a bloody Palestinian backlash if any protesters died. Most of some 1,600 prisoners, a third of the 4,800 Palestinians in Israeli jails, began refusing food on April 17 although a few had been fasting much longer - up to 77 days. >>>

 

Durchbruch in Kairo - Hungerstreik palästinensischer Häftlinge in Israel offenbar vor dem Ende - In Israel hat sich in der Nacht zum Montag eine Lösung des monatelangen Hungerstreiks palästinensischer Gefangener abgezeichnet. Auf Vermittlung Ägyptens hat Tel Aviv offenbar zugestimmt, unter anderem die bislang in Einzelhaft gehaltenen Insassen in reguläre Zellen zu verlegen, die »Administrativhaft« für ohne Gerichtsurteil einsitzende Gefangene nicht zu verlängern sowie Familien­besuche zu gestatten. >>>

 

Why did the Palestinians decide to start the hunger strike


 

 

14.5.2012


 

Israel- Ende des Hungerstreiks palästinensischer Häftlinge in Sicht
 

Palestinian hunger strike deal 'within reach'  - A Palestinian official tells Al Jazeera a deal has been reached in Cairo, but prisoners have yet to review the proposal.- An agreement that would end the hunger strike of some 2,000 Palestinian prisoners in Israeli jails has been reached in Cairo, pending approval by strikers' committee, a senior Palestinian official told Al Jazeera. "An agreement was reached in Cairo today [Sunday] on a proposal to end the hunger strike of the Palestinian prisoners," Issa Karaka, head of the Palestinian prison authority, told Al Jazeera. >>>



Hunger strike deal to be reached 'at any moment' - Israeli officials and a committee representing prisoners on hunger strike are expected to sign an agreement on Sunday which will secure the demands of protesting detainees, a senior Fatah official said. "We are expecting at any moment that an agreement with the Israeli side will be signed in which the prisoners’ demands will be implemented, in particular the end of solitary confinement and improving the situations of the prisoners and allowing family visits," >>>

 

Büros internationaler Organisationen in Gaza vorübergehend geschlossen  - Dutzende junge Palästinenser haben sich am heutigen Sonntagmorgen vor den Büros internationaler Organisationen in Gaza versammelt, um gegen die mangelnde Beachtung der Lage der palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen zu protestieren. Die Büros mußten deswegen für zwei Stunden geschlossen werden. >>>


 

Gazans create a blockade of their own - Groups of Palestinian activists demonstrated on Sunday in front of a number of international organizations’ offices in Gaza to protest their silence regarding the Hunger Strike of the Palestinian prisoners. The activists demonstrated in front of offices of the Red Cross and United Nations and blocked staff from entering for several hours, displayed banners calling for an end to the prisoners’ sufferings and denouncing the international silence. >>>

 

14.5.2012 - Offener Brief der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. (PGD) und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG) zu dem Hungerstreik der palästinensischen Häftlinge in den israelischen Gefängnissen

Es ist erstaunlich und beängstigend zugleich, wie sich die Doppelmoral westlicher Politiker wie ein roter Faden durch die jüngere Geschichte zieht und sich immer wieder neu erfindet.

Erstaunlich war die Haltung im Fall Timoschenko im Zusammenhang mit der Fußball-EM in der Ukraine. Die Haltung war unserer Meinung nach richtig und wichtig: Anders denkende Menschen dürfen nicht wegen ihrer politischen Haltung bestraft werden. Despoten und undemokratische Regime dürfen weder hofiert noch indirekt unterstützt werden. Dazu verpflichtet nicht nur die Moral, sondern auch die Ethik der Politik.

Beängstigend war ist dagegen die Schweigsamkeit westlicher und in erster Linie deutscher Politiker im Fall der sich seit Wochen im Hungerstreik befindenden rund 2000 palästinensischen, politischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen – obwohl sie zum Teil bereits seit über 60 Tagen hungern. Sie kämpfen mit den die leeren Mägen gegen die brutale und menschenverachtenden Haftbedingungen und gegen die zum Teil international geächtete Praxis der Administrativhaft. Sie stehen auf gegen einen angeblich demokratischen Staat, der per Gesetz die Folter an politischen Häftlingen manifestiert hat.
Die palästinensisch-politischen Häftlinge werden entgegen der internationalen Konventionen nicht nur aus ihrer Heimat verschleppt und in die Gefängnissen der Besatzungsmacht gesteckt, sie werden auch gefoltert und monatelang ohne einen Richter zu sehen festgehalten. Und trotzdem schweigt die deutsche politische Elite und macht sich somit in diesem Fall mitschuldig. Denn keiner kann behaupten, er habe es nicht gewusst.
Erstaunlich die Moralpredigten deutscher Politiker, wenn es um Menschenrechte überall in der Welt geht. Beängstigend aber ihr Schweigen, ja fast schon das Totschweigen, wenn es um den Verstoß gegen die Menschenrechte in Israel geht.

Erstaunlich auch, dass keiner dieser sonst so lautstarken Moralprediger aufsteht und fordert, Israel, das ja bekanntermaßen weit weg von Europa liegt, aus europäischen kulturellen und sportlichen Ereignissen auszuschließen. Denn Israel ist seit Jahrzehnten eine Besatzungsmacht, unterdrückt ein anderes Volk und ignoriert zahlreiche internationale Beschlüsse und Konventionen kategorisch.
Kontakt Raif Hussein M.A. , E-Mail: raif@DPG_Netz.de

In israelischen Gefängnissen sitzen derzeit fast 5000 palästinensisch-politische Häftlinge. Es gibt kaum eine palästinensische Familie, von der nicht mindestens ein Mitglied in den vergangenen Jahren in den israelischen Gefängnissen gesessen hat. 2000 Häftlinge befinden sich im Hungerstreik – sieben von ihnen inzwischen in akuter Lebensgefahr. Unter diesen Umständen grenzt es schon fast an Ignoranz, ja sogar an abscheulichen Sarkasmus, wenn der israelische Staat noch mit der Aufwertung des Assoziationsabkommens mit der EU beschenkt wird.

Mit Erstaunen müssen wir die Damen und Herren an der Spree nun fragen: Ist es inzwischen tatsächlich so, dass Schweigen zu massiver Menschenrechtsverletzung und zu Gefängnissen voller politischer Häftlinge inklusive gesetzlicher Rückendeckung zum Foltern an diesen Häftlingen tatsächlich noch zu dem Schutz der Staatsraison gehört? Raif Hussein -  Hannover

 

Turkey Urges Israel to Uphold Legal Obligations toward Striking Prisoners  -  The Turkish Ministry of Foreign Affairs stressed it urgently expects Israel to act in accordance with its legal obligations stemming from international law towards the hunger-striking Palestinian prisoners, according to a statement by the foreign ministry released on Sunday. The statement called on Israel to release without delay the innocent Palestinians it continues to keep under administrative detention. >>>
 


Fotos und Text - From Ramleh to the World: Can You Hear Us? -  Maath Musleh - “Can they hear us?” wonder the protesters. Raising their voices louder and louder, the protesters in front of Ramleh prison are hoping the detained hunger strikers inside the jail can hear them. They are hoping their shouts will reach the ears of the prisoners and whisper to them: “we hear the growling of your stomachs”. We hear your shouts for freedom loud and clear and it moves us to action. Buses carrying the prisoners’ families are leaving. Engines start, alerting those wearing uniforms. Five minutes pass and the occupation’s police get a rush of adrenaline. It is finally time to do what they do best, crush protests. Pushing the protesters, people fall to the ground and in just a minute it all became a mess. With beatings and arrests everywhere, the protesters remain steadfast. No force can silence them. The result was eight arrests, including Palestinians, Jewish citizens of the state of “Israel”, a Canadian and an American. Who said it was apartheid? You can clearly witness the equality in oppression of those calling for rights. >>>


 

Ihr hart verdientes US-Steuergelder und Church Pension Funds at Work für Israel - James M. Wand - Massendemonstrationen zur Unterstützung der palästinensischen 2500 Hungerstreikenden fegte durch die Westbank an diesem Wochenende. Demonstranten zogen durch die Straßen von Hebron, Kafr Qaddoum, Nablus, Nabi Saleh, Ni'lin, Ramallah, al-Walaja und außerhalb von Ofer Gefängnis. Das Bild rechts wurde in Hebron gemacht. Es zeigt einen israelischen Soldaten mit dem Knie fest auf eines jungen Palästinensers den Hals gepflanzt. >>>

 

 

13.5.2012

Palästinensische Vertreter erwarten baldiges Ende von Häftlingskrise - Ankündigung Israels erwartet -  Im Ringen um ein Ende des Hungerstreiks Hunderter palästinensischer Häftlinge in Israel zeichnet sich möglicherweise eine Lösung ab. Er erwarte "in den kommenden Stunden" eine Ankündigung Israels zu den Forderungen der Gefangenen, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für die palästinensischen Häftlinge, Amin Schoman, am Samstag. >>>

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Dr. Ahmad Muhaisen - Berlin, den 11.05.2012 - Wir sind zutiefst erschüttert über das große Leid, das diese mutigen und unbeugsamen Menschen erdulden müssen. Ein Leid, das sie sich selber auferlegen und den Menschen, die sie lieben, um ihr Recht, ihre Würde, ihr Leben in Freiheit zu erkämpfen. Denn sie haben keine andere Möglichkeit.

Unsere Gedanken sind nicht nur bei den Gefangenen, sondern auch bei ihren Verwandten, den Eltern, Partnern, Kindern und Freunden, die um ihr Leben bangen. Denn die Gefangenen waren und sind uns Palästinensern das  Wichtigste.

Niemals hat es eine solche Solidarität in ganz Palästina gegeben wie in diesen Tagen: Überall schließen sich Menschen für einige Stunden oder Tage dem Hungerstreik an. Sie protestieren auf Plätzen und vor Büroeingängen gegen das Schweigen der Vertreter vieler Länder in Palästina. Sie fordern von Präsident Abbas, sich an die UNO zu wenden, damit von dort Druck ausgeübt wird auf die israelische Regierung.

Wir danken hier in Deutschland besonders der Partei die LINKE und hier der Menschenrechtlerin Annette Groth, ihrer Mitarbeiterin Tanja Tabbara und Wolfgang Gehrcke dafür, dass sie sich bemühen, den Hungerstreik im Parlament zu diskutieren und die deutsche Regierung aufzufordern, mehr zu tun. Am Mittwoch hat die Vertreterin des Auswärtigen Amtes Stellung im Parlament bezogen. Immerhin, aber es könnte mehr sein. Schließlich rühmt sich die deutsche Regierung guter Beziehungen zu Israel!!

Annette Groth hat am letzten Sonntag auch bei unserem Solidaritätstreffen am Brandenburger Tor gesprochen. Natürlich stehen auch andere Parlamentarier an unserer Seite, aber die LINKE wollen wir hier extra erwähnen. Schließlich wurden einige Mitarbeiter schon mehrmals im Parlament kritisiert für ihr Engagement, deshalb wollen wir sie hier loben! Und ihnen danken.

Besonders erwähnt sei auch der Jurist Norman Paech. Wolfgang Gehrcke hat sich mehrfach bemüht, bei seinen Reisen nach Israel den Gefangenen Marwan Barghouti, unseren Nelson Mandela, zu besuchen und auch die anderen palästinensischen Parlamentarier in israelischen Gefängnissen. Auch dieser Skandal wird weltweit einfach hingenommen: Diese Parlamentarier sind seit über fünf Jahren in Haft und zwar lediglich deshalb, weil sie zur gemeinsamen Fatah-Hamas-Regierung gehörten, als der Soldat Gilad Shalit auf palästinensischem Boden gefangengenommen worden war.

Das deutsche Parlament hat ein "Parlamentarier-Schutz-Programm" und dort sind auch die Namen der palästinensischen Parlamentarier aufgeführt. Das wollen wir hier lobend erwähnen: Viele unter Euch wissen das vielleicht gar nicht. Nun will sich die deutsche Regierung um eine Besuchsmöglichkeit für Wolfgang Gehrcke von Marwan Barghouti bemühen, so hoffen wir.

Wir brauchen Euch eigentlich nicht zu sagen, seit wie vielen Jahren wir an die Weltöffentlichkeit appellieren: Seht die vielen Gefangenen in israelischen Gefängnissen, seht die Folter-Spuren auf ihren Körpern, hört die Berichte von Gefangenen. Selbst Kinder werden immer wieder gefangengenommen für Nichtigkeiten, auch nachts holt man sie aus ihren Betten und traumatisiert diese Kinder, die hilflosen Eltern und Geschwister. Man versucht auch, Kinder mit Drohungen zum Spitzeln zu zwingen, das ist ein großes Verbrechen.

Es ist fast 40 Jahre her, dass die Juristin Felicia Langer ihr Buch schrieb "Mit meinen eigenen Augen", in dem sie über Folter und Misshandlung von palästinensischen politischen Gefangenen berichtete: Sie war die erste Juristin, die das offen aussprach und vor allem aufschrieb. Ihr Buch erschien 1973 und ist in zehn Sprachen übersetzt.

Später wurde sie von palästinensischen Juristen für ihre Lebensleistung ausgezeichnet und als Präsident Abbas in diesem Februar in Berlin war, erhielt sie aus seiner Hand den "Palästinensischen Orden für besondere Verdienste". Felicia Langer lebt seit 22 Jahren in Deutschland.

Auch die Bundesrepublik ehrte ihre Lebensleistung mit einem Bundesverdienstkreuz aus der Hand von Präsident Köhler. Außerdem erhielt sie den Alternativen Nobelpreis. Das heißt: Viele Menschen wissen heute, was Palästinenser besonders in den Gefängnissen zu erleiden haben - aber es ändert sich nichts…!

Felicia Langer hat beschrieben, wie schwer es auch für eine Anwältin ist, mitzuerleben, wenn sich Gefangene durch einen Hungerstreik um ihre Gesundheit bringen, weil sie keinen anderen Weg sehen, um ihre Würde und ihr Recht zu erlangen. Sie hat ihre Mandanten nicht im Stich gelassen, aber es schnürte ihr das Herz ab, wenn sie miterleben musste, dass die israelischen Behörden nicht einlenkten, wenn sie sich eher provoziert fühlten als sich zu schämen für das, was sie den vielen Gefangenen antaten. Als sie feststellte, dass sie ihren Mandanten nicht zu ihrem Recht verhelfen konnte, gab sie die Anwaltstätigkeit auf und wanderte aus.


Gerechtigkeit und Frieden in Palästina … Freiheit für alle Gefangenen… Für ein Leben in Würde und ohne Angst vor Verfolgung …Beendigung der  Besatzung…!!

Kundgebung
Solidaritätskundgebung mit den palästinensischen Gefangenen
Wir rufen zur Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen.

WIR BRAUCHEN EURE STIMMEN FÜR DEN FRIEDEN

Sonntag , den 06.05.2012 um 16.00 Uhr bis 18:00Uhr
VOR DER US-BOTSCHAFT IN BERLIN Brandenburger Tor, Pariser Platz 2 - S-Bahn: Unter den Linden

 

Israel vor größtem Aufstand im Westjordanland infolge Hungerstreiks von Palästinensern - Adrian Blomfield - Nachdem sechs palästinensische Gefangene im ausgedehntesten und längsten Hungerstreik, den es jemals in israelischen Gefängnissen gab, dem Tod nahe sein sollen, ist Israel vor dem größten Aufstand im Westjordanland gewarnt worden. Militante palästinensische Guppren und ebenso moderate Politiker haben vorausgesagt, die Jahre relativer Ruhe könnten ein abruptes, gewalttätiges Ende finden, wenn einer der 1.600 Insassen, die jetzt Nahrung verweigern, verhungern würde. Das Internationale Rote Kreuz sagte diese Woche, die sechs Insassen, die Nahrung am längsten verweigert hätten, befänden sich in einem "unmittelbar lebensbedrohlichen Zustand". Keiner der sechs, deren Verlegung in Krankenhäuser genehmigt wurde, hat in den letzten 50 Tagen Nahrung zu sich genommen. Die größte Sorge richtet sich auf zwei Männer, Bilal Diab und Thaer Halahlah. Am Donnerstag haben die beiden Männer bereits 70 Tage Nahrung verweigert, einen Tag mehr als Kieran Doherty, der von 10 irischen Militanten am längsten überlebt hat und im Hungerstreik im Maze-Gefängnis 1981 gestorben ist.Bobby Sands, der bekannteste Gefangene und der, der am frühsten starb, starb nach 66 Tagen. Der Protestakt der beiden Männer war anfangs nur der Aufruf Einzelner zum Protest gegen ihre Haft ohne Prozess und hat sich für Israel zu einer größeren Krise hochgeschaukelt. Die breite Mehrheit der 1.600 Insassen, die bessere Haftbedingungen und ein Ende der Praxis von Inhaftierungen ohne Prozess verlangen, ist jetzt 24 Tage im Hungerstreik, und die wachsende Zahl von Hungerstreikenden wird die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen. Was Israel aber wirklich beunruhigt, ist, dass sich die Krise über die mit scharfem Stacheldraht bewehrten Gefängnismauern hinaus verbreiten könnte. Die Rechte der Gefangenen war für die Palästinenser immer eine zutiefst emotionale Angelegenheit; ein Fünftel der Palästinenser – etwa 700.000 Personen – war schließlich laut Aktivistengruppen eine Zeitlang in israelischen Gefängnissen inhaftiert. >>>
 

 

Palästina, diese totgeschwiegenen Gefangenen im Hungerstreik - Alain Gresh - Stellen wir uns einen Augenblick 2.000 politische Gefangene in China vor, seit mehreren Wochen im Hungerstreik; oder auch andere 2.000, in einer ähnlichen Bewegung in Russland mobilisiert. Es besteht wenig Zweifel, dass Fernseh- und Rundfunksender, die bei Verletzungen der Menschenrechte in einem fernen Land so schnell reagieren, ihre Nachrichtenbulletins für diese Nachricht öffnen, sich über die Verletzungen elementarer Rechte entrüsten und an unsere Politiker appellieren würden zu reagieren, ja zu intervenieren und über Peking oder Moskau Sanktionen zu verhängen.

 Es gibt gut 2.000 politische Gefangene im Hungerstreik, aber in Palästina. Und die Information scheint nicht groß zu interessieren. Wir wissen es ja seit langem, die Palästinenser, die Araber sind nicht wirklich menschliche Wesen wie die anderen.

 Kommen wir zuerst auf die Fakten zurück, wie sie der Korrespondent von Le Monde berichtet hat ("Le mouvement de greve de la faim des prisonniers palestiniens en Israel s'etendrait a 2.000 Gefangene"  [http://www.france-palestine.org/Le-mouvement-de-greve-de-la-faim], Lemonde.fr. 6. Mai):

 "Israel hat wachsende Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Bewegung des Hungerstreiks palästinensischer Gefangener, die sich immer weiter ausbreitet. Diese Aktion wurde am 17.April als Protest gegen die Praxis der Administrativhaft (die es erlaubt, einen Verdächtigen ohne Urteil für einen Zeitraum von 6 Monaten, der erneuert werden kann, im Gefängnis zu halten) begonnen und vereint heute laut Addameer, der palästinensischen Organisation zur Verteidigung der Rechte der Gefangenen, etwa 2.000 Gefangene." >>>

 

 

Xinua berichtet, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Hong Lei habe gestern (Mittwoch) in einer Pressekonferenz gesagt, China sei besorgt über die große Zahl palästinensischer Gefangener und habe Israel gedrängt, die humanitären Prinzipien zu beachten und die Lebensbedingungen und die medizinische Betreuung der palästinensischen Gefangenen zu verbessern. Außerdem solle Israel die Probleme in "angemessener Weise" lösen.

 

Thaer Halahleh’s letter to his daughter: "My Beloved Lamar…Forgive me"  - Submitted by Linah Alsaafin - The Ministry of Prisoners’ Affairs received a letter from hunger striking Palestinian prisoner Thaer Halahleh addressed to his two year old daughter Lamar, most likely passed on by one of Addameer’s lawyers Mona Neddad during her last visit to the Ramle prison hospital on Thursday, May 10.

In the latest installation of prisoner profiles for Al-Akhbar English News, I wrote how Lamar who was born while Thaer was imprisoned only knows her father through pictures and posters.

A month later on July 19, Thaer became a father to baby Lamar but only got to meet her months later on October 9, the first visit allowed him since his last arrest and the only time his family were able to see him. Lamar is almost 2 years old now, and knows her father through pictures. She goes to sleep with a photo of her father tucked beneath her cheek. She is convinced that there is a wedding every day because of the solidarity tent set up outside the family home in the Hebron village of Kharaas. Her mother Shireen cries privately when Lamar insists on wearing a new dress every day.”

Below is a translated version of Thaer’s letter, by Jalal Najjar:

My Beloved Lamar, forgive me because the occupation took me away from you, and took away from me the pleasure of witnessing my firstborn child that I have always prayed to God to see, to kiss, to be happy with. >>>


Immediate and adequate healthcare needed for hunger strikers – World Health Organisation. - Israel has been urged to give quick and sustainable health care to Palestinian hunger strikers including their transfer to civilian hospitals. >>>

 

PA: Talks ongoing to resolve hunger strike demands v- Rights groups say around 2,000 prisoners are on hunger strike. -  A comprehensive solution to widespread hunger strike action by prisoners is being discussed between Palestinian, Israeli and Egyptian officials, the Palestinian Authority prisoners affairs minister said Saturday. Issa Qaraqe told Ma'an that President Mahmoud Abbas, PA officials, Egyptian and international mediators have been working hard to find a solution which secures the demands of the hunger strikers. Egyptian mediators are negotiating with the Israelis, in coordination with Palestinian officials, Qaraqe said >>>


Talks ongoing to end Palestinian hunger strike, officials say - Palestinian officials says Egypt is trying to mediate between hunger strikers and Israel; some 1,600 Palestinian prisoners are currently refusing to eat. - Israelis and Palestinians are negotiating through Egyptian mediators to end a mass Palestinian hunger strike, officials said Saturday. >>>
 



Blair says urged Israel to prevent prisoner tragedy - Quartet envoy Tony Blair said Saturday that he was urging Israel to prevent a tragedy as two hunger-strikers entered their 75th day without food. Blair said he was "increasingly concerned about the deteriorating health conditions" of prisoners on hunger-strike in Israeli jails, according to a statement  >>>

 

Poem dedicated to the Palestinian prisoners

Dear Prisoner, I'm sorry but I'm waiting for you to die.
Whatever your name is
whatever your organization is
whether you're in the Ofer or Haddarim or Ascalan prison
No matter what your sentence is or the number of years you've spent in their prisons
whether you're in solitary or not
No matter the colour of your skin, how tall you are, or your age
or that you're on hunger strike
None of that matters to me
I'm waiting for you to die.
I've been waiting for several days and watching out for the news in the media
I'm waiting for your martyrdom so that I can voice my revulsion
express my anger
speak of my sadness for you
But right now, I'm sorry, I'm busy.
Your hunger, your pain, your suffering don't matter to me
What matters to me is the news of your death and my anger at your death
I'm sorry, dear prisoner
Right now I'm busy.
But on the day of your death, I'll leave work and join the funeral procession and the prayers for you
So that I can tell any speaker and any journalist that I'm very sad you died.

Thamer Saba'na

 

Solidarity with Palestinian political prisoners, now more than ever!  - Michael Warschafwski - “It appears to me that only if prisoners die, will the government stop ignoring our strike” , said one of the hunger striking Palestinian political prisoners to a reporter from Israeli television, adding “but we have no way back, and we are willing to go to the end, even if we are required to sacrifice our lives”. This report finally broke the demonstrated apathy of the Israeli media toward one of the most persistent struggles of the Palestinian political prisoners in recent years, and it appears that the Minister of Police, who is responsible for the Israeli Prison Services, is also beginning to come out of his apathy. >>>

 

Intifada over prisoners? - Pressure is building on Israel as an open-ended hunger strike by thousands of Palestinian prisoners continues, writes Khaled Amayreh in Ramallah  - With a massive open-ended hunger strike observed by thousands of Palestinian prisoners languishing in Israeli jails entering a "crucial phase", as inmates are being force-fed, Palestinian militant leaders have warned that the death of even one prisoner as a result of Israeli intransigence in face of the strike would trigger an all-out Intifada -- or uprising -- in the occupied territories. The warning came from militant leaders affiliated with Islamist groups, saying the Palestinian people wouldn't allow Israel to break the will of helpless prisoners demanding simple human decency and a semblance of acceptable treatment. >>>
 


Newspapers Review: Striking Prisoners Continue to Dominate Dailies  - The three Palestinian Arabic dailies Saturday focused on a letter by the hundreds of hunger-striking Palestinian prisoners in Israeli jails stressing their persistence to continue the strike and threatening further “unprecedented” measures. The prime headline in al-Ayyam newspaper reported that seven prisoners who have been on an open-ended hunger strike for over two months are facing death, featuring calls by the World Health Organization urging Israel to give quick and suitable health care to hunger-strikers, including their transfer to civilian hospitals. >>>

 

Thousands March in Support of the Prisoners` Hunger Strike - Abir Kopty - PSCC - Marches, demonstrations and clashes took place all across the West Bank in solidarity with over 2,000 Palestinian political prisoners on hunger strike - some fasting already more than two months, their lives under immediate threat.

 

PA: Talks ongoing to resolve hunger strike demands - Ma`an - The fate of the hunger strikers has touched a raw nerve in the Palestinian territories with daily demonstrations in the West Bank and Gaza Strip. An estimated 40 percent of men in the occupied territories have been detained by Israel at some point in their lives.

 

Nothing will prevent Ashraf Abu Rahmeh from protesting: “I will always go” - E. Van R - Ashraf Abu Rahmeh, a leading figure in the weekly demonstration in his village of Bil’in, was released last month on 15 April after spending six and a half months in Israeli prison. Every Friday, demonstrations in Bil’in are held to protest the Israeli illegal separation wall which is built on the lands of the villagers. The land is used to build Jewish-only settlements. Ashraf was arrested on 21 October 2011 during one of the weekly Friday protest just outside Bil’in. He was charged with participating in illegal protests (all protests inside the West Bank are illegal according to the Israeli occupying force and Military Order No. 101) and throwing stones at Israeli soldiers, despite video evidence that prove the contrary. Ashraf spent the first three months of his detention without seeing a lawyer. When he finally had access to one, Ashraf was given a further three months of administrative detention. Defiantly, Ashraf told the judge: “I don’t care how much you charge me, and for how many times because you arrest and charge people without any reason.” >>>

Visual: Blindfolded Palestinian shot by soldier with rubber bullet


 

Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 2 >>>
Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik 1 >>>

 

 

12.5.2012

 

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon: Entweder Anklage oder Freilassung - PNN - Ban Ki-Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat die israelischen Regierungsbehörden dazu aufgefordert, palästinensische Häftlinge entweder anzuklagen oder unverzüglich freizulassen. Dies teilte er am Mittwoch in einer Stellungnahme mit. In der Stellungnahme, die von seinem Sprecher Martin Nesirsky veröffentlicht wurde, heißt es, Ban verfolge den anhaltenden Hungerstreik der palästinensischen Gefangenen in israelischen Haftanstalten, vor allem derer in Administrativhaft, mit Sorge. Gleichzeitig dränge er alle Beteiligten dazu, umgehend eine Lösung für die missliche Lage der hungerstreikenden Häftlinge zu finden. Ebenso betonte Ban die Notwendigkeit, jede weitere Verschlechterung der gesundheitlichen Verfassungen der Hungerstreikenden abzuwenden. Zum wiederholten Male unterstrich er in Bezug auf administrative Haft, dass Gefangenen eine Anklageschrift zustehe und ihnen ein Gerichtsprozess mit rechtlichen Garantien eingeräumt werden müsse. Wenn dies nicht möglich sei, müssten die Gefangenen unverzüglich in die Freiheit entlassen werden. >>>


Israel facing major West Bank uprising over Palestinian hunger strike - Palestinian militant groups and moderate politicians alike have predicted that years of relative tranquility could be brought to an abrupt and violent end if any of the 1,600 inmates now refusing food were to starve to death. The International Committee of the Red Cross said this week that the six inmates who have declined sustenance the longest are "at imminent risk of dying". None of the six, who have all been admitted to prison hospitals, has eaten for the past 50 days. But the greatest concern is directed at two men, Thaer Halahleh and Bilal Diab. >>>

 

What If Kobe Bryant Were an Imprisoned Palestinian Soccer Player? - Dave Zirin - Imagine if a member of Team USA Basketball—let’s say Kobe Bryant—had been traveling to an international tournament only to be seized by a foreign government and held in prison for three years without trial or even hearing the charges for which he was imprisoned. Imagine if Kobe was allowed no visitation from family or friends. Imagine if he was left no recourse but to effectively end any future prospects as a player by terminating his own physical health by going on a hunger strike. Chances are we’d notice, yes? Chances are the story would lead SportsCenter and make newspaper covers across the world. Chances are all the powerful international sports organizations—the IOC, FIFA—would treat the jailing nation as a pariah until Kobe was free. And chances are that even Laker-haters would wear buttons that read, “Free Kobe.” This is what has happened to Palestinian national soccer team member Mahmoud Sarsak. Sarsak, who hails from Rafah in the Gaza Strip, was seized at a checkpoint on his way to a national team contest in the West Bank. This was July 2009.  >>>



Joint Palestinian-Israeli declaration in support of Palestinian political prisoner struggle - Mobilize all possible efforts in solidarity with the Palestinian political prisoners in their struggle for justice! -  Palestinian Prisoners' Day, thousands of Palestinian political prisoners have commenced a general hunger strike. Some of them started some 70 days ago and thus the strike has now entered a critical stage, threatening the lives and the safety of a growing number of detainees. Many prisoners have been moved to hospitals due to their deteriorating health conditions. At the same time occupation forces and their implementation body >>>
 

Four Christian Brothers Jailed By Israel For Prisoner Solidarity Activism - Asa Winstanley - The Electronic Intifada - "“I went to hug my son, and I said, no, you’re not taking this one, you have three already, leave this one!”" >>>
 

Prisoners on hunger strike vow 'no retreat' - Nidal al-Mughrabi - Hundreds of Palestinians on hunger strike in Israeli jails said Friday they would shun vitamin supplements and prison clinics in an escalation of their mass protest against detention conditions. "We swear we will not retreat. We are potential martyrs. Either we live in dignity or die," prisoner organizers said in a letter announcing the move and which was read out by Ismail Haniyeh, prime minister in the Gaza Strip, during a demonstration. Rights groups say around 2,000 prisoners are on hunger strike >>>


WHO urges Israel to protect health of hunger strikers - Israel is still refusing to transfer Bilal Diab and Thaer Halahla to hospital after 73 days on hunger strike, the Prisoners Society said Friday. Diab, 27, and Halahla, 33, are being held in a prison clinic, Qaddura Fares told Ma'an, adding that Israeli authorities refused to allow the society's lawyer to visit them on Thursday. Israeli Prison Service spokeswoman Sivan Weizman told Ma'an on Friday that the detainees were being treated at a prison clinic but would be hospitalized "if it is necessary." The International Committee for the Red Cross on Monday warned that Halahla, Diab and four other long-term hunger strikers were in "imminent danger of dying" >>>
 

Dokumentation - Gefangene im Hungerstreik >>>

 

11.5.2012

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes hat sich besorgt geäußert, dass 6 palästinensische Gefangene in Administrativhaft, die zwischen 47 und 71 Tagen im Hungerstreik sind, sich in unmittelbarer Lebensgefahr befinden und von Israel verlangt, sie unverzüglich in eine "geeignetes Krankenhaus" zu verlegen. Außerdem verlangte es eindringlich Besuchserlaubnis für Angehörige, was in der Situation ein zwingendes humanitäres Gebot sei. Auch der UN-Hochkommissar für Menschenrechte zeigte sich besorgt. Die Sprecherin, Ravina Shamdasani, sagte zum Hintergrund des Hungerstreiks, das Völkerrecht habe eine klare Position zur Administrativhaft: sie "darf nur in Ausnahmefällen und nur aus zwingenden Sicherheitsgründen  >>>



Sorge um palästinensische Häftlinge im Hungerstreik  - Ban Ki-moon fordert von Israel rasche Lösung Die Vereinten Nationen haben sich sehr besorgt über den gesundheitlichen Zustand von knapp 1600 palästinensischen Häftlingen in Israel geäußert, die in einen Hungerstreik getreten sind. Israel müsse eine angemessene Lösung für das Problem finden, forderte der Generalkommissär des UNO-Hilfswerks für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Filippo Grandi >>>

 


Hungerstreik in Palästina sorgt für Wirbel - 1600 Gefängnis-Insassen in Palästina weigern sich zu Essen. Die Uno zeigt sich besorgt um deren Zusatand uns setzt Israel unter Druck. - Die Vereinten Nationen haben sich sehr besorgt über den gesundheitlichen Zustand von knapp 1600 palästinensischen Häftlingen geäussert, die in einen Hungerstreik getreten sind. Auch die Schweiz zeigte sich besorgt. >>>

 

Ban Ki-moon: Palestinian hunger Strikers Should be Brought to Trial or Released -  The Palestinian News Network reported today that Ban Ki-moon, Secretary-General of the United Nations, stated through his spokesman, Martin Nesirky, that the Palestinian prisoners who are on hunger strike and who are held under administrative detention without trial should 'be charged with legal guarantees or released' >>>
 


No Deal Reached With Hunger-Striking Detainees -  Saed Bannoura - The Palestinian Center for Defending the Detainees (PCDD) issued a press release stating that, contrary to certain media reports, no agreement has been reached between the hunger-striking Palestinian detainees and the Israeli Prison Administration. The PCCD reported that “some agencies, possibly with good intentions in mind, are trying to announce that an agreement was reached between the detainees and the Prison Administration”, adding that these news are inaccurate. The PCCD further reported that reports claiming that detainees Mahmoud Issa, and Waleed Khaled were removed from solitary confinement are not true, confirming that the two detainees are still isolated in their tiny cells. The center said that the only party that is authorized to speak on behalf of the detainees is the detained leadership on the hunger strike, adding that other parties and groups that make affirmative announcements, not based on official statements by the strike leadership, could be, even unintentionally, harming the detainees, their cause and their legitimate struggle. >>>

 

Update: Situation of Long-Term Hunger Strikers Becomes Increasingly Urgent -  Addameer lawyer Mona Neddaf visited four hunger strikers in Ramleh prison medical clinic today, including Thaer Halahleh, now on his 73rd day of hunger strike. According to Ms. Neddaf, Thaer’s condition continues to deteriorate. The prison doctor has said to Thaer that he could die at any moment. Thaer has lost significant weight, and now weighs 55 kg. He has exceedingly low blood pressure and his temperature is fluctuating at dangerous levels. In addition to vomiting blood, Thaer is also bleeding from his gums and lips. >>>

 

Lawyer: Halahla could die at any moment - Prison doctors have told Thaer Halahla that he could die at any moment after 72 days on hunger strike, his lawyer Mona Neddaf said Thursday. Neddaf visited Halahla, 33, in Ramle prison clinic on Thursday, the prisoner rights group Addameer said in a statement. He is vomiting blood, bleeding from his gums and lips and has extremely low blood pressure, she said. His temperature is fluctuating at dangerous levels and the prison doctor said he also has an infection. He has refused food since Feb. 29 and now weighs 55 kilograms. >>>


Grafik von Burhan Karkutli


Palestinian youth activists shut down UN in Ramallah in protest at the UN ignoring the hunger strikes -  weareallhanashalabi - Around 7.30am local time a group of Palestinian youth activists arrived at the gates of the main UN building in Ramallah, put up signs declaring UN Office closed and blocked access to and from the building. As Bilal Diab and Thaer Halahleh reach their 73rd day the activists had decided something needed to be done to highlight their plight and demand of the UN they fulfil their mandated role and speak out against Israel and initiate sanctions. PA police were quick on the scene and although the PA outnumbered the activists to begin with and the commander initially attempted to intimidate the activists they were resolute and soon began jokingly tweeting about how confused the PA were that there were no leaders, which is something I told them we can relate to here in Scotland! It was clear to see through the camaraderie with international activists on twitter that they were in great spirits >>>

 

Update: Situation of Long-Term Hunger Strikers Becomes Increasingly Urgent - Addameer lawyer Mona Neddaf visited four hunger strikers in Ramleh prison medical clinic today, including Thaer Halahleh, now on his 73rd day of hunger strike. According to Ms. Neddaf, Thaer’s condition continues to deteriorate. The prison doctor has said to Thaer that he could die at any moment. Thaer has lost significant weight, and now weighs 55 kg. He has exceedingly low blood pressure and his temperature is fluctuating at dangerous levels. In addition to vomiting blood, Thaer is also bleeding from his gums and lips. The prison doctor also told him that he now has an infection in part of his body. Thaer is drinking water, but not taking any vitamins or minerals. Though he is very weak, Ms. Neddaf reported that mentally he is still strong. Thaer was supposed to receive a visit from his family today, but the Israeli Prison Service (IPS) cancelled the visit yesterday. The health of Mohammad Taj, now on his 54th day of hunger strike, is also at a dangerous level. In addition, Jaafar Azzedine, on his 50th day of hunger strike, reported that he had stopped drinking water for a short period but has started to drink again, with minerals and vitamins. Nidal Shehadeh, who began his hunger strike on 17 April as part of the mass hunger strike, was moved back from a public hospital to Ramleh prison two days prior. He is on hunger strike in protest of receiving inadequate medical treatment while in prison. Ms. Neddaf noted that all the prisoners on hunger strike in Ramleh prison are in isolated rooms. She further reported that they continue to be threatened by the IPS. Even at this stage of hunger strike, they have been told that if they do not stand for the “daily count”, they will not be permitted lawyer visits. Addameer fears for the lives of Thaer, Bilal Diab, also on his 73rd day of hunger strike, Hassan Safadi, who is now on his 67th day of hunger strike, Omar Abu Shalal, who is now on his 65th day of hunger strike, and all the other prisoners on hunger strike whose critical conditions are being blatantly disregarded by Israel and the prison authorities. Addameer reiterates its call for immediate action on behalf of the hunger strikers. >>>

 


Dignity - "We did not go into the battle because we love to be hungry or in pain, but for our dignity and the dignity of our nation," Thaer Halahlef, 33 from Hebron, 73 days on Hunger strike - Dignity is such a word that makes us shudder. We Palestinians want our leaders and political leaders around the world to show a fraction of the dignity shown by Thaer and his comrades. Dignity. Self respect. Honor. Independence that begins with freeing our minds from mental occupation. Dignitry is what we 11.2 million Paslestinians seek on the eve of the Nakba. 5.6 million Palestinians live in historic Palestin; 1.4 million of whom are within the 1948 occupied areas and 4.2 million in the 1967 occupied areas. Friday will be a day full of events around the world in solidarity with the hunger strikers and in memorizing the Nakba. >>>

 

Latest Quarterly Update on Palestinian Prisoners (15 October 2011 – 15 January 2012) - This Quarterly Update covers the period from 15 October 2011 to 15 January 2012. It provides the most up-to-date statistics on prisoners and arrests and an overview of the important trends this quarter. In addition, it gives background on individual prisoner cases and summarizes the most relevant legal, UN and EU news, as well as Addameer's activities over the reporting period. To read the complete Quarterly Update click here. For the Update in pdf format, please click >>>

 

Xinua berichtet, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Hong Lei habe gestern (Mittwoch) in einer Pressekonferenz gesagt, China sei besorgt über die große Zahl palästinensischer Gefangener und habe Israel gedrängt, die humanitären Prinzipien zu beachten und die Lebensbedingungen und die medizinische Betreuung der palästinensischen Gefangenen zu verbessern. Außerdem solle Israel die Probleme in "angemessener Weise" lösen. >>>


Die Hamas rief Mitglieder und Anhänger zu einem Marsch am morgigen Freitag auf, um ihre Solidarität mit den hungerstreikenden Gefangenen zu zeigen und gegen die Administrativhaft zu protestieren. >>>

 

Administrative Detention in the OPT - Between Law and... - This research paper outlines the general principles and procedural safeguards governing administrative detention in international law with the aim of revealing the ways in which the Israeli Occupying Forces’ use of administrative detention in the occupied Palestinian territory violates these provisions. >>>



Concerned at plight of Palestinian hunger strikers, Ban urges solution without delay - Secretary-General Ban Ki-moon today stressed the importance of averting any further deterioration in the condition of Palestinian prisoners in Israeli custody who are on hunger strike, and urged everyone concerned to reach a solution to their plight without delay. >>>

 

Protest in East Jerusalem On Friday, 4 May 2012, approximately 75 demonstrators gathered outside Damascus Gate in the old city of Jerusalem to protest Israel’s occupation at large and its facilitation of home evictions and settler take-overs in the East Jerusalem neighborhood of Sheikh Jarrah. After chanting for about an hour outside of Damascus Gate and disrupting the throngs of Israeli organized tours, the march continued down Salah al-Din street and arrived at the Red Cross head quarters in Sheikh Jarrah where demonstrators were listened to speeches from several recently released Palestinian prisoners. Protest organizers then escorted demonstrators to the house of the Al-Kurd family. In 2001, a group of settlers forced themselves into the family’s home, sealed off half of it for themselves and refused to leave. The Al-Kurd family was finally evicted from their home via an Israeli court ruling in November 2008. >>>

 

Protest in Jerusalem in support of the Palestinian prisoners

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